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Nelson, Willie and Wynton Marsalis, feat. Norah Jones - here we go again ~ live [2011]
Nach Nelson's 2008er Blues-Zusammenarbeit mit dem berühmten Jazz-Trompeter Wynton Marsalis, "Two men with the Blues", erschien nun mit "Here we go again" eine zweite Veröffentlichung der beiden. Am 9. und 10. Februar 2009 gaben sich die beiden, zusammen mit der großartigen Norah Jones, in New York City's Frederick P. Rose Hall (Rose Theater) die Ehre, in einem 2-tägigen Event den legendäre Ray Charles zu würdigen. Ein fantastisches Konzert voller wunderbarer, gediegener Swing-/Jazz-/Boogaloo/-Gospel-/Shuffle-/Rhythm & Blues-/Country Swing-/Bar Blues-Nummern, das hier prächtig eingefangen wurde - wobei ein gepflegtes Jazz-/Swing-Ambiente dominierte. Die Besetzung: Willie Nelson: Gesang, Gitarre; Norah Jones: Gesang, Wynton Marsalis: Trumpet, Gesang; Dan Nimmer: Piano; Mickey Raphael: Harmonica; Walter Blanding: Tenor Saxophone, Gesang; Carlos Henriquez: Bass; Ali Jackson, Drums, Percussion! Enthält exzellente Versionen solcher Evergreens wie beispielsweise "Hit the road Jack" oder "Unchain my heart". Der Sound ist grandios!

Hier die Produktbeschreibung im englischen Original:

Once in a while the stars align and something magical happens...as on the night Jazz at Lincoln Center presented a salute to the late, great bluesman, Ray Charles. Two musical iconoclasts, Willie Nelson and Wynton Marsalis, along with the stunning songstress Norah Jones, collectively brought their unique musical perspective to the legendary artist's hits such as "Hallelujah I Love Her So", "Hit the Road Jack," and "Unchain My Heart." Country music legend Willie Nelson and Pulitzer Prize-winning jazz artist and Jazz at Lincoln Center Artistic Director Wynton Marsalis share more in common than their multiple GRAMMY® awards. They also share great respect and admiration for the late musical pioneer Ray Charles. Nelson and Marsalis joined musical forces for a two-night Jazz at Lincoln Center concert event at New York City's Frederick P. Rose Hall, home of Jazz at Lincoln Center. Their set list explored the legacy of Charles, cleverly sequencing the songs to tell the story of a love affair from beginning to end and beyond. This fine idea was made finer by the inclusion of fellow multiple GRAMMY® winner Norah Jones, whose style suggests a middle ground between Nelson and Marsalis. The sold out performance was captured and the resulting footage expertly mixed and mastered for the brand new album.

Die komplette Setlist:

1 Hallelujah I Love Her So [Gospel 2-Beat/Boogaloo/ 4/4 Swing] - 4:54   
2 Come Rain or Come Shine [Walking Ballad] (fest. Norah Jones) - 3:52   
3 Unchain My Heart [Bolero with Habanera Bass] - 5:35   
4 Cryin' Time [Country Ballad] (feat. Norh Jones) - 4:32   
5 Losing Hand [Dirge with Chain-Gang Shuffle] - 5:16   
6 Hit the Road Jack [Gospel 2-Beat/4/4 Swing] (feat. Norah Jones) - 7:45   
7 I'm Moving On [Boogaloo with Afro-Latin Backbeat/ 4/4 Swing] - 5:44   
8 Busted [Gospel 12/8 Shuffle] - 5:04   
9 Here We Go Again [Rhythm & Blues 12/8 Shuffle] (feat. Norah Jones) - 5:10   
10 Makin' Whoopee [Hard-Bop 2-Beat/4/4 Swing] (feat. Norah Jones) - 4:54   
11 I Love You So Much (It Hurts) [Waltz] - 2:52   
12 What'd I Say [Boogaloo] (feat. Norah Jones) - 6:11

Art-Nr.: 7318
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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New Riders Of The Purple Sage - 17 pine avenue [2012]
Jamrock-Freunde aufgepasst: "This band sounds great and full of fire". Unglaublich! Was für ein grandioses Album! Die legendären, 1969 gegründeten, den Grateful Dead so nahe stehenden, für ihren twangy Acid Countryrock-Sound auch von den Deadheads so heiss verehrten New Riders Of The Purple Sage (sie galten immer als die ideale Ergänzung zu Dead und zu Jerry Garcia) sind bereits seit einigen Jahren wieder sehr aktiv und legen nun mit "17 pine avenue" ein neues Studioalbum vor, dass in der Szene jetzt schon wie die sprichwörtliche Bombe eingeschlagen hat. Begeisterung und Euphorie überall - und dem mss man sich bedingungslos anschliessen. Diese Truppe um die beiden Gründungsmitglieder David Nelson (vocals, lead guitar) und Buddy Cage (pedal steel guitar) begnügt sich nicht im entferntesten damit, die alten Hits aufzuwärmen und rauf und runter zu "nudeln", nein, diese "verrückten Hunde" stecken noch voller Vitalität, voller Feuer, voller ungezügelter Musikalität. Der "Hunger" dieser "alten Haudegen" ist noch lange nicht gestillt. "17 pine avenue" beweist dies auf eindrucksvollste Art und Weise. Die "neuen" New Riders Of The Purple Sage bestehen neben Nelson und Cage, die den Sound mit ihrem fulminanten E-Gitarren- und Pedal Steel-Spiel dominieren, aus den großartigen Rhythmus-Leuten Ronnie Penque am Bass und Johnny Markowski an den Drums, sowie dem, Buddy Cage mit eingerechnet, dritten Gitarristen Michalel Falzarano, der das Album auch exzellent produzierte (toller, punktgenauer, voller Sound) - allesamt fantastische Musiker, die grandios aufeinander abgestimmt spielen. Bei einigen Tracks hilft zudem "Professor Louie" an der Hammond Orgel aus, bei dem großartigen, flockigen Uptempo Cajun-Countryrocker "Message in a bottle auch am Akkordeon. Viele der klassischen New Riders-Trademarks von früher sind noch immer vorhanden, vor allen Dingen der mitreissende Gitarrensound der prächtig miteinander harmonierenden Gitarren von David Nelson und Buddy Cage (immer wieder brillieren sie mit bärenstarken Soli - steht der eine im Mittelpunkt, gibt der andere den "soundfüllenden" Begleiter und umgekehrt), doch sie agieren heute mehr im Stile einer "richtigen" Jamrock-Band, die eine faszinierende Synthese aus Rock-, Countryrock-, Americana-, und Rootsrock-Elementen kreiert, zuweilen mit ein wenig Blues- und unterschwelligen Sixties Psychedelic-Elementen. Sie klingen rockig und erdig, dennoch ungemein flüssig und frisch. 7 der 12 Songs sind im übrigen gemeinsame Kompositionen von David Nelson und seinem engen Freund, dem legendären Grateful Dead-Lyriker Robert Hunter (beide arbeiteten schon vor zig Jahren mit dem jungen Jerry Garcia zusammen), wie zum Beispiel der famose Opener "Prisoner of freedom". Was für ein bluesiger, rootsiger, jammiger, Shuffle-Boogie! Was für ein mitreissender Groove! Zwischen den jeweiligen Strophen toben sich abwechselnd Buddy Cage mit einer ungemein dreckig klingenden Steel (wie eine Slide gespielt) und David Nelson mit seiner feurigen Telecaster in bärenstarken Soli aus. Dazu singt Nelson so gut wie selten zuvor. Das ist knackiger, erdiger Gitarren-Jamrock vom Allerfeinsten, der sogar ein leichtes Southern-Flair versprüht. Widespread Panic könnten das nicht besser hinbekommen. Ebenfalls aus der Feder von Nelson und Hunter stammt das sehr an Dead und Garcia erinnernde, "Cosmic Charlie"-style Titelstück "17 pine avenue", wieder leicht bluesig, sehr rootsig und sehr jammig, dabei aber gleichzeitig überaus locker und flüssig - tierische Gitarrenausflüge inbegriffen. Fantastisch auch das fast 8-minütige "Suite at the mission" (ebenfalls Hunter/Nelson), eine wahrhaft traumhaft dargebotene Americana-/Countryrock-Ballade mit herrlichen Instrumentalpassagen. Zunächst dürfen wir ein ausgedehntes, geradezu atemberaubendes, glasklares Pedal Steel-Solo von Buddy Cage bewundern, dann ein rund 2-minütiges, begnadetes E-Gitarren-Solo von David Nelson. Unterschwellig fühlt man sich ein wenig an eine californische Ausgabe der The Marshall Tucker Band erinnert - einfach herrlich! Aber auch die anderen Bandmitglieder bringen sich mit tollen Kompositionen in Stellung. Ronnie Penque beispielsweise mit dem Garcia-mässigen, großartigen "Shake that thing", Johhny Markowski mit dem lockeren, an alte John Dawson-Tage erinnernden "Down for the ride" und Gitarrist/Produzent Michael Falzarano mit dem hinreissenden, knackigen California Countryrocker "Just the way it goes", der mit einem ungemein vollmundigen, herrlich frischen, flüssigen Gitarrensound und einer klasse Melodie aufwartet. Buddy Cage besticht auch hier wieder mit einem wundervollen Solo-Part. Doch welchen Song man auch betrachtet, sie sind alle von aussergewöhnlicher Klasse. Die New Riders Of The Purple Sage, 1969 in San Francisco gegründet, legen 43 Jahre später ein Album vor, das fast ihre besten Arbeiten in den Schatten stellt - auf jeden fall aber zu den absoluten Highlights ihrer Karriere zählt. Zeitlos, erfrischend, durch und durch authentisch, dargeboten mit einer für solche "alten" Haudegen geradezu unglaublichen Leidenschaft, Inspiration und Spielfreude. Die NRPS stehen voll im Saft!

