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Tedeschi Trucks Band - signs [2019]
Die famose Tedeschi Trucks Band um die faszinierende Sängerin Susan Tedeschi und Gitarrenmagier Derek Trucks mit ihrem nunmehr 4. Studioalbum "Signs"! Großartige Songs dieses 12 Personen-Ensembles in typisch jammiger Manier mit tollen Grooves (2 Drummer, 1 Percussionist), volller Seele, zwischen Allman'schem Rock, Blues, Soul und R&B. Was für exzellente Musiker! Gäste sind u.a. Warren Haynes und Doyle Bramhall II.

Das komplette Tracklisting:

1. Signs, High Times - 3:51
2. I'm Gonna Be There - 5:48
3. When Will I Begin - 4:17
4. Walk Through This Life 4:46
5. Strengthen What Remains - 2:36
6. Still Your Mind - 4:57
7. Hard Case - 3:22
8. Shame - 4:55
9. All The World - 3:21
10. They Don't Shine - 3:33
11. The Ending - 5:02

Art-Nr.: 9767
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tedeschi, Susan - hope and desire [2005]
Prächtiges neues Album der immer besser werdenden (und das, wo sie bereits zwei Grammy-Nominierungen vorweisen kann), fantastischen Blues-Singer-/Songwriterin und -Gitarristen Susan Tedeschi, im übrigen die Gattin des Allman Brothers-Gitarrenvirtuosen Derek Trucks! "Hope and desire" ist ein Album, ausschließlich mit Coverversionen geworden. Sowohl diese Tatsache (immerhin schätzt die Branche Susan als hervorragende Songwriterin), als auch der Verzicht auf jegliches Gitarrenspiel (Susan ist eine begnadete Gitarristin) dürfte bei so manchem erst einmal zu leichten Irritationen führen, doch hat man diese Scheibe erst einmal im CD-Spieler liegen, verfliegt jegliche Skepsis bereits nach Sekunden und verwandelt sich in höchste Anerkennung und Zufriedenheit! Vielleicht ist es gar ihr bestes, sicher aber ihr inspiriertestes Werk bis zum heutigen Tag geworden. Von der Basis her betrachtet ist die aus Massachusetts stammende Künstlerin natürlich eine Blueserin, doch ihre Einflüsse reichen weit über die Grenzen des Genres hinaus in den Soul (Aretha Franklin ist beispielsweise eine ihrer Heldinnen), den Gospel, die Musik des Südens, den klassischen Rock, Jazz, bis hin zu Folk-orientierten Singer/Songwriter-Material. Aus diesem Grund bezeichnet sie ihr Material auch gerne als "American Roots Music"! So hat sich Susan für "Hope and desire" schließlich 12 höchst interessante Songs namhafter, klassischer Songwriter herausgepickt, die sie allesamt in irgend einer Weise zutiefst berühren, und hat sie mit geradezu bestechender Ausdrucksstärke und mitreißender Sangeskunst (was für eine kraftvolle, Soul-getränkte, exakt den Schnittpunkt zwischen heiser und sehr klar treffende, wunderbare Stimme), voller Inspiration und Herz nach ihren Vorstellungen interpretiert. Sie streift alle oben erwähnten Genres und verpasst den Songs eine ungemein frische Blues-/Soul-/Roots-Note - mal sehr gediegen, dann wieder ziemlich schwungvoll, doch immer voller sprühender Energie und mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Unterstützt wird sie dabei von exzellenten Musikern, unter ihnen natürlich auch Gatte Derek Trucks an der Slide und am Dobro, Eric Clapton's derzeitiger zweiter Gitarrist Doyle Bramhall II an der E-Gitarre, David Palmer am Klavier und an der Orgel, sowie der großartige Drummer Jay Bellerose, usw.! Hier ein kurzer Abriß über ein paar Songs, doch von vorn bis hinten bewegt sich Susan ohne Ausnahme auf einem verdammt hohen Niveau: Nehmen wir beispielsweise die fantastische Version der alten Rolling Stones-Nummer "You got the silver", den sie herrlich rootsig, in einem wunderbaren Midtempo vorträgt, vollgepackt mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem gepflegten Blues-Esprit. Sehr stark hier Derek Trucks' geniales, southern-swampiges, höchst melodisch eingebrachtes Slide-Gitarrenspiel! Hat man das gehört, möchte man das Stones-Original eigentlich vergessen. Fantastisch auch das mit tollen Piano-, Orgel- und Gitarren-Verzierungen garnierte, relaxt groovende, aber die pure gesangliche Energie Susan's aufzeigende "Soul of a man", die ihren Kindern gewidmete wundervolle, semi-akustische, mit viel Southern-/Southern-Gospel-Soul angereicherte, dezent swampige Fassung von Bob Dylan's "Lord protect my child" (großartiges Dobro-Spiel von Derek Trucks), ihre tolle Interpretation von Iris Dement's wunderbarer Ballade "Sweet forgiveness", das Ray Charles-Cover "Tired of my tears", das locker groovende, herrlich melodische "Loving you is sweeter than ever", oder die knackige, schwungvolle Fassung des Otis Redding-/Etta James-Klassikers "Security"! Gegen Ende des rhythmischen, souligen, powernden Bluesrockers "Evidence" schreit sie sich dann in bester Janis Joplin-Manier fast die Seele aus dem Hals, um sich bei der entspannten, von einer tollen Frische umgebenen, wunderschönen Ballade "Follow" wieder in einer traumhaften Melodie zu aalen. Großartig auch die von einer rauen, elektrischen "garbage-can" Blues-Slide-Gitarre, dreckig und swampig dargebotene Fassung von Percy Mayfield's "The danger zone"! Susan Tedeschi's "Hope and desire" bietet nicht den von ihren früheren Werken her bekannten "tough barrelhouse Blues(rock)", sondern vielmehr eine glanzvolle, voller Inspiration, Gefühl und Herz steckende, wunderbare Southern-Soul-Roots-Blues-Musik in einem gediegenen, genußvollen, musikalisch und gesanglich höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Rahmen - erstklassig produziert von Joe Henry! Eine musikalische Delikatesse, wie sie, bei allem Respekt, eine Bonnie Raitt schon lange nicht mehr gelungen ist!

