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Montgomery Gentry - outskirts [2019]
Alle Achtung! Noch weitere 7 Songs des großartigen "southern country-rockin'" Duos Montgomery Gentry aus deren finalen "Here's to you"-Sesssions sind aufgetaucht - und die haben es richtig in sich. Diese letzten Aufnahmen, entstanden kurz vor dem tragischen Tod von Troy Genty am 8. September 2017 infolge eines Hubschrauberabsturzes, sind, nachdem sie im Juni dieses Jahres zunächst digital erhältlich waren, aufgefüllt um 4 weitere, interessante, schon früher einmal erschienene Songs, nun erstmalig auf einer weiteren, neuen Montgomery Gentry-CD mit dem Titel "Outskirts" veröffentlicht worden. Und es sind alles andere als "Füller", alles andere als überflüssige, zum Aussortieren verurteilte Nummern - Im Gegenteil: Es handelt sich durchweg um regelrechte "Knaller"-Songs, um allerbestes Material, wie es typischer für Montgomery Gentry nicht sein kann. "Outskirts" markiert so etwas wie die Rückkehr zu den Anfängen Montgomery Gentry's, die Rückkehr zu ihrem "signature Southern Rock Sound", für den sie weitesgehend standen und der ihnen sowohl große Anerkennung im Country-Lager, aber auch unter den Southern Rock-Freunden einbrachte. So sind die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Tracks weitestgehend eine herrlich raue, rockige und laute Angelegenheit. Los geht's mit dem ordentlich schmissigen, von klasse Gitarren (ganz stark das kleine Twin Lead-Intermezzo im Break) und einer tollen Melodie bestimmten, satten, southern-fueled Countryrocker "Outskirts", gefolgt von der von Darrell Scott (u. a. Robert Plant's Band of Joy) komponierten Wahnsinnsnummer "River take me". Leicht folkig angehaucht, u. a. mit Mandoline und Akkordeon in Szene gesetzt, gehalten im knackigen Midtempo, "galoppiert" der Song schließlich zu einem richtig fetten, glühenden, ausgedehnten, southern-rocking Doubel Lead E-Gitarren-Solo der Extraklasse. Montgomery Gentry in Bestform! Die Beiden haben sich noch einen weiteren Darrel Scott-Nummer vorgenommen, und zwar die hinreißende Ballade "You'll never leave Harlan alive", durch die abermals eine herrliche Southern-Brise weht, allein schon durch vielschichtigen Gitarren und die wunderbaren Slideguitar-Fills. Troy Gentry singt hier großartig. Exzellenten, traditionellen Country in Reinkultur bieten die Beiden hingegen bei ihrer herrlich dargebotenen, mit toller Pedal Steel instrumentierten Coverversion von Merle Haggard's "What am I gonna do with the rest of my life", inkl. eines fantastischen E-Gitarren-/Pedal Steel-Solos. Dann wird's wieder lauter und kraftvoller, zunächst mit dem stampfend rockenden, voller Southern Rock-Indikatoren steckenden, fetten "King of the world" (Gast-Gitarrist ist Gitarrenhexer Steve Vai), anschließend mit dem frischen, gut gelaunten, knackigen, prächtig ins Ohr gehende, satten Party New Country-Kracher "Joe Six-Pack". Vervollständigt wird die CD mit 3 Tracks von dem "20 years of hits"-Album, sowie dem bislang nur auf dem Waylon-Tribute "The music inside Vol. 2" erschienenen Waylon Jennings-Cover "Good ol' boys". "Outskirts" ist ein prächtiges, ein standesgemäßes Montgomery Gentry-Abschiedswerk, bei dem sie noch einmal voll im Saft stehen. Gerade die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Nummern sind alles andere als Überbleibsel. Nein, sie repräsentieren Eddie Montgomery und Troy Gentry noch einmal exakt, wie sie wirklich waren. Ein "stolzer" Southern New Country-Act der Extraklasse, die sich Lynyrd Skynyrd genauso verbunden fühlten, wie auch Merle Haggard.

Das komplette Tracklisting:

1. Outskirts - 3:39
2. River Take Me - 5:20
3. What Am I Gonna Do With the Rest of My Life - 3:13
4. Never Been Nothing Else - 2:43
5. You'll Never Leave Harlan Alive - 4:57
6. King of the World - 2:48
7. Joe Six-Pack - 3:08
8. Didn't I - 3:37
9. Shakey Ground (with Ronnie Milsap) - 3:50
10. Roll With Me - 3:45
11. Good Ol' boys (Dukes of Hazzard Theme Song) - 2:50

Art-Nr.: 9926
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Outskirts
River take me
What am I gonna do with the rest of my life
You'll never leave Harlan alive
King of the world
Joe Six-Pack
Roll with me

