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Yearwood, Trisha - real live woman [2000]
Das neue Album ist mit Sicherheit ein weiterer Meilenstein ihrer tollen Karriere. Die Songauswahl ist fantastisch und ihre Stimme war nie besser! New Country vom Allerfeinsten! Paralellen zu Linda Ronstadt drängen sich auf. So covert sie unter anderem auch deren "Try me again" und Bruce Sprinsteen's "Sad eyes". Mit Jackson Browne, Emmylou Harris, Mary Chapin Carpenter...

Das komplette Tracklisting:

1. Where Are You Now - 3:10
2. One Love - 4:25
3. Sad Eyes - 4:10
4. Some Days - 3:51
5. I Did - 3:53
6. Try Me Again - 4:28
7. Too Bad You're No Good - 3:50
8. Real Live Woman - 3:55
9. I'm Still Alive (You're Gone) - 4:03
10. Wild For You Baby - 4:32
11. Come Back When It Ain't Rainin' - 3:14
12. When A Love Song Sings The Blues - 4:27

Art-Nr.: 1694
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Yoakam, Dwight - 3 pears [2012]
7 Jahre nach seinem letzten Album mit eigenen Songs ("Blame the vain") und 5 Jahre nach dem hervorragenden Buck Owens-Tribute ("Dwight sings Buck") erscheint nun endlich das neue, fantastische Album des genauso charismatischen wie unverwechselbaren, einzigartigen Dwight Yoakam. Liebe Dwight-Fans, das Warten hat sich wirklich gelohnt. Der Bursche klingt so frisch wie eh und je und legt ein hinreissendes Werk voller herrlicher, melodischer und exzellent arrangierter Songs zwischen traditionellem Honky Tonk Country, einem Hauch von Sixties-Nostalgie und zeitgemässen Americana-Strukturen vor. Das Zeug groovt nur so und geht runter wie Öl. Eines der besten Alben Yoakams überhaupt. Grandios!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Dwight Yoakam effectively went into hibernation after the release Blame the Vain in 2005. He spent some time acting and playing shows, releasing an excellent Buck Owens tribute in 2007, but he shied away from original material for a full seven years, and when he re-emerged in 2012 with 3 Pears, it was to return to the Warner group after spending the 2000s as an independent artist. Oddly enough, 3 Pears feels more indie than anything he's cut in the new millennium, and not just because he's enlisted alt-rocker Beck as a producer for a pair of tracks. Yoakam, who produced the bulk of the album on his own, has decided to delve deeply into the spirit of the '60s, looking beyond Bakersfield and adding some serious swatches of pop color throughout the album. Certainly, this is steeped in the thick twang that's been at the heart of Yoakam's music since the start, but he's attempting more sounds and styles here than at anytime since 1993's This Time. This is an album where one song in no way predicts what comes next: it opens with "Take Hold of My Hand," a song propelled by a percolating bass hook reminiscent of Motown, then the album eases into the cool reflective groove of "Waterfall," a song that's a significant tonal shift from its predecessor. By the time the swinging, ringing "A Heart Like Mine," the first Beck co-production, arrives, Dwight has dabbled with sweet soul ("Trying"), laid-back into some straight-ahead rock & roll ("Nothing But Love"), and turned the honky tonk standard "Dim Lights, Thick Smoke" into a cowpunk raver that kicks harder than anything he's done since Guitars, Cadillacs Etc. Etc. By the time 3 Pears draws to its conclusion with a voice-and-piano rendition of "Long Way to Go" -- performed earlier in a lighter-hearted full band version -- Yoakam has surprised by digging deeper into every one of his obsessions, creating a record that captures the careening, adventurous spirit of the '60s without ever feeling doggedly retro. It's as fresh as any music he's ever made, and one of his very best albums. (Stephen Thomas Erlewine, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Take Hold of My Hand - 3:43
2. Waterfall - 3:37
3. Dim Lights, Thick Smoke - 3:43
4. Trying - 2:55
5. Nothing But Love - 3:04
6. It's Never Alright - 4:09
7. A Heart Like Mine - 3:58
8. Long Way to Go - 3:50
9. Missing Heart - 4:34
10. 3 Pears - 2:46
11. Rock It All Away - 4:20
12. Long Way to Go (Reprise) - 4:34

