Artikel 646 bis 660 von 853 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60] [61-75] [76-90] [91-105] [106-120] [121-135] [136-150] [151-165] [166-180] [181-195] [196-210] [211-225] [226-240] [241-255] [256-270] [271-285] [286-300] [301-315] [316-330] [331-345] [346-360] [361-375] [376-390] [391-405] [406-420] [421-435] [436-450] [451-465] [466-480] [481-495] [496-510] [511-525] [526-540] [541-555] [556-570] [571-585] [586-600] [601-615] [616-630] [631-645] [646-660] [661-675] [676-690] [691-705] [706-720] [721-735] [736-750] [751-765] [766-780] [781-795] [796-810] [811-825] [826-840] [841-855]

 
Satcher, Leslie - gypsy boots [2011]
Tolles Album der angesehenen Nashville-Songschreiberin! Leslie Satcher ist vermutlich den meisten New Country-Fans ein Begriff. Die dürfte ungefähr so jedem, der Tonträger dieser Sparte besitzt ganz sicher schon über den Weg gelaufen sein, sie zählt nämlich mit zu den prominentestenn Songwiterinnen der Szene und hat für unzählige Leute wie u.a. George Strait, Patty Loveless, Vince Gill, Willie Nelson, Reba McEntire, Gretchen Wilson oder Martina McBride Kompositionen beigesteuert. Untergegangen ist vermutlich ein wenig, dass sie auch eine hervorragende Musikerin und Sängerin ist. Mit "Gypsy Boots" hat sie jetzt ihren bereits dritten Silberling am Start. Leslie Satcher stammt ursprünglich aus Paris, Texas, zog aber 1989 nach Nashville, um ihr Musikglück zu versuchen, was dann ja auch songwritertechnisch höchst erfolgreich geklappt hat. Ihr neues Werk zeigt sie nun wieder einmal als eigenständige Interpretin auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens. Das Album ist ein ungemein abwechslungsreiches Konglomerat aus angriffslustigen, Energie-geladenen, kraftvollen, oft schön swampigen, bluesigen, rootsigen, deltamäßigen Countrysongs, garniert mit einigen traditionellen Countryballden im Stile der großen Old School-Heldinnen, die allesamt eina, allerdings sehr dezentes, spirituelles Flair durchzieht (Leslie ist ein tiefgläubiger Mensch - ihre musikalische Karriere begann ja auch schon als Kind im Kirchenchor), ohne dabei, wie gesagt, zu dick aufzutragen. Schon bei den beiden Auftaktstücken "Where I Am" und "Delta Wedding" spürt man unweigerlich diese schwüle, schweißgetränkte Hitze des Südens, musikalisch umgesetzt auf herrlich authentische Art und Weise (beißend scharf gespielte Akustikgitarre, erdige, rockige Slidegitarren, sperrige Fiddle und schwer gurgelnde Orgeltöne, biestiger, keifender Gesang), das man unweigerlich den Drang verspürt, sich ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank zu fischen. Gleiches gilt für den Titeltrack, den sie in Zusammenarbeit mit Terri Clark und Jon Randall geschrieben hat und der von Clark bereits für ihr früheres Album "The Long Way Home" aufgegriffen wurde. Diese Version schneidet durch Satchers stärkeren Gesang noch besser ab. Große Klasse! "In The Shadows Of Your Wings" wird von einem leichten Heartlandtouch umwoben. Hier erinnert Satcher fast ein wenig an Heart-Frontfrau Ann Wilson (auch optisch ein ähnlicher Typ), als hätte die plötzlich Bock auf Country bekommen. Der wohl rockigste Song ist das von ihr zusammen mit Jim Beavers komponierte "And The Well Run Dry" ein richtig schön aggressiv gesungener Kracher mit satten E-Gitarren. Es gibt natürlich eine ganze Reihe Lieder in typisch traditioneller retrobehafteter, purer Countrymanier ("Reason To Hang On", "Sing Like Loretta Lynn", "Lonely Don’t You Know When To Leave", "If I Had Wings" - z.T. richtig schöne "Schwofer"), die mit Steel, Fiddle und den allseits beliebten, emotionalen Countryrefrains daherkommen. Klasse ebenfalls "Rock Of Love", bei dem man die Handschrift von Mitschreiber Vince Gill (Song ist auch auf seinem "These Days"-4er-Album von 2006), deutlich erkennen kann. Auch das mit Delbert McClinton und Al Anderson kreierte, sehr fetzige "Somethin' 'Bout You Lovin'" verbreitet mächtig Laune (furioses Honky Tonk-Piano in Jerry Lee Lewis-Manier)."Tough" ist, wie der Titel es kurz und bündig ausdrückt, ein richtig tougher Countryrocker, der, Kenner werden es wissen, auch auf Kellie Pickler's, vor einigen Monaten erschienenem bärenstarkem "100 Proof"-Silberling zu finden ist. Wieder weiß Leslie hier mit ihrer Stimmstärke zu punkten. Ein weiteres mit Jon Randall komponiertes Stück, "Where that train was going", hat erneut dieses schöne, swampige Bluesfeeling. Ganz am Ende "röhrt" sie dann nochmal so richtig, ohne instrumentelle Begleitung, bei "Georgia Trip '56" los, das von einem damaligen Besuch ihres Vaters bei der Verwandtschaft erzählt. Mann, kann die singen! Beeindruckend! Leslie Satcher's drittes Album "Gypsy Boots" lässt die erfolgreiche Songschreiberin mal in ganz anderem Licht erscheinen. Die Dame hat nicht nur kompositorisch gewaltige was zu bieten, sondern braucht sich auch als Interpretin vor keiner der arrivierten, weiblichen Größen Nashville's zu verstecken. Im Gegenteil! Ein Riesen-Kompliment an Leslie Satcher für dieses exzellente Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Where I Am 3:40
2. Delta Wedding 4:13
3. In the Shadow of Your Wings 4:02
4. Gypsy Boots 3:23
5. Reasons to Hang On 3:41
6. And the Well Run Dry 2:39
7. Sing Like Loretta Lynn 3:14
8. Lonely Don't Know When to Leave 3:53
9. Rock of Your Love 3:23
10. Tough 2:50
11. Somethin' 'Bout Your Lovin" 2:53
12. Where That Train Was Going 4:34
13. If I Had Wings 4:06
14. Georgia Trip '56 (Big Daddy) 3:19

Art-Nr.: 7802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where I am
In the shadow of your wings
Gypsy boots
Reasons to hang on
Lonely don't know when to leave
Tough
Somethin' 'bout your lovin'

