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Lucas, Austin - stay reckless [2013]
Der aufstrebende, junge Singer/Songwriter Austin Lucas beglückt die Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Welt mit einem wahren Feuerwerk von tollen, packenden Songs, allesamt vereint auf seinem neuen, baumstarken Album "Stay reckless". Lucas, aufgewachsen im Bezirk von Monroe County im U.S.-Bundesstaat Indiana, wurde in eine musikalisch sehr ambitionierte Familie hineingeboren, deren Roots im Folk- und Bluegrassbereich liegen. Sein Vater, Bob Lucas, beispielsweise ist selbst ein erfolgreicher Musiker und Songwriter, dessen Anerkennung immerhin so weit reichte, dass die große Alison Krauss zwei seiner Songs für ihren früheren Alben einspielte. Doch im Laufe seiner Jugend rebellierte Austin zunächst gegen seine Americana-Roots und zog mit diversen Punk-Bands durch die Gegend. Doch seine natürlichen Gene und Wurzeln setzten sich schließlich wieder durch und Austin Lucas fand zurück auf den "Pfad der Tugend". Americana-Musik ist seine Berufung, doch die punkigen, rockigen Jahre haben auch ihre Spuren hinterlassen, zumindestens, was "Stay reckless" betrifft. Das "Ding" ist wirklich ein Hammer-Album geworden. Etliche, ausgedehnte Tourneen haben Lucas musikalisch immens reifen lassen. So war er beispielsweise auch mit Willie Nelson's berühmter "Country Throwdown Tour" unterwegs. Austin Lucas und seine exzellenten musikalischen Mitstreiter (u.a. Todd Beene - guitars, pedal steel, Eric Giles - drums, Joey Knieser - guitars, piano, organ, Hoot Hester - fiddle, mandolin, Bingham Barnes - bass) verstehen es blendend, Lucas' Folk- und Country-Wurzeln mit seiner Rock-Neigung zu vereinen. Herausgekommen ist eine geradezu mitreissende Americana-Mixtur aus krachendem Roostrock und wundervollem Alternate Country mit einem leichten Schuß Heartland-Rock Es ist gar nicht leicht, Vergleichsgrößen zu finden, doch das Klientel solcher Leute wie etwa Chris Knight, ein rauer John Mellencamp, Steve Earle, der frühe Will Hoge, ein rockiger Ryan Adams, aber auch Buddy Miller und Konsorten, dürften von Austin Lucas begeistert sein. Erdige, zündende, dreckige E-Gitarren, dynamisch "scheppernde" Drums und driving Basslines bestimmen weitestgehend die lauten Uptempo-Nummern, und auch die zurückhaltenderen, balladesken Nummern bestechen mit einer herrlich unverbrauchten Zwanglosigkeit und natürlichen Rauheit. Diese "Mugge" bewahrt ihre Ecken und Kanten (das ist gut so!) und glänzt trotzdem mit klasse Melodien. Los geht's mit dem bärenstarken, kernigen, fulminant abgehenden Rootsrock-Kracher "Let me in", der Fahrt aufnimmt, als gäb's kein Morgen. Was für ein Power-Dive! Die Melodie ist klasse und die rotzigen Gitarrenläufe (scharfes, dreckiges Solo) sind einfach "mega-geil". Auch das folgende "Alone in Memphis" hat wieder diesen ungemein forschen, dezent punkigen Drive. Doch trotz dieses so zwanglos und rau nach vorn galoppierenden Rhythmusses und der ganzen Intensität ist das im Grunde nichts anderes als lupenreiner Americana-Rock und allerfeinster Alternate Countryrock. Grandios die in dieser Power eingebauten Pedal Steel-Linien und die ohrenfreundliche Melodie. Dann wird es etwas entspannter. "Four wheels" ist eine wundervolle, Fiddle- und Pedal Steel-getränkte, flockige (Alternate)Countrynummer, bei der man deutlich Lucas' Einflüsse von Gram Parsons über Willie Nelson und Merle Haggard zu Steve Earle bemerkt. Noch ein wenig ruhiger, aber dennoch schön erdig und dreckig, geht es bei der feinen Singer/Songwriter-/Americana-Ballade "Rings" zu. Akustische Gitarre, traumhafte Pedal Steel-Licks, eine einsame Fiddle und Lucas' ausdrucksstarker Gesang agieren in vollendeter, natürlicher Harmonie. "Save it for yourself" besticht mit tollen Tempo- und Rhythmuswechseln zwischen ruhiger Singer/Songwriter-Mentalität und knackigem Heartland-Rock, das Titelstück "Stay reckless" rockt ebenfalls kräftig und das das Album beschliessende "Splinters" ist eine fantastische Ameicana-Ballade mit semi-akustischer Instrumentierung aus Mandoline, ein paar Piano-Fills und kratzigen, dreckigen E-Gitarren - frei von jeglichen Drums - eingebunden in eine klasse Melodie! Austin Lucas zeigt vom Anfang bis zum Ende keinerlei Schwächen. Die Songs sind einfach toll, Sound und Produktion sind es ebenfalls (produziert haben Lucas und Mark Nevers - u.a. Lampchop und Jason Isbell). Keine Frage, "Stay reckless" knallt mit "voller Breitseite" in die Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Welt und hinterlässt ein dickes Ausrufezeichen. Eins ist sicher: Die Fangemeinde von Austin Lucas wird in Windeseile anwachsen...

Das komplette Tracklisting:

1. Let Me In - 3:27
2. Alone in Memphis - 3:39
3. Four Wheels - 3:38
4. Small Town Heart - 3:32
5. Rings - 3:53
6. Save It for Yourself - 4:09
7. Different Shade of Red - 4:12
8. Stay Reckless - 3:12
9. So Much More Than Lonely - 2:21
10. Gift and a Gamble - 3:14
11. Splinters - 4:33

Art-Nr.: 8297
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Let me in
Alone in Memphis
Four wheels
Rings
Save it for yourself
Sray reckless
Splinters

