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Trower, Robin - rt @ ro.08 ~ live [2009]
2 CD-Set! Beeindruckend! Robin Trower, der "weiße Hendrix", und seine 3 Freunde, der großartige Sänger Davey Pattison, Glenn Letsch am Bass und Drummer Pete Thompson, erleben ihren zweiten, dritten, oder auch x-ten Frühling und bereisen die Clubbühnen des "Universums", um ein mitreißendes Konzert nach dem anderen abzuliefern. Zu bestaunen ist diies auf der grandiosen neuen Live Doppel-CD der Trzppe, mitgeschnitten bei einer "geilen" Show am 29. März 2009 im Royal Oak Music Theatre von Royal Oak, Michigan/USA! Robin Trowers Gitarren-Magie ist ungebrochen! Sein uvergleichlicher, "heavy psychedelic-fueled" Stil voller kochender Läufe und Wah-Wah Ausflüge ist pure Faszination! Dieser leicht psychedelisch angehauchte, manchmal wie bedrohliche Nebelschwaden "wabernde" Bluesrock, der dann im nächsten Moment wieder wie ein krachendes Donnerwetter über uns hereinbricht, ist unvergleichlich. Trower und die Jungs bedienen sich bei dieser Show vorwiegend aus dem Fundus der frühen Trower-Werke und transportieren den "Zauber der Siebziger" voller unvergänglicher Inspiration und Spielfreude in die heutige Zeit. Trotz der mächtigen Power und dieses unterschwelligen "Heavy"-Feelings erzeugt die Band einen Sound voller Wärme! Trowers Gitarrensoli und -effekte sind umwerfend. Die Band spielt mit unglaublicher Präzision! Kaum zu glauben, doch Robin Trower kommt hier mit seinem vielleicht besten Live-Album überhaupt! Möge diese Magie nie vergehen...

Die komplette Show beträgt knapp 90 Minuten! Die sehr kurze CD 2 wird durch für am PC abspielbare Bonus-Videos nochmal deutlich aufgewertet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:

1. Twice removed from yesterday (3.46)
2. Shame the devil (3.48)
3. For earth below (9.03)
4. No time (4.26)
5. The fool and me (4.25)
6. Roads to freedom (4.32)
7. Islands (4.15)
8. Day of the eagle (4.02)
9. Bridge of sighs (15.33)
10. Rise up like the sun (3.06)
11. Victims of the fury (4.05)
12. Gonna be more suspicious (3.31)
13. Hannah (5.28)
14. Little bit of sympathy (4.49)

Disc 2:

1. Too rolling stoned (2.58)
2. Go my way (4.24)
3. Another time (5.03)
4. Vier Video Bonus-Tracks (für PC)

Art-Nr.: 6371
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Trucks Band, Derek - already free [2009]
"Some music feels like home on the very first spin: welcoming, familiar, easy to slip into". Dieser Einleitungssatz der im Booklet nachzulesenden Liner-Notes zum wunderbaren, neuen Derek Trucks Band-Album bringt dessen musikalischen Inhalt in kurzen Worten auf den Punkt. Das ist die wirkliche Identität der Derek Trucks Band! Das, was wir auf "Already free" hören, ist ihre musikalische Heimat! Das sind ihre Roots, ihre Gene: Vertrauter, ungemein willkommener, sofort hängen bleibender, bluesiger Southern-/Soul-/Jam-Rock "in the vein of The Allman Brothers Band" und "Verwandten". Herrlich! Keine Frage, schon die vergangenen Werke der Derek Trucks Band waren, jedes auf seine ganz eigene Art und Weise, kleine Meisterwerke. Doch "Already free" ist noch einen Tick besser! Das ist die stärkste Derek Trucks Band, die wir je gehört haben - eben weil sie hier nicht auf dem "World-Trip" sind, sondern sich schlicht und ohne Schnörkel auf ihre Wurzeln konzentrieren. Das ist ihre Natur! Und sie aalen sich regelrecht darin. Es kommt wunderbar rüber, wie wohl sie sich in ihrer Haut fühlen. Das ist der Stoff, den die Allmans-, Mule-, Southern-, Blues,- Jam-Gemeinde von ihnen erwartet: Einen von traumhafter Musikalität, exzellentem Zusammenspiel und großer Songqualität geprägten, grandios groovenden, brodelnden, voller Herz und Seele steckenden, von feinen Blues- und Gospel-Strömungen durchzogenen, geradezu eingängigen, natürlich und zwanglos sprudelnden, genauso virtuos wie melodisch vorgetragenen 1A Southern Rock! Derek Trucks besticht durch die gewohnt fantastischen Gitarrenläufe (es scheint, er kann immer noch zulegen), doch auch die sind trotz des oft spürbaren Jam-Feelings voller hervorragend hängen bleibender Strukturen. Nie begibt er sich mit "überkanditelten" Soli oder "überdrehten" Spielereien ins Rampenlicht. Nein, das hat er nicht nötig. Trucks stellt sein außergewöhliches Können stets in den Dienst der Band. Er ist einer von ihnen, er ist der Gitarrist der Derek Trucks Band, einer gleichberechtigten Truppe von begnadeten Musikern, die ein hinreißendes Output vollbracht haben. Unter den ausnahmslos starken Songs befinden sich ein paar geschickt ausgewählte und in einem prächtigen, neuen Gewand präsentierte Coverversionen (beispielsweise Bob Dylan's "Down in the flood", aus dem sie einen dichten, schwülen, voller Gospel-Flair steckenden, Blues-getränkten, mit toller Percussion und feurigen Slide-Läufen versehenen, mächtig groovenden Swamp./Southern-Rocker machen, oder der unverwüstliche Spooner Oldham/Dan Penn-Evergreen "Sweet inspiration", -u.a. von den Platters, den Supremes, Rita Coolidge und Delaney Bramlett interpretiert-, der runter geht wie Öl - eine Slide-getränkte wunderschöne Fassung - Mike Mattison singt grandios), sowie jede Menge Eigenkompositionen von Trucks und Mattison (auch Doyle Bramhall II und Warren Haynes fungieren mal als Co-Writer). Stellvertretend sei hier das dezent funky, knackig und schön bluesig intonierte "Maybe this time" (tolles, schön weich gespieltes, seeliges Slide-Solo von Trucks) erwähnt, einem von 2 Tracks , bei denen Gast Doyle Bramhall II den Lead-Gesang übernahm, ebenso wie der schwerblütig groovende, in bester Gov't Mule-Tradition daher kommende, fett kochende Swamp-/BLues-/Southern Rocker "Don't miss me" mit seiner Dynamik und dem melodischen Refrain (starke Percussion, tierische Riffs, tolles, tief im Süden verwurzeltes, raues Gitarrensolo), der sehr an die Allmans erinnernde Southern Rocker "Down don't bother me", oder die semi-akustische, von Trucks' Gattin Susan Tedeschi wunderbar vorgetragene, herrliche, bluesige Southern-Ballade "Back where I started" (in bester Bonnie Raitt-Manier). Eine bemerkenswerte 55-minütige Standortbestimmung der Derek Trucks Band! Da kann man nur gratulieren! Ein super Teil! Kommt in einem feinen 3-fach aufklappbaren Digipack mit 16-seitigem Booklet!

Die komplette Tracklist:

1 Down in the Flood - 5:02   
2 Something to Make You Happy - 5:01   
3 Maybe This Time - 5:03   
4 Sweet Inspiration - 4:38   
5 Don't Miss Me - 4:16   
6 Get What You Deserve - 3:36   
7 Our Love - 5:18   
8 Down Don't Bother Me - 5:07   
9 Days Is Almost Gone - 5:13   
10 Back Where I Started - 4:20   
11 I Know - 4:45   
12 Already Free - 2:46

Art-Nr.: 6153
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Trucks Band, Derek - roadsongs [2010]
2 CD-Set! Grandioses Live-Dokument auf 2 CDs von der 2009er "Already free"-Tour, aufgenommen bei zwei aufeinanderfolgenden Shows in Chicago. Mitreissend!