Art-Nr.: 7930
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Yoakam, Dwight - blame the vain [2005]
Dwight Yoakam ist einfach einzigartig und eine Klasse für sich! Nach der Trennung von Gitarrist und Produzent Pete Anderson, mit dem er fast 20 Jahre innig zusammen gearbeitet hatte und einem erneuten Labelwechsel, liefert er mit "Blame the vain" ein 12 Songs umfassendes neues, diesmal selbst produziertes, Album ab, das man erneut als einen weiteren Meilenstein seiner großen musikalischen Schaffenskraft bezeichnen muß! Eigentlich bietet er auf dem Album gar nicht allzu viel Neues, doch vielleicht ist es gerade das, und vor allen Dingen mit welcher Qualität er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, was "Blame the vain" so herausragend gut werden läßt! Mit bestechender Selbstverständlichkeit und überragendem Songwriting (er hat alle Titel ohne jeden Co-Autor selbst geschrieben) vereint er hier praktisch alle stilprägenden Elemente, die ihn bislang während seiner langen Karriere auszeichneten: Purer, klassischer Traditional-Country, lupenreinen Honky Tonk, zuweilen ein gewisses Rockabilly-Flair, Bakersfield Country, eine flockige Westcoast-Frische, aber auch rootsige Alternate Country-Tendenzen und knackigen, fetzigen Countryrock, immer verpackt in seinen unvergleichlichen, spannenden und kreativen Arrangements. Hat wieder richtig Pep! Zentraler Musiker ist sein neuer Gitarrist Keith Gattis, der ein Meister seines Fachs ist. Seine großartige Gitarrenarbeit, zuweilen in Verbindung mit wunderbaren Steelguitar-Passagen und schönen Keyboard-Klängen bilden das Soundgerüst. Unter den weiteren Musikern: Keyboards und Pedal Steel: Skip Edwards, Drums: Mitch Marine, Bass: Taras Prodaniuk, Background Gesang unter anderem: Timothy B. Schmit (The Eagles), usw.! Los geht's mit dem knackigen, ungemein frischen, von herrlich satten Gitarren begleiteten, dynamischen Countryrocker "Blame the vain" der ein wenig von dem Flair seines Hits "A thousand miles from nowhere" verinnerlicht hat. Eine wunderbare Melodie und dieser vielschichtige Gitarrensound (Gattis spielt ein klasse Solo) bohren sich tief in unsere Gehörgänge! Ein super Auftakt! Es folgt mit "Lucky that way" ein wundervoller, herzzerreißender 3/4-Takter in purer Country-Tradition, eine echte "Tear-in your beer"-Ballade. Die wimmernde Steelguitar läßt eine gewisse "Hank Williams meet Gram Parsons"-Atmosphäre entstehen, in die dann feinste Lead Gitarren-Klänge, inklusive toller Baritone-Gitarre, dringen. Dann das fantastische "Intentional heartache", ein mit immensem Drive (tolles Bongo-Spiel) ausgestatteter, wieder sehr viel Frische ausstrahlender, abgehender Gitarren-Countryrocker, der einem an einem auch noch so tristen Tag hunderprozentig auf Trab bringen dürfte. Was für eine tolle Melodie, welch ein Schwung! Endet in einem dynamischen Finale aus tollen, transparenten Gitarren und einer Art, höchst angenehmem, Sprechgesang, der eine ordentliche Energie ausstrahlt. So jagt eine prachtvolle Nummer die nächste, das Album hat keinen Aussetzer! Ob die traurige Honky Tonk-Ballade "Does it show", der mit toller Baritone-Gitarre ausgestattete, astreine Bakersfield Country-"Feger" "I'll pretend", der klar in der Tradition seines großen Mentors Buck Owens steht, die lockere Midtempo-Nummer "When I first came here", die etwas an den späten Elvis erinnert, der pure, von einem dezenten Johnny Cash-Flair begleitete, knackige Honky Tonker " I wanna love again", das mit einem modernen, abgedrehten Synthesizer-Intro beginnende "She'll remember", das dann zu einer lupenreinen, sehr traditionellen Countrynummer wird - alles Dwight Yoakam in Höchstform! Yoakam wird vielleicht nicht mehr die ganz großen Hits landen, die er einst im "Countryradio" hatte, doch er kann sich voller Stolz auf seine Fahnen schreiben, daß er sich nie hat verbiegen lassen und stets seiner Vision von erstklassiger Countrymusic treu geblieben ist. "Blame the vain" ist ein weiteres Meisterwerk dieses großartigen Künstlers! Kommt im schönen Digipack mit einem 16-seitigen Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 3307
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blame the vain
Lucky that way
Intentional heartache
I'll pretend
I wanna love again

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Yoakam, Dwight - dwight sings buck [2007]
Erfrischend! Traumhaft! Dwight Yoakam interpretiert 15 Songs seines Mentors und großen Vorbildes, dem legendäre Buck Owens in seiner unnachahmlichen Art! Eigentlich war ein solches Album von Yoakam längst überfällig. Der große Buck Owens, wohl der "Erfinder" des in die Country-Geschichtsbücher als Bakersfield-Sound eingegangenen, so berühmten, von einem unverwechselbaren Twang und knackigem Telecaster-Picking geprägten, in den späten Fünfzigern und Sechzigern im Süden Californiens entstandenen Stils, übte auf Yoakam nicht nur einen entscheidenden musikalischen Einfluß aus, nein, zwischen den beiden entwickelte sich darüber hinaus eine tiefe, innige Verbundenheit und Freundschaft. Rund eineinhalb Jahre nach dem Tode Owens' ist dieses Album nun tatsächlich entstanden und Yoakam bezeichnet es als eine einzigartige Erfahrung, ja als das für ihn persönlich vielleicht sogar bedeutendste seiner gesamten Karriere. Es ist ein wunderbares Werk geworden, das einen durch und durch traditionellen Yoakam in absoluter Top-Form zeigt. Geradezu brillant, ohne jeglichen Firlefanz, straight Country, in einem Gewand aus herrlichen Steelguitars und grandiosen Telecaster E-Gitarren-Linien (verantwortlich dafür ist sein neuer Gitarrist Eddie Perez, der zuvor bei Raul Malo's The Mavericks "zauberte") transportiert Yoakam die alten Klassiker in die heutige Zeit. Er drückt ihnen deutlich seinen Stempel auf, ohne die prägnanten, stilprägenden Charakteristika Owens' auch nur eine Sekunde aus den Augen zu verlieren. Das funktioniert wie von selbst, denn Owens' und Yoakam haben die gleiche musikalische Seele. Die Songs erwachen regelrecht zu neuem Leben, so erfrischend kommen sie rüber! Ob der großartige Traditional Honky Tonk-Uptempo-Countryheuler "My heart skips a beat" mit seinen exzellenten Baritone Gitarrenlinien, das von schöner Pedal Steel, dynamischem Drumming und vielschichtigen Gitarren geprägte, schwungvolle "Foolin' around", das flotte, flockige "I don't care (just as long as you love me)", der prächtige Honky Tonker "Act naturally", die in heulender Steelguitar getränkte, herzzerreißende Old School-Ballade "Cryin' time", das an Elvis erinnernde, in einem erfrischenden Steel-/Baritone E-Gitarren-/Piano Arrangement aufgenommene "Above and beyond", das geradezu traumhaft interpretierte, ein herrliches Honky Tonk-/Rockabilly-Feeling versprühende "Under your spell again" (was für ein wunderbares Steelguitar-/E-Gitarren-Zusammenspiel), oder die beiden, prachtvollen Country-Balladen "Your tender loving care" (hinreißende Steel-/Baritone-Klänge) und das immer junge "Together again" - Yoakam und seine Band präsentieren diese Songs voller Glanz, in einer kaum zu toppenden Qualität. Niemand anderes ist legitimierter ein Buck Owens-Tribute zu veröffentlichen als Dwight Yoakam, und niemand anderes hat und wird es je inspirierter, authentischer, ehrlicher und besser hinbekommen. Sehr traditionell - und doch mit dem typischen Yoakam-Pep! Buck Owens, könnte er das Album seines "Jüngers" hören, würde zwischen überschwenglichem Jubel, tiefem Stolz und großer Genugtuung hin und her schwanken. Ein Genuß für die Country-Welt!

