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Campbell, Owen - breathing bullets [2016]
Vor 2 Jahren sorgte Owen Campbell, "one of Australia's most gifted bluesrock and roots guitarists and singers" mit seiner exzellenten Veröffentlichung "The pilgrim" für enorm viel Aufmerksamkeit und Begeisterung in der Blues- und Rootsrock-Landschaft. Seele, Leidenschaft und Spirit erfüllten seine Songs. Nun liegt mit "Breathing bullets" der ersehnte Nachfolger vor - und der Mann aus New South Wales mit der kernigen, rauen, erdigen Stimme führt seine Mission mit abermals großer Klasse konsequent fort. Produziert von Southern-/Bluesrock-Kollege Devon Allman, sowie abgemischt und gemastert von dem Nashville-Haudegen Tom Hambridge liefert Campbell erneut eine Ansammlung großartiger Songs zwischen bluesigem Rootsrock und rootsrockigem Blues ab, oft ordentlich brodelnd, swampig, rau und explosiv, vereinzelt aber auch auf erdiger, akustischer Basis. Die Balance stimmt. Dabei besticht der Meister neben dem großartigen Songwriting und seinem markanten Gesang auch mit prächtigem Gitarrenspiel, das sich in furiosen E-Gitarren- und Slide-Momenten entlädt, zuweilen aber auch von äußserst fingerfertigem Acoustic-Picking bestimmt ist. Neben dem Einfluss alter, legendärer amerikanischer und britischer Blues-Helden, fühlt sich Campbell vor allem auch von Leuten wie Bob Dylan, Van Morrison und The Band inspiriert. Das Album startet mit dem tollen, brodelnden, sehr kraftvollen, dreckigen Blues-/Rootsrocker "Breathing billets", dem Titelstück also, das gespickt ist mit wunderbar würzigen Gitarrenriffs. Stark auch der schöne Orgel-Background und der exzellente Groove. Dazu wird die Nummer von einem feinen Southern-Flair und einem Hauch von Stones'schem "Exile on Main street"-Feeling umweht. Klasse Auftakt! Erdig, bluesig und vor allen Dingen sehr rootsig und groovy geht es auch bei dem swampig, schwülen "On my knees" zu. Campbell brilliert mit tollem Acoustic Gitarren-Spiel in Verbindung mit einer herrlich "tighten" Band-Performance (fette Orgel, drückende Basslines, dichtes Drumming). Das folgende, kochende "Howling" glänzt mit tollem Zusammenspiel aus führender Acoustic Gitarre und glühender Electric Lead Guitar, wieder ergänzt durch einen schönen Orgel-Hintergrund. Das starke "Eagle man" hingegen könnte auch aus dem Repertoire von Ryan Bingham stammen. Tolle, trockene, dabei aber überaus transparent instrumentierte Nummer mit großartiger Acoustic Gitarre, Piano, toller Percussion und filigranen Cello-Momenten. Dreckige, raue, auf den Punkt gespielte E-Gitarre führt uns durch den mit viel Rock'n Roll-Drive versehenen Boogie "Keep on walkinh'", bei dem der Protagonist noch eine paar klasse Harp-Einlage beisteuert. Sehr southern wird's dann nochmal bei dem herrlichen, mit einem schönen The Allman Brothers Band-Vibe (vor allem durch das typisch lockere, lässige Southern E-Gitarrenspiel) versehenen "Struggle town", bei dem Campbell zudem wieder mit tollem Acoustic Gitarren-Picking besticht. Owen Campbell macht da wieter, wo er mit "The pilgrim" aufgehört hat. Er liefert auch mit seinem neuen Album wieder eine fabelhafte Roots-/Blues-Performance ab, die, immer mal wieder mit einem dezenten Southern-Flair versehen, auf ganzer Linie überzeugt. Von diesem Burschen ist, macht er so weiter, sicher noch einiges zu erwarten. Ein großartiger Künstler!

Das komplette Tracklisting:

1. Breathing Bullets - 3.49
2. On My Knees - 3.39
3. Howling Now - 4.32
4. Rattlin' Round - 2.52
5. Eagle Man - 3.49
6. Keep on Walkin' - 2.45
7. Rise - 2.46
8. Soldier of Fortune - 3.43
9. Struggle Town - 2.45
10. Coming Home to You - 2.50

Art-Nr.: 9249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Breathing bullets
On my knees
Howling
Eagle man
Keep on walkin'
Soldier of fortune
Struggle town

