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Carpenter, Mary Chapin - the age of miracles [2010]
Mary Chapin Carpenter geht konsequent ihren Weg weiter. Ihre Nashville-Tage sind lange vorbei, doch das interessiert sie nicht im geringsten. Sie hat den Major-Labels und dem Mainstream adé gesagt und gibt sich voll und ganz ihrer musikalischen Berufung hin. Sie ist eine überaus ambitionierte Singer-Songwriterin mit einem traumwandlerisch sicheren Gespür für literarisch intelligente Texte, aber auch für wunderbare Melodien und Songstrukturen. Und sie ist ohne Zweifel eine der Besten ihrer Zunft! Ihr neues Album, "The age of miracles" beweist dies einmal mehr auf überaus beeindruckende Art und Weise. Es ist ein großartiges Werk geworden, eine hinreissende Balance zwischen Folk, Caountry und Americana. Die Songs wirken sehr entspannt und strahlen eine wunderbare Wärme aus. Mary Chapin Carpenter's Vortrag erscheint einem ausgeglichener und charismatischer als je zuvor. Ob bei den Balladen oder im lockeren Midtempo-Bereich, aber auch bei den wenigen flotteren Nummern - alles wirkt geradezu "familiär" vertraut. Neben der unverkennbaren Stimme, ordnet man auch den musikalischen Rahmen unmittelbar dieser exzellenten Singer-Songwriterin zu. Die Identität ihrer Musik ist eindeutig. Das instrumentelle Gewand besteht aus einem überaus transparenten und sehr fein abgestimmten, klaren Sound (produziert haben Matt Rollings und Mary Chapin Carpenter), bei dem schöne, saubere akustische Gitarren, eine lockere, unaufdringliche Rhythmus-Sektion aus Bass und Drums, exzellente Piano- und Orgel-Ergänzungen, mal eine einsame Mandoline, ein Banjo oder einer verlorene Stee,l und geschickt der jeweilgen Song-Mentalität angepasste E-Gitarren Begleitung, mal zurückhaltend, mal rootsig und etwas energischer, herrlich miteinander harmonieren. Dazu hat die Künstlerin eine phantastische Band im Rücken, bestehend aus Russ Kunkel (Drums), Glenn Worf (Bass), Matt Rollings (Keyboards), Duke Levine (Electric guitar) und einigen Gästen wie Dan Dugmore (Steel), Eric Darken (Percussion) und den Background-Sängern und Sängerinnen Vince Gill, Alison Krauss und Mac McAnally. Ein wunderbares Album! Mary Chapin Carpenter mit einem weiteren Highlight Ihres exquisiten, musikalischen Schaffens!

Das komplette Tracklisting:

1 We Traveled So Far - 4:27   
2 Zephyr - 3:34   
3 I Put My Ring Back On - 2:45   
4 Holding Up the Sky - 4:48   
5 4 June 1989 - 4:47   
6 I Was a Bird - 3:26   
7 Mrs. Hemingway - 5:59   
8 I Have a Need For Solitude - 3:43   
9 What You Look For - 4:08   
10 Iceland - 4:44   
11 The Age of Miracles - 4:32   
12 The Way I Feel - 3:19

Art-Nr.: 6920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We traveled so far
I put my ring back on
4 June 1989
I have a need for solitude
The age of miracles
The way I feel

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Carpenter, Mary Chapin - the calling [2007]
Großartiges neues Album von Mary Chapin Carpenter, die einst in Nashville mit ihren leicht folkig infiltrierten Countrysongs große Charterfolge feierte (ihr bekanntester ist sicher "Down at the Twist and Shout"), setzt den zuletzt eingeschlagenen Weg sich von dem damaligen "Mainstream" weitestgehend abzunabeln und mehr in Richtung Roots/Americana/Alternate Country zu orientieren, konsequent fort. Das erscheint durchaus logisch, denn im Grunde sah sie sich selbst immer als so etwas wie eine "literate acoustic singer-songwriterin". Dennoch braucht auch den "alten" Mary Chapin-Fans bei dem neuen Werk nicht Bange zu sein, denn nach wie vor finden sich genügend Spuren von Trademarks iihrer früheren Songs auch in den neuen Liedern. "The calling" beinhaltet 13 überaus ambitionierte, persönliche und kritisch engagierte Songs, deren elegante und exzellente Arrangements eine herausragende Singer-Songwriterin offenbaren, der es auf einer Ebene höchsten Niveaus gelingt ihren Hang zum Country mit ihrer Bestimmung zum folkigen, rootsigen Americana abseits der Radiostationen in beeindruckender Weise zu kombinieren. Und somit ist es wieder ein typisches Mary Chapin Carpenter-Album geworden. Ihre markante Alt-Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren. Schön knackige, von satten E-Gitarren und rockigen Rhythmen bestimmte Nummern und enspannte, teilweise filigran instrumentierte, wunderbare Balladen stehen sich in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüber, alles in einer überaus angenehmen Melodik. Unter den Musikern befinden sich solche Könner wie die L.A. Schlagzeug-Legende Russell Kunkel (alle Tracks), Matt Rollings (Keyboards), Tom Bukovac (Electric Guitar), Dean Parks (Guitars), Glenn Worf (Bass) und ihr langjähriger Wegbegleiter John Jennings (Guitars)! Glasklare Acoustic Gitarren-Riffs und Piano-Klänge, sowie erfrischende, dezent hallige E-Gitarren-Licks bestimmen das leicht folkige, lockere, sehr melodisch in unsere Gehörgänge eintauchende, vortreffliche, von einem wohligen Midtempo geprägte Eröffnungsstück "The calling", während mit dem folgenden "We're all right" gleich ein ordentlich knackiger, riffiger Country-/Americana-Rocker folgt, der, erneut sehr melodisch, geradezu ein Musterbeispiel typischer, kraftvoller MCC-Upbeat-Nummern darstellt. Weitere Highlights sind beispielsweise das entspannte, besinnliche, semi-akustisch in Szene gesetzte "Twilight", die herrliche, sehr frische, von klaren, unaufdringlichen E-Gitarren-"Zupfern" und feinem Acoustic Gitarren-/Piano-Zusammenspiel dominierte Ballade "On and on it goes", der mit würzigen E-Gitarren garnierte, kräftige Roots-/Americana-/Countryrocker "Your life story", das textlich sehr engagierte, im übrigen den wegen ihrer politischen Standfestigkeit unter vielen Musikerkollegen hoch angesehenen Dixie Chicks gewidmete, knackig rockende "On with the song", die ruhige, Piano-getränkte Singer-Songwriter Ballade "Closer and closer apart", das melodisch dahin fließende "Here I am", usw., usw.! Von Album zu Album scheint Mary Chapin Carpenter ihren Ruf als eine der angesehensten Songwriterinnen des Genres weiter zu festigen. Mit "The calling" ist ihr das jedenfalls wieder einmal in beeinduckender Wesie gelungen. Große Klasse! Selbstverständlich enthält das 20-seitige Booklet sämtliche Songtexte!

