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Great Divide, The - under your own sun [2005]
Grund zum Feiern für die Countryrock-Freunde: The Great Divide aus Stillwater/Oklahoma sind zurück mit einem tollen Comeback-Album! Nach dem Ausstieg ihres charismatischen, stilprägenden Aushängeschildes, Gitarrist, Songwriter und Sänger Mike McClure, der inzwischen mit seiner eigenen Combo, der Mike McClure Band Großartiges leistet, war die weitere Existenz der Band sehr fraglich. Als man sich dann entschloß weiter zu machen, stellte sich schnell die Frage, wie die Band wohl den schmerzlichen Verlust eines solch entscheidenden Mannes verkraften würde. Ja, konnten sie ihn überhaupt verkraften? Die Antwort lautet "Ja", wenngleich sich natürlich einiges verändert hat. "Ja" für: Sie sind wieder da und legen mit "Under your own sun" ein prächtiges Album vor, mit dem sie grundsätzlich ihrem gewohnten Stil treu bleiben und die Reihe erstklassiger Werke aus der Vergangenheit gekonnt fortsetzen. Einmal mehr spielen sie einen von traumhaften Melodien geprägten, frischen, gleichzeitig aber auch den trockenen Oklahoma-Staub spührenden, herrlich Gitarren orientierten, schön knackigen New Country/Countryrock, der sich mit seinen harmonischen Strukturen schnell und nachhaltig in unseren Ohren festsetzt. Die goldenen Zeiten des Countryrocks sind allgegenwärtig! Veränderungen für: Sie haben mit Micah Aills einen neuen, wieder sehr guten Lead Gitarristen und ebenso starken Sänger verpflichtet, der zum einen eine völlig andere Stimme als Mike McClure hat (doch das empfinden wir als durchaus in Ordnung - eine Kopie von McClure wäre fatal gewesen), und zum zweiten wohl nicht über dessen Songwriter-Potential verfügt (wenngleich kurioserweise das von ihm komponierte "Scared of heights" eines der besten Stücke des Albums überhaupt ist). Die Folge ist, man greift überwiegend (bis auf 2 Songs) auf Fremdkompositionen zurück, doch diese Auswahl ist mehr als gelungen! Und so paßt es wieder! Wir hören wunderbare, dynamische Uptempo Countryrocker, feine, jedoch ebenso knackig gehaltene Midtempo-Nummern, sowie die ein oder andere, ganz wundervolle Ballade - alles im typischen Great Divide-Sound gehalten, aus klaren, satten, zuweilen leicht rootsig und "Red Dirt"-mäßig, kratzig klingenden, aber immer frisch wirkenden Gitarren und diesen herrlichen Melodien! Oft ergänzt man das transparente Gitarren-Klangbild durch eine geschickt integrierte Pedal oder Lap Steel-, sowie eine äußerst angenehme Orgel. Als Parallelen fallen einem immer wieder Bands der Sorte Restless Heart oder gar Poco ein, allerdings texanischer und rootsiger klingend, mit Ansätzen solcher Leute wie Cross Canadian Ragweed & Co.! Nach wie vor schlagen sie eine tolle Brücke zwischen Nashville-tauglichem New Country(rock) und den staubigen, rootsigen Texas-"Red Dirt"-Americana-Anlagen! "Crazy in California", mit dem das Album startet, ist gleich ein ganz großartiger, mit einem gewissen, dem Songtitel entsprechenden Westcoast-/California-Flair ausgestatteter Midtempo-Countryrocker, dessen tolle Melodie einem sofort die Angst nimmt, Great Divide könne nicht mehr an frühere Glanzleistungen anknüpfen. Sattes, zuweilen ein wenig an Tom Petty's Heartbreakers erinnerndes, trockenes Lead Gitarren-Spiel, im Hintergrund eine dezent agierende Steelguitar, knackiger Rhythmus und ein hervorragend singender Micah Aills sind der Garant für eine klasse Auftaktnummer. Doch das Album scheint nach hinten hin immer besser zu werden. Nehmen wir beispielsweise das ebenfalls im mittleren Tempo gehaltene, von tollen Acoustic Gitarren, knackigem Drumming, dezenten Steel-Tupfern, wohliger Hammond Orgel und einmal mehr einer wunderbaren Melodie geprägte "The plan" mit seinem tollen E-Gitarren-Solo, oder den traumhaften, voller Drive abgehenden und gut im Saft stehenden, dynamischen, herrlich rootsigen, leicht angedreckten, aber dennoch sehr frischen Countryrocker "Just another day", der mit seiner Kombination aus Steelguitar, dezent rauen E-Gitarren und wundervollen Gesangsharmoniern gar an die guten alten Sachen der Eagles erinnert, wie auch die schon erwähnte Traumballade "Scared of heights" die mit ihrer tollen Melodie in wundervoller Art und Weise zwischen verhaltenen und kraftvollen Momenten hin- und her pendelt, inklusive großartiger Lap Steel-Passagen. Sehr stark auch der flockige, melodische Countryrocker "Can't call it cheatin'" mit seinen tollen Gitarren, das herrliche aus Steel, Baritone Gitarre und satten E-Gitarren instrumentierte "She's leavin' this town" und die abgehende, rootsige Chris Knight-Nummer "Love and gasoline" mit ihrem staubigen Texas-Drive! Und was machen sie zum Schluß? Sie covern eine alte Phil Lynott-/Thin Lizzy-Nummer! Riffig, leicht dreckig und schön rockig lassen sie den "Cowboy song" vom Stapel! Klasse! Die "neuen" Great Divide (nur Mike McClure ist nicht mehr dabei, die restliche Besetzung ist unverändert) sind anders und trotzdem immer noch unverkennbar sie selbst. Eine neue Stimme, aber ihren musikalischen Weg voller traumhaft schöner Countryrock-Songs haben sie beibehalten! Genau richtig! Glückwunsch, Jungs - ihr habt diese sicher nicht ganz leicht zu nehmende Kurve bravourös gemeistert.

Art-Nr.: 3287
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazy in California
Just another day
Scared of heights
She's leavin' this town
Love and gasoline

