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Sons Of Bill - sirens [2012]
Bill Wilson's Söhne, James (vocals guitar), Sam (lead guitar, vocals) und Abe Wilson (keyboards, vocals), sowie ihre beiden Mitstreiter Seth Green am Bass und Original-Drummer Todd Wellons kommen knapp 3 Jahre nach dem famosen "One town away" nun mit dem von den Fans schon heiss herbeigesehnten Nachfolger - und sie setzen glatt nochmal einen drauf. Die Sons Of Bill aus Charlottesville/Virginia mit einem Meisterwerk zeitgemässer Americana Rock-Kultur. 11 hinreissende, großartig strukturierte Songperlen ohne jeden Ausfall, bestimmt von ausgeprägter Musikalität, Leidenschaft, Spielfreude und sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistender Melodik. Ein genüsslicher, geradezu traumwandlerisch sicherer Balanceakt auf dem schmalen Grat zwischen Siebziger Jahre Countryrock-Mentalität (z.B. ala Poco, Nitty Gritty Dirt Band), der No Depression-Bewegung aus der jüngeren Vergangenheit (z.B. mit Spuren von Son Volt und Whiskeytown), zeitlosem Rootsrock und Roots-Pop der Marke Tom Petty, erdigem Americana-Rock (Steve Earle, Drive-By Truckers, Cracker, Neil Young) und sogar einer gewissen Kompatibilität zu so manchem Red Dirt-Act wie beispielsweise der Kyle Bennett Band, Reckless Kelly oder den ersten Arbeiten der Eli Young Band. Apropos Cracker: "Sirens" wurde zum überwiegenden Teil in David Lowery's "Sound of Music"-Studio in Richmond/Virginia eingespielt. Zudem hat der Cracker-Chef das Album excellent produziert. Im Vergleich zum Vorgänger-Werk haben sowohl die Songs, als auch der transparente Sound viel an Dynamik gewonnen. Alles ist etwas druckvoller in Szene gesetzt. Herrlich saftige Gitarren bestimmen zum überwiegenden Teil das Geschehen, doch sie werden von Abe Wilson's breit aangelegtem Orgel-Teppich wunderbar unterstützt. Es entsteht ein großartiges, erfrischendes, saftiges Klangbild, das trotz aller Raffinessen immer wieder auf den Punkt kommt. Aber, das sei noch einmal erwähnt, ganz entscheidend für das famose Resultat sind das herausragende Songwriting, die traumhaften Melodien und der exzellente Lead-Gesang. Tracks wie der begnadete Opener "Santa Ana winds" (ein wundervolles Westcoast-Feeling zieht durch diese von einer erfrischenden Melodik und viel, knackigem, dynamischen Countryrock-Flair bestimmten Nummer), der wunderschöne Midtempo Americana-Rocker "Angry eyes" (fabelhaftes Zusammenspiel von Baritone Gitarre, würziger Lead Gitarre, Nitty Gritty Dirt Band-mässiger Mundharmonika und hintergründiger Orgel), die fast schon ein wenig episch wirkende, von einem gewissen Singer/Singwriter-Feeling, aber auch von lauten, dreckigen Gitarren bestimmte Ballade "Last call at the eschaton", das rootsig countryrockige "Find my way back home", das erdige "Life in shambles" (mit Cracker's David Lowery als Duett-Sänger und Johnny Hickman), oder der sich unwiderstehlich und nachhaltig in unsere Gehörgänge schraubende, hinreissende, genauso rootsige wie frische Midtempo Americana-Rocker "Virginia calling" sind nur ein paar Beispiele dieser prächtigen Ansammlung hochkarätiger Songs. Die "Sons Of Bill" sind endgültig in der ersten Reihe der Roots-/und Americana-Elite angekommen. "Sirens" ist ein absoluter Hit!

Das komplette Tracklisting:

1. Santa Ana Winds (4.29)
2. Find My Way Back Home (4.07)
3. Siren Song (4.34)
4. Angry Eyes (4.54)
5. Turn It Up (7.27)
6. The Tree (4.26)
7. Life In Shambles (3.10)
8. This Losing Fight (3.37)
9. Radio Can't Rewind (4.08)
10. Last Call At The Eschaton (5.21)
11. Virginia Calling (5.13)

Art-Nr.: 7707
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Santa Ana winds
Find my way back home
Siren song
Angry eyes
Life in shambles
Last call at the eschaton
Virginia calling

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Soundtrack - broken bridges [2006]
Viele Country-Künstler zieht es ja immer wieder einmal zur Schauspielerei. Auch Superstar Toby Keith ist da keine Ausnahme! In dem unlängst abgedrehten Streifen "Broken bridges" spielt er nun erstmals eine Hauptrolle, im übrigen neben solchen Künstlern wie Burt Reynolds, Kelly Preston und Kollege Willie Nelson. Klar, daß es dazu einen entsprechenden Soundtrack gibt - und der hat es in sich! Ebenso klar ist, daß der Löwenanteil der Musik dieses Sounddtracks von Toby Keith selbst stammt (7 Tracks, zum Teil Duette, davon ist lediglich einer, "Jacky Don Tucker" auf dem 1997iger "Dream walkin'", bislang bereits veröffentlicht worden, "Crash here tonight" existiert in einer anderen Version auf "White trash with money", der Rest ist komplett neues Material), doch auch die übrigen der insgesamt 14 Nummern stammen von höchst interessanten Interpreten, sind weitestgehend bislang unveröffentlicht und können sich wahrlich sehen (hören) lassen. Zum Beispiel die großartige Eröffnungsnummer "Broken bridges", eine erstklassige mit Geigen und feinem Dobro-/Acoustic Gitarren-Zusammenspiel instrumentierte Ballade, vorgetragen von Toby Keith im Duett mit der 21-jährigen Newcomerin Lindsey Haun, die in dem Film auch die 16-jährige Tochter des Countrysängers Bo Rice mimt, den Toby Keith verkörpert. Lindsey verfügt über eine fantastische, genauso kraftvolle, wie klare und engelhafte Stimme. Diese Lindsey Haun ist auf dem Soundtrack noch ein weiteres mal vertreten, und zwar mit der sehr schönen, emotionalen, gewaltigen Power-Ballade "Broken", die sie alleine, ohne Duettpartner performt. Macht großen Appetit auf ein hoffentlich bald von ihr erscheinendes Debut-Album! Weitere Highlights: Das rootsige "Thinkin' 'bout you" von Fred Eaglesmith, die tolle Americana-/Country-Nummer "Along for the ride" von der exzellenten Songwriterin Matraca Berg, die man zuletzt als Interpretin eher selten hörte (feines Gitarren-/Mandolinen-/Akkordeon-Gewand), der krachende, wunderbar melodische, satte Southern-/Countryrocker "High on the mountain" der prächtigen Formation Flynnville Train, die Keith gerade für sein Label gesignt hat, das herrliche Remake des spirituellen, puren Country-Stompers "Uncloudy day", gemeinsam vorgetragen von Toby Keith, Willie Nelson und Bebe Winans, die großartige Bluegrass-Ballade "The battlefield" von Sonya Isaacs (mit Harmonie-Gesang von Vince Gill), und der klasse, honky-tonkin' Country-Heuler "What's up with that", vorgetragen von Keith's etatmäßigem Tour-Gitarristen und Songwriter Scotty Emerick, dessen schon ewig angekündigtes Soloalbum sich immer und immer wieder verschiebt, sowie Toby Keith's brandneue Titel, wie der fulminante, satte, voller Southern-Flair steckende, mit wuchtigem Schalgzeug und glühenden E-Gitarren instrumentierte, sehr melodische Power-Countryrocker "Big bull rider", oder der ähnlich rockige, mit fetter Slidegitarre durchzogene, bluesige Country-Boogie "Zig zag stop"! Für Toby Keith-Fans ist die Scheibe sicher eh ein Muß, doch ganz abgesehen davon ist es eine höchst interessante, abwechslungsreiche Zusammenstellung bislang weitgehend unveröffentlchter, hervorragender Country-/Country-Pop-/Americana-/New Country-Musik!

