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Urban, Keith - ripcord [2016]
Keith Urban's 8. Studioalbum ist da. Prinzipiell macht "Ripcorf" dort weiter, wo der Vorgänger "Fuse" aufgehört hat. Keith Urban ist ein exzellenter Musiker, was er auch hier wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sein New Country ist heute stärker Pop-orientiert, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war, aber die Brücke zwischen Country und Pop schlägt er mit großer Klasse. Alles ist sehr modern, das Songmaterial, die Melodien und Urban's uvergleichlicher, ausdrucksstarker Gesang aber sind von alter, gewohnter, höchster Qualität. Mainstream Country-Pop der Marke Urban auf einem sehr hohen Level. Der werden jede Menge Hits abfallen...

Das komplette Tracklisting:

1. Gone Tomorrow (Here Today) - 2:48
2. John Cougar, John Deere, John 3:16 - 3:41
3. Wasted Time - 3:53
4. Habit Of You - 3:44
5. Sun Don't Let Me Down (feat. Pitbull) - 3:23
6. Gettin' In The Way - 3:48
7. Blue Ain't Your Color - 3:50
8. The Fighter (feat. Carrie Underwood) - 3:04
9. Break On Me - 3:28
10. Boy Gets A Truck - 3:29
11. Your Body - 2:45
12. That Could Still Be Us - 3:57
13. Worry 'Bout Nothin' - 3:50

Art-Nr.: 9163
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Urban, Keith - video hits ~ dvd [2004]
Frohe Kunde für die Country-Fans! Auch Capitol Nashville hat damit begonnen, für die dort unter Vertrag stehenden Künstler DVDs mit jeweils 6 Video-Clips des entsprechenden Interpreten zu veröffentlichen. "Video Hits" heißt die Serie, in der auf der vorliegenden DVD Keith Urban zu Ehren kommt. Der sympathische in Australien geborene Sänger und begnadete Gitarrist zählt zu der "neuen Garde" Nashville's, die die alten Haudegen mittlerweile gehörig aufmischen. Frischer, flotter, knackiger New Country voller Pep und Frohsinn, niemals zu poppig - damit hat er sich längst eine riesige Fangemeinde erspielt. Zu sehen gibt's je 3 Video-Clips vom "Golden road"-Album (das sonnige, schmissige "Somebody like you", die wunderbare, knackige Ballade "Raining on Sinday" und das leicht rockige "Who wouldn't wanna be me" mit vielen "Live on stage"-Ausschnitten) und von seinem Debut ("But for the grace of God", das fetzige "Where the blacktop ends" und die Ballade "Your everything"). Wunderbar, daß man hiermit den Sonnyboy Keith Urban auch mal in bewegten Bildern bewundern kann. Prima DVD mit Video-Clips, die man hierzuland kaum zu sehen bekommt. Zudem ist die DVD "code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar.

Art-Nr.: 2284
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Valhere - this lonely highway [2002]
Ganz ausgezeichnetes Rock-Quartett aus Portland/Oregon, das auch über die Grenzen ihrer Heimat hinaus bereits zu den "heißesten" unsigned Newcomer-Bands gezählt wird. Völlig zu Recht! Einmal wird ihre Musik als frecher und rotziger "Barroom styled Rock and Roll" bezeichnet, mal als moderner "Heartland-Rock", dann wieder als "Catchy blend of Rock and Pop with a Southern and Country Rock feeling"! Wie dem auch sei, sie spielen einen die Brücke von Retro bis zur Moderne schlagenden, wunderbaren, auf einem breit angelegten, satten, kanckigen, vollen Gitarrensound basierenden, hervorragend strukturierten, kräftigen, rootsigen American Rock. Dabei verarbeiten und verschmelzen sie Einflüsse und Stilfragmente solcher Bands wie den Replacements, Tom Petty, Gin Blossoms, Counting Crows, den frühen Matchbox 20 und Jay Farrar's Son Volt, zu ihrem ganz eigenen, durchaus radiotauglichen (das meinen wir absolut positiv) Valhere-Sound. Radiotauglich heißt hier eingängig und melodisch, mit Songstrukturen, die einfach hängen bleiben. Dennoch sind die Stücke niemals zu statisch oder gar langweilig. Nein, Valhere, obwohl sich die Majorlabels eigentlich auf sie stürzen müßten und ihr Sound und ihre Musik außerordentlich professionell klingen, spielen ihr Ding, völlig frei und ungezwungen, unbeschwert roh, ohne die bei so vielen vergleichbaren Bands angewandte Mainstream-Glätte. Auffällig ist, neben der fundierten Rhythmus-Sektion, die hervorragende Zusammenarbeit von Songwriter, Gitarrist und Sänger Andy Koontz, dessen großartige Stimme irgendwo zwischen Adam Duritz (Counting Crows) und Jay Farrar (Son Volt) liegt und Gitarrist Scott Phillips, dessen auffallend starker Background-Gesang sich wunderbar mit der Lead-Stimme ergänzt. Auch das knackige Gitarren-Zusammenspiel der beiden kommt ausgezeichnet rüber. Vollmundiger, guter, ungeschliffener Sound. Kein Wunder, ist das Ganze doch vom legendären Bob Ludwig gemastert worden. Mit klasse Hooks und prächtigen Riffs aus satten E-Gitarren, unterstützt von einer gut dazu passenden, unaufdringlichen Orgel, in die eine wunderbare Lead-Gitarre einsetzt, eröffnet der dynamische Pop-Rocker "Heartache" dieses hervorragende Album. Sehr starke Melodie! Es folgt mit "Standing around" eine fetzige, sehr rootsrockige Uptempo-Gitarrennummer mit einem ordentlichen Son Volt-Flair. Wieder eine klasse Melodie und satte Gitarren. Eine ebenso breite, wunderbare Gitarrenbasis bildet die Grundlage der feinen Midtempo-Nummer "Go away", die sich die mittlerweile "mainstream-verseuchten" Matchbox 20 mal genau anhören sollten. Würden die doch heute noch solche Stücke spielen. Es folgt der powernde Rocker "Blood" mit herrlichen, klassischen Retro-Riffs, schön straight, aber dennoch sehr zeitgemäß klingend, ehe das mit viel melodischem Counting Crows-Flair versehene "Come on" aus den Lautsprechern ertönt. Eine relaxte Nummer, die sich später ein zwietes Mal, in einer prima Acoustic-Version mit feiner Mandoline, auf dem Album wiederfindet. "Cold hard heart", das nächste Stück, wird von rootsigen Gitarren und dezenter Mundharmonika bestimmt. Wieder entsteht durch Koontz' tollen Gesang ein gewisses Jay Farrar-/Son Volt-Feeling. Nach zwei fetzigen Rockern, folgt schließlich das unaufdringlich instrumentierte, rootsige Titelstück "This lonely highway", ehe das Album mit einem klasse hidden track, einem peppigen Uptempo-Pop-Rocker voller Drive ausklingt! 46 Minuten beste amerikanische Rochmusik aus dem Nordwesten der USA! Klasse Gitarren, klasse Gesang, klasse Melodien, klasse Songs! Take a ride on "this lonely highway"...