Das komplette Tracklisting:

1. Prisoner of Freedom - 5:58
2. Message in a Bottle - 4:03
3. Fivio - 5:56
4. Just the Way It Goes - 4:28
5. 17 Pine Avenue - 5:15
6. Down for the Ride - 3:57
7. No Time - 5:32
8. Shake That Thing - 4:47
9. Suite at the Mission - 7:50
10. I Know There's Someone Else - 3:43
11. Six of One - 4:51
12. Truth Is Dead - 3:31

Art-Nr.: 7730
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Prisoner of freedom
Message in a bottle
Just the way it goes
17 pine avenue
No time
Suite At The Mission
Six of one

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Newfield, Heidi - what am i waiting for [2008]
Heidi Newfield is back! Sie war der tragende Teil des beliebten und sehr erfolgreichen Trios Trick Pony, das zuvor drei richtig gute Alben hingelegt hatte. Trotzdem entschloss sich Heidi Newfield neue Pfade zu betreten und eine Solo-Karriere in Angriff zu nehmen. Nachdem der Vertrag bei Curb Records unter Dach und Fach war und Heidi mit dem alt gedienten Tony Brown (George Strait, Reba McEntire, Brooks & Dunn) auch noch den passenden Produzenten gefunden hatte, ging die Dame mit der explosiven Charakterstimme voller Elan an die Arbeit und fortan sprudelten die Ideen. Mit ihrem Solo-Debut "What Am I Waiting For" dürfen wir uns nun am endgültigen Resultat erfreuen. Und um es vorwegzunehmen, es ist ein Prachtteil geworden. Auch die Trick Pony-Fans können aufatmen. Während der verbleibende Rest mit Ira Dean und Keith Burns einfach keinen adäquaten Ersatz zu finden scheint (und sich scheinbar auch endgültig getrennt hat), geht Heidi den einst zu dritt beschrittenen Weg mit sehr viel Geschick weiter, ohne dabei allerdings ihre vielseitigen musikalischen Wurzeln zu vergessen, was dem neuen Werk damit naturgemäß aber eine viel persönlichere Note verleiht. Die Tücher zu ihren einstigen Weggefährten sind offenbar nicht vollends zerschnitten, wie die Tatsache, dass beide beim Titeltrack, sowie Ira Dean bei einen weiteren Song, kompositorisch beteiligt sind, untermauert. Das Album wird mit einer bärenstarken, höchst interessanten und sehr mutig ausgewählten Nummer eröffnet, die sogleich Heidi's große Vielseitigkeit und ihr großes Talent belegt. "Can’t Let Go“ ist ein nach vorne preschender rockiger Countrysong, geschrieben von Randy Weeks, den einst Alternate Country-/Americana-Göttin Lucinda Williams auf ihrem berühmten "Car wheels on a gravel road"-Album bekannt machte. Heidi Newfield trägt ihn mit ihrer typischen, rotzige Röhre vor, untermalt mit einer kratzigen Akustikgitarre (klasse Ilya Toshinsky), begleitet mit einer bluesigen Harp (kann Heidi ja auch fantastisch spielen) und toller E-Gitarrenarbeit von dem großaritgen Kenny Greenberg. Hat ein rootsiges Americana-Feeling, durchaus auber auch den "Pep", der bei der Trick Pony-Gemeinde ankommt. Deren "PourMe" oder auch "Big River" kommen da direkt wieder in Erinnerung.. Das anschließende "When Tears Fall Down" beinhaltet eine weitere Überraschung. Ein schöner, melodischer New Country-Song (mit Steel-Einlagen), bei dem aber auch dezent poppige Elemente eingebaut wurden. Heidi's Gesang hat einen schönen Drive und erinnert gar ein wenig an Stevie Nicks. Center-Song des Werkes ist "Johnny And June", das vorab auch schon als Single veröffentlicht wurde. Ein Stück voller Zitate über das Cash-Ehepaar, garniert mit Heidi’s emotionaler Gesangsperformance im Refrain. Da kann eigentlich nur ein Hit bei rauskommen. Beim Titelsong und dem folgenden "Love Her And Lose Me" wird dann wieder mehr auf ruhigere Töne gesetzt. Hier kann man sich wunderbar an den hervorragenden Musikerleistungen und dem exzellenten Gesang der Protagonistin erfreuen. Das wunderschöne, herrlich erfrischende, sonnige, flockige "Cry Cry ('Til The Sun Shines)" pendelt genüßlich zwischen einem lässigem Groove in den Strophen und rhythmischem Temperament mit purer Lebensfreude im Refrain hin und her. Filigrane E-Gitarren-Arbeit von Kenny Greenberg und die Piano-/Orgel-Klänge von Steve Nathan und Reese Wynans geben dem Song einen wunderbaren Rahmen. Ein echter "Sommer-Hit!". Aus der Feder von Lori McKenna stammt die schöne, ohne jeden Kitsch dahin gleitende Countryballade "Wreck You". Heidi's Stimme lässt Assoziationen an eine Julie Roberts aufkommen. Richtig aggressiv und sogar ein wenig psychedelisch geht es bei "Nothin’ Burns Like A Memory" zur Sache. Heidi schreit ihre im Text formulierte Wut förmlich heraus und verleiht dem Stück samit ein sehr authentisches Flair. Bei "All I Wanna Do" kann man sich vom Vorgänger wieder erholen. Mrs. Newfield agiert bei dieser Slow-Country-Nummer ganz im Stile der großen Diven der Zunft. Hier zeigt sich, dass sich Heidi auch locker mit Kolleginnen wie Reba McEntire oder Martina McBride messen kann. Den Abschluss bildet mit "Knocked up" dann wieder ein Stück, das auch auf jedem Trick Pony-Album seine Berechtigung gehabt hätte. Die Nummer ist ein toller, frecher New County-Song mit Redneck-Touch, bei dem Heidi nochmals mit dreckiger Röhre und ihrem starken Harpspiel zu glänzen vermag. Die Refrainzeile "Knocked Up, shame, shame, I’m gonna ruin my family name", bietet sich regelrecht dazu an, aus vielen Kehlen mitgegrölt zu werden. Ein starkes Finish! Fazit: Heidi Newfield hat mit "What Am I Waiting For" alles richtig gemacht. Zum einen hat sie ihre ganze Vielseitigkeit wesentlich deutlicher ins Licht gesetzt als je zuvor und zum anderen ihre sicherlich immer noch reichhaltig vorhandenen Trick Pony-Anhängerschaft mit im Boot belassen und in keinster Weise "vergrault". Im Gegenteil! Die Trick Pony-Gemeinde werden dieses Werk lieben und Heidi wird darüber hinaus viele neue Fans hinzugewinnen. Eine klasse Leistung! So warten wir schon jetzt gespannt und mit Freude auf ihre weiteren Werke. "Rock on", Heidi! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Let Go - 3:28
2. When Tears Fall Down - 4:13
3. Johnny & June - 3:38
4. What Am I Waiting For - 4:21
5. Love Her And Lose Me - 4:16
6. Cry Cry (Til The Sun Shines) - 3:19
7. Wreck You - 3:48
8. Notin' Burns Like A Memory - 2:53
9. All I Wanna Do - 4:14
10. Knocked Up - 3:30