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Canada & the Departed, Cody - hippielovepunk [2015]
Yeah! Cody Canada rockt wieder - straight und ohne Schörkel. Mit dem dritten Album seiner neuen Band "The Departed" kehrt die Red Dirt-Ikone zu seinen Wurzeln zurück. "Hippielovepunk" fühlt sich an als sei seine frühere Band Cross Canadian Ragweed mit all ihren Trademarks auferstanden, dazu mit der neuen Frische der Departed-Musiker, allen voran Keyboarder Steve Littleton, der sich prächtig mit Canada's rauem Lead Gitarren-Spiel ergänzt. Konsequenter, erdiger, kraftvoller und satter, ungemein lebendiger,mit würzigen Southern Rock-, Heartland Rock-, Countryrock- und Boogie Rock-Zutaten gespickter Red Dirt Guitar-Rock, wie er nur im Südwesten der USA rund um Texas und Oklahoma gespielt wird. Cody Canada & the Departed mit einem "rattenscharfen" Red Dirt-Ritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Comin To Me - 3.51
2. Inbetweener - 3.57
3. Easy - 4.09
4. Revolution - 3.14
5. Back Closer - 4.22
6. Got It - 5.17
7. Great Big Nothin - 4.00
8. Maker - 4.42
9. Stay - 3.57
10. Boss Of Me - 4.21
11. All Nighter (+ hidden track) - 8.41

Art-Nr.: 8786
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Comin' to me
Inbetweener
Easy
Revolution
Got it
Boss of me
All nighter

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Cannon, Melonie - and the wheels turn [2008]
Es hat ganze 4 Jahre gedauert, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt: Melonie Cannon, Tochter des bekannten Nashville Top-Produzenten Buddy Cannon, legt den Nachfolger ihres fantastischen 2004er Debuts vor - und auch "And the wheels turn" ist wieder ein ganz wunderschönes, mit traumhaften Songs gespicktes Werk allerfeinster, filligraner und herrlich vorgetragener Acoustic Country-/Bluegrass-Musik, die sie ohne Wenn und Aber fester denn je in der ersten Garde solcher Kolleginnen wie Rhonda Vincent, Alecia Nugent, Patty Loveless & Co. etabliert. Exzellent!

Die Tracklist:

1 Cactus in a Coffee Can - 4:15   
2 Dark Shadows - 3:12   
3 Send a Little Love - 4:15   
4 I Call It Gone - 3:16   
5 The Day Before You - 3:55   
6 It's All Right There - 3:25   
7 Back to Earth - 3:34   
8 Mary Magdalene (Why You Cryin) - 3:12   
9 Set 'Em Up Joe - 3:21   
10 I've Seen Enough of What's Behind Me - 2:36   
11 I Just Don't Have It in Me - 4:05   
12 And the Wheels Turn - 3:43

Art-Nr.: 6016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cannon, Melonie - same [2004]
Ein neuer, hell leuchtender Stern am Bluegrass-/Acoustic Country-Himmel mit einem traumhaft schönen Debutalbum! Als der ehemalige Lead-Sänger der bekannten Bluegrass-Truppe "Lonesome River Band", Ronnie Bowman, für Melonie Cannon (übrigens die Tochter von Nashviille's bekanntem Produzenten Buddy Cannon) eines Tages ein paar Session-Aufnahmen mit der ersten Garde von Nashville's Bluegrass-Musikern organisierte, die wenig später in die Hände von Ricky Skaggs fielen, war dieser schlichtweg begeistert und verpflichtete sie umgehend für sein "Skaggs Family"-Label. Diese Euphorie kann man nur teilen! Melonie liefert ein ganz wundervolles, hinreißend schönes, reines, vollkommen antspanntes, traditionelles Acoustc Country-/Bluegrass-Album ab, das nicht zuletzt ein wenig an die Whites erinnert, vor allen Dingen aber eine genauso angenehme, willkommene, wie hochklassige Alternative zu Künstlerinnen wie Alison Krauss, einer bluegrassigen Patty Loveless oder Rhonda Vincent darstellt. Ihre klare und kräftige Stimme strahlt jede Menge Wärme aus. Die Songs sind nie hektisch. Vielmehr hören wir herrlich frische, sehr entspannte und äußerst genußvolle Nummern reinster, von bestechender Melodik bestimmter, traditioneller Countrymusic, instrumentiert mit Dobros, Mandolinen, Banjos, Fiddles, Acoustic Gitarren, Acoustic Bass und zurückhaltender Percussion. Auf elektrische Instrumente wird vollkommen verzichtet! Zuweilen sprudelt die Musik so ruhig und angenehm aus den Lautsprechern, wie ein dahinplätscherndes, sauberes Bächlein in der unberührten Natur von Tennessee. Der Reigen beginnt mit der recht flotten, voller Southern-Soul und Mountain-Flair steckenden Bluegrass-Nummer "Nothing to lose", inklusive excellenter Banjo- und Mandolinen-Einlagen. Einfach wunderschön, rein und klar, voller Wärme und Harmonie, bahnt sich das anschließende "Tennessee road" unbeirrt seinen Weg in unser Acoustic Country-Harz! Welch eine herrliche Melodie! Sehr relaxtes Arrangement mit großartigem Dobrospiel von Jerry Douglas, tollem Gitarrenpicking von Dan Tyminski, großartiger Fiddle von Stuart Duncan, zurückhaltender Percussion von Eric Darken und feinstem Background-Harmonies von Dan Tyminski und Ronnie Bowman. Traumhaft! Es folgt das frische, lockere, wieder von einer herrlichen Melodie geprägte "I feel you everywhere", diesmal mit den Dobrokünsten von Rob Ickes! Hingebungsvoll schön, genauso wie der wunderbare Waltz "What took you so long", das rhythmische, Banjo-driven "Westbound trains", die tolle, pure Acoustic Country-Ballade "Sweeter than sugarcane" mit einmal mehr einer traumhaften Melodie und einem herrlich lockeren Feeling ausgestattet, das traurige, aber wunderschöne "Whiskey lullaby" oder das fröhliche, eingängige "Separate ways"! Melonie Cannon bezaubert uns mit einem wundervollen Acoustic Country-Album von ursprünglicher Schönheit und Tradition! Sehr eindrucksvoll! Diese Musik ist wie Balsam für die Seele!

