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Jackson, Alan - the greatest hits video collection ~ dvd [2004]
1995 in den USA als VHS-Kassette veröffentlicht, gibt's diese, immerhin die stattliche Anzahl von 18 Songs umfassende Video-Ansammlung des Country-Superstars nun endlich auch als DVD! Diese DVD ist nicht zu verwechseln mit den beiden 6-Clip-DVDs "Greatest Hits Vol. 1" und "Vol. 2"! Es gibt keinerlei Überschneidungen! Bei der hier vorliegenden DVD werden die Jahre 1989 bis 1995 abgedeckt, aus denen auch die Sings von Alan's früherer, erster "Graetest Hits"-CD stammten. Das beginnt mit dem Video zu "Blue blooded woman" (1989) und endet mit "Tall tall trees" (1995)! Dazwischen sehen wir wunderbare Clips von beispielsweise "Chasin' that neon rainbow", "Don't rock the jukebox", "Midnight in Montgomery", "She's got the rhythm", "Chattahoochee", "Summertime blues", "Livin' on love", "Gone country", "I don't even know your name", usw.! Eine tolle Kollektion - von insgesamt immerhin fast 75 Minuten Spieldauer!

Art-Nr.: 2839
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Jackson, Alan - what i do [2004]
15 Jahre nach seinem Debut "Here in the real world" (1989) und seiner ersten Single (wer erinnert sich noch an "Blue blooded woman", das damals gerade mal Platz 45 in den Charts erreichte...), nach nunmehr zig Nr. 1 Hits und zig Millionen verkaufter Alben, unterstreicht Superstar Alan Jackson auch mit seinem zehnten Longplayer "What I do" (die "Best ofs" und Weihnachts-CDs nicht mitgezählt) deutlich, daß er weiterhin das Maß aller Dinge in Sachen "Pure Traditional Mainstream Country" ist! Die hohen Erwartungen, die die Country-Gemeinde an ihn stellt, erfüllt er einmal mehr völlig problemlos. Es ist erstaunlich, mit welcher Geradlinigkeit und unumstößlicher Sicherheit er die Herzen der Countryfans trifft. Ohne Schnörkel, zeitlos, sich von keinerlei modischen Trends von seinem Weg abbringen lassend, hat er einfach ein Händchen für die richtigen Songs und Arrangements. Das ist reinste amerikanische Countrymusic mit Referencharakter! Insgesamt wirkt die Platte wunderbar entspannt und locker. Herrliche Melodien fließen aus den Lautsprechern. Alles klingt ungemein frisch und wohltuend! Bei einigen Liedern, wie beispielsweise bei dem traumhaften, flockigen "If love was a river" (mit tollem Background-Gesang von Patty Loveless, die im übrigen noch bei etlichen weiteren Tracks auftaucht) und dem großartigen "There ya go" verspüren wir ein herrliches Appalachian-/Mountain-Feeling mit viel Mandoline und glasklarer Steelguitar! Das komplette Album, übrigens einmal mehr produziert von Keith Stegall, läßt sich einfach wunderbar durchhören. Weitere Höhepunkte sind u.a. die prachtvolle Midtempo-Nummer "Too much of a good thing" (gleichzeitig die erste Single) mit ihrer tollen Melodie, der klasse Fiddle, Steel und dem fantastischen E-Gitarren-Picking von Brent Mason, die hinreißende, mit schönem Piano und frischer Mandoline begleitete, pure Country-Ballade "Rainy day in June", das flockige, locker dahin fließende, melodische "USA Today", der lupenreine Honky Tonker "If french fries were fat free", die von einer wimmernden Steel begleitete Ballade "Monday morning church", wie auch der mit einem prächtigen Drive ausgestattete, abgehende Roadhouse Honky-Tonker "Burnin' the honky tonks down" mit seinen mitreißenden Soli von Fiddle, Banjo, Mandoline, Piano, Steel und vor allen Dingen den unglublichen E-Gitarren-Läufen. Hier zeigen die Musiker eindrucksvoll, was sie drauf haben! Das letzte Stück, die wunderschöne Ballade "To do what I do", wurde bei den diesjährigen "Flameworthy Awards" in Nashville live mitgeschnitten! Das Fazit des Albums lautet einmal mehr: Schlichtweg erstklassig!

Art-Nr.: 2679
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Jackson, Alan - when somebody loves you [2000]
Nichts Neues bei Alan Jackson - im positiven Sinne! Wie es alle erhofft haben, so ist es auch gekommen: ein weiteres Top-Album mit 11 neuen ausgezeichneten "pure Countrysongs". Viel traditionelle Instrumentierung und einige humorvolle Textbeiträge, wie in "www.memory", einem kleinen Seitenhieb auf die "moderne" Liebe in der Welt des Internets. Perfekt!

Tracklist:

1 Meat and Potato Man
2 When Somebody Loves You
3 The Thrill Is Back
4 WWW. Memory
5 Where I Come from
6 I Still Love You
7 Life or Love
8 A Love Like That
9 It's Alright to Be a Redneck
10 Maybe I Should Stay Here
11 Three Minute Positive Not Too Country Up- Tempo Love Song

