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Silvertide - show & tell [2004]
Eine wahre Wonne, eine solch junge Band mit einer dermaßen starken, mächtig dampfenden Retro-Mucke zu hören! Klassischer Riff-Rock ist nicht unterzukriegen, solange sich solch hochtalentierte "Rotzlöffel", wie dieses bärenstarke Quintett aus Philadelphia/PA einer Musik hingeben, deren Wurzeln in Zeiten liegen, als sie noch nicht mal "geplant", geschweige denn geboren waren. Dennoch agieren "Silvertride" (die Burschen sind gerade mal Anfang 20) bereits außerordentlich professionell, musikalisch sehr kompetent und ausgereift, und beackern voller jugendlichem, wildem Charme, roh, rau, laut, dreckig, herrlich rotzig und unbekümmert, mit viel Power die Schnittstellen solcher Bands wie Black Crowes, Aerosmith, Van Halen, Sammy Hagar, Pat Travers, Faces und Led Zeppelin - alles eingepackt in einem beeindruckenden, versierten, klassischen Retro-Riff-Gewitter! Zuweilen sind soagr dezente Southernrock-Einflüsse nicht zu leugnen. Hier werden die Gitarrenbretter mächtig bearbeitet! Ihr "bluesy, gritty" Sound ist fei von modernen Alternate Rock-Einflüssen und orientiert sich ausschließlich an klassischen 70iger "riff-driven" Klängen. Hier geht's immer straight nach vorne (wir hören lediglich zwei Balladen, aber auch die sind schön dreckig) und ordentlich zur Sache! Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und ein ausgezeichneter, scheinbar deutlich von Chris Robinson, Steven Tyler, Sammy Hagar und auch Robert Plant beeinflußter Sänger zeigen so manch altem Hasen, wo's lang geht! Walt Lefty's Stimme ist sehr intensiv und klingt, ähnlich wie bei Joe Bonamassa und Konsorten, deutlich älter, als der Bursche ist. Die Riffs rocken krachend und "dirty", der Bass treibt pumpend nach vorne, der Drummer bearbeitet sein Schlagwerk mit viel Biß, und alles hat ordentlich Druck! Trotz des kochenden, rauen und dynamisch rockenden Sounds, stecken alle Tracks voller gelungener Strukturen und überzeugen mit einer hervorragenden Melodik! Hin und wieder klingen sie auch mal wie eine deutlich härtere, dreckigere und verschärfte Ausgabe von Sister Hazel! Trotz des kompakten Bandsounds hören wir immer wieder wie kurze Orkane hereinbrechende, explodierende, fett kochende Gitarrensoli, bei denen Lead-Gitarrist Nick Perri die 6 Saiten ordentlich traktiert. Hat gut Feuer! Voller Power und Würze, mit krachenden Drums, kratzigen, rasanten, dreckigen Riffs und mit viel Elan legen sie los. Stürmische Gitarren, intensiver Gesang und eine klasse Melodie prägen den rohen, großartig arrangierten, kernigen Retro-Riff-Rocker "Ain't comin' home", der wie eine Synthese aus den Black Crowes und Aerosmith aus den Boxen bläst. Sofort drängen sich einem Gedanken wie "wow, was für eine "geile" Truppe... - wenn das so witer geht, mein lieber Mann, dann wird's 'ne morz Scheibe" auf - und Leute, es geht so weiter! Die Jungs halten das Niveau ohne Ausfälle bis zum Ende durch! So zum Beispiel bei dem an Bad Company, Free und wieder an die Black Crowes erinnernden, rotzigen, trockenen "Devil's daughter", inklusive tollem Gitarrensolo mit Twin-Sounds und quirligen, elektrisierenden, satten Läufen. Treibender Bass, wuchtige Drums und mächtig dampfende Riffs bestimmen das drückende, bärenstarke "S.F.C."! Die brodelnden Gitarren erzeugen ein deftiges Getöse, doch die Melodie bleibt niemals auf der Strecke. Genauso wie bei dem herrlichen, erdigen, satten, aber gut ins Ohr gehenden "California rain"! Wie eine dynamische, rasante Bluesrock-Ausgabe von Led Zeppelin, garniert mit leichten Southernrock-Einflüssen, fegen sie bei der abgehenden Hammer-Nummer "Mary Jayne" los, wieder mit glühenden Gitarrenläufen und intensivem Gesang! Herrlich retro! Etwas Erholung bringt die sehr melodische, aber immer noch knackige Ballade "Heartstrong", ehe es bei "To see where I hide" wieder gewaltig kocht! Eine durch und durch furiose, bärenstarke CD, die einfach nur Laune macht! Hier geht's nur um eins: Abrocken! Das wird die Luftgitarren-Freaks genauso begeistern, wie die Riff-Trocken-Rocker! Erstklassiger, direkter, druckvoller, kochender, straighter Classic Retro-Gitarren-Rock voller Feuer! Dreckig, rau, hart und sehr lebendig!

Art-Nr.: 2799
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Devil's daughter
SFC
California rain
Mary Jayne

