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Bentley, Dierks - live & loud at the fillmore ~ dvd [2007]
Drei mega-erfolreiche Alben (zwei davon bereits mit Platin-Status), mit dem aktuellen Werk "Long Trip Alone" und den bislang daraus ausgekoppelten Singles selbstverständlich auch wieder Dauergast in den Billboard-Charts - umso erfeulicher also, daß die bereits im Beileger der letzten CD angekündigte Live-DVD nun auf dem Markt ist. Ein tolles Konzert! Knackig, erfrischend, dynamisch, handwerklich perfekt umgesetzt - Bentley und seine ausgezeichnete Band präsentieren ihr prächtiges, genauso traditionell verwurzeltes wie zeitgemäßes New Country-Repertoire mit viel Elan und der entsprechenden Würze, die ein solches Live-Erlebnis benötigt, damit der Funke auch richtig überspringt. Und er springt über! Kein Wunder, denn Bentley liebt es live zu spielen. Mit fast dreihundert Konzerten im Jahr zählt er zu den absoluten "Tour"-Junkies der Country-Szene. Das hier in brillantem Dolby 5.1 Surround Sound mitgeschnittene Event fand am 10. Juni 2006 während der "Locked and loaded"-Tour im imposanten, prall gefüllten Fillmore Auditorium von Denver/Colorado statt. Wie schon auf dem aktuellen Album gelingt Bentley auch live mühelos der Spagat zwischen klassichen Honky Tonk-Traditionen, toughem Outlaw-Flair, jugendlicher Frische, lässigen Countryrock-Strömungen und einem beherzten Texas-Feeling. Seine ihn begleitenden Musiker beherrschen ihr Handwerk meisterlich. Ganz hervorragend beispielsweise immer wieder das glänzende Zusammenspiel von Gitarrist Rod Janzen und dem überragend agierenden Steeler Tim Sergent. Doch der von den "Massen" umschwärmter Star ist natürlich jederzeit Dierks Bentley selbst (wirkt rein äußerlich wie eine Mischung aus Billy Currington und Keith Urban), der sich schweißtreibend durch das 20 Stücke (inkl. Zugaben) unfassende Programm singt und spielt (Akustik- und Rhythmus-E-Gitarre). Trotz einer übermächtig wirkenden Schar weiblicher junger Fans, die den Protagonisten geradezu zu vergöttern scheinen, läuft die Veranstaltung dank Bentleys sympathischer, allürenfreier, publikumsnaher Art jederzeit in einem klar auf die Musik fokussierten Rahmen ab, auch wenn er das "Bad in der Menge" sichtlich genießt. Nach einem kurzem Instrumental-Intro (schön hier das rockige E-Riff von Janzen) legt Dierks direkt mit seinem Hit " A Lot Of Leavin’ Left To Do" los und erreicht mit dem Dancehall-tauglichen Heuler "Domestic, Light And Cold" ein erstes Stimmungshoch. "Forget About You" mit schönem Heartland-Flair, "Free And Easy (Down The Road I Go)", der flockig knackige Countryrocker vom aktuellen Album mit klasse Banjo-Spiel des vielseitigen Tim Sergent, sowie der schöne, trockene Countryblues "Settle For A Slowdown" mit herrlichen Telecaster-/Baritone-Einlagen stellen schnell die hohe instrumentelle Qualität der gesamten Truppe unter Beweis, die durch die für den Rhythmus-Background verantwortlichen Steve Misamore (Drums) und Robbie Harrington (Bass) vervollständigt wird. Das großartige "Every Mile A Memory", die erste Single von "A Long Trip Alone" (am Ende u. a. beim Bonus-Material auch als Videoclip beigefügt) bildet dann noch einen Farbtupfer, bevor mit "Good Man Like" und "My Last Name" ein lupenreines, akustisches und viel umjubeltes Bluegrass-Intermezzo eingestreut wird (Janzen an der Mandoline, Sergent am Banjo, Harrington am Upright-Bass). Auch das ein Indiz für die Wandlungsfähigkeit und das große Können aller beteiligten Musiker. Der Sidepunkt der Stimmung wird allerdings bei "Come A Little Closer" (Mädelschwarm Bentley lässt sich wie einst Garth Brooks auf dem Rücken durchs Publikum tragen) und dem saustarken "What Was I Thinkin’" (mit deftigem Instrumentalabschluss, Sergent diesmal mit glänzender Dobrovorstellung) zum Ende des Hauptprogramms erreicht. In der Zugabe gibt's dann u.a. noch die berühmte Rodney Crowell-Nummer "Ain't Livin' Long Like This" und den Johnny Cash-Klassiker "Folsom Prison Blues" zu bewundern, die auf seinen Studioalben natürlich nicht zu finden sind. Eine klasse Show! Als Bonusmaterial erhält man dann neben den bereits erwähnten Videoclip noch eine Photogallerie und einen feinen "Behind the scenes, Footage of Dierks on Tour"-Film. Dierks Bentley ist einer der wohl wichtigsten Vertreter der neuen, jungen Country-/New Country-Generation, der für seine langwierige, akribische Arbeit mit vielen Auszeichnungen und Erfolgen schon jetzt zu Recht belohnt wurde. Auch dieses tolle DVD-Live-Dokument wird seine Stellung in Nashville, und vielleicht sogar darüber hinaus, weiter manifestieren. Die DVD ist "code-free" und somit auf jedem DVD-Player abgespielbar! (Daniel Daus)

Hier nochmal die komplette Tracklist:
1.Lot of Leavin' Left to Do
2.Cab of My Truck
3.How Am I Doin'
4.Domestic, Light and Cold
5.Forget About You
6.Free and Easy (Down the Road I Go)
7.Settle for a Slowdown
8.Every Mile a Memory
9.Wish It Would Break
10.Can't Live It Down
11.Good Man Like Me
12.My Last Name
13.Long Trip Alone
14.My Love Will Follow You
15.So So Long
16.Come a Little Closer
17.What Was I Thinkin'
18.Ain't Livin' Long Like This
19.Where the Wind Don't Blow
20.Folsom Prison Blues
21.Bonus Material

