Artikel 766 bis 780 von 832 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60] [61-75] [76-90] [91-105] [106-120] [121-135] [136-150] [151-165] [166-180] [181-195] [196-210] [211-225] [226-240] [241-255] [256-270] [271-285] [286-300] [301-315] [316-330] [331-345] [346-360] [361-375] [376-390] [391-405] [406-420] [421-435] [436-450] [451-465] [466-480] [481-495] [496-510] [511-525] [526-540] [541-555] [556-570] [571-585] [586-600] [601-615] [616-630] [631-645] [646-660] [661-675] [676-690] [691-705] [706-720] [721-735] [736-750] [751-765] [766-780] [781-795] [796-810] [811-825] [826-840]

 
Walton Band, Billy - soul of a man [2018]
“From Atlantic City to Asbury Park, a rockin’ soul blues blast that’ll light your spark!” Jawohl, das ist das nahezu perfekte Statement bezüglich des neusten, prächtigen Albums der famos aufspielenden Billy Walton Band, eine großartige New Jersey Bluesrock-Formation um den Frontmann, Namensgeber, Songwriter, klasse Sänger und herausragenden Gitarristen Billy Walton. Walton, im übrigen ein guter Freund von Little Steven van Zandt (Bruce Springsteen's E-Street Band), gilt schon seit Jahren als einer der versiertesten Gitarristen und Musiker der legendären New Jersey-/Asbury Park-Szene, deren großes Aushängeschild ja bekanntermassen "Boss" Bruce Springsteen ist. Walton's große Helden sind solche Leute wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan. Mehr und mehr spielt sich die Billy Walton Band mit ihrem ganz eigenen, variablen Stil in die Herzen der Bluesrock-Fans, auch außerhalb von New Jersey. Mit viel Drive, viel Gefühl, viel Seele und ihrem erstklassigen musikalischen Potenzial gelingt ihnen eine einzigartige Mischung aus Blues, Rock & Roll, Blue-eyed Soul, Rhythm and Blues und dieser beherzten, natürlichen New Jersey/Asbury Park Heartland Rock-DNA. Walton ist ein toller Frontmann, ausgestattet mit schön dreckiger Stimme und eben ein famoser Gitarrist. Seine Mitstreiter stehen ihm in nichts nach. Der natürlich raue, intensive Sound wird klar geprägt von den geschilderten Qualitäten Walton's, aber auch von einer immer wieder markant und bestens zu den Gesamtarrangements passenden, ordentlich kochenden und brodelnden, aber nie nervigen Bläser-Sektion Das passt alles prächtig zusammen. Zudem ist das Songmaterial ist erste Sahne. Schon der Opener des Albums, "Save the last dance" ist ein richtiges Highlight. Ein erdiger, ungemein schwungvoll swingender und rockender Blues mit klasse Bläserunterstützung, schön hängen bleibender Hookline und exzellentem Lead-Gitarrenspiel von Walton, dazu das sehr starke, natürliche Jersey-Flair. So geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem treibenden Boogie-Bluesrocker "Hell n highwater", der voller Power und Biß aus den Lautsprechern "bläst", tolle, quirlige, technisch exzellente Gitarrensoli inklusive. Flott und herrlich locker groovenden Soul hören wir mit dem starken, sehr melodisch und gefällig inszenierten "Something better" (feine Bläser, tolle Orgel-Fills, klasse Lead Gitarre), während der mächtige Bluesrocker "Shine the light" wieder ordentlich "dampft" und das wundervolle "My little bird" eine von tollen Gitarrenlicks und erstklassigen Leadguitar-Läufen geprägte, herrliche Blues-Ballade darstellt. Ganz stark auch das schön southern eingefärbte, rootsig und bluesig rockende, sehr melodische "Minglewood" und das nostalgisch rockende, schwungvolle "Can't keep a good man down". Ein weiterer, absoluter Höhepunkt des Albums ist eine kochende Coverversion des alten Creedence Clearwater Revival-/John Fogerty-Hits "Green river", die Kollege Steven Ovadia vom amerikanischen Webzine "Bluesrockreview.com" wie folgt beschreibt: The album’s highlight is the fantastic cover of Creedence Clearwater Revival’s “Green River.” Where the original is simple and spartan, the Billy Walton Band gives their version grandeur and majesty, with the horns propelling the song into an incendiary guitar solo that eventually submits to a fantastic organ break, only to see the horns rejoin the band at the end of it all. The track represents everything great about the band". Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Billy Walton Band gelingt mit "Soul of a man" ein Album mit fallereinstem, brodelndem New Jersey Blues und Bluesrock "with a whole lot of soul". Diese Band gerät zu Recht mehr und mehr in den Fokus. Sehr starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Save the Last Dance - 4:11
2. I Don't Know - 2:59
3. Hell N Highwater - 4:04
4. Something Better - 4:11
5. My Little Bird - 5:10
6. Let Go - 4:18
7. It Ain't True - 3:39
8. Shine the Light - 4:09
9. Green River - 3:47
10. Poison Pill - 5:17
11. Minglewood - 5:57
12. Can't Keep a Good Man Down - 4:04
13. Days Like These - 3:18

Art-Nr.: 9566
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Save the last dance
Hell n highwater
Something better
My little bird
Shine the light
Green river
Minglewood
Can't keep a good man down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Ward, Josh - holding me together [2015]
Es ist einfach eine Wonne solche Countrymusic zu hören. Herrlich! Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die texanische Countrymusic in Sachen "genuine Country" und Authentizität Nashville mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Das schlägt sich natürlich aufgrund fehlender Major Label-Deals nicht in den Radiostationen und den nationalen U.S.-Countrycharts nieder und bedeutet für die Künstler nicht die ganz große, breite Aufmerksamkeit, außer eben im Heimatstaat Texas, wo die Charterfolge sehr wohl gegeben sind, doch diese Countrymusic ist, in welchen Facetten sie auch kommt, zumeist ehrlich und durch und durch rein. Der "Lone Star State" steckt voller hochwertiger und mega-talentierter Künstler, deren Maxime es ist, Countrymusic so zu verkörpern, wie sie eigentlich sein sollte. Nämlich weitestgehend befreit von allzu aufgesetzten und künstlich überproduzierten Pop-Spielereien - und das, ohne antiquiert zu klingen. Einer von diesen Burschen, die das mit Bravour hinbekommen, ist der aus Houston stammende Josh Ward, einer, der ehrlich und konsequent zu seinen Countrryroots steht. Was der vornehmlich mit der Musik von George Jones, Merle Haggard und Waylon Jennings groß gewordene Ward präsentiert, ist einfach nur ausgesprochen herrliche, erfischend unbekümmerte und dennoch mit immenser musikalischer Qualität dargebotene Countrymusic, wie sie heute klingen sollte und wie sie zeitloser nicht sein kann. Nach solchen Leuten müsste sich Nashville eigentlich die Finger lecken. Einst gab es Interpreten wie etwa Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Dan Seals, Keith Whitley, Gary Allan und auch Alana Jackson, die mit ihren Hits die Charts regierten - und genau dieses "Loch" würde Josh Ward perfekt ausfüllen, und das, wie gesagt, ohne auch nur ansatzweise wie aus einer anderen Ära zu klingen. Nein, das ist Country auf der Höhe der Zeit. Genau das zelebrierte Ward schon mit seinem tollen Vorgängeralbum "Promises" und setzt es nun mit dem neuen, wundervollen Werk "Holding me together" nahtlos, mit fantastischem Songmaterial fort. Knackige Uptempo-Nummern und Countryrocker, flockige, flüssige Nummern, wundervolle Balladen, prächtige Roadhouse-Countryfeger, Honky Tonker - alles, was das Herz begehrt ist dabei. Josh Ward hat eine tolle Stimme, die den authentischen "Countrystaub" hervorragend widerspiegelt. Dazu bestechen die Songs mit großartig ins Ohr gehenden Melodien und einer von erstklassigen Musikern inszenierten Instrumentierung aus elektrischen Gitarren (John Carroll, Marty Walsh), Keyboards (Gary Leach) und fein abgestimmten akustischen Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Dobro und Mandoline (alle gespielt von dem texanischen Multi-Talent Milo Deering). Gleich das erste Stück des Albums offenbart diese unwiderstehliche Country-Authentizität durch und durch. "Last night's makeup" heisst das Stück, eine wunderbar knackige Uptempo-Nummer mit einer hinreissenden Melodie, saftigen, transparenten Gitarren, tollen Steel-Fills und einem umwerfenden "Flow". Ganz stark hier das kurze, in der Art eines kleinen Schagabtauschs präsentierte E-Gitarren-/Pedal Steel-Solo in der Mitte. Das folgende "Broken heart" kommt wie ein aus den besten Zutaten eines Gary Allan und Alan Jackson angerührtes Country-Elixier, durchzogen von feinen Steelguitar-Linien und Fiddle-Ergänzungen, vor dem Hintergrund satter Gitarrenklänge. Dann das überragende "Highway", ein mit prächtiger Baritone E-Gitarre in Szene gesetzter Countryrocker mit viel Drive. Passt in etwa auf die Schiene des frühen Steve Earle zu "Guitar Town"-Zeiten oder Dwight Yoakam, aber auch zu dem Repertoire der Bastard Sons Of Johnny Cash, genauso wie zu Alan Jackson.. "Whiskey & Whitley" ist eine herrliche Honky Tonk-Ballade, wie es der Titel schon verrät, in allerbester Keith Whitley-/Merle Haggard-Tradition, und das knackige "What I'm doin'" ist einfach nur traumhaft melodischer, leicht rockiger Uptempo-Country (tolle Double-Leads und Slidguitar-Fills), der runter geht wie Öl. Ein wahres Musterbeispiel heutiger Texas-Countrymusic! So geht das ohne den Hauch einer schwachen Nummer bis zum Ende weiter. Josh Ward ist ein super Album gelungen. Eine Wohltat für die Countrymusic. Es wird allerhöchste Zeit, dass diesem Mann deutlich mehr Beachtung in der Countryszene zuteil wird. Gehen wir's an...