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Sawyer Brown - can you hear me now [2002]
Zu ihrem 20. Bandjubiläum liefern Sawyer Brown mit ihrem 18. Werk "Can you hear me now" wohl eines ihrer stärksten ab. "Country's rowdy twentysomething party boys" der 80iger und frühen 90iger Jahre sind reifer und älter, vielleicht sogar etwas ernster, nachdenklicher und sentimentaler geworden. Das spiegelt sich positiv in der Auswahl ihrer Songs wider. Natürlich gibt es immer noch die fetzigen, fröhlichen, gut losgehenden, voller Clichès steckenden, typischen Sawyer Brown-Country-Party-Pop-Rocker, doch sie schlagen auch hin und wieder, vor allem textlich, etwas bedächtigere Töne an. Musikalisch geht es überwiegend flott zu Werke. Basis ist ein gitarrenorientierter Sound, aus dem Mark Miller's typischer Gesang hervorsticht, unterstützt von breitem, mehrstimmigem Harmoniegesang. Das Songmaterial (bei 5 Tracks hat Dave Loggins als Autor mitgewirkt) ist sehr gelungen, gespickt mit ein paar Highlights, die die Jungs an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten. Zum Beispiel das Titelstück, eine sehr flockige, melodische, frische Nummer mit feinem Gitarrendrive und prächtigem Harmoniegesang, das ganz typische, pop-rockige, fröhliche "I need a girlfriend", die lockere, akustisch orientierte, flotte Single "Circles", die knackige Ballade "Where was I", die lässige, frische, sofort ins Ohr gehende New Country-Nummer "When the sun don't always shine", begleitet von feiner Fiddle und Steel, oder der NRBQ-like Boogie Countryrocker "Hard hard world" mit seinen nachdenklichen Lyriks! "Can you hear me now" zeigt einen deutlichen Formanstieg bei Sawyer Brown. Sehr erfreulich! Ein dem Jubiläum würdiges Album!

Art-Nr.: 1616
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Schlegel, Becky - dandelion [2010]
Möchte man für Countrymusic einmal das Adjektiv "edel" verwenden, so trifft dies wohl unumwunden auf das neue Album der wunderbaren Becky Schlegel zu. "Dandelion", das bereits siebte Werk der lange Jahre in Minnesota ansässig gewesenen, aus South Dakota stammenden und nun nach Nashville übergesiedelten Singer-Songwriterin, ist eine ganz exquisite Darbietung völlig entspannter, reiner, aus bluegrassigen Wurzeln entspringender, semi-akustischer Countrymusic mit einem Hauch von Americana und Folk. Erhabene Schönheit, vollendete Musikalität und wundervolle Melodien erzeugen eine Magie, der man sich kaum entziehen kann. Kritallklarer Gesang, ein sehr transparenter, ebenso klarer Sound und sparsame Arrangements aus akustischen Gitarren, Banjo, Mandoline, Dobro, auch einmal einem schönen Piano, einer heulenden Steelguitar und einer im Hintergrund agierenden, absolut unaufdringlichen E-Gitarre, rhythmisch unterstützt von einem warm zupfenden Bass und schön dezent, aber effektiv eingesetzten Drums und Percussion bestmmen das Geschehen. Becky's genauso fragil wie kraftvoll wirkende, großartige Stimme empfindet man zuweilen wie eine wohl klingende Mischung aus Alison Krauss, der großen Dolly Parton und Jewel Kilcher. Auch musikalisch passt dieser Vergleich, wobei man durchaus in ihren Liedern auch auf Spuren von Emmylou Harris, Nanci Griffith, Rhonda Vincent und Patty Griffin stösst. Begleitet wird sie neben ihrer derzeitigen Live-Band (dort spielen u.a. solch grandiose Picker wie der exzellente Randy Kohrs, der ebenfalls gerade mit einem tollen Album in Erscheinung getretene Josh Williams und Missy Raines) von eine Reihe von Ausnahmemusikern wie Benny Weinbeck (Piano) Kenny Wilson (E-Gitarre, Pedal Steel), Phil Hey (Drums, Percussion) Brian Fesler (Banjo, Acoustic Gitarre, E-Gitarre) und Gordon Johnson (Bass). Becky Schlegel beschreibt die Songs als sehr relaxt und spontan, die Atmosphäre als überaus natürlich und intim. Und das kommt einfach großartig und sehr authentisch rüber. Eröffnet wird das Album mit dem feinen "Anna", das einer musikalischen Kreuzung von Alison Krauss und Jewel sehr nahe kommt. Eine faszinierend und lässig zwischen Country und Folk hin und her balancierende Singer-Songwriter Nummer mit engelhaftem Gesang Becky's, spartanisch instrumentiert, ausschließlich mit akustischer Gitarre (gespielt von Becky Schlegel selbst), großartigem Standup-Bass und kaum wahrnehmbaren Fills einer elektrischen Gitarre. Nach dem Titelstück "Dandelion", einer tollen, von Brian Fesler's markantem Banjospiel geprägten, grassigen Americana-Nummer, folgt mit dem lockeren, flockigen, voller herrlicher Steelguitar-, Mandolinen- (Josh Williams) und Acoustic Gitarren-Passagen steckenden "Colorado line" ein wunderschöner, frischer, "flowing" Countrysong mit absolutem Gänsehaut-Charakter. Von einer wundervollen Natürlichkeit und Ursprünglichkeit geprägt ist das folgende "Nowhere bound". Eine geradezu hinreissend vorgetragene, entspannte, unverfälschte Americana-/Countrynummer, eingepackt in einem, aus der spröden Schönheit und wohligen Wärme exzellenten E-Gitarren-Spiels (schöne Baritone-Klänge), glasklarer Acoustic Gitarren-Begleitung und trockener Percussion "gestrickten" Mantel. Dieses "gritty" Ambiente und Becky's prächtiger Gesang bilden eine unwiderstehliche Kombination. Herrlich! Wie zum Beispiel auch die von feinen Pedal Steel- und E-Gitarren-Linien durchzogene, flockige, reine Countrynummer "I never loved you cowboy", das lockere, traumhaft melodische, ein wenig an Nanci Griffith's vergangene, glanzvolle Country-Tage erinnernde "Cincinnati" (wimmernde Steelguitar, prächtiges Banjo-Picking), die leicht bluegrassig angehauchte, wie ein feines, klares Rinnsal in unsere Ohren fliessende, von schönem Gitarren- und Mandolinenspiel begleitete, wohlig plätschernde Acoustic Country-Nummer "Reunion" (die dezenten Mundharmonika-Klänge sorgen für zusätzliche Frische und Natürlichkeit), u.s.w., u.s.w.! Ein absoluter Hochgenuss frischer, reiner, dezent Americana-angehauchter, natürlicher, semi-akustischer Countrymusic dieses "sweet songbird of the prairie", wie Becky Schlegel einst überaus treffend von einem amerikanischen Journalisten bezeichnet wurde.

