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Nimmo Brothers, The - brother to brother [2012]
Fesselnd! Was für ein Gitarren Bluesrock-"Hammer"! Die Nimmo Brothers (Stevie & Alan Nimmo) aus dem schottischen Glasgow gehören schon seit vielen Jahren zum absolut Besten, was der britische Bluesrock zu bieten hat. 3 Jahre nach "Picking up the pieces" und 2 Jahre nach Stevie Nimmo's vorzüglichem Ausflug in etwas ruhigere, souligere Texas Bluesrock-Gefilde, kehren die beiden zu ihren Wurzeln zurück und liefern mit "Brother to brother" ein in allen Belangen begeisterndes Album ab. Welch ein "Pfund"! Zu den Aufnahmen resite man ins texanische Austin und spielte die Songs dort mit einem erlauchten Kreis von exzellenten Begleitmusikern, wie zum Beispiel Jamie Oldaker am Schlagzeug (Eric Clapton), Bill Whitbeck am Bass (Robert Earl Keen) und, bei zwei Tracks, Michael Ramos (u.a. Robert Plant, Los Lonely Boys) an der Hammond Orgel, ein. Doch eindeutig im Mittelpunkt stehen Stevie und Alan Nimmo mit ihrem grandiosen Gitarrenspiel und Gesang. Was wir hier hören ist begleitet von purer Energie, purer Leidenschaft und viel, viel Herzblut. Es ist ungemein kraftvoller, von massiven, fetten Gitarren dominierter, eine gesunde Härte ausstrahlender, dabei prächtig hängen bleibender, von klasse Melodien geprägter, gut zupackender Bluesrock, wobei das Wort "Rock" hier von zentraler Bedeutung ist. Das Zeug klingt wunderbar retro und zeitlos. Der Funke springt von der ersten Sekunde an über. Stevie und Alan Nimmo spielen, jeder für sich, wunderbare, zünftige, teils mächtig "krachende" Riffs und eine fantastische Lead Gitarre. Sehr virtuos, sehr erdig, sehr rockig, immer wieder gespickt mit glühenden, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegenden Soli und tierischen Bottleneck-/Slide-Läufen. Zuweilen gibt es herrliche Dual Lead-Attacken! Betrachten wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Still here strumming", der die Richtung des Albums sofort vorgibt. Was für ein famoser, von fetten, massiven, straighten Riffs bestimmter, bluesiger, knallender Rocker, der uns da mit ordentlicher Wucht, aber auch mit großartigen Hooklines und einer klasse Melodie entgegen donnert. Das Gitarrensolo im Break ist pures Feuer, das Fundament der Nummer liegt deutlich hörbar in den Siebzigern. Was darüber hinaus sofort klar wird ist, dass die Nimmo Brothers nicht nur Liebhaber von texanischen Bluesrock-Größen wie Stevie Ray Vaughan oder David Grissom's legendärer Formation Storyville sind, sondern auch einer tiefen Verehrung von Paul Rodgers' Bands Free und Bad Company Tribut zollen. Hier und bei einigen weiteren Tracks (z.B. "Lady Luck" und "Never gonna walk on me") klingen sie tatsächlich wie die legitimen Nachfolger dieser beiden legendären Fomationen, und zwar zu deren allerbesten Zeiten. Das ist einfach wunderbar! So passt es auch bestens ins Bild, dass die Jungs im Verlauf des Albums noch eine grandiose Coverversion des Free-Klassiker "Wishing well" raushauen. Und das tolle "Sneaking up on you" hört sich wie ein hammer-mässiger, alter Bad Company-Hit mit satt zur Geltung kommenden, transparenten, vollmundigen Gitarren an. Hat zudem einen Hauch von The Black Crowes. Herrlich hier das fulminante Duell der beiden Meister-Gitarreros im Mittelteil (Lead Gitarre vs. Slide Gitarre). Toll auch der überaus melodische, knackige, geradeaus, dabei aber mit einer gewissen Lockerheit präsentierte Gitarrenrocker "For you", der von wunderbaren Gitarrenlinien, zum Teil mit prächtigen Twin-Leads, durchzogen ist. "Living again" ist ein mörderischer Bluesrock-Shuffle, bei "Waiting for my heart to fall" geht es mal in Richtung kraftvoller Bluesrock-Ballade und mit dem von ungemein saftigen Gitarren bestimmten, melodischen "King and country" wird es sogar ein wenig swampig und southern-rockig. Abgeschlossen wird das Werk mit einer zweiten Coverversion (alle anderen Tracks stammen aus der Feder der Nimmos), und zwar einer furios abgehenden Blues-Rock'n Roll-Fassung des Arc Angels-Knallers "Shape I'm in", der in bestem Dan Baird-/Georgia Satellites-Stil aus den Lautsprechern rauscht. Die Nimmo Brothers ziehen mit ihrem neuen Album alle Register und begeistern von der ersten bis zur letzten Minute. "The Nimmo Brothers have proven they are one of top blues rock acts today". Jawohl! Das ist Vollblut Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Still Here Strumming - 3:47
2. Lady Luck - 3:38
3. Coming Around Again - 3:54
4. For You - 4:36
5. Sneaking Up On You - 5:11
6. Never Gonna Walk On Me - 4:52
7. Living Again - 4:47
8. Waiting For My Heart To Fall - 4:40
9. All I Need Inside - 3:40
10. Wishing Well - 3:30
11. King And Country - 5:52
12. Shape I'm In - 3:42

Art-Nr.: 7788
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Still here strumming
Lady Luck
For you
Sneaking up on you
Never gonna walk on me
King and country
Shape I'm in

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Nitty Gritty Dirt Band & Friends - celebrating 50 years [2016]
Tolles Konzert aus dem Ryman Auditorium in Nashville/TN mit fantastischen Gästen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Band.

Das komplette Tracklisting:

1. You Ain't Going Nowhere (Live)
2. Grandpa Was a Carpenter (feat. John Prine) [Live]
3. Paradise (feat. John Prine) [Live]
4. My Walkin' Shoes (Live)
5. Tennessee Stud (feat. Vince Gill) [Live]
6. Nine Pound Hammer (feat. Sam Bush with Vince Gill) [Live]
7. Buy for Me the Rain (Live)
8. These Days (feat. Jackson Browne) [Live]
9. Truthful Parson Brown (feat. Jackson Browne with Jerry Douglas, Sam Bush & Byron House) [Live]
10. Keep on the Sunny Side (feat. Alison Krauss) [Live]
11. Catfish John (feat. Alison Krauss) [Live]
12. An American Dream (feat. Rodney Crowell with Alison Krauss) [Live]
13. Long Hard Road (The Sharecropper's Dream) [feat. Rodney Crowell] [Live]
14. Mr. Bojangles (feat. Jerry Jeff Walker) [Live]
15. Fishin' in the Dark (feat. Jimmy Ibbotson) [Live]
16. Bayou Jubilee / Sally Was a Goodun (Live)
17. Jambalaya (Live)
18. Will the Circle Be Unbroken (Live)