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Lucero - women & work [2012]
In der Roots-/Alternate Country-/Americana Rock-Szene geniessen Lucero schon seit rund 10 Jahren ein immenses Ansehen. Frontmann Ben Nichols mit seiner wunderbar heiseren, Staub-gegerbten, zuweilen etwas an einen erdigeren, kraftvolleren Steve Forbert erinnernden Stimme und seine Mannschaft stehen seit Jahren für einen rauen, trockenen, Southern-flavoured Sound, der irgendwo zwischen den Drive-By Truckers und kantigen Replacements angesiedelt ist. Nun legt die Truppe aus Memphis/Tennessee ihr brandneues Werk "Women & work" vor, ihr erstes bei dem renommierten ATO-Label, und macht damit nochmal einen riesigen Schritt nach vorn. In puncto Songwriting, Musikalität, Songstrukturen, Feeling, Spirit, Ausstrahlung - in allem. Es ist ein Pracht-Album geworden, eine herrliche, liebevolle Hommage an die Heimatstadt der Band mit einem ganz wundervollen Memphis Rock-/Soul-/Blues-Flair. Ben Nichols sagt dazu: "This record is Lucero doing what we do best. It s one part barrelhouse Rock & Roll and one part lonesome nights. The thing is, we are having more fun than ever playing both on stage and off and I think that shows on this album". Zu dem typischen trockenen Rootsrock-/Alternate Country-Sound der Band kommen diesmal eine gesunde Portion Heartland-/Memphis Rock und eine dezente Blues-/Soul-Atmosphäre hinzu, manchmal sogar ein wenig nostalgisch wirkend. Die großartige "Horn-Section", die diesmal das Klangbild bereichert, passt, gerade weil sie auch niemals zu opulent auftritt, einfach perfekt dazu. Die Songs sind lange nicht mehr so ruppig und Indie-mässig wie zu früheren Zeiten. Im Gegenteil: Sie klingen erstklassig strukturiert und bestechen mit hervorragenden Melodien. Durch das Memphis-/Heartland-Feeling klingen Lucero fast wie eine Mischung aus den Drive-By Truckers und erdigem Springsteen-Rock. Das hat eine Menge Charme und viel Klasse.Songs wie der hinreissende, kraftvolle und melodische Memphis-Rocker "On my way downtown", der furios dampfende und rollende Honky Tonk-/Roadhouse Heuler "Women & work", der vonn rootsigen E-Gitarren und funky Bläser-Fills bestimmte, kochende, "rocking and rolling" Blues-Boogie "Juniper" oder der wundervolle, ein feines Southern-Feeling verbreitende, von Steel-ähnlichen Gitarren umgebene Alternate Country-Rocker "Sometimes" mit seiner tollen Melodie und dem herrlichen Zusammenspiel von Gitarren, Piano und dezenten Bläsern sind nur einige, willkürlich ausgewählte Beispiele für die exzellente Vorstellung, die Lucero mit diesem fabelhaften Album abliefern. Ohne Frage ein absolutes, wenn nicht DAS Highlight der Jungs in ihrer bisherigen Karriere. Aufgenommen in den berühmten Ardent-Studios von Memphis und erstklassig produziert von Ted Hutt (u.a. Gaslight Anthem, Dropkick Murphys) begeistern wir uns an bestens hängen bleibendem Memphis- und Heartland-flavoured Americana-/Alternate Country-/Rootsrock vom absolut Feinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Downtown (Intro) - 1:07
2. On My Way Downtown - 4:29
3. Women & Work - 3:06
4. It May Be Too Late - 4:03
5. Juniper - 4:43
6. Who You Waiting On? - 3:29
7. I Can't Stand To Leave You - 4:49
8. When I Was Young - 4:43
9. Sometimes - 4:53
10. Like Lightning - 4:15
11. Go Easy - 5:30

Art-Nr.: 7715
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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On my way downtown
Juniper
Who you waiting on?
When I was young
Sometimes
Like lightning

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Lukas, Ted & the Misled - learn how to fall [2010]
Einige No Depression-/Americana-/Gitarren Rootsrock-Enthusiasten werden sich sicher noch an Florida's leider viel zu kurzlebige Vorzeige Rootsrock-Truppe "Hangtown" erinnern, die vor rund 10 Jahren in der Szene für mächtig Furore sorgten. Heute, eine Dekade später, hat deren einstiger Frontmann Ted Lukas mit "The Misled" endlich wieder einen "Haufen" zusammen, der mit seiner wunderbar unbekümmerten, rotzigen, erdigen und ehrlichen Spielweise als das legitime Erbe von "Hangtown" bezeichnet werden darf, nein muss. Denn prinzipiell machen die Jungs aus Tampa/Florida genau da weiter, wo "Eleven reasons", das letzte "Hangtown"-Album aufhörte. Wunderbar! "Learn how to fall" geht ab, wie "geschmiert". Gefälliger, voll im Gitarren-Saft stehender, dynamischer, "twangy" Rootsrock mit einer gesunden Portion Heartland Rock, einem Schuß Americana und einem unterschwelligen Power Pop-Flair, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Replacements, den Rolling Stones, Son Volt, Scott Miller & The Commonwealth, John Mellencamp, Bruce Springsteen, Will Hoge, Dan Baird und nicht zuletzt den Yayhoos um Eric "Roscoe" Ambel. Ja, das passt bestens ins Bild, denn "Roscoe" (The Del-Lords) hat das Album, das Lukas selbst produzierte, abgemischt und ihm phasenweise dieses in der Roots-Szene so geschätzte, typische, zwanglose "Ambel"-Feeling verpasst, das dessen Produktionen gemeinhin ausmacht. Das Songmaterial, komplett von Lukas komponiert, ist durchweg große Klasse. Es "kickt" und rockt voller "Schmackes", steckt voller prima Melodien und ist genauso einfach und kompakt, wie intelligent und spannend gestrickt. Die erdige Instrumentierung aus zwei satten, dreckigen Gitarren, Bass und Schlagzeug kommt geradeaus und auf den Punkt. Einfach stark, wie die beiden elektrischen Gitarren miteinander harmonieren und mit ihren fetten, straighten Riffs, Licks und Hooklines für die entscheidenden Akzente bei diesen klasse Nummern sorgen. Der hervorragende Lead Gitarrist Sonny John Sundstrom brilliert dazu immer wieder mal mit einem zünftigen, brennenden, exxzellent in Szene gesetzten, würzigen Solo. Los geht's mit dem flotten, knackigen, von einem wunderbar transparenten, satten Gitarrenmantel umgebenen. ungeheuer melodischen Roots-/Heartland-Rocker "The hard truth". Stark hier zudem das feurige, erdige Slidegitarren-Solo, das eine Menge Americana-Flair einbringt. Toller Auftakt, der mit der folgenden Nummer fast noch getoppt wird. "Forgive & forget" heißt das Stück, ein tierischer Gitarren-Rootsrocker an der Schnittstelle "The Rolling Stones meets the Yayhoos meets Bruce Springsteen's 'Ramrod'-Groove". Fulminante, straighte Riffs lassen die Muskeln spielen, der Drummer gibt einen kompromisslosen Beat vor, in der Mitte ein zündendes Lead Guitar-Solo - und eine klasse Melodie. Americana-fueled Heartland-/Roots Rock'n Roll aus tiefstem Herzen! Der nächste Knüller: Die großartige Rootsrock-Ballade "Couldn't say goodbye" mit ihren sich prächtig ergänzenden, satten E-Gitarren, inklusive eines tolle Slide-Solos. So reiht sich eine klasse Nummer an die nächste (stark auch der lockere, flockige, dabei sehr knackige, dynamische und melodische Americana-Rocker "Learn how to fall" mit seinem genauso geschmeidigen wie erdigen Gitarrengewand), bis das Album schließlich mit dem noch einmal eine ordentliche Portion Dampf freisetzenden straighten Riff-Rootsrocker "The more things change" endet. Klasse Scheibe, die nicht nur die alte "Hangtown"-Gemeinde mobilisieren, sondern Ted Lukas auch eine Menge neuer Freunde aus der Gitarren Rootsrock-/Heartland Rock-/Americana Rock-Gemeinde bescheren sollte. "A rich Americana blend of rootsy Rock and Twang, featuring plenty of big guitar riffs and catchy melodic hooks", heisst es in einem U.S.-Review. Das unterschreiben wir blind. Wir attestieren Ted Lukas & the Misled für ihr neues Werk "Lear how to fall" einen dicken, fetten "Daumen nach oben"!