Die komplette Songliste:

1 Anna - 3:35   
2 Dandelion - 3:24   
3 Colorado Line - 4:48   
4 Nowhere Bound - 4:04   
5 I Never Loved You Cowboy - 3:56   
6 I Never Needed You - 4:45   
7 So Embarrassing - 4:00   
8 The Way You Are - 4:39   
9 Don't Leave It Up To Me - 4:16   
10 When It Rains - 3:39   
11 Cincinnati - 2:44   
12 Reunion - 3:51   
13 If I Were A Poet - 2:27

Art-Nr.: 6869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Anna
Colorado line
Nowhere bound
I never loved you cowboy
Cincinnati
Reunion

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Seals, Brady - play time [2009]
Countrymusic, genauer gesagt "rockin'" Countrymusic (man kann sie auch als "Hillbilly Rock" bezeichnen) kann so viel Laune machen. Klassische Traditionalisten, straighte Countryrocker, anspruchsvolle New Country-Fans, wie auch für modernen, esperimentierfreudigen Countryspass offene Gesellen - sie alle werden ihre helle Freude an "Play time" haben, denn das ist einfach nur wunderbarerer, herrlicher, losgelassener, unbeschwerter "pure country fun"! "Kinder erinnern uns immer wieder daran, dass die 'Zeit des Spielens' ein essentieller Teil unserer täglichen Routine ist", sagte einst der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882). Recht hat er! Viel zu oft verlieren Erwachsene die wirklich wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen. Arbeit, Hektik, Zeitdruck und Stress bestimmen den Alltag. Dabei ist es so wichtig auch mal Zeit für sich selbst zu finden. Vollkommen simple Dinge können die Lebensqualität wieder deutlich steigern: Ein tolles Buch lesen, mit Freunden ausgehen, ein Konzert besuchen, oder einfach mal ein aufmunterndes, nichts weiter als Spass verbreitendes, schönes (Country)Album hören. Und genau hier kommt Brady Seals' (ex-Little Texas, ex-Hot Apple Pie) großartiges, neues Solo-Album ins Spiel, denn es ist "all about having a good time". Seals, vor rund 20 Jahren mit Little Texas in der Countryszene ganz oben (Co-Autor solcher Riesen-Hits wie "God bless Texas", "Amy's back in Austin" und "My love"), liebte es schon immer, ein wenig zu provozieren und musikalisch die Dinge umzusetzen, die ihm wirklich Freude bereiten. Kommerzieller Erfolg war zweitrangig. Er liess sich nie verbiegen. Es zählt nur die einhundertprozentige Identifikation mit der eigenen Arbeit, nichts weiter. Und das kommt auch bei "Play time" wieder eindrucksvoll rüber. Was für großartiges Songmaterial! Abwechslungsreich, rockig, experimentierfreudig, rough, völlig unbeschwert, voller Dynamik und mit immenser musikalischer Klasse gehen er und seine exzellenten Begleitmusiker (u.a. Jeff King, Wayne Killius, Bruce Bouton, Larry Franklin, Stan Lynch, Tom Bukovac, Dwight Yoakam und bei 3 Songs auch die alten Kollegen von Hot Apple Pie) ans Werk. Die Jungs haben mit ihren Stücken "about beer and girls, who like to drink and party" und allerlei sonstigen brisanten und verbotenen Dinge, auf die wir lieber nicht näher eingehen, richtig Spaß - und wir mit ihnen. Wunderbare Melodien, viel Schwung und herrliche Hooklines ziehen sich durch die Songs. Das Zeug geht nicht nur in die Beine (hier ist jede Menge "Stoff" vorhanden, der die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzfläche treiben wird), sondern auch in die Ohren. Trotz aller Freude am Ausprobieren (abgefahren beispielsweise das von funkigen Rhythmen und Rap-ähnlichem Sprechgesang geprägte, vordergründig wohl so manchen Traditionalisten in den Wahnsinn treibende, dennoch durchaus klassisch Country-verwurzelte, prächtig hängen bleibende "Farm boy", oder das verrückte Techno-Squaredance-Experiment "Asking questions") und den kernig rockigen Klängen (bis auf die soeben erwähnten Tracks hören wir weitestgehend sehr dynamischen, geradeaus gespielten, puren Honky Tonk-Rock) sind die Wurzeln immer durch und durch klassisch Country. Würzige E-Gitarren, straighte Riffs, immer wieder ergänzt durch klimperndes Piano, schöne Steelguitar und surrende Fiddle, bestimmen das Bild. Und Brady Seals ist zudem ein klasse Sänger! Nahezu jeder Song ist ein Highlight für sich. Nehmen wir beispielsweise den erdigen, mit einem tierischen Drive ausgestatteten, toughen Roadhouse Honky Tonker "Eeny Meny Miny Moe" (satte Gitarren, feurige Slide, erinnert etwas an Dan Baird's "Keep your hands to yourself" - nur mehr Country), den einen Heidenspass verbreitenden und jedem Cowboy richtig "Feuer unterm Hintern" machenden Two-Stepper "Ho down" (die Tanzflächen werden voll sein bei diesem "Heuler"), den genauso fetzigen wie traditionellen Honky Tonk Country-Rock'n Roller "Been there, drunk that", der wie eine grandiose Kombination aus dem klassischen Rodney Crowell und Dwight Yoakam klingt (permanent nach vorn gehendes Drumming, klimperndes Piano, heulende Fiddle, jaulende Steel, erdige E-Gitarre), den schwungvollen, klassischen, rockigen Countryfeger "Trucker song" (starke Baritone E-Gitarre), den total traditionellen, mit schöner Fiddle und Steel garnierten, knackigen, rauen Gitarren-Country-Riff-Rocker "Better every beer" (im übrigen eine Billy Yates-Nummer), und, und, und - das alles ist eine tolle Ansammlung von prächtigen "fun-lovin' tongue-in-cheek"-Songs! "Play time" will nichts mehr als pure Freude bereiten - und das gelingt zu einhundert Prozent! Bravo Brady Seals!