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Green River Ordinance - fifteen [2016]
Grandioses, neues Album der aus Fort Worth stammenden Texaner! Die Bandmitglieder der Green River Ordinance befinden sich seit Teenager-Zeiten mittlerweile im 15. Jahr ihres Bestehens, was macht also besser Sinn, als ihr neues Werk voller Stolz demnach auch "Fifteen" zu benennen. Der Fünfer hat sich von CD zu CD kontinuierlich gesteigert, der neue Silberling zeigt die Band eindeutig im Zenit ihrer bisherigen Schaffensphase. Sämtliche elf Tracks wurden wie so oft im Kollektiv kreiert, dazu hat man sich wieder in eine alte Holzhütte am Caney Fork River zurückgezogen, wo man laut Frontmann Josh Jenkins fernab von Handyempfang und dem üblichen Stress, einfach mal völlig relaxt in den Fluss springen kann. An diesem für die Band, bestehend aus den weiteren Mitgliedern Denton Hunker (Drums, percussion), Geoff Ice (Bass, Harmonica, bg vocals), Jamey Ice (Lead guitar, banjo, mandolin) und Joshua Wilkerson (Electric guitar, mandolin, piano, bg vocals), heiligen Ort, kommen ihnen die wesentlichen Ideen für ihre so fein konstruierten Songs, wie der Bandleader weiter ausführt. Schon der Auftakt ist bestechend. Der überragende Opener "Keep Your Cool" stampft herrlich lässig in Country Rock-Manier mit quäkender Harmonica, hallender Orgel sowie satten Southern Rock-E-Gitarren vor sich hin, um letztendlich in ein kräftiges, an die Dirty Guv'nahs/Rolling Stones erinnerndes Finish überzugleiten. Ein wirklich cooler Song direkt zu Beginn. Das mit einem wunderbar trockenen, relaxten Banjo unterlegte, flockige, traumhaft melodische, flüssige "Red Fire Night" erscheint, dank einer dominierenden Fiddle, in einem tollen Country-/Americana-Ambiente. Irgendwie kommen einem Blue Rodeo mit einem leichten Red Dirt-Flair in den Sinn. Und so pendeln Green River Ordinance auch im weiteren Verlauf immer wieder zwischen Roots-/Folk-/Countryrock-/Country-beeinflussten, fein instrumentierten (sehr viele kleine eingeflochtene Hinhörer) Tracks wie "Simple Life", "You, Me & The Sea", "Endlessly" (fein akzuentierte Mandoline, klasse Pedal Steel-Gastauftritt von Milo Deering), dem retrobehaften"„Life In The Wind" (hier gibt eine slidende Dobro den Ton an) und eher rockig arrangierten Nummern wie "Maybe It's Time (Gravity)", "Tallahassee" (tolles Southern-/Outlaws-Flair) oder "God Only Knows" hin und her. Am Ende lässt die Band ihr Werk mit dem verletzlich gespielten, für ihre Verhältnisse recht sparsam angelegten "Keep My Heart Open" sanft-melancholisch ausklingen. Mit "Fifteen" präsentiert das Quintett ein bärenstarkes neues Album, das damit den nächsten Schritt zum ganz großen Durchbruch macht. 11 herrliche Songs voller traumhafter Melodien, irgendwo an der Schnittstelle zwischen der frühen Eli Young Band, den kanadischen Blue Rodeo (mit deren countryorientierteren Songs), der Zac Brown Band, Will Hoge, der Josh Abbott Band, Rob Baird und ähnlicher Seelenverwandter. Eine geradezu perfekte Mischung aus Country, Countryrock, dezentem Red Dirt und Americana. Einfach umwerfend! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Keep Your Cool - 4:18
2. Red Fire Night - 3:08
3. Maybe It's Time (Gravity) - 2:51
4. Simple Life - 3:57
5. Tallahassee - 4:31
6. You, Me & The Sea - 3:44
7. Always Love Her - 3:24
8. Endlessly - 3:57
9. Only God Knows - 3:36
10. Life In The Wind - 2:55
11. Keep My Heart Open - 4:59

Art-Nr.: 9100
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep your cool
Red fire night
Maybe it's time (Gravity)
Simple life
Tallahassee
Endlessly
Only God knows
Keep my heart open

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Green River Ordinance - same [2014]
Grandioses Quintett aus Fort Worth/Texas, dessen neues Album, das sei gleich zu Beginn festgestellt, wohl ohne jeden Zweifel zu den besten und schönsten Veröffentlichungen des Jahres 2014 im musikalischen Grenzgebiet zwischen Country(rock) und Americana einzuordnen ist. Einfach herrlich! Waren ihre vergangenen Werke noch deutlich rockiger und Top 40-orientierter, sind Green River Ordinance in ihrer stetigen Weiterentwicklung und frei von jeglichem Majorlabeldruck nun endgültig dort angekommen, wo sie musikalisch hin wollen. Wir erleben eine geradezu hinreissende Kombination aus flockigem, lockerem, traumhaft harmonischem Texas Country, Countryrock und Americana mit Spuren von Rootsrock, Southern Rock, Grass und Folk, dessen wundervolle Songs in ihrer faszinierenden Melodik und in ihren natürlichen Strukturen wie ein klares, reines, erfrischendes Rinnsal durch unsere Ohren und unsere Sinne fliessen. Neben der lockeren Rhythmik aus Drums und Bass hören wir entsprechend lässige, unaufdringliche E-Gitarren, akustische Gitarren, viele Mandolinen- und Banjo-Klänge, hier und da mal eine Fiddle, sowie feine Piano- und Orgel-Fills. Dazu verfügt die Band mit Frontmann Josh Jenkins über einen ganz fantastischen Sänger mit einer exzellenten Stimme voller Wärme und Ausdrucksstäke, eingebunden in die herrlichen Harmonies seiner Bandkollegen. GRO klingen irgendwie wie die perfekte Kombination aus countryorientierten Blue Rodeo, der ebenfalls unwiderstehlichen Zac Brown Band und lockeren Counting Crows, mit einem Hauch der frühen Eli Young Band. Einzelne Songs herauszuheben ist schier unmöglich, da es nicht die Spur einer Schwachstelle auf diesem Album gibt. Nehmen wir allein mal den Opener "Cannery river": Ein einsames Fiddle-Intro, lässiges Acoustic Gitarren-Picking, Jenikins' wunderbarer Gesang setzt ein (suggeriert unmittelbar Parallelen zu Zac Brown), es folgt der erfrischende, lässige Rhythmus, begleitet von leichten Steelguitar- und Banjo-Fills, dazu herrliche Harmoniegesänge - unsere sensiblen Countryrock- und Americana-Ohren saugen dies mit purer Wonne auf. Welch ein Zauber! Und es geht so weiter: Ob das knackigere, flockige, flotte, erneut traumhaft melodische"It ain't love" (tolle Bajobegleitung, vielschichtige Gitarren, wunderbar erfischender Sound), das rootsige, mit einem tollen Drive ausgestattete, lässig countryrockende "Flying" (feine Mundharmonoka, cooler "Crowd"-Chorus, tolle Melodie), das unwiderstehlich schöne "Dancing shoes" oder die starke, schön rootsige, knackige Coverversion (es ist das einzige Cover) von The Band's Edel-Klassiker "The weight" - GRO ziehen uns mit jedem dieser exzellenten Songs unwiderstehlich in ihren Bann. Dieser Band muss es einfach gelingen, irgedwann eine breitere und größere Aufmerksamkeit zu erlangen. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Cannery River - 4.22
2. It Ain't Love - 4.07
3. When My Days Are Done - 3.54
4. Flying - 3.25
5. She Is In The Air - 3.59
6. Better Love - 2.57
7. Fool For You - 4.19
8. Dancing Shoes - 3.52
9. Out Of The Storm - 4.04
10. Where The West Wind Blows - 3.50
11. The Weight - 4.11
12. San Antone - 4.09

Art-Nr.: 8620
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cannery river
It ain't love
When my days are done
Flying
Dancing shoes
Where the west wind blows
San Antone