Art-Nr.: 4810
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Blakeman, Shy - long distance man [2010]
5 lange Jahre nach dem vorzüglichen "The Southern Roots Revival" kommt der aus Wyoming stammende, schon vielerorts herumgekommene Shy Blakeman (lebte einige Jahre in Californien, dann in Kilgore/Texas und residiert aktuell in Nashville) endlich mit einem neuen Album, doch das Warten hat sich wahrlich gelohnt. "Long distance man" ist ein bravouröses Werk geworden, das den jungen Mann extrem gereift zeigt und von vorn bis hinten mit phantastischen Songs glänzt. Den Albumtitel des Vorgängers könnte man auch problemlos für das neue Album verwenden, denn er drückt klar und deutlich den Charakter und die Philosophie von Blakeman's großartiger Musik aus. Der Bursche hat irgendwie den Southern Rock im Blut - aber auch den Texas Outlaw-Country und den klassischen, Retro-Countryrock der goldenen Siebziger-Ära. Er möchte diesen "organic Texas Spirit" in seiner Musik zum Ausdruck bringen, ebenso wie "some L.A.-Countryrock-Roots" und vor allem auch einen "big taste of bluesy, swampy Southern Rock", sagt Blakemann. Und wie ihm das gelingt - einfach vorzüglich! Diese voller Seele und Würze steckende Mischung aus Roots-/Country- und Southern Rock mit ihrem Outlaw-Flair und "Renegade"-Charme übt auf den Zuhörer unmittelbar eine gewaltige Anziehungskraft aus, denn das Zeug bleibt nicht nur prächtig hängen, sondern wird auch, neben Blakeman's exzellentem Gesang, von einer Horde herausragender Musiker brillant in Szene gesetzt. Und schaut man mal auf das Line-Up der Instrumentalisten, wird noch einmal unmissverständlich klar in welche Richtung es hier geht: Marc Ford - Electric Guitar (ex-The Black Crowes), Audley Freed - Electric Guitar (ex-The Black Crowes, Cry Of Love), Doug Pettibone - Guitars, Dobro (u.a. Lucinda Williams), Kenny Vaughan - Electric Guitar (u.a. Rodney Crowell, Marty Stuart, Steve Earle), Jason Sutter - Drums, Ted Russell Kamp - Bass, Keyboards, Guitars, Trumpet, Akkordeon, Percussion (ex-Shooter Jennings' 357s), der das Werk auch hervorragend produzierte. Dem gesamten "Stab" gelingt eine einfach wunderbare, völlig natürliche Aufhebung der Grenzen zwischen staubiger Texas Roots-Musik, trockenem, klassischem Countryrock, Outlaw-Country und nahezu lupenreinem, oft schön swampigem Southern Rock! Inspirationen von Kollegen wie Waylon Jennings, Billy Joe Shaver, Poco, Wet Willie, The Black Crowes, The Charlie Daniels Band, The Allman Brothers Band und vor allem Lynyrd Skynyrd sind deutlich spürbar. Auch jüngere Veröffentlichungen, wie die der Brothers Of The Southland oder von Bo Bice passen recht gut ins Bild, wenngleich Blakeman's Musik doch noch ein deutlicheres Retro-Flair anhaftet. Das kommt einfach klasse! Tolle, erdige, Southern-fueled Lead-Gitarren und swampige, kernige Slide-Linien verzieren die Songs, ebenso wie die Klänge eines herrlichen, "verstaubten" Wurlitzer-Klaviers. Wie gesagt, wunderbar retro! Die Siebziger sind allgegenwärtig - und doch klingt alles sehr frisch und zeitgemäss. Los geht's mit dem großartigen, heissen, von einem tollen Waylon-Groove getragenen Outlaw-Countryrocker "Long distance man", dessen wunderbar funky wirkende, kurze Bläser-Fills der Nummer eine Menge Biss verpassen. Vollkommen locker, aber dennoch kraftvoll und dynamisch, kommt der anschliessende, schön flüssig dargebotene honky-tonkin' Roots-/Countryrocker "So many Honky Tonks" aus den Lautsprechern, dessen schönes, laues Southern-Feeling einem überaus geschmackvoll um die Nase weht. Es folgt eine phantastische Coverversion des alten Rusty Wier-Klassikers "Don't it make you wanna dance": Traumhafte Melodik, lockere, aber knackige Dynamik, wundervolles Slide-/Lap Steel-Spiel - ein Roots-/Countryrocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Hat erneut eine tiefe Southern-Seele. Klasse Piano-Geklimper! Ruhig, aber dennoch schwül, wird's bei "Dragob fly", einer prächtigen, semi-akustischen Roots-/Swamp-Nummer in einem klasse Banjo-/Acoustic Gitarren-/Akkordeon-/Slide-Gewand, der man, wüsste man es nicht besser, klar und deutlich eine Herkunft aus Louisiana bescheinigen würde. "Late night early morning" hat den Geist von The Band verinnerlicht, während Blakeman und seine Jungs in der Folge, zuunächst mit "Swamp water whiskey" und anschliessend mit "A quarter to three", zwei lupenreine, in vollster Blüte stehende, klassische Southern Rocker, die der besten Lynyrd Skynyrd-Ära entsprungen sein könnten, vom Stapel lassen. Der erste schön swampig mit feurig würzigen Riffs, dreckiger Lead Gitarre, starkem Wulitzer-Klavier im Hintergrund und weiblichem "soulful" Background-Gesang, der zweite mit einem charakteristischen Skynyrd-Groove, einem unterschwelligen Stones-Einschlag, heissen Bläser-Fills und einem brennenden, fetten E-Gitarren-Solo. Da kommt Freude auf! Danach wird die Power etwas runtergefahren. Die wunderschöne, ruhige, entspannte Country-/Americana-Ballade "Cannon ball" steht auf dem Programm. Fliesst mit ihren feinen Mandolinen- und Gitarren-Klängen, der hintergründigen Orgel-Untermalung, dem einsamen Dobro und dem sparsamen Percussion-Spiel locker, leicht und sehr natürlich in unsere Ohren. "Easy goin' woman" ist kerniger Texas Outlaw-/Roots-/Alternate Country an der Schnittstelle Waylon Jennings/Steve Earle und mit dem brodelnden, bluesigen, swampigen "Satin sheets" wird noch einmal mächtig gerockt (toller Groove, fiebrig glühendes Slide-Solo, dezenter Gospel-Touch). Es gibt auf diesem Album keinen Ausfall! Shy Blakeman und seine Mannschaft mit einem ungemein ambitionierten Werk! Retro-Country-/Roots-/Southern-Rock voller Herz und Seele! Wundervoll, wie Blakeman diese Musik in die heutige Zeit transportiert, wie er ihr, trotz aller Ursprünglichkeit, so viel Frische und Leben einhaucht, ohne auch nur einen Hauch an Authentizität einzubüssen. So muss man diese "Mugge" spielen! So lieben wir das! Das "Southern Roots Revival" des Shy Blakeman ist weiter auf dem Vormarsch...

Die komplette Tracklist:

1 Long Distance Man - 3:44   
2 So Many Honky Tonks - 2:46   
3 Don't It Make You Wanna Dance - 3:41   
4 Dragon Fly - 3:40   
5 Late Night Early Morning - 3:42   
6 Swamp Water Whiskey - 3:26   
7 A Quarter To Three - 3:59   
8 Cannon Ball - 3:30   
9 Old Folks Blues - 3:54   
10 Easy Goin' Woman - 3:13   
11 Livin' Proof - 3:49   
12 Satin Sheets - 3:43   
13 Save A Little Room - 4:45

Art-Nr.: 6939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
So many Honky Tonks
Don't it make you wanna dance
Dragon fly
Swamp water whiskey
A quarter to three
Cannon ball
Easy goin' woman

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Blue Öyster Cult - curse of the hidden mirror [2001]
Da sind sie wieder, die alten Helden von "Don't fear the reaper". Eric Bloom, Alan Lanier, Donald Roeser & Co. schaffen es mit dem neuen Werk endlich wieder, ihre Fans zufriedenzustellen. Das Ist BÖC-Sound, wie man ihn sich wünscht. Natürlich werden viele sagen, das sei nicht mehr zeitgemäß, doch das muß es auch nicht. BÖC bleiben sich treu, mit einem Werk, das ihnen auch vor mehr als 15 Jahren gut zu Gesicht gestanden hätte. Man stelle sich wieder die bombastischen Live-Shows mit den Laser-Kanonen vor, die aktuelle Musik würde super dazu passen. Das Album rockt gut ab, mit ordentlichen BÖC-Riffs, den gewohnt melodiösen Passagen und noch immer diesem Hang zum Geheimnisvollen und Mystischen. Stücke wie das rockige "Dance on stilts", "I just like to be bad", oder das gefällige "Stone of love" werden die Fans lieben. Der Ausrutscher des Vorgängers "Heaven forbid" ist jedenfalls vergessen.

