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James, Casey - same [2012]
Großartiges Newcomer-Debüt! Wenn heutzutage noch wirklich etwas auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zutrifft, dann ist es zweifelsfrei das schier unglaubliche Reservoir an Musiktalenten. Der Aus Fort Worth, stammende 29-jährige Texaner Casey James (mit seiner Lockenmatte so ein wenig ein Dierks Bentley-Typ) ist wieder so ein passendes Paradebeispiel. Wie üblich, aus einer musikbegeisterten Familie entsprungen (beide Eltern sind Musiker, mit seinem Bruder spielte in einer Band), lernte er bereits mit 13 Jahren das Gitarre spielen. Blues Rock Gitarristen wie Doyle Bramlett II oder Stevie Ray Vaughan bis zu den alten Meistern wie Albert Collins & Co. hatten es dem jungen Burschen angetan, hinzu kamen aber auch Bands wie Lynyrd Skynyrd und Pearl Jam. Amüsanter Weise, ohne die Sendung "American Idol" jemals zuvor verfolgt zu haben, wurde ihm die Bewerbung seitens seiner Mutter nahegelegt und letztendlich auch in die Tat umgesetzt. Casey James belegte schließlich, trotz eines zwischenzeitlichen, ernsten Motorradunfalls, einen hervorragenden dritten Platz in der neunten Staffel des Contests und befindet sich von nun an in bester Gesellschaft mit Interpreten wie Carrie Underwood, Bo Bice, Scotty McCreery oder Lauren Alaina. Sony Music Nashville CEO Gary Overton war absolut begeistert von den Liveauftritten (vor allem sein Gitarrenspiel hatte es ihm angetan) und verpflichtete ihn für das Sony-Unterlabel BNA Records. Aber nicht nur das. Für Major-Companies recht ungewöhnlich, gewährte er ihm auch genügend Zeit, sowohl für die behutsame Genesung angesichts des o.a. Unfalls, als auch im Hinblick auf Caseys kompositorische Fähigkeiten für die Entwicklung der entsprechenden Songs. Zu guter Letzt ließ man den Burschen neben dem Gesang auch den überwiegenden Teil der Akustik- und E-Gitarrenparts (dazu auch noch Dobro) selbst übernehmen und involvierte ihn direkt auch gleich noch bei der Produktion (zusammen mit Chris Lindsey, ein Track mit Aimee Mayo). Den ihm gewährten Vertrauensvorschuss zahlt Casey dann auch mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zurück. Neun der insgesamt elf Stücke stammen aus seiner Feder, wobei ihm u.a. namhafte Schreiber der Szene wie Scooter Caruso, die Warren Brüder, Brice Long, Terry McBride, Brett James oder David Lee Murphy mit sicherem Gespür zur Seite standen. Der exklusive Musikerkreis mit z.T. Leuten wie Pat Buchanan, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Shannon Forrest, Tony Harrell und Dan Dugmore schnürrte das Paket fest und machte es schließlich endgültig zum "sicheren Ding". Herausgekommen ist, wie es auch für ein Debütwerk im New County-Bereich zunächst sinnvoll ist, ein Gesamtüberblick über die Fähigkeiten des Protagonisten. So wird das gesamte Spektrum von Ballade, über Mid- bis Uptempo, von countrylastigen, bis zu rockigen, hier sogar auch bluesig und soulig angehauchten Stücken abgedeckt und das natürlich knackig, kurzweilig und perfekt aufeinander abgestimmt. Als Einstieg gibt es mit "The Good Life" ein, wie der Titel es schon andeutet, flockiges, erstklassiges, knackiges und melodisches Gute Laune-Stück, mit einem klug eingestreuten Tempobreak und einem schönen E-Gitarren-Solo. "Crying On A Suitcase", ebenfalls sehr eingängig (vor allem der Refrain), wechselt lediglich ein wenig die Stimmung (aufgrund der textlichen Thematik, es geht um Abschied in einer Liebesbeziehung), glänzt aber mit hervorragender Hintergrund-Slidearbeit und zwei schönen E-Gitarren-Solopassagen. Die bereits im letzten Jahr vorab ausgekoppelte, jetzt aber in den Billboard-Charts erst richtig in Fahrt kommende Single "Lets Don't Call It A Night" offeriert zum einen James‘ klare Blues- und Soul-Tauglichkeit, dient zum anderen aber auch als eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön sich diese Stilart mit New Country vermischen lässt. Hier kam eine tolle, atmosphärische Ballade im Stile von James Otto heraus (klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Solo-Kombination, plus 2. E-Gitarren-Soli gegen Ende). In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "Love The Way You Miss Me" (Clapton-mässige Note). Das "real" Countryherz schlägt schließlich bei "Drive" ganz hoch. Eine Kooperation mit den Warren Brothers, wobei sich Dobro (starkes Spiel von Casey) und E-Gitarre eine heiße Wettfahrt liefern. Cooler Song! Balladenfreunden dürften die herrlich instrumentierten Nummern "Undone" (Akkordeon, Pianotupfer) und "So Sweet" (Powerrefrain, angenehme Orgel) wohlige Momente bereiten. Einfach schön und absolut kitschfrei. Im hinteren Bereich der CD wird dann das Tempo schön gleichmäßig angezogen. "She’s Money" (schwungvoller Groove, tolles an die Doobie Brothers erinnerndes rollendes E-Gitarren-Führungs-Lick, fulminante E-Gitarren-Passagen), "Tough Love" (swampig, viel Slide, Orgel, Handschrift von Mitkomponisten David Lee Murphy ist deutlich erkennbar) und das flott dahinpolternde "Workin On It" (satte Drums von Shannon Forrest, Southern Rock E-Gitarren-Solo) bilden dabei ein mehr als eindrucksvolles und unterhaltsames Trio. Als Finale entschied sich Casey dann für eine ruhige, recht melancholische, hoch melodische Nummer. "Miss Your Fire" würde hierbei auch einem John Mayer gut zu Gesicht stehen. Ein leises, zunächst sanftes (einem Wasserrauschen gleichkommendes Akustikgitarrenspiel als Untermalung), sich langsam steigerndes Stück mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein wunderbarer Abschluss. Casey James beeindruckt auf seinem vielschichtigen Debüt mit gesanglichen, spieltechnischen und auch kompositorischen Qualitäten auf ungemein hohem Niveau. Fans von "jungen Wilden" wie Bucky Covington, Frankie Ballard, besagtem Dierks Bentley, Lee Brice aber auch von Musikern wie Keith Urban, James Otto, Travis Tritt oder Luke Bryan sollten hier die Antennen ausfahren. Es lohnt sich! Der Bursche ist richtig gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Good Life - 3:30
2. Crying on a Suitcase - 3:42
3. Let's Don't Call It a Night - 3:26
4. Drive - 3:32
5. Love the Way You Miss Me - 3:39
6. Undone - 3:25
7. So Sweet - 3:31
8. She's Money - 4:03
9. Tough Love - 3:30
10. Workin' on It - 3:22
11. Miss Your Fire - 3:38

Art-Nr.: 7724
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The good life
Let's don't call it a night
Drive
Undone
miss your fire