Das komplette Tracklisting:

1. Last Night's Makeup - 3:02
2. Broken Heart - 3:22
3. Highway - 2:55
4. Whiskey & Whitley - 4:09
5. Somewhere in the Middle (Between Right & Wrong) - 3:04
6. What I'm Doin' - 3:04
7. Between An Old Memory & Me - 4:01
8. Change My Mind - 3:34
9. You Don't Have To Be Lonely - 3:36
10. Together - 4:06

Art-Nr.: 9059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last night's makeup
Broken heart
Highway
Whiskey & Whitley
What I'm doin'
Change my mind
Together

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Ward, Josh - more than I deserve [2018]
Es ist eine Seltenheit in heutigen Zeiten, solch authentische Alben lupenreiner Countrymusic zu hören, wie die dieses großartigen Texaners Josh Ward. Auch mit seinem vierten Werk "More than I deserve" setzt er, unabhängig von jeglichen Trends des "Pop-Country", wie sie in Nashville an der Tagesordnung sind, konsequent seine Mission fort, unverfälschte, reine Countrymusic im Sinne solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Keith Whitley und Waylon Jennings, oder auch Mark Chesnutt und Tracy Lawrence zu spielen. Das Ergebnis sind wunderbare Countrysongs und Honky Tonker in Reinkultur. Großartig, dass es solche Leute gibt, die abseits des großen Mainstream Trubels in Nashville, die Fahnen "ehrlicher" Countrymusic hoch halten. Gratulation dafür an Josh Ward. Klasse!

Hier ein Original U.S.-Review dieses Albums:

Josh Ward hits it out of the park with his fourth highly anticipated release, More Than I Deserve, where rich, traditional ballads mix with honky-tonkers and heartbreakers, blending together seamlessly for a solid effort from the Houston native.
The lead single "All About Lovin'" kicks off the album and sets the tone for the remainder of the collection. "Ain't It Baby," a mid-tempo standout, with the best feel good vibes of the year, channels the feeling of warm nights with the windows down, "That's a once in a lifetime sky...shining down on us tonight..." Meanwhile, "Say Hello To Goodbye" is a lush, piano driven tune featuring soaring vocals from Ward, "...Yeah I'd like to introduce you to lonesome days and lonely nights...I guess you'll have to get used to all those tears in your eyes...say hello to goodbye..."
Picking it up a few notches, honky-tonk takes over on "Home Away From Home," "Another Heartache," and "Loving Right" with all feeling like they could've been recorded in the heyday of 80's and 90's country, missed on today's radio. While there are the rollicking tunes, the ballads are where Ward really shines. On "The Devil Don't Scare Me Anymore," Ward's voice flies high above the searing lyrics "...Ten years later wondering how I got here, where neon burns and they sell cold beer...Heaven seems so far away..." It's the most moving song in the set and Ward's emotional delivery brings the subject home.
Other standouts are "A Cowboy Can," "God Made A Woman," destined to be a Texas dance floor classic, and the title track, a touching waltz surrounded by gorgeous pedal steel and heartbreaking lyrics "...I know I could change her mind....make her stay....but then again, I know it's too late..." A heavy way to close out but listeners can feel hope in the song's message, since we all truly have a lot to be thankful for.
There is a song for everyone on this release; whether it's a honky tonk weeper or a tender love ballad, Ward has listeners covered. Instant radio classics like "Ain't It Baby" and deeper cuts like the title track make this perhaps his best album yet.
(Kelli / The Daily Country)

Das komplette Tracklisting:

1. All About Lovin' - 2:58
2. Ain't It Baby - 3:40
3. Say Hello to Goodbye - 3:29
4. Home Away From Home - 2:56
5. The Devil Don't Scare Me - 4:18
6. A Cowboy Can - 3:36
7. Another Heartache - 3:44
8. God Made a Woman - 3:11
9. Loving Right - 2:52
10. One More Shot of Whiskey - 3:58
11. More Than I Deserved - 3:17

Art-Nr.: 9661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Watson & his Lone Stars, Dale - the ruckin' sessions [1998]
Hier ein Original U.S.-Review:

Once upon a time, a long time ago, on a faraway planet similar to, yet very different from our own, existed a genre of music called Country Music. Within that genre was a subgenre know as Truck Driving Music, a subgenre mostly populated by big men with deep rumbling voices that sounded of too many cigarettes and too much coffee consumed at 3 AM at truck stops and diners around the country. This subgenre was populated by legendary singers such as Dick Curless, Del Reeves, Red Simpson, and Red Sovine. The king of the genre, the man so loved by truck drivers that the Teamsters Union awarded him a gold membership card, was Dave Dudley.
Meanwhile back on our own planet, the genre of Truck Driving Music barely exists at all, at least to judge from what is played by radio and CMT. What we have instead is songs about ruttish young males with their pickup trucks searching for scantily-clad females. Most of it is garbage and almost none of it is memorable.
That the genre of Truck Driving Music exists at all is largely due to the efforts of one brave man, Dale Watson, who has issued three complete albums of Truck Driving Music, starting with The Truckin’ Sessions, issued in 1993. With this album Watson brings the feel of classic Truck Driving Music front and center for the first time in at least a decade and a half , or since the decline of the CB era.
Dale Watson wrote all fourteen of the songs on The Truckin’ Sessions, and while it might have been interesting to hear Dale’s take on some of the old classics of the genre, the product presented here is more than satisfactory , and is a worthy successor to the tunes of Dave Dudley, Red Simpson, et al.
Most of the songs on the album are taken at an up-tempo reminiscent of Dave Dudley’s “Six Days On The Road” or “There Ain’t No Easy Rides”; however, the overall feel of the album owes more to the ‘Bakersfield Sound’ of Buck Owens, Merle Haggard, Speedy West and Red Simpson, than to anything produced in Nashville.
“Good Luck ‘n’ Good Truckin’ Tonite” opens the album with one of those up-tempo songs referenced above. This track is followed by “Big Wheels Keep Rollin’ ” a song which reminds me of the Merle Haggard classic “White Line Fever”

    Big wheels keep rollin’
    Feel the rumble ‘neath my feet
    Big wheels keep rollin’
    The feelin’s a part of me

This is followed by “Heaven In Baltimore” an upbeat number about the girl waitin for him in Baltimore. The arrangement is similar to the ‘freight train’ sound that Buck Owens used during the 1960s.