Art-Nr.: 4756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The calling
We're all right
On and on it goes
On with the song
Here I am

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Carroll, Jason Michael - growing up is getting old [2009]
Jason Michael Carroll feierte mit seinem überragenden Debut "Waitin' in the country" vor 2 Jahren einen überaus erfolgreichen Einstieg in Nashville. Hitsingles wie "Alyssa lies" und "Livin' our love song" fanden großen Anklang im Lager der Fans traditioneller und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit produzierter Countrymusic. Nun kommt der Nachfolger, mit dem der junge Mann aus North Carolina gekonnt den 2007 eingeschlagenen Weg fortsetzt. Das Songmaterial ist eine ausgewogene Mischung aus knackigen Uptempo-Nummern und hervorragenden, oftmals auch recht kraftvollen Balladen. Doch egal, was er darbietet, es ist immer durch und durch Country. Schöne Melodien, typische Country-Instrumentierung (vorwiegend aus Gitarren) und Carroll's prächtige, tiefe Bariton-Stimme (traut man diesem langhaarigen "Sonnyboy"-Jüngling eigentlich gar nicht zu) bestimmen das Geschehen. Er ist einfach ein klasse Sänger! Zu den Highlights des Albums gehören solch starke Nummern wie der so wunderbar erfrischende, von einem herrlich lockeren, aber knackig nach vorn gehenden Drive bestimmte Opener "Happened on a Saturday night (Suzie Q)" mit seinem tollen Drumming, den feinen Gitarren (hervorragendes, würziges E-Gitarren-Solo inklusive), sowie der schönen Fiddle- und Steel-Begleitung, die moderne, kräftige, dennoch vollkommen traditionell fundamentierte, sehr melodische, reine Country-Ballade "Where I'm from" (schöne Banjo-Untermalung, klasse Steelguitar im Hintergrund, erdige E-Gitarren-Fills), das aus ähnlichem Holz geschnitzte, wunderbare Titelstück "Growing up is getting old", oder auch der temperamentvolle, mit viel Southern-Flair gespickte, satte Roadhouse-Knaller "Barn burner", der in seiner Struktur an die fetzigen Sachen eines Jason Aldean erinnert. Jason Michael Carroll ist ein prima zweites Album gelungen, mit dem er den Erfolg seines Erstlings sicher problemlos wiederholen kann. Produziert hat erneut Don Gehman! Gut gemacht, Jason!

Das komplette Tracklisting:

1 Happened on a Saturday Night (Suzie Q) - 3:23   
2 Let Me Go - 4:00   
3 Where I'm From - 4:36   
4 Tears - 4:31   
5 Growing Up Is Getting Old - 3:09   
6 That's All I Know - 3:42   
7 We Threw It All Away - 3:51   
8 Sorry Don't Matter - 3:29   
9 Barn Burner - 3:17   
10 Hurry Home - 4:02

Art-Nr.: 6372
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Carroll, Jason Michael - numbers ~ cracker barrel exclusive [2011]
Rar! Exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung!
Die Haare sind ab, vom Major-Label seiner beiden ersten Veröffentlichungen hat er sich getrennt, doch musikalisch ist er ganz der alte geblieben und liefert mit seinem neuen, exklusiv über die amerikanische "Cracker Barrel"-Kette erhältlichen Album "Numbers" eine kleine Meisterleistung ab. Der Bursche aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa lies" begeisterte und der danach noch einige weiter Top 20-Hits folgen liess, begeistert uns auch auf seinem neuen Werk nicht nur mit seiner prächtigen, unwiderstehlichen, tiefen Baritone-Stimme (diese Stimme ist einfach "pure country"), sondern auch mit seinem durchweg exzellenten Songmaterial. Da gibt es kein schwaches Stück. Alles wirkt ungemein frisch. Carroll gelingt eine großartige Balance zwischen klassischen Country-Traditionen, die auch jederzeit deutlich spürbar sind, und einem sehr zeitgemässen, die junge Country-/New Country-Generation repräsentierenden Sound. Das deckt sich im übrigen hervorragend mit seinen, im Innencover nachzulesenden, von ihm selbst angegebenen Einflüssen, denn er bedankt sich bei solchen Kollegen wie Aerosmith, Garth Brooks, Geoege Strait, Brad Paisley und Brooks & Dunn für die Inspurationen. Bis auf einen Track hat Carroll sämtliche Stücke selbst geschrieben, zumeist mit promionenten Co-Songwritern wie etwa Terry McBride, Tommy Lee James, Radney Foster, David Frasier, Rivers Rutherford, Josh Thompson und anderen. Bei den Begleitmusikern steht ihm Nashville's Top-Riege zur Seite, wie zum Beispiel Shannon Forrest (drums), Pat Buchanan, Tom Bukovac, Jerry McPherson (all guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin, banjo), u.s.w.! All das bürgt für Qualität! Hier reiht sich ein vermeintlicher Hit an den nächsten. Die Songs bleiben einfach klasse hängen. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen Opener "This is for the lonely", eine ungemein lebendige, knackige, frische, überaus melodische Uptempo Country-/New Country-Nummer, die runter geht wie Öl. Wunderbare Instrumentierung aus toller Baritone E-Gitarre in Verbindung mit herrlichen Pedal steel-Linien bestimen das Bild und lassen ein dezentes Western-/Ghost Town-Feeling aufkommen, wie es zuweilen auch Gary Allan vermittelt. Oder das flockige, gefällige, sehr eingängige Titelstück "Numbers", die vorzügliche, lupenreine Country-Ballade "Hell or Hallelujah", der powernde, honky-tonkige, viel Southern-Flair verbreitende, dynamische, junge, Jason Aldean-kompatible, gut gelaunte New Country-Knaller "Meet me in the barn", das knackige, voller Southern Gospel-Soul steckende, aber auch von einem kraftvollen Hard Country-/Redneck-Touch geprägte, wieder sehr melodische "Can I get an Amen" - alles Beispiele für Jason Michael Carroll's immenses Potential. Wie gesagt, das komplette Album steckt voller potentieller Hits - auch wenn diese in Nashville's Countryradio wahrscheinlich kaum gespielt werden. Das liegt daran, dass Carroll momentan keinen Major-Deal hat und das Album eben nur über die "Cracker Barrel"-Kette veröffentlichte. Den Countryfans kann es egal sein. Was zählt, ist die Musik - und die ist einfach großartig. Jason Michael Carroll begeistert mit 11 tollen, neuen Country-/New Country-Songs (als Bonus ist zusätzlich noch einmal sein bis dato größter Hit "Alyssa lies" enthalten), die seinen Platz im Kreise solcher Kollegen wie Brad Paisley, Blake Shelton, Jake Owen, Trace Adkins, & Co. deutlich festigen dürfte. Eine klasse CD!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. This Is For The Lonely (3.51)
2. Numbers (3.30)
3. Ray Of Hope (3.23)
4. Meet Me In The Barn (3.17)
5. Hell Or Hallelujah (3.25)
6. Can I Get An Amen (3.44)
7. My Favorite (3.31)
8. Don't Know Why (3.47)
9. Let Me (3.58)
10. Stray (4.40)
11. Last Word (4.29)
12. Alyssa Lies (bonus track) (4.20)