Art-Nr.: 2715
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee road
I feel you everywhere
Sweeter than sugarcane
Separate ways

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Capps, Brian - walk through walls [2005]
Brian Capps dürfte vielen Leuten noch aus seiner Zeit bei den Domino Kings bekannt sein, deren Mitbegründer und langjähriger Bass-Spieler er war, eine Band, die sich mit ihrer energiegeladenen und rebellisch anmutenden Mischung aus Country-, Honkytonk-, und Rockabilly-Musik in Szenekreisen, und darüber hinaus, einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad erarbeitet hat. Inzwischen weilt der Singer/Songwriter aus Springfield, Missouri auf Solopfaden und liefert jetzt mit "Walk Through Walls" sein Debütwerk ab. Es ist ein klasse Teil geworden! Charakterisiert wird er von vielen als eine Mischung aus einem jungen Elvis, Buddy Holly und, rein äußerlich, mit der Ähnlichkeit zu einem gewissen James Dean, wobei musikalisch seine charismatische, emotionale Direktheit, sein Enthusiasmus, aber auch die ausstrahlende Wärme als Markenzeichen angeführt werden. Streng genommen hat er sich zur hausgemachten Konkurrenz für seine Vorband entwickelt, denn im Grunde genommen führt er konsequent den einstmals beschrittenen Weg mit seiner Ursprungstruppe fort. Ebenfalls mit an Bord am Elektrik-Bass und als Produzent ist Lou Whitney, der ja auch bereits für die Domino Kings am Mischpult tätig war und immer noch ist. Auch auf "Walk through walls" geht es um knackigen, schwungvollen, teils gut tanzbaren Country-Rockabilly, gewürzt mit traditionellen Country-Roots, klassischem Rock’n’Roll, Bakersfield-Sound, einer würzigen Prise Roots-/Americana-Rock und jeder Menge Roadhouse-Anleihen, wobei im geistigen Auge ausgelassen feiernde Anzugträger an einem vorüber fliegen, die leichtfüßig, in ihren schwarzen Lackschuhen und gelierter Haarpracht, ihre in Petticoats bekleideten Partnerinnen im Zwei-Viertel-Takt elegant übers Parkett schwingen - wohlgemerkt alles ausgesprochen Country orientiert! Neben Anleihen der bereits erwähnten Künstler, wie Domino Kings, Elvis und Buddy Holly, verarbeitet Capps auch Stilelemente solcher Leute wie Dave Alvin, den Mavericks, den Derailers oder dem jungen Johnny Cash und streut zuweilen sogar eine ordentliche Portion, schmissiges NRBQ-/Rockpile-Feeling ein! Dann geht, unterstützt von dreckigen, fetten Gitarren ordentlich die Post ab! Die zehn auf dem Album befindlichen Stücke wurden ohne großen technischen Firlefanz aufgenommen. Capps transportiert auch im Studio eine erstaunliche Live-Atmosphäre in seine Kompositionen. Es geht größtenteils flott geradeaus, mit der einen oder anderen Verschnaufpause. Eine gewisse Dynamik bleibt aber auch hier fortwährend existent. Stark beispielsweise die leicht countryinfizierte Nummer "The Devil To Pay" im Outlaw-Erzählstil eines Johnny Cash. Richtig fetzig wird’s bei Liedern wie "Next Time" (tolle Melodie, herrliche klarer Countryrock-/Rockabilly-Sound), "True Liar" (Rockpile, Al Anderson und NRBQ lassen grüßen), oder "Standing On A Rock", wo in astreiner Retro-Manier abgerockt wird, verbunden mit prächtigen Gitarren-Einlagen. Überhaupt muss man hier den Leadgitarristen D. Clinton Thomas einmal heraus heben, der in fast jedem Song knackige Soli der hohen Retro-Schule abliefert. Wunderbar auch der Titelsong "Walk Through Walls", eine Art locker dahinfließende Mischung aus Creedence-Clearwater-Revival-Flair, kombiniert mit einem relaxtem Rockabilly-Rhythmus, wobei am Ende noch mal ein CCR-typisches E-Gitarren-Riff den Ausklang bildet. Super auch der Opener "The bottom", der herrlich dreckig, bissig und rootsig rüber kommt - stünde ebenfalls bestens einem Dave Alvin zu Gesicht! "Dark As A Dungeon" ist ein typischer Elvis-Heartbreak-Song, mit einer Art Coolness vorgetragen, die auch Dwight Yoakam zum Stilmittel erkoren hat. Brian Capps ist mit seiner ersten Solo-Scheibe ein kurzweiliges, flottes Werk gelungen, dass man Anhängern der beschriebenen Interpreten und Genres blindlings empfehlen kann. (Dem Rest vielleicht auch als überraschenden Coup in der Hinterhand, beim heimischen Date mit einer sich plötzlich als Elvis- oder Retro-Fan outenden weiblichen Schönheit...!) Scherz beiseite: Das ist knackiger, uriger, rootsiger, handgemachter, melodischer, schwungvoller Retro-Rockabilly-Country-Rock'n Roll vom Feinsten - und zwar ohne jeden Zweifel! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bottom
Next time
The devil to pay
True liar
Walk through walls