Art-Nr.: 1511
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Jackson, Strait, Buffett - live at texas stadium [2007]
Was für ein Event im Texas Stadium von Dallas/Texas am Samstag, dem 29. Mai 2004! Das erste Mal live gemeinsam auf der Bühne: Alan Jackson, George Strait und Jimmy Buffett! Wenn da nicht ein Riesen-Countryfest vorprogrammiert war, wann dann? Und das wurde es dann auch! Alle drei Künstler traten hintereinander mit ihren eigenen Bands auf, doch der besondere Reiz der gesamten Veranstaltung lag darin, daß sie sich immer wieder zusammenfanden, egal welcher der Drei mit seiner Band gerade seinen "Hauptauftritt" hatte, um eine stattliche Anzahl von Songs gemeinsam vorzutragen. Will heißen, George Strait und/oder Jimmy Buffett kamen dazu, als Alan Jackson mit seiner Band spielte, Jackson wiederum tauchte beim Konzert von Jimmy Buffett auf usw.! Tolle Sache, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Herrlich beispielsweise, als sie alle zusammen im Chor Jimmy Buffett's unverwüstliches "Margaritaville" anstimmten, dabei ganz offensichtlich eine Menge Spaß hatten und gemeinsam mit der Menge im vollbesetzten Texas-Stadium eine stimmungsvolle, ausgelassene Party feierten. Überhaupt war die Setlist höchst interessant und klasse ausgewählt. George Strait beginnt seinen Auftritt mit dem froh gelaunten, flotten, traditionellen Honky Tonker "Honk if you honky tonk" in seinem typischen Stil um anschließend gleich zu einem absoluten Höhepunkt der Show zu kommen: Zusammen mit Alan Jackson trägt er deren gemeinsamen Hit "Murder on music row" vor, der live eine ebenso starke Anziehungskraft ausübt wie im Studio. Das ist traditionelle Countrymusic zweier absoluter Ikonen vom Allerfeinsten! Stark auch die Interpretation des George Strait-Klassikers "All my ex's live in Texsa" von Strait und Jimmy Buffett! Dann bringen Jimmy Buffett und seine legendäre Coral Reefer Band ihr wunderbar relaxtes Karibik-Flair nach Dallas, und das gleich mit einer "Knüller"-Nummer! Der Hank Williams-Evergreen "Hey good lookin'" steht auf dem Programm. Bufftett und Alan Jackson kommen hinzu, und gemeinsam (jeder übernimmt einen Part des Lead-Gesangs) präsentieren sie eine sehr erfrischende Version dieses Hits mit toller Slide-/Steelguitar-Begleitung und den "Coral Reefer"-typischen Steeldrums. Überaus gelungen auch Jimmy Buffett's und Alan Jackson's "sonnige", flockige Fassung von Guy Clark's "Boats to build" (herrliche Melodie, feiner Wechsel-Gesang, erneut die schönen Steeldrums)! Als Alan Jackson und seine Band ihren Auftritt haben, dürfen sich die Fans zunächst über eine starke Performance von "It's 5 o'clock somewhere" freuen, jenes großen Hits, den er schon im Studio zusammen mit Jimmy Buffett einspielte. Klar, daß die beiden diesen Song auch live gemeinsam vortragen. Stark auch das großartige, traditionelle, von klasse Steelguitar-Linien, schöner Fiddle und Gitarre umgarnte, flotte, flockige, sehr traditionelle "Designated drinker", Jackson's erstklassige Version von Hank jr's Mexican-flavoured "Texas women" und vor allem das traumhafte "Seven bridges road"! Alan Jackson und seine Band spielen diesen, bislang von ihm nie veröffentlichten Steve Young-Klassiker (kennt man ja auch von dem Live-Album der Eagles) in einer herrlichen Bluegrass-Version mit feinem Banjo-/Gitarren-Picking und exzellenten Gesangs-Harmonien! Wie gesagt, es war ein tolles Countryfest, als diese drei Superstars des traditionellen Country und "Karibik"-Country gemeinsam auf der Bühne standen und mit ihren exzellenten Bands eine phantastische Show hinlegten. Klasse, dass mit dieser CD nun eine rund 60-minütige Zusammenfassung dieses Events zu haben ist, der den vielen Fans der Drei wenigstens ein wenig der großartigen Musik und Stimmung dieses 29. Mai 2004 nach Hause bringt! Die Party geht weiter...
Hier nochmal das komplette Tracklisting:
1. Honk If You Honky Tonk - George Strait
2. Murder On Music Row - George Strait & Alan Jackson
3. Milk Cow Blues - George Strait
4. Cowboys Like Us - George Strait
5. All My Ex's Live In Texas - George Strait & Jimmy Buffett
6. Hey Good Lookin' - Jimmy Buffett, George Strait & Alan Jackson
7. Sea Of Heartbreak - Jimmy Buffett & George Strait
8. North East Texas Woman - Jimmy Buffett
9. Boats To Build - Jimmy Buffett & Alan Jackson
10. Margaritaville - Jimmy Buffett, Alan Jackson & George Strait
11. It's Five O'clock Somewhere - Alan Jackson & Jimmy Buffett
12. Designated drinker - Alan Jackson & George Strait
13. Texas Women - Alan Jackson
14. Seven Bridges Road - Alan Jackson
15. Where I Come From - Alan Jackson

Art-Nr.: 4841
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jacobs, Cris - color where you are [2019]
"Color where you are" ist das abermals herausragend starke, neue Album des gleichermaßen in der Roots-, Southern- und Jam-Szene beheimateten, sowie bei Experten, Kritikern und Fans ein, wie wir finden vollkommen zu Recht, immens hohes Standing genießenden Cris Jacobs (vocals, guitars) und seiner blendend aufspielenden Cris Jacobs Band (Todd Herrington - bass, Dusty Ray Simmons - drums/percussion und Jonathan Sloane - guitars, sowie Gast-Keyboarder Daniel Clarke. Was wir hier zu hören bekommen, ist ein absoluter Genuß! Jacobs, einstiger Frontmann der in Baltimore beheimateten Band "The Bridge", und seine Freunde beglücken uns mit einer, im Vergleich zum ebenfalls saustarken Vorgängerwerk "Dust of gold", noch feineren, noch inspirierteren Mischung aus seeligen Rock-, Blues-, Funk-, Roots-, Swamp-, Southern-, Jam-, Americana- und Countryrock-Anlagen, durch die, vom Anfang bis zum Ende, eine stets präsente, herrlich angenehme Southern-Brise weht. In den Songs der Truppe finden sich immer mal wieder Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, JJ Grey & Mofro (ohne Bläser), Ivan Neville, Little Feat, The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder gar einem southern-rootsigen Tom Petty. Jacobs ist ein grandioser Songwriter, super Gitarrist und geradezu charismatischer Sänger mit einer Stimme voller Wärme, Harmonie, aber auch voller natürlicher Rauheit, der seine wundervollen Stücke voller Seele und Gefühl vorträgt, ja sie regelrecht "lebt" und mit feinsten Melodien veredelt. Das funktioniert auf diesem beeindruckend hohen Niveau natürlich nur, wenn die Chemie zwischen der gesamten Musikermannschaft stimmt, alle Mann sich blind verstehen und auf dem gleich hohen Level performen. Genau das ist bei der Cris Jacobs Band zu 100% gegeben. Was sind das für fantastische Musiker! Pure Spiefreude, eine spürbare Lockerheit, grenzenlose Harmonie und bärenstarke Grooves, sowie ein gewisses New Orleans Swamp-Flair und der bereits erwähnte ewige Southern-Spirit bestimmen das Geschehen, genauso wie Authentizität und unverfälschte Natürlichkeit. Markante, funky Gitarrenriffs, ein packender Bass-/Drums-Groove, ein schön swampiges Southern-Flair und eine großartige Melodie prägen den Eröffnungstrack "Painted roads". Klasse hier, wie sich das klimpernde Piano und die hintergründigen (Slide)Gitarrenklänge ergänzen. Gleich zu Beginn ein richtiger "Killer"-Song! Erneut ein fetter Bass Groove-Drive und kernige Riffs ziehen sich durch den erdigen, drückenden, bluesigen Swamp-/Rootsrocker "Under the big top", ausgestattet mit einem klasse "Voodoo-Spirit" und rauen Slidegitarren. Nimmt am Ende ordentlich Fahrt und Power auf. Deutlich entspannter kommt das traumhaft melodische, schön lockere, mit einer unglaublichen Wärme und einem hinreißenden Country-/Southern-Feeling ausgestattete "Buffalo girl", dessen "gentle Country swirl" unweigerlich an Großtaten solcher Bands wie Buffalo Springfield oder Poco erinnert. Toll wieder die Slide-Licks und die prächtig dazu passende Orgel im Hintergrund. Das ist die pure Wonne! Genau wie die anschließende, von einer ebenso wundervollen Melodik durchzogene, viel Southern-Esprit ausstrahlende Americana-Ballade "Afterglow" (wunderbar erdige Slidegitarre in der zweiten Hälfte). So reihen sich weiterhin eine prächtige Nummer an die nächste. Ob der furios groovende, bluesige Country-/Swamp-/Funk-Rocker "Rooster coop", das wunderschöne, von herrlichen Gitarren umgebene "Holler and hum", oder der mit einem tollen Bayou-Feeling ausgestattete, bluesige Southern-Stomper "Night birds" - es passt alles. Cris Jacobs landet mit "Color where you are" abermals einen ganz großen Wurf! Ein absoluter Leckerbissen für die vielen Liebhaber, die ihre musikalische Passion irgendwo zwischen den sich verwischenden Grenzen von Rootsrock, Blues, Swamp, Jamrock und Americana, in Verbindung mit diesem unvergleichlichen, natürlichen Southern-Spirit finden. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Painted Roads - 4:01
2. Under the Big Top - 3:47
3. Buffalo Girl - 4:28
4. Afterglow - 4:56
5. We'll Act Like Strangers - 4:16
6. Rooster Coop - 3:17
7. Holler and Hum - 5:14
8. Ghosts of Evangeline - 4:22
9. Night Birds - 3:58
10. Hold Close These Things - 6:22

