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Jive Mother Mary - all fall down [2009]
"Attention - there's anouthern fast rising kick-ass Rock-/Southern Rock-Band on the radar - so turn it up loud..."! Die blutjunge, aus Alamance, North Carolina stammende Band Jive Mother Mary spielt auf, als sei sie schon ewig im Geschäft. Mit 150 bis 200 Gigs im Jahr sind sie "road-tested" durch und durch und gehören zu jener Kategorie Bands, denen man mit Fug und Recht bescheinigen darf: "With bands like you, Classic (Southern) Rock'n Roll will never die"! Niemals! Jive Mother Mary finden ihre Berufung klar und deutlich in den Wurzeln ihrer musikalischen Väter und Großväter, nämlich in der klassischen Rock- und Southern Rock-Musik der Seventies. Die grössten Einflüsse stammen unüberhörbar von solchen Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, Aerosmith, The Rolling Stones, Blackfoot, Cry Of Love (deren alter Produzent John Custer hat im übrigen auch dieses Album produziert - und zwar erstklassig) und vor allen Dingen Lynyrd Skynyrd. Dementsprechend retro klingt ihre Musik, doch sie verpassen ihr eine wundervolle, Energie-geladene jugendliche Unbekümmertheit und Ausgelassenheit, so dass der Sound überaus zeitgemäss rüber kommt. Dies wirkt wie eine wundervolle Frischzellenkur klassischer amerikanischer Rockmusik! Ähnlich, wie beispielsweise auch bei den Kollegen von Medusa Stone, die ebenfalls aus North Carolina kommen. Jive Mother Mary, im übrigen "nur" ein Trio, bestehend aus den ausnahmslos hervorragenden Musikern Seth Aldridge an den Drums, Nathan Cow am Bass und dem phantastischen Sänger (klingt in etwa wie eine Mischung aus Robert Plant und Chris Robinson), Songwriter und fabelhaften Gitarristen Mason Keck (unterstützt werden sie vereinzelt noch von John Custer an den Keyboards) gehen zumeist mit voller Wucht zu Werke. Mason Keck liefert ein fulminantes "Riff-Gitarrenbrett" ab und dominiert das Geschehen darüber hinaus mit furiosen, mächtig kochenden Gitarrensoli. Wenn Jive Mother Mary Volldampf rocken, gibt's keine Gefangenen. Und doch steckt das Zeug voller prächtiger Melodien. Zwischendurch gibt's dann auch mal ein paar balladeskere Klänge, die manchmal mit einem leichten psychedeliischen Flair unterlegt sind. Und die Southern-Roots sind allgegenwärtig - vor allen Dingen bei Keck's herrlichem Gitarrenspiel. Nach einem tollen, von einem leichten, schwebenden Psychedelic-Feeling unterlaufenen, eingängigen Gitarren-Intro (ungemein melodische Hookline), unterstützt von einer stampfenden Bass-Drum (sehr southern), donnert der Band mit ihrer ganzen, geballten, "in your face"-Gitarrenwucht los. "Let me in" heisst der Eröffnungs-Kracher, dessen saustarker Groove etwas von dynamischen, harten The Black Crowes hat, ebenfalls wie von southern-orientierten The Answer. Dazu hoher, kehrliger, erstklasiger Gesang von Mason Keck, der ein wenig Led Zeppelin-Flair integriert, eine klasse Melodie und mächtig dampfende Southern-rockin' Lead Guitars. Schon nach gut 4 Minuten haben Jive Mother Mary sich selbst und die begeisterte Zuhörerschaft auf eine amtliche Betriebstemperatur gebracht. Und die geht mit der zweiten Nummer kein Grad runter: "Bedroom eyes" ist ein von knüppelharten Riffs und einer prächtigen Melodie gesteuerter wunderbarer Southern-fueled Rocker (Led Zeppelin meets Lynyrd Skynyrd), inklusive eines klasse, ordentlich Fahrt aufnehmenden Tempowechsels im Break, das Gitarrist Keck zu einem furiosen, glühenden Gitarrensolo nutzt. Nach dem nächsten Volldampf-Rocker "Out of love", schalten Jive Mother Mary mit der leicht psychedelisch angehauchten, wunderbar melodischen, tief im Southern Rock verwurzelten Ballade "Another new never" erst einmal einen Gang zurück. Kritallklare Acoustic Gitarre und Keck's sauberer Gesang paaren sich mit herrlichen Allmans- und Skynyrd-like E-Gitarren-Linien. Bleibt prächtig hängen. Eine tolle Nummer! Wie auch das folgende, hinreissend groovende, rhythmische (dezenter Latino Rock-Touch) Midtempo-Rocker "Save me", der gleichermassen in die Beine und ins Ohr geht. Wartet im Mittelteil mit einem flammenden E-Gitarren-Solo auf. Für "Fever" standen wieder eindeutig Led Zeppelin Pate, während der großartige Southern Rocker "Catalina" wieder seine psychedelischen Momente hat (erinnert an Zeppelin's "Kashmir"-Phase), parrallel dazu aber mit schön lockerer, total southern-mässiger Gitarrenarbeit überzeugt. Das bravouröse "Holy roller" ist eine traumhaft melodsiche, vollkommen akustisch präsentierte, lupenreine Southern-Ballade (swampiges, bluesiges, exzellentes Dobro-Spiel), ehe die Jungs mit voller Wucht und jeder Menge Dynamik den höllisch "geilen" Volldampf Southern-Riff Rocker "Move on home" raushauen und das Album schließlich mit der zwischen Led Zeppelin, Jimi Hendrix, The Black Crowes und Lynyrd Skynyrd angesiedelten, schweren, bluesigen Gitarren-Lärm-Orgie "All fall down" genauso packend ausklingen lassen, wie sie es rund 48 1/2 Minuten vorher begannen. "These kids know how to rock", "These boys may be young but they can play and sing their asses off", und "Fans of jam bands, southern rock, riff rock and good old classic hard rock will love this band", sind nur einige Zitate aus begeisternden U.S.-Reviews, die wir bedenkenlos unterschreiben. Eine tolle, neue Band mit einem baumstarken Debut! "Seventies-based, Southern-rooted Classic American Guitar-Rock'n Roll with an attitude"!

Das komplette Tracklisting:

1. Let Me In 4:16
2. Bedroom Eyes 3:47
3. Out of Love 3:51
4. Another New Never 4:59
5. Save Me 4:56
6. Fever 4:47
7. Catalina 5:09
8. Holy Roller 5:54
9. Move On Home 3:59
10. All Fall Down 6:54

Art-Nr.: 6701
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let me in
Bedroom eyes
Another new never
Save me
Catalina
Move on home

