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New Monsoon - the sound [2005]
Seit einiger Zeit bereits begeistern New Monsoon aus San Francisco die Jamrock-Gemeinde in den Staaten, gelten als ungemein aufstrebende, sich rasend schnell weiter entwickelnde Band, sind zu Lieblingen der Kritiker geworden und wissen eine gewaltige Fanschar hinter sich. Doch was sie nun mit ihrem neuen Album "The sound" abliefern, ist schlichtweg ein Knüller, dem man das Zeug zu einem absoluten Genre-Klassiker attestieren muß! Laßt euch gefangen nehmen von dieser musikalischen Brillanz, laßt eure Sinne betören von dieser einzigartigen, mitreißenden Synthese aus "World rhythms and Rock bravado", wie es in einem U.S.Statement nachzulesen ist! New Monsoon bestehen aus sieben Leuten, dem oft zentral in Erscheinung tretenden, überragenden Gitarristen und Sänger Jeff Miller, Phil Ferlino (Keyboards, Gesang), Bo Carper (Acoustic Gitarre, Banjo), Ben Bernstein (Bass), Marty Ylitalo (Drums und den beiden zusätzlichen Percussionisten Brian Carey und Rajiv Parikh! Großartig produziert von Paul Kimble und dem legendären Original Santana-Drummer und Rock'N Roll Hall Of Fame-Mitglied Michael Shrieve entwickeln die Jungs eine umwerfende, voller sprudelnder Spielfreude und spürbarer Spontanität steckende, überaus kreative und vielseitige Mixtur, deren, auf einem unwiderstehlichen, herrlich lockeren, aber keineswegs kraftlosen Percussion-Groove und Miller's herzhaftem Lead Gitarren-Spiel basierender, musikalischer Bogen vom Blues, Jazz, über den Sixties Psychedelic Rock, Folk, Westcoast Rock, Latin- und Indian-Elemente, bis hin zum Southern Rock, Progressive Rock und klassischem "down home Rock'n Roll" reichen. Um das mal in referenzierenden Namen auszudrücken: In New Monsoon's Musik entdeckt man Elemente solcher Kollegen wie Santana, Widespread Panic, Moe., Jupiter Coyote, Grateful Dead und den Allman Brothers, aber auch von Fairport Convention, den Ozark Mountain Daredevils, New Riders Of The Purple Sage, bis hin zu Peter Gabriel, Pink Floyd, Led Zeppelin oder gar Rush! Das funktioniert nicht? Weit gefehlt! Und wie das funktioniert! New Monsoon's Musik wirkt auf den Zuhörer geradezu magisch anziehend! Trotz der immensen Spielfreude und Jam-Veranlagung stecken die Songs voller großartiger Strukturen und wunderbarer Melodien! Dieser groovige Rhythmus-Teppich, der entspannte, zuweilen leicht psychedelisch anmutende, weiche, harmonische Gesang, die wunderbar hängen bleibenden Arrangements, die Melodik, die Inspiration und Jeff Miller's grandiose Gitarrenarbeit stehen im perfekten Einklang zueinander. Ja, vor allem Miller's Gitarrenspiel begeistert! In nahezu jedem Stück explodiert er regelrecht mit einem fulminanten, fetten, würzigen und überaus variantenreichen Solo, mal mächtig kochend, dann wieder butterweich - zumeist sehr "southern" verwurzelt! Der Mann ist ein Meister seines Fachs! Die Songs entwickeln oft nach einem recht entspannten Beginn im Laufe der Zeit eine sehr kraftvolle Dynamik mit wunderbaren Instrumental-Passagen, immer wieder dominiert von der tollen Percussion-Arbeit und diesen feurigen Gitarrensoli. Ein herrlicher Jam-Groove aus Drums, Congas und Tablas, sowie feurig würzige, hervorragend zwischen southern-fueled, Allmans-like und Santana-mäßig hin und her balancierende, satte Lead Gitarren-Läufe bilden den Rahmen des genauso kraftvollen wie lässigen, prächtigen Openers "Journey man", dessen dezent psychedelischer Gesang einen zudem in eine leicht "schwebende Atmosphäre" versetzt. Der unwiderstehliche Zauber dieser Klänge hat einen schnell in seinen Bann gezogen! Wunderbar southern klingende Lead Gitarren ziehen sich durch das anschließende, großartige "Trust in me"! Sehr harmonischer Gesang, wieder ein brennendes, sattes Gitarrensolo vom Hexer Miller, ergänzt durch schönes Klavierspiel und dieses lockere Getrommel auf den diversen Percussion-Instrumenten... - einfach herrlich! Unendlich erscheinendes Percussion-Jamming mit feinen Bass-Linien bilden die Basis des folgenden, sehr starken Titelsongs "The sound", in dem sich neben der oft vorhandenen, unaufdringlichen psychedelischen Note mächtige Rock-Riffs, ein klasse Banjo-Intermezzo mit leicht orientalischem Ambiente und wieder mal ein äußerst saftiges, variables, satt rockendes Gitarrensolo miteinander vereinen. So reiht sich eine weitere Pracht-Nummer an die nächste: Das von einem gewissen Folk-Touch erfüllte "Dark perimeter" beispielsweise besticht durch eine tolle Melodie, eine wunderbare Lockerheit und einmal mehr mit einem bärenstarken, effektvollen Gitarrensolo, das 7-minütige, jammige "Broken picture window", scheint, wieder leicht folkig angehaucht und mit schön southern klingender E-Gitarre ausgestattet, eine Brücke von Fairport Convention zu den Allman Brothers zu schlagen, der exzellente, erneut southern inspirierte, melodische Country-/Rootsrocker "Rock Springs road" läßt Erinnerungen an die Ozark Mountain Daredevils wach werden, "Hold on for now" scheint an die "Meddle"-Zeit von Pink Floyd zu erinnern und bei dem 8-minütigen, jammigen, aber prächtig strukturierten und gut hängen bleibenden Instrumental "Bridge of the Gods" zeigen die Mitglieder eindrucksvoll ihre solistischen Stäken. Was für eine großartige Band! Was für ein großartiges Album! New Monsoon etablieren sich mit diesem fantastischen Werk endgültig in der ersten Reihe des Jamrock-Circuits! Sie wecken mit ihrer musikalischen Philosophie wunderbare Erinnerungen an längst vergessene Tage eines von grenzenloser Freiheit bestimmten, unbeschwerten Lebensgefühls einer ganzen Hippie-Kultur und lassen die glorreichen Jam-Tage der späten Sechziger und frühen Siebziger weiterleben. Und doch klingen sie so aktuell und zeitgemäß! Jawohl, wir bleiben dabei: Diese Scheibe hat das Format eines absoluten Klassiker von zeitloser Substanz!

