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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Drive-By Truckers - the unraveling [2020]
Nach 3 1/2 Jahren endlich ein neues Album. Die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia beeindruckt mit einem weiteren, herausragenden Werk, textlich sehr kritisch und hochgradig beeinflußt von den Turbulenzen im heutigen Amerika und der heutigen Welt. Musikalisch hören wir den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der Band um die beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, wobei es zumeist sehr dynamisch, dreckig und lebendig zugeht, unterbrochen von dem ein oder anderen, ruhigeren Moment. Einerseits sind die Tracks, trotz aller Rauheit, sehr gut strukturiert, andererseits verliert sich die Band auch mal in lärmigen Jammings. Das past prächtig zusammen. Einer der Höhepunkte des Werkes ist das anklagende, psychedelisch und düster wirkende, über 8 1/2 Minuten lange "Awaiting resurrection", mit "gebrechlichem" Gesang von Patterson Hood, toller Lead Gitarre (klasse Solo) und wunderbar integrierten Orgel- und Piano-Einsätzen. Aber auch Songs wie beispielsweise das rau und laut rockende "Armageddon's back in town", das trockene, staubige, mit schönen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie Klavier und Orgel inszenierte, energetische "Thoughts and prayers", das etwas ruhigere, textlich sehr kritische, gar an die Singer-/Songwriter-Kunst eines Neil Young erinnernde "21st century USA", sowie das mit rau lärmenden (Slide)Gitarren instrumentierte "Heroin again" sind "großes Drive-By Truckers-Kino". "The unraveling" ist bereits das 12. Studioalbum der Drive-By Truckers - und sie machen unverdrossen damit weiter, einfach großartige, außergewöhnliche Alben zu veröffentlichen. Ganz klar ihr nächstes Glanzstück! Produziert hat übrigens mal wieder ihr alter Bekannter David Barbe.

Das komplette Tracklisting:

1. Rosemary with a Bible and a Gun - 3:29
2. Armageddon's Back in Town - 3:48
3. Slow Ride Argument - 3:19
4. Thoughts and Prayers - 5:21
5. 21st Century USA - 4:14
6. Heroin Again - 3:54
7. Babies in Cages - 5:33
8. Grievance Merchants - 4:08
9. Awaiting Resurrection - 8:38

Art-Nr.: 9982
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Armageddon's back in town
Slow ride argument
Thoughts and prayers
21st century usa
heroin again
Awaiting resurrection

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Drivin' N' Cryin' - live the love beautiful [2019]
34 Jahre nach ihrer Gründung in Atlanta/Georgia, 33 Jahre seit ihrem sträflich unterbewertetem Debutalbum "Scarred but smarter" und 10 Jahre nach ihrem bislang letzten, famosen Werk "Great American Bubble Factory" stellen wir begeistert fest: Drivin' N' Cryin' veröffentlichen noch immer herausragende, ja geradezu famose Alben. Ihr neues Teil "Live the love beautiful" ist schlicht und ergreifend "one hell of an album". Zeitloser, voller Power steckender, fetter American Rock'n Roll in all seinen Facetten - vom Rootsrock zum Americana und vom Blues, über den stetig spürbaren Southern Rock, bis hin zum Psychedelic Rock, alles in einem packenden, satten, und sehr transparenten, kernigen Gitarrengewand (auch Twin Guitars und wunderbare Slideguitar), dreckig, rau, retro und voller prächtiger Melodien. Drivin' N' Cryin' um ihren charismatischen Frontmann Kevn Kinney ("you can take Kinney out of the South, but you can’t take the South out of Kinney", sagte einmal ein amerikanischer Journalist über ihn - und damit hat er absolut recht) wirken nach all den Jahren noch immer völlig unverbraucht, frisch, voller Elan, ja fast stärker als je zuvor. In Quartett-Besetzung (neben Kinney mt seinem unverwechselbaren, etwas nasalen, "knarzigen" Gesang, an diversen Gitarren und Mundharmonika, sind noch sein alter Weggefährte aus der Gründungszeit, Tim Nielsen am Bass, Mandoline und Background Gesang, sowie der bärenstarke, zweite Gitarrist Laur Joamets und Drummer Dave Johnson mit an Bord, sowie einige Gäste, wie der gute alte Georgia Satellites-Recke Dan Baird, Elizabeth Cook und Aaron Lee Tasjan, der das Album auch pßroduzierte), spielen sie in ihrer typischen, unbekümmerten Art auf, als hätten sie den Moment ihres neuerlichen Outputs herbeigesehnt, wie nichts anderes in ihrem Leben. Es "platzt" regelrecht aus ihnen heraus, dieses fantastische Songmaterial - voller Seele, voller Spirit, voller Inspiration! Spuren von Gov't Mule und The Black Crowes sind wahrnehmbar, genauseo wie von Lynyrd Slynyrd, The Allman Brothers Band, den Rolling Stones, Big Head Todd And The Monsters, Big Star, den Drive-By Truckers und Tom Petty. Gerade Mr. Petty hinterlässt jede Menge Spuren in dem fantastischen Opener des Albums, "Free ain't free", einem sehr zeitkritischen, saustarlken Song über die Illusion und den Zerfall des amerikanischen Traums. Fängt zunächst etwas verhalten an, mit mahnendem, passendem Sprechgesang von Kevn Kinney, ehe ordentlich fette E-Gitarren-Riffs dazwischen preschen und eine gewaltige Kraft ausstrahlen. Zum Ende hin legt auch das Tempo richtig zu. Alles ist eingebunden in eine klasse Melodie und, trotz des rauen Grundklimas, überaus vielschichtige, sehr harmonisch ineinander greifende E-Gitarren, inklusiver toller Soli, zweier Lead-Gitarren und Slide. Ein 'Mörder"-Auftakt! Das folgende "I used to live around here" komplettiert die dynamische "Eröffnungssalve" des Albums mit einem rauen, erdigen, herrlich riffigen Rootsrock-Ambiente. Toller Groove, super Gitarren, viel Southern- und gegen Ende auch viel Sixties-/Seventies-Psychedelic-Feeling. Mit dem sehr starken "Step by step" hören wir einen weiteren, wunderbaren, southern-fueled Rootsrocker, "Spies" ist ein riffig, fett und straight nach vorn rockender, ja fast ein wenig punkiger Kracher mit einem flammenden E-Gitarren-Solo, während der famose, mit mächtig Drive und Wucht rockende Retro-"Hammer" "If I'm not there I'll be here" mit einem tollen "Space"-Feeling, psychedelischem Flair, einer wunderbaren Melodie und "rattenscharfem" Gitarrensolo aus den Lautsprechern fegt. Baumstark auch Kinney's emotionales Tribut an den legendären Small Faces-/Faces-Keyboarder "Ian McLagan" (mit Dan Baird), das die Band in einem durchaus kraftvollen, wunderschönen, semi-akustischen Gewand präsentiert, unterbrochen im Mittelteil von einem glühenden Electric Slideguitar-Solo. So briliiert die Band Song für Song in höchster Qualität, inklusive der herrlich melodischen, von großartigen Acoustic Gitarren, Mandoline, und feinsten E-Gitarren-Fills (plus Solo) verzierten, das Album abschließenden Americana-Ballade "Sometimes I wish I didn't care". Das komplette Werk ist sowohl musikalisch, als auch textlich, so bunt, so kontrastreich, so frisch und authentisch, dass es eine wahre Wonne ist. Einfach "geil" zu wissen, dass Drivin' N' Cryin' "are still around, still vital and still willing to rock and roll". Das Feuer in dieser Band brennt noch immer lichterloh! Keine Frage, "Live the love beautiful" begeistert auf ganzer Linie! "Long live Drivin' N' Cryin'"!