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Montgomery Gentry - rebels on the run [2011]
"Montgomery Gentry is back and kickin‘ ass". Mit seinem siebten Studioalbum kehrt das ursprünglich aus Kentucky stammende Duo, bestehend aus Eddie Montgomery (übrigens der Bruder von John Michael Montgomery) und Troy Gentry, zu seinen alten Anfangsstärken zurück. Es hat sich einiges (nicht nur Positives) bei Montgomery Gentry seit ihrem letzten Werk getan. Neben der Aufnahme in die Grand Ole Opry (auf die sie ganz besonders stolz sind - "Something that people can’t take away from you", so Troy dazu) gab es mit ihrer etatmäßigen, langjährigen Plattenfirma Columbia Rercords Differenzen über den weiteren musikalischen Werdegang, was letztendlich zum Split und Wechsel zum Average Joe-Label führte. Auch Eddie Montgomery erlebte ein Wechselbad der Gefühle. 2010 wurde bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert, der allerdings mittlerweile als erfolgreich geheilt gilt. Noch dicker kam es dann mit dem Ende seiner Ehe. Gesangs-Partner Troy Gentry war jedoch in den schweren Stunden immer zugegen und schweißte damit das Gemeinschaftsgefühl der beiden noch enger zusammen. Und so stehen auch viele Songs ihrer neuen CD "Rebels On The Run" im thematischen Zusammenhang mit dem Erlebten. Produziert hat diesmal Michael Knox, der ja bekannter Weise Jason Aldean in Superstar-Gefilde emporgebracht hat. Der Auftaktsong "Damn Right I Am" versprüht dann sofort das von vielen so geliebte, typische Montgomery Gentry Southern-Flair. Eddie erledigt mit seiner warmen Baritonstimme den Strophengesang, während Troy dann beim kräftigen Refrain das Ruder übernimmt. Der patriotische, uramerikanische Werte hervorhebende Text passt wie das E-Gitarren-Solo mit seinem kurzenTwin-Teil, das die Brücke vom New Country zum Southern Rock schlägt, zu ihrer ureigenenk zu performen. Wo Montgomery Gentry drauf steht, ist halt auch Montgomery Gentry drin. "We cut our teeth in the honkytonks and no matter what you try to do, we have to be us or it just doesn’t sound right", so die beiden dazu, und man nimmt es ihnen auch ohne den geringsten Zweifel ab. Apropos Honky Tonk. "Ain’t No Law Against That" (tolles Gitarren- und Banjospiel, Steel und Honky Tonk-Piano), ein Stück über das Leben im "Hier und Jetzt", ist so ein kleiner, dreckiger Song, der in jeder Kaschemme den Launepegel in die Höhe schießen lässt. Nach diesem deftigen Auftakt gewähren die beiden mit "Damn Baby" (schönes Slide-Solo) und "Empty" (herrlich "weinende" Steelguitar) zunächst eine melodische, balladeske Entspannungsphase. Mit der ersten Single "Where I Came From" zieht das Tempo und die Power dann wieder an. Ein typischer "Simple Man-Song", schön verschachtelt mit Tempo-, Stimmungs- und Gesangswechseln, sehr emotional dargeboten, der gerade jetzt, wo immer mehr einfache Amerikaner das Auseinanderdriften der Gesellschaft auch öffentlich anprangern, genau den Zahn der Zeit trifft. Sehr hitverdächtig! In die gleiche Kerbe schlägt auch "Like Those People". Hier wurden dazu noch die alten Haudegen Charlie Daniels und Alabama-Sänger Randy Owen gesangstechnisch mit eingebunden, die sich natürlich in unnachahmlicher Manier mit den beiden Hauptprotagonisten das Mikro von Hand zu Hand reichen. Macht richtig Spaß dieser Track. Ihre Liebe zum Southern Rock haben beide ja noch nie verhehlt. Der Titeltrack "Rebels On The Run" bewegt sich, wie der Titel schon andeutet, klar im Fahrwasser Lynyrd Skynyrd/38 Special/Van Zant. Ein weiteres Highlight. Das komplett von Troy Gentry vorgetragene "Simple Things" überrascht mit einem AC/DC-Mini-E-Gitarren-Führungsriff und ist im gesamten Verlauf von kräftiger New Country-Natur. Auch die hochemotionale, von Fiddle, Steel, E-Gitarre und Orgel wunderbar umgarnte Ballade "Missing You" wurde von Troy übernommen (hier hat der gute Eddie vermutlich im Rahmen der Ereignisse um seine gescheiterte Ehe bewusst gepasst). Es fällt überhaupt auf, dass die Vocals diesmal ziemlich "gerecht" auf beide Partner verteilt sind. Gleichzeitig war dies der letzte Durchatmer vor einem furiosen Ende. Mit "So Called Life" und "Work Hard, Play Harder" gibt es zum Ausklang zwei deftig stampfende Redneck-trächtige New Country-Kracher, die im Stile von Chris Cagles "Country By The Grace Of God" oder Big & Rich's "Save A Horse Ride A Cowboy" in sattem E-Gitarren-/Banjo-Ambiente voller Wucht dargeboten werden. Fett! Es ist, wie immer, eine regelrechte Freude den involvierten, hochkarätigen Gitarristen wie Adam Shoenveld, Rob McNelley und Ilya Toshinsky bei ihrem exzellenten Zusammenspiel zuzuhören. Mit "Rebels On The Run" haben Montgomery Gentry wieder etwas mehr zu Ihren Ursprüngen zurückgefunden und trotzdem den Blick nach vorne gerichtet. Aber ein schlechtes Album haben sie ja eigentlich noch nie abgeliefert. Sie bleiben auch nach dem Labelwechsel weiterhin eine verlässliche Konstante in der Southern Rock-infizierten New Country-Sparte! Hut ab! Äußerst starker Stoff! (Daniel Daus)

1. Damn Right I Am
2. Ain't No Law Against That
3. Damn Baby
4. Empty
5. Where I Come From
6. I Like Those People
7. Rebels On The Run
8. Simple Things
9. Missing You
10. So Called Life
11. Work Hard, Play Harder

Art-Nr.: 7593
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Damn right I am
Ain't no law against that
Where I come from
I like those people
Rebels on the run
Work hard, play harder

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Montgomery, John Michael - time flies [2008]
Vier lange Jahre sind ins Land gegangen, seitdem einer der besten Baritone der traditionellen Countrymusic sein letztes Album ("Letters from home") auf dem großen "Warner"-Label veröffentlichte. Trotz langjähriger, zweifelsfreier Verdienste für die Countrymusic (15 Nr.1-Singles und 16 Millionen verkaufter Alben sprechen eine deutliche Sprache) hat das Label den Vertrag mit Montgomery nicht verlängert, denn die kommerziellen Erfolge für das gewinnorientierte Unternehmen blieben zuletzt weitestgehend aus. Das lag allerdings weniger an Montgomery's hervorragender Musik, sondern eher an der Umorientierung des Country-Marktes in Richtung junger Rock- und Pop-orientierter Interpreten, die aktuell die Charts regieren. John Michael Montgomery war's schlußendlich egal, er jedenfalls machte keinerlei Anstalten seinen musikalischen Stil entscheidend zu ändern. Also gründete er kurzerhand sein eigenes, unabhängig vertriebenes Label "Stringtown Records" - und hier ist es nun, sein mittlerweile zehntes Studio-Album (die "Greatest Hits"-Compilations nicht mitgezählt). Pruduziert von Byron Gallimore und dem Künstler selbst zeigt "Time flies" einen bestens aufgelegten John Michael Montgomery, der nichts von seiner gewohnten Qualität eingebüsst hat. Der Anteil an knackigen Uptempo-Tracks, typischen Honky Tonkern und romantischen Balladen ist sehr ausgewogen. Montgomery sagt von dem Album, es refelektiere den gesamten Verlauf seiner bisherigen Karriere: "I took themes from different eras of my career along with sounds that influenced me over my life to create this album. There are the serious songs, some with tongue-in-cheek humor, a little romance as well as some that reflect a philosophical side. You’ll hear influences from the Eagles to Lionel Richie to traditional country", erörtert er dazu. Unter den vielen Höhepunkten des Werkes sind solche Nummern wie das countryrockige, dennoch absolut traditionell verwurzelte "What did I do", , der klasse Two-Stepper "Mad cowboy desease", der nostalgische Honky Tonk Love-Song "With my shirt on", das wunderschöne "Drunkard's prayer", oder das langsame, anmutende "If you ever went away", um nur einige zu nennen. Keine Frage, die Leistung von John Michael Montgomery lässt auch mit "Time flies" keine Wünsche offen. Schön, dass er endlich wieder mit einem neuen Album am Start ist...