Art-Nr.: 3614
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Journey man
Trust in me
The sound
Dark perimeter
Broken picture window
Rock Springs road

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Nichols, Joe - III [2005]
Allerfeinste, absolut zeitlose, lupenreine, traditionelle Countrymusic auf einem beachtlichen Niveau! In dieser Form bekommt man das wirklich nicht "an jeder Straßenecke" geboten. Joe Nichols wird immer besser und beglückt die Country-Welt mit seinem bis dato eindeutig besten Album! 2003 noch nahm Alan Jackson den hoch talentierten Nichols als Opening-Act mit auf seine U.S.-Tour, heute muß er aufpassen, daß er von dem überaus sympathischen, aus Rogers/Arkansas stammenden jungen Mann nicht in den Schatten gestellt wird. Viele europäische Countryfans konnten sich erst kürzlich bei der 2005er Countrynight in Gstaad von den außergewöhnlichen Gesangsfähigkeiten (was hat der Bursche für eine wunderbare, angenehm warme, reine Countrystimme) Nichols' überzeugen, die er auch live ohne jeglichen Substanzverlust an den Tag legt. Mit großem Können, viel Ausstrahlung, ohne großes "Brimborium", aber sehr souverän hatte er das Publikum sofort mit nur wenigen Gesten und Worten fest im Griff! Die Songs des neue Albums "III", im übrigen nicht Joe's drittes Album insgesamt, wohl aber sein drittes auf seinem derzeitigen Label, strotzen nur so vor wunderbaren Melodien, großartigen, lupenreinen Honky Tonk- und "Pure Country"-Rhythmen sowie herrlichen, viel Frische ausstrahlenden Arrangements aus vielschichtigen Gitarren, Fiddles, Piano und Steelguitars. Die Songauswahl ist ganz große Klasse, dazu eine perfekte, fein abgestimmte und sehr klare Produktion von Brent Rowan! Der Anteil an flotteren Songs ist diesmal wesentlich höher als bei den beiden Vorgängern, was dem Gesamtwerk prächtig zu Gesicht steht. Dennoch herrscht durchweg eine ungemein lockere, entspannte Atmosphäre. Die Songs "fließen" geradezu aus den Lautsprechern! Es beginnt mit dem wunderbaren, schön rhythmischen, durchaus knackigen Midetmpo-Song "Size matters", durchzogen von einer klasse Melodie und einem sehr frischen Ambiente aus feiner Fiddle, klaren Gitarren und einer tollen Steel. Noch ein wenig flotter, dabei aber sehr flüssig und locker flockig begegnet uns Joe auf dem anschließenden, sehr traditionellen, herrlichen "Freedom feels like lonely". Auffällig sind hier einmal mehr die schönen Gitarren (prächtige elektrische Baritone-Gitarre, feine Acoustic-Rhythmen und ein paar kurze, würzige E-Gitarren-Bögen) und die tolle Melodie! Das ist reinster Country-Genuß von großer Qualität, die einem Alan Jackson aber auch in nichts nachsteht - im Gegenteil! Und so geht das auf dem Album weiter: "Tequila makes her clothes fall of" (wunderbarer Songtitel) ist geradezu ein Paradebeispiel von einem traditionellen, zeitlosen Countrysong - umgeben von einem dezenten Outlaw-/Waylon-Flair, einem schönen Linedance-Groove, und einmal mehr geprägt von einer vorzüglichen Melodie, sowie feiner Baritone-Gitarre, Steel, Fiddle und klasse Acoustic- und Electric-Gitarren. Anschließend folgt mit dem großartigen, mit frischen Acoustic Gitarren, Piano und Fiddle instrumentierten, im Refrain sogar recht knackigen "Talk me out of Tampa" die erste richtige Ballade - natürlich auch "pure Country"! Ganz wunderbar auch das lockere, Fiddle-driven, in bestem Alan Jackson-Stil daher kommende "That's waht love'll get to you". die gefühlvolle Ballade, "I'll wait for you", oder das flockige, traumhaft melodische, honky-tonkige, retro-mäßige "Should I come home (or should I go crazy)"! Enthält zudem eine starke, ungemein traditionelle Version von Steve Earle's Ballade "My old friend the blues"! Joe Nichols verkörpert wie kein anderer der jüngeren Nashville-Garde die Traditionene solcher Größen wie Merle Haggard, George Jones, Don Williams, Keith Whitley, Alan Jackson, Randy Travis & Co.! Und auf seinem neuen Album macht er das besser denn je! Reine Countrymusic mit dem Gütesiegel "1A"! Eine beeindruckende Leistung, Mr. Nichols!

Art-Nr.: 3662
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nichols, Joe - old things new [2009]
Neues Pracht-Album von Joe Nichols! Besser kann man traditionelle Countrymusic in der heutigen Zeit wohl kaum spielen...

Die komplette Songliste:

1 Gimmie That Girl - 3:05   
2 It's Me I'm Worried About - 3:10   
3 Old Things New - 3:52   
4 Man, Woman - 3:32   
5 Believers - 3:06   
6 Cheaper Than a Shrink - 3:07   
7 The Shape I'm In - 3:10   
8 This Bed's Too Big - 3:39   
9 We All Go Home - 3:38   
10 An Old Friend of Mine - 3:30   
11 Let's Get Drunk and Fight [Live][*] - 4:14   
12 Tequila Makes Her Clothes Fall Off [Fat Shan Remix] - 3:05