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Green, Pat - lucky ones [2004]
Drittes Majorlabel-Release von Texas-Hero Pat Green! Wieder ein klasse Album! Nach den Erfolgen seiner beiden Vorgängerwerke und den Riesenhits "Carry on" und "Wave on wave" hat sich Green mittlerweile auch über die Grenzen von Texas hinaus tief in die Herzen der Country-/New Country-Gemeinde gespielt. Mit "Lucky ones" macht er grundsätzlich da weiter, wo er bei "Wave on wave" aufgehört hat, wenngleich die Tracks insgesamt noch radiotauglicher wirken als zuvor. Das möchten wir aber keinesfalls als Negativum verstanden wissen, ganz im Gegendteil! Er hat sich seine Texas-Roots bewahrt und versteht es perfekt, die Schnittstelle zwischen knackigem Nashville New Country und seiner ihm angeborenen, natürlichen texanischen Ursprünglichkeit zu treffen. In einer US-Besprechung ist etwas von einer Kombination aus Kenny Chesney, Guy Clark, Willie Nelson und John Mellencamp zu lesen... - addiert man noch ein wenig Radney Foster und Keith Urban hinzu, so kommt das in etwa hin! Tatsächlich hört man zuweilen so ein gewisse "John Mellencamp goes Country"-Feeling ala "Small town" (kein Wunder sind doch Mellencamp's ex-Musiker David Grissom an der Gitarre und Lisa Germano an der Fiddle bei fast allen Tracks dabei), was sich aber fanz großartig in dem knackigen, sehr Gitarren orientierten, saftigen New Country-Sound einfügt. Die Songs stecken durchweg voller Frische, Schwung und prächtiger, gut hängen bleibender Melodien! Es wäre nicht verwunderlich, wenn für den guten Pat bei "Lucky ones" eine ganze Reihe Hits abfallen würden. Nehmen wir beispielsweise den immens gute Laune verbreitenden, knackigen Opener "Baby doll" mit seinem schwungvollen Fiddle-/Gitarren-Drive, die großartige, von Radney Foster geschriebene Midtempo Country-Nummer "Lucky ones", die mit ihrer schönen Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Kombination und ihrer Struktur an beste Foster & Lloyd-Zeiten erinnert, den wundervoll flüssigen, frischen, die Sonne ins Herz lassenden, knackigen Countryrocker "Somewhere between Texas and Mexico" mit den satten, klaren Gitarren, der feinen Mandoline und der klasse Melodie, wie auch der zusammen mit Wade Bowen geschriebene Texas-Midtempo-Countryrocker "Don't break my heart again" - alles Titel, die eine gute Chartposition allemal verdient hätten. Sehr stark auch die lupenreine, traditionell verwurzelte, mit tollen Gitarrenlinien, herrlichen Banjo- /Mandolinen-/ und Steel-Licks ausgestattete, peppige Countrynummer "College", geschrieben von Pat und Brad Paisley, der hier nicht nur sein excellentes Gitarrenspiel beisteuert, sondern auch als Duett-Partner fungiert! Weitere "Hits": Eine fantastische, wie geschmiert abgehende, von tollen Gitarren und einem ordentlichen Roots-Flair begleitete Version von Jack Ingram's Countryrock-Feger "One thing", die schöne, so viel Frische ausstrahlende, reine Texas Midtemp-Countrynummer "Long way to go (headed home)", die Steel- und Gitarren-getränkte, voller Americana-Feeling steckende, wundervolle Ballade "Temporary angel" und das semi-akustische, sehr rootsige, an Steve Earle erinnernde "Sweet revenge" (Co-Autor: Ray Wiley Hubbard)! Der Mann aus Waco und seine Pat Green Band, mit der er das Album, bis auf die oben erwähnten Gäste, weitgehend eingespielt hat, haben wieder einen tollen Job gemacht. Erwähnenswert ist noch, daß der große Herb Pederson (Dillards / Desert Rose Band / Hillman-Pederson) bei einigen Tracks den Background-Gesang übernahm. Ein prima Album, das von vorn bis hinten Freude bereitet!

Art-Nr.: 2888
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Green, Pat - wave on wave [2003]
Für "big waves" hat Pat Green, der kultige Texaner aus Waco, bereits mit seinem letzten Album "Three days" gesorgt, das ihm, völlig zu recht, mit "Carry on" einen Riesenhit in den Biillboard-Country-Singles-Charts bescherte, ebenso wie einen Top 10-Erfolg in den Country-Album Charts und nicht zuletzt sogar 2 Grammy-Nominierungen einbrachte. In Texas ist er aus der dortigen Countryszene nicht mehr wegzudenken, gehört dort zu den absoluten Stars. Doch nun scheint das Eis für eine Karriere über die örtlichen Grenzen hinaus endgültig gebrochen. Mit seinem neuen Album "Wave on wave" macht er da weiter, wo er mit "Three days" aufhörte. Vielleicht kann man sein neues Material als noch etwas rockiger einstufen, was dem erdigen Sound sehr gut bekommt. Gleichzeitig sind seine Songs noch kompakter, noch besser geworden. Dabei bewahrt er stets eine gewisse rauhe Grundnote, schafft es parallel dazu aber, seinen zumeist dynamischen Songs eine lässige Coolness, einen großartigen Fluß und wirklich klasse Melodien zu verpassen. Das ist kraftvoller, zuweilen robuster, ordentlich knackiger Guitar-driven, Texas-rockin' Country/New Country voller Energie. Pop Gesülze oder balladeken "Schmalz" sucht man hier vergeblich. Man spürt jederzeit den trockenen, texanischen Staub. Dennoch klingt die Musik von Pat Green nicht zu "fremd" für Nashville-Radio gewohnte Country-Ohren. Hat etwas von Chris Knight, Joe Ely und einem rootsigen Radney Foster, vielleicht auch mal von einem Merle Haggard, dabei aber nie die traditionell verwuzelten Pfade texanischer Countrymusic, z.B. ala Willie Nelson, verlassend. Er bleibt immer in der Country(rock)-Spur! Die Songs stecken zumeist voller Power, sind ausgestattet mit herzhaften, angerockten Gitarrenriffs, oft auch tollen, rootsig, dreckigen Soli und zeichnen sich gleichzeitig durch eine angenehme, lockere Unberschwertheit aus. Aufgenommen hat Green das Material mit seiner 6-köpfigen, großartigen Live-Band, wobei schon einmal 3 Gitarristen gleichzeitig zum Einsatz kommen können. Dazu hören wir Fiddle, Mandoline, Steel, Banjo, Orgel,... - alles, was das Texas Country-Herz begehrt. Los geht's mit dem sehr starken, trockenen, sehr riffigen, fetzigen Uptempo-Countryrocker "Guy like me", eingepackt, ohne das dabei die Melodie zu kurz kommt, in einem Mantel aus dreckig rockenden E-Gitarren, inklusive zweier feuriger (Slide)Gitarren-Soli. Das folgende "Poetry" ist eine knackige Midtempo-Nummer in bester Chris Knight-Manier. Rootsige Basis, starke Melodie, feines Piano, schöne Steel, klasse Fiddle... - alles das läßt ein so markantes, tolles Lonestar State-Feeling entstehen, wie es eben nur die Texaner selbst hinbekommen. Herrliche Mondolinenklänge, ein lässige Banjo in Verbindung mit rhythmischer Acoustic Gitarre und eine dezente Fiddle im Hintergrund bilden den Einstieg zu dem leicht bluesig, swampig wirkenden, aber dennoch wieder typisch texanischen, satten Countryrocker "Wrapped", während das, erneut sehr satte, äußerst knackige, "fleischige" Titelstück "Wave on wave" bereits auf dem Weg ist, verdientermaßen Pat Green's nächster großer Git zu werden. Fettes Drumming, toller Rhythmus, klasse E-Gitarren, eine schöne Hammond im Background und kräftiger Gesang paaren sich mit einer großartigen Melodie! Wirkt trotz seiner Power sehr relaxt! Klasse auch der im Ohr hängen bleibende Countryrocker "California", die etwas an Guy Clark erinnernde Fiddle- und Steel-getränkte Midtempo Singer/Songwriter-Nummer "Sing 'til I stop crying", das flotte, lockere, flockige, wie geschmiert abgehende "All the good things fade away", das voller Radney Foster-Flair steckende "Run" mit seiner schönen Baritone E-Gitarre, und das rootsige, rhythmische, groovende "Elvis", bei dem unter anderem die alten Texas-Haudegen Ray Benson (Asleep At The Wheel) und Willie Nelson gesanglich mit aushelfen. Über 54 Minuten beste Pat Green-Unterhaltung! Rootsiger Texas-Countryrock, der sich die Tür nach Nashville offen läßt, ohne sich dabei im Einheits-Maistream zu verlieren. Pat Green kriegt das prächtig hin! Klasse Album! Laßt die Pat Green-"Welle" auf euch überschwappen...