Das komplette Tracklisting:

1 Eeny Meny Miny Moe - 3:28   
2 Ho Down - 2:51   
3 Been There, Drunk That - 3:01   
4 Trucker Song - 2:57   
5 Better Every Beer - 3:09   
6 Farm Boy - 2:48   
7 Askin' Questions - 3:25   
8 Everybody Smokes in Hell - 3:29   
9 You'll Come Running - 3:24   
10 Bubba's Pimpin' Ride - 3:12   
11 Farmer Brown - 2:54

Art-Nr.: 6619
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Eeny Meny Miny Moe
Ho down
Trucker song
Better every beer
Farm boy
Askin' questions
You'll come running

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Secret Sisters, The - put your needle down [2014]
Faszinierend, was diese beiden Mädels präsentieren! Als die Geschwister Lydia and Laura Rogers aus dem US-Bundesstaat Alabama mit ihrem von T Bone Burnett produzierten Debut vor 3 1/2 Jahren auf der Bildfläche erschienen, lag ihnen die Musikwelt sofort zu Füßen. Zu Recht! Nun folgt das zweite Album, wieder produziert von Burnett (er spielt zudem diverse Gitarren), und auch das ist ein einfach hinreissendes, wundervolles Teil geworden. Ausgestattet mit fantastischen Stimmen (tolle Harmonies), in der Lage großartige Songs zu komponieren und umgeben von herausragenden Musikern (u.a. Gurf Morlix-Gitarre, Jay Bellerose-Drums, Zachary Dawes-Bass), spielen die beiden einen geradezu magischen Mix aus Americana, Rootsrock, -pop und Country in der Tradition solcher Größen wie Buddy Miller, Emmylou Harris, Patty Griffin, The Avett Brothers, auch Lucinda Williams und Robert Plant's Band of Joy - und doch sind sie, gerade wegen ihres umwerfenden Gesangs, einzigartig. Allein schon solche bärenstarken Songs wie das flotte "If I don't", das aus den allerbesten Tagen der Dixie Chicks stammen könnte, der knackige, sehr rootsrockige Opener "Rattle my bones" (ausgestattet mit einer prächtigen Melodie und einem herrlichen, zwischen dem modernen Folkrock der Lumineers und einem gewissen Bo Diddley-Bluesflair balancierenden Feeling), dem "geheimnisvollen, swampigen "Iuka" (könnte aus einem David Lynch-Film stammen), die wunderschöne Americana-Ballade "Let there be lonely" mit ihren vielschichtigen Gitarren (vorzügliche Baritone-Gitarre), das an die Everly Brothers erinnernde "Lonely island", oder das traumhaft melodische, schwungvolle, mit einem faszinierenden Fifties-Buddy Holly-Rock'N Roll-Flair behaftete "Black and blue" sind schon die Investition für das komplette Album wert. Erneut ein ganz großer Wurf der Secret Sisters. Pure Magie!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattle My Bones - 3:40
2. Iuka - 4:42
3. Dirty Lie - 2:54
4. The Pocket Knife - 4:34
5. Let There Be Lonely - 3:10
6. Black And Blue - 3:30
7. Lonely Island - 2:32
8. I Cannot Find A Way - 3:12
9. If I Don't - 3:53
10. Good Luck, Good Night, Goodbye - 3:34
11. Bad Habit - 4:44
12. River Jordan - 3:17

Art-Nr.: 8534
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Secret Sisters, The - you don't own me anymore [2017]
Großartiges, neues Album von Lydia and Laura Rogers aus dem US-Bundesstaat Alabama, aka The Secret Sisters, die, ausgestattet mit fantastischen Stimmen (hinreissender Harmonie-Gesang), erneut einen geradezu magischen Mix aus Folk, Country, Bluegrass, Gospel, Roots und Americana präsentieren. Songs wie etwa der folkig swingende Opener"Tennessee river runs low", das auf einem dem früheren Neil Young ähnelnden Groove basierende, auch ein wenig an The Band erinnernde "Mississippi", die erneut folkig agehauchten Americana-Nummern "Carry me" und "'Til it's over", das mit dem Material der jungen Emmylou Harris vergleichbare, wunderschöne "He's fine", das grassige "King Cotton", oder der herrliche, traditionelle Country-Waltz "Little again" zeigen eindrucksvoll, über welch außergeöhnliches, vielseitiges musikalisches Gespür die beiden und ihre exzellenten Begleitmusiker verfügen. Zum Genießen!

Hier ein Original U.S.-Review:

The Secret Sisters, much like the characters in some of their songs, know a thing or two about surviving. After a meteoric debut in 2010 shepherded by the likes of Dave Cobb and T Bone Burnett and heaps of praise for both their self-titled, cover-heavy album and their live shows, they found themselves dropped by their label, set adrift in a management change, and embroiled in a lawsuit. Ultimately, the sisters – Lydia and Laura Rogers – had to file personal bankruptcy. They went from opening shows for Bob Dylan and Paul Simon to cleaning houses to make ends meet. That’s a pretty tough spot from which to think about new music, but amid all the chaos, new songs were brewing. A nudge from Brandi Carlile (who ended up producing, along with her bandmates the Hanseroth twins) and a successful crowdfunding campaign brought You Don’t Own Me Anymore to life.
And what a vivid, beating-heart life it is. It’s hard to put this album on as background music when the characters reach out so openly, the music spills out so energetically, and the harmonies pull heartstrings so earnestly. Listen, each song compels, and learn something. Or at least feel something – and it seems nearly the whole range of human emotion is represented here, as realistically as a phone call from a friend or the pages of a diary.
Opening track “Tennessee River Runs Low” (check it out in the video below) is a delightfully retro-sounding declaration of intent – a statement that the Sisters are back and ready for whatever life might wish to dish out. And what follows is equally compelling and just plain great to listen to. “He’s Fine” captures with aching realism the heartbreak of being alone after the one you love ends up loving someone else, and “To All the Girls Who Cry” is a warm hug and a glass of wine to all sisters who are hurting. Title track “You Don’t Own Me Anymore” is simultaneously lovely and dark in sound, a chronicle of the process of standing up after being knocked down. It’s an entirely new take on an age-old theme – something the Secret Sisters prove on this album they excel at.
The sisters’ soaring harmonies sound like a letter found in a closet, nostalgic and classic – yet utterly modern as applied to songs that capture life in our own time. On You Don’t Own Me Anymore, the Secret Sisters have found their sound, and appear utterly at home and here to stay.
(Stacy Chandler / No Depression)

Das komplette Tracklisting:

1. Tennessee River Runs Low - 3:41
2. Mississippi - 4:23
3. Carry Me - 4:05
4. King Cotton - 3:12
5. Kathy's Song - 3:43
6. He's Fine - 3:43
7. To All the Girls Who Cry - 4:22
8. Little Again - 4:03
9. You Don't Own Me Anymore - 3:51
10. The Damage - 3:26
11. 'Til It's Over - 2:56
12. Flee as a Bird - 2:35

Art-Nr.: 9472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee river runs low
Mississippi
Carry me
King's cotton
He's fine
Little again
'Til it's over

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Seldom Scene - long time... seldom scene [2014]
Seit über 40 Jahren besteht diese legendäre, überaus einflussreiche Bluegrass-Formation nun schon Jetzt haben sie in ihrer aktuellen Besetzung, es ist die längste unveränderte in der Historie der Band, noch einmal 16 ihrer großen Klassiker neu eingespielt und dafür ein paar alte Weggefährten, wie die Original-Mitglieder John Starling und Ton Gray, sowie Emmylou Harris eingeladen, sie bei dem ein oder anderen Song zu unterstützen. Das Ergebnis ist großartig. Toll zum Beispiel die neue Fassung von Herb Pedersen's "Wait a minute" oder Gram Pasons' "Hickory wind". Edle, exquisite Bluegrass-Musik von einer der ganz großen Bands des Genres. Enthält ein feines, 36-seitiges Booklet!