Die Songliste:

1 What Did I Do - 3:20   
2 Let's Get Lost - 3:13   
3 If You Ever Went Away - 3:54   
4 Forever - 4:42   
5 With My Shirt On - 3:36   
6 Mad Cowboy Disease - 3:31   
7 Loving and Letting Go - 5:21   
8 Fly On - 4:21   
9 Drunkard's Prayer - 4:08   
10 All in a Day - 3:48   
11 Brothers 'Til the End - 4:13

Art-Nr.: 6035
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Montoya, Coco - coming in hot [2019]
Der brillante Blues-/Bluesrock-Ausnahmegitarrist und großartige Sänger aus dem Süden Californiens (einstiger langjähriger Sideman von Albert Collins und John Mayall) kommt mit einem exzellenten, neuen Album. Das ist klassischer, authentischer California Blues und Bluesrock, zeitlos, authentisch, retro und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit. Montoya ist ein absoluter Meister seines Fachs mit prächtigen Songs und packenden Gitarrenläufen/-soli, voller feiner Melodien, voller Hingabe und voller Spielfreude, mit wunderbaren Spuren verwandter Genres wie R&B, Funk, Jam und Soul. "Premiere blues rock guitarist Montoya is the only one of his peers with the soulful vocals to match his six-string prowess. Coming In Hot is jam-packed with stellar, unpredictable, spiraling solos played with Coco's signature full-bodied tone, and singing that carries fury and passion equal to his powerhouse fretwork". Diese Original-Produktbeschreibung trifft es auf den Punkt. Einer der ganz Großen des Genres mit einer bravourösen Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

Coco Montoya, originally a drummer for his mentor Albert Collins and later Collins’ rhythm guitarist, subsequently spent a decade as guitarist for John Mayall & The Bluesbreakers, still continues to evolve as a solo artist on this, his tenth album, Coming In Hot. Known primarily now as one of the top blues-rock guitarists, Montoya distinguishes himself by playing highly melodic lines and effortlessly shifting into searing, combustible solos. With each album, his vocals seem to take on more passion. It makes for one potent package.
He bursts out with the blues shuffle, “Good Man Gone,” a table setter for the scorching title track, which in its mid-section, threatens to leave your player smoking. As you listen to these tracks, it’s clear that Montoya modeled his vocal style somewhat on Mayall’s. Mercifully, “Stop Running Away From My Love” is played with a modicum of restraint, but has its fiery moments too, especially in the roaring choruses. A clear standout track is his tribute to Collins with “Lights Are On But Nobody’s Home,” where his guitar solo, in a smoldering slow blues mode, by turns burns and chills.
Montoya is not a writer but is adept at selecting songs that he can put his stamp on. Naturally, Montoya stands alongside top shelf players on this Tony Braunagel-produced project. In-demand keyboardist Mike Finnigan (Bonnie Raitt, Taj Mahal, David Crosby), guitarist and engineer Johnny Lee Schell (Bonnie Raitt), rhythm guitarist Billy Watts (Eric Burdon) and bassists Bob Glaub (Bob Dylan, Bruce Springsteen) and Mike Mennell (Jimmy Buffett, John Fogerty). Braunagel (Raitt, Taj Mahal. Curtis Salgado) holds down the traps throughout. Additionally, vocalist Shaun Murphy harmonizes on “Ain’t It a Good Thing” and Jon Cleary adds piano to the title track.
“What Am I?” is the prototypical vehicle for a building, spiraling Montoya guitar excursion and increasingly passionate vocals. Montoya’s guitar solos are not shredding exercises, he purposely constructs them to build to an emotional peak. “I Wouldn’t Wanna Be You’ ventures into soul territory, with an infectious groove. “Witness Protection” offers one of his best, growling, pleading vocals and the closer, “Water to Wine,” returns to his in-the-pocket comfort zone, holding convincing sway with a blues shuffle.
Montoya plays powerfully. Brace yourself. (Jim Hynes / Elmore Magazine)

Das komplette Tracklisting:

1. Good Man Gone - 3:48
2. Coming In Hot - 3:25
3. Stop Runnin' Away From My Love - 5:12
4. Lights Are On But Nobody's Home - 6:56
5. Stone Survivor - 3:54
6. What Am I? - 4:10
7. Ain't It A Good Thing - 3:48
8. I Wouldn't Wanna Be You - 4:39
9. Trouble - 4:00
10. Witness Protection - 4:13
11. Water To Wine - 4:49

Art-Nr.: 9870
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Good man gone
Coming in hot
Lights are on but nobody's home
What am I?
I wouldn't wanna be you
Trouble
Water to wine

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Monty & The Pythons - real thing [2001]
Alle Achtung! Hier paaren sich kopfschüttelnde Verwunderung wieder einmal mit purer Freude und höchster Anerkennung! Verwunderung darüber, daß eine Band mit diesen Fähigkeinten und dieser Qualität ohne Vertrag bei einer der großen Plattenfirmen ist, gleichzeitiog aber die Freude darüber, daß eine solche Band sich entschließt ihr hochkarätiges Material im Eigenvertrieb in kleinem Rahmen auf dem eigenen "Python"-Label zu veröffentlichen, und dem geneigten Countryfan somit 11 herrliche Songs peppiger, frischer, knackiger, gitarrenorientierter, lupenreiner, Country-/New Country-Musik mit Honky Tonk- und Countryrock-Appeal auf höchstem Niveau offenbart. Toller Job, den das Quartett um Monty Holmes da abgeliefert hat. Monty Holmes - das sagt vielleicht dem einen oder anderen etwas. Er gilt zum einen als ein hochbegabter Songschreiber, verantwortlich unter anderem für so manchen George Strait-Song, oder für "What I do the best" für John Michael Montgomery von dessen gleichnamigem Millionseller aus dem Jahre 1996, oder auch für Lee Ann Womack's "Here comes never again, again", zum anderen kennt man ihn aber auch als einen super Country-Sänger, der 1998 mit seiner Debut-CD "All I ever wanted" auf sich aufmerksam machte. Der kommerzielle Erfolg blieb jedoch weitgehend aus, aber Monty Holmes war das egal. Er wollte nur eines: seine tollen Songs, die er schrieb, auch dem Publikum präsentieren. Er ist mit Fleisch und Blut Musiker. So dauerte es nicht lange, bis er Monty & The Pythons gründete, und dafür wirklich geballte Musikkompetenz an Land zog. Den großartigen Leadgitarristen Billy Hillman, den ex- Tony Joe White- und Waylon Jennings-Drummer Jeff Hale und nicht zuletzt den "Star"-Bassisten Charlie Harrison, der lange Jahre bei den legendären Countryrockern von Poco spielte und auch schon mit Rod Stewart arbeitete. Das Ergebnis sind energiegeladene, honky-tonkige "hard-driving" Countrysongs mit knackigen E-Gitarren, die ein oder andere gefühlvolle feine Countryballade - alles in tollem Sound, bestens produziert und ohne jeden Pop-Schnickschnack! Ein paar Beispiele: "(I want) The real thing", der Opener, oder "Love you right out of this" versetzen den Zuhörer aufgrund ihrer traumhaften Melodie, des relaxten Tempos, der wunderbaren Gitarren sogleich in ein Gefühl, als würde man im Cabrio durch den amerikanischen Westen cruisen. "Hard drivin' country kinda guy" macht seinem Namen alle Ehre, ist nämlich richtig abgehender "Hard driving" Country, "Has it been that bad for you" ist eine herrliche Pure Country-Ballade und "Once you sell yourself short" ist fetziger rocking und rolling Roadhouse Country mit satten Gitarrenriffs und Soli, bei dem es keinen Tänzer mehr auf dem Stuhl hält, während bei "Leave my Mama out of this" die Merle-Einflüsse deutlich hörbar sind. Alle Songs sind top! Man sollte meinen, daß die "Pythons" mit dem ein oder anderen Stück die Nashville Country-Charts eigentlich mächtig durcheinander wirbeln müßten. So sollte New Country heute klingen. Klasse, Jungs - ein bravouröses Album!