Art-Nr.: 1986
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Green, William Clark - ringling road [2015]
"Rising star" am texanischen "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Himmel mit einem fantastischen neuen Album. William Clark Green, der heute im texanischen Lubbock lebt, gehört zu jenen dieser großartigen Countryrocker des Lone Star States, die ihre Country- und Rock-Wurzeln noch mit einer wunderbaren Portion Folk-, Roots-, und Americana-Musik kombinieren und dabei schlichtweg exzellente Songs kreieren, die zum einen vor musikalischer Klasse und Raffinesse nur so strotzen, zum anderan aber auch in herrliche Melodien eingebunden sind. Da paaren sich Lockerheit und Flockigkeit, mit Kraft und dieser unwiderstehlichen, unterschwelligen ländlichen Natürlichkeit und Rauheit, die diesen wunderbaren Red Dirt-Charme ausmachen. Green sieht sich selbst beeinflusst von solchen Leuten wie Steve Earle, Rodney Crowell, Lyle Lovett, Townes van Zandt und der texanischen Legende Willis Alan Ramsey. Spuren diser Vorbilder sind ohner jeden Zweifel in seinen prächtigen Songs jederzeit auszumachen, doch Green hat genug Potential um sein ganz eigenes Ding daraus zu kreieren, was im Endeffekt dann eher auf dem Terrain solcher Leute wie Reckless Kelly, Wade Bowen, Will Hoge oder der Josh Abbott Band angesiedelt ist. Nicht ein einziger schwacher Song ist unter den 11 herrlichen Nummern, die überwiegend schön knackig und einem einem tollen Gitarrengewand daherkommen, zu finden. Baumstarker Stoff für die Liebhaber des Genres! Ganz großartig auch die 3-fach aufklappbare, in einem tollen Gimmick-Cover (in der Art einer Zirkusarena mit "eingesteckter" CD) gestaltete Digipack-Verpackung! Ein rundum tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Next Big Thing
2. Sticks And Stones
3. Creek Don't Rise
4. Ringling Road
5. Final This Time
6. Fool Me Once
7. Sympathy
8. Hey Sarah
9. Old Fashioned
10. Going Home
11. Still Think About You

Art-Nr.: 8846
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Next big thing
Sticks and stones
Creek don't rise
Ringling road
Fool me once
Sympathy
Hey Sarah
Still think about you

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Greene Band, Alastair - trouble at your door [2014]
Viertes Studioalbum des südcalifornischen "guitarslingers" Alastair Greene und seiner Band, mit dem er, wie sollte es auch anders sein, erneut ein voller Leidenschaft und Spielfreude steckendes Bluesrock-Meisterwerk, von vorn bis hinten gespickt mit erstklassigen Songs, abliefert. Zollte Greene mit dem 2009 erschienenen Album "Walking in circles" noch seinen großen Blues-Heores Tribut und fröhnte er mit dem 2011er Werk "Through the rain" eher dem harten, bluesgeträmkten Classic Rock, so liegt er mit "Trouble at your door" genau dazwischen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Bluesrock-Album entstanden, das überaus klug einen Bogen von traditionellen Blues-Fundamenten zu prächtigen, zeitlosen, klassischen Rock-Elementen spannt. Es rockt und bluest gleichermassen an allen Ecken und Enden. Die Songs wirken kompakt, stecken voller verzüglicher Strukturen und Melodien, bieten dabei aber immer ausreichend Freiraum für des Meisters furiose Gitarrenausflüge und -jammings, ohne dabei allerdings jemals in unkontrolliertes "Gefrickel" abzudriften. Nein, Greene ist wahrer Virtuose, dessen Gitarrenspiel voller Feeling und Seele steckt. "Trouble at your door" besticht zusätzlich mit jeder Menge Southern-Flair, vor allem auch deshalb, weil Greene viel Slide Gitarre spielt. Des öfteren hören sich die Soli an, als würden sich zwei Gitarristen gegenseitig anstacheln und auf immer höhere Levels spielen, nämlich dann, wenn der Protagonist zwischen Slide und klassischer Lead Gitarre hin und her wechselt, wie beispielsweise bei dem fabelhaften "southern-fried" Boogie "Back where I belong". Welch ein Feuer! Man mag kaum glauben, dass Alastair Greene schon seit einigen Jahren als Lead Gitarrist mit dem Alan Parsons Project um den Globus tourt, doch in seinem Herzen regiert ohne jeden Zweifel der erdige und straighte Bluesrock. Schon der Opener "People" ist eine absolute Hammer-Nummer! Ein prächtiger, packender, geradeaus nach vorn rockender Boogie, bestimmt von dreckigen Slide-Riffs und einem ordentlich an ZZ Top- oder auch an Gov't Mule erinnernden Groove. Die Melodie ist klasse, der Gesang exzellent und das Slide-Solo des Meisters lässt absolut keine Wünsche offen. Der Grundstein für ein famoses Album ohne jeden Aussetzer ist gelegt. Weitere Highlights sind das von herrlichen Wah Wah-Riffs und einem treibenden Groove bestimmte, genauso lässige wie powernde Titelstück "Trouble at your door", der erdige, von großartiger Acoustic-Slide dominierte Roots-Blues "Red wine woman", der kompakte, satte Bluesrocker "First born son" mit seinen glühenden, brillanten Gitarrenläufen, der mitreissende, wieder voller Southernflair steckende Shuffle "Last train around the sun" mit seiner unmittelbar hängen bleibenden Melodik und den begnadeten Gitarrenläufen, der wundervolle, von exzellenter, lockerer Lead Gitarre und einem prächtigen Retro-Feeling geprägte Slow-Blues "Calling for you" (schön hier auch die dezente Orgel-Untermalung), oder auch der flott abrockende, wieder mit herausragender Gitarrenarbeit versehene Rock'n Roller "The sweetest honey" (tolles Drumming). Wie gesagt, schwache Stücke sind Fehlanzeige und die Gitarrenenthusiasten werden Mr. Greene nach dem Genuß deises Albums wieder einmal begeistert feiern. Der Mann aus Southern California und seine Band haben sich endgültig in der "bel étage" des Bluesrocks etabliert. Famose Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. People - 3:45
2. Trouble at Your Door - 3:28
3. Back Where I Belong - 3:51
4. Red Wine Woman - 3:14
5. First Born Son - 4:16
6. Love You so Bad - 3:32
7. Last Train Around the Sun - 4:27
8. Calling for You - 6:30
9. Make the Devil's Day - 3:38
10. Strange Feeling - 4:12
11. Pretty Price to Pay - 3:38
12. The Sweetest Honey - 3:25