Das komplette Tracklisting:

1. Free Aint Free - 5:04
2. I Used to Live Around Here - 3:53
3. What's Wrong with Being Happy - 3:59
4. Step by Step - 4:06
5. Spies - 3:06
6. Live the Love Beautiful - 4:14
7. If I'm Not There I'll Be Here - 4:40
8. Someday - 4:39
9. Ian Mclagan - 3:33
10. Over and Over - 3:04
11. Sometimes I Wish I Didn't Care - 3:39

Art-Nr.: 9880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Free ain't free
I used to live around here
Step by step
Spies
If I'm not there I'll be here
Ian McLagan
Sometimes I wish I didn't care

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Drivin' N' Cryin' - songs from the laundromat ~ ep [2012]
Die erste von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney in den kommenden 12 Monaten veröffentlichen wird. Es ist ein saustarkes Teil! Zwar bekommt der geneigte Fan prinzipiell nur 4 komplette Stücke zu hören (Nr. 5, "Baloney" ist nur ein 30-sekündiger "Songschnipsel"), aber die haben es in sich. Die Band schliesst damit nahtlos an den überragenden Album-Vorgänger"Great American bubble factory" aus dem Jahre 2009 an. Gehen wir die Stücke mal kurz durch: Es geht los mit powerndem, fetten, packendem Southern-rooted Guitar-Rock. "Dirty" heisst dieser Hammer-Opener, und er macht seinem Titel alle Ehre. Ein dreckiger Boogie mit einem deftigen, flammenden Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem bluesigen, schwer groocenden, rauen, aber dennoch überaus melodisch in Szene gesetzten und damit prächtig hängen bleibenden "Ain't waitin' on tomorrow", das sicher auch die Herzen vieler Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt. Herrlich dann der lockere, dennoch knackige, von transparenten "Jangle-Gitarren" dominierte Rootsrocker "REM", einem großartigen, von éinem leichten Retro Psychedelic-Feeling durchzogenen Tribute an die gleichnamige Band um Michael Stibe. Zu guter letzt gibt's noch den hinreissend melodischen, erneut recht flockig dargebotenen, von tollen Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrocker "Clean up". Wie gesagt, eine Nummer ist stärker als die andere. Drivin' N' Cryin', das zeigt diese erste EP in beeindruckender Form, stehen weiterhin voll im Saft! Und wie! Kommt in einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach grandios.

Einiges zu der Veröffentlichung im Original-Wortlaut:

The first new Drivin N Cryin release since 2009! Songs From The Laundromat will be the first of four EPs to be created and released over a 12 month period. Each EP will showcase a different facet of Drivin N Cryin's persona - rock, punk, country and... ?!

The first in a series of EPs that replace a new album from the veteran Atlanta quartet,Songs From the Laundromat presents a quick survey of Drivin’ N’ Cryin’s strengths. The five-track collection opens with a pair of industrial strength heavy rockers – while the blue-collar slam of “Ain’t Waitin’ On Tomorrow” delivers the goods like a UPS driver with unerring aim for the porch, “Dirty” falters slightly on its (clearly satirical) sex-you-up lyrics and exaggerated vocals, though not its raw boogie.
Then the band enters jangleland with “REM,” a perfect tribute to the band’s statemates, and sails home with the lovely country rock of “Clean Up,” written by Amsterdam’s Tim Knol. (The other track, the puzzling “Baloney,” is a 30-second belch of noise.) Songs From the Laundromat delineates D’n'C’s vision better than any press release.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:28
2. Ain't Waitin' on Tomorrow - 3:33
3. REM - 4:10
4. Baloney - :32
5. Clean Up - 3:07

Art-Nr.: 7827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Dirty
Ain't waitin' on tomorrow
REM
Clean up

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Drivin' N' Cryin' - songs from the psychedelic time clock ~ ep [2013]
Nach "Songs from the laundromat" und "Songs about cars, space, and the Ramones" kommt nun die dritte von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlicht. Die ersten beiden waren klasse und auch die dritte ist ein grandioses Teil. Die Wandlungsfähigkeit und die Verschmelzung verschiedenster Stilrichtungen beherrscht diese Truppe wie kaum eine andere - und doch klingt es immer deutlich nach Drivin' N' Cryin'. Thema ist diesmal, der Titel verrät es schon, die Neigung der Band zu den psychedelischen Klängen der späten Sixties- und frühen Seventies-Ära. Wir hören herrlich schwebende und fluoreszierende Retro-Klänge (beim saustarken "Metamorphcycle" beispielsweise werden Erinnerungen an die legendären Iron Butterfly wach), spüren ein überaus authentisches Hippie-Flair, doch die für die Band typischen, erdigen Riffs, ihre Gabe für großartige Melodik, ihre Southern- und Rootsrock-Wurzeln schimmern ebenfalls permanent durch. Eine tolle Kombination! Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme 1 A! Drivin' N' Cryin' halten ihr hohes Niveau und präsentieren sich weiterhin in blendender Verfassung. Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. The Little Record Store Just Around the Corner - 2:35
2. Metamorphcycle - 4:12
3. Upside Down Round and Round - 4:44
4. Sometimes the Rain (Is Just the Rain) - 4:51
5. In the Sound Room - 3:08
6. The Psychedelic Time Clock - 2:25

Art-Nr.: 8156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The little record store just around the corner
Metamorphcycle
Upside down round and round
Sometimes the rain (is just the rain)