Art-Nr.: 1042
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,29

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Brice, Lee - I don't dance [2014]
Nun hat er es endlich geschafft! Lee Brice’ drittes Album „I Don’t Dance“ hat auf Anhieb die Pole-Position der Country Billboard-Charts erklommen, nachdem er dieses Ziel mit dem Vorgänger „Hard 2 Love“ nur um Haarsbreite verfehlt hatte. Brice, der aufgrund einer Verletzung, seine anvisierte Sportlerkarriere an den Nagel hängen musste, machte am Anfang zunächst als Songwriter (Hits für Leute wie beispielsweise Tim McGraw, Garth Brooks und Jason Aldean stehen zu Buche) von sich Reden, bis er 2010 mit seinem Debütalbum „Love Like Crazy“ auch als eigenständiger Interpret durchstartete. Drei Airplay-Nr.1-Singles warf sein nächstes Werk "Hard 2 Love" ab, dazu gewann er die wichtige Trophäe "CMA/ACM Song of the Year" mit dem Titel "I Drive Your Truck". Bereits diese Scheibe deutete dezent an, dass Brice sich mehr als nur strikt dem New Country verbundener Künstler versteht. Ähnlich wie Eric Church auf seinem „Outsider“-Silberling offenbart jetzt auch Brice seinen Hang zum experimentellen Umgang mit dem Genre und öffnet sich auch für weitere Musik-Konsumentenschichten. Ebenfalls mit großem Erfolg. „I Don’t Dance“ hat auch die Top-5 der nationalen Billboard-200-Charts geentert. Das eröffnende Titelstück „I Can’t Dance“, zugleich erste Single, glänzt durch seine melancholische Note in den Strophen (klasse Gesang von Lee) und einem markanten Refrain und avancierte ebenfalls direkt zum Chart-Stürmer (Platz 5). Mit „No Better Than This“ legt Brice dann mal ein richtiges Countryrock-Brett nach (grandiose BGVs von Kelley Norris). Ein herrlicher von grandiosen E-Gitarren (Tom Bukovac und Travis Bettis) begeleiteter Stampfer im Stil der Black Crowes oder den Dirty Guv’nahs. Klasse! Das folgende „Show You Off Tonight“ wie auch „Good Man“ (mit sich überschlagendem Strophen-Sprechgesang) könnten auch als Songs für ein Big & Rich-Album durchgehen. Ähnlich wie das eigenwillige Duo kombiniert Brice dann zum Teil flimmernde Synthies, Drum-Loops, Voice-Effekte, Streicher, Dancefloor-Beats, HipHop-Passagen mit countrytypischen Instrumenten wie Banjo, Steel und klasse gespielten Akustik- und E-Gitarren, so dass New Country-, Rock-, Pop-, R&B-Elemente z. T. fließend ineinander verschwimmen. Das ist allerdings wohldurchdacht und wird natürlich von hervorragenden Musikern gekonnt in Szene gesetzt. Die zweite pianounterlegte Single „Drinking Class“ huldigt der Arbeiterklasse und kehrt wieder etwas mehr zu den NC-Wurzeln zurück. Klasse das launige „Girls In Bikinis“, ein typischer Sommer-Fun-Song im Stile von Luke Bryan/Billy Currington, bei dem man sich sofort an eine karibische Strandbar versetzt fühlt und den Bade-Schönheiten bei gekühlten Cocktails zuzwinkert. „Sirens“ erschlägt fast mit seinem Temporefrain, Lee zeigt hier, dass er auch richtig gut Banjo spielen kann. Bei „Somebody’s Been Drinkin’“ gibt es die brice-sche Variante eines ‚Crying In My Beer’-Songs als prompten Durchatmer. Schon bald in der avantgardistischen Art eines Bryan Ferry serviert der Protagonist „Hard To Figure Out (The Airport Song)“. Ein weiterer Track, den man nicht unbedingt auf einem New-Country-Album erwartet. Dann zaubert der Junge aus Sumpter, South Carolina, noch ein fettes Southern Rock-Stück als Ode an die Heimat aus dem Köcher. „My Carolina“ stampft wie eine Walze unter schwerem E-Gitarrenfeuer durch die Südstaaten-Sümpfe, Travis Bettis greift hier richtig famos in die E-Saiten. Der überragende Song des Albums! Dem Wechselbad der Gefühle nicht genug. Das piano-getränkte „Panama City“ überrascht zum Abschluss mit Gospel-Gesangseinlagen. Lee Brice will auf „I Don’t Dance“ diesmal sein komplettes Spektrum an kompositorischem Können in einem Album vereinen und performen, und nimmt dabei, ähnlich wie Eric Church, in Kauf, dass der klassische New Country-Hörer so manche härtere Nuss serviert bekommt. Die Chartplatzierungen und sein Mut geben ihm, wie man sieht, scheinbar recht. Er dürfte als Zugpferd bei Curb Records nun endgültig die Lücke schließen, die Tim McGraw hinterlassen hat. Lee Brice weiter unaufhaltsam in der Erfolgsspur! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Dance - 3:41
2. No Better Than This - 4:13
3. Show You Off Tonight - 3:54
4. Always The Only One - 3:53
5. Good Man - 3:24
6. Drinking Class - 3:27
7. That Don't Sound Like You - 3:30
8. Girls In Bikinis - 3:13
9. Sirens - 3:54
10. Somebody's Been Drinking - 3:41
11. Hard To Figure Out (The Airport Song) - 3:25
12. My Carolina - 3:57
13. Panama City - 4:15

Art-Nr.: 8666
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brooks & Dunn - cowboy town [2007]
"Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen", wünschten wir ihnen am Ende unseres Reviews zum großartigen "Hillbilly deluxe"-Album, das mittlerweile zum best verkauftesten Brooks & Dunn-Album der letzten 10 Jahre avancierte. Nun, zwei Jahre später, liegt der heiß erwartete Nachfolger "Cowboy town" in unserem CD-Spieler - und was sollen wir sagen?.. - Jawohl! Und wie sie ihre Klasse beibehalten... - einfach phantastisch! Das Werk ist erneut eine dermaßen starke Vorstellung der Beiden, dass man seinen Cowboyhut, in Verbindung mit einer respektvollen Verbeugung, schon mal in höchster Anerkennung ziehen darf. Erfrischend, lebendig, voller jederzeit rüberkommender Lust ihr temperamentvolles New Country-Feuer aus sich rauszulassen, präsentieren sie sich in herausragender Verfassung - und das nach den gigantischen Erfolgen der Vergangenheit. Man ruht sich nicht aus, sondern bricht auf zu neuen Höchstleistungen. "Cowboy town" ist sowohl sehr abwechslungsreich, als auch äußerst "rockig" ausgefallen. "Smoking guitars and pounding drums" bilden weitgehend den Rahmen der überaus satten Arrangements. Teilsweise spürt man ein feines Southern(rock)-Flair! Herrliche, fette E-Gitarren dominieren die mit viel "Schmackes" ausgestatteten Songs, garniert mit wohl dosierten Piano-/Orgel-Klängen, Fiddles und Steelguitars. Das ist zeitlos, das ist modern, das ist traditionell, das rockt, das hat Pep, das ist die pure "Wild West Outlaw-Power" - und bei alledem ist es immer "real Country"! Irre, wie selbstverständlich sie immer wieder "ihren Draht" zu außergewöhnlich starkem Songmaterial finden, sei es selbst komponiert, oder von anderen Songwritern zur Verfügung gestellt. Es passt einfach alles, schwache Songs sind komplette Fehlanzeige! Eine traumhafte, fett rollende Hammond Orgel bildet das Intro zu der mitreißenden Eröffnungsnummer "Cowboy town", dem Titelstück! 20 Sekunden später setzen "krachende" Drums, treibende Bassläufe, powernde E-Gitarrenriffs und satte, würzige, mächtig Staub aufwirbelnde Lead Gitarren ein, Ronnie Dunn's unwiderstehlichher Gesang kommt hinzu, eine tolle Melodie... - wie aus einem Guß schraubt sich dieser knackige, erdige, eine Menge Southern-Esprit versprühende (starke Slide) Countryrocker in unsere Gehörgänge! Man kann diesem einzigartigen Brooks & Dunn'schen "Wild West-Feeling" in keinster Weise widerstehen! Willkommen in "Cowboy town", wo ein simples und raues Leben, "bibles and beer", böse Jungs und leichte Mädchen, "trucks and saddles", herber Whsikey und dreckige Boots an der Tagesordnung sind, wo aber das Wort eine Mannes mehr zählt als alles andere! Ein "Killer"-Auftakt! Der nächste Hit (im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Nummer ist in hastigen Schritten auf dem Weg an die Spitze der Charts) folgt auf dem Fuße: Ähnlich gestickt wie der Opener, also mit viel "Saft" und in einem tollen Gitarrengewand, "fegt" das prachtvolle "Proud of the house we built" aus dem Lautsprechern und leitet uns genauso kernig wie melodisch zu dem folgenden, mit viel Fiddle, Steelguitar ind erstklassigem E-Gitarren-Picking ausgestatteten, lupenreinen. kraftvollen Honky Tonk-/Outlaw-/Redneck-Country-Heuler "Johnny Cash junkie (Buck Owens freak)" über, der nicht nur den im Songtitel genannten Legenden zur Ehre gereicht, sondern ein wunderbares Bekenntnis der Einflüsse und Countryroots Brooks & Dunn's im Allgemeinen darstellt. Exzellenten Midtempo New Country, absolut traditionell verwurzelt, aber in das typische, knackige Gewand der Beiden "gehüllt", hören wir mit dem großartigen "Cowgirls don't cry"! Eine tolle Melodie, klasse E-Gitarren, eine zwirbelnde Fiddle, und schöne Steelguitar-Klänge ergänzen sich in perfekter Harmonie zu Ronnie's großartigem Gesang! Eines der vielen weiteren Stücke des Albums mit dem Potenzial der nächste Nr.1-Hit des Duos zu werden! Dann scheint es, als rockten die Rolling Stones den Wilden Westen (fette Riffs, starkes Honky Tonk-Piano, glühende Southern-fueled Slide), so in etwa jedenfalls "bläst" "Put a girl in it" aus den Boxen, ehe mit dem anschließenden "Ballad of Jerry Jeff Walker" das erste von 3 Stücken folgt, bei denen Kix Brooks den Lead Gesang übernommen hat - ein großartiger, knackiger, von prächtigen Gitarren und Steel bestimmter Outlaw-/Honky Tonk-/Texas-Countryrocker, bei dem der gute alte Jerry Jeff Walker, legendäres, Stil-prägendes Country-/Countryrock-Aushängeschild der 70iger-Jahre Austin/Texas-Szene, in paar gelungene Duett-Gesangsparts übernommern hat. Große Klasse! Wie auch der überschäumende, einen mächtige Drive produzierende, rockin' Country-Boogie "Tequila", der coole, moderne Line Dance-Rocker "Drop in the bucket" (erinnert gar ein wenig an Big & Rich), der lustige, satte, riffige, zwischen kräftigen "Achy breaky heart"-like Rhythmen und "ballerndem" Georgia Satellites" Party Southern Rock hin und her schwankende "Chance of a lifetime" bis hin zu dem sehr schön entspannten, aber dennoch kraftvoll gesungenen Schlußtrack "God must be busy", der übrigens einzigen echten Ballade des Albums. Ansonsten geben Brooks & Dunn ihren "Gäulen" mächtig die Sporen und nehmen uns mit auf eine herrliche Reise in "ihre" Stadt "Cowboy town", wo einzig und allein ein Motto zählt: "Let's rock the Country"! Ein baumstarkes Album!