Art-Nr.: 1575
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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(I want) The real thing
Boys of '44

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Moody, Ruth - these wilder things [2013]
Betörend schönes, zweites Solo-Album von Ruth Moody, einem Drittel der gefeierten kanadischen Folk-/Americana-Formation The Wailin' Jennys. Mark Knopfler ist ein bekennender Fan von Ruth und sagt: "I can't take her off my jukebox", All Music Guide bezeichnet das Werk schlicht als "delicious and refreshing". In der Tat begeistert die charismatische, junge Kanadierin mit einem tollen Album voller herrlicher, melodischer, zumeist zart und fragil vorgetragenen, überwiegend akustisch arrangierten und recht sparsam instrumentierten Songs, die sich genüßlich auf einem Terrain zwischen Folk, Bluegrass, Roots, Country, Americana und dezenten Rock-Elementen tummeln. Instrumente wie akustische Gitarren, Dobro, Mandoline, Piano, zurückhaltende Keyboards und E-Gitarren, auch mal eine Flöte oder eine ganz dezent wahrnehmbare Trompete bestimmen das Geschehen. Ruth's wunderbare, zarte Stimme und der musikalische Rahmen harmonisieren fantastisch miteinander. Das gesamte Klangbild besticht mit einer herrlichen, unverbrauchten, rootsigen Natürlichkeit. Musikalische Gäste sind u.a. der eingangs erwähnte Mark Knopfler, Jerry Douglas (Alison Krauss & Union Station), Aoife O'Donovan und Wailin' Jennys-Kollegin Heather Masse. Enthält eine gnadenlos starke, akustische, zwischen Folk und Bluegrass hin und her balancierende Coverversion von Bruce Springsteen's Mega-Hit "Dancin' in the dark". Ruth Moody mit einem hinreissenden Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

These Wilder Things, the second solo album by Ruth Moody of the Wailin' Jennys, is both apiece and apart from her 2010 debut Garden. While her lyric concerns seem similar on the surface and the music is still rooted in contemporary folk, this ten-song collection ranges farther and wider. Acoustic instruments still dominate the landscape and Moody plays many of them, but the stylistic diversity here is a further step down the road. She wrote all but one song here, a playful, acoustically driven cover of Bruce Springsteen's '80s hit "Dancin' in the Dark," but her reading of it -- sans pulsing keyboards and desperate masculine voice -- makes it fit seamlessly with her songs here: they all seek connection with something larger, in life, love, and spirit. The bluegrass gospel in "One Light Shining," with dobro from Jerry Douglas and backing vocals by Aiofe O'Donovan, projects that bigger reality inside a small frame. So is the minor-key, broken love song "Pockets," with silvery guitar and backing vocals from Mark Knopfler. This is Moody at her darkest; one can feel her protagonist's desolation in the grain of her airy soprano, and Knopfler's grainy baritone comes from the ether as the absent lover sings with the narrator across time and space. The title track features the trace of a Moog by producer David Travers-Smith, but it merely underscores Moody's piano and determined voice. Her protagonist is addressing her fear and doubt, and lets them know solemnly that she will move past them into a wide-open future. Travers-Smith's flügelhorn and e-horns add a ghostly gospel affirmation in the backdrop. Her bandmates help out with backing vocals on the sweet country love song "One and Only," with its slow chugging guitars. Mike McGoldrick's low whistle and John McCusker's fiddle provide traditional Celtic flavor to "Life Is Long," which reinforces its simple yet profound poetry of passage and return. Closer "Nothin' Without Love" finds her on banjo in this aching, jazzy, romantic paean that juxtaposes economic and emotional poverty; it aches to transcend both. Moody's gaze on These Wilder Things is indeed still an interior one, but it's more confident and more sophisticated musically and lyrically. The protagonists in these beautiful songs accept what they encounter, and truthfully and variously recount that adventure to the listener with an open heart.
(Thom Jurek, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Trouble and Woe - 3:16
2. One and Only - 4:55
3. Dancing in the Dark - 4:19
4. These Wilder Things - 5:14
5. Trees for Skies - 3:32
6. Pockets - 5:03
7. Make a Change - 4:42
8. One Light Shining - 4:43
9. Life Is Long - 5:37
10. Nothing Without Love - 5:00

Art-Nr.: 8185
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Trouble and woe
One and only
Dancing in the dark
These wilder things
Pockets
One light shining