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Drugstore Gypsies, The - easy access [2019]
Noch eine klasse Band, die locker mit den Wegbereitern der jungen Southern Rock-Bewegung mithalten kann: The Drugstore Gypsies aus Texas! Dieses hoch talentierte Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) begeisterte uns schon mit seinem 2017er Debut auf ganzer Linie und legt nun mit "Easy access" fulminant nach. Fetter, kraftvoller, mal geradlinig harter, dann wunderbar melodischer, balladesker Rock/Southern Rock, vereinzelt durchsetzt mit den Roots ihrer Heimat, wie staubigem Red Dirt und auch mal einem Hauch von Blues und Countryrock. Die vereinzelten Bläsersätze, die noch beim ersten Album zu hören waren, sind verschwunden. Hier dominieren ausschließlich die E-Gitarren. Getrieben von diesen kernigen E-Gitarren, ensteht ein druckvoller, satter, straighter,vollmundiger Sound ohne aufgesetzte Schnörkel. Das Album startet mit dem kraftvollen, ja durchaus harten, mit wuchtigen Gitarrenriffs und zwirbelnder, "brennender" Lead Gitarre durchsetzten Kracher "Never settle", der den Zuhörer gleich mal ordentlich auf Betriebstemperatur bringt. Ein furioser Auftakt, der mit dem ähnlich gestrickten "The rapture" seine unmittelbare Fortsetzung findet, einer Nummer, die auch problemlos aus dem Repertoire southernrockiger Aerosmith stammen könnte. Das anschließende, ganz wunderbare "End of the show" teigt die Band schließlich von ihrer balladeskeren Seite. Voller Gefühl, eingebettet in eine tolle Melodie und umgeben von klasse E-Gitarren und viel Southern Rock-Flair, schlängelt sich diese prächtige Nummer zielsicher in unsere Gehörgänge. Sehr stark! Noch southernrockiger kommt das hinreißende, ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Feeling ausstrahlende, mit klimperndem Piano und satten E-Gitarren inszenierte, abermals überaus melodische "Take it from me". Ein echter "Hit", nicht nur für die geneigte Southern Rock-Fraktion. Fantastisch auch die umwerfende, geschickt zwischen Gitarren Rootsrock, texanischem Red Dirt-Rock und Southern Rock hin und her pendelnde Ballade "Left the night", sowie das "rattenscharfe", powernde, Slideguitar-getränkte "Run and hide", oder der finale, schön bluesige und gewaltig abrockende, von furiosen Gitarren (inkl. Slide und kernigen Soli) durchzogene Southern-Boogie "Right on the money". Keine Frage, die Drugstore Gypsies sorgen nicht nur in Southern Rock-Kreisen weiterhin für ordentlich Furore. Das macht richtig Laune! So kann's weitergehen, Jungs...

Das komplette Tracklisting:

1. Never Settle - 3:15
2. The Rapture - 3:56
3. End of the Show - 3:56
4. Take It from Me - 4:55
5. Let the Night - 4:08
6. Bat City - 3:20
7. Lady of the Night - 3:44
8. Comin' Around - 2:59
9. Run and Hide - 3:56
10. Right on the Money - 3:41

Art-Nr.: 9772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Never settle
The rapture
End of the show
Take it from me
Let the night
Run and hide
Right on the money

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Drugstore Gypsies, The - same [2017]
Saustarkes Debüt einer jungen, hoch talentierten Band aus Texas namens The Drugstore Gypsies. Das Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) hat sich dabei geradlinigem, äußerst kraftvollem Rock/Southern Rock verschrieben, der auf klassischen Strukturen basiert und mit den beliebten Ingredienzien ihrer Heimat wie Red Dirt, Roots, Country, Blues oder auch ein paar Americana-Tupfern verifiziert wird. Der Sound ist schöln vollmundig und druckvoll, und wird vornehmlich dominiert von kernigen Gitarren sowie bei dem ein oder anderen Song zusätzlich "erhitzt" durch eine punktgenau eingesetzte, aber nie zu dominant wirkende Horn-Section. Sehr stark wirkt der prächtig aufspielende Lead Gitarrist Dillan Dostal. der immer wieder mit rauen, dreckigen Soli, auch Slide, daherkommt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent und besticht mit einer vorzüglichen Melodik. Die Jungs, die in letzter Zeit über 200 Gigs zusammen absolviert haben, beginnen ihr zehn Stücke umfassendes Erst-Werk mit dem Song "Drugstore Gypsy", einem ordentlich krachenden Southern Rock'n Roller über die teilweise chaotische Zustände während ihres Tourlebens. Die Band spielt sich sofort in einen regelrechten Rausch. Die Nummer kommt im Stile der Georgia Satellites/The Black Crowes (herrlich das "raunzende", brennende Slide-Intro). Die zünftigen Bläser-Fills (Travis Cielieski - trumpet, Tyler Summer- saxophone) passen wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Ähnliches gilt die beiden Tracks "Breakin' The Law" (erinnert ein wenig an "The Long Run" von den Eagles) und den shuffligen Midtempo-Rocker "Live The Life" (hallende Orgel, quirliges E-Gitarren-Solo in bester Lynyrd Skynyrd-Manier). Beste Beispiele für ihr euphorisches Auftreten und ihre unbändig erscheinende Energie sind Lieder wie ihre knackige Hommage an eine berühmte Whiskey-Sorte aus dem Staate Tennessee mit "Black Label Boogie"(kernige E-Gitarre, gurgelnde Hammond, deftig polternde Drums, viel Southern Rock-Feeling), der ordentlich dampfende, furios dahinschmetternde Hard Southern Rock-Ritt "Show Up Show Down" (fast wie Lemmy auf einem Südstaaten-Trip), oder das von einem, an AC/DC reminszierenden E-Gitarren-Lick getragene "Bayou Got The Best Of Me" (tolles Slide-Solo vom stark auftrumpfenden Dillan Dostal). Die für ihr noch junges Bestehen (seit 2014) bereits sehr variabel und abgeklärt wirkende Texas-Combo komplettiert ihre Vielseitigkeit mit dem bluesig-progressiven, wie auf Samtpfoten daherschleichenden "Kitty Strut Blues" (man assoziiert unweigerlich Songs wie Blackberry Smokes "The Whippoorwill") sowie Americana-/Red Dirt-umwehten Kleinoden der Marke "Runnin' To" (heulende Orgel, Tom Petty-Touch), dem melodischen Ohrwurm "Keep You Rollin' On", oder dem zurückgenommene, in musikalisch warmen Pastelltönen präsentierten Finale "Indian Summer", das besonders Duke Ryans wandlungsreichen Gesang in den Fokus rückt. Fazit: Ein tolles, vor Energie nur so strotzendes Debüt einer jungen und äußerst hungrig wirkenden texanischen Band, die sicherlich noch einiges vor hat. Anzumerken ist dabei sowohl ihr spielerisches als auch schon kompositorisches Talent (alles Eigenkreationen) mit seinem scheinbar riesigen Potenzial. Wie heißt es in einem amerikanischen Review so treffend: "...they sing about rolling your windows down and letting the good times roll. The Drugstore Gypsies is the ideal album to do just that." Wir meinen schlichtweg: Genauso ist es! Ein absolut tolles, mächtig Laune machendes, geradezu "hammermäßiges" Debut der Drugstore Gypsies! (Daniel Daus/Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Drugstore Gypsy - 3:34
2. Runnin' To - 3:31
3. Black Label Boogie - 3:12
4. Breakin' The Law - 3:26
5. Kitty Strut Blues - 4:33
6. Show Up Show Down - 3:50
7. Live The Life - 3:24
8. Bayou Got The Best of Me - 3:35
9. Keep You Rollin' On - 4:16
10. Indian Summer - 4:59