Art-Nr.: 3776
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You got the silver
Lord protect my child
Evidence
Security
Loving you is sweeter than ever

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Texas Tornados - está bueno! [2010]
"The ultimate Tex-Mex super group is back"! Gut 10 Jahre nach dem plötzlichen Tod des legendären Doug Sahm (er verstarb am 18. November 1999 in einem Hotelzimmer in Taos/New Mexico an einem Herzinfarkt) und 4 Jahre, nachdem auch Freddy Fender nach langer Krankheit verstarb (14. Oktober 2006), haben sich die verbliebenen Mitglieder Augie Meyers (Keyboards) und der unwiderstehliche Flaco Jiménez (Accordion) unter der Regie von Doug's Sohn Shawn Sahm wieder zusammen getan, gehen wieder auf Tour und haben nun mit "iEsta Bueno!" auch ein neues Album veröffentlicht. Und eins ist klar: Es ist ein klasse Album geworden, ein typisches Texas Tornados-Album mit allem, was die Band je so berühmt machte. Das Tex Mex-Feuer brennt noch lichterloh, zumal die beiden gegangenen Ur-Mitglieder noch allgegenwärtig sind. So enthält das Werk beispielsweise ein altes, bis dato unveröffentlichtes Texas Tornados-Demo aus den Neunzigern von Doug Sahm, das hier mit Doug's Original-Gesang aufgearbeitet wird, die ein oder andere Neueinspielung alter Doug Sahm-Songs (wie zum Beispiel das furiose "Chicano"), eine prachtvolle Gemeinschafts-Komposition von Doug und seinem Sohn Shawn Sahm ("Who's to blame, Senorita?", ein ganz herrlicher, genauso knackiger wie lockerer, flotter, "heisser" und dynamischer Tex Mex-Feger in allerbester Sir Douglas Quintet'schen "Mendocine"-Tradition, voller Fröhlichkeit und mit einer wunderbaren Melodie ausgestattet), aber auch einige unveröffentlichten Aufnahmen von und mit Freddy Fender, wie beispielsweise die großartige, traditionelle Honky Tonk Countrynummer "Another shot of ambition". Der Rest sind brandneue Aufnahmen, die Shawn und die übrigen "Tornados" erst kürzlich komponiert, bzw. eingespielt haben. Somit ist das alles andere als ein "Revival", sondern vielmehr ein neues, echtes, lupenreines Texas Tornados-Album, das eindrucksvoll demonstriert, in welch prächtiger musikalischer Verfassung die alten "road dogs" Flaco und Augie, zusammen mit Doug's Sohn Shawn aktuell sind. Der alte Groove ist wieder da! Wie auch Augie Meyer's unverkennbare, typische Orgel, Flaco Jiménez' mitreissendes Akkordeon-Spiel, und ein Shawn Sahm (klasse, rootsige Gitarren-Einlagen), der scheinbar mühelos in die Fu0stapfen seines großen Vaters tritt. Stark beispielsweise der kernige, von tollen E-Gitarren-Linien, Flaco's vorzüglichen Akkordeon-Einsätzen und Augie's tollem Klaviergeklimper geprägte, Mexican-flavoured Honky Tonker "My sugar blue", dessen Party-Tauglichkeit und klasse Hooklines nicht nur die Roots- und Americana-Fans, sondern auch die Country-Linedancer auf den Plan rufen werden (traumhaft das wechselseitige E-Gitarren-/Akkordeon-Solo im Mittelteil), wie auch der gepflegte, traditionelle Country-Waltz "Tennessee Blues", oder die abgehende, wohl jeden urigen Honky Tonk-Tanzschuppen im texanisch-mexikanischen Grenzbereich zum Bersten bringende Polka "Velma from Selma". Das ganze Werk macht einfach richtig Laune! Shawn Sahm übernimmt das Erbe seines Vaters und führt die Texas Tornados in ihren "zweiten Frühling". Schön, dass sie wieder da sind...

Das komplette Tracklisting:

1 Who's to Blame, Senorita? - 2:57   
2 If I Could Only - 3:02   
3 My Sugar Blue - 3:02   
4 They Don't Make 'Em Like I Like - 2:19   
5 Velma From Selma - 2:25   
6 Tennessee Blues - 4:35   
7 Esta Bueno - 3:26   
8 Ahora Yo Voy - 2:52   
9 Chicano - 2:32   
10 Another Shot of Ambition - 2:18   
11 In Heaven There is No Beer - 2:16   
12 Llevame - 4:30   
13 Girl Going Nowhere - 4:28

Art-Nr.: 6852
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Who's to blame, Senorita?
My sugar blue
Velma from Selma
Esta bueno
Chicano
Girl going nowhere

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Thibaud, Todd - live at the rockpalast crossroads festival ~ 2 cds & dvd [2011]
2 CD/1 DVD-Set! Todd Thibaud's herrlicher, flockiger, so harmonisch in unseren Ohren verweilender Roots-/Singer-Songwriter-/Americana-Rock/-Pop zählt zu dem Feinsten, was die Szene zu bieten hat. Der vor allem auch hierzulde äußerst beliebte Mann aus Boston/Massachusetts spielte mit seinen vier großartigen Begleitmusikern anlässlich des Rockpalast Crossroads-Festivals am 26. März 2009 in der Harmonie in Bonn eine rund 90-minütige, exzellente Show, die nun als Doppel-CD und DVD in fantastischer, glasklarer Sound- und Bildqualität vorliegt. Knackig, flüssig, ungemein harmonisch und frisch präsentieren sie ihren wundervollen Rootsrock-/Pop und Americana, immer wieder mal durchzogen von angenehmen Heartland- und Westcoast-Einflüssen. Das Zeug geht runter wie Öl. Die Arrangements aus einem sehr transparenten Gitarrensound, Sean Staples' tollem Mandolinenspiel und einer klasse Rhythmusfraktion in Verbindung mit Thibaud's unverwechselbarem, sanft-rauen Gesang wirken auch live äußerst angenehm. Die Setlist besteht aus vielen Klassikern Thibaud's, einigen selteneren Tracks, sowie einer prächtigen Coverversion des Rolling Stones-Countryrockers "Dead flowers". Die Todd Thibaud Band mit einer ganz vorzüglichen Vorstellung!

Das komplette Tracklisting (CDs und DVD identisch):

1. Drifting (3.59)
2. Changing Now (4.42)
3. Is It Love? (4.26)
4. Louisiana (3.38)
5. Three Words (4.53)
6. Broken (3.28)
7. Anywhere (5.17)
8. Sweet Destiny (4.44)
9. On My Own Again (4.11)
10. Little Mystery (5.08)

CD 2:
1. I Go On (4.08)
2. Isn't Love My Friend (4.16)
3. Blue Sjies Back (3.13)
4. Man That I Am (5.46)
5. Stone I Can't Roll (4.08)
6. Simple Man (4.54)
7. You & Me (4.51)
8. Dragging Me Down (2.41)
9. Finding Out (4.16)
10. Dead Flowers (4.54)

Art-Nr.: 7343
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drifting
Louisiana
Three words
Anywhere
You & me
Dragging me down