Art-Nr.: 5206
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Buffett, Jimmy - live in anguilla ~ 2 cds & 1 dvd [2007]
2 Live-CDs & 1 Live-DVD! Was für eine Veranstaltung! Wie das passt! Herrlich! Jimmy Buffett and The Coral Reefer Band in Ihrem Element! Schauplatz dieses wunderbaren Live-Sets vom 23. und 24. März 2007 (eingefangen auf 2 CDs mit über 130 Minuten Spielzeit, dazu noch einer Live-DVD mit gut 80 Minuten Spielzeit) ist das zu den "Inseln über dem Winde" der Kleinen Antillen gehörende karibische Traum-Eiland Anguilla. Gerade mal 20 km lang und 5 km breit, umgeben von jeder Menge anderer kleiner Inselchen, leben auf diesem Karibik-Paradies nur rund 13.000 Menschen. Soweit das Auge reicht, erblickt man nichts anderes als Palmen, feinsandige, traumhaft weisse Strände, unzählige wunderschöne Buchten, kristallklare und türkisfarbene karibische See - dazu der ewige Sommer! Welch ein Ambiente für eine völlig zwanglose, entspannte, voller Lebendsfreude steckende Buffett-Show! Recorded live at The Dune Preserve, Rendezvous Bay, dient ein Schiffsdeck als Bühne, vor der sich eine begeisterte, riesige Zuschauermenge eingefunden hat um gemeinsam mit der Band zu feiern! Was für eine Atmosphäre! 30 Songs auf den CDs, 18 auf der DVD, darunter einige seltene Tracks, aber auch etliche Klassiker! Vor allem auf der DVD kommt dieses Ereignis in dieser Traum-Landschaft natürlich prächtig rüber! Große Klasse! Holt Euch den nächsten Karibik-Urlaub nach Hause mit Jimmy Buffett, seiner Coral Reefer Band und ihrem unwiderstehlichen Karibik-Groove! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Changes in Latitudes, Changes in Attitudes
2 Domino College
3 Waiting in Vain
4 When Salome Plays the Drum
5 Grapefruit-Juicy Fruit
6 Come Monday
7 They Don't Dance Like Carmen No More
8 It's Five O'Clock Somewhere
9 Cheeseburger in Paradise
10 King of Somewhere Hot
11 Treat Her Like a Lady
12 Still in Paradise
13 Weather with You
14 One Particular Harbour

Disc 2:
1 Brown Eyed Girl
2 Carnival World
3 Autour du Rocher
4 Son of a Son of a Sailor
5 That's My Story and I"M Stickin' to It
6 In My Room
7 A Pirate Looks at Forty/Redemption Song
8 Volcano   
9 Desperation Samba (Halloween in Tijuana)
10 Margaritaville
11 Southern Cross
12 Fins
13 Distantly in Love
14 Chanson Pour Les Petits Enfants
15 That's What Living Is to Me
16 One Particular Harbour

DVD:
1 Chanson Pour Les Petits Enfants
2 That's What Living Is to Me
3 One Particular Harbour
4 Domino College
5 When Salome Plays the Drum
6 Cheeseburger in Paradise
7 Treat Her Like a Lady   
8 Still in Paradise
9 Changes in Lattitudes, Changes in Attitudes
10 Autour du Rocher
11 It's Five O'Clock Somewhere
12 Son of a Son of a Sailor
13 Volcano
14 Desperation Samba (Halloween in Tijuana)   
15 Margaritaville   
16 A Pirate Looks at Forty/Redemption Song
17 Fins
18 Distantly in Love

Art-Nr.: 5365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Burgess, Sonny - have you got a song like that? [2009]
Die texanischen Cowboys verehren ihn und lieben ihn, spielen seine Songs in den Jukeboxes der texanischen Honky Tonks, Barrooms und Roadhouses rauf und runter, feiern, "trinken" und tanzen bei seinen Shows, doch der aus dem kleinen Nest Cleburne stammende Vollblut-Traditionalist Sonny Burgess mit der wunderbaren, angenehmen Country-Stimme könnte längst ein weltweiter Star sein wie Alan Jackson oder George Strait, aber noch immer fehlt ihm, völlig unverständlicherweise, der nötige Deal mit einem Major-Label. Dabei bringt er alle Voraussetzungen mit, ein ganz Großer der "Pure Country"-Zunft zu werden, bewegt sich in Sachen Songmaterial und -qualität längst auf Augenhöhe mit den Etablierten der Szene. Schon in ganz jungen Jahren wurde Sonny mit der Musik von Hank Williams, Chet Atkins, Roy Clark und Glen Campbell konfrontiert Leuten, die noch heute einen großen Einfluß auf ihn ausüben. In frühester Jugend bereits lernte er vor Publikum aufzutreten und entwickelte für solche Performances eine große Begeisterung. Allerdings war er auch ein hoch talentierter Sportler mit dem Zeug im professionellen Baseball-Sport Fuß zu fassen, doch als es hieß sich zu entscheiden in welche Richtung es gehen sollte, setzte sich sein Country-Herz durch und er schlug den Weg einer musikalischen Karriere ein. Gut so, die Country-Welt wird es ihm hoffentlich eines Tages auch im grüßeren Rahmen danken. Wer ihn einmal entdeckt hat, wird schnell zum Fan! Wie gesagt, Sonny Burgess hat sich voll und ganz der traditionellen, reinen Dancehall-/Barroom-/Honky Tonk-Countrymusic verschrieben und bewegt sich damit, genauso respektvoll wie kompetent, auf dem Terrain solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Alan Jackson, Gene Watson, Tracy Byrd, auch ein wenig Ricky Skaggs (wenn er keinen Bluegrass macht) und vor allen Dingen George Strait. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Guitar, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Einer der Höhepunkte ist beispielsweise der lupenreine Vorzeige-Honky Tonker "Beer-I-Cide", ein klassischer, großartiger Countrysong, wie er authentischer nicht sein kann. Tolle Gitarren, Fiddle, Pedal Steel (inklusive eines klasse Solos von Dan Dugmore), Burgess' hervrragender Gesang, eine prima Melodie - die Nummer hat alles, was das Countryherz begehrt. Oder das lockere, flockig flüssige, mit feinen Mandolinen-Fills angereicherte, voller Western-Flair steckende, traditionelle, reine "The request", das knackige, mit einem Touch New Country garnierte, aus einem prächtigen Gewand von E-Gitarre, Fiddle, Steel und Orgel bestehende "I can't think of one", der viel Western-/Prairie- und texanisches Outlaw-Feeling ausstrahlende Two-Stepper "Plain ol' pain", der sicher auch die Linedance-Fraktion begeisternde Roadhouse-Tonker "Grain of salt", wie auch das in bester George Strait-Manier kommende (bei Strait wäre das garantiert eine Nummer 1...), von herrlicher Baritone Gitarre und sirenenartiger Fiddle durchzogene, genauso knackige wie lockere, großartige "Cowboy cool" - alles tolle Songs! "Hey cowboy, have ya got a song like that?", fragt Sonny in einer Textzeile von "The request" (gleichzeitig der Titel des Albums), was wir nach dem Hören dieser feinen CD schlußendlich mit einem zufriedenen und genüßlichen "Ja" beantworten können. Im Namen aller Cowboys und -girls: Danke, Sonny Burgess, für ein weiteres klasse Album!