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Sister Hazel - release [2009]
Es ist immerhin knappe drei Jahre her, seit Sister Hazel ihr letztes Studio-Werk mitt neuem Material, "Absolutely" veröffentlichten. Trotzdem wurde alles andere getan, als die Hände in den Schoß zu legen. Die sympathischen Musiker um Bandleader Ken Block gönnten sich den Luxus, eine großartige Scheibe mit B-Seiten und Outtakes früherer Alben herauszubringen, deren Qualität nur erahnen lässt, was sich noch so alles in den Archiven der Truppe tummelt. Dann schoben sie mal eben eine Weihnachts-CD hinterher und bewiesen danach auf dem Unplugged-Sektor ihr großes Können mit ihrer unwiderstehlichen Live-Scheibe "Before The Amplifiers...", bei der sie handwerklich perfekt ihre größten Hits in akustischem Gewand präsentierten. Als wenn das nicht genug wäre, brachte Frontmann Ken Block auch noch ein hervorragendes Solo-Werk, "Drift" heraus, das den bisherigen Veröffentlichungen der Band in nichts nachstand. Und da Stillstand eben ein Fremdwort im musikalischen Treiben des aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts zu sein scheint, folgt jetzt ihr neues Werk "Release", das sich, wie nicht anders zu erwarten, qualitativ am oberen Limit ihres bisherigen Outputs einsortiert. Auffällig ist, dass mittlerweile nicht mehr nur Ken Block allein so dominant an allen Ecken präsent ist, wie zuvor, diesmal ist das komplette Team der Star. So wurde das Songwriting wie auch die Produktion der Stücke relativ gleichmäßig auf alle fünf Köpfe der Band verteilt (jeder einzelne Musiker hatte dabei sein Team mit festen Co-Autoren), selbst die beiden bisher eher im Hintergrund agierenden Jett Beres (Bass) und Mark Trojanowski (Drums) beweisen mit erstaunlich guten Kompositionen, dass dem Kreativpotential der Band offenbar keine Grenzen gesetzt ist..Grandios hier vor allem das von Beret zum Abschluss des Silberlings geschriebene, von einem klasse Reggae-Rhythmus geprägte "Ghost In The Crowd", das zunächst von einem kristallklaren Piano, gewohnt melodisch geführt wird, aber im Mittelteil durch eine für Sister Hazel-Verhältnisse ungemein rockig stampfende und relativ ausgedehnte, fast schon aggressiv anmutende E-Gitarrenpassage jäh unterbrochen wird. Ein starker Song! Drew Copeland durfte (entgegen seinen bisherigen eher sporadischen Einsätzen) gleich zweimal ans Mikro. "Run For These Hills" (mit ein wenig Flower-Power Retro-Touch) und "One Life" (tolles Westcoast-Flair mit klasse Harmoniegesängen, Drew singt hier fast wie Don Henley) fügen sich nahtlos in die ansonsten von Block besungene Setlist ein (dass Copeland ein guter Frontmann ist, hat er ja auch bereits mit seinem Solo-Album gezeigt). Die Stücke mit dem größten "Hitpotential" sind vermutlich der aus Ryan Newells Feder stammende, wunderbar flockig ins Ohr gehende Titelsong "Release" (schöne Banjo-Untermalung, atmosphärische Note durch einen dezenten Countryrock-Touch) und das von Block kreierte "See Me Beautiful" (hoher Widererkennungswert durch eine sehr markante Titelzeile, leichtes U2-Flair, schönes E-Gitarren-Solo), die natürlich vor allem von diesem warmen, hingebungsvollen, unwiderstehlichen Gesangsstil von Ken leben. Ganz stark auch das richtig satt groovende "Vacation Rain" (mit toller Percussionarbeit), das einfach den Körper zum automatischen Mitwippen animiert. Klasse! Man spürt einfach, dass die Chemie, musikalisch wie auch menschlich, bei diesem Quintett immer noch bestens zu funktioniert, was nicht nur durch die herzhaft lachenden Musiker auf dem Foto des Backcovers (die komplette Optik wurde diesmal in schwarz/weiß gehalten, alle Texte sind im Klappbooklet beigefügt) dokumentiert wird.Fazit: 12 wunderbare, neue Stücke in bewährter, qualitätiv hochwertiger Sister Hazel-Tradition - locker, flockig und mit herrlichen Melodien. Die Band präsentiert sich abermals in prächtiger Verfassung - allen voran Sänger Ken Block mit seiner zu jeder Minute faszinierenden Stimme. Die Burschen sind und bleiben eine Bank. (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1 Release - 3:51   
2 Take a Bow - 3:00   
3 I Believe in You - 2:51   
4 Run for the Hills - 3:41   
5 Better Way - 3:56   
6 Walls and Cannonballs - 3:14   
7 Vacation Rain - 3:51   
8 See Me Beautiful - 4:06   
9 One Life - 5:13   
10 Take It Back - 3:49   
11 Fade - 3:29   
12 Ghost in the Crowd - 5:07

Art-Nr.: 6518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Release
Take a bow
I believe in you
Walls and cannonballs
Vacation rain
See me beautiful

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Skaggs, Ricky and Sharon White - hearts like ours [2014]
Welch ein wunderschönes Country-Album. Ricky Skaggs und seine Frau Sharon White präsentieren uns mit mit ihrem gemeinsamen Werk "Hearts like ours" eine Reise in das Reich der "handgemachten", klassischen, zeitlosen, traditionellen Countrymusic, frei von jeglichen Einflüssen des Pop oder irgendwelchen modernen Strömungen des Mainstreams, dafür geprägt von Ehrlichkeit, Würde und herausragender Musikalität. Das Album, nahezu frei von Bluegrass-Elementen (lediglich die Coverversion der alten J. Geils Band-Nummer "No doubt about it" kommt in einem dynamischen, grassigen Gewand), erinnert stark an die früheren Arbeiten von Skaggs, zu Zeiten von "Waitin' for the sun to shine", "Don't cheat in our hometown" und "Highways & heartaches" in der ersten Achtziger-Hälfte, sowie an das Material von The Whites. Akustische Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Telecaster E-Gitarren, hier und da mal eine Mandoline, lockeres Drumming und der exzellente Gesang von Ricky und Sharon bestimmen das Geschehen in Verbindung mit einfach herrlichen Melodien. "Hearts like ours" ist purer, edler Country-Genuss!

Hier noch die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:
The multiple GRAMMY, CMA and Dove Award winners are married both on stage and off in this tender work that they have waited their whole professional careers to craft in perfect harmony together. Skaggs & White previously won a CMA (Country Music Assoc.) Award for Vocal Duo of the Year and are poised for lightning to strike again with this new album, Hearts Like Ours.
Country fans will rejoice in hearing Forever s Not Long Enough, co-written by Hall of Fame songwriter Bob DiPiero. In this up-tempo tune, Skaggs is back on his red telecaster electric guitar, putting down amazing licks and his signature clear, strong vocals along with tight harmony by White. In Reasons To Hang On, a new song co-written by Leslie Satcher, hit-maker for George Strait, Vince Gill and Reba McEntire, one finds a simple country faith that s really anything but simple, driven by mandolin and guitar to make a full country sound. A soothing steel intro opens When I m Good And Gone, co-written with heartfelt sincerity by country music artist Buddy Jewell after his father s passing. The tune If I Needed You special to Skaggs & White, sung to each other on their wedding day, showcases true love along with Hearts Like Ours, written by another country couple, Marty Stuart and Connie Smith. With throwback sounds for today s country audience, fans will appreciate the mix of mandolin, fiddle, steel, guitars and drums, bringing the best sounds of yesterday and today together. Hearts Like Ours captures a modern take on a classic country feel and is destined to be a highlight in country music this year.