Das komplette Tracklisting:

1. The Hard Truth 4:21
2. Forgive & Forget 3:32   
3. Couldn't Say Goodbye 5:21
4. Learn How to Fall 3:27
5. Hooked On You 3:01   
6. Catching Up to You 3:37   
7. Precious Times 2:47   
8. Nothing's Ever Good Enough 3:37   
9. Your Own Worst Enemy 4:22
10. The More Things Change 4:50

Art-Nr.: 7022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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The hard truth
Forgive & forget
Couldn't say goodbye
Learn how to fall
Catching up to you
The more things change

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Lynch, Dustin - current mood [2017]
Drittes Album des aus Tullahoma, Tennessee stammenden Dustin Lynch, der damit nahtlos an die großen Erfolge seiner Vorgänger anknüpft. In einer Riege der Jason Aldeans und Luke Bryans dieser Tage hat er sich mittlerweile fest etabliert. Enthält seinen neuesten Top 5-Hit "Small town boy". Doch das wird nicht der einzige Chartbreaker dieses Albums sein.

Das komplette Tracklisting:

1. I'd Be Jealous Too - 3:05
2. Seein' Red - 3:14
3. Small Town Boy - 3:25
4. Why We Call Each Other - 3:20
5. Here We Come - 3:23
6. Love Me Or Leave Me Alone (feat. Karen Fairchild) - 4:05
7. Back On It - 3:29
8. I Wish You Were Beer - 3:06
9. State Lines - 3:11
10. Party Song - 3:11
11. New Girl - 3:39
12. Why Not Tonight - 3:05
13. Sun Don't Go Down On That - 3:26

Art-Nr.: 9512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lynch, Dustin - where it's at [2014]
Ein Debütalbum direkt mal so eben auf Platz Eins der Billboard Country Charts zu setzen, ist schon eine tolle Sache, zumal Dustin Lynch an den meisten Kompositionen auch selbst beteiligt war. Klar ist aber auch, dass dieser Erfolg, was den Nachfolger betrifft, gerade für so einen jungen Burschen ernormen Druck erzeugen kann. Für sein zweites Werk galt es jetzt für ihn und alle Beteiligten in seinem Umfeld wohlüberlegt zu agieren. Bei seinem Label Broken Bow Records entschied man sich, die Herausforderung offensiv anzunehmen und ganz im Stile ihres Flagschiffes Jason Aldean eher weiter ordentlich zu "klotzen", als auf die Bremse zu treten. Dustin Lynch's brandneue CD "Where It’s At" lässt mit satten 15 neuen Songs keine Wünsche offen und hievt den aus Tullahoma, Tennessee stammenden 29-Jährigen in den Status der Stadion-tauglichen Top New Country-Interpreten dieser Zeit. Ein Album voller kraftstrotzender, radiotauglicher Songs, die bestens dazu geeignet sind, Massen zu begeistern, aber auch mit einigen schönen Breaks dazwischen, welche die eher traditionell ausgerichtete Klientel des Genres überraschen wird. Das Produzenten-Erfolgsgespann vom Vorgänger, Brett Beavers und Luke Wooten, wurde diesmal nur noch bei drei Titeln ("Halo" - schöner verspielter Gute Laune-Track; "All Night" - schöner Midtemposong mit Powerrefrain und den zur Zeit bei vielen Künstlern der Szene angesagten, integrierten Whoa-Yeah-Crowd-Harmonie-Gesängen; und dem schön sensibel mit einer Mandoline, E-Gitarren-Fills und einer herrlich weinenden Steel bestückten "Your Daddy’s Boots", bei dem der zukünftige Ehemann seiner Angetrauten verspricht, in die großen Fußstapfen des geliebten Schwiegervaters zu treten) involviert. Der Rest blieb diesmal dem aus dem Jason Aldean-Umfeld bekannten Mickey Jack Cones vorbehalten, der sich hier auch instrumententechnisch und mit Backgroundgesängen einbringt. Der setzte diesmal mehr auf Fremd-Kompositionen von arrivierten und angesagten Hitschreibern wie Ashley Gorley, Matt Jennings, Ben Hayslip, Rhett Akins, Marv Green & Co., lässt aber Dustin auch bei einzelnen Stücken, wie dem euphorischen "To The Sky", der Powerballade "Sing It To Me", der Ode an das einfache Countryleben "She Wants A Cowboy" (erinnert ein wenig an Glenn Campells Hit "Rhinestone Cowboy"), und dem mit einem von Bruce Hornsby-/Phil Vassar-infizierten Piano aufwartenden "Middle Of Nowhere" auch seine kreative Ader ausleben. Auch bei den Musikern wurde kräftig am Personalkarussell gedreht. Diesmal geben hauptsächlich Lonnie Wilson (Drums) und Mark Hill (Bass) den Rhythmus vor, während Troy Lancaster und Mickey Jack Cones die vorzügliche E-Gitarrenarbeit (klasse Soli sowie starke Hintergrund- und Fill-Arbeit) erledigen. Lediglich Mike Johnson durfte wieder sein Steel-Können einbringen und bildet über die gesamte Spielzeit mit den übrigen Gitarren ein kongeniales Gespann. Der Opener "Hell Of A Night" legt direkt höllisch los (wuchtiger E-Gitarren-geführter New Country-Mainstream) und gibt auch prinzipiell die Richtung für den fast durchgehend cabriotauglichen Rest des Silberlings mit den dezent eingestreuten Durchatmern vor. Auch der Single-Einstieg mit dem sommerlich-frohlockenden, Bro Country-angelehnten Titelstück "Where It’s At" lässt sich schon mal gut an und hat sich in den Top-10 mit steigender Tendenz eingenistet. Fazit: Das zweite Album von Dustin Lynch wird mit einer hohen Rate an Hitsingles die Nashville-Charts ordentlich aufmischen. Er ist auf dem besten Weg, so prophezeiten wir es auch schon beim Vorgänger, den etablierten "Platzhirschen" Trace Adkins, Jason Aldean, Blake Shelton, Luke Bryan & Co. den Rang abzulaufen. Toller Bursche dieser Dustin Lynch! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hell of a night
2. To the sky
3. Halo
4. After party
5. Where it´s at
6. Mind reader
7. Right where we want it
8. She wants a cowboy
9. Sing it to me
10. All night
11. Middle of nowhere
12. World to me
13. What you wanna hear
14. Your daddy´s boots
15. American prayer