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Capps, Grayson - scarlett roses [2017]
Mitreißend! Packend! Was für ein prächtiges Album dieses charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south". Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder in Alabama (Mobile) lebende Grayson Capps gilt nun schon seit Jahren als einer der absoluten Lieblinge der amerikanischen Rootsrock-/Americna-/Singer Songwriter-Szene, sowohl bei den Experten und Kritikern, als auch bei den Fans und Kennern der Szene. Dieser Status wird sich mit Capps' neuem, fantastischen Werk "Scarlett roses" noch einmal nachhaltig festigen. Was wir geboten bekommen, ist überaus inspirierter, voller Feuer steckender, kerniger, spannungsgeladener, dreckiger, rauer, und doch so wunderbar klar strukturierter, prächtig hängen bleibender Americana-/Rootsrock voller Abwechslungsreichtum und musikalischer Qualität. Die brodelnde Mixtur reicht von erdigem, ruppigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, Blues und kochendem Southern-/Swamp-/JamRock, wobei seine durchweg erstklassigen Songs niemals die Struktur verlieren. Das Werk bringt Capps im übrigen wieder mit seinem langjährigen Weggefährten, dem meisterhaften Gitarristen Corky Hughes zusammen, mit dem er auch immer wieder in Duo-Besetzung live unterwegs ist. HUghes besticht bei diversen Songs mit herausragenden E-Gitarrenläufen. Die übrigen Bandmitglieder sind Rufus Ducote am Bass und Drummer Russ Broussard, sowie bei vereinzelten Tracks Dylan LeBlanc (background vocals), sowie Ehegattin und Produzentin Trina Shoemaker (u. a. Queens of the Stone Age, Dylan LeBlanc, Emmylou Harris, Sheryl Crow, Brandi Carlile, Mike Zito) - alles exzellente Vertreter ihres Fachs. Wunderbare Acoustic- und Electric-Gitarren leiten den grandiosen Opener, das Titelstück "Scarlett roses", ein, der dann mit seinem tollen Gitarrenarrangement (saustarkes Solo von Hughes) und Capps' großartigem Gesang sofort unser ewig hungriges Roots-Herz erobert und sich tief darin verankert. Toll! Das ist ganz große Americana Rock-Kunst! So reiht sich eine bärenstarke Nummer an die nächste, wie etwa das von einer tollen Lap Steel begleitete, unterschwellig schön swampige "Hold me darlin'", das sich sehr harmonisch und trotzdem erdig und dreckig in unsere Ohren schraubende, von einer lässigen E-Gitarren-Begleitung geprägte "Bag of weed", das rau rockende "Thankful", das leicht psychedelisch angehauchte, jammige, mit extrem rauen "rusty guitars" inszenierte, damit ein wenig an Neil Young's Crazy Horse erinnernde, über 8-minütige "Taos", bis hin zu dem herrlich flockigen, sehr melodischen, trotzdem auch wieder rauen Americana Finaltrack "Moving on". Grayson Capps überzeugt auf ganzer Linie. Diese Songs üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. "Scarlett roses" zählt sicher zu den besten "Rootsrock-/Americana"-Werken des nun zu Ende gehenden Jahre 2017. Eine absolute Meisterleistung von Grayson Capps und seinen Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. Scarlett Roses - 4.33
2. Hold Me Darlin' - 3.15
3. Bag Of Weed - 5.44
4. You Can't Turn Around - 4.17
5. Thankful - 3.12
6. New Again - 4.34
7. Hit Em Up Julie - 2.50
8. Taos - 8.28
9. Moving On - 4.08

Art-Nr.: 9564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scarlett roses
Hold me darlin'
Bag of weed
Thankful
Taos
Moving on