Art-Nr.: 9418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drugstore gypsy
Runnin' to
Black label boogie
Kitty Strut Blues
Show up show down
Live the life
Indian summer

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Duarte Group, Chris - blues in the afterburner [2011]
Chris Duarte zeigt einfach keine Schwächen! Im Gegenteil: Nur ein Jahr nach dem starken "Infinite Energy" kommt mit "Blues in the afterburner" bereits der Nachfolger - und es ist wieder eine geradezu famose Vorstellung des Gitarrenhexers und seiner Band. Zupackender, rauer, dreckiger, Energie-geladener, auf den Punkt gebrachter, dabei aber prächtig hängen bleibender, ungemein inspirierter Texas-Bluesrock voller Feuer und Leidenschaft mit schier atemberaubenden Gitarrenausflügen. Als einige der soganannten Experten den aus San Antonio stammenden, heute in Austin lebenden Texaner zu Beginn seiner Karriere in den Neunzigern als so etwas wie den neuen Stevie Ray Vaughan bezeichneten, war das zwar ein riesen Kompliment, aber auch irgendwie unfair gegenüber Duarte, genauso wie im Bezug auf den legendären Vaughan. Vaughan kann man nicht ersetzen, und das jemand, in diesem Fall Duarte, seine Lücke je schliessen könnte, ist einfach unrealistisch. Auf der anderen Seite macht Duarte keinen Hehl daraus, welche Bedeutung Stevie Ray Vaughan immer für ihn hatte. Doch auch andere große Gitarristen wie beispielsweise Jimi Hendrix und Johnny Winter beeinflussten Duarte, ebenso solche texanischen Blues-Ikonen wie Lightnin' Hopkins. Texas Alexander und Blind Lemon Jefferson. Daraus, aus all diesen Inspirationen, hat Chris Duarte sehr schnell seinen ganz eigenen Stil gefunden und sich mittlerweile als einer der ganz Großen seiner Zunft etabliert. Heute darf, ja muß man ihn in einem Atemzug mit Stevie Ray Vaughan und Johnny Winter nennen, denn Chris Duarte ist zweifelsfrei einer der wichtigsten und kompetentesten Vertreter der aktuellen Fraktion der texanischen "guitarslinger". Und wenn er seinen rauen, so ungemein authentischen, bärenstarken "loud and proud Texas Bluesrock" spielt, dann steht er Vaughan und Winter schon lange in nichts mehr nach - aber eben mit seinem eigenen Stil. Und damit sind wir bei seinem neuen Werk: "Blues in the afterburner" ist Texas-Bluesrock pur, vorgetragen mit breiter Brust, viel Herz und Seele - und vor allen Dingen mit viel Leidenschaft und musikalischer Klasse. Das da auch die nötige Portion Southern-Flair enthalten ist, versteht sich von selbst. Das Teil ist ein Werk, das die Bezeichnung "Bluesrock" auch wirklich verdient, denn hier geben sich Rock'n Roll- und Blueselemente nahezu pari die Klinke in die Hand. Was da herauskommt, ist ein knapp 64-minütiges, loderndes musikalisches Feuerwerk voller Energie und voller gnadenlos starken Gitarrenattacken. Ein paar beliebig ausgewählte Highlights: Der Opener "Another man" beispielsweise ist ein tierisch rockender und groovender, fetter Texas Blues-Shuffle mit großartigem Schlagzeugspiel und fulminanten Gitarrenritten. Rollt sinnbildlich durch den Lone Star State wie ein unaufhaltsam an Fahrt gewinnender, nicht mehr zu stoppender "Blues-Train". Oder der grandiose "Bottle Blues": Ein kraftvoller, treibender Midtempo-Blues, der trotz seiner schwer rockenden Rhythmik eine gewisse Lockerheit aufweist. Intensiver Gesang und tolle Gitarrenlinien bestimmen die Szenerie. Die beiden virtuosen, dynamischen, glühenden Gitarrensoli demonstrieren eindrucksvill Duarte's umwerfende Technik. "Hammer"! So geht das munter mit einer klasse Nummer nach der nächsten weiter: Zum Beispiel die leicht psychedelisch angehauchte, voll großartiger Gitarrenspielereien steckende, klasse hängen bleibende Bluesrock-Ballade "Hold back the tears", der krachende, straighte, von wuchtigen Riffs bestimmte Bluesrocker "Searching for you", das sich im Midtempo bewegende, ungemein raue, robuste, von dreckigen, ausgedehnten Lead-Gitarren begleitete "Black clouds rolling", oder der gar ein wenig Country Rock'n Roll-Feeling ausstrahlende, gut abgehende Roadhouse Honky Tonk-Bluesrocker "I've been a fool". Was für eon klasse Album! Noch einmal: Das ist "loud-and-proud Texas Bluesrock at its very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Another Man - 5:10
2. Make Me Feel So Right - 4:34
3. Bottle Blues - 5:03
4. Milwaukee Blues - 4:17
5. Hold Back the Tears - 7:02
6. Summer's Child - 5:18
7. Searching For You - 4:29
8. Black Clouds Rolling - 7:50
9. Don't Cha Drive Me Crazy - 3:40
10. Born To Race - 6:10
11. I've Been a Fool - 3:57
12. Prairie Jelly - 6:00

Art-Nr.: 7572
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another man
Bottle Blues
Hold back the tears
Searching for you
Black clouds rolling
Born to race
I've been a fool