Art-Nr.: 6630
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Noe, Ian - between the country [2019]
Wundervoll! HInreißendes Debut-Album des jungen Singer-Songwriters Ian Noe aus dem kleinen Örtchen Beattyville im U.S.-Bundesstaat Kentucky, bei dem nicht nur die Experten, sondern auch die Fans des Genres ins Schwärmen geraten. Von Meister-Produzent Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton) brilliant in Szene gesetzt, gelingt Noe eine Anzahl von faszinierenden Songs zwischen Country, Countryrock, Roots, Americana, Storyteller-Mentalität und natürlichen Folk-Elementen, in denen er großartige Geschichten zu erzählen hat, die er dabei mit seinen exzellenten Begleitmusikern in ganz feinen Melodien einbindet. Manchmal fühlt man sich an die alten Byrds erinnert, dann an den großen John Prine, in einigen folkigen Momenten an den frühen Bob Dylan (nur gesanglich ist Noe deutlich schöner, nicht so "spröde"), aber auch an den bereits erwähnten Chris Stapleton oder den momentan sehr aufstrebenden und im Rampenlicht stehenden Tyler Childers. Trotz all dieser genannten Bezüge hat Noe ein ganz eigenes Profil, eine völlig eigene, musikalische Identität. Herrlich beispielsweise der traumhafte, countryrockige Ohrwurm "Irene (Ravin' bomb) mit tollen Background Vocals von Savannah Conley", das flockige, in einem feinen Retro-Ambiente inszenierte, von wunderbaren Byrds-mässigen Gitarren umgebene, traumhaft melodische "Barbara's song", oder die faszinierend schöne Outlaw-Ballade "Letter to Madeline". Bei diesem Album gibt es nicht die Spur einer Schwachstelle. Ein geradezu meisteliches Debut! Ein Americana-Highlight des Jahres! "A star on the rise"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Ian Noe’s new album Between the Country is a masterful piece of work. Every lyric, phrase of the guitar, and every bit of emotionally delivered line is quite simply, perfect. If one had the ability to plan one’s career from 30 years down the road, this would be the first album that you’d make to start off a lifetime of songwriting.
The album was recorded in Nashville’s RCA Studio A with producer Dave Cobb whose work with the likes of Sturgill Simpson, Chris Stapleton, and Jason Isbell, to name a few, has either earned him nominations or won him AMA, Grammy, or Music Row awards in a variety of categories. Dave also plays guitar on the album that additionally features Adam Gardner on bass and organ piano, Chris Powell on drums and percussion, and Savannah Conley, who absolutely adds gold on back up vocals to each song she appears on. It will be out on the Thirty Tigers label and rounds out a great combination of musicians and record label to push Ian into the next level of his musical career, which I believe this masterpiece will do.
In the same way Norman Rockwell used his paintbrush to create his 1942 painting of the perfect family diner, Ian paints a similar, modern image with his songwriting for “Irene”. I’m hesitant to call it the dysfunctional version of Rockwell’s “Freedon from Want” because Ian’s version seems more like the new traditional family. Many of the themes Ian uses may be prevalent in his home state of Kentucky, but even in rural Iowa, we all share similar experiences and struggles.
“Barbera’s Song” sounds like it could have been pulled from a b side of a Byrd’s album with lyrics written on the porch of Big Pink in Woodstock. It’s the only song on the album that strikes me as different from the rest but, wonderfully done. It tells the story of a 1904 train crash that puts you right inside the tragic wreck but with an infectious melody that you just can’t get out of your head.
Much is spotlighted about Ian’s inclusion of the rampant drug problems that reach into every corner of the country, but his ability to reach into the humanity of the drug issue is striking. In “Junk Town” he narrates from the inside as the “Meth Head” that struggles to “keep away those cold sweat fears” while realizing “…I wish I was leaving to find another fate, and all the while knowing where I’ll die.”
“Meth Head” takes a harder outside narrative approach, and may be using those same characters from “Junk Town”, to tell the story from a different approach. It paints the epidemic like a zombie movie with lines like “you can’t kill her she’s already dead” and the third verse that says “It’ll be dark pretty soon. They love to lurk by the moon. So I’m out back shoveling the dirt. I’m gonna dig me a hole as deep as I can go. And when they fall, I’m gonna cover em up.”
Ian does a fantastic job of switching his narrative from modern lyrics and settings to the frontier, gun fights, fighting against the elements, and nods at true love. It’s as earthly and real as a diary lifted from a covered stage coach while maintaining the relevancy of the local news. For a guy on the cusp of 30 trips around the sun, Ian has a gift for writing, and an ability to paint a picture that lands him among any of the songwriting legends that you may want to compare him with.
“Letter to Madeline”, “Loving You,” the title track “Between the Country,” and the powerful “Dead on the River (Rolling Down)” are deliberately paced and somber while “That Kind of Life” and “If Today Doesn’t Do Me In” have a slight up tempo, positive, feel. Ian’s style of writing and delivery make it difficult to explain because the sincerity of each line, no matter the subject of the song, touch you and haunt you long after the last notes are played. I can only suggest that you grab it and settle in to realize that there was music before Between the Country, but, how much of it you go back to after hearing these 10 tracks may surprise you. (Jeremy Glazier / Americana Highways)

Ein paar mehr Infos und Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Irene (Ravin' Bomb) - 3:58
2. Barbara's Song - 3:25
3. Junk Town - 4:21
4. Letter to Madeline - 4:29
5. Loving You - 2:17
6. That Kind of Life - 3:20
7. Dead on the River (Rolling Down) - 5:06
8. If Today Doesn't Do Me In - 3:57
9. Meth Head - 4:11
10. Between the Country - 2:39

Art-Nr.: 9835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Irene (ravin' bomb)
Barbara's song
Junk town
Letter to Madeline
This kind of life
Meth head
Between the country

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North Mississippi Allstars - do it like we used to do ~ 2 cd + 1 dvd set! [2009]
2 CD + 1 DVD-Set! Tolle Live-Retrospektive der NMA aus den vergangenen Jahren auf 2 CDs, die ein großartiges Tracklisting aus 12 Jahren Live-Performances enthalten. Dreckiger Mississippi Hill Country-Jam Blues-Southern-Rock voller Unbekümmertheit und Inspiration! Über 140 Minuten Spielzeit! Die DVD enthält eine Dokumentation über die Band plus erstklassiges Live-Footage. So gibt es beispielsweise 4 komplette Songs vom 2007er Bonnaroo-Festival zu sehen und zu hören ("Stay all night/Lord have mercy", "Slow train comin'", "The meeting" und "Mean ol' wind"). Ein Pracht-Teil in einem erstklassigen Preis/Leistungs-Verhältnis!

Die offizielle Pressemitteilung zur Veröffentlichung:
"The North Mississippi Allstars long-awaited retrospective project Do It Like We Used To Do. This 2 CD/1 DVD package includes two discs of music that highlight the band’s live performances over their first twelve years together and a full-length documentary DVD on the history of the band. The documentary includes interviews with the Allstars as well as incredible live footage of the band and the influential musicians that helped mold them from the beginning. Lead singer Luther Dickinson says this retrospective release “represents survival for a regional art form and tradition that stubbornly preserves and evolves”.

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Tracklist!

DISC 1

1. Someday Baby
2. I’m in Jail
3. 18 Hammers
4. Freedom Highway
5. Shimmy Duo
6. Goin’ Down South
7. 61 Hwy
8. Hey, Hey Baby
9. Endless Boogie
10. Crazy Bout U
11. Up Over Yonder
12. Sugartown
13. Be So Glad
14. Po Black Maddie>Skinny Woman>
15. Jumper on the Line

DISC 2

1. Mississippi Boll Weevil
2. Down in Mississippi
3. Got My Mojo Working
4. Hear My Train A’comin
5. The Meeting
6. Goin’ Home
7. JR>Stay all night>Lord Have Mercy>Stay
8. I’d Love to be a Hippy
9. Mizzip
10. Keep the Devil Down
11. Horseshoe
12. Glory, Glory

