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Hilljack - stand-up [2004]
Hinter Hilljack verbirgt sich ein Quartett von erstklassigen Musikern, die sich in Nashville beim Co-Songwriting für andere Künstler kennen gelernt hatten und nach einigen Erfolgen entschieden, dass es sinnvoll wäre, ihre Ideen zu bündeln und in eine eigene Band einfließen zu lassen. Welch guter Gedanke, denn ihr Debütwerk "Stand-Up" kann man ohne Übertreibung schlichtweg als einen kleinen New Country-/Countryrock-/-pop-Geniestreich bezeichnen. Paul Jefferson (Vocals, Acoustic guitar), Porter Howell (Guitars, Dobro, Vocals), John Putman (Bass) und John Riffe ( Drums, Vocals zaubern da 14 peppige und frische Stücke, die auch noch von ihnen selbst produziert oder co-produziert wurden, aus dem Ärmel, daß es eine wahre Freude ist - ohne jeden Aussetzer! Da gibt es Songs, die mit ihrem leicht southern-angehauchtem Drive ein wenig an die tolle Musik der Südstaaten erinnern, wie "This Could Get Good" (überragende, rhythmische Uptemponummer
mit starkem E-Gitarren-Solo), "Luv Sux" (wahrscheinlich ein echter Live-Kracher) oder das rockige, Dobro-getränkte "Loud Enough". Atmosphärische Balladen und Midtempo-Nummern, wunderbar melodisch, mit schöner Akustikgitarre unterlegt, wie "Bigger Than Dallas", sogar mal leicht alternativ-düster amgehaucht, und doch so schön, wie das Titelstück "Stand Up", oder herrlich Westcoast-orientiert mit klasse Harmoniegesang, wie bei "How Many Hearts Like Mine" und "In California", sind regelrechte Ohrwürmer. Nein, nicht nur die, sondern einfach alle Songs setzen sich mit ihren tollen Melodien schnell in den Gehörgängen fest. "I Kissed Miss Mississippi" (was für ein Schwung, was für eine eine Melodiik - traumhaft), glänzt durch seine humorvolle Art in Sachen Text und Darbietung, "Dead And Gone" ist eine etwas andere Hommage an die Countrymusik, die einen durch ihre differenzierte Betrachtungsweise, ähnlich wie bei Travis Tritt's "Country Ain’t Country" gefangen nimmt, und das abschließende "Throw-down Hoe-down" kommt als völlig abgedrehte und durchgeknallte Uptemponummer der Marke Big & Rich! Fast alle Lieder sind mit knackigen E-Gitarren-Soli des überragenden Porter Howell durchzogen. Die angenehme, klare Stimme von Paul Jefferson ähnelt zum Teil der von Lonestar-Frontmann Richie McDonald. Cool, hip, knackig, wunderbar melodisch, klar, frisch und dennoch immer "country", sich angenehm abhebend von vielen Standardwerken; Hilljack sind eine echte Belebung für Nashville! Man ist fast geneigt zu sagen, dass der, der dieses Werk nicht besitzt, ein Loch, "bigger than Dallas" in seiner
New Country-CD-Sammlung hat, um es mal in Hilljack's metaphorischer Art und Weise auszudrücken. Ach ja, da bliebe noch die Klärung des Bandnamens: Ein "Hilljack" ist ein ländlicher Gentleman, der geneigt ist, zu glauben, dass er etwas besseres darstellt, als der normale Landbewohner, im Volksmund als "Hillbilly" (Hinterwäldler) belächelt. Auch wenn die Wahl des Namens sicher einen gehörigen Schuss Selbstironie beinhaltet, ist es den vier Burschen bei einem solch genialen Album ruhig gestattet, die Nase mal kurz hoch zu halten. Wirklich phänomenal!
Das Label Crop Circle Records hat hier einen dicken Fisch an der Angel. Gebt den Jungs eine Chance, es lohnt sich! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2909
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bigger than Dallas
I kissed Miss Mississippi
Dead and gone
Not Susan
The day Katherine Gregory died

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Hillman, Chris - the other side [2005]
60 Jahre ist er mittlerweile alt, doch Chris Hillman hat nichts von seiner Klasse, und schon gar nichts von seinem musikalischen Idealismus verloren. Er ist einer der Pioniere des Countryrock und des Americana. Unvergessen sind seine Tage bei den Byrds und den Flying Burrito Brothers, sein Intermezzo mit Manassas, die wundervollen Country-Zeiten mit der Desert Rose Band, wie auch seine jüngeren Arbeiten mit Herb Pedersen. "The other side" ist sein erstes Soloalbum seit 7 Jahren. In großartiger Art und Weise vereint er den Geist des 70iger-Jahre Countryrocks und der puren Country-Traditionen mit den Roots-, Americana-, Folk-, Bluegrass- und (Alternate)Country-Elementen der Gegenwert und beglückt seine Fans mit einem herrlichen Acoustic-Album, dessen 14 Songs (4 davon sind hochinteressante Remakes früherer Klassiker, der Rest sind neue Stücke) in unwiderstehlichem, zeitlosem Glanz erstrahlen. Die Lieder stecken voller wunderbarer Melodien! Dazu erleben wir einen frischen, sehr fülligen Sound aus transparenten Acoustic-Instrumenten wie Acoustic Gitarre, Mandoline, Dobro, Banjo, Fiddle (oftmals vieles davon parallel), der völlig ohne Drums auskommt! Die Musiker, die Hillman zur Seite stehen sind selbstverständlich sein Freund Herb Pedersen, wie auch Bill Bryson am Bass (ex Desert Rose Band), Sally van Meter (Dobro), Gabe Witcher (Fiddle), Larry Park (Gitarre) und Skip Edwards (Accordion)! Gleich zu Beginn des Albums überrascht Hillman mit einer großartigen Neueinspielung des alten Byrds-Klassikers "Eight miles high" in einer Version, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Aus der einstigen "Drogenhymne" ist eine wunderbare, entspannte, folkige Acoustic-Americana-Nummer mit feiner Geigen-, Dobro- und Mandolinen-Begleitung geworden. Was für ein klasse Harmonie-Gesang! Die anderen Remakes: Der frühere Manassas-Hit (auch "Firefall" hatten es gecovert) "It doesn't matter" in einer tollen. groovigen Alternate Country-Version, sowie die beiden Desert Rose-Nummern "True love" und "Missing you"! Weitere Highlights: Die herrlich melodische, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende Acoustic Country-Nummer "Drifting", das traditionelle Mandolinen- und Banjo-driven, leicht folkige "The other side", die prächtige Gospel Country-Nummer "Heaven is my home", die mit tollem Dobro und ebenso schöner Mandoline instrumentierte, reine Country-Ballade "Touch me", der voller Gram Parsons-Flair steckende Walzer "Heavenly grace", wie auch die tolle Version des Traditionals "The water is wide" mit feinem Harmoniegesang von Jennifer Warnes! Ein wundervolles, enstpanntes Album, das man am besten an einem lauen Sommerabend auf der Veranda mit einem schönen Gläschen Wein sitzend genießt und dabei gedankenlos, den sauberen Klängen dieser reinen Akustik-Instrumente lauschend, in dem warmen Abendrot der untergehenden Sonne versinkt...