Art-Nr.: 4507
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Soundtrack - songcatcher [2001]
Dieser wundervolle Soundtrack verzückt uns mit 55 Minuten traditioneller, akustischer Countrymusic vom Allerfeinsten, vorgetragen ausschließlich von Damen. Fast alle Songs sind anderweitig nicht veröffentlicht. Auf dem gleichen Niveau, wie bei dem mega-erfolgreichen "O brother, where art thou"-Soundtrack präsentieren die Künstlerinnen ur-amerikanische Countrystandards und eigene, neu komponierte Lieder, im akustischen Gewand oder mit sehr spartanischer Band-Begleitung. Mountain- und Appalachian-Roots-Musik voller Emotionen! Songs, pur und rein, oftmals mit traditionellen Bluegrass-Elementen, voller Gefühl und tragender Schönheit. Eröffnet wird das Album von Rosanne Cash mit ihrer herrlichen Version des Traditionals "Fair and tender ladies". Weitere Beispiele der zahlreichen Höhepunkte sind das traumhafte "When love is new" von Dolly Parton & Emmy Rossum in allerbester "Little sparrow" oder "The grass is blue"-Manier, Emmylou Harris' großartige Version des Standards "Barbara Allen", Julie Miller's "All my tears", "Mary of the wild moor", ebenfalls ein alter Standard in einer feinen Version von Nashville's neuem Superstar Sara Evans und nicht zuletzt Maria McKee's "Wayfayin' stranger", bei dem sie singt, als ginge es um ihr Leben. Weiterhin gibt es Songs von Iris Dement, Allison Moorer, Patty Loveless, Gillian Welch und Deana Carter. "Back to the roots" heißt die Devise auf diesem Album, und das gelingt in eindrucksvoller Manier. Hier wird "alter" amerikanischer Countrytradition neues Leben eingehaucht. Wunderbar!

Art-Nr.: 1631
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Southern Hospitality - easy livin' [2013]
Das erste Stück dieses prächtigen Debuts heisst "Southern livin'" - und genau das ist es, was diese exzellente Truppe musikalisch zelebriert. Blues, Rock, Roots, Swamp, Soul in allen Variationen - immer "pure southern". Southern Hopitality bestehen aus den beiden Extraklasse-Gitarristen Damon Fowler (wir erinnern uns an dessen großartige Solo-Scheiben "Sugar shack" und "Devil got his way") und JP Soars, dem fantastisch aufspielenden Keyboarder Victor Wainwright, sowie den beiden Rhythmusleuten Chuck Riley am Bass und Chris Peet an den Drums. Spuren solcher Bands wie Little Feet, The Radiators, The Allman Brothers Band und JJ Grey & Mofro sind unverkennbar, doch Southern Hospitality sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Es groovt herrlich. Tolles Debut einer grandiosen neuen Band.

Die Original U.S.-Produktinformation:

2013 release from this band comprised of lap steel guitar master Damon Fowler, guitarist extraordinaire JP Soars, and keyboard wizard Victor Wainwright. With echoes of Muscle Shoals and Macon, these dynamic young sons of Dixie draw on their rich heritage of Southern soul, blues, and rock music to create a fresh translation of Americana and Southern roots music with a modern sensibility. In the words of BluesWax, ''Southern Hospitality, after a single gig, has significant players in the blues world taking notice. Fowler, Wainwright and Soars share much love for the songs of the South. The hot jazz and funk of New Orleans, classic country, gospel, soul, and blues that became rock `n' roll in Memphis and went global by way of a trucker named Elvis.''

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Livin’ - 4:44
2. Long Way Home - 5:01
3. Kind Lies & Whiskey - 5:14
4. Mile After Mile - 2:16
5. Certified Lover - 7:36
6. Fried Neck Bones and Home Fries - 7:49
7. Shoestring Budget - 3:29
8. Don’t Feel Like Going There Today - 5:55
9. Come Back Home - 2:53
10. Powered For the Mountain - 5:31
11. Don’t Boogie Woogie - 4:35
12. Sky Is What I Breathe - 5:28

Art-Nr.: 8096
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southern livin'
Long way home
Kind lies & whiskey
Certified lover
Fried neck bones and home fries
Come back home
Powered for the mountain

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Special Consensus & Friends - country boy: a bluegrass tribute to john denver [2014]
Großartiges Tribute an den unvergessenen John Denver von einer der besten Bluegrass-Bands aus den USA: Special Consensus! Die Truppe hat ein paar hochkarätige Freunde eingeladen (u. a. Rhonda Vincent, Jim lauderdale, Rob Ickes, John Cowan, Claire Lynch, Alsion Brown), um einige der schönsten John Denver-Nummern im Bluegrass-Gewand einzuspielen. Das Ergebnis ist vom Feinsten! Locker, leicht, ausgestattet mit großem musikalischen Können, präsentiert die Truppe diese Songs mit klaren Mandolinen, akustischen Gitarren, Banjo, Fiddle, Acoustic Bass und ihren vorzüglichen Stimmen. Einfach herrlich, diese Nummern mal so zu hören, denn sie sind bestens geeingnet dafür. Ein Leckerbissen für alle John Denver-Liebhaber und Fans akustischer Country- und Bluegrass-Musik!