Disc 3 - DVD

1 Dokumentation und Live-Material (4 Songs vom 2007er Bonnaroo-Festival)

Art-Nr.: 6184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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North Mississippi Allstars - keep on marchin' ~ live ~ dvd [2007]
Was für ein mitreißender, herrlich dreckiger, kochender Hill Country-/Delta-/Southern-/Blues-/Jam-/Rock' Roll-Ritt! Hingebungsvolles, überwältigendes Konzert der North Mississippi Allstars (Luther Dickinson - Gitarre, Gesang; Cody Dicckinson - Drums, Percussion, Keyboard; Chris Chew - Bass, Background Gesang) vom 11. November.2005 aus dem "Higher Ground" in Burlington/Vermont (die "Electric blue watermelon"-Tour war gerade angelaufen) - filmtechnisch und soundmäßig brillant festgehalten für diese phantastische Live-DVD! Es ist geradezu einzigartig, mit welcher Inspiration und mit welch einer überragenden musikalischen Kompetenz die Dickinson-Brüder ursprüngliche Hill Country-/Mississippi-Blues-Roots der Ära Junior Kimbrough und R.L.Burnside mit klassischen Southern-/Jam-Rock-Einflüssen von den Allman Brothers bis hin zu Little Feat verbinden, und dies mittels ihres untriebigen Rock'n Roll-Feelings zu einem einzigartigen, ausschließlich ihnen zuzuordnenden, überaus zeitgemäßen, Bonnaroo-tauglichen, an allen Ecken und Enden brodelnden, "New Hippie"-/Voodoo-/ Southern-Blues-Rock'n Roll-Jam-Gemisch anrühren, dessen magische Essenz einen einfach nicht mehr los lässt! Die Drei sind perfekt aufeinander abgestimmt, verstehen sich blind! Gegenseitig treibt man sich zu absoluten Höchstleistungen an. Cody, ein genialer Drummer und Chris Chew mit seinem unglaublichen Gespür für die richtigen Basslines sorgen für einen treibenden, sowohl geschmeidigen als auch funkigen, sich in den Weiten unendlicher Rhythmik verlierenden Groove, den Luther mit seinem rotzigen, sehr variablen Gesang und seinem Wahnsinns-Gitarrenspiel geradezu perfekt ergänzt. Live hat das Ganze noch mehr Biß und Würze als im Studio! Sehr kernig, viel Energie, eine gewisse rohe Ursprünglichkeit, ausgelassene Spielfreude, Vielseitigkeit, besagter unwiderstehlicher Groove, das herrliche Jam-Flair, die in den Genen der Truppe verwurzelten Blues- und Southern-Roots und dieses Hill Country-/Delta-/Rock'n Roll-Feeling - all das übt auf das Publikum eine noch gößere Anziehungskraft aus! Die Inspiration schwappt einfach über! Man denke nur an den drückenden, packenden Southern-Blues-Boogie "Mississippi boll weevil", mit dem die Show eröffnet wird, das famose "Hurry up sunshine", bei dem Luther's grandioses Gitarrenspiel fast ein wenig an Dickey Betts zu erinnern scheint und Cody neben seinem Drumming an den Tasten noch für einen tollen Hammond-Background sorgt, das krachende "Bang Bang Lulu", der "Killer"-Southern-Groove-Blues-Boogie "Mean 'ol wind dies down" mit den irren Gesangs-/Slide-Parallel-Passagen von Luther, das 19 Minuten währende, vor Spielwitz nur so sprühende, von prächtigen Jammings geprägte Medley aus "Georgia women", "Po blck Maddie" und "Skinny woman", bei dem sich glühendes Southern-Feuer, Slide-getränkter Blues-Boogie, herrlicher Swamp-Groove, klasse Funk-Rhythmen und ein gewisses psychedeliches Flair prachtvoll ergänzen (Luther Dickinson glänzt hier mit minutenlangen, ausgedehnten Gitarren-Attacken, treilweise mit bravousöser Slide, Cody spielt ein kurzes Drums-Solo), die verrückte Pyschedelic-/Funk-/Southern-/Instrumental-/Jam-Orgie "Psychedelic sex machine", bei der Luther plötzlich am Schlagzeug sitzt und Cody mit der Bearbeitung eines elektrisch verstäkten Waschbretts für ein gewaltiges, dreckiges Klang-Spektakel sorgt, den traumhaft melodischen Southerm-/Rootsrocker "Moonshine", den mit fetten Gitarrenritten garnierten, intensiven Hill Country-/Southern-Blues "No mo", u.s.w. - die North Mississippi Allstars liefern ein beeindruckendes Zeugnis ihres musikalischen Vermögens ab! Grandios!

Die komplette Setlist (gut 110 Minuten Spielzeit):
1. Mississippi Boll Weevil
2. Run On
3. Teasin' Brown
4. Hurry Up Sunrise
5.Mean 'Ol Wind Died Down
6. Bang Bang Lulu
7. Shake 'Em On Down
8. Goin' Down South
9. Ship
10. Moonshine
11. Georgia Women, Po Black Maddie, Skinny Woman
12. Psychedelic Sex Machine
13. No Mo
14. Stompin' My Foot
15. Write Me A Few Little Lines
16. Po Boy (Long Way From Home)
17. Snake Drive
18. Horseshoe
19. Freedom Highway

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5047
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Nugent, Alecia - hillbilly goddess [2009]
Alecia Nugent's drittes Album "Hillbilly goddess" ist eine Wonne! Die junge, hübsche, so überaus sympathisch wirkende Dame aus Hickory Grove in Louisiana etabliert sich mehr und mehr als eine der " most celebrated Bluegrass and Country Singers across America's heartland"! Die Lobeshymnen sind nachvollziehbar, denn man erliegt ihrer unwiderstehlichen musikalischen Anziehungskraft im Handumdrehen. Das neue Album zeigt eine Alecia Nugent, die sich konsequent weiterentwickelt. Natürlich ist das erneut feinster Bluegrass, bzw. Acoustic Country, doch es gelingt ihr ein geschickter Spagat zwischen ihren Bluegrass-Wurzeln, "echter", traditioneller Countrymusic und New Country. Bringt man es auf einen Nenner, so wäre wohl "Acoustic-based Traditional Country/New Country with Bluegrass-Instrumentation" die richtige Bezeichnung. Elektrische Instrumente sind absolut fehl am Platz. Es regieren Acoustic Gitarren, Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro und mal ein Piano, allerdings rhythmisch unterstützt durch das exquisite Schlagzeug-Spiel von Tony Creasman. Von frühesten Kindestagen an genoss Alecia eine innige und stets geförderte "innerfamiliäre musikalische Ausbildung". Quasi am Tage ihrer Geburt gründete ihr Vater die "Southland Bluegrass Band", in der er seine Tochter so schnell wie möglich versuchte zu integrieren. Bereits im zarten Alter von 9 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Holly Dunn's berühmten Hit "Daddy's hands". In ihren Teen-Jahren wurde sie deren Lead-Sängerin. Während dieser Zeit sammelte sie jede Menge Erfahrung mit traditioneller Musik, die da reichte von den Stanley Brothers, über Flatt & Scruggs, Jimmy Martin, bis hin zu George Jones, Conway Twitty, Merle Haggard und Dolly Parton. Wie sonst könnte ihr ein so wunderbarer, tief traditioneller "Honky Tonk Weeper" wie "Dyin' to hold her again" gelingen, der einem mit seiner exzellenten Fiddle- und Mandolinen-Begleitung regelrecht das Herz bricht. Am meisten aber beeindruckte Alecia in ihrer musikalischen Jugend die große Reba McEntire, was ein ums andere Mal durchaus erkennbar ist. Alecia Nugent hat eine großartige Stimme, von der die amerikanischen Fachleute regelrecht begeistert sind. Voller Gefühl und Seele, mal kraftvoll, mal sehr einfühlsam, dann wieder ganz entspannt, immer rein und klar, verkörpert sie so etwas wie eine erfrischende Kombination aus Rhonda Vincent, besagter Reba McEntire, Trisha Yearwood und Patty Loveless. Das überaus abwechslungsreiche Songmaterial reicht von frechen, rootsigen, dynamischen Uptempo-Nummern (beispielsweise das erdige, gut nach vorn gehende, sehr melodische "Wreckin' the train" mit starke Banjo,- Dobro- und Fiddle-Begleitung), über lupenreine Bluegrass-"Barnburner" (das Titelstück "Hillbilly goddess"), wunderbar lockere, traditionelle Midtempo-Nummern (beispielsweise das herrliche "Wishin' hard"), bis hin zu von einem traumhaften Appalachian-Flair tangierten, gefühlvollen Balladen (wie etwa das von klaren Acoustic Gitarren und reinster Mandoline bestimmte, wunderschöne "Don't tell me", im übrigen eine Komposition von Buddy & Julie Miller). Große Klasse auch das herrlich flockige, sich warm und einschmeichelnd in unsere Gehörgänge schleichende, autobiographische "Nugent Family Band", in dem Alecia genauso liebevoll wie stolz ihre vergangene Bluegrass- und Country-Entwicklung aufarbeitet. Einfach schön! Unter den Begleitmusikern befindet sich wieder eine absolute "A-List"-Schar von beispiellosen Ausnahmekönnern wie Tim Stafford, Andy Falco, Rob Ickes, Andy Leftwich, Adam Steffey, dem rgoßen J.D. Crowe, Kevin Grantt, u.s.w.! Für fantastische Background-Harmonies sorgen. u.a. Jennifer Strickland, Sonya Isaacs und Carl Jackson, der das Werk erneut, wie bereits die Vorgänger, exzellent produzierte. Wundervoller, unverfälschter, reiner Bluegrass-based Acoustic Country vom Allerfeinsten! "'Hillbilly goddess' is a major step forward from one of the great new voices in American music: Alecia Nugent"! So steht es in den Liner-Notes dea Albums - und das unterschreiben wir ohne jeden Einwand.