Art-Nr.: 7528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is for the lonely
Numbers
Hell or Hallelujah
Can I get an Amen
Let me
Last word

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Carroll, Jason Michael - waitin' in the country [2007]
Welch ein Pracht-Debut! Jason Michael Carroll setzt gleich mit seinem ersten Album im noch jungen Jahr ein musikalisches Ausrufezeichen in Nashville! Von Null auf Eins katapultiert er sich an die Spitze der Billboard Country Album-Charts (das schaffte zuletzt Billy Ray Cyrus mit seinem 1992iger-Werk "Some gave all") - und das vollkommen zu Recht! "Waitin' in the country" ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Countrymusic heute klingen sollte: Auf der einen Seite in den reinen Traditionen verankert und den Honky Tonks verwurzelt, auf der anderen Seite ausgestattet mit der jugendlichen Unbekümmertheit und Frische der den rockigeren Klängen nicht abgeneigten jungen Wilden Nashville's! Diesen Schnittpunkt trifft der Sohn eines Priesters aus North Carolina mit außergewöhnlicher Kompetenz! Dabei wirkt der Anblick des Coverfotos des imerhin bereits 28-jährigen jungen Mannes zunächst einmal doch etwas "trügerisch": Sehr brav, verklärt und "unschuldig" dreinschauend blickt uns ein mit langer, blonder Mähne ausgestatteter, smarter "Schönling" entgegen, der wie eine Kreuzung aus einem Model, einem Vorzeige- Frontmann einer von kreischenden Mädchen angehimmelten Boygroup, einem Künstler der amerikanischen "Contemporary Christian"-Szene und einem Unterwürfigen von Leuten wie Trace Adkins & Co wirkt, vermeintlich ausgestattet mit einer "zarten", engelshaften Stimme - doch was dann folgt, ist das totale Gegenteil, ja haut den geneigten Countryfan regelrecht aus den Cowboystiefeln! Was für ein großartiger Sänger mit einer wirklich phantastischen, meisterhaften, sehr sehr tiefen Baritone Country-Stimme, die einen von der ersten Sekunde an fasziniert und einen gewaltigen Eindruck hinterlässt! Einfach toll! Ob Kollegen wie Josh Turner, Darryl Worley, Brad Paisley, Tracy Lawrence, Jake Owen, Jason Aldean, Trace Adkins, Toby Keith - wie immer sie auch heißen mögen, Jason Michael Carroll geht ans Werk, als wolle er alle darauf einschwören: "Hey Jungs, mit mir müßt ihr rechnen" - und liebe Countryfans, wir müssen, das ist sicher! Knackige, satte E-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Honky Tonk-Piano, Mandolins und Banjos begleiten eine ausgewogene, erstklassige Ansammlung riffiger, herzhafter Countryrocker, herrlicher, purer Traditionals, prächtiger Outlaw-Countrysongs, rowdy Honky Tonker und der ein oder anderen gefühlvollen Ballade! Unter den Musikern finden wir Nashville's absolute Elite, wie beispielsweise Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), J.T.Corenflos (Electric Guitar), John Hobbs (Keyboards), Dan Dugmore (Steel), Larry Franklin (Fiddle) usw.! Carroll ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, der immerhin fünf Tracks mitkomponierte (die erste, sehr erfolgreiche Single "Alyssa lies" stammt sogar aus seiner alleinigen Feder), ansonsten aber auf arrivierte Songwriter wie Craig Wiseman, Rivers Rutherford, Jeffrey Steele, Casey Beathard und andere vertraut. Besonders erwähnenswert ist die traumhaft schöne, voller Westernflair steckende, von toller Mandoline, klasse Steelguitar und saftigen E-Gitarren begleitete, herrlich ins Ohr gehende Midtempo Countryrock-/pop-Nummer "No good in goodbye", die er nicht nur zusammen mit der wunderbaren Neo Folk-/Americana-/Pop-Ikone Jewel (Kilcher) geschrieben hat, sondern die er auch zusammen mit ihr im Duett vorträgt. Jason Michael und Jewel singen einfach großartig zusammen! Weitere Highlights sind der knackige, angerockte, sehr traditionell verwurzelte, von tollen Fiddle-Banjo- und E-Gitarren-Klängen geprägte Country-Stomper "Waitin' in the country", der schwungvolle, ordentlich Drive entwickelnde, mit schöner Baritone-Guitar und klasse Fiddle instrumentierte Country-Feger "I can sleep when I'm dead", die wunderbar melodische, aber vom Text her sehr nachdenkliche Ballade über die Problematik eines mißhandelten Kindes und des gleichzeitigen Wegschauens der Umwelt, "Alyssa lies", die kraftvolle, wieder von einer tollen Melodie durchzogene und mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel aufwartende New Country-Ballade "Livin' our love song", der knackige, gut tanzbare "Blue Collar" Countryrocker "Anywhere USA", der von satten E-Gitarren-Riffs geprägte, roughe Outlaw-Honky Tonker "Honky Tonk friends", usw.! Die Scheibe ist einfach durchweg ein "Hit"! Produziert hat das Album übrigens Don Gehman, in erster Linie bekannt für seine Arbeiten mit solchen Acts wie Hootie & The Blowfish (deren Mega-Hit "Cracked rear view" entstand unter seiner "Regie") oder John Mellencamp! Toller New Country mit wohl ausbalancierten Anteilen aus knackigen "Arena Rock-Riffs" und ausgeprägtem "New traditional swagger" - immer "real country"! Es scheint, als sei die Zeit reif für außergewöhnliche "country vocalists with deep rich voices". Die Zeit ist reif für Jason Michael Carroll! Der Mann hat eine große Zukunft!