Hier dazu die offizielle Produktbeschreibung:

Grammy-nominated Special Consensus joins forces with contemporary bluegrass music’s best on Country Boy: A Bluegrass Tribute to John Denver. There is a natural affinity between bluegrass musicians and John Denver’s repertoire but this is the first purely bluegrass tribute to the iconic singer/songwriter who died in 1997.
Country Boy features Special Consensus at the musical center of each track with a guest cast of Grammy-winning and International Bluegrass Music Association-winning vocalists and instrumentalists joining in. Produced by Compass Records co-founder Alison Brown, the album’s 10 tracks draw from across Denver’s hits and lesser-known songs.
Talking about the genesis for the idea, band founder Greg Cahill comments: “I’ve met so many people who were affected by John’s music and so many musicians who mention him as an inspiration. It felt like a bluegrass interpretation of his songs would be something really special and might also serve as a way to connect more people to bluegrass music.”
And there is no question that the album achieves some special musical moments – both vocal and instrumental. Special Consensus mandolinist Rick Faris and reigning International Bluegrass Music Association’s Female Vocalist of the Year Claire Lynch share lead vocal duties on the album’s first track Wild Montana Skies, their vocal lines perfectly complemented by Rob Ickes’ Dobro. On Country Roads, Special Consensus guitarist Dustin Benson and the legendary John Cowan swap verses against a tapestry of banjo and fiddle provided by Greg Cahill and Del McCoury band fiddler Jason Carter. And, in a surprise twist, Special Consensus delivers an all instrumental version of Thank God I’m a Country Boy with the twin fiddles of label mate Michael Cleveland and session ace Buddy Spicher AND twin banjos (Greg Cahill and Alison Brown). The entire cast of featured guests includes Dale Ann Bradley, Jason Carter, Mike Cleveland, John Cowan, Rob Ickes, Jim Lauderdale, Claire Lynch, Peter Rowan, Buddy Spicher and Rhonda Vincent.

Das komplette Tracklisting:

1.Wild Montana Skies (with Claire Lynch) - 4.25
2.Take Me Home, Country Roads (with John Cowan) - 3.37
3.Back Home Again (with Dale Ann Bradley) - 4.46
4.Thank God I'm A Country Boy - 4.25
5.Poems Prayers And Promises (with Jim Lauderdale) - 3.52
6.Matthew - 3.55
7.Sunshine On My Shoulders (with Rhonda Vincent) - 4.28
8.Eagles and Horses - 4.14
9.This Old Guitar - 3.26
10.Rocky Mountain High (with Peter Rowan) - 4.21

Art-Nr.: 8533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wild Montana skies
Take me home, country roads
Back home again
Matthew
Sunshine on my shoulders
Eagles and horses