Die komplette Songliste:

1 Wreckin' the Train - 4:11   
2 Don't Tell Me - 4:49   
3 Hillbilly Goddess - 3:13   
4 Just Another Alice - 4:07   
5 The Last Greyhound - 2:53   
6 Cryin' All the Way to the Bank - 3:10   
7 Dyin' to Hold Her Again - 4:25   
8 Nugent Family Band - 3:30   
9 Wishin' Hard - 3:31   
10 The Writing's All Over the Wall - 3:27   
11 Already Home - 3:53

Art-Nr.: 6394
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wreckin' the train
Don't tell me
Hillbilly goddess
The last Greyhound
Nugent Family Band
Wishin' hard

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Nugent, Ted - craveman [2002]
Je oller, desto doller! Paßt vielleicht ganz gut zu dem mittlerweilen 53-jährigen "Motor City Madman", denn nach seiner im letzten Jahr erschienenen Live-Orgie "Full bluntal nugity", läßt er's jetzt mit seinem neuen Studioalbum wieder gewaltig krachen. Wild, provokativ, und ungestüm, wie zu seinen allerbesten Zeiten! Da können sich die jungen Bands der Branche eine Scheibe abschneiden, was dieser Bursche an Power, Energie und musikalischer Urgewalt noch drauf hat. Roh, wild, laut! Unerbittlich singt und kreischt er, daß sich die Balken biegen, läßt er seine Gibson wimmern, brüllen, heulen, kratzen, jaulen und röhren, fegt mit zum Teil atemberaubender Geschwindigkeit über sein "Brett". Doch trotz aller Brachialität, trotz allen "Irrsinns" dieses scheinbar durchgeknallten "Rock-Warriors" haben die Songs gute Strukturen, sind stark wie zu seinen besten Tagen und bleiben beim Zuhörer hängen. Das verdient eine Menge Respekt! Es beginnt mit dem wuchtigen, völlig überdrehten, "Klstrphnky", gefolgt von dem bärenstarken "Crave" mit klasse Riffs und Soli, bei der die Gibson zum ersten Mal bis an ihre Grenzen gefordert wird. "Rawdogs & warhogs" hat das Zeug zu einem echten Klassiker - ein höllischer Rock'n Roll-Boogie mit durchgetretenem Gaspedal und *fliegenden" Gitarrenläufen. Da hat sicher auch die Heavy-Southernfraktion ihren Spaß dran, ebenso wie an "Damned if ya do", einem treibenden, riffigen "American Rock"-Kracher, wieder mit verrücktem Solo. "At home there" und "Goinn' down hard" klingen gar ein wenig nach ZZ Top und "My baby likes my butter on her gritz" kommt voller Schweiß und bluesy Jimi-like "Voodoo chile" Wah-Wah-Spielereien aus dem Lautsprecher. Den Abschluß bildet das wirklich sehr melodische Instrumental "Earthtones", dessen mitreißendes Gitarrenspiel sofort ins Ohr geht. Eine tolle Rock'n Roll-Hymne, die das Album fast gediegen (nicht leise) ausklingen läßt! Insgesamt haut er uns mit seinen beiden Mistreitern Marco Mendoza (Bass) und Tommy Clufetos (Drums) 56 Minuten lang eine Breitseite nach der nächsten um die Ohren. Frenetischer, fischer, derber Rock'n Roll eines ewig "jungen" Uncle Ted. Dieses mächtige Gewitter zeigt Ted Nugent in allerbester Form! Kommt mit gelungenem Booklet inklusive einer feinen Prägung in der Vorderseite.

Art-Nr.: 1286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Old 97's - drag it up [2004]
Nach einer rund 3-jährigen Auszeit, in denen sich die Bandmitglieder ihren Familien und diversen Sideprojekten widmeten (u.a. gab's ein Soloalbum von Rhett Miller), ist die beliebte Rootsrock/Americana/Alternate Country-Truppe "back in business" mit ihrem sechsten Album! Ein feines Teil! Schnell merkt man, daß die typischen Eigenschaften (die "rollicking train rhythms", wie sie es gern selbst bezeichnen) und der bekannte Twang der "Old 97's" nach wie vor intakt sind, und doch eröffnen sich ganz neue Perspektiven. Geschickt öffnen sie sich dem zur Zeit so angesagten Sixties-Hippie-Retro-Flair, was sich zum einen in den immer wieder mal wahrnehmbaren britischen, Beatles-angehauchten Strömungen zeigt, vor allen Dingen aber in einem gehörigen Schuß eingebundener Psychedelic-Klänge niederschlägt. Allein schon der spürbare Hall, mit dem die Musik und vor allen Dingen Rhett Miller's Gesang unterlegt ist, sorgt für dieses Feeling! Insgesamt klingen sie dadurch nicht mehr so staubtrocken. Dennoch bleibt der Sound rau, zwanglos und völlig unbeschwert! Vielleicht muß man sich das Ganze wie eine Mischung aus Cracker, den Jayhawks, den Honeydogs, den frühen Wilco und Marah vorstellen, in die dann noch, jedenfalls hin und wieder mal, ein paar Gram Parsons-Zutaten eingesteut werden. "Cosmic Americana" wäre möglicherweise auch eine treffende Bezeichnung! Gutes, interessantes Songwriting! Man nehme beispielsweise den schwungvollen, lässigen Alternate Countryrocker "Won't be home" mit seinen flockigen, schnellen Drums, der dreckigen, kratzigen E-Gitarre und der tollen Melodienfolge (eine typische Old 97's-Nummer, wie man sie von früher kennt), die etwas kosmisch anmutende, wunderbare Midtempo-Nummer "Moonlight" mit ihren herrlichen Steel-Passagen, das nostalgische, voller klassischer Beat-Hooks steckende "Borrowed bride", die lustige, flottte "Cajun-flavored" Party-Nummer "Coahuila", die entspannte, voller schwebendem Psychedelic-Flair steckende, mit schönen Gitarren und toller Steel getränkte, melodische, entspannte Countrynummer "Blinding sheets of rain", wie auch das Gram Parsons-beeinflußte, ruhige "Valium waltz", oder der etwas an Cracker erinnernde, knackige, rootsige Retro Pop-Rocker "The new kid" - alles starke Songs! Klasse Leistung der Old 97's, mit der sie einerseits experimentierfreudiger, andererseits aktueller als je zuvor klingen, ohne dabei ihre Roots zu verlieren. Schöne Digipack-Aufmachung mit einem alle Songtexte enthaltenden Booklet!