Art-Nr.: 8660
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lynn, Loretta - would't it be great [2018]
"Contemporary, vintage Classic Country" in Reinkultur und vom Allerfeinsten! Was die legendäre, inzwischen 86-jährige "Country Queen" Loretta Lynn hier leistet, ist schlicht phänomenal. "Wouldn't it be great" enthält 13 wunderbare, neue "real country songs", allesamt von ihr komponiert oder mitkomponiert. Sie singt immer noch richtig toll, voller Seele, Herz und Inspiration. Produziert haben das Werk ihre Tochter Patsy Lynn Russell und Johnny Cash's Sohn John Carter Cash. Unter anderem enthält das Album neue, frische, wundervolle Versionen ihres alten Songs "Darkest Day" und des unvergeßlichen, autobiographischen, essentiellen Hits "Coal Miner's Daughter". In einem amerikanischen Review heißt es: "Loretta Lynn is back stronger than ever with Wouldn't It Be Great. All 13 songs are distinct and polished in their own special way. She proves that the country throne is still hers after 58 years in the music industry. One thing is for sure: there is only one Loretta Lynn. This album garners an A rating." Wir verneigen uns tief vor Loretta Lynn. Ganz große Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Wouldn't It Be Great? - 3:24
2. Ruby's Stool - 2:53
3. I'm Dying for Someone to Live For - 2:30
4. Another Bridge to Burn - 3:47
5. Ain't No Time to Go - 2:31
6. God Makes No Mistakes - 3:00
7. These Ole Blues - 2:52
8. My Angel Mother - 1:56
9. Don't Come Home a Drinkin' - 2:12
10. The Big Man - 2:45
11. Lulie Vars - 2:49
12. Darkest Day - 2:30
13. Coal Miner's Daughter - 3:11