Art-Nr.: 8624
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
People
Trouble at your door
Back where I belong
First born son
Last train around the sun
Calling for you
The sweetest honey

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Greene, Alastair - dream train [2017]
"One Hell of a Bluesrock Album"! Hammerstarkes, neues Werk des begnadeten Gitarristen Alastair Greene aus Southern California und seiner Band. Einige werden sich vielleicht noch an sein famoses Werk "A little wiser" aus dem Jahre 2002 erinnern, als er in der Szene, zumindestens bei den "Insidern", wie eine Bombe einschlug. Mittlerweile ist er bei den Gitarrenfans und Bluesrock-Enthusiasten gleichermaßen etabliert und haut auch mit "Dream train" wieder eine "Monsterscheibe" raus, die vor saustarken Songs nur so strotzt. Seine Vielseitigkeit geht von Texas Blues, Blues-Shuffles, Chicago-Style, über Southern Bluesrock, fulminanten Boogie-Bluesrock und British Blues., bis hin zu endlos wirkenden Gitarrensoli und- jams. Mitreissend, erdig, dreckig, technisch hochklassig und eindrucksvoll. Greene's Gitarrenarbeit ist herausragend gut, er beherrscht alles. Die Gitarren-Enthusiasten werden an diesen grandiosen, ungemein virtuosen Soli ihre helle Freude haben. Dazu ist der Mann auch ein echt klasse Sänger und Songwriter. Beste Beispiele für sein durchweg meisterhaftes, neues Album sind der atemberaubende, voll nach vorn rockende Uptemo-Kracher "Dream train" (raues, wildes Slideguitar-Solo), der ebenfalls ordentlich abgehende Bluesrock-Boogie "Big bad wolf" (packende, feurige Gitarrensoli), der heruasragende, von hinreissenden Gitarrenläufen begleitete, balladeske Bluesrocker "Another lie" (fantastische, ausgedehnte Gitarrensoli - mit dabei als Gast an der zweiten Gitarre ist Walter Trout), der klassische, kernig rockende, shuffelig treibende Blues "Daredevil" (feine Harp-Einlage von Dennis Gruenling), das Slide-getränkte, Delta-mässige, raue "Rain Stomp", das ruhige, von makelloser, wundervoller, melodischer, filigraner Gitarrenarbeit bestimmte "Iowa" (eines von zwei Instruzmentals), oder auch der krachende, plusternde, swampige, Southern-getränkte Bluesrocker "Down to Memphis" (tolles E-Gitarren- und Slideguitar-Wechselspiel, Gast als zweiter Gitarrist ist hier Mike Zito), um nur einige zu nennen. Alastair Greene und seine Mitstreiter (Austin Reede - drums, Jim Rankin - bass) lassen wirklich nichts nanbrennen. "Dream train" ist ohne jeden Zweifel eine der heißesten Bluesrock-Veröffentlichungen des Jahre 2017. Ein Killer-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Dream Train - 3:40
2. Big Bad Wolf - 5:27
3. Nome Zayne - 3:31
4. Another Lie (feat. Walter Trout) - 6:52
5. Song for Rufus - 1:56
6. I'm the Taker - 4:13
7. Daredevil (feat. Dennis Gruenling) - 5:55
8. Grateful Swagger (feat. Debbie Davies) - 4:27
9. Rain Stomp - 3:04
10. Demons Down - 3:37
11. Iowa - 4:52
12. Down to Memphis (feat. Mike Zito) - 4:21
13. Lucky 13 - 2:34

Art-Nr.: 9542
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dream train
Big bad wolf
Another lie
Daredevil
Rain stomp
Iowa
Down to Memphis

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Greene, Jackie - back to birth [2015]
Jackie Greene, grandioser Songwriter, Sänger und Multi-Instrumentalist (insbesondere Gitarrist und Keyboarder) mit einem neuen, ganz wunderbaren, voller toller, variabler Stücke steckenden, viel Seele offenbarenden, an der Schnittstelle zwischen Rootsrock und Americana angesiedelten, großartigen Solo-Album. Was ist das für ein begnadeter Musiker. In der Jamrock-Szene geniesst Greene ein herausragendes Standing. So machte er unter anderem als zentrales Mitglied der famosen Trigger Hippy (deren überragendes Debutalbum vom letzten Jahr ist noch in ganz frischer Erinnerung) , die er mittlerweile aber schon wieder verlassen hat, auf sich aufmerksam, genauso wie als zweiter Gitarrist neben Rich Robinson bei den letzten Gigs der The Black Crowes, oder als oftmaliger Gast von Gov't Mule, die ihn, vor allen Dingen bei ihren legendären Halloween-Shows, immer wieder gerne auf die Bühne holten und holen. So war er beispielsweise auch bei Mule's berühmtem Neil Young Tribute-Part während ihres letztjährigen Halloween-Konzertes mit von der Partie, als von fast allen Neil Young-Covers den Lead Gesang übernahm und zusätzlich Gitarre spielte. "Back to birth" zeigt ihn, wie nicht anders zu erwarten war, in blendender Form. Mit weiteren famosen Musikern an seiner Seite (u. a. Paul Rigby mit exzellenten Gitarren-, Mandolinen-, und Pedal Steel-Parts) präsentiert Greene 11 bärenstarke Songs, die allesamt dem Roots- und Americana-Sektor gutzuschreiben sind. aber auch mal mit einem Hauch von Southern- und/oder Soul-Flair durchzogen sind, wie auch mit kleinen, psychedelischen Tupfern und lockeren Countryrock-Anlagen. Variabilität, genauso wie großartige Melodien und raffinierte, instrumentelle Begleitung bilden den Kern der Songs, die oftmals recht entspannt und in einem gepflegten Midtempo daherkommen, aber auch immer mal wieder von erdigen, mit tollen "gritty Grooves" ausgestatteten Stücken unterbrochen werden. Los geht's mit dem jammigen, herrlich groovenden, von rauen, erdigen Gitarrenlicks bestimmten, prächtigen Midtempo-Rootsrocker "Silver lining", der in seiner Struktur auch bestens auf die Trigger Hippy-Platte gepasst hätte. Klasse hier die wohligen Pedal Steel-Fills. Man spürt die Einflüsse von The Band, genauso wie die der The Black Crowes. Es folgt der knackige, flüssige, flotte Rootsrocker "How I can se for miles", der in seiner Eröffnungssequenz mit großartigen, Byrds-ähnlichen E-Gitarren überzeugt, dann aber, während der Strophen, auf ein eher trockeneres, rootsigeres Terrain wechselt. Der Refrain schließlich kommt in einem leicht psychedelischen, spacigen Ambiente mit schönem Hall. Alles, im übrigen eingebunden in einer tollen Melodie, passt prächtig zusammen und kommt wie aus einem Guss. Geht ins Ohr und ist überaus intelligent arrangiert. Hat etwas von einem Ryan Adams in Höchstform. Und Greene legt noch einen drauf: "A face among the crowd" ist ein Traum von einer melodischen Americana-/Alternate Country-Ballade. Hinreissend schön in Szene gesetzt in einem unwiderstehlichen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Gewand, durchstzt von leichten Pedal Steel-Klängen und ganz dezenter, lockerer Percussion. Dazu liefert der Protagonist eine fantastische Gesangs-Performance ab. Eine absolute Wonne für unsere stets nach solch famoser Musik lechzenden Americana-Ohren. Ganz stark auch der toll groovende Americana-Rocker "Motorhome" (klasse Mundharmonica, wunderbare Gitarrenlicks), der sich irgendwo in der Schnittstelle zwischen The Band, Neil Young und den Hard Working Americans zu tummeln scheint. So folgt eine prächtige Nummer nach der nächsten. Jackie Greene gehört zur absoluten Elite auf dem Rootsrock-/Jamrock-Sektor, was er hier in vollstem Umfang unter Beweis stellt. Produziert hat im übrigen Los Lobos' Steve Berlin. Zeitgemässer Rootsrock/Americana-Rock auf allerhöchstem Niveau.