Art-Nr.: 9294
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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No Justice - 2nd avenue [2010]
Vier Jahre hat's gedauert, bis No Justice aus Stillwater/Oklahoma, eine der mittlerweile gefragtesten "Red Dirt" Countryrock-Institutionen des Lone Star States mit einer immensen Fanbase im Rücken, endlich ein neues Studioalbum vorlegen. Nun ist es mit "2nd avenue" da, und es ist, wie auch nicht anders zu erwarten, ein klasse Teil geworden. Dabei haben sich No Justice prima wieterentwickelt und sind für das neue Werk, sowohl aufnahmetechnisch und logistisch, als auch musikalisch, durchaus neue Wege gegangen, ohne ihre eigene Identität auch nur im geringsten aufzugeben und ihre grundsätzlichen Countryrock-Pfade zu verlassen. Sie sind bei einem neuen, auf Nashville fokusierten Label unter Vertrag und haben das Album auch dementsprechent in "Music City" aufgenommen - und zwar erstklassig produziert von Dexter Green (u. a. Colective Soul). Dabei ist der Sound deutlich rauer als früher ausgefallen und vor allem in puncto Dynamik haben die Jungs nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Kurzum: Die Band hat ganz klar die toughere, rockigere Route gewählt - was ihr allerdings ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Dabei behält sie in ihren durchweg großartigen Songs ihre so geschätzte , wunderbare Melodik ohne Einschränkungen bei. Das ist kraftvoller, knackiger, zumeist ordentlich abgehender, dynamischer Countryrock mit der genau richtigen Portion staubigem, authentischem Texas "Red Dirt grit", den es braucht. Damit befinden sie sich prinzipiell auf dem Terrain solcher Kollegen wie beispielsweise der Casey Donahew Band, Kyle Bennett Band, Britt Lloyd Band, von Phil Hamilton (Phil and the Backroad Drifters Hamilton), Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed & Co., doch No Justice ziehen absolut ihr eigenes Ding durch. Sie sind eine tolle Live-Truppe (200 Gigs im Jahr sind normal) und prächtig aufeinander eingestellt. No Justice-Sänger Steve Rice sagt zum Stil und zum Charakter des neuen Albums: "The band s Country leanings were certainly a fit for Nashville, while the No Justice sound had developed over the years into a well-balanced compound of roots, red dirt, country and blues. We appeal to just about anybody, from 5-year olds to 50-year olds, from cowboys to punk rock chicks.' Genau das kommt rüber. Das Material ist einfach klasse - genauso simpel und geradeaus, wie abwechslungsreich. Es ist rootsig, würzig, rau, auch durchaus mal poppig, aber immer rockig, erdig und mit viel Drive und Schwung in Szene gesetzt. So klingen sie beispielsweise auch ein ums andere Mal wesentlich mehr "southern-fried" als bei ihren beiden vorigen Studio-Veröffentlichungen. Bester Beleg dafür ist der harte, brennende, von drückenden Riffs dominierte, astreine Southern-Rocker "WW III" mit seinem fast schon jammig wirkenden. schwülen Percussion-Groove. Rice singt rau und dreckig, die E-Gitarren, inklusive einer rauen, kleinen Dual Guitar-Attacke, machen richtig Dampf. Wirbelt eine Menge texanischen "Red Dirt"-Staub auf. Passt klar in die Richtung der härteren Nummern von Cross Canadian Ragweed und beinhalted sogar dezente Spuren von The Black Crowes oder auch Zach Williams (Zach & The Reformation Williams). Auch das fetzig rockende, von starken Gitarrenlicks dominierte "Love song" passt in die Southern-Ecke. Ansonsten dominieren überwiegend kernige, dynamische, sprtzige, knackige Geradeaus-Countryrocker mit viel Drive das Geschehen. Solche Vollgas-Nummern wie zum Beispiel der mächtig nach vorn gehende Opener "Goin' nowhere" (melodischer Power-Countryrock vom Feinsten, klasse Gitarren-/Orgel-Instrumentierung, kurzes, feuriges Slide-Intermezzo), das von schnellen, krachenden Drums nach vorn gepeitschte Titelstück "2nd avenue" (knalliger, zeitgemässer "Red Dirt"-Countryrock/-pop mit Nashville-Kompatibilität und jeder Menge Hit-Potenzial), oder das wieder sehr melodische, aber furios abgehende "Just get going". Balladen, obwohl deutlich in der Minderheit, gibt es natürlich auch ein paar. Zum Beispiel der wunderbare, von herrlichen Gitarrenlicks geprägte, sehr melodische, von Tempo zwar zurückgenomme, dennoch durchaus knackige Countryrocker "5 more minutes" oder das erfrischende, mit feinen Acoustic Gitarren-Riffs, dezenten E-Gitarren-Fills und einem unaufdringlichen Cello in Szene gesetzte Abschlußstück "Heart on a chain", das zwar einen flotten Rhythmus hat, dennoch sehr balladesk enspannend und locker rüberkommt. Ein weiteres Highlight, und das unterstreicht einmal mehr die vorhandene Vielseitigkeit, erleben wir mit der großartigen, semi-akustischen, swampigen, mit tollen Handclaps und exzellentem Dobro-Spiel (Gast: Mike Daly) arrangierte Roots-, Delta Country Blues-Nummer "Coming up the river", mit ihrem deznten Credence Clearwater Revival-/John Fogerty-Spirit und der hintergründigen Gospel-Note (erstklassiger, herzhafter Background-Gesang von Rebecca Lynn Howard). Fazit: Wieder mal ein tolles Countryrock-Album von No Justice, ein wenig fetziger als zuvor, aber mit allem, was das Quuintett schon immer augezeichnet hat: Klasse Melodien, starke Songs - und dieser unwiderstehliche, texanische "Red Dirt"-Charme. Weiter so, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin Nowhere - 3:46   
2 WW III - 3:22   
3 2nd Avenue - 3:40   
4 5 More Minutes - 3:49   
5 Just Get Going - 3:00   
6 Coming Up the River - 2:56   
7 Love Song - 3:39   
8 Gone Ain't Far Enough - 4:04   
9 Broken Heart Tattoo - 2:53   
10 Heart On A Chain - 3:30

Art-Nr.: 6989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' nowhere
WW III
2nd avenue
5 more minutes
Coming up the river
Love song
Broken heart tattoo