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Thompson, Josh - way out here [2010]
Erfrischendes, knackiges, genauso kraftvolles und "rockiges" wie traditionell verwurzeltes New Country Debüt von Josh Thompson! Die Zeiten, in denen sich junge, viel versprechende Künstler fast im Zwei Wochen-Takt anschickten, in Nashville auf der Bildfläche zu erscheinen, sind seltener geworden. Die oberen Regionen der Country-Charts liegen schon seit geraumer Zeit fest in den Händen der etablierten Künstler. Newcomer wie die hervorragenden Justin Moore, Chris Young, Luke Bryan oder solche Senkrechtstarter wie die famose Zac Brown Band sind mittlerweile doch rar gesät und verschwinden meist nach einem Album wieder in der Versenkung. Das liegt natürlich auch daran, dass gerade die Major-Labels ein immer genaueres Auge auf potentielle Kandidaten werfen und diese in Zeiten der Wirtschaftskrise erfolgsorientierter denn je bewerten, bevor sie sie unter Vertrag nehmen. Das lässt dem mittel- bis langfristigem Aufbau eines jungen Interpreten fast keinen Spielraum mehr. Einer, der das Zeug dazu hat, sich ohne "Wenn und Aber" in diesem "Haifischbecken" von Music City durchzubeißen, ist zweifellos der aus Cedarburg, Wisconsin stammende Josh Thompson, der, um es vorwegzunehmen, mit "Way Out Here" nun einen höchst beeindruckenden, zu keiner Sekunde schwächelnden, überaus starken Erstling vorlegt. Thompson ging 2005 nach Nashville, schlug sich dort mit Gelegenheitsjobs durch und begann parallel damit, intensiv Songs zu schreiben. Dank schnell geknüpfter Kontakte ergatterte er einen Vertrag als Songwriter für ein Label. Der richtige Durchbruch gelang ihm aber erst, als seine Komposition "Growing Up Is Getting Old" als Titelsong für Jason Michael Carroll's aktuelles Album ausgewählt wurde. Die eigens vorgenommene Präsentation neuer Stücke beim Sony BMG-Vorsitzendem Joe Galante (eigentlich waren diese Songs für andere Interpreten gedacht, doch der von Thompson's klasse Gesang tief beeindruckte Galante fragte ihn schließlich zu seiner eigenen Überraschung, ob er die Songs nicht lieber selbst umsetzten wolle) brachte ihm dann einen spontanen Label-Vertrag ein. Eine absolut richtige Entscheidung, wie es das kompakte, zehn Stücke umfassende, von Josh sehr lebensnah, aber auch sehr selbstbewusst vorgetragene, prächtige Werk (er wirkt dabei fast schon wie ein etablierter, "alter Hase") nachhaltig beweist. Schon beim baumstarken Opener "Beer On The Table" (gleichzeitig die erste Single), einem satten, dezent mit Southern-Flair bestückten angerockten Country Roadhouse-Stomper (wunderbare Banjo- und herrlich würzige E-Gitarren-Arbeit), besingt Thompson in geflügelten Worten den vom Arbeiten und Geldverdienen beherrschten ersten Teil der Woche, der dann endlich am Freitag Abend, wenn die Bierflaschen auf dem Tresen stehen, mit den Freunden in die ländliche, ausgelassene, "rowdy" Honky Tonk-Party mümdet. Kommt wie eine Mischung aus Trace Adkins, Montgomery Gentry und einem frühen, noch hungrigen Tim McGraw. Mit kernigem Outlaw-Country geht es nahtlos weiter. Der Titel "Blame It On Waylon" spricht hier für sich. Klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Kombination! Doch nicht nur hier harmonieren satte, würzige E-Gitarren, inklusive teils ordentlich glühender Soli (Adam Shoenfeld), mit glasklaren Pedal Steel-Linien (Mike Johnson) prächtig miteinander (zuweilen unterstützt von klimperndem Honky Tonk-Piano) - das hören wir im Verlauf des Albums immer wieder. Beim exzellenten "Sinner" tritt Josh das erste Mal ein wenig auf die Bremse. Ist ein schöner, fast balladesker Song mit emotionalem Touch und vorgetragen mit sehr echt wirkendem Pathos, wie man es auch beispielsweise von Billy Ray Cyrus kennt. Richtig stark kommt furiose "Won’t Be Lonely Long". Der Track beginnt zunächst sehr introvertiert und ruhig in einer sich selbst bemitleidenden "Crying in my beer"-Mentalität, schwenkt dann aber urplötzlich zum fetzigen, das Tanzbein schwingenden, honky-tonkigen Patryknaller um, der eine tierisch gute Laune verbreitet und wahrscheinlich jede Countryfete zum Kochen bringt. Das ganze erinnert ein wenig an den rotzigen Stil der Warren Brothers bei ihrem Song "Sell A Lot Of Beer". Bei "Always Be Me" könnten Leute wie Jack Ingram oder auch Montgomery Gentry Pate gestanden haben (Josh's Stimme weist dezente Ähnlichkeiten zu Troy Gentry auf). Die nächsten beiden Nummern entstanden in Kooperation mit David Lee Murphy, was auch deutlich hörbar ist. Zum einen das starke, knackige, dynamische, ein wenig mit John Mellencamp-Note versehene, aber natürlich Country-orientiertere "A Name In This Town", und zum anderen das wieder mit viel Pathos und in Storytelling-Manier vorgetragene Titelstück "Way Out Here" (abermals mit einer Southern-Note ala Montgomery Gentry). Überragend, was den kompletten Verlauf des Werkes betrifft, Gitarrist Adam Shoenfeld und Steel-Virtuose Mike Johnson, die mit ihren Einlagen (teilweise in tollen Duellen), neben Thompson's klaren und kräftigem Gesang die Hauptakzente setzten - das unterstreichen wir hiermit, wie bereit oben erwähnt, gerne noch einmal. Klasse auch die variablen Keybboards von Tony Harrell! Ein echter, fast schon stadiontauglicher Honky Tonk Party-Feger ist "You Ain’t Seen Country Yet" (tolle Textzeile: "If you ain’t made love to a Haggard cassette, well you ain’t seen country yet“). Die Crowd-Gesänge am Ende treiben dabei die Stimmung auf den Siedepunkt. Ist sicher ein absoluter Kracher in Thompson's Live-Programm. Mit "Back Around" (eine herrliche Powerballade Richtung Brian McComas/Billy Ray Cyrus) und dem schönen "I Won’t Go Crazy" (hier schimmert ein wenig Brad Paisley durch) klingt diese durchgehend auf hohem Niveau befindliche CD recht entspannt aus. Die Produktion von Michael Knox (u.a. Jason Aldean) ist knackig, voller Energie aber zu keinem Moment überzogen. Mit Josh Thompson hat Nashville wieder einen echten jungen Wilden am Start, einen sehr authentisch wirkenden Künstler, der ein Riesenpotential mit sich bringt (alle Songs selbst kreiert, teils mit diversen Co-Autoren). Ein super Leistung des jungen Mannes, ohne jede Schwäche! "Thompson doesn’t follow the old formula of front-loading an album with two or three hit singles and padding the rest with filler. On 'Way Out Here' he makes every cut count.” heißt es in einem der unzähligen, begeisterten Reviews. Und das können wir ohne jede Einschränkung unterstreichen. Dieser Josh Thompson hat es voll drauf! Ein prächtiger New Country-Einstieg! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Beer on the Table - 3:10   
2 Blame It on Waylon - 3:32   
3 Sinner - 3:56   
4 Won't Be Lonely Long - 3:43   
5 Always Been Me - 3:38   
6 A Name in This Town - 3:49   
7 Way Out Here - 4:06   
8 You Ain't Seen Country Yet - 3:18   
9 Back Around - 3:10   
10 I Won't Go Crazy - 3:22