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Joey + Rory - album number two [2010]
"Finest genuine Country"! Ganz großartiges, zweites Album des auf einer Farm in Pottsville/Tennessee lebenden Ehepaares Joey Martin Feek und Rory Lee Feek, die damit musikalisch nahtlos an ihr überaus erfolgreiches Debut "The life of a song" mit dem Riesenhit "Cheater, cheater" anknüpfen. Betrachten wir gleich einmal den sehr autobiographischen, exzellenten, ersten Song des Albums, der auch tatsächlich "Album number two" heisst, und wir erhalten sehr schnell, sowohl textlich als auch musikalisch, einen Überblick über die wunderschöne Musik der beiden. Textlich geht es in dem Lied um das turbulente, vergangene Jahr von Joey + Rory, über den scheinbar aus dem Nichts eingetretenen Erfolg, das ausgiebige Touren mit ihrer Band und die damit verbundenen Hochgefühle. Aber es gibt auch die kritische Betrachtung der ganzen Geschichte, beispielsweise der Versuch der Einflussnahme von aussen auf ihre Musik mit jeder Menge "gut gemeinter" Ratschläge" wie denn das "Album Number 2" auszusehen hat. Doch Joey + Rory stellen unmissverständlich klar: Sie wollen einfach nur so sein wie sie tatsächlich sind, in ihrer Musik ihr wirkliches Leben repräsentieren. "We sing from our heart", und ihr Herz, wie auch ihre Seele, sind durch und durch "pure country". Musikalisch wird dieses Stück in einem herrlichen, traditionellen Honky Tonk-Gewand präsentiert, wunderbar melodisch und locker, mit großartiger Fiddle-, Piano-, und Pedal Steel-Begleitung, sowie exzellentem, unaufdringlichem aber sehr virtuosem E-Gitarren-Picking. Das sind Joey + Rory, das ist ihre Musik und ihre Lebensphilosophie. Rory Feek ist längst ein etablierter Songwriter in Nashville, dessen tolle Songs vor allem von den Traditionalisten verwendet werden. Letzter großer Wurf war beispielsweise Easton Corbin's kürzlicher Nummer 1-Hit "A little more country than that", den Feek zusammen mit Don Poythress und Wynn Varble geschrieben hat (das Trio komponierte auch das bereits erwähnte Titelstück des neuen Albums). Aber auch Leute wie Blake Shelton ("Some beach"), Clay Walker ("The chain of love"), Randy Travis, Reba McEntire, Kenny Chesney und viele andere bedienten sich seiner Songs. Neben seinen Songwriter-Qualitäten ist Feek allerdings auch ein prima Acoustic Gitarrist und ein erstklassiger Sänger mit einer tollen Countrystimme. Doch bei Joey + Rory übernimmt zumeist seine Gattin Jey den Lead Gesang, die selbstverständlich ebenfalls über eine ganz wunderbare Stimme verfügt. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wann immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Zwei für Sony produzierte Alben aus den Jahren 2000 und 2004 wurden leider niemals veröffentlicht. Doch nun ist alles gut und die beiden zählen als Duo sicher zu dem Besten was Nashville momentan in Sachen reiner, unverfälschter, natürlicher Countrymusic zu bieten hat. Sie präsentieren ihre Songs in einem wunderbar lockeren, entspannten, semi-akustischen Ambiente, bei denen die elektrischen Instrumente eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dabei ergibt sich oftmals eine überaus spannende Synthese aus grassigen und honky-tonkigen Elementen, zuweilen unterwandert von einem unaufdringlichen, leicht rootsigen Americana-Feeling, aber auch mal von einem dezenten New Country-Touch. Wie gesagt, Natürlichkeit und Reinheit der Musik sind oberstes Gebot. Immer wieder wird man an alte Helden wie die junge Emmylou Harris und ihre Hot Band, Gram Parsons, Chris Hillman, Herb Pedersen, aber auch an Connie Smith, Dolly Parton, den frühen Ricky Skaggs und, um auch mal ein Beispiel aus der Neuzeit zu nennen, The Wrights (das Ehepaar Shannon und Adam Wright - Adam ist der Neffe von Alan Jackson) erinnert. Mit an Bord haben die beiden eine erlesene Schar an famosen Musikern, wie u. a. Bryan Sutton - electric guitar, Ilya Toshinsky - acoustic guitar, Adam Steffey - mandolin, Aubrey Haynie - fiddle, Rob Ickes - dobro, Mike Johnson - steel guitar, Tony Creasman - drums und Carl Jackson - acoustic guitar, mandolin, harmony vocals, der das Album, bis auf ein Stück, zudem erneut produzierte. Weitere Highlights sind beispielsweise die herrlich locker und natürlich dahin fliessende Acoustic Country-Nummer "That's important to me" in ihrem feinen Acoustic Gitarren-/Dibro-Arrangement, das durch dezente Mandolinen-, Piano-, Steel-, und E-Gitarren-Tupfer elegant ergänzt wird (der Song beschreibt sehr authentisch die wahren Werte des Lebens, wie Joey + Rory sie für sich definieren), der tolle, wunderbar rhythmische, lebendige Cowboy-Swing "All you need is me" mit seinen klasse Klavier- und Steelguitar-Klängen, die großartige Liebes-Ballade "Born to be your woman" (toller Lead Gesang von beiden), die sehr entspannt und semi-akustisch instrumentiert, die in der Mitte aber von einem großartigen, allerdings schön unaufdringlichen E-Gitarren-Solo, gefolgt von einer herrlich jaulenden Pedal Steel, unterbrochen wird, das ruhige, religiös inspirierte "God help my man" (Co-Writer: Paul Overstreet), die lässige Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer "Baby I'll come back to you", bis hin zu der tollen, von großartigen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel umgebenen Ballade "This song's for you", die Joey + Rory zusammen mit Zac Brown während der gemeinsamen Tour im Frühjahr 2010 im Tourbus der Zac Brown Band geschrieben haben. Die Nummer wurde sofort live aufgeführt, mit überwältigender Resonanz der Fans. Großartiger Duett-Gesang zwischen Joey Martin Feek und Zac Brown. Tolles Stück und ein wahrhaft würdiger Abschluß eines großartigen Albums. Joey + Rory stehen für authentische "real Countrymusic" in Nashville - und das ist gut so! Ihre Musik und das Leben, das sie führen sind unzertrennlich miteinander verbunden. Zeitlose, frische, traditionelle, vollkommen natürliche, wunderbare Countrymusic, die im heute oft so "lauten" und "hippen" Nashville wie eine Oase der Reinheit wirkt. Zum Genießen...

Das komplette Tracklisting:

1 Album Number Two (2.57)
2 That's Important To Me (3.21)
3 All You Need is Me (2.53)
4 Born To Be Your Woman (3.17)   
5 Baby I'll Come Back To You (2.53)
6 God Help My Man (3.22)
7 The Horse Nobody Could Ride (2.52)
8 Farm To Fame (3.21)
9 Where Jesus is (4.05)
10 You Ain't Right (3.33)
11 My Ol' Man (3.53)
12 This Song's For You (featuring Zac Brown Band) (3.56)

Art-Nr.: 7089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Album number two
That's important to me
All you need is me
Born to be your woman
Baby, I'll come back to you
Farm to fame
This song's for you

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Johns, Sarah - big love in a small town [2007]
Die Traditionen "richtiger" Countryroots finden in diesen Tagen in Nashville wieder mehr Beachtung. Ein großartiger Trend, denn so modern und "rockig" heutige Mainstream Country-/New Country-Musik auch klingen mag, ja vielleicht sogar muß - man darf nie vergessen, wo ihre Wurzeln liegen. Neustes Beispiel dies hervorragend umzusetzen ist die hübsche, aus Pollard/Kentucky stammende Debütantin Sarah Johns, die unlängst von Toby Keith's Manager bei einem Auftritt in einem Restaurant entdeckt wurde, der sie flugs mit zu einigen Keith-Shows nahm, um dort das ein oder andere Stück mit dem Star zu performen. Nun ist Sarah's erste CD auf dem Markt - ein tolles, erfrischendes, reines Countryalbum, dessen nahezu alle Songs das Potenzial besitzen, die Charts ordentlich durcheinander zu wirbeln. Sarah Johns ist ein Multi-Talent! Sie besitzt eine wunderbare, kraftvolle Stimme, die durch und durch "pure country" ist. Dazu besteht das Album ausschließlich aus Songs, die sie gemeinsam mit anderen Songwriter höchst selbst komponiert hat. Sie selbst bezeichnet bedeutende Künstler wie Tammy Wynette, Loretta Lynn, Linda Ronstadt, Patty Loveless und George Jones als ihre größten Einflüsse, doch auch die Traditionen einer Tanya Tucker hat Sarah Johns verinnerlicht. Überaus eindrucksvoll, basierend auf viel Geschick und Können, gelingt ihr eine großartige Gratwanderung zwischen den Ursprüngen dieser Größen und einer sehr modernen, herzhaften "rowdy and wild as the boys"-Attitüde, wie sie beispielsweise eine Gretchen Wilson zurück in die Countrymusic brachte. So gibt es pure "hard country" Honky Tonker, genauso wie würzige, "southern-rockin' Countrynummern! Doch was immer sie anpackt, es gelingt ihr prächtig! Schöne Country-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Dobro, Piano - die klassische Country-Instrumentierung bestimmt das zumeist sehr schwungvolle Geschehen. So geht es auch gleich beim ersten Stück mit viel Drive los: "When do I get to be a woman" ist ein herrlicher, traditioneller Honky Tonk "Two-Stepper", instrumentiert mit zwribelnder Fiddle (klasse Solo), schöner Steelguitar und lockeren, flotten Gitarrenlicks (feine Baritone-Klänge), der unmittelbar gute Laune ausstrahlt. Ähnlich dynamisch geht es mit dem wunderbaren, melodischen und knackigen "If you could hold your woman" weiter, durchzogen von einem tollen Southern-/Redneck-Flair, das den bereits erwähnten Vergleich zu Gretchen Wilson deutlich legitimiert. Starke Dobro-/Fiddle-/Piano-/E-Gitarren-Instrumentierung! Exzellenten "hardcore modern-day Honky Tonk Country" präsentiert uns Sarah dann mit dem Steel- und Gitarren-getränkten "A lot to let go of", ehe mit dem schönen, trotz des langsamen Tempos aber sehr kraftvollen "Baby my heart" die erste von nur wenigen Balladen auf dem Programm steht. Erinnert in seiner Power und dem Arrangement (mit Streichern) durchaus an die früheren Balladen von Martina McBride. Satte Gitarren, Orgel, Fiddle und eine im Hintergrund heulende Steelguitar lassen das Countryherz höher schlagen. Anschließend geht es wieder forsch und überaus schwungvoll zur Sache: Das Titelstück "Big love in a small town" steht an, ein geradezu traumhafter, flotter, herrlich lockerer, aber knackiger, in seinem Rhythmus ein wenig an Faith Hill's "Let's go to Vegas" erinnernder Countrysong, der mit seiner tollen Melodie die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzflächen strömen lassen dürfte. Klasse Fiddle-/Gitarren-Begleitung! Ein absoluter Hit! Wie auch die großartige, reine Country-Ballade "Touch me" mit ihren feinen Steelguitar Linien und dem angenehmen 3/4-Takt oder der voller Southern-Würze steckende "rocked-up" Honky Tonker "The one in the middle" (starke E-Gitarren), der einmal mehr die Linedancer auf den Plan rufen dürfte. Fazit: Sarah Johns ist mit "Big love in a small town", im übrigen produziert von Joe Scaife, ein richtig klasse Debut-Album gelungen, das für frischen, genauso traditionellen wie modernen "Honky Tonk-/Country-Wind" in Nashville sorgen wird. Prima Einstieg, Miss Johns!