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No Justice - america's son [2012]
4. Studioalbum der beliebten Red Dirt Countryrock-Institution aus Stillwater, OK. Und wieder ist es ein durchgängig überaus hörenswertes, erstklassiges Teil geworden, das allerdings im Vergleich zum Vorgänger "2nd Avenue" wieder mehr auf ihren ursprünglichen, etwas mehr country-infizierten, nicht ganz so "harten" Sound der anfänglichen Werke fokussiert ist. Hängt vermutlich auch damit zusammen, dass No Justice nach einem kurzen Ausflug in andere Gefilde wieder zum führenden Szene-Label Smith Entertainment zurückgekehrt sind. Kaum eine andere Band, außer vielleicht der Eli Young Band, ist in der Lage, im gesamten Verlauf des Bestehens (seit 2001) und der produzierten Alben, so viele Ohrwürmer am Fließband abzuliefern, wie die Mannen um Steve Rice, den charismatischen Songwriter und Bandleader. Der Sänger mit der markanten Wohlfühlstimme hat sich auch auf "America’s Son" wieder richtig ins Zeug gelegt und sowohl starke neue Stücke kreiert, aber auch einige den Kennern der Band und anderer Künstler der Red Dirt-Szene bereits geläufige Titel modifiziert, neu arrangiert und neu eingespielt - und das in vortrefflicher Manier. Das aktuelle Line-up von No Justice besteht mittlerweile aus Armando Lopez (percussion), Bryce Conway (keyboards), Cody Patton (lead guitar, vocals) und Justin Morris (bass, vocals), die beiden Letztgenannten waren diesmal auch beim Songwriting mit drei Tracks involviert. Produziert hat erneut Dexter Green. Aber auch einige interessante Gäste trugen zum vortrefflichen Gelingen des Werkes bei. So glänzt beispielsweise ex Drive-By Truckers-Mann Jason Isbell (Jason and the 400 Unit Isbell) beim herrlich flockigen Opener "Never Gonna Be Enough" mit einem klasse Slide-Anschluss an Patton's E-Gitarren-Solo. Das folgende "Life’s Too Short" entpuppt sich als lupenreiner Southern-Rocker. Geht ganz schön ab. Wunderbar auch die schönen Harmoniegesänge von Countrysängerin Elizabeth Cook, die vortrefflich mit Steve's wohlig rauchigem Organ zusammenpasst. Herrlich auch bei dem Countryschwofer "Songs On The Radio" (klasse Mandolinen- und Gitarrenuntermalung, erneut tolles Slide-Solo). Der launige, deftig voranpreschende Heartland-Rocker und gleichzeitig die e Single "Shot In The Dark" hat es sofort in die Top-10 der Texas Music Charts geschafft (das komplette Album übrigens zum ersten Mal auch in die Billboard Charts). Das nicht, wie sonst oft üblich, mit überzogenem Patriotismus angereicherte Titelstück "America’s Son" (hier sehr angenehm, sogar etwas melancholisch) wird, wie meistens bei No Justice, von einem ins Ohr gehenden E-Gitarren-Führungsriff bestimmt. Die Orgel gurgelt und hallt wunderbar im Einklang mit Rice's unverwechselbarem Gesang und Cook's netten Harmonies. Dazu gibt es wieder ein schönes E-Gitarren-Solo von Cody Patton. Ebenfalls sehr hitverdächtig. Kommen wir zu den bekannten Liedern. "Give You A Ring" und "Let’s Not Say Goodbye Again" hat Steve Rice zusammen mit Casey Donahew (Casey Donahew Band) geschrieben und der hat die beiden Tracks auf seiner im letzten Jahr erschienenen CD "Double-Wide Dream" bereits veröffentlicht. Donahew's auch sehr gelungenen Versionen sind im Vergleich ursprünglicher, während No Justice mehr auf Eingängigkeit bedacht sind. Ihr Vorteil: Steve Rice ist einfach der um Längen bessere Sänger und so haben No Justice in der finalen Bewertung die Nase doch leicht vorn. "Red Dress" ist ein Fan-Favorit vom Zweitwerk der Band. Hier neu aufgelegt mit besser herausgearbeiteten Vocals von Rice, instrumentell variiert und mit verbessertem Sound. Vom gleichen früheren Silberling stammt das abschließende "Walk Away". Diesmal assistiert die großartige Rebecca Lynn Howard Steve Rice bei den Harmoniegesängen, aber deutlich mehr in den Vordergrund abgemischt als Cook bei den Tracks zuvor. Was die beiden hier gesanglich abliefern ist ganz großes "Kino", ja Gänsehaut pur (auch tolle Pianobegleitung). Und wenn Patton dazu noch zwei grandiose E-Gitarren-Soli (vor allem das zum Ausklang des Liedes) loslässt, brechen alle Dämme. Ein absoluter Killersong! Da ist man nur noch hin und weg. Ein Ohrwurm der Extraklasse und ein Hammerabschluß eines großartigen Albums. "America’s Son" festigt den Rang des Stillwater-Fünfers als eine der hochwertigen Konstanten der Red Dirt-Szene. No Justice sind auch mit ihrem 4. Studio-Longplayer erneut gnadenlos gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Never Gonna Be Enough - 3:44
2. Life's Too Short - 3:17
3. Songs On the Radio - 4:24
4. Red Dress - 5:15
5. Shot In the Dark - 3:15
6. Run Away With Me - 4:15
7. America's Son - 4:02
8. Give You a Ring - 3:52
9. Let's Not Say Goodbye Again - 3:29
10. Don't Walk Away - 5:25

Art-Nr.: 8030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never gonna be enough
Life's too short
Songs on the radio
Red dress
Shot in the dark
America's son
Let's not say goodbye again

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Noe, Ian - between the country [2019]
Wundervoll! HInreißendes Debut-Album des jungen Singer-Songwriters Ian Noe aus dem kleinen Örtchen Beattyville im U.S.-Bundesstaat Kentucky, bei dem nicht nur die Experten, sondern auch die Fans des Genres ins Schwärmen geraten. Von Meister-Produzent Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton) brilliant in Szene gesetzt, gelingt Noe eine Anzahl von faszinierenden Songs zwischen Country, Countryrock, Roots, Americana, Storyteller-Mentalität und natürlichen Folk-Elementen, in denen er großartige Geschichten zu erzählen hat, die er dabei mit seinen exzellenten Begleitmusikern in ganz feinen Melodien einbindet. Manchmal fühlt man sich an die alten Byrds erinnert, dann an den großen John Prine, in einigen folkigen Momenten an den frühen Bob Dylan (nur gesanglich ist Noe deutlich schöner, nicht so "spröde"), aber auch an den bereits erwähnten Chris Stapleton oder den momentan sehr aufstrebenden und im Rampenlicht stehenden Tyler Childers. Trotz all dieser genannten Bezüge hat Noe ein ganz eigenes Profil, eine völlig eigene, musikalische Identität. Herrlich beispielsweise der traumhafte, countryrockige Ohrwurm "Irene (Ravin' bomb) mit tollen Background Vocals von Savannah Conley", das flockige, in einem feinen Retro-Ambiente inszenierte, von wunderbaren Byrds-mässigen Gitarren umgebene, traumhaft melodische "Barbara's song", oder die faszinierend schöne Outlaw-Ballade "Letter to Madeline". Bei diesem Album gibt es nicht die Spur einer Schwachstelle. Ein geradezu meisteliches Debut! Ein Americana-Highlight des Jahres! "A star on the rise"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Ian Noe’s new album Between the Country is a masterful piece of work. Every lyric, phrase of the guitar, and every bit of emotionally delivered line is quite simply, perfect. If one had the ability to plan one’s career from 30 years down the road, this would be the first album that you’d make to start off a lifetime of songwriting.
The album was recorded in Nashville’s RCA Studio A with producer Dave Cobb whose work with the likes of Sturgill Simpson, Chris Stapleton, and Jason Isbell, to name a few, has either earned him nominations or won him AMA, Grammy, or Music Row awards in a variety of categories. Dave also plays guitar on the album that additionally features Adam Gardner on bass and organ piano, Chris Powell on drums and percussion, and Savannah Conley, who absolutely adds gold on back up vocals to each song she appears on. It will be out on the Thirty Tigers label and rounds out a great combination of musicians and record label to push Ian into the next level of his musical career, which I believe this masterpiece will do.
In the same way Norman Rockwell used his paintbrush to create his 1942 painting of the perfect family diner, Ian paints a similar, modern image with his songwriting for “Irene”. I’m hesitant to call it the dysfunctional version of Rockwell’s “Freedon from Want” because Ian’s version seems more like the new traditional family. Many of the themes Ian uses may be prevalent in his home state of Kentucky, but even in rural Iowa, we all share similar experiences and struggles.
“Barbera’s Song” sounds like it could have been pulled from a b side of a Byrd’s album with lyrics written on the porch of Big Pink in Woodstock. It’s the only song on the album that strikes me as different from the rest but, wonderfully done. It tells the story of a 1904 train crash that puts you right inside the tragic wreck but with an infectious melody that you just can’t get out of your head.
Much is spotlighted about Ian’s inclusion of the rampant drug problems that reach into every corner of the country, but his ability to reach into the humanity of the drug issue is striking. In “Junk Town” he narrates from the inside as the “Meth Head” that struggles to “keep away those cold sweat fears” while realizing “…I wish I was leaving to find another fate, and all the while knowing where I’ll die.”
“Meth Head” takes a harder outside narrative approach, and may be using those same characters from “Junk Town”, to tell the story from a different approach. It paints the epidemic like a zombie movie with lines like “you can’t kill her she’s already dead” and the third verse that says “It’ll be dark pretty soon. They love to lurk by the moon. So I’m out back shoveling the dirt. I’m gonna dig me a hole as deep as I can go. And when they fall, I’m gonna cover em up.”
Ian does a fantastic job of switching his narrative from modern lyrics and settings to the frontier, gun fights, fighting against the elements, and nods at true love. It’s as earthly and real as a diary lifted from a covered stage coach while maintaining the relevancy of the local news. For a guy on the cusp of 30 trips around the sun, Ian has a gift for writing, and an ability to paint a picture that lands him among any of the songwriting legends that you may want to compare him with.
“Letter to Madeline”, “Loving You,” the title track “Between the Country,” and the powerful “Dead on the River (Rolling Down)” are deliberately paced and somber while “That Kind of Life” and “If Today Doesn’t Do Me In” have a slight up tempo, positive, feel. Ian’s style of writing and delivery make it difficult to explain because the sincerity of each line, no matter the subject of the song, touch you and haunt you long after the last notes are played. I can only suggest that you grab it and settle in to realize that there was music before Between the Country, but, how much of it you go back to after hearing these 10 tracks may surprise you. (Jeremy Glazier / Americana Highways)