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Captain Legendary Band, The - tclb live [2013]
2 CD-Set! Was für eine großartige Band! Das 2010 erschienene Studioalbum der Captain Legendary Band (damals "firmierten" sie noch unter Charlie Hager & the Captain Legendary Band), "Smoking barrel", bezeichneten wir seinerzeit als wahres "Killer-Album". Weiterhin führten wir anlässlich ihres Gewinns als bester Live-Act bei den 2010er "Texas Music Awards" aus, dass dieser Gewinn "wahrlich keine Überraschung ist, wenn sie das, was sie auf ihrem Studioalbum anbieten, auch nur annähernd auf die Bühne bringen". Leute, und wie sie das es auf die Bühne bringen! "Hammer"! Die Captain Legendary Band verzückt die Welt der Red Dirt-Rock-, Countryrock-, Rootsrock-, Dixie Rock- und Southern Rock-Begeisterten mit einem tollen, wirklich beeindruckenden Doppel Live-Album ihrer Show vom 4. Mai 2013 aus dem Firehouse Saloon in Dallas/Texas, bestehend aus einem Acoustic- (CD 1) und einem Electric-Set (CD 2) von insgesamt satten 135 Minuten Spielzeit. Hat man sich diesen Live-Mitschnitt erst einmal "reingezogen", versteht man schnell, warum die Jury der TMA von den Auftritten dieser Truppe so überzeugt ist. Das ist die pure, von zwei exzellenten Lead Gitarren (Charlie Hager und sein kongenialer Partner Aaron Bancroft) bestimmte, countryfied Southern-/Red Dirt-Freude. Die Band, gegründet in Baton Rouge/Louisisana während der College-Zeit von Charlie Hager, residiert mittlerweile in dessen texanischer Heimat Humble, einem kleinen Städtchen im Harris County, nördlich von Houston. Seine musikalischen Einflüsse und die der Band beschreibt Hager als tief verwurzelt im Southern Rock und Blues, aber auch im Outlaw Country und Countryrock. In Namen ausgedrückt nennt er Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker, die Ozark Mountain Daredevils, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und die Outlaws. Wie vorzüglich die Truppe (neben den erwähnten Gitarristen Charlie Hager und Aaron Bancroft gehören noch Charlie's Bruder Jeff Hager am Bass und Drummer Matt Groll zum Line-Up) diese Einflüsse in ihren Stücken auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Ausdruck bringt, zeigen sie voller Nachhaltigkeit bei der hier vorliegende "Firhouse Saloon"-Show.- auch bei dem Acoustic-Set. Die Band spielt voller Dynamik und bringt die pure Spielfreude rüber. Es entsteht eine wunderbare Southern-Atmosphäre. Die Musikalität der Jungs ist exzellent, die Lead-Gitarren (auch die akustischen), inklusive grandioser, wechselseitiger Soli, sind die pure Wonne, der Sound ist glasklar. Ausnahmslos großartiges Songmaterial, oft kompakt, mit tollen Melodien, aber auch mit ausreichend Freiraum für die vielen, teils sehr jamfreudigen Instrumentalpassagen. Als fünften Mann haben sie bei der Show noch den dritten Gitarristen Billy Jo High mit auf der Bühne, der auch häufig die Pedal Steel bedient. Einzelne Song-Highlights herauszupicken, ist nahezu unmöglich - zu gut und ausgewogen ist das Material. Stellvertretend für einen fantastischen Gesamtauftritt seien für den Acoustic-Set solche Titel wie der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Kemah bay" (tolle Pedal Steel-Fills, großartiges, wechselseitiges Acoustic Gitarren-Solo der beiden Saitenkünstler), der dynamische, bluesige, von grandiosem Gitarrenspiel geprägte Boogie "Train song", sowie der packende, in bester MTB-/Lynyrd Skynyrd-Tradition präsentierte Southern-/Country-Rocker "Lost in a song" (mehr southern als country) mit seiner furiosen, rund 3-minütigen, "Freebird"-mässigen, finalen (Acoustic)Gitarrenschlacht, und für den Electric-Set solche "Knaller" wie der flüssige, lässige Countryrocker "Brianna" (tolles, southern-rooted Dual Lead Guitar-Solo), der dampfende, lupenreine Outlaws-mässige Southernrocker "Smoking barrel" (furiose "Green grass & high tides"-kompatible "guitar-battle"), sowie der famose Outlaw-/Southern-/Red Dirt-Rocker "Where did I go wrong" erwähnt, in den die Band plötzlich eine ausgedehnte Cover-Passage von Pink Floyd's "Time" aus deren Jahrhundert-Werk "Dark side of the moon" einbaut (großartig, wie man in eine Floyd-Nummer so viel Southern Rock-Atmosphäre hineinbekommt). Nebem den bereits genannten musikalischen Einflüssen der Band, dienen als weitere Vergleichsgrößen der jüngeren Vergangenheit sicher auch solche Kollegen wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, The Band Of Heathens, Blackberry Smoke und Whiskey Myers. Vermutlich Ende 2014 wird die Captain Legendary Band in unseren Gefilden für ein paar Club-Gigs zu Gast sein. Dieses Live-Album weckt darauf die pure Vorfreude. Baumstarkes Teil!