Art-Nr.: 3312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Hillman, Chris & Herb Pedersen - at edwards barn [2010]
Wunderschönes, neues Live-Album der beiden Country-/Countryrock-/Bluegrass-Veteranen, mitgeschnitten bei einem intimen, exquisiten Konzert am 7. November 2009 im "Edwards Barn" in Nipomo/California. Die Faszination und Magie der beiden Freunde ist ungebrochen. Mit der Unterstützung von Bill Bryson am Bass, Larry Park an der akustischen Gitarre und David Mansfield an der Fiddle, spielen Chris Hillman (Gesang, Mandoline) und Herb Pedersen (Akustische Gitarre, Banjo, Gesang) einen ungemein harmonischen, ruhigen, filigranen Set, dessen instrumeteller Wohlklang und gesangliche Glanzleistung in absoluter Perfektion miteinander harmonieren - und das live. Die Setlist besteht aus ein paar alten Byrds-, Flying Burrito Brothers-, und Desert Rose Band-Klassikern, aber auch aus nicht so oft gehörten Country-Standards, wie zum Beispiel "!If I could only win your love" von den Louvin Brothers oder Buck Owens' "Together again". Auch ein paar ganz rare Titel, wie zum Beispiel das über 40 Hare alte, von Chris Hillam komponierte "Have you seen her face" haben sie im Programm. Die Klangqualität ist einfach wunderbar. Akustische Bluegrass-/Americana-/Country-Musik in ihrer natürlichsten Form. Exzellent!

Zur Einstimmung auf diesen wunderschönen Live-Mitschnitt hier noch ein Original-Statement eines begeisterten Besuchers, der am 7. November 2009 bei diesem Konzert "at Edwards Barn" vor Ort dabei war:

"I was there that evening at the acoustically perfect Edward's Barn, and all involved, Chris, Herb, Bill Bryson, Larry Park, and David Mansfield were all on their usual top form that evening. There are also a couple of unreleased or hardly performed gems here too - including live versions of Have You Seen Her Face, If I Could Only Win Your Love, Together Again, Herb's Wait A Minute and my newest favorite Hillman-Steve Hill composition - The Cowboy Way. No doubt if you're a Chris Hillman and Herb Pedersen fan this recording is a must. And if you're not, you'll become one."

Die komplette Setlist:

1 Going Up Home - 3:11   
2 Love Reunited - 3:02   
3 Turn, Turn, Turn (To Everything There is a Season) - 3:33   
4 If I Could Only Win Your Love - 3:11   
5 Tu Cancion - 3:41   
6 Our Saviour's Hands - 4:23   
7 Wheels - 3:13   
8 Have You Seen Her Face - 3:09   
9 Eight Miles High - 4:38   
10 Together Again - 2:56   
11 Desert Rose - 2:43   
12 Sin City - 3:58   
13 The Cowboy Way - 3:52   
14 Wait a Minute - 5:09   
15 Heaven's Lullaby - 3:57

Art-Nr.: 7096
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Going up home
Love reunited
If I could only win your love
Eight miles high
Sin city
Wait a minute

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Hillman, Chris & Herb Pedersen - way out west [2002]
"Way out west" - welch ein wunderbarer Titel! Und welch ein wunderbares Album! California-Country - zeitlos schön! Das Sequal der beiden Veteranen californischer Countrymusic zum 1996iger "Bakersfield bound"-Album ist erneut eine Offenbarung für die Freunde klassischer und traditioneller Westcoast-Countrymusic. In diesen Liedern trifft alles zusammen: die Country/Countryrock-Elemente der frühen Flying Burrito Brothers, herrliche Bluegrass-Passagen, der legendäre Sound der Desert Rose Band, Tradition, Bakersfield-Sound, Reminiszenzen an die guten alten Dillards, und vor allen Dingen eins: excellente Musikalität! Hillman's und Pedersen's Gesang war nie besser. Was für eine Harmonie! Die Songs mit ihren herrlichen Melodien wirken trotz aller Tradition ungemein frisch und locker. Das Material ist überwiegend sehr flockig - die flotten Stücke überwiegen. Die Instrumentierung besteht aus den typischen akustischen Instrumenten, wie Akustik.Gitarre, Mandoline und auch Banjo, unter Einbeziehung von Bass, Drums, E-Gitarre, Fiddle, Steel, Akordeon usw.! Auf nahezu allen Stücken hören wir, wie schon auf dem letzten Rice, Rice, Hillman, Pedersen-Album, den alten Desert Rose Band-Spezi Jay Dee Maness an der Steelguitar! Ebenfalls aus Desert Rose-Tagen dabei: Bill Bryson am Bass. Ist ja schon fast eine Reunion! Neben zwei/drei Bluegrass-Stücken gibt es einen wunderbaren Westcoast-Countrysong nach dem nächsten. Eine Reise aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Neben 6 neuen großartigen Hillman- und 2 neuen, ebenso starken Pedersen-Kompositionen gibt es auch eine ganze Anzahl erfrischender Neueinspielungen alter Standards von z.B Roger Miller, Ray Price, den Monroe Brothers und den Louvin Brothers. Herausragend ihre neuen Versionen von "No longer a sweetheart of mine" und dem traumhaften "Save the last dance for me". "Chris and Herb return to their roots with a collection of tunes about love, heartache, and living life the hard way" heißt es auf dem Backcover. Genau so ist es! Ein Meisterstück californischer Countrymusic voller zeitlosem traditionellen Zauber. Chris und Herb in Bestform! Unwiderstehlich!

