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Vassar, Phil - greatest hits [2006]
Nach 3 erfolgreichen Alben mit einer Vielzahl von Hits veröffentlicht Phil Vassar nun seinen ersten "Greatest Hits"-Sampler, doch es ist einer der ganz besonderen Art. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein "halbes", komplett neues Album, denn es enthält immerhin 8 neue Tracks (von 15)! Nicht nur das Vassar, wie bereits erwähnt, als Solist bereits eine Menge Hits hatte, nein, als Songwriter sind es fast noch mehr, und vor allen Dingen noch erfolgreichere. Was liegt also näher, als einige dieser Titel, die andere Künstler an die Spitze der Charts führten, einmal selbst einzuspielen und zu veröffentlichen. Genau diese Idee hat Vassar umgesetzt, und es macht eine Menge Freude Vassar's Kompositionen nun von ihm selbst zu hören. Das sind "Bye Bye" (ein prächtiges Piano-Intro leitet zu einer sehr dynamischen, knackigen Uptempo-Fassung über) und "I'm alright" (sehr flott, knackig, mit satten E-Gitarren, schönem Piano und feinen Mandolinen-Fills), beides Riesen-Hits für Jo Dee Messina, "My next thirty years" (schöne Banjo-Untermalung, wieder sehr flott) und "For a little while" (kraftvolle, emotionale Fassung), die jeweils von Tim McGraw zu großen Hits gemacht wurden, sowie eine äußerst satte, knackig rockende, mit einem prima Gitarren-Drive versehene Version von "Little red rodeo", das von Collin Raye höchst erfolgreich interpretiert wurde. Dazu gibt es 3 weitere, extra für diese Compilation aufgenommene, brandneue Titel, von denen sich die erste Single "Last day of my life", eine feine Ballade mit schöner Mandoline, feinem Piano und frischer Steelguitar interpretiert, bereits wieder anschickt, der nächste große Charterfolg für Vassar zu werden. Die weiteren neuen Titel sind "Twenty one" (feine Midtempo-Nummer) und "The woman in my life" (schöne Contemporary Country-Ballade im 3/4-Takt mit feiner Mandolinen-/Steel-Begleitung - dezentes Eagles-Flair)! Ansonsten hören wir sieben "alte" Hits, wie beispielsweise "Carlene", "American child" und "Take that as a yes (The hot tub song)"! Prima neue Scheibe von Phil Vassar!

Art-Nr.: 4148
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Vassar, Phil - prayer of a common man [2008]
Immer wieder verschoben, ist es nun endlich da - das, abgesehen vom 2006er "Greatest Hits"-Sampler, nunmehr vierte Album des aus Lynchburg/Virginia stammenden Phil Vassar! In Nashville hat sich Vassar mittlerweile längst als feste Größe etabliert, nicht nur durch seine exzellenten Songwriter-Qualitäten (etliche Riesen-Hits für Alan Jackson, Tim McGraw, Jo Dee Messina, usw. stammen aus seiner Feder), sondern auch als eigenständiger Interpret. Die erste Single "Love is a beautiful thing", eine wunderschöne, melodische und knackige Midtempo-Nummer, ist bereits in die Top Five der Billboard Country-Singles-Charts eingedrungen und dürfte aufgrund des großen Anteils an hitverdächtigen Tracks auf "Prayer of a commen man" noch nicht der letzte große Chart-Erfolg der neuen Scheibe gewesen sein. Phil Vassar, bekanntermassen ja auch ein exzellenter Klavier-Virtuose, kommt mit dem neuen Album der immer wieder von den US-Medien genannten Kategorisierung, er sei so etwas wie ein "Billy Joel der Countrymusic", in der Tat näher denn je zuvor. Vassar's Musik entspricht hier durchaus einer gewissen Mentalität, wie sie Songwriter der Marke Billy Joel's verkörpern, aber eben versehen mit ein paar "modernen" Country-Zutaten, vor allem was die Instrumentierung betrifft. Das ist klassicher, poppiger, oft auch ein wenig angerockter, sehr radiotauglicher, Top 40-relevanter Contemporary New Country mit Bezügen zu Leuten wie Kenny Chesney, Tim McGraw, Collin Raye, Josh Gracin und Konsorten, aber auch zu Mainstream-Kollegen wie Billy Joel, Elton John, sogar mal einem Jackson Browne oder Marc Cohn. Und dies zu vereinen gelingt ihm sehr, sehr gut! Das Songmaterial ist überwiegend sehr knackig, die Anzahl der Balladen bewegt sich deutlich in der Minderheit. Die Arrangements werden neben Vassar's kräftigem Gesang und seinem stets präsenten Klavierspiel vorwiegend von schwungvollen, würzigen E-Gitarren bestimmt, in deren dominantem Klangbild sich immer mal wieder eine Steel, eine Fiddle und auch mal eine Mandoline und/oder ein Banjo verliert. Enthält mit dem starken "Why don't ya" eine klasse Zusammenarbeit mit der texanischen Roots-Rockband Los Lonely Boys (tolle, von einem exzellenten Retro-/Fifties-/Rockabilly-Flair ala früherer The Mavericks durchzogener, knackiger, gut tanzbarer New Country mit prima E-Gitarren, exzellenter Akkordeon-Arbeit von Michael Guerra und einem wunderbaren, "rollin'" Groove)! Auch sonst wird Vassar von jeder Menge Musiker aus Nashville's Eliteliga begleitet. Fazit: "Prayer of a commen man" darf man mit Fug und Recht als eine der besten Arbeiten Phil Vassar's bezeichnen, vielleicht sogar seiner besten bislang überhaupt! Gratulation, Phil!

Art-Nr.: 5293
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Vassar, Phil - shaken not stirred [2004]
Nach zwei erfolgreichen Alben legt der aus den Blue Ridge Mountains von Virginia stammende Phil Vassar mit "Shaken not stirred" nun sein drittes Werk vor, das zum einen genau da weiter macht, wo der Vorgänger "American child" aufhörte, und zum anderen sicher schlußendlich mit dem gleichen Erfolg aufwarten dürfte. Das zeigt auch schon die erste Single "In a real love", eine mit schöner Mandoline und Steel begleiteten New Country-Pop-Nummer, die gerade dabei ist, die Top 10 der Billboard Country-Singles-Charts zu entern. Vassar bietet seinen gewohnt ordentlichen, mit gefälligen Melodien ausgestatteten, modernen Nashvillle Mainstream New Country, dessen vorwiegend im aktuellen Poprock-Ambiente gehaltenen Arrangements weitestgehend mit viel Pianoklängen ausgestattet sind. Völlig logisch, denn Vassar ist von Hause aus Klaviespieler und wird von den Medien nicht umsonst als der "Billy Joel des Country" bezeichnet. Der Vergleich ist gar nicht so weit her geholt, denn Phil's Musik, grundsätzlich auf die Schiene Tim McGraw, Kenny Chesney & Co. zielend, ginge hin und wieder durchaus als die eines countryorientierten Billy Joel oder Marc Cohn durch. Knackige, mit schönen E-Gitarren, mal auch mit Banjo, Mandoline, Fiddle, und Steel verzierte Uptempo-Nummern, Midtempo-Tracks und ein paar Piano-getränkte Balladen halten sich in etwa die Waage. Zu den, neben der bereits erwähnten ersten Single, weiteren hitverdächtigen Highlights zählen Songs wie der fröhliche, ein wenig im Shania Twain-like Countrypop-Stil gehaltene Opener "Good ole days", das mit einem feinen Roadhous-/Outlaw-Flair behaftete New Country-Stück "I'll take that as a yes", das sonnige, knackige, sehr melodische, von einem gewissen Jimmy Buffett-like "Ocean-Feeling" umhüllte "Here to forget", die sehr lockere Ballade "I miss the innocence", das schwungvolle, kraftvolle (hier läßt sogar Bryan Adams grüßen), melodische "Gone by dawn" und die lediglich mit Grand Piano und Steelguitar instrumentierte Ballade "Dancin' with dreams"! Phil Vassar bleibt seiner eingeschlagenen Linie treu, was ihm mit Sicherheit wieder standesgemäße Verkaufszahlen einbringen wird.