Art-Nr.: 5872
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Nichols, Joe - man with a memory [2002]
Feines Album von Joe Nichols mit einer Ansammlung von 12 astreinen Countrysongs! 6 Jahre nach seinem Debut hat er nun ein Major-Zuhause gefunden und veröffentlicht, was dieser Tage in Music City nicht unbedingt selbstverständlich ist, eine (fast) popfreie Country-Scheibe, verwurzelt in den puren Traditionen von Jones, Haggard & Co.! Joe Nichols ist ein großartiger Sänger, dessen angenehme, weiche, wohlige Stimme und Gesangsstil irgendwo zwischen Randy Travis, Keith Whitley, Don Williams und Alan Jackson liegen. Der Erfolg stellt sich auch schon ein, denn die erste Single "The impossible" ist bereits ein Billboard Country-Single Top 10-Hit! Während des gesamten Albums herrscht ein entspanntes, relaxtes Feeling vor. Weitgehend bewegt sich die Musik im Midtempo-Bereich. Die etwas schnelleren Titel sind keineswegs aufpeitschend und die wenigen Balladen setzen auf Gefühl und nicht auf unnötigen Power-Bombast. Brent Rowan zeichnet für die ausgezeichnete Produktion verantwortlich. Da sollten schon noch einige Hits für Nichols abfallen, zum Beispiel das Knüllerstück "Joe's place", ein wunderbares, flockig lockeres, pures Countrystück über einen Schuppen "where some of us go, when the hard working day is through", wie er singt. Weiter heißt es: "Through the neon and smoke, we laugh and tell jokes, and throw down a cold one or two. There's a jukebox that's full of records, by Willie, Haggard and Jones". Da kommt echtes Countryfeeling auf! Oder das herrlich melodische, ebenso lockere, honky-tonkige "Brokenheartsville", mit schöner Steel, E-Gitarre und dezenter Orgel. Toller Titel! Zur Abwechslung gibt's dann auch mal einen Swing bei "You can't break the fall", während "She only smokes when she drinks", ohne das negativ zu meinen, fast wie eine Fortsetzung von Keith Whitley's "When you say nothing at all" klingt. Insgesamt ein homogenes, richtig gelungenes Gesamtwerk zeitlos moderner, traditionsbewußter Countrymusic.

Art-Nr.: 1582
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nimmo Brothers, The - brother to brother [2012]
Fesselnd! Was für ein Gitarren Bluesrock-"Hammer"! Die Nimmo Brothers (Stevie & Alan Nimmo) aus dem schottischen Glasgow gehören schon seit vielen Jahren zum absolut Besten, was der britische Bluesrock zu bieten hat. 3 Jahre nach "Picking up the pieces" und 2 Jahre nach Stevie Nimmo's vorzüglichem Ausflug in etwas ruhigere, souligere Texas Bluesrock-Gefilde, kehren die beiden zu ihren Wurzeln zurück und liefern mit "Brother to brother" ein in allen Belangen begeisterndes Album ab. Welch ein "Pfund"! Zu den Aufnahmen resite man ins texanische Austin und spielte die Songs dort mit einem erlauchten Kreis von exzellenten Begleitmusikern, wie zum Beispiel Jamie Oldaker am Schlagzeug (Eric Clapton), Bill Whitbeck am Bass (Robert Earl Keen) und, bei zwei Tracks, Michael Ramos (u.a. Robert Plant, Los Lonely Boys) an der Hammond Orgel, ein. Doch eindeutig im Mittelpunkt stehen Stevie und Alan Nimmo mit ihrem grandiosen Gitarrenspiel und Gesang. Was wir hier hören ist begleitet von purer Energie, purer Leidenschaft und viel, viel Herzblut. Es ist ungemein kraftvoller, von massiven, fetten Gitarren dominierter, eine gesunde Härte ausstrahlender, dabei prächtig hängen bleibender, von klasse Melodien geprägter, gut zupackender Bluesrock, wobei das Wort "Rock" hier von zentraler Bedeutung ist. Das Zeug klingt wunderbar retro und zeitlos. Der Funke springt von der ersten Sekunde an über. Stevie und Alan Nimmo spielen, jeder für sich, wunderbare, zünftige, teils mächtig "krachende" Riffs und eine fantastische Lead Gitarre. Sehr virtuos, sehr erdig, sehr rockig, immer wieder gespickt mit glühenden, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegenden Soli und tierischen Bottleneck-/Slide-Läufen. Zuweilen gibt es herrliche Dual Lead-Attacken! Betrachten wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Still here strumming", der die Richtung des Albums sofort vorgibt. Was für ein famoser, von fetten, massiven, straighten Riffs bestimmter, bluesiger, knallender Rocker, der uns da mit ordentlicher Wucht, aber auch mit großartigen Hooklines und einer klasse Melodie entgegen donnert. Das Gitarrensolo im Break ist pures Feuer, das Fundament der Nummer liegt deutlich hörbar in den Siebzigern. Was darüber hinaus sofort klar wird ist, dass die Nimmo Brothers nicht nur Liebhaber von texanischen Bluesrock-Größen wie Stevie Ray Vaughan oder David Grissom's legendärer Formation Storyville sind, sondern auch einer tiefen Verehrung von Paul Rodgers' Bands Free und Bad Company Tribut zollen. Hier und bei einigen weiteren Tracks (z.B. "Lady Luck" und "Never gonna walk on me") klingen sie tatsächlich wie die legitimen Nachfolger dieser beiden legendären Fomationen, und zwar zu deren allerbesten Zeiten. Das ist einfach wunderbar! So passt es auch bestens ins Bild, dass die Jungs im Verlauf des Albums noch eine grandiose Coverversion des Free-Klassiker "Wishing well" raushauen. Und das tolle "Sneaking up on you" hört sich wie ein hammer-mässiger, alter Bad Company-Hit mit satt zur Geltung kommenden, transparenten, vollmundigen Gitarren an. Hat zudem einen Hauch von The Black Crowes. Herrlich hier das fulminante Duell der beiden Meister-Gitarreros im Mittelteil (Lead Gitarre vs. Slide Gitarre). Toll auch der überaus melodische, knackige, geradeaus, dabei aber mit einer gewissen Lockerheit präsentierte Gitarrenrocker "For you", der von wunderbaren Gitarrenlinien, zum Teil mit prächtigen Twin-Leads, durchzogen ist. "Living again" ist ein mörderischer Bluesrock-Shuffle, bei "Waiting for my heart to fall" geht es mal in Richtung kraftvoller Bluesrock-Ballade und mit dem von ungemein saftigen Gitarren bestimmten, melodischen "King and country" wird es sogar ein wenig swampig und southern-rockig. Abgeschlossen wird das Werk mit einer zweiten Coverversion (alle anderen Tracks stammen aus der Feder der Nimmos), und zwar einer furios abgehenden Blues-Rock'n Roll-Fassung des Arc Angels-Knallers "Shape I'm in", der in bestem Dan Baird-/Georgia Satellites-Stil aus den Lautsprechern rauscht. Die Nimmo Brothers ziehen mit ihrem neuen Album alle Register und begeistern von der ersten bis zur letzten Minute. "The Nimmo Brothers have proven they are one of top blues rock acts today". Jawohl! Das ist Vollblut Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Still Here Strumming - 3:47
2. Lady Luck - 3:38
3. Coming Around Again - 3:54
4. For You - 4:36
5. Sneaking Up On You - 5:11
6. Never Gonna Walk On Me - 4:52
7. Living Again - 4:47
8. Waiting For My Heart To Fall - 4:40
9. All I Need Inside - 3:40
10. Wishing Well - 3:30
11. King And Country - 5:52
12. Shape I'm In - 3:42

Art-Nr.: 7788
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Still here strumming
Lady Luck
For you
Sneaking up on you
Never gonna walk on me
King and country
Shape I'm in

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Nitty Gritty Dirt Band & Friends - celebrating 50 years [2016]
Tolles Konzert aus dem Ryman Auditorium in Nashville/TN mit fantastischen Gästen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Band.

