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Soars, J.P. - let go of the reins [2019]
Erst vor wenigen Monaten begeisterte J.P. Soars die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde mit seiner großartigen Veröffentlichung "Southbound l-95", und nun legt er schon mit seinem neuen Werk "Let go of the reins" adäquat nach. Das Teil ist erneut ein Volltreffer! Einzigartiger, swampiger, southern-rooted Bluesrock, der selbst die Alligatoren in den Sümpfen des amerikanischen Südens in Wallung bringt. Entstanden ist, dass das Album an nur 5 Tagen während einiger Marathon-Sessions in den Whiskey Bayou-Studios seines langjährigen Freundes und Blues-Kollegen Tab Benoit aufgenommen wurde, der das Werk auch produzierte. Soars (vocals, guitars, dobro, mandolin), Bassist Chris Peet, Tab Benoit an den Drums und Keyboarder Tillis Verdin trafen sich dort und jammten einfach drauf los. Man hatte keine Songs beisammen. Soars ließ sich während der Jammings treiben und inspirieren. Alles lief wie von selbst. Melodien und Texte sprudelten nur so aus ihm heraus und er begann die Stücke in Windeseile zu schreiben. Das entstandene, hochklassige Material und die ein oder andere Coverversion wurden unmittelbar live im Studion aufgenommen und resultierren nun in dieser wunderbaren CD. Man spürt sie regelrecht, die Authentizität, die Freude der Musiker, den Spirit und die Seele dieser Songs. Frisch, dreckig, rau, unbekümmert, voller Spielfreude, dazu dieses herrliche Southern-Flair - die gute Laune, die man offenbar bei den Aufnahmen hatte, kommt unmittelbar rüber. Der in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber schon seit vielen Jahren im Süden Floridas lebende Soars ist ein wahres Multitalent, ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, bärenstarker Gitarrist, der hier immer wieder mit blendenden Gitarrensoli brilliert. Los geht's mit dem herrlich sumpfigen, swampig und leicht funky groovenden, unterschwellig drückenden, "heißen", gut in die Beine gehenden, schön "tighten" Southern-Bluesrocker "Been down so long", im übrigen eine toll inszenierte Coverversion von J.B. LeNoir. Die großartige Gitarrenarbeit von Soars und die nicht minder starke Orgel von Verdin ergänzen sich super, jeweils mit vorzüglichen Soli. Ein Auftakt nach Maß! Die nächste Coversversion folgt sofort im Anschluß mit einer sehr nach Southernrock duftenden, schön rootsig und ein wenig country-infizierten Fassung des alten Ozark Mountain Daredevils-Hits "If you wanna get to heaven". Soars’ "big guitar and gruff vocals" neben dem wunderbaren "driving beat" sind eine Klasse für sich. Nun folgen einige Eigenkompositionen. Zunächst die großartige, bluesige Verneigung an Freddie King mit dem forschen "Freddie King thing". Fantastische Lead Gitarre, feine Orgel-Fills und eine coole Backline, dazu Soars' unverwechselbarer, knarziger Gesang - das ist einfach klasse. Es folgt das sehr effektvolle, von einem wunderbaren, swampigen Hill Country-Groove getragene, gut nach vorn gehende, ein wenig psychedelisch und "bedrohlich" anmutende Titelstück "Let go of the reins", das voller bluesigem Southern-Flair steckt und mit hoch interessanter Gitarrenarbeit aufwartet. "Lonely ride" hingegen ist eine tolle, leicht soulige, bluesige Ballade, deren feine Lead Acoustic-Gitarre, inkl. eines klasse Solos, ein dezentes, sehr schöne "spanish guitar feeling" versursacht. Klasse hier auch die effektvollen, unauffälligen E-Gitarren- und Orgel-Tupfer. Ob der raue, dampfende Uptempo Blues Rock'n Roller "Have mercy on my soul" mit seinen "fiery guitars", das jazzige Django Reinhardt-Instrumental "Minor Blues", oder das wunderbare, mit großartigem Dobro-Spiel des Protagonisten aufwartende, ruhige, das Album abschließende, country-infizierte, rootsige "Old silver bridge", Soars und Company ziehen ihre außergewöhnliche Musikalität gekonnt und ohne jeden Ausfall bis zum Ende durch. "Blues fans would and should be grateful for this highly recommended, vibrant and heartfelt collection", heißt es in einem U.S-Review. Dem schließen wir uns vorbehaltlos an. Spitzenmäßige Arbeit von Soars und seinen Freunden. Ein wunderbares, southern-swampiges, bluesiges Vergnügen!

Das komplette Tracklisting:

1. Been Down so Long - 5:38
2. If You Want to Get to Heaven - 3:38
3. Freddie King Thing - 3:17
4. Let Go of the Reins - 5:21
5. Crows Nest - 4:47
6. Lonely Fire - 5:11
7. Have Mercy on My Soul - 4:10
8. Let It Ride - 2:39
9. Minor Blues - 4:11
10. Time to Be Done - 5:22
11. Old Silver Bridge - 3:46

Art-Nr.: 9878
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Been down so long
If you wanna get to heaven
Freddie King thing
Let go of the reins
Lonely fire
Have mercy on my soul
Old silver bridge