Die komplette Songliste:

1 Beer-I-Cide - 3:44   
2 The Request - 3:47   
3 I Can't Think of One - 2:43   
4 Tomorrow Is Gone - 3:47   
5 Plain Ol' Pain - 3:26   
6 Grain of Salt - 3:17   
7 Thing, Thang, Thing - 2:36   
8 She Don't Make It Easy - 3:21   
9 Cowboy Cool - 3:47   
10 All Kinds of Beautiful - 3:47   
11 Every Now and Then - 3:51

Art-Nr.: 6493
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer-I-Cide
The request
I can't think of one
Plain ol' pain
She don't make it east
Cowboy cool

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Burnside, Cedric - benton county relic [2018]
Drummer, Gitarrist, Sänger, Songwriter und "Bluesman" Cedric Burnside ist der Enkel des großen Hill Country-Blues-Veteranen R. L. Burnside, eine faniliäre Verbindung, die in diesem Fall ein absoluter Segen ist. Cedric führt die Tradition der Burnsides zu 100 Prozent fort und präsentiert mit seinem neuen Album "Benton Country Relic" ein ganz großariges Werk besten Hill Country Blues-Zeitgeistes. Dreckig, authentisch, ehrlich durch und durch, auf der Höhe der Zeit, dennoch absolut traditionell verwurzelt, hören wir straighten, direkten, von großer Spielfreude und prächtigen Grooves dominierten, feinsten, erdigen Hill Country-Blues und -Bluesrock, voller "Feeling, voller Seele und voller Energie. Die tiefen Einflüsse reichen von Junior Kimbrough, Jessie Mae Hemphill, Otha Turner und natürlich R. L. Burnside, über die North Mississippi Allstars (Luther Dickinson brachte Cedric vor vielen Jahren zum Gitarrespielen, was er heute exzellent beherrscht), bis hin zu den Black Keys und White Stripes. Die Reviews der einschlägigen amerikanischen Blues-Magazine und -Institutionen zu diesem Album sind überwältigend. Ganz großer Auftritt von Cedric Burnside, der siese Musik einfach in aller Natürlichkeit in seiner DNA hat.

Hier noch ein Original U.S. Review:

The best blues songs have an element of danger like they’re going to fall apart at any moment. It’s a feeling not unlike building Ikea furniture while drunk. Cedric Burnside’s Benton County Relic taps into that invigorating feeling of falling, perfectly slowing the beat of songs to create huge grooves and using raw guitar to accentuate the melodies.
Cedric Burnside is the grandson of North Mississippi blues legend R.L. Burnside. R.L.’s work can be described as wild blues, with manic drums and beautifully random guitar outbursts. Cedric, who played drums for his grandfather, has a similar sensibility. Burnside is not a carbon-copy of his grandfather, nor of his father, the blues drummer Calvin Jackson. He borrows liberally from both, but also weaves in contemporary influences, creating a sound that takes his family’s Hill country roots and gives them an ever-so-gentle polish, keeping the wildness and freeness of the grooves, but also instituting more control.
Cedric also has a nice voice, with a warmth and old-school blues sweetness not necessarily associated with his family. He sings in a similarly percussive way, but also manages to smooth out the edges. Put together, it makes Benton County Relic a continuation of the blues, rather than just a repetition of it.
“Get Your Groove On,” as the title suggests, swings and bounces along as Burnside’s guitar mimics his singing. You can’t quite dance to the track, but it’ll definitely make you sway. While Burnside doesn’t play drums on the album (they’re more than capably handled by Brian Jay), his respect for the groove drives the record. His ability to slow a down song and somehow make it feel fast is simply amazing. For instance, a track like “Don’t Leave Me Girl” could be a standard soul song in the hands of another artist. But with Jay and Burnside, it becomes sexy and propulsive, the silence of the song just as important as the notes and beats.
Many of the grooves will sound familiar. They’ve been used by everyone from the White Stripes to the Black Keys, to, unsurprisingly, the North Mississippi Allstars, with whom Burnside has played. Burnside has an amazing ability to work the beat, expanding rests just long enough to create suspense throughout a song. One could guess it’s a gift he inherited from grandfather, but it’s far more likely a skill he cultivated through countless performances and close observations of the audience.
It can be hard for artists to let songs breathe. There’s something scary about letting a song do nothing, if only for a moment. Burnside is fearless in that regard, and it’s especially impressive since he recorded the album in just two days. The album has an intentional feel; the performances are all well thought-out. But there’s also a looseness to the album that makes it radiate with a live, unscripted energy. Burnside is masterful at knowing when to let a song do it’s thing. Unlike my Tarva dresser, built on the strength of a six-pack, Benton County Relic will stand the test of time. (Steve Ovadia/Glide Magazine)

Das komplette Tracklisting:

1. We Made It - 3:34
2. Get Your Groove On - 2:23
3. Please Tell Me Baby - 3:37
4. Typical Day - 3:20
5. Give It to You - 4:31
6. Hard to Stay Cool - 5:34
7. Don't Leave Me Girl - 3:42
8. Death Bell Blues - 4:36
9. There Is So Much - 4:03
10. Call on Me - 3:53
11. I'm Hurtin - 2:49
12. Ain't Gonna Take No Mess - 3:34

Art-Nr.: 9704
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We made it
Please tell me baby
Give it to you
Don't leave me girl
Call on me
I'm hurtin'
Ain't gonna take no mess

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Civil Wars, The - same [2013]
Sehnlichst erwartetes Follow-Up des grandiosen Americana-/Singer-Songwriter-/Alternative Country-/Folk Rock-Duos Joy Williams und John Paul White zu dem mit 3 Grammys dekorierten, frenetisch gefeierten Debut "Barton hollow". The Civil Wars machen genau da weiter, wo sie mit ihrem Vorgänger aufgehört haben. Songmaterial und Performance sind exzellent!

Kurze Original-Produktinfo:
The Civil Wars' highly anticipated sophomore self-titled album is the follow up to the three-time Grammy Award-winning duo's acclaimed debut, Barton Hollow.
The Civil Wars was recorded in Nashville between August 2012 and January 2013. Charlie Peacock was once again at the helm as producer for the album. Additionally, Rick Rubin produced the duo's performance for the track "I Had Me a Girl" in August of 2011. Peacock later completed the track by producing the instrumentation and mix.

Exklusives "Track by Track"-Review zu allen Stücken des Albums von Joy Williams:

THE ONE THAT GOT AWAY

This song pays homage to regret. Nearly everybody I've come across has somebody in their life that they wonder what life would be like if they'd never met that person. It's that sliding-door moment -- in the blink of an eye everything could change. Either for the positive or the negative.
John Paul and I wrote this song in the screened-in porch of my and Nate's new home. I remember warm breezes blowing, a mild day. I had recently had my son, Miles, who happened to be asleep with Nate in the living room, right next to the porch. I remember asking John Paul to play quietly so he didn't wake up the baby.

I HAD ME A GIRL

This song always conjures up an image of a glass of whiskey and a lit cigarette. It's a little brooding. A little dangerous. It smolders. It has swagger and grit. It's full of innuendo and Southern Gothic tones. I love the feel of this track, and the way this song came together on the record. "I Had Me a Girl" is one of those musical moments that makes me wish I knew how to play electric guitar. Or any guitar, for that matter.

SAME OLD SAME OLD

This song, to me, represents the ache of monogamy. This isn't an "I'm leaving you" song. It's a vulnerable confession of "I don't want to leave. I want to work on this -- with you." Having said that, someone once told me a story about long-term relationships: to think of them as a continent to explore. I could spend a lifetime backpacking through Africa, and I would still never know all there is to know about that continent. To stay the course, to stay intentional, to stay curious and connected -- that's the heart of it. But it's so easy to lose track of the trail, to get tired, to want to give up, or to want a new adventure. It can be so easy to lose sight of the goodness and mystery within the person sitting right in front of you. That continent idea inspires me, and makes the ache when it comes hurt a little less. To know that it happens to all of us. What I'm realizing now is that sometimes the "same old same old" can actually be rich, worthwhile and a great adventure.

DUST TO DUST

This song is an anthem for the lonely. Sometimes you come across somebody who thinks they are hiding their pain, but if we are all honest, nobody is very good at it. "You're like a mirror, reflecting me. Takes one to know one, so take it from me.” When John Paul and I wrote this late one night in Birmingham, England, we decided to change the pronoun at the end of the song. We wanted to represent that we all experience loneliness in our lives.