Das komplette Tracklisting:

1. You Ain't Going Nowhere (Live)
2. Grandpa Was a Carpenter (feat. John Prine) [Live]
3. Paradise (feat. John Prine) [Live]
4. My Walkin' Shoes (Live)
5. Tennessee Stud (feat. Vince Gill) [Live]
6. Nine Pound Hammer (feat. Sam Bush with Vince Gill) [Live]
7. Buy for Me the Rain (Live)
8. These Days (feat. Jackson Browne) [Live]
9. Truthful Parson Brown (feat. Jackson Browne with Jerry Douglas, Sam Bush & Byron House) [Live]
10. Keep on the Sunny Side (feat. Alison Krauss) [Live]
11. Catfish John (feat. Alison Krauss) [Live]
12. An American Dream (feat. Rodney Crowell with Alison Krauss) [Live]
13. Long Hard Road (The Sharecropper's Dream) [feat. Rodney Crowell] [Live]
14. Mr. Bojangles (feat. Jerry Jeff Walker) [Live]
15. Fishin' in the Dark (feat. Jimmy Ibbotson) [Live]
16. Bayou Jubilee / Sally Was a Goodun (Live)
17. Jambalaya (Live)
18. Will the Circle Be Unbroken (Live)

Art-Nr.: 9294
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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No Justice - 2nd avenue [2010]
Vier Jahre hat's gedauert, bis No Justice aus Stillwater/Oklahoma, eine der mittlerweile gefragtesten "Red Dirt" Countryrock-Institutionen des Lone Star States mit einer immensen Fanbase im Rücken, endlich ein neues Studioalbum vorlegen. Nun ist es mit "2nd avenue" da, und es ist, wie auch nicht anders zu erwarten, ein klasse Teil geworden. Dabei haben sich No Justice prima wieterentwickelt und sind für das neue Werk, sowohl aufnahmetechnisch und logistisch, als auch musikalisch, durchaus neue Wege gegangen, ohne ihre eigene Identität auch nur im geringsten aufzugeben und ihre grundsätzlichen Countryrock-Pfade zu verlassen. Sie sind bei einem neuen, auf Nashville fokusierten Label unter Vertrag und haben das Album auch dementsprechent in "Music City" aufgenommen - und zwar erstklassig produziert von Dexter Green (u. a. Colective Soul). Dabei ist der Sound deutlich rauer als früher ausgefallen und vor allem in puncto Dynamik haben die Jungs nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Kurzum: Die Band hat ganz klar die toughere, rockigere Route gewählt - was ihr allerdings ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Dabei behält sie in ihren durchweg großartigen Songs ihre so geschätzte , wunderbare Melodik ohne Einschränkungen bei. Das ist kraftvoller, knackiger, zumeist ordentlich abgehender, dynamischer Countryrock mit der genau richtigen Portion staubigem, authentischem Texas "Red Dirt grit", den es braucht. Damit befinden sie sich prinzipiell auf dem Terrain solcher Kollegen wie beispielsweise der Casey Donahew Band, Kyle Bennett Band, Britt Lloyd Band, von Phil Hamilton (Phil and the Backroad Drifters Hamilton), Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed & Co., doch No Justice ziehen absolut ihr eigenes Ding durch. Sie sind eine tolle Live-Truppe (200 Gigs im Jahr sind normal) und prächtig aufeinander eingestellt. No Justice-Sänger Steve Rice sagt zum Stil und zum Charakter des neuen Albums: "The band s Country leanings were certainly a fit for Nashville, while the No Justice sound had developed over the years into a well-balanced compound of roots, red dirt, country and blues. We appeal to just about anybody, from 5-year olds to 50-year olds, from cowboys to punk rock chicks.' Genau das kommt rüber. Das Material ist einfach klasse - genauso simpel und geradeaus, wie abwechslungsreich. Es ist rootsig, würzig, rau, auch durchaus mal poppig, aber immer rockig, erdig und mit viel Drive und Schwung in Szene gesetzt. So klingen sie beispielsweise auch ein ums andere Mal wesentlich mehr "southern-fried" als bei ihren beiden vorigen Studio-Veröffentlichungen. Bester Beleg dafür ist der harte, brennende, von drückenden Riffs dominierte, astreine Southern-Rocker "WW III" mit seinem fast schon jammig wirkenden. schwülen Percussion-Groove. Rice singt rau und dreckig, die E-Gitarren, inklusive einer rauen, kleinen Dual Guitar-Attacke, machen richtig Dampf. Wirbelt eine Menge texanischen "Red Dirt"-Staub auf. Passt klar in die Richtung der härteren Nummern von Cross Canadian Ragweed und beinhalted sogar dezente Spuren von The Black Crowes oder auch Zach Williams (Zach & The Reformation Williams). Auch das fetzig rockende, von starken Gitarrenlicks dominierte "Love song" passt in die Southern-Ecke. Ansonsten dominieren überwiegend kernige, dynamische, sprtzige, knackige Geradeaus-Countryrocker mit viel Drive das Geschehen. Solche Vollgas-Nummern wie zum Beispiel der mächtig nach vorn gehende Opener "Goin' nowhere" (melodischer Power-Countryrock vom Feinsten, klasse Gitarren-/Orgel-Instrumentierung, kurzes, feuriges Slide-Intermezzo), das von schnellen, krachenden Drums nach vorn gepeitschte Titelstück "2nd avenue" (knalliger, zeitgemässer "Red Dirt"-Countryrock/-pop mit Nashville-Kompatibilität und jeder Menge Hit-Potenzial), oder das wieder sehr melodische, aber furios abgehende "Just get going". Balladen, obwohl deutlich in der Minderheit, gibt es natürlich auch ein paar. Zum Beispiel der wunderbare, von herrlichen Gitarrenlicks geprägte, sehr melodische, von Tempo zwar zurückgenomme, dennoch durchaus knackige Countryrocker "5 more minutes" oder das erfrischende, mit feinen Acoustic Gitarren-Riffs, dezenten E-Gitarren-Fills und einem unaufdringlichen Cello in Szene gesetzte Abschlußstück "Heart on a chain", das zwar einen flotten Rhythmus hat, dennoch sehr balladesk enspannend und locker rüberkommt. Ein weiteres Highlight, und das unterstreicht einmal mehr die vorhandene Vielseitigkeit, erleben wir mit der großartigen, semi-akustischen, swampigen, mit tollen Handclaps und exzellentem Dobro-Spiel (Gast: Mike Daly) arrangierte Roots-, Delta Country Blues-Nummer "Coming up the river", mit ihrem deznten Credence Clearwater Revival-/John Fogerty-Spirit und der hintergründigen Gospel-Note (erstklassiger, herzhafter Background-Gesang von Rebecca Lynn Howard). Fazit: Wieder mal ein tolles Countryrock-Album von No Justice, ein wenig fetziger als zuvor, aber mit allem, was das Quuintett schon immer augezeichnet hat: Klasse Melodien, starke Songs - und dieser unwiderstehliche, texanische "Red Dirt"-Charme. Weiter so, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin Nowhere - 3:46   
2 WW III - 3:22   
3 2nd Avenue - 3:40   
4 5 More Minutes - 3:49   
5 Just Get Going - 3:00   
6 Coming Up the River - 2:56   
7 Love Song - 3:39   
8 Gone Ain't Far Enough - 4:04   
9 Broken Heart Tattoo - 2:53   
10 Heart On A Chain - 3:30

Art-Nr.: 6989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' nowhere
WW III
2nd avenue
5 more minutes
Coming up the river
Love song
Broken heart tattoo