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Moore, Justin - same [2009]
Frischer Wind in Nashville! Das Rezept ist nicht neu: Justin Moore, aufgewachsen auf einer Farm in Poyen/Arkansas, spielt eine voller Energie und Power steckende Mischung aus vollkommen traditionellem Country und einem "gepfefferten" Schuß Southern Rock'n Roll - aber wie er sie spielt, das ist einfach nur großartig und vor allen Dingen ungemein authentisch. Diesen wunderbaren "brand of twangy, down-on-the-farm roots and rock influences with a country authenticity" kauft man ihm einfach ab, so ehrlich wie das rüberkommt. Beeinfusst ist Moore nach eigenen Angaben von solchen Größen wie Willie Nelson, Vern Gosdin, Waylon Jennings und John Anderson, aber auch von der Charlie Daniels Band und The Marshall Tucker Band. Heraus kommt dabei eine New Country-/Country-Musik mit viel Druck und einem herrlich jungen, rebellsichen "rowdy" Charme. Die satten, sehr dominanten E-Gitarren und "big drums", die das musikalische Geschehen prägen, werden immer wieder durch klasse Steelguitar- und Fiddle-Fills, aber auch durch schön klimperndes Honky Tonk-Piano ergänzt. Auch die vom Tempo her etwas langsameren Stücke, von denen es einige gibt, strahlen zu dem stets vorhandenen, natürlichen Southern-Flair (das hat er einfach im Blut) eine immense Kraft aus, stecken aber auch voller toller Melodien, die prächtig ins Ohr gehen. Alles klingt sehr modern, wie gesagt, vorwiegend umgeben von vielschichtigen, saftigen E-Gitarren, ist dabei aber zu jeder Minute "real country" - frei von jeden Pop-Bezügen. Das "kickt" einfach herrlich und erinnert damit an eine Mixtur aus Zutaten von Brooks & Dunn, dem frühen Hank Williams jr., einem Hauch von Lynyrd Skynyrd und den jungen Wilden der Marke Jason Aldean und Eric Church. Die Thematik seiner Texte steht im vollen Einklang zur musikalischen Umsetzung. Ist es nicht einfach herrlich "country", wenn Moore singt: "A lot of people called it prison when I was growin’ up, but these are my roots and this is what I love, give me a Staurday night my baby by my side, a litlle Hank jr. and a siy pack of light, an old dirt road and I'll be just fine, give me a Sunday morning that's full of grace, a simple life and I'll be ok, here in small town USA". Ehrliche, autobiographische Zeilen aus dem wundervollen "Small town USA", das im übrigen bereits die Top 10 der Billboard Country Singles Charts geknackt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben (vielleicht gibt's zum Start sogar gleich eine Nummer 1). Das Stück ist ein Traum von einer authentischen, southern-infizierten Country-Ballade, verhalten beginnend, aber mit viel Power im Refrain, tollen E-Gitarren (inkl. fettem Solo) und starken Piano- und Steelguitar-Zusätzen. Ein weiteres Plus von Justin Moore: Bis auf einen Track hat er alle Stücke selbst geschrieben, bzw. mitgeschrieben, ein zusätzliches Indiz dafür, dass diese Songs tief aus seinem Herzen kommen. Weitere Highlights eines durchgängig starken Debuts sind beispielsweise solche "Knaller" wie der abgehende Opener "How I got to be this way", mit seinen fetten, dynamischen Riffs und der klasse E-Gitarren-/Steel-Kombination, der mit trockener Banjo-Untermalung und massiven E-Gitarren umgesetzte, "rowdy" Stomper "Backwoods" (passt durchaus auch in das Repertoire einer Southern Rock-Band wie Blackberry Smoke, wenn die noch einen Tick mehr "country" wären), die coole, recht dreckige, "junge, wilde" Ballade "I could kick your ass", die erneut das einfach Leben auf dem Lande glorifiziert, die von bluesigen, fett virbrierenden, schweren Southern E-Gitarren und einem klasse Dobro umsäumte Ballade "The only place that I call home" (welch ein klasse Southern Rock-Feeling, mit tierischem E Gitarren-Solo - und dennoch ist auch dieser Song wieder durch und durch "country"), oder auch das wunderschöne, recht lockere "Grandpa", umgeben von einer ungemein klaren, rgelrecht "duftenden", grassigen Frische (tolles Arrangement mit akustischen Instrumenten, unaufdringlicher E-Gitarre und wimmernder Steel), und durchzogen von einer feinen Melodie. Justin Moore präsentiert sich der Countrywelt mit einem richtig starken Einstand. Es wäre wenig überraschend, wenn er am Ende des Jahres zu den "breakthrough country artists of 2009" zählen würde. Ohne Zweifel: Dieser junge Bursche wird seinen Weg machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How I Got to Be This Way - 2:59   
2 Small Town USA - 3:40   
3 Backwoods - 2:37   
4 Like There's No Tomorrow - 3:29   
5 Good Ole American Way - 2:48   
6 I Could Kick Your Ass - 3:14   
7 Back That Thing Up - 2:37   
8 The Only Place That I Call Home - 3:25   
9 Grandpa - 3:29   
10 Hank It - 3:02   
11 Back That Thing Up ["Too Hot for TV" Version!] [Multimedia]   
12 Small Town USA [Multimedia]

Art-Nr.: 6504
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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How I got to be this way
Small town USA
Good ole American way
The only place that I call home