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Stacey, Phil - same [2008]
Phil Stacey erlangte nationale musikalische Aufmerksamkeit als Teilnehmer und Finalist der sechsten American Idol Staffel 2007, bei der er letztendlich den sechsten Platz belegte. Der in Harlan County/Kentucky geborene und in Ohio aufgewachsene Sänger verpflichtete sich nach dem Abschluss seines Gesangsstudiums in Jacksonville, Florida bei der Marine und wurde dort Mitglied der sehr angesehenen Navy Band "Southeast". Nach Abschluss der kräftezehrenden American Idol-55-Städte Tour, begab er sich zur Regeneration in die Naval Reservate. Anschließend zog er mit seiner Familie (zwei Töchter) nach Nashville, wo er den Vertrag mit dem erfolgreichen Lyric Street Records Label (u.a. Rascal Flatts, Bucky Covington, SHeDaisy) unterzeichnete. Sein gleichnamig betiteltes Debütalbum wurde vom Allrounder (Musiker, Songwriter, Produzent) Wayne Kirkpatrick (Little Big Town) mitgestaltet und produziert. Beim Songmaterial handelt es sich ausschließlich um Kompositionen von Fremdautoren (u.a. Wendell Mobley, Rivers Rutherford, Wayne Kirkpatrick, Neil Thrasher, Jason Sellers,Tony Martin, Gary Levox), die aber augenscheinlich klug ausgewählt wurden und dem guten Phil Stacey förmlich "auf dem Leib" geschrieben worden sind. Die CD überzeugt in ihrer Gesamtheit vor allem durch ihre Dynamik (relativ kleiner Balladenanteil), wobei die glänzenden Musiker (allen voran natürlich Wayne Kirkpatrick, aber auch Chris McHugh mit seinem fetzigen Drumming) und Phil mit einer sehr variablen Gesangsperformance eine nahezu perfekte Symbiose bilden. Auf der Scheibe regiert in großen Auszügen "gute Laune pur". Musik, so richtig gut geeignet für die sommerliche Cabriotour zum nächsten Badesee. Das mit elf Liedern bestückte Werk "flutscht" regelrecht durch den CD-Player und beinhaltet von poppigem bis rockigem New-Country so ziemlich alles was im Mainstream-Nashville angesagt ist. Trotzdem wurden die countrytypischen Elemente wie Steelguitar und Fiddle nie außer Acht gelassen. Zudem sorgt der überragend aufspielende Kirkpatrick mit verschiedensten Gitarrenvariationen (National-, High-String-, Acoustic-, Mando-guitar, Banjitar, Melodica, Dobro) für viel zusätzlichen Pep. Die vorab veröffentlichte Single "If You Didn’t Love Me" (aus der Mit-Feder von Rascal Flatts-Sänger Gary Levox), die irgendwo zwischen Rasal Flatts und Keith Urban pendelt, konnte bereits Platz 29 in den Charts erklimmen. Wie bereits erwähnt, bewegen sich die meisten Stücke im gehobenen Midtempo-/Uptempobereich ("It’s Who You Know", "Looking Like Love", "Be Good To Each Other", "Find You", "What I’m Fighting For", "Identity") und animieren mit ihren eingängigen Refrains schon ein wenig zum Mitsingen. Aber auch im balladesken Sektor weiß Stacey durchaus zu gefallen. Das pianobetonte "No Way Around A River" erinnert beispielsweise an Phil Vassar und bekommt durch Stacey’s Stimmähnlichkeit zu Don Henley auch einen unterschwelligen Eagles-Teint. Ein wenig aus dem Rahmen fallend, aber mit der stärkste Track des Werkes ist "Round Here", das von Kirkpatrick zusammen mit dem Little Big Town-Vierer Karen Fairchild, Jimi Wesbrook, Kimberly Schlapman und Philip Sweet geschrieben wurde: Polternde Drums, eine tolle Untermalung mit E- und Akustik-Gitarren, Banjitar, Dobro und Orgel sorgen für schwüle Southern-Country-Rock-Atmosphäre, wobei Phil Stacey’s Gesang hier in bester Van Zant-Tradition rüberkommt. Ein klasse E-Gitarren-Solo von Gordon Kennedy und ein satter Instrumentalausklang mit "dicken" B3-Orgel-Einlagen von Phil Madeira bieten hier musikalischen Hochgenuss. Phil Stacey hat mit seinem flotten Debüt eine erste vielversprechende "Duftmarke" in Nashville gesetzt. Lyric Street Records haben mit Phil Stacey wieder einmal ein feines Näschen für Newcomer bewiesen! Da ist bestimmt noch einiges zu erwarten. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5699
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Stalling, Max - topaz city [2007]
Max Stalling, "a long tall South Texan" mit einer wundervollen, viel Wärme und Ruhe ausstrahlenden Stimme an der Schnittstelle zwischen James Taylor, Alan Jackson und George Strait, gilt in seiner Heimat Texas schon lange als einer der angesehensten und wichtigsten Vertreter der neuen, jungen "Contemporary-/Neo Traditionalist"-Countryszene, mit einer großen, stetig wachsenden und sehr loyalen Fangemeinde hinter sich. "Topaz city" ist bereits sein fünftes Album, und es ist sicher nicht nur der Durchbruch eine längst verdiente, über die Grenzen des Lonestar-States hinaus gehende Aufmerksamkeit zu erlangen, sondern, das darf man mit Fug und Recht behaupten, schlichtweg eines der vielseitigsten, besten und schönsten "Pure Country"-Alben, die in den ersten 8 Monaten dieses Jahres veröffentlicht wurden. Was Stalling so interessant macht, ist, neben seinem großen Gesangstalent und seiner fast noch größeren Fähigkeit erstklassige Songs mit großartigen Texten zu schreiben (das gessamte Material stammt ausschließlich aus seiner Feder), die Tatsache, dass seine so wunderbar melodisch und ungemein relaxt und entspannt vorgetragene Musik zwar sehr traditionell verwurzelt und immer "deeply country-rooted" ist, doch durch eine leichte Tendenz Richtung "Americana-Storytelling" viel zusätzliche Spannung aufbaut. Man lauscht voller Faszination den herrlichen Geschichten, die er zu erzählen hat. Das traditionelle Countryradio von Nashville sollte einmal seine Fühler nach diesen brillanten Songs ausstrecken, die Fans wären sicher begeistert. Einflüsse von Alan Jackson, George Strait, Hank Williams und Waylon Jennings sind deutlich spürbar, doch auch die Singer-Songwriter-Philosophie eines country-orientierteren James Taylor oder Slaid Cleaves entsprechen dem Naturell Stalling's, was er zu einem unwiderstehlichen, eigenen, unverkennbaren Stil kombiniert, der immer "rein country" ist. Selbstverständlich ist auch jederzeit hörbar, dass Max Stalling mit Leib und Selle Texaner ist. Sehr abwechlungsreiches Songmaterial! Völlig locker, ohne aufputschende "Effekthascherei", wie ein reines, glasklares Rinnsal, fließen diese wundervollen Melodien in unsere Gehörgänge, hinterlassen dort Wohlbefinden, Wärme und lösen teilweise richtige Gänsehaut aus. Großen Anteil daran haben natürlich auch Stalling's erstklassige Begleitmusiker, allen voran der großartige Gitarrist Dale Clark und der bei einigen Songs eingesetzte Steeler und Dobrospieler Marty Muse. Den Background-Gesang steuert übrigens zumeist der ehemalige Sons Of The Desert-Frontmann Drew Womack bei. Los geht's mit dem phantastischen "If only the good die young", einem von einem leichten Waylon-like Outlaw-Flair unterlaufenem und einem klasse, von "endloser Freiheit" behafteten Western-Flair geprägten, lockeren Countrysong mit feinen Gitarren und herrlichen Steelguitar-Ergänzungen. Großartig hier die im Verlauf des Stückes eingesetzten Trompeten-Sequenzen, die ein tolles "Mexican-/Mariachi"-Gefühl auslösen! Sehr authentisch! Das ist Texas, und das ist "real Country"! Stark auch das Gitarren-/Steel-Solo in der Mitte! Nach der vorzüglichen, mit einem feinen Americana-Flair ausgestatteten Midtempo-Countrynummer "Never need to fall in love again" (klasse E-Gitarren-Picking, feine Dobro- und Wurlitzer-Begleitung) folgt das grandiose Titelstück "Topaz city", bei dem uns Stalling überaus eindrucksvoll seine ganze Storytelling-Kunst offenbart. Ein wunderschönes Lied mit einer gewissen Nähe zu James Taylor, basierend auf herrlichen Percussion-Rhythmen, begleitet mit feinen Manolinen-Klängen und einer wohligen Hammond-Orgel im Hintergrund! Ganz toll auch das würzige, rootsige E-Gitarren-Solo des Meistergitarristen Dale Clark! Weiter geht's mit dem fröhlich, flotten Country Two-Stepper "Ping Pong, Pool" und der hinreißenden Honky Tonk-/Old School-Countrynummer "Lank & Lonesome & Low & Loose at both ends", die genüßlich zwischen puren, alten Hank Williams-Traditionen und zeitgemäßem Alan Jackson-Country hin und her balanciert. Wieder tolles Steelguitar-Spiel und klasse E-Gitarren-Picking! So setzt sich das ohne jegliche "Durchhänger" fort: Ob das traumhaft melodische, flockige mit tollen Acoustic Gitarren und Dobro instrumentierte, einem nicht mehr aus den Ohren gehen wollende "Skyview cabaret" (auch diese Nummer stünde Alan Jackson bestens zu Gesicht), der mit flotten Gitarren garnierte, swingin' Honky Tonker "Lonely days", das entspannte "If it's up to me", der forsche, sicher die Tanzflächen der texanischen Saloons im Handumdrehen füllende, pure Honky Tonker "Don't fall alone" (tolle Gitarren, Fiddle, Piano und zum zweiten Mal diese hervorragend integrierten, markanten, peppigen Trompeten-Fills), bis hin zu der grandiosen, wunderbar melodischen Country-Ballade "How blue can you go", die bei so manchem Countryfan noch einmal pure Gänsehaut auslösen dürfte. Einfach herrlich! Wer Max Stalling bislang noch nicht kennt (und das dürften eine ganze Menge sein), der sollte den Mut haben, diesen großartigen Künstler zu entdecken. Hat man "Topaz city" erst einmal gehört, wird man von der Magie dieser entspannten, wundervollen Countrymusic erfasst werden und Max schnell in sein Herz schließen. Großartiger Sound übrigens, und tolle, filigrane, transparente Produktion von R.S.Field! Das Booklet enthält sämtliche Songtexte! Dieses Album wird in der Jahresendabrechnung zu den "Countryperlen von 2007" zählen - da besteht kein Zweifel!