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No Justice - america's son [2012]
4. Studioalbum der beliebten Red Dirt Countryrock-Institution aus Stillwater, OK. Und wieder ist es ein durchgängig überaus hörenswertes, erstklassiges Teil geworden, das allerdings im Vergleich zum Vorgänger "2nd Avenue" wieder mehr auf ihren ursprünglichen, etwas mehr country-infizierten, nicht ganz so "harten" Sound der anfänglichen Werke fokussiert ist. Hängt vermutlich auch damit zusammen, dass No Justice nach einem kurzen Ausflug in andere Gefilde wieder zum führenden Szene-Label Smith Entertainment zurückgekehrt sind. Kaum eine andere Band, außer vielleicht der Eli Young Band, ist in der Lage, im gesamten Verlauf des Bestehens (seit 2001) und der produzierten Alben, so viele Ohrwürmer am Fließband abzuliefern, wie die Mannen um Steve Rice, den charismatischen Songwriter und Bandleader. Der Sänger mit der markanten Wohlfühlstimme hat sich auch auf "America’s Son" wieder richtig ins Zeug gelegt und sowohl starke neue Stücke kreiert, aber auch einige den Kennern der Band und anderer Künstler der Red Dirt-Szene bereits geläufige Titel modifiziert, neu arrangiert und neu eingespielt - und das in vortrefflicher Manier. Das aktuelle Line-up von No Justice besteht mittlerweile aus Armando Lopez (percussion), Bryce Conway (keyboards), Cody Patton (lead guitar, vocals) und Justin Morris (bass, vocals), die beiden Letztgenannten waren diesmal auch beim Songwriting mit drei Tracks involviert. Produziert hat erneut Dexter Green. Aber auch einige interessante Gäste trugen zum vortrefflichen Gelingen des Werkes bei. So glänzt beispielsweise ex Drive-By Truckers-Mann Jason Isbell (Jason and the 400 Unit Isbell) beim herrlich flockigen Opener "Never Gonna Be Enough" mit einem klasse Slide-Anschluss an Patton's E-Gitarren-Solo. Das folgende "Life’s Too Short" entpuppt sich als lupenreiner Southern-Rocker. Geht ganz schön ab. Wunderbar auch die schönen Harmoniegesänge von Countrysängerin Elizabeth Cook, die vortrefflich mit Steve's wohlig rauchigem Organ zusammenpasst. Herrlich auch bei dem Countryschwofer "Songs On The Radio" (klasse Mandolinen- und Gitarrenuntermalung, erneut tolles Slide-Solo). Der launige, deftig voranpreschende Heartland-Rocker und gleichzeitig die e Single "Shot In The Dark" hat es sofort in die Top-10 der Texas Music Charts geschafft (das komplette Album übrigens zum ersten Mal auch in die Billboard Charts). Das nicht, wie sonst oft üblich, mit überzogenem Patriotismus angereicherte Titelstück "America’s Son" (hier sehr angenehm, sogar etwas melancholisch) wird, wie meistens bei No Justice, von einem ins Ohr gehenden E-Gitarren-Führungsriff bestimmt. Die Orgel gurgelt und hallt wunderbar im Einklang mit Rice's unverwechselbarem Gesang und Cook's netten Harmonies. Dazu gibt es wieder ein schönes E-Gitarren-Solo von Cody Patton. Ebenfalls sehr hitverdächtig. Kommen wir zu den bekannten Liedern. "Give You A Ring" und "Let’s Not Say Goodbye Again" hat Steve Rice zusammen mit Casey Donahew (Casey Donahew Band) geschrieben und der hat die beiden Tracks auf seiner im letzten Jahr erschienenen CD "Double-Wide Dream" bereits veröffentlicht. Donahew's auch sehr gelungenen Versionen sind im Vergleich ursprünglicher, während No Justice mehr auf Eingängigkeit bedacht sind. Ihr Vorteil: Steve Rice ist einfach der um Längen bessere Sänger und so haben No Justice in der finalen Bewertung die Nase doch leicht vorn. "Red Dress" ist ein Fan-Favorit vom Zweitwerk der Band. Hier neu aufgelegt mit besser herausgearbeiteten Vocals von Rice, instrumentell variiert und mit verbessertem Sound. Vom gleichen früheren Silberling stammt das abschließende "Walk Away". Diesmal assistiert die großartige Rebecca Lynn Howard Steve Rice bei den Harmoniegesängen, aber deutlich mehr in den Vordergrund abgemischt als Cook bei den Tracks zuvor. Was die beiden hier gesanglich abliefern ist ganz großes "Kino", ja Gänsehaut pur (auch tolle Pianobegleitung). Und wenn Patton dazu noch zwei grandiose E-Gitarren-Soli (vor allem das zum Ausklang des Liedes) loslässt, brechen alle Dämme. Ein absoluter Killersong! Da ist man nur noch hin und weg. Ein Ohrwurm der Extraklasse und ein Hammerabschluß eines großartigen Albums. "America’s Son" festigt den Rang des Stillwater-Fünfers als eine der hochwertigen Konstanten der Red Dirt-Szene. No Justice sind auch mit ihrem 4. Studio-Longplayer erneut gnadenlos gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Never Gonna Be Enough - 3:44
2. Life's Too Short - 3:17
3. Songs On the Radio - 4:24
4. Red Dress - 5:15
5. Shot In the Dark - 3:15
6. Run Away With Me - 4:15
7. America's Son - 4:02
8. Give You a Ring - 3:52
9. Let's Not Say Goodbye Again - 3:29
10. Don't Walk Away - 5:25

Art-Nr.: 8030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never gonna be enough
Life's too short
Songs on the radio
Red dress
Shot in the dark
America's son
Let's not say goodbye again

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Noe, Ian - between the country [2019]
Wundervoll! HInreißendes Debut-Album des jungen Singer-Songwriters Ian Noe aus dem kleinen Örtchen Beattyville im U.S.-Bundesstaat Kentucky, bei dem nicht nur die Experten, sondern auch die Fans des Genres ins Schwärmen geraten. Von Meister-Produzent Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton) brilliant in Szene gesetzt, gelingt Noe eine Anzahl von faszinierenden Songs zwischen Country, Countryrock, Roots, Americana, Storyteller-Mentalität und natürlichen Folk-Elementen, in denen er großartige Geschichten zu erzählen hat, die er dabei mit seinen exzellenten Begleitmusikern in ganz feinen Melodien einbindet. Manchmal fühlt man sich an die alten Byrds erinnert, dann an den großen John Prine, in einigen folkigen Momenten an den frühen Bob Dylan (nur gesanglich ist Noe deutlich schöner, nicht so "spröde"), aber auch an den bereits erwähnten Chris Stapleton oder den momentan sehr aufstrebenden und im Rampenlicht stehenden Tyler Childers. Trotz all dieser genannten Bezüge hat Noe ein ganz eigenes Profil, eine völlig eigene, musikalische Identität. Herrlich beispielsweise der traumhafte, countryrockige Ohrwurm "Irene (Ravin' bomb) mit tollen Background Vocals von Savannah Conley", das flockige, in einem feinen Retro-Ambiente inszenierte, von wunderbaren Byrds-mässigen Gitarren umgebene, traumhaft melodische "Barbara's song", oder die faszinierend schöne Outlaw-Ballade "Letter to Madeline". Bei diesem Album gibt es nicht die Spur einer Schwachstelle. Ein geradezu meisteliches Debut! Ein Americana-Highlight des Jahres! "A star on the rise"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Ian Noe’s new album Between the Country is a masterful piece of work. Every lyric, phrase of the guitar, and every bit of emotionally delivered line is quite simply, perfect. If one had the ability to plan one’s career from 30 years down the road, this would be the first album that you’d make to start off a lifetime of songwriting.
The album was recorded in Nashville’s RCA Studio A with producer Dave Cobb whose work with the likes of Sturgill Simpson, Chris Stapleton, and Jason Isbell, to name a few, has either earned him nominations or won him AMA, Grammy, or Music Row awards in a variety of categories. Dave also plays guitar on the album that additionally features Adam Gardner on bass and organ piano, Chris Powell on drums and percussion, and Savannah Conley, who absolutely adds gold on back up vocals to each song she appears on. It will be out on the Thirty Tigers label and rounds out a great combination of musicians and record label to push Ian into the next level of his musical career, which I believe this masterpiece will do.
In the same way Norman Rockwell used his paintbrush to create his 1942 painting of the perfect family diner, Ian paints a similar, modern image with his songwriting for “Irene”. I’m hesitant to call it the dysfunctional version of Rockwell’s “Freedon from Want” because Ian’s version seems more like the new traditional family. Many of the themes Ian uses may be prevalent in his home state of Kentucky, but even in rural Iowa, we all share similar experiences and struggles.
“Barbera’s Song” sounds like it could have been pulled from a b side of a Byrd’s album with lyrics written on the porch of Big Pink in Woodstock. It’s the only song on the album that strikes me as different from the rest but, wonderfully done. It tells the story of a 1904 train crash that puts you right inside the tragic wreck but with an infectious melody that you just can’t get out of your head.
Much is spotlighted about Ian’s inclusion of the rampant drug problems that reach into every corner of the country, but his ability to reach into the humanity of the drug issue is striking. In “Junk Town” he narrates from the inside as the “Meth Head” that struggles to “keep away those cold sweat fears” while realizing “…I wish I was leaving to find another fate, and all the while knowing where I’ll die.”
“Meth Head” takes a harder outside narrative approach, and may be using those same characters from “Junk Town”, to tell the story from a different approach. It paints the epidemic like a zombie movie with lines like “you can’t kill her she’s already dead” and the third verse that says “It’ll be dark pretty soon. They love to lurk by the moon. So I’m out back shoveling the dirt. I’m gonna dig me a hole as deep as I can go. And when they fall, I’m gonna cover em up.”
Ian does a fantastic job of switching his narrative from modern lyrics and settings to the frontier, gun fights, fighting against the elements, and nods at true love. It’s as earthly and real as a diary lifted from a covered stage coach while maintaining the relevancy of the local news. For a guy on the cusp of 30 trips around the sun, Ian has a gift for writing, and an ability to paint a picture that lands him among any of the songwriting legends that you may want to compare him with.
“Letter to Madeline”, “Loving You,” the title track “Between the Country,” and the powerful “Dead on the River (Rolling Down)” are deliberately paced and somber while “That Kind of Life” and “If Today Doesn’t Do Me In” have a slight up tempo, positive, feel. Ian’s style of writing and delivery make it difficult to explain because the sincerity of each line, no matter the subject of the song, touch you and haunt you long after the last notes are played. I can only suggest that you grab it and settle in to realize that there was music before Between the Country, but, how much of it you go back to after hearing these 10 tracks may surprise you. (Jeremy Glazier / Americana Highways)