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Duarte Group, Chris - live [2013]
2 CD-Set! Endlich! Das war mal fällig! Nach rund 20 Jahren im Geschäft und jeder Menge grandioser Studio-Veröffentlichungen beglückt der texanische "guitarslinger" seine gropße Fangemeinde mit einem großartigen Live Doppelalbum. Mitgeschnitten während der 2012-Tour durch Japan zelebriert die Chris Duarte Group eindrucksvoll, zu was sie auf der Bühne fähig ist: Energie-geladener, mit furiosen, brennebden, variablen, explosiven Gitarrenläufen gespickter, immens spielfreudiger, zuweilen schön jammiger, "loud'n proud" Bluesrock der Extraklasse. Was auf dem Albumsticker über Duarte steht, trifft einfach zu: "One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today". Ganz starker Auftritt!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 two CD live release from the Blues rocker. After two decades of recording and touring with many live fan recorded bootlegs in circulation, Chris Duarte finally has an official live set that catches him tearing it up during his 2012 tour of Japan. A brilliant guitarist of the highest caliber, Duarte's riveting live show has been finally captured on disc and it's a fine thing to behold. Chris' recordings have always been rooted firmly in the Blues with a Rock 'n' Roll edge which further established Duarte as one of the rare musical talents of his generation. Chris Duarte Group Live continues in the tradition of smokin' Blues with doses of heavy Psychedelia throughout. With more than 10 records to his credit with no live CD in his discography, this set is the release for which Duarte fans have been waiting as it shows Duarte in his best light as one of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Hideaway - 5:32
2. Big Legged Woman - 6:38
3. Ridin' - 4:23
4. Do the Romp - 5:34
5. Make Me Feel So Right - 5:13
6. Bottle Blues - 6:49
7. Let’S Have a Party - 4:01
8. Still I Think of You - 4:59
9. Free For Me - 5:04
10. One More Cup of Coffee - 7:22
11. 101 - 5:34

Disc 2
1. The Best I Can Do - 3:26
2. Satisfy - 4:33
3. People Say - 10:20
4. Hold Back the Tears - 7:18
5. Sundown Blues - 8:26
6. My Way Down - 4:58
7. Cleopatra - 6:36
8. Like Eric - 5:06
9. Hard Mind - 9:15
10. Alabama - 6:28

Art-Nr.: 8288
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Duarte Group, Chris - lucky 13 [2014]
"One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today", der texanische Gitarrenhexer Chris Duarte und seine Band kommen mit ihrem neuen Studioalbum! Es ist wieder ein packender Energie-geladener, rauer Gitarren Rock- und Blues-Trip geworden, der allerdings auch seine ein/zwei ruhigeren Momente hat. Aber egal, was Duarte auch zelebriert, seine atemberaubenden Gitarrensoli zünden vom Anfang bis zum Ende. Der aus San Antonio/Texas stammende, heute in Atlanta/Georgia lebende Duarte spielt einen überaus inspirierten und intensiven, aus "allen Zylindern feuernden" Texas-Bluesrock, der natürlich vorwiegend von seinem brillanten Gitarrenspiel, aber auch von seinem klasse Gesang und Songwriting lebt. Nie machte er einen Hehl daraus, dass Stevie Ray Vaughan sein großes Vorbild ist, doch Duarte's Einflüsse gehen weit darüber hinaus. Hendrix, Johnny Winter, ZZ Top - alle hinterlassen sie ihre Spuren, genauso wie kultige, texanische Blues-Ikonen wie Lightnin' Hopkins. Texas Alexander und Blind Lemon Jefferson. Chris Duarte's Gitarrenspiel ist überaus virtuos und abwechslungsreich, von wilden, glühenden Power-Ritten, bis hin zu emotionalen, messerscharfen, ausgefeilten, soulful "Slow-Leads". Doch was immer er seinem "Brett" entlockt, es hat einsame Klasse. "Lucky 13" besticht mit tollen Grooves (großartig seine kongenialen Mitstreiter Kevin Vecchione am Bass und John McKnight an den Drums), zuweilen einem leichten Funk-Feeling, dazwischen mal ein Psychedelic-Flair, einem Hauch von Southern Rock- und Jam-Esprit und jeder Menge Blues- und Rock-Power. Baumstark beispielsweise der gut nach vorn gehende, wunderbar groovende, dennoch irgendwie auch herrlich locker rüberkommende rockin' and rollin' Blues-Boogie "Angry man" mit seiner prima Melodie und dem glühend heissen, quirligen Gitarrensolo, der klassische, von einem schwergängigen Rhythmus, prächtiger Gitarrenarbeit und starkem Gesang geprägte Texas Gitarren Blues-Shuffle "Ctazy for your love", der schön swingende, nostalgisch angehauchte Roadhouse-Boogie "Who lves you", der fantastische, 9 1/2-minütige, ungemein emotional dargebotene Slow-Blues "Let it go" mit seinen variablen, schier endlosen, ergriffenen Gitarrenläufen, der genauso straighte, wie lässig cool zelebrierte, southern-inspired Rocker "Man up" (würde wohl auch prima zu Dan Baird oder seinen The Bluefields passen), der wuchtige, dreckige, raue, schwere Blusrocker "Weak wheels" (brennendes Gitarrensolo im Break"), oder auch die mit toller Hammond Orgel untermalte, wunderbar melodische Ballade "Setting sun", ein Drittel der rund 18-minütigen, klasse inszenierten "Meus Via Vita Suite". Keine Frage, das von Mike Varney produzierte Werk lässt keine Wünsche der Gitarren Bluesrock- und Chris Duarte-Fangemeinde offen. Ein wieder einmal ausgezeichneter, über 77-minütiger, fulminanter Ritt des Meisters.

Das komplette Tracklisting:

1. You Know You're Wrong - 6.14
2. Angry Man - 4.58
3. Crazy For Your Love - 5.15
4. Who Loves You - 3.37
5. Here I Come - 6.01
6. Let It Go - 9.27
7. Man Up - 5.00
8. Not Chasing It - 4.43
9. Weak Wheels - 6.10
10. Ain't Gonna Hurt No More - 4.18
11. Let's Go For A Ride - 5.10
12. Minefield Of My Mind - 5.53
13. Setting Sun - 6.48
14. Jump The Trane - 3.57

Art-Nr.: 8684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You know, you're wrong
Angry man
Crazy for your love
Let it go
Man up
Weak wheels
Setting sun