Art-Nr.: 6816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Beer on the table
Won't be lonely long
A name in this town
Way out here

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Thompson, Richard - live from austin tx ~ dvd [2005]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Die hier vorliegende DVD zeigt ein großartiges, fast 90-minütiges Konzert des fantastischen britischen Singer-Songwriters und ehemaligen Fairport Convention-Mitgliedes Richard Thompson vom 2. July 2001! Thompson spielt in Trio-Besetzung mit dem begnadeten Danny Thompson am Bass und Michael Jerome am Schlagzeug - alles Weltklasse-Musiker! Die Show steckt voller Energie und Intensität. Thompson demonstriert neben seiner fantastischen Songwriter-Kunst an der Schnittstelle zwischen Roots, Folk, Celtic und Rock in beeindruckender Manier, warum der renommierte "Rolling Stone" ihn zu den Top 20 der besten 100 Gitarristen unseres Planeten zählt. Die ersten 9 Stücke der Show präsentiert man akustisch, darunter das mitreißende, countrylastige "Cooksferry queen" mit tollem Picking auf der Acoustic Gitarre, sowie großartige Versionen von z.B. "Uninhabited man", "Mingus eyes", "Dry my tears and move on" oder "Persuasion". Mit Track 9, dem tollen "Bathsheba smiles" tauscht Thompson die akustische in die elektrische Gitarre, womit es zwangsläufig noch etwas kräftiger wird. Stark beispielsweise die getragenen, schwebend folkige Ballade "Ghosts in the wind" mit fantastischem E-Gitarrenspiel, der kantige Uptempo-Rocker "She twists the knife again", die beherzte Version seines Klassikers "Shoot out the lights" oder das mit ausgedehnten Gitarrensoli gespickte, fast 8-minütige "Put it there Pal"! Toller Auftritt! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3252
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Tillis, Pam - live at the renaissance center ~ dvd [2005]
Wunderbarer Mitschnitt eines ganz aktuellen 2005er-Konzertes der großartigen Pam Tillis aus dem Renaissance Center von Dickinson/Tennessee! Lange schon warten die Fans von Mel Tillis' Tochter auf ein neues Studioalbum (ist immerhin auch schon wieder über 3 Jahre her) ihres Lieblings, doch diese Live-DVD ist weit mehr als nur ein "Überbrückungsfüller", bis es endlich soweit sein wird. Einfach klasse, Miss Tillis endlich einmal in einem Konzert erleben zu können (wo hat man in Europa dazu schon die Gelegenheit?...) - auch wenn es "nur" vor dem heimischen Fernsehschirm ist! Was sich vor gut 3 Jahren mit dem bereits erwähnten, letzten Album "It's all relative" schon andeutete, bestätigt sich auch im Jahre 2005! Pam Tillis ist zu ihren Ursprüngen zurückgekahrt und verwöhnt uns mit wundervoller, reiner Countrymusic ohne Schnörkel und irgendwelchem Pop-"Firlefanz"! Es ist ein Konzert mit knackigen Momenten, aber auch voller flockiger und relaxter Augenblicke, vor allen Dingen aber voller Frische und von zeitloser Qualität! Sie wird unterstützt von einer 7-köpfigen, großartigen Band, die bestens aufeinander eingespielt ist. Besonders hervorzuheben sind der Lead-Gitarrist Darin Favorite (im übrigen der Sohn des legendären Hank Snow), sowie die beiden Mädels Mary Sue Englund (Acoustic Gitarre, Background Gesang) und Bethany Dick (Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Background Gesang), mit denen sie sich gesanglich prächtig ergänzt, was zu herrlichen Harmoniegesangs-Momenten führt. Die vielseitige Band und Tillis sind mühelos in der Lage den variablen Sound ihrer Alben auch live präschtig in Szene zu setzen. Die rund 85-minütige Show bietet einen tollen Überblick der großen Karriere Tillis' mit herrlichen Versionen solcher Hits wie "Mi vida loca" (tolles Tex-Mex-Flair), "Shake the sugar tree" (traumhaft relaxtes Feeling, dennoch schön knackig - klasse Mandoline), "Don't tell me what to do", "Do you know where your man is" (was für eine wunderbare, pure, Steelguitar-getränkte Honky Tonk-Ballade), "Cleopatra" (toller Rhythmus), "Walk in the room", "River and the highway" und natürlich das grandiose "Maybe it was Memphis" (kraftvoll und emotional)! Aber es gibt auch eine Reihe seltener, großartiger Coverversionen, wie beispielsweise eine starke Swing-Fassung des alten Monkees-Evergreens "Last train to Clarksville", eine traumhaft schöne, ganz relaxte Version des Bruce Hornsby-Klassikers "Mandolin rain", wunderbar klar und rein vorgetragen und geprägt von den tollen Steelguitar-Klängen und dem großartigen Lead Mandolinen-Spiel der jungen, hübschen, hoch talentierten Bethany Dick, sowie eine herrlich dynamische Fassung des großen Fleetwood Mac-Hits "Go your own way"! Weitere Songs: "Calico plains", "In between dances" (beide in exzellenten "Unplugged"-Versionen, sitzend gespielt, mit wunderbarer Acoustic Gitarre, Mandoline, Percussion, Upright Bass), "Heartache" (tolle Melodie, herrliche, semi-akustische Frische), "Long drive to Dallas", "Demolition angel", usw.! Eine tolle Performance einer tollen Sängerin mit einer klasse Band im Rücken! Live-Countrymusic vom Feinsten! Als Bonus-Material enthält die DVD noch ein Interview mit Pam, "Career highlights", "Home movies", eine Biographie und eine "Slide show"! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3904
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Tillis, Pam - rhinestoned [2007]
Pam Tillis, ohne Zweifel eine der schönsten, wärmsten, reinsten und natürlichsten Country-Stimmen der letzten Jahrzehnte, beglückt die Countrywelt mit einem kleinen Meisterwerk wundervoller, traditioneller, zeitloser Countrymusic! Okay, es mag ja sein, dass sie nicht mehr für ein Major-Label aufnimmt , -vielmehr ist "Rhinestoned" das erste Album für ihr höchst eigenes "Stellar Cat"-Label-, doch eins ist klar: "she's making better music now, than she's ever made in her life", wie es ein US-Journalist besser nicht hätte auf den Punkt bringen können. Bereits im Jahre 2004 begann Tillis mit den "Rhinestoned"-Sessions und nahm im Laufe der Zeit insgesamt cirka 20 Songs auf, von denen es schließlich 11 auf das Album schafften. Herrliche, zeitlose Countrymusic, auf der einen Seite schön retro, auf der anderen Seite aber auch zeitgemäß, gelingt ihr, inspiriert von Emmylou Harris, Gram Parsons, Waylon Jennings, Don Williams, Linda Ronstadt, George Jones und natürlich ihrem Vater Mel Tillis, eine exquisite Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, wie sie es selbst ausdrückt. "My music needed to be more country", sagt sie, und das hat sie mit dem fantastischen Songmaterial von Songwriter-Künstlern wie Leslie Satcher, Jon Randall, Matraca Berg, Lisa Brokop, Jim Armenti u.s.w., den herrlichen, viel Wärme ausstrahlenden, entspannten, instrumentell auf höchstem Niveau angesiedelten, lupenreinen, teilweise einen Hauch von Americana fühlenden Country-Arrangements und der erstklassigen produktionstechnischen Mithilfe von Buddy Spicher und Gary Nicholson, geradezu perfekt umgesetzt. Ihre bravouröses musikalisches Können demonstrieren u.a.: Bryan Sutton (acoustic guitar, mandolin, banjo), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Pat Buchanan (electric guitar, harmonica), J.T. Corenflos (electric guitar), Russ Pahl (steel, dobro, electric guitar), Dan Dugmore (steel, mandolin), John Jarvis (piano, organ), Michael Rhodes (bass), Eddie Bayers (drums) und viele mehr! Mit der wunderschönen, gefühlvollen Countryballade "Something burning out" (tolles, entspanntes Fiddle-/Steelguitar-Wechselspiel in der Mitte) startet das Album und lässt nun eine dreiviertel Stunde feinster Countrymusic ohne jeden aufgesetzten "Firlefanz" folgen. Beispielsweise das exzellente, mit einem leichten Johnny Cash-like Rhythmus versehene, honky-tonkin' "Band in the window" (schönes Piano, klasse E-Gitarre, virtuose Steel-Linien, einer dieser "Two-Stepper", die jeden Cowboy und jedes Cowgirl unweigerlich auf den "Barroom-Dancefloor" ziehen), die traumhaft melodische, mit feinen Acoustic-Gitarren, lockerer Percussion, schönen Steel-Fills und toller Baritone-Gitarre instrumentierte Ballade "Train without a whistle", das viel gute Laune versprühende, leicht swingende "Life has sure changed us around" (ein Duett mit John Anderson), der hingebungsvolle 3/4-Takter "Someone somewhere tonight" mit seinen transparenten Gitarren und dem klasse Klavierspiel, ehe im Mittelteil das beherzte Gitarrensolo einer "glühenden" Slidegitarre folgt, das schließlich von einer surrenden Fiddle abgelöst wird, oder die mit tollen Electric-, Acoustic- und Steel-Gitarren arrangierte, von einer tollen Melodie gekennzeichnete, überaus frische, lebendige Uptempo-Countrynummer "Down by the water" (klasse Banjo-Untermalung)! Wie gesagt, von vorn bis hinten hält das Album ein beeindruckend hohes Niveau. Pam Tillis war nie besser, auch nicht zu Zeiten ihrer vielen großen Hits! Eine fantastische Leistung!