Art-Nr.: 9795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Painted Roads
Under the Big Top
Buffalo Girl
Afterglow
Rooster Coop
Holler and Hum
Night Birds

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James, Casey - same [2012]
Großartiges Newcomer-Debüt! Wenn heutzutage noch wirklich etwas auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zutrifft, dann ist es zweifelsfrei das schier unglaubliche Reservoir an Musiktalenten. Der Aus Fort Worth, stammende 29-jährige Texaner Casey James (mit seiner Lockenmatte so ein wenig ein Dierks Bentley-Typ) ist wieder so ein passendes Paradebeispiel. Wie üblich, aus einer musikbegeisterten Familie entsprungen (beide Eltern sind Musiker, mit seinem Bruder spielte in einer Band), lernte er bereits mit 13 Jahren das Gitarre spielen. Blues Rock Gitarristen wie Doyle Bramlett II oder Stevie Ray Vaughan bis zu den alten Meistern wie Albert Collins & Co. hatten es dem jungen Burschen angetan, hinzu kamen aber auch Bands wie Lynyrd Skynyrd und Pearl Jam. Amüsanter Weise, ohne die Sendung "American Idol" jemals zuvor verfolgt zu haben, wurde ihm die Bewerbung seitens seiner Mutter nahegelegt und letztendlich auch in die Tat umgesetzt. Casey James belegte schließlich, trotz eines zwischenzeitlichen, ernsten Motorradunfalls, einen hervorragenden dritten Platz in der neunten Staffel des Contests und befindet sich von nun an in bester Gesellschaft mit Interpreten wie Carrie Underwood, Bo Bice, Scotty McCreery oder Lauren Alaina. Sony Music Nashville CEO Gary Overton war absolut begeistert von den Liveauftritten (vor allem sein Gitarrenspiel hatte es ihm angetan) und verpflichtete ihn für das Sony-Unterlabel BNA Records. Aber nicht nur das. Für Major-Companies recht ungewöhnlich, gewährte er ihm auch genügend Zeit, sowohl für die behutsame Genesung angesichts des o.a. Unfalls, als auch im Hinblick auf Caseys kompositorische Fähigkeiten für die Entwicklung der entsprechenden Songs. Zu guter Letzt ließ man den Burschen neben dem Gesang auch den überwiegenden Teil der Akustik- und E-Gitarrenparts (dazu auch noch Dobro) selbst übernehmen und involvierte ihn direkt auch gleich noch bei der Produktion (zusammen mit Chris Lindsey, ein Track mit Aimee Mayo). Den ihm gewährten Vertrauensvorschuss zahlt Casey dann auch mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zurück. Neun der insgesamt elf Stücke stammen aus seiner Feder, wobei ihm u.a. namhafte Schreiber der Szene wie Scooter Caruso, die Warren Brüder, Brice Long, Terry McBride, Brett James oder David Lee Murphy mit sicherem Gespür zur Seite standen. Der exklusive Musikerkreis mit z.T. Leuten wie Pat Buchanan, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Shannon Forrest, Tony Harrell und Dan Dugmore schnürrte das Paket fest und machte es schließlich endgültig zum "sicheren Ding". Herausgekommen ist, wie es auch für ein Debütwerk im New County-Bereich zunächst sinnvoll ist, ein Gesamtüberblick über die Fähigkeiten des Protagonisten. So wird das gesamte Spektrum von Ballade, über Mid- bis Uptempo, von countrylastigen, bis zu rockigen, hier sogar auch bluesig und soulig angehauchten Stücken abgedeckt und das natürlich knackig, kurzweilig und perfekt aufeinander abgestimmt. Als Einstieg gibt es mit "The Good Life" ein, wie der Titel es schon andeutet, flockiges, erstklassiges, knackiges und melodisches Gute Laune-Stück, mit einem klug eingestreuten Tempobreak und einem schönen E-Gitarren-Solo. "Crying On A Suitcase", ebenfalls sehr eingängig (vor allem der Refrain), wechselt lediglich ein wenig die Stimmung (aufgrund der textlichen Thematik, es geht um Abschied in einer Liebesbeziehung), glänzt aber mit hervorragender Hintergrund-Slidearbeit und zwei schönen E-Gitarren-Solopassagen. Die bereits im letzten Jahr vorab ausgekoppelte, jetzt aber in den Billboard-Charts erst richtig in Fahrt kommende Single "Lets Don't Call It A Night" offeriert zum einen James‘ klare Blues- und Soul-Tauglichkeit, dient zum anderen aber auch als eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön sich diese Stilart mit New Country vermischen lässt. Hier kam eine tolle, atmosphärische Ballade im Stile von James Otto heraus (klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Solo-Kombination, plus 2. E-Gitarren-Soli gegen Ende). In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "Love The Way You Miss Me" (Clapton-mässige Note). Das "real" Countryherz schlägt schließlich bei "Drive" ganz hoch. Eine Kooperation mit den Warren Brothers, wobei sich Dobro (starkes Spiel von Casey) und E-Gitarre eine heiße Wettfahrt liefern. Cooler Song! Balladenfreunden dürften die herrlich instrumentierten Nummern "Undone" (Akkordeon, Pianotupfer) und "So Sweet" (Powerrefrain, angenehme Orgel) wohlige Momente bereiten. Einfach schön und absolut kitschfrei. Im hinteren Bereich der CD wird dann das Tempo schön gleichmäßig angezogen. "She’s Money" (schwungvoller Groove, tolles an die Doobie Brothers erinnerndes rollendes E-Gitarren-Führungs-Lick, fulminante E-Gitarren-Passagen), "Tough Love" (swampig, viel Slide, Orgel, Handschrift von Mitkomponisten David Lee Murphy ist deutlich erkennbar) und das flott dahinpolternde "Workin On It" (satte Drums von Shannon Forrest, Southern Rock E-Gitarren-Solo) bilden dabei ein mehr als eindrucksvolles und unterhaltsames Trio. Als Finale entschied sich Casey dann für eine ruhige, recht melancholische, hoch melodische Nummer. "Miss Your Fire" würde hierbei auch einem John Mayer gut zu Gesicht stehen. Ein leises, zunächst sanftes (einem Wasserrauschen gleichkommendes Akustikgitarrenspiel als Untermalung), sich langsam steigerndes Stück mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein wunderbarer Abschluss. Casey James beeindruckt auf seinem vielschichtigen Debüt mit gesanglichen, spieltechnischen und auch kompositorischen Qualitäten auf ungemein hohem Niveau. Fans von "jungen Wilden" wie Bucky Covington, Frankie Ballard, besagtem Dierks Bentley, Lee Brice aber auch von Musikern wie Keith Urban, James Otto, Travis Tritt oder Luke Bryan sollten hier die Antennen ausfahren. Es lohnt sich! Der Bursche ist richtig gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Good Life - 3:30
2. Crying on a Suitcase - 3:42
3. Let's Don't Call It a Night - 3:26
4. Drive - 3:32
5. Love the Way You Miss Me - 3:39
6. Undone - 3:25
7. So Sweet - 3:31
8. She's Money - 4:03
9. Tough Love - 3:30
10. Workin' on It - 3:22
11. Miss Your Fire - 3:38

Art-Nr.: 7724
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The good life
Let's don't call it a night
Drive
Undone
miss your fire