Art-Nr.: 1500
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Hinojosa, Tish - a heart wide open [2005]
Tish Hinojosa galt über ihre gesamte Karriere hinweg schon immer als Verfechterin einer von multi-kulturellen Einflüssen geprägten, dennoch klar im texanisch/mexikanischen Grenzgebiet verwurzelten, sehr anspruchsvollen Musik zwischen Country, Folk und Americana. Aufgewachsen in San Antonio, begleitet von intensiver Schulung traditioneller mexikanischer Lieder seitens ihrer Eltern, begann sie sich schon frühzeitig auch für Pop, Rock und Folk zu interessieren. Sie landete Ende der Achtziger Jahre in der Texas Musik Szene rund um Austin, und mit der Aufnahme ihres Debütwerkes "Homeland" fiel 1989 der Startschuß zu einer
großartigen Karriere mit Auftritten auf nahezu allen Erdteilen dieser Welt. Dabei gewann sie sehr schnell, kein Wunder bei ihrer Aiusstrahlung, Qualität und diesem künstlerischem Vermögen, eine große und äußerst loyale Fanschar, vor allen Dingen auch in Europa. Selbst das Ehepaar Clinton zählt zu den großen Bewunderern ihrer Kunst und bat zu Präsidentschaftszeiten sogar zu einem Auftritt ins Weiße Haus. Wer kann das schon von sich behaupten? Ihrer Linie, dem Kampf gegen das Schubladendenken, bleibt sie auch mit ihrem das Dutzend voll machenden, neuen Album "A Heart Wide Open" ohne Wenn und Aber treu. Der Opener "Never Say Never Love Again" versprüht bei einem relaxten E-Gitarrenrhythmus, schöner Percussion und Akkordeonklängen, beispielsweise ein herrlich karibisches Reggae-Flair, gepaart mit einem wunderbaren Schuß Texas-Border-Feeling. Nach der flockigen, flotten, von einem schön frischen Sound aus tollen Acoustic- und E-Gitarren geprägten Country-/Americana/-Pop-Nummer "Would You Love Me Back Again" folgt mit "Whatever Happened To Everyone Wanting To Care" ein folkiges Stück mit sozialkritischem Touch. "The Kitchen Table", eine countryinfizierte, Steelguitar betonte Ballade mit bildhaftem Text, wird graziös und passend mit sehr zarter und jugendhafter Stimme dargeboten. Bei "Blue Eyed Billy" (witzig: Die doch eher unspektakuläre deutsche Stadt Trier findet neben Weltmetropolen wie Paris und Rom Beachtung und namentliche Erwähnung im Text einer amerikanischen Singer- und Songwriterin !) und "Finding Paris" kann sich dann Akkordeon-Legende Flaco Jimenez so richtig an seinem Instrument "austoben". Das gar Kammermusik artige "The Poet The Painter" eröffnet die zweite Hälfte der CD. "Derechos De El Corazon" in ausschließlich spanischer Sprache dargeboten, lebt von einem gemütlichen Samba-Rhythmus, wobei man unweigerlich an warme Abende in südamerikanischen, urigen Bars beim genüsslichen Schlürfen von eisgekühltem Caipirosca erinnert wird. Mit "Lock And Chain" und vor allem "Shotgun Ridin’" gibt es wieder zwei herrliche "Countrysteilpässe" (vor allem letzteres mit seiner wundervollen Mandolinen- und Dobro-Begleitung ist melodischer Texas-Acoustic Country vom Allerfeinsten) für ihre Austin-Veteranen-Band, allen voran der auf dem Album überragend agierende Marvin Dykhuis (spielt so ziemlich alles, was Saiten hat), der die Scheibe auch mit produziert hat. Zwei Folksongs, einmal etwas ruhiger, der andere leicht psychedelischer Art, lassen Tish’s wunderbare, ausdrucksstarke Stimme zum Schluss noch einmal in all ihrem Glanz erscheinen. Die Botschaft von "A Heart Wide Open" bewendet sich diesmal ungefähr wie folgt: Trauer nicht den verpassten Möglichkeiten im Leben hinterher, nimm dein Herz in die Hand, öffne dich für neue Dinge und lebe einen Traum! Fazit: Tish Hinojosa ist einmal mehr, sowohl musikalisch als auch textlich, ein außerordentlich starkes, von ihren mexikanischen Roots beeinflußtes Texas Americana-Country-Folk-Album gelungen, das bei ihren Fans wieder reißenden Absatz finden dürfte. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3209
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Would you love me back again
Lock and chain
Shotgun ridin'

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Hinojosa, Tish - sign of truth [2000]
Ausgezeichnete neue CD voller schöner Countrysongs, die ihre mexikanischen Roots nie leugnen. Feine Gitarren, Akkordeon, hin und wieder mal dezente Bläser und eine wunderbare pedal steel bilden den Sound um ihre ausschließlich selbst komponierten Lieder. Bis auf 2 Strophen eines Stückes singt sie diesmal ausschließlich englisch! Gäste: David Grissom (guitar), Lloyd Maines (steel).... Sehr schön!

Art-Nr.: 1501
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Hobart, Rex & the Misery Boys - your favorite fool [2002]
Wie steht es so treffend aud dem Label der CD? "Rex Hobart and the Misery Boys - Kansas City, Missouri - Hard country"! Damit sind Herkunft und Musikrichtung klar! Doch etwas näher möchten wir schon noch auf dieses so großartige Quintett und sein hervorragendes drittes Album eingehen. Die Jungs sind ein Knüller für jeden Hardcore Honky Tonk Country-Fan! Wie spielen sie diese Musik so ursprünglich und authentisch. Wimmernde Steelguitar-Licks, twangy Telecaster- Lead-Gitarre, clevere Harlan Howard-style Lyrics und ein wundervoller "Merle meest Buck"-Gesangsstil! Rex Hobart und die Boys sind fast ständig "on the road" und zählen USA-weit mittlerweile zu den angesagtesten Pure Country-/Honky Tonk-Live-Bands. Dadurch entsteht natürlich eine Menge musikalisches Verständnis und viel "Atmosphäre", was sie wunderbar mit ins Studio transportieren konnten. Sie beeindrucken durch ein blind aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Aufgenommen haben sie "Your favorite fool" mit Unterstützung von Dwight Yoakam's Lead-Gitarrist und Produzent Pete Anderson in dessen Dog Bone Studio. Das paßt schon sehr gut, denn so weit weg von der musikalischen Intension eines Dwight Yoakam oder Buck Owens sind sie nicht. Dazu spielt der ganz hervorragende Lead-Gitarrist J.B.Morris, der in fast jedem Stück einen wirklich klasse Solo-Auftritt hat, einen ähnlichen Stil wie Pete Anderson. Knackige, rotzige, satte Country-Riffs und herzhafte Lead-Läufe mit der entsprechenden Coolness. Zudem harmoniert Morris super mit dem ebenfalls sehr dominanten und großartigen Steeler Solomon Hofer. Das kann man auch gleich nachhaltig bei dem ersten Stück des Albums, der puren, in den 50iger Jahren verwurzelten Honky Tonk-Schwarte "You've got some cheating to do" bewundern, die in der Mitte zuerst ein klasse E-Gitarren- und anschließend ein ebenso starkes Steelguitar-Solo enthält. Einfach urig! Mit großartigem Uptempo-Bakersfield-/Honky Tonk-Country in gepflgter Buck Owens-Manier geht es weiter. Das Titelstück "Your favorite fool" besticht erneut mit herrlichem Steel- und Gitarren-Wechselspiel. Zudem unterstützt Dwight Yoakam's Spezi Skip Edwards hier die Jungs mit einer feinen Akkordeon-Begleitung. Großartig auch die in bestem Yoakam-Stil präsentierte, knackige Midtempo-Nummer "Take it back", der fetzige, Rockabilly-getränkte, Uptempo-Heuler "I don't feel it anymore" mit seinen schnellen Steel- und Gitarrenläufen, die an Keizh Whitley oder Merle Haggard erinnernde Steel-getränkte, herzzerreißende Barroom-Traumballade "Promise to be honest", und die ebenso schöne, herrlich melodische Ballade "I should be gone by now". Alle Tracks sind von Hobart selbst komponiert, bis auf eine Coverversion, ein prima Remake des alten George Jones/Tammy Wynette-Klassikers "Golden ring", bei der Kelly Hogan den Gesangspart von Tammy übernommen hat. Rex Hobart und seine Misery Boys sind schon eine verdammt gute Honky Tonk Band! Pure Old School-Tradition und ursprünglicher Honky Tonk ohne jegliche Nashville-Politur in Szene gesetzt. Dieses Album "hits you like a double shot of whiskey" heißt es in einer US-Kritik. Jawohl! Musik, die in jeden Cowboy-Saloon gehört, in jede Country-Jukebox...