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James, Jason - same [2015]
"A new old voice comes out of Texas"! Wundervoll! Der Texaner Jason James veröffentlicht sein Debutalbum - ein wahres Juwel neuer "alter Countrymusic". Wäre ein eingefleischter Countryfan in den Siebzigern aus irgendwelchen Gründen in einen absoluten Tiefschlaf verfallen, und würde dieser nun 40 Jahre später wieder aufwachen - er wäre genauso verblüfft wie "beunruhigt", was man im heutigen Nashville so alles als Countrymusic vorgesetzt bekommt. Aber keine Angst, es gibt sie noch, die neuen, jungen Künstler, die sich dem reinen, klassischen, ursprünglichen "Vintage"-Country verschrieben haben, so wie er eben sein sollte. Einer von denen ist dieser wunderbare Sänger und Songwriter Jason James aus der kleinen Stadt Texas City im Galveston County des US-Bundesstaates Texas. Obwohl aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem die Countrymusic allgegenwärtig war, begannen die ersten musikalischen Gehversuche des Teenagers zunächst damit, dass er der Frontmann einer Punk-orientierten Alternate Hardrock-Band war, was ihm erste Bühnenerfahrungen einbrachte. Auch mit dem Schreiben von Liedern beschäftigte er sich. Doch eines Tages änderte sich alles, als er bei seinem Vater zu Besuch war und alte Hank Williams-Scheiben hörte. Seine "Country-Gene" setzten sich in aller Konsequenz durch und liessen ihn nicht mehr los. Das war die Musik, die er fortan machen wollte. Und zwar ohne Kompromisse! "I had completely forgotten about country music," sagte James dazu und erläuterte weiter: "When I heard this old Hank Williams stuff, it was a revelation to me, and suddenly I was hearing it in a different way. It was the song ‘Alone and Forsaken' that really got me. The depth of the heartbreak in that song, and how real it was, just spoke to me, and suddenly everything I'd done before didn't matter to me anymore. Country was what I wanted to do". Neben seinem großen Held Hank Williams senior sind es Veteranen wie George Jones, Merle Haggard und Buck Owens, ebenso wie der frühe Dwight Yoakam, die ihn nachaltig beeinflussen. Die Musik dieser "alten Haudegen" möchte James mit seinen eigenen Songs in der heutigen Zeit weiterleben lassen - und das gelingt ihm herausragend gut. Was ist dieses Debut für eine herrliches "real honky-tonkin' Country"-Album, vollkommen natürlich, zwanglos, ungeschliffen, frei von jeglichen Major Label-Zwängen, gleichzeitig geprägt von immenser Spielfreude, Inspiration und Qualität. Steelguitars, jede Menge Bariton E-Gitarren, surrende Fiddles, klimperndes Honky Tonk-Klavier, typische Retro Countryrhythmen und wunderbare Melodien bestimmen das Geschehen. Die 13 erstklassigen (es gibt absolut keine "Füller"), alle aus der Feder von Jason James stammenden Songs (bei lediglich 2 Nummern halfen im zusätzlich ein oder zwei Co-Autoren) wurden überwiegend in Austin und Houston eigespielt (mit solch exzellenten Musiker wie dem Gitarristen Scott Davis und dem Steeler Will van Horn, letzterer aus der Band von Robert Ellis) und produziert von John Evans (u.a. Hayes Carll und Corb Lund), bis auf 4 Tracks, die in Nashville aufgenommen und von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) produziert wurden. Gleich die erste Nummer bedeutet die pure Country-Wonne: "Here comes the heartache" ist ein Barroom Honky-Tonker der allerersten Güte, gespickt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien, toll klimperndem Honky Tonk-Piano, sowie erdigen Baritone-Riffs und -Leads. Das nachfolgende, lässige, flockig knackige "I've been drinkin' more" löst unmittelbar Erinnerungen an solch große Helden wie Merle Haggard, Buck Owens und George Jones aus. Erneut zieren prächtig in Szene gesetzte Pedal Steel, Fiddle und exzellente E-Gitarren diesen wunderbaren Song. Man ist schon jetzt regelrecht vesunken in dieser herrlichen Musik. Dann wird's "rockig". "Hot mouth Mama" ist ein, von einem klasse Twist-/Rockabilly-Unterton bestimmter, fulminanter Honky Tonk-/Roadhouse-Heuler, der ordentlich in die Beine geht und so manchen Tänzer auf eine amtliche Betriebstemperatur bringen dürfte. Hat eine ganz dezente Elvis- /Jerry Lee Lewis-Note. Dann das begnadete "Fancy limousine" - das ist brillanter, in allerbester, früher Dwight Yoakam-Manier zelebrierter, gut abgehender rockin' Honky Tonk-Country, durchzogen von großartigen Baritone E-Gitarren. Mit californischem Bakersfield-Flair und einem Hauch von Western-Feeling wartet das wunderschöne "World of make believe" auf, eine honky-tonkige, zwischen Midtempo und Ballade balancierende Nummer mit heulender Steel, leichten Piano-Fills und edlen Gitarren-Tupfern, während sich das "einsame", dennoch flott arrangierte, bestens zum Linedance geeignete "Buppa-Bup-Bow-Bow" genüßlich in der Schnittstelle von Hank Williams sr. und Johnny Cash tummelt. Welche Nummer man auch betrachtet, das alles ist vollkommen authentischer Retro Countty in Reinkultur - ohne das diese Musik auch nur ansatzweise antiquiert klingt. "The love that I have for traditional country music is like a mission to me", sagt Jason James - und das kauft man ihm zu einhundert Prozent ab. Wie gesagt, er spielt diesen lupenreinen Honky Tonk Country ohne jeden Kompromiss. Dieser Jason James ist zweifellos eine der größten Country-Entdeckungen des Jahres. Nach solchen Klängen "lechzen" die Fans. Auch Alan Jackson- und George Strait-Anhänger dürften an diesem Mann ihre helle Freude haben. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes The Heartache - 3:29
2. I've Been Drinkin' More - 3:35
3. Hot Mouth Mama - 2:33
4. Fancy Limousine - 3:31
5. World Of Make Believe - 3:22
6. Back In My Arms - 3:40
7. Buppa-Bup-Bow-Bow - 3:00
8. True Blues - 3:39
9. I Wonder If You'll Ever Come Around - 2:45
10. I'll Set You Free - 3:36
11. Pullin' Out The Suit - 2:31
12. Welcome To The Blues - 3:28
13. Walk Through My Heart - 3:23

Art-Nr.: 8964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here comes the heartache
I've been drinkin' more
Hot mouth Mama
Fancy limousine
World of make believe
Buppa-Bup-Bow-Bow
Welcome to the blues
Walk through my heart

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James, Ryan - directed [2007]
Bei seinem hervorragenden Erstlingswerk "Back To The Wind2 aus dem Jahre 2005 mutmaßten wir bereits, dass von Ryan James noch weitere vielversprechende Alben folgen werden. Nun liegt mit "Directed" der oftmals so schwierige Nachfolger zu einem starken Debüt vor - und er bestätigt unsere Prognose überaus eindrucksvoll! Einmal mehr liefert Ryan James einen Reigen großartiger Songs (13 an der Zahl) ab, deren prächtige Dosierung aus rauen, würzigen, "gritty" Texas-Rootsrock-.Knallern, großartigen Americana-/Singer-Songwriter-Balladen, auch mal einer Alternate Country-Nummer mit dezentem Roots-Pop-Anstrich und kernigen "Red Dirt"-Countryrockern jederzeit für eine äußerst angenehme und spannungserhaltende Abwechslung sorgt. Die musikalische Begleitung ist erstklassig! Am technischen und logistischen Grundkonzept wurde eigentlich nichts Wesentliches geändert. Erneut wurde das Curb Records Studio in Nashville als Aufnahmeort ausgewählt und die arrivierten Texaner Walt Wilkins (Walt Wilkins & the Mystiqueros) und Tim Lorsch (hat produziert) zeichnen für das musikalische "Drumherum" verantwortlich. Nur geringfügige Veränderungen gab es auch bei den Begleitmusikern und Backgroundsängerinnen. Das bewährte Grundgerüst aus Steve Ebe (Drums), Doug Kahan (Bass), Mike Daly (Steel guitar), Tina Mitchell Wilkins (Harmony vocals), Lorsch (Fiddle) und Wilkins (Acoustic guitar) blieb bestehen. Neu dabei an den E-Gitarren sind dagegen jetzt so hochkarätige Namen wie Jeff King, Keith Gattis, James Pennebaker und John Carroll! Die großartige Singer-Songwriterin Marcia Ramirez, die einen erheblichen Teil der wieder reichlich vertretenen, weiblichen Harmoniegesänge (zumeist in den Refrains) übernommen hat, ist ebenfalls neu an Bord! Nach dem Hören fällt einem sofort auf, dass im Vergleich zum Vorgänger der Steelgitarrenanteil deutlich zugunsten eines erdigeren "Texas-Roots-Red Dirt-E-Gitarren"-Sounds zurückgenommen wurde, wobei die Countrynote bei Stücken wie "I Give All My Love To You" und dem grassig swingenden Bonustrack "I’ll Get It Right", sowie durch Lorschs immer wieder eingestreute filigrane Fiddlearbeit durchaus erhalten bleibt. James hat natürlich auch mit neun von dreizehn Kompositionen einen nicht unerheblichen Teil des Songwritings beigetragen. Nicht nur rein äußerlich (Ryan wirkt durch das Abrasieren seines Kinnbarts jetzt viel jünger), sondern auch musikalisch hat das Gesamtwerk deutlich an Frische und Unbekümmertheit gewonnen. Ryan James scheint mit den glänzenden Kritiken, den Vorschusslorbeeren, den hohen Erwartungen und dem damit verbundenen Druck locker umgehen zu können. Das Werk wird mit dem knackigen, flotten "I Should’ve Broke Your Heart" gleich erstklassig eröffnet. Der Song ist einee wunderbare Mischung aus New Country-Einflüssen und dieser typische texanischen, lockeren Rootsrock-Melodik. Erinnert vom Flair her an Stücke vom letzten Randy Rogers Band-Album oder auch an Radney Foster. Gitarren-"Wizzard" Keith Gattis mit markanten, starken Electric Slide-Riffs setzt hier ein paar auffällige Akzente. Sehr ähnlich dem Opener ist auch das im späteren Verlauf folgende "Make It Go Away"! Überaus dreckig rockend (man kann schon fast von einem Kentucky Headhunters-ähnlichen Bikertouch sprechen) geht es beim fetzigen "She’s Always Leavin’" zu, wobei pumpende Bässe, pulsierendes Drumming und eine starke Gitarrenarbeit (inkl. tollem Solo am Ende) so richtig auf die Tube drücken. Das gleiche gilt für den furiosen Roadhouse-Kracher "Buckle Down“ (ein saustarker Jeff King an der E-Gitarre sorgt für mächtig Dampf)! Zu den wenigen Fremdkompositionen gehören "Are You With Me", aus der Feder von Billy Maddox und dem Bluesrocker Paul Thorn (wird von Bryan James in der humorigen Manier eines Jack Ingram interpretiert und läd mit seiner leicht einprägbaren Refrainzeile spontan zum Mitsingen ein), sowie der wunderbare, melodische, flott, locker, würzig und knackig aus den Lautsprechern fließende Countryrocker "Just keep driving" (Autor: Walt Wilkins)! Etwas nachdenklicher gestaltet sich "What Am I Doing Here". James agiert hier im entspannten Stile eines Radney Foster. Natürlich klar, dass auch ein neues Ryan James-Album nicht ohne Balladen auskommt. Der Titelsong "Directed", die wunderschöne Americana-Nummer "Waves“ und "Matagorda" sind exzellente Beispiele dafür, wie durch intelligente Texte und eine herrliche Instrumentierung (besonders stark Walt Wilkins an der Akustikgitarre) eine tolle, unter die Haut gehende Atmosphäre erzeugt werden kann. Insgesamt ist Ryan James mit "Directed" ein prächtiges, sehr abwechslungsreiches Album gelungen, bei dem der junge Texaner noch mal ein gute "Schippe" zum bereits starken Debüt draufgelegt hat. Alle Achtung, wenn das so weitergeht, werden die großen Label sicher bald auch an seiner Tür anklopfen. Wir werden mit Spannung Bryan James’ weitere Entwicklung verfolgen. Klasse, dieser Bursche, wir drücken ihm die Daumen! "Directed" jedenfalls zeigt James in vorzüglicher Verfassung! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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I should've broke your heart
She's always leavin'
Waves
Just keep driving
Buckle down
Matagorda