Art-Nr.: 2626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Won't be home
Moonlight
Valium waltz
The new kid

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Old Dominion - same [2019]
Drittes, schlicht Old Dominion betiteltes, sehr überzeugendes Album von einer der erfolgreichsten, aktuellen U.S.- Countrybands. Die Fans der Jungs aus Nashville dürfen sich freuen, denn Old Dominion führen ihren so erfolgreichen Sound der ersten beiden Alben gekonnt fort. Da macht es einfach richtig Laune zuzuhören. 12 großartige, ungemein melodische Tracks voller herrlicher Harmonien, sehr frisch, sehr sommerlich, luftig, mit einem Hauch von Westcoast-Feeling, wie es einst die Eagles versprühten. Bei diesen vielen Ohrwürmern werden wieder eine Menge Hits abfallen, wie etwa das flockige "Make it sweet", das umgehend wieder die Chartspitze erreicht hat. Bester Mainstream New Country und Country Pop, der qualitativ über jeden Zweifel erhaben ist. Old Dominion einmal mehr mit einer hervorragenden Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

Old Dominion continues to channel clever lyrics, modern production and positivity into their new self-titled album. Across 12 tracks, the CMA Award winning band of Matthew Ramsey, Brad Tursi, Trevor Rosen, Geoff Sprung and Whit Sellers maintains their inspiring disposition while exploring deeper emotions.
The group puts an uplifting foot forward with the encouraging chart-topper “Make it Sweet” that opens their third studio project, leading into “Smooth Sailing,” a song that finds a silver lining in the midst of life’s obstacles as they optimistically sing, “come hell or high water/the sun’s gonna shine/might not be tomorrow/but I know I’m gonna find smooth sailing.” They share a similar sense of reflection on “One Man Band,” expressing a desire to no longer walk through life alone, longing to find someone to share the precious memories with.
Old Dominion begins to take on a more melancholy tone with “My Heart is a Bar,” the narrator coming to the revelation that he often feels taken advantage of in relationships, comparing his heart to a lonely bar where dwellers go to wash their woes away. “Well I’ve come to the conclusion/that true love is an illusion/you’re being used/or you’re using someone else,” Ramsey sings honestly. The five-member troupe continues to weave sorrow into creative lyricism on “Hear You Now,” injecting vulnerability into the main character who realizes that a past love’s prediction that he’ll end up alone should he not change his ways has come to fruition. They convey this sense of remorse through lyrics that portray the sound of pouring rain filling the silence, while the echo of “goodbye” rattles in his mind like a midnight train, finally hearing her words pierce “clear and loud” through the empty loneliness.
They follow this by stepping outside of their sonic realm with “I’ll Roll” that finds them whisking off on a journey around the world with a gypsy woman over a swampy, yet mellow melody. They connect to a similar soul on one of the album’s best numbers, “Paint the Grass Green.” Letting imaginative lyrics soar, the singers use vivid imagery to paint a picture of a woman who longs to venture beyond her comfort zone, the lyrics calling to mind the iconic scene in the Wizard of Oz when Dorothy steps into a world of color for the first time after living in black and white. “If you think the world looks better on that side of the fence/I’ll paint the grass green/like a Technicolor dream/if our love is fading babe/I’ll brighten up the sea/I’ll paint the grass green,” Ramsey sings over a shimmering pop-style melody.
The album ends on a truly humble note with “Some People Do.” The quintet lets poignancy take center stage with a lead character who takes responsibility for the pain he’s caused in the past, conveying a sincere desire to rectify his mistakes. Between Ramsey’s plaintive delivery and his bandmates’ gentle harmonies, it’s one of their most personal songs yet, particularly through such introspection as “some people quit drinking too much/and some people quit lying/some people decide to grow up/but it’s never good timing/most wouldn’t forgive/what I put you through/but I’m here tonight/hoping some people do,” the haunting marriage of piano and cello driving home the emotion of the words, making for an intimate and moving way to close the album.
Throughout the self-titled project, Old Dominion show that they’re diving beneath the surface to a more reflective place, relying as much on thought-provoking subjects matters as clever lyrics to tell their story – a combination that draws fans to their distinct sound and bright spirit.
(John Balsom / Sound like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Make It Sweet - 3:06
2. Smooth Sailing - 3:35
3. One Man Band - 3:06
4. Never Be Sorry - 3:25
5. My Heart Is a Bar - 3:59
6. Midnight Mess Around - 3:56
7. Do It With Me - 3:36
8. Hear You Now - 4:22
9. I'll Roll - 3:25
10. American Style - 2:48
11. Paint the Grass Green - 3:28
12. Some People Do - 3:14

