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Midland - on the rocks [2017]
Mainstream Countryrock und New Country, wie man ihn besser kaum spielen kann. Ein super Debut!

Das kmplette Tracklisting:

1. Lonely For You Only - 3:50
2. Make A Little - 3:01
3. Drinkin' Problem - 3:40
4. At Least You Cried - 2:38
5. Burn Out - 3:08
6. Out Of Sight - 4:21
7. More Than A Fever - 3:42
8. Check Cashin' Country - 3:49
9. Nothin' New Under The Neon - 3:46
10. This Old Heart - 3:14
11. Altitude Adjustment - 3:26
12. Electric Rodeo - 3:18
13. Somewhere On The Wind - 3:20

Art-Nr.: 9687
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Mike and the Moonpies - mockingbird [2015]
Es bleibt dabei: Die Countrymusic aus Texas ist der aus Nashville in Puncto Authentizität und und Genretreue um Längen voraus. Ein weiteres, herausragendes Beispiel dafür: Mike and the Moonpies, ein klasse Sextett aus Austin/Texas, das mit einer wunderbaren Mischung aus traditionellem Country, Honkytonk, Outlaw Country und Countryrock, gepaart mit ein wenig Americana-Einflüssen und dem, der Heimat der Truppe geschuldeten, herrlichen Red Dirt-Flair ganz groß auftrumpft. Kopf von Mike and the Moonpies ist Mike Harmeier, der sämtliche Stücke geschrieben hat, singt (klasse Stimme, erinnert ein wenig an Phil Hamilton) und Gitarre spielt. Ihm assistieren auf dem bereits dritten Album der Band, "Mockingbird" (es handelt sich um die besonders in Texas weit verbreitete, sogenannte Spottdrossel, bei Ornithologen beliebt wegen ihres lauten, komplexen und lang anhaltenden Gesangs), Kyle Ponder (drums, percussion), Preston Rhone (bass), Catlin Rutherford (guitar), Zachary Moulton (steel guitar) und John Carbone (piano, organ). Produziert hat Harmeier dieses feine Werk zusammen mit Michael Kincaid, Bandleader der hochgehandelten, texanischen Insidercombo What Made Milwaukee Famous. Aufgenommen wurde das Ganze in den legendären Cedar Creek Studios in Austin, das Engineering übernahm John Silva, der für seine Zusammenarbeit mit The Trishas bekannt ist. "Mockingbird" ist ein ganz wunderbares, erfrischendes, unbekümmertes,. ja ganz hinreissendes, von immenser musikalischer Qualität geürgtes zehn Stücke umfassendes Kleinod, das mit einer ungeheuren Leichtigkeit und Komplexität aufwartet. Sämtliche Tracks bewegen sich im Drei- bis Vier-Minuten-Bereich, sind aber mit sehr vielen, auf den Punkt gebrachten instrumentellen Feinheiten gespickt. Freunde schöner Bariton-E-Gitarren im Zusammenspiel mit reichhaltig eingesetzter Pedal Steel und schöner Klavierbegleitung, garniert mit etwas Fiddle und Mandoline, werden hier ihre helle Freude haben. Die Band hat sich von der Basis her eher der traditionellen Country-Schiene verschrieben, aber dies mit unerhörtem Facettenreichtum. Die CD beginnt mit der ersten Single, "Smoke 'Em If You Got 'Em", ein flockiger, dehr melodischer Midtempo-Countrysong, der auch ganz gut bei traditioneller ausgerichteten Red Dirt Acts wie Wade Bowen, John D. Hale oder der Casey Donahew Band ins Repertoire passen würde. Mit "Say It Simply" folgt ein lupenreiner Honky Tonker. Herrlich rein, herrlich "echt"! Hier heult die Steelgitarre, surrt die Fiddle und klimpert das Piano, dass es eine wahre Freude ist - dazu eine wunderbare, schön "old school" klingende Country-E-Gitarre. Die melancholisch anmutende Ballade "I Don’t Love You" kommt danach in einem Duett. Hier singt die von Ray Wylie Hubbard in höchsten Tönen gelobte Singer/Songwriterin Carson McHone die zweite Strophe und bildet im weiteren Verlauf einen tollen Kontrast zu Harmeier. Der knackige, rhythmische Titelsong "Mockingbird" (Reminiszenzen zu Steve Earles „Guitar Town“ kommen in den Sinn) wird durch eine tolle Mandoline getragen, gespielt vom hier ebenfalls viele Akzente setzenden Gastmusiker Wesley Holtsford (fiddle, mandolin). Klasse vor allem die Steel-/Mandolinen-/E-Gitarren-Kombination im schmucken Soloteil. "Never Leaving Texas" ist ein humorvoller, textlich mit schöner Selbstironie versehener, sowie erneut urig instrumentierter "Lonestar-Schwofer". Der wohl markanteste Track "South First Blvd" wird von herrlich entspanntem Southern-Esprit durchzogen, wie man es von der anfänglichen The Marshall Tucker Band kannte (tolle, typische E-Gitarren). Grandios hier, die nach dem E-Gitarren-Solo-Part völlig überraschend einsetzende, fantastische Saxofon-Einlage von einem weiteren Gast, Joseph Serrato. Herrlich! Das Alkohol-geschwängerte und voller Selbstmitleid besungene Klagelied "One Is The Whiskey" wird von einer dazu passenden, weinenden Steelgitarre und sanften Streichereinheiten "melancholisiert"."Delilah" nimmt dann nochmals Fahrt auf. Fiddle, Honkytonk-Piano und Bariton-E-Gitarre (kurze Twin Einlage) geben sich in rhythmischer Bakersfield-Manier die Klinke in die Hand. Klasse! Die beiden wieder sehr ruhig gehaltenen Balladen "A Song In Here" (herrliches Mandolinengezirpe, inkl. Solo) und traurige "Miserable Man" (schöne, bedrückende Piano Moll-Töne, stöhnende Trompeten am Ende) zum Ausklang, lassen den Hörer mit Harmeier förmlich mitleiden. Man merkt, dass die Band durch zahlreiche Auftritte, wie unter anderem in bekannten Locations wie der Gruene Hall in New Braunfels oder dem Billy Bob’s in Fort Worth, zu einem sehr versiert spielendem Gefüge zusammengewachsen und gereift ist, das mit relativ unspektakulär wirkenden Mitteln, ein Höchstmaß an musikalischer Effizienz zu Stande bringt. Eine Truppe, die man schon nach wenigen Liedern in sein Herz eingeschlossen hat. Vor allem, wie gesagt, auch ein willkommener Gegenpart zum mittlerweile unsäglichen Trend in Nashville, Country zugunsten kommerzieller Interessen immer mehr von der Popmusik vereinnahmen zu lassen. Harmeier & Co. zeigen mit ihrem "Mockingbird" solchem Ungebahren völlig die kalte Schulter und verteidigen, ähnlich wie es dem besungen Vogel nachgesagt wird, vehement und furchtlos ihr Country-Revier. Jason Boland & The Stragglers oder Eleven Hundred Springs lassen sich von einer ähnlichen Philosophie leiten. Hier dürfen Countrymusic-Liebhaber (aller Couleurs) noch in reinstem, mit allen typischen instrumentellen Zutaten, vertonten Liedgut baden, wie es so authentisch wohl nur noch in texanischen Gefilden möglich ist. Mike And The Moonpies, eine Band, die es zu entdecken gilt und von der man dann nicht mehr loskommt. Großartige Red Dirt Countrymusic, regelrechte Suchtgefahr! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Smoke 'Em If You Got 'Em - 3:47
2. Say It Simply - 3:11
3. I Don't Love You - 4:30
4. Mockingbird - 3:35
5. Never Leaving Texas - 4:05
6. South First Blvd - 3:24
7. One Is The Whiskey - 4:37
8. Delilah - 3:44
9. Song In Here - 2:53
10. Miserable Man - 4:00

Art-Nr.: 8992
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Smoke 'em if you got 'em
Say it simply
Mockingbird
Never leaving Texas
South first blvd.
One is the whiskey
Miserable man

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Miller, Buddy - cayamo sessions at sea [2016]
Wow! Wieder mal ein kleines Meisterwerk von Buddy Miller, zusammen mit jeder Menge hochkarätiger Freunde während der "Cayamo Session" auf See. Brillant!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

In 2012, Cayamo veteran Buddy Miller brought along some recording gear and set up a studio in the ship's library where he and his Sirius XM co-host Jim Lauderdale recorded episodes for their Buddy & Jim Radio Show. Buddy thought the radio show recordings sounded really good so, in 2014, he brought more gear, an engineer and some great musicians. They took over the Bliss Lounge where Buddy set up a temporary recording studio between the lanes of the bowling alley. For two days and nights, guest artists came to record and fans came to watch. It was so much fun, they did it all again in 2015. The audio presented on this release comes from those sessions. It is with great pleasure that New West Records presents Buddy Miller & Friends, Cayamo Sessions At Sea.