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Janson, Chris - buy me a boat [2015]
Einer der vielversprechendsten und heißesten neuen, jungen Country-Acts in Nashville mit einem baumstarken Debüt! "Buy Me A Boat" heißt das Werk von Chris Janson, das direkt mit Platz 4 in den Billboard Country Album-Charts eingestiegen ist, nachdem bereits zuvor der Titelsong (eine coole Midtemponummer, die ein wenig an Eric Churchs "I'm Gettin' Stoned" erinnert) schon als Single erfolgreich aufgetrumpft war. Apropos Eric Church (hat im übrigen gerade mit Mr. Misunderstood" ein überragendes, neues Werk am Start): Wem dieser, vor allen Dingen zu Beginn seiner Karriere viel Freude bereitet hat, der dürfte in Chris Janson, nicht nur wegen der stimmlichen Parallelen, eine genauso dankbare, wie auf einem hervorragenden Niveau angesiedelte Alternative finden. Die zweite auserkorene Single "The Power Of Positive Drinkin'" handelt von einem Mann, dessen Truck den Geist aufgegeben hat, dem die Frau weggelaufen ist und der sich somit den Frust von der Seele trinkt. Die Strophen verlaufen im Erzählgesang und werden mit einem kräftigen Refrain a la Jason Aldean kombiniert. Das Relaxlied "Under The Sun" (klasse hier die fiepende Steelgitarre und das smooth gluckernde E-Piano) verbreitet die schlichte Botschaft, dass unter der Sonne Bier Bier und Rum Rum, also alles '"easy" bleibt. Sehr stark bei diesem Stück ist das entspannte, aber toll auf den Punkt gebrachte E-Gitarren-Solo. Die von einer klaren Akustikgitarre und heulenden Steel getragene Ballade "Holdin' Her" stammt aus der Feder von Chris und James Otto und bietet klassischen Country-Storyteller-Stoff mit pathosgeladenem Refrain. Eine typische Win-Win-Situation begleitet "Messin' With Jesus". Superstar Tim McGraw durfte sich für seinen aktuellen Silberling "Damn Country Music" mit dem Lied "How I'll Always Be" aus dem Songwriting-Portfolio von Janson bedienen und bedankt sich dafür mit einem klasse Duett ("Messin'Wwith Jesus"), das enormes Hitpotential aufweist und dem Newcomer natürlich auch Aufsehen erregenden Support gewährleistet. Ungefähr nach dem Motto: Wenn sich schon eine Größe namens Tim McGraw für ein Duett hergibt, muss dieser Bursche ganz sicher echt was 'drauf' haben. "Right In The Middle", "Save A Little Sugar For Me" und "Back In My Drinkin' Days" bieten knackigen, launigen New Country, bei dem besonders die Southern Rock-trächtigen E-Gitarren zu überzeugen wissen. Letztgenanntes Stück, dazu garniert mit viel Steel, Honky Tonk-Piano und quäkender Mundharmonika erinnert wieder stark (vor allem im Refrain) an Eric Church zu Anfangstagen. 90er-Jahre Hitschreiber Ed Hill assistierte Chris bei der schönen Ballade "When You Come In", die mit schmachtendem Piano, heulender Steel und emotionaler E-Gitarrenarbeit ordentlich auf's Gefühlsbarometer drückt. Das von exzellenter Steelguitar eingeleitete und mit starken Bariton E-Gitarren verzierte "Yeah It Is" verbreitet dezentes "Lucille"-Flair und würde auch gut izu Blake Shelton passen. Einen Southern-rockigen Abschluss gibt es mit dem kraftvollen "White Trash". Eric Church, Trace Adkins, Jason Aldean oder auch Montgomery Gentry/Blackberry Smoke wären passende Anwärter für eine Adaption dieses Slide-trächtigen und atmosphärischen Krachers. Toller Stoff für die Southern Rock-Fraktion! Produziert haben gleichmäßig verteilt, Brent Anderson, Chris Dubois mit Chris Chris Janson und Tim McGraw-Spezi Byron Gallimore. Fazit: Chris Janson versteht es auf seinem Major-Erstling "Buy Me A Boat" überaus geschickt und mit enorm starkem Songmaterial (der Mann ist wirklich ein erstklassiger Songwriter), die Brücke zwischen traditionellem Country und jungem, modernem, rockigem New Country zu schlagen - so, wie das kaum einem anderen der "jungen Wilden" Nashvilles gelingt. Das liegt auch an Jansons extrem starker Stimme, die der vieler ganz großer Traditionalisten in nichts nachsteht. Zweifellos einer der Nashville-Neulinge des Jahres 2015 mit dem größten Potential für die Zukunft. Klasse Album! Toller Karrierestart! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Buy Me A Boat - 2.59
2. Power Of Positive Drinkin' - 3.30
3. Under The Sun - 3.26
4. Holdin' Her - 4.04
5. Messin' With Jesus (with Tim McGraw) - 3.06
6. Right In The Middle - 2.22
7. Save A Little Sugar - 3.01
8. Back In My Drinkin' Days - 2.43
9. Where You Come In - 3.17
10. Yeah It Is - 3.17
11. White Trash - 3.46

Art-Nr.: 9017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Janson, Chris - everybody [2017]
Chris Janson auf dem Weg zur absoluten Spitze des Country-Olymp. Der Mann aus Perryville/Missouri setzt mit seinem zweiten Album ein absolutes Ausrufezeichen in Nashville. Bärenstarkes Teil! Der großartige Sänger (sehr starke, durchaus an große Traditionalisten erinnernde Stimme), Songwriter (ist bei allen Tracks, zusammen mit arrivierten Co-Autoren, kompositorisch beteiligt) und ernergiegeladene, fulminante Live-Performer, besticht mit einem geradezu packenden Album voller höchster musikalischer Klasse, gespickt mit immensem künstlerischen Potential. Das meist schön Gitarren-orientierte Songmaterial, wenn auch überwiegend sehr knackig, fetzig, ja rockig, aber auch durchsetzt mit einigen traumhaften Balladen, ist jederzeit durch und durch Country und besticht, ähnlich wie beispielsweise Kollege Eric Church, mit großem Abwechslungsreichtum, tollen Melodien und exzellenten Texten. Was Janson und seine fantastischen Begleitmusiker hier abliefern, ist höchste Nashville-Kreativität und -Qualität. So muss ehrlicher, rockiger Country/New Country heute klingen. Chris Janson - einer der ganz großen, neuen Aushängeschilder Nashville's mit einem "Killer"-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Who's Your Farmer - 2:50
2. Everybody - 2:52
3. Name On It - 2:42
4. Eyes for Nobody - 3:37
5. Fix a Drink - 3:08
6. Out There - 2:58
7. Little Bit of Both - 3:12
8. Our World - 3:03
9. Bein' a Dad - 3:46
10. When You Like Me - 2:57
11. Redneck Life - 2:46
12. Drunk Girl - 3:27

Art-Nr.: 9516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jennings, Shooter - don't wait up (for George) ~ 5 track ep [2014]
5 Songs umfassende EP! Shooter Jennings, der Sohn von Waylon Jennings und Jessi Colter, aufgewachsen in großer Verbundenheit und Freundschaft zu dem dem legendären George Jones, zollt hier einem seiner ganz großen Helden mit 5 eigens für George geschriebenen Songs Tribut. Und er macht es in seiner typischen Art - durchaus traditionell verwurzelt, aber rootsig, erdig und rau in Szene gesetzt. Das Ergebnis ist klasse.