Die komplette Setlist:

CD 1: Acoustic Set
1. Cold Texas Night - 6.13
2. Back 2 Home - 4.09
3. Leaving Louisiana In The Broad Daylight - 5.10
4. Kemah Bay - 4.38
5. Train Song - 4.00
6. Writing On The Wall - 4.37
7. Heartbroke Bank Robery - 5.11
8. Put Me In My Place - 5.06
9. Louisiana Moonshine - 4.46
10. Gypsy Eyes - 5.06
11. P&WT - 5.11
12:Standing On The Rock - 2.18
13. Lost In A Song - 8.00

CD 2: Electric Set
1. Brothers - 4.18
2. NE TX Women - 4.19
3. Lifetime - 5.22
4. Brianna - 4.53
5. Where Did I Go Wrong - 8.14
6. Flyin' - 4.09
7. I Can't Change - 4.21
8. Honey - 4.17
9. Harry The Beast Stomp - 2.14
10. Down - 4.37
11. The Captain - 7.10
12. Cocaine Afternoon - 2.52
13. Moonshiner's Prayer - 5.15
14. Smoking Barrel - 9.04

Art-Nr.: 8596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back 2 home
Kemah Bay
Train song
Lost in a song
Brothers
Brianna
Where did I go wrong
Honey
Smoking barrel

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Carll, Hayes - kmag yoyo (& other american stories) [2011]
Hervorragendes neues Album von Hayes Carll, der seine Ausnahmestellung unter den neuen texanischen Singer/Songwritern damit eindrucksvoll untermauert. Die Experten sehen ihn längst in der Tradition und auch mit dem Potenzial solcher Ikonen wie beispielsweise Guy Clark, Townes van Zandt, Steve Earle, Billy Joe Shaver und Robert Earl Keen - völlig zu Recht. KMAG YOYO ("Kiss My Ass Guys, You're On Your Own") ist ein tolles Roots-/Americana-Werk geworden, vollgepackt mit exzellenten, sehr authentischen, staubig trockenen Songs zwischen erdigem, dynamischem Country-/Rootsrock, und traditionell verurzeltem Twang Country/Honky Tonk/Alternate Country -teils mit durchaus bissigen Texten. Vor allen Dingen Steve Earle kommt einem immer mal wieder in den Sinn, wenn man nach Vergleichen sucht, ebenso wie, neben den bereits erwähnten Künstlern, Kris Kristofferson und sogar John Hiatt. Aber bei allen Einflüssen lebt Hayes Carll, wie es sich für einen solch talentierten und fähigen Songwriter gehört, natürlich von seiner eigenen Identität. Die Songs sind klasse! Schön trocken und staubig arrangiert, ohne "glamouröse" Politur, teils gut abgehend und teils einfach nur, als würde er sie gerade in einer irgendwo am Wegesrand liegenden Honky Tonk-Spelunke vortragen. Hayes Carll befindet sich mit diesem starken Werk ohne Zweifel weiter in der Erfolgsspur. Die Americana-Welt darf und wird ihn weiterhin feiern...

Das komplette Tracklisting:

1 Stomp and Holler - 3:07   
2 Hard Out Here - 3:32   
3 Chances Are - 3:51   
4 Grand Parade - 3:12   
5 Kmag Yoyo - 4:19   
6 Another Like You - 3:19   
7 The Letter - 3:24   
8 Bye Bye Baby - 3:18   
9 The Lovin' Cup - 3:56   
10 Bottle In My Hand - 2:58   
11 Grateful For Christmas - 3:54   
12 Hide Me - 3:09

Art-Nr.: 7319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Carll, Hayes - trouble in mind [2008]
Spätestens seit seiner 2005er Veröffentlichung "Little Rock" (für viele Kritiker war es das beste Americana-Album des Jahres) zählt der Texaner Hayes Carll zu den am meisten gefeierten und gepriesenen Songwriter einer neuen, jungen Americana-Generatiion. Mit "Trouble in mind" liefert er nun sein Majorlabel-Debut beim renommierten und angesagten Genre-Label "Lost Highway" ab - und es ist wieder ein großartiges Dokument seiner exzellenten Songwriter-Kunst und seines von Natürlichkeit und Unbekümmertheit geprägten musikalischen Outputs geworden. Wunderbare Geschichten "of heavy drinking, bad wimmen, hell raisin', misplaced love and life along the lost highways" dominieren die Texte, eingepackt in großartige Full Band-Arrangements zwischen rotzigen Rootsrockern, staubigem Alternate Country, klassischen Countryfolk-Rockern und dreckigem "stripped down" Americana! Sehr abwechslungsreiches Material von trocken instrumentierten, semi-akustischen "Storytellern" ("Willing to love again") bis zu knackigen, gut abgehenden "southern-fried" Boogies ("Bad liver and a broken heart" - im übrigen mit Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird an der Gitarre und Background-Gesang) und lässigen, flockigen, rootsigen Alternate Country-Nummern ("It's a shame")! Carll versteht es mit seiner, von dem typischen "Texas-Drawl" begleiteten, rauen, staubigen Stimme, den Songs jederzeit eine nie zweifelnde Glaubwürdigkeit zu verpassen, die dem Zuhörer vermittelt, als habe der Künstler genau das alles erlebt, wovon er erzählt. Sehr authentisch! Die Einflüsse reichen von Kollegen wie Guy Clark, Robert Earl Keen, Ray Wylie Hubbard, Townes van Zandt, Steve Earle und Billy Joe Shaver bis hin zu The Band, den Stones, und manchmal auch zu Neil Young! Unter den Musikern: Carl Broemel, Pat Buchanan, Will Kimbrough (alle E-Gitarre), Al Perkins (Pedal Steel, Banjo), Fats Kaplin (Lap Steel), Chris Carmicheal (Fiddle), John Gardner (Drums) und Brad Jones (Bass), der auch produzierte! "Trouble in mind" wird, sowohl von den Fans, als auch von den Kritikern, am Jahresende erneut zu den wichtigsten und bedeutendsten Americana-Alben des Jahres gezählt werden, und das völlig zu Recht! Ein großartiges Werk von einem der besten neuen Vertreter seiner Zunft!