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James, Jason - same [2015]
"A new old voice comes out of Texas"! Wundervoll! Der Texaner Jason James veröffentlicht sein Debutalbum - ein wahres Juwel neuer "alter Countrymusic". Wäre ein eingefleischter Countryfan in den Siebzigern aus irgendwelchen Gründen in einen absoluten Tiefschlaf verfallen, und würde dieser nun 40 Jahre später wieder aufwachen - er wäre genauso verblüfft wie "beunruhigt", was man im heutigen Nashville so alles als Countrymusic vorgesetzt bekommt. Aber keine Angst, es gibt sie noch, die neuen, jungen Künstler, die sich dem reinen, klassischen, ursprünglichen "Vintage"-Country verschrieben haben, so wie er eben sein sollte. Einer von denen ist dieser wunderbare Sänger und Songwriter Jason James aus der kleinen Stadt Texas City im Galveston County des US-Bundesstaates Texas. Obwohl aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem die Countrymusic allgegenwärtig war, begannen die ersten musikalischen Gehversuche des Teenagers zunächst damit, dass er der Frontmann einer Punk-orientierten Alternate Hardrock-Band war, was ihm erste Bühnenerfahrungen einbrachte. Auch mit dem Schreiben von Liedern beschäftigte er sich. Doch eines Tages änderte sich alles, als er bei seinem Vater zu Besuch war und alte Hank Williams-Scheiben hörte. Seine "Country-Gene" setzten sich in aller Konsequenz durch und liessen ihn nicht mehr los. Das war die Musik, die er fortan machen wollte. Und zwar ohne Kompromisse! "I had completely forgotten about country music," sagte James dazu und erläuterte weiter: "When I heard this old Hank Williams stuff, it was a revelation to me, and suddenly I was hearing it in a different way. It was the song ‘Alone and Forsaken' that really got me. The depth of the heartbreak in that song, and how real it was, just spoke to me, and suddenly everything I'd done before didn't matter to me anymore. Country was what I wanted to do". Neben seinem großen Held Hank Williams senior sind es Veteranen wie George Jones, Merle Haggard und Buck Owens, ebenso wie der frühe Dwight Yoakam, die ihn nachaltig beeinflussen. Die Musik dieser "alten Haudegen" möchte James mit seinen eigenen Songs in der heutigen Zeit weiterleben lassen - und das gelingt ihm herausragend gut. Was ist dieses Debut für eine herrliches "real honky-tonkin' Country"-Album, vollkommen natürlich, zwanglos, ungeschliffen, frei von jeglichen Major Label-Zwängen, gleichzeitig geprägt von immenser Spielfreude, Inspiration und Qualität. Steelguitars, jede Menge Bariton E-Gitarren, surrende Fiddles, klimperndes Honky Tonk-Klavier, typische Retro Countryrhythmen und wunderbare Melodien bestimmen das Geschehen. Die 13 erstklassigen (es gibt absolut keine "Füller"), alle aus der Feder von Jason James stammenden Songs (bei lediglich 2 Nummern halfen im zusätzlich ein oder zwei Co-Autoren) wurden überwiegend in Austin und Houston eigespielt (mit solch exzellenten Musiker wie dem Gitarristen Scott Davis und dem Steeler Will van Horn, letzterer aus der Band von Robert Ellis) und produziert von John Evans (u.a. Hayes Carll und Corb Lund), bis auf 4 Tracks, die in Nashville aufgenommen und von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) produziert wurden. Gleich die erste Nummer bedeutet die pure Country-Wonne: "Here comes the heartache" ist ein Barroom Honky-Tonker der allerersten Güte, gespickt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien, toll klimperndem Honky Tonk-Piano, sowie erdigen Baritone-Riffs und -Leads. Das nachfolgende, lässige, flockig knackige "I've been drinkin' more" löst unmittelbar Erinnerungen an solch große Helden wie Merle Haggard, Buck Owens und George Jones aus. Erneut zieren prächtig in Szene gesetzte Pedal Steel, Fiddle und exzellente E-Gitarren diesen wunderbaren Song. Man ist schon jetzt regelrecht vesunken in dieser herrlichen Musik. Dann wird's "rockig". "Hot mouth Mama" ist ein, von einem klasse Twist-/Rockabilly-Unterton bestimmter, fulminanter Honky Tonk-/Roadhouse-Heuler, der ordentlich in die Beine geht und so manchen Tänzer auf eine amtliche Betriebstemperatur bringen dürfte. Hat eine ganz dezente Elvis- /Jerry Lee Lewis-Note. Dann das begnadete "Fancy limousine" - das ist brillanter, in allerbester, früher Dwight Yoakam-Manier zelebrierter, gut abgehender rockin' Honky Tonk-Country, durchzogen von großartigen Baritone E-Gitarren. Mit californischem Bakersfield-Flair und einem Hauch von Western-Feeling wartet das wunderschöne "World of make believe" auf, eine honky-tonkige, zwischen Midtempo und Ballade balancierende Nummer mit heulender Steel, leichten Piano-Fills und edlen Gitarren-Tupfern, während sich das "einsame", dennoch flott arrangierte, bestens zum Linedance geeignete "Buppa-Bup-Bow-Bow" genüßlich in der Schnittstelle von Hank Williams sr. und Johnny Cash tummelt. Welche Nummer man auch betrachtet, das alles ist vollkommen authentischer Retro Countty in Reinkultur - ohne das diese Musik auch nur ansatzweise antiquiert klingt. "The love that I have for traditional country music is like a mission to me", sagt Jason James - und das kauft man ihm zu einhundert Prozent ab. Wie gesagt, er spielt diesen lupenreinen Honky Tonk Country ohne jeden Kompromiss. Dieser Jason James ist zweifellos eine der größten Country-Entdeckungen des Jahres. Nach solchen Klängen "lechzen" die Fans. Auch Alan Jackson- und George Strait-Anhänger dürften an diesem Mann ihre helle Freude haben. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes The Heartache - 3:29
2. I've Been Drinkin' More - 3:35
3. Hot Mouth Mama - 2:33
4. Fancy Limousine - 3:31
5. World Of Make Believe - 3:22
6. Back In My Arms - 3:40
7. Buppa-Bup-Bow-Bow - 3:00
8. True Blues - 3:39
9. I Wonder If You'll Ever Come Around - 2:45
10. I'll Set You Free - 3:36
11. Pullin' Out The Suit - 2:31
12. Welcome To The Blues - 3:28
13. Walk Through My Heart - 3:23

Art-Nr.: 8964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here comes the heartache
I've been drinkin' more
Hot mouth Mama
Fancy limousine
World of make believe
Buppa-Bup-Bow-Bow
Welcome to the blues
Walk through my heart