Ein paar mehr Infos und Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Irene (Ravin' Bomb) - 3:58
2. Barbara's Song - 3:25
3. Junk Town - 4:21
4. Letter to Madeline - 4:29
5. Loving You - 2:17
6. That Kind of Life - 3:20
7. Dead on the River (Rolling Down) - 5:06
8. If Today Doesn't Do Me In - 3:57
9. Meth Head - 4:11
10. Between the Country - 2:39

Art-Nr.: 9835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Irene (ravin' bomb)
Barbara's song
Junk town
Letter to Madeline
This kind of life
Meth head
Between the country

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Nugent, Alecia - a little girl...a big four-lane [2006]
Die Fans von Alecia Nugent dürfen sich freuen! Endlich ist es da, ihr zweites, heiß ersehntes Album! Und was für ein starkes Teil ist es erneut geworden: Herrliche, so wunderbar reine, ungetrübte Bluegrass/Acoustic Country-Music vom Allerfeinsten! "Regie" führte, wie beim 2004er Debüt, auch diesmal wieder Grammy-Award Gewinner Carl Jackson! Dieser ist nicht nur erneut an fast der Hälfte aller Stücke kompositorisch beteiligt (doch auch die übrigen, von anderen arrivierten Songwritern beigesteuerten Songs sind für Alecia wie maßgeschneidert), nein, er spielt Akustikgitarre, Banjo, singt im Background und hat das Gesamtwerk natürlich auch produktionstechnisch vorzüglich in Szene gesetzt. Die Kombination Jackson - Nugent beeindruckt auf mehr denn je. Ein wunderschönes Album, bestehend aus dreizehn Stücken, eingespielt mit absoluten Spitzen-Musikern, wie u. a. Rob Ickes (Dobro), Adam Steffey (Mandoline), Andy Falco (Akustikgitarre), Jim Van Cleve (Fiddle), Steve Sutton (Banjo), Tony Creasman (Drums), sowie einer ganzen Reihe hochkarätiger Backgroundsängerinnen und-sänger wie Rebecca Lynn Howard, Allison Krauss, Cia Cherryholmes oder Doyle Lawson. Den Auftakt bildet das starke "Too Good To Be True" aus der Feder von Leslie Satcher und Larry Cordle. Ein flotter Uptempo-Drumrhythmus, gepaart mit Akustikgitarre und forschem Banjospiel bereitet den Weg für jede Menge kleiner Instumental-Fills, um letztendlich in einem furiosen Schlagabtausch aus Mandoline, Banjo, Dobro und Fiddle seinen Höhepunkt zu erreichen. Ganz große musikalische Leistung! Eins von jeder Menge Highlights einer durchweg höchst-niveauvollen CD. Ob von zarter bis kratziger Akustikgitarre, abgehackter bis zirpender Mandoline, sägender bis heulender Fiddle, den wunderbar polternden Banjo-, sowie surrenden Dobro- oder Weisenborn-Akustik-Slide Klängen, sämtliche Instrumente vereinen sich zum einem wundervollen Acoustic-Erlebnis. Nugent’s Stimme (eine Art Mischung aus Reba McEntire, Dolly Parton, Trisha Yearwood, Patty Loveless und manchmal sogar dezent Wynonna) klingt frisch, noch variabler als beim Vorgänger und passt sich jeder Song-Art und jedem Tempo höchst einfühlsam an. Herrlich beispielsweise der mit bluesig/swampiger Atmosphäre umgarnte Footstomper "Muddy River" (starkes Akustik-Slidespiel von Rob Ickes, wunderbarer Backing-Gesang von Rebecca Lynn Howard), die balladesken oder entspannteren Nummern wie "God Knows What" (sehr melodisch), "Where His Wheels Left The Road", das zuckersüße "You’ve Still Got It" (Background Vocals von Allison Krauss), "It Won’t Be Me" (ganz traditioneller, sehr emotionaler, wunderschöner Country-Waltz), "Somewhere Else To Fall"(Alecia im Stile der großen weiblichen Country-Ikonen), oder die flotten, dynamischen "I Cried All The Way To Kentucky" (humorvoller Text) und "Breaking New Ground" (dank des integrierten Spielraums für viele Soli geradezu ideal für Bluegrass-Jam-Sessions)! Passionierte Gesangsliebhaber werden sich an Alecia’s Duett mit Bradley Walker (wunderbare, warme Brad-Paisley-mäßige Baritonestimme) und am mit Gospelflair bestückten, abschließenden "Meet Me In Heaven Someday" laben. Toll auch das lockere, herrlich melodische "Letter from home", komponiert von Carl Jackson und Jennifer McCarter, das viele sicher auch noch in der Fassung der McCarters, Ende der Achtziger, in Erinnerung haben. Alecia Nugent’s zweites Werk „"A Little Girl... A Big Four Lane" besticht durch eine insgesamt sehr homogene Gesamtstruktur und lebt von der allseits spürbaren Freude aller Beteiligten, sich musikalisch einzubringen. Die Fans von Rhonda Vincent, Alison Krauss, den jüngeren Werken Dolly's, Patty Loveless' & Co. werden sich auch dem Zauber Alecia Nugent's nicht entziehen können. Carl Jackson hat dabei, wie nicht anders zu erwarten, erneut geschickt die Fäden gezogen. Sein Statement zu diesem klasse Werk: "It’s not absolutely hardcore bluegrass, and it isn’t absolutely country, either. We just tried to make a great album.” Und das ist ihnen wirklich gelungen! Wahrhaftig, ein großartiges Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Too Good To Be True - 3:22
2. Muddy River - 4:37
3. God Knows What - 3:12
4. A Dozen White Roses - 4:06
5. Where His Wheels Left The Road - 3:54
6. I Cried All The Way To Kentucky - 4:24
7. When It Comes Down To Us (It's All Up To You) (feat. Bradley Walker) - 3:00
8. You've Still Got It - 2:58
9. Breaking New Ground - 3:06
10. It Won't Be Me - 3:59
11. Letter From Home - 3:28
12. Somewhere Else To Fall - 3:15
13. Meet Me In Heaven Someday - 2:53

Art-Nr.: 3947
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too good to be true
Muddy river
God knows what
Where his wheels left the road
Letter from home