Art-Nr.: 5204
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Johnson, Cody - ain't nothin' to it [2019]
"Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", daran hat sich zum Glück auch nichts mit seinem neuen Album "Ain't nothin' to it" geändert, obwohl er nun einen großen Labelvertrag in der Tasche hat und dies somit seine erste Major-Veröffentlichung ist. Johnson bleibt seiner Linie treu und bietet allerbesten, mit prächtigen Songs gespickten Real Texas Country, wie es seiner ursprünglichen Herkunft entspricht (er ist in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsen). Allerbester "Stoff" für Traditionalisten und Freunde solcher Kollegen wie George Strait, Tracy Byrd, Alan Jackson & Co.! Cody Johnson in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Nothin' to It - 3:22
2. Noise - 3:09
3. Fenceposts - 2:57
4. Understand Why - 3:10
5. Long Haired Country Boy (feat. The Rockin' CJB) - 4:17
6. Nothin' on You - 4:20
7. Honky Tonk Mood - 3:14
8. Monday Morning Merle - 3:49
9. Y'all People (Dedicated to the "CoJo Nation") - 3:08
10. Where Cowboys Are King - 3:04
11. On My Way to You - 3:33
12. Doubt Me Now - 3:03
13. Dear Rodeo - 4:14
14. Husbands and Wives (Live Bonus Track) - 2:48
15. His Name Is Jesus (Live Bonus Track) - 4:14

Art-Nr.: 9752
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Johnson, Cody - cowboy like me [2014]
Ganz klar: Solange es Leute wie diesen Cody Johnson gibt, braucht sich die "real Countrymusic" keine Sorgen um ihre Zukunfft zu machen. 3 Jahre nach seinem famosen Album "A different day" kommt der von Kindesbeinen an mit dem "echten" Countryleben konfrontierte, in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsene, ehemalige professionelle "bull rider" (auch als Gefängniswärter in Huntsville hat er schon gearbeitet) nun mit seinem, von den Fans heiss herbeigesehnten Nachfolgewerk - und es knüpft nahtlos an den Vorgänger an, ja setzt vielleicht sogar noch mal "einen drauf". "Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", attestierten wir anlässlich des Vorgängers. Dies trifft für sein neues Album noch mehr zu, als je zuvor. Obwohl man ohne jeden Zweifel ein paar rockige Einflüsse spürt (zu Cody's großen Einflüssen zählen neben George Strait und Willie Nelson auch Lynyrd Skynyrd), ist "Cowboy like me", der Name verrät es schon, ein lupenreines, unverfälschtes, genauso klassisches, wie modernes, knackiges, "saftig" und kraftvoll in Szene gesetztes, ungemein authentisches und reines Countryalbum geworden, so wie es sein muss und wie wir uns im Countrysektor eigentlich viel mehr wünschen. In Nashville, wo sich die Elite zumeist leider viel mehr dem poppigen Mainstream hingibt und zuweilen ihre wirklichen Wurzeln in den Hintergrund stellt, sollten viel mehr solche Typen wie dieser Cody Johnson die Charts regieren. Es gibt sie dort sicher auch (Easton Corbin. Josh Turner), aber sie sind in der Minderheit. In Texas hingegen sind solche Künstler absolut top und die Leute im Lone Star State fahren auf diese Art der Countrymusic total ab - völlig zu Recht, wie wir finden. Produziert hat das Werk übrigens der alte texanische, jetzt in Nashville residierende Countryrecke Trent Willmon, ebenfalls ein Garant für höchste Countryqualität. Wenn der jemanden unter seine Fittische nimmt, bekommen wir den besten zeitgemässen texanischen Country zu hören, den die Szene zu bieten hat - wie zuletzt auch mit den neuen Alben von Curtis Grimes und Josh Grider, die Willmon ebenfalls produzierte. Gleich zu Beginn des Albums bringt Cody Johnson die kraftvolle Energie, mit der er seinen lupenreinen Country auf diesem Album zumeist präsentiert, großartige rüber. "Dance her home" heisst der Opener, ein mit fetten, zündenden E-Gitarrenriffs bestückter, gleichzeitig aber auch voller herrlicher Steelguitar- und Fiddle-Fills steckender, vorzüglich tanzbarer, honky-tonkin' Roadhouse Two-Stepper mit einer tollen Melodie und einem klasse Rhythmus. So etwas muss die Countrywelt einfach verzücken. Super! Von ähnlicher Kategorie sind auch die folgenden "Me and my kind" und "Lucky", vor allem letzteres aber mit noch mehr Drive. Stark hier die trockene Banjountermalung, die diesen kräftigen Country-Knaller geschickt auflockert. Etwas mehr in den Midtempo-Bereich geht es dann mit dem wunderbar melodischen, traditionellen "Baby's blue". Hier entsteht ein klasse Honky Tonk-Feeling mit schönen Gitarren, Fiddle und Pedal Steel. Kommen wir zu dem fantastischen Titelsong des Albums, "Cowboy like me", eine schlicht wundervolle, astreine Countryballade mit einem durchau autobiographischen Hintergrund. Zu großartiger Steel-, Fiddle-, und Gitarrenbegleitung (starkes Acoustic Gitarren-Solo im Mittelteil) refelktiert Johnson im Bezug auf seine Liebste ein wenig die traurigen Begleiterscheinungen des Lebens eines "Cowboy-Musiker", der fast immer unterwegs ist. Eine weitere tolle Ballade hören wir mit dem schönen, aber weitaus kraftvolleren "Holes". Auffällig hier sind die kernigen E-Gitarrenläufe, die sich durch den Song ziehen. Egal, welche Nummer man auch herauspickt, sie alle sind höchstes Country-Niveau. Das ist traditionell fundamentierter, reiner, knackiger Country durch und durch, gleichzeitig aber voller Pep - auch textlich. Hier geht's um Cowboys, Rodeos, Honky Tonks, Trucks und "lonesome girls". So spielt man "real Country"! Das ist allerbestes Material für Freunde von Legenden wie George Jones, Geroge Strait, Alan Jackson, Tracy Byrd und Mark Chesnutt, genauso wie für Anhänger von Brad Paisley, Josh Turner, Easton Corbin oder auch mal Chris Young, bis hin zu seinen "Texas-Buddies" wie John Slaughter, Josh Ward, Curtis Grimes, Jason Boland & Kollegen. Tolles Album! Cody Johnson auf der amtlichen Country-Route. So kann's weitergehen. Wir ziehen ehrfurchtsvoll den Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1. Dance Her Home - 2.55
2. Me And My Kind - 2.36
3. Lucky - 3.06
4. Proud - 3.25
5. Baby’s Blue - 3.47
6. Bottle It Up - 4.30
7. Cowboy Like Me - 3.55
8. Hurtin’ - 3.59
9. (I Wouldn’t Go There) If I Were You - 3.44
10. Holes - 3.40
11. Give A Cowboy A Kiss - 5.05
12. Never Go Home Again - 4.12
13. In The Garden (Bonus Acoustic Track) - 4.36