Die Original-Produktbeschreibung:

For more than four decades, profoundly influential bluegrass band The Seldom Scene has shared its undeniable talent, progressive repertoire, and creative spirit both in the studio and on stage. Long Time: Seldom Scene features fresh interpretations of 16 oft-requested tunes and is the band's first studio album since the GRAMMY-nominated album Scenechronized in 2007. It's a family reunion in all the best ways, featuring the current and longest-running lineup, joined by founding members Tom Gray and John Starling and guests Chris Eldridge, Emmylou Harris, and Rickie Simpkins.

Das komplette Tracklisting:

1. California Cottonfields - 3:04
2. Wait a Minute (feat. John Starling) - 5:13
3. What Am I Doing Hangin' Round - 2:49
4. Hickory Wind (feat. Emmylou Harris) - 4:02
5. I'll Be No Stranger There - 2:19
6. Walk Through This World with Me - 2:32
7. Big Train (From Memphis) - 2:45
8. With Body and Soul (feat. Emmylou Harris, Tom Gray, John Starling) - 3:21
9. Paradise - 2:56
10. It's All Over Now, Baby Blue - 3:20
11. Mean Mother Blues (feat. John Starling) - 3:07
12. My Better Years - 3:42
13. Little Georgia Rose (feat. Tom Gray) - 2:54
14. Like I Used to Do - 4:09
15. Through the Bottom of the Glass - 2:42
16. Lorena - 5:26

Art-Nr.: 8553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Seven Mary Three - day & nightdriving [2008]
Ungemein starkes Rootsrock-Album des Quartetts aus Virginia, das sich hier in einem nahezu völlig neuen musikalischen Gewand präsentiert! Seven Mary Three und Rootsrock? Jawohl! Die Band ist älter und reifer geworden, und das im besten Sinne dieser Aussage! Viele werden die Truppe um den großartigen Sänger, Songwriter, Gitarristen und Frontmann Jason Ross noch aus den Neunzigern kennen, als sie mit ihrem Grunge-ähnlichen Alternative Hardrock-/Modern Rock (nicht selten verglich man sie, obwohl das schon damals nur bedingt zutraf, mit Pearl Jam zu deren "Ten"-Zeiten) und Alben wie "American standard" oder "Rock crown" die Top 40 der Rock-Charts enterten und beachtliche Erfolge feierten. Doch auch damals zeigten sie zwischendurch schon immer mal dezente Ansätze für rootsigere, zurückhaltendere Töne. Vor allen Dingen aber hatten sie ein Händchen für bestens hängen bleibende Melodik. Mittlerweile stehen Seven Mary Three schon lange nicht mehr im Rampenlicht. Dennoch sind sie musikalisch gereift und spielen völlig zwanglos die Musik, die sie wollen. Im Laufe der Jahre haben sie sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Sound entfernt um sich den rootsigeren Klängen immer mehr zu nähern. Heute ist der Wandel endgültig vollzogen, sind die Roots-Wurzeln ausgeprägter denn je. Seven Mary Three sind endgültig "erwachsen" geworden und spielen ihr ganzes Rootsrock-Potenzial mit einer Hingabe, Intensität und Songkraft aus, die man einst dieser Band nicht zugetraut hätte. "Day & nightdriving" ist ein ganz wunderbares, überaus inspiriertes Album geworden, dessen 12 erstklassige Songs eine Bandbreite von dreckigem Gitarren-Rootsrock, über eingängige, radiotaugliche Roots-Pop-Nummern, "warm and mellow" Retro-Countryrock, kratzigem, staubigem Americana und stripped-down Singer-Songwriter Balladen abdecken. Kantige, "roughe" Phasen treffen auf großartige Melodien! Ein unterschwellig rauer, ehrlicher, schnörkelloser, direkter Sound, erdige Arrangements aus akustischen und elektrischen Gitarren (zuweilen blitzt mal ganz dezent ein markantes Riff ihrer Vergangenheit auf), angerauter, trockener Gesang und ein prächtig hängen bleibendes, durchaus simples, aber klug und natürlich arrangiertes, gehaltvolles Songmaterial (will man Vergleichsgrößen bemühen, so könnte vielleicht eine Counting Crows meets Drive-By Truckers-Schnittstelle der Sache am nächsten kommen) - das ist die Philosophie, die Seven Mary Three heute ausleben und die eindrucksvoll die bis dato versteckten Stärken der Band offenbart. Das ist eine klasse Truppe! Klasse Acoustic Gitarren-Riffs prägen das wunderbar trocken vorgetragenes Intro des starken Openers "Last kiss", bis nach etwa 40 Sekunden von hämmernden Drums unterstützte, fette E-Gitarren-Riffs hinzukommen - der Drive nimmt zu, die Power ebenso, und vor allem auch die Intensität! Die Nummer ist ein toller, kantiger, dennoch absolut melodischer Rootsrocker, der einen sofort in seinen Bann zieht. Mit unter anderem der wunderbaren, angerauten, von unterschwellig "zerrigen", kratzigen Klängen bestimmte, aber prächtig in unseren Ohren verweilende Roots-Midtempo-Nummer "Laughing out loud", dem flotten, von fetten E-Gitarren-Riffs umsäumten, trockenen, einen schön lockeren Drive aufbauenden, serh erdig gesungenen "Was a ghost", der lockeren, etwas folkig angehauchten, sehr "trinkfreudig" und fröhlich intonierten Alternate Country-Rocker "Dreaming against me", der ruhigen, von feiner Acoustic Gitarre, Piano und staubigem Gesang bestimmte Ballade "Hammer & a stone", der satten Midtempo Rootsrock-/pop-Nummer "Break the spell (klasse Gitarren), der wunderschönen, melodischen, von frischen, transparenten Americana-/Roots-Gitarren begleiteten, entspannten Ballade "Strangely at home here" und dem rootsigen, lässigen, mit zurückhaltenden Steelguitar-Klängen angereicherte Countryrocker "Upside down" folgen etliche weitere, großartige Nummern, die Seven Mary Three wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit bescheren werden, wenn auch diemal auf neuem Terrain! Ein klasse Album! Seven Mary Three auf dem kreativen Zenit ihrer bisherigen Karriere!