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Nugent, Ted - craveman [2002]
Je oller, desto doller! Paßt vielleicht ganz gut zu dem mittlerweilen 53-jährigen "Motor City Madman", denn nach seiner im letzten Jahr erschienenen Live-Orgie "Full bluntal nugity", läßt er's jetzt mit seinem neuen Studioalbum wieder gewaltig krachen. Wild, provokativ, und ungestüm, wie zu seinen allerbesten Zeiten! Da können sich die jungen Bands der Branche eine Scheibe abschneiden, was dieser Bursche an Power, Energie und musikalischer Urgewalt noch drauf hat. Roh, wild, laut! Unerbittlich singt und kreischt er, daß sich die Balken biegen, läßt er seine Gibson wimmern, brüllen, heulen, kratzen, jaulen und röhren, fegt mit zum Teil atemberaubender Geschwindigkeit über sein "Brett". Doch trotz aller Brachialität, trotz allen "Irrsinns" dieses scheinbar durchgeknallten "Rock-Warriors" haben die Songs gute Strukturen, sind stark wie zu seinen besten Tagen und bleiben beim Zuhörer hängen. Das verdient eine Menge Respekt! Es beginnt mit dem wuchtigen, völlig überdrehten, "Klstrphnky", gefolgt von dem bärenstarken "Crave" mit klasse Riffs und Soli, bei der die Gibson zum ersten Mal bis an ihre Grenzen gefordert wird. "Rawdogs & warhogs" hat das Zeug zu einem echten Klassiker - ein höllischer Rock'n Roll-Boogie mit durchgetretenem Gaspedal und *fliegenden" Gitarrenläufen. Da hat sicher auch die Heavy-Southernfraktion ihren Spaß dran, ebenso wie an "Damned if ya do", einem treibenden, riffigen "American Rock"-Kracher, wieder mit verrücktem Solo. "At home there" und "Goinn' down hard" klingen gar ein wenig nach ZZ Top und "My baby likes my butter on her gritz" kommt voller Schweiß und bluesy Jimi-like "Voodoo chile" Wah-Wah-Spielereien aus dem Lautsprecher. Den Abschluß bildet das wirklich sehr melodische Instrumental "Earthtones", dessen mitreißendes Gitarrenspiel sofort ins Ohr geht. Eine tolle Rock'n Roll-Hymne, die das Album fast gediegen (nicht leise) ausklingen läßt! Insgesamt haut er uns mit seinen beiden Mistreitern Marco Mendoza (Bass) und Tommy Clufetos (Drums) 56 Minuten lang eine Breitseite nach der nächsten um die Ohren. Frenetischer, fischer, derber Rock'n Roll eines ewig "jungen" Uncle Ted. Dieses mächtige Gewitter zeigt Ted Nugent in allerbester Form! Kommt mit gelungenem Booklet inklusive einer feinen Prägung in der Vorderseite.

Art-Nr.: 1286
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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O'Neal, Jamie - shiver [2000]
Lange erwartetes, von Keith Stegall (Alan Jackson) produziertes Debut der vielversprechenden Newcomerin. Moderne, leicht Piano-getränkte New Country-Musik mit einigen Pop-Anleihen. Viele Balladen. Sie hat eine kräftige Stimme, die in ihren guten Momenten manchmal ein wenig mit der von Martina McBride vergleichbar ist. Ein Duett mit Mark Wills. Enthält ihren ersten Top-40 Hit "There is no Arizona".

Art-Nr.: 1586
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Old Dominion - happy endings [2017]
Großartiges, neues Album der aufstrebenden und unter den Countryfans ordentlich von sich Reden machenden Band aus Nashville/Tennessee, der abermals ein prächtiger Wurf in Sachen Mainstream Country mit dezentem Pop-Einschlag gelingt. Toller Gesang, hervorragende Melodien und ein höchst ansprechendes, musikalisches Niveau vereinen sich in 12 erstklassigen Tracks, die nahezu alle mit immensem Hit-Potential gesegnet sind. Stark!

Hier ein Original U.S.-Review:

The band behind hits like "No Such Thing As A Broken Heart," “Break Up With Him” and “Song For Another Time” return with 12 track follow-up to “Meat And Candy.”
It has often been said that a band’s hardest album to make is their second album. The album after expectations have been placed based on markers established by their first album. While Happy Endings may have been hard to make for a band spinning plates between family obligations, tours, songwriting appointments and the very recording of the album, Old Dominion makes it all seem effortless. It’s not only a continuation of the formula from the Gold-certified debut Meat And Candy but also expanded on thanks to expansive melodies and sharper, more mature lyrical songs written by a band who knows who they are and what they’re good at.
With a dozen tracks, Happy Endings finds the narrator pleading with the woman of their dreams in “Be With Me” while the John Lennon-esque piano intro of “Shoe Shopping” gives away to some of the band’s trademark sing-song-y, wordy, lyrics with a great hook of “If you’re shoe shopping, why don’t you try me on for size.” This is the stuff great pop songs are made of. Strong harmonies drive the opening of “Not Everything’s About You” and that grounds the band’s southern roots and Milsap-80’s country/pop melodies while “Written In The Sand” seeks a declaration of a relationship, to see if it’s going the distance or if it’s going for speed (“Written in the stars baby or are we written in the sand”).
The melodies run deep on Happy Endings showcasing why Old Dominion has become one of the biggest bands in country music. And as proof, they serve up a twist with one of the most melodic, interesting songs on the album, “New York At Night.” The little curveball is that guitarist Brad Tursi is given the chance to be the lead vocalist instead of regular frontman Matthew Ramsey (The other members of the band consist of Geoff Sprung, Whit Sellers and Trever Rosen). "New York At Night" proves Brad Tursi’s a good lead vocalist too and he gives a Kings of Leon-like guitar solo for added measure. “A Girl Is A Gun” and “Hotel Key” both have lyrical moments that will leave you singing along while the live closer “Can’t Get You” gives folks some great insight to what makes the band so fun to see live.
Unbeknownst to fans who have only heard the radio hits is the fact that Old Dominion is quite adept at ballads and showcase as much on “So You Go,” a song about the feelings we all have gone through when you feel the ending of a relationship. “Still Writing Songs About You” is a second ballad on the project and it finds a guy who may be tangentially related to the guy in “So You Go” but this is a guy who is always inspired to write songs about the woman who owns his heart. It also feels like a cousin to “Song From Another Time.”
The mere fact that we haven’t talked about opening single “No Such Thing As A Broken Heart” is proof at how deep Happy Endings is. The band’s creativity and personality is evident in that song and the cover art of each of their three projects (This one being cross stitch). The “sophomore slump” is a very real thing in but it’s something Old Dominion needn’t worry about as they’ve successfully navigated a record with Happy Endings that suggests the band is not only here for a good time but they’re here for a long time.
(Matt Bjorke / Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. No Such Thing as a Broken Heart - 2.56
2. Shoe Shopping - 3.41
3. Not Everything's About You - 3.54
4. Hotel Key - 2.46
5. Be with Me - 2.49
6. Written in the Sand - 3.04
7. So You Go - 2.46
8. Stars in the City (feat. Little Big Town) - 3.19
9. New York at Night - 3.34
10. A Girl Is a Gun - 2.54
11. Still Writing Songs About You - 3.35
12. Can't Get You - Live - 3.15