Das komplette Tracklisting:

1. I Run To You - 3.53
2. Love Can't Ever Get Better Than This - 3.35
3. When I'm Good And Gone - 3.11
4. Forever's Not Long Enough - 3.07
5. If I Needed You - 3.52
6. I Was Meant To Love You - 3.28
7. It Takes Three - 2.50
8. Reasons To Hang On - 3.47
9. Hold On Tight (Let It Go) - 3.01
10. No Doubt About It - 2.42
11. Home Is Wherever You Are - 3.51
12. Hearts Like Ours - 3.58
13. Be Kind - 6.09

Art-Nr.: 8727
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I run to you
Love can't even get better than this
Forever's not long enough
If I needed you
It takes three
Hold on tight (let it go)
Home is wherever you are

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Slide Brothers, The - robert randolph presents: the slide brothers [2013]
Das ultimative Bluesrock-, Soul-, und Steel- und Slide Gitarren-Spektakel. Nicht nur die Slide Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein, auch gesanglich ist das 1A! Doch wenn man bis zu 3 Slides gleichzeitig hört, ist das einfach grandios. Und das von solchen absoluten Weltklasse-Musikern. Enthält zum Auftrakt des Albums eine brennende Coverversion von Don't keep me wonderin' (The Allman Brothers Band).

Hier ein U.S.-Review:
The first studio album by pedal steel icons the Slide Brothers incorporates the sacred steel tradition in gospel music with rock, funk, and blues. The quartet and like-minded co-producers John McDermott and Robert Randolph -- the pedal steel guitarist and leader of the Family Band -- embrace the philosophy that traditional gospel and secular music should not be divided but celebrated. That diversity is reflected in the tasteful union of material linking the Allman Brothers classic "Don't Keep Me Wonderin'," Fatboy Slim's trip-hop hit "Praise You," two Elmore James tracks, George Harrison's "My Sweet Lord," and an instrumental version of the spiritual "Wade in the Water." No matter what categorization this music is relegated to, it doesn't change the genuine celebratory nature the Slide Brothers bring to the listener. Making special appearances with the band are Calvin Cooke, Chuck Campbell, Darick Campbell and Aubrey Ghent, the Blind Boys of Mississippi, Shemekia Copeland, Billy Cox, and the aforementioned Robert Randolph & the Family Band.
Al Campbell, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Keep Me Wonderin' - 4:41
2. My Sweet Lord - 6:11
3. Sunday School Blues - 4:11
4. Wade in the Water - 4:57
5. Praise You - 4:49
6. It Hurts Me Too - 3:31
7. Catch That Train - 5:25
8. Motherless Children - 4:27
9. Help Me Make It Through - 3:59
10. The Sky Is Crying - 5:11
11. No Cheap Seats in Heaven - 3:43

Art-Nr.: 8069
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't Keep me wonderin'
Sunday School Blues
Wade in the water
It hurts me too
Catch that train
Motherless children

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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Snowblynd - dirty water [2007]
Ein "y" im Bandnamen - was soll das wohl demonstrieren? Klar, eine deutliche Seelenverwandschaft zu Lynyrd Skynyrd! Snowblynd, eine 5-köpfige, ganz groß aufspielende Truppe aus Columbus/Ohio, bedienen sich voller Stolz dieses äußerlichen Merkmals. Doch wenn das bei einer Band legitim erscheint, dann sicher bei Snowblynd - für die ist das eine spürbare Herzensangelegenheit! Diese bislang völlig unbekannte Truppe (das MUSS sich jetzt ändern!!!) hat sich voller Hingabe dem musikalischen Mythos des amerikanischen Südens verschrieben, und das, trotz aller Spuren klassischer Southern Rock-Helden, in einer Power, einer Frische, Authentizität und absolut eigenen Identität, dass es eine wahre Freude ist! Der "Bärchen Records Award for Best New Southern Rock Band of 2007" ist vergeben! Das ist der "Hammer"! Snowblynd selbst bezeichnen ihre Musik als "Motor City Dixie", was ihrer musikalischen Vorliebe, sowohl für die goldene Ära der klassischen Detroit-, als auch Southern Rock'n Roll-Bewegung Ausdruck verleihen soll, die sie auch heute noch als "still fresh and just as powerful as ever" bezeichnen! Keine Frage, diese Musik hat nichts von ihrer Stärke und Anziehungskraft verloren, solange solche Bands wie Snowblynd "die (Gitarren)Äxte schwingen"! Herrlich, wie fett und mit welch einer Power sie zu Werke gehen! Dreckig, sehr druckvoll, hart, dabei ungemein melodisch - und wundervoll "southern"! Elemente von Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Molly Hatchet, Doc Holliday, The Black Crowes, aber auch von aktuelleren Bands wie Black Label Society, sogar mal dezent Kid Rock oder Big Engine, sowie jede Menge eigene Zutaten ergeben den packenden, prickelnden Mix von Snowblynd! Die Produktion ist großartig, der fette Sound über jeden Zweifel erhaben, das Songmaterial ausnahmslos erstklassig (Tracks wie beispielsweise "The ride" haben das Zeug zum regelrechten Southern Rock-Klassiker), die Musiker exzellent! Die Gitarren strotzen nur so vor Kraft und Saft, die Rhyhmusfraktion entfacht einen mächtigen Druck und der ungemein starke Sänger Brad Williams findet exakt die richtige Schnittstelle zwischen sofort hängen bleibender Melodik und powernder Intensität! Immer wieder spielen sich die beiden ausgezeichneten Gitarristen Ryan Smith und Gregory Wyld mit traumwandlerischer Sicherheit "die Bälle", sprich die Licks, Riffs und Soli zu. Der Gitarren-Motor läuft wie geölt! Gnadenlos, mit unbändiger, fett im "elektrischen Saft" angerührter Power, starten sie ihre Attacken und bringen unser (Southern) Rock'n Roll-Herz zum Vibrieren! Das macht einfach tierisch Laune und animiert uns die Luftgitarre rasuzuholen, um die Truppe "im Geiste" mit vollem Körpereinsatz zu unterstützen. Erst beim letzten Stück, der wunderschönen, nur von der akustischen Gitarre begleiteten Ballade "One time ain't enough" stöpselt die Band aus und nimmt "den Strom" aus Ihrer Musik, was allerdings der Qualität nicht im mindesten schadet - im Gegenteil: Es demonstriert noch einmal ihren Mut zur Abwechslung und ihre ganze Klasse. Denn auch diese Nummer, mit ihrer herrlichen "Southern-Breeze", ist eine wahre Wonne. Doch zu Anfang des Albums raucht's an allen Ecken und Enden. Kratzige, mächtige Riffs, eine röhrende Slide und ein ordentlich "Gummi" gebender Drive lassen schon mit den Eröffnungskracher "Blood, guts and gasoline" (schon der Titel verspricht, wo's lang geht...) den Snowblynd-Motor heiß laufen. Kein Zweifel, diese Band hat Feuer! Was für ein Auftakt! Und von nun an folgt ein "Knaller" dem nächsten, hangelt sich die Truppe von "Southern Rock-Hit" zu "Southern Rock Hit"! Welch eine Kontinuität auf gleichbleibend hohem Niveau! Respekt! Nächster, eindrucksvoller Beweis dieser Einschätzung folgt mit dem anschließenden, genauso melodischen, wie dreckigen und saftigen, lupenreinen, straighten, "gritty" Lousiana Swamp-Southernrocker "Dirty water"! Großartiger Gesang, satte, sehr transparente, massive Gitarren überall, inklusive eines prächtigen, glühenden Solos! Ein wunderbarer Southernrocker, der so manch etablierte Band des Genres in Ehrfurcht erstarren lassen sollte. Erneut etwas swampig kommt dann das balladeske, abermals sehr melodische, aber nicht minder kraftvolle "Carry on", bei dem Snowblynd scheinbar exakt den Schnittpunkt zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes treffen. Die mächtigen Gitarren werden hier, und das peppt den Sound zusätzlich auf, von einer unauffällig im Hintergrund agierenden Hammond-Orgel unterstützt. Natürlich gibt's auch hier wierder die herrlichen, feurigen Lead Gitarren zu bewundern. Dann das bereits erwähnte "The ride": Rau, abermals nicht sonderlich schnell, dafür aber umso inspirierter, authentischer und intensiver, beglücken sie uns mit einem "Killer"-Southernrocker, der sofort mitten ins Herz trifft. Wunderbar! Das ist klassischer Southern Rock, wie man ihn heute spielen muß! Enthält ein tierisches, brennendes, wechselseitiges Gitarrensolo! Und so fahren sie fort: Glühende Slides rühren das kochende "Lust 'n' liquor" an (das Tempo zieht wieder an), die Black Crowes lassen erneut bei dem bluesigen, swampigen "Little Miss Misery" grüßen, 38 Special hinterlassen ihre Spuren bei dem starken "Cryin' shame", "One time ain't enough" besticht mit einer morz Power und brodelnden "Heavy" Skynyrd'schen "Gimme three steps"-like Riffs, usw., usw.! Das sind insgesamt gut 45 Minuten pures Southern Rock-Vergnügen ohne jeden Durchhänger! Das Booklet enthält im übrigen alle Songtexte! Diese Truppe steht voll im "Southern Rock-Saft"! Das Genre lebt! Begeisternd!