Die komplette Tracklist:
1. My Heart Skips A Beat (2:25)
2. Foolin' Around (2:54)
3. I Don't Care (Just As Long As You Love Me) (2:15)
4. Only You (Can Break My Heart) (3:56)
5. Act Naturally (2:34)
6. Down On The Corner Of Love (2:40)
7. Cryin' Time (2:41)
8. Above And Beyond (2:37)
9. Love's Gonna Live Here (2:04)
10. Close Up The Honky Tonks (6:25)
11. Under Your Spell Again (3:13)
12. Your Tender Loving Care (3:18)
13. Excuse Me (I Think I've Got A Heartache) (2:36)
14. Think Of Me (2:53)
15. Together Again (4:36)

Art-Nr.: 5289
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
My heart skips a beat
Foolin' around
Under your spell again
Your tender loving care

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Yoakam, Dwight - dwight's used records [2004]
Einmal mehr eine neue Compilation von Dwight Yoakam, doch was für eine höchst interessante! Kaum ein anderer Country-Künstler der letzten Jahre kann auf eine solche Anzahl von kontinuierlich starken, gleichbleibend niveauvollen und dennoch abwechslungsreiche Alben zurückblicken wie Yoakam! Doch darüber hinaus hat er immer wieder Material für Tribute-Projekte eingespielt, Duette mit Kollegen aufgenommen, die dann auf deren CDs veröffentlicht wurden, und an weiteren Sideprojekten mitgearbeitet. All diese Aufnahmen erschienen bislang nie auf den "regulären" Alben von Dwight Yoakam, doch das hat jetzt ein Ende, denn "Dwight's used records" bringt 11 dieser recht seltenen Tracks, plus ein paar brandneue Einspielungen aus dem jahre 2004, zu einem "neuen", kompletten Longplayer zusammen. Das Resultat ist eine dermaßen runde Sache, daß man glauben könnte, alle Stücke seien genau für dieses Album konzipiert worden. Das beginnt mit der herrlich knackigen, mit tollen E-Gitarren gespickten Honky Tonk-Nummer "Stop the world (and let me off)" vom Waylon Jennings-Tribute "I've always been crazy", geht über die mit Deana Carter aufgenommene, auf deren "I'm just a girl"-Album veröffentlichte Ballade "Waiting", das mit Haether Myles eingespielte Duett "Little chapel", ein prachtvoller, purer Honky Tonker mit viel Borderline/Mexiko-Flair, zu finden auf Myles' Album "Sweet talk & good lies", bis hin zu den beiden frischen, wunderbaren mit Ralph Stanley eingespielten Bluegrass-Nummern "Down where the river bends" und "Miner's prayer"! Weitere Tracks sind zum Beispiel das wunderbar traditionelle "If you were me (and I were you) vom Webb Pierce-Tribute "Caught in the Webb", "Understand your man" vom Johnny Cash-Tribute "Kindred spirits", ZZ Top's "I'm bad, I'm nationwide" von "Sharp dressed men, a tribute to ZZ Top" oder "Some dark holler" und der alte Flying Burrito Brothers-Klassiker "Wheels", beide von Nitty Gritty Dirt Band's "Will the circle be unbroken, Vol. 3". Aber, wie schon erwähnt, es gibt auch brandneues Material! Ja, und da ist, so kennen wir ihn, Mr. Yoakam mal wieder für eine kleine Überraschung gut: Als erstes covert er mit einem gediegenen Schuß Elvis-Appeal den alten Carole King/Gerry Goffin-Evergreen "Loco motion" und als zweites nimmt er sich John Prine's "Paradise" vor! In zwei Teile eingeteilt macht er daraus eine über 10-minütige, akustische Nummer - zunächst rund 6 Minuten lang im leicht folkigen Americana-Stil, nur instrumentiert mit Gitarre, Mandoline, Dobro und Fiddle, um dann, durch Hinzunahme von Drums, deutlich an Fahrt zu gewinnen und das Ganze mit einem flotten, schwungvollen, frischen Bakersfield/Honky Tonk-Flair ausklingen zu lassen. Gut 50 Minuten Dwight Yoakam-Musik vom Allerfeinsten! Ein Sampler, der auch als "normales" Yoakam-Album durchgehen würde und im Rahmen dessen wohl klar in der oberen Hälfte des Album-Rankings zu finden wäre. Schöne Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 2509
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Yoakam, Dwight - population: me [2003]
Grandioses neues Werk von Dwight Yoakam! Das erste Album, das er, nach 15 Warner/Reprise-Veröffentlichungen, über sein eigenes Label "Electrodisc" und seinen neuen Vertrieb Audium herausbringt. Es ist einfach erstaunlich, welch hohes Niveau Yoakam über die Jahre beibehält! So ist es auch hier! Er strotzt vor Vitalität, klingt frisch und aufregend wie eh und je, singt einfach traumhaft und spielt mit seinen Jungs so unbeschwert auf, als hätte er seinen ganz eigenen, für ihn so typischen Sound, gerade erst erfunden. Typisch ist für Yoakam natürlich auch, daß seine Alben nie langweilig werden. Auch "Population: me" steckt voller Abwechslung und arbeitet das ganze, breite Spektrum der Countrymusic ab. Classic Country, Bakersfield Country, purer Honky Tonk, lässiger Countryrock, Westcoast-Klänge, alles wird in höchster Vollendung geboten. Zumeist sind die Stücke schön flott und flockig. Ja, vor allen Dingen diese ungemeine Frische und Lockerheit ist es, die seine Songs diesmal prägen. Sie sind durchzogen von sich ins Ohr bohrenden Melodien, die einen nicht mehr loslassen. Im großen und ganzen hat er seine alte Crew zusammen, allen voran natürlich der begnadete Gitarrist Pete Anderson, der auch wieder für die hervorragende Produktion verantwortlich zeichnet. Neben Skip Edwards (Keyboards), Scott Joss (Fiddle) und Gary Morse (Pedal Steel, Banjo, Dobro), sitzt diesmal der großartige Don Heffington am Schlagzeug und Westcoast-Legende Bob Glaub (Jackson Browne, Linda Ronstadt...) bedient den Bass! Hier ein paar Songbeispiele, bei denen wir dann auch noch auf den ein oder anderen musikalischen Gast eingehen: Das Album startet gleich mit einem absoluten Killer-Track! Das Banjo- und Gitarren-angetriebene "The late great golden state" hat die Frische und die Lockerheit früherer Eagles-Klassiker! Da paßt es auch, daß bei dem wunderbaren Harmoniegesang kein geringerer als Adler Timothy B. Schmit seine tolle Stimme mit einbringt. Ein herrlicher, mit einer klasse Melodie versehener, schwungvoller Westcoast-Countryrocker voller Sonne, Drive und Dynamik. Tolles Gitarrenspiel von Pete Anderson! Weiter geht's mit dem knackigen Honky Tonker "No such thing" (tolles Gitarren- und Pedal Steel-Solo) und der traumhaften Midtempo New Country-Nummer "Fair to Midland". Wieder wunderbar locker und mit einer unvergleichlichen Melodie fließt dieser Song mit seinem herrlichen Mandolinen- und Dobrospiel dahin. Flockiger New Country, bei dem es Yoakam schafft in nur einem Song die Countryelemente der Regionen Californien, Nashville und Texas zu vereinen, und sogar noch einen ganz dezenten mexikanischen Touch mit einzubauen. In dem etwas geheimnisvoll anmutenden, wieder mit feinen Banjo-Tupfern versehenen Titelstück, hat er im Mittelteil sogar eine prima dazupassende, unaufdringliche Dixieland-Trompete (Lee Thornburg) untergebracht, bei der herrlichen Honky Tonk-Outlaw-Country-Ballade "If teardrops were diamonds" hat Willie Nelson den Duett-Part übernommen, während bei dem lockeren, flotten Burt Bacharach-Remake "Trains and boats and plains" der große Earl Scruggs das Banjo zupft! Eine Songperle jagt die nächste! Das einzige kleine Manko: die CD läuft nur knapp 32 Minuten lang! Doch da wollen wir diesmal großzügig drüber hinwegsehen, denn diese 32 Minuten haben es einfach in sich! Es gibt einfach keinen schwachen Moment! Er kann machen was er will, es gelingt ihm immer. Dwight Yoakam at his very best - von vorn bis hinten! "A summer breeze of an album", heißt es in einer US-Besprechung. Stimmt!