Art-Nr.: 8503
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dance her home
Lucky
Proud
Baby's blue
Cowboy like me
Holes
Give a cowboy a kiss

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Johnson, Jay Jesse - strange imagination [2007]
"If you like Stratocasters and Marshalls, get this one and crank it way up"! Dieser Slogan passt perfekt zu Jay Jesse Johnson's tollem Bluesrock-Album "Strange imagination", das diesem Burschen einen festen Platz im Herzen der Genre-Fans bescheren dürfte. Johnson, ein begnadeter Gitarrist, zählt seit gut 25 Jahren zu den besten und gefragtesten "Saitenverbiegern" des amerikanischen Mittelwestens. Im Alter von 10 begann er mit dem Gitarrespielen und schon mit 14 machte er die Clubs zwischen Indiana und Connecticut unsicher. Lange Jahre spielte er u.a. in der East Coast Rock-Band "Cryer"und war der Gitarrist von Jeff Cannata's Band "Arc Angel". Doch seine Liebe gehörte von Beginn an dem Late Sixties- und Early Seventies- verwurzelten Blues-based Rock oder rockin' Blues, wie immer man es auch bezeichnen mag. Die Einflüsse reichen von Jimi Hendrix bis Robin Trower, von Johnny Winter bis zu Stevie Ray Vaughan, von Cream bis zu Free, aber auch die Fans von den Buddaheads oder Joe Bonamassa werden total auf Johnson's Musik abfahren. Der Bursche ist "one hell of a guitarist", dazu ein hervorragender Sänger und ein ganz ausgezeichneter Songwriter. Beste Voraussetzungen also für ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk - und genau das ist es ohne jede Einschränkung geworden. Zielsicher agiert Johnson an der Schnittstelle zwischen Clasic Rock und Blues, zaubert einen starken Somg nach dem anderen aus dem Handgelenk, die alles bieten, was das Herz der Fans begehrt: Abgehende Boogies und groovende Shuffles, erdige und kraftvolle Slow Blues-Balladen, kochende "Heavy"-Bluesrocker, and furiose, kantige Riff Rock-Kracher - immer wieder durchzogen von Johnson's brillantem, glühenden und sehr würzigem, virtuosen Gitarrenspiel. Dabei dominieren neben den exzellenten Soli auch ganz ausgezeichnete, gut hängen bleibende Hooklines. Hervorragend auch die immer mal wieder sehr effizient eingesetzten Orgel-Ergänzungen. Und dieser Groove - einfach großartig! Los geht's mit dem tollen, satten "funked-up" Bluesrocker "Strange imagination", dessen kraftvolle Rhythmik und feurigen Riffs Johnson im Break mit einem hervorragenden, leicht "schwebenden", retro-psychedelischen, aber viel Esprit versprühenden Gitarren-Intermezzo auflockert. Der Bursche und seine Band kommen prima in Fahrt und verwöhnen uns im Anschluß daran mit dem baumstarken, von einem hinreißenden Groove und traumhaften, bluesigen, viel Southern-/Swamp-Feeling versprühenden Hooks geprägten "Business at hand", das sehr kraftvoll, aber auch überaus lässig aus den Lautsprechern fließt, als stamme es aus einer vergangenen, gemeinsamen Session von Bad Company und Stevie Ray Vaughan. Und weiter geht's auf diesem Level: Erneut ein schönes Southern-Flair, ein "piledrive rhythm" und eine klasse Melodie bestimmen den zündenden, von brillanter Gitarrenarbeit und unauffällig aber effektive eingesetzten Orgel-Ergänzungen geprägten, famos groovenden Boogie-/Shuffle-/Bluesrocker "Can't give up on love", ehe bei dem würzigen rockin' Slow-Blues "Waiting on the train" ein deutlicher Cream-/Clapton-Einfluß spürbar wird. Was für ein großartiger, rund 2-minütiger, wieselflinker, glühender, dreckiger Gitarrenausflug - der Bursche spielt wie der Teufel! Dazu ein dezenter Orgel-Background und wieder eine feine Melodik! Einen von erstklassigen Percussion-Grooves und prächtigen Rhythmen, genauso dynamisch wie locker und "rund" nach vorn gehenden Uptempo-Bluesrocker bekommen die Fans danach mit dem knackigen "Rockin' train" präsentiert. Nimmt im Mittelteil nochmal gewaltig Fahrt auf, durchzogen von einem satten Monster-Gitarrensolo! Weitere, absolute Highlights: Der von Hendrix-ähnlichem Gitarrenspiel geprägte, schwergängige, fette Bluesrocker "Jump into the fire", das von einem wunderbaren Midtempo-Groove und quirligen, brodelnden Gitarrenläufen bestimmte "Liberty", oder auch der "heiße", mächtig abgehende, von einem furiosen, fetten Gitarrendrive angetriebene, viel Southern-Feeling versprühende, dampfende Bluse Rock'n Roll-Feger "Laura Lee", den auch die Georgia Satellites hätten raushauen könnten. Rund 56 1/2 Minuten lang verwöhnen uns der Mann aus Connecticut und seine exzellente Band mit zündendem Classic-Bluesrock vom Allerfeinsten! Jay Jesse Johnson - ein Meistergitarrist mit einer Meisterleistung! Und noch etwas: "This album is meant to be played loud"!

Art-Nr.: 5476
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Business at hand
Can't give up on love
Waitin' on the train
Rockin' train
Liberty
Laura Lee

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Jones, George & Merle Haggard - kickin' out the footlights...again [2006]
"Tow icons collide - a historic reunion", heißt es im Booklet - und damit ist die ganze Magie dieses klasse Countryalbums auch schon auf den Punkt gebracht! 25 Jahre nach ihrem ersten Duett-Album "A taste of yesterday's wine" tun sich zwei der bedeutendsten und einflußreichsten Sänger der Country-Historie, George Jones und Merle Haggard, erneut zusammen um im hohen Alter von 75, bzw. fast 70 Jahren erneut ein gemeinsames Werk einzuspielen. Es ist ihnen großartig gelungen! Höchster Respekt, wie gut die beiden noch immer singen und ihre ganze Ausstrahlungskraft in die Songs transportieren. "Kickin' out the footlights...again" hat den Untertitel "Jones sings Haggard, Haggard sings Jones", denn neben 4 gemeinsamen Duetten, beinhaltet das Werk jeweils 5 schon einmal von Merle Haggard aufgenommene Klassiker, die nun von George Jones vorgetragen werden, und umgekehrt. Eingespielt mit der absoluten Nashville "Créme de la créme" an Musikern (.u.a. Brent Mason, J.T.Corenflos, Glenn Worf, Stuart Duncan, Eddie Bayers, Paul Franklin) hauchen sie diesen Songs, bei gleichzeitiger Wahrung aller Traditionen, jeweils ihre ganz persönliche Note ein. Merle interpretiert folgende Songs von George: "The race is on" (klasse, knackige, honky-tonkin' Fassung dieses Country-Evergreens), "She thinks I still care" (toller Honky Tonker mit feinen Steel- und Fiddle-Linien), "Things have gone to pieces" (sehr feine, Steel-getränkte Ballade), "I always get lucky with you" und "The window up above", während George folgende Merle-Klassiker bringt: "The way I am", "All my friends are strangers", "I think I'll just stay here and drink" (klasse Outlaw-Flair mit großartiger E-Gitarren-Instrumentierung), "Sing me back home" (großartige, schön lockere, voller Original Bakersfield-Flair steckende Fassung mit schönen Mandolinen- und Steelguitar-Fills) und "You take me for granted"! Sehr gelungen auch die 4 neuen Duette, wie beispielsweise, die Piano-getränkte, mit feinen Gitarrenlicks ergänzte, durchaus als autobiographisch anzusehende Ballade "Footlights", die die Geschichten eines alternden Countrysängers erzählt, oder ihr in tollem Country-Barroom-Blues-Flair erstahlendes Remake von Duke Ellington's "Don't get around much anymore"! Traditionelle, zeitlose Countrymusic zweier lebenden Legenden! Hat das Charme!