Art-Nr.: 5172
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Only the good die young
Topaz City
Lank & lonesome & low & loose at both ends
Skyview cabaret
Don't fall alone
How blue can you go?

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Stanley, Michael - in a very short time [2016]
Er tut es einfach immer und immer wieder - Jahr für Jahr! Das neue, 2016er Album von Michael Stanley, "In A Very Short Time", dem charismatische Frontmann und Namensgeber der legendären, in den Siebzigern mit ihrem grandiosen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band, ist da, erneut veröffentlicht auf Stanley's eigenes "Line Level"-Label. Und wieder ist es ein phönomenales Werk geworden. Dem Mann gehen die Glanztaten einfach nicht aus. Er ist wieder in brillanter Verfassung. Was sind das für grandiose Songs, welch eine umwerfende, ausgewogene Mischung aus kraftvollen Rockern und hinreissenden, traumhaft melodischen Balladen, alles umgesetzt in Stanley's typischem Cleveland Rock/Heartland Rock-Ambiente. Als Songwriter muss man ihn einfach in einem Atemzug mit solchen Größen wie Bruce Springsteen und Bob Seger nennen - das beweist er hier wieder auf eindrucksvollste Art und Weise. Ja, da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Eingespielt hat Stanley das Album erneut mit seiner aktuellen Touring Band "The Resonators", der, neben den beiden klasse Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon u. a. auch seine alten Michael Stanley Band-Freunde Bob Pelander mit seinem exzellenten Piano- und Orgelspiel, sowie Drummer Tommy Dobeck angehören. Außerdem wurde das Werk abermals vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles), der auch schon für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt. 14 Tracks, 64 1/2 Minuten Michael Stanley vom Allerfeinsten. Wünschen wir uns von ihm noch jede Menge solcher Alben wie "In a very short time" und all den anderen davor, denn davon kann man einfach nicht genug bekommen. Das ist das höchste Heartland Rock-Level. Was für eine Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. The Rekoning - 6:04
2. No Uncertain Terms - 3:43
3. Everybody Leaves - 5:06
4. Messin' with the Cha Cha - 4:25
5. Getting to Denmark - 4:29
6. Broken Angel - 6:11
7. Notified - 5:34
8. In a Very Short Time - 5:42
9. Mr. Right Now - 3:29
10. 706 Union - 4:17
11. Smart Too Late - 5:26
12. Fellow Citizens - 4:39
13. Where Do We Turn - 4:07
14. Untitled - 1:07

Art-Nr.: 9351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The reckoning
No uncertain terms
Getting to Denmark
Broken angel
In a very short time
706 union
Smart too late
Fellow citizens

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Stanley, Michael - the hang [2012]
Michael Stanley ist ein Phänomen! In steter Regelmässigkeit veröffentlicht der charismatische Frontmann und Namensgeber der legendären, in den Siebzigern mit ihrem grandiosen Heartland-Rock zu regelrechtem Kultstatus gelangten Michael Stanley Band über sein eigenes "Line Level"-Label ein fabelhaftes Album nach dem nächsten, mit denen er mühelos an die Glanztaten seiner früheren Combo anknüpft. Soeben ist sein brandneues Werk erschienen, dem man unter all den starken Veröffentlichungen der letzten Jahre sogar noch eine Ausnahmestellung attestieren muss. "The hang" ist ohne jeden Zweifel ein Meitserwerk. eine absolute Prachtscheibe, die zu den besten gehört, die Michael Stanley in seiner langen Karriere jemals eingespielt hat. Er ist in brillanter Verfassung, sowohl kompositorisch (das Songmaterial stammt, bis auf zwei tolle Coverversionen, ausschließlich aus Stanley's Feder), als auch stimmlich (er singt einfach wunderbar, wie in seinen allerbesten Zeiten). Eingespielt hat Stanley das Album mit seiner aktuellen Touring Band "The Resonators", der, neben den beiden klasse Gitarristen Danny Powers und Marc Lee Shannon u. a. auch sein alter Michael Stanley Band-Freund Bob Pelander mit seinem exzellenten Piano- und Orgelspiel angehört. Außerdem wurde das Album vom legendären Westcoast-/Southern Rock-Starproduzent Bill Szymczyk (u.a. The James Gang, Outlaws, Bob Seger, Joe Walsh, The Eagles), der auch schon für die frühen Werke der MSB verantwortlich zeichnete, abgemischt und arrangiert. Was wir hören ist ganz wunderbar harmonischer, voller Herz steckender Heartland-/Midwestern Cleveland-Rock, mal gepaart mit der musikalischen Sonne der Westküste, mal durchweht von einem Hauch des Südens, und immer eingebettet in grandiose Melodien. Die Instrumentierung aus kernigen E-Gitarren und fließenden Keyboards (herrliche Piano-Läufe, wundervolle Orgel-Untermalungen) steht in prächtigem Einklang zu dem unverwechselbaren, so angenehmen Gesang Stanley's. Alles klingt ungemein frisch und authentisch. Songs wie der knackige, von zünftigen Gitarren und harmonischen Keyboards bestimmte Opener "From somewhere else", das traumhaft melodische, mit hinreissend schönen, unaufdringlichen Pedal Steel-Fills arrangierte "Wonder wheel", oder das kernig und flott rockende "Back in the day" sind nur drei wahllos herausgestellte Beispiele dieses von vorn bis hinten fantastischen Albums. Noch etwas zu den zwei bereits erwähnten Coverversionen: Es handelt sich zum einen um das bewegend schön interpretierte "When it don't come easy" von der famosen Americana-Songwriterin Patty Griffin und zum anderen um eine bärenstarke Version von Mark Knopfler's (Dire Straits) "Romeo und Juliet" mit herrlichen Klavierläufen Pelander's. Michael Stanley's Mission, die wunderbare Musik seiner guten alten Michael Stanley Band nicht nur in die heutige Zeit zu transportieren, sondern sie durch einen regelrechten Jungbrunnen zu ziehen, gelingt ihm mit "The hang" besser als je zuvor. Gut 70 Minuten lang erleben wir einen typischen, dabei geradezu unverbraucht und ungemein erfrischend wirkenden, mit brillantem Songmaterial aufwartenden Michael Stanley in bestechender Form! "'The Hang' is a work that sets a new standard in the musical journey of one of rock’s finest singer/songwriters". Dem kann man nur ohne jeden Zweifel zustimmen. Meisterlich!