Art-Nr.: 1770
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You've got some cheating to do
Take it back (before you mean it)
I don't feel it anymore
I should be gone by now

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Hobbs, Becky - songs from the road of life [2004]
"Oklahoma cowgirl" Becky Hobbs ist wieder da! Die auch in Europa äußerst beliebte "piano-pounding, whiskey-voiced" Honky Tonk-Sängerin, deren größter Hit "Jones on the jukebox" sicher noch zahlreichen Countryfreunden in den Ohren liegt, erfreut ihre vielen Fans auf dem sehr persönlichen, neuen Album "Songs from the road of life" einmal mehr mit 12 neuen Songs der ihr typischen, lupenreinen, viel Power versprühenden, traditionellen Honky Tonk-Roadhouse-Countrymusic, mit der sie sich auch in der Nashville-Szene einen so großen Namen machte. Ihre Songs wurden in der Vergangenheit (sie ist ja auch eine sehr talentierte, anerkannte Songwriterin) von vielen Music City-Größen, wie z. B. Conway Twitty, George Jones, Glen Campbell, Emmylou Harris, Janie Fricke, Ken Mellons, Lacy J. Dalton, John Anderson, usw..., aufgenommen. Unvergessen auch der Alabama-Klassiker "Angels among us", den sie ebenfalls mitkomponierte. "Beckaroo", wie sie liebevoll von ihren Freunden und Fans genannt wird, hat sich nie von modernen Strömungen leiten lassen, sondern blieb immer den ursprünglichen Country-Traditionen treu. So ist das auch auf ihrem neuen Album! Klassische Countrymusic mit viel Energie (auf der Bühne erlebt man sie als regelrechten "Wirbelwind", die bei ihren Piano-Einlagen gern schon mal ein "wildes" Jerry Lee Lewis-like Solo hinlegt) durch und durch! Aber auch die ein oder andere Ballade fehlt nicht! Los geht es jedoch standesgemäß mit dem fetzigen Piano-driven Roadhouse Honky Tonker "Woman gettin' older", der so manchen müden Cowboy und Trucker wieder auf Trab bringen dürfte - feine E-Gitarren mit anschließendem, dynamischem "Piano-Geklimper" inklusive! Danach hören wir, wie es der Titel "Another man in black" schon vermuten läßt, eine prima Hommage an den großen Johnny Cash, locker, traditionell, mit schöner Steelguitar und den typischen Cash-like Riffs ausgestattet. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die romantische Ballade "Time stands still", das melodische, viel Frohsinn versprühende "No more war" (übrigens auch als Single ausgekoppelt), das mit einem flockigen Rhythmus versehene, mit feinem Akkordeon aufgepeppte, schöne "Vienna", der astreine, pure, klassische Honky Tonker "What are you doin' in my dreams" mit seinen gelungenen Fiddle- und Gitarren-Passagen, sowie die beiden powernden Honky Tonk-Countryrocker "Girls night in" und "Kiss my ashes"! Hardcore traditional Honky Tonk Countrymusic mit Herz - Becky Hobbs bleibt ihren Roots auch anno 2004 treu! Erwähnt sei hier auch das sehr gelungene, 16-seitige Booklet mit vielen schönen Fotos und allen Songtexten!

Art-Nr.: 3032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Woman gettin' older
Another man in black
No more war
What are you doin' in my dreams
Kiss my ashes

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Hoge, Will - anchors [2017]
Der exzellente Singer-Songwriter aus Nashville kommt mit einem erneut wunderbaren Album und zieht seine eingeschlagene Linie herausragender Roots-/Americana-Musik mit einem Schuß Country, Countryrock und Heartlanf-Feeling kosequent durch. Es ist abermals eine Wonne, seinen fantastischen Songs zuzuhören.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:
Recorded with an all-star band comprised of drummer Jerry Roe (Emmylou Harris & Rodney Crowell, Darius Rucker), bassist Dominic Davis (Jack White, Wanda Jackson), and guitarists Brad Rice (Son Volt, Ryan Adams) and Thom Donovan (Lapush, Ruby Amanfu), the album is a prime showcase for Hoge s searing, gritty vocals, as well as his remarkable gift for crafting complex characters with real emotional depth and plainspoken profundity. Over the course of eleven tracks, Hoge weaves elements of vintage country, literate folk, and heartland rock into a passionate, genre-busting masterpiece, one that offers an unflinching portrait of the messy challenges of adulthood and the ways in which we preserve (or don't) through hard times.

Aus dem Review von Daniel Daus (www.sounds-of-south.de):
Mittlerweile hat der in Nashville ansässige, einstige Wegbegleiter von Dan Baird mit „Anchors“ sein 10. Studiowerk am Start. Erneut ist ihm ein Meisterwerk in Sachen Country-, Roots-, Americana- bzw. Singer/Songwriter-Stoff gelungen. Will setzt damit den Reigen seiner ausnahmslos guten Alben konsequent fort.
Musikalisch umgeben hat sich Hoge diesmal mit Leuten wie u. a. Drummer Jerry Roe (Emmylou Harris & Rodney Crowell, Darius Rucker), Bassist Dominic Davis (Jack White, Wanda Jackson) sowie den Gitarristen Brad Rice (Son Volt, Ryan Adams) und Thom Donovan (Lapush, Ruby Amanfu), als auch mit Sheryl Crow, die beim medial wohl verheißungsvollsten Anwärter dieser Scheibe, dem wunderbaren „Little Bit Of Rust“ Harmoniegesänge beisteuert. Großartig hier auch die Fiddle-/E-Slide-Gitarren-Solo-Kombination und die schön klirrende Mandoline.
Vom Heartland-umschwingten Opener „The Reckoning“ bis zum finalen, in Tom Petty-Manier gezeichneten „Young As We Will Ever Be“ fasziniert der Basketball-Fan mit seinen unaufgeregt klingenden und doch so fesselnd wie nuanciert arrangierten Songkompositionen ohne eine kleinste Schwachstelle zu offenbaren.
„The Grande Charade“, „Through Missing You“ (Slide-Solo) und das Titelstück bedienen das Gemüt von Melancholikern, das überaus atmosphärische „Cold Night In Santa Fe“ erinnert mich ein wenig an Blackberry Smokes „The Whippoorwill“. Beim rockigsten Track der CD „(This Ain’t) An Original Sin“ (Uptempo, starkes E-Solo, Ohohoh-Gesänge) dürften Will die alten Tage seines Tourens mit Dan Baird vermutlich den Anstoß gegeben haben.
Die flockigen, eingängigen Stücke wie „Baby’s Eyes“, das Steel-getränkte, herrlich countryeske „Angels Wings“ und das an die Hoch-Zeiten von Bob Seger erinnernde „17“ (mit überraschenden Bläser-Einsätzen) könnten wieder als Vorlagen zur Adaption durch andere Bands dienen, wie es schon mal die Eli Young Band mit „Even If It Breaks Your Heart“ erfolgreich praktiziert hatte und prompt einen Nr. 1-Hit einfuhr.
Fazit: Mit seinem exzellenten neuen Longplayer „Anchors“ hat Will Hoge erneut bewiesen, dass an seinem Name kein Weg vorbeiführt, wenn es gilt, das Who-Is-Who der zeitgenössischen amerikanischen Singer/Songwriter-Szene zu benennen. Dieses Werk bietet ein weiteres Mal Leuten Zuflucht, die in der beschriebenen Musik ihr Passion erfüllt sehen! Eigentlich auch prädestiniert dafür, hier mit ganzer Band live vorgestellt zu werden. Wieder mal eine Hogesche Glanzleistung!