Ein paar mehr Infos und Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Irene (Ravin' Bomb) - 3:58
2. Barbara's Song - 3:25
3. Junk Town - 4:21
4. Letter to Madeline - 4:29
5. Loving You - 2:17
6. That Kind of Life - 3:20
7. Dead on the River (Rolling Down) - 5:06
8. If Today Doesn't Do Me In - 3:57
9. Meth Head - 4:11
10. Between the Country - 2:39

Art-Nr.: 9835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Irene (ravin' bomb)
Barbara's song
Junk town
Letter to Madeline
This kind of life
Meth head
Between the country

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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Nugent, Ted - craveman [2002]
Je oller, desto doller! Paßt vielleicht ganz gut zu dem mittlerweilen 53-jährigen "Motor City Madman", denn nach seiner im letzten Jahr erschienenen Live-Orgie "Full bluntal nugity", läßt er's jetzt mit seinem neuen Studioalbum wieder gewaltig krachen. Wild, provokativ, und ungestüm, wie zu seinen allerbesten Zeiten! Da können sich die jungen Bands der Branche eine Scheibe abschneiden, was dieser Bursche an Power, Energie und musikalischer Urgewalt noch drauf hat. Roh, wild, laut! Unerbittlich singt und kreischt er, daß sich die Balken biegen, läßt er seine Gibson wimmern, brüllen, heulen, kratzen, jaulen und röhren, fegt mit zum Teil atemberaubender Geschwindigkeit über sein "Brett". Doch trotz aller Brachialität, trotz allen "Irrsinns" dieses scheinbar durchgeknallten "Rock-Warriors" haben die Songs gute Strukturen, sind stark wie zu seinen besten Tagen und bleiben beim Zuhörer hängen. Das verdient eine Menge Respekt! Es beginnt mit dem wuchtigen, völlig überdrehten, "Klstrphnky", gefolgt von dem bärenstarken "Crave" mit klasse Riffs und Soli, bei der die Gibson zum ersten Mal bis an ihre Grenzen gefordert wird. "Rawdogs & warhogs" hat das Zeug zu einem echten Klassiker - ein höllischer Rock'n Roll-Boogie mit durchgetretenem Gaspedal und *fliegenden" Gitarrenläufen. Da hat sicher auch die Heavy-Southernfraktion ihren Spaß dran, ebenso wie an "Damned if ya do", einem treibenden, riffigen "American Rock"-Kracher, wieder mit verrücktem Solo. "At home there" und "Goinn' down hard" klingen gar ein wenig nach ZZ Top und "My baby likes my butter on her gritz" kommt voller Schweiß und bluesy Jimi-like "Voodoo chile" Wah-Wah-Spielereien aus dem Lautsprecher. Den Abschluß bildet das wirklich sehr melodische Instrumental "Earthtones", dessen mitreißendes Gitarrenspiel sofort ins Ohr geht. Eine tolle Rock'n Roll-Hymne, die das Album fast gediegen (nicht leise) ausklingen läßt! Insgesamt haut er uns mit seinen beiden Mistreitern Marco Mendoza (Bass) und Tommy Clufetos (Drums) 56 Minuten lang eine Breitseite nach der nächsten um die Ohren. Frenetischer, fischer, derber Rock'n Roll eines ewig "jungen" Uncle Ted. Dieses mächtige Gewitter zeigt Ted Nugent in allerbester Form! Kommt mit gelungenem Booklet inklusive einer feinen Prägung in der Vorderseite.

Art-Nr.: 1286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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O'Neal, Jamie - shiver [2000]
Lange erwartetes, von Keith Stegall (Alan Jackson) produziertes Debut der vielversprechenden Newcomerin. Moderne, leicht Piano-getränkte New Country-Musik mit einigen Pop-Anleihen. Viele Balladen. Sie hat eine kräftige Stimme, die in ihren guten Momenten manchmal ein wenig mit der von Martina McBride vergleichbar ist. Ein Duett mit Mark Wills. Enthält ihren ersten Top-40 Hit "There is no Arizona".

Art-Nr.: 1586
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Old Dominion - happy endings [2017]
Großartiges, neues Album der aufstrebenden und unter den Countryfans ordentlich von sich Reden machenden Band aus Nashville/Tennessee, der abermals ein prächtiger Wurf in Sachen Mainstream Country mit dezentem Pop-Einschlag gelingt. Toller Gesang, hervorragende Melodien und ein höchst ansprechendes, musikalisches Niveau vereinen sich in 12 erstklassigen Tracks, die nahezu alle mit immensem Hit-Potential gesegnet sind. Stark!

Hier ein Original U.S.-Review:

The band behind hits like "No Such Thing As A Broken Heart," “Break Up With Him” and “Song For Another Time” return with 12 track follow-up to “Meat And Candy.”
It has often been said that a band’s hardest album to make is their second album. The album after expectations have been placed based on markers established by their first album. While Happy Endings may have been hard to make for a band spinning plates between family obligations, tours, songwriting appointments and the very recording of the album, Old Dominion makes it all seem effortless. It’s not only a continuation of the formula from the Gold-certified debut Meat And Candy but also expanded on thanks to expansive melodies and sharper, more mature lyrical songs written by a band who knows who they are and what they’re good at.
With a dozen tracks, Happy Endings finds the narrator pleading with the woman of their dreams in “Be With Me” while the John Lennon-esque piano intro of “Shoe Shopping” gives away to some of the band’s trademark sing-song-y, wordy, lyrics with a great hook of “If you’re shoe shopping, why don’t you try me on for size.” This is the stuff great pop songs are made of. Strong harmonies drive the opening of “Not Everything’s About You” and that grounds the band’s southern roots and Milsap-80’s country/pop melodies while “Written In The Sand” seeks a declaration of a relationship, to see if it’s going the distance or if it’s going for speed (“Written in the stars baby or are we written in the sand”).
The melodies run deep on Happy Endings showcasing why Old Dominion has become one of the biggest bands in country music. And as proof, they serve up a twist with one of the most melodic, interesting songs on the album, “New York At Night.” The little curveball is that guitarist Brad Tursi is given the chance to be the lead vocalist instead of regular frontman Matthew Ramsey (The other members of the band consist of Geoff Sprung, Whit Sellers and Trever Rosen). "New York At Night" proves Brad Tursi’s a good lead vocalist too and he gives a Kings of Leon-like guitar solo for added measure. “A Girl Is A Gun” and “Hotel Key” both have lyrical moments that will leave you singing along while the live closer “Can’t Get You” gives folks some great insight to what makes the band so fun to see live.
Unbeknownst to fans who have only heard the radio hits is the fact that Old Dominion is quite adept at ballads and showcase as much on “So You Go,” a song about the feelings we all have gone through when you feel the ending of a relationship. “Still Writing Songs About You” is a second ballad on the project and it finds a guy who may be tangentially related to the guy in “So You Go” but this is a guy who is always inspired to write songs about the woman who owns his heart. It also feels like a cousin to “Song From Another Time.”
The mere fact that we haven’t talked about opening single “No Such Thing As A Broken Heart” is proof at how deep Happy Endings is. The band’s creativity and personality is evident in that song and the cover art of each of their three projects (This one being cross stitch). The “sophomore slump” is a very real thing in but it’s something Old Dominion needn’t worry about as they’ve successfully navigated a record with Happy Endings that suggests the band is not only here for a good time but they’re here for a long time.
(Matt Bjorke / Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. No Such Thing as a Broken Heart - 2.56
2. Shoe Shopping - 3.41
3. Not Everything's About You - 3.54
4. Hotel Key - 2.46
5. Be with Me - 2.49
6. Written in the Sand - 3.04
7. So You Go - 2.46
8. Stars in the City (feat. Little Big Town) - 3.19
9. New York at Night - 3.34
10. A Girl Is a Gun - 2.54
11. Still Writing Songs About You - 3.35
12. Can't Get You - Live - 3.15

Art-Nr.: 9513
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Old Dominion - meat and candy [2015]
Starkes Debütalbum der Newcomer-Band Old Dominion, die mit "Break Up With Him" sofort einen Hit in den Billboard-Country-Singlecharts landete. Auch wenn der Bandname vermutlich bei den meisten Leuten zunächst Achselzucken auslösen wird, werden einige der Bandmitglieder so Manchem beim Studieren von New Country-Alben zumindest unbewusst schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen sein, denn deren Frontmann Matthew Ramsey, Multiinstrumentalist Trevor Rosen und Gitarrist Brad Tursi haben bereits erfolgreich Stücke für keine geringeren Interpreten wie u. a. The Band Perry ("Chainsaw", "Better Dig Two"), Dierks Bentley ("Say You Do"), Chris Young ("Neon"), Craig Morgan ("Wake Up Lovin' You"), Tyler Farr ("A Guy Walks Into A Bar"), Kenny Chesney, Keith Urban, Blake Shelton, Sam Hunt oder die Randy Rogers Band kreiert. Zu den Dreien gesellen sich Whit Sellers am Schlagzeug und Geoff Sprung am Bass, als prominenter Gastspieler konnte sich Ilya Toshinsky noch an Banjo, Mandoline, Hi-String-, Resonator- und Akustikgitarre austoben. Beim Songwriting assistierten zum Teil Nashville-Größen wie Russ Copperman und Shane McAnally - letztgenannter hat ihr Major Erstlings-Werk "Meat And Candy" dann auch mit einem schön klaren, transparenten Sound produziert. Old Dominion haben sich dem klassischen, gut gemachten Mainstream Country verschrieben. Jedes Stück der insgesamt elf Tracks geht gut ins Ohr und weist erhebliches Hitpotential, sowohl in Richtung Country-, als auch der allgemeinen US-Billboard-Charts auf. Um die countrytypischen Feinheiten neben den durchaus prägnanten Gitarren aufzuspüren, muss man sehr aufmerksam zuhören. Die Songs haben ihr Fundament im Pop Rock, sind aber derartig schön und versiert eingespielt, dass man mit ihnen sofort "warm" wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Matthew Ramseys angenehmer, leicht rauchiger Stimme (Richtung James Otto, Pat Green ). Der Opener "Snapbac"“ bietet sofort rhythmischen Stoff für die heutige Jung-Generation, begleitet von euphorischen "Who-oh-oh"-Gesängen. Klasse hier das kurze E-Gitarren-Slide-Solo. Wunderbar instrumentiert ist das relaxte "Half Empty" (schöne Stratocaster- und E-Pianoklänge), bei dem Ramsey im Geiste neben einer Dame in der Bar metaphorisch sinniert, ob das Glas halb voll oder leer ist. Die Powerballade "Wrong Turns" enthält flapsige Synthie-Spielereien, aber auch tolle Heartland Twin-Gitarren. Herrlich das mega-cool groovende "Said Nobody", das zum Genießen kühler Drinks in der Bodega am abendlichen Palmenstrand einlädt. Ebenfalls gute Laune verbreitet auch das verspielte "Crazy Beautiful Sexy" und macht seinem Titel alle Ehre. Wunderbar eingängig auch das Piano-lastige, an Phil Vassar erinnernde "Nowhere Fast". Mit Handclaps rhythmisch unterlegt, nimmt einen vor allem der fröhliche Refrain von "Beer Can In A Truck Bed" gefangen. Klasse auch die E-Gitarrenbegleittöne inklusive des Solos. Der bereits zu Anfang erwähnte Hit "Break Up With Him" kombiniert hippen Sprechgesang in der Art eines Kip Moore mit melodischem Powerrefrain und starken E-Gitarren. Von einer angenehmen Akustikgitarre wird "Song For Another Time" eingeleitet und beendet, in dem so einige Hits vergangener Zeit wie "Browne-Eyed Girl", "Paradise City", "Candle In The Wind" etc. gewürdigt werden. Toll hier das heulende E-Gitarren-Solo. Das melodische und stark gesungene "Til It's Over" sowie das atmosphärische "We Got It Right" beenden ein harmonisches und sehr melodisches, instrumentell mit vielen Feinheiten erstklassig eingespieltes Gesamtwerk, das auf ganzer Linie überzeugt, sofern man die "Country-Fünf" auch "mal gerade sein" lassen kann. Auch das kunterbunt gestalte Cover Artwork mit den schrill kombinierten Süß- und Fleischköstlichkeiten, präsentiert von einer hübschen Dame passt da ins Schema. Zu Old Dominions "Meat And Candy" sollte bedenkenlos zugreifen, wer mit den letzten Sachen von Billy Currington, Tyler Farr, Sam Hunt, Kip Moore, Thomas Rhett & Co., aber auch einem Blake Shelton und Keith Urban sehr leben konnte. Insgesamt richtig gut gemachter, sehr kompetenter, dieser Tage hoch angesagter Nashville-Stoff , der ganz sicher eine Menge Hits abwerfen wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Snapback - 3.26
2. Half Empty - 2.50
3. Wrong Turns - 3.28
4. Said Nobody - 3.04
5. Crazy Beautiful Sexy - 3.08
6. Nowhere Fast - 3.08
7. Beer Can in a Truck Bed - 3.21
8. Break Up with Him - 3.27
9. Song for Another Time - 3.11
10. Til It's Over - 3.27
11. We Got It Right - 3.15