Das komplette Tracklisting:

1. After the Fire Is Gone (with Lee Ann Womack)
2. Love's Gonna Live Here (with Kacey Musgraves)
3. Sunday Morning Coming Down (with Kris Kristofferson)
4. Just Someone I Used to Know (with Nikki Lane)
5. Hickory Wind (with Lucinda Williams)
6. Wedding Bells (with Richard Thompson)
7. If Teardrops Were Pennies (with Elizabeth Cook)
8. Wild Horses (with Shawn Colvin)
9. Come Early Mornin (with Jill Andrews)
10. Take the Hand of Jesus (with Doug Seegers)
11. Angel from Montgomery (with Brandi Carlile and The Lone Bellow)

Art-Nr.: 9084
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Miller, Buddy - universal united house of prayer [2004]
Roots-/Americana-/Alternate Country-Ikone Buddy Miller, begnadeter Gitarrist, einzigartiger Sänger, großartiger Songwriter, Produzent, wohl einer der angesehensten Musiker des Genres überhaupt, mit seinem neuen Album! Was dieser Kerl auch anpackt, es hat Hand und Fuß! Auch "Universal united house of prayer" avanciert zu einem wahren Triumpf seiner musikalischen Innovation und herausragenden Fähigkeiten, voller traditionsbewußter, emotionaler Intensität. Miller drückt seinem ihm typischen Americana-/Alternate Country-Sound diesmal einen gehörigen Soul- und Gospel-Stempel auf, womit er Sixties-Größen, wie Marvin Gaye und den Staples seine Referenz erwist. Humanität, ethische und religiöse Werte und die menschliche Seele sind nur einige der Themen, die in den 11 fantastischen Songs durchleuchtet werden. Erdig, dreckig, harsch, roh und rough, aber voller technischer Brillanz, einzigaritiger Strukturen und mitreißender Arrangements geht Miller zu Werke. Wunderbar der energische, kraftvolle, schwarze Background-Gesang der beiden Töchter des "Fairfield Four"-Mitgründers Rev. Sam McCrary, Regina und Ann McCrary, die das soulige Gospel-Feeling auf fast allen Songs noch einmal untermauern. Los geht's mit der Mark Heard-Nummer "Worry too much", einem ungemein rauen Midtempo-Rootsrocker voller Southern-Gospel-Soul, bei dem Miller sogleich sein einmal mehr excellentes, unverkennbares Lead-Gitarrenspiel zum Besten geht. Der Funke springt sofort über! Herrlich dann auch das anschließende Remake des Louvins-Klassikers "There's a higher power" in einem wunderbaren, inspirierten, akustischen Gewand, gefolgt von dem trockenen, direkten, mit schöner Fiddle und tollen Gitarrenriffs gespickten, wieder voller Gospel-Anleihen und souligem Background-Gesang steckenden, von Buddy und Julie komponierten (von den beiden gibt's noch drei weitere Nummern), tollen Roots-/Alternate Country-Rocker "Shelter me"! Was wir dann hören, ist eine wahrhaft mitreißende, über 9-minütige Coverversion von Bob Dylan's, in diesen Tagen aktueller denn je wirkendem, Antikriegs-Epos "With God on our side", dem Buddy unverkennbar seinen typischen Americana-/Countryrock-Stempel aufdrückt! Wundervoll auch die semi-akustische, melodische Countryballade "Wide river to cross", mit Emmylou Harris als Background-Sängerin, grfolgt von dem traumhaften, ebenfalls von einer tollen Melodie geprägten, knackig satten Countryrocker "Fire and water", vollgepackt mit herrlichem Twang und unverkennbarem E-Gitarren-Sound, wie ihn eben nur Buddy Miller fabriziert. Genial auch der ungemein dreckige, von Buddy und Jim Lauderdale komponierte Roots-Countryrock-Kracher "Don't wait", der zwischedurch abrockt "wie die Sau", um anschließend wieder in einen etwas gemäßigteren, rootsigen, von Fiddle, Mandoline, Gitarre und toller Percussion bestimmten Midtempo-Groove zurückzufallen, wie auch das gemeinsam mit Victoria Williams geschriebene, robuste, folkige "This old world". Musikalische Wegbegleiter sind u.a. der großartige Brady Blade am Schlagzweug, Byron House am Bass, Phil Madeira (Orgel, Akkordeon, Lap Steel), Tammy Rogers (fiddle), Julie Miller, Jim Lauderdale, usw.! Über 50 Minuten leidenschaftlicher, ungeschliffener, intensiver, rauer, voller Gospelsoul steckender Rootsrock/Americana/Alternate Country für höchste Ansprüche! Schöne Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 2783
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shelter me
Wide river to cross
Fire and water
Don't wait
Returning

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Miller, Scott & The Commonwealth - reconstruction ~ live [2007]
Die "Bärchen Records-Crew" hatte im April 2006 im Rahmen des mittlerweile außerordentlich renommierten Americana/Roots-Festivals "Blue Highways" im niederländischen Utrecht das für Europa seltene, dafür aber um so genußvollere Vergnügen, Scott Miller and The Commonwealth einmal live erleben zu dürfen.
Dort mußten der Ex-Frontmann der legendären Rootsrock-Formation "The V-Roys" und seine Truppe als "Opening-Act" ran und brachten uns und das Publikum mit einem dynamischen und musikalisch über jeden Zweifel erhabenen, prächtigen Set sofort auf die richtige "Betriebstemperatur". Großartig, dass deren tolle Live-Mucke nun auch auf einem entsprechenden Live-Album der aktuellen "Citation"-Tour festgehalten wurde! Mitgeschnitten an drei Tagen (7. - 9. Dezember 2006) im Down Home in Johnson City/Tennessee, ist das Werk mit 19 Tracks/gut 67 Minuten Spielzeit (plus einem kurzen Spaß-Intro) randvoll gepackt und liefert einen prima Querschnitt der bisherigen drei Studioalben "Thus Always To Tyrants" von 2001 ("I Made A Mess Of This Town", "Dear Sarah" "Goddamn The Sun", "Is There Any Room To Cross"), "Upside Downside" von 2003 ("Amtrak Cresent", "Angels Dwell", "It Didn’t Take Too Long", "For Jack Tymon") und dem bereits erwähnten "Citation" von 2006: Letztgenanntes ist natürlich auf diesem Silberling schwerpunktmäßig vertreten mit tollen Live-Fassungen von "Jody", "Eight Miles Per Gallon", "Only Everthing", "Freedom’s A Stranger", "Still People Are Moving", "On A Roll" und "Wild Things"! Mit "Spike"1 (Tom Petty) und "Hawks And Doves" (Neil Young ) gibt es dazu zwei klasse Coverversionen, wobei der Young-Klassiker auch bereits auf "Citation" vertreten war, hier jetzt allerdings noch etwas rauer und authentischer. Man meint fast, Miller hätte sich für den Song Crazy Horse als Backing-Band ausgeliehen. Überhaupt bieten die Jungs eine herrlich raue, erdige, trockene, rootsige und unbeschwerte Performance voller Spielfreude und Energie in einer spürbar unbeschwerten, recht intimen Club-Atmosphäre. Staubiger Rootsrock, großartiger Alternate Country-Twang und knackiger Americana-Rock - kurzweilig, abwechslungsreich, kompetent! Miller's Truppe Commonwealth, bestehend aus Shawn McWilliams (Drums), Eric Fritsch (Keyboards, Guitar) und Jeremy Pennebaker (Bass), wie auch der Bandchef persönlich, zeigen sich in blendender Verfassung. Scott, auch gesangstechnisch sehr überzeugend, mit seinem vorzüglichen E-Gitarren-Spiel und die beeindruckende Rhythmusfraktion in seinem Rücken wirken, vor allem auch bei den vielen Tempovariationen innerhalb der Songs, überaus eingespielt. Trotz Miller's unbestrittenem, eigenständigem Stil schimmern immer wieder vermeintliche Einflußquellen durch, die von Neil Young, Chris Knight, Ryan Adams, John Mellencamp, Bruce Springsteen und Steve Earle bis hin zu Dan Baird oder den Bottle Rockets reichen. Besonders erwähnenswert in einem sich auf durchgehend hohem Niveau bewegenden Programm sind beispielsweise flotte und satt rockende Sachen wie "It Didn’t Take Too Long", ein fulminanter Roadhouse Rocker in bester Chuck Beryry-/Dan Baird-Manier und das Slide-wütige "Eight Miles Per Gallon", aber auch countryorientiertere, entspanntere Songs wie das lockere, staubige "Angels Dwell" (schöne Akustikgitarrenarbeit), "Arianne" (klasse Harmonies, einfühlsames E-Gitarren-Solo), das semi-akustische "On A Roll" (schön trocken, wieder tolles E-Gitarren-Solo) und das rhythmische, knackige, rootsige "For Jack Tymon" mit seinen tollen E-Breaks. Und wenn dann mit "Drunk All Around This Town" und "Is There Room On The Cross?" die Menge zum feuchtfröhlichem Mitgrölen animiert wird, und dies auch mit Freude und tosendem Beifall tut, dürfte auch dem Letzten klar werden, dass die Leute in Johnson City mit Scott Miller & The Commonwealth eine prächtige, drei Tage währende Roots-/Alternate Country-/Americana-Fete feierten. Feiern wir mit! Einfach klasse, diese Burschen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I made a mess of this town
It didn't take too long
Only everything
Wild things
For Jack Tymon