Art-Nr.: 2802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Vaughan, Kenny - v [2011]
"He's just a freaking, rocking guitar virtuoso,. an a-list guitar-picker". Kenny Vaughan, einer der heissesten und angesagtesten Gitarristen von Music City kommt mit seinem ersten Solo-Album. Was für ein grandioses Debut. Kenny Vaughan wuchs im U.S.-Bundesstaat Colorado auf, wo er sich seine ersten Sporen mit einem anderen berühmten Gitarristen aus Colorado, Bill Frisell, verdiente, bis er schliesslich in einer progressiven Jazz-Formation spielte. Doch das genügte Vaughan bei weitem nicht, denn dieser junge Mann hatte so etwas wie einen "restless spirit" und interessierte sich für alle Arten von Musik, vor allem für alle Arten des Gitarrespielens. Das ging vom Punk, über Surf und Rock, bis hin zum Honky Tonk, Bluegrass und Country. Von alledem bewahrte er sich bis heute etwas auf, aber die Countrymusic und ihre diversen Stilarten hatte es ihm am meisten angetan. So ging er in den Achtziger Jahren folgerichtig nach Nashville und wurde dort schnell nicht nur zu einer der angesehensten "Geheimwaffen" der dortigen Session- und Studio-Szene, sondern spielte im Laufe der Jahre auch live mit einem wahren "Who is Who" der Countryszene. So tourte er in den Bands von u. a. Lucinda Williams, Rodney Crowell, Tim O'Brien, Kim Richey, The Sweethearts Of The Rodeo und Patty Loveless. Heute ist er längst keine "Geheimwaffe" mehr, sondern zählt zu den bedeutendsten und besten Gitarristen Nashville's überhaupt. Neben seinen vielen Sessionarbeiten ist Kenny Vaughan zudem seit vielen Jahren der etatmässige Gitarrist von Marty Stuart in dessen Band "The Fabulous Superlatives". Nun tritt er mit seinem famosen Debut selbst ins "Scheinwerferlicht" und begeistert uns mit einem hinreissenden Countryalbum, das zunächst einmal durchaus traditionell verwurzelt ist, darüber hinaus aber eine Unmenge von Facetten des Country tangiert. So spielt er jede Menge puren, "twangy" Honky Tonk und Hillbilly Rock, wie es auch sein "Bandchef" Marty Stuart zuletzt auf seinem fabelhaften "Ghost train"-Werk praktizierte, aber wir hören auch Spuren von Swing, Surf, Bop, Americana, Rootsrock - eben alles, was mit dem "Country-Spirit" irgendwie zu vereinbaren ist. Kenny Vaughan macht das eczellent und hält von der ersten bis zur letzten Minute die Spannung hoch. Natürlich brilliert er mit unglaublicher Gitarren-Virtuosität, aber, und das überrascht durchaus ein wenig, er ist auch ein klasse Sänger. Begleitet wird er überwiegend, und auch das ist eine tolle und honorige Geste, die seinen immensen Stellenwert deutlich unterstreicht, von Marty Stuart und dem Rest der Fabulous Superlatives. Nur, hier ist eben nicht Stuart der "Chef", sondern Kenny Vaughan. Nicht nur Songs wie beispielsweise der flotte, ungemein lebendige, traditionelle, gut rockende, wunderbar melodische Hillbilly Country-Feger "Country music's got a hold on me" mit seinen herrlichen Gitarrenlinien (bestes Marty Stuart-Flair), der mit einem dezenten Rockabilly-Groove ausgestattete, grandiose Country-Swing "Hot like that" mit seinem traumhaft virtuosen Gitarren-Picking und den mitreissend integrierten Steelguitar-Fills von Chris Scruggs (großartiges, unterschwelliges Surf-Feeling), der rootsige, gar ein wenig an Levon Helm und The Band erinnernde, mit tollem Mandolinenspiel von Marty Stuart veredelte, knackige Americana-/Countryrocker "Lillie Mae" (wunderbar würziges, erdiges Gitarren-Solo, schön retro), der in bester Vince Gill- oder Rodney Crowell-Tradition kommende Countryrocker "The things I do", oder auch das traumhaft melodische, von ungemein variablen, hinreissenden Gitarrenlinien bestimmte, locker flockig ins Ohr gehende Instrumental "Minuit sur la plage" (von lupenreiner Country-Gitarre, über Americana-Charakteristika bis zu einem dezenten Surf-Esprit ruft Vaughan alles ab, dazu ein kristallklarer Sound) sind schlichtweg fantastisch, sondern das komplette Album. Zum Abschluß möchten wir Marty Stuart "himself" zitieren, der über seinen Gitarristen folgendes zu sagen hat: "Kenny Vaughan is the coolest cat in anybody's town and one of the hottest guitar players in the world. He's also a man of unique style and I hereby nominate him to the Hall of Greats of Hipster Poets. In reality, Cuzin Kenny is no less than a natural wonder. I love everything about him." Dem schliessen wir uns vorbehaltlos an. Kenny Vaughan mit einem genauso beeindruckenden wie begeisternden Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Country Music Got a Hold On Me - 2:26
2. Hot Like That - 2:26
3. Lillie Mae - 3:07
4. Wagon Ride - 3:05
5. Stay Outta My Dreams - 2:15
6. Minuit Sur La Plage - 3:35
7. The Things I Do - 3:32
8. Okolona Tennessee - 3:50
9. Mysterium - 3:26
10. Don't Leave Home Without Jesus - 2:50

Art-Nr.: 7586
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Country music got a hold on me
Hot like that
Lillie Mae
Stay outta my dreams
Minuit sur la plage
The things I do