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James, Ryan - directed [2007]
Bei seinem hervorragenden Erstlingswerk "Back To The Wind2 aus dem Jahre 2005 mutmaßten wir bereits, dass von Ryan James noch weitere vielversprechende Alben folgen werden. Nun liegt mit "Directed" der oftmals so schwierige Nachfolger zu einem starken Debüt vor - und er bestätigt unsere Prognose überaus eindrucksvoll! Einmal mehr liefert Ryan James einen Reigen großartiger Songs (13 an der Zahl) ab, deren prächtige Dosierung aus rauen, würzigen, "gritty" Texas-Rootsrock-.Knallern, großartigen Americana-/Singer-Songwriter-Balladen, auch mal einer Alternate Country-Nummer mit dezentem Roots-Pop-Anstrich und kernigen "Red Dirt"-Countryrockern jederzeit für eine äußerst angenehme und spannungserhaltende Abwechslung sorgt. Die musikalische Begleitung ist erstklassig! Am technischen und logistischen Grundkonzept wurde eigentlich nichts Wesentliches geändert. Erneut wurde das Curb Records Studio in Nashville als Aufnahmeort ausgewählt und die arrivierten Texaner Walt Wilkins (Walt Wilkins & the Mystiqueros) und Tim Lorsch (hat produziert) zeichnen für das musikalische "Drumherum" verantwortlich. Nur geringfügige Veränderungen gab es auch bei den Begleitmusikern und Backgroundsängerinnen. Das bewährte Grundgerüst aus Steve Ebe (Drums), Doug Kahan (Bass), Mike Daly (Steel guitar), Tina Mitchell Wilkins (Harmony vocals), Lorsch (Fiddle) und Wilkins (Acoustic guitar) blieb bestehen. Neu dabei an den E-Gitarren sind dagegen jetzt so hochkarätige Namen wie Jeff King, Keith Gattis, James Pennebaker und John Carroll! Die großartige Singer-Songwriterin Marcia Ramirez, die einen erheblichen Teil der wieder reichlich vertretenen, weiblichen Harmoniegesänge (zumeist in den Refrains) übernommen hat, ist ebenfalls neu an Bord! Nach dem Hören fällt einem sofort auf, dass im Vergleich zum Vorgänger der Steelgitarrenanteil deutlich zugunsten eines erdigeren "Texas-Roots-Red Dirt-E-Gitarren"-Sounds zurückgenommen wurde, wobei die Countrynote bei Stücken wie "I Give All My Love To You" und dem grassig swingenden Bonustrack "I’ll Get It Right", sowie durch Lorschs immer wieder eingestreute filigrane Fiddlearbeit durchaus erhalten bleibt. James hat natürlich auch mit neun von dreizehn Kompositionen einen nicht unerheblichen Teil des Songwritings beigetragen. Nicht nur rein äußerlich (Ryan wirkt durch das Abrasieren seines Kinnbarts jetzt viel jünger), sondern auch musikalisch hat das Gesamtwerk deutlich an Frische und Unbekümmertheit gewonnen. Ryan James scheint mit den glänzenden Kritiken, den Vorschusslorbeeren, den hohen Erwartungen und dem damit verbundenen Druck locker umgehen zu können. Das Werk wird mit dem knackigen, flotten "I Should’ve Broke Your Heart" gleich erstklassig eröffnet. Der Song ist einee wunderbare Mischung aus New Country-Einflüssen und dieser typische texanischen, lockeren Rootsrock-Melodik. Erinnert vom Flair her an Stücke vom letzten Randy Rogers Band-Album oder auch an Radney Foster. Gitarren-"Wizzard" Keith Gattis mit markanten, starken Electric Slide-Riffs setzt hier ein paar auffällige Akzente. Sehr ähnlich dem Opener ist auch das im späteren Verlauf folgende "Make It Go Away"! Überaus dreckig rockend (man kann schon fast von einem Kentucky Headhunters-ähnlichen Bikertouch sprechen) geht es beim fetzigen "She’s Always Leavin’" zu, wobei pumpende Bässe, pulsierendes Drumming und eine starke Gitarrenarbeit (inkl. tollem Solo am Ende) so richtig auf die Tube drücken. Das gleiche gilt für den furiosen Roadhouse-Kracher "Buckle Down“ (ein saustarker Jeff King an der E-Gitarre sorgt für mächtig Dampf)! Zu den wenigen Fremdkompositionen gehören "Are You With Me", aus der Feder von Billy Maddox und dem Bluesrocker Paul Thorn (wird von Bryan James in der humorigen Manier eines Jack Ingram interpretiert und läd mit seiner leicht einprägbaren Refrainzeile spontan zum Mitsingen ein), sowie der wunderbare, melodische, flott, locker, würzig und knackig aus den Lautsprechern fließende Countryrocker "Just keep driving" (Autor: Walt Wilkins)! Etwas nachdenklicher gestaltet sich "What Am I Doing Here". James agiert hier im entspannten Stile eines Radney Foster. Natürlich klar, dass auch ein neues Ryan James-Album nicht ohne Balladen auskommt. Der Titelsong "Directed", die wunderschöne Americana-Nummer "Waves“ und "Matagorda" sind exzellente Beispiele dafür, wie durch intelligente Texte und eine herrliche Instrumentierung (besonders stark Walt Wilkins an der Akustikgitarre) eine tolle, unter die Haut gehende Atmosphäre erzeugt werden kann. Insgesamt ist Ryan James mit "Directed" ein prächtiges, sehr abwechslungsreiches Album gelungen, bei dem der junge Texaner noch mal ein gute "Schippe" zum bereits starken Debüt draufgelegt hat. Alle Achtung, wenn das so weitergeht, werden die großen Label sicher bald auch an seiner Tür anklopfen. Wir werden mit Spannung Bryan James’ weitere Entwicklung verfolgen. Klasse, dieser Bursche, wir drücken ihm die Daumen! "Directed" jedenfalls zeigt James in vorzüglicher Verfassung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I should've broke your heart
She's always leavin'
Waves
Just keep driving
Buckle down
Matagorda