    Heaven in Baltimore
    Heaven in Baltimore
    Put the pedal to the metal
    She’s waitin’ by the door
    My Heaven in Baltimore

“Have You Got It On” is a mid-tempo ballad featuring some really nice steel guitar work by band member Ricky (C-Note) Davis. In fact, Davis shines through the album.

    I see you roving up by tough look side
    You got a six foot Shakespeare stickin’ in the sky
    You’re smiling at me from your side view mirror
    We might be closer than we appear

    Babe, have you got it on?
    Babe, have you got it on?
    Come on, come on, come back
    Babe, have you got it on?

“Makin’ Up Time” picks up the tempo as does “Flat Tire”, a song about a trucker stranded by a flat. The arrangement on this song would fit nicely onto many of Dave Dudley’s efforts.
“Drag Along and Tag Along” is a bluesy ballad in which Davis runs some steel guitar runs that remind one of Speedy West.
“Exit 109″ finds our hero being seduced by a female on the CB radio for a tryst, whereas ” Help Me Joe” tells the tale of a trucker far away from home who is fueled by coffee in his efforts to survive
“Everyday Knuckleclutchin’ Gearjammin’ Supertruckin’ Loose Nut Behind The Wheel” is a trucker’s self-description of himself and his life.

    Stopped to grab a cup of Pick-Me-Up
    At the Pink Poodle Coffee Shop
    I had a pow-wow with a couple of pals
    I said I’d meet there on the flip flop
    We started tradin’ stories with a little added glory
    You’d think we were made of steel
    Just your everyday knuckleclutchin’ gearjammin’ …

“You’ve Got A Long Way To Go” is an older truckers words of advice to a young driver.
“Longhorn Suburban” is a mid-tempo ballad extolling the joys of the open road.
The up-tempo arrangement, reminiscent of Del Reeves’ “Looking At The World Through A Windshield”, belies the sad lyrics of “I’m Fixin’ To Have Me A Breakdown”, a tale of a truck driver whose girl has left him.
Despite the solitary nature of the job, most truck drivers are family men and the reason why they persevere is exemplified by “I Gotta Get Home To My Baby”. It’s a topic that has been dealt with many times, and Dale does it as well as anyone.

    That big eyed smile and a long hard hug
    That’s what I got waitin’ for me
    Move out of my way
    I gotta get there today
    She’s got her heart countin’ on me

I really liked this album and the full and tight sound Dale’s band achieves with only four musicians. Because Dale plays his own lead guitar, he seems to let the steel guitar carry more of the melody lines than might otherwise be the case. Preston Rumbaugh plays bass and Brian Ferriby plays the percussion as it should be played – strictly to keep the rhythm.

Grade: an easy A+
(Paul W. Dennis / My Kind of Country)

Das komplette Tracklisting:

1. Good Luck 'N' Good Truckin' Tonite - 2:18
2. Big Wheels Keep Rollin' - 3:39
3. Heaven in Baltimore - 1:33
4. Have You Got It On - 3:02
5. Makin' up Time - 2:22
6. Flat Tire - 2:23
7. Drag Along & Tag Along - 2:55
8. Exit 109 - 3:01
9. Help Me Joe - 2:28
10. …loose Nut Behind the Wheel - 3:16
11. You've Got a Long Way to Go - 2:14
12. Longhorn Suburban - 2:35
13. I'm Fixin' to Have Me a Breakdown - 2:03
14. I Gotta Get Home to My Baby - 2:30

Art-Nr.: 9748
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Watson, Aaron - angels & outlaws [2008]
Ein noch recht junger, großartiger Singer-Songwriter aus Abilene (geboren ist er in Amarillo) macht sich auf mit seinem ganz eigenen Stil die Countrywelt zu erobern. Tief verwurzelt in der Tradition großer texanischer Honky Tonker präsentiert Aaron Watson auf seinem neuen Werk "Angels & outlaws" (es ist, inklusive Live-Veröffentlichungen, bereits sein achtes Album) eine Ansammlung von 15 ungemein lebendigen "pure Countrysongs", die voller Spielwitz und Frische eine wunderbare Brücke zwischen urwüchsigem Old School-Country und peppigen New Country-Elementen schlagen, die sowohl alte, mit allen Wassern gewaschene Country-Haudegen, als auch junge, wilde Cowboys mit "Pfeffer im Hintern" gleichermaßen begeistern werden. Watson ist in Texas bereits ein Star! Album für Album (mittlerweile reißen sich die Fans im Lonestar-State um seine Alben), Nacht für Nacht (der Mann ist bekannt für sein ausgedehntes Touring - 200 Gigs im Jahr sind absolut normal), Fan für Fan (seine Anhängerschaft wächst rasend schnell) ist die Popularität dieses sympathischen Burschen gewachsen - und nun scheint der nationale Durchbruch in den USA nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aufgewachsen ist Aaron Watson mit der Musik, die seine Eltern immer und immer wieder "dudelten". Das waren die Platten von George Jones, Willie Nelson, Merle Haggard, Waylon Jennings und Kollegen, was in ihm schon früh ein gewisses Interesse für diese Art von Musik weckte, doch das endgültige Feuer entfachten zwei Live-Erlebnisse Anfang der Neunziger: Ein Konzert des auch hierzulande sehr beliebten Clay Walker und vor allem die Auftritte des unvergleichlichen Garth Brooks 1993 im Texas Stadium von Irving/Texas. Von da an sollte die Musik sein Leben entscheidend bestimmen! Gut so, denn mit Aaron Watson hat Texas heute einen der talentiertesten, jungen Neo-Traditionalisten am Start, die sich mit Herz und Seele dem reinen Country verschrieben haben und doch schon früh ihre ganz eigene Identität gefunden haben. Watson sorgt mit seiner Musik für mächtig frischen Wind in der Szene. Das hat richtig "Pfiff"! Mit viel Ausstrahlung vereint er in seiner großartigen Stimme den lässigen, coolen Vibe eines Gary Allan mit einem typischen Texas-Slang, was in Verbindung mit den überaus vielseitigen, spielfreudigen und versierten Arrangements seiner musikalischen Mitstreiter (hier sind ein paar große Namen der texanischen Musikerelite am Start, wie z.B. Glenn Fukunaga, Dave Sanger, Lloyd Maines, Jondan McBride, Jason Lerma, Sam Seifert und Asleep At The Wheel's Ray Benson, der das Album auch mit produzierte) in einer immensen Anziehungskraft auf den Zuhörer mündet. Alle Songs sind erste Sahne! Das geht von ausgelassenen Squaredance-Fegern (das fröhliche, angehende "Whiskey on the fire" mit seiner zwirbelnden Fiddle und der quirligen Steelguitar, den klimpernden Klavier-Attacken und quicklebendigen E-Gitarren-Läufen), über staubige, flotte, Waylon-kompatible Outlaw Country-Nummern (das starke "Tulsa" mit seinen tollen, wechselnden Rhythmen, der klasse Melodie, den schönen Steelguitar-Einsätzen und Fiddle-Fills), locker frische, voller Mountain-Flair steckende Countrysongs (großartige, flockige Coverversion von John Mayer's "Heart of life" mit feinen Mandolinen-, Banjo-, Fiddle-, Steel- und Acoustic Gitarren-Klängen), furiose, aufgedrehte honky-tonkin' "Highway-Fetzer" ("Breaker Breaker One Nine" mit schnell und variabel gespielten E-Gitarren, klasse Fiddle und Steel), einsame, wunderschöne, herrlich melodische Cowboy-Balladen (das exzellente "Can't be a cowboy forever" mit seinem unwiderstehlichen, von heulender Steelguitar und prächtiger Baritone Guitar bestimmten "Lonesome-Feeling"), traditionellen Waltzes (das Gospel-angehauchte "Barbed wire halo"), bis hin zum abschließenden, von Aaron und Billy Yates komponierten, ultra-traditionellen, zum "feucht-fröhlichen" Mitgrölen geeigneten Honky Tonk "Lonestar"-Shuffle "That's what I like about a country song", bei dem die gut aufgelegten texanischen Kollegen Jack Ingram, Kevin Fowler, Roger Creager und Ray Bensom ausgelassen mit einstimmen! Die Inspiration zum Titelsong übrigens schöpfte Watson aus der legendären, großen Liebe zwischen Johnny Cash und June Carter.15 prächtige, reine Countrysongs, denen der texanische Staub noch an den Stiefeln klebt. Aaron Watson hat mit "Angels & outlaws" seine Reifeprüfung endgültig bestanden! Klasse! Bezüglich der oben schon einmal erwähnten, einstigen, so beeindruckenden Konzerte von Garth Brooks und seine eigenen, heutigen Shows sagte Watson kürzlich in einem Interview: "Those four nights in Irving were the shows where Garth solidified that he was the man. That was a heck of a show for me to see right off the bat. In fact, the guy who promoted those shows, Glen Smith, is promoting shows for me now." Darauf kann er schon ein wenig stolz sein! Dieser Bursche wird den Countryfreunden noch sehr viel Freude bereiten...