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Vdelli - ain't bringing me down [2009]
"For those about to rock"! Mit diesem passenden Slogan aus dem Song-Fundus der australischen Rock-Giganten AC/DC leiten wir zu dem gnadenlos starken Blues-/Rock-/Boogie-Trio Vdelli über, denn die kommen ebenfalls aus "down under", genauer gesagt aus Perth in West Australien. Und wie die kommen: Mit einer höllischen Power, drückender Wucht, ausgelassener Spielfreude, Substanz und Kompetenz, die einen geradezu "aus den Latschen haut"! Ihr neues Studioalbum "Ain't bringing me down", im übrigen produziert von dem allseits geschätzten Kevin Shirley (u.a. Aerosmith, Journey, The Black Crowes und zuletzt auch Joe Bonamassa), ist ein Hochgenuß in Sachen straightem, gewaltig auf die Tube drückendem Gitarren Blues- und Boogie-Rock, wie man ihn in dieser Klasse und Kompromißlosigkeit wahrlich nicht alle Tage serviert bekommt. Hier sind fantastische Musiker am Werk! Frontmann und Namensgeber der Truppe ist der famose Gitarrist Michael Vdelli, der in seiner Spielkunst wirklich mit jedem Großen der Szene mehr als mithalten kann, gleichzeitig aber auch ein nicht minder starker, mit einer tollen, rauen, kraftvollen, "road-tested" Stimme gesegneter, sehr ausstrahlungsstarker Sänger ist. Die exzellente Rhythmussektion bilden Bassist Troy Gennoe und Drummer Ric Whittle, der auch einst in der Touring Band von Walter Trout die Schlaggeräte bediente. "Ain't bringing me down", das auch den ein oder anderen, allerdings vollkommen neu eingespielten Song aus früheren Werken von Vdelli enthält (die alten Alben sind zwischenzeitlich längst vergriffen) strotzt nur so vor Power, ist laut, hart, voller Druck und Schwüle. Immer wieder gesellen sich zu der tollen Blues- und Roots-Basis auch mal ein paar funkige Elemente und eine dezente Portion Soul, was schließlich in wunderbaren, kochenden, unwiderstehlichen Grooves mündet. Die Riffs und Soli von Vdelli sind heiß, glühend heiß! Sie lassen die Erde beben, doch sie ufern niemals in endlosen Längen aus. Vielmehr dienen sie als logische Zutat eines kompakten Ganzen, allerdings als eine mit mächtiger Vehemenz. Das Werk ist somit ein richtiges Band-Album geworden, mit einem Michael Vdelli, der zwar eine gesisse Dominanz inne hat, diese aber immer in den Dienst des gesamten Projektes stellt. Die Truppe versteht sich blind! Unter den 12 Tracks findet sich nicht der Hauch einer Schwachstelle. Stellvertretend dafür seien hier solche "Killernummern" wie der schwerblütige, von wuchtigen Funk-Grooves getragene Blues-/Riff-Rocker "Manhole" (wirkt wie eine voller Dynamit steckende Mixtur aus Deep Purple, Grand Funk und Jimi Hendrix, die allerdings sicher auch das Herz so manchen Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt), das mit Volldampf rockende, wie eine Mischung aus AC/DC, Mountain, Led Zeppelin und Sammy Hagar aus den Lautsprechern jagende, mit viel Blues-Power gesegnete "Loose endz", das herrlich lässige Boogie-Intrumental "Boogie sea" (toller Drive, klasse Gitarrenläufe), der wunderbar dreckige, raue, mit einer gewaltigen Energie ausgestattete, dennoch prima hängen bleibende Bluesrocker "Going too hard (for too long)" (hitzig glühendes Gitarrensolo) und das funky groovende, scharfe "Could be good" erwähnt. Und noch einer: "Boogie A" ist ein gewaltiger, voller spritziger Dynamik steckender, massiver Boogie, der mit seinen glühenden Slide-Attacken auch die Swamps des Südens der USA zum Überkochen bringen könnte. Apropos Süden: Das kompromisslose, packende "Boogie Bee" rockt, rollt und boogiet wie aus einer explosiven, gemeinsamen Session der frühen Molly Hatchet und ZZ Top! Irre stark! "Ain't bringing me down" ist eine schlichtweg grandiose Power Blues-/Rock'n Boogie-Tour De Force, der man zu keiner Sekunde widerstehen kann. Kommt am besten, wenn der Pegel der Anlage auf einer amtlichen Lautstärke steht!

Das komplette Tracklisting:

01 Manhole (3.36)
02 Something New (4.28)
03 Loose Endz (4.06)
04 Boogie Sea (4.09)
05 Going Too Hard (For Too Long) (3.55)
06 Could Be Good (3.55)
07 Boogie A (3.37)
08 Suck It Up (4.01)
09 Condescending Lies (5.06)
10 Boogie Bee (3.26)
11 Childhood Demons (4.21)
12 Ain’t Bringing Me Down (3.42)

Art-Nr.: 6310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Manhole
Loose endz
Going too hard (for too long)
Boogie A
Boogie Bee
Ain't bringing me down

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Waco Brothers - going down in history [2016]
Chicago's Waco Brothers, die grandiose, Energie-geladene Rootsrock-Formation um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück im Rampenlicht mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Kracher von einem Album. "Going down in history" ist eine packende, ungemein dynamische, raue, erdige, sehr, sehr knackige "Tour De Force" durch die Gefilde des ungezähmten Gitarren-Rootsrocks, Americana-Rocks und Alternate Countryrocks, das die sprichwörtliche "Schwarte nur so kracht". Hier wird wirklich gerockt - und wie! Tolles, hervorragend hängen bleibendes Songmaterial und ein satter, genauso rauer, wie glasklar und punktgenau produzierter Gitarrensound bestimmen das Album von vorn bis hinten. Die "Wacos" rocken in etwa auf der Schiene solcher Seelenverwandter wir Dan Baird, den Bottle Rockets, Old 97's & Co., mit einem Hauch britischer Einflüsse ala Rockpile. Macht einfach tierisch Laune. Enthalten ist eine furiose Coverversion des legendären Small Faces-Hits "All of nothing", sowie eine herrlich melodische, rootsige Fassung von Jon Dee Grahams Americana-/Country-Nummer "Orphan song". Also Leute, Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel drehen und die Waco Brothers voller Power losrocken lassen - das ist ein Fest!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Everything that Jon Langford does outside The Mekons represents a part of his creative identity that isn't addressed in the group he founded in Leeds, England four decades ago. With the Waco Brothers, Langford and his deliberately motley crew (guitarist Dean Schlabowske, bassist Alan Doughty, mandolinist Tracy Dear and drummer Joe Camarillo) have explored the nexus of punk and country, cross pollinating the qualities they don't have in common and amplifying the things they share. The raucous, incendiary tumult that has resulted from The Wacos' crash at that intersection has filled eight studio albums and a fascinating collaboration with Paul Burch (2012's "Great Chicago Fire"), but to this point, the Wacos have only occasionally accessed their astonishing live power in the studio. With "Going Down in History," the quintet has finally harnessed the live energy that was so unceremoniously and gloriously presented on their 2008 live album, "Waco Express." "Going Down in History" jolts to life with the ringing first chords and galloping rhythm of "DIYBYOB" and its irresistible opening lyrical volley; "This is the first track from the last album/No one knows which way this ship will head/Sailors take warning, red eyes in the morning/You can't kill us, we're already dead." For the next half hour, the Wacos rarely left their hobnail boots off the gas pedal, roaring through the Bo Diddley-on-amphetamines chest-thump of "We Know It," the blistering swing of "Receiver" and the insistent tribal SOS of "Building Our Own Prison." Even their relatively lower key reading of the Small Faces' "All or Nothing" - the whole album is dedicated to late friend and Faces keyboardist Ian McLagan - bristles with an overt power that explodes at song's end, dissipating its melancholy theme. 20 years in and the Waco Brothers have created their defining album with "Going Down in History;" if you're not spent after this half-hour workout, well, there's always the repeat button. Use it at your own risk. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Diybyob - 2:59
2. We Know It - 3:13
3. Receiver - 2:47
4. Building Our Own Prison - 2:46
5. All or Nothing - 2:57
6. Had Enough - 2:13
7. Lucky Fool - 2:54
8. Going Down in History - 3:05
9. Devil's Day - 3:18
10. Orphan Song - 2:45

Art-Nr.: 9110
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diybyob
Building your own prison
All or nothing
Lucky fool
Going down in history
Devil's day
Orphan song

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Walker, Clay - greatest hits [2007]
1.What's It to You - 2:48
2.You're Beginning to Get to Me - 2:41
3.Live Until I Die - 2:49
4.This Woman and This Man - 4:23
5.Dreaming with My Eyes Open - 3:31
6.Rumor Has It - 3:09
7.Hypnotize the Moon - 3:39
8.Then What - 3:04
9.Where Do I Fit in the Picture - 3:56
10.If I Could Make a Living - 2:14
11.Ordinary People - 3:50
12.Only on Days That End in "Y" - 2:46
13.Watch This - 3:11
14.Who Needs You Baby - 2:47