Art-Nr.: 1937
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yoakam, Dwight - south of heaven, west of hell ~ soundtrack [2001]
Dwight Yoakam's Regiedebut bei dem Western "South of heaven, west of hell" (natürlich spielt er neben u.a. Billy Bob Thornton auch selbst mit) beschert seinen Fans ganz nebenbei dann quasi noch ein neues, komplettes Album mit 10 brandneuen Songs. Und wie sollte es bei Yoakam anders sein: es ist natürlich wieder etwas ganz besonderes, ein klasse Album geworden. Völlig frei von irgendwelchen kommerziellen Zwängen, läßt er diesmal seiner Kreativität freien Lauf und nutzt die experimentelle Freiheit um in die Songs, neben der selbstverständlich vorhandenen Countrytradition, einmal ein paar "andere" Töne einzubauen. Und das gelingt hervorragend. Zuerst wundert man sich vielleicht hin und wieder mal ein wenig, z. B. wenn hier und da ein Bläser eingesetzt wird, doch er übertreibt es niemals. Die Verschmelzung dieser Experimente mit der typischen Yoakam-Musik gelingt fließend. So ist es dann auch wieder ein richtig "echtes" Yoakam-Album! Country/New Country/Modern Countryrock mit einem ganz speziellen musikalischen Horizont. Songs von Leben, Tod und Erlösung. Begleitet wird er, wie immer, von seinen Freunden Skip Edwards, Jim Christie, Scott Joss, Gary Morse und allen voran Ausnahmegitarrist Pete Anderson, der bei den rckigeren Tracks wieder ein paar grandiose Soli beisteuert, und das Album natürlich auch produzierte. Nach jedem Song gibt es eine Unterbrechung mit kleinen Textsequenzen aus dem Film, die den musikalischen Ablauf der CD, wenn man sie durchhört, etwas stören. Doch das wollen wir verzeihen, denn die Musik stimmt einfach! Höhepunkte sind "Who at the door is standing" ein rockiger Midtempo-New Country-Track mit dezentem Bläser und toller E-Gitarre, sowie einer emotionalen Zweitstimme von Bekka Bramlett, oder der Traditional "The darkest hour", den schon die Byrds in den 70iger Jahren zelebrierten, das bravouröse "The first thing smokin'" (hat er zusammen mit ZZ Top's Billy Gibbons komponiert), ein toller Shuffle/Countryrock mit zwei grandiosen (Slide)-Gitarrensoli. Erwähnenswert ist auch die wunderschöne, melodiöse Honky Tonk Ballade "What's left of me" (die hat er mit dem Stones-Boss Mick Jagger, diesem "alten Honky Tonker" gemeinschaftlich komponiert) - purer Country mit toller Steel und Gitarre, oder der Monster-Track "Somewhere". Dort trifft er musikalisch auf die Mavericks und Roy Orbison - toller Gesang, tolle Melodie, tolles Arrangement. Dwight Yoakam hat es einfach drauf. Seele, musikalische Substanz und Atmosphäre pur! Hochinteressant!

Art-Nr.: 1697
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Yoakam, Dwight - the very best of dwight yoakam [2004]
Eine neue "Best of"-Zusammenstellung (auf Rhino) von Dwight Yoakam! Diejenigen, die bereits alles von ihm haben, werden das Teil möglicherweise als überflüssig empfinden, aber für die, die schon immer mal eine erlesene Zusammenstellung der interessantesten und erfolgreichsten Titel dieses Country-Ausnahmekünstlers haben wollten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen zuzuschlagen. Denn immerhin gibt's hier mit einer Spielzeit von rund 70 Minuten 20 seiner größten Hits mit jeder Menge Top 10- und Nr.1-Erfolgen, die seine gesamte, nunmehr schon fast 20-jährige Karriere umspannen. Das geht vom ersten Album "Guitars, cadilacs, etc. etc." aus dem Jahre 1986, bis hin zu zwei Songs von seinem letzten 2003er Album "Population me"! Unter anderem sind enthalten: "Honky Tonk man", "Guitars, cadillacs", "Little ways", "Streets of Bakersfield" (mit Buck Owens), "I sang Dixie", "Long white cadillac", "Suspicious minds", "A thousand miles from nowhere", "Crazy little thing called love", "I want you to want me", "The late great golden state", usw.! Die CD kommt in einem feinen Schuber mit edlem Prägedruck!