Art-Nr.: 5554
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last kiss
Laughing out loud
Was a ghost
Dreaming against me
Strangely at home here
Upside down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
SheDaisy - fortuneteller's melody [2006]
Brandneues Album des Geschwister-Trios und wow, nicht was für ein schön anzusehendes Cover, sondern vor allem was für eine klasse Musik! Die Rede ist von den drei attraktiven Osborn-Schwestern (Kelsi, Kristyn, Kassidy), seit Ende der Neunziger Jahre als SHeDAISY ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der poppigeren New Country-Sparte Nashville’s! Um es vorwegzunehmen mit "Fortuneteller’s Melody" werfen die "Sisters K" ihr wohl bis dato bestes Werk ins Rennen, dass ohne zweifel erneut die Hörergunst im Sturm erobern wird. Nach einigen früheren verkaufstechnischen Turbulenzen war man mit dem feinen, schon reifer wirkenden "Sweet Right Here" vor zwei Jahren wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und erreichte in den USA sogar Goldstatus. So ist es absolut nachvollziehbar, dass man auch für das neue Album grundsätzlich am Konzept des Vorgängers festgehalten hat. Und doch gibt es eine erneute Steigerung zu vermelden: Das ausgewählte Songmaterial war nie besser, SheDaisy klangen nie frischer, flotter und vor allen Dingen knackiger (das geht zum Teil schon in die angerockte Richtung einer Sheryl Crow), die kraftvolleren Uptempo-Nummern sind klar in der Überzahl, und die herrlichen Melodien und Harmoniegesänge sind noch ausgeprägter! Noch etwas hat sich verändert: Dann Huff, der ihren Weg bis in der Vergangenheit produktionstechnisch begleitete, wurde diesmal durch John Shanks ersetzt, der bereits höchst erfolgreich mit Künstlern wie Melissa Etheridge, Kelly Clarkson, Keith Urban, besagter Sheryl Crow und auch Bon Jovi zusammenarbeitete, allerdings in früheren Zeiten auch schon den ein oder anderen Song zusammen mit Kristyn Osburn komponiert hatte. Die Musiker-Mannschaft hat sich zwar numerisch verringert, wurde aber auf den relevanten Positionen dafür um so qualitativer besetzt (u.a. Dan Dugmore, Tom Bukovac, Jonathan Yudkin und natürlich John Shanks)! Kompositorisch war wie immer Kristyn Osburn alleinig mit diversen Partnern federführend. Diesmal fand sie allerdings mit Sheryl Crow ("Whatever It Takes" und "Healing Side") und Don Schlitz ("In Terms Of Love") zwei echte Hochkaräter an ihrer Seite, deren kreative Inputs auch mit zu den Highlights des durchweg starken Albums zählen. Aber es muß auch konstatiert werden, dass ihre übrigen, bewährten "Spezies", wie u. a. Connie Harrington, Johm Shanks, Tim Nichols oder Jason Deere einmal mehr zum insgesamt sehr ausgeglichenen, auf hohem Niveau liegenden Gesamtergebnis beitrugen. Die erste Single "I’m Taking The Wheel", ein tolles, kraftvolles, dynamisches Banjo-unterlegtes Stück der Marke Keith Urban/Jo Dee Messina, mit klasse Bukovac-E-Gitarren-Solo, hat sich bereits, mit stark steigender Tendenz, in die Billboard-Country-Singles-Charts gemischt. Neben den meisten knackigen, mit viel Pfiff und positiver Energie ausgestatteten, die größten Teils zwischen Mid- und Uptempo variieren, werden diesmal bei "Kickin’ In" und "Burn Down The House" sogar recht rockige Töne angeschlagen, wobei Tom Bukovac sein Können an den E-Saiten einmal mehr eindrucksvoll in Szene setzt. Kassidys Gesang ist charmant, kraftvoll und variabel und wirkt noch einen Tick ausgereifter als beim Vorgänger. Ein prächtiger Beleg dafür ist beispielsweise das wunderbar melodische, melancholische, nur mit Dobro, Steel, Akustikgitarren und dezenten Streicherpassagen eingespielte Abschlusslied "She Gets What I Deserve", das, wie so oft in SHeDAISY-Songs, thematisch einen Beziehungskonflikt reflektiert. Fazit: "Fortuneteller’s Melody" unterstreicht in bester Manier, wie kompetent und gekonnt Mainstream (New)Country-Pop gespielt werden kann! SheDaisy sind ein Parade-Beispiel dafür! Dazu kommt ein nett anzuschauendes Booklet mit allen Texten! Auch ohne Wahrsagerqualitäten: Diese CD wird mit Sicherheit ein Hit! Und sie haben es verdient, denn, wir wiederholen es gern, es ist ihre bis dato stärkste Leistung! Fein gemacht, liebe Osborn-Sisters! Daniel Daus)

Art-Nr.: 3951
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Sheepdogs, The - changing colours [2018]
Schon die Musik ihres letzten Albums "Future nostalgia" bezeichneten wir als ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival, was nun uneingeschränkt und mit allem Nachdruck auch für ihr neues Prachtwerk "Changing colours" gilt. "The Sheepdogs make the 1970s rock scene sound like it’s alive and well", ohne dabei auch nur ansatzweise "angestaubt" zu klingen. Nein, diese Band aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan wirkt mit ihrer Spielfreude, ihren herausragenden musikalischen Fähigkeiten, ihrer Variabilität und ihren erfrischenden Arrangements top aktuell. Großartig! Seit ihrem letzten Album haben die Sheepdogs im übrigen einen äußerst prominenten Neuzugang in ihren Reihen zu verzeichnen, und zwar niemand geringeren, als den schon als "Wunderkind" gefeierten, begnadeten jungen Bluesrock-Gitarristen Jimmy Bowskill, der den ausgestiegenen Rusty Matyas mehr als adäquat ersetzt. Die Einflüsse der Band reichen von solchen Ikonen wie Led Zeppelin, den Small Faces, Creedence Clearwater Revival über The Allman Brotthers Band, Lynyrd Skynyrd und, um mal aktuellere "Helden" zu nennen, Gov't Mule, aber auch von der Steve Miller Band, bis hin zu Gram Parsons und Crosby Stills Nash & Young. Ja, ihrem Energie-geladenen, klassischen Retro-Rocksound haben sie nun, und das bekommt ihnen richtig gut, auch noch ein paar Rootsrock-, Retro-Americana- und Retro-Country-Elemente hinzugefügt. Großen Anteil daran hat Jimmy Bowskill, der neben der Lead-Gitarre (wir hören immer wieder herrliche Twin Gitarren, bedient von Bowskill und Frontmann Ewan Currie), auch eine hervorragend eingefügte Pedal Steel Guitar, Mandoline, Banjo und sogar mal eine Fiddle bedient. Das kommt extrem gut! Ob Songs wie der dynamisch und kernig rockende, mit ordentlich fetten Gitarren eingespielte, angenehm geradeaus rockende Opener "Nobody", das mächtig "alt" und retro klingende, voller dreckiger, kraftvoller Gitarren und satter Leads aus den Lautsprechern preschende, mit einen Hauch von Psychedelia umwehte "I've got a hole where my heart should be", der mit tollen Twin-Riffs und -Leads gespickte, leicht southern angehauchte, erdige Retro Rocker "Saturday night", das mit Pedal Steel, E-Piano und feinsten akustischen Gitarren inszenierte, sehr melodische, viel Americana-Feeling verbreitende, wunderbare "Let it roll", der jammige, mit toller Percussion unterlegte, herrlich groovende Psychedelic-Trip "The big nowhere", das soulige, mit klasse integrierten Bläsern vorgetragene "I ain't cool", das Seventies Country-lastige mit wundervollen Gitarren (auch Pedal Steel) angereicherte, traumhaft lockere, ein prächtiges Gram Parsons-Feeling versprühende, toll ins Ohr gehende "Up in Canada" oder das CSNY-mässige "Run Baby run" - die Sheepdogs machen einen fantastischen Job. Die Band nimmt eine vorzügliche Entwicklung. "Changing colours" ist ein baumstarkes, den Sound der Siebziger packend wiederbelebendes Retro-Teil in vielen musikalischen "Farben", dem man sich kaum entziehen kann. Die Sheepdogs sind eine wirklich tolle Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody - 4:30
2. I've Got a Hole Where My Heart Should Be - 3:14
3. Saturday Night - 2:54
4. Let It Roll - 3:42
5. The Big Nowhere - 3:40
6. I Ain't Cool - 3:26
7. You Got to Be a Man - 2:16
8. Cool Down - 2:37
9. Kiss the Brass Ring - 1:50
10. Cherries Jubilee - 2:17
11. I'm Just Waiting for My Time - 4:20
Medley:
12. Born a Restless Man - 1:39
13. The Bailieboro Turnaround - 1:31
14. Up in Canada - 3:47
15. Hms Buffalo - 0:59
16. Esprit Des Corps - 2:33
17. Run Baby Run - 4:23