Art-Nr.: 4912
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Wallflowers, The - rebel, sweetheart [2005]
Dual Disc (Vorderseite CD / Rückseite DVD)! Fünftes Studio-Werk der Wallflowers! Die Kritiker hatten Jakob Dylan ursprünglich aufgrund seines zurückhaltenden Charakters und des unweigerlich aufkommenden Vergleichsdruckes mit Vater Bob Dylan keine große Zukunft im Musikbusiness vorausgesagt. Der Bandleader und kreative Kopf der Wallflowers belehrte sie bekanntermaßen jedoch eines besseren und liefert mit seinen Mannen bereits seit 13 Jahren qualitativ hochwertige Alben ab. Auch mit "Rebel, Sweetheart" (was für ein Titel!) bleiben die "Mauerblümchen" ihrer Linie treu, einer Symbiose aus komplexen, intelligenten Texten, kombiniert mit melodischen Roots-, Pop-, Rock-Elementen der Marke Tom Petty & Co., wobei die Singer- und Songwriter-Ambitionen Jakob's allgegenwärtig sind. Änderungen zum Vorgänger gibt es in zweierlei Hinsicht: Neu im Band-Line-Up ist Fred Eltingham am Schlagzeug, dessen klares, druckvolles Drumming den Songs spürbar mehr Drive verleiht. Auch die Verpflichtung von Produzent Brendan O’Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, usw,) erwies sich als ausgesprochen gute Wahl. Seine straffe Zeitvorgabe zur Einspielung des Werkes innerhalb von nur vier Wochen (die Band selbst konstatiert sich einen Hang zur übertriebenen Experimentierfreudigkeit), findet sich in der klaren Struktur der insgesamt zwölf Stücke wieder, die erneut ausnahmslos von Jakob Dylan komponiert wurden. Hitverdächtig diesmal der 5-minütige, rockige Opener "Days Of Wonder", die beiden sehr melodischen Songs "The Beautiful Side Of Somewhere" und "I Am Building" (jeweils mit dezent psychedelischer Note), sowie die leicht country-infizierte Nummer "Nearly Beloved". Hinzu kommt eine sehr üppige Aufmachung: Ein schönes Cover mit allen Texten und sogar Illustrationen des Allroundkünstlers Jakob Dylan. Wir bieten "Rebel, Sweetheart" als US-Dual Disc an, d.h.: Auf der einen Seite befindet sich die "normale" CD, auf der Rückseite eine DVD, die sämtliche Songs noch einmal im Dolby 5.1 Surround Sound enthält, sowie feines Material in Form eines Bandinterviews, "behind the scenes "-Material, plus die Videos neu eingespielter Studio-Versionen einiger ihrer Kracher wie "One Headlight", "6th Avenue Heartache", "Some Flowers Bloom Dead" und die bisher unveröffentlichten Songs mit dem Titel "Halo" und "For the life of me". (Achtung: Regionalcode 1, das heißt, zum Anschauen ist ein entsprechend geeigneter DVD-Spieler nötig!) The Wallflowers haben mit ihrem neuen Album einmal mehr ihren Ruf als Klasse-Band des modernen US Roots-Pop-Rocks bestätigt. Prima Teil, Jakob Dylan & Co.! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Walton Band, Billy - soul of a man [2018]
“From Atlantic City to Asbury Park, a rockin’ soul blues blast that’ll light your spark!” Jawohl, das ist das nahezu perfekte Statement bezüglich des neusten, prächtigen Albums der famos aufspielenden Billy Walton Band, eine großartige New Jersey Bluesrock-Formation um den Frontmann, Namensgeber, Songwriter, klasse Sänger und herausragenden Gitarristen Billy Walton. Walton, im übrigen ein guter Freund von Little Steven van Zandt (Bruce Springsteen's E-Street Band), gilt schon seit Jahren als einer der versiertesten Gitarristen und Musiker der legendären New Jersey-/Asbury Park-Szene, deren großes Aushängeschild ja bekanntermassen "Boss" Bruce Springsteen ist. Walton's große Helden sind solche Leute wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan. Mehr und mehr spielt sich die Billy Walton Band mit ihrem ganz eigenen, variablen Stil in die Herzen der Bluesrock-Fans, auch außerhalb von New Jersey. Mit viel Drive, viel Gefühl, viel Seele und ihrem erstklassigen musikalischen Potenzial gelingt ihnen eine einzigartige Mischung aus Blues, Rock & Roll, Blue-eyed Soul, Rhythm and Blues und dieser beherzten, natürlichen New Jersey/Asbury Park Heartland Rock-DNA. Walton ist ein toller Frontmann, ausgestattet mit schön dreckiger Stimme und eben ein famoser Gitarrist. Seine Mitstreiter stehen ihm in nichts nach. Der natürlich raue, intensive Sound wird klar geprägt von den geschilderten Qualitäten Walton's, aber auch von einer immer wieder markant und bestens zu den Gesamtarrangements passenden, ordentlich kochenden und brodelnden, aber nie nervigen Bläser-Sektion Das passt alles prächtig zusammen. Zudem ist das Songmaterial ist erste Sahne. Schon der Opener des Albums, "Save the last dance" ist ein richtiges Highlight. Ein erdiger, ungemein schwungvoll swingender und rockender Blues mit klasse Bläserunterstützung, schön hängen bleibender Hookline und exzellentem Lead-Gitarrenspiel von Walton, dazu das sehr starke, natürliche Jersey-Flair. So geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem treibenden Boogie-Bluesrocker "Hell n highwater", der voller Power und Biß aus den Lautsprechern "bläst", tolle, quirlige, technisch exzellente Gitarrensoli inklusive. Flott und herrlich locker groovenden Soul hören wir mit dem starken, sehr melodisch und gefällig inszenierten "Something better" (feine Bläser, tolle Orgel-Fills, klasse Lead Gitarre), während der mächtige Bluesrocker "Shine the light" wieder ordentlich "dampft" und das wundervolle "My little bird" eine von tollen Gitarrenlicks und erstklassigen Leadguitar-Läufen geprägte, herrliche Blues-Ballade darstellt. Ganz stark auch das schön southern eingefärbte, rootsig und bluesig rockende, sehr melodische "Minglewood" und das nostalgisch rockende, schwungvolle "Can't keep a good man down". Ein weiterer, absoluter Höhepunkt des Albums ist eine kochende Coverversion des alten Creedence Clearwater Revival-/John Fogerty-Hits "Green river", die Kollege Steven Ovadia vom amerikanischen Webzine "Bluesrockreview.com" wie folgt beschreibt: The album’s highlight is the fantastic cover of Creedence Clearwater Revival’s “Green River.” Where the original is simple and spartan, the Billy Walton Band gives their version grandeur and majesty, with the horns propelling the song into an incendiary guitar solo that eventually submits to a fantastic organ break, only to see the horns rejoin the band at the end of it all. The track represents everything great about the band". Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Billy Walton Band gelingt mit "Soul of a man" ein Album mit fallereinstem, brodelndem New Jersey Blues und Bluesrock "with a whole lot of soul". Diese Band gerät zu Recht mehr und mehr in den Fokus. Sehr starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Save the Last Dance - 4:11
2. I Don't Know - 2:59
3. Hell N Highwater - 4:04
4. Something Better - 4:11
5. My Little Bird - 5:10
6. Let Go - 4:18
7. It Ain't True - 3:39
8. Shine the Light - 4:09
9. Green River - 3:47
10. Poison Pill - 5:17
11. Minglewood - 5:57
12. Can't Keep a Good Man Down - 4:04
13. Days Like These - 3:18