Art-Nr.: 2637
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Young, Brett - ticket to L .A. [2018]
Zweites Album von Brett Young. Nachdem das Debüt mit Platz 2 ja schon an der Pole-Position der Billboard Country Charts gekratzt hatte, gab es eigentlich beim Nachfolger keinen Grund, irgendetwas am funktionierenden Erfolgsrezept zu ändern. Dass Brett schöne Lieder komponieren kann, hatte der Erstling bereits eindrucksvoll gezeigt. Auch hier war er wieder kompositorisch in zehn von insgesamt dreizehn Tracks involviert. Zur Seite standen dazu noch prominente Co-Songwriter wie Ross Copperman, Ashley Gorley, John Nite, Shane McAnally, Hillary Lindsay und selbst Musiker wie Charles Kelly von Lady Antebellum, Gavin DeGraw (auch mit Keyboard-Beteiligung und Vocals beim großartigen „Chapter“ präsent) oder Sean McConnell ließen es sich nicht nehmen, Ideen mit einzubringen. Selbst in Sachen Produktion und Mix mit Dann Huff und Justin Niebank wurde alles richtig gemacht. Ich denke, gerade Erstgenanntem ist es zu verdanken, dass die vielen schönen Gitarrenparts (Huff, Ilya Toshinsky, Derek Wells) in Form von Slide und kurzer präziser Soli und auch der Steel-Einsatz von Könner Paul Franklin, ein Abdriften in allzu poppigere Gefilde wie bei so manchen Kollegen maßgeblich verhindern. Trotzdem gehen die allesamt höchst-eingängigen Stücke, samt der wunderbaren Wohlfühlstimme des Protagonisten, natürlich runter wie gut gekühlter, süffiger Weißwein. Eine Scheibe bei der man sowohl herrlich abschalten kann, als auch jede Sommerparty geschmackvoll im Hintergrund beschallen kann. Mir persönlich gefallen neben dem Slide-unterlegten Titelsong besonders Sachen wie „Let It Be Mine, das „New Kid In Town“-umwehte „Where You Want Me“ oder „The Ship And The Bottle“, die allesamt ein gediegenes Eagles-Flair verbreiten. Auch der schnippige, dezent retro-mäßig umgarnte Schwofer „Reason To Stay“ mit seinem sich hyper-melodisch ins Ohr bohrenden Refrain und den klar gespielten Akustik- und E-Gitarren ist einfach zum Dahinfließen. Bei der Auswahl der richtigen Single möchte man hier wirklich kein Entscheidungsträger sein. Fazit: Mit „Ticket To L.A.“ hat Brett Young endgültig den Fahrschein in Richtung Nashville-Top-Interpret gelöst. Die spannende Frage hier lautet letztendlich nur, ob es diesmal für Platz 1 reichen wird. Wir drücken die Daumen. Ein absolutes Juwel des Mainstream New Country! (Daniel Daus / Sounds of South / www.sounds-of-south.de)

Das komplette Tracklisting:

1. Ticket To L.A. - 3:29
2. Here Tonight - 3:36
3. Catch - 3:16
4. 1, 2, 3 Mississippi - 3:26
5. Let It Be Mine - 3:36
6. Where You Want Me - 3:40
7. Used To Missin’ You - 3:50
8. Change Your Name - 3:33
9. Chapters (feat. Gavin DeGraw) - 3:57
10. The Ship And The Bottle - 4:29
11. Reason To Stay - 3:10
12. Runnin’ Away From Home - 3:08
13. Don’t Wanna Write This Song - 3:48

Art-Nr.: 9746
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Young, Chris - losing sleep [2017]
Ptrima neues Album von Chris Young! Young geht immer mehr von der puren, traditionellen Linie ab (ohne sie dabei zu gänzlich zu verlieren) und widmet sich eher dem rockigen, satten New Country, wie er in Nashville z. B. von Jason Aldean groß gemacht wurde. Aber Young schafft es, eine gewisse Balance zu halten - und das macht er richtig gut. So ist "Losing sleep" vorwiegend vollgepackt mit rockigem, jungem New Country, aber durchsetzt mit der ein oder anderen schönen Ballade und auch mal einem herrlich traditionellen Track wie etwa das großartige, von einer feinen Melodie geführte, sehr melodische "Holiday". Das Werk steckt einmal mehr voller potentieller Hits und ist damit abermals ein echter "Winner" für Chris Young.

Das komplette Tracklisting:

1. Losing Sleep - 2:58
2. Hangin' On - 3:05
3. Holiday - 2:56
4. Radio and the Rain - 3:01
5. Where I Go When I Drink - 3:30
6. She's Got a Way - 2:51
7. Leave Me Wanting More - 3:01
8. Trouble Looking - 2:33
9. Woke Up Like This - 3:08
10. Blacked Out - 3:09