Art-Nr.: 5449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty water
Carry on
The ride
Lust 'n' liquor
The mask
One time ain't enough

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Springsteen, Bruce & The E Street Band - live in new york city [2001]
2 CD-Set! Das Live-Fest schlechthin! Eine grandiose Rockshow, mitgeschnitten im Madison Square Garden, New York, an den letzten beiden Nächten seines 10 Shows umfassenden Tourneeabschlusses der Reunion-Worldtour mit der wiedervereinten E Street Band am 29.6. und 1.7.2000! Die Jungs haben nichts an ihrer Faszination eingebüßt. Kaum eine Truppe bringt eine solche Energie auf die Bühne und ein solches Feeling rüber. Der Boss singt und schreit sich die Seele aus dem Hals und die Band spielt so genial, daß einem das Blut in den Adern gefriert. Über 140 Minuten Kraft, Power und unbändige Energie, aufgeputschte Musiker, Klassiker, rare Songs, neue, auf der Tour erstmals vorgestellte Stücke, Höhepunkte über Höhepunkte! Enthält natürlich das wunderbare "Land of hope and dreams", sowie das kontroverse "American skin". Rock'n Roll pur! Springsteen lebt ihn nach wie vor! Fulminant! Dieses Album wird sich in die Herzen der Fans bohren. Irre!

Art-Nr.: 1332
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 20,40

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Stanley, Michael - the job [2014]
Es ist eine Wonne für die Fans dieses legendären, kultigen Heartland Rockers aus Cleveland/Ohio. Michael Stanley, Gründer und Namensgeber der uvergessenen, in den Siebzigern vor allem in den USA hoch angesehenen Michael Stanley Band, bringt nahezu regelmässig pro Jahr ein Album über sein eigenes "Line Level"-Label heraus, so auch nun in 2014. "The job" heisst das neue Teil, das nahtlos an die beiden herausragenden Vorgänger "The hang" und "The ride" anknüpft. Stanley, seit Jahren in blendender Verfassung, gehen die brillanten Songs einfach nicht aus. "The job" ist das nächste, grandiose Werk eines Mannes, der in seiner Musik aufgeht wie kaum ein anderer. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Ein neues Glanzlicht in Stanley's langer Karriere!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything's Fine (4.48)
2. The Job (4.59)
3. Last Good Nerve (8.07)
4. You Just Never Know (5.27)
5. Survive & Advance (4.22)
6. Maybe This Is The Day (4.43)
7. Velvet Parkway /5.56)
8. Breaking News (3.43)
9. Unfinished Business (5.10)
10. Get In Line (4.58)
11. Take The Long Way Around (4.10)
12. Same River Twice (5.19)
13. Dark Angels (7.22)

Art-Nr.: 8525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The job
Last good nerve
Maybe this is the day
Velvet parkway
Unfinished business
Taking the long way around
Dark angels