Das komplette Tracklisting:

1. Silver Lining - 4.49
2. Now I Can See For Miles - 4.43
3. A Face Among The Crowd - 4.03
4. Light Up Your Window - 3.46
5. Trust Somebody - 5.00
6. Motorhome - 3.23
7. Hallelujah - 6.24
8. The King Is Dead - 3.49
9. Where The Downhearted Go - 4.26
10. You Can't Have Bad Luck All The Time - 5.01
11. Back To Birth - 4.37

Art-Nr.: 8940
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Silver lining
Now I can see for miles
A face among the crowd
Light up your window
Motorhome
The king is dead
You can't have bad luck all the time

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Greene, Jackie - the modern lives - vol. 1 ~ ep [2017]
6 Track-EP! Exzellentes, neues "Mini"-Album des herausragenden Multi-Instrumentalisten (vor allem ist er ein bärenstarker Gitarrist und Keyboarder, der hier jedoch, und zwar in vorzüglicher Manier, alle Instrumene selbst eingespielt hat), Songwriters und Sängers, der vor allem in der Jamrock-Szene einen großen Namen hat. So machte er unter anderem als zentrales Mitglied der famosen, aber leider nur sehr kurzlebigen Trigger Hippy (deren überragendes Debutalbum ist noch in bester Erinnerung) auf sich aufmerksam, genauso wie neben Rich Robinson als zweiter Gitarrist bei den letzten Gigs der The Black Crowes, oder als oftmaliger Gast von Gov't Mule. "The modern lives Vol. 1" zeigt Jackie Greene in blendender Verfassung. In einem tollem, glasklar aufgenommenem Sound präsentiert er hier 6 wunderbare Tracks (5 Eigenkompositionen und ein exzellentes Cover von Willie Dixon's "Good advice") zwischen Rootsrock, Americana, Blues und Jam, alle sehr abwechslungsreich strukturiert und eingebettet in wunderbare Melodien. Super gleich der leicht funky angehauchte, sehr gut ins Ohr gehende, rootsrockige Opener "Modern lives" (sehr schöne Mundharmonika), oder auch das traumhaft entspannte, vollkommen lockere "Back of my mind" (herausragend das unterschwellig ganz leicht jazzig angehauchte Klavierspiel in Verbindung mit fein integrierten Gitarren- und Mandiolinen-Licks), das bärenstarke "The captain's daughter" (erinnert gar ein wenig an den "Harvest"-Ära Neil Young), wie auch das flockig groovende, jammige, Southern-angehauchte, sicher auch gut in das Anforderungsprofil von Widespread Panic passende "Alabama queen". Was hat der Bursche für ein Potenzial. Weiter so! Da freuen wir uns jetzt schon auf Vol. 2 und weitere Großtaten. Jackie Greene mit einer Meisterleistung!

Art-Nr.: 9527
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Modern lives
Back of my mind
The captain's daughter
Alabama queen

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Greene, Jackie - the modern lives - vol. 2 ~ ep [2018]
6 Track-EP! Exzellentes, neues "Mini"-Album, und damit die Fortsetzung von "The modern lives Vol. 1", des herausragenden Multi-Instrumentalisten (vor allem ist er ein bärenstarker Gitarrist und Keyboarder, der hier jedoch, und zwar in vorzüglicher Manier, alle Instrumene selbst eingespielt hat), Songwriters und Sängers, der vor allem in der Jamrock-Szene einen großen Namen hat. So machte er unter anderem als zentrales Mitglied der famosen, aber leider nur sehr kurzlebigen Trigger Hippy (deren überragendes Debutalbum ist noch in bester Erinnerung) auf sich aufmerksam, genauso wie neben Rich Robinson als zweiter Gitarrist bei den letzten Gigs der The Black Crowes, oder als oftmaliger Gast von Gov't Mule.

Die offizielle Produktbeschreibung:

2018 release from the Americana/roots singer/songwriter. Jackie Greene is a jack-of-all-trades, and an artist who can croon over soulful piano ballads as much as he can shred a bluesy guitar solo. A road warrior and musician's musician, Greene's EP The Modern Lives - Vol 2 finds him at a new chapter in his life: his first months of fatherhood, time off his relentless touring circuit, and a cross-country move from Brooklyn to his birthplace of Northern California. This collection of six original songs is a thematic extension of The Modern Lives - Vol 1 EP, imbued with a Brooklyn basement DIY feel and ethos. He is a student of American music, transfixed upon it's progression through time, as well as how regional sounds fit in a contemporary context. Whereas Vol 1 saw Greene experiment with the Delta blues as a canvas for his examinations of modern society, Vol 2 sees Greene embrace the sounds of the bluegrass and folk tapes of his youth. Lead single "Crazy Comes Easy" showcases Greene's dynamic, multi-instrumental range as he plays slide guitar, organ, bass, and percussion, the open tuning of the guitar an appreciative nod to his time in The Black Crowes. Meanwhile, "Good Old Bad Times" highlights Greene as the songwriter as he rattles off lines like "How can somebody find a future?/If they ain't got a foothold in the past?" while taking a critical eye to the idea of nostalgia. Piano ballad "Victim Of The Crime" was one of Jackie's oldest demos up until the feel of these sessions gave him the tools to finish a song that, in his words, was written for his wife before she was his wife. While the title possesses a kind of melodrama, the song itself is tender and heartfelt as he details love's trials and tribulations.