Art-Nr.: 5663
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tulsa
Breaker Breaker One Nine
Can't be a cowboy forever
Rollercoaster ride
Dancin' shoes
Barbed wire halo

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Watson, Aaron - real good time [2012]
Ach, ist das schön ein Countryfan zu sein. Das sind die Alben, die wir so lieben, die man jedem als Referenzwerk vorspielen kann, der beginnt, sich für Countrymusic zu interessieren. Das ist die Musik, mit der man zum "Countrymusic-Junkie" werden kann. Wunderbar! Auslöser dieser "Glücksgefühle" ist das neue Werk von Aaron Watson mit dem bezeichnenden Titel "Real good time". Der Texaner, geboren und aufgewachsen in Amarillo, heute zu Hause in Abilene, gehört im heimatlichen Lone Star State längst zu den ganz Großen der Countrymusic. Völlig zu Recht! "Real good time" demonstriert das in beeindrucknder Art und Weise - es ist ein Werk, dass die Countryfreunde auch weit über die Grenzen Texas' hinaus vollends begeistern wird. Mit dieser Msuik hätte es Watson endlich verdient, den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Das ist unverfälschter, schnörkelloser, authentischer Texas Honky Tonk, Outlaw Country und Pure Traditional Country, dem der "Red Dirt"-Staub spürbar an den Stiefeln haftet. Ehrlich, rein, erfrischend unverbraucht, voller Inspiration, Herz und Seele! Aaron Watson, dem man in seiner Heimat übrigens nach einem gleichnamigen Song von ihm liebevoll den Sptznamen "Honky Tonk Kid" verpasst hat, hat sich in den letzten Jahren mit etlichen großartigen Alben und seinem ausgedehnten Touring (200 Gigs pro Jahr sind gar nichts) stets weiter entwickelt, blieb dabei aber immer seiner "real Country"-Linie treu. Wie selbstverständlich schafft er es mit durch und durch traditionell verwurzelter Countrymusic ohne befremdliche, aufgesetzte Pop-Attitüden den Zahn der Zeit zu treffen und auch das junge texanische Publikum in Scharen zu begeistern. Das ist es, was Nashville so sehr fehlt. Reinen Country zu produzieren und dennoch "hip" zu sein. Aaron Watson zeigt lässig und cool, wie man's macht. Das Album ist gefüllt mit der satten 18 Songs. 13 davon sind brandneue Stücke, 5 sind "alte" Klassiker seiner bisherigen Karriere, die er aber für dieses Album noch einmal in ganz neuen Versionen eingespielt hat - das besagte, kultige "Honky Tonk Kid" beispielsweise im Duett mit Willie Nelson. Doch "good old Willie" ist bei weitem nicht der einzige Gast, den Aaron als Gesangspartner gewinnen konnte, aber dazu im Verlauf des Reviews mehr. Gleich mit dem Eröffnungstrack, dem Titelstück, gibt es kein Halten mehr. Was für eine fantastische Nummer! Flottes Acoustic Gitarren-Picking, eine grandios gespielte, elektrische Lead-Gitarre kommt hinzu (überhaupt bietet das Album immer wieder herausragendes Gitarrenspiel, u.a. von Brent Mason und David Grissom), die Fiddle surrt, es entsteht eine hinreissende Melodie. Aaron's starker Gesang setzt zusammen mit der dynamisch agierenden Rhythmusfraktion ein und bringt den Song nun richtig in Schwung - ein herrlicher, mächtig Stimmung machender, "dance florr filling" Uptempo Honky Tonker, der einen packt und nicht mehr los lässt. Und wenn Aaron singt: "So cast away all our cares in the world, like a worm on a hook on a cane pole line, let your hair down, kick your feet up, let a country boy show you a real good time", sieht man sie direkt vor seinem geistigen Auge, die in einem texanischen Roadhouse zur stimmungsvoll aufspielenden Band ausgelassen tanzenden Cowgirls und Cowboys - toll! Von ähnlichem Kaliber ist der temporeiche, "angerockte" Countryfeger "Summertime girl", mit seiner surrenden Fiddle, den schönen Pedal Steel-Fills und den würzigen, ein staubiges "Red Dirt"-Flair vermittelnden E-Gitarren. Dann das überragende "July in Cheyenne": ene geradezu traumhaft melodische, bewegende, voller Western-Feeling steckende, lockere Midtempo-Countrynummer zu Ehren des professionellen Bullriders Lane Frost, der bei einem Rodeo in Cheyenne/Wyoming tödlich verunglückte. Pedal Steel, Acoustic Gitarre und Fiddle sorgen gemeinsam mit Aaron's tollem Gesang (erinnert hier im Timbre ein wenig an Gary Allan) für eine hinreissend harmonische Inszenierung. Vor allem die wunderbaren instrumentalen Breaks lassen einen die ganzen Emotionen dieses Liedes spüren. Ehrliche, natürliche Countrymusic, wie man sie schöner kaum spielen kann. Bärenstark beispielsweise auch die von Chuck Pyle komponierte Coverversion des einstigen Chris LeDoux-Hits "Cadillac cowboy" (gab's auch von der Nitty Gritty Dirt Band auf deren "Partners, Brothers and Friends"-Album aus dem Jahre 1985, dort allerdings unter dem Titel "Other side of the hill"), den Aaron hier gemeinsam mit dem PBR-Champion Justin McBride vorträgt, wie auch das Cover der Stevie Nicks-Nummer "Leather and lace" (Nicks sang diesen Song seinerzeit zusammen mit Don Henley), den wir hier im Duett mit der fabelhaften Elizabeth Cook hören (wundervolle Begleitung aus Pedal Steel, Mandoline und transparenten Gitarren). Wie man ordentlichen Outlaw Country spielt, demonstriert Watson zusammen mit seinen Kumpels Pat Green und Josh Abbott (Josh Abbott Band) mit dem Waylon-beeinflussten, großartigen "Texas boys" und das zunächst sehr traditionell beginnende, dann aber kräftig und herzhaft rockende, sogar mit einer kleinen "kick-ass" Rap-Phase garnierte "Hey y'all" versetzt noch einmal die "junge Texas Cowboy-Meute" in Hochstimmung. Doch was man auch herauspickt, dieser Aarom Watson und seine beteiligten Musiker begeistern in jeder Hinsicht mit einer voller Spielwitz und Frische steckenden Countrymusic, wie man sie heute leider nur noch viel zu selten geboten bekommt. Unter all diesen Stücken ist nicht ein einziger Durchhänger - ganz im Gegenteil. Die erste Single übrigens, "Raise your bottle", erreichte sofort die Nummer 1 der Texas Music Charts! Oh ja, Mr. Watson, dieses Album bereitet einem wirklich eine gute Zeit, denn "Real Good Time" ist "Real Good Countrymusic" - und zwar verdammt gute!