Art-Nr.: 9513
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Old Dominion - meat and candy [2015]
Starkes Debütalbum der Newcomer-Band Old Dominion, die mit "Break Up With Him" sofort einen Hit in den Billboard-Country-Singlecharts landete. Auch wenn der Bandname vermutlich bei den meisten Leuten zunächst Achselzucken auslösen wird, werden einige der Bandmitglieder so Manchem beim Studieren von New Country-Alben zumindest unbewusst schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen sein, denn deren Frontmann Matthew Ramsey, Multiinstrumentalist Trevor Rosen und Gitarrist Brad Tursi haben bereits erfolgreich Stücke für keine geringeren Interpreten wie u. a. The Band Perry ("Chainsaw", "Better Dig Two"), Dierks Bentley ("Say You Do"), Chris Young ("Neon"), Craig Morgan ("Wake Up Lovin' You"), Tyler Farr ("A Guy Walks Into A Bar"), Kenny Chesney, Keith Urban, Blake Shelton, Sam Hunt oder die Randy Rogers Band kreiert. Zu den Dreien gesellen sich Whit Sellers am Schlagzeug und Geoff Sprung am Bass, als prominenter Gastspieler konnte sich Ilya Toshinsky noch an Banjo, Mandoline, Hi-String-, Resonator- und Akustikgitarre austoben. Beim Songwriting assistierten zum Teil Nashville-Größen wie Russ Copperman und Shane McAnally - letztgenannter hat ihr Major Erstlings-Werk "Meat And Candy" dann auch mit einem schön klaren, transparenten Sound produziert. Old Dominion haben sich dem klassischen, gut gemachten Mainstream Country verschrieben. Jedes Stück der insgesamt elf Tracks geht gut ins Ohr und weist erhebliches Hitpotential, sowohl in Richtung Country-, als auch der allgemeinen US-Billboard-Charts auf. Um die countrytypischen Feinheiten neben den durchaus prägnanten Gitarren aufzuspüren, muss man sehr aufmerksam zuhören. Die Songs haben ihr Fundament im Pop Rock, sind aber derartig schön und versiert eingespielt, dass man mit ihnen sofort "warm" wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Matthew Ramseys angenehmer, leicht rauchiger Stimme (Richtung James Otto, Pat Green ). Der Opener "Snapbac"“ bietet sofort rhythmischen Stoff für die heutige Jung-Generation, begleitet von euphorischen "Who-oh-oh"-Gesängen. Klasse hier das kurze E-Gitarren-Slide-Solo. Wunderbar instrumentiert ist das relaxte "Half Empty" (schöne Stratocaster- und E-Pianoklänge), bei dem Ramsey im Geiste neben einer Dame in der Bar metaphorisch sinniert, ob das Glas halb voll oder leer ist. Die Powerballade "Wrong Turns" enthält flapsige Synthie-Spielereien, aber auch tolle Heartland Twin-Gitarren. Herrlich das mega-cool groovende "Said Nobody", das zum Genießen kühler Drinks in der Bodega am abendlichen Palmenstrand einlädt. Ebenfalls gute Laune verbreitet auch das verspielte "Crazy Beautiful Sexy" und macht seinem Titel alle Ehre. Wunderbar eingängig auch das Piano-lastige, an Phil Vassar erinnernde "Nowhere Fast". Mit Handclaps rhythmisch unterlegt, nimmt einen vor allem der fröhliche Refrain von "Beer Can In A Truck Bed" gefangen. Klasse auch die E-Gitarrenbegleittöne inklusive des Solos. Der bereits zu Anfang erwähnte Hit "Break Up With Him" kombiniert hippen Sprechgesang in der Art eines Kip Moore mit melodischem Powerrefrain und starken E-Gitarren. Von einer angenehmen Akustikgitarre wird "Song For Another Time" eingeleitet und beendet, in dem so einige Hits vergangener Zeit wie "Browne-Eyed Girl", "Paradise City", "Candle In The Wind" etc. gewürdigt werden. Toll hier das heulende E-Gitarren-Solo. Das melodische und stark gesungene "Til It's Over" sowie das atmosphärische "We Got It Right" beenden ein harmonisches und sehr melodisches, instrumentell mit vielen Feinheiten erstklassig eingespieltes Gesamtwerk, das auf ganzer Linie überzeugt, sofern man die "Country-Fünf" auch "mal gerade sein" lassen kann. Auch das kunterbunt gestalte Cover Artwork mit den schrill kombinierten Süß- und Fleischköstlichkeiten, präsentiert von einer hübschen Dame passt da ins Schema. Zu Old Dominions "Meat And Candy" sollte bedenkenlos zugreifen, wer mit den letzten Sachen von Billy Currington, Tyler Farr, Sam Hunt, Kip Moore, Thomas Rhett & Co., aber auch einem Blake Shelton und Keith Urban sehr leben konnte. Insgesamt richtig gut gemachter, sehr kompetenter, dieser Tage hoch angesagter Nashville-Stoff , der ganz sicher eine Menge Hits abwerfen wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Snapback - 3.26
2. Half Empty - 2.50
3. Wrong Turns - 3.28
4. Said Nobody - 3.04
5. Crazy Beautiful Sexy - 3.08
6. Nowhere Fast - 3.08
7. Beer Can in a Truck Bed - 3.21
8. Break Up with Him - 3.27
9. Song for Another Time - 3.11
10. Til It's Over - 3.27
11. We Got It Right - 3.15

Art-Nr.: 9032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Old Dominion - same [2019]
Drittes, schlicht Old Dominion betiteltes, sehr überzeugendes Album von einer der erfolgreichsten, aktuellen U.S.- Countrybands. Die Fans der Jungs aus Nashville dürfen sich freuen, denn Old Dominion führen ihren so erfolgreichen Sound der ersten beiden Alben gekonnt fort. Da macht es einfach richtig Laune zuzuhören. 12 großartige, ungemein melodische Tracks voller herrlicher Harmonien, sehr frisch, sehr sommerlich, luftig, mit einem Hauch von Westcoast-Feeling, wie es einst die Eagles versprühten. Bei diesen vielen Ohrwürmern werden wieder eine Menge Hits abfallen, wie etwa das flockige "Make it sweet", das umgehend wieder die Chartspitze erreicht hat. Bester Mainstream New Country und Country Pop, der qualitativ über jeden Zweifel erhaben ist. Old Dominion einmal mehr mit einer hervorragenden Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

Old Dominion continues to channel clever lyrics, modern production and positivity into their new self-titled album. Across 12 tracks, the CMA Award winning band of Matthew Ramsey, Brad Tursi, Trevor Rosen, Geoff Sprung and Whit Sellers maintains their inspiring disposition while exploring deeper emotions.
The group puts an uplifting foot forward with the encouraging chart-topper “Make it Sweet” that opens their third studio project, leading into “Smooth Sailing,” a song that finds a silver lining in the midst of life’s obstacles as they optimistically sing, “come hell or high water/the sun’s gonna shine/might not be tomorrow/but I know I’m gonna find smooth sailing.” They share a similar sense of reflection on “One Man Band,” expressing a desire to no longer walk through life alone, longing to find someone to share the precious memories with.
Old Dominion begins to take on a more melancholy tone with “My Heart is a Bar,” the narrator coming to the revelation that he often feels taken advantage of in relationships, comparing his heart to a lonely bar where dwellers go to wash their woes away. “Well I’ve come to the conclusion/that true love is an illusion/you’re being used/or you’re using someone else,” Ramsey sings honestly. The five-member troupe continues to weave sorrow into creative lyricism on “Hear You Now,” injecting vulnerability into the main character who realizes that a past love’s prediction that he’ll end up alone should he not change his ways has come to fruition. They convey this sense of remorse through lyrics that portray the sound of pouring rain filling the silence, while the echo of “goodbye” rattles in his mind like a midnight train, finally hearing her words pierce “clear and loud” through the empty loneliness.
They follow this by stepping outside of their sonic realm with “I’ll Roll” that finds them whisking off on a journey around the world with a gypsy woman over a swampy, yet mellow melody. They connect to a similar soul on one of the album’s best numbers, “Paint the Grass Green.” Letting imaginative lyrics soar, the singers use vivid imagery to paint a picture of a woman who longs to venture beyond her comfort zone, the lyrics calling to mind the iconic scene in the Wizard of Oz when Dorothy steps into a world of color for the first time after living in black and white. “If you think the world looks better on that side of the fence/I’ll paint the grass green/like a Technicolor dream/if our love is fading babe/I’ll brighten up the sea/I’ll paint the grass green,” Ramsey sings over a shimmering pop-style melody.
The album ends on a truly humble note with “Some People Do.” The quintet lets poignancy take center stage with a lead character who takes responsibility for the pain he’s caused in the past, conveying a sincere desire to rectify his mistakes. Between Ramsey’s plaintive delivery and his bandmates’ gentle harmonies, it’s one of their most personal songs yet, particularly through such introspection as “some people quit drinking too much/and some people quit lying/some people decide to grow up/but it’s never good timing/most wouldn’t forgive/what I put you through/but I’m here tonight/hoping some people do,” the haunting marriage of piano and cello driving home the emotion of the words, making for an intimate and moving way to close the album.
Throughout the self-titled project, Old Dominion show that they’re diving beneath the surface to a more reflective place, relying as much on thought-provoking subjects matters as clever lyrics to tell their story – a combination that draws fans to their distinct sound and bright spirit.
(John Balsom / Sound like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Make It Sweet - 3:06
2. Smooth Sailing - 3:35
3. One Man Band - 3:06
4. Never Be Sorry - 3:25
5. My Heart Is a Bar - 3:59
6. Midnight Mess Around - 3:56
7. Do It With Me - 3:36
8. Hear You Now - 4:22
9. I'll Roll - 3:25
10. American Style - 2:48
11. Paint the Grass Green - 3:28
12. Some People Do - 3:14

Art-Nr.: 9916
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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