Art-Nr.: 1736
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Standing around
Blood
This lonely highway

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Van Zant - get right with the man [2005]
Dritte Zusammenarbeit der beiden Van Zant-Brüder Donnie (38 Special) und Johnny (Lynyrd Skynyrd)! Um es gleich vorweg zu nehmen: Ganz klar die stärkste, und das ohne Wenn und Aber! Zwei gestandene Southern Rocker begeben sich auf, natürlich schön southern-infizierte, New Country-/Countryrock-Pfade und machen der Konkurrenz ala Montgomery Gentry & Co. mächtig Dampf "unterm Hintern"! Die beiden Vorgängeralben "Brother To Brother" und "II" waren sicherlich nicht von schlechten Eltern, klangen jedoch, auch wenn Donnie und Johnny ihre Southern-Roots nicht verleugneten, recht mainstreamig und (vor allem das zweite) ziemlich glatt. Und besinnt man sich nun auf die Neigungen ihres großen Bruders Ronnie zurück, was lag da näher, als es mal mit einem southern-lastigen Country(rock)-Album zu versuchen, denn der liebte es schon damals die Einflüsse des Genres in so manchem Skynyrd-Songs unterzubringen, wie Stücke der Marke "Mississippi Kid", "Made In Shade", "Honky Tonk Night Time Man" und andere eindeutig beweisen. So ist diese Entwicklung durchaus als konsequent zu bezeichnen, zumal Southern-orientierte Country-Musik in Nashville als Nische eigentlich noch nicht übermäßig besetzt ist, aber durchaus von Erfolg begleitet sein kann, wie es die bereits erwähnten Montgomery Gentry, Travis Tritt und ein paar Kollegen nachhaltig beweisen. Und einer, der es ebenfalls vorgemacht hat, wie man beide Stilarten harmonisch miteinander kombinieren kann, ist Jeffrey Steele, der vor einigen Monaten ein überragendes Werk mit “Outlaw“ (sh. unter "Stöbern") hingelegt hatte. Jener Mr. Steele wurde in nicht unerheblichem Maße beim Songwriting mit Donnie und Johnny, sowie als Backgroundsänger bei "Get right with the man" eingebunden (hat auch eine kleine Gesangspassage bei "Been There Done That"), und auch Tom Hambridge (sh. ebenfalls unter "Stöbern") ist in kompositorischer Hinsicht keine Zufalls-Wahl, denn auch der hat bereits häufiger bewiesen, dass er sich auf beiden Terrains bestens auskennt. Dritte im Songwriting-Bunde sind die Warren Brothers (sh. "Stöbern"), die auch schon öfter für Skynyrd gearbeitet haben und somit ebenso als Experten beider Areale gelten. Bleibt festzustellen, das hier durch eine brillante Wahl in Sachen Co-Writer, sowie intelligent gewählter Fremdschreiber, die gesunde Basis für eine prächtige Scheibe gelegt wurde. Der Kreis der Musiker, die sich an die delikate Angelegenheit herantrauen durften, ist klein, dafür aber umso exklusiver: Drums-Greg Morrow; Akustik-Gitarre-John Willis; Electric-Gitarren-Tom Bukovac, Kenny Greenberg; Bass-Michael Rhodes, Glenn Worff; Keyboards-Reese Wynans; Steel, Banjo-Russ Pahl; Fiddle-Glen Duncan; Percussion-Greg Morrow, Eric Darken; Background Vocals-Bekka Bramlett, Trez, Perry Coleman, Jeffrey Steele! Dementsprechend spielt sich hier alles auf einem hohen Niveau ab. Hochkarätige Profis, die es vor allen Dingen auch richtig "southern" können, halt, wobei natürlich auch die starken Gesangsleistungen der Van Zants explizit hervorzuheben sind. Beide klingen sehr frisch! Man merkt Ihnen den Spaß an der Geschichte deutlich an. Da wird sich variabel den Stimmungen der Lieder angepasst, aber auch geröhrt, gebölkt, gelacht, geflachst und sich zum Teil die Bälle im Duett zugespielt, wie beim rock’n’rolligen Gute Laune-Honkytonker "Plain Jane". Nicht zu vergessen die herrlich, den Punkt treffenden. immer wieder geschickt eingestreuten, weiblichen Backgrounds, wobei Bekka Bramlett eine überragende Figur abgibt. Der starke Opener "Takin’ Up Space" kommt als fast 99%er Southern-Rocker daher, in einer absolut fetzigen Version einer imaginären Band, die "38 Skynyrd" heißen könnte. "Country" klingt da eigentlich nur ein im Break plötzlich auftauchendes Banjo. Dennoch, trotz des gewichtigen Southern-Anteils und des insgesamt recht rockigen Charakters, ist die knackige New Country-Note stets präsent. Das Schlagen der musikalischen Brücke zwischen Southern Rock und New Country ist bestens gelungen. Sehr Southern gewichtig sind noch "Sweet Mama" (starkes Skynyrd-Cover von der "Vicious cycle"-CD), "I Know My History" (Biker-taugliche, Skynyrd-lastige Nummer), "I’m Doin’ Alright" (könnte aus der 38 Special-Anfangsphase stammen), das zu Beginn recht holprige, aber schön rhythmisch dahin stampfende "Lovin’ You", welches mittels der einsetzenden, satten SlideGitarre und dem Refrain mächtig Fahrt gewinnt, das bereits erwähnte "Plain Jane", sowie "Been There Done That", das auf dem rockigen, vorletzten Skynyrd-Album "Edge Of Forever" keinen Vergleich hätte scheuen müssen. Die Countryelemente stehen richtigerweise bei den Nummern im Vordergrund, bei denen man etwas mehr auf’s Bremspedal tritt. Wie bei solch melodischen Tracks, wie "Nobody Gonna Tell Me What To Do", der Single "Help Somebody" oder "I Can’t Help Myself"! Hier bekommen Banjo und Steelgitarre reichhaltigen Spielraum. Die Songs stecken aber dank knackiger Drums und fetter E-Gitarren-Einlagen dennoch voller Power! Fazit: Donnie und Johnny Van Zant haben ein richtig starkes Southern-(New)Country(rock)-Album abgeliefert, das sowohl in Nashville, als auch in Atlanta oder Jacksonville (und natürlich bei uns) gefeiert werden dürfte. War nicht unbedingt zu erwarten, ist aber umso erfreulicher! Super Leistung, Boys! So "Get Right With The Van Zants"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3223
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Van Zant, Jimmie - feels like freedom [2012]