Art-Nr.: 4680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Carroll, Jason Michael - what color is your sky [2015]
Der Mann aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa Lies" begeisterte und der danach noch einige weitere Top 20-Hits folgen ließ, kommt mit einem wunderbaren, neuen Album. "What Color Is Your Sky" lautet der Titel und beinhaltet 15 brandneue Tracks, wobei die letzten drei Stücke "Here With Me", "Painting Pictures" und "Waste Their Life" (als Demo Version), allesamt in melodischem Midtempo gehalten, eigentlich nur für sein Live-Programm gedacht sind auf Wunsch seiner Fangemeinde noch als Bonus auf diesem Album mitberücksichtigt wurden. Eine schöne Geste. Carroll eröffnet sein mit recht schmalem Budget ausgestattetes und selbst produziertes Werk (er hat ja mittlerweile nur noch ein Independant-Label im Rücken, was sich aber absolut positiv auf seine Leistung ausgewirkt hat) mit dem herrlich flockigen, von Cowboylagerfeuerromantik umwehten "All I’m Drinking 'Bout", das man aufgrund des eingängigen Refrains und den folkig anmutenden ‘Whistles‘ (man ertappt sich nach einer gewissen Zeit förmlich beim Mitpfeifen) kaum noch aus dem Kopf bekommt. Ganz klasse hier auch, neben der schönen Fill-Arbeit mit Bariton-E-Gitarre, Piano- und Orgeltupfern, die plötzlich unvermittelt einsetzende E-Gitarrenpassage. Ein großartiger Auftakt. Die folgende Single "God Only Knows" erinnert vom Stil an Sachen von Jason Aldean, Brantley Gilbert & Co., ebenso wie auch später das heftig rockende "'Til The Speakers Blow" (ähnelt "My Kinda Party") und die Powerballade "We Ride", wobei immer wieder die tolle E-Gitarrenarbeit (inkl. starker Soli) zu überzeugen weiß. Das atmosphärische Titellied "What Color Is Your Sky" lässt ein wenig den New Country der 90er Jahre aufleben: ruhiger melodischer Strophengesang, der dann in einen harmoniegesungenen Refrain à la Diamond Rio oder Little Texas mündet. Auffallend auch, dass Jason Michael seine Vocals, die auf seinem letzten Silberling "Numbers" noch eher kräftiger/dominanter in Richtung Blake Shelton ausgelegt waren, ein wenig ‘weicher‘ in Sphären eines Tracy Lawrence und Konsorten ausgesteuert hat. Weitere Nummern mit 90er-Flair "Love Like July" (stadiontaugliches E-Gitarren-Solo) und "Civil War" (markante Pianountermalung). Ganz großes Kino ist das bestens zum Feiern geeignete, in "Take It Easy"-Manier fröhlich beschwingt dahinschunkelnde "Here‘s To", eine herrlich sympathische, zum Mitsingen geeignete Hommage an die angenehmen Sachen des Lebens wie das Biertrinken , schöne Frauen etc., die den anstrengenden Alltag mal für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Schön authentisch hier die kurz simulierte ‘Crowd‘-Harmoniegesangs-Passage, die schon mal andeutet, wie es bei dem Song live zugehen wird. Ein echtes Stimmungshighlight und toller Ohrwurm zugleich! Das Schöne an der möglichen Eigenständigkeit im Independant-Bereich sind dann auch die Überraschungen und Freiheiten, die ein Künstler sich dann zwischendurch auch mal gönnen darf. So hätte es die tollen Knopfler-typischen Dire Straits Stratocaster-Einlagen bei "Does He Know" wie auch das fast schon im Southern Melodic Rock verwurzelte "Urgency" (Billy Crain-mäßiges Strat-Solo) auf einem Majorwerk wohl kaum gegeben. Die schöne Ballade "Blown Away" (dezenter "Free Bird"-Unterton bei den Keyboards) und das bardenhaft vorgetragene countryeske "Close Enough" (schön klare Akustikgitarre, Steel, Fiddle) runden ein äußerst unterhaltsames und abwechslungsreiches Werk ab, (Texte zu diesen 12 Liedern sind im Booklet enthalten), bevor die eingangs erwähnten Zusatztracks einsetzen. Auch wenn er seinen Major-Vertrag los ist, seine lockere Country-/New Country-Musik ist über jeden Zweifel erhaben und "better than ever". Herrliche, flockige Songs mit tollen Melodien, großartige Stimme und "not one bad song or any filler on this album", wie es ein begeisterter U.S.-Fan ausdrückt. Keine Ahnung, warum die Bosse der großen Labels diesen Burschen nicht mehr unter Vertrag haben, aber vielleicht ist das auch gut so. So kann er zwanglos spielen, was er will - und das macht sich auf positivste Art und Weise bemerkbar. Sehr starke Vorstellung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Drinking 'Bout - 4:16
2. God Only Knows - 3:52
3. What Color Is Your Sky - 3:32
4. Here's To - 3:45
5. Love Like July - 3:28
6. Does He Know - 3:40
7. Til the Speakers Blow - 3:44
8. Civil War - 3:25
9. Urgency - 3:24
10. Blown Away - 3:43
11. We Ride - 3:40
12. Close Enough - 3:10
13. Here with Me - 3:48
14. Painting Pictures - 3:49
15. Waste Their Life (Demo Version) - 3:52

Art-Nr.: 8863
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Carter, Carlene - carter girl [2014]
"Bringing music history to life for a modern audience", heisst es in einem U.S.-Review - und das trifft es ziemlich genau. Carlene Carter, die gemeinsame Tochter von June Carter Cash und Countrygröße Carl Smith, Enkelin von Mother Maybelle Carter und Stieftochter von Johnny Cash, gelingt ein wundervolles, hinreissendes Album zu Ehren ihrer Familie, ein von Herzen kommendes, ja in den Genen dieser großartigen Singer-Songwriterin liegendes musikalisches Dokument ihrer Wurzeln, ein ehrenvolles "tribute to the legendary Carter Family. Alle 12 Songs sind komponiert von Mitgliedern ihrer Familie, die meisten von A.P. Carter, aber auch con Helen Carter, June Carter Cash, Maybelle Carter oder ihr selbst. Mit tollen Musikern an Bord (u. a. Jim Keltner an den Drums, Greg Leisz an der Steel, Blake Mills an der E-Gitarre, Rami Jaffee an den Keyboards, Sam Bush an der Mandoline, sowie Elizabeth Cook, Willie Nelson, Kris Kristofferson und Vince Gill als Duett-, bzw.Harmonie Gesangspartner), gelingen ihr genauso authentische, wie vollkommen reine, aber auch erfrischend zeitgemässe und qualitativ hochwertige Interpretationen dieser herrlichen, klassischen Countrysongs, die sich unwiderstehlich in unseren Ohren festsetzen. Man merkt sofort, dass dieses Album eine Herzensangelegenheit Carlene Carter's ist. Ein fantastisches Werk!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Black Train - 2:49
2. Give Me The Roses - 3:28
3. Me And The Wildwood Rose - 4:31
4. Blackie's Gunman [feat. Elizabeth Cook] - 4:23
5. I'll Be All Smiles Tonight - 4:47
6. Poor Old Heartsick Me - 2:41
7. Troublesome Waters [feat. Willie Nelson] - 5:18
8. Lonesome Valley 2003 [feat. Vince Gill] - 5:28
9. Tall Lover Man - 3:55
10. Gold Watch And Chain - 3:17
11. Black Jack David [feat. Kris Kristofferson] - 2:49
12. I Ain't Gonna Work Tomorrow [feat. The Carter Family] - 2:44