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Milligan Vaughan Project - same [2017]
Was für Musiker! Welch eine Vita! Was für eine großartige, musikalische Partnerschaft, tief verwurzelt im Blues und Rock & Roll! Der eine - Malford Milligan: Bärenstarker Sänger, einstiger Frontmann der legendären Austin-Supergroup Storyville mit David Grissom (der auch einen Großteil des hier vorliegenden MVP-Albums produzierte. sowie zum Teil als zweiter Gitarrist fungiert) und Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmussektion Tommy Shannon und Chris Layton. Der andere - Tyrone Vaughan: Sohn von Jimmie Vaughan, Neffe von Legende Stevie Ray Vaughan, Mitglied vin Royal Southern Brotherhood und ebenfalls ein herausragender Gitarrist, der die Gene des Vaughan-Clans im Blut hat und deren außergewöhnliche Gitarristen-Tradition wie selbstverständlich fortsetzt. Das verspricht eine exzellente musikalische Vorstellung, die die Beiden und ihre vorzüglichen Begleitmusiker auch "ohne mit der Wimper zu zucken" abliefern. Wir hören prächtigen "hard & straight rockin' Blues", sowie wunderbaren, ästhetischen "bluesy and soulful Rock" in allerbester Storyville-Manier, der geprägt ist von saustarkem Gesang, hervorragendem Songwriting, erstklassiger musiklaischer Qualität, sowie Power, Biß und Seele. Schon der erste Track, das geradeaus und straight rockende "Soul satisfaction" (satte Gitarrenriffs, toller Gesang) ist ein "Knaller". Und es geht so weiter: Ob der wunderbar lockere, dennoch sehr kraftvolle Bluesrocker "Dangerous eyes (klasse Melodie, prächtige Slideguitar, feuriges E-Gitarren-Solo), das von einem mitreißenden Groove geprägte, schön funky und bluesig kommende, mit quirligen Gitarrenläufen gespickte "Little bit of heaven", der lässig rockende Blues "Driving you" (erneut mit großartigem Gitarrensolo), ihre tierische Coverversion von Buddy Guy's "Leave my girl alone" (prächtige Gitarrenläufe, inkl. brennendem Solo, toller Orgel-Background), die wunderschöne, melodische, sehr fein instrumentierte Blues-Ballade "Here I am" (im übrigen, wie schon der Opener des Albums, komponiert von David Grissom und Davy Knowles), wie auch der kernige Texas-Blues "Devil's breath" .- alles beste Beispiel für die exzellente Vorstellung die Milligan, Vaughan und ihre Begleiter hier abliefern. Abgerundet wird das Album mit zwei klasse Live-Aufnahmen, eine davon eine schöne Version von Storyville's "What passes for love". Tolles Album! Das Vermächtnis von Storyville und der Vaughan-Familie findet im Milligan Vuaghan Project seine logische Erfüllung. Hoffentlich ist dieses Album kein einmaliges Produkt dieses fruchtbaren musikalischen Zusammenschlusses, denn so darf's genre weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Soul Satisfaction - 4:29
2. Dangerous Eyes - 3:34
3. Little Bit of Heaven - 3:23
4. Driving You - 2:47
5. Leave My Little Girl Alone - 4:22
6. Compared to What - 4:32
7. Here I Am - 4:11
8. Devil's Breath - 4:37
9. Two Wings - 1:31
10. What Passes for Love (live) - 6:02
11. Palace of the King (live) - 3:40

Art-Nr.: 9588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Soul satisfaction
Dangerous eyes
Little bit of heaven
Driving you
Leave my girl alone
Here I am
Devil's breath