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Moorer, Allison - getting somewhere [2006]
Neues Pracht-Album der aus Frankenville/Southern Alabama stammenden Allison Moorer, deren kürzliche Heirat mit Steve Earle ihren musikalischen Emanzipierungsprozess, wie es scheint, noch einmal nachhaltig inspiriert hat. Schon auf ihren letzten Werken, vor allem auf dem 2004er "The duel" ging es eindeutig in Richtung raue, erdige Roots-/Americana-Musik, und diese Tendenz setzt sich klar fort! Dem Nashville-Country ihrer, zugegebenermaßen auch sehr starken, Anfangsalben sagt sie nunmehr vollkommen adé! Dafür wirkt sie heute freier, vielseitiger, experimentierfreudiger, variabler, ja irgendwie auch frischer als je zuvor und beschert uns auf "Getting somewhere" eine höchst gekonnte, versierte und niveauvolle Ansammlung von 10 Eigenkompositionen (erstmals hat sie sämtliche Songs eines Albums komplett alleine geschrieben) allerbester Rootsrock-/-Pop-/Americana-Musik mit einem dezenten Alternate Country-Einschlag, aber auch, zumindest bei einigen Nummern, einem gepflegten Sixties-/Retro-Garage-Bands- /Grunge-/Folkrock- Touch! Sie bekommt diese verschiedenen Einflüse großartig unter einen Hut! Die Songs sind sehr kompakt, sehr "catchy", wie der Amerikaner das nennt, und der vorwiegend aus herrlich kratzigen, rotzigen E-Gitarren bestehende, recht rockige Sound ist wunderbar dreckig, trocken und rau in Szene gesetzt worden. Produziert hat, na klar, Neu-Gatte Steve Earle! Das passt, denn wie gesagt, dessen Inspiration ist unverkennbar! Unterstützt hat sie eine erstklassige Clique von grandiosen Roots-/Americana-Musikern, wie u.a. der fantastische Brady Blade an den Drums (u.a. Steve Earle, Jewel, Buddy Miller, Emmylou Harris), natürlich Steve Earle selbst (Gitarre, Background Gesang), Doug Lancio (Gitarre) und Brad Jones am Bass! Das Album startet mit dem tollen "Work to do", bei dem Allison gleich überaus eindrucksvoll eine wunderbare Balance zwischen straightem, dreckigem Rootsrock und lässischem, Sixties-infused Pop-Rock der Marke früher Bangles oder gar Go-Go's schafft. Klasse dabei die rauen E-Gitarren, ähnlich wie man sie von den letzten Steve Earle-Alben kennt, und die hervorragende Melodie! Weiter geht's mit der flotten, schwungvollen, sehr rootsig gestalteten, in einem prima Gitarrengewand arrangierten Americana Pop-Nummer "You'll never know", gefolgt von der voller Gefühl, Herz und viel Southern Soul steckenden, spirituellen Roots-Ballade "Hallelujah" und der leicht wavigen, flotten Retro Roots-Rock-Pop-Nummer "Fairweather", mit ihrer gelungenen Melodie und den schön dreckig und rotzig gespielten E-Gitarren! Dann die saustarke, raue, kratzig trockene, von satten "Crazy Horse"-like Gitarren begleitete, kraftvolle Rootsrock-Ballade "New years day" (tolles, würziges, "roughes" Gitarrensolo), die wieder einmal Moorer's bakannte Liebe zu der Musik Neil Young's assoziiert. Sehr stark auch das gefühlvolle, entspannte Alternate Country-Stück "Where you are", der wunderbar simple, straighte, aber sehr effektiv und knackig inszenierte (die Riffs erinnern ein wenig an das legendäre "Wild thing"), von trockenen, rotzigen Licks geprägte Rootsrock-/Pop-Knüller "Take it so hard", der sicher auch einer kantigeren Sheryl Crow gut zu Gesicht stünde, das flotte Sixties-rooted "If it's just for today", wie auch der großartige, sehr ambitionierte Abschluß mit dem etwas folkig angehauchten, von tollen, rauen E-Gitarren und einem klasse Schlagzeug-Groove begleiteten, prächtigen, staubigen Rootsrocker "Getting somewhere"! Leider ist das Album mit nur 31 Minuten Spielzeit eigentlich viel zu kurz geraten, doch dafür gibt es absolut nichts zu bemängeln! Kein musikalischer Makel, keine Schwachstelle, ein schönes 12-seitiges Cover-Booklet mit allen Texten... - also: Haken dran, verziehen! (Was nützt schon halbherziges und "halbgares" Füllmaterial!) Mit diesem kleinen Meisterwerk gelingt es Allison Moorer (einfach großartig, dieser "southern accent" in ihrer Stimme) ihre eh schon überaus bedeutende Stellung unter den großen Rootsrock-/Americana-Damen weiter zu festigen! Dafür erhält sie unseren uneingeschränkten Beifall! Toll!

Art-Nr.: 4189
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Work to do
New years day
Take it so hard
If it's just for today
Getting somewhere

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Morgan, Craig - a whole lot more to me [2016]
Der auch in unseren Breitengraten äußerst beliebte Neo-Traditionalist Craig Morgan hat sich für sein neues Album 4 lange Jahre Zeit gelassen - und es hat sich wirklich gelohnt. Morgan präsentiert sich auf seinem neuen Werk abwechslungsreicher denn je, dabei aber immer die puren Country-Roots wahrend. Auch wenn viele Stücke durchaus "fett" produziert sind, so ist dieses Werk doch bei weitem nicht so "überladen" wie viele Werke der heutigen, jungen Nashville-Garde. Es bedarf keiner allzu trendingen "Programmings" oder vereinzelter, hipper Hip Hop-Splitter, um modern zu klingen - das schafft Morgan auch ohne die Country-Pfade zu verlassen. Das beeindruckr! Die großartige Songauswahl geht über wunderbar melodischen, knackigen New Country wie das frische, fröhliche "When I'm gone" und das peppige "All cried out", über kraftvolle, satt in Szene gesetzte Power-Balladen, wie das starke "I'll be home soon", ganz locker groovenden, souligen Country wie das sonnige "A whole lot more to me", die hinreissende Steel-getränkte Ballade "Nowhere without you" bis hin zu vollkommen Traditionellem wie das traumhaft melodische "Country side of heaven" oder das herrlich honky-tonkige, George Strait-mässige "I'm that country". Jawohl, Craig Morgan ist "that country" - und das ist gut so. Erinnert zuweilen ein wenig an die großen Country-Tage der Neunziger, als Tradition noch groß geschrieben wurde. Dieses Werk ist eine der stärksten Verööfentlichungen in Craig's bisheriger Karriere. "Very well done, Mr. Morgan"!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Be Home Soon - 3:06
2. Living on the Memories - 3:14
3. All Cried Out - 3:47
4. A Whole Lot More to Me - 4:14
5. Hearts I Leave Behind (feat. Mac Powell) - 3:26
6. Country Side of Heaven - 3:42
7. Nowhere Without You - 3:42
8. I'm That Country - 3:28
9. When I'm Gone - 3:45
10. Who Would It Be - 2:56
11. Remind Me Why I'm Crazy - 3:42
12. I Can't Wait to Stay - 3:25