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Stanley, Michael - the ride [2013]
Cleveland's Heartland Rock-Veteran Michael Stanley kommt bereits ein gutes Jahr nach seiner fantastischen Veröffentlichung von "The hang" mit seinem nächsten Album "The ride", dem achten in den letzten 10 Jahren. Das ist "ne Menge Holz" und man könnte meinen, dass bei einem solchen Veröffentlichungsrhythmus irgendwann einmal die Kreativität und damit die Qualität in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, doch weit gefehlt. Nicht so bei Michael Stanley, der bringt ein famoses Album nach dem nächsten an den Start. "The ride" steht seinem Vorgänger aber auch in nichts nach und bietet erneut ganz wunderbaren, harmonischen, voller Herz und Seele steckenden Heartland-/Midwestern-/Cleveland-Rock der Extraklasse, durch den nach wie vor der typische Geist der legendären, kultigen Michael Stanley Band der Siebziger weht. Das ist wenig verwunderlich, denn zu Stanley's aktueller Touring-Band The Resonators, mit denen er das Album vorwiegend einspielte, gehören noch immer 2 prägende Akteure seiner alten "Combo", nämlich der exzellente Drummer Tommy Dobeck und der herausragende Keyboarder Bob Pelander. Das ist von extremer Bedeutung, denn vor allem Pelander ergänzt sich mit seinem grandiosen Piano- und Orgel-Spiel in bestechender Art und Weise mit den starken Gitarren von Stanley und den beiden zusätzlichen Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon. Im Verbund mit Stanley's charismatischem Gesang, der aber auch gar nichts von seiner alten Magie eingebüßt hat, entsteht dieser so tapische, einzigartige, so harmonische, teils von einem feinen Westcoast-Feeling durchzogene Michael Stanley-Sound, der durchweg von wundervollen Melodien geprägt wird. Wir hören typischen Cleveland-/Heartland Rock der Marke Stanley, mal mit einem Hauch von Soul und Blues, mal mit schönem R & B-Flair, wenn es die Thematik erfordert in einem kernig rockenden Uptempo, ein anderes Mal als seelige Ballade, doch der weitaus größte Anzahl der Songs ist in einem lässigen, sehr gepflegten Midtempo-Bereich angesiedelt. Neben dem bereits erwähnten Westcoast-Flair, haben einige Stücke, und das verstehen wir als Riesen-Kompliment, einen prächtigen Springsteen-Touch aus dessen berühmter Ära um die Ende Siebziger/Anfang Achtziger herum. Beim fantastischen "Take that ride" ist das beispielsweise so. Hier ergänzen sich Stanley's toller Gesang mit einem wunderbaren Zusammenspiel aus Gitarren, Orgel, Klavier und Saxophon. Es ist einfach wunderbar! Michael Stanley hat wieder alle Songs selbst komponiert, bis auf zwei ausgesuchte Coverversionen. Eine davon hat es besonders in sich: Michael Stanley und seine Resonators präsentieren eine wirklich hinreissende Fassung des alten Bee Gees-Klassikers "To love somebidy". Die Nummer beginnt zunächst sehr spartanisch instrumentiert, nur Michael von einer Gitarre und keyboards begleitet, und mündet dann in einem fast dramatisch anmutenden, knackigen Midtempo-Rocker (Background vocals von Don Dixon). Ein grandioses Arrangement. Aus einem alten Klassiker generiert Stanley seinen, ihm auf den Leib geschriebenen, eigenen, neuen Klassiker. Da ist Gänsehaut garantiert. Wie schon der Vorgänger, wurde auch "The ride" vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Produziert hat Stanley selbst. Das alte Team ist wieder (oder noch) zusammen, auch das ist ein Schlüssel dieser fantastischen Musik. Sie ist typisch für Michael Stanley, hat den alten Spirit und steckt doch so voller Frische und unvergänglicher Leidenschaft. Michael Stanley ist in brillanter Verfassung, das zeigt dieses Album nachhaltig. "The ride" ist einfach wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. Shiny Things - 5:59
2. All I Want - 4:15
3. Take That Ride - 4:14
4. To Love Somebody - 4:38
5. Uptown - 4:57
6. If Anybody Could - 5:37
7. A Fool In Love - 3:21
8. Justine - 5:42
9. Lucky Again - 5:21
10. Making Beds (In a Burning House) - 4:29
11. Shining Thru - 4:33
12. Anything Goes - 7:24
13. I Can't Wait - 4:01
14. When the Smoke It Finally Clears - 4:22

Art-Nr.: 8140
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shiny things
All I want
Take that ride
To love somebody
Justine
Making beds (in a burning house)
I can't wait
When the smoke it finally clears

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Steadman Band, Brandon - recovery [2014]
Ganz feiner, frischer, unbekümmerter und hoch melodischer, knackiger Country/Countryrock/Red Dirt von der in Arlington/Texas beheimateten Brandon Steadman Band aus dem Hause Smith Entertainment! Auch Brandon Steadman stammt, wie so oft in hiesiger Szene, aus einem musikbegeisterten Haus. Während seine Mutter für Randy Travis und Clay Walker schwärmte, galten dir Vorlieben von Brandons Vater solchen Bands wie Lynyrd Skynyrd und Boston. Dieser kaufte ihm mit 12 schließlich die erste klassische Gitarre, welche aber erst intensiv genutzt wurde, als ihn die ältere Schwester mal mit ins berühmte Antone’s in Austin genommen hatte.
Brandon, unterdessen 17 Jahre alt, wechselte nun auf eine "richtige Gitarre" um. Von da an versuchte er in kürzester Zeit so viele Griffe wie möglich zu erlernen. Der Startschuss für die Brandon Steadman Band fiel dann auf der "South Of The Border Party" im ansässigen Sigma Chi House. Brandon traf bei einem weiteren Schul-Gig zufällig Kevin Lorensen, der bereits auf eine reichhaltige Erfahrung, was die Mitwirkung in dieversen Bands anging, zurückgreifen konnte. Man beschloss recht schnell, das erste Album "Front Seat Row" in Austin aufzunehmen. Mit diesem Werk im Rücken gelang es Steadman aus dem College-Zirkus auszubrechen und in ganz Texas aufzutreten. Unzählige Gigs formten in den nächsten Jahren ihn und seine Musiker. Eine weitere Begegnung mit Joey Green (Joey Green Band - mal bezeichnet als "Fort Worth’s best kept secret") brachte dann den endgültigen Durchbruch. Obwohl beide grundsätzlich verschiedene Charaktere waren, harmonierten sie und ergänzten sich in ihrer musikalischen Zusammenarbeit bestens. Steadman dazu: "We really had different styles - writing, personality and everything, so the fact that we became such good friends is a mystery to me. But that’s exactly what the band needed to get the next album in motion". Mit neuem Management und dem in Red Dirt-Kreisen arrivierten Smith Entertainment-Label im Rücken schmiedeten die beiden dann das jetzt brandaktuelle Werk "Recovery". Green übernahm die Produktion, Teile beim Songwriting und er glänzt vor allem mit seiner vorzüglichen E-Gitarrenarbeit (dazu kamen noch die Keyboard-Parts, Percussion und Background Vocals). Steadman konzentrierte sich auf den Großteil der Kompositionen, natürlich den Gesang (großartig) und spielt Akustikgitarre. Den Rest des Line-ups bilden besagter Kevin Lorensen am Bass, Randy Gray als weiterer Gitarrist, Brandon Morris an den Drums, Roger Ray an der Pedal Steel (ganz vorzügliche Vorstellung), sowie die wunderbaren Harmoniegesänge einbringende Ashley Lee. Die 11 Tracks bieten wunderbar erfrrischenden, klassischen, unverbrauchten Red Dirt Country und Countryrock mit solch herrlichen Arrangements und Melodien, wie wir sie von vielen Bands (zum Beispiel Eli Young Band, Bart Crow Band) in ihrer Frühphase kennen. Brandon hat eine überaus angenehme Stimme, die dann mit der Rhythmusfraktion und Green, sowie Grays E-Gitarrenarbeit und Rays erhabenen Steel-Fills perfekt harmoniert. Manchmal klingt es so, als wenn der frühere Keith Urban eine Red Dirt-Scheibe aufnehmen würde. Ganz stark wird es immer, wenn, wie bei "Fort Worth Line", Ashley Ley recht prägnant beim Gesang dazu stößt. Das ähnelt und erinnert ein wenig an die erfolgreiche Kooperation von Josh Abbott und Kacey Musgraves auf den letzten Alben der Josh Abbott Band. Sehr schön auch das retro-folkig angehauchte "Leaving Austin", wobei einem spontan Rob Baird spontan in den Sinn kommt. Was für eine großartige Melodie. Das sind alles richtige Ohrwürmer. Den Großteil bilden aber schön rockig, flockig und melodisch nach vorn gehenden Lieder der Marke "Stupid Girl" (wohl am hitverdächtigsten), "Already Gone" (schöne E-Baritongitarrenarbeit), "Stronger Than The Whiskey" (Southern-trächtiges E-Gitarren-Solo, Orgelhall, Mitsing-Refrain), oder das abschließende,schön kräftige, aber dennoch lockere "Who Do You Think You Are" (wieder solch eine herrliche Melodie, klasse E-Gitarren/Steel-Solo-Kombination). Die Brandon Steadman Band und ihr neues Werk "Recovery" stellen eine absolute Bereicherung für die Red Dirt-Szene dar. Das ist noch weitgehend unverbrauchte Musik, hoch talentiert, fernab irgendwelcher Zwänge, dabei hoch professionell in Szene gesetzt. Perfekter Stoff für Liebhaber solcher Acts wie beispielsweise Bart Crow, die Eli Young Band, Rob Baird, Cody Gill Band, Casey Donahew Band & Co.! Klasse Scheibe! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Asking - 3:12
2. Without Saying Goodbye - 4:10
3. Hey Hey Tonight - 2:50
4. Fort Worth Line - 4:19
5. Leaving Austin - 4:12
6. Stupid Girl - 3:25
7. Already Gone - 2.52
8. Stronger Than the Whiskey - 3:13
9. Days & Nights - 4:00
10. When I See You Again - 3:34
11. Who Do You Think You Are - 3:13