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Moe. - the conch [2007]
Erste neue Studioscheibe der beliebten Jamrock-Truppe seit 4 Jahren - und eine ganz starke! Es ist immer schwer für eine Band, die vor allen Dingen live ihr ganzes Potenzial auszuspielen in der Lage zu sein scheint und deren große Fangemeinde sie genau aus diesem Grund so verehrt, im Studio etwas Adäquates entstehen zu lassen, doch Moe. haben sich, dessen genau bewußt, für "The conch" dafür in eine nahezu ideale Situation gebracht: Man begab sich in das State Theatre von Portland/ME und nahm das Songmaterial für das neue Album während mehrerer Tage zunächst live auf (an zwei Tagen sogar vor Publikum) um herauszufinden, wie sich die Stücke während den Performances entwickeln. Anschließend ging man unverzüglich ins Studio und spielte dort, die live gesammelten Erfahrungen einbringend, die Tracks erneut ein, was ein Höchstmaß an Live-Authentizität auch für das Studio garantierte! Entstanden ist ein Werk, representativ für die ganzen Fähigkeiten Moe.'s, wie kein anderes zuvor! Toller Sound, ungemein wandlungsfähiges Songmaterial, voller kreativer, spannender und dabei durchaus melodischer Arrangements! Im weitesten Sinne irgendwo in der Schnittmenge solcher Bands wie Grateful Dead, Widespread Panic, The Big Wu oder String Cheese Incident angesiedelt, haben sie ihre eigene Identität längst gefunden. Moe. verarbeiten in iher Musik fundamentierte Classic Rock-Elemente, Psychedelic-, Progressive-, leichte Blues,- dezente Jazz-Spuren, zuweilen ein gewisses Retro-Countryrock-Flair und mittlerweile auch eine gute, gesunde Portion Southern Rock-Würze, vor allem hervorgerufen durch die markanten Gitarrenparts der beiden herausragenden Lead Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, sowie die Strukturen vieler Songs. Es entsteht der unverkennbare Moe.-Sound! Das Material versprüht eine immense Spielfreude. Zu jeder Phase der Scheibe (in übrigen satte 75 Minuten Spielzeit) spürt und erahnt man die live teilweise unendlich zelebrierten Jammings, mit denen die Songs auf der Bühne auf zuweilen zwanzig/dreißig Minuten ausgedehnt werden, dabei aber nie ihre Strukturen verlieren. Im Großen und Ganzen werden die Arrangements von den beiden Lead-Gitarristen bestimmt, die sich immer wieder mit brillanten Soli von Höhepunkt zu Höhepunkt spielen. Doch durch die wohl dosierte, geschickte und sehr effiziente Integration von Keyboards und diesem jammigen Percussion-Groove entsteht ein sehr kompaktes Band-Feeling! Manche Songs wirken antspannt, andere kommen mit krachenden, lochenden Riffs daher und rocken, was das Zeug hält! Gleich die ersten beiden Nummern haben es in sich: Da hören wir zunächst den flotten, erfrischenden, luftigen, auf lässiger Percussion basierenden, locker dahin fließenden Jamrocker "Blue jeans pizza" (erinnert zuweilen fast ein wenig an Steely Dan), durchzogen von strategisch klug positionierten, rootsig dreckigen, würzigen, ja glühenden, sehr quirlig und virtuos gespielten Gitarrensoli und im Anschluß daran das traumhafte, 6 1/2-minütige "Lost along the way", eine leicht country-infizierte, zu Beginn etwas Grateful Dead-Feeling versprühende, recht entspannt startende Nummer, in der sich nach rund 3 Minuten ein hinreißendes, langes Gitarrensolo entwickelt, das erst einmal ruhig startet, dann aber immer mehr an Fahrt gewinnt und schließlich, bei aller Lockerheit in einem furiosen Drive mündet, bevor man wieder zu dem schönen, melodischen Refrain zurückkehrt. Super! Weitere Highlights sind beispielsweise der von krachenden Riffs bestimmte Rocker "Tailspin" (da wird man gar an Gov't Mule erinnert), das wunderbar groovende, leicht psychedelisch angehauchte, melodische, in der Mitte von einem klasse Wechselspiel zwischen spacigen Keyboards und würzigen, southern-fueled Gitarrenläufen bestimmte "Another one gone", der knapp 8-minütige Jamrocker "Wind it up", gespickt mit schönen Tempowechseln, Moe.-typischen Vibrophon-Passagen und jeder Menge dreckigen, fetten Gitarrenläufen, das dynamische, sowohl mit Modern Rock- als auch mit Retro Rootsrock-Elementen ausgestattete "Down boy", das frische, ein leichtes Country-/Folk-Flair versprühende, melodische "Where does the time go", das herrliche, semi-akustische, ruhige "Summer o i", und viele mehr! Das Songmaterial ist von vorn bis hinten große Klasse, "The conch" ein großartiges, durch und durch lebendiges Album! Eine der besten und wichtigsten Bands des Jamrock-Circuits mit einer absoluten Studio-Meisterleistung!

Art-Nr.: 4676
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lost along the way
The pit
Wind it up
Where does the time go

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Molly Hatchet - warriors of the rainbow bridge [2005]
Molly Hatchet liefert der Southern Rock-Gemeinde in diesen Tagen wieder viel Diskussionsstoff. Zum einen schlug die Nachricht vom Wiedereinstieg des Gründungsmitgliedes Dave Hlubek wie eine Bombe ein, dann die Ankündigung vom neuen Album, die neue Deutschland-Tour im Vorfeld des neuen Albums, die entgegen aller Erwartungen dann leider doch ohne Hlubek stattfand - und nun ist das Album da! Im lt Booklet aufgeführten Line-Up der Band ist Dave Hluberk als zweiter Gitarrist mit aufgeführt, doch dies bezieht sich offenbar nur auf die Zukunft der Band, denn bei den Aufnahmen war er noch nicht mit von der Partie! Alles etwas verwirrend, aber egal: Das Album ist vielleicht eines der stärksten der letzten Jahre, mit Sicherheit aber das Härteste. Molly Hatchet präsentieren sich in allerbester Verfassung, und allein das zählt! Es rockt, daß es nur so kracht! In absolut typischer Hatchet-Manier, aber irgendwie richtig frisch, feuern Bobby Ingram, Phil McCormack & Co. ein solch gewaltiges, fast stählernes, "brüllenden" Heavy (Metal)-Boogie-Southern Rock-Geschoß ab, von dessen Einschlag man sich kaum erholen kann. Der Opener "Son Of The South", ein mit zahlreichen nachgrölbaren "Hell-Yeahs" intonierter Stimmungsmacher, startet mit einem kurzen Metalriff und geht sofort rhythmisch ab wie die Feuerwehr. Das Lied hat im aktuellen Live-Programm berechtigterweise sofort das Herz der Fans erobert. Ein klasse Auftakt! Danach wird mit jeder Menge knochenharter und trockener Boogies weiter mächtig auf die Tube gesrückt, wobei diesmal mit der geschickten und dezenten Einbindung weiblichen Background-Gesanges "experimentiert" wurde. Die Sache ist absolut gelungen. Ein Mädel namens Amalia "röhrt" sehr einfühlsam ihre Beiträge in die druckvollen Stücke hinein. Ganz toll kommt das beispielsweise bei dem seinem Namen alle Ehre machenden Kracher "Roadhouse Boogie"! "Flames Are Burning" scheint dann kurzweilig mal Zeit zum Durchatmen zu bieten. Zu klaren, akustischen Tönen wird vorübergehend auf's Bremspedal getreten, allerdings nur als Vorgeplänkel für ein furioses, ca. 3-miütiges Gitarrenfinish, das uns am Ende um die Ohren fliegt. Als echter Honky-Tonk-Boogie präsentiert sich "Hell Has No Fury", mit typischen Piano-Geklimper. Hat gar etwas von der Tradition der früheren, großen "Flirtin’ With Disaster"-Zeit. Das abschließende "Rainbow Bridge" erinnert ein wenig an "The Journey" und wird ebenfalls durch eine zielgerichtete, aber nicht übertriebene Gitarrenschlacht beendet. Bobby Ingram's Gitarrenkünste und McCormack's gelebter Malochergesang harmonieren prächtig. Die Produktion ist trotz aller Härte der Songs astrein abgemischt worden. Molly Hatchet haben sich mit einem ausgeglichen starken Album zurückgemeldet! "Warriors Of The Rainbow Bridge" ist mit knapp 60 Minuten Spielzeit zudem recht üppig ausgefallen. Die eingeschlagene Richtung stimmt! Im Booklet lassen Molly Hatchet noch schön eine dem Klischee entsprechende "Message to the world" verkünden, die da lautet: "Keep Southern-Rockin' and The South has risen again"! Und zwar mit einem richtigen "Wumm!"