Hier die Einleitung zu diesem Werk von Shooter Jennings persönlich:

As a child growing up in the house of Waylon Jennings and Jessi Colter, I met a lot of interesting characters, but a lot of people paint a picture in their head that is very different from my reality. When people ask me about who I remember hanging around as a kid, I always say that I remember Tony Joe White and George Jones being the most frequent and consistent around the house. Very few people can look at a child and sees the full grown human inside them and make them feel important. George was always this way with me, making me feel like he took me seriously, no matter what age I was.
When I started working on my first solo album, I called George and asked him to appear on my record, introducing the first song and performing part of He Stopped Loving Her Today" in my song 4th of July. Without batting an eye, he said yes. This meant the world to me. I flew to Nashville to record him and we had the best time just talking with the studio in between, almost like a buffer. It was beautiful. It was funny, and once again George made me feel like I was just as talented and important as he was.
Jones producer asked me to write some songs for George's next record. It turns out now he wasn't his producer. Maybe he was just gunning for the position and thought if he showed up with some originals I wrote it might help his chances. Who knows? Either way, I wrote one song for him, and co-wrote another with a dear friend of mine, Faren Miller. I sent him the tracks, he liked them, and told me I would hear back from him. I never did and less than a year later George passed away.
I was sitting around recently when I found those old emails and I listened to the songs, and I realized in a weird way how much of my personality was in these songs. Honestly, I kind of needed an excuse
to write something that was very raw, and I couldn't do it for myself. Maybe because it was a full circle dream-come-true, or maybe because I just wanted to impress the Possum. All I know is that the songs were decent, and I thought it would be a cool idea to share these with my friends and fans. The next thing I knew I recorded them, and I wasn't ready to stop. So, I recorded a few more George tunes and ended up with a 5 song EP. Here is it: this is my tribute to the greatest singer and interpreter in country music. This is my tribute to a friend. I miss you George. Thank you for making me feel like I could do this.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wait Up (I'm Playin' Possum) - 4:21
2. Living in a Minor Key - 2:34
3. She Thinks I Still Care - 2:28
4. If Drinkin' Don't Kill Me (Her Memory Will) - 3:46
5. The Door - 3:51

Art-Nr.: 8641
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Jennings, Shooter - the other life [2013]
Shooter Jennings' sechstes Album ist ein kleines Genre übergreifendes Kunstwerk, "a genre busting piece of art", wie es ein amerikanischer Fan ausdrückt. Recht hat er. Waylon Jennings' und Jessi Colter's einziger Sohn präsentiert sich abwechslungsreicher als je zuvor. Roots, Americana, Country, Outlaw Music, Southern, Rock stehen im Vordergrund, aber auch Blues, Jazz und Psychedelic hinterlassen ihre Spuren auf "The other life", das dennoch ein nie den roten Faden verlierendes Werk wie aus einem Guß ist. Das Songmaterial ist klasse, enthält vielleicht sogar einige der besten Songs, die Jennigs bis heute geschrieben hat. Baumstark beispielsweise das bissige "Outlaw me", ein grandioser Outlaw Countryrocker, mit dem Jennings deutlich seinen Unmut über einige der "aufgeblasenen" jungen Countrystars Nashville's zum Ausdruck bringt, die seiner Meinung nach alle glauben, sie seien richtig "country" und "outlaw", aber fern dieser Lebenseinstellung agieren. Wie gesagt, das komplette Material ist vorzüglich. Shooter Jennings in ganz großer Form!

Ein Auszug aus einem U.S.-Review:
Six of these tracks were cut at the earlier album's sessions, including the firebrand "Outlaw You," the tune for the music video that was a musical middle finger to Eric Church and Jason Aldean (which has curiously gone unanswered). The Other Life is wilder, darker, rowdier, and more diverse than its predecessor. The brooding opener "Flying Saucer Song," a piano- and effects-driven number, is eventually transformed into a spaced-out, gospel-tinged song about space (outer and inner). It throws the listener for a loop, but resolutely belongs -- but only as the first cut. The set contains gorgeous country ballads such as "Wild and Lonesome" (with Patty Griffin on backing vocals) and the title track. There are fine, midtempo honky tonkers including "The Outsider" and the pedal steel- and banjo-saturated "The Low Road." There are steamy, electric, country-kissed, blues-rock numbers such as "A Hard Lesson to Learn," and the rock & roll boogie of "Mama It's Just My Medicine." There's a shuffling, snarling, futuristic, midtempo Americana tune in "15 Million Light Years Away," with reverb-drenched production that features a weathered (not weary) Jim Dandy -- from Black Oak Arkansas -- as a duet partner. The first single is a wooly, rowdy reading of Steve Young's "White Trash Song," with Scott H. Biram guesting. Young, an underground legend, authored the outlaw anthem "Lonesome Orn'ry & Mean," a signature tune for Jennings' dad. This reading of the 1971 tune contains skittering rockabilly drums, pumping upright bass, wailing pedal steel, hyper-acoustic guitars, piercing fiddles, and an additional verse. (Neither Jennings nor Biram took a co-write for it; something unheard of in Music City.) It underscores the iconoclastic legacy bequeathed to Jennings by his free-spirited parents. But more than that, the song is a celebration of all that doesn't fit -- anywhere. It's an apt self-referential metaphor. Album-closer "The Gunslinger" is Jennings' own anthem, drenched in country, rock, R&B, and even jazz, courtesy of the improvisational interplay between Jonathan Stewart's tenor saxophone, guitars, keyboards, and the rhythm section. (Thom Jurek, Rovi)

Das jomplette Tracklisting:

1. Flying Saucer Song - 3:37
2. A Hard Lesson to Learn - 3:34
3. The White Trash Song (feat. Scott H. Biram) - 5:08
4. Wild & Lonesome (feat. Patty Griffin) - 4:07
5. Outlaw You - 4:19
6. The Other Life - 3:42
7. The Low Road - 3:04
8. Mama, It’s Just My Medicine - 5:07
9. The Outsider - 3:10
10. 15 Million Light Years Away (feat. Jim Dandy) - 5:20
11. The Gunslinger - 6:30

Art-Nr.: 8102
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A hard lesson to learn
Wild and lonesome
Outlaw you
The low road
Mama, it's just my medicine
The outsider
The gunslinger

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Jewel - sweet and wild ~ deluxe edition [2010]
2 CD-Set! Nach dem 2008er Werk "Perfectly clear" legt die bezaubernde Jewel Kilcher mit "Sweet and wild" nun das bereits zweite Countryalbum ihrer Karriere in Folge vor - wieder ein ganz großartiges Teil. Nachdem sie Mitte der Neunziger mit dem mega-erfolgreichen "Pieces of you" dem amerikanischen Singer/Songwriter-Genre zu einer wahren Renessaince verhalf und danach auf nahezu jedem musikalischen Pfad ihr Glück versuchte, zollt die in Alaska aufgewachsene Singer/Songwriterin, Schauspielerin, Dichterin, Malerin, Philantropistin, Pferdenärrin und Tochter eines Alaska Cowboy Singer/Songwriters ihren eigentlichen Roots Tribut und spielt, allerdings sehr zeitgemässe, moderne, durchaus auch ein wenig poppige, schnörkellose, erfrischende, wunderbare Countrymusic - melodisch, knackig, mal sehr dynamisch, dann schön gediegen, eben "sweet and wild". Jewel hat, bis auf eine Nummer, alle Songs selbst geschrieben (zum Teil mit Co-Autoren) und macht einfach jedes dieser Lieder mit ihrer wunderbaren Stimme und ihrer unwiderstehlichen Ausstrahlung zu einem "Hit". Ein zusätzliches "Juwel" der hier angebotenen "Deluxe Edition" ist das beigefügte "Acoustic Album", das noch einmal sämtliche Songs von "Sweet and wild" enthält, allerdings solo, sehr intim vorgetragen, nur von Jewel und ihrer akustischen Gitarre. Hier wird noch einmal besonders deutlich, welch aussergewöhnliche, phantastische Künstlerin Jewel ist. Ein wunderbares Album in zwei Ausgaben, das sowohl in der elektrischen Full Band-Version, als auch in der Acoustic Solo-Version die ganzen Stärken von Jewel Kilcher offenbart. "Amazing", nennt es schlicht ein amerikanischer Fan, "just like sweet wine", resümiert ein andere. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. No Good In Goodbye 3:23
2. I Love You Forever 4:24
3. Fading 3:33
4. What You Are 3:38
5. Bad As It Gets 3:52
6. Summer Home In Your Arms 2:53
7. Stay Here Forever 2:59
8. No More Heartaches 2:47
9. One True Thing 4:12
10. Ten 3:23
11. Satisfied