Art-Nr.: 8548
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All I'm asking
Hey hey tonight
Fort Worth line
Leaving Austin
Already gone
Stronger than the whiskey
Who do you think you are

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Steele, Jeffrey - outlaw [2004]
Für jeden, der sich mit New Country-Musik näher beschäftigt, ist Jeffrey Steele ein wohl klingender Name.Ja, man fragt sich bald schon, welcher der sich von Fremdkompositionen bedienenden Künstler des Genres mal ohne einen Song aus der Feder des in Burbank geborenen Kaliforniers auskommt. Hier nur ein kleiner Auszug der langen Liste von tantiementrächtigen Steele-Stücken, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann: “Speed” und “My Town” von Montgomery Gentry, “Now” von Lonestar, “When The Lights Go Down” von Faith Hill, “The Cowboy In Me” von Tim McGraw, “Chrome” von Trace Adkins, “These Days” von Rascal Flatts, “If That Ain’t Country von Anthony Smith, Diamond Rio’s “Unbelieveable” und und und. Als aktiver Musiker wird er hierzulande eher den Insidern der Szene bekannt sein. Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre trat er als Sänger und Bassist der Gruppe Boy Howdy in Erscheinung, die immerhin drei Alben einspielten und mit „She’d give anything“ ihren größten Hit erzielten. Vor einigen Jahren ging der Start der Solo-Karriere zunächst in die Hose. Das bereits fertige Werk „Somethin’ in the water“ wurde nicht veröffentlicht. Um so erfreulicher, dass es jetzt mit seinem aktuellen Silberling „Outlaw“ geklappt hat. Ein starkes Teil! Das Werk offenbart ähnlich wie bei Montgomery Gentry gleich zwei Herzen, die in Jeffrey's Brust zu schlagen scheinen: Zum einen geradliniger New Country, zum anderen eine wohl dosierte Portion Southern Rock; eine regelrechte Spielwiese für die Anzahl hochkarätiger Musiker wie Chad Cromwell, Greg Morrow, Glenn Worf, Tom Bukovac, Pat Buchanan, Al Anderson, John Willis oder die Multiinstrumentalisten Russ Pahl und Jonathan Yudkin, nur um ein paar zu nennen. Zentralisiert wird das eigentlich schon beim Auftaktstück "Countrified". Im Strophenbereich atmosphärisches Countryfeeling, beim Refrain röhrt Jeffrey im Stile von Johnny Van Zant oder Anthony Smith, begleitet von Banjounterlegung, heulenden Fiddels und voluminösen E-Gitarren. Weitere Beispiele wo die Grenzen beider Richtungen harmonisch ineinander verschmelzen: "Dance" mit viel Honkytonk, "Good Year For The Outlaw" mit grandios stampfendem Swamp-Rhythmus, "Just The Way We Do It", ein Mitgröler mit deutlichen Anspielungen auf Skynyrd's "Gimme Three Steps", das fast bedrohlich wirkende "Shotglass" mit gar Molly Hatchet-artigen Slides, die relaxt dahinrauschenden "That’s The Stuff" und "Once A Cowboy" mit kleinen E-Gitarrenzupfern und zum Teil schönen Double-Leads. Das schwül-psychedelisch anmutende "SwampThang" mit seinem Voodoo-Flair wird immer wieder von knallharten, schon fast metalltauglichen, E-Gitarren durchbrochen. Zeit zum Durchatmen gibt es zwischendurch mit melodischen Midtempo-Songs, denen man guten Gewissens Hitambitionen nachsagen kann, ohne aufdringlich zu wirken. Da wären das wunderschöne "Twenty Years Ago", von dem es am Ende noch eine Unplugged Live Version als Zugabe gibt, oder "I Can’t Stop You", das man auch auf dem gerade erschienenen Werk "Bring it on" der "Melodic-Hardrock/Southern/Country-Metal"-Truppe "Ironhorse" bewundern kann. Die überaus knackige Produktion und auch reichhaltige Spielzeit von über einer Stunde bieten weiteren Anlass zur Freude. Alles in allem eine tolle Leistung von Jeffrey Steele, die nach Nachschlag verlangt. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2831
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Countrified
Dance
Good year for the outlaw
That's the stuff
Once a cowboy

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Steepwater Band, The - grace and melody [2008]
Das neue Album der großartigen Southern-/Blues-/Jam-Rock-Truppe aus Chicago zeigt die Formation in einer Pracht-Verfassung. Produziert hat Marc Ford (The Black Crowes)! Das Album strotzt vor Spielfreude, kocht an allen Ecken und Enden, baut eine von knisternder Elektrizität geprägte Spannung auf, ist rau, dreckig, retro - und suastark! Fette Gitarren-Präsenz, vor allem, weil sich Marc Ford bei fast allen Tracks mit der zweiten (Lead)Gitarre einbringt und somit für noch mehr Saitenpower sorgt. Nie war die Steepwater Band besser!