Neues aus dem Southern rocking Lynyrd Skynyrd-/38 Special-/Van Zant-Dunstkreis! Jimmie Van Zant, der Cousin der berühmten Van Zant-Brüder, Ronnie, Johnnie und Donnie, mit seinem vierten Album! Jimmie hatte in jungen Jahren ein besonders enges Verhältnis zu Ronnie Van Zant. So trafen sich die Bandmitglieder von Lynyrd Skynyrd in ihrer Anfangszeit zum Spielen oft im Wohnzimmer von Jimmies Eltern, da diese in einer Gegend wohnten, in der die Wahrscheinlichkeit, dass Nachbarn wegen der Lautstärke die Polizei rufen würden, am geringsten war. Zudem ähnelt er nicht nur äußerlich dem legendären Ronnie, er tritt auf Konzerten ebenfalls barfuß auf und trägt auch Ronnies legendäre Hi-Roller-Hüte. Auch musikalisch fühlt er sich ihm verbunden (sehr schönes Tribute-Lied auf seinem ersten Album mit "Ronnie’s Song" - dazu spielt er bei seinen Live-Gigs immer sehr viele Skynyrd-Cover aus der Anfangszeit), erntete dafür (auch von den beiden anderen Van Zant-Brüdern Donnie und Johnny) aber auch zunächst einige Kritik. Man warf ihm vor, Geld aus der Popularität des verstorbenen Bandleaders schlagen zu wollen. Mittlerweile hat Jimmie aber mit seinen eigenständigen Alben längst bewiesen, dass in ihm genug kreatives Potential steckt, um sich in der Southern Rock-Szene mit seinem eigenen Ding die nötige Akzeptanz zu verschaffen. Sein neues Werk "Feels Like Freedom" dürfte jetzt als Wegbereiter zum endgültigen Durchbruch avancieren. Die Scheibe bietet allerbeste Unterhaltung und bewältigt den Balance-Akt zwischen Southern Rock in der Tradition von Lynyrd Skynyrd und knackigem, durchaus Nashville-tauglichem Country Rock und New Country Marke Van Zant, Montgomery Gentry oder BlackHawk auf hervorragende Art und Weise. Die CD startet mit dem starken, satten "Chasing Shadows", einem schönen, sehr melodischen, mit viel Pathos vorgetragenen, southern-rockigen Track, durchzogen auch von Heartland-trächtigen E-Gitarren (dazu klasse Solo), der sofort richtig gute Laune verbreitet. Schön dabei die Steelguitar- und Fiddle-Fills, sodass einem auch die Charlie Daniels Band ein wenig in Erinnerung kommt. "Ain’t Quite Mary Jane" hat dank toller Harp von Jim Hoke ein richtig schönes Roots-Ambiente, ohne aber die bewährten Southern Rock-Pfade zu verlassen (wieder kraftvolle, tolle E-Gitarren). Eine interessante Kombination. "Swamp" heißt das Stichwort bei "Wildest Branch", in Szene gesetzt durch eine flotte Banjo-Untermalung von Glen Duncan, reißende Slidegitarren, wiehernder Fiddle und den southern-typischen weiblichen Hamoniegesängen (ganz stark hier Christine Winslow). Zum ersten mal etwas ruhiger und sehr atmosphärisch geht es auf "When You Gonna Learn" zu, einem recht bluesig gespielten Track (mitkreiert von Nashville Background-Singer Wes Hightower). Jimmies Stimme ähnelt hier (und auch bei vielen anderen Tracks) sehr der vom immer bei 38 Special und auch auf den Van Zant-Alben etwas "gesangs-faulen" Donnie. Wer diesen besonders mag, erhält hier sozusagen eine Vollbedienung. Jimmie gelingt es auf einigen Stücken immer wieder, die Tonlage zu wechseln, so dass man teilweise meint, hier wäre ein Duettpartner beteiligt, was aber natürlich nicht der Fall ist. Ein Beweis für die Variabilität seines Gesangs, der auf diesem Werk sehr ausdrucksstark zum Tragen kommt. Das Center-Stück des Albums ist eindeutig der Titeltrack "Feels Like Freedom", aus der Feder von Nashville-Hitschreiber Brett James. Was für eine tolle Nummer! Ein, flottes, knackiges, sehr eingängiges, rhythmisches Stück, das einfach nur gute Laune verbreitet. Der Refrain bohrt sich sofort in die Gehörgange und man ertappt sich schon nach wenigen Momenten dabei, ihn mitsingen zu wollen. Absolut cabrio- und radiotauglicher, exzellent in Szene gesetzter Southern (New) Country-Rock. Ist bestimmt ein absoluter Stimmungs-Höhepunkt seiner Live-Performances. Könnte ein echter Sommer-Hit werden und verhilft Jimmie vielleicht zu größerer, nationaler Popularität und vielleicht auch zur Genugtuung, etwas aus dem Schatten seiner Cousins herauszutreten können. "That’ll Take You Back" kommt als Mischung zwischen Montgomery Gentry und 38. Special, "Southern Rock" bietet, wie der Name es schon andeutet, Genre-Kost vom Feinsten (herrliches Honky Tonk-Piano, satte Slidegitarren, krachende Deums). "Unfinished Life" und "Come On Man" stehen ein wenig in der Tradition des Songwritings von Johnny Van Zant und verbreiten viel familiäres Pathos. Da lehnt man sich ganz entspannt zurück und lauscht dem instrumentell schön untermalten Erzählgesang. Dafür prescht der "Runnaway Train" (Co-Writer Jim Peterik) mit klirrendem Banjo und quietschender Fiddle wieder mit Volldampf aus den Lautsprechern. Klasse hier das Allman Brothers-verdächtige E-Gitarren-Intermezzo im Bridge. Der Abschluss mit "Stronger Stuff" bietet dann noch ein wenig Southern-Mainstream Rock, der auf der "Brother To Brother"-Scheibe der Van Zant-Brüder spielend seinen Platz gefunden hätte. "I have always believed that music can change peoples’ lives and if I can do something to make someone’s life a little more enjoyable, then I feel I have done my job well. That is why I am here and that is also the reason why there is Southern Rock!” Ein Statement Jimmies, das sich in dieser neuen Scheibe absolut widerspiegelt. Fazit: Jimmie Van Zant hat bei der Auswahl der Stücke (ausnahmslos Fremdkompsitionen) seines neuen Werkes "Feels Like Freedom" ein ganz feines Näschen bewiesen. Eine großartige, unterhaltsame Mischung aus klasse gespieltem Southern Rock (übrigens sind viele tolle Musiker wie etwa Rob McNelly, Mike Brignardello, Gary Smith, Steve Hinson, Rob Hajacos, u. a. beteiligt, sehr sauber und klar produziert hat Kent Wells) und Nashville-kompatiblem, knackigem New Country/Countryrock mit viel typischem Van Zant’schem Espirit. Enthält mit dem Titelstück einen nicht mehr aus dem Kopf gehenden, echten Knaller und bietet auch sonst von vorn bis hinten astreines, exzellent umgesetztes Songmaterial. Riesen-Kompliment an Jimmie Van Zant. "It feels like Freedom"… (Daniel Daus)