Das komplette Tracklisting:

1. Real Good Time (2.23)
2. Summertime Girl (3.44)
3. Lips (3.48)
4. Turn Around (3.35)
5. July In Cheyenne (Song For Lane's Momma) (4.22)
6. Cadillac Cowboy (3.06)
7. Fish (2.23)
8. Leather And Lace (3.54)
9. Raise Your Bottle (3.32)
10. Texas Boys (3.44)
11. Nowhere Fast (3.02)
12. Deer Blind (2.41)
13. Hey Y'all (My Contribution To Ruining Country Music Country Song! Ha!) (3.51)
14. Barbed Wire Halo (4.25)
15. Reckless (3.42)
16. Off The Record (3.35)
17. I Don't Want You To Go (2.54)
18. Honky Tonk Kid (4.13)

Art-Nr.: 7960
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Real good time
Summertime girl
July in Cheyenne
Cadillac cowboy
Raise your bottle
Texas boys
Barbed wire halo

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wayne, Dallas - here i am in dallas [2001]
Wo er letztes Jahr mit "Big thinkin'" aufhörte, macht er mit seinem neuen Werk weiter: Purer, erdiger, Oldtime-Country/Roadhouse-Honky Tonk/Barroom-Country ohne Firlefanz. Weit und breit keine Nashville-Einflüsse spürbar. In beeindruckender Weise läßt er in seiner Musik die Tradition reinsten Countrys von Helden wie George Jones, Merle Haggard oder Buck Owens weiterleben. So sind seine Vorbilder oftmals auch thematisch in den Stücken genannt. Ansonsten geht's um Jukeboxes, Trucks, Barrooms, Heartaches, Drinking... -und und und! Gleich im ersten Lied ("Bouncin' beer cans off the jukebox"), einem lupenreinen, rhythmisch flotten Honky Tonker mit feiner Gitarrenarbeit, greift er all diese genannten Attribute auf einmal auf. Das Titelstück "Here I am in Dallas", vor ewigen Zeiten schon einmal von dem legendären Faron Young aufgenommen, brilliert mit starkem Tempowechsel und geht toll in die (Tanz)beine. Dazu ertönt eine bärenstarke Steelguitar! Bei der Ballade "Not a dry eye in the room", hört man die Steel quasi mitheulen. 12 klasse, überwiegend flotte, Songs! In einem Statement im Innencover beklagt sich Wayne bitter über die Entwicklung in der modernen Countrymusic. Doch er zelebriert einmal mehr in überzeugender Weise die Roots des Country und Honky Tonk. Mitreisender, sehr ehrlicher, Hardcore-Country für Puristen.

Art-Nr.: 1672
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wayne, Jimmy - do you believe me now? [2008]
Jimmy Wayne's Leben war von Kindheit an nicht auf Rosen gebettet. Der Vater suchte das Weite, es folgte ein um so gewalttätigerer Stiefvater, die Mutter driftete in die Kriminalität ab und landete schließlich im Gefängnis. Erst als Jimmy in einer fürsorglichen Familie aufgenommen wurde, ging es in seinem Leben bergauf. Er brachte sich das Gitarrespielen selbst bei, wurde schließlich in seinem Heimatstaat North Carolina entdeckt und nach Nashville geholt. Dort legte er im Jahr 2003 mit seinem autobiografisch gehaltenen Major-Debütalbum (DreamWorks Records) einen fulminanten Start mit zwei Top-Ten Singles hin. Aber auch hier ließ der Rückschlag nicht lange auf sich warten. Das Label machte dicht und Jimmy blieb lange Zeit wieder mal nur der Glaube an sich selbst und seine Musik. Zum Glück besann sich sein damaliger "Executive Producer", Scott Borchetta, der mittlerweile das äußerst erfolgreiche Big Machine Records Label sein Eigen nennt, seines Könnens und verpflichte ihn, als zweites Zugpferd neben Jewel, für das BMR-Schwester-Label "Valory Music Co.". Eine gute Entscheidung, denn das zweite Album von Jimmy Wayne bietet erneut niveauvolle, poppige New Country-Musik vom Feinsten. Der Titeltrack "Do You Believe Me Now?" (ein kräftiger, emotionaler Midtempo-Power-Song) erklomm bereits die Top 5 der Country-Billboard-Single-Charts. Dieser Track, wie auch einige weitere, stammt aus der Feder der beiden Songwriter Joe West und Dave Pahanish, die das Werk zu großen Teilen produziert (drei Stücke Mark Bright) und auch bei den Instrumenten einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Jimmy Wayne selbst komponierte fünf Stücke, dazu gibt es die zwei von ihm geschriebenen Hits ("Stay Gone" und "I Love You This Much") seines Debüts in neu eingespielten Fassungen als Bonustracks on top. Die neue Scheibe zeigt einen deutlich gereiften Jimmy Wayne in jeder Hinsicht (sehr starke, variable Gesangsleistung, klasse Akustikgitarrenspiel, gutes Songwriting), der ein wirkliches Gespür für anspruchsvolle und sehr modern gehaltene Countrymusik beweist. Die Songs wirken deutlich dynamischer als beim Vorgänger, ohne das dabei die textliche Intensität auf der Strecke bleibt. Natürlich hat Jimmy auch auf diesem Werk wieder seine persönliche Note in einigen Stücken miteingeflochten ("Kerosene Kid" - bewegender Text über Kinder aus armen Verhältnissen, "I Didn’t Come Here To Lose" - als Ausdruck seiner Willensstärke, und "Where You’re Going" - über eine positive, zukunftgerichtete Denk- und Handlungsweise), nicht aber, um in Selbstmitleid zu verfallen, sondern viel eher um Menschen zu motivieren. Das nimmt einen beim Zuhören gefangen und hört sich zudem noch richtig gut an. Der Spagat zwischen countrytypischen Themen und recht pop-rockig gehaltener Musik (klasse vor allem die filigrane E-Gitarrenhintergrundarbeit von Tom Bukovac und das fette Drumming von Shannon Forrest; die typischen Country-Instrumente wie Fiddle, Steel, Banjo und Mandoline sind aber auch fast immer geschickt eingearbeitet) wurde glänzend bewältigt. Es gibt zwei Gastauftritte: Zum einen ein Duett mit Patty Loveless beim wohl countryträchtigsten Stück des Albums "No Good For Me" (beide harmonieren gesangstechnisch wirklich gut) und John Oates vom einst legendären Duo Hall & Oates liefert die Backs beim dynamischen, Keith Urban-ähnlichen "Where You’re Going" (inkl. Banjountermalung). Wunderschön auch das atmosphärische und textlich starke "True Believer" aus der Feder von Liz Rose und Lori McKenna. Sämtliche zwölf Tracks bewegen sich auf höchstem und in jeder Hinsicht anspruchsvollem Niveau. Als weitere Bonbons gibt es auf der CD noch das Video zu "Do You Belive Me Now" und ein Interview mit Jimmy, bei dem er kurz über jedes Stück reflektiert. Insgesamt eine rundum gelungene Sache und den musikalisch besten Jimmy Wayne, den es bisher wohl gab. Toller, moderner New Country-Stoff, der sich lohnt! (Daniel Daus)