Art-Nr.: 9524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - neon [2011]
Der ehemalige Nashville Star-Gewinner und im Countrygenre seither sehr beliebte Chris Young gibt sich auch mit dem schwierigen dritten Major-Werk "Neon" keine Blöße und liefert ein Album voller Chartambitionen ab. Das Werk erscheint in den USA zeitgleich mit "Red River Blue" des anderen, ebenfalls megaerfolgreichen, noch recht jungen Neo-Traditionalisten Blake Shelton. Man darf gespannt sein, wer von beiden in der Publikumsgunst die Nase vorn haben wird. Produziert hat wieder, wie schon zuvor "The Man I Want To Be", Nashville-Veteran James Stroud (u.a. Tim McGraw, Clint Black), das immerhin mit "Gettin’ You Home", "Voices" und dem Titeltrack gleich drei Nr.1-Hits abgeworfen hatte. Ein hohe Hürde, die also diesmal mit "Neon" zu nehmen ist. Young setzt erneut auf sehr melodische Songs mit starkem textlichen Identifikationsgrad, Refrains mit hohem Wiedererkennungswert (die meisten hat er selbst mit diversen Co-Autoren geschrieben, drei Fremdkompositionen, diesmal keine Cover) und auf seine warme, dierer geradezu umschmeichelnde Bariton-Wohlfühlstimme. Der Bursche kann wirklich singen! " Can Take It From There"(ein typischer "Wochenend"-Song mit lässigem Rhythmus) eröffnet den Reigen von durchgehend stark instrumentierten Nummern. Kein Wunder, hier wirkt die Creme-de-là-Creme der Nashville-Musikerszene mit Leuten wie Shannon Forrest, Mike Brignardello, Mark Hill, Kenny Greenberg, Brent Mason, Paul Franklin, Aubrey Haynie, Steve Nathan und Wes Hightower mit. Mit "Lost" (markantes E-Gitarren-Riff, klasse Solo, Steel, Piano, Orgeltupfer, Jason Aldean-Flair) und der ersten Single "Tomorrow" (geschrieben zusammen mit Frank Myers und Anthony Smith, hat direkt die Top-5 erreicht - emotionale Ballade mit kräftigem Refrain, Fiddle, Steel, Mandoline) folgen sofort zwei potentielle Nr.1-Hits. In einem insgesamt recht ruhig gehaltenen Werk, sticht "Save Water, Drink Beer" als einzige wirkliche, ziemlich polternde Uptemponummer deutlich heraus. Fette Drums, heulende Fiddle, ein treibender Rhythmus und eine starke Slide-/Bariton-E-Gitarren-Kombi als Solopart lassen den Laune-Pegel abrupt in die Höhe schießen. Auch das Alan Jackson-/Randy Travis- umwobende Titelstück (dazu dezent unterschwelliges Westcoast-Ambiente Marke Eagles) bietet Relaxatmosphäre pur. "Old Love Feels New" und "Flashlight" reflektieren Vater-Sohn-Beziehungen im Rahmen traditioneller, Familien-angehauchter Countrystimmung, während "You" (klasse Dobrospiel von Paul Franklin) und "When She’s On" (Fiddle, surrendes E-Gitarren-Solo, ein wenig retromäßig swingend) wieder peppiger einhergehen. Am Ende wird bei "She’s Got This Thing About Me" dann ganz großes, kammermusikartiges Gefühlskino geboten. Youngs prägnante Stimme, die sparsame Instrumentierung (fast nur Akustikgitarre und Piano), dazu eine regelrechte Streicherwand, drehen überaus schwer an der Pathos-behafteten Schraube. Da ist ganz tiefes Durchatmen am Ende angesagt. Beeindruckend! Mit "Neon" ist Chris Young ein weiteres, starkes Album, in der Tradition so angesagter Kollegen wie Blake Shelton, Luke Bryan, Josh Turner, Justin Moore, Tim McGraw, Billy Currington & Co. gelungen, das Hitsongs an der berühmten Perlenkette beinhaltet. Die Radio-Stationen haben hier wohl demnächst die Qual der Wahl. Chris Young hat das Zeug zu einem kommenden Superstar! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I Can Take It from There - 2:38   
2 Lost - 3:12   
3 Tomorrow - 3:40   
4 Save Water, Drink Beer - 2:47   
5 Neon - 3:45   
6 Old Love Feels New - 4:01   
7 You - 2:45   
8 Flashlight - 3:24   
9 When She's On - 3:09   
10 She's Got This Thing About Her - 3:02