Das komplette Tracklisting:

1. Crazy Comes Easy
2. Good Old Bad Times
3. Women And The Rain
4. Fragile And Wanting
5. Victim Of The Crime
6. That Ain't Love, That's Sugar

Art-Nr.: 9693
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazy comes easy
Good old bad times
Fragile and wanting
That ain't love, that's sugar

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Greene, Rian - see things like you [2002]
Hervorragender Singer/Songwriter aus El Cajon in Southern California mit einem klasse Debut! Bedingt durch seine Herkunft fließen in seine Musik jede Menge frische, typisch californische Country- und Countryrock-Elemente ein (das geht von Gram Parsons über Dwight Yoakam bis hin zu dezenten Westcoast Singer-/Songwriter-Elementen eines Jackson Browne), andererseits orientiert er sich wiederum stark an der aktuellen texanischen Countryrock- und Singer/Songwriter-Bewegung (Chris Knight, Jack Ingram, Steve Earle), wobei es ihm gelingt eine geschickte musikalische "Americana"-Brücke zwischen Texas und Californien zu schlagen. 11 bestens gelungene Eigenkompostionen an der Schnittstelle zwischen texanischem Singer/Songwriter-Metier, Country, Countryrock und Rootsrock, sonnig frisch (oftmals durch einen dezenten Hall bei den Gitarren und der Steel optimal in Szene gesetzt) und rootsig staubig zugleich. Vielleicht könnte man ihn am ehesten als eine Art californischen Chris Knight bezeichnen! Unterstützt wird Greene von einer ganzen Anzahl hochkarätiger Musiker, wie zum Beispiel Skip Edwards (Keyboards, Akkordeon) und Scott Joss (Mandoline) aus Dwight Yoakam's Band oder Lucinda Williams' etatmäßiger Gitarrist Doug Pettibone, der dem gitarrenbetonten Sound mit einigen herrlichen Gitarrenläfen und -soli deutlich seinen Stempel aufdrückt. Pettibone steuert zudem ein paar schöne Steelguitar-Passagen bei. Produzieret hat das Album Roots-/Alternate Country-Guru Dusty Wakeman, der auch den Bass zupft. Gleich zu Beginn hat Gitarrist Doug Pettibone reichlich Gelegenheit sich ordentlich in Szene zu setzen. In dem großartigen Opener "Lay my life on the line", einer fetzigen, rockigen "Dwight Yoakam meets Jack Ingram"-Nummer überzeugt er mit hervorragenden, knackigen E-Gitarrensoli auf der ganzen Linie. Es folgt der flotte, flockige, frische californische Countryrocker "See things like you" mit einer prima Melodie, schönen Gitarren, einer dezent halligen Steel im Hintergrund und wunderbarer Akkordeon-Begleitung ab der zweiten Strophe. Nach der herrlichen, semi-akustisch instrumentierten Ballade "Hold you in my arms", wieder mit schönem Akkordeon und einer tollen Mandoline von Scott Joss, folgt der kräftige, energische Rootsrocker "Watching over me tonight", mit rockenden, treibenden Drums, satten Gitarren und klasse Einbeziehung einer B-3-Orgel. Nach dem flotten, mit locker lässigem Drive versehenen puren Countrysong "The shotgun side", mit schöner Steel, ordentlichem Bakersfield-Feeling und einem gewissen Gram Parsons-Flair folgen einige weitere feine Balladen und Uptempo-Nummern, bis das Album schließlich mit zwei herausragenden Titeln endet. Zum einen das knackige, herrlich melodische Countryrock-Stück "The way that you move me" mit seinen feinen Gitarren, welches nicht nur vom Songwriting her stark an die große Lucinda Williams erinnert. Nein, sie ließ es sich auch nicht nehmen höchstpersönlich im Refrain die prächtige Zweitstimme beizusteuern. Zum anderen die wunderschöne, mit frischem, angenehm zurückhaltenden E-Gitarren- und Steel-Spiel, sowie Akkordeon und entspanntem Drumming begleitete Ballade "Twilight in your eyes", mit der Rian Greene noch einmal sein gekonntes Songwriting eindrucksvoll demonstriert. Klasse Album! Damit dürfte Mr. Greene, völlig zu recht, eine Menge neue Freunde, die sich für erstklassige Singer/Songwriter-Musik aus dem Alternate Country-/Roots-/Americana-Genre begeistern, gewinnen.

Art-Nr.: 1768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hold you in my arms
Watching over me tonight
The shotgun side
The way that you move me

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Grey & Mofro, JJ - this river [2013]
JJ Grey & Mofro lassen sie uns regelrecht atmen, diese schwüle, heisse, drückende Luft aus den Sümpfen Floridas. "This river" heisst ihr neues Meisterwerk, mit dem uns die Truppe um den charismatischen, begnadet singenden und Gitarre spielenden Frontmann John Grey Higginbotham, kurz JJ Grey, wieder mit einem leidenschaftlich angerichteten Cocktail aus Roots, Funk, Blues, Southern Rock und Soul verzaubert, uns mitnimmt auf eine packende, musikalische Reise durch die Swamps des Südens, voller brodelnder, mitreissender Grooves, voller funkiger Rhythmen, voller Southern Rock-Feeling - getränkt in eine triefende Portion Soul. Das Songmaterial ist einfach wunderbar. Einerseits kompakt, dann wieder mit von hingebungsvoller Spielfreude geprägten Jam-Feeling - die Band agiert einfach brillant. Toll auch die effektiv eingesetzten Bläser-Fill, die die Atmosphäre immer wieder zusätzlich aufheizen. Auch die Melodien sind klasse. Grandios!

Hier noch zwei Original-Zitate zu diesem Album, die den berühmten Nagel hundertprozentig auf den Kopf treffen:

"Impassioned singing, riff-based Southern rock, cold-blooded swamp funk and sly Memphis soul... A balance of wildness and cool. Southern swamp rock with undercurrents of Memphis soul…his songs chronicle ambiguous truths and unambifuous urges". (The New York Times)

"'This River' is chock-full of vibrant characters and compelling stories set to Stax-worthy soul, greasy Southern rock and funk and glorious ballads that stay with you long after the last notes fade. Gutsy vocals, rugged horns and muscular grooves come together to create a down-home musical celebration". (Product description)

Das komplette Tracklisting:

1. Your Lady, She's Shady - 3:10
2. Somebody Else - 4:40
3. Tame a Wild One - 4:21
4. 99 Shades of Crazy - 4:53
5. The Ballad of Larry Webb - 4:54
6. Florabama - 5:08
7. Standing On the Edge - 5:02
8. Write a Letter - 5:20
9. Harp & Drums - 6:12
10. This River - 5:20

Art-Nr.: 8127
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Your lady, she's shady
Somebody else
Tame a wild one
99 shades of crazy
The ballad of Larry Webb
Standing on the edge