Art-Nr.: 8524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carter, Deana - the chain [2007]
Deana Carter, Tochter des berühmten Gitarristen Jeff Carter jr., die nach einigen privaten und beruflichen Turbolenzen mittlerweile bei Vanguard Records eine feste Heimat gefunden hat, beglückt uns mit einem neuen Album, das aus reinen Covernummern besteht, die es aber nicht nur aufgrund einer äußerst prominenten Besetzung allesamt in sich haben. Das Werk ist ihrem Vater gewidmet, der ja in seiner langen Karriere mit fast allen Größen des amerikanischen Country (u.a. Willie Nelson, Dolly Parton, Kris Kristofferson, Waylon Jennings), Rock- und Pop-Business (Roy Orbison, Dr. Hook, Bob Dylan, Neil Young etc.) zusammengearbeitet hat. Das interessante an der Geschichte ist, das es Deana gelungen ist, für die ausgewählten Klassiker (an denen ihr Vater damals im Original beteiligt war) viele der alten Recken oder zum Teil schon deren Nachfahren für ihre neuen Interpretationen zu gewinnen, wobei ihr Daddy natürlich bei der Gitarrenarbeit ebenfalls stark eingebunden wurde. Zum anderen wurden die Stücke durch eine eigenwillige, moderne Einspielung (zum Teil mit einigen wohl dosierten technischen Effekten) und eine sehr knackige Produktion aufgepeppt, und erhalten obendrein durch Deana's nicht alltägliche Stimme einen besonderen Reiz. So stechen neben einigen Songs, die von Deana allein am Mikro mit einigen auserwählten Musikern (Kyle Woodring, Glenn Worf, Jeff Carter, Andrea Zonn und die exzellenten Randy Leago und Dan Dugmore) performt werden (u.a. "Crying" von Roy Orbison, "Lay Lady Lay" von Bob Dylan, "TheWeight" von The Band oder "Old Man" von Neil Young) besonders eine ganze Reihe von Duetten hervor. Mit Jessi Colter ("I’m Not Lisa") und Dolly Parton ("Love Is Like A Butterfly") wird sich schon fast in elfenartiger Manier harmonisch ineinandergreifend durch die Lieder gesungen. Bei Sachen, die sie mit gestandenen Ikonen der Countryszene, wie Kris Kristofferson ("Help Me Make It Through The Night"), Willie Nelson ("On The Road Again") und George Jones ("He Thinks I Still Care") vorträgt, bildet ihr hell klingendes
Stimmorgan ein interessanten Counterpart. Klasse auch die von John Anderson stammende und zusammen mit ihm gesungene Fassung von "Swinging", die bluesig in Verbindung mit countrytypischen Honkytonkpiano und starken Harmonies cool und rhythmisch abrockt. Bei "Good Hearted Woman" springt Shooter Jennings für seinen verschiedenen Vater Waylon in fast ebenbürtiger Art in die Bresche. Das wohl markanteste Stück des Albums ist der Simon & Garfunkel-Welthit "The Boxer", bei dem einst Vater Jeff gitarrentechnisch mitwirkte. Paul Simon spielte nun den Ball zurück, zupfte diesmal hier die Akustik-Gitarre und brachte direkt Sohnemann Harper mit ins Boot, der sowohl die E-Gitarre übernimmt, wie auch mit fast heiser wirkender Stimme ein interessantes Doppel mit Deana bildet. Eine schöne Akkordeon-ähnliche Synthie-Einlage und feine Steelguitar-Parts von Dan Dugmore verleihen dem Stück zusätzliches Flair. Insgesamt hat Deana Carter mit "The Chain" eine Kette von unvergessenen, großen Klassikern in einem sehr gelungenen "Modern Country-Pop"-Gewand aneinander gereiht, denen, auch Dank der starken Musiker und dem wunderbar knackig produzierten Sound (die Produktion hat Deana höchst selbst übernommen), auf angenehme Weise neues Leben eingehaucht wird! Prima Idee, prima umgesetzt! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5296
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Carter, Deana - the story of my life [2005]
Der berühmte Chicago Tribune charakterisiert Deana Carter wie folgt: "She is noted for her singular voice, which manages to be strong, soft and sultry at the same time". Welch wahre Worte! Denn auch nach ihrer Babypause, diversen privaten und beruflichen Turbulenzen (Scheidung und zwei Labelwechsel), hat die 39-jährige Tochter von Fred Carter jr., einem namhaften Session-Gitarristen, der mit berühmten Persönlichkeiten wie Elvis Presley, Simon & Garfunkel oder Roy Orbinson zusammenarbeitete, nichts von ihrer musikalischen Faszination verloren. Nein, im Gegenteil! Der Wechsel zu ihrem neuen Label hat ihr scheinbar ungeheure Motivation verliehen. Denn diesmal gibt es auf ihrem neuen Album "The Story Of My Life" fast eine "One-(Wo)Man-Deana-Carter-Show" vom Allerfeinsten. Sie hat sämtliche Songs geschrieben, singt, spielt diverse Instrumente und hat das Werk auch noch eigenständig produziert. Dazu hat sie ein paar wenige, auserwählte, mit ihr wunderbar harmonierende, Instrumentalisten (überragend Lead-Gitarrist Jeff Carter) mit ins Boot genommen. Was hat sich nun gegenüber ihrer Vorgänger-CD "I’m Just A Girl" von 2003 geändert, die trotz sehr ansprechender Leistung (sh. auch unter "Stöbern") mit nur 82.500 abgesetzten Exemplaren, nicht mehr an die Traum-Zahlen ihrer zwei ersten Alben anknüpfen konnte, obwohl ihr Debüt natürlich mit über drei Millionen verkaufter CDs einen nicht erwarteten, grandiosen (wahrscheinlich auch nicht zu wiederholenden) Erfolg gebracht hatte? Zum einen zeigt schon das Cover, dass Deana das äußerliche Image eines modelartigen
"Sunny-Girls" abgelegt hat. Vielmehr wirkt sie viel fraulicher und introvertierter, ja fast verträumt, wobei sicherlich auch die Geburt ihrer Tochter dabei eine wesentliche Rolle spielen dürfte. Auch ihre Musik kommt dementsprechend gereifter daher. Die Gute-Laune-Nummern und auch der Countrygehalt reduzieren sich auf die Single "One Day At A Time", ein locker, flockig ins Ohr gehender Midtempo-Song und "Getting Over You", ein rhythmischer Akustikpiano-getränkter Popsong mit leichtem Southern-Flair, auch dank Deana’s vorzüglich eingebrachtem Stratocaster-Spiel. So spielt sich das Ganze also weitgehend im nur noch dezent Country- und leicht Americana-infizierten, modernen Singer/Songwriter-Pop-Rock-Bereich ab (zuweilen liegt auch ein Vergleich zu Sheryl Crow nahe), das allerdings auf einem Top-Niveau mit tollen Songs, prima Melodien und viel musikalischer Kompetenz. So richtig die Post geht beim Opener "The Girl You Left Me For" ab, ein leocht psychedelisch angehauchtes Pop-Rock-Knaller, wo leichte Reminiszenzen in Richtung Avril Lavigne unweigerlich aufflackern. Der Rest sind relativ ruhig gehaltene, dennoch oft durchaus knackige, sich meist mit Beziehungsstress auseinandersetzende, nachdenkliche Nummern, die aber wunderschön instrumental in Szene gesetzt wurden und durch Deana’s zarte, fast verletzlich klingende Stimme voll zur Entfaltung kommen. Excellent dabei "Ordinary" (herrliche Hammondbegleitung, tolle Breaks, klasse Gitarre) und das bluesartige "Sunny Day" (schöne E-Fills, Solo und Abschlusspart durch Gitarrist Jeff Carter, im Stile von Peter Green). Insgesamt ein schönes, in sich schlüssiges Gesamtwerk, mit geschmackvoller Covergestaltung, die natürlich alle Texte beinhaltet. Deana Carter zeigt mit ihrem neuen Album einmal mehr, dass mit ihrem Namen weiterhin große Qualität verbunden ist, weshalb wohl auch eine, für ein Independent-Label ungewöhnliche, fast Major-mäßig, groß angelegte Promotionkampagne in den USA gestartet wurde. Ob sie verkaufstechnisch damit wieder an alte Erfolgstage anknüpft, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Aus unserer Sicht spricht absolut nichts dagegen! Qualitätsmäßig jedenfalls präsentiert sie sich in blendender Verfassung! Und das ist das Wichtigste! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3095
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The girl you left me for
One day at a time
Ordinary
Atlanta & Birmingham
Sunny day