Art-Nr.: 9566
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Save the last dance
Hell n highwater
Something better
My little bird
Shine the light
Green river
Minglewood
Can't keep a good man down

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Ward, Josh - holding me together [2015]
Es ist einfach eine Wonne solche Countrymusic zu hören. Herrlich! Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die texanische Countrymusic in Sachen "genuine Country" und Authentizität Nashville mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Das schlägt sich natürlich aufgrund fehlender Major Label-Deals nicht in den Radiostationen und den nationalen U.S.-Countrycharts nieder und bedeutet für die Künstler nicht die ganz große, breite Aufmerksamkeit, außer eben im Heimatstaat Texas, wo die Charterfolge sehr wohl gegeben sind, doch diese Countrymusic ist, in welchen Facetten sie auch kommt, zumeist ehrlich und durch und durch rein. Der "Lone Star State" steckt voller hochwertiger und mega-talentierter Künstler, deren Maxime es ist, Countrymusic so zu verkörpern, wie sie eigentlich sein sollte. Nämlich weitestgehend befreit von allzu aufgesetzten und künstlich überproduzierten Pop-Spielereien - und das, ohne antiquiert zu klingen. Einer von diesen Burschen, die das mit Bravour hinbekommen, ist der aus Houston stammende Josh Ward, einer, der ehrlich und konsequent zu seinen Countrryroots steht. Was der vornehmlich mit der Musik von George Jones, Merle Haggard und Waylon Jennings groß gewordene Ward präsentiert, ist einfach nur ausgesprochen herrliche, erfischend unbekümmerte und dennoch mit immenser musikalischer Qualität dargebotene Countrymusic, wie sie heute klingen sollte und wie sie zeitloser nicht sein kann. Nach solchen Leuten müsste sich Nashville eigentlich die Finger lecken. Einst gab es Interpreten wie etwa Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Dan Seals, Keith Whitley, Gary Allan und auch Alana Jackson, die mit ihren Hits die Charts regierten - und genau dieses "Loch" würde Josh Ward perfekt ausfüllen, und das, wie gesagt, ohne auch nur ansatzweise wie aus einer anderen Ära zu klingen. Nein, das ist Country auf der Höhe der Zeit. Genau das zelebrierte Ward schon mit seinem tollen Vorgängeralbum "Promises" und setzt es nun mit dem neuen, wundervollen Werk "Holding me together" nahtlos, mit fantastischem Songmaterial fort. Knackige Uptempo-Nummern und Countryrocker, flockige, flüssige Nummern, wundervolle Balladen, prächtige Roadhouse-Countryfeger, Honky Tonker - alles, was das Herz begehrt ist dabei. Josh Ward hat eine tolle Stimme, die den authentischen "Countrystaub" hervorragend widerspiegelt. Dazu bestechen die Songs mit großartig ins Ohr gehenden Melodien und einer von erstklassigen Musikern inszenierten Instrumentierung aus elektrischen Gitarren (John Carroll, Marty Walsh), Keyboards (Gary Leach) und fein abgestimmten akustischen Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Dobro und Mandoline (alle gespielt von dem texanischen Multi-Talent Milo Deering). Gleich das erste Stück des Albums offenbart diese unwiderstehliche Country-Authentizität durch und durch. "Last night's makeup" heisst das Stück, eine wunderbar knackige Uptempo-Nummer mit einer hinreissenden Melodie, saftigen, transparenten Gitarren, tollen Steel-Fills und einem umwerfenden "Flow". Ganz stark hier das kurze, in der Art eines kleinen Schagabtauschs präsentierte E-Gitarren-/Pedal Steel-Solo in der Mitte. Das folgende "Broken heart" kommt wie ein aus den besten Zutaten eines Gary Allan und Alan Jackson angerührtes Country-Elixier, durchzogen von feinen Steelguitar-Linien und Fiddle-Ergänzungen, vor dem Hintergrund satter Gitarrenklänge. Dann das überragende "Highway", ein mit prächtiger Baritone E-Gitarre in Szene gesetzter Countryrocker mit viel Drive. Passt in etwa auf die Schiene des frühen Steve Earle zu "Guitar Town"-Zeiten oder Dwight Yoakam, aber auch zu dem Repertoire der Bastard Sons Of Johnny Cash, genauso wie zu Alan Jackson.. "Whiskey & Whitley" ist eine herrliche Honky Tonk-Ballade, wie es der Titel schon verrät, in allerbester Keith Whitley-/Merle Haggard-Tradition, und das knackige "What I'm doin'" ist einfach nur traumhaft melodischer, leicht rockiger Uptempo-Country (tolle Double-Leads und Slidguitar-Fills), der runter geht wie Öl. Ein wahres Musterbeispiel heutiger Texas-Countrymusic! So geht das ohne den Hauch einer schwachen Nummer bis zum Ende weiter. Josh Ward ist ein super Album gelungen. Eine Wohltat für die Countrymusic. Es wird allerhöchste Zeit, dass diesem Mann deutlich mehr Beachtung in der Countryszene zuteil wird. Gehen wir's an...

Das komplette Tracklisting:

1. Last Night's Makeup - 3:02
2. Broken Heart - 3:22
3. Highway - 2:55
4. Whiskey & Whitley - 4:09
5. Somewhere in the Middle (Between Right & Wrong) - 3:04
6. What I'm Doin' - 3:04
7. Between An Old Memory & Me - 4:01
8. Change My Mind - 3:34
9. You Don't Have To Be Lonely - 3:36
10. Together - 4:06

Art-Nr.: 9059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last night's makeup
Broken heart
Highway
Whiskey & Whitley
What I'm doin'
Change my mind
Together

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Ward, Josh - more than I deserve [2018]
Es ist eine Seltenheit in heutigen Zeiten, solch authentische Alben lupenreiner Countrymusic zu hören, wie die dieses großartigen Texaners Josh Ward. Auch mit seinem vierten Werk "More than I deserve" setzt er, unabhängig von jeglichen Trends des "Pop-Country", wie sie in Nashville an der Tagesordnung sind, konsequent seine Mission fort, unverfälschte, reine Countrymusic im Sinne solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Keith Whitley und Waylon Jennings, oder auch Mark Chesnutt und Tracy Lawrence zu spielen. Das Ergebnis sind wunderbare Countrysongs und Honky Tonker in Reinkultur. Großartig, dass es solche Leute gibt, die abseits des großen Mainstream Trubels in Nashville, die Fahnen "ehrlicher" Countrymusic hoch halten. Gratulation dafür an Josh Ward. Klasse!