Art-Nr.: 9185
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Morgan, Craig - little bit of life [2006]
Mit unserer Prognose, dass Craig Morgans 2005er-Album "My Kind Of Livin’" ein Renner werden könnte, lagen wir goldrichtig. Die CD hielt sich über ein Jahr lang in den Album-Charts und mit "That’s What I Love About Sunday" und Redneck Yacht Club" beinhaltete es zwei absolute Mega-Hits. Mittlerweile liegt sein neues Werk !A Little Bit Of Life" vor, wieder beim feinen Independant-Label Broken Bow Records erschienen. Eine überaus gelungene CD mit der er nahtlos an die hohe Qualität seines Vorgängers anknüpft, ja sie vielleicht sogar noch steigert. Klasse! Wie ist der Erfolg des vordergründig gar nicht so country-typisch wirkenden Künstlers zu erklären, der nach wie vor ohne den obligatorischen Cowboyhut auskommt? Zum einen sicherlich in seiner glasklaren, sehr angenehmen Charakterstimme und seines Musikstils, die sich perfekt in Riege der ganz großen Traditionalisten der Marke Garth Brooks, George Strait, Alan Jackson, Mark Chesnutt und Co. einfügen, zum anderen aber auch durch sein ländliches, Werte-konformes, familiär intaktes Leben (vier Kinder, früherer Armee-Dienstleistender, Natur-/ Tier-Liebhaber), was auch in einem Großteil der Texte seiner Songs sehr authentisch reflektiert wird. Craig Morgan scheint frei von jeglichen Starallüren, was ihm gerade im immer noch konservativ geprägtem Süden des Landes sicherlich viele Freunde beschert. Er wirkt halt wie ein fleißiger, sympathischer, junger Mann von nebenan. So bietet "Little bit of life" durchweg auf einem beachtlich hohen Niveau angesiedelten, ehrlichen, abwechslungsreichen, reinen Country (mit den gleichen Klasse-Musikern des Voralbums), der vollkommen traditionell ausgerichtet ist, dabei aber absolut zeitgemäß und modern klingt. Zudem hat man Morgan nie knackiger gehört. Vereinzelt üffnet man sich ganz dezent sogar mal etwas "poppigeren" Klängen, wie bei "I am" oder auch "The song". Vielleicht ein Verdienst des Einholens einer "dritten Meinung" durch den neben ihm selbst und Songwriter-Kollege Phil O’Donnell am Produzententisch werkenlnden "Star-Producer" Keith Stegall (Alan Jackson, Terri Clark, Billy Ray Cyrus etc.), der auf traditioneller Basis schon immer ein gutes Gespür für den "Zahn der Zeit" entwickelte. Auch der Sound ist insgesamt noch ein wenig satter und kräftiger ausgefallen. Highlights des Albums sind sicher das mit einem schönen Southern-Flair behafteten "A Little Bit Of Life" (stampfender Dancehall-Country mit viel Banjo, Dobro, Mandoline und leichtem Redneck-Touch), "International Harvester" (schön "angerockt", mit erstklassigen, kraftvollen Orgeleinlagen, erneut einem starken Banjo-Drive und klasse E-Gitarren-Riffs), das gar etwas an Montgomery Gentry erinnernde "Nothin’ Goin’ Wrong Around Here" (mit bluesigem Swamp-Flair), das sehr flotte "I Guess You Had To Be There" (klasse Fiddle-Solo mit starkem Honkytonk-Piano-"Konter") oder das flockig dahin groovende "My Kind Of Woman" (schöne Orgel-Fills, E-Gitarren-Solo, prächtige Harmoniegesänge). Dazwischen hören wir ab und zu ein paar, mit sehr emotionalen Texten versehene, sehr schöne, entspannt vorgetragene, nie zu bombastisch wirkende, reine Country-Balladen ("Tough", "The Ballad Of Mr. Jenkins", "Sweet Old Fashion Goddness"), die ein ideales Pendant zu den flotteres Stücken bilden. "Look At 'Em Fly" lässt Craig Morgan's viertes Studio-Album schließlich mit einem sehr ländlich anmutendem Countrysong mit dezenten Bluegrass-Tendenzen wohlig ausklingen. "A Little Bit Of Life" steht "voll im Leben" des aktuellen Geschehens in Nashville und dürfte Craig Morgans Position in den oberen Regionen des Genres eindeutig stabilisieren. Bester Traditional Country, auf dessen Klasse man sich mittlerweile bei Morgan zu hundert Prozent verlassen kann. (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 4534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Morgan, Lorrie - a picture of me - greatest hits & more [2016]
Oha! Zweites, neues Album von Country-Superstar Lorrie Morgan innerhalb von nur 5 Wochen - und was für eins! Der Titel hört sich "zunächst" mal nach einer "platten" Best of-Scheibe an, doch weit gefehlt. "A picture of me" enthält 8 "Greatest hits", die aber allesamt neu, auf der Höhe der Zeit, eingespielt sind. So hören wir großartige, neue Fassungen solcher Klassiker wie zum Beispiel "Watch me", "Something in red", "Five minutes" und "What part of no". Das ist schon klasse, aber längst noch nicht alles. Es gibt noch 8 weitere Songs - und die sind alle neu, also bislang nicht veröffentlicht worden. Darunter finden sich einige fantastische Coverversionen legendärer Country-Klassiker, wie zum Beispiel von Tammy Wynette's "Till I can make it on my own" oder George Jones' "Loving you could never be better", aber auch komplett neue Originale. 8 neu eingespielte Hits und 8 brandneue Songs - ein Fest, nicht nur für Lorrie Morgan-Fans, sondern die Liebhaber klassischer, traditioneller Countrymusic im Allgemeinen.

Das komplette Tracklisting:

1. Watch Me (re-recorded) - 3.41
2. Something In Red (re-recorded) - 4.38
3. Don't Worry Baby (re-recorded) - 3.24
4. Good As I Was To You (re-recorded) - 3.22
5. Till I Can Make It On My Own (new song) - 3.04
6. Five Minutes (re-recorded) - 3.34
7. Except For Monday (re-recorded) - 2.53
8. A Picture Of Me (Without You) (re-recorded) - 3.36
9. Loving You Could Never Be Better (new song) - 3.00
10. What Part Of No (re-recorded) - 2.43
11. Here Comes My Baby (new song) - 2.35
12. Take Me To Your World (new song) - 2.51
13. Wherever You Are Tonight (new song) - 3.20
14. I Went Crazy For Awhile (new song) - 2.59
15. Mirror, Mirror (new song) - 6.01
16. Hopelessly Yours (new song) - 2.50

Art-Nr.: 9126
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Morgan, Lorrie - show me how [2004]
Wer hätte das gedacht! Lorrie Morgan meldet sich mit einem richtig guten Album zurück! Wieder vereint mit ihrem früheren Produzent Richard Landis knüpft sie mit ihrem 12. Album eindrucksvoll an alte Tage an. Vergessen sind die etwas schwächeren Werke der jüngeren Vergangenheit. "Show me how" ist musikalisch und textlich ein waschechtes, richtiges Country-/New Country-Album geworden, auf dem sich nur 2 etwas bombastischer arrangierte, allerdings durchaus geglückte, Balladen wiederfinden. Stattdessen herrschen knackige Uptempo-und Midtempo-Countrysongs, die zwischendurch sogar durch ein paar sehr traditionell gehaltene, dezent Bluegrass angehauchte, akustisch instrumentierte Nummern unterbrochen werden, vor. Einer dieser traditionellen Songs, das von Lorrie selbst komponierte "Charlie and Betty", ist eine richtige Gänsehaut-Nummer voller Frische, getragen von einer wunderbaren Melodie und instrumentiert mit herrlichen Acoustic-Gitarren, Mandolinen und Dobro - dazu großartiger Background-Gesang von Alison Krauss und Rhonda Vincent. Keine Frage, Lorrie Morgan kann es noch - das beweist sie hier eindrucksvoll. So lieben sie ihre Fans! Zudem war ihre Stimme nie besser! Die CD steckt voller potentieller Hits, wie z.B. das dynamische, knackige, völlig Pop-freie, an beste "Trainwreck of emotion"-Tage erinnernde, mit klasse Gitarrenläufen und toller Steel angereicherte, lupenreine Uptempo-New Country-Stück "Do you still wanna buy me that drink, Frank" (ist auch die erste Single), der saftige, pumpende Honky Tonker "Bombshell", das wunderbar melodische, wiederum knackige "Us girls", das lockere, Mandolinen-getränkte "The wedding", oder das poppig, leicht funkige "One less monkey". Erstaunlich - in Zeiten, in denen Mainstream Country-Künstler sich oft einer allzu kommerzialisierenden, poppigen Stilrichtung unterwerfen, gelingt Lorrie Morgan eines der besten (reinen) Countryalben ihrer gesamten Karriere. Gratulation!