Das renommierte, den Allman Brothers nahe stehende Magazin "Hittin' The Note" schreibt dazu:

Last year, the Derek Trucks Band hit Chicago for a two-night stand at the Park West, and everyone in the band immediately recognized that something special had just happened. Roadsongs is the result, the first live album from the Derek Trucks Band since 2004's Live at the Georgia Theatre.
"I remember that second night in Chicago. It was kind of rare thing, we all came off the stage and, independently of one another, said ‘That was great – we really got there!' ‘If we ever do a live album, that was it right there.'" I could tell everybody was playing better than they normally do," Derek explains. "I remember listening to tunes like ‘Sailin' On' and ‘Rastaman Chant' and thinking how the addition of the horns were a nice twist, that made these songs sound fresh again."
Indeed, the DTB were hittin' a very high note at these shows, and now you can enjoy all the musical magic on their new double live CD Roadsongs! The band has never sounded better, covering a wide range of material from the intense jazz of "Afro Blue" to the dreamy "Already Free" to the burning blues of "Key To the Highway." The horns add a lot to the sound - this album almost sounds like the Derek Trucks Orchestra!
Even so, the core band of Yonrico Scott, Todd Smallie, Mike Mattison, Kofi Burbridge, Count M'Butu, and of course Derek Trucks are the real stars here. Currently enjoying a well-deserved hiatus after 16 grueling years as road warriors of the highest caliber, Roadsongs shows how tight and cohesive the group was before taking a break.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 I'll Find My Way - 6:18   
2 Down in the Flood - 6:21   
3 Sailing On - 5:28   
4 Get What You Deserve - 3:58   
5 Days is Almost Gone - 5:25   
6 Already Free - 5:35   
7 Afro Blue - 14:31   

Disc 2
1 I Know - 6:59   
2 Down Don't Bother Me - 5:17   
3 Don't Miss Me - 5:24   
4 Rastaman Chant - 11:14   
5 Key to the Highway - 6:22   
6 Get Out My Life Woman/Who Knows - 12:44   
7 Anyday - 9:27

Art-Nr.: 6969
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Tucker, Shonna & Eye Candy - a tell all [2013]
Ein Kollektiv aus immens talentierten Musikern aus Athens/Georgia und Muscle Shoals/Alabama mit einem großartigen Album. Shonna Tucker, die ehemalige Bassistin der Drive-By Truckers gründete nun ihre eigene Band namens Eye Candy, nahm dazu gleich von den DBT noch deren begnadeten Gitarristen und Pedal Steeler John Neff mit, ergänzte die Truppe um den zweiten Gitarristen Bo Beddingfield, sowie Keyboarder Neil Golden und Drummer Clay Leverett, um, ähnlich wie einst Jason Isbell, fortan in Eigenregie die Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene mit ihren vorzüglichen Songs zu bereichern. Ja, Shonna ist eine klasse Sängerin und exzellente Songwriterin, was sie auch bei den DBT bereits ein ums andere Mal eindrucksvoll durchblicken ließ. Das Material reicht von rauen, "crunchy" Rootsrockern bis hin zu herrlichen, flockigen Alternate Country-Nummern, vorwiegend geprägt von dem großartigen Zusammenspiel der beiden Gitarristen mit Keyboarder Golden und der wunderbaren Melodik. Zudem glänzt John Neff immer wieder mit herausragenden Pedal Steel-Einlagen. Stücke wie der raue, mit ein wenig Power Pop-Flair versehene, dabei ungemein melodische, toll ins Ohr gehende Rootsrocker "Since Jimmy came", der von einem feinen Border-Flair durchzogene Countryrocker "Arielle", das von tollem Steelguitar-Spiel und transparenten, vielschichtigen Gitarren geprägte, locker Alternate Country-Stück "Linda please", der rau stampfende, von "rusty guitars" bestimmte Rootsrocker "I brought a pie" oder der traumhafte, lockere Roots-/Countryrocker "Austin side" sind nur einige der vielen Highlights. Shonna Tucker & Eye Candy mit einem tollen Debut! Eine absolute Bereicherung in der Welt der Roots-, Americana- und Alternate Country-Musik!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Most folks first became aware of Shonna Tucker when she signed on as bassist with the Drive-By Truckers, debuting on 2004's The Dirty South, but it wasn't until 2008's Brighter Than Creation's Dark that she stepped forward as a songwriter, and tunes like "Dancing Ricky" and "Home Field Advantage" showed she had a real knack for creating small but pointed sketches of affairs of the heart. In 2013, Tucker stepped out on her own, and her first album with her band Eye Candy, A Tell All, shows that she can fill a whole album with the sort of gems she showed off one or two at a time with the DBTs. These songs move back and forth between country, R&B, and folk influences, but Tucker always sounds proudly, defiantly Southern, not just in terms of her music and the solid, easily versatile support of her band (featuring fellow DBTs veteran John Neff) but in stories that deal with love, family, and relationships both good and bad in a manner that's long on home truth and short on BS. "Since Jimmy Came" and "Linda Please" offer two perspectives on how a child can change a woman's life, "A Family Dinner" and "I Brought a Pie" deal with the difficulties of family relationships, especially when gossip and hard feelings get in the way, "Old Fashioned" and "You Went All the Way" say a lot in a few words about the restorative power of love, and "Lonely People" is a sweetly heartbreaking meditation on emotional isolation. Tucker's lyrics are often pithy and to the point, but they also catch a wealth of feelings with striking accuracy, and her vocals are the perfect match for these songs, just pretty enough to communicate and just human enough to make them sound nothing but real. Delivering ten songs in less than 35 minutes, one of the few flaws of A Tell All is that there ought to be more of it, but what's here is lovely stuff, and hopefully this is the beginning of a long and fruitful career for Tucker and her new crew.
(Mark Deming, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Since Jimmy Came - 3:39
2. Your Jealousy - 3:20
3. Arielle - 3:26
4. A Family Dinner - 3:15
5. Old Fashioned - 1:35
6. Linda Please - 3:21
7. Austin Side - 4:15
8. I Brought a Pie - 3:16
9. Lonely People - 3:13
10. You Went All the Way - 3:48

Art-Nr.: 8389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Since Jimmy came
Your jealousy
Arielle
Linda please
Austin side
I brought a pie
You went all the way