Art-Nr.: 9690
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynne, Rockie - same [2006]
Einer der in Nashville ganz heiß gehandelten Newcomer ist Rockie Lynne, der nun, und das direkt auf einem Major-Label, sein Debüt abgeliefert hat. Lynne wuchs, streng religiös erzogen, in North Carolina auf. Erste musikalische Erfahrungen erwarb er in einem Jazz-Ensemble auf der Highschool. Danach begann er in verschiedenen Bands zu spielen. Nach dem Militärdienst folgte eine fundierte Gitarrenausbildung an einer Akademie in Los Angeles. Es folgt die Bekanntschaft mit dem Entertainer Mike Shane, der Rockie für diverse Aufnahmen mit nach Nashville begleitet. Lynne nimmt einige Engagements in Country Touring-Bands an und verbleibt einige Jahre in Music-City. Mitte der Neunziger Jahre beginnt er sich auf seine Solo-Aktivitäten zu konzentrieren und geht aufgrund der zentralen geografischen Lage nach Minnesota, wo er sich mit ein paar in Eigenregie erstellten CDs und zahlreichen Live-Auftritten eine große Anhängerschaft aufbaut. Eines Abends wird er bei einem Gig vom Warner Brothers Marketing Mitarbeiter Bruce Larson begutachtet, der sofort eine CD an den Präsidenten von Universal Records schickte. Die Vertragsunterzeichnung war dann nur noch Formsache. Für seinen Erstling wurden zwölf Stücke ausgewählt, die Rockie bereits zwischen 2002 und 2005 in Kooperation mit diversen Songwritern oder alleine komponiert hatte. Wie für ein Major-Label üblich, wurde ihm natürlich ein exzellentes Musikerpotential, wie u. a. Billy Panda, John Willis, JT Corenflos, Chris Leuzinger, Steve Nathan, Paul Franklin, Greg Morrow, Aubrey Haynie, zur Seite gestellt. Rein äußerlich einer Mischung aus Keith Urban und Jon Bon Jovi ähnelnd, könnte man vielleicht eine recht wilde, country-pop-rockige musikalische Gangart vermuten. Aber weit gefehlt, Rockie Lynne fühlt sich, zumindest auf seinem Debüt, in mehr traditionellen Country-Bahnen mit gemäßigtem Tempo zuhause, wobei er aber durchaus geschickt auch mal den ein oder anderen rockigeren Song einzustreuen weiß. Mit der Single "Lipstick", die sich durch eine klare Instrumentierung aus Akustik-, E-, und Steelgitarren (schönes E-Gitarren-Solo von JT Corenflos), ergänzt durch feine Piano- und Orgel-Tupfer, sowie Rockie’s kraftvolle, angenehme Baritone-Stimme auszeichnet, beginnt der Reigen dreier im Midtempo anzusiedelnder Songs. Erstmalig wird die Gangart bei "Super Country Cowboy" etwas "rockiger", einer knackigen, flotten Country-Rock-Nummer mit satten E-Gitarren-Riffs, Steel-Untermalung und dezentem Southern-Flair. Im Strophenbereich entdeckt man sogar leicht angerappten, schnellen, funkigen Sprechgesang, wie man ihn auch schon mal bei Chris Cagle’s Paradestücken der Sorte "Country By The Grace Of God" vorfindet. Stark, das ein wenig an Garth Brooks erinnernde "Do We Still", das im Midtempobereich beginnt, sich aber im Verlauf des Songs bei guter Gitarrenarbeit sehr kraftvoll entwickelt. Gar ein wenig John Mellencamp-Atmosphäre vermittelt der Country-Heartland-Rock-Song "Big Time In A Small Town". Knackige Drums, das typische Orgel-Pfeifen und wiederum tolle Gitarren (Skynyrd-mäßiges Riff) bestechen auf diesem Highlight des Werkes. Ein weiterer Höhepunkt ist sicher auch das mit Fiddeln und Harmonika (stark hier Terry McMillan) durchzogene "Every Man’s Got A Mountain", wobei auch die eingefügten Background-Vocals von Harry Stinson prächtig mit Rockie's Gesang harmonieren. Überhaupt wird auf diesem Album meist in den Refrains mit großartigen "Backs" vieler namhafter, meist weiblicher Akteure gearbeitet. Das sonnig relaxt dahin groovende "Holding Back The Ocean" glänzt in toller Country-Goodtime-Manier (schöne Mandolinen-Fills), während das abschließende "Red, White And Blue" balladeskes, patriotisch angehauchtes‚typisch amerikanisches "Country-Gefühlskino" bietet. Das Debüt von Rockie Lynne beeindruckt durch seine angenehme, ausgeglichene, instrumentell hochwertige Aufbereitung und gutes Songwriting, wobei hier zunächst der Fokus auf die sichere Etablierung des Künstlers in die Szenerie Nashville’s gerichtet gewesen sein dürfte. Prima, sehr solider, guter Stoff für Freunde von Billy Dean, Brian McComas, Tracy Byrd, Buddy Jewel, Tracy Lawrence, Garth Brooks & Co.! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4144
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Lynyrd Skynyrd - vicious cycle [2003]
30-jähriges Bandjubiläum feiern die Southernrock-Helden in diesem Jahr! Nach all den Schicksalsschlägen der Vergangenheit ist das wahrlich nicht selbstverständlich und nach dem Tod von Ur-Basser Leon Wilkeson glaubten viele nun, daß es endgültig vorbei sei. Auch eine kürzliche Hezroperation bei Gary Rossington wirft sie nicht aus der Bahn. Genz im Gegenteil: die nächste Tour steht schon an! Lynyrd Skynyrd are still alive - und das beweisen sie auch nachhaltig mit ihrem neuen Album "Vicious cycle". Selten wurde die Musik eines Skynyrd-Albums so kontrovers diskutiert, wie bei diesem Werk, doch, auch wenn es sicher nicht das beste aller Skynyrd-Alben ist (wer will das denn auch schon erwarten), so ist es dennoch ohne Zweifel ein absolut gelungenes, nein gutes, pures Southernrock-Album der Marke Skynyrd, sowohl von der musikalischen, als auch von der textlichen Seite, mit dem die Jungs zeigen, daß sie noch voll da sind. Oftmals sind die Erwartungen der Fans bei Skynyrd in allzu astronomischen Höhen angesiedelt. Wäre hier eine andere Band am Werk, würde man sie möglicherweise als die Southernrock-Entdeckung des Jahrzehnts feiern, doch bei Skynyrd reagieren die Anhänger ernüchternd. Dabei hat "Vicious cycle" mit seiner satten Spielzeit von über 70 Minuten ein paar richtige Southernrock-Highlights zu bieten, die es wahrlich in sich haben. Die Platte hat alles, was das Southernrock-Herz begehrt. Die Band agiert ungemein kraftvoll und druckvoll, steht voll im Saft! Wir hören peitschende, donnernde Drums, treibenden Bass, fette, fleischige, brodelnde und rasante Gitarrenläufe zuhauf, bei denen sich die 3 Gitarristen Gary Rossington, Rick Medlocke und Hughie Thomasson prima austoben, herrliches Honky Tonk-Piano, Blues-, Boogie-, Country- und auch ein paar Heavy-Bezüge sowie dieses so typische Flair des Skynyrd'schen Southern-Lebensgefühls. Ein paar Tracks (3-4) sind mit Bläsern (Jim Horn) und Streichern angereichert, was für manchen ein kleines Problem darstellen mag, doch auch diese Tracks sind durchaus zu ertragen, da das songwriterische Potential, welches die Jungs haben, gut abgerufen wurde. "That's how I like it" heißt der erste Song! Jawohl, und genau so mögen wir es. Eine bärenstarke Nummer! Kurzes, rootsiges Acoustic-Intro, und schon legen sie mit höllischer Power und immensem Druck los! Krachendes Schlagzeug, harte Heavy-Southern-Riffs, brodelnde Slide, Johnny van Zant's klasse Gesang (er ist gut in Form) und ausgedehnte, voluminöse, wechselseitige Lead-Gitarren-Soli bescheren uns einen pumpenden Southernrocker, der durch Mark und Bein geht. "Pick 'em up" ist ein typischer Skynyrd Southern-Boogie, bei dem Medlocke und van Zant abwechselnd den Lead-Gesang übernommen haben. Hier hören wir zum ersten Mal die gar nicht so störenden Bläser, doch trotzdem regieren natürlich das großartige Honky Tonk-Piano und das prächtige Slide-Solo diese Nummer. Ein absoluter Hammer ist dann wieder "Dead man walkin'"! Ein von kreativer Rhythmik geprägter, durchaus auch gefühlvoller Power-Swamp-Southernrock-Song mit einem gediegenen Voodoo-Feeling, einer klasse Songstruktur, großartiger Percussion, gleichzeitig aber auch einer gewissen Lockerheit und jeder Menge Drive. Im Mittelteil gibt's eine rasante Geschwindigkeitssteigerung mit tollem Slidesolo, ehe man dann wieder in den schwülen Swamp-Groove zurückfällt. "The way" ist ein ordentlicher, wenn auch durch die Streicher etwas überladener, Uptempo-Rocker, ehe mit "Red, white & blue" eine klasse, sehr melodische, fette, country-infizierte Southern-Power-Ballade folgt, die im übrigen völlig streicherfrei ist. Dafür hören wir wunderbares Pianospiel von Billy Powell und ein herzhaftes Slidesolo von Gary Rossington! "All funked up" rockt wieder mächtig los und bei dem ganz großartigen, Leon Wileson gewidmeten, "Mad hatter" liegt etwas regelrecht Bedrohliches, geradezu Gefährliches in der Luft. Ein herrlicher, toll strukturierter Midtempo-Rocker mit excellenten Gitarrenläufen. Ungemein fetten und satten "smokin'" Southernrock gibt's dann wieder auf "Jake". Großartige Slide-Gitarre paart sich mit einer transparenten Hammond und tollem Klavier, dazu eine klasse Melodie und schneidige, wieder ordentlich rasante, wechselseitige Gitarrensoli zwischen Medlocke und Thomasson, hallen voller Kraft und Saft aus den Boxen. Zum Finale dieses Songs geben sie dann ordentlich Gas und die Gitarristen gehen richtig ab! Sehr gelungen ist auch die Travis Tritt-like, mit Mandoline angereicherte, flockige Countryrock-/Southernrock-Ballade "Lucky man", bei der natürlich das fulminante Gitarrensolo auch nicht fehlt. Als Bonustrack gibt es ein Remake von "Gimme back my bullets" mit ihrem Bewunderer Kid Rock als Gast. An den dort untergebrachten Hip-Hop-Elementen werden sich die Geister sicher scheiden, doch vielleicht öffnet man dem klassischen Southernrock auf diese Art und Weise auch mal das Tor zur jüngeren Generation...! Warum also nicht - solange es sich nur auf einen Track bezieht! Egal, auch "Vicious circle" ist wieder ein klasse Southernrock-Album geworden, mit dem Lynyrd Skynyrd zeigen, daß sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören. Und das ist gut so! Im übrigen kommt die CD mit einem interessanten, informativen Booklet, das nicht nur alle Texte beinhaltet, sondern in dem auch noch in einer Art Jahreskalender ab 1964 (!!!) bis heute die Stationen der Bandgeschichte durchleuchtet werden und dementsprechend abgedruckt sind.