Das komplette Tracklisting:

1. The Reckoning - 3:42
2. This Grand Charade - 3:43
3. Little Bit of Rust - 3:47
4. Cold Night in Santa Fe - 3:22
5. Baby's Eyes - 2:29
6. (This Ain't) An Original Sin - 3:19
7. Through Missing You - 3:16
8. Anchors - 3:55
9. Angels Wings - 4:00
10. 17 - 4:04
11. Young as We Will Ever Be - 3:05

Art-Nr.: 9500
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The reckoning
Little bit of rust
Baby's eyes
(This ain't) An original sin
Through missing you
Anchors
Angels wings
Young as we will ever be

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Hoge, Will - carousel [2001]
Sänger, Gitarrist und Songwriter Will Hoge liefert ein absolut großartiges Album feinster, knackiger, knalliger, straighter Rock-/Gitarrenrockmusik, mit rootsigem Touch, voller Seele und mit herrlichem Gitarrendrive ab. Kein Wunder, denn den Part für die Lead-Gitarre auf "Carousel" hat der alte "Georgia Satellites"-Haudegen Dan Baird übernommen. Er hat nichts verlernt und erfreut uns auf dieser Scheibe erneut mit seinen typischen, simplen "Satellites"-Riffs, die immer noch den alten Charme und die alte Power und Energie auf den Zuhörer übertragen. Das rockt einfach wunderbar! Dazu hat Hoge eine dreckig, rotzige Stimme, die Songs sind Spitzenklasse und die Rhythmus-Sektion versteht ihr Handwerk ebenfalls perfekt. Irgendwie verarbeitet Hoge die Einflüsse und Traditionen von so verschiedenen Leuten wie Tom Petty, Chuck Prophet, Springsteen, Graham Parker, Dylan, den Replacements, den Georgia Satellites und Van Morrison zu einem eigenen Sound. Das gelingt ausgezeichnet!
Man ist fast stetig geneigt mitzuwippen. Geht gut in die Beine! Die CD macht Spaß und Laune! Rockig, erdig, intensiv, direkt - Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. She Don't Care - 3:25
2. Let Me Be Lonely - 1:58
3. Ms. Williams - 3:12
4. Your Fool - 2:55
5. Heartbreak Avenue - 4:09
6. Rock and Roll Star - 3:40
7. Wish - 3:46
8. Sweet Magdeline - 3:54
9. (Pretty Sure) I'm Over You - 2:19
10. Carousel - 3:39

Art-Nr.: 1184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She don't care
Your fool

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Hoge, Will - never give in [2013]
Will Hoge erneut in bestechender Form! Der in Nashville beheimatete Singer/Songwriter scheint sich in kreativer Hinsicht auf einem absoluten Höhenflug zu befinden. Verweilte er noch vor nicht allzu langer Zeit mit seiner EP "Modern American Protest Music" mit eigens konzipierten Protestsongs auf den Spuren von einem seiner großen Vorbilder, Bob Dylan, holt er jetzt mit seinem neuen, fantastischen Album "Never Give In" zu einem weiteren ganz großen Wurf aus. Der Titel, wie auch das damit verbundene Titelstück (tolle Melodie, klasse Gitarrenarbeit inkl. würzigem Slide/ E-Solo), stehen auch so ein bisschen für Hoges Stehauf-Mentalität (er hat ja schon so einiges in Sachen Band-/Labelwechsel bis hin zu seinem furchtbaren Unfall, bei dem er schwer verletzt nur hauchdünn am Tod vorbeigeschrammt ist, mitgemacht), ein Mann der nie auf-/nachgegeben hat und sich heute musikalisch stärker denn je präsentiert. "It encompasses a lot of things. The song is really based on a relationship between a man and a woman that has weathered hard times and fought to grow. There's some truth in that with my wife which I really appreciate. On a larger note, it's about the mentality of this whole organization. The roller coaster ride I've been through musically, emotionally, professionally, and physically with labels and without labels changing bands and managers, we're here. We started our own label and we're having more success than ever. That's all due to the fact we've never stopped and we never give in." so Will selbst in einem Interview zum zentralen Thema/Lied seines neuen Werkes. Und In der Tat, läuft es für Hoge in letzter Zeit wie am "Schnürchen". Hatte vor geraumer Zeit die Eli Young Band mit dem von ihm gecoverten "Even If It Breaks Your Heart" einen Nr. 1-Hit erzielt (auch das hier enthaltene, herrlich melodische "Goodbye Ain’t Always Gone" wäre wieder wie für sie prädestiniert), so dürfte Will auch mit der abschließenden starken, voller Pathos steckenden Americana-/Countryhymne "Strong" (wie der Titel es schon andeutet), der als Begleitmusik für die Chevrolet Silverado Truck-Werbung ausgewählt wurde, weitere enorme nationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch der Rest der Scheibe bietet typischen Hoge-Stoff (variabel, sehr melodisch, zwischen Country- und knackigem, zuweilen zünftigem, erdigem Roots-/Americana-Rock pendelnd, garniert mit einigen kraftvollen Heartland-RockEinlagen, in allen Tempi, mit intelligenten, immer ein wenig nach innen gekehrten Texten) auf absolutem Spitzenniveau. Selbstredend, dass hier natürlich auch Topmusiker wie Kenny Greenberg, Tom Bukovac (beide wieder mit exzellenter Saitenarbeit), Tony Harrell, Adam Beard, Nick Buda, John Deaderick, und einige starke Backsinger wie die wunderbare Ashley Monroe, Jon Randall, Jessi Alexander, Maureen Murphy, oder Harmonie Reddick zur Einspielung mit von der Partie waren. Die beiden letztgenannten Sängerinnen liefern beispielsweise furiose Backs beim flotten Opener, dem knackigen, zündenden, schön angerauten Rootsrocker "A Different Man". Der Silberling enthält natürlich auch wieder viele Querverweise zu musikalischen Größen, deren Glanz aber im Vergleich mit Will mittlerweile fast schon zu verblassen droht. Das bereits erwähnte Titelstück mit seinem frappierenden "Into The Great Wide Open"-Flair, erinnert unweigerlich an Tom Pettys Parade-Zeiten, die grandios bluesig/dezent gospelig gesungene Ballade "This Time Around" lässt sogar fast einen Otis Redding wieder aufleben. Ein Hammersong! Das schön gewählte Wortspiel bei dem famosen "Home Is Where The Heart Breaks" ist der Aufhänger für ein herrlich rockendes Stück in der Tradition von Bob Seger (hat ein wenig was von "Rock’n‘ Roll Never Forgets"), "Pale September" macht John Mellencamp alle Ehre und das ebenfalls straight rockende "Bad Old Days" beinhaltet einige Reminiszenzen in die Zeit, als Will noch mit seinem alten Kumpel Dan Baird musizierte (durchaus auch Georgia Satellites-tauglich). Kurz vor Ende begibt sich Hoge in seiner eigenwilligen Art mit dem schön erzählten "Damn Spotlight (Julias Song)" samt eines Hauchs von "The Boxer" sogar in Simon & Garfunkel-ähnliche Gefilde (allerdings gänzlich ohne deren Schmachtfaktor), bevor der bereits oben angeführte Track "Strong" (als Bonustrack) den glänzenden Abschluss eines immens starken Longplayers abgibt. " I never really saw a dividing line between rock and country" teilte Hoge kürzlich in einem Statement mit, und genaus das präsentiert er hier eindrucksvoll. Es gibt keine Trennung zwischen Rock und Country, sondern eine geradezu untrennbare Verbindung in seiner wunderbaren Musik. In einem U.S.-Review heisst es dazu treffend: Hoges music is a compelling mix of classic rock riffs, a Springsteen-styled way with charismatic storytelling and some rowdy roadhouse country twang". Perfekt ausgedrückt, zusätzlich zu erwähnen sind eben nur noch diese hinreissenden Melodien. Will Hoge präsentiert sich mit "Never Give In" abermals in absolut blendender (auch stimmlich) Verfassung. Er zählt mittlerweile zu den wohl maßgebendsten Singer/Songwritern des Country-/Americana-/Rootsrock-Genres der Neuzeit. Die starken Texte zu seinen Tracks sind natürlich im eingesteckten Booklet des DigiPaks nachzulesen. Was für ein Pracht-Album! Wir werden nicht nachgeben, diesen begabten Songwriter/Musiker zu lieben und anzupreisen! Er hat es definitiv verdient! Einfach klasse dieser Mann! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. A Different Man - 3:15
2. Goodbye Ain't Always Gone - 3:12
3. Never Give In - 3:00
4. This Time Around - 3:41
5. Still Got You On My Mind - 3:08
6. Home is Where the Heart Breaks - 3:24
7. Daddy Was a Gambling Man - 2:57
8. Pale September - 3:31
9. Bad Old Days - 3:18
10. Damn Spotlight (Julia's Song) - 3:16
11. Strong - 3:24