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Soars, J.P. - southbound l-95 [2019]
"This is an album that will warm your blues heart as the nights draw in and get colder with a bit of Southern warmth and exciting guitar and vocals that are full of energy from the opening title track with its Southern Rock driving beat through to the last track Missin’ Your Kissin’" so umschreibt Liz Aiken von "Blues Matters" das umwerfend starke, neue Album (es ist bereits sein viertes) des in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber seit vielen Jahren im Süden Floridas residierenden, so vielseitigen Multitalents J.P. Soars, seines Zeichens ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, baumstarker Gitarrist. Ja, dieser Bursche und seine "wilde Musikerbande" haben es in sich und rocken sich in "Hot Rod" Volldampf-Manier (entsprechend dem sehr schönen Coverbild) voller natürlicher, deutlicher Southernrock-Bezüge durch ein abwechslungsreiches, "heißes" Gebräu aus Blues, Bluesrock, Rock, Rootsrock, Soul, Surf, Americana, Latin, Jazz und Rockabilly. Wie gesagt, die Southern-Affinität zieht sich wie ein roter Faden durch das komplette Album. Alles kommt in einem wunderbar erdigen, sehr knackigen Ambiente, voller Dynamik und Power - auch die langsameren Stücke. Die Produktion und der Sound sind glasklar und schön satt. Man hört sofort, dass hier durchweg absolut erstklassige Musiker am Werk sind. Die Band (J.P. Soars - lead vocals, guitars, bass; Chris Peet - drums, bass und Travis Colby - keyboards), sowie die vielen Gäste, wie etwa die grandiose Background-Sängerin Teresa James, einige Percussionspieler und Saxofonisten, sowie zusätzliche, hochhkarätige Gitarristen (Jimmy Thackery, Albert Castiglia), machen einen herausragenden Job. Und Soars spielt einfach herrliche Gitarrensoli. Gleich die erste Nummer, "Ain't no Dania Beach", eine wunderbare Hommage an Soar's South Florida-Heimat, ist ein absoluter Knaller - bluesig, ungemein groovy, in einem dreckigen, jammigen, The Band-/Little Feat-Ambiente (nur southernrockiger), durchzogen von prächtigen Slide- und E-Gitarren mit tollen Soli. Soar's rauer Gesang passt zudem wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". So folgt eine "geile" Nummer auf die nächste. Wie zum Beispiel das von einem grandiosen, Funk-/Jam-/ Southern Blues-Groove getragene, drückend schwüle, mit unaufdringlichen Bläsern, tollen Bongos und scharfer Lead Gitarre isnzenierte "Sure as hell ain't foolin' me", der herrlich cineastisch arrangierte, von fulminantem Gitarrenspiel ("KIller"-Soli) geprägte, im Southern Surf-Sound kommende Titelsong "Southbound l-95" (Gast an der zweiten Gitarre ist Albert Castiglia), das wunderbar soulige "Shining through the dark" (tolles Saxofon, klasse Gitarren, angenehme, hintergründige Orgel), der mit klimperndem Honky Tonk-Piano und feurigem Sax intonierte, abgehende Rock'n Roller "The grass ain't always greener", das wunderschöne, semi-akustische, rootsige Instrumental "Arkansas porch party", der fette, Slideguitar-getränkte, voller Hingabe und Energie performte, schwül drückende Bluesrocker "Born in California", die hinreißend gespielte, von traumhaften, ausgedehnten Gitarrenläufen bestimmte Coverversion von Albert King's Slow Blues "When you walk out that door", das fröhliche, sonnige, sehr dynamische (Slide)Gitarren- und Percussion-getränkte "Dog catcher", und, und, und, - alles macht einfach mächtig Laune. Das Album ist geradezu ein "gefundenes Fressen" für die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde gleichermaßen - ein leidenschaftliches, völlig zwangloses, furioses, musikalisches Vergnügen, das die Genre-Liebhaber magisch anziehen wird. Lasst Euch mitnehmen, auf diesen "rattenscharfen" Ritt von J.P.Soars und seinen Kumpels. It's pure fun!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't No Dania Beach - 3:05
2. Sure as Hell Ain't Foolin' Me - 3:49
3. Southbound I-95 - 4:24
4. Shining Though the Dark - 4:26
5. The Grass Ain't Always Greener - 2:42
6. Arkansas Porch Party - 2:59
7. Satisfy My Soul - 4:54
8. Born in California - 6:21
9. When You Walk out That Door - 6:54
10. Deep Down in Florida - 5:02
11. Across the Desert - 4:10
12. Dog Catcher - 3:31
13. Troubled Waters - 5:14
14. Go with the Flow - 7:49
15. Sure as Hell Ain't Foolin' Me (Radio Edit) - 3:50

Art-Nr.: 9777
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no Dania Beach
Sure as Hell Ain't Foolin' Me
Southbound I-95
Shining Though the Dark
Born in California
When You Walk out That Door
Dog Catcher
Troubled Waters

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Son Volt - honky tonk [2013]
Jay Farrar's unwiderstehliche, großartige Roots-/Alternate Country-/Americana-Formation Son Volt widmen sich, der Titel lässt es schon vermuten, auf ihrem neuen Album der klassischen Country- und Honky Tonk-Musik, und zwar vorwiegend der, die ihren Ursprung im californischen Bakersfield mit solchen Größen wie beispielsweise Buck Owens und Merle Haggard, aber auch dem unvergessenen Gram Parsons hat. Spuren dieser Musik waren schon immer Bestandteil in den Songs von Son Volt, doch nun präsentieren sie sie in einem vollkommen lupenreinen, unverfälschten Gewand und stellen dabei wie selbstverständlich eine geradezu hinreissend schöne und durch und durch authentische Balance zwischen traditioneller Old School-Ursprünglichkeit und einem zeitgemäßen Americana-Ambiente her. Das Material wirkt zeitlos lebendig. Farrar erzählt von Herzschmerz, gebrochenen Herzen, einsamen Highways, Honky Tonk Angels und verpackt die durchweg herausragenden Songs in herrliche Country-Arrangements, bei denen Instrumente wie die Pedal Steel und die Fiddle (zuweilen auch prächtige Twin-Fiddles) neben den transparenten Gitarren eine gewichtige Rolle spielen. Son Volt mit einer beeindruckenden Vorstellung, einer wundervollen Hommage an die gute, alte Honky Tonk-Musik, einem kleinen (Alternate)Country-Geniestreich.