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Tucker, Tanya - my turn [2009]
Eine der größten, weiblichen Countrystars aller Zeiten, Tanya Tucker, kehrt sieben Jahre nach ihrem letzten Werk mit einem neuen Album zurück in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Und wie! "My turn" ist eine Überraschung im positivsten Sinne, eine Danksagung an ihren Vater und Mentor Beau Tucker (dessen Hut sie auf dem Frontcover voller Stolz in Händen hält), eine ungemein inspirierte und hingebungsvolle Huldigung an die klassische, traditionelle Countrymusic, eine Herzensangelegenheit, ein Meisterwerk! Als bekannt wurde, dass die neue CD der mittlerweile 50-jährigen Texanerin aus Seminole ein Cover-Album werden würde, breitete sich bei dem ein oder anderen zunächst sicher ein wenig Skepsis aus, denn nach so langer Zeit durfte auch gern mal ein wenig neues Material her. Doch schon nach wenigen Eindrücken des neuen Albums sind alle Zweifel wie weg geblasen. Im Gegenteil: Respekt, große Bewunderung und vollste Zufreidenheit nehmen ihren Platz ein. Das ist einfach wunderbare Musik! Tanya Tucker hat sich 12 ausgesuchte, im Original ausschließlich von männlichen Kollegen vorgetragene Klassiker solcher Legenden wie beispielsweise George Jones, Faron Young, Buck Owens, Conway Twitty, Eddy Arnold, Charley Pride oder Eddy Arnold vorgenommen, um sie aus dem ganz speziellen Blickwinkel einer weiblichen Interpretin aufzunehmen. Das ist ihr fantastisch gelungen, denn sie performt diese Songs ungemein direkt und ohne jeden Schnörkel, gibt ihnen mit ihrer unwiderstehlichen, leicht rauchigen Stimme ihre ganz persöhnliche Note und verpasst ihnen mit Hilfe ihres Produzenten Pete Anderson (u.a. Dwight Yoakam) ein ganz wunderbares, neues Gewand voller Leichtigkeit, Energie und "rural grit". Sie lässt sich in keinster Weise von irgedwelchen aktuellen Trends verführen, sondern setzt bei diesen historischen Songs auf unverfälschte Natürlichket und Ursprünglichkeit. Sie verleiht ihnen sogar noch ein zusätzliches, herrliches Old Time-Feeling, das das Alter, die Wurzeln und die Tradition dieser Nummern noch einmal explizit betont. Das widerrum klingt dann im Endeffekt so wunderbar retro, das man es schon wieder als modern und voller Pepp bezeichnen muß. Eine schmale Gratwanderung, die perfekt gelungen ist. Das Ganze wird vollends zum Triumpf, als man spürt, wieviel Herz und Seele Tanya in diese Songs investiert und ihnen eine teils vollkommen neue musikalische Bedeutung verleiht. Highlights herauszustellen ist grundsätzlich überflüssig und wenig sinnvoll, da alle Songs auf einem "beängstigend" hohen Niveau präsentiert werden. Dennoch: Ob der wundervolle, vollkommen natürlich, wie ein reines, unberührtes Bächlein dahinfliessende, pure Honky Tonker "Wine me up", im Original von Faron Young (großartiger, trockener Rhythmus, wie er traditioneller kaum sein kann, traumhaft harmonisches Fiddlespiel, tolle Hank Williams-mässige Steelguitar-Passagen), ihre grandiose Fassung von Hank's "Lovesick blues", dessen geniales Old School-Flair so wunderbar "erfrischend" und pfiffig rüberkommt, das genauso knackige wie lockere "Love's gonna live here" (Buck Owens), mit seinem an Dwight Yoakam erinnernden Bakersfield-Flair (klasse Steelguitar-Linien, saustarkes, virtuoses Baritone E-Gitarren-Solo von Pete Anderson, prima Duett-Gesang von Jim Lauderdale), die schöne, von einem klasse Johnny Cash-kompatiblen Rhythmus getragene, Steelguitar-getränkte, "cheatin'" Midtempo-Nummer "After the fire is gone" (Conway Twitty), ihre feurige Version von Charley Pride's unvergesslichem "Is anybody goin' to San Antone", aus dem sie einen heißen, würzigen, temperamentvollen Tex Mex-Knaller macht (hinreißendes Gitarrenspiel von Pete Anderson, großartige Einsätze des Akkordeon-Veteranen Flaco Jimenez), der von wimmernder Steel, trauriger Fiddle und exzellentem Piano-Geklimper begleitete, so viel Einsamkeit versprühende Herzensbrecher "Walk through this world with me" (Geoge Jones), oder das furiose, wie aus einem Jungbrunnen entsprungene Remake von Don Gibson's "Oh lonesome me" - schöner, reiner, traditioneller, ursprünglicher und ehrlicher kann man Countrymusic nicht vortragen. Es scheint fast so, als stelle Tanya Tucker mit ihren Interpretationen so manches Origanl gar in den Schatten. "My turn" ist ohne jeden Zweifel Tanya's beste Leistung seit Jahrzehnten - und sie ist stimmlich in vorzüglicher Verfassung. Sehr schön auch das Booklet, das man, mehrfach aufgeklappt, zu einem kleinen Poster auseinanderfalten kann, auf dem Tanya erneut mit dem Hut ihres Vaters zu sehen ist. Ein großes Album voller großer Songs einer großen Country-Sängerin!

Die komplette Songliste:

1 Wine Me Up - 2:38
2 Lovesick Blues - 2:49   
3 Love's Gonna Live Here - 2:26 (with Jim Lauderdale)
4 Crazy Arms - 2:49   
5 After the Fire Is Gone - 2:38 (fest. The Grascals)
6 Is Anybody Goin' to San Antone - 2:37 (feat. Flaco Jimenez)
7 I Love You a Thousand Ways - 3:00   
8 Big, Big Love - 2:58 (feat. Jo-El Sonnier)
9 Walk Through This World with Me - 2:41   
10 Oh, Lonesome Me - 2:41   
11 You Don't Know Me - 2:38 (feat. Rhonda Vincent)
12 Ramblin' Fever - 4:20

Art-Nr.: 6457
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wine me up
Love's gonna live here
After the fire is gone
Is anybody goin' to San Antone
Ramblin' fever

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Tucker, Tanya - while I'm livin' [2019]
Welch eine beeindruckende Vorstellung! Produziert von Brandi Carlile (The Highwomen) und Shooter Jennings (involviert auch mit exzellentem Klavierspiel), gelingt der legendären Country-Ikone us Seminole/Texas mit ihrem ersten Album seit 17 Jahren eine geradezu triumphale Rückkehr auf die Countrybühne - und das weit abseits von Nashville's "Glamourcountry" und "Einheitsbrei". Nein, das ist ein Countryalbum reinsten Charakters, authentisch, klassisch und ehrlich durch und durch, einfühlsam und wunderschön, und doch voller Ecken und Kanten. "While I'm livin'" reflektiert Tanya Tucker's Leben und Geschichte, ihre "Ups and Downs" (und davon gab es viele), ausgedrückt in 10 fantastischen Songs (das Songwriting der Zwillinge Tim und Phil Hanseroth aus Brandi Carlile's Band, die zusammen mit Carlile kompositorisch und musikalisch stark eingebunden sind, ist herasuragend gut). In dieser Countrymusic stecken Seele, Herz und Leidenschaft. Edel, unverfälscht, brillant!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

It's been 17 years since we've had a new album from Tanya Tucker, so it's a real pleasure to hear her clear throaty vocals deliver these songs with her characteristic raw emotion. Tucker knows how to get into a song and make it her own, and she demonstrates her ability to turn phrases on this set of songs. Every song is a gem, and every song might be describing some aspect of her own life. Brandi Carlile and Shooter Jennings produced the album, and Jennings played piano almost every track, while Carlile sings background vocals on most tracks.
"Mustang Ridge," is the perfect opening track for Tucker's exuberant and emotionally powerful release. The singer might regret choices she's made in the past - "sometimes the past is hard to outrun" - but she's embracing her new freedom and not looking back now - "Got my knee on the wheel and I'm feeling free, with my hobnail on the gas." Tucker's crystal clear defiance grows stronger as the background vocals swell in harmony on chorus and float under the lyrics.
"I Don't Owe You Anything" is a honky-tonk blues declaration of freedom from the past and its drudgery. Tucker proclaims that there's a season for everything, and that season involving this relationship has passed: "Well I made your bed and I made your lunch and for the last time your clothes are out to dry/I know you like my own reflection, I see her in your eyes/Darlin' I ain't growing old with you/I don't need your front porch swing/Well, I raised up all your babies/I don't owe you anything."
Spare piano chords open "High Ridin' Heroes," a spacious, flowing tune that could just as well describe Tucker's life: "Those ole high ridin' heroes/They're anywhere the wind blows/She's been to hell and Texas and she knows how it feels to be/Riding that hot streak and drunk on some back street/Falling off that wagon and under the wheels." "Hard Luck" is pure country soul, fueled by Tucker's soul shouts and a never-look-back-keep-on-truckin' defiance: "hard luck, keep on truckin'." Carlile provides a spare piano arrangement for "Bring My Flowers Now" over which Tucker sings her plaintive vocals, requesting "bring my flowers now while I'm livin'/I won't need your love when I'm gone."
"While I'm Livin'" is a hell of a record and everything you'd expect from Tucker, whose vocals haven't lost their power and whose steady brilliance with a song delivers as much emotional power as it ever has. Tucker's album clearly is one of the best albums of the year. (Henry L. Carrigan Jr. / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Mustang Ridge - 3:37
2. The Wheels Of Laredo - 3:49
3. I Don’t Owe You Anything - 2:34
4. The Day My Heart Goes Still - 3:19
5. High Ridin’ Heroes - 3:27
6. The House That Built Me - 4:12
7. Hard Luck - 3:22
8. Rich - 2:33
9. Seminole Wind Calling - 3:35
10. Bring My Flowers Now - 4:20