Art-Nr.: 8353
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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A different man
Never give in
Still got you on my mind
Home is where the heart breaks
Pale September
Bad old days
Strong

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Hoge, Will - number seven [2011]
Der Singer/Songwriter aus Nashville mit einem meisterhaften, neuen Album. Will Hoge, der ja bei den Aufnahmen zu seinem letzten Werk "The Wreckage" nochmal so gerade "dem Tod von der Schüppe gesprungen" war (er wurde auf seinem Roller von einem Van angefahren und schwer verletzt) ist mittlerweile gesundheitlich wieder voll genesen und steht auch musikalisch "voll im Saft". Mit seinem schlicht "Numer Seven" betitelten, neuen Longplayer präsentiert er sich in blendender Verfassung, ja, man kann fast behaupten, auf dem Höhepunkt seiner musikalischen Schaffensphase. Erneut versteht er es wie kaum ein anderer Musiker der heutigen Zeit, unbequeme Wahrheiten in seine anspruchsvollen Texte einzubringen und mit der dazu passenden Musik stilvoll in Einklang zu bringen. Fast eine Art Bob Dylan der Neuzeit, nur mit einer anderen Stimme und seinen wunderbar melodischen Americana-Songs. Das Album beginnt in der Tradition seiner letzten Werke. "Fools Gonna Fly", ein Stück, in dem er dem guten Lyriker Shakespeare den Sinn für die Realität recht humorvoll abspricht, kommt in einer gediegenen Mischung aus Tom Petty- und Bob Seger-Einflüssen daher, wobei Hoge die beiden in kreativer Hinsicht längst ein- bzw. überholt hat. Klasse hier die Mundharmonika-, Slidegitarrenkombination (Hoge/Pat Buchanan) im Soloteil. "Too Old To Die Young" wurde mit dem dem Titel entsprechenden Elan kraftvoll umgesetzt. Klasse hier die surrenden Slidegitarren. Am stärksten erscheint Hoge auf diesem Longplayer, wenn er seinem Zorn über das heutige Amerika in Songs wie "Goddam California" (toller Steelguitar-getränkter Alternate Country, herrlich wie er im Refrain "...Goddam California, oh I miss my Tennessee..." förmlich herausfleht), "American Dream" (schonungslose Abrechnung mit den Zuständen seines Landes, dazu passend eine wunderbar traurig gespielte Steelgitarre) oder "The Illegal Line" (die Geschichte eines illegalen Einwanderes im Grenzgebiet Mexiko/Texas wird plakativ aufgearbeitet, stark hier die eine gewisse Dramatik einbringenden psychedlischen E-Gitarrenparts im Stile von Neil Young's Crazy Horse) seinen freien Lauf lässt. Grandios "Silver Chain" : Hier grummelt Hoge zunächst akustisch begleitet in grimmiger Dylan-Erzähl-Manier, schreit dann seine Gefühle in einem kräftigen Refrain regelrecht heraus (tolle E-Gitarrenarbeit von Kenny Vaughan). Roots Rock in Perfektion! Für die fröhlicheren Momente des Albums sorgen komischerweise Songs wie "Gone" oder "Nothing To Lose", obwohl sie thematisch (es geht um das Ende von Beziehungen) ebenfalls nicht gerade auf Frohsinn gepolt sind. Mit "No Man’s Land" haut Hoge dann sogar einen echten Mitgröl-Country-Gassenhauer raus, der am Ende passend mit ausgelassenen "Crowd"-Gesängen begleitet wird. Zum Schluss gibt es dann nochmals zwei Tracks zum "Zungeschnalzen". Zunächst die herrlich einfühlsame, pianounterlegte Ballade "Trying To Be A Man", die von Gastmusiker Vince Gill immer wieder mit filligraner Akustikgitarre ergänzt wird. Und ganz am Ende die voller Otis Redding-Flair befindliche, bluesig-soulige Nummer "When I Get My Wings" (zugleich auch erste Single). Toll hier die Bläsereinsätze in bester Memphis-Tradition und ein unwiederstehliches E-Gitarren-Solo von Kenny Greenberg, einem der Star-Gitarristen der Nashville-Szene. Musikalisch assistieren Hoge auf dieser von ihm selbst produzierten Scheibe seine Tourmusiker Adam Beard, Sigdur Birkis und Adam Ollendorf, aber auch Wegefährten früherer Tage wie Devin Mallone oder Ken Coomer und eine ganze Reihe von edlen Gitarristen wie die bereits genannten Pat Buchanan, Kenny Vaughan, Vince Gill, Kenny Greenberg, sowie Tom Bukovac oder der exzellente Keith Gatis. Dazu kommt ein wunderbar geschmackvoll schlicht in Rot, Weiß und Schwarz gestaltetes Digipack, dessen eingestecktes Booklett alle (lesenswerten) Texte beeinhaltet. Will Hoge's "Number Seven" ist somit erneut ein absoluter Garant für allerfeinsten Roots-/Heartland-/Alternate Country-/Americana-Rock geworden, zuweilen mit einem Hauch von Southern-Feeling! Bestnote dafür von uns! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fool’s Gonna Fly (3.17)
2. Too Old To Die Young (2.57
3. Goddam California (3.18)
4. American Dream (4.18)
5. Gone (3.02)
6. The Illegal Line (3.55)
7. Silver Chain (3.09)
8. Nothing To Lose (2.32)
9. No Man’S Land (3.09)
10. Trying To Be a Man (3.59)
11. When I Get My Wings (3.47)

Art-Nr.: 7561
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fool's gonna fly
Too old to die young
Goddam California
The illegal line
Silver chain
No man's land