EAVESDROP

We brought in our producer, Charlie Peacock, on this song. He helped with arrangements and really helped take the song to a totally different place. Sometimes as an artist, you can't see what needs re-arranging when you're so "in it." Charlie brought perspective. Almost like an eavesdrop within an "Eavesdrop."
Strangely enough, this song always reminds me that my voice has changed since the last album. I have my son to thank for that, truly. When I was first pregnant and performing on the road, I thought something was wrong with my voice. I was having a hard time hitting high notes, while my low notes kept getting deeper and deeper. I did some research with the help of a vocal coach, and learned that hormone levels affect a female singing range. Having a boy, naturally, upped my testosterone levels, making low notes easier to hit and higher notes harder to reach. But the great thing? After having Miles, I regained my high range AND have kept my low range. Pregnancy literally changed the makeup of my vocal cords. There's a different timbre to it now, and I love that I can hear the story of my son in my singing.

DEVIL'S BACKBONE

This song is our take on an Americana murder ballad. It's dark, prickly, anxious. It was fun writing because we just imagined some dust-bowl scenario, a broke-down town, and a man awaiting being hung for something he did in the name of trying to provide for his family. The woman who loves him is watching him standing there on the gallows.
This song always reminds me of when the melody first came to mind. I was doing my makeup in the tiled bathroom upstairs, with my newborn Miles in a yellow rocking bassinet next to me. I started singing, and turned on the voice memo app on my iPhone so I wouldn't forget it. As I sang, Miles started cooing along with me. Not on pitch, mind you, but I'd move a note, and he'd move a note. I'm never deleting that voice memo. It's become one of my favorites.

FROM THIS VALLEY

That's our Grand Ole Opry song. A new spiritual. It's actually the oldest song written on the album. We wrote it before Barton Hollow came out. Even though we didn't have our own recording of it, we started performing it live and it became a fan favorite. It made sense to finally put it on an album. One of my favorite moments on stage every night was singing the a cappella part together.

TELL MAMA

We recorded the performance at Fame studio in Muscle Shoals, a place we'd written a few songs before that made it onto Barton Hollow. I always felt the musical ghosts in that studio, one of whom was the great Etta James. We're a band that's known for covering songs live in our own way, and we thought it would be fun to take a stab at "Tell Mama." I found out later that where we recorded was the same room she recorded her version. That might explain why I kept getting goosebumps.

OH HENRY

We wrote it one week before Barton Hollow, in the mountains of Salt Lake City during our first Sundance Festival. We conjured up a story about a woman who was married to a philandering man. She is begging her man to level with her, and letting him know she can only take so much, a la "it's gonna kill me or it's gonna kill you."

DISARM

Again, we're the band who loves to do covers. Both John Paul and I have always been huge Smashing Pumpkins fans. Nate mentioned it might be a cool cover, and we actually wound up working it out the same day that we wrote "Oh Henry" up in Salt Lake City for Sundance. It turned into another on-stage staple that people asked for every night. We found out later from his then-manager that Billy dug it.

SACRED HEART

We wrote this song in a flat in Paris, with the Eiffel Tower in full view on a cold night. Tall windows, Victorian furniture, and somehow the atmosphere of all of that seeped into the song. Nate and our friends were there in the room as we wrote, all of us drinking wine together. I also loved getting to try out my flawed French. I wrote what words I knew in French, and then had a Parisian friend named Renata Pepper (yes, that's her real name) look it over later and help me translate. When we recorded the song for the album, I called in a French professor from Vanderbilt named Becky Peterson, who has now become a good friend.

D'ARLINE

We wrote this song in the studio behind my house in Nashville, on a warm summer day, with the windows and doors open. This song is a sweet lament, of loss and the belief that you'll never be able to love anybody else again. I stumbled across "Letters of Note" on Twitter, and was struck by the title of a letter written by a famous physicist named Richard Feynman: "I love my wife. My wife is dead." A little over a year after her death, he wrote his wife a love letter and sealed it. It was written in 1946, and wasn't opened until after his death in 1988. He ended his note to his long-lost wife with "Please excuse my not mailing this -- but I don't know your new address."
Another aside to this song: While we were recording the song together, John Paul and I could hear crows cawing in the background that I've since named Edgar, Allen and Poe. This recording and performance of the song is the first and only in existence, a work tape recorded simply on my iPhone.

Das komplette Tracklisting:

1. The One That Got Away - 3.32
2. I Had Me a Girl - 3.45
3. Same Old Same Old - 3.48
4. Dust to Dust - 3.49
5. Eavesdrop - 3.35
6. Devil's Backbone - 2.29
7. From This Valley - 3.33
8. Tell Mama - 3.48
9. Oh Henry - 3.32
10. Disarm - 4.42
11. Sacred Heart - 3.19
12. D'Arline - 3.06

Art-Nr.: 8264
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Dunn, Ronnie - same [2011]
Nach dem Ende von Brooks & Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks & Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks & Dunn anknüpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-jährigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tonträgern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks & Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen. Während es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (natürlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zwölf Stücke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, natürlich nichts dem Zufall überlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste. Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Debüt hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. "Singer In A Cowboy Band" heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-Führungsriff, jede Menge Dampf, schönes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen mächtig Alarm. Wow, das geht ja gut los. Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zunächst das Bremspedal in Form zweier schöner, balladesker Nummern ("I Don’t Dance" und "Your Kind Of Love"), die seine außergewöhnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen "Backs" von solch starken Sängerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. Überhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart. Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie David Lee Murphy, Terry McBride (McBride & The Ride), Dallas Davidson, Bobby Pinson an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und...) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solokünstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird. Für die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte "How Far To Waco" (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros bestückten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tröten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verströmende, sehr eingängige "I Just Get Lonely". Auffällig, dass Dunn bei vielen Stücken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei "Cost Of Livin’" oder dem piano-trächtigen Finalstück "Love Owes Me") seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt rückt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein! Die wunderschöne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single "Bleed Red" (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne übertriebenes Pathos auskommenden "Alle Menschen sind gleich"-Botschaft, das flotte "Once" (schöner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker "Let The Cowboy Rock" (gerne Ronnie! - weibliche Harmonies, Skynyrd-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet. Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks & Dunn-Ära anknüpft. Well done, Ronnie Dunn! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Singer In a Cowboy Band - 3:31   
2 I Don't Dance - 3:49   
3 Your Kind of Love - 3:35   
4 How Far To Waco - 3:27   
5 Once - 3:43   
6 Cost of Livin' - 4:10   
7 Bleed Red - 3:49   
8 Last Love I'm Tryin' - 4:07   
9 Let the Cowboy Rock - 2:55   
10 I Can't Help Myself - 3:43   
11 I Just Get Lonely - 3:17   
12 Love Owes Me One - 3:37