Art-Nr.: 5657
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Carmichael, Dillon - hell on an angel [2018]
Liebhaber des erdigen Outlaw- und Southern-Country aufgepasst: Mit dem großartigen Sänger und Songwriter Dillon Carmichael aus Burgin/Kentucky hat Produzenten-Ass Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell) mal wieder einen absoluten Hochkaräter an der Angel. Gesegnet mt erheblichem Songwriter-Potenzial und einer charismatischen, typischen Outlaw Country Bariton-Stimme, bewegt sich der langmähnige Bursche mit viel Pathos und ebenso viel Tradition auf den Spuren großer "Outlaws" ala Waylon Jennings & Co., um deren Art von Musik mit ihrer ganzen, in ihrer Historie verwurzelten Ursprünglichkeit, geschickt für die Gegenwart aufzubereiten. Das klappt fantastisch! Dabei befindet er sich in bester Gesellschaft mit solchen Kollegen wie beispielsweise Jamey Johnson, dem bereits erwähnten Chris Stapleton und Whitey Morgan, allerdings mit seiner ganz eigenen, musikalischen Identität, wie etwa diesem prächtigen Southern-Spirit. Deutlich hörbar ist dieser etwa bei dem bärenstarken Titelstück "Hell on an angel", das gespickt ist mit kerniger Slide, southernrockigen Twin-Guitars und einem furiosen "Guitar-Finish". Insgesamt ist das durchweg sehr starke Songmaterial oft sehr balladesk, unterbrochen von dem ein oder anderen Uptempo-"Rocker". Alles ist verpackt in schön erdige, dreckige, kraftvolle Arrangements, wie gesagt, voller Southern-Flair, hin und wieder auch mit Spuren von Roots-, Americana- und Blues-Strömungen, ohne dabie aber die Pfade des "richtigen" Country je zu verlassen. Die Melodien sind richtig klasse und die immer wieder eingesetzten rauen E-Gitarren passen dazu wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". An der Lead Gitarre hören wir übrigen den grandiosen Leroy Powell (einst bei Shooter Jennings und Leroy Powell and The Messengers). Weitere exzellente Musiker sind: Dave Cobb - acoustic guitar, Robby Turner - pedal steel, Mike Webb - keyboards, Chris Powell - drums, und einige mehr. Herausragend sind beispielsweise solche Tracks wie der über 6-minütige, wunderbar daramaturgisch inszenierte Opener "Natural disaster" (prächtiges Swamp-Flair), die tief traditionelle, dennoch so herrlich erdige, in eine tolle Melodie eingebundene Ballade "It's simple" (tolle Gitarren, Pedal Steel, gepflegtes Southern-Feeling), das klasse, Waylen Jennings-/Merle Haggard-mässige "Country women", das hinreissend schöne, mit feiner Pedal Steel und starken Southern E-Gitarren (klasse Solo) in Szene gesetzte "Dancing away with my heart", der exzellente, pure Honky Tonker "Hard on a hangover" (bester Honky Tonk-Country, wie er reiner und ehrlicher nicht sein kann), die seelige Rodeo-/Country-Ballade "Might be a cowboy" (nicht nur hier hören wir feinsten Background-Gesang von Kristen Rogers), wie auch die überaus inspirierte, abermals mit tollen Twin Guitar-Licks gespickte Southern-/Outlaw-Ballade "Dixie again" - doch, wie gesagt, das komplette Album kommt von vorn bis hinten wie aus einem Guß, ist ein richtiger "Knaller", und zwar auf einem verdammt hohen Niveau. Das Teil kommt in einem sehr schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack, mit 12-seitigem, fein bebildertem Booklet, inkl. aller Texte. Ein Pracht-Debut von Dillon Carmichael!