Art-Nr.: 7467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Young, Chris - same [2006]
Debüt-Album des diesjährigen "Nashville-Star"-Gewinners Chris Young! Anders als in hiesigen Gefilden kann man beim Sieger dieses Wettbewerbs eigentlich blindlings davon ausgehen, dass sich dieser auch über einen längeren Zeitraum im Business rund um Music City etablieren wird. Der Grund dafür ist einfach die entsprechend hohe Qualität, die alle, die sich letztendlich bei diesem Contest durchsetzen, vorweisen können. Zudem können sie meistens auch auf eine fundierte musikalische Ausbildung zurückblicken. Im Fall von Chris Young gewährten bereits die Eltern ihrem Sprössling jegliche Unterstützung um auf musikalischem Terrain Fuß fassen zu können. Der aus Murfreesboro, Tennessee stammende Sänger und Songwriter absolvierte schon zu Universitätstagen rund 150 Gigs im Jahr und wagte es, irgendwann sogar ein festes Engagement quasi in der "Höhle des Löwen" anzunehmen, nämlich dem berühmten Honkytonk-Club in Arlington, dort, wo man dem Nashville-Country im Allgemeinen eher distanziert gegenübersteht. Doch Young schaffte es dort problemlos mit vier wöchentlichen Auftritten sein Publikum regelmäßig zu begeistern. Rein äußerlich an eine Mischung aus Brad Paisley und Chris Cagle erinnernd, setzten Chris und sein Produzent, der erfahrene Buddy Cannon (Kenny Chesney, Sara Evans, John Michael Montgomery etc.) auf eher traditionellen New Country-Werte, die aber von den beteiligten Musikern derartig knackig und fett eingespielt werden, dass es eine wahre Freude ist. Der erst 21-jährige Young versteht es fast wie ein Chamäleon in farblicher Hinsicht, seine Stimme, (meistens im Bariton-Bereich liegend und für sein Alter bereits erstaunlich reif klingend), immer wieder zu verändern und der Stimmung der jeweiligen Stücke optimal anzupassen. Hier und da hört man mal einen Blake Shelton, Randy Travis, Buddy Jewell oder einen Trace Adkins heraus, ohne das es den Anschein erweckt, Young habe kein eigenes Profil. Gleich das erste Stück wurde von einem überaus prominenten Trio komponiert: Trick Pony-Bassist Ira Dean, Klasse-Musiker und Songwriter David Lee Murphy sowie Hit-Erfolgsgarant Kim Tribble erschufen mit "Beer Or Gasoline" einen kraftvollen, satten Countryrocker mit stampfendem E-Gitarren-Rhythmus, der mit jeder Menge Liebe zum Detail (integriertes Banjo, Dobro und Mandoline, Soli :Fiddle / Dobro) glänzt. "You’re Gonna Love", "Drinkin’ Me Lonely" (der Song, mit dem Young die Herzen des "Nashville Star"-Publikums eroberte - erste Single - übrigens von ihm selbst mitkomponiert), sowie "Flowers" decken den eher gemäßigteren Teil des Werkes ab. Ansonsten dominiert jedoch bei allen Songs eine sehr zeitgemäße, überaus knackige Performance. Immer wieder hören wir starke Gitarrenparts von so etablierten Klasse-Leuten wie Kenny Greenberg oder Pat Buchanan, kombiniert mit Fiddle, Honkytonk-Piano, Steelguitar oder Mundharmonika, zum Teil ein wenig funkig-rockig präsentiert wie Chris Cagle das des öfteren tut, oder aber mit coolem "Sprechgesang" der Marke Trace Adkins modernisiert. Richtig flott geht es bei den Boogie-mäßigen "White Lighning Hit The Family Tree" (erinnert vom Flair an den Chuck-Berry-Klassiker "C’est La Vie") oder "Lay It On Me" (starkes Piano, krachende Drums, Fiddle-/Harp-/E-Gitarren-Solo) zu, während "I’m Headed Your Way, Jose" auf humorvolle Weise den Grenzkonflikt USA/Mexico in konträrer Weise auf die Schippe nimmt (..."Here’s the keys to my Chevrolet, you can have the house and bills I pay, welcome to the good ol’ U.S.A, Im headed your way, Jose."). Eine passende Baritone-E-Gitarre und typische Trompeten vermitteln hier diese herrliche Border-Atmosphäre. "Who’s Gonna Take Me Home" schließlich lässt dann mit krachendem Schlagzeug-Tusch am Ende diese Klasse-Albums noch einen tollen, kräftigen Country-Rocker mit coolem Southern-Flair ausklingen! Insgesamt kann man dem Newcomer ein kurzweiliges, sehr lebhaftes Debüt attestieren. Man merkt förmlich, dass der Junge "heiß" war, sich auf seiner ersten Scheibe zu präsentieren. Gelingt es Chris Young in Zukunft noch weiter sein Profil zu schärfen, dürfte einem weiteren "jungen Wilden" in Nashville eine große Karriere bevorstehen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4542
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Younger, Lacy - still wild [2007]
Wow, was für eine interssante, markante, klasse Stimme! Trotz dieser Gabe war der bisherige Weg für Lacy Younger (“...a Country chanteuse with a Rock and Roll heart…”) äußerst steinig. Die Musikbusiness-"Entscheider" dropten unverständlicherweise ihr für 1998 geplantes Erstwerk kurz vor der Veröffentlichung, und so wurden die Songs der aus San Diego, California stammenden Singer-/Songwriterin (Tochter skandinavischer Auswanderer) fast neun Jahre lang auf Eis gelegt, bis sich schließlich Produzent und Grammy Award-Gewinner Val Garay (u. a. Linda Ronstatt, Bonnie Raitt, James Taylor, Kim Carnes) der jungen, hübschen Blondine annahm, und ihr jetzt endlich zum Debüt unter seiner Regie bei dem kleinen Label "Big Deal Records" verhalf. Was wir erleben, ist ein klasse Werk herzhafter und temperamentvoller New County-Rock-/-Pop-Musik mit einem gepflegten, knackigen Westcoast Pop-/Rock-Einschlag! So sind unter den Begleitmusikern mit Gitarrist Mark Goldenberg (u.a. Creatones, Linda Ronstadt, Karla Bonoff, Jackson Browne) und Bassist Bob Glaub (u.a. Jackson Browne, Linda Ronstadt)beispielsweise ein paar altgediente L.A.-Haudegen mit am Start! Schon der Opener "This Ain’t The First Time", ein herrlich entspannt gespielter Countryrock-Ohrwurm (mit schöner E-Gitarrenarbeit), zeigt direkt die ganze vokale Bandbreite der eigenwilligen Künstlerin, die wie so viele ihrer Kolleginnen aus einer musikalisch konstituierten Familie stammt: Kraft, Gefühl und eine gewaltige Portion lasziver, sexy-rauchiger Soul. Dazu das erstklassige Songmaterial mit dem leicht dreckigen, rotzigen Twang! Das alles ist geradezu prädestiniert, sowohl für rockige Uptemponummern, als auch für melodische Midtempostücke und Balladen. Und nicht nur die Stimme überzeugt, Lacy hat dazu, bis auf zwei Lieder, das gesamte Material komponiert. Die Fremdkompositionen folgen mit dem Titletrack "Still Wild" (Autor Bonnie Hayes), einem fetzig dahin groovenden Roadhouse Rocker und der relaxten, Dobro- und Akustikgitarren-dominierten Countryballade "Here’s To You", aus der Feder der Nashville-Recken Dennis Robbins, Dave Loggins and John Scott Sherrill. Bei dem starken "But I Miss You" huldigt sie Keith Richards & Rolling Stones, einem ihrer erklärten musikalischen Vorbilder und mutiert zum "Partyluder", das sich kurzerhand das Mikro schnappt und eine rauchgeschwängerte Honkytonk-Nummer (klasse Piano- und E-Gitarren-Arbeit) zum Besten gibt. Abwechslung wird bei Lacy Younger groß geschrieben. Und so geben sich auch im weiteren Verlauf im guten Mischverhältnis gemäßigtere Tracks wie "I Was Wrong" (Pianoballade mit herrlich eingestreutem "Claptonesquem" Strat-Solo), "Livin’ On Memories" (toll instrumentierter Countrysong mit Akkordeon und Slide-Gitarre, kratzbürstiger Gesang), "Didn’t I" (balladeskes Stück mit rauchiger Stimme, Marke Kim Carnes), "This Time" (Slow-Blues-mäßig) und "Not Forgiving You" (schöne E-Gitarren-Riffs, dezente Orgel, Harp-Einlagen, bluesige Note) mit flotteren Nummern wie "Broken Heart, Broken Bones" (klasse, rockiges Southern-Flair), "Dead Wrong" (traditionell angehauchter Blues-Rocker) und das in Georgia Satellites-Manier abrockende "Let Me In" die Klinke in die Hand. Insgesamt hat Lacy Younger mit "Still Wild" ein beeindruckendes, vielseitiges New Country-Pop-/Rock-Album abgeliefert, dass auf eine ansprechende Karriere hindeutet. Da finden sich Spuren von Sass Jordan bis Beth Hart, von Eve Selis bis zu Kim Carnes, von Linda Ronstadt bis zu Bonnie Raitt. Die CD ist reich bebildert und mit allen Texten versehen. Solch prägnante Stimmen, verbunden dazu noch mit talentierten Songwriter-Qualitäten gibt es heutzutage leider viel zu selten. Ein feines, freches, "junges", "wildes" Debüt, das seinem Titel und seiner Namensgeberin alle Ehre macht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5068
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time
But I miss you
Livin' on memories
Broken heart, broken bones
Didn't I
Not forgiving you