Art-Nr.: 1926
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Maddie & Tae - start here [2015]
Bärenstarkes Debutalbum des fantastisch harmonierendes Duos Maddie & Tae, das sind die beiden großartigen Singer-Songwriterinnen Maddie Marlow und Taylor Dye (an allen Songs sind sie kompositorisch beteiligt), die mit ihrer wunderbaren Musik nicht nur die Countryfans in Nashville, sondern auch die Kritiker und Experten begeistern. Ja, diese Mädels tun Nashville richtig gut. Mit ihren herausragenden Stimmen und ihrem vorzüglichen Songmaterial schaffen die beiden, und das macht sie so besonders, eine erstklassige Balance zwischen astreinen, schön traditionell fundamentierten, allerdings sehr zeitgemäß in Szene gesetzten Countrynummern (wie etwa der herrliche Opener "Waiting on a plane", der auch wunderbar in das Repertoire von nicht zu poppigen Lady Antebellum passen würde, oder das grandiose, flockige "Downside of growing up" mit seiner exzellenten Madolinen-, Gitarren-, Mundharmonika-, Banjo,- Pedal Steel-Begleitung, das auf der Schiene der überragende Ashley Monroe dargeboten wird) und sehr modernem New Country-Material, das auch mal auf poppiges "Programming" zurückgreift (wie zum Beispiel ihr großer Hit, das schmissige "Girl in a Country Song"), wobei jedoch niemals auch nur ansatzweise die "echte" Countrybasis aussen vorgelassen wird. Und dann diese Stimmen! Kein Frage, diese Mädels sind "real Country"! Mit an Bord sind solche 1a-Musiker wie etwa Dan Huff (der auch produzierte), Jimmy McPherson an den Gitarren, Paul Franklin und Dan Dugmore (Pedal Steel), Shannon Forest (Drums), Ilya Toshinskiy (Acoustic Guitar, Banjo, Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), und viele andere. "Maddie & Tae are far more than one-trick ponies. They stick to their guns on their full-length debut standing country proud", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. "Start here" ist ein super Start für die beiden, denen mit dieser prächtigen Musik eine blendende Karriere bevorstehen könnte. Weiter so, Mädels!

Das komplette Tracklisting:

1. Waitin on a Plane - 3.26
2. Girl in a Country Song - 3.37
3. Smoke - 3.01
4. Shut Up and Fish - 3.18
5. Fly - 3.37
6. Sierra - 2.45
7. Your Side of Town - 3.02
8. Right Here, Right Now - 3.37
9. No Place Like You - 3.19
10. After the Storm Blows Through - 3.42
11. Downside of Growing Up - 3.28

Art-Nr.: 8961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Magpie Salute, The - high water ll [2019]
Zweites, voller Dampf, Power und baumstarkem "rootsy and bluesy Rock'n Roll" steckendes Studioalbum und Sequel zu dem letztes Jahr erschienenen "High water l" von The Magpie Salute, der aktuellen Band um die beiden ex The Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, sowie Sven Pipien (Bass), ebenfalls ehemals The Black Crowes. Vervollständigt wird die Truppe von Matt Slocum (Keyboards) und Joe Magistro (Drums), alles exzellente Musiker, sowie dem hervorragenden Lead Sänger und Frontmann John Hogg. Zusammen fabrizieren die Sechs ein wunderbar fettes Gebräu aus erdigem, bluesigerm, stark Gitarren orientiertem Rock/Southern Rock/ Roots Rock und Jam Rock, der durchaus artverwandt mit dem der "Krähen" ist. Und das ist auch gut so! Das Songmaterial ist erstklassig - genauso gut strukturiert, wie jammig freizügig und spielfreudig. Die Musiker, vor allem die Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, bekommen jede Menge Freiraum für ihr exzellentes Spiel. The Magpie Salute gelingt mit "High water ll" ein absoluter Volltreffer, der nicht nur die Gefolgschaft der ehemaligen The Black Crowes vollends begeistern dürfte.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Here's the release of High Water II, the highly-anticipated second studio album from Rich Robinson’s latest band, The Magpie Salute.
Robinson (The Black Crowes) is again joined by fellow-travelers Marc Ford (The Black Crowes) on guitar, bassist Sven Pipien (The Black Crowes), drummer Joe Magistro, and keyboardist Matt Slocum, along with the remarkable John Hogg again handling the vocals. Together, the band conjures up a thick stew of psychedelia-tinged Americana Rock & Roll; a clear extension and expansion of the ideas we heard in their 2018 studio album High Water I.
Densely layered and packed full of musical ideas, these twelve tunes aren’t, with the exception of a few choruses, exactly “sing-along” songs. They’re most definitely “feel along” songs; the kind you’ll listen to way more than once, discovering new things with repeated plays. What we have here is a band in search of the source, the central universal vibe, and they’re getting mighty close.
The Magpie Salute means business and they prove it with opener “Sooner or Later.” Everything you need to know about the album is contained in this track. The band fills every sonic frequency from the opening bars, yet Hogg’s vocals and stream-of-consciousness lyrics still grab your attention and rise above the maelstrom of sound, then the nearly-chanted chorus gives you a soft place to land between verses and righteously buzzy lead breaks. A deep bass and piano open then settles into a very Stones-y groove on “Gimme Something” that is a straight-up visit to the church of Rock, right down to the “take me higher” chorus. Preach it. End of Summer track “Leave it All Behind” then kicks hard on the power of Joe Magistro’s heavy-hitting drums, then sneaks in a brief, trippy Beatle-esque middle section complete with vibrato chords.
Some powerful horn arrangements lift the country-tinged Americana of “In Here” to another place entirely. This stand-out track feels like a spirit-lifting anthem for every trembling searcher who remains undaunted. The Magpie Salute finally slows things down a bit and lets you catch your breath with the sad and pretty porch-picking open of “You and I” before building to another powerful and untethered finish; Robinson’s guitar mirroring every emotion in the vocals. The same template works, in spades, on “Mother Storm.” The spare acoustic open lays a foundation the band uses to build sound and emotion to a gorgeous peak, that leads to a long, slow fade-out that feels like waking up from a difficult but important dream. That mid-career Stones-y vibe deep in the band’s DNA returns on “Mirror Mix,” creating a bed of sound and vibration that listeners will want to lay down on while absorbing the “Feel what’s on the inside” chorus.
The mournfully beautiful Don Quixote-esque ode “Lost Boy,” featuring a guest turn on vocals and fiddle from Alison Krauss is a quiet gem that’ll drop tears in many beers. The band then switches gears entirely as the trippy sonic hi-jinx return on the sassy “Turn It Around.” With its strutting “Jean Genie” vibe, and gnarly guitar line snaking throughout, this is the kind of track that would be a rock radio hit if rock radio still existed. The trip peaks with “Life is a Landslide” as the first few ominous opening bars quickly give way to a bouncy through-the-looking-glass jaunt that sneaks in a heavy survival tip: “Life is a landslide you ride along or you die.” Following on that theme, the band reminds you to “live in the moment” with the bouncy blues/funk of “Doesn’t Really Matter.” But even this strutting, seemingly straight-ahead rocker surprises with an unexpected, blissed-out and dreamy middle section that then shifts back, on a dime, to a re-funkified coda. It’s that kind of extra effort that sets this band apart.
Album closer “Where is This Place” is a journey all its own. Building from the band’s slowest, swampiest opening groove and built on a loose guitar loop that I can’t quite call a “riff,” this jam has enough space for all the players to contribute and a tribal/hypnotic chorus that matches the guitar line. This is the band working toward its core essence; they’re not here to explain anything, they’re trying to get to a place of universal feeling and they want you to come along. You’re going to want to join them on High Water II.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. Sooner Or Later - 3:33
2. Gimme Something - 4:05
3. Leave It All Behind - 3:00
4. In Here - 3:22
5. You And I - 3:46
6. Mother Storm - 4:06
7. A Mirror - 4:12
8. Lost Boy (feat. Alison Krauss) - 4:21
9. Turn It Around - 3:54
10. Life Is A Landslide - 4:12
11. Doesn't Really Matter - 4:28
12. Where Is This Place - 4:11