Art-Nr.: 4564
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Jones, Georgette - strong enough to cry [2011]
"Traditional, hardcore country to the bone" - und zwar wunderschöner! Georgette Jones, Tochter des unvergessenen, großen Countrypaares George Jones und Tammy Wynette, die nicht nur solche Countryklassiker wie beispielsweise "Golden ring", "We're gonna hold you", "Take me" und "Two story house" hervorbrachten, sondern auch zwischen 1969 und 1975 verheiratet waren, hat, wie kann es anders sein, deren musikalische Anlagen nicht nur im Blut, sie hat sie auch komplett in ihrem Herzen und in ihrer Seele verinnerlicht. Gesegnet mit einer großartigen Stimme, kraftvoll, klar, sauber, rein und "real country", beglückt sie die Countrywelt auf ihrem Album mit 12 wunderbaren Songs, ganz in der Tradition ihrer berühmten Eltern. Traditionelle Country- und Honky Tonk-Musik, natürlich, locker, melodisch, in ihrer reinsten Form. Erstklassig produziert von Justin Trevino (der Sound ist glasklar), wurde das Album in dem bekannten "Heart of Texas"-Studio von Brady/TX eingespielt. Die erlesenen, texanischen Musiker begleiten Georgette stets mit ihrem unaufgeregten, simplen (im positivsten Sinne) und transparenten, feinen Spiel, und setzen damit die wunderbare Stimme der Künstlerin nahezu perfekt ins richtige Licht. Vor allem Steeler Jamie Lennon, der fast alle Songs mit herrlichen, wimmernden Pedal Steel-Klängen garniert, hinterlässt einen exzellenten Eindruck. Nicht nur solche Lieder wie das flotte, rhythmische, ein wenig an den Bakersfield Country von Buck Owens erinnernde "Don't come back till you love me", der himmlische, von trauriger Steelguitar und klimperndem Honky Tonk-Klavier bestimmte Country-Waltz "Making love all wrong", das von Papa George Jones mitkomponierte "I just don't give a damn", oder das von einer klasse Melodie geprägte, flotte, flockige, mit toller Fiddle und Steelguitar inszenierte "A day late, a diamond short" (starkes, kleines Fiddle-Solo von dem prima aufspielenden Reggie Rueffer) sind herrliche Nummern - nein, das ganze Album ist eine Wonne für die Liebhaber reiner, unverfälschter, traditioneller, von sämtlichen Pop-Clichés meilenweit entfernter Countrymusic. Ganz ohne Zweifel ist das musikalische Erbe ihrer berühmten Eltern bei Georgette Jones in den allerbesten Händen. Großartig!

Die komplette Songliste:

1. Strong Enough to Cry 4:14
2. Don't Come Back Till You Love Me 2:46
3. Run Woman Run 2:30 (with Amber Digby)
4. Making Love All Wrong 3:45
5. I Just Don't Give a Damn 2:48
6. A Day Late, a Diamond Short 2:35
7. Rainbow Colored Words 3:51
8. Broken, Bitter or Better 4:27
9. I'm Not Even Close 3:14
10. Ways to Make You Talk 2:22
11. Where Were You 3:08
12. I Don't Love You 3:31

Art-Nr.: 7662
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Strong enough to cry
Don't come back till you love me
Making love all wrong
I just don't give a damn
A day late, a diamond short
Where were you
I don't love you

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Judds, The - i will stand by you ~ the essential collection + 2 new songs [2011]
Mit 2 brandneuen Songs! Naomi und Wynonna, die legendären Judds, treten in den USA wieder gemeinsam auf. Grund genug, die fantastische Musik der beiden mit einem prächtig zusammengestellten Sampler noch einmal in Erinnerung zu bringen. Klar gab es schon einige "Greatest hits"-Werke des wohl berühmtesten Mutter/Tochter-Duos der Country-Geschichte, doch diese neue "Compilation" ist aus zwei Gründen besonders interessant: Zum einen ist das Material erneut remastert worden und kommt im eindeutig besten Sound, in dem wir diese Somgs bis dato gehört haben, und zum anderen sind zwei brandneue, explizit zur Reunion-Tour und für dieses Album eingespielte Tracks enthalten. Das sind die ersten Neuaufnahmen der Judds seit über 10 Jahren. "I will stand by you", eine wunderbar flotte Countrynummer, ist instrumentiert mit großartigen akustischen Gitarren, Mandoline, Dobro, Banjo und "thundering kick drums", während das starke, etwas zurückhaltendere, lockere, von Bruce Robison und Darrell Scott komponierte "Back home" mit einer brillanten Gaststimme aufwartet, nämlich der von Alison Krauss. Beide Stücke sind exzellente Songs in allerbester Judds-Tradition. Ein richtig feines "Best of"-Album mit zwi hervorragenden neuen Nummern für die vielen Anhänger der unvergessenen Judds!

Die komplette Songliste:

1 Mama He's Crazy - 3:15   
2 Why Not Me - 3:31   
3 Girls Night Out - 2:55   
4 Love Is Alive - 3:59   
5 Have Mercy - 3:24   
6 Grandpa (Tell Me 'Bout the Good Old Days) - 4:17   
7 Rockin' with the Rhythm of the Rain - 2:42   
8 I Know Where I'm Going - 3:41   
9 Turn It Loose - 3:44   
10 Young Love - 4:24   
11 Love Can Build a Bridge - 5:24   
12 Flies on the Butter (You Can't Go Home Again) - 4:31   
13 I Will Stand by You - 3:46   
14 Back Home - 3:48

Art-Nr.: 7326
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keen, Robert Earl - ready for confetti [2011]
Tolles, neues Album des texanischen Haudegens, sein zweites für das renommierte "Roots"-Label "Lost Highway" und sein 16. insgesamt. Produziert hat das Werk, wie auch schon den Vorgänger, die texanischen "Producer"-Legende Lloyd Maines. Erneut packt der charismatische Keen sein ganzes Repertoire an unterschiedlichster Roots-, Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-/Country-Musik aus, weitestgehend angesiedelt auf dem Terrain solcher Kollegen wie Townes van Zandt, Guy Clark, Billy Joe Shaver, Ray Wylie Hubbard, Joe Ely, John Hiatt, Steve Earle, aber auch der jungen "Red Dirt"-Generation wie Jason Boland & The Stragglers, Stoney LaRue, Cross Canadian Ragweed, Chris Knight & Co., für die er alle als ein absolutes Vorbild gilt. Robert Earl Keen ist eine texanische Singer/Songwriter-Institution - und sein neues Werk "Ready for confetti" zeigt eindrucksvoll, warum das so ist. Seine Musik ist inspiriert wie eh und je. Ein großartiges Album!