Art-Nr.: 9875
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Turner, Josh - deep south [2017]
Endlich etwas neues von Josh Turner! Knapp 5 Jahre nach "Punching ball" knüpft er auf "Deep south" einerseits nahtlos an seine großartigen, vergangenen Werke an, anderseits wirkt er ungemein frisch uns inspiriert. Das Album, der Titel sagt es schon, ist eine Hommage an die Kultur des amerikanischen Südens, eingepackt in wunderbare, genauso traditionelle, wie zeitgemässe, moderne, lupenreine Countrymusic. Aufgesetzter, elektronischer Pop-Schnickschnack fehlt - und das ist gut so. Seine tiefe Bariton-Stimme ist, wie mmer, ein Genuß! 11 großartige, abwechslungsreiche Songs, darunter sein neuster Hit, die feine, melodische Midtempo-Nummer "Hometown girl". Wieder einmal eine klasse Vorstellung von Josh Turner!

Das komplette Tracklisting:

1. Deep South - 3:55
2. All About You - 3:29
3. Hometown Girl - 3:35
4. Beach Bums - 3:51
5. Southern Drawl - 3:43
6. Where The Girls Are - 3:11
7. Never Had A Reason - 4:01
8. Wonder - 4:29
9. One Like Mine - 3:16
10. Lay Low - 4:20
11. Hawaiian Girl [feat. Ho'okena] - 3:38

Art-Nr.: 9404
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Turner, Josh - haywire ~ deluxe edition with 4 bonus tracks [2010]
Das lang erwartete, von den Fans heiss herbei gesehnte neue Album von Josh Turner! Wir bieten ausschliesslich die erweiterte USA Deluxe-Edition an, die im Vergleich zur Normalausgabe 4 Bonustracks enthält. Und wer will darauf schon verzichten...

Die komplette Songliste:

1 Why Don't We Just Dance - 3:14   
2 I Wouldn't Be a Man - 3:33   
3 Haywire - 3:24   
4 Your Smile - 3:37   
5 Lovin' You on My Mind - 3:41   
6 As Fast as I Could - 4:29   
7 I'll Be There - 3:39   
8 All Over Me - 3:20   
9 Eye Candy - 2:55   
10 Friday Paycheck - 4:01   
11 The Answer - 4:16   
12 This Kind of Love [Alternate Version] - 3:41   
13 Let's Find a Church [New] - 3:26   
14 Long Black Train [Live] - 5:33   
15 Your Man [Live] - 3:45

Art-Nr.: 6777
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Turner, Josh - long black train [2003]
Purer "hardcore" Country durch und durch, traditionell und zeitlos schön, ohne jeglichen Pop-Schnickschnack at it's very best! Nachdem sein Debut nun endlich im Oktober 2003 veröffentlicht wurde (ursprünglich sollte das Album bereits im Frühjahr erscheinen, doch als die erste Single "Long black train" es nicht schaffte die Top 40 zu knacken -völlig unverständlicherweise übrigens, doch dazu später mehr-, verschob man den Veröffentlichungstermin kurzerhand auf einen unbestimmten Termin), ist Josh Turner längst ein begehrter und gern gesehener Gast auf der Bühne der Grand Ole Opry. Es ist auch völlig klar, warum! Mit seinen gerade mal 25 Jahren klingt der junge Bursche aus South Carolina nicht wie ein Newcomer, sondern wie ein alter Haudegen ,der schon unzählige Country-Klassiker in seinem Repertoire hat. Josh Turner ist ein fantastischer Sänger mit einer sehr tiefen, ungeheuer warmen und sympathischen Baritone-Stimme, dessen Timbre irgendwo zwischen Randy Travis und Don Reid (Statlers) zu liegen scheint. Darüber hinaus ist er ein ebenso guter Songwriter. Zwar stammen nur 3 der 11 Songs aus seiner Feder, doch das sind, ohne die anderen besonders abwerten zu wollen, fast die srärksten des gesamten Albums. Von einer Unmenge von Country-Künstlern inspiriert, beglückt Turner die Countryfans schlußendlich mit einer Musik an der Schnittstelle von Randy Travis, Johnny Cash, Keith Whitley, Ricky Skaggs, Vince Gill und Alan Jackson. Dabei gelingt es ihm prächtig all diese Einflüsse so unter einen Hut zu bringen, daß es irgendwie "neu", nämlich nach Josh Turner klingt. Ein wunderbarer, semi-akustisch/-elektrischer Sound bestimmt das Album. Vor dem Hintergrund von Bass und großartigem Schlagzeugspiel besteht die Basis aus herrlich transparenten Acoustic Gitarren, Mandolinen, Banjos und Dobros, zu denen sich dann auf wunderbare Art und Weise immer wieder Fiddles, Steelguitar, Klavier, aber auch excellente Country-E-Gitarren und Baritone Gitarre gesellen. Bei zwei/drei Liedern tauchen sogar ein paar Streicher auf - doch die stören hier überhaupt nicht. Alles klingt schön locker, sehr gefällig und entspannend, manchmal sogar lässig. Die Songs sprudeln nur so aus den Lautsprechern und stecken voller toller Melodien. Mal geht es richtig flott zur Sache, mal im gepflegten Midtempo-Bereich, und auch die ein oder andere Ballade ist vertreten. Die Mischung stimmt - und vor allem ist es immer richtig "country"! Okay, also rein mit dem Teil in den CD Player. Das eingangs erwähnte Titelstück steht als erstes auf der Trackliste. Leise kommt er näher... - wir hören ihn anrollen... - den "Long black train". Ein paar großartige, einsame E-Gitarren-Akkorde ertönen - doch dann setzen die übrigen Musiker zu einem wahrhaft traumhaften semi-akustischen, lupenreinen, wie einen Klassiker wirkenden Midtempo Countrysong ein. Herrliches Dobro, tolle Johnny Cash-like Rhythmusgitarre (elektrisch), dezentes Acoustic-Picking, eine schöne Fiddle, eine prächtige Melodie und Josh Turner's klasse Gesang bescheren den Anhängern gediegener, traditioneller Countrymusic einen echten Leckerbissen mit leichtem Southern-Gospel-Einschlag in bester Johnny Cash/Randy Travis-Manier. Allein diese von ihm selbst komponierte Nummer ist fast schon das Geld für das Album wert. Aber die CD steckt voller weiterer Highlights. Zum Beispiel das ruhige, aber dennoch lockere, mit schöner Steel und Mandoline instrumentierte "In my dreams", die fetzige, gut in die Beine gehende, Banjo-angetriebene Roadhouse-Uptempo-Countrynummer "What it ain't" mit ihrer lässigen E-Gitarre und der tollen Steel, die wunderbare Ballade "The difference betwenn a woman and a man". das durch seinen leichten Nostalgie-Touch gar etwas an die Mavericks erinnernde "Unburn all our bridges" oder das fantastische "Jacksonville"! Diese ungemein frische, flockige, zu einer gepflegten Cabriofahrt durch Florida einladende, flüssige Traum-Nummer hat definitiv Top 10-, wenn nicht sogar Nr.1-Potential. Stark! Enthält auch eine tolle, aufgemöbelte, schön trockene, sehr rhythmische Cover-Version des alten Jim Croce-Klassikers "You don't mess around with Jim"! Sehr ausgefeilte, auf das Wesentlichste beschränkte, saubere Produktion von Mark Wright und Frank Rogers! Josh Turner zählt ohne Zweifel zu den vielversprechendsten Hoffnungen Nashville's! Ehrliche, reine Countrymusic voller Seele und Niveau. Das hat Stil! Eines der besten Debuts des Jahres 2003!