Disc 2:
1. No Good In Goodbye (Acoustic) 3:13
2. I Love You Forever (Acoustic) 4:18
3. Fading (Acoustic) 3:33   
4. What You Are (Acoustic) 3:33
5. Bad As It Gets (Acoustic) 3:46
6. Summer Home In Your Arms (Acoustic) 2:52
7. Stay Here Forever (Acoustic) 2:59   
8. No More Heartaches (Acoustic) 2:55
9. One True Thing (Acoustic) 4:08   
10. Ten (Acoustic) 3:24   
11. Satisfied (Acoustic)

Art-Nr.: 6970
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jinks, Cody - adobe sessions [2015]
"Finest brand of Texas Country"! Herrlich! Nicht selten haben wir in jüngerer Vergangenheit bereitds erwähnt, dass die wohl bessere, vor allen Dingen aber authentischere, reinere und ehrlichere Countrymusic heutzutage nicht aus Nashville, sondern vielmehr aus dem U.S.-Bundesstaat Texas kommt. Die Quelle, aus der immer wieder umwerfende, mit größtem Talent gesegnete Künstler entspringen, scheint geradezu unerschöpflich zu sein. Ein absolutes Paradebeispiel für diese These ist der mit einer wirklich fantastischen Countrystimme gesegnete, aus Fort Worth/Texas stammende Singer-Songwriter Cody Jinks, der sogar in unseren Gefilden durch einige Auftrittw auf diversen Countrymessen bereits für viel Furore sorgte. So mancher deutsche Country-Liebhaber konnte sich also bereits von seinem riesigen Talent überzeugen. Doch was wir von Cody Jinks nun auf seinem bereits im Januar 2015 lediglich im Eigenvertrieb erschienenen, mittlerweile schon vierten Album mit dem Titel "Adobe sessions" zu hören bekommen, übertrifft alle Erwartungen und ist die pure Countrywonne. Schöner, besser, authentischer, den ursprünglichen Traditionen dieser Musik treu ergeben, mit mehr Spirit, Seele und Gefühl, kann man auf den Punkt gebrachten, echten Country kaum spielen. Dennoch sind Jinks' Songs weit davon entfernt antiquiert oder gar "angestaubt" zu klingen. Nein, dieser junge Mann spielt, bei allen Roots, denen er sich verpflichtet fühlt, seine Musik absolut auf der Höhe der Zeit, und das auf höchstem Level. Das Songmaterial ist, im übrigen nahezu komplett von Jinks komponiert (nur 2 Tracks sind mit Co-Autoren verfasst und einer, "Ready for the times to get better", stammt aus der Feder von Allen Reynolds), ist geradezu umwerfend gut. Satte, saftige Gitarren (Jon Wallace), vervollständigt mit herrlichen Steelguitar-Linien (Milo Deering), ab und zu mal eine Fiddle und/oder ein Dobro (ebenfalls Milo Deering), sowie eine großartige Rhythmusfraktion aus Drums (Earl Darling) und Bass (Josh Thompson - auch background vocals), mehr braucht es "eigentlich" nicht für dieses Prachtalbum - außer natürlich allerbestes Songmaterial und höchstes musikalisches Talent aller beteiligten Akteure - und das ist hier in vollstem Umfang gewährleistet. Was sind das für tolle Stücke, was ist das für ein klasse, "voller" Gitarrensound (toll produziert hat ebenfalls Joish Thompson) - und dann diese großartige Stimme, die vielleicht irgendwo zwischen Gary Allan, Randy Travis, Mark Chesnutt Jamey Johnson und dem Texas Slang eines Willy Braun (Reckless Kelly) anzuseideln ist, sowie diese genialen Melodien. Reine Countrymusic kann so schön sein! Ob das voller fettem Waylon Jennings-mässigem Outlaw Country-Twang daherkommende "What else is new" (herrlich saftiges Gitarrenspiel, inkl. prächtiger Baritone-Guitar-Licks von Jon Wallace), die cool groovende "Real Country"-Nummer "Mamma Song" (tolles E-Gitarren-/Pedal Steel-Zusammensppiel), die wieder von einem leichten Outlaw-Flair umwehte Ballade "Cast no stones" (das vollmundige Gitarrenspiel und die hinreissenden Steeguitar-Linien von Milo Deering sind der pure Countrygenuss) oder das flockige, lockere, hoch melodische, mit einem feinen Cowboy-/Westernfeeling unterlegte, toll mit Gitarren, Fiddle und Steel in Szene gesetzte "Dirt" sind nur einige wenige Beispiele dieser durchweg fantastischen Songs, die uns Cody Jinks hier anbietet. Das komplette Album ist Country-Hochgemuss vom Feinsten! Herrlich! Wir sind froh, das wir zwar relativ spät, aber dennoch jetzt endlich ein paar Exemplare dieses gar nicht so leicht erhältlichen Albums bekommen konnten. Ein super Teil! Und in Kürze erscheint bereits das neue Werk von Cody, das wir dann sicher sehr zeitnah bekommen werden...

Das komplette Tracklisting:

1. What Else Is New - 2:38
2. Mamma Song - 4:19
3. Cast No Stones - 5:16
4. We're Gonna Dance - 3:31
5. Birds - 4:16
6. Loud and Heavy - 3:50
7. David - 4:42
8. Me or You - 4:32
9. Folks - 2:32
10. Ready for the Times to Get Better - 2:56
11. Dirt - 4:14
12. Rock and Roll - 3:51

Art-Nr.: 9230
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What else is new
Mamma Song
Cast no stones
We're gonna dance
Birds
David
Dirt

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Jinks, Cody - lifers [2018]
Cody Jinks mit dem nächsten super Album! Der Mann aus Fort Worth/Texas setzt seinen Weg kosequent fort und ist dabei, zum nächsten ganz großen Star der traditionellen Countrymusic zu werden. Er bringt einfach alles mit: Super Stimme, tolles Songwriting und, bei aller Variabilität, die Gabe, nie die Pfade des reinen, puren Country zu verlassen, auch wenn er mal etwas rockiger unterwegs ist. Dazu diese Melodien und Arrangements aus Pedal Steel, elektrischen und akustischen Gitarren, Honky Tonk-Piano und Fidlle - unwiderstehlich. Dynamische Uptempo Tracks, Honky Tonk-Rocker, Outlaw-Country, Saloon-Knaller, hinreißende Balladen - egal, was er anpackt, das ist traditioneller Country, wie man ihn heutzutage spielt, auf höchstem Niveau. An diesem Album führt für die Klientel der echten Country-Liebhaber kaum ein Weg vorbei.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The cover art of Cody Jinks' latest album shows an elderly man who has been down many a road in his life. That or it's a rendering of Oak Ridge Boys' singer William Lee Golden! Regardless, Jinks doesn't come off as some retro-sounding country artist, but keeps enough sonic Opry-ish meat to make things shine.
Jinks excels at letting the songs lead him along while avoiding tinkering things to death. "Must Be The Whiskey" strolls along without any quirky departures, just a simple pedal steel accenting the already high-quality gem. Meanwhile "Holy Water" is a raggedy, rollicking rock-tinged single, which is steady and solid. Fortunately, Jinks lets the backing female vocalists take it up another notch with a stellar series of closing refrains.
Possibly the crowning achievement here is the toe-tapping "Big Last Name" that would make Alan Jackson green with envy. Clocking a hair under three minutes, Jinks soars on this gold-digging tale, which is bound to have many beers raised in concert. It's a great example of him not getting in the way of the song. A close runner-up is the initially wordy, but Waylon-wailing "Can't Quit Enough," which you simply can't quit after one or six repeated listens.
Another asset for some of the tunes is they appear to have been recorded live off the floor, especially the creepy, crawling "7th Floor." Jinks, not relying on the traditionally ridiculously deep baritone timbre, again lets the backing female vocalists add some weight to the nugget which is thankfully fully fleshed out.
Perhaps the weakest offering is the title track, something that Jinks does on auto-pilot with its lyrics referencing the nine-to-five, blue collar workers still fighting the good fight in a harsh economy. Nor does the ballad about the Rocky Mountain state fare as fine as the earlier efforts. But for the most part it's an album with far, far more hits than misses. To cite one of his earlier band names as an album description, there is no unchecked aggression from Jinks here. It's just a rather stellar 40 minutes of generally great country material. Sounds as if he'll be around for the long haul. (Jason MacNeil / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Holy Water - 4:39
2. Must Be The Whiskey - 3:25
3. Somewhere Between I Love You And I’m Leavin’ - 3:35
4. Lifers - 3:27
5. Big Last Name - 2:57
6. Desert Wind - 4:22
7. Colorado - 4:03
8. Can't Quit Enough - 3:17
9. 7th Floor - 4:39
10. Stranger - 4:17
11. Head Case - 4:00