Original Kurz-Review von Rovi:

Ready for Confetti is Texas songwriter Robert Earl Keen's 16th album, and his second consecutivbely produced by Lloyd Maines. Keen wrote or co-wrote ten of the album's 12 songs, including a redo of "Paint the Town Beige," from 1993's Bigger Piece of Sky. There are some twists and turns, including the Caribbean-flavored, "Waves on the Ocean," the summery country swing of "Top Down," and covers of Todd Snider's "Play a Train Song" and the early 20th century gospel-blues nugget, "Soul of a Man." (Rovi)

Original-Produktbeschreibung vom Label:

Ready For Confetti is the16th release in a celebrated career that spans 30+ years, and shows no signs of slowing down. Keen has toured extensively throughout most of his career, creating a loyal and extensive fan base as a result of his years on the road. On any given night, the audience at a Robert Earl Keen show can be a mix of blue collar, white collar, young, middle aged, academic, honky tonk, hipster, city slicker, collegiate, socially conscious or socially inept. All are welcome and all gain something the experience that keep them coming back.
Robert Earl Keen is a songwriter’s songwriter, who skillfully blends elements of folk, jazz, country, blues, rock, Texas swing and spoken word with his wry wit and penchant for satire. His songs make people laugh, cry, dance, sing and most importantly, think. Through all of this, the common thread that runs through Keen’s impressive body of work is the narrative. Robert Earl Keen is a master storyteller who stands side-by-side with the great storytellers of his era, in any genre. The sun-splashed title track, the swing-filled “Top Down” the reggae-infused “Waves On The Ocean”, the venom-laced “The Road Goes On and On”, and the country ballad “Paint The Town Beige” will confirm that Ready For Confetti is Robert Earl Keen in top form.
Ready For Confetti was produced by Lloyd Maines (Dixie Chicks, Flatlanders), who also produced Keen’s critically acclaimed 2009 album The Rose Hotel
(Lost Highway). (losthighwayrecords. com)

Das komplette Tracklisting:

1 Black Baldy Stallion - 3:58
2 Ready For Confetti - 3:48
3 I Gotta Go - 3:05
4 Lay Down My Brother - 5:33
5 The Road Goes On and On - 3:21
6 Show the World - 3:30
7 Waves On the Ocean - 3:12
8 Top Down - 2:49
9 Play a Train Song - 4:10
10 Who Do Man - 4:55
11 Paint the Town Beige - 4:20
12 Soul of Man - 4:30

Art-Nr.: 7540
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keith, Toby - 35 mph town [2015]
"35 Mph Town" heißt das neue Album des Country-Superstars - und es ist wieder ein klasse Teil geworden! Man kann zu Toby Keiths Musik und seiner darin enthaltenen Botschaften stehen, wie man will, fest steht aber, dass der Mann sich niemals zugunsten irgendwelcher zeitgenössischer Trends verbiegen lassen würde, wie es in Nashville bei vielen Interpreten zur Unsitte geworden ist. Und so zieht er mit seinem mittlerweile 18. Album "35 Mph Town" auch konsequent wieder 'sein Ding' durch. Ehrlicher New Country, mit einigen trinkfreudigen, patriotischen und aus seiner Sicht lebensnahen Statements, produziert von ihm selbst zusammen mit Bobby Pinson (ein Song mit Mac McAnally), fein eingespielt von Nashvilles Top-Studiomusikern (u. a. Chad Cromwell, Ilya Toshinsky, Kenny Greenberg, Brent Mason, Eric Darken, Danny Rader, Steve Nathan, Russ Pahl). Und so hat das Werk auch nur ganz knapp die Pole-Position der Billboard Album Charts verpasst, trotzdem mit Platz 2 wieder eine beachtliche Platzierung erreicht. Keith startet seine neue CD mit dem versöhnlich anmutenden "Drunk Americans", ein patriotisches Lied aus der Feder von Brandy Clark, Bob DiPiero und Shane McAnally, die einzige Komposition, an der Toby nicht beteiligt war (der fast komplette Rest stammt von ihm und Bobby Pinson). Wenn betrunkene Menschen zusammen singen, ist es, auf die einfache Formel gebracht, egal, ob sie Malocher, Manager, Cowboys oder Rothaut, Prom Queen oder Stripperin, Demokraten oder Republikaner sind. Klasse dann der von einer satten Horn Section unterstützte Uptempo Country Rocker "Good Gets Here". Das zu einem späteren Zeitpunkt folgende "10 Foot Pole" schlägt mit ein bisschen polterndem Lynyrd Skynyrd-Flair in eine ähnliche Kerbe. Der Titelsong beschreibt (Tobys Gesang voller Pathos) die sich immer mehr zum Negativen verändernden Zeiten in Amerikas Kleinstädten, übrig geblieben sei meist nur noch das Tempolimit von 35 mph. Ein wunderbarer relaxter Track ist "Rum Is The Reason", das, von Steel Drums unterlegt (klasse gespielt von Robert Greenidge), dezentes Calypso Feeling vermittelt. Bizarr die Aussage, dass, wenn Stalin und Hitler, statt Wodka und Bier, Rum getrunken hätten, wäre der Menschheit ihre Schreckensherrschaft wohl erspart geblieben, denn Piraten haben ja aufgrund ihres Rum-Konsums auch nie die Welt regiert. Politikgeschehen aus der vereinfachten Sicht eines Toby Keith, trotzdem ein herrliches Stück! Mit "What She Left Behind" folgt eine eingängige und sehr melodische Countryballade über das Verlassenwerden. Großartig auch das in 'Crying In My Beer'-Tradition gebrachte "Haggard, Hank & Her". Zu tollen Akustik- und Bariton-E-Gitarrenklängen, hallender Orgel und weinender Steel, wird Whisky-besäuselt an der Theke über das verpatzte Leben sinniert. Klasse hier auch die dezenten Harmonies von der guten Mica Roberts. Beim etwas wehmütig und melancholisch (wunderbare Akkordeon-Unterlegung) rüber kommenden "Sailboat For Sail" geben sich Toby und Jimmy Buffett gegenseitig die Ehre. Der etwas augenzwinkernde und selbstironische 'One Night Stand'-Song "Every Time I Drink I Fell In Love" drückt dann noch mal auf die Tube und beweist, dass sich Toby durchaus auch selbst auf die Schippe nehmen kann. Launiger, in Bakersfield-Manier gespielter Country Rock mit feinem Gitarren- /Banjo-Arrangement und kleinem Instrumental-Ausklang. Am Ende überrascht der 320 Millionen Dollar schwere Country-Entertainer mit einem echten Streicher-untermalten Schmachtfetzen: "Beautiful Stranger". Das ist dann doch sehr gewöhnungsbedürftig für ein musikalisches Raubein, das sich eigentlich lieber über 'Drinking Beer' und 'Kicking Ass' auslässt. Trotzdem insgesamt eine schöne Herz-Schmerzballade. Toby Keith lässt mit seinem aktuellen Werk "35 Mph Town" wieder nichts anbrennen. Man bekommt, wo Toby Keith drauf steht, auch den authentischen Toby Keith geboten. Und wenn man sein typisch selbstgefälliges, zufriedenes Grinsen auf dem Backcover (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten) sieht, weiß man, genauso wie er, dass die Toby Keith-(New)Country-Welt nach wie vor noch im Lot ist. Sehr gute Leistung! "Classic Toby at his best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drunk Americans - 3.20
2. Good Gets Here - 2.20
3. 35 mph Town - 3.40
4. Rum Is The Reason - 3.17
5. What She Left Behind - 3.32
6. 10 Foot Pole - 2.55
7. Haggard, Hank & Her - 3.20
8. Sailboat For Sale (feat. Jimmy Buffett) - 3.08
9. Every Time I Drink I Fall In Love - 3.40
10. Beautiful Stranger - 4.17