Art-Nr.: 2135
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Turner, Josh - your man [2006]
Endlich, gut 2 1/2 Jahre nach seinem fantastischen Debut "Long black train", ist Josh Turner's neues Album, nach etlichen Verzögerungen, erschienen. Die Fans haben lange darauf warten müssen, doch es hat sich wahrlich gelohnt! Der Mann aus Hannah/South Carolina setzt den Weg seines Erstling konsequent fort und startet mit "Your man" nochmal richtig durch! "Pure Country" durch und durch, von vollendeter Qualität und zeitlosem Wert! Die "echte" Countrymusic erobert Nashville zurück und Josh trägt mit seiner großartigen Musik eine Menge dazu bei. Einfach wundervoll, wie es den beteiligten Musikern gelingt, das Konzept von knackiger, purer Country-Musik in Kombination mit solch klassischen, traditionellen Instrumenten wie Fiddle, Banjo, Mandoline, Dobro und Steelguitar umzusetzen, indem sie herrliche E-Gitarren, oft auch in Form einer fantastischen Baritone Guitar, integrieren, und das alles mit dieser wunderbar rhythmischen Basis aus exzellentem Drumming und Bass-Spiel verschmelzen. Dieser semi-akustisch/-elektrische Sound birgt eine ungemeine Frische und Lockerheit in sich, ohne auf die knackigen Momente zu verzichten. Josh Turner ist ein fantastischer Sänger der über eine sehr tiefe, ungeheuer warme und sympathische, in vielen Gospel-Kirchenchören gereifte, einzigartige Baritone-Stimme verfügt, die, wenn überhaupt, vielleicht am ehesten in Richtung Randy Travis, Dan Reid (Statlers) und Keith Whitley tendiert. Die Mischung aus flotten, viel Drive ausstrahlenden honky-tonkin' Uptempo-Nummern und wunderbaren Balladen stimmt hundertprozentig! Schon das erste Stück, "Would you go with me", ist eine ganz herrliche, frische, von einer äußerst angenehmen, dezenten Bluegrass-Brise durchwehte, flüssige und lockere, viel Wärme ausstrahlende Traum-Countrynummer, deren exzellente Instrumentierung aus klaren Acoustic Gitarren, Mandoline, Dobro und Banjo im weiteren Verlauf durch eine prächtige Baritone E-Gitarre ergänzt wird, was sogleich die bereits eingangs erwähnte, großartige Verschmelzung akustischer und elektrischer Klänge eindrucksvoll demonstriert. Dazu besticht der Song mit einer tollen Melodie! Was für ein Auftakt! So folgt ein potenzieller Hit dem nächsten: Da haben wir beispielsweise das rhythmische, traditionelle, wieder mit toller Baritone Gitarre, Dobro und Fiddle instrumentierte "Baby's gone home to Mama", die von wimmernder Steelguitar und Josh's ungemein tiefem, zum Teil fast sprechendem Gesang geprägte, tief romantische Ballade "No rush", die großartige, dezent nostalgisch angehauchte, in bester Alan Jackson-/Randy Travis-Manier vorgetragene, mit feinen Steelguitar-Klängen angereicherte Midtempo-Countrynummer "Your man" (im übrigen die erste Single), die wundervolle, bluegrassig inspirierte, sehr lockere, flotte, traumhaft melodische Gospel-Country-Nummer "Me and God" (mit Dr. Ralph Stanley, den Turner zu seinen größten Einflüssen zählt, und der halben Diamond Rio-Mannschaft als Gast-Vocalisten), oder das groovende, voller Southern-Soul steckende "Way down south"! Besonders hervorzuheben sind noch folgende 3 Nummern: Erstens ein erdiger, schön knackiger Uptempo New Country-Knüller mit viel Drive, toller E-Gitarre, schöner Fiddle, herrlicher Steel und groovendem Drumming über die vom Performer, allerdings nur geträumten, Erlebnisse mit "Loretta Lynn's Lincoln", zweitens der abgehende, bestens für die Tänzer geeignete, von Josh und John Anderson geschriebene Roadhouse-/Honky Tonk-/Hillbilly-Feger "White noise" (furiose Gitarrenläufe von Brent Rowan), bei dem John Anderson auch gleich noch zum Duett mit antritt, und zum dritten das traumhaft schöne, genauso knackige, wie frische Remake des alten Don Williams-Hits "Lord have mercy on a country boy"! Anläßlich seines ersten Auftritts in der Grand Ole Opry am 21. Dezember 2001 (er sang sein "Long black train"), bemerkte Josh seinerzeit: "I was on cloud nine, standing there singing a song of mine, standing where Johnny Cash, Marty Robbins, Ernest Tubb, Hank Williams, Patsy Cline and Roy Acuff had stood"! Gut 4 Jahre später ist er selbst auf dem besten Weg, mal ein ganz Großer zu werden! Starke CD! Jawohl, Josh Turner ist "unser" Mann!

Art-Nr.: 3661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Turnpike Troubadours - a long way from your heart [2017]
Wow, sie machen einfach dort weiter, wo sie mit ihren vergangenen Alben aufgehört haben. Auch das neue Album der wunderbaren Turnpike Troubadours aus Oklahoma ist wieder ein absoluter Volltreffer! Sie haben sich fest als eines der absoluten Aushängeschilder der im Bereich Texas und Oklahoma beheimateten Red Dirt-Szene entwickelt. Voller Spielfreude, Frische und Esprit präsentieren sie erneut eine herrliche Mischung aus Americana, Rootsrock, ein paar folkigen Elementen und viel Country/Countryrock. Sie sind bekannt für ihre exzellenten Live-Performances, bringen diese Vitalität, Variabilität, Spontanität und Spielfreude aber auch entsprechend hochklassig in ihren Studioalben zum Ausdruck. "A long way from your heart" besticht mit famosem Songmaterial, abwechslungsreich und instrumentell hervorragend umgesetzt, eingebettet in fabelhafte Melodien. Die Balance zwischen Eingängigkeit und einer unbekümmerten, leicht erdigen Natürlichkeit stimmt zu 100%. Schon die erste Nummer "The housefire" ist ein Knüller. Dieser leicht folkig angehauchte Roots-/Americana-/Red Dirt-Rocker kommt in einem wunderbar entspannten, aber auch knackigen Midtempo daher. Sehr stark dabei die großartige Melodie, sowie die aus Harmonika, Fiddle, akustischen und elektrischen Gitarren (tolles E-Gitarren-Solo am Ende) bestehende Instrumentierung. Ein prächtiger Auftakt! Und es folgen jede Menge weiterer Highlights, wie etwa der ordentlich nach vorn gehende, dezent grassig angehauchte Folk-/Western-/Countryrocker "The winding Stair Mountain Blues" mit seinem feinen, hintergründigen "Ghost riders in the sky"-Flair (klasse Pedal Steel, Banjo und E-Gitarren-Einsätze, inkl. schöner Soli), das dynamische, mit starkem E-Gitarren- und Fiddle-Solo garnierte"A tornado warning", der ganz feine, hoch melodische Countryrocker "Pay no rent", getränkt in einer tollen Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung, das flotte, knackige "The hard way", die geniale, von einem schönen Outlaw-Flair begleitete Countrymummer "Pipe bomb dream" (tolle Bariton E-Gitarren, Pedal Steel, herrliche Saloon-Fiddle), oder der wunderbare Red Dirt-Countryrock-Stampfer "Oklahoma stars". Das Album ist ein absoluter "Hit"! Red Dirt-Countryrock, irgendwo zwischen Reckless Kelly und Jason Boland & The Stragglers, der absoluten Extraklasse. Die Turnpike Troubadours setzen ihren Höhenflug gekonnt fort!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