Art-Nr.: 9598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody
I've got a hole where my heart should be
Saturday night
Let it roll
I ain't cool
I'm just waiting for my time
Up in Canada
Run Baby run

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Sheepdogs, The - future nostalgia [2015]
Was ist das für ein großartiges Album! Möglicherweise sind es die Sheepdogs aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan leid, immer wieder als so etwas wie "Retro-Revivalists" bezeichnet zu werden, aber genau das ist es, was sie sind - tief verwurzelt im Classic Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger. Allerdings spielen sie den absolut auf der Höhe der Zeit, weswegen der Albumtitel genau ihrer Musik ernspricht: "Future Nostalgia"! Mitreissend! Beeinflusst von solchen Bands wie Led Zeppelin, The Who, den Small Faces, aber auch von Credence Clearwater Revival und The Allman Brotthers Band und zuweilen auch mit Anleihen an Gov't Mule oder The Balck Crowes zelebrieren die Sheepdogs ihre Energie geladene Musik auf allerhöchstem Niveau. Zumeist geprägt von einem prächtigen Dual Gitarren-Zusammenspiel in Verbindung mit bestens abgestimmten Orgel- und Klavier-Ergänzungen entwickeln die Fünf einen sehr saftigen, satten Sound, der genauso rau und direkt, wie fein strukturiert und absolut melodisch daher kommt. Frontmann Ewan Currie ist zudem ein exzellenter Sänger. Die Songs sind oft recht kurz und kompakt, dabei aber so wunderbar aneinander gereiht und aufeinander abgestimmt, und mit so viel Staightness und Raffinesse in Szene gesetzt, dass das Ganze im Verbund wahnsinnig spielfreudig und mit absoluter instrumenteller Extraklasse vollendet wird. Ein Album wie aus einem "Rock'n Roll-Guß"! Saustark auch immer wieder die tierischen Gitarrenläufe und -soli der beiden Gitarritsen Ewan Currie und Rusty Matyas. Es ist hart, irgendwelche Songs besonders herauszustellen, denn es gibt auf dem gesamten Werk keinen schwachen Moment. Dennoch seien stellvertretend für das hochklassige Gesamtmaterial ein paar Tracks näher beleuchtet: Zum Beispiel der fantastische Opener "I'm gonna be myself", ein mit furioser Jimmy Page-ähnlicher Gitarrenarbeit, zeitweise auch ein wenig an The Black Crowes erinnernden Riffs, wunderbar retro arrangierter, grundsätzlich rauer, zwischedrin aber auch von ein paar flockigen Allmans-like Twin-Leads aufgelockerter Classic-Rocker mit leichtem Southern-Flair. Was für ein Auftakt! Es folgt der starke, Blues-based Classic-Rocker "Really wanna be your man", vollgepackt mit Reminiszensen an die Sechziger-/Siebziger-Hippie-Ära. Großartig die Melodik, der Groove und die wieder markant in Szene gesetzten Twin Lead-Gitarren. Dazu gibt's ein brennendes, wechselseitiges Solo der beiden Gitarrenkünstler. "Downtown" wird bestimmt von herrlichen Gitarren-Riffs- und -Hooklines, garniert mit wohl temperierten Orgel- und Piano-Zutaten, während das geniale "Bad Lieutenant" schön funky und mit viel Soul, sowie einenm dezenten New Orleans-/Swamp-Flair aus den Lautsprechern tönt. Toller Groove! Hat durchaus etwas von solchen Leuten wie Anders Osborne und Gov't Mule. Saustark hier die "messerscharfen", genauso klar wie rau intonierten Lead Gitarrenläufe und das perfekt dazu passende E-Piano, samt starkem Orgel-Background. Welche Nummer wir auch betrachten, die Sheepdogs geben sich nicht die Spur einer Blöße. Saustark auch der als zusammenhängendes Medley inszenierte Block von Track 13 - 18, eine rund 10-minütige, opulente "Suite" mit allen schon zitierten Sheepdogs-Zutaten. Hammer! Was diese Band hier abliefert, ist ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival in seiner vollsten Blüte. War das Vorgänger-Album schon ein Knüller, so setzen sie mit "Future Nostalgia" noch mal richtig einen drauf. Ein Mörder-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm Gonna Be Myself - 2:41
2. I Really Wanna Be Your Man - 3:17
3. Downtown - 3:35
4. Jim Gordon - 2:45
5. Bad Lieutenant - 3:40
6. Jim Sullivan - 2:06
7. Back Down - 2:17
8. Help Us All - 4:18
9. Take A Trip - 4:15
10. Same Old Feeling - 2:34
11. Nothing All Of The Time - 4:01
12. Darryl & Dwight - 4:01
13. Where I Can Roam - 2:10
14. The Bridge City Turnaround - 1:14
15. Plastic Man - 2:40
16. Giving It Up (For My Baby) - 1:53
17. I Get By - 0:27
18. Where I Can Roam (Reprise) - 1:45