Art-Nr.: 8999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Keith, Toby - bullets in the gun ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition! Beeindruckend! Jedes Jahr ein neues Album - und eines stärker als das andere! Toby Keith's neues Werk "Bullets in the gun" zeigt den Country-Superstar einmal mehr in absoluter Top-Form. Die erstklassigen Songs, eine Vielzahl davon wieder mit seinem Lieblings Co-Autor Bobby Pinson komponiert, gehen ihm einfach nicht aus. Der aggressive Album-Titel scheint eine Ansammlung abgehender Volldampf-Titel zu versprechen - und in der Tat haut Keith auch wieder ein paar fette, ordentlich Testosteron-gestärkte, "down and dirty", southern-fried Countryrocker raus, doch er zeigt sich zuweilen auch von einer etwas ruhigeren Seite, ohne dabei in allzu rormantische Balladen-Sphären abzudriften. Nein, auch diese Stücke sind "tight", haben Kraft und Biss. Toby Keith gelingt mit dem Album ein prächtiger Spagat zwischen absolut traditionellen Klängen und satt rockendem, rebellischem "Young-Country". Wobei dem Wort "Country" zu jeder Zeit die zentrale Bedeutung zukommt, egal ob es mehr oder weniger rockt. Das ist "real Country"! Das ist klassischer, 1A Toby Keith-Country! Die von uns angebotene Deluxe-Edition, die im übrigen in einem schönen 3 D-Hologramm-Frontcover kommt, enthält neben den 10 erstklassigen, neuen Studiotracks noch 4 zusätzlihce, rare Live-Bonustracks - und was für welche: Exzellente Coverversionen von Johnny Paycheck's "11 months and 29 days", Waylon Jennings' "I've been a long time leaving (but I'll be a long time gone)", eine bestens gelaunte Fassung des alten Roger Miller-Heulers "Chug-a-lug" und eine sehr schöne Performance des einstigen Riesenhits von Gordon Lightfoot, "Sundown"! "Toby Keith has done it again"!

Das komplette Tracklisting:

1 Bullets In the Gun - 4:17   
2 Somewhere Else - 3:07   
3 Trailerhood - 2:55   
4 In a Couple of Days - 3:47   
5 Think About You All of the Time - 3:45   
6 Kissin' In the Rain - 3:55   
7 Drive It On Home - 3:21   
8 Ain't Breakin' Nothin' - 3:58   
9 Is That All You Got - 3:35   
10 Get Out of My Car - 3:30   
11 11 Months and 29 Days (live) - 4:46
12 I've Been a Long Time Leaving (But I'll Be a Long Time Gone) (live) - 6:10   
13 Chug-a-Lug (live) - 3:02
14 Sundown (live) - 4:33

Art-Nr.: 7140
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Kelley, Charles - the driver [2016]
Tolles Solo-Debüt des Lady Antebellum-Sängers Charles Kelley! Nun hat es der ursprünglich aus Augusta, Georgia stammende 34-Jährige seinem Bruder Josh gleichgetan und mit "The Driver" das Steuer in eigener Sache selbst in die Hand genommen. Nachdem es im Vorfeld zunächst einige Probleme gab und der Veröffentlichungstermin zweimal verschoben wurde, ist zunächst eine sehr gelungene Kampagne samt eines humorvollen Videoclips mit einer recht selbstironischen fiktiven Suchmeldung nach dem Protagonisten gestartet worden, die sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken verbreitete. Nun ist es aber endlich geschafft, Kelley kann stolz auf sein Werk sein, da es ihm durchaus gelungen ist, sich aus dem Lady Antebellum-Gefüge loszulösen und eine eigene Note in seine Musik einzubringen, dabei aber gleichzeitig auch die treue Lady A.-Fangemeinde musikalisch bei der Stange zu halten. Sein Erstling startet direkt mit einem schwungvollen oder, wie die Amerikaner es gerne ausdrücken, 'roll licking' Song namens "Your Love". Ein typischer Drum- und E-Gitarren-getriebener Track, ideal als Opener für Konzerte, um Leute direkt in Stimmung zu bringen. Der folgende Titelsong "The Driver", auch letztes Jahr im September schon als Single veröffentlicht, impliziert Gastauftritte von Eric Pasley und Dierks Bentley, die sich jeweils in einer Strophe und schönen Harmoniegesängen einbringen. Resultat: Grammy-Nominierung! Das, wie der Titel es schon vermuten lässt, tanzbare dezent R&B-umwobene "Dancing Around It" offeriert die ganze Bandbreite von Kelleys vokalem Können. Ganz starke Gesangsleistung von ihm, klasse auch die Dire Straits-mäßigen Stratocaster-E-Gitarrenfills inklusiv Solo. Zweimal geht der mit Damen im Duett erprobte Künstler auf dieser CD 'fremd'. Zum einen bei der großartigen Cover-Version des Tom Petty-Klassikerds aus dem Jahre 1985, "Southern Accents", bei dem Fleetwood Mac-Starsängerin Stevie Nicks ihre unnachahmlichen Vocals prägnant einwirft (umgesetzt als herrlich Piano-/Akkordeon- und Slide-getränkte Südstaaten-Ballade), zum anderen mit Miranda Lambert, die dem von Jedd Hughes kreierten "I Wish You Were Here" ihren gesangstechnischen Charme verpasst. Beide Lieder sind ganz großes "Kino" und sicherlich ebenso potentielle Award-Anwärter! Herrlich auch die bluesige, an Eric Churchs "The Wrecking Ball" erinnernde Ballade "The Only One Who Gets Me", eine wunderbare Liebeserklärung an seine Frau Cassie McConnell. Recht poppig, aber ungemein stilvoll geht es auf Tracks wie "Lonely Girl" (Mitschreiber und auch musikalisch involviert der in Nashville zur Zeit stark angesagte Chris Stapelton) und "Round In Circles" (geschrieben mit Bruder Josh, der hier auch Harmoniegesänge mit einbringt) zu, was die tollen Musiker wie u. a. Michael Rojas, Jerry McPherson, Chad Cromwell, Jimmie Lee Sloas, Bill Watson, Justin Schipper, Rob McNelley und Paul Worley, der das Werk auch in einem transparenten, klaren Sound produziert hat, alleine schon garantieren. Am Ende lässt Charles mit "Leaving Nashville" nochmals eine superbe, mit Piano, Steel und einfühlsamen Streichern unterlegte Hammer-Ballade, in der Tradition von Songwritern wie Will Hoge, Marc Cohn & Co. vom Stapel. Ganz starker Stoff. Fazit: Klasse Solo-Album des Lady Antebellum-Frontmannes und männlichen Lead Sängers Charles Kelley, dem auf "The Driver" eine tolle Mixtur aus Songs zwischen New Country, Countryrock, Pop und Singer/Songwriter-orientiertem Material gelingt. Hier kommen nicht nur die Lady Antebellum-Fans voll auf ihre Kosten. Da fährt man sehr, sehr gerne mit! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Your Love - 4:15
2. The Driver (feat. Dierks Bentley & Eric Paslay) - 4:34
3. Dancing Around It - 4:36
4. Southern Accents (feat. Stevie Nicks) - 4:14
5. Lonely Girl - 2:58
6. The Only One Who Gets Me - 3:45
7. Round In Circles - 4:15
8. I Wish You Were Here (feat. Miranda Lambert) - 3:47
9. Leaving Nashville - 3:28