Hier noch ein Original-U.S.Review:

Uncle Tupelo pretty much established the subgenre of alt-country in 1990 with the release of No Depression, and the band's two main songwriters and singers, Jay Farrar and Jeff Tweedy, seemed to fulfill the promise that Gram Parsons, the Flying Burrito Brothers, and the Sweetheart of the Rodeo-era Byrds had mapped out over two decades before, a perfect synthesis of rock and country. When Uncle Tupelo split in 1993, Tweedy, always more on the pop side of things, formed Wilco, which enjoyed commercial and critical success, while Farrar, who mapped out the moodier, more hangdog country side of things, formed Son Volt, a band with no aspirations for the charts, indie or otherwise, and while Son Volt's albums have been strong, interesting, and decidedly uncommercial ever since, they all lead, it seems, to this new one, Honky Tonk, which arrives at last squarely in country territory (more specifically, the Bakersfield country of Buck Owens and Merle Haggard), with nary an electric guitar in sight. Full of slow and midtempo waltzes and shuffles, and framed and led by pedal steel guitars and twin fiddles, along with Farrar's weary, never-in-a-big-hurry, laid-back (but somehow mysteriously intense) vocals, Honky Tonk is full of a beautiful, thoughtful, and almost Zen-like approach to life, all set against a classic old-school Bakersfield country backdrop. Songs here like "Hearts and Minds," "Wild Side," "Bakersfield," "Angel of the Blues," and "Shine On" aren't rave-ups, and aren't bitter barroom apologies, but are filled instead with a kind of stubborn hope and joy, made perhaps even more powerful for being from the 21st century while sounding like they came from the century before. The whole album accumulates in a powerful, meditative way, and its themes are less about drinking and trying to forget the past than they are about making peace with the past and trying to remember it and use it as a spark and a springboard to the future. Honky Tonk is country facing forward informed by the past.
(Steve Leggett, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts and Minds - 3:48
2. Brick Walls - 2:12
3. Wild Side - 3:00
4. Down the Highway - 4:00
5. Bakersfield - 2:10
6. Livin' On - 3:37
7. Tears of Change - 2:54
8. Angel of the Blues - 4:06
9. Seawall - 3:22
10. Barricades - 3:42
11. Shine On - 3:37

Art-Nr.: 8091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hearts and minds
Brick walls
Bakersfield
Livin' on
Angel of the blues
Seawall
Shine on

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Sons Of Bill - sirens [2012]
Bill Wilson's Söhne, James (vocals guitar), Sam (lead guitar, vocals) und Abe Wilson (keyboards, vocals), sowie ihre beiden Mitstreiter Seth Green am Bass und Original-Drummer Todd Wellons kommen knapp 3 Jahre nach dem famosen "One town away" nun mit dem von den Fans schon heiss herbeigesehnten Nachfolger - und sie setzen glatt nochmal einen drauf. Die Sons Of Bill aus Charlottesville/Virginia mit einem Meisterwerk zeitgemässer Americana Rock-Kultur. 11 hinreissende, großartig strukturierte Songperlen ohne jeden Ausfall, bestimmt von ausgeprägter Musikalität, Leidenschaft, Spielfreude und sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistender Melodik. Ein genüsslicher, geradezu traumwandlerisch sicherer Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen Siebziger Jahre Countryrock-Mentalität (z.B. ala Poco, Nitty Gritty Dirt Band), der No Depression-Bewegung aus der jüngeren Vergangenheit (z.B. mit Spuren von Son Volt und Whiskeytown), zeitlosem Rootsrock und Roots-Pop der Marke Tom Petty, erdigem Americana-Rock (Steve Earle, Drive-By Truckers, Cracker, Neil Young) und sogar einer gewissen Kompatibilität zu so manchem Red Dirt-Act wie beispielsweise der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly oder den ersten Arbeiten der Eli Young Band. Apropos Cracker: "Sirens" wurde zum überwiegenden Teil in David Lowery's "Sound of Music"-Studio in Richmond/Virginia eingespielt. Zudem hat der Cracker-Chef das Album excellent produziert. Im Vergleich zum Vorgänger-Werk haben sowohl die Songs, als auch der transparente Sound viel an Dynamik gewonnen. Alles ist etwas druckvoller in Szene gesetzt. Herrlich saftige Gitarren bestimmen zum überwiegenden Teil das Geschehen, doch sie werden von Abe Wilson's breit aangelegtem Orgel-Teppich wunderbar unterstützt. Es entsteht ein großartiges, erfrischendes, saftiges Klangbild, das trotz aller Raffinessen immer wieder auf den Punkt kommt. Aber, das sei noch einmal erwähnt, ganz entscheidend für das famose Resultat sind das herausragende Songwriting, die traumhaften Melodien und der exzellente Lead-Gesang. Tracks wie der begnadete Opener "Santa Ana winds" (ein wundervolles Westcoast-Feeling zieht durch diese von einer erfrischenden Melodik und viel, knackigem, dynamischen Countryrock-Flair bestimmten Nummer), der wunderschöne Midtempo Americana-Rocker "Angry eyes" (fabelhaftes Zusammenspiel von Baritone Gitarre, würziger Lead Gitarre, Nitty Gritty Dirt Band-mässiger Mundharmonika und hintergründiger Orgel), die fast schon ein wenig episch wirkende, von einem gewissen Singer/Singwriter-Feeling, aber auch von lauten, dreckigen Gitarren bestimmte Ballade "Last call at the eschaton", das rootsig countryrockige "Find my way back home", das erdige "Life in shambles" (mit Cracker's David Lowery als Duett-Sänger und Johnny Hickman), oder der sich unwiderstehlich und nachhaltig in unsere Gehörgänge schraubende, hinreissende, genauso rootsige wie frische Midtempo Americana-Rocker "Virginia calling" sind nur ein paar Beispiele dieser prächtigen Ansammlung hochkarätiger Songs. Die "Sons Of Bill" sind endgültig in der ersten Reihe der Roots-/und Americana-Elite angekommen. "Sirens" ist ein absoluter Hit!