1. From Somewhere Else (4.05)
2. The Last great Illusion (4.40)
3. How Many Guitars Do You Need (5.18)
4. Breaking Down (4.54)
5. When It Don’t Come Easy (4.38)
6. Fait Accompli (4.58)
7. A Damn Fine Way To Go (4.48)
8. Wonder Wheel (5.00)
9. Down In The Suck (5.22)
10. Back In The Day (4.32)
11. Martha (5.11)
12. Romeo & Juliet (6.52)
13. Another New Years Eve (5.33)
14. The Hang (4.04)

Art-Nr.: 7751
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
From somewhere else
The last great illusion
Breaking down
When it don't come easy
Wonder wheel
Back in the day
Romeo & Juliet
The hang

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Steadman Band, Brandon - recovery [2014]
Ganz feiner, frischer, unbekümmerter und hoch melodischer, knackiger Country/Countryrock/Red Dirt von der in Arlington/Texas beheimateten Brandon Steadman Band aus dem Hause Smith Entertainment! Auch Brandon Steadman stammt, wie so oft in hiesiger Szene, aus einem musikbegeisterten Haus. Während seine Mutter für Randy Travis und Clay Walker schwärmte, galten dir Vorlieben von Brandons Vater solchen Bands wie Lynyrd Skynyrd und Boston. Dieser kaufte ihm mit 12 schließlich die erste klassische Gitarre, welche aber erst intensiv genutzt wurde, als ihn die ältere Schwester mal mit ins berühmte Antone’s in Austin genommen hatte.
Brandon, unterdessen 17 Jahre alt, wechselte nun auf eine "richtige Gitarre" um. Von da an versuchte er in kürzester Zeit so viele Griffe wie möglich zu erlernen. Der Startschuss für die Brandon Steadman Band fiel dann auf der "South Of The Border Party" im ansässigen Sigma Chi House. Brandon traf bei einem weiteren Schul-Gig zufällig Kevin Lorensen, der bereits auf eine reichhaltige Erfahrung, was die Mitwirkung in dieversen Bands anging, zurückgreifen konnte. Man beschloss recht schnell, das erste Album "Front Seat Row" in Austin aufzunehmen. Mit diesem Werk im Rücken gelang es Steadman aus dem College-Zirkus auszubrechen und in ganz Texas aufzutreten. Unzählige Gigs formten in den nächsten Jahren ihn und seine Musiker. Eine weitere Begegnung mit Joey Green (Joey Green Band - mal bezeichnet als "Fort Worth’s best kept secret") brachte dann den endgültigen Durchbruch. Obwohl beide grundsätzlich verschiedene Charaktere waren, harmonierten sie und ergänzten sich in ihrer musikalischen Zusammenarbeit bestens. Steadman dazu: "We really had different styles - writing, personality and everything, so the fact that we became such good friends is a mystery to me. But that’s exactly what the band needed to get the next album in motion". Mit neuem Management und dem in Red Dirt-Kreisen arrivierten Smith Entertainment-Label im Rücken schmiedeten die beiden dann das jetzt brandaktuelle Werk "Recovery". Green übernahm die Produktion, Teile beim Songwriting und er glänzt vor allem mit seiner vorzüglichen E-Gitarrenarbeit (dazu kamen noch die Keyboard-Parts, Percussion und Background Vocals). Steadman konzentrierte sich auf den Großteil der Kompositionen, natürlich den Gesang (großartig) und spielt Akustikgitarre. Den Rest des Line-ups bilden besagter Kevin Lorensen am Bass, Randy Gray als weiterer Gitarrist, Brandon Morris an den Drums, Roger Ray an der Pedal Steel (ganz vorzügliche Vorstellung), sowie die wunderbaren Harmoniegesänge einbringende Ashley Lee. Die 11 Tracks bieten wunderbar erfrrischenden, klassischen, unverbrauchten Red Dirt Country und Countryrock mit solch herrlichen Arrangements und Melodien, wie wir sie von vielen Bands (zum Beispiel Eli Young Band, Bart Crow Band) in ihrer Frühphase kennen. Brandon hat eine überaus angenehme Stimme, die dann mit der Rhythmusfraktion und Green, sowie Grays E-Gitarrenarbeit und Rays erhabenen Steel-Fills perfekt harmoniert. Manchmal klingt es so, als wenn der frühere Keith Urban eine Red Dirt-Scheibe aufnehmen würde. Ganz stark wird es immer, wenn, wie bei "Fort Worth Line", Ashley Ley recht prägnant beim Gesang dazu stößt. Das ähnelt und erinnert ein wenig an die erfolgreiche Kooperation von Josh Abbott und Kacey Musgraves auf den letzten Alben der Josh Abbott Band. Sehr schön auch das retro-folkig angehauchte "Leaving Austin", wobei einem spontan Rob Baird spontan in den Sinn kommt. Was für eine großartige Melodie. Das sind alles richtige Ohrwürmer. Den Großteil bilden aber schön rockig, flockig und melodisch nach vorn gehenden Lieder der Marke "Stupid Girl" (wohl am hitverdächtigsten), "Already Gone" (schöne E-Baritongitarrenarbeit), "Stronger Than The Whiskey" (Southern-trächtiges E-Gitarren-Solo, Orgelhall, Mitsing-Refrain), oder das abschließende,schön kräftige, aber dennoch lockere "Who Do You Think You Are" (wieder solch eine herrliche Melodie, klasse E-Gitarren/Steel-Solo-Kombination). Die Brandon Steadman Band und ihr neues Werk "Recovery" stellen eine absolute Bereicherung für die Red Dirt-Szene dar. Das ist noch weitgehend unverbrauchte Musik, hoch talentiert, fernab irgendwelcher Zwänge, dabei hoch professionell in Szene gesetzt. Perfekter Stoff für Liebhaber solcher Acts wie beispielsweise Bart Crow, die Eli Young Band, Rob Baird, Cody Gill Band, Casey Donahew Band & Co.! Klasse Scheibe! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Asking - 3:12
2. Without Saying Goodbye - 4:10
3. Hey Hey Tonight - 2:50
4. Fort Worth Line - 4:19
5. Leaving Austin - 4:12
6. Stupid Girl - 3:25
7. Already Gone - 2.52
8. Stronger Than the Whiskey - 3:13
9. Days & Nights - 4:00
10. When I See You Again - 3:34
11. Who Do You Think You Are - 3:13