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Hoge, Will - small town dreams [2015]
Neues Werk von Will Hoge! Baumstarker Roots-/Americana-Rock mit einem Schuß Country-, Heartland- und Southern-Feeling. Dieser Mann gibt einfach weiter Gas! Auch bei seinem mittlerweile 9. Studiowerk ''Smal Town Dreams'' (seinem zweiten bei Thirty Tigers Records) hält der Songwriter aus Nashville das fast schon beängstigend hohe Niveau seiner Voralben. Ja, man hat den Eindruck, dass die Ideen, seit seinem schweren Unfall, den er vor Jahren im Vorfeld zu den Aufnahmen von ''The Wreckage'' erlitten hatte und nur knapp dem Tode von der Schippe gesprungen war, nur so weiter aus ihm heraussprudeln. Produziert hat diesmal der Musiker, Songwriter und Produzent Marshall Altman (Eric Paslay, Frankie Ballard, Marc Broussard, Amy Grant), der in allen relevanten Bereichen ebenfalls stark mitmischt und ein tolles Team mit Hoge und den Restmusikern bildet. Den Einstieg wählte Will diesmal mit einer typischen Kleinstadt-Hommage. Der Song kommt im flockigen Stil der einstigen Tom Petty-''Into The Great Wide Open''-Zeit, durch die hervorragenden Nashville-Musiker (wie u. a. Tom Bukovac, Rob McNelly, Shannon Forrest, Jeff Roach, Tony Lucino) aber in ein zeitgemäßes Soundgefüge gebracht. Hitverdächtig! Mit ''They Don't Make 'Em Like They Used To'' folgt eine am Ende immense Intensität aufnehmende Powerballade. Jeff Roach leistet hier an den Tasten (Piano, Electric Piano, Orgel) Prachtarbeit und entwickelt sich im Verlauf neben Hoge zu heimlichen Star der CD. So ganz sind die zur Zeit in Nashville angesagten poppigen 'Oh-oh-oh'- Harmonie-Gesänge auch an Will nicht vorübergegangen. Das rhythmische und sehr leicht ins Ohr fließende, absolut radiotaugliche "Better Than You'! (klirrende Mandolinenklänge von Jason Mowery), bleibt in der Hinsicht aber die einzige Ausnahme. Mit ''Little Bitty Dreams'' liefert der sich im Booklet mit neuem frischen Kurzhaarschnitt präsentierende Künstler eine schöne, entspannte atmosphärisch Roots-Ballade (relaxtes E-Gitarren-Solo von Rob McNelly). Die Frage 'Outlaw oder Rockstar' ist die beherrschende Thematik von ''Guitar Or A Gun''. Ein toller fast dramatisch anmutender, genauso fetziger wie melodischer Rootsrocker mit dezentem Outlaw-Flair und starken E-Gitarren. Hoge hat sich Gott sei Dank zu unser aller Freude für die erste Option entschiedenen. Die aktuelle Single, das großartige ''Middle Of America'', typisch amerikanisch mit patriotischem Flair durchzogen (Will macht das aber in Maßen), verläuft in der Tradition großer US-Songwriter vom Kaliber Bruce Springsteen oder Bob Seger & Co. Ein toller Stimmungsmacher für seine Konzerte. Schöne Harmoniegesänge übrigens von Jessi Alexander, die das Lied mit kreiert hat. Mit '"All I Want Is You Tonight'' und dem sensationellen ''Just Up The Road'' liefert der Musiker aus Nashville zwei fantastische, kraftvolle Balladen ab, vollgepackt mit kleinen instrumentellen Delikatessen (u. a. herrliches E-Piano von Roach, wunderbarer Gastauftritt bei Zweitgenanntem durch Vince Gill mit Harmoniegesang und erstklassigem E-Gitarren-Gitarren-Solo). Bei ''Desperate Times'' schien Will der alten Zeiten mit Kumpel Dan Baird zu gedenken. Ein launiger Southern Rocker in bester Georgia Satellites-Manier und Billy Powell-Gedächtnis-Honky Tonk-Pianogeklimper durch den erneut furios aufspielenden Jeff Roach. Der Song geht durch Mark und Bein! Das wieder sehr cool und relaxte ''The Next Thing I Needed“ dient zum Durchatmen. Klasse hier die eingeflochtenen Slidefills von McNelly. Den krönenden Abschluss bildet ''Til I Do It Again'', ein kochender, abgehender Rootsrocker mit einer dezent unterschwelligen CCR-Note. Hoge mitsamt seiner Musikerschar gibt nochmal richtig Gas. Ein super Finale eines super Albums! Will Hoge beweist mit seinem 9. Longplayer ''Small Town Dreams“, dass sein Name in in vorderster Reihe stehen muss, wenn um die wichtigsten US-Songwriter/Musiker in Sachen zeitgenössischer Roots-/(Country-)Rock-/Americana-Musik debattiert wird. Schöne zum Thema des Titels passende DigiPak-Gestaltung mit integriertem Steckbooklet mit allen lohnenswert zu verfolgenden Texten. Einfach große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Growing up Around Here - 3.48
2. They Don't Make ' Em Like They Used To - 4.02
3. Better Than You - 3.29
4. Little Bitty Dreams - 4.20
5. Guitar or a Gun - 4.00
6. Middle of America - 3.21
7. All I Want Is Us Tonight - 2.53
8. Just up the Road - 3.57
9. Desperate Times - 3.33
10. The Last Thing I Need - 3.47
11. Til I Do It Again - 3.24

Art-Nr.: 8827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Growing up around here
They don't meke 'em like they used to
Little bitty dreams
Guitar or a gun
Middle of America
Just up the road
Til I do it again