Das komplette Tracklisting:

1. Santa Ana Winds (4.29)
2. Find My Way Back Home (4.07)
3. Siren Song (4.34)
4. Angry Eyes (4.54)
5. Turn It Up (7.27)
6. The Tree (4.26)
7. Life In Shambles (3.10)
8. This Losing Fight (3.37)
9. Radio Can't Rewind (4.08)
10. Last Call At The Eschaton (5.21)
11. Virginia Calling (5.13)

Art-Nr.: 7707
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Santa Ana winds
Find my way back home
Siren song
Angry eyes
Life in shambles
Last call at the eschaton
Virginia calling

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Southern Hospitality - easy livin' [2013]
Das erste Stück dieses prächtigen Debuts heisst "Southern livin'" - und genau das ist es, was diese exzellente Truppe musikalisch zelebriert. Blues, Rock, Roots, Swamp, Soul in allen Variationen - immer "pure southern". Southern Hopitality bestehen aus den beiden Extraklasse-Gitarristen Damon Fowler (wir erinnern uns an dessen großartige Solo-Scheiben "Sugar shack" und "Devil got his way") und JP Soars, dem fantastisch aufspielenden Keyboarder Victor Wainwright, sowie den beiden Rhythmusleuten Chuck Riley am Bass und Chris Peet an den Drums. Spuren solcher Bands wie Little Feet, The Radiators, The Allman Brothers Band und JJ Grey & Mofro sind unverkennbar, doch Southern Hospitality sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Es groovt herrlich. Tolles Debut einer grandiosen neuen Band.

Die Original U.S.-Produktinformation:

2013 release from this band comprised of lap steel guitar master Damon Fowler, guitarist extraordinaire JP Soars, and keyboard wizard Victor Wainwright. With echoes of Muscle Shoals and Macon, these dynamic young sons of Dixie draw on their rich heritage of Southern soul, blues, and rock music to create a fresh translation of Americana and Southern roots music with a modern sensibility. In the words of BluesWax, ''Southern Hospitality, after a single gig, has significant players in the blues world taking notice. Fowler, Wainwright and Soars share much love for the songs of the South. The hot jazz and funk of New Orleans, classic country, gospel, soul, and blues that became rock `n' roll in Memphis and went global by way of a trucker named Elvis.''

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Livin’ - 4:44
2. Long Way Home - 5:01
3. Kind Lies & Whiskey - 5:14
4. Mile After Mile - 2:16
5. Certified Lover - 7:36
6. Fried Neck Bones and Home Fries - 7:49
7. Shoestring Budget - 3:29
8. Don’t Feel Like Going There Today - 5:55
9. Come Back Home - 2:53
10. Powered For the Mountain - 5:31
11. Don’t Boogie Woogie - 4:35
12. Sky Is What I Breathe - 5:28

Art-Nr.: 8096
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southern livin'
Long way home
Kind lies & whiskey
Certified lover
Fried neck bones and home fries
Come back home
Powered for the mountain

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Special Consensus & Friends - country boy: a bluegrass tribute to john denver [2014]
Großartiges Tribute an den unvergessenen John Denver von einer der besten Bluegrass-Bands aus den USA: Special Consensus! Die Truppe hat ein paar hochkarätige Freunde eingeladen (u. a. Rhonda Vincent, Jim lauderdale, Rob Ickes, John Cowan, Claire Lynch, Alsion Brown), um einige der schönsten John Denver-Nummern im Bluegrass-Gewand einzuspielen. Das Ergebnis ist vom Feinsten! Locker, leicht, ausgestattet mit großem musikalischen Können, präsentiert die Truppe diese Songs mit klaren Mandolinen, akustischen Gitarren, Banjo, Fiddle, Acoustic Bass und ihren vorzüglichen Stimmen. Einfach herrlich, diese Nummern mal so zu hören, denn sie sind bestens geeingnet dafür. Ein Leckerbissen für alle John Denver-Liebhaber und Fans akustischer Country- und Bluegrass-Musik!

Hier dazu die offizielle Produktbeschreibung:

Grammy-nominated Special Consensus joins forces with contemporary bluegrass music’s best on Country Boy: A Bluegrass Tribute to John Denver. There is a natural affinity between bluegrass musicians and John Denver’s repertoire but this is the first purely bluegrass tribute to the iconic singer/songwriter who died in 1997.
Country Boy features Special Consensus at the musical center of each track with a guest cast of Grammy-winning and International Bluegrass Music Association-winning vocalists and instrumentalists joining in. Produced by Compass Records co-founder Alison Brown, the album’s 10 tracks draw from across Denver’s hits and lesser-known songs.
Talking about the genesis for the idea, band founder Greg Cahill comments: “I’ve met so many people who were affected by John’s music and so many musicians who mention him as an inspiration. It felt like a bluegrass interpretation of his songs would be something really special and might also serve as a way to connect more people to bluegrass music.”
And there is no question that the album achieves some special musical moments – both vocal and instrumental. Special Consensus mandolinist Rick Faris and reigning International Bluegrass Music Association’s Female Vocalist of the Year Claire Lynch share lead vocal duties on the album’s first track Wild Montana Skies, their vocal lines perfectly complemented by Rob Ickes’ Dobro. On Country Roads, Special Consensus guitarist Dustin Benson and the legendary John Cowan swap verses against a tapestry of banjo and fiddle provided by Greg Cahill and Del McCoury band fiddler Jason Carter. And, in a surprise twist, Special Consensus delivers an all instrumental version of Thank God I’m a Country Boy with the twin fiddles of label mate Michael Cleveland and session ace Buddy Spicher AND twin banjos (Greg Cahill and Alison Brown). The entire cast of featured guests includes Dale Ann Bradley, Jason Carter, Mike Cleveland, John Cowan, Rob Ickes, Jim Lauderdale, Claire Lynch, Peter Rowan, Buddy Spicher and Rhonda Vincent.