here’s no single method to achieve success as an Americana band, but the appropriately named Turnpike Troubadours have figured it out from the beginning because it’s in their name; sing honest, heartfelt, sincere songs and take them on the road.
Of course, it’s not that easy.
You need quality tunes, a talented band to bring them to life and a gifted singer to connect those dots. Through three previous albums and a decade of tireless road work, that’s the blueprint Oklahoma’s Turnpike Troubadours have perfected. It helps to feature a terrific singer-songwriter in primary tunesmith/lead vocalist Evan Felker, although there’s little else that jumps out about the five piece’s sound. Strummy acoustic guitar-led tracks, supported by folk/country/rock backing could apply to thousands of similarly styled Americana outfits. It’s how this one massages the formula that makes them one of the finest on the scene.
It starts with the songs. Felker’s small town sensibility, unforced melodies and voice that may seem ordinary but grabs you with its subtle authenticity, nails 11 originals that exude natural charm and intrinsic integrity. From the protagonist watching his home burn down who knows he can “live on so much less” to the simple joy of recollecting lying in the grass with an old flame under “Oklahoma Stars” and a prisoner reflecting on lessons learned in “Pipe Bomb Dream,” Felker makes the listener a fly on the wall in the scenes of his characters.
Musically, the group coalesces around these songs with understated rootsy twang featuring just enough fiddle, accordion and especially Hank Early’s nimble pedal steel to bring out their inherent country. The music’s not raw enough to be considered outlaw but it’s melodic, sharply arranged and driven by passion.
That balance makes the Turnpike Troubadours both one of Americana’s preeminent purveyors and this album arguably their most accomplished set to date. (Hal Horowitz)

Das komplette Tracklisting:

1. The Housefire - 3:39
2. Something to Hold on To - 4:46
3. The Winding Stair Mountain Blues - 3:27
4. Unrung - 3:07
5. A Tornado Warning - 3:43
6. Pay No Rent - 4:01
7. The Hard Way - 2:53
8. Old Time Feeling (Like Before) - 3:17
9. Pipe Bomb Dream - 3:20
10. Oklahoma Stars - 3:13
11. Sunday Morning Paper - 4:10

Art-Nr.: 9525
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The housefire
The winding Stair Maountain Blues
A tornado warning
Pay no rent
The hard way
Pipe bomb dream
Oklahoma stars

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Turnpike Troubadours - diamonds & gasoline [2010]
Was für ein wunderbares Album! Bezeichnen wie das, was die Turnpike Troubadours spielen, zunächst einmal als "Red Dirt"-Countryrock. Doch unter all den großartigen Bands, die das Genre zu bieten hat, nimmt diese Truppe schon jetzt, mit ihrem erst zweiten Album "Diamonds & gasoline", eine Ausnahmestellung ein, so originell (und schön) ist ihre Stilrichtung. Das aus dem Gebiet von Texas und Oklahoma immer wieder jede Menge vielseitige, neue Musik diversester Countryarten kommt, und das der Quell für junge, aufregende Bands dort niemals zu versiegen scheint, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Neustes Parade-Beispiel, für wirklich signifikante Wellen in der "Red Dirt"-Szene zu sorgen, sind die Turnpike Troubadours aus Tahlequah, Oklahoma. Das famose, "road-tested" Quintett um den exzellenten Songwriter, Sänger, Acoustic Gitarrist und Frontmann Evan Felker (weitere Bandmitglieder sind Kyle Nix an der Fiddle, Lead Gitarrist Ryan Engelman, R.C. Edwards am Bass und Drummer Giovanni Carnuccio III) hat sich bei unzähligen Gigs in den letzten Jahren in nahezu allen Dancehalls, Bars und Honky Tonks der "Red Dirt-Area" die Zähne ausgebissen und dabei einen originellen, einzigartigen, wundervollen Stil entwickelt, wie er die Handschrift und Identität einer Band nicht besser repräsentieren kann. Voller Frische, Leidenschaft und Vitalität kombinieren sie Folk, Country, Cajun, Bluegrass und Rock zu einem "gritty, country-leaning roots rock-sound" und würzen ihn mit diesem für diese Gegend so charakteristischen "Red Dirt"-Feeling. Der Folk eines Woody Guthrie trifft auf den Outlaw Honky Tonk eines Waylon Jennings und die rootsige, rockige Dynamik eines Chris Knight. Oder: Der rootsy Country-Sound der Old Crow Medicine Show trifft auf den Countryrock von Reckless Kelly. Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise den Lost Immigrants, The Great Divide, nicht so rockiger Cross Canadian Ragweed, Jason Boland & The Stragglers, Cory Morrow, Steve Earle, Eleven Hundred Springs und einer zünftig "Red Dirt"-eigefärbten Desert Rose Band (Chris Hllman) sind ebenfalls nachvollziehbar, doch wie gesagt, die Turnpike Troubadours basteln daraus ihre ganz eigene, wohlklingende Musik. Vielleicht könnte man das auch als so etwas wie "Rockin' Red Dirt Countrygrass" bezeichnen, oder "Electric Outlaw Grass". Wie auch immer, diese Musik ist einzigartig, unwiderstehlich, einfach toll. Lebendigkeit, Dynamik, Schwung, eine erfrischende Unbekümmertheit, zwanglose Spielfreude, das sind die Komponenten, die die Songs der Turnpike Troubadours auszeichnen, ebenso wie die herrlichen Melodien. Flüssig, kraftvoll, wie aus einem Guß und mit viel Harmonie bahnen sich diese Leder ihren Weg in unsere Gehörgänge. Das vermittelt puren Spaß und pure Freude, lädt unweigerlich zum Mitsingen, Tanzen, Mitschwingen und zum gut gelaunten "Im Takt-Kopfnicken" ein. Gemäss der grassigen Einflüsse spielen Instrumente wie Banjo, Akustische Gitarre, Dobro, Mandoline und vor allen Dingen Kyle Nix' Cajun-mässiges Fiddle-Spiel eine tragende Rolle. Doch dahinter gibt die zumeist gut nach vorn gehende, kraftvolle Dynamik aus elektrischem Bass und knackigen Drums den Ton an, unterstützt von kernigen E-Gitarren-Riffs, zündender Lead-Gitarre und hin und wieder einer herrlich integrierten Pedal Steel. Die Songs bieten immer wieder genug Freiraum für die Musiker, ihre exzellenten Fähigkeiten mit großartigen Soli unter Beweis zu stellen. Gelegentlich kommt sogar ein feines Southern-Feeling auf, das sich genüsslich unter das rootsige Country-Ambiente mischt. Und die Countrynote ist die, die eindeutig den Kern des Ganzen bildet. Tolles Banjo-Picking, wunderbare, sirenenartige Fiddle, ein toller, rockig dynamischer Drive, ein Hauch von Bluegrass, die richtige Portion "Grit", klasse E-Gitarren-Riffs, inklusive zweier zünftiger, variabler Soli (auch der Fiddler hat seinen Solo-Part), starker Gesang und eine wunderschöne, hinreissend hängen bleibende, angenehme Melodie - das sind die Zutaten des herrlichen Openers "Every girl", der sofort und ohne Umwege mitten ins Herz der Country- und Countryrock-Freunde, aber auch in das der Americana-Liebhaber trifft. Das ist der Start zu einem Pracht-Song nach dem nächsten. Ohne jede Blöße hält die Band während der gesamten 50 Minuten des Albums das Niveau auf dem höchst möglichen Level. Ob die großartige, melodische Uptempo-Countrynummer "7 & 7" mit der starken Baritone E-Gitarre, dem forschen Drumming und den Squaredance-mässigen Fiddle-Linien, die wunderbare, balladeske, rootsige "Red Dirt" Countryrock-Nummer "1968" mit ihrer markanten Akkordeon-Begleitung, das traumhaft melodische, mit schönen Mandolinen-Fills und wundervollen Steelguitar-Linien angereicherte, flotte "Down in Washington", der knackige, wieder von feinster Steelguitar, aber auch von tollen Fiddle- und E-Gitarren-Klängen bestimmte "Red Dirt"-Countryrocker "Whole damn town", die sehr traditionell verwurzelte Honky Tonk-Ballade "Leaving & lonely", das countryrockige, abermals prächtig ins Ohr gehende, herrlich groovende, mit starkem Baritone E-Gitarren-Spiel aufwartende, wie eine Mischung aus Mike McClure's (Mike McClure Band) früherer Band The Great Divide und Raul Malo's The Mavericks rüberkommende "The funeral", das schön grassige, lockere "Evangeline" (tolles Banjo, Akkordeon, Fiddle, großartige Acoustic Lead Gitarre, klasse Melodie), bis hin zu der das Album abschliessenden, von einem üppigen, sumpfigen Southern-/Swamp-Touch durchzogenen, kraftvollen, mit rauen E-Gitaren gespickten Coverversion des alten John Hartford-Klassikers "Long hot summer days" - die Turnpike Troubadours nehmen uns mit auf eine aufregende, erlebnisreiche, wunderschöne Reise durch das faszinierende "rural country" im Gebiet von Texas und Oklahoma. Ein wahres Pracht-Album, das die "Red Dirt"-, Roots-, Americana-., Grass-, Alternate Country-, Countryrock-, und Country-Gemeinde gleichermassen begeistern wird. Dieses, im übrigen von Mike McClure exzellent produzierte Werk, wird wohl als eine der erfrischendsten, vitalsten, vielleicht sogar, so drückt es zumindest ein amerikanischer Journalist aus, "spektakulärsten", auf jeden Fall aber besten Veröffentlichungen des Texas-Country in die Annalen von 2010 eingehen - das ist mal sicher! "Fantastic"!