Die komplette Tracklist:

1. Chasing Shadows 3:44
2. Ain't Quite Mary Jane 3:22
3. Wildest Branch 3:27
4. When You Gonna Learn 3:38
5. Feels Like Freedom 4:20
6. That'll Take You Back 3:48
7. Southern Rock 3:10
8. Unfinished Life 3:41
9. Runaway Train 3:32
10. Come On Man 4:26
11. Stronger Stuff 3:57

Art-Nr.: 7849
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chasing shadows
Ain't quite Mary Jane
Wildest branch
Feels like freedom
That'll take you back
Southern Rock
Runaway train

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Various Artists - act of valor [2012]
Großartiger Soundtrack zu einem neuen amerikanischen Film, dem heroischen Navy Seals-Opus "Act Of Valor", zu dem 10 der angesagtesten Country-/New Country-Acts Nashville's ihren musikalischen Beitrag zusteuerten. Mit dabei sind u.a. Keith Urban, Lady Antebellum, Trace Adkins, Jake Owen, Montgomery Gentry, Sugarland und Wynonna Judd. Alle Songs, und das ist das bemerkenswerte und interessante an diesem Werk, sind neu, bislang unveröffentlicht und anderswo nicht erhältlich. Die Fans dürfen sich also auf "neuen Stoff" ihrer Lieblinge freuen. Prima Sache!

Die komplette Songliste:

1. For You (Keith Urban) 4:49
2. Guide You Home (Sugarland) 3:51
3. I Was Here (Lady Antebellum) 3:40
4. The Best I Can (Jake Owen) 3:45
5. If The Sun Comes Up (Trace Adkins) 4:29
6. Two Solders Coming Home (Lori McKenna) 3:26
7. What It Takes (Montgomery Gentry) 3:42
8. The Best Of Me (Josh Kelley) 3:27
9. Where We Left Off (Hunter Hayes) 4:56
10. Whatever Brings You Back (Wynonna) 5:20

Art-Nr.: 7704
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Various Artists - coal minor's daughter ~ a tribute to loretta lynn [2010]
50 Jahre ist es her, als die legendäre Loretta Lynn ihre erste Single veröffentlichte. Anlass genug für diverse hochkarätige Künstler der heutigen Zeit, dies mit einem Tribute an die "Coal minor's daughter" zu feiern - und es ist ein ganz wunderbares Album geworden. Es ist eines dieser Trubute-Werke die wirklich Sinn machen und ihre absolute Daseinsberechtigung haben. Altmodisch (im nur erdenklich besten Sinne des Wortes), ehrlich und inspiriert, die Musik der geehrten Künstlerin voller Tradition und Authentizität würdigend und die Songs gleichzeitig mit einer durchaus eigenen Identität widergebend. Das ist hier exzellent gelungen. Ein paar Beispiele: Gretchen Wilson spielt "Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)" herrlich knackig und sehr traditionell, aber auch in ihrem typischen, leicht angerauten Redneck-Ambiente, instrumentiert mit tollem E-Gitarren-/Baritone-Gitarren-Picking und fantastischen Steelguitar-Linien (Mike Johnson), Lee Ann Womack präsentiert "I'm a Honky Tonk Girl" mit einem klasse Tex Mex-/Swing-Flair (traumhaftes Akkordeon-Spiel der texanischen Ikone Joel Guzman, Buddy Miller zupft eine grandiose E-Gitarre, dazu Patty Griffin's schöner Background-Gesang), das sehr erfolgreiche Country Pop-"Sternchen" Carrie Underwood hat man noch nie so "pure country" gehört wie bei dem großartige interpretierten "You're lookin' at Country", das Duett von Alan Jackson und Martina McBride, "Louisiana woman, Mississippi man", ist schlichtweg ein Knüller (wunderbarer, traditioneller, reinster, Cajun-inspired Country in einem prächtig tanzbaren, lässigen, aber durchaus dynamischen Rhythmus, eingepackt in ein tolles Gitarren-, Akkordeon-, Fiddle-, Steelguitar-Gewand), endlich gibt's mal wieder ein musikalisches Lebenszeichen von der wunderbaren Faith Hill mit ihrer famosen "Pure Country"-Fassung der großartigen Ballade "Love is the foundation" (viel Steelguitar und Fiddle), Steve Earle und seine Gattin Allison Moorer begeben sich mit "After the fire is gone" ebenfalls auf sehr traditionelle Honky Tonk-Pfade (ohne dabei einen für sie typischen, leicht rootsigen Anstrich aussen vor zu lassen), die grandiose Lucinda Williams "wimmert" voller Emotionen den traumhaften Waltz "Somebody somewhere (don't know what he's missin' tonight)" in einer hinreissend authentischen, "urigen" Fassung und schließlich gibt Loretta Lynn selbst, gemeinsam im "Dreigestirn" mit Sheryl Crow und der zur Zeit ungemein erfolgreichen Miranda Lambert, eine unwiderstehliche, dabei sehr zeitgemässe, genauso knackige wie lockere, total traditionell gehaltene Neueinspielung ihres unvergesslichen Klassikers "Coal minor's daughter" zum Besten, instrumentiert in einem großartigen Fiddle-, Mandolinen-, Banjo-, Gitarren-, Steelguitar-Gewand. Ein tolles Tribute mit tollen Songs von exzellenten Künstlern an eine der ganz Großen des Country!

Die komplette Songliste:

1 Gretchen Wilson: Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:12   
2 Lee Ann Womack: I'm a Honky Tonk Girl - 2:50   
3 The White Stripes: Rated X [Live] - 2:50   
4 Carrie Underwood: You're Lookin' At Country - 2:56   
5 Alan Jackson and Martina McBride: Louisiana Woman, Mississippi Man - 3:01   
6 Paramore: You Ain't Woman Enough (To Take My Man) - 2:15   
7 Faith Hill: Love is the Foundation - 2:38   
8 Steve Earle and Allison Moorer: After the Fire is Gone - 2:52   
9 Reba McEntire and The Time Jumpers: If You're Not Gone Too Long - 3:22   
10 Kid Rock: I Know How - 4:03   
11 Lucinda Williams: Somebody Somewhere (Don't Know What He's Missin' Tonight) - 3:08   
12 Loretta Lynne with Sheryl Crow and Miranda Lambert: Coal Miner's Daughter - 3:11