Hier ein Original U.S.-Review dieses Albums:

Josh Ward hits it out of the park with his fourth highly anticipated release, More Than I Deserve, where rich, traditional ballads mix with honky-tonkers and heartbreakers, blending together seamlessly for a solid effort from the Houston native.
The lead single "All About Lovin'" kicks off the album and sets the tone for the remainder of the collection. "Ain't It Baby," a mid-tempo standout, with the best feel good vibes of the year, channels the feeling of warm nights with the windows down, "That's a once in a lifetime sky...shining down on us tonight..." Meanwhile, "Say Hello To Goodbye" is a lush, piano driven tune featuring soaring vocals from Ward, "...Yeah I'd like to introduce you to lonesome days and lonely nights...I guess you'll have to get used to all those tears in your eyes...say hello to goodbye..."
Picking it up a few notches, honky-tonk takes over on "Home Away From Home," "Another Heartache," and "Loving Right" with all feeling like they could've been recorded in the heyday of 80's and 90's country, missed on today's radio. While there are the rollicking tunes, the ballads are where Ward really shines. On "The Devil Don't Scare Me Anymore," Ward's voice flies high above the searing lyrics "...Ten years later wondering how I got here, where neon burns and they sell cold beer...Heaven seems so far away..." It's the most moving song in the set and Ward's emotional delivery brings the subject home.
Other standouts are "A Cowboy Can," "God Made A Woman," destined to be a Texas dance floor classic, and the title track, a touching waltz surrounded by gorgeous pedal steel and heartbreaking lyrics "...I know I could change her mind....make her stay....but then again, I know it's too late..." A heavy way to close out but listeners can feel hope in the song's message, since we all truly have a lot to be thankful for.
There is a song for everyone on this release; whether it's a honky tonk weeper or a tender love ballad, Ward has listeners covered. Instant radio classics like "Ain't It Baby" and deeper cuts like the title track make this perhaps his best album yet.
(Kelli / The Daily Country)

Das komplette Tracklisting:

1. All About Lovin' - 2:58
2. Ain't It Baby - 3:40
3. Say Hello to Goodbye - 3:29
4. Home Away From Home - 2:56
5. The Devil Don't Scare Me - 4:18
6. A Cowboy Can - 3:36
7. Another Heartache - 3:44
8. God Made a Woman - 3:11
9. Loving Right - 2:52
10. One More Shot of Whiskey - 3:58
11. More Than I Deserved - 3:17

Art-Nr.: 9661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Watson & his Lone Stars, Dale - the ruckin' sessions [1998]
Hier ein Original U.S.-Review:

Once upon a time, a long time ago, on a faraway planet similar to, yet very different from our own, existed a genre of music called Country Music. Within that genre was a subgenre know as Truck Driving Music, a subgenre mostly populated by big men with deep rumbling voices that sounded of too many cigarettes and too much coffee consumed at 3 AM at truck stops and diners around the country. This subgenre was populated by legendary singers such as Dick Curless, Del Reeves, Red Simpson, and Red Sovine. The king of the genre, the man so loved by truck drivers that the Teamsters Union awarded him a gold membership card, was Dave Dudley.
Meanwhile back on our own planet, the genre of Truck Driving Music barely exists at all, at least to judge from what is played by radio and CMT. What we have instead is songs about ruttish young males with their pickup trucks searching for scantily-clad females. Most of it is garbage and almost none of it is memorable.
That the genre of Truck Driving Music exists at all is largely due to the efforts of one brave man, Dale Watson, who has issued three complete albums of Truck Driving Music, starting with The Truckin’ Sessions, issued in 1993. With this album Watson brings the feel of classic Truck Driving Music front and center for the first time in at least a decade and a half , or since the decline of the CB era.
Dale Watson wrote all fourteen of the songs on The Truckin’ Sessions, and while it might have been interesting to hear Dale’s take on some of the old classics of the genre, the product presented here is more than satisfactory , and is a worthy successor to the tunes of Dave Dudley, Red Simpson, et al.
Most of the songs on the album are taken at an up-tempo reminiscent of Dave Dudley’s “Six Days On The Road” or “There Ain’t No Easy Rides”; however, the overall feel of the album owes more to the ‘Bakersfield Sound’ of Buck Owens, Merle Haggard, Speedy West and Red Simpson, than to anything produced in Nashville.
“Good Luck ‘n’ Good Truckin’ Tonite” opens the album with one of those up-tempo songs referenced above. This track is followed by “Big Wheels Keep Rollin’ ” a song which reminds me of the Merle Haggard classic “White Line Fever”

    Big wheels keep rollin’
    Feel the rumble ‘neath my feet
    Big wheels keep rollin’
    The feelin’s a part of me

This is followed by “Heaven In Baltimore” an upbeat number about the girl waitin for him in Baltimore. The arrangement is similar to the ‘freight train’ sound that Buck Owens used during the 1960s.

    Heaven in Baltimore
    Heaven in Baltimore
    Put the pedal to the metal
    She’s waitin’ by the door
    My Heaven in Baltimore

“Have You Got It On” is a mid-tempo ballad featuring some really nice steel guitar work by band member Ricky (C-Note) Davis. In fact, Davis shines through the album.

    I see you roving up by tough look side
    You got a six foot Shakespeare stickin’ in the sky
    You’re smiling at me from your side view mirror
    We might be closer than we appear

    Babe, have you got it on?
    Babe, have you got it on?
    Come on, come on, come back
    Babe, have you got it on?

“Makin’ Up Time” picks up the tempo as does “Flat Tire”, a song about a trucker stranded by a flat. The arrangement on this song would fit nicely onto many of Dave Dudley’s efforts.
“Drag Along and Tag Along” is a bluesy ballad in which Davis runs some steel guitar runs that remind one of Speedy West.
“Exit 109″ finds our hero being seduced by a female on the CB radio for a tryst, whereas ” Help Me Joe” tells the tale of a trucker far away from home who is fueled by coffee in his efforts to survive
“Everyday Knuckleclutchin’ Gearjammin’ Supertruckin’ Loose Nut Behind The Wheel” is a trucker’s self-description of himself and his life.

    Stopped to grab a cup of Pick-Me-Up
    At the Pink Poodle Coffee Shop
    I had a pow-wow with a couple of pals
    I said I’d meet there on the flip flop
    We started tradin’ stories with a little added glory
    You’d think we were made of steel
    Just your everyday knuckleclutchin’ gearjammin’ …

“You’ve Got A Long Way To Go” is an older truckers words of advice to a young driver.
“Longhorn Suburban” is a mid-tempo ballad extolling the joys of the open road.
The up-tempo arrangement, reminiscent of Del Reeves’ “Looking At The World Through A Windshield”, belies the sad lyrics of “I’m Fixin’ To Have Me A Breakdown”, a tale of a truck driver whose girl has left him.
Despite the solitary nature of the job, most truck drivers are family men and the reason why they persevere is exemplified by “I Gotta Get Home To My Baby”. It’s a topic that has been dealt with many times, and Dale does it as well as anyone.

    That big eyed smile and a long hard hug
    That’s what I got waitin’ for me
    Move out of my way
    I gotta get there today
    She’s got her heart countin’ on me

I really liked this album and the full and tight sound Dale’s band achieves with only four musicians. Because Dale plays his own lead guitar, he seems to let the steel guitar carry more of the melody lines than might otherwise be the case. Preston Rumbaugh plays bass and Brian Ferriby plays the percussion as it should be played – strictly to keep the rhythm.