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Duarte Group, Chris - my soul alone [2013]
"Smoking Bluesrock grooves" und endlose, zündende, glühende, begeisternde Gitarrenläufe des "guitarslingers" aus Texas. "My soul alone", sein brandneues Album, ist erneut ein "Killer"-Teil. Abermals aufgenommen in klassischer Trio-Besetzung (am Bass: Steve Evans, an den Drums: Aaron Haggerty), begibt man sich auf einen packenden, ja begeisternden, abwechslungsreichen Trip durch die Landschaften des texanischen Bluesrocks, streift auch mal dezent jazziges und psychedelisches Terrain, vor allem aber auch den erdigen southern-rockin' Blues. Das wundert wenig, ist Duarte doch ein bekennender Freund und Fan der Tha Allman Brothers Band. Die Chris Duarte Band besticht mit blendender Spielfreude und erzeugt über die üppige Distanz von mehr als 74 Minuten immer wieder ein wunderbar lockeres, lässiges, dennoch sehr kraftvolles, zuweilen auch ordentlich kochendes Jam-Feeling. Immer wieder sind die Songs von den begnadeten Gitarren-Hooklines des Meisters geprägt, ganz zu schweigen von dessen atemberaubenden Soli. Auffällig ist die oft parallele Melodienführung, die im übrigen durchweg klasse ist, von Stimme und Lead-Gitarre. Das bringt zusätzliches Feuer. Bärenstark beispielsweise das Titelstück "Leave my soul alone", das wie eine brodelnde Mischung aus Rory Gallagher, Johnny Winter und Stevie Ray Vaughan kommt - rau, dreckig, aber, dem Titel entsprechend, voller Soul. Genau so stellt man sich einen packenden, wunderbar groovenden, souligen Slow-Bluesrocker vor, der in seinem Verlauf stetig an Power gewinnt. Die Nummer ist meisterhaft inszeniert, die Gitarrenläufe sind brillant. Oder die wunderbar melodische, sehr stark gesungene Siuthern Rock-/Bluesrock-Ballade "Blue Jean Outlaw". Die "Allmans" lassen deutlich grüßen, genau wie Warren Haynes' Gov't Mule, in dessen Repertoire diese Nummer ebenfalls vorzüglich passen würde. Duarte's Gitarrensoli brennen, sind virtuos, dreckig, leidenschaftlich, melodisch! Unterschwellig fühlt man eine ganz dezente Psychedelic-Note. Tolles Drumming im übrigen. "Can't shut me out" hingegen ist ein furioser, kompromissloser, klassischer, straighter Bluesrocker, den die Protagonisten schnörkellos aus den Lautsprechern "nageln". Es ist die helle Freude. Duarte "verbiegt" die Saiten seines Arbeitsgerätes nach allen Regeln der Kunst, erneut verbunden mit ein paar psychedelischen Effekten. Egal, welchen Song man sich herauspickt, es gibt keinen Ausfall. Die Chris Duarte Group ist nicht nur voll in der Spur, sondern liefert mit "My soul alone" eines der besten Alben ihrer bisherigen Karriere ab. Eine super Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Show Me That You Want It - 4:37
2. Yes, It's You - 3:21
3. Take Me Now - 4:57
4. A Dollar Down and Feeling Low - 8:20
5. I Bucked It Up - 5:47
6. Outta My Way - 4:05
7. Leave Me Soul Alone - 7:07
8. Sweet Little Girl - 4:21
9. Lazy Afternoon - 11:11
10. Can't Shut Me Out - 4:09
11. Blue Jean Outlaw - 8:45
12. Carelessness - 7:23

Art-Nr.: 8083
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Show me that you want it
Yes, it's you
Take me now
Outta my way
Leave my soul alone
Can't shut me out
Blue jean outlaw

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Duarte Group, Chris - vantage point [2008]
Gerade mal 14 Monate nach dem prächtigen "Blue velocity" kommt die Chris Duarte Group mit dem nächsten, herausragenden, Volldampf-Bluesrock-Kraftpaket! Irre stark! Der aus San Antonio/Texas stammende, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia residierende Duarte begegnet uns dabei erneut mit schier atemberaubendem Gitarrenspiel. Der Bursche und seine Freunde setzen dabei eine gewaltige Energie frei. Rau, ungemein dreckig, voller Power und purer "Elektrizität" begeistert der Meister mit ausgedehnten Soli, die genauso massiv wie durchdacht, genauso wuchtig wie quirlig und genauso virtuos wie "monströs" über uns hereinbrechen. Wie selbstverständlich scheint er die Einflüsse und Elemente solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (wohl sein größter "Hero"), Johnny Winter. Eric Johnson, Jimi Hendrix, Warren Haynes und Jimmy Page zu seinem ganz eigenen, mitreißenden Stil zu vereinen, der sowohl seine texanischen Wurzeln als auch die zur Heimat gewordene Nähe der Südstaaten mit einbezieht. Prinzipiell knüpft "Vantage point" nahtlos an den Vorgänger "Blue velocity" an, wenngleich diesmal wesentlich mehr Elemente des Classic-Rock mit einbezogen wurden. Vor allen Dingen sind bei einigen Songs deutliche Einflüsse von Led Zeppelin und ZZ Top spürbar, was wahrlich nicht von Nachteil ist. So rauscht der famos abgehende Opener "The best I can do" beispielsweise wie eine furiose Fortsetzung des Led Zeppelin-Klassikers "Rock & Roll" aus den auf eine amtliche Lautstärke eingestellten Boxen, zumindestens was die Rhythmik und die zentrale Hookline betrifft. Dazu kann man den grandiosen Gitarrenläufen Duarte's dessen texanischen Ursprung nicht absprechen. Eine geradezu packende Kombination! Auch der zunächst sehr schwerblütige, ungeheuer massiv und dreckig rockende, durchaus an Stevie Ray Vaughan erinnernde Blues "She don't live here anymore" steckt voller Zeppelin-Inspiration und vollzieht nach rund 2 1/2 Minuten mit dem einsetzenden Instrumentalbreak einen tollen Tempowechsel, in dem Duarte ein fulminantes Gitarren-Feuerwerk abbrennt. Danach findet die Nummer zum anfänglichen Blues-Rhythmus zurück, wobei Chris' vorzüglicher Gesang von scheinbat mehreren, unter Starkstrom stehenden, mächtigen Gitarren umgeben ist. Saustark! Die erwähnten ZZ Top (zu besten "La Grange"-Zeiten) hingegen lassen bei dem gnadenlos nach vorn rockenden Texas-Boogie "More Boogie" grüßen! Welch ein Drive! Was für furiose, dreckige Gitarrenritte! Erneut hat man zuweilen das Gefühl als rockten gleich mehrere, wie entfesselt aufspielende Gitarreros um die Wette. Weitere sehr starke Songbeispiele sind u.a. der kochende, packende, voller Southern-Flair steckende, rockin' Shuffle-Blues "Satisfy", der in manchen Nuancen gar an die Musik eines Dan Baird erinnert, der von dreckigen und glühenden, dabei aber wieselflinken und locker in Szene gesetzten Gitarrenläufen durchzogene, trockene, inspirierte Slow-Blues "Troubles on me", der wie die Hölle abgehende Rock'n Roll-/Roadhouse-/Party-Knaller "Let's have a party", der bluesige, riffige Retro Classic Rock-Kracher "Babylon", der mit seinen markanten Riffs und Licks, aber auch mittels der Gesangsperformance, einmal mehr an "Zep's" Page und Plant erinnert, wie auch der ungemein intensive, powernde "Hammer" Texas-Blues "Blow your mind", dessen in der "extended version" eingebautes, rund 10-minütiges Gitarrensolo (-jamming) des Meisters die Fans in eine seelige, nimmer enden mögende, hingebungsvolle Gitarren-/Bluesrock-Trance versetzen dürfte. Grandios! Apropos "extended versions": 2 Nummern des Albums gibt es als Bonustracks in diesen sogenannten "extended versions" ein zweites Mal, wobei die vermeintlich lange Version von "Troubles on me" in Wahrheit aber die kürzere ist. Das muß keiner verstehen! Tut dem ganzen Spaß aber keinen Abbruch, denn das Album hat eine satte Spielzeit von über 71 Minuten - und würden die kürzeren Versionen der beiden doppelten Titel wegfallen, wären es immer noch 61 Minuten. Es gibt also die Chris Duarte-Vollbedienung auf der ganzen Linie! Masse und Klasse im parallelen Einklang - und zwar vom Allerfeinsten! "Vantage point" wird unter den Gitarren-Enthusiasten und Bluesrock-Freunden erneut für Festtagsstimmung sorgen! Baumstarkes Album! Also Leute: "Get ready to have your face rocked off! Chris Duarte has been known to play guitar till his fingers bleed"...