Art-Nr.: 9032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Old Dominion - same [2019]
Drittes, schlicht Old Dominion betiteltes, sehr überzeugendes Album von einer der erfolgreichsten, aktuellen U.S.- Countrybands. Die Fans der Jungs aus Nashville dürfen sich freuen, denn Old Dominion führen ihren so erfolgreichen Sound der ersten beiden Alben gekonnt fort. Da macht es einfach richtig Laune zuzuhören. 12 großartige, ungemein melodische Tracks voller herrlicher Harmonien, sehr frisch, sehr sommerlich, luftig, mit einem Hauch von Westcoast-Feeling, wie es einst die Eagles versprühten. Bei diesen vielen Ohrwürmern werden wieder eine Menge Hits abfallen, wie etwa das flockige "Make it sweet", das umgehend wieder die Chartspitze erreicht hat. Bester Mainstream New Country und Country Pop, der qualitativ über jeden Zweifel erhaben ist. Old Dominion einmal mehr mit einer hervorragenden Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

Old Dominion continues to channel clever lyrics, modern production and positivity into their new self-titled album. Across 12 tracks, the CMA Award winning band of Matthew Ramsey, Brad Tursi, Trevor Rosen, Geoff Sprung and Whit Sellers maintains their inspiring disposition while exploring deeper emotions.
The group puts an uplifting foot forward with the encouraging chart-topper “Make it Sweet” that opens their third studio project, leading into “Smooth Sailing,” a song that finds a silver lining in the midst of life’s obstacles as they optimistically sing, “come hell or high water/the sun’s gonna shine/might not be tomorrow/but I know I’m gonna find smooth sailing.” They share a similar sense of reflection on “One Man Band,” expressing a desire to no longer walk through life alone, longing to find someone to share the precious memories with.
Old Dominion begins to take on a more melancholy tone with “My Heart is a Bar,” the narrator coming to the revelation that he often feels taken advantage of in relationships, comparing his heart to a lonely bar where dwellers go to wash their woes away. “Well I’ve come to the conclusion/that true love is an illusion/you’re being used/or you’re using someone else,” Ramsey sings honestly. The five-member troupe continues to weave sorrow into creative lyricism on “Hear You Now,” injecting vulnerability into the main character who realizes that a past love’s prediction that he’ll end up alone should he not change his ways has come to fruition. They convey this sense of remorse through lyrics that portray the sound of pouring rain filling the silence, while the echo of “goodbye” rattles in his mind like a midnight train, finally hearing her words pierce “clear and loud” through the empty loneliness.
They follow this by stepping outside of their sonic realm with “I’ll Roll” that finds them whisking off on a journey around the world with a gypsy woman over a swampy, yet mellow melody. They connect to a similar soul on one of the album’s best numbers, “Paint the Grass Green.” Letting imaginative lyrics soar, the singers use vivid imagery to paint a picture of a woman who longs to venture beyond her comfort zone, the lyrics calling to mind the iconic scene in the Wizard of Oz when Dorothy steps into a world of color for the first time after living in black and white. “If you think the world looks better on that side of the fence/I’ll paint the grass green/like a Technicolor dream/if our love is fading babe/I’ll brighten up the sea/I’ll paint the grass green,” Ramsey sings over a shimmering pop-style melody.
The album ends on a truly humble note with “Some People Do.” The quintet lets poignancy take center stage with a lead character who takes responsibility for the pain he’s caused in the past, conveying a sincere desire to rectify his mistakes. Between Ramsey’s plaintive delivery and his bandmates’ gentle harmonies, it’s one of their most personal songs yet, particularly through such introspection as “some people quit drinking too much/and some people quit lying/some people decide to grow up/but it’s never good timing/most wouldn’t forgive/what I put you through/but I’m here tonight/hoping some people do,” the haunting marriage of piano and cello driving home the emotion of the words, making for an intimate and moving way to close the album.
Throughout the self-titled project, Old Dominion show that they’re diving beneath the surface to a more reflective place, relying as much on thought-provoking subjects matters as clever lyrics to tell their story – a combination that draws fans to their distinct sound and bright spirit.
(John Balsom / Sound like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Make It Sweet - 3:06
2. Smooth Sailing - 3:35
3. One Man Band - 3:06
4. Never Be Sorry - 3:25
5. My Heart Is a Bar - 3:59
6. Midnight Mess Around - 3:56
7. Do It With Me - 3:36
8. Hear You Now - 4:22
9. I'll Roll - 3:25
10. American Style - 2:48
11. Paint the Grass Green - 3:28
12. Some People Do - 3:14

Art-Nr.: 9916
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Olson, Mark - the salvation blues [2007]
Limited, first-edition hardcover version! Ein in jeder Hinsicht großartiges Album des in der Roots-/Alternate Country-/Americana-Szene so verehrten (nicht wenige sehen seine Einfluß für diese Musik als ähnlich bedeutungsvoll an, wie den eines Jay Farrar oder Ryan Adams), ex Jayhawks Co-Gründers, -Songwriters und -Sängers Mark Olson, sein eigentlich erstes, wirkliches Solo-Album (zählt man mal die "Creekdippers"-Sachen nicht als solche) nach dem Jayhawks-Ausstieg vor 12 Jahren überhaupt. In den letzten zwei Jahren, er hat eine wirklich schwere Zeit mit vielen persönlichen Niederlagen hinter sich, reiste Olson durch viele Länder dieser Welt und versuchte seinen Schmerz und seine Hoffnung in neuen Liedern zu reflektieren. Herausgekommen ist ein herrliches Album mit 11 wundervollen Alternate Country-/Roots-/Americana-Songs, deren Texte zwar weitgehend "den Blues" haben, deren Arrangements aber über eine wunderbar positive, "helle" und vor allen Dingen locker flockige Ausstrahlung verfügen. Nie war Olson näher an der Musik seiner früheren Jayhawks als jetzt. Kaum verwunderlich und für die vielen Fans dieser kultigen Truppe eine tolle Sache, daß sein früherer Kollege Gary Louris, nach Olson's Ausstieg alleiniger Jayhawks-"Kopf", bei 3 Stücken den Background-Gesang beisteuert und somit, wie auch durch die Songstrrukturen im Allgemeinen, die guten alten Zeiten dieser tollen Band wieder aufleben lässt. Wunderbare Gitarren, feinste Steelguitar-Ergänzungen, mal ein paar dezente Mandolinen-, Dobro- oder Fiddle-Klänge und unaufdringliche Keyboards fließen genüßlich und, trotz eines unwiderstehlichen Roots-Charmes, mit einer unvergleichlichen Reinheit durch die lockeren Americana-Rhythmen aus Drums und Bass. Alles ist sehr entspannt. Lange nicht mehr hat Olson solch großartige Songs und Melodien kreiert. Die Sache wird umso perfekter durch die Schar exzellenter L.A.-Musiker, die ihn voller Brillanz unterstützen: Zum Beispiel Greg Leisz (u.a. Dave Alvin, Lucinda Williams), Tony Gilkyson (u.a. Lone Justice und X), Zac Rae (u.a. Alanis Morissette und Fiona Apple), der großartige Drummer Kevin Jarvis und viele mehr! Herrlich, dieses zudem jederzeit spürbare, entspannte Westcoast-Feeling! Toller, sehr transparenter, klarer Sound, produziert von Ben Vaughn! Es ist weitestgehend unnötig irgedwelche Songs besonders hervorzuheben, denn das komplette Album verzaubert mit all seiner Wonne unsere sensiblen Americana-Sinne. Warm und wohlig fließen diese wunderbaren Melodien in unsere Ohren. Ob beispielsweise der von herrlichen Gitarren und Steel-Fills geprägte, einer traumhaften neuen Jayhawks-Nummer gleichkommende Roots-/Americana-Rocker "Clifton bridge", das flockige, von feinen E-Gitarrenlinien und schönen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Riffs bestimmte, lockere Alternate Country-Stück "Poor Michael's boat" oder das hinreißende, lockere, voller Westcoast-Feeling steckende, klare "Keith", usw.,usw. - alles ist einfach wunderbar! Weiteres Bonbon: Die jetzt lieferbare Erstauflage kommt in einer überaus edlen, exklusiven, wunderbaren Verpackung in Form eines kleinen Buches (enthält selbstverständlich alle Texte), inklusive eines Einbandes! Toll! Jayhawks-Anhänger und Freunde feinster entspannter, lockerer, melodischer Americana-Klänge dürfen sich über ein neues, absolutes Genre-Highlight freuen! Ganz großer Wurf von Mark Olson!