Die Tracklist:

1 Do You Believe Me Now? - 3:26   
2 I Will - 3:57   
3 I'll Be That - 4:06   
4 Brighter Days - 3:47   
5 One on One - 3:25   
6 Kerosene Kid - 3:26   
7 No Good for Me - 3:12   
8 True Believer - 3:20   
9 I Didn't Come Here to Lose - 3:40   
10 Where You're Going - 4:17   
11 Stay Gone - 3:43   
12 I Love You This Much - 6:34

Art-Nr.: 5941
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wayne, Jimmy - sara smile [2009]
Lagen zwischen seinem Debut von 2003 und seinem letztjährigen Zweitwerk aufgrund diverser Labelwechsel noch immerhin 5 Jahre, so zeigt sich Jimmy Wayne momentan doch recht produktiv. Gerade einmal 15 Monate später folgt mit dem hervorragenden "Sara Smile" Album Nummer 3, das eindrucksvoll belegt, wie kontinuierlich Wayne seinen Weg beschreitet und vor allem mit welcher Konsistenz an hoher Qualität er arbeitet. "Sara Smile" ist bester Contemporary Country/New Country, der zwar auch seine poppigen Momente hat, aber immer Country-fundamentiert rüber kommt. Dafür sorgen schon die typischen Instrumente wie Fiddle, Pedal Steel, Mandoline und Banjo, die immer wieder klasse zur Geltung kommen. Betitelt ist das Album nach dem alten Hall & Oates-Klassiker "Sara Smile", den Jimmy Wayne hier exzellent covert. Wayne hat diese Nummer schon seit Jahren in seinem Live-Repertoire und bringt sie nun auf Wunsch seiner Fans endlich in einer Studio-Fassung auf sein neues Album. Seine klasse Stimme ähnelt hier durchaus dem damaligen Lead-Gesang von Daryl Hall, und das Hall & Oates bei der neuen Fassung auch noch im Hintergrund mitsingen, macht das Remake geradezu perfekt. Eingehüllt in ein prima Nashville Country-Arrangement, behält der Song dennoch seinen soulige Groove und wird zu einer großartigen, absolut zeitgemäßen Soul-Country-Nummer. Doch das ist wahrlich nicht das einzige Highlight einer sehr abwechslungsreichen Scheibe, die auch die starken Songwriter-Qualitäten des Mannes aus North Carolina belegt. Mal geht's knackig zur Sache, aber auch die ein oder andere romantische Ballade fehlt nicht. Toll beispielsweise der dynamische Opener "Things I believe", komponiert von Keith Urban und John Shanks, der mit seinem Banjo-Drive und der klasse Melodie absolut im Fahrwasser Urban's daher kommt, das wunderbare "Things I believe" mit seinem bluegrassig angehauchten Banjo un der knackigen Snare-Drum, oder die aus Wayne's Feder stammende, melodische, emotionale Country-Liebesballade "I'll never leave you" mit ihrem starken Gewand aus akustischen und elektrischen Gitarren. "Sara Smile" zeigt Jimmy Wayne von vorn bis hinten in absoluter Bestform

Die komplette Songliste:

1 Things I Believe - 3:20   
2 All The Time in the World - 3:38   
3 Sara Smile - 3:46   
4 Just Knowing You Love Me - 4:06   
5 Just Look At You - 3:44   
6 Counting The Days - 4:11   
7 There's A Memory - 3:33   
8 Belongs To You - 3:44   
9 I'll Never Leave You - 3:59   
10 Elephant Ears - 4:26

Art-Nr.: 6690
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
West, Leslie - still climbing [2013]
Der "alte" Recke der legendären Siebziger Heavy Bluesrock-Formation Mountain meldet sich mit seinem nunmehr 16. Solo-Album zurück - und er ist wieder in seinem Element. Bestens bei Stimme legt er wieder los und erinnert mit tollen, neuen Songs voller krachender Heavy-Riffs und rauer, massiver Gitarrensoli an glorreiche Mountain-Zeiten, stimmt aber zwischendurch auch mal ein paar ruhigere Töne an. "Still climbing" ist ein vorzügliches, variantenreiches Bluesrock-Album geworden, dass den Veteran in großartiger Form zeigt. Sein bärenstarkes Gitarrenspiel "zündet" wie eh und je. Zudem hat er ein paar hochkarätige Gäste mit an Bord, wie etwa Jonny Lang, Dee Snider von Twisted Sister und eine andere Blues- und Gitarren-Legende, Johnny Winter. So liefern sich West und Winter bei dem mächtigen Kracher" Busted, Disgusted or Dead" ein feuriges Slide-Duell. Großartig! Leslie West's neues Album ist ein Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Dyin’ Since the Day I Was Born - 4.16
2. Busted, Disgusted or Dead - 3.23
3. Fade Into You - 4.08
4. Not Over You At All - 4.27
5. Tales of Woe - 3.16
6. Feeling Good - 4.12
7. Hatfield or McCoy - 3.48
8. When a Man Loves a Woman - 5.09
9. Long Red - 3.41
10. Don't Ever Let Me Go - 3.51
11. Rev Jones Time (Somewhere Over the Rainbow) - 1.31