Art-Nr.: 9050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm gonna be myself
I really wanna be your man
Downtown
Bad Lieutenant
Take a trip
Same old feeling
Giving it up (for my baby)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - based on a true story ... [2013]
Der Mann "rockt" im Moment die Country-Charts. Das wird auch mit seinem neuen Album, "Based on a true story" nicht anders sein. Modern, knackig, auf der Höhe der Zeit und doch traditionell fundamentiert hören wir 12 neue, erstklassige Songs, die nahezu alle das Potential haben, an die Spitze der Charts zu stürmen. Shelten verdeutlicht einmal mehr, was für ein aussergewöhnlich starker Sänger er ist. Das ist knackiger, genauso powervoller wie phasenweise emotionaler New Country der Güteklasse A. Das hat richtig Qualität! Blake Shelton "at his very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Boys 'Round Here (feat. Pistol Annies & Friends) - 4:48
2. Sure Be Cool If You Did - 3:35
3. Do You Remember - 3:29
4. Small Town Big Time - 3:50
5. Country On The Radio - 3:52
6. My Eyes (feat. Gwen Sebastian) - 3:10
7. Doin' What She Likes - 3:42
8. I Still Got A Finger - 3:38
9. Mine Would Be You - 3:59
10. Lay Low - 3:13
11. Ten Times Crazier - 3:03
12. Granddaddy's Gun - 3:34

Art-Nr.: 8111
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - cheers, it's christmas [2012]
Weihnachten ist nicht mehr so weit weg und somit ist die Zeit angebrochen, dass vor allem im Countrybereich wieder das ein oder andere, interessante Album mit Christmas-Songs veröffentlicht wird. Country Superstar Blake Shelton, im Moment (zu Recht) mega-erfolgreich, kommt mit dem 14 Songs umfassenden Werk "Cheers, it's Christmas", einem sehr schönen Album mit einigen, zum Teil mit vielen "Strings" instrumentierten, klassischen Weihnachtsliedern und einigen großartigen, "echten", puren Countrysongs zum Thema "Christmas", wie zum Beispiel der flotte, kraftvolle, saustarke, Fiddle-driven Homky Tonk Christmas-Feger "Santa's got a choo choo train". Zudem hat Blake Shelton einige hochkarätige Gäste als Duettpartner gewinnen können, wie zum Beispiel Gattin Miranda Lambert, Reba McEntire, The Pistol Annies, und Kelly Clarkson. So kann Weihnachten kommen.

Hier die Original U. S. Produktbeschreibung:

Reigning ACM and CMA Male Vocalist of the year, Blake Shelton presents his first Christmas album, Cheers It's Christmas on Warner Bros. Records. The album will feature several duet performances including fellow The Voice advisor Michael Buble, long-time friend Reba, and a very special duet with his mother, Dorothy Shackleford. The album includes classic Christmas songs that have touched Blake over the years. Many of the tracks were also recorded at the famous Capitol Studios with full orchestral accompaniment.

Das komplette Tracklisting:

1. Jingle Bell Rock (feat. Miranda Lambert) 2:03
2. White Christmas 3:37
3. Oklahoma Christmas (feat. Reba McEntire) 3:29
4. Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow! 2:48
5. There's A New Kid In Town (feat. Kelly Clarkson) 4:30
6. Santa's Got A Choo Choo Train 3:35
7. Home (feat. Michael Bublé) 3:46
8. Winter Wonderland 2:15
9. The Christmas Song 3:55
10. Blue Christmas (feat. Pistol Annies) 2:06
11. I'll Be Home For Christmas 3:24
12. Silver Bells (feat. Xenia) 3:10
13. Time For Me To Come Home (feat. Dorothy Shackleford) 2:40
14. The Very Best Time Of Year (feat. Trypta-Phunk) 2:58

Art-Nr.: 7956
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - if i'm honest [2016]
Der aus Oklahoma stammende und mittlerweile zu den absoluten Superstars in Nashville zählende Blake Shelton veröffentlicht mit "If I'm honest" nun schon sein 10. Studioalbum. Und wieder ist es ein Werk von höchster Qualität. Shelton zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Zunft, sondern sicher auch zu den besten. Das stellt er hier wieder eindrucksvoll unter Beweis. Er sagt selbst, dies sei sein bisher persönlichstes Album, was sich darin niederschlägt, dass die Anzahl der abrockenden Tracks vergleichsweise gering ist. Nicht, dass das Werk nicht knackig wäre - doch, doch, aber die Stücke befinden sich überwiegend in einem schönen, sehr angenehmen Midtempo-Bereich. Das Songmaterial ist durchweg exzellent, voller großartiger Melodien und sehr gefälliger Arrangements. Dazu singt der Protagonist wieder herausragend gut. Er hat einfach eine prächtige Country -Bariton-Stimme, die allein schon so tief in den klassischen Countrytraditionen verwurzelt ist, dass auch durch den ein oder anderen moderneren Klang hier eines immer klar ist: Das ist lupenreiner, moderner, frischer Country und New Country, vollgepackt mit Songs, von denen nahezu jeder das Potential hat, die Charts richtig aufzumischen. Schon die erste Single, das herrlich melodische, lockere, dezent nostalgisch angehauchte, mit feiner Slide und klimperndem Piano inszenierte "Came here to forget" avancierte wieder zum Chartstürmer. Enthält mit dem knackigen "Go ahead and break my heart" ein klasse Duett mit seiner neuen Lebenspartnerin Gwen Stefani und dem fröhlichen "Doing it to country songs" einen stampfenden, bestens zum Mitklatschen und Feiern geeigneten, herrlich traditionellen Countryfeten-Knaller mit den legendären Oak Ridge Boys. Großartig! Blake spielt weiterhin auf absolutem Top-Niveau. Sehr starke Leistung, Mr. Shelton!

Das komplette Tracklisting:

1. Straight Outta Cold Beer - 2:45
2. She's Got a Way With Words - 3:11
3. Bet You Still Think About Me - 3:55
4. Every Time I Hear That Song - 3:35
5. Came Here to Forget - 3:40
6. Every Goodbye - 3:10
7. It Ain't Easy - 3:31
8. A Guy With a Girl - 3:10
9. Go Ahead and Break My Heart (feat. Gwen Stefani) - 4:25
10. Friends (From The Angry Birds Movie) - 3:03
11. One Night Girl - 3:41
12. Doing It to Country Songs (feat. The Oak Ridge Boys) - 3:02
13. Green - 3:11
14. You Can't Make This Up - 3:30
15. Savior's Shadow - 2:44

Art-Nr.: 9174
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


Zurück || Weiter