Art-Nr.: 3248
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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MonkeyJunk - time to roll [2016]
Gerade mal ein gutes Jahr nach dem brillanten "Moon turn red" veröffentlicht das herausragende, aus Ottawa/Kanada stammende Trio MonkeyJunk bereits das nächste Album - und, man mag es kaum glauben, sie setzen fast nochmal einen drauf. Ein Bluesrock-Hammerteil ist das, nicht mehr und nicht weniger. MonkeyJunk klingen manchmal ein wenig wie die guten, alten, klassischen Free um Paul Rodgers, auf einem Trip durch den bluesigen Süden der USA, wobei sie durchaus eine große, eigene Persönlicgkeit und Identität vorweisen können. "Time to roll" rollt durch die Gefilde des Mississippi Deltas und der Louisiana Swamps, genauso wie durch die des Chicago Blues, des Rootsrocks, funky Southern Blues, Chicago Blues und Roadhouse Boogie. Was sind das für begnadete Musiker: Frontmann und Multi-Instrumentalist Steve Marriner beispielsweise macht einen mtreissenden Job an der zweiten Gitarre (zumeist Baritone Gitarre), den Keyboards, am Bass (erstmals bedient sich die Band eines Tieftöners - bei den vergangenen Alben wurde komplett darauf verzichtet), der Mundharmonica und mit seinem bärenstarken, charismatischen, "soulful" Gesang. Mit Tony Diteodoro ist zudem ein famoser, herausragender Lead Gitarrist mit an Bord, der immer wieder mit flammenden, auf den Punkt gebrachten, straighten, "frickelfreien", aber überaus virtuosen Soli glänzt, und mit Matt Sobb verfügt man über einen erstklassigen Drummer und Percussionisten, der hauptverantwortlich für die unwiderstehlichen, "heißen" Grooves ist. Wow, hat das alles Seele und Herz! Das Songmaterial ist durchweg fantastisch, ohne jeden Ausfall. Die Band besticht mit mitreißenden Intrumentierungen, tollen Meldoien, Abwechslungsreichtum, höchstem handwerklichem Können und jeder Menge Spielfreude und Leidenschaft. Hier stimmt einfach alles! Zumeist agieren sie mit 2 fetten Gitarren oder einer glühenden Lead Gitarre und nicht minder satten, schön dreckigen Bluesharp, immer auf der Basis von diesen packenden, kernigen Grooves und Rhythmen. Es brodelt an allen Ecken und Kanten. "Best kept secret", der erste Track, bringt sowohl die Band, als auch die Zuhörer sofort auf Betriebstemperatur. Dieser kochende, auf klassischen Bluestraditionen basierende, "rattenscharfe" Bluesrocker groovt einfach "wie die Sau" (irre stark der trockene, kernige, den Rhythmus stark beeinflussende, viel Southern-Flair verbreitende Shaker). Steve Marriner singt bärenstark, seine raue Harp lässt einen dezenten Vibe der Fabulous Thunderbirds einfließen, die Melodie ist klasse und Diteodoro's prächtiges Gitarrenspiel (tolle Soli) setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein absoluter "Knaller" zum Auftakt. Und es geht Song für Song so weiter, ohne die Spur eines schwächeren Momentes. Etwas an die frühen Bad Company, allerdings mit einem deutlichen Southern Rock-Einfluß, erinnert der genauso straighte, wie spannende, knackige Boogie "Time to roll". Dieses Titelstück geht unmittelbar ins Ohr und lässt den Puls der ewig hungrigen Genre-Fans vor Freude in die Luft schnellen. Von hinreissenden, vielschichtigen Gitarrenlinien (tolle Lead Gitarre) durchzogen ist das wunderschöne, etwas ruhigere, dennoch voller mächtiger, innerer Kraft steckende, faszinierende "Blue lights go down". Welch eine, geradezu Gänsehaut erzeugende Wonne! Ein leicht psychedelisch angehauchtes, herrliches Riff begleitet den wunderbaren Midtempo-Bluesrocker "Pray for rain", bei dem erneut Groove, Melodie und die sich gegenseitig anstachelnden E-Gitarre und Mundharmonika in unwiderstehlichem Zusammenspiel harmonieren, ohne dabei den nötigen "Dreck" vermissen zu lassen. Schön dreckig klingt auch MonkeyJunk's super Cover des alten Albert King-/Free-Klassikers "The hunter", während uns das traumhaft melodische "Can't call you baby" in wunderbar soulige Gefilde entführt (tolle Gitarren, großartige Orgel, begnadetes, herrlich ins Ohr gehendes E-Gitarren-Solo). Richtig nach vorn geht's dann bei dem sehr rootsig rockenden, ungemein dynamischen Roadhouse-Bluesrocker "Gone", gespickt mit fetten E-Gitarren, klimperndem Honky Tonk-Klavier und rauer Bluesharp. Was MonkeyJunk auch anpacken, es ist stets eine äußerst spannende, hochklassige Performance. Ihr nunmehr schon 5. Album "Time to roll" darf man mit Fug und Recht als ein Juwel des Genres bezeichnen. Sie etablieren sich endgültig ganz oben, in der "Bel Étage" des Bluesrocks. Eine herausragende Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Best Kept Secret - 4:31
2. Time To Roll - 4:01
3. See The Sign - 3:36
4. Blue Lights Go Down - 4:27
5. Pray For Rain -5:13
6. The Hunter - 3:35
7. Can't Call You Baby - 5:39
8. Undertaker Blues - 3:25
9. Gone - 3:34
10. Fuzzy Poodle - 3:08

Art-Nr.: 9325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Best kept secret
Time to roll
Blue lights go down
Pray for rain
The hunter
Can't call you baby
Gone

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Montana Rose - my time [2007]
Montana Rose - welch ein wundervoller Name! Suggeriert dies nicht eine vollkommen lockere, wie ein kristallklares, sich durch die unberührte Natur der Rocky Mountains windendes Bächlein (an den Ufern erblühen die "wilden Rosen" Montana's) dahin fließende, unverfälschte, reine Country- & Westernmusic? Und ob! Entsprechend begeistert wird der anspruchsvolle Countryliebhaber dann auch auf die so natürlichen, puren Klänge von "My time" reagieren, denn was der Bandname verspricht, ist auch tatsächlich "drin". Das sind die pure Faszination und der pure "Spirit" des Westens! Montana Rose nennen ihre Musik "Western Music" oder auch "Authentic American Music"! Das trifft den Kern der Sache haargenau! Doch möchte man es etwas detaillierter beschreiben, so ist es schlichtweg völlig entspannte, von wunderschönen Melodien geprägte, glasklare, genauso simple und herrlich ins Ohr gehende wie auf höchstem musikalischem Niveau vorgetragene, unverfälschte Countrymusic, deren Arrangements vorwiegend von akustischen Instrumenten bestimmt werden. Man könnte es also auch als Acoustic Country bezeichnen, wenngleich der Ausdruck "semi-akustisch" dem Ganzen gerechter würde, da die Songs zusätzlich, und das kommt einfach wunderbar, von Drums, Pedal Steel und unaufdringlichen, aber effektiven E-Gitarren-Klängen begleitet werden. Montana Rose, hierzulande völlig unbekannt, sind alles andere als "Greenhorns" und existieren bereits seit rund 20 Jahren. Der Kern der Band besteht aus Claudia Williams, die eine fantastische Sängerin mit einer wunderschönen, klaren Stimme ist, ihrem Gatten Kenny Williams (Bass) und Gitarrist Mike Beck! "My time" ist bereits ihr achtes Album, auf dem sie von einer Schaar großer Musik-Veteranen begleitet werden. An erster Stelle ist der legendäre Al Perkins (u.a. Flying Burrito Brothers, Chris Hillman) zu nennnen, der mit seinem großartigen Dobro-, Banjo- und Lap Steel-Spiel glänzt. Dazu bereichert zum wiederholten Male Nashville Pedal Steel-Ass Steve Hinson (u.a. Josh Turner, Kenny Chesney, Trace Adkins, Randy Travis, Brenn Hill, Kevin Fowler,...) mit seinem exzellenten Spiel ein Montana Rose-Album, ebenso wie Tim Lorsch an der Fiddle und Mandoline, Boomer Castleman an der Acoustic Gitarre und Drummer Rick Lonow! Wie aus der Liste der Musiker hevorgeht, werden die Lieder hauptsächlich durch solche Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle und Mandoline bestimmt, die dann durch die feinen E-Gitarren-Klänge und Drums ergänzt werden. Ein weiteres Markenzeichen ist die bereits erwähnte, großartige Stimme von Claudia Williams. Alles klingt überaus frisch - es duftet quasi nach "Natur" und ländlichem Flair! Flockig, locker, lässig und recht flott starten Montana Rose den Reigen ihrer 12 herrlichen Nummern (knapp 47 Minuten Gesamtspielzeit) mit dem wunderbar erfrischenden "Don't tell me"! Fiddle (schönes Solo im Break), tolles Dobrospiel von Al Perkins, feine Steelguitar-Klänge und dezente E-Gitarren-Licks bestimmen das Bild und vermitteln ein tolles, überaus authentisches "Western-/Prairie-/Rodeo"-Flair. Faszinierend! Exzellentes Dobro in Verbindung mit sauberen, klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Fiddle, feiner E-Gitarre und frischen Mandolinen- und Steelguitar-Ergänzungen prägen die wunderschöne Countryballade "Over you". Claudia's Stimme ist ein Genuß, wie auch das traumhafte Zusammenspiel der großartigen Musiker. Countrymusic kann so natürlich, so locker und unverbraucht klingen! Toll! Wieder ein wenig flotter, aber total locker, mit klasse Fiddle-, Dobro- und Gitarreninstrumentierung geht die Reise durch die Weiten des Westens mit dem prächtigen "Boots" weiter. Das sie auch mal etwas "rockiger" zu Werke gehen können, beweisen sie eindrucksvoll bei dem sehr starken Titelstück "My time". Eine kratzige E-Gitarre vermittelt jede Menge Roots-/Americana-Feeling ala Julie & Buddy Miller. Klasse Melodie, exzellentes Kombinationsspiel von E-Gitarre und Dobro! Nach der feinen Ballade "Smokin' 100's alone" (tolle Mandolinen-Licks, erstklassiges Dobro, wunderbares, sauberes, klares E-Gitarrensolo), präsentieren Montana Rose schließlich auch eine traumhafte, frische Version (herrliche Steelguitar-Begleitung, dezente Banjo-Untermalung) von Townes van Zandt's "I'll be here in the morning", die jedem Countryfreund einmal mehr den "Westernduft" in der Nase spüren lässt! Nicht nur Kollegen und Kolleginnen wie die frühe Emmylou Harris, Brenn Hill, Paul Overstreet, Carl Jackson, The Whites, die frühe, Country-orientierte Nanci Griffith, Joni Harms, eine nicht so bluegrassige Alison Krauss, Irene Kelley oder auch die heutige Patty Loveless könnte man als Vergleichsgrößen nennnen - nein, Montana Rose präsentieren einfach ihre ganz eigene, so wunderschöne, lupenreine, kristallklare, semi-akustische Country & Westernmusic, die in ihrem Sound und in ihren Stories die ganze Pracht des ländlichen Lebens im "Big Sky Country" von Montana widerspiegelt! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Tell Me - 3:42
2. Over You - 4:20
3. Boots - 3:08
4. Me and the Blues - 3:08
5. Your Angels - 5:05
6. My Time - 3:48
7. Smokin' 100's Alone - 4:44
8. I'll Be Here Inthe Morning - 4:22
9. She Already Loves Someone - 3:27
10. Is It Enough (I Love You) - 3:00
11. She Sang the Red River Valley - 4:07
12. Amanda Come Home - 3:56