Grade: an easy A+
(Paul W. Dennis / My Kind of Country)

Das komplette Tracklisting:

1. Good Luck 'N' Good Truckin' Tonite - 2:18
2. Big Wheels Keep Rollin' - 3:39
3. Heaven in Baltimore - 1:33
4. Have You Got It On - 3:02
5. Makin' up Time - 2:22
6. Flat Tire - 2:23
7. Drag Along & Tag Along - 2:55
8. Exit 109 - 3:01
9. Help Me Joe - 2:28
10. …loose Nut Behind the Wheel - 3:16
11. You've Got a Long Way to Go - 2:14
12. Longhorn Suburban - 2:35
13. I'm Fixin' to Have Me a Breakdown - 2:03
14. I Gotta Get Home to My Baby - 2:30

Art-Nr.: 9748
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Watson, Aaron - angels & outlaws [2008]
Ein noch recht junger, großartiger Singer-Songwriter aus Abilene (geboren ist er in Amarillo) macht sich auf mit seinem ganz eigenen Stil die Countrywelt zu erobern. Tief verwurzelt in der Tradition großer texanischer Honky Tonker präsentiert Aaron Watson auf seinem neuen Werk "Angels & outlaws" (es ist, inklusive Live-Veröffentlichungen, bereits sein achtes Album) eine Ansammlung von 15 ungemein lebendigen "pure Countrysongs", die voller Spielwitz und Frische eine wunderbare Brücke zwischen urwüchsigem Old School-Country und peppigen New Country-Elementen schlagen, die sowohl alte, mit allen Wassern gewaschene Country-Haudegen, als auch junge, wilde Cowboys mit "Pfeffer im Hintern" gleichermaßen begeistern werden. Watson ist in Texas bereits ein Star! Album für Album (mittlerweile reißen sich die Fans im Lonestar-State um seine Alben), Nacht für Nacht (der Mann ist bekannt für sein ausgedehntes Touring - 200 Gigs im Jahr sind absolut normal), Fan für Fan (seine Anhängerschaft wächst rasend schnell) ist die Popularität dieses sympathischen Burschen gewachsen - und nun scheint der nationale Durchbruch in den USA nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aufgewachsen ist Aaron Watson mit der Musik, die seine Eltern immer und immer wieder "dudelten". Das waren die Platten von George Jones, Willie Nelson, Merle Haggard, Waylon Jennings und Kollegen, was in ihm schon früh ein gewisses Interesse für diese Art von Musik weckte, doch das endgültige Feuer entfachten zwei Live-Erlebnisse Anfang der Neunziger: Ein Konzert des auch hierzulande sehr beliebten Clay Walker und vor allem die Auftritte des unvergleichlichen Garth Brooks 1993 im Texas Stadium von Irving/Texas. Von da an sollte die Musik sein Leben entscheidend bestimmen! Gut so, denn mit Aaron Watson hat Texas heute einen der talentiertesten, jungen Neo-Traditionalisten am Start, die sich mit Herz und Seele dem reinen Country verschrieben haben und doch schon früh ihre ganz eigene Identität gefunden haben. Watson sorgt mit seiner Musik für mächtig frischen Wind in der Szene. Das hat richtig "Pfiff"! Mit viel Ausstrahlung vereint er in seiner großartigen Stimme den lässigen, coolen Vibe eines Gary Allan mit einem typischen Texas-Slang, was in Verbindung mit den überaus vielseitigen, spielfreudigen und versierten Arrangements seiner musikalischen Mitstreiter (hier sind ein paar große Namen der texanischen Musikerelite am Start, wie z.B. Glenn Fukunaga, Dave Sanger, Lloyd Maines, Jondan McBride, Jason Lerma, Sam Seifert und Asleep At The Wheel's Ray Benson, der das Album auch mit produzierte) in einer immensen Anziehungskraft auf den Zuhörer mündet. Alle Songs sind erste Sahne! Das geht von ausgelassenen Squaredance-Fegern (das fröhliche, angehende "Whiskey on the fire" mit seiner zwirbelnden Fiddle und der quirligen Steelguitar, den klimpernden Klavier-Attacken und quicklebendigen E-Gitarren-Läufen), über staubige, flotte, Waylon-kompatible Outlaw Country-Nummern (das starke "Tulsa" mit seinen tollen, wechselnden Rhythmen, der klasse Melodie, den schönen Steelguitar-Einsätzen und Fiddle-Fills), locker frische, voller Mountain-Flair steckende Countrysongs (großartige, flockige Coverversion von John Mayer's "Heart of life" mit feinen Mandolinen-, Banjo-, Fiddle-, Steel- und Acoustic Gitarren-Klängen), furiose, aufgedrehte honky-tonkin' "Highway-Fetzer" ("Breaker Breaker One Nine" mit schnell und variabel gespielten E-Gitarren, klasse Fiddle und Steel), einsame, wunderschöne, herrlich melodische Cowboy-Balladen (das exzellente "Can't be a cowboy forever" mit seinem unwiderstehlichen, von heulender Steelguitar und prächtiger Baritone Guitar bestimmten "Lonesome-Feeling"), traditionellen Waltzes (das Gospel-angehauchte "Barbed wire halo"), bis hin zum abschließenden, von Aaron und Billy Yates komponierten, ultra-traditionellen, zum "feucht-fröhlichen" Mitgrölen geeigneten Honky Tonk "Lonestar"-Shuffle "That's what I like about a country song", bei dem die gut aufgelegten texanischen Kollegen Jack Ingram, Kevin Fowler, Roger Creager und Ray Bensom ausgelassen mit einstimmen! Die Inspiration zum Titelsong übrigens schöpfte Watson aus der legendären, großen Liebe zwischen Johnny Cash und June Carter.15 prächtige, reine Countrysongs, denen der texanische Staub noch an den Stiefeln klebt. Aaron Watson hat mit "Angels & outlaws" seine Reifeprüfung endgültig bestanden! Klasse! Bezüglich der oben schon einmal erwähnten, einstigen, so beeindruckenden Konzerte von Garth Brooks und seine eigenen, heutigen Shows sagte Watson kürzlich in einem Interview: "Those four nights in Irving were the shows where Garth solidified that he was the man. That was a heck of a show for me to see right off the bat. In fact, the guy who promoted those shows, Glen Smith, is promoting shows for me now." Darauf kann er schon ein wenig stolz sein! Dieser Bursche wird den Countryfreunden noch sehr viel Freude bereiten...

Art-Nr.: 5663
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tulsa
Breaker Breaker One Nine
Can't be a cowboy forever
Rollercoaster ride
Dancin' shoes
Barbed wire halo