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Cary, Caitlin - i'm staying out [2003]
Caitlin Cary, ex Mitstreiterin von Ryan Adams und Whiskeytown-Mitglied (Violine, Gesang) legt nun nach ihrem vielbeachteten letztjährigen Debut mit "I'm staying out" ihren zweiten kompletten Longplayer vor! Und wieder ist die US-Presse voll des Lobes! Zu recht! Es ist ein ganz großartiges Singer-Songwriter/ Americana/ Alternate Country/ Rootsrock/ Rootspop-Album geworden, das man mit seinen dezente Folkeinflüssen und einem ganz seichten, im Gegensatz zum ersten Album deutlich zurückgefahrenen, britischen Retro-Pubrock-Flair ala Nick Lowe, in der Schiene Kim Richey, Rosanne Cash, Tift Merritt, Mary Chapin Carpenter, Wilco & Co ansiedeln muß. Vor allen Dingen die musikalischen und stimmlichen Parallelen zu den Songs einer Mary Chapin Carpenter, die im übrigen auch bei 3 Stücken als Background-Sängerin mitwirkt, sind zuweilen unverkennbar. MIt dem neuen Album hat sich Caitlin Cary endgültig als Solokünstlerin bzw. Frontfrau einer eigenen Band etabliert. Nach dem ersten Album war sie unermüdlich mit ihrer Truppe auf Tour. Und während dieser Tour sind unter dem Eindruck und den Erlebnissen der gesamten "Bandfamilie" nahezu alle Songs "on the road" entstanden. Dementsprechend verspürt man auf "I'm staying out" auch jederzeit die Harmonie einer eingespielten Band, zu der neben den beiden Gitarristen Dave Bartholomew und Brian Dennis, Keyboarder Jen Gunderman und Drummer Jan Wurster auch der allseits bekannte Soundtüftler und Produzent Don Dixon (R.E.M., Marshall Crenshaw etc.) am Bass zählt. Alles wirkt live eingespielt. Cary ist eine excellente Songwriterin und Geschichtenerzählerin, immer wieder mit dem Gespür für die richtigen Melodien. Ihre sich zumeist im recht knackigen Midtempo-Bereich befindlichen Songs wirken immer locker, sind durchtränkt von einer charmant entspannten Atmosphäre. Die Instrumentierung aus all möglichen Gitarren, Mandoline, auch mal einem Dobro oder einer Steel, Orgel, klassischem, wie auch dezent funky wirkendem elektrischem Klavier, Caitlin's Geige und dem gediegenen Background aus Drums und Bass kommt sehr transparent, vielschichtig und variabel rüber. Passt alles prächtig zusammen! Das beweist auch sofort der Eröffnungssong "Empty rooms", eine aus satter Orgel, variantenreichem Klavierspiel, sowie akustischen und elektrischen Gitarren, sehr breitgefächert instrumentierte Midtempo Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer. Wirkt mit ihrer herrlichen Melodie ungemein gefällig. Enthält ein schönes Violinensolo von Caitlin, und Mary Chapin Carpenter unterstützt sie mit ihrem vorzüglichen dazu passenden Background-Gesang. Voller sonnigem Folk- und Pop-Flair steckt die wieder sehr reichhaltig instrumentierte und wunderbar entspannte Singer-Songwriter-Nummer "Sleepin' in on Sunday" in bester Shawn Colvin-Tradition, während die tolle Uptempo Pop-Rock-Nummer "You don't have to hide" einfach nur gute Laune pur versprüht. "The next one" ist dann wieder herrlicher, rootsiger, countryinfizierter Singer-Songwriter-Stoff, angereichert mit einer tollen elektrischen Slide und durchzogen von einer wunderbaren Melodie. Kommt rüber wie eine überaus gelungene Mischung aus Mary Chapin Carpenter und einem weiblichen Jackson Browne! Klasse auch die langsame, etwas bluesige, angeswingte Countrynummer "Please break my heart" (Patsy Cline läßt grüßen...), der fetzige Uptempo-Roots-Pop-Rocker "Cello girl", das sehr flockige, Mandolinen getränkte, etwas folkige New Country-Stück "Beauty fades away", die herrlich melodische semi-akustische Countrynummer "I'm staying out" wieder mit dieser vielseitigen Instrumentierung, und schließlich auch das gelungene Cover des Continental Drifters Tracks "I want to learn to waltz with you". Für die klasse Produktion zeichnet Chris Stamey verantwortlich! Ganz klar, Ryan Adams ist nicht das einzige außergewöhnlicheTalent, das aus den Reihen von Whiskeytown hervorgegangen ist. Caitlin Cary ist auf dem Weg eine ganz Große zu werden. Ein excellentes Album, ein Genuß für die Genre-Fans!