Art-Nr.: 7197
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Various Artists - return to sin city: a tribute to gram parsons ~ live ~ dvd [2005]
Gram Parsons, Urvater des Countryrocks, dessen maßgeblichen Einflüsse sowohl in der Country-/Americana- und Rock-Musik bis heute ungebrochen sind (Emmylou Harris, die Rolling Stones und Steve Earle, aber auch junge Rock-Bands wie My Morning Jacket bezeichnen ihn als einen ihrer wichtigsten Wegweiser) verstarb am 19. September 1973, wie wir alle wissen, im Alter von 26 Jahren viel zu früh in einem Motel in Joshua Tree/California! Erst nach seinem Tode wurde der Menschheit langsam bewußt, welch eine immense Bedeutung der Künstler Parsons für die Musikszene hatte und immer haben wird. Über 30 Jahre später ist diese Bedeutung größer als je zuvor und zieht sich wie ein roter Faden durch die Genres zeitgemäßer Roots-Musik! "He changed the face of country music without anybody ever knowing it. After he dies, there was this whole different aspect of country music, which pervades to this day", bekennt Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards. In gut 2-jähriger Arbeit organisierte Gram Parsons' Tochter Polly nun zwei fantastische Konzerte um ihren Vater, den sie nie richtig kennen gelernt hat, zu ehren. Im vergangenen Jahr, am 9. Juli 2004 in Santa Barbara, und einen Tag später, am 10.Juli 2004 im Universal Amphithaetre zu Los Angeles war es endlich soweit. Was sich dort dann zusammen mit der eigens für diese beiden Shows zusammengestellten Band "Sin City All Stars" (u.a. Al Perkins: pedal steel / lap steel, Doug Pettibone: guitars, Tony Furtado: guitars / banjo, Skip Edwards: keyboards, Dusty Wakeman: bass, Dave Raven: drums, dazu Gäste, wie James Burton: guitar, Jim Lauderdale: acoustic guitar, vocals, Jedd Hughes: guitar, usw...) auf der Bühne tummelte, war schlichtweg ein Knüller: Jay Farrar, Raul Malo, Steve Earle, Jim James (My Morning Jacket), Lucinda Williams, Dwight Yoakam, Norah Jones, Keith Richards und einige mehr! Die vorliegende, rund 106-minütige DVD, zeigt die Performance vom 10. Juli aus Los Angeles! Einfach wunderbar! Es ist ein Genuß, daß dies auf DVD erschienen ist und man damit an diesem großartigen Ereignis teilhaben darf. JAY FARRAR beispielsweise bringt 2 hervorragende, schön entspannte, Performances von "Truck drivin' man" und "Devil in disguise", RAUL MALO von den Mavericks gibt in seiner unnachahmlichen Art eine gefühlvolle Version von "Hot Burrito No. 1" zum Besten, JOHN DOE und KATHLEEN EDWARDS spielen zusammen "We'll sweep out the ashes in the morning", STEVE EARLE bringt eine dynamische Version von "Luxury liner" und setzt mit "My uncle" anschließend noch einen drauf, die umwerfende LUCINDA WILLIAMS sehen und hören wir mit "Sleepless nights" und "A song for you" (begnadetes Gitarrensolo von Doug Pettibone) und DWIGHT YOAKAM spielt mit seiner neuen Band und dem neuen, klasse Giatrristen Keith Gattis (ja der, den wir auch von einigen Solo-CDs in Erinnerung haben) "Wheels", sowie eine dreckig rockende Fassung von "Sin city", während wir NORAH JONES mit "She" und anschließend, zusammen mit dem Stones-"Wrack" KEITH RICHARDS, der sich hier allerdings in bester Laune und ebensolcher Verfassung präsentiert, mit "Love hurts" erleben! KEITH RICHARDS spielt anschließend, zusammen mit den "Sin City All Stars", auch noch eine tolle Version von "Hickory wind", ehe alle zusammen noch "Wild horses", sowie "Oh Las Vergas" zum Besten geben, nicht zu vergessen den "Big mouth blues"! Ein prächtiges Konzert mit wunderbaren Künstlern, großartigen Performances, zu Ehren eines ganz Großen! Traditionell verwurtzelter Alternate Countryrock/Americana vom Feinsten! Die DVD, die übrigens ein feines 8-seitiges Booklet enthält, ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar!

Art-Nr.: 3148
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Various Artists - substitute ~ the songs of the who [2001]
Keine Frage, die Who waren (und sind es immer noch) eine der wichtigsten und einflußreichsten britischen Rockbands der Musikgeschichte. Pete Townshend & Co werden nie sterben. Das vorliegende Tribute-Album ist eine liebevolle musikalische Ehrung vieler etablierter und aktueller Künstler an diese große Band. Für ein solches Album nicht selbstverständlich, geht das Rezept hier auf. Zu den Höhepunkten des Albums zählen "Anyway, anyhow, anywhere", das Ocean Colour Scene so stilecht interpretieren, als seien sie die neuen Who, die grandiose Live-Version von "5.15" der US Jam-Rocker Phish, die gefühlvolle Version durch Amerika's Rock-Ikone Sheryl Crow von "Behind blue eyes" oder das frische "The real me" durch die US Modern-Rock Band Fastball. Dazu gibt's weitere Who-Klassiker, interpretiert von The Cast ("The seeker"), Paul Weller ("Circles"), David Bowie ("Pictures of Lily"), Pearl Jam ("The kids are alright"), Unamerican ("Naked eye") und Stereophonics ("Who are you"). Der krönende Abschluß ist jedoch der Mitschnitt einer Live-Aufnahme aus einem der letztjährigen Royal-Albert-Hall-Konzerte in London, der noch verbliebenen Who mit Stereophonics-Sänger Kelly Jones von "Substitute". Was haben die Jungs noch für eine Power!

Art-Nr.: 1372
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,29

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Vassar, Phil - greatest hits [2006]
Nach 3 erfolgreichen Alben mit einer Vielzahl von Hits veröffentlicht Phil Vassar nun seinen ersten "Greatest Hits"-Sampler, doch es ist einer der ganz besonderen Art. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein "halbes", komplett neues Album, denn es enthält immerhin 8 neue Tracks (von 15)! Nicht nur das Vassar, wie bereits erwähnt, als Solist bereits eine Menge Hits hatte, nein, als Songwriter sind es fast noch mehr, und vor allen Dingen noch erfolgreichere. Was liegt also näher, als einige dieser Titel, die andere Künstler an die Spitze der Charts führten, einmal selbst einzuspielen und zu veröffentlichen. Genau diese Idee hat Vassar umgesetzt, und es macht eine Menge Freude Vassar's Kompositionen nun von ihm selbst zu hören. Das sind "Bye Bye" (ein prächtiges Piano-Intro leitet zu einer sehr dynamischen, knackigen Uptempo-Fassung über) und "I'm alright" (sehr flott, knackig, mit satten E-Gitarren, schönem Piano und feinen Mandolinen-Fills), beides Riesen-Hits für Jo Dee Messina, "My next thirty years" (schöne Banjo-Untermalung, wieder sehr flott) und "For a little while" (kraftvolle, emotionale Fassung), die jeweils von Tim McGraw zu großen Hits gemacht wurden, sowie eine äußerst satte, knackig rockende, mit einem prima Gitarren-Drive versehene Version von "Little red rodeo", das von Collin Raye höchst erfolgreich interpretiert wurde. Dazu gibt es 3 weitere, extra für diese Compilation aufgenommene, brandneue Titel, von denen sich die erste Single "Last day of my life", eine feine Ballade mit schöner Mandoline, feinem Piano und frischer Steelguitar interpretiert, bereits wieder anschickt, der nächste große Charterfolg für Vassar zu werden. Die weiteren neuen Titel sind "Twenty one" (feine Midtempo-Nummer) und "The woman in my life" (schöne Contemporary Country-Ballade im 3/4-Takt mit feiner Mandolinen-/Steel-Begleitung - dezentes Eagles-Flair)! Ansonsten hören wir sieben "alte" Hits, wie beispielsweise "Carlene", "American child" und "Take that as a yes (The hot tub song)"! Prima neue Scheibe von Phil Vassar!