Die Tracklist:

1 The Best I Can Do - 3:39   
2 Satisfy - 3:56   
3 Slapstak - 5:55   
4 More Boogie - 4:48   
5 Troubles on Me - 5:43   
6 Let's Have a Party - 3:20   
7 The End of Me and You - 4:49   
8 Blow Your Mind - 4:14   
9 She Don't Live Here Anymore - 6:40   
10 Babylon - 6:25   
11 Woodpecker - 4:38   
Bonus Tracks:
12 Blow Your Mind [Extended Version] - 12:07   
13 Troubles on Me [Extended Version] - 5:07

Art-Nr.: 5955
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The best I can do
Satisfy
More Boogie
Blow your mind
She don't live here anymore
Babylon

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DuBose, Clay - these days [2005]
"These days I don’t worry about the future or the past, I’m alive and learning to enjoy the ride…these days". Diese Zeilen aus dem Refrain des Titelsongs aus Clay DuBose's neuen Album "These Days" geben exakt die positive Stimmung wieder, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt hindurch zieht. Heißt in etwa soviel wie, "was schert mich Gestern und Morgen , ich lebe hier und jetzt, und will musikalisch machen, was mir heute Spaß bereitet". Und DuBose weiß, wovon er redet, denn er hat schon einiges erlebt. Geboren in Frankreich als Sohn eines im Militärdienst arbeitenden, weltweit gereisten Elternpaares, war für ihn schon in frühster Kindheit klar, dass er Musiker werden möchte, als man schließlich in Texas ansässig wurde. Mit seiner ersten Band schien es auch sofort steil nach oben zu gehen, aber ein in Aussicht gestellter Development Major Deal zerplatzte wie eine Luftblase. Clay ging nach Los Angeles und lernte den Ausnahmegitarristen Will Ray (The Hellecasters) kennen und nahm eine 7-Song-EP auf. Ein zunächst geplantes Komplett-Album scheiterte am Bankrott des Labels. Erst diverse Trips nach Nashville und die Bekanntschaft mit Ron Reynolds, sowie die Zusammenarbeit mit Robert Weingartz, Chef des Independant Labels
Lazy River Records, brachten mit seinem Debüt "Rewriting History" endlich einen Durchbruch mit jeder Menge Aufmerksamkeit in der Szene. Die Scheibe war in allen genretypischen Charts vertreten und das Doors-Cover von "Love Me Two Times" lief die lokalen Radiostationen rauf und runter. Auch der Start von "These Days" begann schon recht verheißungsvoll: Einstieg auf Platz 14 in den AMA/R&R Charts, was bisher keinem Künstler eines Independant Labels vorher gelungen ist. Kein Wunder, denn die Scheibe hat es in sich! Countryfreunde aufgepasst - diesen Mann gilt es zu entdecken! Clay DuBose, im übrigen ausgestattet mit einer tollen, warmen, gleichzeitig ein wenig rebellisch eirkenden, frischen Stimme begeistert mit einer großartigen Musik, deren Bandbreite von purem, traditionnellem Honky Tonk, Tex-Mex-Klängen, herrlichem Sixties-Retro-Flair, auch mal leichten Southern-Feeling, Bakersfield-Sound, bis hin zu einem dezenten Rockabilly-Flair reicht. Grob umfasst, spielt sich das Geschehen in etwa an der Schnittstelle der Mavericks, der Derailers und Dwight Yoakam ab. Eine Platte mit einem herzerfrischenden, klaren Sound! Musikalisch erste Sahne, dank einer grandiosen Besetzung von Instrumentalisten wie u. a. dem bereits erwähnten Gitarren-Zauberer Will Ray, der kompletten Combo der Derailers mit Brian Hofeldt, Ed Adkins, Scott Mathews, sowie Augie Meyers und Big John Mills, Garth Hudson (The Band) am Piano und Akkordeon beim Dylan Cover "I Threw It All Away"), Danny Timms (Bonnie Raitt, Los Lobos), Rami Jaffee (The Wallflowers) oder Dusty Wakeman (Dwight Yoakam, Lucinda Williams). Tolle Lieder, wie gesagt, manchmal mit swingendem 60er-Flair und Rockabilly-Touch in der Tradition von Roy Orbinson, Elvis oder eines Buck Owens ( "Captivated" - eine wunderbar schnulzige Balölade, das knackige, gut abgehende "Big Scary Heart" oder "Crack In The Armor"), nicht zuletzt auch dank der starken Einflussnahme der o.a. Derailers. Herrlich auch "No Accident" (tolles Duett mit Carmen Mejia), mit leichter
Memphis-Atmosphäre durch fulminantes Saxophonspiel von Sam Levine; der prachtvolle Uptempo-New Country-Knüller "Fork In The Road“ bekommt aufgrund genialer Stratocaster-Bearbeitung von Will Ray (in Hughie Thomasson-Manier) einen wunderbaren Outlaws-Southern-Touch der Marke "Ghost Riders", die fetzigen Nummern wie "These Days" oder das lockere, sehr melodische "Street Sage", mit seinen fantastischen Gitarrensoli, besitzen zum Storytelling-Style noch einen satten Drive, oder auch der pure, traditionelle Roadhouse Honky Tonker "Long lonely life! Um es auf den Punkt zu bringen: Clay DuBose und alle Beteiligten präsentieren sich in absoluter Bestform! Das Album dürfte schon jetzt zu den Geheimtipps des Jahres 2005 zählen! Schöner Digi-Pack, dessen feines, innen liegendes Booklet sämtliche Texte beinhaltet. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3048
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long lonely life
Life of the party
Fork in the road
Big scary heart
Street sage