Art-Nr.: 1929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Empty rooms
You don't have to hide
The next one
I'm staying out

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Casady, Jack - dream factor [2003]
Bassist Jack Casady, einer der ganz Großen der Hippiekultur, Mitbrgründer von Jefferson Airplane und Hot Tuna, zu den Pionieren des extrovertierten Bass-Spielens zählend, jemand der als einer der ersten die ganzen Möglichkeiten dieses Instrumentes (ob ungeheurer Drive oder innovative Melodienbögen) in die Rockmusik einbrachte, runde 40 Jahre im Geschäft - und jetzt kommt er mit einem Soloalbum! Verrückt! Doch das Überraschendste ist das Resultat: Das Album ist ein wahrer Knüller, ein Meisterwerk, eine geradezu famose Ansammlung erstklassiger Rocksongs an der Schnittstelle Classic Rock, Southern Rock (jawohl!!), Bluesrock, Westcoast-Rock, Jam-Rock, unter Einbeziehung von swampigen, funkigen, und einigen wunderbar country-orientierten Elementen. Mal locker, dann aber wieder nur so vor purer Kraft und Energie strotzend! Durchweg liegt in der Musik ein ungeheurer Groove! Jack Casady, der hier "lediglich" Bass und mal eine Acoustic Gitarre spielt, hat sich zur Verwirklichung dieses Albums eine illustre, hochkarätige Musikertruppe an Land gezogen, die es wahrlich in sich hat! Auch den Gesang (es gibt nur ein Instrumental) überläßt er anderen! Als da wären: Paul Barrere (Little Feat - Gesang, Slide Gitarre), Warren Haynes (Lead Gitarre auf 2 Tracks), Matt Abts (Gov't Mule) & Steve Gorman (Black Crowes) teilen sich die Drum-Parts, Jorma Kaukonen (Hot Tuna - Gitarre), Doyle Bramhall II (Gitarre), Ivan Neville (Hammond B3 und Gesang), Jim Brunberg und Jeff Pehrson von der Rootsrock Band "Box Set" (Gesang, Gitarre, Mandoline), Fee Waybill (Tubes - Gesang)... usw.! Casady läßt diesen namhaften Gästen viel Freiraum. Er "unterwirft" sich mit Vergnügen deren, ihren Hausbands entsprechenden, ursprünglichen musikalischen Neigungen. Man merkt, welchen Respekt er diesen Musikern entgegen bringt. Trotz der vielen Stilarten, die die Jungs tangieren, verzettelt man sich niemals, ganz im Gegenteil! Das Album wirkt in sich ungemein geschlossen! Das Songmaterial ist absolut erstklassig, steckt voller Frische! Keine Ausfälle! Was hier geboten wird, hätte auf so manchen Alben von Little Feat, Gov't Mule oder den Almman Brothers einen Ehrenplatz! Ein paar Beispiele: Es geht los mit dem herrlich groovenden, knackigen Midtempo-Rocker "Paradise" gesungen von Little Feat's Paul Barrere, der auch die großartige Slide-Gitarre beisteuert. Tolle Melodie! Stark, wie es den beteiligten Musikern gelingt, ein gewisses, flockiges Westcoast-Flair mit einem dezenten Little Feat-mäßigen Funk-/Swamp-Feeling zu vereinen. Flockig und locker schließt sich der semi-akustische Westcoast Countryrocker "Water from a stone"an, geprägt von herrlichen Mandolinen. Gesang: Box Set's Jeff Pehrson! Druckvoll, schwül, voller Energie und herrlich groovend geht es mit dem fetten Bluesrock-Knüller "Trust somebody" weiter. Tolle Hammond und sehr inspirierter Gesang von Ivan Neville, dazu großartige Blues Lead-Gitarre von Doyle Bramhall! "Listen to the wind", wieder gesungen von Paul Barrere, ist ein prächtiger, frischer, melodischer Southern Groove-Blues mit tollen Gitarrenpassagen von Jorma Kaukonen und Barrere. Danach das brodelnde Instrumental "Outside" mit 3 Gitarren, u.a. Lead-Gitarre Warren Haynes! Viel Jamrock-Feeling! Tolle Songstruktur - kein Chaos! Super Gitarren! Guter Drive und feinster Lead-Bass von Casady! Auch "Who you are" (Gesang: Jeff Pehrson) ist ein fulminater Classic Rocker mit fettem Southern-Flair in bester Allmans-/Mule-Tradition, "Dead letter box" ist ein wahrhaft traumhafter Blues-Jam-Southern-Rocker mit 3 Gitarren (Paul Barrere: Slide & Gesang, Doyle Bramhall II: Lead guitar, Steve Fister: Rhythm guitar), und mit einem absoluten Höhepunkt schließt das Album dann! "Sweden" heißt diese saustarke Nummer, gesungen von Fee Waybill! Ein lupenreiner, rauschender, mit einem irren Jam-Groove versehener, bluesiger Retro-Southern-Classic-Rocker voller Power, aber dennoch wunderbar fließend. 3 Gitarristen, davon zweimal Lead-Gitarre (Warren Haynes & Jorma Kaukonen) duellieren sich mit Wahnsinns-Soli! Umwerfend!! Die pure, inspirierte Jamrock-Spielfreude! Dampft gut! Wäre ein absoluter "Hit" auf dem letzten Allmans- oder Mule-Album gewesen! Tja, wer hätte solch ein Album von dem alten Airplane-Haudegen erwartet! Grandios!! Knapp 55 Minuten lassen einen aus dem Staunen kaum mehr rauskommen...

Art-Nr.: 2001
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Cash, Johnny - american III ~ solitary man [2000]
Mit dem dritten Teil seiner genialen "American recordings" macht der alte Haudegen da weiter, wo er zuletzt aufgehört hatte. Wieder unter der Regie des berühmten Rock-Produzenten Rick Rubin liefert er 14 neue, abgedrehte Songs (sowohl verrückte Coverversionen, als auch Eigenkompositionen) zwischen Country und "düster". Unter den Coversongs befinden sich z.B Tom Petty's "I won't back down" (mit Herrn Petty als Zweitstimme), Nick Cave's "The mercy seat" oder Neil Diamond's "Solitary man". Gäste: Sheryl Crow, Marty Stuart, Laura Cash, June Carter Cash, Tom Petty, Mike Campbell, Benmont Tench...

Art-Nr.: 1067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Cash, Johnny - american v ~ a hundred highways [2006]
Das fünfte und letzte Album der phänomenalen "American Recordings"-Serie! Der Gesang Cash's wurde in den letzten Monaten vor seinem Tod aufgenommen, die instrumentale Begleitung dazu jedoch erst rund 2 Jahre später! Enthält mit dem "neuen" Original "Like the 309" den letzten Song, den Johnny Cash selbst geschrieben hat. Ansonsten gibt es wieder überaus bewegende, intime, nachdenkliche, düstere, Gänsehaut hevorrufende Coverversionen solcher Songs wie zum Beispiel Larry Gatlin's "Help me", Gordon Lightfoot's "If you could read my mind", Ian Tyson's "Four strong winds" (auch sehr bekannt von Neil Young), Hank Williams' "On the evening train" oder Bruce Springsteen's "Further on up the road"! Groß!