Art-Nr.: 8367
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wheeler Trio, Charlie - rewind [2015]
"Hailing from a small town called Ridgway" im US-Bundesstaat Pennsylvania, gelingt dem famosen Charlie Wheeler Trio mit "Rewind" ein geradezu herausragendes "Hi Energy"-Bluesrock-Album. Ihre aussergewöhnliche, von großer Muikalität geprägte Art des "hard driving" Groove-Rocks ist eine fulminante Mischung aus Blues-, Funk- und Southern Rock-Elementen, zuweilen gepaart mit ein paar Spuren des energetischen Post Grunge Hard Rocks. Das wirkt ein wenig wie ein brodelndes Gemisch aus Anleihen der The Black Crowes, The Allman Brothers Band mit einem Hauch von Pearl Jam - und doch, Charlie Wheeler und seine Mannen kreieren ihr eigenes, ganz heißes Ding. Wheeler ist ein grandioser Musiker. Man kann gar nicht entscheiden, was man mehr herausstellen soll - sein, und das ist für dieses Genre wahrlich nicht alltäglich, bärenstarker, kraftvoller, intensiver Gesang, oder sein brillantes, ungemin virtuoses, emotionales, glühendes, trotz aller längeren Ausflüge auf den Punkt gebrachtes, wunderbar hängen bleibendes Gitarrenspiel. Er ist ein absoluter Meister seines Fachs, und zudem ein exzellenter Komponist. Umgeben wird er von einer nicht minder starken Rhythmusfraktion, bestehend aus dem technisch ungemein versierten, mit viel Finesse aufspielenden Drummer Rad Akers und dem für einen tollen Basic-Groove sorgenden Bassisten Dave Fink. Was die Drei auf die Beine stellen ist eine geradezu mitreissendes Elixier aus Blues und Rock, verfeinert mit den oben bereits erwähnten Spuren aus Funk-und Southern-Elementen. Trotz aller jammigen Neigungen, die die Band vor allen Dingen live auslebt, legt man bei diesem Album immensen Wert auf saubere, gut hänge bnleibende Songstrukturen, was hervorragend gelingt. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Zudem kommt das Material in einem ungemein knackigen, kraftvollen, satten, fein akzuentierten, glasklaren Power-Sound. Es passt einfach alles zusammen. Das Album startet gleich mit einer mächtig Druck fabrizierenden "Killer"-Nummer. "Love letter" heisst der Track, ein gewaltig groovender Funk-Bluesrocker mit treibenden Basslinien und kochend heißen Gitarren-Riffs. Die Band spielt sich sofort in einen "Rausch", der Funke springt unmittelbar über. Gedanken wie "Wow, was für eine rattenscharfe Truppe" schwirren einem durch den Kopf. Das rockt! Enthält ein tierisches, mit klasse "Wah Wah"-Klängen angereichertes, brennendes Gitarrensolo im Break. Ein erster Vorgeschmack für die genialen Gitarrenläufe, die im weiteren Verlauf des Albums noch auf uns zukommen. "Big City Blues" ist ein wieder etwas funky groovender, packender, sehr auf eine gute Melodik ausgerichteter, dabei sehr spielfreudig und ordentlich knackig umgesetzter, kraftvoller Bluesrocker, der mit starken Riffs und einem glühenden, elektrisierenden, dabei ganz wunderbar melodischen Gitarrensolo des Meisters punktet. Großartig! Dann der Titeltrack "Rewind": Was für eine hinreissend schöne, dennoch immens knackig in Szene gesetzte, voller Southern-Flair steckende, exzellente Bluesrock-Ballade. Besticht zum einen mit einen saustarken, genauso kraftvollen, wie emotionalen "soulful" Gesangsvortrag Wheeler's, und zum anderen mit einem fantastischen, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge schlängelnden, feurigen Gitarrensolo. Eine Wonne! Das folgende "Back to Frisco Bay" ist eine lupenreiner, schnörkelloser, erneut schön Southen-mässig eingefärbter, von traumhaften Lead Gitarren-Linien durchzogener, einen klasse Drive entwickelnder Boogie-/Blues-Rock'n Roller, während das furios nach vorn gehende, kochende "River's gonna rise" mit seinem tierischen Drumming und den fulminanten Wah Wah-Gitarrenklängen, inklusive eines Hammer-Solos, wieder etwas mehr Richtung Funk-Blues tendiert. Der würzige Bluesrocker "Love comes tumblin' down" kommt mit einem klasse Shuffle-Rhythmus und wird von Wheeler erneut gesanglich 1a vorgetragen. Unterbrochen wird die Nummer von einem dreckigen, direkten, überaus virtuosen, prächtig hängen bleibenden, spitzenmässigen Gitarrensolo. Kommen wir zu dem brillanten "The ghost of who you were", einem mörderisch knackig und klar in Szene gesetzten, irgendwie schwer und "heavy", gleichzeitig aber auch spielerisch locker wirkenden Midtempo (Blues)Rocker, mit einem ganz dezenten Southern-Feeling und großartigen Twin Guitar-Riffs. Das ausgedehnte, "zerrige", unter Starkstrom stehende Gitarrensolo im Break ist einfach umwerfend. Wen das nicht packt, dem ist wirklich nicht zu helfen. Es ist alles gesagt. Das Charlie Wheeler Trio verzückt uns mit einem Hammer-Album! Auch die Gov't Mule-Frakton wird wohl ihre helle Freude an dieser Truppe haben. Also, rein mit dem Ding in den Player, und lasst Euch treiben von dieser packenden "Mugge"...

Das komplette Tracklisting:

1. Love Letter - 4.07
2. Semi Good Lookin' - 3.35
3. Big City Blues - 4.38
4. Rewind - 5.27
5. Back to Frisco Bay - 3.12
6. Makin' Love in the Afternoon - 5.55
7. River's Gonna Rise - 5.15
8. I Like to Wander - 4.26
9. Love Comes Tumblin' Down - 3.58
10. Lady Luck - 3.50
11. The Ghost of Who You Were - 6.10
12. So Glad to Be Here - 4.19

Art-Nr.: 8953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love letter
Big City Blues
Rewind
Back to Frisco Bay
River's gonna rise
Love comes tumblin' down
The ghost of who you were

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Whiskey Myers - early morning shakes [2014]
Neben Blackberry Smoke gelten die Texaner von Whiskey Myers als eine der besten Southern Rock-Bands der Gegenwart. Hier kommen sie mit ihrem dritten Album - und sie liefern erneut nicht mehr und nicht weniger als einen weiteren, absoluten Knüller ab. "Early Morning shakes" wird ihren Status in der Welt des Southern Rocks noch mehr festigen. In all den Songs dieses Album lebt sie weiter, die Tradition solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, The Outlaws und all der weiteren Helden der golden Southern Rock-Ära. Gleichzeitig verstehen es Whiskey Myers meisterhaft, gewisse Seventies Classic Rock-Elemente, beispielsweise solcher Größen wie Led Zeppelin, zu integrieren (ein herausragendes Beispiel dafür ist das ungemein kraftvolle "Hard roe to hoe", dessen Riffs stark nach Jimmy Page klingen und alte "Heartbreaker"-Reminiszensen wecken), ebenso wie eine gesunde Portion Red Dirt Southern-Mentalität, wie es etwa auch die Thieving Birds tun. Insgesamt handelt es sich bei dem neuen Werk vielleicht um das bisher härteste der Band. Schleppende, mächtige Rhythmen und massive Gitarrenduelle bestimmen zumeist das Geschehen (grandios, wie sich die beiden Gitarristen Cody Tate und John Jeffers immer wieder duellieren und gegenseitig zu neuen Höhepunkten treiben), teils mit glühender Lap Steel und Slide, sowie wundervollen Twin-Passagen. Zwischendurch liefern sie auch mal eine etwas entspanntere Ballade oder eine lässige, flockige Country-infizierte Nummer ab, aber insgesamt strotzt das Album nur so vor Kraft. Und die prächtigen Melodien bleiben nie auf der Strecke. Ein exzellenter Beleg dafür ist das bravouröse "Wild baby shake me", ein krachender Riff-Rocker, der zum Ende mit einem traumhaft melodischen, typischen Southern Rock Gitarrenfinish aufwartet. Da vereint sich alles, Allmans-, Marshall Tucker-, und Skynyrd-Einflüsse - und doch klingt die Nummer deutlich nach Whiskey Myers. Apropos Lynyrd Skynyrd: Deren Anhänger dürfen sich auf das wunderbare "Colloquy" freuen, ebenfalls mit herrlichen Gitarrenpassagen (fantastische Slide, brennende, melodische Lead-Gitarre) und tollen Piano-Einsätzen, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen wollen. Whiskey Myers gehen ihren Weg konsequent weiter und die Southern Rock-Welt darf sich daran erfreuen. Solch eine Band in der heutigen Zeit ist purer "Balsam auf die Southern-Seele". Bärenstark!

Hier die offiziellen Facts zur Veröffentlichung im Original:

Whiskey Myers makes honest music.

Loud and proud, they sing about what they know with a refreshing directness and clarity. Some call it rebel music, but it s more like everyday soul. Their songs are stories, with relatable characters and situations. Stories of celebration, of mourning, of trials and triumph. Through the quality of these songs, and the band s undeniable power in concert and on record, Whiskey Myers has attracted a devoted army of outspoken fans who pack venues, sing the band s praises online, and continue to make them a growing word-of-mouth sensation.