Das komplette Tracklisting:

1. Natural Disaster - 6:24
2. It's Simple - 3:31
3. Country Women - 3:15
4. Hell on an Angel - 4:34
5. Dancing Away with My Heart - 3:47
6. Hard on a Hangover - 3:47
7. That's What Hank Would Do - 3:59
8. Might Be a Cowboy - 3:59
9. Old Flame - 4:35
10. Dixie Again - 5:24

Art-Nr.: 9734
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Natural disaster
It's simple
Hell on an angel
Dancing away with my heart
Hard on a hangover
Might be a cowboy
Dixie agaiun

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Carpenter, Mary Chapin - ashes and roses [2012]
"Ashes and roses" bietet eine Ansammlung von 13 exzellenten, neuen Songs im typischen Stil dieser fantastischen Singer-Songwriterin, zwischen Americana und Country - und zwar auf höchstem Nieveau. "Soul companion" beispielsweise ist ein großartiges Duett mit James Taylor. Wunderbar!

Hier ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:

On Ashes and Roses, songwriter Mary Chapin Carpenter offers the most confessional record of her career. Always a storyteller whose protagonists could be seamlessly interchanged with the first person, that distance shrinks here; all that's left is the songwriter confronting herself in a mirror. Carpenter examines heartbreak, grief, loneliness, yearning, acceptance, gratitude, and new possibility with a gaze brimming with self-respect and compassion. Musically, the sound here is akin to 2010's Age of Miracles, but perhaps even softer. "Soul Companion," the single that features James Taylor, is not necessarily indicative of this set's sound, nor its greatest strength. The rootsy fingerpicking on "What to Keep and What to Throw Away" is a deep reflection on the one-foot-in-front-of-the-other kind of collecting oneself after the end of a relationship that leaves one devastated: "...These are your instructions/When grace has left you stranded/When you are lost and wounded/Bleeding and abandoned." The personal cost of betrayal is poetically and poignantly rendered in "The Swords We Carried." Carpenter's language, both musical and lyrical, though rich in melody, color, texture, poetic metaphors, and images, never flinches from looking at her subject squarely. With its shimmering mandolins, B-3, and acoustic guitars, "Chasing What's Already Gone" looks through the past to make sense of the present. She gets there, but there's a cost; she willingly pays it and holds herself accountable at the song's conclusion: "Ashes and roses and hearts that break/I tried so hard to be strong/It may be my worst but not my first mistake/Chasing what's already gone." This is the sound of the human heart at a time of reckoning, embracing its brokenness with gentleness. The embrace of grief is observed tenderly on "Learning the World," where it "rides quietly on the passenger side." But there is another side here, too; it's expressed in the resilience in "Don't Need Much to Be Happy," the yearning in "Old Love," and the acceptance that possibility awaits in "New Year's Day." Carpenter is accompanied only by producer Matt Rollings' piano on the closer, "Jericho," where she speaks to an Other about how long it will take to get to know her and how worth it that will be. Ashes and Roses is devastating in its quiet yet dignified and fierce vulnerability. Its courage makes it something singularly beautiful. Musically and lyrically, it is likely to be among her most enduring recordings. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Transcendental Reunion - 4:48
2. What to Keep and What to Throw Away - 4:34
3. The Swords We Carried - 4:06
4. Another Home - 4:29
5. Chasing What's Already Gone - 4:59
6. Learning the World - 4:29
7. I Tried Going West - 4:17
8. Don't Need Much to Be Happy - 4:23
9. Soul Companion - 4:02
10. Old Love - 4:46
11. New Year's Day - 4:55
12. Fading Away - 4:21
13. Jericho - 4:03

Art-Nr.: 7823
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carpenter, Mary Chapin - sometimes just the sky [2018]
Meisterhaftes, neues Album von Mary Chapin Carpenter! Mit großer Ruhe und Entspanntheit, in wunderbaren "stripped down" Arrangements, präsentiert sie unter der Produktion von Ethan Johns ein 13 Songs umfassendes Werk, das komplett live, mit kleiner Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielt wurde. 12 Songs davon sind Neueinspielungen aus verschiedenen Alben ihrer 30-jährigen Historie, wobei niemals mehrere Stücke vom selben, Ihrer früheren Werke stammen, sondern jeweils 1 Track von einem anderen Album. Diese neuen Versionen sind völlig unterschiedlich zum Original, wirken regelrecht wie neue, famose Kompositionen. Dazu gibt es mit dem Titelstück "Sometimes just the sky" einen vollkommen neuen Song. Wie gesagt, alles ist sehr intim und wird von fantastischen Musikern vorgetragen. 13 erhabene, gefühlvolle, hinreissend vorgetragene Songs einer ganz großen Künstlerin in einem tollen Ambiente zwischen Country, Folk und Americana.

Das komplette Tracklisting:

1. Heroes and Heroines - 4:14
2. What Does It Mean to Travel - 3:36
3. I Have a Need for Solitude - 4:35
4. One Small Heart - 5:18
5. The Moon and St. Christopher - 4:25
6. Superman - 6:08
7. Naked to the Eye - 3:31
8. Rhythm of the Blues - 3:59
9. This is Love - 5:20
10. Jericho - 4:43
11. The Calling - 4:02
12. This Shirt - 5:02
13. Sometimes Just the Sky - 6:23

Art-Nr.: 9601
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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