Die komplette Tracklist:

1. At the Fall of the Day (4.12)
2. All the Way to Nowhere (4.10)
3. Lord Knows (2.49)
4. Healer (3.33)
5. Waiting to Be Offended (13.38)
6. Roadblock (3.52)
7. One Way Ride (4.19)
8. Fire Away (5.08)
9. Grace and Melody (4.35)
10. Varoomp! (3.27)
11. World Keeps Moving On (7.07)

Art-Nr.: 6097
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
At the fall of the day
Lord knows
Waiting to be offended
Roadblock
Varoomp!
World keeps moving on

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Steepwater Band, The - live & humble [2013]
"'Live & humble' is a modern day 'Rockin' the Fillmore'", schwärmt ein amerikanischer Kritiker in Anspielung auf den 1971er Humble Pie Live-Klassiker vom neuen Live-Album der grandiosen Steepwater Band aus Chicago/Illinois. In der Tat liefert die famose, jetzt mit dem zweiten Lead Gitarristen Eric Saylors zum Quartett angewachsene Blues-/Southern-/Jamrock-Formation am 20. April 2013 in der Ace Bar ihrer Heimatstadt Chicago eine dermassen tighte, vor Spielfreude nur so strotzende, kochende "High Energy Performance" ab, die einen solch honorigen Vergleich, zumal dies auch die musikalische Richtung zulässt, voll und ganz rechtfertigt. Was hier für eine Power von der Bühne ausgeht, ist irre. Nicht nur die Anhänger von Humble Pie bis hin zu Gov't Mule. oder Led Zeppelin bis zu The Black Crowes werden ihre helle Freude haben. "Live & humble" ist, wie gesagt, das erste Album, auf dem die Band mit zwei Gitarristen zu hören ist. Das macht den eh schon fetten Gitarrensound noch massiver, noch mächtiger, denn die beiden Saitenakrobaten Jeff Massey und Eric Saylors ergänzen sich nicht nur hervorragend, sondern treiben ihre ausgedehnten, wuchtigen Giterrenausflüge zu immer neuen Höhen. Ihre teils endlos wirkenden, wechselseitigen Soli, zuweilen auch mit Slide/Lead bedeuten einfach geballte Energie, wie etwa beim rau rockenden und straight groovenden, brodelnden "All the rails". Super dazu auch Jeff Massey's "smoky" Gesang. Es passt einfach alles zusammen. Bei vielen Stücken wird zudem wieder deutlich, dass die Band, obwohl sie aus Chicago kommt, neben ihrer Retro Bluesrock-Basis einen deutlichen, sehr willkommenen Hang zum Southern Rock hat. Diesen Southern-Twang lebt sie beispielsweise bei dem immens dynamischen "Come on down" (die Slide- und Lead Gitarren sind "in full force" - hat etwas von einer Mischung aus ZZ Top und brodelnden Vollgas-North Mississippi Allstars) oder beim straighten, kernigen "My back pocket" (auf einem Terrain irgendwo zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes angesiedelt) zur Gänze aus. Bärenstark! Und was die Truppe bei der fast 17-minütigen Kombi-Coverversion aus John Lee Hookers "Boom Boom" und Led Zeppelin's "How many more times" abzieht ist einfach nur mitreissend. Ein absoluter, ausgelassener, gnadenlos massiver Power Gitarren-/Bluesrock-/Jam-Höllenritt, der alle Dämme brechen lässt. Welch eine Energie" Die Gitarren stehen in Flammen! Adrenalin-getränkter Rock'n Roll-Boogie pur! Die Ace Bar in Chicago steht "under fire"! Die Steepwater Band ist live eine Macht! Hier geht es noch dynamischer, noch zwangloser, noch dreckiger und direkter zu, als im Studio. Herrlich! Apropos direkt: Der Sound des Albums kommt sehr direkt rüber, ist transparent, toll abgemischt, wirklich brillant. Man hat das Gefühl, die Jungs rocken daheim im Musikzimmer, direkt vor einem. Was für ein furioser Blues-/Southern-/Jam-Rock'n Roll-Ritt! Toll! "This album brings you over 75 minutes of kinetic live Steepwater Band rock n' roll". Lasst Euch infizieren, Leute - wir sind es schon...

Das komplette Tracklisting:

1. Remember the Taker - 7:46
2. Off the Rails - 4:34
3. At the Fall of the Day - 4:25
4. Come On Down - 6:29
5. Dance Me a Number - 4:26
6. High and Humble - 6:05
7. Meet Me in the Aftermath - 3:51
8. Boom Boom / How Many More Times - 16:45
9. My Back Pocket - 3:06
10. All the Way to Nowhere - 7:35
11. World Keeps Moving On - 10:26

Art-Nr.: 8410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Remember the taker
All the rails
Come on down
Dance me a number
Boom Boom/How many more times
My back pocket
All the way to nowhere