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Zevon, Warren - my ride's here [2002]
All ihr hungrigen Warren Zevon-Fans da draußen, "My ride's here" ist da - und ihr könnt euch richtig satt dran hören, denn der exzentrische Songwriter, Sänger und Multi-Instrumentalist aus Los Angeles überzeugt erneut auf der ganzen Linie! Sowohl mit seinen zynischen und sarkastischen Texten, als auch mit der Art der Songs, den Melodien und den Arrangements knüpft er an seine ganz großen Zeiten an. Mehr als einmal lassen "Sentimental hygiene", "Bad luck streak in dancing school", "The envoy" oder gar "Excitable boy" grüßen. Doch es ist alles andere, als ein Abklatsch alter Tage, dazu ist Zevon viel zu kreativ! Langeweile kommt nie auf. Er war schon immer einer der am meisten literarischen Songwriter Amerikas. Für sein neues Album hat er durch die Einbringung von vier bekannten US-Autoren/Schriftstellern gar eine Art von coolem Literatur/Rock-Crossover geschaffen. Das peppt seine verrückten kleinen Geschichten noch einmal auf. Musikalisch gibt er sich im Großen und Ganzen etwas rockiger, als auf seinen meisten Platten, was ihm im übrigen sehr gut steht. Die typischen Zevon-Melodien kommen nie zu kurz. Er selbst bringt ein paar wunderbare Gitarrenläufe und Soli ein. Insgesamt ist das Album, eingespielt in seinem eigenen Studio in L. A., weitgehend in Trio-Besetzung aufgenommen worden, wobei Zevon alle Gitarren- und Keyboard-Parts selbst übernommen hat. Dazu kommt die hervorragende Rhythmusarbeit von Bassmann Sheldon Gomberg und Drummer Anton Fig! Es gibt keine Ausfälle, wirklich jeder Song hat seinen Reiz, doch es sind ihm auch ein paar absolute Perlen gelungen. Zum Beispiel der Opener "Sacrificial lamb" mit seinen scharfen Gitarrenläufen, der trotz seiner tollen Melodie, fast ein bißchen "Westcoast Hardrock-Flair" besitzt. Aus ähnlichem Holz ist "Basket case", das auch gut auf "The envoy" gepaßt hätte - herrlich elektrisch rockend. Oder der irisch folkig angehauchte Rocker "MacGillycuddy's reeks", oder der grandiose, gefällige Titelsong mit seinen feinen Gitarreneinlagen. "My ride's here" ist ein typisches Warren Zevon-Album geworden, und zwar im positivsten aller Sinne, die man sich vorstellen kann. Die Geburtsstunde 10 neuer Zevon-Klassiker! Er hat aber auch gar nichts von seiner Faszination eingebüßt!

Art-Nr.: 1401
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Zevon, Warren - the wind [2003]
"The genius" nimmt seinen Abschied! Die über 30-jährige Karriere eines ganz großen Singer-Songwriters, einer der schillernsten und skurrilsten Figuren der "California Music"-Szene, geht langsam zu Ende. Vor gut einem Jahr diagnostizierte man bei ihm unheilbaren Lungenkrebs, höchstens ein halbes Jahr habe er noch zu leben, hieß es, als er sich sofort aufmachte, regelrecht angetrieben es unbedingt noch schaffen zu wollen, ein letztes Album einzuspielen. Und er tat dies, wie er es immer tat - mit all seinem sarkastischen Humor und seiner Satirik. Herausgekommen ist, unter maßgeblicher Mithilfe seines langjährigen Weggefährten Jorge Calderón, ein absolutes Highlight, ein typisches Warren Zevon-Album, das man wohl zu seinen besten überhaupt zählen muß. Natürlich sind die Songs von seinem Schicksal geprägt, doch er "bewältigt" es in seiner im ganz eigenen ironischen Art. Was hat dieser Mann im Laufe der letzten Jahre in der Szene für ein Standing erlangt - und alle sind sie gekommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Gästeliste ist unglaublich: David Lindley, Ry Cooder, Jackson Browne, Don Henley, Timothy B. Schmit, Bruce Springsteen, Dwight Yoakam, Joe Walsh, Emmylou Harris, Tom Petty, T. Bone Burnett, Jim Keltner...usw.! Immer wieder werden Erinnerungen an seine früheren Werke wach. Man denke nur an das dezent countryinfizierte Eröffnungsstück "Dirty life and times", eine großartige Midtempo-Nummer mit herrlicher Slidegitarre von Ry Cooder, oder an den Jackson Browne-like Westcoast Rocker "Numb as a statue", bei dem David Lindley die Lapsteel bedient, das ruhige, mit typischer Westcoast-Percussion versehene, akustisch instrumentierte "She's too good for me", bei dem die "Eagles" Don Henley und Tim Schmit, den Background-Gesang übernommen haben, oder der rauhe Rocker "Disorder in the house" mit Bruce Springsteen an der Lead-Gitarre und mit der zweiten Stimme. Wohl am ergreifendsten kommt die einzige Coverversion des Albums, Bob Dylan's "Knocking on heaven's door" rüber, mit toller Slide-Gitarre von Randy Mitchell. Ein großartiges Vermächtnis von Warren Zecon. Bewegend! Long live the genius...

Art-Nr.: 2063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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