Art-Nr.: 4811
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tippin, Aaron - now & then [2006]
Endlich ein neues Album von Aaron Tippin! Es ist die Erstveröffentlichung auf seinenm eigenen "Nippit Records"-Label! Tippin galt als einer der beliebtesten und erfolgreichsten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre mit jeder Menge Hits in der Tasche! Doch aus welchen Gründen auch immer haben die kommerziellen Radiosender Nashville's Tippin mittlerweile weitgehend von ihrer Playlist gestrichen, was ihn demzufolge auch seinen Major-Deal kostete. Doch, und auch das ist klar, Tippin hat natürlich nichts von seinen Stärken eingebüßt! Was also tun? Jawohl, mit eigenem Label erneut an den Start gehen und "the journey begins again", wie es Tippin treffend im Booklet formuliert. "Now & then" präsentiert einen Aaron Tippin in bester Verfassung! Der Inhalt des Albums besteht aus 3 brandneuen, sehr knackigen, satten New Country-Nummern mit viel Power und "Dampf", sowie 10 seiner alten Aufnahmen, diese allerdings alle neu eingespielt in einem zeitgemäßen, wiederum sehr knackigen Sound mit neuen Musikern. Alles ist sehr traditionell verwurzelt und immer "real country". Dennoch stecken die Songs voller Pep! Brooks & Dunn treffen auf George Strait - das umschreibt es vielleicht am ehesten! Zu den 3 komplett neuen Stücken: Es geht los mit dem großartigen, schön rockigen, honky-tonkin' Roadhouse-Fetzer "Ready to rock (in a country kinda way)", der mit seinen satten E-Gitarren, der Fiddle und den Steelguitar-Ergänzungen seinem Namen alle Ehre macht. Der klasse "Mitgröl"-Refrain verbreitet genug Gute Laune um so manchen Country-Tanzschuppen ordentlich "aufzuheizen"! Ein prima, angenehm zurückhaltender Banjo-Drive und erneut sehr satte Gitarrenriffs, in Kombination mit feiner Fiddle und Steelguitar, bestimmen die melodische, schwungvolle, erstklassige Outlaw Country-Nummer "Could not stop myself", während wir als drittes den starken, knackigen "blue collar" Midtempo-Countryrocker "He believed" serviert bekommen, der neben seinen traditionellen Roots mit einem kräftigen Schuß Southern-Flair aufwartet! Es folgen nun die erwähnten Re-Recordings alter Favoriten wie u.a. "Working man's PH.D.", "The call of the wild", "There ain't nothing wrong with the radio", "I got it honest", "I wouldn't have it any other day", "Honky Tonk superman" und dem Riesen-Hit "My blue angel"! Schön, diese alten Standards von ihm noch einmal in einem neuen, frischen Gewand präsentiert zu bekommen! Ein rundum gelungenes Album, das bereits jetzt Appetit auf ein Werk mit komplett neuem Material macht!