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Grider, Josh - luck & desire [2014]
Klasse! Viele Kenner und Experten der heutigen Countryszene sind ja schon seit langem der Meinung, dass die schönere und bessere Countrymusic in Texas gespielt wird, nicht in Nashville - vor allem auch die ehrlichere. Ein absolutes Musterbeispiel für diese These ist der hier mit einem gnadenlos starken, neuen Album aufwartende Josh Grider. Red Dirt meets Country! Ja, Grider, der sich bisher eigentlich eher auf dem Terrain des texanischen Red Dirts tummelte, legt mit dem herrlichen "Luck & Desire" den Fokus eindeutig auf traditionsbewussten, dabei absolut zeitgemässen, reinen Country und New Country im Stile der angesagten Neo-Traditionalisten wie die texanischen Kollegen Cody Johnson, Curtis Grimes, John Slaughter und Jason Boland & The Stragglers, und erzielt dabei eine großartige Nashville-Kompatibilität zu solchen Leuten wie George Strait, Easton Corbin, aber auch Dierks Bentley. Er vergisst dabei nie seine Red Dirt-Roots. Joshs vierter richtiger Longplayer (dazwischen gab es eine EP und ein Live-Album) bietet ein in Eigenregie entstandenes Werk voller spürbarer Authentizität. Der kommerzielle Gedanken blieb weitestgehend außen vor. Trotzdem strotzt das Album nur so vor Qualität und Hitpotential. Mit ein wenig Glück könnte Grider hiermit den Grundstein für einen gewaltigen Karrieresprung gelegt haben, wenngleich es im Lone Star State bereits schon richtig rund für ihn läuft. Die Single "White van" schaffte es gerade, im übrigen völlig zu Recht, auf die Nummer 1 der dort sehr bedeutenden Texas Music Charts. Der Opener und Titelsong des Albums, "Luck & desire" erzählt von einer Unterhaltung zwischen Josh und dem Songwriter Jeff Middleton, in der es darum geht, dem großen Traum nachzujagen, in Nashville Fuß zu fassen. Ein sehr nachdenkliches Stück, musikalisch hinreissend schön und melodisch in Szene gesetzt - ruhig, mit akustischer Gitarrenuntermalung, ein paar Piano-Tupfern, Pedal Steel-Linien und lockeren Drums. Und was hat dieser Josh Grider für eine reine, klare, angenehme Countrystimme! Die folgenden, knackigeren Stücke "Anything Can Happen", mit einem etwas an Tom Petty erinnernden-Führungsriff und einem den guten, alten Restless Heart recht nahe kommenden Refrain, das fröhlich wippende, großartige "White Van" und das flotte "Boomerang" (tolle Bariton-E-Gitarren-/Steel-Solo-Kombination) lassen den Gute Laune-Pegel dann deutlich ansteigen. Gerade das Red Dirt-infizierte "White Van" hat in Texas, wie bereits erwähnt, sofort richtig eingeschlagen. Die Nummer mit ihrem markanten, leicht mitsingbaren Refrain hätte aber auch in Nashville große Chancen, wenn sie im dortigen Hitradio gespielt würde. Melancholie pur wird dann in "High Enough" geboten, offenbar deutlich beeinflusst von Garth Brooks, der zu Joshs Einflüssen zählt. "On Vinyl", mit einem starken, Southern Rock-geprägten E-Gitarren-Solo, huldigt die alten Zeiten, als nicht nur das musikalische Leben noch etwas übersichtlicher war. Ein Stück, das gut auch zu einem Dierks Bentley passen würde. Ebenfalls mit gewaltigem Hitpotential! "Haymaker" bietet mit swampiger Note, Geräuscheffekten und surrealem und dezentem psychedelischen Touch die richtige Hintergrundmusik in einem schwülen Südstaaten-Thriller. "Here We Are" kommt im Stile des 90er New Country-Helden a là Restless Heart oder Diamond Rio. Dass auch Joshs Ehefrau Kristi eine hoch talentierte Sängerin ist, beweist sie in dem wunderschönen Duett "Skin And Bone", einer tollen, atmosphärischen Red Dirt Country-Ballade. Ebenfalls ruhig und sehr introvertiert verläuft "Pontiac", die einzige Fremdkomposition des Werkes. Die Handschrift der uns bestens bekannten Mitschreiberin Lori McKenna ist hier deutlich erkennbar. Das mit einem markanten, sehr eingängigen Refrain ausgestattete "Can’t Stop" wäre ebenfalls ein potentieller Cover-Aspirant für Dierks Bentley. Mit dem traditionellen, großartigen Honky Tonker "One Night Taco Stand" gibt es am Ende noch mal einen schön Steelguitar-getränkten, echten Countrysong. Josh Grider lässt mit "Luck & Desire" unter der Regie von Produzent und Nashville-Musiker Trent Willmon so ein wenig den Country im Stil der 90iger Neotraditionalisten wie Garth Brooks, Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Alan Jackson und Konsorten wiederaufleben, ohne den Zahn der Zeit auch nur ansatzweise zu verfehlen. Das hat viel Charme und richtig Klasse. Wenn die richtigen Leute in Nashville sein "Luck & Desire" mal ordentlich durchleuchten, dürfte ein Major-Vertrag zum Greifen nahe sein. Ob das allerdings infolge der Profitgier der großen Labels und dem unweigerlich damit verbundenen Verlust an Authentizität lohnenswert ist, sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall täte Josh Grider mit diesem Album Music City richtig gut! Wir wünschen Dir viel Glück, Josh! Bleib, wie Du bist - das ist der richtige Weg! Tolles Album! (Daniel Daus / Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Luck and Desire - 3:40
2. Anything Can Happen - 3:20
3. White Van - 2:53
4. Boomerang - 3:14
5. Theme - 0:22
6. High Enough - 3:15
7. On Vinyl - 3:31
8. Haymaker - 4:08
9. Theme - 0:17
10. Here We Are - 3:41
11. Skin and Bone - 3:09
12. Pontiac - 4:05
13. Can't Stop - 3:38
14. One Night Taco Stand - 4:15

Art-Nr.: 8569
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Luck and desire
Anything can happen
White van
Boomerang
High enough
On vinyl
Can't stop
One night taco stand

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Griffin, Patty - american kid ~ deluxe edition cd & dvd-set [2013]
Wir haben die U.S.- Deluxe-Edition mit Bonus-DVD! Die DVD enthält eine "Making of"-Doku mit Interview von Patty Griffin, den Videoclip zu "Ohio", sowie ein High Resolution Audio-Mix des kompletten Albums.

"American kid" heisst das neue, wie nicht anders zu erwarten war, sehr starke Album der aus der Boston/Cambridge-Folkszene hevorgegangenen Singer/Songwriterin, die heute zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Americana-Szene gehört. Zuletzt tourte Patty Griffin als Mitglied von Robert Plant's "Band Of Joy" durch die Lande und erntete auch aus dieser Zusammenarbeit exzellente Kritiken. Längst wird sie in einem Atemzug mit Größen wie Emmylou Harris und Lucinda Williams genannt. Warum das so ist, dokumentiert einmal mehr ihr neues Werk. Wundervolle Musik an der Schnitstelle zwischen Roots, Alternate Country und Americana, bei einzelnen Stücken von einem schönen "Irish Folk"-Flair durchzogen. Die Lieder haben eine faszinierende Aura. Griffin singt überaus kraftvoll und wirkt doch irgendwie fragil. Die Arrangements bestehen zumeist aus einer rootsigen "stripped- down" Full Band-Instrumentierung, wobei sie von ganz exzellenten Musikern unterstützt wird. Mit an Bord sind unter anderem Luther (slide guitar, guitar, banjo) und Cody (drums) Dickinson, beide North Mississippi Allstars, John Hiatt's aktueller Gitarrist Doug Lancio (guitars, mandolin) und bei zwei Stücken auch Robert Plant (harmony vocals). "American kid" wird Patty Griffin's Ruf ohne jeden Zweifel weiter festigen.

Das komplette Tracklisting:

1. Go Wherever You Wanna Go - 3:46
2. Don't Let Me Die In Florida - 3:46
3. Ohio - 5:12
4. Wild Old Dog - 4:47
5. Mom & Dad’S Waltz - 2:55
6. Faithful Son - 4:54
7. Highway Song - 3:13
8. That Kind of Lonely - 4:22
9. Irish Boy - 2:47
10. Get Ready Marie - 3:00
11. Not a Bad Man - 3:48
12. Gonna Miss You When You’Re Gone - 4:05

Art-Nr.: 8152
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Go wherever you wanna go
Don't let me die in Florida
Ohio
Wild old dog
Highway song
That kind of lonely
Get ready Marie

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