Art-Nr.: 9916
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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One Hand Free - quadraphonic [2008]
Vor rund 4 Jahren preschten sie in die Blues-/Southern-/Jam-Rock Welt mit ihrem exzellenten Debut, jetzt legen sie sogar noch eine Schippe drauf! "One Hand Free manifest all the glory and magic of home grown, hand crafted, undistilled Rock'n Roll", heißt es in einem U.S.-Statement, die Band selbst bezeichnet ihren großartigen musikalischen Extrakt als “a hot slab of unrepentant Rock and Roll right between the ears” und wir nennen es einfach "good old Seventies-based Classic Rock'n Roll", durchweht von einer gehörigen Brise Southern Rock und Southern-Soul, mit bluesigen Tendenzen, viel Jamrock-Flair und einem mächtigen, teils ordentlich funkigen Groove! Aber welche Bezeichnung man auch wählt, sie treffen zum einen alle zu, und zum anderen kommt man im Fazit immer auf den selben, gemeinsamen Nenner: Diese Mucke "kocht", diese Mucke ist eine musikalische Meisterleistung, diese Mucke katapultiert One Hand Free endgültig in die ersten Liga solcher Genre-Kollegen wie Gov't Mule & Co.! Dabei geht das Quartett aus Portsmouth/New Hampshire äußerst intensiv und druckvoll zu Werke. Eine gewaltige Rhythmus-Basis aus fetten, antreibenden Basslines und variablem, energischem, punktgenauem, kraftvollem Schlagzeugspiel (Geoff Taylor und Kelly Bower), sowie das brillante Zusammenspiel des vorzüglichen Lead-Gitarristen Josh DiJoseph (besticht mit einigen "Wahnsinns"-Läufen) und Keyboarder Andrew Blowden (zumeist mit einem mächtig "rollenden" Hammond Orgel-Teppich, aber auch erstklassigen E-Piano-Einsätzen) bestimmen das Geschehen der durchweg erstklassigen 8 neuen Songs mit knapp 39 Minuten Gesamtspielzeit. Sehr varaible Arrangements voller Tempo- und Strukturwechsel belegen die große Vielfalt der Truppe, deren musikalische Kompetenz über jeden Zweifel erhaben ist. Die Band selbst sieht sich beeinflusst von solch unterschiedlichen Künstlern wie Steely Dan, Stevie Wonder, Mountain und The Allman Brothers Band. Keine Frage, die Spuren dieser Größen lassen sich in geschickt miteinander verflochtenen Indikatoren in der Musik von One Hand Free eindeutig nachweisen, doch genauso belegbar erscheint ihre Nähe zu beispielsweise den Screamin' Cheetah Wheelies, The Steepwater Band und vor allen Dingen zu Gov't Mule! Eine weitere Trumpfkarte der Truppe ist die voller "Soul" steckende Lead-Stimme von Andrew Blowden. Steigen wir also mal ein, ins "heiße", solch eine mächtige Energie ausstrahlende Geschehen: Kochende Riffs, Licks und Gitarrenlinien, ein gewaltiger, brodelnder Funk-Groove, ein schönes, unterschwelliges Blues-Feeling und Andrew Blowden's fleischiger Orgelteppich bestimmen den voller "Pfeffer", Ideenreichtum und ausgeprägter Improvisationsfreude steckenden Opener "King by now", der mit einer morz Power aus den Boxen "dröhnt". Saustark! Vor allem DiJoseph's tierisches Gitarrensolo im jammigen Mittelteil ist das "pure Feuer"! Ähnlich veranlagt, von tollen Gitarrensounds, abermals einem klasse Groove und vielen kleinen "progressiven" Veränderungen der Songlinien bestimmt, machen sie mit dem über 6-minütigen, fulminanten, eine knisternde, schwüle Spannung aufbauenden "Majesty" weiter, einer dem Titel entsprechend wahrlich majestätischen Nummer voller Southern-/Jam-Flair! Viel Biß, packendes E-Gitarren-/Orgel-Zusammenspiel voller Virtuosität und große Musikalität hinterlassen einen tiefen Eindruck! Etwas lockerer, aber nicht minder kraftvoll, präsentieren sich die Jungs bei dem anschließenden, eingängigen Southern-/Jam-/Groove-Rocker "Heavy hands", ehe die Southern Rock-Charakteristika bei der "schweren", seeligen, herrlich bluesigen Ballade "Lucky" noch einmal deutlich zulegen. Was für eine fette Orgel (dazu ein paar klasse E-Piano-Einsätze), was für eine massive, würzig dreckige Gitarrenarbeit - zwei tolle Soli (ein wunderbar lockeres, gefolgt von einem glühenden, lodernden Slide-Ritt) inklusive! Und mit dem grandiosen, mächtigen Blues-/Southern-/Jam-Rocker "Dig" legen sie gleich noch eine "Monster"-Nummer an der Schnittstelle The Steepwater Band / Tishamingo / Old Union / Gov't Mule nach (gespickt mit glühenden Gitarrenläufen und satten Orgelpassagen), die das eingangs beschriebene Credo der Band noch einmal nachhaltig untermauert. Zum Abschluß des Reviews noch ein paar weitere U.S.-Zitate: "To rock is truth, to roll is pure" heißt es im Promo-Text der Band und wie gehaltvoll und "ehrlich" One Hand Fre's Musik ist, belegt ein Kritiker mit den Worten "Rock'n Roll - they sweat it, pump it, grind it, grunt it, strut it, flaunt it, beg it, whisper it, shout it, believe it and preach it"! Großartig! Diese Band hat ein gewaltiges Potenzial!

Art-Nr.: 5462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
King by now
Majesty
Heavy hands
Lucky
Dig

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Osborne, Joan - bring it on home [2012]
Singer and songwriter Joan Osborne is no stranger to covering vintage soul, R&B, and blues. She did so on 2002's How Sweet It Is and 2007's Breakfast in Bed, and in the documentary film "Standing in the Shadows of Motown". Osborne has also flexed her muscles as a producer for the Holmes Brothers, capturing their live vibe better than anyone else. For Bring It On Home, Osborne once more digs into the soul, blues, and R&B wellspring. Co-producing with Jack Petruzzelli and using her road band, a horn section, and guests, she turns in the rawest, most kinetic moment in her recording career thus far. The choice of material is stellar, beginning with Ashford & Simpson's Ray Charles' vehicle "I Don't Need No Doctor." She gets deeply into its grain, with drummer Aaron Comess just popping the groove, and the Holmes Brothers on backing vocals. Jimmy Vivino's horn chart is clean and forceful. The title track, defined by Sonny Boy Williamson, is given a sultry reading. Osborne's restraint is airy but defined; the listener can feel the tension smoldering underneath. Barbecue Bob Pomeroy's harmonica is a brilliant counterpart, letting loose some steam from what's roiling underneath her vocal. The choice of the obscure "Roll Like a Big Wheel," by blues drummer and vocalist Olive Brown is a burning R&B shouter, with smokin' harmonica and horns; Osborne's voice rises above the fray and locks the groove in tight. Ike Turner's "Game of Love" -- written specifically for Tina -- is a grimy, funky, nasty, strutting feminist anthem in Osborne's version; its meaning (and irony) never more clear. Her transformation of John Mayall's "Broken Wing" is nothing short of a revelation. Allen Toussaint's '70s-era funky reggae "Shoorah! Shoorah!" features him on piano and is a delightful curveball. Osborne's cover of Slim Harpo's "Shake Your Hips" comes from the blues more than the rock & roll of the Rolling Stones' version and it's righteous. She burns on Muddy Waters' "I Want to Be Loved," which is more demand than request. Her versions Bill Withers' "Same Love That Made Me Laugh" is raucous yet peels back the layers in its meaning. Her understated reading of Otis Redding's "Champagne and Wine" is gorgeous, with a distorted slide guitar bearing witness to the many subtle nuances in Osborne's vocal that make plain the desire in the lyric. Ultimately, there isn't a performance here that isn't drenched with passion and a true stylist's sense of invention. This isn't a reverential recording; it's authoritative; she makes these songs her own. Bring It On Home carries Osborne's mature voice in way that's never been heard on her studio recordings, making it stand head and shoulders above them. Her abilities as a song stylist and interpretive singer prove she is an extension of these traditions, not merely a torch bearer for them.