Art-Nr.: 4445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Tippin, Aaron - stars & stripes [2002]
"Aaron Tippin ist einer von uns", sagen seine Fans über ihn, und genau das versucht er auch wieder auf seinem neuen Album "Stars & stripes" - wie der Titel vermuten läßt vor leicht patriotischem Hintergrund - rüberzubringen. Mit Erfolg! Es ist ein klasse Album geworden! Er hat mal wieder die Ärmel hochgekrämpelt und 11 kraftvolle, von Grund auf ehrliche, knackige, recht rockige, pure Countrysongs eingespielt, die irgendwo zwischen Toby Keith, Alan Jackson und Montgomery Gentry anzusiedeln sind. Er bleibt seiner Linie treu, verläßt niemals die Countryspur um sich von neumodischen Poptrends verführen zu lassen. Seine Songs sind simpel, beschränken sich auf das Wesentliche, treffen aber voll ins Schwarze. Mandolinen, Fiddles, Steel, auch mal ein Akkordeon und feine Akustik-Gitarren treffen auf rockige, vollmundige, satte E-Gitarren und knackiges, punktgenaues Schlagzeug. "Where the stars and stripes and eagle fly" ist die Patriotismus-Hymne, mit der das Album startet. Ein transparentes Arrangement aus Saiteninstrumenten (Mandolinen, Steel und fetten Gitarren) und eine feine Melodie prägen diesen Song. "I'll take love or money" ist purer Country mit dezent rockiger Note aus Fiddle und Slide-Gitarre, "I believed" überzeugt mit seinem semi-akustisch, elektrischen Beginn, der sich dann zu einer powernden Midtempo-Countrynummer mit einem starken E-Gitarrensolo steigert. "Honky Tonk if you love country" ist purer Barroom Honky Tonk, "Love like there's no tomorrow" eine feine Power-Ballade mit Duett-Partnerin Melodie Crittenden und "We can't get any higher than this" läßt mit seinem schnellenTempo, den rotierenden Drums und dem leichten Cajun-Einschlag die Cowboys und Rednecks den nächsten Saloon in ein Party-Tollhaus verwandeln. Aaron Tippin, wie seine Fans ihn lieben!

Art-Nr.: 1647
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tishamingo - the point [2007]
Die Re-Vitalisierung des Southern Rock schreitet voran und erreicht mit dem famosen, dritten Album des ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammenden, mittlerweile jedoch in Athens/Georgia ansässigen Quartetts Tishamingo im noch jungen Jahr 2007 einen neuen Höhepunkt! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller und wird im Lager der Genre-Enthusiasten für absolute Begeisterung sorgen! "Inspired by The Allman Brothers Band, Gov't Mule and Widespread Panic", heißt es auch dem Cover-Sticker des Labels - 100%ig richtig, doch das ist längst nicht alles! "The point" festigt Tishamingo's Ruf als "Vorreiter" der neuen Southern Rock-/Jamrock-Generation nachhaltig! Mehr als je zuvor liget der Fokus auf kernigen Southern Rock-Traditionen, noch deutlicher als auf den beiden Vorgänger-Alben spürt man dieses Blues-based Classic Rock-Fundament der Siebziger. Neben eindeutigen Spuren der oben bereits erwähnten Bands, entdeckt man die Einflüsse von Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band und Little Feat genauso wie die von Led Zeppelin, Bad Company, ZZ Top oder gar den frühen Aerosmith. Dazu eine ordentliche Portion schwüler Swamp-Groove, ein wenig New Orleans-Funk, wunderbare Rootsrock-Charakteristika und der stetig spürbare Freiraum zu instrumentalen Jam-Reisen, die immer wieder in brennenden Gitarrenausflügen enden! Großartig produziert von John Kurzweg entsteht ein saftig satter Gitarrensound wie eine "Wand"! Prachtvolle, mächtige "dual guitar attacks" und Riffs der beiden Saitenvirtuosen Cameron Williams und Jess Franklin, beides auch großartige Sänger, ziehen sich wie ein roter Faden durch das vor Kraft, Vitalität, Intensität und Spielfreude nur so strotzende, grandiose Songmaterial, das ausgereifter und besser als je zuvor rüber kommt. Die beiden Gitarren harmonieren phantastisch miteinander, verknüpfen sich in mitreißenden, glühenden (Slide)Soli, brennen ein Feuerwerk ab, das die eh schon vorhandene Schwüle der Southern-Swamps weiter aufheizt. Unaufdringliche Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Klänge sorgen hin und wieder für klug generierte Ergänzungen in den großartigen Arrangements. Die Band besticht durch ungeheure Musikalität und ein enormes, über jeden Zweifel erhabenes, handwerkliches Können, genauso wie durch ihr blindes Spielverständnis! Kein Wunder, bei mehr als 200 Gigs pro Jahr! Auch in pucto Melodik waren sie nie stärker! Hinein ins Vergnügen: "Get on back" heißt der Eröffnungs-Knaller, der mit viel Funk-Groove und noch mehr Seele in den puren Traditionen des Skynyrd'schen Retro Southern Rocks "watet"! Krachende, kompromißlose Riffs, eine feine Wurlitzer-Begleitung und ein treibender Drums- und Bass-Motor entfachen eine gewaltige Kraft, die sich schließlich in einem kochenden, "heißen", sich gegenseitig aufputschenden Gitarrenduell Williams' und Franklin's entlädt! Was für ein Auftakt! Und weiter "rollen" sie mit dem intensiven "Are we rollin'" durch die Schwüle der Swamps. Toller Groove, straighte, fette Riffs und ein teirisches Gitarren-Gewitter, inklusiver ausgedehnter Dual-Läufe brechen über uns herein! Nach einer starken, kochenden Coverversion des "The Band"-Klassikers "Chest fever" folgt das grandiose "Mitchell"! Traumhaft melodisch, von wunderbaren Slideguitar-Linien umgeben, verweilt dieser herrliche Midtempo Gitarren-Roots-/Southern-Rocker wohltuend in unseren Gehörgängen. Wie eine harmonische Kombination aus Lynyrd Skynyrd, den Drive-By Truckers und Gov't Mule erzeugen die transparenten, saftigen Gitarren einen wunderbar klangvollen Soundwall! Dann geht's wieder "volle Pulle" nach vorn mit dem dreckigen, voller Swamp-, Country-, und Southern-Flair steckenden, saustarken Boogie-Blues-Heuler "Travel on" (North Mississippi Allstars treffen auf Gov't Mule) und dem in bester ZZ Top-Manier davon galoppierenden "Bad news", unterbrochen von dem "soulful", funkig groovenden, von fetten Gitarrenläufen geprägten "This time"! Besondere Beachtung findet schließlich noch das famose "Tennessee mountain angel", ein Paradebeispiel von einer Southern Rock-Ballade, wie sie "im Buche steht"! Scheinbar wie aus einer Kooperation von Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band resultierend, bohrt sich diese Nummer mit einer unwiderstehlichen Melodie in unsere Ohren und sorgt mit ihrem erdigen Gesang und ihrem herrlichen, vollmundigen und transparenten Gitarrensound regelrecht für Gänsehaut! Tishamingo treten mit "The point" endgültig aus dem Schatten der immer wieder erwähnten Referenzbands heraus. Längst spielen sie in der gleichen Liga, sind ihnen mehr als ebenbürdig, ja drücken sie fast schon in den Hintergrund! Inspirierter, authentischer und vor allen Dingen erfrischender kann man Retro Southern-/Jamrock heute nicht spielen! Pure Magie! Ein brillanter "hard-edged" Southern Rock-Ritt "through the swampy wetlands of Florida"! Tishamingo are the real deal!