Art-Nr.: 4278
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Cash, Johnny - bootleg vol. IV: the soul of truth [2012]
2 CD-Set! Die mittlerweile schon "kultige", großartige "Bootleg"-Serie mit raren und hoch interessanten Johnny Cash-Aufnahmen geht weiter. Im vierten Teil wird Cash's spirituelle Seite und seine Verbundenheit zur Gospel-Musik durchleuchtet. Die vorliegende Doppel-CD enthält 3 sehr rare, komplette Alben, davon eins aus dem Jahre 1975, das bislang nie veröffentlicht wurde (die anderen beiden sind "A believer sings the truth" und "Gospel singer", das erwähnte, unveröffentlichte Werk von 1975 hat niemals einen Titel bekommen), sowie weitere seltene und bislang noch nie erschienene Tracks und Outtakes. Insgesamt sind das 51 Songs, davon 15 bislang unveröffentlicht. Dazu gibt's im Booklet sehr informative Liner-Notes, geschrieben von Johnny's Sohn, John Carter Cash. Klasse!

Die Original-Produktbeschreibung:

If not for gospel music, there never would have been a Johnny Cash. When Cash decided he wanted to be an entertainer, there was really only one type of music he intended to sing. Although Cash reinvented himself many times during his life, there was one way in which he never did: His faith. And this faith, with its roots so firmly planted in gospel music, stayed with him throughout his life.
Bootleg Vol. IV: The Soul Of Truth presents an intimate and personal look at Cash s passion for gospel music and his own spiritual path. Bootleg Vol. IV presents three rare albums in their entirety: A Believer Sings The Truth; an untitled, unreleased 1975 set; and Johnny Cash Gospel Singer. Among these hard-to-find recordings are 15 unreleased tracks including outtakes from the sessions at which the albums were recorded.
Johnny Cash's son, John Carter Cash, provides liner notes that detail Cash's upbringing on gospel and his passion for recording and performing this music despite resistance from his record labels. Though he would sing many kinds of music in his life, he was never truer than when he sang songs of faith.
To fully grasp Cash's legend, one must hear his earliest performances, as well as unreleased or under-promoted recordings that somehow remained out of earshot of an adoring (and still-expanding) public. Such is the mission of the Johnny Cash Bootlegs, a series of multiple-disc packages brimming with historical importance but also delivering thoroughly enjoyable listening experiences, each programmed to stand as a captivating doorway into Cash's popular legacy as effectively as any greatest hits compilation.

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Wings in the Morning - 2:45
2. Gospel Boogie (A Wonderful Time Up There) - 2:39
3. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:35
4. He's Alive - 4:16
5. I've Got Jesus in My Soul - 2:40
6. When He Comes - 3:32
7. I Was There When It Happened - 2:15
8. I'm a New Born Man - 1:42
9. Strange Things Happening Every Day - 3:32
10. Children Go Where I Send Thee - 2:43
11. I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:14
12. Lay Me Down in Dixie - 2:01
13. Don't Take Everybody to Be Your Friend - 2:24
14. You'll Get Yours and I'll Get Mine - 2:21
15. Oh Come, Angel Band - 2:45
16. This Train Is Bound for Glory - 3:30
17. I'm Gonna Try to Be That Way - 2:49
18. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 2:08
19. That's Enough - 2:43
20. The Greatest Cowboy of Them All - 3:58
21. Didn't It Rain - 2:29
22. He Touched Me - 2:34
23. Way Worn Traveler - 1:54
24. I'll Have a New Life - 2:19
25. Truth - 2:17

Disc 2
1. Back in the Fold - 3:25
2. Look Unto the East - 2:33
3. I Was There When It Happened - 2:11
4. Sanctified - 2:24
5. Would You Recognize Jesus - 2:34
6. That's Just Like Jesus - 3:12
7. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 3:14
8. Keep Me from Blowing Away - 3:06
9. Don't Give Up on Me - 2:35
10. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:20
11. Far Side Banks of Jordan - 2:50
12. Our Little Old Home Town - 2:43
13. Belshazzar - 2:59
14. My Children Walk in Truth - 2:39
15. The Old Rugged Cross - 2:25
16. One of These Days I'm Gonna Sit Down and Talk to Paul - 3:09
17. God Ain't No Stained Glass Window - 3:09
18. Half a Mile a Day - 3:23
19. Another Wide River to Cross - 2:27
20. You're Drifting Away - 1:38
21. Believe in Him - 3:28
22. Over There - 3:14
23. Gospel Road - 3:45
24. What Is Man - 2:33
25. Wildwood in the Pines - 2:23
26. Never Grow Old - 2:39

Art-Nr.: 7748
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Cash, Johnny - live from austin tx [2007]
Im Dezember 2005 bereits auf DVD erschienen, jetzt endlich auch als CD erhältlich: Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Was wir diesmal geboten bekommen, ist sicherlich ein absolutes Highlight dieser Reihe: Ein Konzertmitschnitt von historischer Bedeutung des "Man In Black", des großen Johnny Cash und seiner Band vom 3. Januar 1987! Und was für eine starke, im übrigen lupenreine, klassiche Country-Performance! Lässig, irgendwie cool und dennoch sprühend frisch präsentiert sich Cash bei sichtbar bester Laune. Er sieht blendend aus, lächelt immer wieder, gibt sich sehr kommunikativ und zieht das Publikum mit seiner unaufgesetzten Natürlichkeit, seinem Humor, seiner Ausstrahlung und seinen Hits sofort in seinen Bann! So sorgt beispielsweise eine solch lapidare Begrüßung wie ein simples "Hello, I'm Johnny Cash", das rüberkommt als sei er noch ein völlig "unbeschriebenes Blatt", für ordentlich Gelächter, da er sich natürlich niemandem mehr vorzustellen braucht. Neben Cash stehen auf der Bühne: Earl Poole Ball (Klavier), W.S. Holland (Drums), Jim Soldi (Gitarre), Bon Woolton (Gitarre), Joe Allen (Bass), Jack Hale jr (Mundharmonika, Trompete) und Bob Lewin (Keyboards, Trompete)! Die Truppe präsentiert wunderbare, lockere Versionen von "Ring of fire", "Folsom Prison Blues", "Sunday morning comin' down", "I walk the line", "The wall", "Long black veil" (großartige, semi-akustische Fassung mit klasse "Hand-Percussion"-Spiel), "Big river", "I'll go somewhere and sing my songs again", "Let him roll", "Ballad of Barbara", "Sam Stone", "(Ghost) Riders in the sky", "Where did we go right" (ein weiterers Hoghlight, denn bei diesem Song wird er unterstützt von June Carter Cash) und zum Ausklang noch einmal ein "Reprise" von "I walk th line"! Dieses wunderbare, bedeutsame Live-Dokument darf wohl in keiner Johnny Cash-/Country-Sammlung fehlen! Klasse!

Art-Nr.: 4674
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