Art-Nr.: 9668
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jive Mother Mary - all fall down [2009]
"Attention - there's anouthern fast rising kick-ass Rock-/Southern Rock-Band on the radar - so turn it up loud..."! Die blutjunge, aus Alamance, North Carolina stammende Band Jive Mother Mary spielt auf, als sei sie schon ewig im Geschäft. Mit 150 bis 200 Gigs im Jahr sind sie "road-tested" durch und durch und gehören zu jener Kategorie Bands, denen man mit Fug und Recht bescheinigen darf: "With bands like you, Classic (Southern) Rock'n Roll will never die"! Niemals! Jive Mother Mary finden ihre Berufung klar und deutlich in den Wurzeln ihrer musikalischen Väter und Großväter, nämlich in der klassischen Rock- und Southern Rock-Musik der Seventies. Die grössten Einflüsse stammen unüberhörbar von solchen Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, Aerosmith, The Rolling Stones, Blackfoot, Cry Of Love (deren alter Produzent John Custer hat im übrigen auch dieses Album produziert - und zwar erstklassig) und vor allen Dingen Lynyrd Skynyrd. Dementsprechend retro klingt ihre Musik, doch sie verpassen ihr eine wundervolle, Energie-geladene jugendliche Unbekümmertheit und Ausgelassenheit, so dass der Sound überaus zeitgemäss rüber kommt. Dies wirkt wie eine wundervolle Frischzellenkur klassischer amerikanischer Rockmusik! Ähnlich, wie beispielsweise auch bei den Kollegen von Medusa Stone, die ebenfalls aus North Carolina kommen. Jive Mother Mary, im übrigen "nur" ein Trio, bestehend aus den ausnahmslos hervorragenden Musikern Seth Aldridge an den Drums, Nathan Cow am Bass und dem phantastischen Sänger (klingt in etwa wie eine Mischung aus Robert Plant und Chris Robinson), Songwriter und fabelhaften Gitarristen Mason Keck (unterstützt werden sie vereinzelt noch von John Custer an den Keyboards) gehen zumeist mit voller Wucht zu Werke. Mason Keck liefert ein fulminantes "Riff-Gitarrenbrett" ab und dominiert das Geschehen darüber hinaus mit furiosen, mächtig kochenden Gitarrensoli. Wenn Jive Mother Mary Volldampf rocken, gibt's keine Gefangenen. Und doch steckt das Zeug voller prächtiger Melodien. Zwischendurch gibt's dann auch mal ein paar balladeskere Klänge, die manchmal mit einem leichten psychedeliischen Flair unterlegt sind. Und die Southern-Roots sind allgegenwärtig - vor allen Dingen bei Keck's herrlichem Gitarrenspiel. Nach einem tollen, von einem leichten, schwebenden Psychedelic-Feeling unterlaufenen, eingängigen Gitarren-Intro (ungemein melodische Hookline), unterstützt von einer stampfenden Bass-Drum (sehr southern), donnert der Band mit ihrer ganzen, geballten, "in your face"-Gitarrenwucht los. "Let me in" heisst der Eröffnungs-Kracher, dessen saustarker Groove etwas von dynamischen, harten The Black Crowes hat, ebenfalls wie von southern-orientierten The Answer. Dazu hoher, kehrliger, erstklasiger Gesang von Mason Keck, der ein wenig Led Zeppelin-Flair integriert, eine klasse Melodie und mächtig dampfende Southern-rockin' Lead Guitars. Schon nach gut 4 Minuten haben Jive Mother Mary sich selbst und die begeisterte Zuhörerschaft auf eine amtliche Betriebstemperatur gebracht. Und die geht mit der zweiten Nummer kein Grad runter: "Bedroom eyes" ist ein von knüppelharten Riffs und einer prächtigen Melodie gesteuerter wunderbarer Southern-fueled Rocker (Led Zeppelin meets Lynyrd Skynyrd), inklusive eines klasse, ordentlich Fahrt aufnehmenden Tempowechsels im Break, das Gitarrist Keck zu einem furiosen, glühenden Gitarrensolo nutzt. Nach dem nächsten Volldampf-Rocker "Out of love", schalten Jive Mother Mary mit der leicht psychedelisch angehauchten, wunderbar melodischen, tief im Southern Rock verwurzelten Ballade "Another new never" erst einmal einen Gang zurück. Kritallklare Acoustic Gitarre und Keck's sauberer Gesang paaren sich mit herrlichen Allmans- und Skynyrd-like E-Gitarren-Linien. Bleibt prächtig hängen. Eine tolle Nummer! Wie auch das folgende, hinreissend groovende, rhythmische (dezenter Latino Rock-Touch) Midtempo-Rocker "Save me", der gleichermassen in die Beine und ins Ohr geht. Wartet im Mittelteil mit einem flammenden E-Gitarren-Solo auf. Für "Fever" standen wieder eindeutig Led Zeppelin Pate, während der großartige Southern Rocker "Catalina" wieder seine psychedelischen Momente hat (erinnert an Zeppelin's "Kashmir"-Phase), parrallel dazu aber mit schön lockerer, total southern-mässiger Gitarrenarbeit überzeugt. Das bravouröse "Holy roller" ist eine traumhaft melodsiche, vollkommen akustisch präsentierte, lupenreine Southern-Ballade (swampiges, bluesiges, exzellentes Dobro-Spiel), ehe die Jungs mit voller Wucht und jeder Menge Dynamik den höllisch "geilen" Volldampf Southern-Riff Rocker "Move on home" raushauen und das Album schließlich mit der zwischen Led Zeppelin, Jimi Hendrix, The Black Crowes und Lynyrd Skynyrd angesiedelten, schweren, bluesigen Gitarren-Lärm-Orgie "All fall down" genauso packend ausklingen lassen, wie sie es rund 48 1/2 Minuten vorher begannen. "These kids know how to rock", "These boys may be young but they can play and sing their asses off", und "Fans of jam bands, southern rock, riff rock and good old classic hard rock will love this band", sind nur einige Zitate aus begeisternden U.S.-Reviews, die wir bedenkenlos unterschreiben. Eine tolle, neue Band mit einem baumstarken Debut! "Seventies-based, Southern-rooted Classic American Guitar-Rock'n Roll with an attitude"!

Das komplette Tracklisting:

1. Let Me In 4:16
2. Bedroom Eyes 3:47
3. Out of Love 3:51
4. Another New Never 4:59
5. Save Me 4:56
6. Fever 4:47
7. Catalina 5:09
8. Holy Roller 5:54
9. Move On Home 3:59
10. All Fall Down 6:54

Art-Nr.: 6701
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Let me in
Bedroom eyes
Another new never
Save me
Catalina
Move on home