Das komplette Tracklisting:

1.Wild Montana Skies (with Claire Lynch) - 4.25
2.Take Me Home, Country Roads (with John Cowan) - 3.37
3.Back Home Again (with Dale Ann Bradley) - 4.46
4.Thank God I'm A Country Boy - 4.25
5.Poems Prayers And Promises (with Jim Lauderdale) - 3.52
6.Matthew - 3.55
7.Sunshine On My Shoulders (with Rhonda Vincent) - 4.28
8.Eagles and Horses - 4.14
9.This Old Guitar - 3.26
10.Rocky Mountain High (with Peter Rowan) - 4.21

Art-Nr.: 8533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wild Montana skies
Take me home, country roads
Back home again
Matthew
Sunshine on my shoulders
Eagles and horses

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Stanley, Michael - and then... [2015]
Was soll man zu Michael Stanley noch sagen? Er macht einfach immer weiter. Grandios! Jahr für Jahr kommt der legendäre, charismatische Frontmann und Namensgeber der unvergessenen, in den Siebzigern mit ihrem unwiderstehlichen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band über sein eigenes "Line Level"-Label mit einem neuen Album - und jedesmal ist es wieder ein kleines, neues Meisterwerk. So auch diesmal, mit seinem hinreissenden 2015er-Juwel "And then..."! Was hat der Mann nur für einzigartiges Songmaterial im Köcher. Nciht die Spur eines schwachen Songs ist zu finden - im Gegenteil. Ein fantastisches Stück reiht sich an das nächste - alle in typischer Stanley-Manier. Sie klingen mit ihren herausragenden Melodien und Arrangements sofort vertraut, gleichzeitig aber auch so frisch, so neu und so "jungfräulich", dass man sie regelreucht aufsaugt. “I guess it springs from growing up in the same timeframe as rock n’ roll and being knocked out by all the different styles that led to that musical melting pot,” sagt Stanley über das Material. “Because of that I rarely sit down to write a certain ‘type’ of song…whatever happens happens…and although that can be a marketing man’s nightmare, it keeps me interested and, hopefully, growing as a writer”, führt er weiter aus. Neben 12 prächtigen Eigenkompositionen enthält das Werk eine famose Coverversion der von David Grissom komponierten, wundervollen Storyville-Nummer "Good day for the blues". Eingespielt wurde das Album wieder mit seiner vorzüglichen Touring-Band, den Resonators, denen u. a. die alten MSB-Recken Bob Pelander an den Keyboards und Tom Dobeck am Schlagzeug, sowie der großartige Lead Gitarrist Danny Powers angehören. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt. Das ist brillanter Cleveland-/Heartland-Rock in seiner vollsten Blüte. "No way to slow down"! Michael Stanley mit dem nächsten Highlight in einer schier endlosen Reihe von unwiderstehlichen Veröffentlichungen. Herrlich!

Das komplette Tracklisting:

1. All Together Now - 4:21
2. Radio Waves - 4:33
3. Sound Of a Train - 5:09
4. Shifting Gears - 5:18
5. And Then - 5:31
6. Snakes - 4:34
7. Sweet Spot - 3:54
8. Long Ohio Winter - 3:48
9. Hang On To This Heart - 3:47
10. Don't Say Nothing - 4:01
11. A Good Day For The Blues - 4:24
12. In Your Kiss - 3:20
13. Circadian Rhythm - 4:38

Art-Nr.: 9010
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All together now
Radio waves
Shifting gears
And then
Long Ohio winter
Hang on to this heart
Good day for the blues
Circadian rhythm

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Stanley, Michael - the job [2014]
Es ist eine Wonne für die Fans dieses legendären, kultigen Heartland Rockers aus Cleveland/Ohio. Michael Stanley, Gründer und Namensgeber der uvergessenen, in den Siebzigern vor allem in den USA hoch angesehenen Michael Stanley Band, bringt nahezu regelmässig pro Jahr ein Album über sein eigenes "Line Level"-Label heraus, so auch nun in 2014. "The job" heisst das neue Teil, das nahtlos an die beiden herausragenden Vorgänger "The hang" und "The ride" anknüpft. Stanley, seit Jahren in blendender Verfassung, gehen die brillanten Songs einfach nicht aus. "The job" ist das nächste, grandiose Werk eines Mannes, der in seiner Musik aufgeht wie kaum ein anderer. Wie schon die Vorgänger, wurde auch das neue Album wieder vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, The Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles u.v.m.), der bereits für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Ein neues Glanzlicht in Stanley's langer Karriere!

Das komplette Tracklisting:

1. Everything's Fine (4.48)
2. The Job (4.59)
3. Last Good Nerve (8.07)
4. You Just Never Know (5.27)
5. Survive & Advance (4.22)
6. Maybe This Is The Day (4.43)
7. Velvet Parkway /5.56)
8. Breaking News (3.43)
9. Unfinished Business (5.10)
10. Get In Line (4.58)
11. Take The Long Way Around (4.10)
12. Same River Twice (5.19)
13. Dark Angels (7.22)

Art-Nr.: 8525
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The job
Last good nerve
Maybe this is the day
Velvet parkway
Unfinished business
Taking the long way around
Dark angels

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Stapleton, Chris - from a room ~ vol. 1 [2017]
Das erste, von zwei für dieses Jahr angekündigte Chris Stapleton-Alben ist da. Der Nachfolger zu dem überragenden 2015er Debut "Traveller" knüpft mit seiner immens hohen Qualität nahtlos an den Vorgänger an und lässt keinerlei Wünsche offen. Rau, authentisch, erdig, rein und voller Ausstrahlung erleben wir erneut eine unwiderstehliche Reise durch die Welt des Country, von traditoinellem Country über Outlaw Country, Roots Country, Blues Country, Biker Country bis hin zu Singer-Songwriter Country, punktgenau und ohne großen Bombast instrumentiert. Steckt voiller Seele und innerer Kraft. Stapleton singt bärenstark - mal behutsam und ruhiger, mal voller Vehemenz aus sich herausgehend. Faszinierend. Erneut ein brillantes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Broken Halos - 3:00
2. Last Thing I Needed, First Thing This Morning - 4:15
3. Second One To Know - 2:56
4. Up To No Good Livin' - 4:05
5. Either Way - 4:08
6. I Was Wrong - 3:11
7. Without Your Love - 3:51
8. Them Stems - 3:00
9. Death Row - 4:03