Art-Nr.: 9101
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Kendall, Jeannie - all the girls i am [2005]
Zweites Solo-Projekt von Jeannie Kendall, den meisten Country-Experten sicher noch ein Begriff als Part des Vater/Tochter-Duos "The Kendalls", das mit "Heaven’s Just A Sin Away" wohl seinen größten Hit erzielte; ein Lied, das immerhin unter den 100 wohl besten, jemals geschriebenen Country-Songs gelistet wird. Nach dem tragischen Tod ihres Vaters Royce im Alter von nur 63 Jahren, brachte Jeannie ihr Debüt 2003 im Country-Bluegrass-Stil als reines Akustik-Album heraus und erntete dafür verdientermaßen hervorragende Kritiken von allen Seiten. Jeannie und ihre Produzenten Brien Fisher und Mike Stults entschieden sich beim jetzt vorliegenden, wieder sehr gelungenen Nachfolger "All The Girls I Am" allerdings für eine recht vielseitige Scheibe mit allem "Drum und Dran". Wobei man dem Independant Label "CbuJ Entertainment" eine erstaunliche Bereitschaft attestieren muss, in Sachen Personal, Technik und Gestaltung zu investieren.Unglaublich, welcher Aufwand hier betrieben wurde. Sehr interessant vor allem die im Booklet von Stults detailgetreue Wiedergabe der Entstehung dieser CD aus Sicht eines Co-Produzenten, wo zum Teil ziemlich aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Nett gemacht! Ziel der neuen Scheibe war es allerdings auch, einmal phasenweise aus den traditionellen Bahnen auszubrechen, und die eine oder andere nicht unbedingt countrytypische Note einzuflechten, ohne insgesamt die Countryroots aufzugeben. So hat das eröffnende Titelstück durch ein hier als "Penny Whistle" bezeichnetes (Flöten-)Instrument, gespielt von Harmonika-Koryphäe Jim Hoke (laut Liner Notes rannte er, als er das Demo zu hören bekam, mal eben zwei Blocks nach Hause, holte die Flöte, und fügte nach Rückkehr ins Studio seine Ideen in den Song ein, und alle waren restlos begeistert) ein wunderbar keltisches Flair. Ein sehr atmosphärisches Stück, wobei sich Jeannie’s dünne, helle Stimme irgendwo zwischen Dolly Parton und Cyndi Lauper einzupendeln scheint. Komponiert übrigens von der australischen Opern Sängerin Amanda Colliver, die auch den Harmonie-Gesang beisteuerte. Oder "Keep Us Warm", das unter dem Motto "Country meets Melodic Pop-Rock" stehen könnte. Geschrieben und eingespielt von einem schwedischen Trio (Malmberg/Johansson/Axelsson), wobei Jeannie’s Gesang in Nashville aufgenommen und beifügt wurde. Die Bänder wanderten einige Male zwischen den Staaten und Europa hin und her. Stults bezifferte allein den Aufwand für die Abmischerei mit 80 Stunden Arbeit. Ein toller, moderner Song mit leichtem Stevie-Nicks-Flair und feinen E-Gitarren. "(Somewhere Between) Heaven & Mexiko", eigentlich für Interpreten wie Bobby Bare oder Mark Chesnutt gedacht, hatte laut Meinung der Macher, dann doch eher "Girl-Charakter", und gab Jeannie Gelegenheit sich mit einer zum Titel passenden spanischen Horn-Section auseinander zu setzen. Herausgekommen ist eine großartige, lupenreine, locker flockige und melosische Countrynummer voller herrlichem Tex-Mex-Feeling! Dann die wunderbare, entspannte und flüssige Country-Ballade "Wild honey" im semi-akustischen Gewand mit schönen Dobro-, Fiddle,- und Steel-Klängen! Also jede Menge "Spielereien", dennoch immer in sich geschlossen wirkend, ein toller, klarer Sound... - das heißt: Experiment eindrucksvoll gelungen! Die traditionelle Seite wurde aber, wie gesagt, nicht wirklich vernachlässigt. Dazu konnten sich jede Menge erstklassiger Instrumentalisten auf dem Werk austoben, wobei Sonny Garrish am Steel und Larry Beaird an der Akustik-Gitarre, Mandoline und Banjo zu den auffälligsten Akteuren zählen. Ein Genuß auch immer wieder den brillanten Brent Mason an der E-Gitarre zu hören, der bei Stücken, wie "Just A Memory" (eine Nummer vom Debütalbum, diesmal als "Electric Version") oder "It Always Rains" einmal mehr beweist, warum er in Nashville zu den absoluten "Giganten" der Gitarrenspieler gezählt wird. Sehr schön auch die Neueinspielung des Kendalls-Stückes "Make A Dance", bei dem die Harmonievocals ihres verstorbenen Vaters mit eingebracht wurden. Insgesamt ein tolles Jeannie Kendall-Album, das wunderbar den Bogen vom traditionellen Country zum modernen Country-Pop spannt, und sicher für Verfechter beider Ausrichtungen bestens geeignet sein dürfte. Und bei allen Mädels, die Jeannie laut Titel in sich vereint, ist eines sicher: Sie ist ein klasse singendes Girl! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3244
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
(Somewhere between) Heaven & Mexico
Wild honey
Keep us warm
Just a memory
It always rains

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Kendall, Jeannie - same [2003]
"Jeannie Kendall carries on the tradition", heißt es zusammenfassend in einem Artikel eines US-Country-Journalisten über das Debutalbum von Mrs. Kendall. Jawohl, das tut sie - 100%ig! Kendall, Kendall... der Name kommt euch irgendwie bekannt vor.. - klar: Jeannie Kendall ist die eine Hälfte des in den 70iger und 80iger Jahren so erfolgreichen und Grammy-ausgezeichnteten, berühmten Country -Vater/Tochter-Duo's "The Kendalls". Wer erinnert sich nicht an Hits wie "Heaven's just a sin away", "Pittsburgh stealers", I'm already blue"oder "Thank God for the radio"! Niemlas zuvor hat Jeannie Kendall ein eigenes Album veröffentlicht. Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1998, die Aufnahmen zu einem akustisch orientierten Album der Kendalls hatten bereits begonnen, machte Jeannie erst einmal eine lange Pause, bis sie schließlich jetzt die damalige gemeinsame Idee wieder aufgriff. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Debut von großer musikalischer Klasse. Traditioneller, purer, Bluegrass-orientierter Acoustic-Country, herrlich frisch und rein, voller bestechend schöner Melodien, vollkommen entspannt und locker dargeboten. Damit bewegt sie sich in etwa in den musikalischen Gefilden von Alison Krauss, der aktuellen Dolly Parton oder der Stevens Sisters. Und sie kann mit diesen Leuten locker mithalten. Niemals war ihre Stimme besser! "She sings like an angel", schwärmt man in Amerika. Eine wunderbare Instrumentenvielfalt aus akustischen Gitarren, Mandolinen, Dobros, Fiddles, Acoustic Bass und dezenter Percussion bestimmt das Geschehen und erzeugt einen glasklaren Sound. Kein Wunder, bei diesen Musikern! Mit dabei z. B. die kompletten Union Station-Musiker von Alison Krauss auf 4 Tracks, Dan Tyminski, Ron Block, Rob Ickes, Stuart Duncan, Larry Franklin, Barry Bales, Adam Steffrey, Kenny Malone...usw.! Immer wieder hören wir neben Jeannie's brillanter Lead-Stimme auch traumhafte Harmonien, bei denen sie unterstützt wird von Leuten, wie Rhonda Vincent, Alison Krauss, Carl Jackson, Ricky Skaggs, Allison Moorer, DeAnna Cox, und auf zwei Stücken auch ihrem Vater Royce Kendall, dessen Passagen, wie oben erwähnt, bereits 1998 eingespielt wurden. Bei der absoluten Traumnummer "Timeless and true love", einem fantastischen, puren Acoustic Honky Tonk-Stück, hat es sich sogar Superstar Alan Jackson nicht nehmen lassen, mit ihr ein Duett zu singen. Was für ein herrliches Stück, was für eine Melodie. Sowohl Jeannie als auch Alan Jackson singen je eine Strophe solo, um sich dann bei dem Refrain wunderbar zu ergänzen. Ihre Stimmen passen prächtig zusammen. Allein dieser Track ist schon das Geld für die CD wert, doch das Album bietet auch ansonsten keinerlei Schwächen. So zum Beispiel das wunderbare, rhythmische Eröffnungsstück "That's what your love does to me", der herrliche Country-Waltz "Love chooses you" mit seinen tollen Gitarrenpassagen, das frische, locker flockige "I wonder where you are tonight" mit seinem transparenten Zusammensoiel aus Gitarren und Mandoline, das Dobro-getränkte Laurie Lewis-Stück "Old friend", oder die traurige Country & Western-Nummer "Just a memory"! Alle Tracks sind sehr relaxt und bewegen sich zumeist im Midtempo-Bereich. Hektisches Bluegrass-Geschrammel gibt es nicht! Jeannie Kendall erzeugt mit ihrer sauberen Stimme und ihrer Musik ein wunderbar behagliches Gefühl. Ein gutes Gläschen Wein, am Kaminfeuer sitzen, von den Traditionen Amerikas träumen, und Jeannie Kendall zuhören - das ist es! Traditioneller Acoustic-Country vom Allerfeinsten! Zum Geniessen...

Art-Nr.: 1837
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Timeless and true love
Old friends

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