Art-Nr.: 9908
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Mahan, Steff - same [2002]
Die Kritiker in und rund um Music City Nashville sind sich einig: die in Arkansas geborene und aufgewachsene, jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin, Gitarristin und Sängerin Steff Mahan ist eine der "hottest unsigned artists" im Country-Circuit. In der Tat, es ist wirklich erstaunlich, daß sie noch keinen Major-Deal hat, aber die großen Plattenfirmen werden sicher bald Schlange stehen, denn alle Kritiker-Euphorie ist mehr als berechtigt. Ihr Debut-Album ist eine wahre Perle, ein trextlich und musikalisch ganz herrliches New Country-Werk voller unbekümmerter Frische, gleichzeitig aber auch beeindruckender Reife, wie wir es schon lange nicht mehr gehört haben. Hochkarätige Songs, im übrigenm allesamt von ihr selbst komponiert, gespickt mit einer traumhaften Melodie nach der nächsten, frei von jeglichem hyper-modernen Schnickschnack, musikalisch immer auf den Punkt gebracht, lassen das Album von vorn bis hinten zu einem Hochgenuß werden. Steff hat eine wunderbar klare, kräftige Stimme. Sofort spürt man, wie sie sich mit ihren Songs identifiziert, mit welcher Seele sie singt. Unbekümmert, beherzt, gefühlvoll, aber wunderbar locker, und mit dem zielsicheren Gespür für das passende Songwriting und die richtigen Songs, trägt sie ihre kleinen New Country Meisterwerke vor. Ob knackig, dezent rockig, schwungvoll oder twangy, ob im gediegenen Midtempo-Bereich oder bei den fantastischen Balladen - es stimmt einfach alles! Dazu hören wir eine höchst angenehme, sehr transparente Instrumentierung aus akustischen und elektrischen Gitarren, Mandoline, Fiddle, Piano, Orgel, Bass und Schlagzeug. Das ist astreiner New Country, auch wenn man spürt, daß gewisse Folk-Roots vorhanden sind. Americana- und Countryrock-Einflüsse sind ebenfalls spürbar. Vielleicht tritt sie einmal in die Fußstapfen einer Mary Chapin Carpenter zu ihren besten Zeiten. In dieser Richtung ist ihre Musik anzusiedeln. Addiert man dann noch ein paar Nuancen einer frühen Rosanne Cash, einer Holly Dunn und einer jungen Trisha Yearwood dazu, so kommt man dem Steff Mahan-Sound schon sehr nahe. Gleich der zu selten. Und dieses Niveau hält sie bei allen Songs bis zum Ende durch. Herrlich auch die wunderschöne Ballade "I tend to lose things" mit toller Baritone-Gitarre, das zuerst ganz leicht, locker und ruhig beginnende, dann aber mit feiner E-Gitarre knackig in Szene gesetzte Midtempo-Stück "All we never had", die locker flockige, zum Cabriofahren geeignete, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, wie Öl runtergehende Uptempo-New Country-Nummer "Love me enough", die energische, schnelle Country-Tanznummer "Finally fine" mit rasanter Banjo-Begleitung, die feine Ballade "When I understood love", oder schließlich der großartige Finaltrack "State of the heart", nochmals eine Traumnummer, bei der Steff Mahan ihr ganzes Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt. Eine wunderbare Ballade - nur Acoustic Gitarre und Gesang, aber welch eine Melodie. Was für eerste Song "I don't wanna know" ist ein Knüller! Relaxte Percussion und excellente, melodische Gitarrenriffs bilden das Intro, dann setzt Steff's wunderbarer, sauberer Gesang ein, und schließlich bilden schwungvolle Drums, Bass und lockere E-Gitarren den musikalischen Mantel eines herrlich ins Ohr gehenden, lässigen New Country-Traumstückes. Leider hört man so etwas im heutigen Nashville viel in Songwriting! Faszinierend, welch ein wunderschöner Melodienbogen, und welch eine Spannung man mit einem solch sparsam instrumentierten Song erzeugen kann. Das hat richtig Klasse! Steff Mahan ist ein außergewöhnliches Talent, keine Frage! Sie hat das Zeug eine ganz Große zu werden. Wir drücken ihr dazu beide Daumen! Prächtiger New Country, der die Genre-Fans begeistern sollte. Ein absoluter Hochgenuß!

Art-Nr.: 1804
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't wanna know
Love me enough
Finally fine
State of the heart

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Malo, Raul - lucky one [2009]
Neues Soloalbum des ehemaligen Frontmannes von The Mavericks! Nie war Malo näher an seiner früheren Band, als mit "Lucky one". Narürlich wagt er auch wieder zwei, dreimal Ausflüge in jazzige, Latin- oder Easy Listening-Gefilde. Auch mal eine schmalzig triefende Ballade wird eingestreut. Aber knackiger Tex Mex-Country und flotte Honky Tonk- Knaller ala Mavericks sind ebenfalls zuhauf dabei. Das Mavericks-übliche, dezente, oft ein wenig an Roy Orbison erinnernde Fifties Pop-Flair fehlt auch nicht! Malo's Gesang ist wieder einzigartig. Klar Malo's bisher bestes Album ohne die Mavericks!

Das komplette Tracklisting:

1 Lucky One - 4:32   
2 Moonlight Kiss - 4:16   
3 Something Tells Me - 3:43   
4 Hello Again - 3:29   
5 Ready for My Lovin' - 4:41   
6 Crying for You - 4:45   
7 You Always Win - 3:26   
8 Lonely Hearts - 3:17   
9 One More Angel - 5:29   
10 Rosalie - 4:51   
11 Haunting Me - 4:18   
12 So Beautiful - 4:49

Art-Nr.: 6268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lucky one
Moonlight kiss
Hello again
Crying for you
Lonely hearts
One more angel