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Dudek, Les - delta breeze [2013]
Wow! Neues Album des legendären Gitarristen aus Rhode Island - und was für ein bärenstarkes! Der Name Les Dudek ist aus der Rock-Historie nicht mehr wegzudenken. Der begnadete Saitenartist, seit den frühen Siebzigern eng befreundet mit Dickey Betts, ist uns vor allem durch seine Verbindungen zu The Allman Brothers Band (auf deren berühmten "Brothers and sisters"-Album spielt er die zweite Gitarre bei Dickey Betts' "Ramblin' man" sowie akustische Gitarre bei dem ewig jungen Klassiker "Jessica", dessen Co-Songwriter er auch war) und der Steve Miller Band (dort war er u. a. sehr stark in die Aufnahmen zu den beiden Meisterwerken "Fly like an eagle" und "Book of dreams" involviert) in Erinnerung. Aber auch mit Boz Scaggs, Steviie Nicks, Dave Mason, Maria Muldaur, sowie vielen anderen spielte er zusammen und feierte im Rahmen der Dudek, Finnigan, Krueger-Band, sowie als Solokünstler beachtliche Erfolge. Nun schlägt dieser Rock- und Blues-Veteran noch einmal mit einem neuen Album zu: "Delta breeze" heisst das Teil, das den mit seinem "Rauschebart" mittlerweile wie ein Bruder von ZZ Top's Billy Gibbons aussehenden Künstler in absoluter Höchstform präsentiert. Sein famoses Gitarrenspiel, ob feurige Lead oder swampige Slide, ist eh über jeden Zweifel erhaben, er wirkt frisch, steckt voller spürbarer Spielfreude, ist fantastisch gut bei Stimme und überzeugt mit exzellentem Songmaterial, das problemlos mit den stärksten Sachen seiner "alten Tage" mithalten kann. All seine Einflüsse bringt er zur Geltung. Die Songs wirken zumeist durchaus locker, gleichzeitig aber auch knackig, tight und überaus kraftvoll, sind funky, bluesig, und sehr, sehr southern. Dudek präsentiert sich einfach großartig. Nach dem "heissen" Instrumental-Opener "Chaos" (die funky Riffs erinnern ein wenig an Jeff Beck, großartige Percussion und furioses "fret dancing") geht es direkt mit dem Titelstück "Delta breeze" weiter. Ein toller Groove, wieder leicht funky, und viel Dynamik zeichnen diesen energiegeladenen, lebendigen Uptempo-Rocker aus. Der Meister beglückt uns sogleich mit zwei ungezügelten Soli. Beim kommenden, herrlich melodischen "High on the water" packt Dudek die Slide aus. Wie "an einem Strich" zieht er seine traumhaften Bottleneck-Läufe durch diese tief in amerikanischen Southern Rock-Traditionen verwurzelte, wundervolle Nummer. Hat einiges von dem "Countrypicking" eines Dickey Betts im Rahmen der The Allman Brothers Band, aber, bezüglich des Slide-Spiels, auch von David Lindley zu dessen früheren Zeiten bei Jackson Browne. Dudek's Gesang ist exzellent. Sein Slidespiel und sein Vokalvortrag verschmelzen sich in vollendeter Harmonie. Alles wirkt schön locker und doch knackig. Eine Knüller-Nummer! Dies darf man ohne jeden Zweifel auch von dem grandiosen "Wide open in the wind" behaupten, einem wieder mit viel Slidegitarre garnierten, überaus melodischen, lässigen Southern-/Biker-Rocker. Die Nummer ist eine Hommage an die "Harley"-Fahrer unter uns und lässt uns im Geiste über die einsamen, sonnengefluteten Highways der Südstaaten reiten. Toll! Dudek's "Southern Rock Slideguitar", die Melodie, und der "driving beat" der großartig agierenden Rhythmussektion erinnert ein wenig an eine Southern-Ausgabe der Steve Miller Band. Forsch, kraftvoll und funky geht es weiter mit dem vehementen Gitarrenrocker "I told you that", vollgepackt mit zündenden Gitarrenritten. Ein swampiger New Orleans-mässiger Backbeat mit dem Hauch eines Bo Diddley-Grooves bestimmt den prächtigen Southern-/Bluesrocker "Take my money" (wieder tolles Slide-Spiel des Meisters) und auch mit dem dampfenden, abgehenden "Trouble with the law" bleibt Dudek auf der Bluesrock-Schiene. Kommt wie eine kernige Mischung aus Stevie Ray Vaughan und ZZ Top, mit großartigem Harmonica-Spiel Dudek's und brennenden, furiosen Gitarrensoli. Irre stark! Wie auch das hinreissend melodische, abschließende "These are the good old days", ein wundervoll lockerer, von tollen Gitarrenlinien geprägter Southern Rocker, der etwas von einer "The Doobie Brothers meets The Marshall Tucker Band"-Mentalität zu haben scheint. Les Dudek begeistert mit seinem neuen Album auf der ganzen Linie. Das war in dieser geballten Klasse nicht unbedingt zu erwarten, umso erfreulicher ist es. Keine Frage, dieser Bursche steht noch "voll im Saft"! "Delta breeze" bringt uns den besten Les Dudek zurück, den wir kennen. Weiter so, in dieser Prachtform darf der gute Les ncoh einiges an Material abliefern...

Das komplette Tracklisting:

1. Chaos - 4:02
2. Delta Breeze - 5:30
3. High On the Water - 4:24
4. Wide Open in the Wind - 4:26
5. I Told You That - 3:10
6. Time Will Tell - 5:09
7. One White Lie - 4:41
8. Take My Money - 3:41
9. Trouble With the Law - 4:11
10. Take - 4:15
11. These Are the Good Old Days - 5:09

Art-Nr.: 8128
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Delta breeze
High on the water
Wide open in the wind
I told you that
Take my money
Trouble with the law
These are the good old days

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