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Janson, Chris - buy me a boat [2015]
Einer der vielversprechendsten und heißesten neuen, jungen Country-Acts in Nashville mit einem baumstarken Debüt! "Buy Me A Boat" heißt das Werk von Chris Janson, das direkt mit Platz 4 in den Billboard Country Album-Charts eingestiegen ist, nachdem bereits zuvor der Titelsong (eine coole Midtemponummer, die ein wenig an Eric Churchs "I'm Gettin' Stoned" erinnert) schon als Single erfolgreich aufgetrumpft war. Apropos Eric Church (hat im übrigen gerade mit Mr. Misunderstood" ein überragendes, neues Werk am Start): Wem dieser, vor allen Dingen zu Beginn seiner Karriere viel Freude bereitet hat, der dürfte in Chris Janson, nicht nur wegen der stimmlichen Parallelen, eine genauso dankbare, wie auf einem hervorragenden Niveau angesiedelte Alternative finden. Die zweite auserkorene Single "The Power Of Positive Drinkin'" handelt von einem Mann, dessen Truck den Geist aufgegeben hat, dem die Frau weggelaufen ist und der sich somit den Frust von der Seele trinkt. Die Strophen verlaufen im Erzählgesang und werden mit einem kräftigen Refrain a la Jason Aldean kombiniert. Das Relaxlied "Under The Sun" (klasse hier die fiepende Steelgitarre und das smooth gluckernde E-Piano) verbreitet die schlichte Botschaft, dass unter der Sonne Bier Bier und Rum Rum, also alles '"easy" bleibt. Sehr stark bei diesem Stück ist das entspannte, aber toll auf den Punkt gebrachte E-Gitarren-Solo. Die von einer klaren Akustikgitarre und heulenden Steel getragene Ballade "Holdin' Her" stammt aus der Feder von Chris und James Otto und bietet klassischen Country-Storyteller-Stoff mit pathosgeladenem Refrain. Eine typische Win-Win-Situation begleitet "Messin' With Jesus". Superstar Tim McGraw durfte sich für seinen aktuellen Silberling "Damn Country Music" mit dem Lied "How I'll Always Be" aus dem Songwriting-Portfolio von Janson bedienen und bedankt sich dafür mit einem klasse Duett ("Messin'Wwith Jesus"), das enormes Hitpotential aufweist und dem Newcomer natürlich auch Aufsehen erregenden Support gewährleistet. Ungefähr nach dem Motto: Wenn sich schon eine Größe namens Tim McGraw für ein Duett hergibt, muss dieser Bursche ganz sicher echt was 'drauf' haben. "Right In The Middle", "Save A Little Sugar For Me" und "Back In My Drinkin' Days" bieten knackigen, launigen New Country, bei dem besonders die Southern Rock-trächtigen E-Gitarren zu überzeugen wissen. Letztgenanntes Stück, dazu garniert mit viel Steel, Honky Tonk-Piano und quäkender Mundharmonika erinnert wieder stark (vor allem im Refrain) an Eric Church zu Anfangstagen. 90er-Jahre Hitschreiber Ed Hill assistierte Chris bei der schönen Ballade "When You Come In", die mit schmachtendem Piano, heulender Steel und emotionaler E-Gitarrenarbeit ordentlich auf's Gefühlsbarometer drückt. Das von exzellenter Steelguitar eingeleitete und mit starken Bariton E-Gitarren verzierte "Yeah It Is" verbreitet dezentes "Lucille"-Flair und würde auch gut izu Blake Shelton passen. Einen Southern-rockigen Abschluss gibt es mit dem kraftvollen "White Trash". Eric Church, Trace Adkins, Jason Aldean oder auch Montgomery Gentry/Blackberry Smoke wären passende Anwärter für eine Adaption dieses Slide-trächtigen und atmosphärischen Krachers. Toller Stoff für die Southern Rock-Fraktion! Produziert haben gleichmäßig verteilt, Brent Anderson, Chris Dubois mit Chris Chris Janson und Tim McGraw-Spezi Byron Gallimore. Fazit: Chris Janson versteht es auf seinem Major-Erstling "Buy Me A Boat" überaus geschickt und mit enorm starkem Songmaterial (der Mann ist wirklich ein erstklassiger Songwriter), die Brücke zwischen traditionellem Country und jungem, modernem, rockigem New Country zu schlagen - so, wie das kaum einem anderen der "jungen Wilden" Nashvilles gelingt. Das liegt auch an Jansons extrem starker Stimme, die der vieler ganz großer Traditionalisten in nichts nachsteht. Zweifellos einer der Nashville-Neulinge des Jahres 2015 mit dem größten Potential für die Zukunft. Klasse Album! Toller Karrierestart! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Buy Me A Boat - 2.59
2. Power Of Positive Drinkin' - 3.30
3. Under The Sun - 3.26
4. Holdin' Her - 4.04
5. Messin' With Jesus (with Tim McGraw) - 3.06
6. Right In The Middle - 2.22
7. Save A Little Sugar - 3.01
8. Back In My Drinkin' Days - 2.43
9. Where You Come In - 3.17
10. Yeah It Is - 3.17
11. White Trash - 3.46

Art-Nr.: 9017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Janson, Chris - everybody [2017]
Chris Janson auf dem Weg zur absoluten Spitze des Country-Olymp. Der Mann aus Perryville/Missouri setzt mit seinem zweiten Album ein absolutes Ausrufezeichen in Nashville. Bärenstarkes Teil! Der großartige Sänger (sehr starke, durchaus an große Traditionalisten erinnernde Stimme), Songwriter (ist bei allen Tracks, zusammen mit arrivierten Co-Autoren, kompositorisch beteiligt) und ernergiegeladene, fulminante Live-Performer, besticht mit einem geradezu packenden Album voller höchster musikalischer Klasse, gespickt mit immensem künstlerischen Potential. Das meist schön Gitarren-orientierte Songmaterial, wenn auch überwiegend sehr knackig, fetzig, ja rockig, aber auch durchsetzt mit einigen traumhaften Balladen, ist jederzeit durch und durch Country und besticht, ähnlich wie beispielsweise Kollege Eric Church, mit großem Abwechslungsreichtum, tollen Melodien und exzellenten Texten. Was Janson und seine fantastischen Begleitmusiker hier abliefern, ist höchste Nashville-Kreativität und -Qualität. So muss ehrlicher, rockiger Country/New Country heute klingen. Chris Janson - einer der ganz großen, neuen Aushängeschilder Nashville's mit einem "Killer"-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Who's Your Farmer - 2:50
2. Everybody - 2:52
3. Name On It - 2:42
4. Eyes for Nobody - 3:37
5. Fix a Drink - 3:08
6. Out There - 2:58
7. Little Bit of Both - 3:12
8. Our World - 3:03
9. Bein' a Dad - 3:46
10. When You Like Me - 2:57
11. Redneck Life - 2:46
12. Drunk Girl - 3:27

Art-Nr.: 9516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jennings, Shooter - don't wait up (for George) ~ 5 track ep [2014]
5 Songs umfassende EP! Shooter Jennings, der Sohn von Waylon Jennings und Jessi Colter, aufgewachsen in großer Verbundenheit und Freundschaft zu dem dem legendären George Jones, zollt hier einem seiner ganz großen Helden mit 5 eigens für George geschriebenen Songs Tribut. Und er macht es in seiner typischen Art - durchaus traditionell verwurzelt, aber rootsig, erdig und rau in Szene gesetzt. Das Ergebnis ist klasse.

Hier die Einleitung zu diesem Werk von Shooter Jennings persönlich:

As a child growing up in the house of Waylon Jennings and Jessi Colter, I met a lot of interesting characters, but a lot of people paint a picture in their head that is very different from my reality. When people ask me about who I remember hanging around as a kid, I always say that I remember Tony Joe White and George Jones being the most frequent and consistent around the house. Very few people can look at a child and sees the full grown human inside them and make them feel important. George was always this way with me, making me feel like he took me seriously, no matter what age I was.
When I started working on my first solo album, I called George and asked him to appear on my record, introducing the first song and performing part of He Stopped Loving Her Today" in my song 4th of July. Without batting an eye, he said yes. This meant the world to me. I flew to Nashville to record him and we had the best time just talking with the studio in between, almost like a buffer. It was beautiful. It was funny, and once again George made me feel like I was just as talented and important as he was.
Jones producer asked me to write some songs for George's next record. It turns out now he wasn't his producer. Maybe he was just gunning for the position and thought if he showed up with some originals I wrote it might help his chances. Who knows? Either way, I wrote one song for him, and co-wrote another with a dear friend of mine, Faren Miller. I sent him the tracks, he liked them, and told me I would hear back from him. I never did and less than a year later George passed away.
I was sitting around recently when I found those old emails and I listened to the songs, and I realized in a weird way how much of my personality was in these songs. Honestly, I kind of needed an excuse
to write something that was very raw, and I couldn't do it for myself. Maybe because it was a full circle dream-come-true, or maybe because I just wanted to impress the Possum. All I know is that the songs were decent, and I thought it would be a cool idea to share these with my friends and fans. The next thing I knew I recorded them, and I wasn't ready to stop. So, I recorded a few more George tunes and ended up with a 5 song EP. Here is it: this is my tribute to the greatest singer and interpreter in country music. This is my tribute to a friend. I miss you George. Thank you for making me feel like I could do this.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wait Up (I'm Playin' Possum) - 4:21
2. Living in a Minor Key - 2:34
3. She Thinks I Still Care - 2:28
4. If Drinkin' Don't Kill Me (Her Memory Will) - 3:46
5. The Door - 3:51

Art-Nr.: 8641
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Jennings, Shooter - the other life [2013]
Shooter Jennings' sechstes Album ist ein kleines Genre übergreifendes Kunstwerk, "a genre busting piece of art", wie es ein amerikanischer Fan ausdrückt. Recht hat er. Waylon Jennings' und Jessi Colter's einziger Sohn präsentiert sich abwechslungsreicher als je zuvor. Roots, Americana, Country, Outlaw Music, Southern, Rock stehen im Vordergrund, aber auch Blues, Jazz und Psychedelic hinterlassen ihre Spuren auf "The other life", das dennoch ein nie den roten Faden verlierendes Werk wie aus einem Guß ist. Das Songmaterial ist klasse, enthält vielleicht sogar einige der besten Songs, die Jennigs bis heute geschrieben hat. Baumstark beispielsweise das bissige "Outlaw me", ein grandioser Outlaw Countryrocker, mit dem Jennings deutlich seinen Unmut über einige der "aufgeblasenen" jungen Countrystars Nashville's zum Ausdruck bringt, die seiner Meinung nach alle glauben, sie seien richtig "country" und "outlaw", aber fern dieser Lebenseinstellung agieren. Wie gesagt, das komplette Material ist vorzüglich. Shooter Jennings in ganz großer Form!