Art-Nr.: 8548
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All I'm asking
Hey hey tonight
Fort Worth line
Leaving Austin
Already gone
Stronger than the whiskey
Who do you think you are

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Steel Woods, The - old news [2019]
The Steel Woods sind eine mit immensem Potential ausgestattete Southern Rock-Band aus Nashville/TN, die nun mit ihrem zweiten Werk "Old news" gegnüber dem schon baumstarken Vorgänger "Straw in the wind" glatt nochmal ein Pfund drauflegen. Sehr variabler und professioneller southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch dargeboten. Neben exzellenten Eigenkompositionen, enthält das Werk die ein oder andere, extrem stark interpretierte Coverversion, wie etwa Black Sabbath's "Changes", Tom Petty's "Southern accents" und den Allmans-Klassiker "Whipping post". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wie den The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, wie auch jüngeren Vertretern wie beispielsweise Whiskey Myers und vor allem Blackberry Smoke. Ja, die Steel Woods sind so etwas wie "the next big thing" in der Southern Rock-Welt, denen man zutrauen darf, ebenso erfolgreich wie Blackberry Smoke zu werden. Auf jeden Fall ist das prächtiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde.

Das komplette Tracklisting:

1. All of These Years - 4:11
2. Without You - 4:16
3. Changes - 5:55
4. Wherever You Are - 6:14
5. Blind Lover - 4:17
6. Compared to a Soul - 4:34
7. Old News - 4:04
8. Anna Lee - 4:02
9. Red River (The Fall of Jimmy Sutherland) - 1:59
10. The Catfish Song - 4:14
11. Rock That Says My Name - 6:27
12. One of These Days - 4:02
13. Are the Good Times Really Over (I Wish a Buck Was Still Silver) - 4:02
14. Whipping Post - 5:46
15. Southern Accents - 4:44

Art-Nr.: 9757
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Steel Woods, The - straw in the wind [2017]
Da passt es wieder zu 100%, dieses immer wieder bemühte Charlie Daniels-Zitat aus dem gleichnamigen Song: "The South's gonna do it again"! Jawohl! Hier gibt's neues, großartiges "Southern Rock-Futter" für die notorisch ausgehungerte Fangemeinde! Die Steel Woods sind eine fantastisch, sehr erfrischend und musikalisch hoch professionell aufspielende southern-rockin' Countryrock-, bzw. countryrockin' Southern Rock-Band (so herum passt die Bezeichnung wohl besser) aus Nashville/TN, die hier mit ihrem gnadenlos starken Debutalbum "Straw in the wind" am Start ist, das mit durchweg bärenstarkem Songmaterial, knackig, energetisch, voller "saftiger" Gitarren und höchst melodisch aus den Boxen "knallt". Die Roots der Truppe liegen ohne jeden Zweifel bei solchen Helden wir den Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Kentucky Headhunters und The Outlaws, womit sie sich prinzipiell auch auf dem Terrain solcher Neuzeit-Kollegen, wie beispielsweise Blackberry Smoke, Flynnville Train oder Whiskey Myers bewegen, ohne nicht auch ihre ganz eigene Note zu haben. Die beiden Köpfe der Band sind Lead Sänger Wes Bayliss, der zudem jede Menge weitere Instrumente bedient (u. a. Gitarren, Dobro, Keyboards) und Lead Gitarrist Jason "Rowdy" Cope, der lange Jahre in der Band des Country-Outlaws Jamey Johnson gespielt hat, die sowohl den Großteil der Songs komponiert, als auch das Album gemeinsam produziert haben. Der Sound ist fett und glasklar. Nach dem mit hinreißendem Dobro, Acoustic Gitarre und indianisch anmutender Bassdrum, sehr southern inszenierten, zwischendrin mit einem fetzig rockenden Intermezzo aufwartenden, herrlich atmosphärischen Eröffnungstrack "Axe", begeistert die Band mit dem wunderbar knackigen, von ordentlich satten Gitarren bestimmten (scharfes, fettes E-Gitarren-Solo), überaus melodischen Southern-/Countryrocker "Better in the fall" - 2 Tracks, die sofort "kicken" und den Zuhörer voll mitnehmen. Der Funke springt unmittelbar über, die Steel Woods rocken sich ohne Umwege in unser "Southern-Herz". Das tun sie mit so viel Selbstbewußtsein und Klasse, dass sie uns sogar eine fantastische, von mächtigen Gitarren bestimmte, dabei hoch melodische "Heavy Country-/Southern Rock"-Coverversion des alten Black Sabbath-Krachers "Hole in the sky" um die Ohren schmettern (tierisches Gitarren-Solo von Jason Cope, feines psychedelisches Intermezzo). Was für eine "geile" Nummer! So jagt ein prächtiger Track den nächsten, wie etwa das mit einem herrlichen Outlwas-mässigen "Ghost riders"-Flair angehauchte, sehr dynamische, eine tolle Melodie und einen klasse Drive offenbarende "Della Jane's heart", das wundervolle Titelstück "Straw in the wind", eine Art "Melodic Metal Southern-/Countryrock"-Ballade (fettes Gitarrenbreak), der unmittelbar zum Mitstampfen animierende, southern-fueled Countryrocker "I'm gonna love you", der sehr melodische, knackige, auch prächtig in das Anforderungsprofil von Blackberry Smoke oder The Kentucky Headhunters passende Southern-Country-Rocker "Whatever it means to you", bis hin zu dem abschließenden, packenden, leicht spirituell angehauchten Southern-Stampfer "Let the rain come down". Das 13 Songs umfassende Werk lässt keine Wünsche offen. Wie heißt es so schön in einem U.S-Statement?: "What an amazing debut effort! These dudes have it all: soulful vocals, perfect musicianship, powerful Southern storytellin'...all with taste , tone and real recorded dynamics & balance. There’s really nothing better than listening to music get reinvented in unique ways as The Steel Woods prove Southern Rock'n Roll is alive and well with 'Straw In The Wind'". Dem ist nichts hinzuzufügen. Grandiose Vorstellung der Steel Woods!