Das komplette Tracklisting:

1 I Don’t Need no Doctor - 3:20
2 Bring it on Home - 4:06
3 Roll Like A Big Wheel - 2:50
4 Game of Love - 3:16
5 Broken Wing - 4:38
6 Shoorah! Shoorah! - 2:52
7 I Want to Be Loved - 3:35
8 Same Love that Made Me Laugh - 4:25
9 Shake Your Hips - 3:29
10 I’m Qualified - 3:15
11 Champagne and Wine - 3:41
12 Rhymes - 4:43

Art-Nr.: 7736
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Outlaw, Sam - angeleno [2015]
Herrlich! California Country und Honky Tonk vom Allerfeinsten - rein, flockig, locker, unbeschwert, wunderbar retro und dennoch zeitgemäß, zelebriert in 12 fantastischen Songs! Der Spirit klassischer Southern California Countrymusic ist allgegenwertig. Sam Outlaw (der Typ heisst wirklich so), ist ein junger, aus South Dakota stammender, heute in Los Angeles lebender, hoch talentierter, geradezu charismatischer Singer-Songwriter (sämtliche Stücke stammen aus seiner Feder), der es geschickt versteht, in seinen hoch melodischen Songs die Einflüsse seiner großen Helden wie etwa George Jones, Gene Watson, Don Williams, Buck Owens, Keith Whitley und Merle Haggard, mit dem unbeschwerten California-Feeling solcher Legenden wie Gram Parsons, Linda Ronstadt (auch ihr Geist scheint in diesen Liedern zu schweben) oder dem frühen Dwight Yoakam zu seinem ganz eigenen "Ding" zu verschmelzen. Das amerikanische "Rolling Stone Country"-Magazin schreibt dazu: "A Hollywood honky-tonker, Sam Outlaw filters the twang of his country influences through the Mexican-American culture of his Los Angeles home. The result? 'Angeleno', a debut album that mixes acoustic guitars, mariachi horns, James Taylor-worthy melodies and two-step tempos into the best culture clash this side of Linda Rondstadt's Canciones de mi Padre". Großartig ausgedrückt! Outlaw hat eine exzellente Country-Stimme, die einfach wunderbar mit den semi-akustischen Arrangements aus akustischen und dezenten elektrischen Gitarren, viel Pedal Steel, Fiddle und prächtigem Honky Tonk-Klavier harmoniert. Es herrscht durchweg ein bestechend lockeres Ambiente. Der Bursche wirkt zuweilen wie ein unwiderstehlicher "romantischer Country-Rebell". Kein geringerer, als der berühmte Roots- und Gitarren-Großmeister Ry Cooder ist bekennender Fan von Sam Outlaw. Er und sein Sohn Joachim Cooder (drums) haben es sich nicht nehmen lassen, bei dem Album ihre instrumentellen Künste maßgeblich einzubringen und es auch gemeinsam zu produzieren. Das Resultat ist, wie gesagt, einfach wunderbar. Songs wie beispielsweise die von mexikanischen Mariachi-Horns begleitete Border Country-Nummer "Who do you think you are", das flotte, lässige, mit einem herrlichen Wüstenflair ausgestattete, voller Twang steckende "Keep it interesting", der pure, Steelguitar-getränkte (tolles Solo von Jeremy Long), lupenreine Honky Tonker "I'm not jealous" (großartiges "Saloon"-Piano), das mit feiner Steelguitar, akustischer Gitarre und Streichern angereicherte, balladeske Titelstück "Angeleno", der flockige, mit toller Banjountermalung intonierte "Country love song", das von seinem Feeling dem Songtitel alle Ehre machende "Ghost town", oder das hinreissend lockere, mit grandioser Baritone E-Gitarre von Ry Cooder und toller Pedal Steel inszenierte, flüssige "It might kill me", wie auch der komplette Rest des Albums, sind das pure California Country-Vergnügen. Eine Wonne für die Liebhaber reiner, lockerer, unverfälschter, dieses unwiderstehliche Westcoast-Feeling verinnerlichter Countrymusic. "Angeleno" ist ein absoluter Hit!

Das komplette Tracklisting:

1. Who Do You Think You Are - 3.39
2. Keep It Interesting - 3.34
3. I'm Not Jealous - 3.35
4. Love Her For A While - 3.21
5. Angeleno - 4.00
6. Country Love Song - 3.37
7. Ghost Town - 4.06
8. Jesus Take The Wheel (And Drive Me To A Bar) - 3.19
9. It Might Kill Me - 2.59
10. Keep A Close Eye On Me - 3.09
11. Old Fashioned - 4.53
12. Hole Down In My Heart - 2.31

Art-Nr.: 8886
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep it interesting
I'm not jealous
Angeleno
Country love song
Ghost town
Jesus take the wheel (and drive me to a bar)
Keep a close eye on me

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Overstreet, Paul - something for the road [2007]
Das wird die Countryfreunde freuen: Paul Overstreet, der Mann, der Randy Travis' größten Hit schrieb (das unvergeßliche "Forever and ever, Amen"), einer der bekanntesten und geschätztesten Songwriter zeitloser, reiner Countrymusic, ein "echter" Country-Veteran veröffentlicht nach vielen Jahren endlich mal wieder ein eigenes, neues Album! Gerade bei den deutschen Country-Anhängen genießt der sympathische Overstreet darüber hinaus auch als Interpret einen Status immenser Beliebtheit. Kein Wunder also, daß die Fans schon lange auf neues Material von ihm warteten. Jetzt ist es da, und es ist klasse! Schon immer gilt Overstreet, dessen Songs bereits seit über 20 Jahren nicht nur von Randy Travis, sondern auch von Größen wie George Jones, Tanya Tucker, Kenny Chesney, Paul Davis, Alison Krauss und unzähligen anderen ausgenommen werden, als Vertreter der ganz traditionellen Klänge der Marke Randy Travis, Billy Yates, Alan Jackson, George Strait & Co.! Seine Lieder, auch wenn sie flott sind, vermitteln stets eine angenehme Lockerheit und gehen prima ins Ohr. Das trifft ausnahmlos auch für alle 12 Songs des neuen Werkes "Something for the road" zu. Der Albumtitel läßt sich daraus ableiten, daß es sich bei den verwendeten Stücken laut Overstreet vorwiegend um Songs handelt, die er schon sehr lange "im Kasten hatte", bislang aber noch nie veröffentlichte. Einige davon sind unterwegs entstanden, vor allen Dingen hat er sie aber seit Jahren schon in seinem Live-Repertoire. Immer wieder traten seine Fans an ihn heran, er möge diese großartigen Lieder doch endlich mal auf einer CD veröffentlichen, damit sie die Leute auch zu Hause hören können. Diesem Wunsch ist er nun, im übrigen ohne jedes Label, in Eigenregie und im Eigenvertrieb, nachgekommen! Gut so! Ob der flott fröhliche, gut tanzbare Opener "All by my lonesome" mit seiner schönen Melodie, den feinen Fiddles und dem klasse Gitarren-Picking, das leicht Cajun-lastige "Sweet Juliana", das von schönem Dobro begleitete, honky-tonkige "Takes a whole lot of liquor to like her", das überaus traditionelle, entspannte und sehr melodische, an beste "Forever and ever Amen"-Zeiten erinnernde "The perfect woman" mit der schönen E-Gitarren-/Steelguitar-Instrumentierung, der flotte Dancehall Two-Stepper "Never get too old to do it", der exzellente, Dobro- und Steel-getränkte Countrywaltz "She ain't at home on the range", oder das erneut gut tanzbare,schön knackige, forsche, mit klasse Fiddle und E-Gitarre ausgestattete "She thinks my tractor's sexy", usw., usw. - von vorn bis hinten gibt es schöne, lockere, natürliche "pure, traditional Countrymusic", so wie die Countryfreunde ihren Paul Overstreet lieben. Dafür sagen wir ein großes, dickes "Thanks a lot, Paul"!

Art-Nr.: 4901
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All by my lonesome
The perfect woman
She ain't at home on the range
She looks so good in black
She thinks my tractor's sexy

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