Art-Nr.: 5003
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clifton bridge
Poor Michael's boat
National express
Keith
Look into the night

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Osborne, Anders - black eye galaxy [2012]
Luther Dickinson of the North Mississippi Allstars: "Anders Osborne blows my mind. His singing is so great; his guitar playing is so intense. He's my favorite guy out there these days." Der Mann aus New Orleans mit einem neuen, absoluten Meisterwerk! Swamp Rock, Blues, Roots and Psychedelic in einer elektrisierenden Mixtur zwischen elektrischen, rauen Starkstrom-Rockern, lässigen, psychedelischen, aber niemals zu abgedrehten Jammings und hinreissend schönem Roots-/Americana-Songs! Ein Mörder-Teil! Osborne ist ein begnadeter Gitarrist, ein grandioser Songwriter und hervorragender, ausdrucksstarker Sänger. Wie abwechslungsreich das alles ist, wird einem deutlich, wenn man mal die einzelnen Songs durchgeht. Ein paar Beispiele: Der Opener "Send me a freind" ist ein von mächtig hämmerndem Schlagzeug und fetten, dreckigen Gitarrenriffs bestimmter Rock-Kracher, der aus den Lautsprechern wie eine "Swamp-Ausgabe" von Led Zeppelin donnert. Dezente psychedelische Klänge und Osborne's zerrende Lead Gitarre runden das Bild ab. Das ist aufwühlend, laut, bluesig, bleibt aber blendend hängen. Eine "Hammer"-Auftakt! Oder das folgende "Mind of a junkie": Das ist ein hinreissender, sehr jammig wirkender, live mit den fantastischen Gitarren-Hooklines schier endlos ausdehnbarer, dabei immer die Spannung hoch haltender, von einer tollen Melodie durchzogener Roots-/Southern-/Swamp-Rock, der einen nicht merh los lässt. Osborne's Gesang und sein über 3 Minuten währendes Gitarrensolo sind einfach famos. Dann das packende "When will I see you again": Hier hören wir Gitarren-Rootsrock der Extraklasse. Steckt voller dreckigem "Crazy Horse"-Flair. Osborne's glühendes Gitarrensolo mit all den Verzerrungen erinnert durchaus an Neil Young's "rusty" Spiel. Hat wieder eine starke Melodik! Das Titelstück "Black eye galaxy" ist ein weiteres, absoklutes Highlight. Ein grandioser Jamrocker, der während der Gesangsphasen sehr eingängig und melodisch daher kommt, dann aber in ein rund 7-minütiges, wundervolles, sehr psychedelisches, Sixties-mässiges Gitarrenjamming übergeht, angereichert mit tollen Klangkaskaden, dezent jazzig. Wirkt fast wie eine Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, angesiedelt in New Orleans. Beim traumhaft melodischen, sonnig frischen "Dancing in the wind" hingegen klingt Osborne, auch stimmlich, wie ein Jackson Browne zu seinen allerbesten Zeiten, während beim ruhigen, semi-akustischen, mit schöner Mundharmonika inszenierten "Tracking my roots" wieder Erinnerungen an Neil Young aufkommen, diesmal allerdings zu dessen "Harvest"-Phase. Fazit (wir sagten es bereits): Ein Mörder-Album! Überragend!

Ein Original U.S.-Review:

Between the sheer force and potent lyricism of his guitar playing, the riveting depth of his songwriting and the straight-from-the-soul conviction of his vocals, New Orleans’ Anders Osborne is among the most original and visionary musicians writing and performing today. RELIX says Osborne plays “hard-hitting songs” featuring his “raging, expressive guitar and soulful singing…from scorched-earth rock to sweet, tender ballads.” OFFBEAT magazine recently named Osborne the Crescent City’s Best Guitarist for the second straight year, and also awarded him with the Best Roots Rock Artist title. GUITAR PLAYER called him, “The poet laureate of Louisiana’s fertile roots music scene.”

Recorded at the famed Dockside Studio in Maurice, Louisiana, Black Eye Galaxy was produced by Anders along with engineer Warren Riker and Galactic's Stanton Moore. Sounds on the album range from heavy electric mayhem to joyous acoustic melodicism, lyrics move from the darkest depths to the healing power of love. Black Eye Galaxy is a personal record for Osborne, but one with universal themes. The title is an unambiguous metaphor for Osborne's life as a traveler, a musician, an immigrant, a recovering addict, and as a husband and father.

The album is a journey of sorts, following the main character (based on Anders' own life experiences) from the uncontrolled, primal chaos of "Send Me A Friend" to the inner peace of "Higher Ground." The disjointed and brutally honest "Mind Of A Junkie" leads into the warm and hopeful "Lean On Me/Believe In You." The gentle "When Will I See You Again?" finds Anders rebuilding broken relations, while the feral and confrontational "Black Tar" (co-written with Little Feat's Paul Barrere) says farewell to a dark past. The final four songs -- "Tracking My Roots," "Louisiana Gold," "Dancing In The Wind" and "Higher Ground" -- bring an almost ecstatic tranquility after the intense stress and turbulence of the beginning of the album. From ultra-heavy and challenging to sweetly soul-soothing and melodic, Osborne's guitar work, like his vocals, is simply mesmerizing. Black Eye Galaxy is a harrowing but ultimately uplifting cycle of richly detailed songs that are musically and lyrically thought-provoking, exhilarating and completely engaging.