Das komplette Tracklisting:

1. Axe - 3:16
2. Better in the Fall - 4:21
3. The Well - 4:00
4. Della Jane's Heart - 3:31
5. Straw in the Wind - 4:42
6. Uncle Lloyd - 3:44
7. The Secret - 3:43
8. I'm Gonna Love You - 2:58
9. If We Never Go - 3:18
10. Wild and Blue - 2:58
11. Whatever It Means to You - 4:14
12. Hole in the Sky - 5:33
13. Let the Rain Come Down - 3:19

Art-Nr.: 9447
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Axe
Better in the fall
Della Jane's heart
Straw in the wind
I'm gonna love you
Whatever it means to you
Hole in the sky
Let the rain come down

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Steepwater Band, The - grace and melody [2008]
Das neue Album der großartigen Southern-/Blues-/Jam-Rock-Truppe aus Chicago zeigt die Formation in einer Pracht-Verfassung. Produziert hat Marc Ford (The Black Crowes)! Das Album strotzt vor Spielfreude, kocht an allen Ecken und Enden, baut eine von knisternder Elektrizität geprägte Spannung auf, ist rau, dreckig, retro - und suastark! Fette Gitarren-Präsenz, vor allem, weil sich Marc Ford bei fast allen Tracks mit der zweiten (Lead)Gitarre einbringt und somit für noch mehr Saitenpower sorgt. Nie war die Steepwater Band besser!

Die komplette Tracklist:

1. At the Fall of the Day (4.12)
2. All the Way to Nowhere (4.10)
3. Lord Knows (2.49)
4. Healer (3.33)
5. Waiting to Be Offended (13.38)
6. Roadblock (3.52)
7. One Way Ride (4.19)
8. Fire Away (5.08)
9. Grace and Melody (4.35)
10. Varoomp! (3.27)
11. World Keeps Moving On (7.07)

Art-Nr.: 6097
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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At the fall of the day
Lord knows
Waiting to be offended
Roadblock
Varoomp!
World keeps moving on

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Steepwater Band, The - live & humble [2013]
"'Live & humble' is a modern day 'Rockin' the Fillmore'", schwärmt ein amerikanischer Kritiker in Anspielung auf den 1971er Humble Pie Live-Klassiker vom neuen Live-Album der grandiosen Steepwater Band aus Chicago/Illinois. In der Tat liefert die famose, jetzt mit dem zweiten Lead Gitarristen Eric Saylors zum Quartett angewachsene Blues-/Southern-/Jamrock-Formation am 20. April 2013 in der Ace Bar ihrer Heimatstadt Chicago eine dermassen tighte, vor Spielfreude nur so strotzende, kochende "High Energy Performance" ab, die einen solch honorigen Vergleich, zumal dies auch die musikalische Richtung zulässt, voll und ganz rechtfertigt. Was hier für eine Power von der Bühne ausgeht, ist irre. Nicht nur die Anhänger von Humble Pie bis hin zu Gov't Mule. oder Led Zeppelin bis zu The Black Crowes werden ihre helle Freude haben. "Live & humble" ist, wie gesagt, das erste Album, auf dem die Band mit zwei Gitarristen zu hören ist. Das macht den eh schon fetten Gitarrensound noch massiver, noch mächtiger, denn die beiden Saitenakrobaten Jeff Massey und Eric Saylors ergänzen sich nicht nur hervorragend, sondern treiben ihre ausgedehnten, wuchtigen Giterrenausflüge zu immer neuen Höhen. Ihre teils endlos wirkenden, wechselseitigen Soli, zuweilen auch mit Slide/Lead bedeuten einfach geballte Energie, wie etwa beim rau rockenden und straight groovenden, brodelnden "All the rails". Super dazu auch Jeff Massey's "smoky" Gesang. Es passt einfach alles zusammen. Bei vielen Stücken wird zudem wieder deutlich, dass die Band, obwohl sie aus Chicago kommt, neben ihrer Retro Bluesrock-Basis einen deutlichen, sehr willkommenen Hang zum Southern Rock hat. Diesen Southern-Twang lebt sie beispielsweise bei dem immens dynamischen "Come on down" (die Slide- und Lead Gitarren sind "in full force" - hat etwas von einer Mischung aus ZZ Top und brodelnden Vollgas-North Mississippi Allstars) oder beim straighten, kernigen "My back pocket" (auf einem Terrain irgendwo zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes angesiedelt) zur Gänze aus. Bärenstark! Und was die Truppe bei der fast 17-minütigen Kombi-Coverversion aus John Lee Hookers "Boom Boom" und Led Zeppelin's "How many more times" abzieht ist einfach nur mitreissend. Ein absoluter, ausgelassener, gnadenlos massiver Power Gitarren-/Bluesrock-/Jam-Höllenritt, der alle Dämme brechen lässt. Welch eine Energie" Die Gitarren stehen in Flammen! Adrenalin-getränkter Rock'n Roll-Boogie pur! Die Ace Bar in Chicago steht "under fire"! Die Steepwater Band ist live eine Macht! Hier geht es noch dynamischer, noch zwangloser, noch dreckiger und direkter zu, als im Studio. Herrlich! Apropos direkt: Der Sound des Albums kommt sehr direkt rüber, ist transparent, toll abgemischt, wirklich brillant. Man hat das Gefühl, die Jungs rocken daheim im Musikzimmer, direkt vor einem. Was für ein furioser Blues-/Southern-/Jam-Rock'n Roll-Ritt! Toll! "This album brings you over 75 minutes of kinetic live Steepwater Band rock n' roll". Lasst Euch infizieren, Leute - wir sind es schon...

Das komplette Tracklisting:

1. Remember the Taker - 7:46
2. Off the Rails - 4:34
3. At the Fall of the Day - 4:25
4. Come On Down - 6:29
5. Dance Me a Number - 4:26
6. High and Humble - 6:05
7. Meet Me in the Aftermath - 3:51
8. Boom Boom / How Many More Times - 16:45
9. My Back Pocket - 3:06
10. All the Way to Nowhere - 7:35
11. World Keeps Moving On - 10:26

Art-Nr.: 8410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Remember the taker
All the rails
Come on down
Dance me a number
Boom Boom/How many more times
My back pocket
All the way to nowhere

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