Art-Nr.: 7411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Eleven Hundred Springs - this crazy life [2010]
Willkommen zu einer neuen, wunderbaren "Country jam -made in Texas"! Eine der besten Countrybands aus Texas, die in Dallas beheimateten Eleven Hundred Springs knüpfen mit ihrem neuen Album "This crazy life" nahtlos an das vor zwei Jahren erschienene, herrliche "Country jam" an und nehmen uns abermals mit auf eine tolle Reise in die Welt vollkommen ursprünglicher, natürlicher, reiner und zeitlos schöner "Texas Old School Country- and Honky Tonk-Music". Das ist traditionell durch und durch. Die Truppe klingt so wunderbar unverbraucht, das ist die helle Freude. Keine "aufgemotzte" Nashville-Politur, schon gar keine Pop-Bezüge - nein, die "Springs" spielen "real, pure Texas Countrymusic"! Bestimmt wird das musikalische Geschehen von dem großartigen "Waylon-esque" Gitarrenspiel und dem ebenso starken Gesang von Frontmann und Songwriter Matt Hillyer (seine Stimme hat einen dezenten Gram Parsons-Vibe in Verbindung mit natürlichem Southern-Charme), der tollen Fiddle-Arbeit des "3rd generation Texas fiddlers" Jordan Hendrix und den herrlichen Steelguitar-Einlagen des "Texas pedal steel gunslingers" Danny Crelin. Komplettiert wird das Quintett durch den Bassisten Steven Berg (wie Matt Hillyer Gründungsmitglied der 1998 formierten Band) und den neuen Drummer Brian Ferguson. Die Einflüsse der "Springs" reichen von den bereits erwähnten Gram Parsons und Waylon Jennings, über Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, Johnny Cash und George Strait, bis hin zu dem Sir Douglas Quintett und Bob Wills and his Texas Playboys. All das verarbeiten sie zu ihrem eigenen, unwiderstehlichen, so reinen und wohl schmeckenden Country-Menü, dessen Genuss einen mental unmittelbar in eine urige Texas Honky Tonk-Bar zu versetzen scheint, genüsslich ein "kühles Blondes" der Marke Eleven Hundred Springs die ausgetrocknete Kehle hinunterspülend (der Name der Band resultiert tatsächlich aus dem Slogan für eine amerikanische Biersorte). Das Frontcover des schönen Digipacks passt im übrigen hervoragend zu dieser Vision. Zu den absoluten Höhepunkten eines allerdings durchweg wundervollen Albums zählen der herrlich lockere und erfrischende Opener "This crazy life" mit seinem tollen E-Gitarren-Picking, den feinen Steelguitar-Linien und dem schönen Bakersfield-Feeling (erzählt von den verrückten Leben "on the road", das die Band aus dem "Eff-Eff" kennt, denn immerhin tingeln sie bei jährlich über 200 Gigs permanent durch die Lande), die prächtige Fiddle-, Steel-, und E-Gitarren getränkte, erdige Outlaw Country-Nummer "Great American trainwreck" (beste Waylon Jennings-Tradition, vor allem auch das E-Gitarrenspiel), das baumstarke, von einem großartigen, straighten Rhythmus angetriebene, einen forschen, "swinging Drive" aufbauende und ein gewisses Buck Owens Retro-Flair vermittelnde "Show me the money (or I show you the door)", ein lupenreiner, klassischer Honky Tonker, wie man ihn in solch einer Authentizität neben Owens vielleicht nur von Dwight Yoakam oder The Derailers erwarten könnte, auch von solchen Künstlern allerdings viel zu selten serviert bekommt (besticht mit einem famosen Baritone E-Gitarre-/Fiddle-/Pedal Steel-Schlagabtausch in der Mitte), der erstklassige Old School Country-Waltz "The OG Blues" mit seinem exzellenten Mandolinen-/Fiddle-Intermezzo, das dynamische "High on the town" (das Gitarrenriff würde wohl sogar einen Jerry Reed stolz machen), der schöne Texas-Swing "Some things don't go together" (Asleep At The Wheel lassen grüßen), die so endlos traurige "lonesome and blue" Honky Tonk Country-Nummer "I'll get on to getting over you tomorrow", oder der abschliessende, an das Sir Douglas Quintett erinnernde, prächtige, zum Tanzen animierende Gute Laune Uptempo TexMex-Knaller "Straight to bed" mit seinem tollen Akkordeon-, Pedal Steel- und E-Gitarren-Wechselspiel. Hier noch ein Auszug aus der Original-Biographie der Band, der ihre musikalische Philosophie sehr treffend widergibt: "Eleven Hundred Springs plays real country music. With songwriting hooks Hank Williams himself would be proud of and a band as tight as Buck Owens’ Buckaroos to back them up, it’s no wonder the dance floors stay packed at their shows. If Hank Thompson blended Western Swing with Honky Tonk, and Waylon Jennings blended country with Rock, Eleven Hundred Springs does all of the above." In diesem Sinne: Cowboys and Cowgirls, geniesst es einfach, dieses wunderbare "Crazy life" der Eleven Hundred Springs. Es macht einen Heiden-Spass!

Das komplette Trackllisting:

1 This Crazy Life - 3:14   
2 Great American Trainwreck - 2:22   
3 There's a Place for You - 2:55   
4 Show Me the Money (Or I'll Show You the Door) - 3:32   
5 The OG Blues - 3:33   
6 Honky Tonk Angels (Don't Happen Overnight) - 4:08   
7 I'm In a Mellow Mood - 2:19   
8 High On the Town - 4:15   
9 Some Things Don't Go Together - 2:45   
10 Get Through the Day - 3:34   
11 I'll Get On to Getting Over You Tomorrow - 2:54   
12 Straight to Bed - 3:12

Art-Nr.: 6807
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This crazy life
Great American trainwreck
Show me the money (or I'll show you the door)
Some things don't go together
I'll get on to getting over you tomorrow
Straight to bed

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Hill Country Revue - zebra ranch [2010]
Was für ein erneutes Pfund! Es ist unglaublich, welch eine Kreativität, welch ein breites Spektrum und welch ein immenses musikalische Output der gesamte "Clan" rund um die North Mississippi Allstars an den Tag legt. Zweites, hammerstarkes Album der von Cody Dickinson vor knapp 2 Jahren als so etwas wie ein NMA-Sideprojekt ins Leben gerufenen, grandiosen "Hill Country Revue", die mit "Zebra ranch" einmal mehr das "Mississippi Hill Country" rocken, als gäbe es kein Morgen mehr. Höchstes musikkalisches Niveau, pure, authentische, raue (Gitarren)-Intensität, ungebremste Spielfreude, Druck und Power pur - "Hill Country Revue" is THE modern Southern Rock- / Blues Rock-Band for the new generation". Ein dreckiges, mit glühenden und röhrenden Gitarren vollgepacktes, explosives, voller Jam-Anlagen steckendes Electric Blues-, Blues-Rock-, Electric Delta Blues-, Southern Rock-, Roots-, Juke Joint Blues-Rock'n Roll-Gewitter, das vor entfesselter Spielfreude, Intensität und Inspiration nur so strotzt. "Echoes of the Allmans and ZZ Top reside alongside hints of Hendrix. An abundance of sinewy grroves" heisst es auf dem Album-Sticker. Absolut korrekt, doch es darf nicht unerwähnt bleiben, dass natürlich auch die Fans der "väterlichen Bande", also der North Mississippi Allstars, und von Gov't Mule vollends aus dem Häuschen sein werden. Cody Dickinson, der hier im übrigen nicht, wie bei den North Mississippi Allstars, an den Drums sitzt, sondern eine der beiden E-Gitarren bedient, sein kongenialer Gitarrenpartner Kirk Smithhart, der bereits im "zarten" Alter von 19 den "Albert King Award" für "Best Guitarist by the Blues Foundation" gewann (die beiden brillieren mit teils furiosen Twin-Leads), der grandiose Drummer Edward (Hot) Cleveland, Bassist Doc Samba, und der saustarke ex Dixie Hustler-Sänger und Bluesharp-Spieler Daniel Coburn verstehen sich geradezu blind und spielen sich in einen von allen Zwägen losgelösten Rausch. Was für Grooves. Was für eine gewaltige Power. Was für eine Wucht! Doch auch die ein oder andere entspanntere, rootsige Nummer ist dazwischen, wie beispielsweise die phantastische Coverversion des alten Stones-Klassikers "Wild horses". Doch zumeist jagen die Burschen wie ein unaufhaltsames Blues- und Southern Rock-Stahlross durch die Southlands des Mississippi Hill Countrys, wie beispielsweise beim fulminanten, von gewaltigen Riffs angetriebenen und mit einem wilden, explosiven Gitarrensolo garnierten Opener "Raise your right hand" (brettert los, wie eine verschärfte, bis in die Haarspitzen aufgeheizte Ausgabe von ZZ Top, dazu eine klasse Melodik), dem krachenden, straighten, mit glühenden Twin-Leads inszenierten "Chalk it up", oder dem zügellos nach vorn gepeitschten "Going down". Beim affenscharfen, genauso rootsigen, bluesigen, wie modernen, jammigen, von furioser Percussion unterlegten "Hill Country" bauen sie gar ein paar kochend heisse Rap-Elemente ein (eine prächtige Verbindung zwischen Retro und Moderne), das von einem traumhaften Gitarrensolo unterbrochene, wunderbar eingängige "Idyll" besticht mit einer herrlichen Portion Southern-Soul und das wunderbare Instrumental "Second street" kommt in allerbester, lockerer "Jessica"-like Tradition der The Allman Brothers Band, vollgepackt mit lässigen, melodischen Twin-Leads und einem jammigen Freiraum für die Musiker, inklusive glühendem Slide-Solo, der live sicher zu endlosen Exkursionen einlädt. Noch ein Wort zur fabelhaften Produktion: Der Sound ist bärenstark! Trotz allen Drucks, trotz des Drecks in dieser Musik, trotz der rauen, lauten, heftigen Spielweise ist der Sound unglaublich klar. Man hört jede noch so kleine Nuance. Kompliment dafür an Cody Dickinson und John C. Stubblefield. Hill Country Revue haben sich einen ebenbürdigen Platz neben den North Mississippi Allstars erarbeitet und stehen denen in nichts nach. Das ist vergleichbar mit The Allman Brothers Band und Gov't Mule. Auch "Mule" sind mal als "Allmans"-Ableger gestartet - und was daraus geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Hill Country Revue haben dieses Potential ebenso! "Zebra ranch" ist ein "Mörder-Album", Hill Country Revue sind eine "Mörder-Band"! Begnadeter, von brennenden, fulminanten Gitarren bestimmter, authentischer, rauer, drückender Hill Country Roots Rock, Southern Rock und Bluesrock für die Ewigkeit. Packend! Unwiderstehlich!