Art-Nr.: 4148
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Vassar, Phil - prayer of a common man [2008]
Immer wieder verschoben, ist es nun endlich da - das, abgesehen vom 2006er "Greatest Hits"-Sampler, nunmehr vierte Album des aus Lynchburg/Virginia stammenden Phil Vassar! In Nashville hat sich Vassar mittlerweile längst als feste Größe etabliert, nicht nur durch seine exzellenten Songwriter-Qualitäten (etliche Riesen-Hits für Alan Jackson, Tim McGraw, Jo Dee Messina, usw. stammen aus seiner Feder), sondern auch als eigenständiger Interpret. Die erste Single "Love is a beautiful thing", eine wunderschöne, melodische und knackige Midtempo-Nummer, ist bereits in die Top Five der Billboard Country-Singles-Charts eingedrungen und dürfte aufgrund des großen Anteils an hitverdächtigen Tracks auf "Prayer of a commen man" noch nicht der letzte große Chart-Erfolg der neuen Scheibe gewesen sein. Phil Vassar, bekanntermassen ja auch ein exzellenter Klavier-Virtuose, kommt mit dem neuen Album der immer wieder von den US-Medien genannten Kategorisierung, er sei so etwas wie ein "Billy Joel der Countrymusic", in der Tat näher denn je zuvor. Vassar's Musik entspricht hier durchaus einer gewissen Mentalität, wie sie Songwriter der Marke Billy Joel's verkörpern, aber eben versehen mit ein paar "modernen" Country-Zutaten, vor allem was die Instrumentierung betrifft. Das ist klassicher, poppiger, oft auch ein wenig angerockter, sehr radiotauglicher, Top 40-relevanter Contemporary New Country mit Bezügen zu Leuten wie Kenny Chesney, Tim McGraw, Collin Raye, Josh Gracin und Konsorten, aber auch zu Mainstream-Kollegen wie Billy Joel, Elton John, sogar mal einem Jackson Browne oder Marc Cohn. Und dies zu vereinen gelingt ihm sehr, sehr gut! Das Songmaterial ist überwiegend sehr knackig, die Anzahl der Balladen bewegt sich deutlich in der Minderheit. Die Arrangements werden neben Vassar's kräftigem Gesang und seinem stets präsenten Klavierspiel vorwiegend von schwungvollen, würzigen E-Gitarren bestimmt, in deren dominantem Klangbild sich immer mal wieder eine Steel, eine Fiddle und auch mal eine Mandoline und/oder ein Banjo verliert. Enthält mit dem starken "Why don't ya" eine klasse Zusammenarbeit mit der texanischen Roots-Rockband Los Lonely Boys (tolle, von einem exzellenten Retro-/Fifties-/Rockabilly-Flair ala früherer The Mavericks durchzogener, knackiger, gut tanzbarer New Country mit prima E-Gitarren, exzellenter Akkordeon-Arbeit von Michael Guerra und einem wunderbaren, "rollin'" Groove)! Auch sonst wird Vassar von jeder Menge Musiker aus Nashville's Eliteliga begleitet. Fazit: "Prayer of a commen man" darf man mit Fug und Recht als eine der besten Arbeiten Phil Vassar's bezeichnen, vielleicht sogar seiner besten bislang überhaupt! Gratulation, Phil!

Art-Nr.: 5293
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Vassar, Phil - shaken not stirred [2004]
Nach zwei erfolgreichen Alben legt der aus den Blue Ridge Mountains von Virginia stammende Phil Vassar mit "Shaken not stirred" nun sein drittes Werk vor, das zum einen genau da weiter macht, wo der Vorgänger "American child" aufhörte, und zum anderen sicher schlußendlich mit dem gleichen Erfolg aufwarten dürfte. Das zeigt auch schon die erste Single "In a real love", eine mit schöner Mandoline und Steel begleiteten New Country-Pop-Nummer, die gerade dabei ist, die Top 10 der Billboard Country-Singles-Charts zu entern. Vassar bietet seinen gewohnt ordentlichen, mit gefälligen Melodien ausgestatteten, modernen Nashvillle Mainstream New Country, dessen vorwiegend im aktuellen Poprock-Ambiente gehaltenen Arrangements weitestgehend mit viel Pianoklängen ausgestattet sind. Völlig logisch, denn Vassar ist von Hause aus Klaviespieler und wird von den Medien nicht umsonst als der "Billy Joel des Country" bezeichnet. Der Vergleich ist gar nicht so weit her geholt, denn Phil's Musik, grundsätzlich auf die Schiene Tim McGraw, Kenny Chesney & Co. zielend, ginge hin und wieder durchaus als die eines countryorientierten Billy Joel oder Marc Cohn durch. Knackige, mit schönen E-Gitarren, mal auch mit Banjo, Mandoline, Fiddle, und Steel verzierte Uptempo-Nummern, Midtempo-Tracks und ein paar Piano-getränkte Balladen halten sich in etwa die Waage. Zu den, neben der bereits erwähnten ersten Single, weiteren hitverdächtigen Highlights zählen Songs wie der fröhliche, ein wenig im Shania Twain-like Countrypop-Stil gehaltene Opener "Good ole days", das mit einem feinen Roadhous-/Outlaw-Flair behaftete New Country-Stück "I'll take that as a yes", das sonnige, knackige, sehr melodische, von einem gewissen Jimmy Buffett-like "Ocean-Feeling" umhüllte "Here to forget", die sehr lockere Ballade "I miss the innocence", das schwungvolle, kraftvolle (hier läßt sogar Bryan Adams grüßen), melodische "Gone by dawn" und die lediglich mit Grand Piano und Steelguitar instrumentierte Ballade "Dancin' with dreams"! Phil Vassar bleibt seiner eingeschlagenen Linie treu, was ihm mit Sicherheit wieder standesgemäße Verkaufszahlen einbringen wird.