Das komplette Tracklisting:

1. Send Me a Friend - 4:18
2. Mind of a Junkie - 7:29
3. Lean on Me/Believe in You - 4:10
4. When Will I See You Again? - 4:54
5. Black Tar - 4:58
6. Black Eye Galaxy - 11:16
7. Tracking My Roots - 4:03
8. Louisiana Gold - 5:47
9. Dancing in the Wind - 4:40
10. Higher Ground - 3:55

Art-Nr.: 7778
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
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Send me a friend
Mind of a junkie
When will I see you again?
Black tar
Black eye galaxy
Tracking my roots
Dancing in the wind

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Osborne, Joan - bring it on home [2012]
Singer and songwriter Joan Osborne is no stranger to covering vintage soul, R&B, and blues. She did so on 2002's How Sweet It Is and 2007's Breakfast in Bed, and in the documentary film "Standing in the Shadows of Motown". Osborne has also flexed her muscles as a producer for the Holmes Brothers, capturing their live vibe better than anyone else. For Bring It On Home, Osborne once more digs into the soul, blues, and R&B wellspring. Co-producing with Jack Petruzzelli and using her road band, a horn section, and guests, she turns in the rawest, most kinetic moment in her recording career thus far. The choice of material is stellar, beginning with Ashford & Simpson's Ray Charles' vehicle "I Don't Need No Doctor." She gets deeply into its grain, with drummer Aaron Comess just popping the groove, and the Holmes Brothers on backing vocals. Jimmy Vivino's horn chart is clean and forceful. The title track, defined by Sonny Boy Williamson, is given a sultry reading. Osborne's restraint is airy but defined; the listener can feel the tension smoldering underneath. Barbecue Bob Pomeroy's harmonica is a brilliant counterpart, letting loose some steam from what's roiling underneath her vocal. The choice of the obscure "Roll Like a Big Wheel," by blues drummer and vocalist Olive Brown is a burning R&B shouter, with smokin' harmonica and horns; Osborne's voice rises above the fray and locks the groove in tight. Ike Turner's "Game of Love" -- written specifically for Tina -- is a grimy, funky, nasty, strutting feminist anthem in Osborne's version; its meaning (and irony) never more clear. Her transformation of John Mayall's "Broken Wing" is nothing short of a revelation. Allen Toussaint's '70s-era funky reggae "Shoorah! Shoorah!" features him on piano and is a delightful curveball. Osborne's cover of Slim Harpo's "Shake Your Hips" comes from the blues more than the rock & roll of the Rolling Stones' version and it's righteous. She burns on Muddy Waters' "I Want to Be Loved," which is more demand than request. Her versions Bill Withers' "Same Love That Made Me Laugh" is raucous yet peels back the layers in its meaning. Her understated reading of Otis Redding's "Champagne and Wine" is gorgeous, with a distorted slide guitar bearing witness to the many subtle nuances in Osborne's vocal that make plain the desire in the lyric. Ultimately, there isn't a performance here that isn't drenched with passion and a true stylist's sense of invention. This isn't a reverential recording; it's authoritative; she makes these songs her own. Bring It On Home carries Osborne's mature voice in way that's never been heard on her studio recordings, making it stand head and shoulders above them. Her abilities as a song stylist and interpretive singer prove she is an extension of these traditions, not merely a torch bearer for them.

Das komplette Tracklisting:

1 I Don’t Need no Doctor - 3:20
2 Bring it on Home - 4:06
3 Roll Like A Big Wheel - 2:50
4 Game of Love - 3:16
5 Broken Wing - 4:38
6 Shoorah! Shoorah! - 2:52
7 I Want to Be Loved - 3:35
8 Same Love that Made Me Laugh - 4:25
9 Shake Your Hips - 3:29
10 I’m Qualified - 3:15
11 Champagne and Wine - 3:41
12 Rhymes - 4:43

Art-Nr.: 7736
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Owen, Jake - american love [2016]
5. Longplayer von Jake Owen. Alles, was der aus Vero Beach, Florida, stammende 35-jährige Sonnyboy musikalisch bisher anpackte, war von Erfolg gekrönt. Seine Alben landeten allesamt in den Country-Charts unter den Top 10, sein "Barefoot Blue Jean Night"-Werk schaffte es sogar auf Platz 1, dazu gab es auch noch drei Nr.1-Singles. Owen hat sich über die Jahre mit kontinuierlich guten Leistungen unter den maßgebenden Künstlern Nashvilles etabliert. Aber auch auf der Sonnenseite des Lebens stehende Menschen wie er, werden von Schicksalsschlägen nicht immer verschont. Die Krebsdiagnose seines Vaters und die Scheidung von seiner Frau bedeuteten wenig erfreuliche Einschnitte in seinem Leben und haben ihm vermutlich hart zugesetzt. Wer allerdings jetzt mutmaßt, dass sein neuer Silberling "American Love", Anlass gibt, sich in Trübsal zu ergießen, befindet sich auf dem Holzpfad. Jake hat genau den entgegengesetzten Weg gewählt und präsentiert uns ein Album, das trotz einiger nachdenklicher Songs, überwiegend sommerlich gute Laune vermittelt. Er hat auch sein Äußeres verändert. Die längere "Matte", die er noch auf dem Titelbild von "Days Of Gold" präsentiert hatte, musste einem, ihm wirklich gut stehenden Kurzhaarschnitt weichen (mit der coolen goldenen Retro-Sonnenbrille erinnert er ein wenig an eine Mischung aus Kevin Costner und Nicolas Cage). Apropos retro: Auf dem Cover-Artwork präsentiert er sich in einem klasse türkis/weiß gestylten alten VW-Bulli, dem auch mit "VW Van" eine tolle, flippig-bluesige, mit quäkender Harp verzierte Song-Hommage gewidmet ist. Launiger Song! Sein neues Werk wird von zwei, dem amerikanischen Lebensgefühl zugeneigten Tracks eingerahmt, und zwar mit dem Titelsong "American Love" (klasse Groove, Bläser-unterstützt) vorne weg und dem abschließenden "American Country Love Song" (kräftige, poppige Heartland-Nummer, die sich auch gut auf Luke Bryans "Spring Break"-Geschichten gemacht hätte). In beiden ist der zur Zeit sich in aller Munde befindliche The Cadillac Three-Chef Jaren Johnston kompositorisch involviert. Bei den restlichen neun Stücken pendelt Jake, sehr schön ausbalanciert, zwischen überaus melodischen, Charts-tauglichen Midtempo-Songs mit markanten Power-Refrains ("After Midnight", "Where I Am", "You Ain't Going Nowhere") und einigen tollen, sehr atmosphärischen, ruhigen Nummern, wie das überragende und "Real Country"-betonteste "LAX" (einziger Track, den Owen mitgeschrieben hat - heulende Steel, klasse Akustikgitarre, wunderbar im texanischen Stil dargebotene Harmoniegesänge von Hillary Lindsay) oder die Moll-getränkte, melancholische Piano-Ballade "When You Love Someone". Stark auch der pathetische Abgesang auf die leider nicht ewig währende Jugend bei "Everybody Dies Young" und das von Chris Stapelton kreierte und im Background mitbesungene, soulig und fett groovende "If He Ain't Gonna Love You" (starke E- und Slide-Gitarre, gurgelnde Orgel). Zwei weitere Highlights! Jake Owen zeigt sich auf seinem neuen Album "American Love" in Aufbruchstimmung. Neuer persönlicher Style, neues Lebensgefühl, neue Produzenten (Ross Copperman, Shane McAnally und Lukas Bracewell), viel neue, positive Energie. Was bleibt, ist seine weiterhin sehr gute, qualitativ, ohne großes Aufsehen und moderne Spielereien auskommende Musik, die auch diesmal ganz sicher wieder in den Toprängen der Charts auftauchen wird! Ein abermals absolut ansprechendes, tolles Werk! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. American Love - 3:15
2. After Midnight - 3:56
3. Where I Am - 3:43
4. Everybody Dies Young - 3:07
5. VW Van - 2:54
6. Good Company - 2:53
7. LAX - 3:26
8. If He Ain't Gonna Love You - 3:34
9. When You Love Someone - 3:55
10. You Ain't Going Nowhere - 3:36
11. American Country Love Song - 3:19

Art-Nr.: 9240
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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