Noch ein Ausschnitt aus der offiziellen Presseveröffentlichung zum Album:

Hill Country Revue’s much anticipated sophomore album, Zebra Ranch, captures the band refining their gritty, blues/rock sound to perfection. The new album is comprised of 14 tracks of unparalleled talent, progression and fine craftsmanship. “This album is a yell of rock and roll rebellion,” says founding member Cody Dickinson. “It’s a loud cry for purpose, meaning and truth – straight from the soul.”

1 Raise Your Right Hand - 3:14   
2 Chalk It Up - 3:14   
3 Going Down - 3:58   
4 Bottom $ - 3:38   
5 Zebra Ranch - 3:48   
6 Where You Belong - 4:02   
7 You Hold My Woman - 4:01   
8 My Baby Don't Know - 3:57   
9 Hill Country - 4:35   
10 Second Street - 2:48   
11 Do Work - 2:27   
12 Idyll - 4:28   
13 I Don't Know About You - 3:36   
14 Wild Horses - 4:43

Art-Nr.: 7126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Raise your right hand
Chalk it up
Going down
Bottom $
Hill country
Second street
Idyll

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Jenai - cool me down [2002]
Solche Leute tun Nashville wirklich gut! Die aus Idaho stammende Newcomerin überrascht die Countrygemeinde mit einem fantastischen Debut. Großartige New Country-Musik ohne Schnickschnack in einem wunderbaren semi-akustisch/elektrischen, rootsigen, neo-traditionellen Sound. Die Balance zwischen filigranen akustischen Instrumenten, wie Fiddle, Akustik-Gitarre, Mandoline und Dobro auf der einen, und beherzten, satt klingenden elektrischen Gitarren und knochentrockenen Drums auf der anderen Seite, erzeugt ein hochinteressantes, fast geheimnisvoll anmutendes, Spannungsfeld, das einen nicht mehr losläßt. Dazu bsitzt Jenai eine tolle, dezent rootsig angehauchte Stimme. Ihr Gesang kommt zuweilen unheimlich lässig und cool rüber, zum anderen dann wieder lieblich warm und wohlig, aber immer voller Inspiration, Ausstrahlung und voller Energie. Vielleicht kann man ihre Musik entfernt als eine Art Mischung zwischen dem Sound der Dixie Chicks und der Judds, mit ein paar dezenten Zutaten einer tradittionellen Shania Twain, einer countryorientierten Sheryl Crow und einer "Angel from Montgomery"-singenden Bonnie Raitt bezeichnen. Die Songs sind bis auf zwei Ausnahmen sehr rhythmisch und flott. Schon bei den ersten Tönen beginnt man automatisch mit den Fingern zu schnippen. Es beginnt mit dem Titelstück "Cool me down", einer Kieran Kane Nummer! Flotter Rhythmus, Mandoline, Fiddle und Akustik-Gitarre bilden das Intro, lässiges Schlagzeug, noch lässigerer Gesang, erst etwas zurückhaltend und dann gut in die Beine gehend - schon befinden wir uns in einem klasse rockenden Boogie-Drive mit einem tollen E-Gitarrensolo im Break! "Be a woman" ist ein wunderbarer, dezent rockender New Country-Song mit einer tollen Melodie und herrlichen verschiedensten Gitarren. Tolles Arrangement! Wieder ein schönes E-Gitarrensolo in der Mitte. Nach der feinen Ballade "It won't be me" kommt das von einer klaren Steelguitar begleitete, sehr rhythmische, coole "Heartbreak city" mit tollem Akustik/Electric-Wechselspiel. Viel Boogie-Drive bekommen wir wieder bei "Don't hold your heart" zu hören, dazu ein tolles Dobro, "Papa don't ask, Mama don't know" ist ein gefühlvoller mit unaufdringlichen Bläsern und duellierenden E-Gitarren durchsetzter Western-Swing, "Time to dream" ein wunderschöner Countrysong mit herrlicher Steel, der wie ein warmes Kaminfeuer im Winter zu wirken scheint und "Loraine" ist allerbester fetziger rollin' and rocking New Country, der gut in die Beine geht. Tolle Instrumentierung zwischen riffigen E-Gitarren, Mandoline und fetzigem Piano! Wer hier nicht das Tanzbein schwingt, ist selbst schuld! Nach weiteren starken Songs kommt mit "South side stomp" dann ein Finale, das auch die Linedancer nochmal auf den Plan ruft. Eine Shuffle-Tanz-Nummer, die jede Party in Schwung bringt! 12 klasse Songs! Brent Maher (Judds/Wynonna) hat die Scheibe trocken und auf den Punkt genau produziert. Jenai bringt jede Menge Pep und Anspruch zugleich in die Nashville-Szene.Wir sind beeindruckt! Drücken wir ihr die Daumen, daß sich auch der Erfolg einstellt! Ein bemerkenswert starkes Debut!

Art-Nr.: 1512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Kramer, Jana - thirty one [2015]
Gut 3 Jahre nach ihrem hervorragenden Debut legt die bis dato eher als Schauspielerin bekannt gewordenen und dem einen oder anderen vielleicht schon einmal in solchen Fernsehserien wie "Grey's anatomie" oder "One tree hill" begegnete Jana Kramer mit "Tirty One" nun ihr lang erwartetes Nachfolgewerk vor. “Country music is in my blood", sagt Jana Kramer, die ihre eigentliche Berufung eher in der Musik als in der Schauspielerei sieht. Mit ihrem neuen Album zeigt sie sich deutlich moderner und mainstreamiger, als bei ihrem Debut, doch zum Glück überspannt sie den Bogen nicht. Im Gegenteil: Trotz vieler rockiger und poppiger Elemente gerlingt ihr mit viel Geschick ein auf einem richtig hohen musikalischen Niveau angesiedelter, beeindruckender Spagat zum Country, denn die eigentlichen Country-Fundamente werden durch die modernen Elemente nicht vollends "erschlagen". Das ist gut so. Hier stimmt die Balance - und so passt das alles hervorragend zusammen. Das ausgesuchte Songmaterial und die Arrangements sind große Klasse. Zudem ist die bezaubernde Jana eine überaus ausdrucksstarke Performerin, die den Songs mit ihrem großartigen Gesang richtig Leben einhaucht. Keine Frage, das ist der nächste große Schritt in Miss Kramers musikalischer Karriere. Ein sehr schönes Album!

Das komplette Tracklisting:

. Boomerang - 3.41
2. Don't Touch My Radio - 2.46
3. I Got The Boy - 3.21
4. Pop That Bottle - 3.06
5. Love - 3.24
6. Circles - 3.59
7. Bullet - 2.51
8. Dance In The Rain - 3.25
9. Said No One Ever - 2.52
10. Just Like In The Movies - 3.09
11. Last Song - 3.37

Art-Nr.: 8996
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McGraw, Tim - number one hits [2010]
2 CD-Set! Großartige neue Compilation von Tim McGraw mit all seinen bisherigen Nummer 1-Hits! Enthält darüber hnaus den explizit für diese Zuammenstellung eingespielten, anderweitig nicht erhältlichen, neuen Hit "Felt good on my lips", der bereits wieder auf dem besten Weg ist, McGraw's nächste Nummer 1 zu werden.

Die komplette Songliste:

Disc 1
1 Live Like You Were Dying - 4:57   
2 Don't Take the Girl - 4:10   
3 It's Your Love - 3:45   
4 Just to See You Smile - 3:34   
5 Something Like That - 3:03   
6 My Next Thirty Years - 3:38   
7 The Cowboy in Me - 4:05   
8 She Never Lets It Go to Her Heart - 3:01   
9 I Like It, I Love It - 3:24   
10 When the Wind Blows By - 4:36   
11 Please Remember Me - 4:55   
12 Real Good Man - 4:14   

Disc 2
1 Southern Voice - 4:01   
2 My Best Friend - 4:39   
3 Everywhere - 4:50   
4 Grown Men Don't Cry - 3:54   
5 Back When - 4:29   
6 Angry All the Time - 4:30   
7 Last Dollar (Fly Away) - 3:57   
8 Unbroken - 4:00   
9 Where the Green Grass Grows - 3:22   
10 Not a Moment Too Soon - 3:47   
11 Indian Outlaw [Dance Mix] - 4:20   
12 Felt Good on My Lips - 4:06

Art-Nr.: 7196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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