Art-Nr.: 5526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't tell me
Over you
Boots
My time
Smokin' 100's alone
I'll be here in the morning

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Montgomery Gentry - folks like us [2015]
Die "rockin' Southern Country-Recken" endlich mit einem neuen Album! "Folks Like Us" ist das nunmehr 8. Studiowerk des beliebten Duos Troy Gentry und Eddie Montgomery, und, wow, was hat diese Scheibe für eine Power, was rocken die los. Countryrock-Dampf pur! Erneut ist es die beeindruckende Konstanz in der Qualität ihrer Leistungen, die auch diesen Longplayer auszeichnet. Es gibt nir wenige Interpreten in der Szene, die über so viele Jahre konsequent ihren Stil durchziehen und ein Album nach dem nächsten, ohne einen einzigen Hänger, auf höchstem Level abliefern. Auch auf "Folks Like Us" bleiben sich die beiden, ursprünglich aus Kentucky stammenden Freunde treu und scheren sich einen Kehricht um die aktuellen, kommerziellen Trends in Music City. Sie machen einfach da weiter, wo sie vor vier Jahren mit "Rebels On The Run" aufgehört haben und ziehen ihren auf unterschiedlichen Gesangscharakteren aufgebauten Southern Country Rock ohne Kompromisse durch. Produziert hat wieder Michael Knox, bekannt vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Jason Aldean. Mit Rich Redmond (Drums), Tully Kennedy (Bass) und Kurt Allison (Electric guitar) ist gleich auch Aldeans Begleitband mit am Start, unterstützt von weiteren Klassemusikern wie Adam Shoenveld (Electric guitar), Mike Johnson (Steel), Tony Harrell (Keyboards), Danny Radar (Acoustic guitar, Banjo), John Willis (Acoustic guitar, Bouzouki, Banjo) und den Backgroundsängern/-innen Perry Coleman, Tania Hancheroff und Shalacy Griffin. Wie so oft, ist mit Chris Robertson, Frontmann der Rockband Black Stone Cherry, ein prominenter Gast an Bord, der auf dem großartigen, swampigen, genauso harten, wie melodischen "Back On A Dirt Road" einen furiosen (Gesangs-) Dreier mit den beiden Hauptprotagonisten hinlegt. Beeindruckend ist die unglaubliche Wucht, die Knox diesmal in die Produktion gelegt hat, mit der das Duo aber erstaunlich gut klar kommt. Der Sound bleibt trotz der fetten Drums-/Bass-Power von Redmond und Tully sowie den furios aufspielenden E-Gitarristen Allison und Shoenveld (fette Rhythmusarbeit, klasse Fills, tolle Soli) immer transparent und klar. Dadurch sind die vielen feinen Ergänzungstupfer mittels Orgel und Saiteninstrumenten sowie Akustikgitarre, Banjo und Bouzouki jederzeit deutlich wahrnehmbar. Es lässt die Musik von Montgomery Gentry, auch ohne große neuzeitliche Effekte, noch frischer und moderner wirken. Ganz starker Job von Knox! Erwähnenswert natürlich auch wieder die gute Songauswahl (kreiert durch alles, was Rang und Namen in Nashvilles Songwriter-Riege hat – u. a.Wendell Mobley, Brett James, Jeffrey Steele, Brett Beavers, Chris Stapleton, David Lee Murphy, Russ Copperman), die dem Duo wie auf den Leib geschnitten erscheint. Vom Opener "We Were Here" (Power-Midtempostück mit dezenter Heartland-Note), über das in Aldean-Manier gebrachte "Headlights", der schönen, richtig knackigen, southern-mässigen Country (Rock) Ballade "In A Small Town" (herrliche Slide guitar, echter Ohrwurm), bis zum finalen "That's Just Living" (ein Song über die Höhen und Tiefen des Lebens – und gerade Eddie Montgomery kann nach überstandenem Prostata-Krebs, Scheidung seiner Ehe und der abrupten Schließung seiner Restaurants ein Lied davon singen...), bekommt man im Prinzip genau den Stoff, den man beim Erwerb eines MG-Albums auch erwartet. Das wundervolle "Two Old Friends", der southern-rockige Titelsong "Folks like us!", das nachdenkliche, aber mit positiver Energie gebrachte "Pain", sowie das flippige, Big & Rich-typische "Hillbilly Hippies", und auch das wunderbar atmosphärische "Better For It" (klasse Stimmungs- und Tempovariation, herrlicher Orgelhall, Steeltupfer, Harmoniegesänge, bluesiges E-Gitarren-Solo) überzeugen auf ganzer Linie. In der Regel werden bei den meisten Tracks die Strophen von Bariton Eddie Montgomery übernommen, während Tenor Troy Gentry vornehmlich in den Powerrefrains seine Akzente setzt. Das passt immer wieder gut zusammen und ist sicher auch ein Grundbaustein ihres Erfolges. Montgomery Gentry präsentieren sich auch auf ihrem achten Werk "Folks Like Us" in überragender Form und bleiben wohl seit dem Ende von Brooks & Dunn auf diesem Sektor weiter unangefochten die Nr. 1 in Nashville. Producer Michael Knox und die starken Musiker geben dem Duo diesmal dabei einen noch markanteren, entscheidenden Kick (nach vorne). Absolut begeisternder Stoff! Montgomery Gentry at their best! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. We Were Here - 3.44
2. Headlights - 3.05
3. In a Small Town - 3.46
4. Back on a Dirt Road - 3.51
5. Two Old Friends - 3.22
6. Folks Like Us - 3.08
7. Pain - 3.08
8. Hillbilly Hippies - 3.05
9. Better for It - 3.38
10. That's Just Living - 3.47