Art-Nr.: 2802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Vaughan, Kenny - v [2011]
"He's just a freaking, rocking guitar virtuoso,. an a-list guitar-picker". Kenny Vaughan, einer der heissesten und angesagtesten Gitarristen von Music City kommt mit seinem ersten Solo-Album. Was für ein grandioses Debut. Kenny Vaughan wuchs im U.S.-Bundesstaat Colorado auf, wo er sich seine ersten Sporen mit einem anderen berühmten Gitarristen aus Colorado, Bill Frisell, verdiente, bis er schliesslich in einer progressiven Jazz-Formation spielte. Doch das genügte Vaughan bei weitem nicht, denn dieser junge Mann hatte so etwas wie einen "restless spirit" und interessierte sich für alle Arten von Musik, vor allem für alle Arten des Gitarrespielens. Das ging vom Punk, über Surf und Rock, bis hin zum Honky Tonk, Bluegrass und Country. Von alledem bewahrte er sich bis heute etwas auf, aber die Countrymusic und ihre diversen Stilarten hatte es ihm am meisten angetan. So ging er in den Achtziger Jahren folgerichtig nach Nashville und wurde dort schnell nicht nur zu einer der angesehensten "Geheimwaffen" der dortigen Session- und Studio-Szene, sondern spielte im Laufe der Jahre auch live mit einem wahren "Who is Who" der Countryszene. So tourte er in den Bands von u. a. Lucinda Williams, Rodney Crowell, Tim O'Brien, Kim Richey, The Sweethearts Of The Rodeo und Patty Loveless. Heute ist er längst keine "Geheimwaffe" mehr, sondern zählt zu den bedeutendsten und besten Gitarristen Nashville's überhaupt. Neben seinen vielen Sessionarbeiten ist Kenny Vaughan zudem seit vielen Jahren der etatmässige Gitarrist von Marty Stuart in dessen Band "The Fabulous Superlatives". Nun tritt er mit seinem famosen Debut selbst ins "Scheinwerferlicht" und begeistert uns mit einem hinreissenden Countryalbum, das zunächst einmal durchaus traditionell verwurzelt ist, darüber hinaus aber eine Unmenge von Facetten des Country tangiert. So spielt er jede Menge puren, "twangy" Honky Tonk und Hillbilly Rock, wie es auch sein "Bandchef" Marty Stuart zuletzt auf seinem fabelhaften "Ghost train"-Werk praktizierte, aber wir hören auch Spuren von Swing, Surf, Bop, Americana, Rootsrock - eben alles, was mit dem "Country-Spirit" irgendwie zu vereinbaren ist. Kenny Vaughan macht das eczellent und hält von der ersten bis zur letzten Minute die Spannung hoch. Natürlich brilliert er mit unglaublicher Gitarren-Virtuosität, aber, und das überrascht durchaus ein wenig, er ist auch ein klasse Sänger. Begleitet wird er überwiegend, und auch das ist eine tolle und honorige Geste, die seinen immensen Stellenwert deutlich unterstreicht, von Marty Stuart und dem Rest der Fabulous Superlatives. Nur, hier ist eben nicht Stuart der "Chef", sondern Kenny Vaughan. Nicht nur Songs wie beispielsweise der flotte, ungemein lebendige, traditionelle, gut rockende, wunderbar melodische Hillbilly Country-Feger "Country music's got a hold on me" mit seinen herrlichen Gitarrenlinien (bestes Marty Stuart-Flair), der mit einem dezenten Rockabilly-Groove ausgestattete, grandiose Country-Swing "Hot like that" mit seinem traumhaft virtuosen Gitarren-Picking und den mitreissend integrierten Steelguitar-Fills von Chris Scruggs (großartiges, unterschwelliges Surf-Feeling), der rootsige, gar ein wenig an Levon Helm und The Band erinnernde, mit tollem Mandolinenspiel von Marty Stuart veredelte, knackige Americana-/Countryrocker "Lillie Mae" (wunderbar würziges, erdiges Gitarren-Solo, schön retro), der in bester Vince Gill- oder Rodney Crowell-Tradition kommende Countryrocker "The things I do", oder auch das traumhaft melodische, von ungemein variablen, hinreissenden Gitarrenlinien bestimmte, locker flockig ins Ohr gehende Instrumental "Minuit sur la plage" (von lupenreiner Country-Gitarre, über Americana-Charakteristika bis zu einem dezenten Surf-Esprit ruft Vaughan alles ab, dazu ein kristallklarer Sound) sind schlichtweg fantastisch, sondern das komplette Album. Zum Abschluß möchten wir Marty Stuart "himself" zitieren, der über seinen Gitarristen folgendes zu sagen hat: "Kenny Vaughan is the coolest cat in anybody's town and one of the hottest guitar players in the world. He's also a man of unique style and I hereby nominate him to the Hall of Greats of Hipster Poets. In reality, Cuzin Kenny is no less than a natural wonder. I love everything about him." Dem schliessen wir uns vorbehaltlos an. Kenny Vaughan mit einem genauso beeindruckenden wie begeisternden Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Country Music Got a Hold On Me - 2:26
2. Hot Like That - 2:26
3. Lillie Mae - 3:07
4. Wagon Ride - 3:05
5. Stay Outta My Dreams - 2:15
6. Minuit Sur La Plage - 3:35
7. The Things I Do - 3:32
8. Okolona Tennessee - 3:50
9. Mysterium - 3:26
10. Don't Leave Home Without Jesus - 2:50

Art-Nr.: 7586
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Country music got a hold on me
Hot like that
Lillie Mae
Stay outta my dreams
Minuit sur la plage
The things I do