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Stonewheel - feel like yesterday [2011]
Louisville/Kentucky ist die Heimat von Stonewheel, einem grandios aufspielenden, weitestgehend der Jamrock-Szene zuzuordnenden Sextett, das es auf einzigartige und beeindruckende Art und Weise versteht, Rhythmus, Melodie und Groove in einen faszinierenden Einklang zu bringen. Ihr musikalischer Cocktail ist ein ungemein wohlschmeckender, angenehmer, herrlich erfrischender Mix aus klassischen Rock, Roots, Westcoast-, und Southern-Anlagen, dessen pure Magie unsere Sinne unmittelbar in einen Zusatnd "sonniger" Glückseeligkeit versetzt. Gegründet im Jahre 2003 ist "Feel like yesterday" das nunmehr bereist dritte Album der Band, die sich im Laufe der Zeit immer mehr in die Herzen der Fans und auch der Fachpresse spielte. Stonewheel gehören heute zu den Bands, denen man innerhalb der Jamrock-Szene Großes zutraut - vollkommen zu Recht, wie die 12 bärenstarken Songs ihres neuen Werkes zeigen. Mit dem exzellenten Sänger Morgan Shallcross, 3 Gitarristen (Morgan Shallcross, Chris Greenwell und Keith Burchett), einem famosen Keyboarder (David Taylor) und einer tollen Rhythmusfraktion (Sean Ayers am Bass, Glen Howerton am Schlagzeug) begibt man sich auf eine knapp 50-minütige, wundervolle Reise durch zwölf, wie gesagt, erstklassige Songs. Die Truppe legt einen ungeheuren Wert auf gutes Songwriting, was ihr geradezu überragend gelungen ist. Die Stücke wirken durchaus kompakt, dennoch spürt man sofort und zu jeder Minute eine herrlich locker wirkende, unverfängliche, unbeschwerte Spielfreude. Die Protagonisten haben genügend Freiraum ihre aussergewöhnliche Klasse, sowohl solo, als auch im Zusammenspiel mit den Kollegen, zu zeigen. Vor allem das Miteinander von Keyboards und Lead Gitarre mündet in prächtigen Instrumentalpassagen. Alles klingt sehr, sehr frisch und vermittelt irgendwie ein tolles Gefühl endloser Freiheit. Stonewheel verschmelzen in ihrer Musik Einflüsse solcher Kollegen wie The Allman Brothers Band, Grateful Dead, Outformation, String Cheese Incident, Moe., Assembly Of Dust und vor allem auch Widespread Panic, verarbeiten das alles jedoch durchaus kraftvoll, aber eben auch sehr locker und flüssig zu einem ganz eigenen, unwiderstehlichen Stil. Grandioses Zusammenspiel von flockigen, toll groovenden Rhythmen (exzellente Percussion), vielschichtigen Gitarren und einer großartigen Orgel, im Verbund mit einer ungemein angenehm und positiv rüber kommenden Melodie, sind die Faktoren des schwungvollen Openers "With you all the way". Sofort spürt man dieses schöne Jam-Flair. Eine famose Nummer, die zum lässigen Cruisen im Cabrio entlang sonnengefluteter Küsten-Highways einlädt. Toller Auftakt - und es geht so weiter. "Pick me up" beispielsweise ist ein flockiger, dennoch sehr kraftvoller Rootsrocker mit einem klasse Westcoast-Feeling. Grateful Dead treffen auf Widespread Panic. Herrlich das vor Spielfreude und eingängiger Melodik nur so strotzende Keyboard-/E-Gitarren-Solo im Break, das erneut jede Menge "luftiger" Frische offenbart. Das rootsige, abermals traumhaft melodische "Western star" fasziniert mit einem klasse California-Countryrock-Vibe. Lässige Gitarren, teils mit einem schönen, hintergründigen Retro-Hall versehen, schlängeln sich genüsslich durch diese Nummer. In der Mitte gibt's ein prächtiges Klavier-/Gitarrensolo. "Ruby red" ist eine weitere "Killer"-Nummer. Toller, straighter Boogie-Rhythmus, aber wieder sehr flockig, ausgelassene Spielfreude, herrliche Orgel- und Gitarrenausflüge, sowohl ein frisches Westcoast-Feeling als auch ein erdiges Southern-Flair, ein klasse Drive - das sind die Indikatoren dieser tollen Nummer. Man "riecht" sie geradezu, diese herrliche Frische. Das ist er, der ultimative, von einem leichten Hippie-Flair umgebene Jamrock-Sommer-Soundtrack, auf den wir so sehnlichst warten. So jagt ein Song-Highlight das nächste, bis die Scheibe mit dem fantastischen, über 7 1/2-minütigen Roots-/Southern-Rocker "Feel like yesterday" endet. Die Band ist in absoluter Höchstform. Tolles The Allman Brothers Band-Flair, flüssige Double-Leads, traumhafte Melodik, jammige Instrumentalausflüge, unbekümmerte Spielfreude - hier kommt noch einmal alles zusammen, was diese großartige Band auszeichnet. Stonewheel verdienen mit ihrer immensen Qualität die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der gesamten Jamrock Szene, aber auch der Roots-, Southern Rock- und Rock-Gemeinde im allgemeinen. Der Sound und die Produktion sind exzellent. Bleiben sie zusammen, werden wir an dieser Truppe noch viel Freude haben. "Feel like yesterday" jedenfalls ist ein herausragendes Album! "Hey guys, please keep that Stonewheel rollin' for a long long time"...

Das komplette Tracklisting:

1. With You All the Way - 3:58
2. Mystified - 3:07
3. Pick Me Up - 3:56
4. Paper Wings - 3:14
5. Western Star - 3:20
6. Stuck On Rain - 4:28
7. Turn It On - 4:39
8. Boardwalk - 3:07
9. The Wire - 3:29
10. Ruby Red - 5:02
11. Pollywog - 3:01
12. Feel Like Yesterday - 7:41

Art-Nr.: 8114
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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With you all the way
Pick me up
Western star
Stuck on rain
The wire
Ruby red
Feel like yesterday

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Strait, George - 50 number ones [2004]
2 CD-Set! Auf was für eine außergewöhliche, beeindruckende Karriere kann George Strait zurückschauen! Eine Instiution in Sachen "Pure Country"! Auf dem neuen, vorliegenden "Greatest Hits"-Album sind lediglich seine Nummer 1-Hits aus der Zeit zwischen 1982, angefangen mit "Fool hearted memory" bis zum Jahre 2002 mit "She'll leave you with a smile" aufgeführt - und das sind immerhin 50 Stück an der Zahl! Welch eine Quote! Von den vielen Top 10-Hits aus dieser zeit ganz zu schweigen...! Zusätzlich enthält die Doppel-CD noch einen brandneuen, in 2004 eingespielten Song, nämlich die wunderbare, sehr lockere Ballade "I hate everything", die in dieser Woche (42. Kalenderwoche/2004) auf Position 2 der Billboard Country-Singles-Charts notiert wird, mit Pfeil nach oben. Vermutlich landet das Stück demnächst auf Nr. 1, womit man das Album eigentlich in "51 number ones" umbenennen könnte! Einziges Manko: um alle 51 Titel auf 2 CDs unterzubringen, kam man von Seiten der Plattenfirma nicht umhin, einige Tracks im Vergleich zum Original etwas zu kürzen, z. B. durch ein früheres Ausblenden. Da wäre sicher ein 3 CD-Set, auch wenn's etwas teurer geworden wäre, die bessere Lösung gewesen. Schade! Dennoch ein feiner, rund 155 Minuten langer Streifzug durch die Top Hits eines Top Country Stars!

Art-Nr.: 2838
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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