Ein Auszug aus einem U.S.-Review:
Six of these tracks were cut at the earlier album's sessions, including the firebrand "Outlaw You," the tune for the music video that was a musical middle finger to Eric Church and Jason Aldean (which has curiously gone unanswered). The Other Life is wilder, darker, rowdier, and more diverse than its predecessor. The brooding opener "Flying Saucer Song," a piano- and effects-driven number, is eventually transformed into a spaced-out, gospel-tinged song about space (outer and inner). It throws the listener for a loop, but resolutely belongs -- but only as the first cut. The set contains gorgeous country ballads such as "Wild and Lonesome" (with Patty Griffin on backing vocals) and the title track. There are fine, midtempo honky tonkers including "The Outsider" and the pedal steel- and banjo-saturated "The Low Road." There are steamy, electric, country-kissed, blues-rock numbers such as "A Hard Lesson to Learn," and the rock & roll boogie of "Mama It's Just My Medicine." There's a shuffling, snarling, futuristic, midtempo Americana tune in "15 Million Light Years Away," with reverb-drenched production that features a weathered (not weary) Jim Dandy -- from Black Oak Arkansas -- as a duet partner. The first single is a wooly, rowdy reading of Steve Young's "White Trash Song," with Scott H. Biram guesting. Young, an underground legend, authored the outlaw anthem "Lonesome Orn'ry & Mean," a signature tune for Jennings' dad. This reading of the 1971 tune contains skittering rockabilly drums, pumping upright bass, wailing pedal steel, hyper-acoustic guitars, piercing fiddles, and an additional verse. (Neither Jennings nor Biram took a co-write for it; something unheard of in Music City.) It underscores the iconoclastic legacy bequeathed to Jennings by his free-spirited parents. But more than that, the song is a celebration of all that doesn't fit -- anywhere. It's an apt self-referential metaphor. Album-closer "The Gunslinger" is Jennings' own anthem, drenched in country, rock, R&B, and even jazz, courtesy of the improvisational interplay between Jonathan Stewart's tenor saxophone, guitars, keyboards, and the rhythm section. (Thom Jurek, Rovi)

Das jomplette Tracklisting:

1. Flying Saucer Song - 3:37
2. A Hard Lesson to Learn - 3:34
3. The White Trash Song (feat. Scott H. Biram) - 5:08
4. Wild & Lonesome (feat. Patty Griffin) - 4:07
5. Outlaw You - 4:19
6. The Other Life - 3:42
7. The Low Road - 3:04
8. Mama, It’s Just My Medicine - 5:07
9. The Outsider - 3:10
10. 15 Million Light Years Away (feat. Jim Dandy) - 5:20
11. The Gunslinger - 6:30

Art-Nr.: 8102
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A hard lesson to learn
Wild and lonesome
Outlaw you
The low road
Mama, it's just my medicine
The outsider
The gunslinger

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Jewel - sweet and wild ~ deluxe edition [2010]
2 CD-Set! Nach dem 2008er Werk "Perfectly clear" legt die bezaubernde Jewel Kilcher mit "Sweet and wild" nun das bereits zweite Countryalbum ihrer Karriere in Folge vor - wieder ein ganz großartiges Teil. Nachdem sie Mitte der Neunziger mit dem mega-erfolgreichen "Pieces of you" dem amerikanischen Singer/Songwriter-Genre zu einer wahren Renessaince verhalf und danach auf nahezu jedem musikalischen Pfad ihr Glück versuchte, zollt die in Alaska aufgewachsene Singer/Songwriterin, Schauspielerin, Dichterin, Malerin, Philantropistin, Pferdenärrin und Tochter eines Alaska Cowboy Singer/Songwriters ihren eigentlichen Roots Tribut und spielt, allerdings sehr zeitgemässe, moderne, durchaus auch ein wenig poppige, schnörkellose, erfrischende, wunderbare Countrymusic - melodisch, knackig, mal sehr dynamisch, dann schön gediegen, eben "sweet and wild". Jewel hat, bis auf eine Nummer, alle Songs selbst geschrieben (zum Teil mit Co-Autoren) und macht einfach jedes dieser Lieder mit ihrer wunderbaren Stimme und ihrer unwiderstehlichen Ausstrahlung zu einem "Hit". Ein zusätzliches "Juwel" der hier angebotenen "Deluxe Edition" ist das beigefügte "Acoustic Album", das noch einmal sämtliche Songs von "Sweet and wild" enthält, allerdings solo, sehr intim vorgetragen, nur von Jewel und ihrer akustischen Gitarre. Hier wird noch einmal besonders deutlich, welch aussergewöhnliche, phantastische Künstlerin Jewel ist. Ein wunderbares Album in zwei Ausgaben, das sowohl in der elektrischen Full Band-Version, als auch in der Acoustic Solo-Version die ganzen Stärken von Jewel Kilcher offenbart. "Amazing", nennt es schlicht ein amerikanischer Fan, "just like sweet wine", resümiert ein andere. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. No Good In Goodbye 3:23
2. I Love You Forever 4:24
3. Fading 3:33
4. What You Are 3:38
5. Bad As It Gets 3:52
6. Summer Home In Your Arms 2:53
7. Stay Here Forever 2:59
8. No More Heartaches 2:47
9. One True Thing 4:12
10. Ten 3:23
11. Satisfied

Disc 2:
1. No Good In Goodbye (Acoustic) 3:13
2. I Love You Forever (Acoustic) 4:18
3. Fading (Acoustic) 3:33   
4. What You Are (Acoustic) 3:33
5. Bad As It Gets (Acoustic) 3:46
6. Summer Home In Your Arms (Acoustic) 2:52
7. Stay Here Forever (Acoustic) 2:59   
8. No More Heartaches (Acoustic) 2:55
9. One True Thing (Acoustic) 4:08   
10. Ten (Acoustic) 3:24   
11. Satisfied (Acoustic)