Art-Nr.: 4717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get on back
Are we rollin'
Mitchell
Travel on
Tennessee mountain angel
Walkin' shoes

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Too Slim and The Taildraggers - free your mind [2009]
Was gibt es doch für grandiose Bands!

Gitarren-Enthusiasten, Southern Rocker, Swamp-Rocker, Roots-Rocker und all ihr ewig hungrigen Bluesrock-Begeisterten: "This Band knocks you down"!!!

Die Rede ist von Too Slim and The Taildraggers aus Spokane im US-Bundesstaat Washington um den begnadeten Gitarren-Hexer (maßgeblich u.a. beeinflusst von Duane Allman) und charismatischen Sänger Tim "Too Slim" Langford, gegründet bereits im Jahre 1986! Zu Hause mit Awards regelrecht überhäuft, bereits etliche Alben auf dem Buckel, sind sie bei uns (bis jetzt) nahezu im Verborgenen geblieben. Das muß und wird sich ändern!

Aus Anlass der brandneuen Veröffentlichung "Free your mind" haben wir die 3 letzten Studioalben dieser famosen Truppe organisiert - eines stärker als das andere! Drei "Killer"-Alben eines absoluten Juwels der Southern- und Roots-based Bluesrock-Szene.

Nicht nur die Anhänger solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan, Indigenous, Lynyrd Skynyrd, Gov't Mule, North Mississippi Allstars, ZZ Top, Sonny Landreth, Robert Johnson, Johnny Winter, aber auch von John Fogerty, einem dreckigen Tom Petty und John Mellencamp werden aus dem Häuschen sein... - ""Straight Whiskey Blues with Southern Rock Beer Chaser"... - was für ein Fest!

Nähere Infos, auch zu jedem einzelnen Album in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1 When You Love Somebody - 4:56   
2 Last Train - 4:04   
3 Devil in a Doublewide - 3:57   
4 Free You Mind - 4:09   
5 Testament - 6:10   
6 Been Through Hell - 4:12   
7 Peace with the Maker - 4:54   
8 Bottle It Up - 4:02   
9 Throw Me a Rope - 4:47   
10 This Phone - 4:40   
11 The Light - 6:10

Art-Nr.: 6290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When you love somebody
Devil in a doublewide
Testament
Been through hell
Peace with the maker
Throw me a rope

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Tow Truck Tom & The Roadside Wrecks - sophomore slump [2002]
Das Southernrock-Genre ist nicht klein zu kriegen! Ein erneuter Beweis dafür, der richtig Freude macht: Tow Truck Tom & the Roadside Wrecks! Zusammengefunden hat sich dieses Sexztett 1998 in einem kleinen Nest namens Rothsay in Minnesota, etwa 200 Meilen südlich der kanadischen Grenze. Doch was sie spielen ist Rockmusik, deren Roots tief im Süden der USA verankert sind. In ihrer Heimat gehören sie längst zu den "hardest working bands on the road", die mit ihren energiegeladenen Shows die Fans rund um Minnesota begeistern. "High energy guitar work, chest pounding bass, on fire-drums and seasoned vocals", beschreiben sie ihre Kombination of straight ahead Rock, Roots, Blues und Southern-Rock, wobei die Southern-Elemente eindeutig dominieren. Tolle Songs, großartig strukturiert und exzellent arrangiert, dazu klasse Melodien, ein starker Sänger und 3 Gitarristen, die mit herrlichem Zusammen- und Wechselspiel sowie fulminanten Soli glänzen - schon haben wir die volle Tow Truck Tom-Dosis! Ganz klar, das wir viele Einflüsse der Southern-Heroen wie Marshall Tucker Band, Charlie Daniels, Skynyrd, der Outlaws und auch Molly Hatchet hören, doch sie vereinen diese Elemente sehr geschickt zu ihrem ganz eigenen Stil unbekümmerten, sehr frischen Southernrocks. Der gute Gesang und der vielschichtige breite Gitarrensound beherrschen die Szenerie. Immer wieder vermitteln sie uns, vor allem bei den ausgedehnten Gitarrensoli, die Lust am Jammen, was sie bei ihren Live-Shows sicher voll und ganz auskosten werden. Das 11 Songs umfassende, gut 54-minütige Werk beginnt mit dem großartigen "Legacy"! Eine lockere, saubere, glasklare Akustik-Gitarre macht den Anfang, ebenso klarer, ruhiger Gesang setzt ein. Es entsteht ein leicht "schwebendes Ghost town-Feeling", dann kommen Schlagzeug und Bass hinzu, die Dynamik wird gesteigert, herrliche Southern E-Gitarren setzen ein, der Gesang wird kräftiger, die Spannung steigt permanent, ebenso die Geschwindigkeit, bis wir uns am Ende in einer treibenden fulminanten Gitarrenorgie befinden. Die Outlaws und Skynyrd lassen grüßen. Traumhafte Southern Twin-Gitarren bilden das Intro zu dem herrlichen "Dawn breaks", ein klasse Midtempo-Track, der sich in die Gehörgänge einnistet. Tolle Gitarren bestimmen diesen Song. Rockige Riffs und weiche Gitarrenlinien, fast wie bei Dickey Betts, treffen hier aufeinander. Am Ende erfreuen wir uns an einem beeindruckenden Twin-Solo! Nach dem riffigen, Hatchet-angelehnten Rocker "Middle of nowhere", dem mitreißenden, stark gesungenen "Turn towards tomorrow" und dem mit klasse Wah-Wah-Gitarren eingeleiteten, harten "Shake me, break me", folgt mit dem 6 1/2 -minütigen "When the wave hits the shore" eine dieser wunderbaren Southernrock-Balladen. Tolle Akustik- und E-Gitarren-Riffs bilden die rhythmische Grundlage, und eine herrliche Slide durchzieht diesen Song. Mal hören wir feinstes Twin-Spiel, dann wieder Slide- /E-Gitarren-Wechselspiel. Im Mittelteil ziehen sie für ein beißendes Gitarrensolo das Tempo kurzzeitig an. Usw. usw.! Fazit: Rundum bestens gelungener, unbekümmerter, gefälliger, frischer Southernrock/Rock der einfach Spaß macht! Das Booklet ist recht einfach, besteht nur aus einem Blatt. Doch das verzeihen wir locker, denn auf die Musik kommt es an! Und die stimmt! Ein klasse Album!