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Joey + Rory - album number two [2010]
"Finest genuine Country"! Ganz großartiges, zweites Album des auf einer Farm in Pottsville/Tennessee lebenden Ehepaares Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, die damit musikalisch nahtlos an ihr überaus erfolgreiches Debut "The life of a song" mit dem Riesenhit "Cheater, cheater" anknüpfen. Betrachten wir gleich einmal den sehr autobiographischen, exzellenten, ersten Song des Albums, der auch tatsächlich "Album number two" heisst, und wir erhalten sehr schnell, sowohl textlich als auch musikalisch, einen Überblick über die wunderschöne Musik der beiden. Textlich geht es in dem Lied um das turbulente, vergangene Jahr von Joey + Rory, über den scheinbar aus dem Nichts eingetretenen Erfolg, das ausgiebige Touren mit ihrer Band und die damit verbundenen Hochgefühle. Aber es gibt auch die kritische Betrachtung der ganzen Geschichte, beispielsweise der Versuch der Einflussnahme von aussen auf ihre Musik mit jeder Menge "gut gemeinter" Ratschläge" wie denn das "Album Number 2" auszusehen hat. Doch Joey + Rory stellen unmissverständlich klar: Sie wollen einfach nur so sein wie sie tatsächlich sind, in ihrer Musik ihr wirkliches Leben repräsentieren. "We sing from our heart", und ihr Herz, wie auch ihre Seele, sind durch und durch "pure country". Musikalisch wird dieses Stück in einem herrlichen, traditionellen Honky Tonk-Gewand präsentiert, wunderbar melodisch und locker, mit großartiger Fiddle-, Piano-, und Pedal Steel-Begleitung, sowie exzellentem, unaufdringlichem aber sehr virtuosem E-Gitarren-Picking. Das sind Joey + Rory, das ist ihre Musik und ihre Lebensphilosophie. Rory Feek ist längst ein etablierter Songwriter in Nashville, dessen tolle Songs vor allem von den Traditionalisten verwendet werden. Letzter großer Wurf war beispielsweise Easton Corbin's kürzlicher Nummer 1-Hit "A little more country than that", den Feek zusammen mit Don Poythress und Wynn Varble geschrieben hat (das Trio komponierte auch das bereits erwähnte Titelstück des neuen Albums). Aber auch Leute wie Blake Shelton ("Some beach"), Clay Walker ("The chain of love"), Randy Travis, Reba McEntire, Kenny Chesney und viele andere bedienten sich seiner Songs. Neben seinen Songwriter-Qualitäten ist Feek allerdings auch ein prima Acoustic Gitarrist und ein erstklassiger Sänger mit einer tollen Countrystimme. Doch bei Joey + Rory übernimmt zumeist seine Gattin Jey den Lead Gesang, die selbstverständlich ebenfalls über eine ganz wunderbare Stimme verfügt. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wann immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Zwei für Sony produzierte Alben aus den Jahren 2000 und 2004 wurden leider niemals veröffentlicht. Doch nun ist alles gut und die beiden zählen als Duo sicher zu dem Besten was Nashville momentan in Sachen reiner, unverfälschter, natürlicher Countrymusic zu bieten hat. Sie präsentieren ihre Songs in einem wunderbar lockeren, entspannten, semi-akustischen Ambiente, bei denen die elektrischen Instrumente eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dabei ergibt sich oftmals eine überaus spannende Synthese aus grassigen und honky-tonkigen Elementen, zuweilen unterwandert von einem unaufdringlichen, leicht rootsigen Americana-Feeling, aber auch mal von einem dezenten New Country-Touch. Wie gesagt, Natürlichkeit und Reinheit der Musik sind oberstes Gebot. Immer wieder wird man an alte Helden wie die junge Emmylou Harris und ihre Hot Band, Gram Parsons, Chris Hillman, Herb Pedersen, aber auch an Connie Smith, Dolly Parton, den frühen Ricky Skaggs und, um auch mal ein Beispiel aus der Neuzeit zu nennen, The Wrights (das Ehepaar Shannon und Adam Wright - Adam ist der Neffe von Alan Jackson) erinnert. Mit an Bord haben die beiden eine erlesene Schar an famosen Musikern, wie u. a. Bryan Sutton - electric guitar, Ilya Toshinsky - acoustic guitar, Adam Steffey - mandolin, Aubrey Haynie - fiddle, Rob Ickes - dobro, Mike Johnson - steel guitar, Tony Creasman - drums und Carl Jackson - acoustic guitar, mandolin, harmony vocals, der das Album, bis auf ein Stück, zudem erneut produzierte. Weitere Highlights sind beispielsweise die herrlich locker und natürlich dahin fliessende Acoustic Country-Nummer "That's important to me" in ihrem feinen Acoustic Gitarren-/Dibro-Arrangement, das durch dezente Mandolinen-, Piano-, Steel-, und E-Gitarren-Tupfer elegant ergänzt wird (der Song beschreibt sehr authentisch die wahren Werte des Lebens, wie Joey + Rory sie für sich definieren), der tolle, wunderbar rhythmische, lebendige Cowboy-Swing "All you need is me" mit seinen klasse Klavier- und Steelguitar-Klängen, die großartige Liebes-Ballade "Born to be your woman" (toller Lead Gesang von beiden), die sehr entspannt und semi-akustisch instrumentiert, die in der Mitte aber von einem großartigen, allerdings schön unaufdringlichen E-Gitarren-Solo, gefolgt von einer herrlich jaulenden Pedal Steel, unterbrochen wird, das ruhige, religiös inspirierte "God help my man" (Co-Writer: Paul Overstreet), die lässige Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer "Baby I'll come back to you", bis hin zu der tollen, von großartigen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel umgebenen Ballade "This song's for you", die Joey + Rory zusammen mit Zac Brown während der gemeinsamen Tour im Frühjahr 2010 im Tourbus der Zac Brown Band geschrieben haben. Die Nummer wurde sofort live aufgeführt, mit überwältigender Resonanz der Fans. Großartiger Duett-Gesang zwischen Joey Martin Feek und Zac Brown. Tolles Stück und ein wahrhaft würdiger Abschluß eines großartigen Albums. Joey + Rory stehen für authentische "real Countrymusic" in Nashville - und das ist gut so! Ihre Musik und das Leben, das sie führen sind unzertrennlich miteinander verbunden. Zeitlose, frische, traditionelle, vollkommen natürliche, wunderbare Countrymusic, die im heute oft so "lauten" und "hippen" Nashville wie eine Oase der Reinheit wirkt. Zum Genießen...

Das komplette Tracklisting:

1 Album Number Two (2.57)
2 That's Important To Me (3.21)
3 All You Need is Me (2.53)
4 Born To Be Your Woman (3.17)   
5 Baby I'll Come Back To You (2.53)
6 God Help My Man (3.22)
7 The Horse Nobody Could Ride (2.52)
8 Farm To Fame (3.21)
9 Where Jesus is (4.05)
10 You Ain't Right (3.33)
11 My Ol' Man (3.53)
12 This Song's For You (featuring Zac Brown Band) (3.56)

Art-Nr.: 7089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Album number two
That's important to me
All you need is me
Born to be your woman
Baby, I'll come back to you
Farm to fame
This song's for you

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Johns, Sarah - big love in a small town [2007]
Die Traditionen "richtiger" Countryroots finden in diesen Tagen in Nashville wieder mehr Beachtung. Ein großartiger Trend, denn so modern und "rockig" heutige Mainstream Country-/New Country-Musik auch klingen mag, ja vielleicht sogar muß - man darf nie vergessen, wo ihre Wurzeln liegen. Neustes Beispiel dies hervorragend umzusetzen ist die hübsche, aus Pollard/Kentucky stammende Debütantin Sarah Johns, die unlängst von Toby Keith's Manager bei einem Auftritt in einem Restaurant entdeckt wurde, der sie flugs mit zu einigen Keith-Shows nahm, um dort das ein oder andere Stück mit dem Star zu performen. Nun ist Sarah's erste CD auf dem Markt - ein tolles, erfrischendes, reines Countryalbum, dessen nahezu alle Songs das Potenzial besitzen, die Charts ordentlich durcheinander zu wirbeln. Sarah Johns ist ein Multi-Talent! Sie besitzt eine wunderbare, kraftvolle Stimme, die durch und durch "pure country" ist. Dazu besteht das Album ausschließlich aus Songs, die sie gemeinsam mit anderen Songwriter höchst selbst komponiert hat. Sie selbst bezeichnet bedeutende Künstler wie Tammy Wynette, Loretta Lynn, Linda Ronstadt, Patty Loveless und George Jones als ihre größten Einflüsse, doch auch die Traditionen einer Tanya Tucker hat Sarah Johns verinnerlicht. Überaus eindrucksvoll, basierend auf viel Geschick und Können, gelingt ihr eine großartige Gratwanderung zwischen den Ursprüngen dieser Größen und einer sehr modernen, herzhaften "rowdy and wild as the boys"-Attitüde, wie sie beispielsweise eine Gretchen Wilson zurück in die Countrymusic brachte. So gibt es pure "hard country" Honky Tonker, genauso wie würzige, "southern-rockin' Countrynummern! Doch was immer sie anpackt, es gelingt ihr prächtig! Schöne Country-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Dobro, Piano - die klassische Country-Instrumentierung bestimmt das zumeist sehr schwungvolle Geschehen. So geht es auch gleich beim ersten Stück mit viel Drive los: "When do I get to be a woman" ist ein herrlicher, traditioneller Honky Tonk "Two-Stepper", instrumentiert mit zwribelnder Fiddle (klasse Solo), schöner Steelguitar und lockeren, flotten Gitarrenlicks (feine Baritone-Klänge), der unmittelbar gute Laune ausstrahlt. Ähnlich dynamisch geht es mit dem wunderbaren, melodischen und knackigen "If you could hold your woman" weiter, durchzogen von einem tollen Southern-/Redneck-Flair, das den bereits erwähnten Vergleich zu Gretchen Wilson deutlich legitimiert. Starke Dobro-/Fiddle-/Piano-/E-Gitarren-Instrumentierung! Exzellenten "hardcore modern-day Honky Tonk Country" präsentiert uns Sarah dann mit dem Steel- und Gitarren-getränkten "A lot to let go of", ehe mit dem schönen, trotz des langsamen Tempos aber sehr kraftvollen "Baby my heart" die erste von nur wenigen Balladen auf dem Programm steht. Erinnert in seiner Power und dem Arrangement (mit Streichern) durchaus an die früheren Balladen von Martina McBride. Satte Gitarren, Orgel, Fiddle und eine im Hintergrund heulende Steelguitar lassen das Countryherz höher schlagen. Anschließend geht es wieder forsch und überaus schwungvoll zur Sache: Das Titelstück "Big love in a small town" steht an, ein geradezu traumhafter, flotter, herrlich lockerer, aber knackiger, in seinem Rhythmus ein wenig an Faith Hill's "Let's go to Vegas" erinnernder Countrysong, der mit seiner tollen Melodie die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzflächen strömen lassen dürfte. Klasse Fiddle-/Gitarren-Begleitung! Ein absoluter Hit! Wie auch die großartige, reine Country-Ballade "Touch me" mit ihren feinen Steelguitar Linien und dem angenehmen 3/4-Takt oder der voller Southern-Würze steckende "rocked-up" Honky Tonker "The one in the middle" (starke E-Gitarren), der einmal mehr die Linedancer auf den Plan rufen dürfte. Fazit: Sarah Johns ist mit "Big love in a small town", im übrigen produziert von Joe Scaife, ein richtig klasse Debut-Album gelungen, das für frischen, genauso traditionellen wie modernen "Honky Tonk-/Country-Wind" in Nashville sorgen wird. Prima Einstieg, Miss Johns!