Art-Nr.: 9440
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Steepwater Band, The - turn of the wheel [2020]
Yeah! Leute, was hat sich das Warten gelohnt! Chicago's premier Southern-/Blues-/Classic-/Jam-Rock-Truppe, die famose Steepwater Band, um die beiden fantastischen, teils wie entfesselt aufspielenden Gitarristen und Sänger Jeff Massey und Eric Saylors, beehrt uns 4 Jahre nach dem saustarken "Shake your faith" endlich wieder mit einem neuen Studioalbum - und was für einem "geilen"! "Turn of the wheel" schließt nicht nur nahtlos an den Vorgänger an, sondern setzt in puncto Reife, Songmaterial, Intensität und Leidenschaft glatt nochmal einen drauf. Über 20 Jahre Bühnenerfahrung sprechen für sich. Druckvolle, kochende Riffs, furiose Lead Gitarren- und Slide-Ritte, jammige Soli, wunderbare Grooves, Power, Spirit, Spielfreude, eine natürliche Rauheit, straighte Rhythmen, pure musikalische Lust und Kompetenz - die Steepwater Band (das Line-Up wird neben den beiden schon erwähnten Gitarristen durch Gründungsmitglied und Drummer Joe Winters sowie den neuen Bassisten Joe Bishop vervollständigt) nimmt uns mit auf einen fantastischen, mitreißenden, abwechslungsreichen und stets spannenden Trip in die ganz eigene Welt ihres unwiderstehlichen, facettenreichen, bei aller Jam-Neigung sehr Song-orientierten, stets die Ecken und Kanten wahrenden, kernigen Southern-/Roots-/Blues-/Classic Rock-Cosmos. Die Gitarrendominanz ist enorm. Was Jeff Massey und Eric Saylors leisten, ist einfach "berauschend". Sie ergänzen sich meisterhaft. Immer wieder bringen sie sich mit umwerfenden, sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen anstachelnden, vielseitigen, lichterloh brennenden, die pure Spielfreude offenbarenden, genauso jammigen wie glänzend strukturierten, rauen, erdigen, dreckigen und doch so wunderbar unsere Sinne durchdringenden Soli, darunter viel Slidegitarre, ein. Das Album startet direkt mit dem Titelstück "Turn of the wheel", gleich einer absoluten "Killer"-Nummer. Das Intro bilden unwiderstehlich groovende Drums und Congas (Gast Freddie Gonzalez), brodelnde, straighte Gitarrenriffs setzen ein und eine wunderbare Lead Slidegitarre zieht ihre Kreise. Der Gesang ist ebenfalls richtig klasse, teils schön dreckig, die Melodie nimmt einen unmittelbar mit, genau wie das gesamte Arrangement aus massiven, zündenden Gitarren vor einem ausgewogenen Orgel-Hintergrund (Gast-Keyboarder Chris Grove). Und dann dieses Slide-Solo im Mittelteil - irre! Dieser kochende, kraftvolle, bluesige Gitarren Southern-/Classic-Rocker lässt absolut keine Wünsche offen, zeigt die Band sofort auf einem Top-Level und bringt die Akteure und ihre Fans gleichermaßen in Windeseile auf Betriebstemperatur. Der Steepwater-Motor läuft auf Hochtouren und ist für den Rest des Albums nicht mehr zu stoppen. Weiter geht's mit dem von mächtig "schweren", breitgefächerten Gitarren umgebenen, fett rockenden "Trance", das mit seiner Straightness einerseits und den variablen, jammigen Instrumentalpassagen andererseits wohl auch einem Warren Haynes und Gov't Mule bestens zu Gesicht stünde. Mit dem herrlichen, sehr melodischen "In the dust behind" zeigt sich die Steepwater Band dann von einer lockereren Seite. Wir hören einen flüssigen, wunderbaren, leicht Country-infizierten Rhythmus. Die klaren Gitarren und der Gesang strahlen viel Harmonie aus, wirken aber dennoch staubig, erdig und alles andere als glatt geschliffen. Und das großartige E-Gitarren-Solo in der Mitte ist total "southern". Bei dem genialen "Big pictures" brennt die Hütte dann wieder lichterloh. Mit unbändiger Wucht pflügen Massey und Saylors den Acker mit ihren Gitarren in bester Neil Young & Crazy Horse-Manier um, als gäbe es kein Morgen. Was für ausgedehnte, raue, gewaltige Soli. Eine Wonne! Da dürfen "Old Neil" und seine Jungs schon mal neidisch rüber nach Chicago blicken. Die Konkurrenz schläft nicht - im Gegenteil! Eine Mörder-Nummer! Gespickt mit kochenden "Exile on Main Street"-kompatiblen, "stonesey" Riffs kommt das anschließende, wunderbar geradeaus rockende "Please the believer", doch was die Steepwater Band zu ihren Gunsten von den Stones unterscheided, sind die beiden "rattenscharfen", glühenden Soli der Gitarrenkönner. Große Klasse auch das schön southern eingefärbte, dezent an The Black Crowes erinnernde, straight und fett rockende "Make it right" (schönes, klimperndes Piano), der dreckige, massive Bluesrocker "Lost on you" (furiose, raue Gitarrensoli, auch Wah-Wahs und Slide), sowie das das Album standesgemäß abschließende, ein wenig Beatles-beeinflusste, sehr jammige "The peace you're looking for". Die Bandmitglieder sagen selbstbewußt zu diesem Werk, dass es wohl ihr bislang bestes sei und genau aufzeigt, wo sie musikalisch mittlerweile angekommen sind. Nun überrascht das nicht sonderlich, da sicher die meisten Künstler über ihre jeweils aktuelle Veröffentlichung so urteilen werden, doch in diesem Fall kann man das als Außenstehender, der die Entwicklung der Band praktisch seit ihren Anfängen aufmerksam begleitet, nur bestätigen - ohne dabie ihre Vorgängeralbum in irgendeiner Weise schmälern zu wollen. Die waren auch alle klasse! Wie dem auch sei: Die Steepwater Band präsentiert sich ohne jeden Zweifel in brillanter Form! "This is the honest grit and sweat of Rock 'n' Roll"!