Art-Nr.: 1350
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dawn breaks
Middle of nowhere

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Tractors, The - trade union [2009]
Ja, Ja, auch die Tractors gibt es noch! 8 Jahre nach "Fast girl" legen Steve Ripley und seine Freunde mit "Trade union" ein klasse neues Album vor und knüpfen damit nahtlos an die alten Tage an, wenngleich das Resultat noch rootsiger, noch Americana-mässiger ist, als die Vorgänger. Die in Tulsa/Oklahoma ansässige Truppe, die neben ihrem "Kopf" Steve Ripley eigentlich nur noch aus Original-Bassist Casey van Beek besteht und ansonsten von einer Horde namhafter Begleitmusiker unterstützt wird (u.a. Fats Kaplin - Steel /Fiddle /Mandolin /Accordion, Jimmy Karstein - Drums, Glen Mitchell - Keyboards, Bud Deal & Mike Panno - Horns, u.s.w.), bewegt sich, obwohl die Basis eindeutig "country" ist, weitab von Mainstream Nashvilles. Vielmehr geben sie sich weiterhin ihrem großartigen, staubig ländlichen Mix aus Country, Countryrock, Roots und Americana hin und lassen eine Menge Swing-, Blues-, Shuffle-, Boogie-, Rock'n Roll-, Swamp-, Rhytm'n Blues- und Gospel-Elemente mit einfliessen, so dass einem das Ganze zuweilen vorkommt, als stünde eine äusserst kompetente Southern Bar Band in einem entlegenen Roadhouse Oklahomas auf der Bühne um mit ihrer urigen Musik die überwiegend aus schwer ackernden Farmern bestehende Meute ein wenig aus ihrem Alltagstrott heraus zu holen. Und das gelingt den Tractors ganz hervorragend. Nehmen wir beispielsweise den starken Opener "Up jumped the boogie", ein uriger Honky Tonk-, Roadhouse-stompin' Saloon Boogie-Woogie mit einem wunderbar swingenden Groove aus Gitarren, klimperndem Piano und bestens dazu passenden Bläser-Fills. Ist im übrigen eine Nummer, die Steve Ripley mit Leon Russell geschrieben hat, der hier auch an Klavier, Gitarre und gesangstechnisch mitwirkt. Oder die tolle Version des alten Harlan Howard-Klassikers "Pick me up on your way down": Ripley & Co. bringen zu der total traditionellen Honky Tonk-Basis noch einen schönen Schuß Hank Williams Old Time-Feeling ein (tolle Steel-Einlagen von Fats Kaplin) und mischen auch noch, vor allem durch die auch hier wieder prima integrierten Bläser und die Fiddle, ein paar feine Swing-Elemente drunter. Klasse auch das J.J Cale Cover "Rhythm bone" (Cale selbst spielt hier E-Gitarre und singt mit), ein southern-souliger Rhythm'n Blues mit rootsigem Country-Groove, der gut abgehende Country-/Swing-/Roots-/Rock'n Toll-/Honky Tonk Boogie "Good old days", der voller Southern Soul und Gospel-Flair steckende Stomper "There's gonna be some changes made" (starkes Piano-Geklimper, tolle Steelguitar, prima Rhythmus), die wunderbare, melodische, rootsig angehauchte, dabei aber sehr traditionell verwurzelte Country-Ballade "My blue heart" mit ihrer schönen Akkordeon- und Gitarren-Begleitung und ihrer herrlichen Hammond Orgel-Untermalung, der Blues- und Folk-getränkte, Squaredance-mässig swingende Barroom-Feger "What makes love go bad" oder die nostalgische "Heartbreak"-Ballade "That's where it hurts" mit ihrem Fifties-fundamentierten "Schmalz-Touch" und der klasse Kombination aus zu dieser Zeit passenden Saxophon-Einlagen und wimmernder Old School-Steelguitar. Schön, endlich mal wieder etwas von Steve Ripley und den Tractors zu hören. Die Fans dürfen sich freuen - es ist wirklich ein prima Album geworden!

Das komplette Tracklisting:

1 Up Jumped the Boogie - 3:34   
2 Pick Me Up on Your Way Down - 4:04   
3 Rhythm Bone - 5:19   
4 Good Old Days - 3:05   
5 There's Gonna Be Some Changes Made - 3:30   
6 My Blue Heart - 3:31   
7 What Makes Love Go Bad - 3:28   
8 That's Where It Hurts - 3:21   
9 Midnight Train - 5:58   
10 It's Only Love - 3:02

Art-Nr.: 6410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up jumped the boogie
Pick me up on your way down
There's gonna be some changes made
My blue heart
That's where it hurts
Midnight train

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Travers, Pat - live at the bamboo room ~ cd & dvd-set [2013]
CD & DVD-Set! "He's still on fire"! Und wie! Brandaktuelles, fulminantes Live-Dokument des nicht klein zu kriegenden, legendären "guitarslingers" und seiner exzellenten Band. In Quartettbesetzung rockten Pat Travers, sein zweiter Gitarrist Kirk McKim, Rodney O'Quinn (Bass) und Sandy Gennaro (Drums) am 8. Dezember 2012 das "Bamboo Room" in Lake Worth/Florida und zelebrierten voller Leidenschaft, wie man einen solchen Club zum Beben bringt. Ein urgewaltiges Gitarren Rock'n Roll- und /Bluesrock-Feuerwerk voller krachender Travers-Klassiker und ein paar prächtigen Covers. Es herrscht eine drückende, klasse Atmosphäre in dem Club. Die Band entfacht eine mächtige Power. Tavers schwingt die "Axt" nach allen Regeln der Kunst. Großartig, dass er einen zweiten Gitarristen an Bord hat, was die Gitarrenpower noch einmal deutlich erhöht. Travers & Co. lassen's richtig krachen. Die Bude brennt lichterloh! Ein tolles CD-/DVD-Doppelpack mit klasse Sound und bildtechnisch hervorragend eingefangener Performance. CD (rund 79 Minuten Spielzeit) und DVD (inkl. Bonusfeatures rund 120 Minuten Spielzeit) sind nahezu identisch. "Rock 'n' Roll Susie" und der unverwüstliche "Statesboro Blues" sind lediglich auf der CD enthalten, dafür gibt es das über 8-minütige "Red house" nur auf der DVD zu bewundern. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Get down and dirty with a true blues rock legend Pat Travers on this epic live document recorded late last year and presented here on both CD and DVD!
Includes performances of Travers best known tunes including Boom Boom Out Go The Lights, Snortin Whiskey, Crash And Burn and lost more!
Special guest performance by Pete Mars Cowling who played on the original recording of Boom Boom!

Die komplette Setlist:

1. Life In London - 4:52
2. Crash and Burn - 5:08
3. Heat In the Street - 4:23
4. I've Got News For You - 6:04
5. Black Betty - 5:19
6. Josephine - 5:11
7. Ask Me Baby - 6:02
8. Black Dog Blues - 3:55
9. Stevie - 7:19
10. Red House - 8:14 (DVD only)
11. Death Letter - 5:14
12. If I Had Possession Over Judgment Day - 6:27
13. Snortin' Whiskey, Drinkin' Cocaine - 3:47
14. Boom Boom, Out Go the Lights - 5:13
15. Rock 'N' Roll Susie - 3:50 (CD only)
16. Statesboro Blues - 6:01 (CD only)

Art-Nr.: 8196
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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