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Hoge, Will - the wreckage [2009]
Baumstarkes, neues Album von Will Hoge! Roots-/Heartland-/Americana-Rock "with a southern croon" vom Allerfeinsten! Der in Nashville lebende, amerikanische Songwriter hatte ja bereits mit dem Vorgängerwerk "Draw The Curtains", wie auch mit seinen übrigen Veröffentlichungen schon ganz exzellente Kost serviert und ist von uns und den Kritikerscharen zurecht mit Lobeshymnen überschüttet worden. Also beste Vorraussetzungen, um sich mit einem weiteren Silberling in der ganz oberen Riege seiner amerikanischen Kollegen zu etablieren. Doch leider sollte zunächst ein persönlicher Schicksalsschlag Hoge übel mitspielen. Während der Aufnahmen zu seinem neuen Album fuhr Hoge nach getaner Arbeit abends mit seinem Roller nach Hause und wurde von einem Van, der seine Bahn kreuzte, "volle Kanne" erfasst. Schwer blutend, mit mehreren Knochenbrüchen und zeitweise erblindet musste sich Hoge einem mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt unterziehen. Die Rehamaßnahmen dauern bis zum heutigen Tage an. Damit hatte es sich mit "The Wreckage" (der Titel entstand in Anlehnung an seinen Unfall) erst einmal erledigt. Die Arbeiten waren zu diesem Zeitpunkt gerade zur Hälfte abgeschlossen. Dieses Ereignes bescherte Hoge, laut eigener Aussage, eine vllkommen veränderte Lebenseinstellung. Es setzte ein regelrechter Lernprozess ein. Für ihn, der eigentlich in achtzehn Jahren keinen Tag ohne Musik verbracht hatte, lag jetzt der Fokus komplett auf der persönlichen Genesung und dem Wohlbefinden seiner Familie. Acht Monate nach dem Unfall jedoch ging es dann, mental gestärkt, endlich zurück ins Studio, um das begonnene Werk zu vollenden. Und es ist ein absoluter Knaller geworden. Im Vergleich zum erfolgreichen Vorgänger wurde zwar personell nur marginal geändert (Ken Croomer und Charlie Brosco, die auch das kürzlich erschienene, klasse Album der Southern Rocker SwamDaWamp produzierten, sassen erneut an den Reglern; die meisten Musiker, wie u.a. Pat Buchanan, Ban Baird, Ken Croomer, Tim Marks, sind abermals mit von der Partie), das Ergebnis aber gestaltet sich noch einen Tick stärker als zuletzt und dank Hoge's, aus besagten Gründen sehr emotionaler Hingabe, um ein Vielfaches intensiver. Das ist schon eine Pracht-Leistung, die er hier abliefert. Tolles Songmaterial, mit saftigen, Gitarren-orientierten Arrangements, zumeist voller Kraft und mit gutem Drive, unterbrochen von der ein oder anderen Ballade, alles ungemein melodisch. Das Album startet mit dem flockig, aber knackig instrumentierten "Hard To Love", ein Stück in bester Bob Seger-Tradition im gehobenen Midtempo, mit einer klasse Pianountermalung, toller Melodieführung und einem starken Bariton-E-Gitarren-Solo. Weiter geht es in deftiger John Mellencamp-Manier mit dem schroffen, geradlinigen, einen tollen Drive aufbauenden, gnadenlos starken Roots-Rocker "Long Gone" (fettes Drumming, kreischiges E-Gitarren-Solo), der einmal mehr die ungeheure Vielseitigkeit Hoge's beweist. Hier geht's richtig zur Sache! Im Titelsong "The Wreckage" entladen sich dann alle erlebten Geschehnisse auf beeindruckende Weise, ohne dabei textlich auf das Vorgefallene einzugehen. Selten hat man Hoge so intensiv, introvertiert, emotional und doch voller kühler Melancholie singen gehört (ein wenig an Radney Foster und Kevn Kinney erinnernd), wie bei diesem Track. Eine dumpfe Akustikgitarre, ein dezentes Piano und eine kalt hallende Steelgitarre erzeugen eine ganz besondere, regelrecht mitfühlende Atmosphäre. Das ist große und bewegend performte Musik. Mit "Favorite Waste Of Time", "Even If It Brakes Your Heart" (mit dezentem Petty'schen "Into The Great Wide Open"-Flair) und "Highway Wings" bewegt sich Will in luftig instrumentierten, genauso knackigen, wie melodischen, rootsigen Mellencamp-/Chris Knight-Gefilden. Das atmosphärische "What Could I Do" steckt wieder voller eigenwilliger Melancholie, die von Jen Gunderman beigesteuerten Mellotron-Töne erzeugen Gänsehaut. Zusammen mit der bezaubernden Ashley Monroe (singt im Stile einer jungen Dolly Parton) präsentiert Hoge im Duett bei der wundervollen Ballade "Goodnight / Goodbye" entspannte, sehr melodische, großartige (Alternate)Countrymusic. Sein alter Weggefährte Dan Baird zupft hier die High String Guitar. Diese etwas besinnlichere Phase wird dann mittels "Just Like Me", einem forschen Rootsrocker an der Schnittstelle zwischen Neil Young und John Mellencamp, wieder abgelöst. Klasse hier das psychedelisch angehauchte, raue E-Gitarren-Solo von Pat Buchanan. Nach dem entspannten, wunderschönen "Where Do We Go From Now", kommt das wieder voller Atmosphäre steckende, balladeske "Too Late Too Soon", eindrucksvoll mit Gitarren (Southern Rock-kompatibles E-Gitarren-Solo), dumpfen Cello- und Bläsertönen in Szene gesetzt, sogar mit ein wenig Black Crowes-Flair rüber. Ein hervorragendes Album-Finale! Eigentlich ist Will Hoge's neues Werk angesichts der Vorgeschichte als reinstes Wunder zu bezeichnen. Woher dieser Musiker, der scheinbar wirklich am Rande des Ablebens taumelte, innerhalb so kurzer Zeit wieder die Kraft und Ideen zu solch einem starken Album schöpfte, verdient höchste Anerkennung und uneingeschränkten Respekt. Will Hoge hat sich mit diesem Werk endgültig in die Regionen der hier beschriebenen Bezugsgrößen katapultiert. Dieser Singer/Songwriter kann dem Vergleich mit den Mellencamps, Pettys Chris nights, Bob Segers, Dan Baidrs & Co. locker standhalten. Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und wünschen Will Hoge, auch wenn es sich im Fall von "The Wreckage" (das Wrack) schon fast makaber anhört, für seine zukünftige Entwicklung musikalisch weiterhin "Hals- und Beinbruch". Aber es wird schwer, dieses Werk zu toppen. Die Messlatte liegt verdammt hoch. Exzellenter Rootsrock-/Heartland-Rock-/rockin' Americana-Stoff (roadside Americana with the glory of Rock'n Roll", wie es ein U.S.-Kritiker nennt) zum Genießen, aufgemacht im feinen Digipack inkl. eingelegtem Faltblatt mit allen Texten und Infos! Brillant! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hard to Love - 3:23   
2 Long Gone - 2:51   
3 The Wreckage - 3:33   
4 Favorite Waste of Time - 3:11   
5 Even If It Breaks Your Heart - 3:43   
6 What Could I Do - 4:28   
7 Goodnight/Goodbye - 4:24   
8 Just Like Me - 3:28   
9 Highway Wings - 3:24   
10 Where Do We Go from Down - 3:45   
11 Too Late Too Soon - 4:03

Art-Nr.: 6567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to love
Long gone
Favorite waste of time
Even if it breaks your heart
Goodnight / goodbye
Just like me

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Hogjaw - if it ain't broke... [2013]
Was für ein Mörder-Ritt! Arizona's Vorzeige Southern Rock-Band Hogjaw mit einem "blast" von einem Album! Hart, immer nach vorn, ohne Kompromisse - die Truppe weicht keinen Milimeter von ihren eingeschlagenen Southern Rock-Pfaden ab und darf sich auch für Album Nr. 4 der grenzenlosen Begeisterung der Southern Rock-Gemeinde sicher sein. Produktion, Sound, Songmaterial und Spielfreude der Band werden immer besser. Die Band spielt wie aus einem Guß! Die furios aufspielende Rhytmussektion (allein Drummer Kwall trommelt sich die Seele aus dem Leib...) peitscht die Gitarristen gnadenlos nach vorn. Die ihrerseits entladen ihre Power in geradezu entfesselten Saitenattacken. Was Kreg Self und Jonboat Jones mit ihren "Äxten" hier veranstalten, ist Gitarrendrive pur! Gleich im fulmianten Opener "One more little one", einem Southern Vollgas-Boogie der absoluten Extraklasse, gibt es keine Gefangenen. Das ist Drive ohne Ende! Die "Gitarreros" spielen auf, als gäbe es kein Morgen. Und so geht das in fast jedem Song. Diese Burschen kann man wirklich als eine "guitar army" bezeichnen. Leute, macht das Laune! Obwohl die Truppe pausenlos aufs Gaspedal drückt (eine Ballade sucht man vergebens), stecken die Songs voller großartiger Strukturen und bleiben erstklassig hängen. Hogjaw verwalten das Erbe Molly Hatchet's wie kaum eine andere Band. Die heutigen Hatchet wären froh, wenn sie so spielen könnten, doch die sind Lichtjahre von der Dynamik, Explosivität und Frische Hogjaws entfernt. Aber auch Spuren von Lynyrd Skynyrd, härteren The Outlaws und Konsorten sind allgegenwärtig. Hogjaw sind nichts anderes als grandioser "Hard Guitar Southern Rock'n Roll" pur! Was für ein Fest!

Das komplette Tracklisting!

1. One More Little One (4.53)
2. Built My Prize (5.04)
3. Am I Wrong? (5.22)
4. Shiny Brass (6.00)
5. Cold Dead Fingers (4.45)
6. The Wolf - Part I (4.49)
7. The Wolf - Part II (5.40)
8. Devil's Eyes (4.23)
9. '83 (4.29)
10. Beer Guzzlin' Merican (4.15)

Art-Nr.: 8217
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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One more little one
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Am I wrong?
Shiny brass
Cold dead fingers
The wolf - part I
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