Art-Nr.: 8879
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We were here
In a small town
Back on a dirt road
Two old friends
Folks like us
Hillbilly hippies
Better for it

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Montgomery Gentry - here's to you [2018]
Finales Album ges großartigen Country-/New Country-/Countryrock-Duos. Das Album wurde kurz bevor Troy Gentry bei einem tragischen Hubschrauber-Absturz im September des letzten Jahres ums Leben kam eingespielt und stellt das Werk zum 20-jährigen Jubiläum der beiden dar. Eddie Montgomery vergleicht es, wie er jetzt betonte, ein wenig mit dem seinerzeitigen Debutalbum "Tattoos & Scars". Wie dem auch sei, es ist ein typisches Montgomery Gentry-Album mit klasse Songs, mal rockig, mal balladesk, so wie wir es von den Beiden kennen. Ihre Musik wird immer weiterleben.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Just days before Troy Gentry passed away in a tragic helicopter accident in 2017, he and longtime musical partner Eddie Montgomery wrapped this album, their ninth in a 20-year career. It feels fitting, then, that Here’s to You sounds like some of their earliest cuts from Tattoos & Scars: raw, rollicking, laced with witty one-liners. The subjects are also classic Montgomery Gentry—there are bar anthems ( “Drink Along Song”), freedom tributes (“That’s the Thing About America”), and odes to small-town values (“Get Down South”). Be sure to listen to “Better Me,” a brave, tear-jerking ballad about picking yourself up that Gentry brings home beautifully.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun Wedding - 3:21
2. Better Me - 3:26
3. Needing a Beer - 3:44
4. What'cha Say We Don't - 3:40
5. Crazies Welcome - 3:37
6. Get Down South - 3:14
7. Drive on Home - 3:05
8. Feet Back on the Ground - 3:19
9. Drink Along Song - 3:06
10. King of the World - 2:49
11. That's the Thing About America - 3:48
12. All Hell Broke Loose - 3:42

Art-Nr.: 9578
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Montgomery Gentry - outskirts [2019]
Alle Achtung! Noch weitere 7 Songs des großartigen "southern country-rockin'" Duos Montgomery Gentry aus deren finalen "Here's to you"-Sesssions sind aufgetaucht - und die haben es richtig in sich. Diese letzten Aufnahmen, entstanden kurz vor dem tragischen Tod von Troy Genty am 8. September 2017 infolge eines Hubschrauberabsturzes, sind, nachdem sie im Juni dieses Jahres zunächst digital erhältlich waren, aufgefüllt um 4 weitere, interessante, schon früher einmal erschienene Songs, nun erstmalig auf einer weiteren, neuen Montgomery Gentry-CD mit dem Titel "Outskirts" veröffentlicht worden. Und es sind alles andere als "Füller", alles andere als überflüssige, zum Aussortieren verurteilte Nummern - Im Gegenteil: Es handelt sich durchweg um regelrechte "Knaller"-Songs, um allerbestes Material, wie es typischer für Montgomery Gentry nicht sein kann. "Outskirts" markiert so etwas wie die Rückkehr zu den Anfängen Montgomery Gentry's, die Rückkehr zu ihrem "signature Southern Rock Sound", für den sie weitesgehend standen und der ihnen sowohl große Anerkennung im Country-Lager, aber auch unter den Southern Rock-Freunden einbrachte. So sind die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Tracks weitestgehend eine herrlich raue, rockige und laute Angelegenheit. Los geht's mit dem ordentlich schmissigen, von klasse Gitarren (ganz stark das kleine Twin Lead-Intermezzo im Break) und einer tollen Melodie bestimmten, satten, southern-fueled Countryrocker "Outskirts", gefolgt von der von Darrell Scott (u. a. Robert Plant's Band of Joy) komponierten Wahnsinnsnummer "River take me". Leicht folkig angehaucht, u. a. mit Mandoline und Akkordeon in Szene gesetzt, gehalten im knackigen Midtempo, "galoppiert" der Song schließlich zu einem richtig fetten, glühenden, ausgedehnten, southern-rocking Doubel Lead E-Gitarren-Solo der Extraklasse. Montgomery Gentry in Bestform! Die Beiden haben sich noch einen weiteren Darrel Scott-Nummer vorgenommen, und zwar die hinreißende Ballade "You'll never leave Harlan alive", durch die abermals eine herrliche Southern-Brise weht, allein schon durch vielschichtigen Gitarren und die wunderbaren Slideguitar-Fills. Troy Gentry singt hier großartig. Exzellenten, traditionellen Country in Reinkultur bieten die Beiden hingegen bei ihrer herrlich dargebotenen, mit toller Pedal Steel instrumentierten Coverversion von Merle Haggard's "What am I gonna do with the rest of my life", inkl. eines fantastischen E-Gitarren-/Pedal Steel-Solos. Dann wird's wieder lauter und kraftvoller, zunächst mit dem stampfend rockenden, voller Southern Rock-Indikatoren steckenden, fetten "King of the world" (Gast-Gitarrist ist Gitarrenhexer Steve Vai), anschließend mit dem frischen, gut gelaunten, knackigen, prächtig ins Ohr gehende, satten Party New Country-Kracher "Joe Six-Pack". Vervollständigt wird die CD mit 3 Tracks von dem "20 years of hits"-Album, sowie dem bislang nur auf dem Waylon-Tribute "The music inside Vol. 2" erschienenen Waylon Jennings-Cover "Good ol' boys". "Outskirts" ist ein prächtiges, ein standesgemäßes Montgomery Gentry-Abschiedswerk, bei dem sie noch einmal voll im Saft stehen. Gerade die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Nummern sind alles andere als Überbleibsel. Nein, sie repräsentieren Eddie Montgomery und Troy Gentry noch einmal exakt, wie sie wirklich waren. Ein "stolzer" Southern New Country-Act der Extraklasse, die sich Lynyrd Skynyrd genauso verbunden fühlten, wie auch Merle Haggard.

Das komplette Tracklisting:

1. Outskirts - 3:39
2. River Take Me - 5:20
3. What Am I Gonna Do With the Rest of My Life - 3:13
4. Never Been Nothing Else - 2:43
5. You'll Never Leave Harlan Alive - 4:57
6. King of the World - 2:48
7. Joe Six-Pack - 3:08
8. Didn't I - 3:37
9. Shakey Ground (with Ronnie Milsap) - 3:50
10. Roll With Me - 3:45
11. Good Ol' boys (Dukes of Hazzard Theme Song) - 2:50

Art-Nr.: 9926
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Outskirts
River take me
What am I gonna do with the rest of my life
You'll never leave Harlan alive
King of the world
Joe Six-Pack
Roll with me