Art-Nr.: 6970
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jinks, Cody - adobe sessions [2015]
"Finest brand of Texas Country"! Herrlich! Nicht selten haben wir in jüngerer Vergangenheit bereitds erwähnt, dass die wohl bessere, vor allen Dingen aber authentischere, reinere und ehrlichere Countrymusic heutzutage nicht aus Nashville, sondern vielmehr aus dem U.S.-Bundesstaat Texas kommt. Die Quelle, aus der immer wieder umwerfende, mit größtem Talent gesegnete Künstler entspringen, scheint geradezu unerschöpflich zu sein. Ein absolutes Paradebeispiel für diese These ist der mit einer wirklich fantastischen Countrystimme gesegnete, aus Fort Worth/Texas stammende Singer-Songwriter Cody Jinks, der sogar in unseren Gefilden durch einige Auftrittw auf diversen Countrymessen bereits für viel Furore sorgte. So mancher deutsche Country-Liebhaber konnte sich also bereits von seinem riesigen Talent überzeugen. Doch was wir von Cody Jinks nun auf seinem bereits im Januar 2015 lediglich im Eigenvertrieb erschienenen, mittlerweile schon vierten Album mit dem Titel "Adobe sessions" zu hören bekommen, übertrifft alle Erwartungen und ist die pure Countrywonne. Schöner, besser, authentischer, den ursprünglichen Traditionen dieser Musik treu ergeben, mit mehr Spirit, Seele und Gefühl, kann man auf den Punkt gebrachten, echten Country kaum spielen. Dennoch sind Jinks' Songs weit davon entfernt antiquiert oder gar "angestaubt" zu klingen. Nein, dieser junge Mann spielt, bei allen Roots, denen er sich verpflichtet fühlt, seine Musik absolut auf der Höhe der Zeit, und das auf höchstem Level. Das Songmaterial ist, im übrigen nahezu komplett von Jinks komponiert (nur 2 Tracks sind mit Co-Autoren verfasst und einer, "Ready for the times to get better", stammt aus der Feder von Allen Reynolds), ist geradezu umwerfend gut. Satte, saftige Gitarren (Jon Wallace), vervollständigt mit herrlichen Steelguitar-Linien (Milo Deering), ab und zu mal eine Fiddle und/oder ein Dobro (ebenfalls Milo Deering), sowie eine großartige Rhythmusfraktion aus Drums (Earl Darling) und Bass (Josh Thompson - auch background vocals), mehr braucht es "eigentlich" nicht für dieses Prachtalbum - außer natürlich allerbestes Songmaterial und höchstes musikalisches Talent aller beteiligten Akteure - und das ist hier in vollstem Umfang gewährleistet. Was sind das für tolle Stücke, was ist das für ein klasse, "voller" Gitarrensound (toll produziert hat ebenfalls Joish Thompson) - und dann diese großartige Stimme, die vielleicht irgendwo zwischen Gary Allan, Randy Travis, Mark Chesnutt Jamey Johnson und dem Texas Slang eines Willy Braun (Reckless Kelly) anzuseideln ist, sowie diese genialen Melodien. Reine Countrymusic kann so schön sein! Ob das voller fettem Waylon Jennings-mässigem Outlaw Country-Twang daherkommende "What else is new" (herrlich saftiges Gitarrenspiel, inkl. prächtiger Baritone-Guitar-Licks von Jon Wallace), die cool groovende "Real Country"-Nummer "Mamma Song" (tolles E-Gitarren-/Pedal Steel-Zusammensppiel), die wieder von einem leichten Outlaw-Flair umwehte Ballade "Cast no stones" (das vollmundige Gitarrenspiel und die hinreissenden Steeguitar-Linien von Milo Deering sind der pure Countrygenuss) oder das flockige, lockere, hoch melodische, mit einem feinen Cowboy-/Westernfeeling unterlegte, toll mit Gitarren, Fiddle und Steel in Szene gesetzte "Dirt" sind nur einige wenige Beispiele dieser durchweg fantastischen Songs, die uns Cody Jinks hier anbietet. Das komplette Album ist Country-Hochgemuss vom Feinsten! Herrlich! Wir sind froh, das wir zwar relativ spät, aber dennoch jetzt endlich ein paar Exemplare dieses gar nicht so leicht erhältlichen Albums bekommen konnten. Ein super Teil! Und in Kürze erscheint bereits das neue Werk von Cody, das wir dann sicher sehr zeitnah bekommen werden...

Das komplette Tracklisting:

1. What Else Is New - 2:38
2. Mamma Song - 4:19
3. Cast No Stones - 5:16
4. We're Gonna Dance - 3:31
5. Birds - 4:16
6. Loud and Heavy - 3:50
7. David - 4:42
8. Me or You - 4:32
9. Folks - 2:32
10. Ready for the Times to Get Better - 2:56
11. Dirt - 4:14
12. Rock and Roll - 3:51

Art-Nr.: 9230
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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What else is new
Mamma Song
Cast no stones
We're gonna dance
Birds
David
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Jinks, Cody - lifers [2018]
Cody Jinks mit dem nächsten super Album! Der Mann aus Fort Worth/Texas setzt seinen Weg kosequent fort und ist dabei, zum nächsten ganz großen Star der traditionellen Countrymusic zu werden. Er bringt einfach alles mit: Super Stimme, tolles Songwriting und, bei aller Variabilität, die Gabe, nie die Pfade des reinen, puren Country zu verlassen, auch wenn er mal etwas rockiger unterwegs ist. Dazu diese Melodien und Arrangements aus Pedal Steel, elektrischen und akustischen Gitarren, Honky Tonk-Piano und Fidlle - unwiderstehlich. Dynamische Uptempo Tracks, Honky Tonk-Rocker, Outlaw-Country, Saloon-Knaller, hinreißende Balladen - egal, was er anpackt, das ist traditioneller Country, wie man ihn heutzutage spielt, auf höchstem Niveau. An diesem Album führt für die Klientel der echten Country-Liebhaber kaum ein Weg vorbei.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The cover art of Cody Jinks' latest album shows an elderly man who has been down many a road in his life. That or it's a rendering of Oak Ridge Boys' singer William Lee Golden! Regardless, Jinks doesn't come off as some retro-sounding country artist, but keeps enough sonic Opry-ish meat to make things shine.
Jinks excels at letting the songs lead him along while avoiding tinkering things to death. "Must Be The Whiskey" strolls along without any quirky departures, just a simple pedal steel accenting the already high-quality gem. Meanwhile "Holy Water" is a raggedy, rollicking rock-tinged single, which is steady and solid. Fortunately, Jinks lets the backing female vocalists take it up another notch with a stellar series of closing refrains.
Possibly the crowning achievement here is the toe-tapping "Big Last Name" that would make Alan Jackson green with envy. Clocking a hair under three minutes, Jinks soars on this gold-digging tale, which is bound to have many beers raised in concert. It's a great example of him not getting in the way of the song. A close runner-up is the initially wordy, but Waylon-wailing "Can't Quit Enough," which you simply can't quit after one or six repeated listens.
Another asset for some of the tunes is they appear to have been recorded live off the floor, especially the creepy, crawling "7th Floor." Jinks, not relying on the traditionally ridiculously deep baritone timbre, again lets the backing female vocalists add some weight to the nugget which is thankfully fully fleshed out.
Perhaps the weakest offering is the title track, something that Jinks does on auto-pilot with its lyrics referencing the nine-to-five, blue collar workers still fighting the good fight in a harsh economy. Nor does the ballad about the Rocky Mountain state fare as fine as the earlier efforts. But for the most part it's an album with far, far more hits than misses. To cite one of his earlier band names as an album description, there is no unchecked aggression from Jinks here. It's just a rather stellar 40 minutes of generally great country material. Sounds as if he'll be around for the long haul. (Jason MacNeil / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Holy Water - 4:39
2. Must Be The Whiskey - 3:25
3. Somewhere Between I Love You And I’m Leavin’ - 3:35
4. Lifers - 3:27
5. Big Last Name - 2:57
6. Desert Wind - 4:22
7. Colorado - 4:03
8. Can't Quit Enough - 3:17
9. 7th Floor - 4:39
10. Stranger - 4:17
11. Head Case - 4:00

Art-Nr.: 9668
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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