And now, they stand poised to unleash the thrilling Early Morning Shakes upon the world. Available through the band s own Wiggy Thump imprint, their latest full-length was recorded with
noted producer Dave Cobb (whose credits include Jamey Johnson, Jason Isbell, and both Waylon and Shooter Jennings) and represents the culmination of years of dedication, experimentation, and refinement. Visceral and dynamic, the album s 12 songs encompass an impressive range of perspectives and emotions while finding the band s musicianship honed to a razor s edge. And though Early Morning Shakes is a great step forward creatively, it s an organic one. As guitarist John Jeffers explains, Staying true to ourselves and to our music has gotten us to the point we re at. We really wanted to continue on that same

Das komplette Tracklisting:

1. Early Morning Shakes - 3:17
2. Hard Row to Hoe - 4:26
3. Dogwood - 4:13
4. Shelter from the Rain - 3:36
5. Home - 3:30
6. Headstone - 4:19
7. Where the Sun Don't Shine - 3:28
8. Reckoning - 4:29
9. Wild Baby Shake Me - 5:52
10. Lightning - 5:47
11. Need a Little Time off for Bad Behavior - 3:26
12. Colloquy - 6:12

Art-Nr.: 8452
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Early morning shakes
Hard row to hoe
Shelter from the rain
Home
Headstone
Wild baby shake me
Lightning
Colloquy

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Whitley, Keith - sad songs & waltzes [2000]
Sehr schönes "neues" Album des lange verstorbenen Keith Whitley, sicher einem der begnadetsten Sänger der modernen traditionellen Countrymusik der achtziger Jahre. Das Album beinhaltet die 10 Songs von J.D Crowe & the New South's Album "Somewhere between" (Whitley war deren Lead-Sänger) aus dem Jahre 1982 - um Whitley's Gesang herum, wurden die Tracks jetzt neu "remixed" - und 5 bislang unveröffentlichte Stücke aus dieser Zeit. Auch die wurden neu zu Whitley's vorhandenem Gesang aufgenommen. Darunter ist seine Version des George Strait-Hits "Does Fort Worth ever cross your mind". Gäste sind Alison Krauss und Carl Jackson. Feine Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1675
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Who, The - who's next ~ deluxe edition [2003]
2 CD-Set! Ein Juwel britischer Rockmusik! Einer DER Rock-Klassiker aller Zeiten als fantastische Doppel-CD Deluxe-Ausgabe, remastered und um fast das 3-fache an Musik erweitert! Annähernd 155 Minuten "The Who" in ihrer besten Zeit. Enthält zunächst natürlich das komplette Original-Album im remasterten Sound. Als nächstes finden wir auf CD 1 zusätzlich noch 6 Stücke von früheren, in den legendären New Yorker Record Plant Studios aufgenommenen, "Who's next"-Sessions, darunter Alternativ-Versionen von "Getting in tune", "Love ain't for keeping", "Behind blue eyes" und Won't get fooled again", sowie eine 8.20-Minuten-Version des Hollan/Dozier/Holland-Heulers "Baby don't you do it" mit Mountain's Leslie West als Gastgitarrist und die Originalversion von "Pure and easy"! Tolles Material! Dann die CD 2: Eine 75 Minuten lange Live-Aufnahme aus dem Young Vic Theatre in Süd-London vom 26. April 1971 "before a specially invited audience"! Eine seltene Live-Show mit raren Live-Aufnahmen von z. B. "Pure and easy", einer über 8-minütigen Version von "Water", das es als Studioversion lediglich auf die "5.15" B-Seite schaffte, von dem Bo Diddley-Klassiker "Road runner", von "Naked eye" und "Time is passing", aber auch von nahezu allen "Who's next"-Songs. Großartiger Sound! Dazu eine exklusive, wunderbare Digipack-Verpackung mit einem 28-seitigen Booklet voller hochinteressanter Liner-Notes und Informationen, unter anderem von Pete Townshend selbst geschrieben, sowie tollen Fotos. Eines der wohl besten Alben der Rock-Geschichte in einer prächtigen Luxus-Ausgabe mit über 2 1/2 Stunden Musik! Genial!

Art-Nr.: 1872
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 27,50

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Widespread Panic - free somehow [2008]
Widespread Panic's zehntes Studioalbum (bei nunmehr insgesamt siebzehn Veröffentlichungen) ist zum einen ein sehr starkes und variantenreiches Werk geworden, zum anderen wartet es mit einigen prägnanten Neuerungen auf. Im Gegensatz zu früheren Alben sind die meisten Songs von "Free somehow" nicht "road-tested", das heißt, noch niemals live aufgeführt worden. Dies geschieht erstmalig im Zuge der anstehenden Gigs. Zudem ist es das erste Studioalbum mit dem neuen, legendären Gitarrist Jimmy Herring (wo hat der nicht schon überall gespielt..- The Allman Brothers Band, The Dead, Aquarium Rescue Unit, Phil Lesh & Friends sind nur einige Stationen), dessen Einflüsse und virtuoses, genauso kraftvolles, wie flüssiges Gitarrenspiel den Sound der Band doch recht deutlich prägen. So hört man beispielsweise mehr Grateful Dead-Flair als früher, ohne das die Southern-Roots entscheidend in den Hintergrund geraten. Auch eine gewisse psychedelische Retro-Note ist unverkennbar, genaus wie Reminiszensen an die späteren Led Zeppelin, beispielsweise zu deren "Physical graffiti"-Zeiten. Das Werk wirkt sehr gefällig, komplex, hat rockige und entspannte Momente, ist überaus vielseitig und "farbig"! Es ist funkig, groovig, southern, folkig, bluesig, jazzig, psychedelisch, melancholisch, rau, frisch - und dabei immer "true Panic"! Los geht's mit dem starken, flotten, gut abgehenden, lockeren, dabei durchaus kraftvollen, eingängigen Southern-fueled Jamrocker "Boom boom boom", vollgepackt mit würzigen Riffs, klimperndem Pianodrive, schöner Background-Hammond, lässigen E-Gitarrenlinien und einem herrlichen Percussion-Teppich. Durch das Stück zieht sich permanent, vor allem aber im Refrain richtig ausgeprägt, ein großartig integriertes Retro-/Psychedelic-/Hippie-Flair mit Reminiszensen an die alt-ehrwürdigen Jefferson Airplane oder gar an Quicksilver Messenger Service. Sehr interessante, starke Nummer! Neil Young & Crazy Horse fallen einem als Vergleichsgröße bei dem folgenden, ebenfalls gut nach vorn rockenden "Walk on the flood" ein. Jimmy Herring überzeugt mit klasse Gitarrenläufen auf der ganzen Linie. Das dezente Psychedelic-Feeling ist auch hier spürbar, wenngleich die Nummer straight rockt. Leicht funky und sehr groovy (erneut hören wir einen tollen Percussion-Rhythmus) kommt das anschließende "Angels on high"! Eine sehr lockere Performance mit leichtem Steely Dan-Touch und jazzigen Momenten. Die keinesfalls störenden Bläser sorgen für zusätzlichen Biß und vertragen sich bestens mit Herring's überaus virtuosen, quirligen Gitarren-Einlagen. Völlig unbeschwert fließt das jammige, ein feines, "schwebendes" Southernfeeling offenbarende "Three candles" aus den Lautsprechern, das nach und nach immer kraftvoller wird. Sehr kompakter Bandsound mit starkem, Allmans-mäßigem Gitarrensolo Herring's! Nach dem folkigen "Tickle the truth", dem entspannten, mit Steelguitar, Fiddle und einem prächtigen, akzentuierten, sauberen, erfrischend klaren Gitarrensolo angereicherten Titelstück "Free somehow" (eine klasse Mischung zwischen Grateful Dead und The Allman Brothers Band) und dem fett abrockenden, von dreckigen Riffs geprägten, rauen, bluesy Southern-/Psychedelich-/Jam-/Hardrocker "Flicker" (sicher die robusteste Nummer des Albums) folgt mit dem über 8-minütigen "Her dance needs no body" noch eine klasse, abgefahrene "Stoner-Odyssee" mit "rainy-day guitars, horns, sweeping percussion, and orchestrated strings"! Wird interessant werden, wie die Band diese Nummer live präsentieren wird. Produziert wurde das Album von Terry Manning (u.a. Led Zeppelin, Lenny Kravitz und ZZ Top) und Widespread Panic! Klasse Teil, das die Band in beeindruckender Weise auf einem sehr innovativen Weg zeigt, der Vergangenheit (Wurzeln) und Zukunft (Weiterentwicklung) vorzüglich miteinander vereint. Großes Kompliment!

Art-Nr.: 5491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


Zurück || Weiter