Art-Nr.: 5204
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Johnson, Cody - ain't nothin' to it [2019]
"Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", daran hat sich zum Glück auch nichts mit seinem neuen Album "Ain't nothin' to it" geändert, obwohl er nun einen großen Labelvertrag in der Tasche hat und dies somit seine erste Major-Veröffentlichung ist. Johnson bleibt seiner Linie treu und bietet allerbesten, mit prächtigen Songs gespickten Real Texas Country, wie es seiner ursprünglichen Herkunft entspricht (er ist in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsen). Allerbester "Stoff" für Traditionalisten und Freunde solcher Kollegen wie George Strait, Tracy Byrd, Alan Jackson & Co.! Cody Johnson in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Nothin' to It - 3:22
2. Noise - 3:09
3. Fenceposts - 2:57
4. Understand Why - 3:10
5. Long Haired Country Boy (feat. The Rockin' CJB) - 4:17
6. Nothin' on You - 4:20
7. Honky Tonk Mood - 3:14
8. Monday Morning Merle - 3:49
9. Y'all People (Dedicated to the "CoJo Nation") - 3:08
10. Where Cowboys Are King - 3:04
11. On My Way to You - 3:33
12. Doubt Me Now - 3:03
13. Dear Rodeo - 4:14
14. Husbands and Wives (Live Bonus Track) - 2:48
15. His Name Is Jesus (Live Bonus Track) - 4:14

Art-Nr.: 9752
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Johnson, Cody - cowboy like me [2014]
Ganz klar: Solange es Leute wie diesen Cody Johnson gibt, braucht sich die "real Countrymusic" keine Sorgen um ihre Zukunfft zu machen. 3 Jahre nach seinem famosen Album "A different day" kommt der von Kindesbeinen an mit dem "echten" Countryleben konfrontierte, in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsene, ehemalige professionelle "bull rider" (auch als Gefängniswärter in Huntsville hat er schon gearbeitet) nun mit seinem, von den Fans heiss herbeigesehnten Nachfolgewerk - und es knüpft nahtlos an den Vorgänger an, ja setzt vielleicht sogar noch mal "einen drauf". "Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", attestierten wir anlässlich des Vorgängers. Dies trifft für sein neues Album noch mehr zu, als je zuvor. Obwohl man ohne jeden Zweifel ein paar rockige Einflüsse spürt (zu Cody's großen Einflüssen zählen neben George Strait und Willie Nelson auch Lynyrd Skynyrd), ist "Cowboy like me", der Name verrät es schon, ein lupenreines, unverfälschtes, genauso klassisches, wie modernes, knackiges, "saftig" und kraftvoll in Szene gesetztes, ungemein authentisches und reines Countryalbum geworden, so wie es sein muss und wie wir uns im Countrysektor eigentlich viel mehr wünschen. In Nashville, wo sich die Elite zumeist leider viel mehr dem poppigen Mainstream hingibt und zuweilen ihre wirklichen Wurzeln in den Hintergrund stellt, sollten viel mehr solche Typen wie dieser Cody Johnson die Charts regieren. Es gibt sie dort sicher auch (Easton Corbin. Josh Turner), aber sie sind in der Minderheit. In Texas hingegen sind solche Künstler absolut top und die Leute im Lone Star State fahren auf diese Art der Countrymusic total ab - völlig zu Recht, wie wir finden. Produziert hat das Werk übrigens der alte texanische, jetzt in Nashville residierende Countryrecke Trent Willmon, ebenfalls ein Garant für höchste Countryqualität. Wenn der jemanden unter seine Fittische nimmt, bekommen wir den besten zeitgemässen texanischen Country zu hören, den die Szene zu bieten hat - wie zuletzt auch mit den neuen Alben von Curtis Grimes und Josh Grider, die Willmon ebenfalls produzierte. Gleich zu Beginn des Albums bringt Cody Johnson die kraftvolle Energie, mit der er seinen lupenreinen Country auf diesem Album zumeist präsentiert, großartige rüber. "Dance her home" heisst der Opener, ein mit fetten, zündenden E-Gitarrenriffs bestückter, gleichzeitig aber auch voller herrlicher Steelguitar- und Fiddle-Fills steckender, vorzüglich tanzbarer, honky-tonkin' Roadhouse Two-Stepper mit einer tollen Melodie und einem klasse Rhythmus. So etwas muss die Countrywelt einfach verzücken. Super! Von ähnlicher Kategorie sind auch die folgenden "Me and my kind" und "Lucky", vor allem letzteres aber mit noch mehr Drive. Stark hier die trockene Banjountermalung, die diesen kräftigen Country-Knaller geschickt auflockert. Etwas mehr in den Midtempo-Bereich geht es dann mit dem wunderbar melodischen, traditionellen "Baby's blue". Hier entsteht ein klasse Honky Tonk-Feeling mit schönen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel. Kommen wir zu dem fantastischen Titelsong des Albums, "Cowboy like me", eine schlicht wundervolle, astreine Countryballade mit einem durchau autobiographischen Hintergrund. Zu großartiger Steel-, Fiddle-, und Gitarrenbegleitung (starkes Acoustic Gitarren-Solo im Mittelteil) refelktiert Johnson im Bezug auf seine Liebste ein wenig die traurigen Begleiterscheinungen des Lebens eines "Cowboy-Musiker", der fast immer unterwegs ist. Eine weitere tolle Ballade hören wir mit dem schönen, aber weitaus kraftvolleren "Holes". Auffällig hier sind die kernigen E-Gitarrenläufe, die sich durch den Song ziehen. Egal, welche Nummer man auch herauspickt, sie alle sind höchstes Country-Niveau. Das ist traditionell fundamentierter, reiner, knackiger Country durch und durch, gleichzeitig aber voller Pep - auch textlich. Hier geht's um Cowboys, Rodeos, Honky Tonks, Trucks und "lonesome girls". So spielt man "real Country"! Das ist allerbestes Material für Freunde von Legenden wie George Jones, Geroge Strait, Alan Jackson, Tracy Byrd und Mark Chesnutt, genauso wie für Anhänger von Brad Paisley, Josh Turner, Easton Corbin oder auch mal Chris Young, bis hin zu seinen "Texas-Buddies" wie John Slaughter, Josh Ward, Curtis Grimes, Jason Boland & Kollegen. Tolles Album! Cody Johnson auf der amtlichen Country-Route. So kann's weitergehen. Wir ziehen ehrfurchtsvoll den Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1. Dance Her Home - 2.55
2. Me And My Kind - 2.36
3. Lucky - 3.06
4. Proud - 3.25
5. Baby’s Blue - 3.47
6. Bottle It Up - 4.30
7. Cowboy Like Me - 3.55
8. Hurtin’ - 3.59
9. (I Wouldn’t Go There) If I Were You - 3.44
10. Holes - 3.40
11. Give A Cowboy A Kiss - 5.05
12. Never Go Home Again - 4.12
13. In The Garden (Bonus Acoustic Track) - 4.36

Art-Nr.: 8503
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dance her home
Lucky
Proud
Baby's blue
Cowboy like me
Holes
Give a cowboy a kiss

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