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Marshall Tucker Band, The - anthology: the first 30 years [2005]
2 CD-Set! In der jüngeren Vergangenheit wurde gerade der gesamte "Capricorn"-Katalog der legendären Southernrocker aus Spartanburg/South Carolina wiederveröffentlicht, jetzt folgt, sozusagen als "I-Tüpfelchen", noch ein wirklich gelungenes und übersichtlich zusammengestelltes Doppel-Album, das die gesamte Bandhistorie der ersten 30 Jahre durchleuchtet. Dieser Sampler ist so interessant, da es keinerlei Label-Einschränkungen gibt. Die musikalische Übersicht beginnt mit "Take the highway " vom Debut aus dem Jahre 1973 und endet mit dem aktuellen Werk "Beyond the horizon" (2004), von dem ebenfalls zwei Tracks enthalten sind. Dazwischen gibt es in insgesamt gut 2 1/2 Stunden einen großartigen Überblick über die Musik der Tucker-Boys. Die erste CD durchleuchtet die "Capricorn"-Zeit mit Titeln wie "24 hours at a time", "Fire on the mountain", "Heard it in a love song", "Can't you see", "Everybody need somebody", "Windy City blues", "Searchin' for a rainbow", usw., während die zweite CD die Zeit von 1979, als das "Running like the wind"-Album erschien, bis heute betrachtet. Dort finden wir dann u.a. Titel wie "Cattle drive" (aus "Tenth"), "Last of the singing cowboys" (aus "Running like the wind"), "Silverado" (aus "Dedicated"), "Good ole hurtin' song" (aus "Greetings from South Carolina"), "Stay in the country" (aus "Southern spirit"), "Driving you out of my mind" (aus "Still smokin'"), "If that isn't love" (aus "Walk outside the lines"), "Time don't pass by here" (aus "Just us"), usw.! Eine klasse Anthology, die auch die weniger populären Alben der Band nicht ausläßt! Viele der Alben, aus denen die Songs stammen, sind mittlerweile gestrichen. Auch das 24-seitige Booklet mit schönen Fotos, vollständiger Discographie und einem ausführlichen "Lebenslauf" der Band, geschrieben von Barry Alfonso, überzeugt voll und ganz!

Art-Nr.: 3029
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina christmas [2005]
Lynyrd Skynyrd haben es gemacht, 38 Special, und nun die Marshall Tucker Band: ein Weihnachts-Album! Natürlich werden sich wieder viele darüber "aufregen", was das denn nun wieder solle, doch auch Southern Rocker feiern Weihnachten und haben das Bedürfnis ihre diesbezüglich, der Jahreszeit entsprechenden Gefühle, musikalisch und künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Warum auch nicht? Im Falle der Marshall Tucker Band ist das durchaus gelungen! Klar, daß man hier kein neues "Searchin' for a rainbow", "Where we all belong" oder "A new life" erwarten darf, doch die Tucker-Boys bestätigen auch auf "Carolina christmas" durchaus den absolut positiven Trent ihres letzten, beachtenswerten Studiowerkes aus 2004, "Beyond the horizon". Aber, es ist und bleibt ein Weihnachts-Album! Will heißen, weihnachtliche Tradition ist von zentraler Bedeutung! Dazu haben die Jungs 8 altbekannte und allgegenwärtige Weihnachts-Standards, sowie 4 brandneue Eigen-Kompositionen eingespielt. Zumeist fließen die Songs, dem Anlaß entsprechend, sehr ruhig und entspannt aus den Lautsprechern. Der Titel des Albums passt sehr gut, denn in der Tat sind Doug Gray, Chris Hicks & Co. in der Lage das typische Carolina-Feeling, das die MTB über die Jahre hinaus in ihrer Musik definierte, in diese Weihnachts-Songs einfließen zu lassen. Läßt man einmal ein paar allzu traditionelle "Heuler", wie "Jingle bells" oder "Silent night", die eben auf einem Weihnachts-Album nicht fehlen dürfen, außen vor, so hören wir auch einige überaus gelungene, ja richtig starke Tracks! Zum Beispiel die Eröffnungsnummer "(I'm dreaming of a) White Christmas"! Ja ja, das ist schon der alte Standard, den jeder kennt. Fängt auch in der typischen Erwartung, sehr bedächtig und schnulzig an, doch nach rund anderthalb Minuten dreht die Band mittels eines großartigen Tempowechsels ordentlich auf und macht daraus einen richtig "scharfen", typischen, die guten alten Zeiten der Jungs in Erinnerung rufenden, abgehenden, dynamischen, "tuckerized" Southern Rocker voller Swing und Drive! Hat richtig Pfiff! Prächtig Chris Hicks' großartiges, southern-rockin' Lead-Gitarrenspiel, inklusive hervorragender Soli. Auch Doug Gray's Stimme kommt prima rüber! Klasse auch das funkig rockende, groovende "Christma in Carolina", der überaus melodische, herrlich flockige, mit tollen, lockeren E-Gitarren ausgestattete Country-/Southernrocker "Snowfall in Georgia", die entspannte, flüssige von Original-Mitglied George McCorkle (spielt hier auch Gitarre) mitkomponierte Ballade "Leave the Christmas lights on", oder das bewegende, von Doug Gray's Tochter Gabrielle Gray Leopard in bester Norah Jones-Manier gesungene, gefühlvolle, angejazzte "Ill be home for Christmas". Schönes Weihnachtsalbum der legendären Southern Rock-Truppe, gemäß dem Slogan des Cover-Aufklebers: "Go down home for the Holidays with the Marshall Tucker Band"...

Art-Nr.: 3811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Marshall Tucker Band, The - greetings from south carolina [2005]
Reissue von 1983! Newly remastered! Nachdem der "Capricorn"-Back-Katalog der Southernrock-Pioniere bereits neu veröffentlicht wurde, geht die Reihe der Wiederveröffentlichungen nun mit ursprünglich bei "Warner" erschienenen Alben weiter, diesmal jedoch leider ohne Bonusmaterial! Egal, die Fans wird's freuen, daß die Sachen endlich wieder erhältlich sind. Wie keine andere Band im Bereich des Southern Rocks verarbeitete die Marshall Tucker Band auf unnachahmliche Weise in ihrer Musik Rock-, Country-, Blues- und Jazz-Einflüsse. Ihr Einfluß auf diese Art von Musik, ebenso wie auf viele junge Jam-Bands, ist auch heute noch ungebrochen. "Greetings from South Carolina" zeigt die Band immens countryorientiert (ist fast schon ein reines Countryrock-Album) und bedeutet wieder eine klare Steigerung zu den Vorgängern. Man verwendet wieder deutlich mehr Eigenkompositionen, vor allem von Toy Caldwell, und kommt damit wieder näher an den Sound ihrer früheren Werke heran. Das ist sehr erfreulich. Enthält ein paar richtig tolle Nummern! Zum Beispiel das großartige "Carolina sunset" mit seinem typischen "Tucker"-Southern-Groove und einem feinen Saxophon-Zwischenspiel von Jerry Eubanks, die herrliche Southern/Swing/Honky Tonk-Nummer "Good 'ole hurtin' song" mit klasse Gitarrenläufen von Caldwell, den herrlich melodischen, lockeren Countryrocker "If I could only have my way", das fast schon grassige, flockige "Blood red eagle", den Steel-getränkten Country-Waltz "Bags half packed" (toller Gesang von Doug Gray) und den energischen Southern-Gospel-Rocker "Rollin' river", mit einem tollen finalen E-Gitarren-Solo von Toy Caldwell! Das Booklet im Design des Original-Covers enthält sehr interessante, umfangreiche Liner-Notes über die Band und speziell zur Historie dieses Albums. Ein feines Reissue!

Art-Nr.: 3467
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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