Art-Nr.: 2262
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Morgan, Lorrie - video hits ~ dvd [2004]
Eine feine Sache! Auch BMG veröffentlicht nun eine eigene DVD-Serie mit Video-Clips von Country-Künstlern, die bei ihnen unter Vertrag stehen oder standen. Enthalten sind jeweils 10 Clips!
Die Künstlerin, der die vorliegende DVD gewidmet ist, ist Lorrie Morgan. Gerade hat sie mit ihrem neuen Album "Show me how" eine wirklich erstklassige Arbeit abgeliefert, da kommt es den vielen Lorrie Morgan-Fans gerade recht, auf einer DVD noch einmal 10 Videos ihrer früheren Tage bewundern zu können. Folgende Hits sind enthalten: "Out of your shoes", "We both walk", "A picture of me (without you)", "Something in red", "Watch me", "Half enough", "If you came back from heaven", "I didn't know my own strength", "Hood as I was to you" und "Go away"! Toll diese "alten" Videos aus den Archiven von Lorrie einmal gebündelt auf einer DVD anschauen zu können. Wo bekommt man so etwas schon mal zu sehen? Und das Beste: Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2465
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 12,90

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Morgan, Lorrie & Sammy Kershaw - i finally found someone [2001]
Nicht nur im wirklichen Leben sind sie ein Paar, jetzt sind sie's auch musikalisch! 12 Songs, von denen das Paar 6 zusammen singt, und jeder noch einmal je 3 alleine. Natürlich gibt es eine Menge Balladen voller "Pop-Lovesong"-Flair (sie sind halt nunmal frisch verliebt), aber auch einige schöne "echte", recht flotte Countrysongs, wie das bereits in den Charts befindliche, mexikanisch angehauchte "He drinks Tequila". Kershaw traut sich auch an eine Coverversion des Evergreen's "What a wonderful world" heran. Solo sind sie sehr erfolgreich, gemeinsam klappt es ebenfalls super.

Das komplette Tracklisting:

1. I Finally Found Someone - 3:35
2. Big Time - 3:01
3. I Can't Think Of Anything But You - 3:20
4. Be My Reason - 3:45
5. 29 Again - 3:30
6. He Drinks Tequila - 3:09
7. What A Wonderful World - 2:39
8. Sad City - 2:43
9. That's Where I'll Be - 5:03
10. Sugar - 3:11
11. I Must Be Gettin' Older - 4:10
12. 3 Seconds - 3:35

Art-Nr.: 1579
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Morgan, Whitey and The 78's - hard times and white lines [2018]
"They bring back the glory days of Outlaw Country Music", heißt es über "Hardcore Honky Tonker" und "Road Warrior" Whitey Morgan und seine 78's, die mit ihrem dreckigen Texas-based Outlaw Country kreuz und quer durch die Honky Tonks und Roadhouses der USA ziehen und die Fans begeistern. "Hard times and white lines", ihr neues Album bietet wieder authentischen und packenden Outlaw Country in seiner reinsten Form, weit ab vom "Glitzer" Nashvilles, rau und ursprünglich, voller, das meinen wir im positivsten Sinne, Ecken und Kanten. Das Songmaterial ist exzellent, teils mit tollen Melodien, aber auch stets voller erdiger und, Morgan's Image entsprechend, ruppiger Momente. Schwache Nummern sucht man auf dem Album vergebens. Nachhaltig beeinflusst von Willie Nelson, Kris Kristofferson, Johnny Cash und vor allen Dingen von Waylon Jennings, entwickeln die Songs stets ein herrliches "rowdy" Image. Sie kommen vorwiegend in einem sehr transparenten, breit angelegten, saftigen "twangy" Gitarrensound voller großartiger, vielschichtiger Telecaster-Klänge (teils vorzügliche Baritone E-Gitarren), gekoppelt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien. Diese Instrumentierung und Whitey's klasse, "gritty" Bariton-Stimme passen prächtg zusammen. Baumstark gelungen ist gleich der wunderbar düster und ein wenig "bedrohlich" arrangierte Opener "Honky Tonk hell" mit seinem dramaturgisch wirkenden Szenario aus "dunklen" E-Gitarren, famoser Pedal Steel und bestens dazu passender Fiddle, sowie Whitey's dreckigem Gesang. Was für ein genialer Auftakt. Und so geht das auf diesem hohen Level weiter. Zum Beispiel mit dem durch tolles Wechselspiel aus Pedal Steel und E-Gitarre bestechenden "Around here", dem wunderbar ins Ohr gehenden, schön lockeren, mit traumhafter Bariton Lead-Gitarre (starkes Solo) und ebenso feiner Pedal Steel in Szene gesetzten "What am I supposed to do", der "rattenscharf" rockenden Coverversion von ZZ Top's "Just got paid" (glühende, fette, swampige Slideguitar), dem prächtigen Dreiviertel-Takter "Hard to get high", das ungemein melodische, tief traditionelle, von einer hinreissenden Pedal Steel geführte "Carryin' on" (Dale Watson-Cover), bis hin zu der das Album perfekt abschließenden, in einem vielschichtigen, satten Gitarrensound kommenden, fantastischen Outlaw Country-Ballade "Wild and reckless". Macht das eine Freude, diesem Whitey Morgan und seinen exzellenten Musikern zuzuhören. Ein absolutes Fest für die Freunde echter, ursprünglicher Countrymusic im Allgemeinen und den Country-Outlaws im Besonderen. Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Honky Tonk Hell - 3:57
2. Bourbon and the Blues - 5:04
3. Around Here - 4:09
4. What Am I Supposed to Do - 3:50
5. Just Got Paid - 3:18
6. Hard to Get High - 4:44
7. Carryin' On - 4:47
8. Fiddler's Inn - 3:36
9. Tired of the Rain - 4:04
10. Wild and Reckless - 4:36

Art-Nr.: 9736
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Honky Tonk hell
Around here
What am I supposed to do
Just got paid
Hard to get high
Carryin' on
Wild and reckless

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