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Montgomery Gentry - rebels on the run [2011]
"Montgomery Gentry is back and kickin‘ ass". Mit seinem siebten Studioalbum kehrt das ursprünglich aus Kentucky stammende Duo, bestehend aus Eddie Montgomery (übrigens der Bruder von John Michael Montgomery) und Troy Gentry, zu seinen alten Anfangsstärken zurück. Es hat sich einiges (nicht nur Positives) bei Montgomery Gentry seit ihrem letzten Werk getan. Neben der Aufnahme in die Grand Ole Opry (auf die sie ganz besonders stolz sind - "Something that people can’t take away from you", so Troy dazu) gab es mit ihrer etatmäßigen, langjährigen Plattenfirma Columbia Rercords Differenzen über den weiteren musikalischen Werdegang, was letztendlich zum Split und Wechsel zum Average Joe-Label führte. Auch Eddie Montgomery erlebte ein Wechselbad der Gefühle. 2010 wurde bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert, der allerdings mittlerweile als erfolgreich geheilt gilt. Noch dicker kam es dann mit dem Ende seiner Ehe. Gesangs-Partner Troy Gentry war jedoch in den schweren Stunden immer zugegen und schweißte damit das Gemeinschaftsgefühl der beiden noch enger zusammen. Und so stehen auch viele Songs ihrer neuen CD "Rebels On The Run" im thematischen Zusammenhang mit dem Erlebten. Produziert hat diesmal Michael Knox, der ja bekannter Weise Jason Aldean in Superstar-Gefilde emporgebracht hat. Der Auftaktsong "Damn Right I Am" versprüht dann sofort das von vielen so geliebte, typische Montgomery Gentry Southern-Flair. Eddie erledigt mit seiner warmen Baritonstimme den Strophengesang, während Troy dann beim kräftigen Refrain das Ruder übernimmt. Der patriotische, uramerikanische Werte hervorhebende Text passt wie das E-Gitarren-Solo mit seinem kurzenTwin-Teil, das die Brücke vom New Country zum Southern Rock schlägt, zu ihrer ureigenenk zu performen. Wo Montgomery Gentry drauf steht, ist halt auch Montgomery Gentry drin. "We cut our teeth in the honkytonks and no matter what you try to do, we have to be us or it just doesn’t sound right", so die beiden dazu, und man nimmt es ihnen auch ohne den geringsten Zweifel ab. Apropos Honky Tonk. "Ain’t No Law Against That" (tolles Gitarren- und Banjospiel, Steel und Honky Tonk-Piano), ein Stück über das Leben im "Hier und Jetzt", ist so ein kleiner, dreckiger Song, der in jeder Kaschemme den Launepegel in die Höhe schießen lässt. Nach diesem deftigen Auftakt gewähren die beiden mit "Damn Baby" (schönes Slide-Solo) und "Empty" (herrlich "weinende" Steelguitar) zunächst eine melodische, balladeske Entspannungsphase. Mit der ersten Single "Where I Came From" zieht das Tempo und die Power dann wieder an. Ein typischer "Simple Man-Song", schön verschachtelt mit Tempo-, Stimmungs- und Gesangswechseln, sehr emotional dargeboten, der gerade jetzt, wo immer mehr einfache Amerikaner das Auseinanderdriften der Gesellschaft auch öffentlich anprangern, genau den Zahn der Zeit trifft. Sehr hitverdächtig! In die gleiche Kerbe schlägt auch "Like Those People". Hier wurden dazu noch die alten Haudegen Charlie Daniels und Alabama-Sänger Randy Owen gesangstechnisch mit eingebunden, die sich natürlich in unnachahmlicher Manier mit den beiden Hauptprotagonisten das Mikro von Hand zu Hand reichen. Macht richtig Spaß dieser Track. Ihre Liebe zum Southern Rock haben beide ja noch nie verhehlt. Der Titeltrack "Rebels On The Run" bewegt sich, wie der Titel schon andeutet, klar im Fahrwasser Lynyrd Skynyrd/38 Special/Van Zant. Ein weiteres Highlight. Das komplett von Troy Gentry vorgetragene "Simple Things" überrascht mit einem AC/DC-Mini-E-Gitarren-Führungsriff und ist im gesamten Verlauf von kräftiger New Country-Natur. Auch die hochemotionale, von Fiddle, Steel, E-Gitarre und Orgel wunderbar umgarnte Ballade "Missing You" wurde von Troy übernommen (hier hat der gute Eddie vermutlich im Rahmen der Ereignisse um seine gescheiterte Ehe bewusst gepasst). Es fällt überhaupt auf, dass die Vocals diesmal ziemlich "gerecht" auf beide Partner verteilt sind. Gleichzeitig war dies der letzte Durchatmer vor einem furiosen Ende. Mit "So Called Life" und "Work Hard, Play Harder" gibt es zum Ausklang zwei deftig stampfende Redneck-trächtige New Country-Kracher, die im Stile von Chris Cagles "Country By The Grace Of God" oder Big & Rich's "Save A Horse Ride A Cowboy" in sattem E-Gitarren-/Banjo-Ambiente voller Wucht dargeboten werden. Fett! Es ist, wie immer, eine regelrechte Freude den involvierten, hochkarätigen Gitarristen wie Adam Shoenveld, Rob McNelley und Ilya Toshinsky bei ihrem exzellenten Zusammenspiel zuzuhören. Mit "Rebels On The Run" haben Montgomery Gentry wieder etwas mehr zu Ihren Ursprüngen zurückgefunden und trotzdem den Blick nach vorne gerichtet. Aber ein schlechtes Album haben sie ja eigentlich noch nie abgeliefert. Sie bleiben auch nach dem Labelwechsel weiterhin eine verlässliche Konstante in der Southern Rock-infizierten New Country-Sparte! Hut ab! Äußerst starker Stoff! (Daniel Daus)

1. Damn Right I Am
2. Ain't No Law Against That
3. Damn Baby
4. Empty
5. Where I Come From
6. I Like Those People
7. Rebels On The Run
8. Simple Things
9. Missing You
10. So Called Life
11. Work Hard, Play Harder

Art-Nr.: 7593
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Damn right I am
Ain't no law against that
Where I come from
I like those people
Rebels on the run
Work hard, play harder

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Montgomery, John Michael - time flies [2008]
Vier lange Jahre sind ins Land gegangen, seitdem einer der besten Baritone der traditionellen Countrymusic sein letztes Album ("Letters from home") auf dem großen "Warner"-Label veröffentlichte. Trotz langjähriger, zweifelsfreier Verdienste für die Countrymusic (15 Nr.1-Singles und 16 Millionen verkaufter Alben sprechen eine deutliche Sprache) hat das Label den Vertrag mit Montgomery nicht verlängert, denn die kommerziellen Erfolge für das gewinnorientierte Unternehmen blieben zuletzt weitestgehend aus. Das lag allerdings weniger an Montgomery's hervorragender Musik, sondern eher an der Umorientierung des Country-Marktes in Richtung junger Rock- und Pop-orientierter Interpreten, die aktuell die Charts regieren. John Michael Montgomery war's schlußendlich egal, er jedenfalls machte keinerlei Anstalten seinen musikalischen Stil entscheidend zu ändern. Also gründete er kurzerhand sein eigenes, unabhängig vertriebenes Label "Stringtown Records" - und hier ist es nun, sein mittlerweile zehntes Studio-Album (die "Greatest Hits"-Compilations nicht mitgezählt). Pruduziert von Byron Gallimore und dem Künstler selbst zeigt "Time flies" einen bestens aufgelegten John Michael Montgomery, der nichts von seiner gewohnten Qualität eingebüsst hat. Der Anteil an knackigen Uptempo-Tracks, typischen Honky Tonkern und romantischen Balladen ist sehr ausgewogen. Montgomery sagt von dem Album, es refelektiere den gesamten Verlauf seiner bisherigen Karriere: "I took themes from different eras of my career along with sounds that influenced me over my life to create this album. There are the serious songs, some with tongue-in-cheek humor, a little romance as well as some that reflect a philosophical side. You’ll hear influences from the Eagles to Lionel Richie to traditional country", erörtert er dazu. Unter den vielen Höhepunkten des Werkes sind solche Nummern wie das countryrockige, dennoch absolut traditionell verwurzelte "What did I do", , der klasse Two-Stepper "Mad cowboy desease", der nostalgische Honky Tonk Love-Song "With my shirt on", das wunderschöne "Drunkard's prayer", oder das langsame, anmutende "If you ever went away", um nur einige zu nennen. Keine Frage, die Leistung von John Michael Montgomery lässt auch mit "Time flies" keine Wünsche offen. Schön, dass er endlich wieder mit einem neuen Album am Start ist...

Die Songliste:

1 What Did I Do - 3:20   
2 Let's Get Lost - 3:13   
3 If You Ever Went Away - 3:54   
4 Forever - 4:42   
5 With My Shirt On - 3:36   
6 Mad Cowboy Disease - 3:31   
7 Loving and Letting Go - 5:21   
8 Fly On - 4:21   
9 Drunkard's Prayer - 4:08   
10 All in a Day - 3:48   
11 Brothers 'Til the End - 4:13

Art-Nr.: 6035
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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