Das komplette Tracklisting:

1. Turn of the Wheel - 3:38
2. Trance - 4:29
3. Running from the Storm - 3:14
4. In the Dust Behind - 3:37
5. That's Not the Way - 4:59
6. Big Pictures - 6:15
7. Please the Believer - 4:08
8. Lost on You - 3:50
9. Make It Right - 4:31
10. Abandon Ship - 3:51
11. The Peace You're Looking For - 4:40

Art-Nr.: 10054
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Turn of the wheel
Trance
In the dust behind
Big pictures
Please the believer
Lost on you
Make it right
The peace you're looking for

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Steiner, Tommy Shane - then came the night [2002]
Er hat eine sympathische Ausstrahlung, sieht gut aus und ist ein zweifellos ein großartiger Sänger mit einer höchst angenehmen Stimme - prädestiniert also für den momentan in Nashville so angesagten Spagat zwischen Pop und Country. Und genau das macht er! Dabei erfindet er das Rad nicht neu, doch er macht seine Sache sehr ordentlich. Mainstream Country/New Country mit einem kräftigen Schuß Pop, etwas Rock-Appeal und ein paar von den in den Charts so angesagten bombastischen Power-Balladen - schon stellt sich der Erfolg ein und man ist in aller Munde. Eine dieser Balladen ist die erste Single-Auskopplung "What if she's an angel", die dann auch prompt in die Top 10 der Billboard- Country-Singles-Charts preschte. Insgesamt ist das gut auf ihn zugeschnittene Songmaterial sehr ausgewogen. Knackige Uptempo- und Midtempo-Tracks wechseln mit den bereits erwähnten Balladen, wobei sehr auf die Verschmelzung echter Countryelemente und moderner Soundstrukturen geachtet wird. Man möchte ein möglichst großes Publikum ansprechen. Vergleichen wir es mal mit einer männlichen, modernen Faith Hill - diese Schiene in etwa fährt er! Dabei sind schon ein paar richtig gute Nummern herausgekommen, allen voran der Opener "That just wouldn't be me". Ein rockiger, flockiger und melodischer Uptempo-New Country-Fetzer voller Drive und knackiger E-Gitarren, der einen mitreißt. Danach wird's aber gleich deutlich langsamer mit zwei dieser besagten Power-Balladen, darunter der Diane Warren-Song "Tell me where it hurts". Ebenfalls erwähnenswert die poppige Midtempo-Nummer "Let go" und das traditionell gehaltene Duett mit Randy Travis "Don't need another reason". Dazu covert er den alten Paul Davis-Hit "I go crazy"! Ein Album, das wohl jede Menge Hits abwerfen wird.

Art-Nr.: 1635
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Stockholm Syndrome - apollo [2011]
Stockholm Syndrome sind ein in der Jamrock-Szene jetzt schon kultiges, grandioses, vor einigen Jahren aus dem Dunstkreis von Widespread Panic hervorgegangenes All-Star Sideprojekt, initiiert von dem famosen Panic-Bassisten Dave Schools und dem begnadeten Singer/Songwriter Jerry Joseph (Jerry Joseph & the Jackmormons). Die aktuelle Besetzung besteht neben Schools und Joseph (Gesang, Gitarre) noch aus dem bärenstarken Lead Gitarristen Eric McFadden (u.a. Keb Mo', George Clinton, Les Claypool), Gov't Mule's Keyboard-Virtuosen Danny Louis und dem herausragenden Drummer Wally Ingram (u.a. David Lindley, Jackson Browne und Sheryl Crow). Was für eine Besetzung! Und in der Tat liefert das Quintett mit "Apollo" ein den herausragenden Namen zu aller Ehre gereichendes, exzellentes, neues Studioalbum ab - das zweite nach dem 2004er "Holy happy hour". So ungewöhnlich der Name der Band ist (als Stockholm Syndrom bezeichnet man das Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen schließlich mit den Tätern sympathisieren), so prächtig ist ihre Musik. Natürlich muß man die Truppe in der Jamrock-Szene ansiedeln, und natürlich ist die Seelenverwandschaft mit Jerry Joseph's Jackmormons und vor allen Dingen Widespread Panic am engsten, doch jeder der beteiligten Musiker trägt seinen Teil an individueller Kraetivität zu dem ganz eigenen Stil der "Stockholmer" bei: Ein brodelndes, mit fabelhaften Songs gespicktes (teils sehr provokative, messerscharfe Lyrics von Jerry Joseph), kraftvolles, sehr inspiriertes Gebräu aus erdigem, wunderbar groovendem, auf exzellente Musikalität basierendem Jam Rock'n Roll voller sich wunderbar miteinander vertragender Roots-, Classicrock,- Southern-, Blues-, Funk-, Soul-, Folk-, und Psychedelic-Zutaten. Diese Mixtur mundet fantastisch. Spürbare Spielfreude und Virtuosität kennzeichen die Instrumentalpassagen, viel Kreativität das Songwriting. Tolle Percussion-Grooves treffen auf zündende Gitarrenriffs und brennende Soli, die von Danny Louis' brillanten Keyboard-Ergänzungen adäquat unterstützt werden, sowie Joseph's markigen Gesang. Trotz der allgegenwärtigen Jam-Mentalität und der teils recht rauen, dreckigen Spielweise entwickeln die Songs oft eine prima Melodik und bleiben klasse hängen. "'Apollo' sees Stockholm Syndrome building upon its initial outing by distilling a distinctive sound fueled by freewheeling creativity and incendiary rock power", heisst es in einem U.S.-Review - eine absolut passende Analyse. Songs wie zum Beispiel der von einem unwiderstehlichen Groove, erdigen, ganz dezent funkigen Riffs, einem unterschwelligen Psychedelic-Flair, wunderbaren Pedal Steel-Fills (John Keane) und einem fetten, rauen, robusten, saustarken E-Gitarren-Solo bestimmte Rocker "Apollo" (hat irgendwie etwas von Neil Young & Crazy Horse meets Widespread Panic and Pink Floyd), der jammige, von schönen Gitarren, großartiger Orgeluntermalung und toller Percussion bestimmte Soul-Rocker "Fools rush in", der auf bluesiger Basis in Szene gesetzte, kraftvoll und dynamisch abgehende, jammige Boogie "In your cups" (ultra dreckiges, von klasse Wah Wah-Klängen durchsetztes E-Gitarren-Solo), das folkige, von einer herrlichen Kombination aus Mandoline, Gitarre, Orgel und Piano (starkes Klavier-Solo von Danny Louis) geprägte, melodische "That which is coming", der groovige, gut abgehende, von zündenden Gitarren und klasse Wurlitzer-Klängen durchtränkte Jamrocker "Town & country", das mit viel Intensität, aber auch einer tollen Melodik in Szene gesetzte, jede Menge Southern Rock-Spirit und viel Soul verbreitende, kraftvoll und flüssig nach vorn rockende "Red lightnimg" (bäriges Gitarrensolo mit viel Drive), oder der entspannte, flockige Rootsrocker "Cool cool cool" demonstrieren eindrucksvoll die aussergewöhnliche Klasse dieser All Star-Allianz. Produziert hat das Werk im übrigen Dave Schools. Keine Frage: Die Fanbase dieser Truppe wird mit "Apollo" auch über die Widespread Panic-/ Gov't Mule-Community hinaus deutlich ansteigen - da sind wir uns sicher. Ein tolles Teil! Dieses muikalische Jamrock-Gebräu "schmeckt" einfach grandios...