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Vdelli - ain't bringing me down [2009]
"For those about to rock"! Mit diesem passenden Slogan aus dem Song-Fundus der australischen Rock-Giganten AC/DC leiten wir zu dem gnadenlos starken Blues-/Rock-/Boogie-Trio Vdelli über, denn die kommen ebenfalls aus "down under", genauer gesagt aus Perth in West Australien. Und wie die kommen: Mit einer höllischen Power, drückender Wucht, ausgelassener Spielfreude, Substanz und Kompetenz, die einen geradezu "aus den Latschen haut"! Ihr neues Studioalbum "Ain't bringing me down", im übrigen produziert von dem allseits geschätzten Kevin Shirley (u.a. Aerosmith, Journey, The Black Crowes und zuletzt auch Joe Bonamassa), ist ein Hochgenuß in Sachen straightem, gewaltig auf die Tube drückendem Gitarren Blues- und Boogie-Rock, wie man ihn in dieser Klasse und Kompromißlosigkeit wahrlich nicht alle Tage serviert bekommt. Hier sind fantastische Musiker am Werk! Frontmann und Namensgeber der Truppe ist der famose Gitarrist Michael Vdelli, der in seiner Spielkunst wirklich mit jedem Großen der Szene mehr als mithalten kann, gleichzeitig aber auch ein nicht minder starker, mit einer tollen, rauen, kraftvollen, "road-tested" Stimme gesegneter, sehr ausstrahlungsstarker Sänger ist. Die exzellente Rhythmussektion bilden Bassist Troy Gennoe und Drummer Ric Whittle, der auch einst in der Touring Band von Walter Trout die Schlaggeräte bediente. "Ain't bringing me down", das auch den ein oder anderen, allerdings vollkommen neu eingespielten Song aus früheren Werken von Vdelli enthält (die alten Alben sind zwischenzeitlich längst vergriffen) strotzt nur so vor Power, ist laut, hart, voller Druck und Schwüle. Immer wieder gesellen sich zu der tollen Blues- und Roots-Basis auch mal ein paar funkige Elemente und eine dezente Portion Soul, was schließlich in wunderbaren, kochenden, unwiderstehlichen Grooves mündet. Die Riffs und Soli von Vdelli sind heiß, glühend heiß! Sie lassen die Erde beben, doch sie ufern niemals in endlosen Längen aus. Vielmehr dienen sie als logische Zutat eines kompakten Ganzen, allerdings als eine mit mächtiger Vehemenz. Das Werk ist somit ein richtiges Band-Album geworden, mit einem Michael Vdelli, der zwar eine gesisse Dominanz inne hat, diese aber immer in den Dienst des gesamten Projektes stellt. Die Truppe versteht sich blind! Unter den 12 Tracks findet sich nicht der Hauch einer Schwachstelle. Stellvertretend dafür seien hier solche "Killernummern" wie der schwerblütige, von wuchtigen Funk-Grooves getragene Blues-/Riff-Rocker "Manhole" (wirkt wie eine voller Dynamit steckende Mixtur aus Deep Purple, Grand Funk und Jimi Hendrix, die allerdings sicher auch das Herz so manchen Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt), das mit Volldampf rockende, wie eine Mischung aus AC/DC, Mountain, Led Zeppelin und Sammy Hagar aus den Lautsprechern jagende, mit viel Blues-Power gesegnete "Loose endz", das herrlich lässige Boogie-Intrumental "Boogie sea" (toller Drive, klasse Gitarrenläufe), der wunderbar dreckige, raue, mit einer gewaltigen Energie ausgestattete, dennoch prima hängen bleibende Bluesrocker "Going too hard (for too long)" (hitzig glühendes Gitarrensolo) und das funky groovende, scharfe "Could be good" erwähnt. Und noch einer: "Boogie A" ist ein gewaltiger, voller spritziger Dynamik steckender, massiver Boogie, der mit seinen glühenden Slide-Attacken auch die Swamps des Südens der USA zum Überkochen bringen könnte. Apropos Süden: Das kompromisslose, packende "Boogie Bee" rockt, rollt und boogiet wie aus einer explosiven, gemeinsamen Session der frühen Molly Hatchet und ZZ Top! Irre stark! "Ain't bringing me down" ist eine schlichtweg grandiose Power Blues-/Rock'n Boogie-Tour De Force, der man zu keiner Sekunde widerstehen kann. Kommt am besten, wenn der Pegel der Anlage auf einer amtlichen Lautstärke steht!

Das komplette Tracklisting:

01 Manhole (3.36)
02 Something New (4.28)
03 Loose Endz (4.06)
04 Boogie Sea (4.09)
05 Going Too Hard (For Too Long) (3.55)
06 Could Be Good (3.55)
07 Boogie A (3.37)
08 Suck It Up (4.01)
09 Condescending Lies (5.06)
10 Boogie Bee (3.26)
11 Childhood Demons (4.21)
12 Ain’t Bringing Me Down (3.42)

Art-Nr.: 6310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Manhole
Loose endz
Going too hard (for too long)
Boogie A
Boogie Bee
Ain't bringing me down

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Waco Brothers - going down in history [2016]
Chicago's Waco Brothers, die grandiose, Energie-geladene Rootsrock-Formation um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück im Rampenlicht mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Kracher von einem Album. "Going down in history" ist eine packende, ungemein dynamische, raue, erdige, sehr, sehr knackige "Tour De Force" durch die Gefilde des ungezähmten Gitarren-Rootsrocks, Americana-Rocks und Alternate Countryrocks, das die sprichwörtliche "Schwarte nur so kracht". Hier wird wirklich gerockt - und wie! Tolles, hervorragend hängen bleibendes Songmaterial und ein satter, genauso rauer, wie glasklar und punktgenau produzierter Gitarrensound bestimmen das Album von vorn bis hinten. Die "Wacos" rocken in etwa auf der Schiene solcher Seelenverwandter wir Dan Baird, den Bottle Rockets, Old 97's & Co., mit einem Hauch britischer Einflüsse ala Rockpile. Macht einfach tierisch Laune. Enthalten ist eine furiose Coverversion des legendären Small Faces-Hits "All of nothing", sowie eine herrlich melodische, rootsige Fassung von Jon Dee Grahams Americana-/Country-Nummer "Orphan song". Also Leute, Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel drehen und die Waco Brothers voller Power losrocken lassen - das ist ein Fest!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Everything that Jon Langford does outside The Mekons represents a part of his creative identity that isn't addressed in the group he founded in Leeds, England four decades ago. With the Waco Brothers, Langford and his deliberately motley crew (guitarist Dean Schlabowske, bassist Alan Doughty, mandolinist Tracy Dear and drummer Joe Camarillo) have explored the nexus of punk and country, cross pollinating the qualities they don't have in common and amplifying the things they share. The raucous, incendiary tumult that has resulted from The Wacos' crash at that intersection has filled eight studio albums and a fascinating collaboration with Paul Burch (2012's "Great Chicago Fire"), but to this point, the Wacos have only occasionally accessed their astonishing live power in the studio. With "Going Down in History," the quintet has finally harnessed the live energy that was so unceremoniously and gloriously presented on their 2008 live album, "Waco Express." "Going Down in History" jolts to life with the ringing first chords and galloping rhythm of "DIYBYOB" and its irresistible opening lyrical volley; "This is the first track from the last album/No one knows which way this ship will head/Sailors take warning, red eyes in the morning/You can't kill us, we're already dead." For the next half hour, the Wacos rarely left their hobnail boots off the gas pedal, roaring through the Bo Diddley-on-amphetamines chest-thump of "We Know It," the blistering swing of "Receiver" and the insistent tribal SOS of "Building Our Own Prison." Even their relatively lower key reading of the Small Faces' "All or Nothing" - the whole album is dedicated to late friend and Faces keyboardist Ian McLagan - bristles with an overt power that explodes at song's end, dissipating its melancholy theme. 20 years in and the Waco Brothers have created their defining album with "Going Down in History;" if you're not spent after this half-hour workout, well, there's always the repeat button. Use it at your own risk. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Diybyob - 2:59
2. We Know It - 3:13
3. Receiver - 2:47
4. Building Our Own Prison - 2:46
5. All or Nothing - 2:57
6. Had Enough - 2:13
7. Lucky Fool - 2:54
8. Going Down in History - 3:05
9. Devil's Day - 3:18
10. Orphan Song - 2:45

Art-Nr.: 9110
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diybyob
Building your own prison
All or nothing
Lucky fool
Going down in history
Devil's day
Orphan song

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