Das komplette Tracklisting:

1 Every Girl - 3:43   
2 7&7 - 4:47   
3 1968 - 4:15   
4 Down On Washington - 3:45   
5 Kansas City Southern - 3:15   
6 Whole Damn Town - 3:21   
7 Leaving & Lonely - 4:26   
8 The Funeral - 4:40   
9 Diamonds & Gasoline - 3:52   
10 Shreveport - 5:22   
11 Evangeline - 4:31   
12 Long Hot Summer Days - 4:12

Art-Nr.: 7092
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every girl
Down on Washington
Kansas City Southern
Whole damn town
The funeral
Shreveport
Long hot summer days

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Turnpike Troubadours - same [2015]
Die grandiosen Turnpike Troubadours aus Oklahoma, eine der besten Red Dirt-Bands überhaupt, legen ihr neues Album vor. Es ist erneut ein Paradebeispiel handwerklich exzellent inszenierter, wunderbarer, genauso abwechslungsreicher, origineller, wie von feinsten Melodien geprägter Red Dirt Roots-/Americana-/Country-/Countryrock-Musik, die einen von vorn bis hinten begeistert. Die Truppe ist in absoluter Top-Form! Was für fantastische Songs! Kommt übrigens in einem mit tollem graphischen Prägedruck ausgestatteten Digipack! Rundet das vorzügliche Gesamtbild des Albums dementsprechend mit einem ebenso qualitativ hochwertigen Cover ab.

Das komplette Tracklisting:

1. The Bird Hunters - 5.11
2. The Mercury - 3.43
3. Down Here - 3.09
4. Time of Day - 3.23
5. Ringing in the Year - 4.15
6. A Little Song - 2.44
7. Long Drive Home - 4.10
8. Easton & Main - 3.57
9. 7 Oaks - 3.10
10. Doreen - 3.27
11. Fall out of Love - 3.18
12. Bossier City

Art-Nr.: 8978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bird hunters
The Mercury
Down here
Ringing in the year
Long drive home
Easton & Main
Doreen
Fall out of love

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Two Dollar Pistols - hands up! [2004]
Tolles Cover, toller Albumtitel, tolle Musik! "Hände hoch", hier kommen die Two Dollar Pistols! "Hands up" ist bereits das dritte Studioalbum der aus Chapel Hill/North Carolina stammenden Pistols, die bei den Kritikern in den Staaten auf Grund ihres excellenten musikalischen Talents schon seit jeher einen Stein im Brett hatten. Doch mit dem neuen Werk machen sie nochmal einen Riesenschritt nach vorn und liefern eine echte Glanzleistung ab, mit der sie es verdient hätten, endlich den ersehnten Durchbruch zu schaffen. Wunderbarer, herzerfrischender völlig unbeschwerter, in den puren Countrytraditionen von Nashville verwurzelter, leicht nostalgisch angehauchter, astreiner Country/Honky Tonk/Hillbillie-Rock/Roadhouse-Barroom Country mit einem leichten Schuß Rockabilly-Feeling und dezentem Alternate Country-Flair! Gekonnt und zielsicher treffen sie dabei genau die Schnittmenge solcher Künstler, wie den Mavericks, den Derailers, Buck Owens und Dwight Yoakam, ohne jemals ihre eigene Identität zu verlieren. Kopf der Band ist der großartige Songwriter und Sänger John Howie jr., der mit seiner tollen Baritone-Stimme, von der man sagt "when he breaks hearts with his voice, they stay broken". Natürlich sind dies auch weitgehend die Themen der Pistols-Songs: Zerbrochene Hezen, verlorene Liebe, die Einsamkeit, und der daraus resultierende meist zu tiefe Blick ins Whiskey-Glas! "Tear- and beer-drowned material", wie es das amerikanische "No Depresseion"-Magazin nennt! Das durchweg starke Songmaterial mit seinen feinen Melodien wird von einem schön frisch wirkenden, transparenten, klaren Gitarrensound voller herrlichem Twang bestimmt, der immer wieder durch eine prächtig dazu passende, klassische Steelguitar ergänzt wird. Zumeist geht es recht flott zu Werke, und wenn mal eine herzzerreißende Ballade erklingt, so wirkt es äußerst angenehm, daß diese musikalisch nicht in triefendem Schmalz versinkt. Die Two Dollar Pistols haben für ihre Songs genau die richtigen Arrangements gefunden! Das hat Qualität! "Hands up" startet, wie es sich gehört, mit einem richtigen Muntermacher! "Too bad that you're gone" heißt dieser großartige, frische, herrlich flotte, ein wenig Rockabilly eingefärbte, lockere Countryrocker, dominiert von tollen, mit einer feinen Steel angereicherten Gitarren (inklusive eines klasse E-Gitarren-Solos in der Mitte) und einer sehr schönen Melodie. Genau der richtige Song um, wann immer es nötig ist, wieder richtig in Schwung zu kommen. Von diesem Kaliber hat das Album einige Stücke zu bieten, und das macht richtig Laune. Das folgende "Runnin' with the fools" ist ein wunderbarer Old School-/Honky Tonk-/Barroom-Country-Schinken voller Western-Flair, wie man ihn ehrlicher kaum darbieten kann. Klasse Wechselspiel aus tollem Country E-Gitarren-Picking und schöner Steelguitar! Gut tanzbar, in einem gepflegten Fifties-/Nostalgier-Flair schwelgend, präsentieren sie sich bei der in bester "Mavericks meets Roy Orbison"-Tradition arrangierten Country-Pop-Nummer "There goes my baby", instrumentiert einmal mehr mit klaren Gitarren, unterstützt von einer dem Nostalgie-Flair entsprechenden, unaufdringlichen Farfisa-Orgel. Sehr stark auch das flotte, melodische Titelstück "Hands up!", der knackige Uptempo Honky Tonk/Roadhouse-Feger "Lonely all alone" mit seiner tollen Baritone-Guitar, die Steel getränkte, zwischen den Mavericks und Dwight Yoakam angesiedelte Ballade "Don't start me wonderin', der lupenreine Honky Tonker "How's life (on top of the world)", die lässige, wunderbar melodische, mit toller Steel und feinen Gitarren instrumentierte, wieder etwas Yoakam-angelehnte Uptempo-Nummer "It doesn't matter much to me", wie auch die prachtvolle Country-Ballade "It's all fun and games (til someone breaks a heart)"! Eine ganz großartige, retro-infizierte Honky Tonk/Country/Traditional Rockin' Hillbillie-Country-Vorstellung der Two Dollar Pistols voller Seele und Authentizität, mit der sie für frischen Wind in der Mavericks-/Derailers-Abteilung sorgen. Die vielen Countryfans dieser Schiene werden hoch erfreut sein! Für diese klasse Musik lassen wir uns doch gerne mal mit einer Pistole bedrohen...