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Watson, Aaron - real good time [2012]
Ach, ist das schön ein Countryfan zu sein. Das sind die Alben, die wir so lieben, die man jedem als Referenzwerk vorspielen kann, der beginnt, sich für Countrymusic zu interessieren. Das ist die Musik, mit der man zum "Countrymusic-Junkie" werden kann. Wunderbar! Auslöser dieser "Glücksgefühle" ist das neue Werk von Aaron Watson mit dem bezeichnenden Titel "Real good time". Der Texaner, geboren und aufgewachsen in Amarillo, heute zu Hause in Abilene, gehört im heimatlichen Lone Star State längst zu den ganz Großen der Countrymusic. Völlig zu Recht! "Real good time" demonstriert das in beeindrucknder Art und Weise - es ist ein Werk, dass die Countryfreunde auch weit über die Grenzen Texas' hinaus vollends begeistern wird. Mit dieser Msuik hätte es Watson endlich verdient, den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Das ist unverfälschter, schnörkelloser, authentischer Texas Honky Tonk, Outlaw Country und Pure Traditional Country, dem der "Red Dirt"-Staub spürbar an den Stiefeln haftet. Ehrlich, rein, erfrischend unverbraucht, voller Inspiration, Herz und Seele! Aaron Watson, dem man in seiner Heimat übrigens nach einem gleichnamigen Song von ihm liebevoll den Sptznamen "Honky Tonk Kid" verpasst hat, hat sich in den letzten Jahren mit etlichen großartigen Alben und seinem ausgedehnten Touring (200 Gigs pro Jahr sind gar nichts) stets weiter entwickelt, blieb dabei aber immer seiner "real Country"-Linie treu. Wie selbstverständlich schafft er es mit durch und durch traditionell verwurzelter Countrymusic ohne befremdliche, aufgesetzte Pop-Attitüden den Zahn der Zeit zu treffen und auch das junge texanische Publikum in Scharen zu begeistern. Das ist es, was Nashville so sehr fehlt. Reinen Country zu produzieren und dennoch "hip" zu sein. Aaron Watson zeigt lässig und cool, wie man's macht. Das Album ist gefüllt mit der satten 18 Songs. 13 davon sind brandneue Stücke, 5 sind "alte" Klassiker seiner bisherigen Karriere, die er aber für dieses Album noch einmal in ganz neuen Versionen eingespielt hat - das besagte, kultige "Honky Tonk Kid" beispielsweise im Duett mit Willie Nelson. Doch "good old Willie" ist bei weitem nicht der einzige Gast, den Aaron als Gesangspartner gewinnen konnte, aber dazu im Verlauf des Reviews mehr. Gleich mit dem Eröffnungstrack, dem Titelstück, gibt es kein Halten mehr. Was für eine fantastische Nummer! Flottes Acoustic Gitarren-Picking, eine grandios gespielte, elektrische Lead-Gitarre kommt hinzu (überhaupt bietet das Album immer wieder herausragendes Gitarrenspiel, u.a. von Brent Mason und David Grissom), die Fiddle surrt, es entsteht eine hinreissende Melodie. Aaron's starker Gesang setzt zusammen mit der dynamisch agierenden Rhythmusfraktion ein und bringt den Song nun richtig in Schwung - ein herrlicher, mächtig Stimmung machender, "dance florr filling" Uptempo Honky Tonker, der einen packt und nicht mehr los lässt. Und wenn Aaron singt: "So cast away all our cares in the world, like a worm on a hook on a cane pole line, let your hair down, kick your feet up, let a country boy show you a real good time", sieht man sie direkt vor seinem geistigen Auge, die in einem texanischen Roadhouse zur stimmungsvoll aufspielenden Band ausgelassen tanzenden Cowgirls und Cowboys - toll! Von ähnlichem Kaliber ist der temporeiche, "angerockte" Countryfeger "Summertime girl", mit seiner surrenden Fiddle, den schönen Pedal Steel-Fills und den würzigen, ein staubiges "Red Dirt"-Flair vermittelnden E-Gitarren. Dann das überragende "July in Cheyenne": ene geradezu traumhaft melodische, bewegende, voller Western-Feeling steckende, lockere Midtempo-Countrynummer zu Ehren des professionellen Bullriders Lane Frost, der bei einem Rodeo in Cheyenne/Wyoming tödlich verunglückte. Pedal Steel, Acoustic Gitarre und Fiddle sorgen gemeinsam mit Aaron's tollem Gesang (erinnert hier im Timbre ein wenig an Gary Allan) für eine hinreissend harmonische Inszenierung. Vor allem die wunderbaren instrumentalen Breaks lassen einen die ganzen Emotionen dieses Liedes spüren. Ehrliche, natürliche Countrymusic, wie man sie schöner kaum spielen kann. Bärenstark beispielsweise auch die von Chuck Pyle komponierte Coverversion des einstigen Chris LeDoux-Hits "Cadillac cowboy" (gab's auch von der Nitty Gritty Dirt Band auf deren "Partners, Brothers and Friends"-Album aus dem Jahre 1985, dort allerdings unter dem Titel "Other side of the hill"), den Aaron hier gemeinsam mit dem PBR-Champion Justin McBride vorträgt, wie auch das Cover der Stevie Nicks-Nummer "Leather and lace" (Nicks sang diesen Song seinerzeit zusammen mit Don Henley), den wir hier im Duett mit der fabelhaften Elizabeth Cook hören (wundervolle Begleitung aus Pedal Steel, Mandoline und transparenten Gitarren). Wie man ordentlichen Outlaw Country spielt, demonstriert Watson zusammen mit seinen Kumpels Pat Green und Josh Abbott (Josh Abbott Band) mit dem Waylon-beeinflussten, großartigen "Texas boys" und das zunächst sehr traditionell beginnende, dann aber kräftig und herzhaft rockende, sogar mit einer kleinen "kick-ass" Rap-Phase garnierte "Hey y'all" versetzt noch einmal die "junge Texas Cowboy-Meute" in Hochstimmung. Doch was man auch herauspickt, dieser Aarom Watson und seine beteiligten Musiker begeistern in jeder Hinsicht mit einer voller Spielwitz und Frische steckenden Countrymusic, wie man sie heute leider nur noch viel zu selten geboten bekommt. Unter all diesen Stücken ist nicht ein einziger Durchhänger - ganz im Gegenteil. Die erste Single übrigens, "Raise your bottle", erreichte sofort die Nummer 1 der Texas Music Charts! Oh ja, Mr. Watson, dieses Album bereitet einem wirklich eine gute Zeit, denn "Real Good Time" ist "Real Good Countrymusic" - und zwar verdammt gute!

Das komplette Tracklisting:

1. Real Good Time (2.23)
2. Summertime Girl (3.44)
3. Lips (3.48)
4. Turn Around (3.35)
5. July In Cheyenne (Song For Lane's Momma) (4.22)
6. Cadillac Cowboy (3.06)
7. Fish (2.23)
8. Leather And Lace (3.54)
9. Raise Your Bottle (3.32)
10. Texas Boys (3.44)
11. Nowhere Fast (3.02)
12. Deer Blind (2.41)
13. Hey Y'all (My Contribution To Ruining Country Music Country Song! Ha!) (3.51)
14. Barbed Wire Halo (4.25)
15. Reckless (3.42)
16. Off The Record (3.35)
17. I Don't Want You To Go (2.54)
18. Honky Tonk Kid (4.13)

Art-Nr.: 7960
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Real good time
Summertime girl
July in Cheyenne
Cadillac cowboy
Raise your bottle
Texas boys
Barbed wire halo

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Wayne, Dallas - here i am in dallas [2001]
Wo er letztes Jahr mit "Big thinkin'" aufhörte, macht er mit seinem neuen Werk weiter: Purer, erdiger, Oldtime-Country/Roadhouse-Honky Tonk/Barroom-Country ohne Firlefanz. Weit und breit keine Nashville-Einflüsse spürbar. In beeindruckender Weise läßt er in seiner Musik die Tradition reinsten Countrys von Helden wie George Jones, Merle Haggard oder Buck Owens weiterleben. So sind seine Vorbilder oftmals auch thematisch in den Stücken genannt. Ansonsten geht's um Jukeboxes, Trucks, Barrooms, Heartaches, Drinking... -und und und! Gleich im ersten Lied ("Bouncin' beer cans off the jukebox"), einem lupenreinen, rhythmisch flotten Honky Tonker mit feiner Gitarrenarbeit, greift er all diese genannten Attribute auf einmal auf. Das Titelstück "Here I am in Dallas", vor ewigen Zeiten schon einmal von dem legendären Faron Young aufgenommen, brilliert mit starkem Tempowechsel und geht toll in die (Tanz)beine. Dazu ertönt eine bärenstarke Steelguitar! Bei der Ballade "Not a dry eye in the room", hört man die Steel quasi mitheulen. 12 klasse, überwiegend flotte, Songs! In einem Statement im Innencover beklagt sich Wayne bitter über die Entwicklung in der modernen Countrymusic. Doch er zelebriert einmal mehr in überzeugender Weise die Roots des Country und Honky Tonk. Mitreisender, sehr ehrlicher, Hardcore-Country für Puristen.

Art-Nr.: 1672
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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