Das komplette Tracklisting:

1   Apollo - 7:17   
2   Fools Rush In - 5:11   
3   In Your Cups - 4:23   
4   Emma's Pissed - 6:30   
5   That Which is Coming - 4:03   
6   Town & Country - 4:26   
7   Red Lightning - 5:42   
8   Sing Bird Sing - 4:08   
9   Cool Cool Cool - 4:58   
10 Finding - 3:21   
11 Wisconsin Death Trip - 5:24

Art-Nr.: 7274
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Apollo
In your cups
That which is coming
Town & country
Red lightning
Cool cool cool
Wisconsin death trip

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Strait, George - love is everything [2013]
Unglaublich! Auch mit seinem neuen Album bleibt George Strait seiner Linie treu. Ein absolutes Phänomen! Traditionelle, pure Countrymusic, wie man sie besser einfach nicht präsentieren kann. Dieser Texaner wird wohl niemals in seiner Karriere ein schwaches Album abliefern...

Das komplette Tracklisting:

1. I Got A Car - 4:32
2. Give It All We Got Tonight - 4:11
3. Blue Melodies - 4:25
4. I Just Can't Go On Dying Like This - 3:56
5. I Thought I Heard My Heart Sing - 2:57
6. That's What Breaking Hearts Do - 3:29
7. When Love Comes Around Again - 3:31
8. The Night Is Young - 3:31
9. Sittin' On The Fence - 3:26
10. I Believe - 3:45
11. Love Is Everything - 3:06
12. You Don't Know What You're Missing - 3:42
13. When The Credits Roll - 3:20

Art-Nr.: 8166
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Strait, George - twang [2009]
Große Freude im Lager der Country-Traditionalisten: George Strait's neues Album ist da - und einmal mehr ist es ein großartiges Werk geworden. "Twang" ist der Nachfolger des im letzten Jahr von der "CMA" zum "Album of the Year" gewählten und Grammy-ausgezeichneten "Troubadour", mit dem der gerade von der "Academy of Country Music" als "Artist of the Decade" geehrte Texaner nahtlos an die unzähligen "Großtaten" der Vergangenheit anknüpft. Auf George Strait ist immer Verlass! Er wird, zumindestens ist das nur schwer vorstellbar, einfach kein Album veröffentlichen, von dem die Countrywelt einmal enttäuscht sein könnte. Schon allein der wunderbare Titeltrack ist ein absolutes Paradestück in Sachen "Traditional 'twangy", honky-tonkin' Hillbilly Pure Country", wie man es authentischer kaum präsentieren kann. Gehalten in einem von lockeren, flotten, sehr gefälligen Rhythmen getragenen Mantel aus tollen, Country-typischen E-Gitarren, Pedal Steel (jeweils mit klasse Solo), Piano und Fiddle, bietet die Nummer alles, was der so passend gewählte Titel verspricht. Stark! Interessant ist, das George Strait erstmalig seit der Nummer "I can't see Texas from here" aus seinem 1982iger Debut "Strait Country" auch wieder als Songwriter in Erscheinung tritt. So zum Beispiel bei der ersten Single des Albums (schon wieder ein Riesenhit), die er zusammen mit seinem alten Weggefährten Dean Dillon und seinem Sohn Bubba Strait komponierte. 'It makes a papa proud to have my son contributing to the creation of this record", sagt Strait über die gemeinsame Arbeit mit seinem Sohn. Das glauben wir ihm gern. Es gibt insgesamt 3 gemeinsam geschriebene Titel von Papa und Sohnemann, das großartige "Arkansas Dave" hat Bubba Strait gar allein komponiert. Keine Frage, er hat die musikalischen Gene des Vaters offenbar eins zu eins im Blut. Andere beteiligte Songwriter sind beispielsweise Jim Lauderdale, Sherrie Austin, Blaine Larsen, Delbert McClinton, Gary Nicholson, Casey Beathard, u.s.w., die für den "texanischen Vorzeige-Cowboy" insgesamt wieder eine durch und durch massgeschneiderte Songauswahl aus gefühlvollen, von wimmernder Steelguitar begleiteten Balladen, lässigen Midtempo-Nummern und knackigen, flotten Honky Tonkern parat haben. George Strait ist ein Phänomen an Beständigkeit, der sein Niveau seit nahezu 30 Jahren auf einem gleichbleibend hohen Level hält. "Twang" unterstreicht dies nachhaltig! Erneut eine ganz starke Leistung, Mr. Strait!

Die komplette Songliste:

1 Twang - 2:55   
2 Where Have I Been All My Life - 3:06   
3 I Gotta Get to You - 3:10   
4 Easy as You Go - 3:22   
5 Living for the Night - 3:41   
6 Same Kind of Crazy - 3:32   
7 Out of Sight out of Mind - 3:07   
8 Arkansas Dave - 3:18   
9 The Breath You Take - 3:35   
10 He's Got That Something Special - 3:23   
11 Hot Grease and Zydeco - 3:19   
12 Beautiful Day for Goodbye - 3:08   
13 El Rey - 2:26

Art-Nr.: 6499
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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