Art-Nr.: 2467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too bad that you're gone
Runnin' with the fools
Hands up!
It doesn't matter much to me
It's all fun and games (til someone breaks a heart)

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Uncle Lucius - and you are me [2012]
Uncle Lucius - mal wieder eine wunderbare Band aus Texas, genauer gesagt ein gewaltig funkelnder, musikalischer Rohdiamant aus Austin mit einem geradezu umwerfenden Album. "And you are me" ist das zweite Studiowerk des Quintetts um den fabelhaften, überaus ausstrahlungsstarken Frontmann Kevin Galloway (lead vocals, rhythm guitar), mit dem die Band ohne jeden Zweifel auch weit über die Grenzen ihres Heimatstattes hinaus für ordentlich Furore sorgen dürfte. Uncle Lucius sind im Grunde genommen eine ungemein würzige, rau und erdig zur Sache gehende, voller Herz und Seele agierende, leidenschaftliche Rootsrock-Truppe. Doch dieser Rootsrock, den sie spielen, ist ungemein abwechslungsreich und wird von einer sehr hohen, eigenen Identität bestimmt. Einerseits schön retro, andererseits durchaus modern, verschmelzen sie klassischen, traditionellen American Rock'n Roll mit einem schönen Southern Rock-Feeling, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie einer hingebungsvollen Spielfreude mit schönen Instrumentalpassagen, die ihnen auch in der Welt des Jamrocks großen Respekt einbringen wird. Zuweilen kommt es einem vor, als sei die Truppe aus einer gemeinsamen, imaginären Session der Doors, der Rolling Stones, der frühen The Black Crowes, der Drive-By Truckers, The Band Of Heathens und den modernen Black Keys hervorgegangen. Hört sich verrückt an, funktioniert aber grandios und klingt einzigartig. Alle in der Band sind großartige Musiker. Neben Galloway sind das noch Michael Carpenter (lead guitar, vocals), Jon Grossman (keyboards, vocals), Hal Vorpahl (bass, vocals) und Josh Greco (drums). Neben Galloway sind bei dem ein oder anderen Song auch mal seine Mitstreiter Carpenter, Grossman und Vorpahl als Lead-Sänger zu hören, was zeigt, dass die Truppe nicht nur über hervorragende Instrumentalisten, sondern auch über exzellente Sänger verfügt. Zudem hat man jede Menge Live-Erfahrung, (man tourte die vergangenen 3 Jahre nahezu ohne Pause kreuz und quer durch die Staaten), was nachhaltig in dem vorzüglichen Zusammenspiel zur Geltung kommt. Die durchweg sehr starken Songs bauen auf Grund ihrer Vielfalt jederzeit einen hohen Spannungsbogen auf. Los geht's mit dem großartigen "Set ourselves free", einem jammigen, prächtig groovendem Rootsrocker mit einem klasse Blues- und Retro-Psychedelic-Flair. Baut einen tollen Boogie-Rhythmus aus Bass und markanten Drums auf, dazu kommen dreckige E-Gitarren-Riffs und ein paar dezente, aber für die Kraft des Songs überaus bedeutende Bläser-Fills (einige Gastmusiker, die bei 2 bis 3 Stücken für zusätzliche "Hitze" sorgen). Großartig Kevin Galloway's ausdrucksstarker Gesang und die prächtigen Gitarrenläufe und -soli von Michael Carpenter. Jefferson Airplane und die Door treffen auf The Black Crowes - so irgendwie kann man sich das vorstellen. Dann das saustarke "Pocket full of misery", ein erdiger, kochender Rootsrocker mit einem leichten Stones-Groove, aber auch viel Southern-/Swamp-Schwüle. Erneut hören wir prächtig eingesetzte E-Gitarren und ein paar exzellent und sehr Song-dienlich eingesätzte Bläser-Ergänzungen. Auch die Melodie bleibt prima hängen. Bei dem wunderbaren "Willing wasted time" trifft ein unterschwelliges, Beatles-kompatibles Retro British-Flair auf staubtrockenen Wüstenrock. Wir erleben ein tierisches Zusammenspiel aus dominierenden E-Gitarren, inkl. großartigem Solo am Ende, mit sehr schön harmonierendem Piano-Geklimper. Einzigartig auch die herrliche, sehr melodische, von einem hinreissenden Wüsten-/Ghost Town/-Psychedelic-Feeling begleitete, lockere Americana-/Countryrock-Nummer "Keep the wolves away". Basierend auf schönen Acoustic-Gitarren und einem Akkordeon-ähnlichen Keyboard schlängeln sich traumhafte Baritone- und Lead-Gitarren-Hooklines durch den Song, der einen regelrecht gefangen nimmt. Im Gegensatz dazu steht dann beispielsweise wieder der gewaltig groovende, jammige, mit einem Southern-mässigen Boogie-/Roadhouse-/Swamp-Feeling ausgestattete Rocker "Somewehere else", der zum einen mit gewissen Honky Tonk-Bezügen glänzt, zum anderen in einigen Passagen eine deutliche Nähe zu Little Feat und The Allman Brothers Band offenbart. Schwer rockende, fette Riffs und ausgedehnte, psychedelische Jammings mit tollen Gitarren-, Klavier-. Orgel-, und "verlorenen", hintergründigen Bläser-Momenten bestimmen das packende "There is no end", ehe das Album mit der wundervollen Ballade "I am you" (ausgedehntes, herrliches Gitarrensolo, viel Southern-/Psychedelic-/Jam-Flair) noch einmal ein ganz großes, finales Highlight zu bieten hat. Produziert hat das Werk im übrigen der im Genre hoch gehandelte R.S.Field (u.a. Webb Wilder, Billy Joe Shaver, Sonny Landreth, Buddy Guy, John Mayall, Justin Townes Earle, Allison Moorer, um nur einige zu nennen)! Uncle Lucius sind eine hoch talentierte, fantastische Band, denen mit "And you are me" ein meisterlicher Wurf gelungen ist. Von dieser Truppe wird in Zukunft noch einiges zu berichten und viel mehr zu hören sein. Großartig! "Austin's hottest new band", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Set Ourselves Free - 4:17
2. Pocket Full of Misery - 3:27
3. Rosalia - 3:28
4. Willing Wasted Time - 4:17
5. Keep the Wolves Away - 4:35
6. Somewhere Else - 4:24
7. All We’Ve Got is Now - 5:15
8. New Drug - 3:50
9. Just Keep Walking - 4:44
10. There is No End - 6:41
11. I Am You - 6:25

Art-Nr.: 7905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Set ourselves free
Pocket full of misery
Willing wasted time
Keep the wolves away
Somewhere else
There is no end
I am you

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