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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

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Dailey & Vincent - brothers from different mothers [2009]
So melodisch, so rein, so filigran, so "warm", so wunderschön kann Bluegrass sein! Jamie Dailey (Gitarre) und Darrin Vincent (Bass) sind zwar nicht, wie es der Albumtitel vielleicht vermuten lassen könnte, miteinander verwandt, doch im musikalischen Sinne verfügen die beiden über eine dermassen faszinierende instrumentelle und stimmliche Harmonie, wie sie natürlicher, vertrauter und familiärer nicht sein kann. Da ist etwas ganz Großes zusammen gewachsen! Im vergangenen Jahr katapultierten sich Dailey & Vincent mit ihrem Debut im Rekordtempo in den Mittelpunkt der Bluegrass-Welt. Ihr gleichnamiges Werk stand fast ein Jahr lang an der Spitzer der Bluegrass-Charts und sage und schreibe 7 IBMA Awards (International Bluegrass Music Association) waren die Folge. Eine einzigartiger Erfolg! Nun liegt das Nachfolgewerk fort, dass die Leistung des ersten Albums gar noch einmal toppt: Eine traumwandlerisch sichere Gratwanderung zwischen reinstem Bluegrass und Acoustic Country, voller Frische und Reinheit, deren unvergleichliche Magie einen sofort in ihren Bann zieht. Dailey & Vincent sind alles andere als Neulinge im Business. Während Jamie Dailey lange Jahre mit Doyle Lawson spielte, war Darrin Vincent, im übrigen der Bruder von Rhonda Vincent (produzierte auch einige Alben seiner Schwester), fast zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' großartiger Formation Kentucky Thunder. Obwohl die überwiegende Anzahl der Tracks recht flotter Natur sind und voller Energie stecken, bieten Dailey & Vincent alles andere als überdrehten Highspeed-Bluegrass. Vielmehr legen sie Wert auf traumhafte Melodien, glasklare, saubere Instrumentierung und eine, trotz der schwungvollen Rhythmen, lockere, ja zuweilen flockige Entspanntheit. Alles wirkt sehr flüssig. Und diese Stimmen: Einfach faszinierend! Ihre hohen, klaren Tenöre (eine stimmliche Nähe zu Ricky Skaggs ist bei beiden spürbar) verbinden sich immer wieder zu wundervollen Harmonien. Vielleich sei sogar mal ein Vergleich der Sorte "Simon & Garfunkel des Bluegrass" erlaubt. Dailey & Vincent spielen absolut traditionell. Doch sie scheuen sich keineswegs auch mal etwas Neues auszuprobieren und sind damit voll auf der Höhe der Zeit. So setzen sie bei zwei Tracks auch mal ein dezentes Schlagzeug ein (ganz toll beispielsweise ihre Interpretation des Statler Brothers-Hits "Years ago", den sie ungemein frisch, mit tollem Bass-Gesang des gerade mal 18-jährigen Banjo-Wunderkindes Joe Dean jr., präsentieren) oder unterlegen die großartige Ballade "On the other side" mit einem klassischen String-Quartett, das ein ganz leichtes Folk Pop-Feeling aufkommen lässt (doch der Gesang ist auch hier "pure Country" mit faszinierenden Lead-Harmonies). Hinreißend schön auch ihre Fassung des Roger Miller-Klassikers "You oughta be here with me" (ein herrlicher Country-Waltz), das von einer grandiosen Melodie geprägte, sommerlich lockere "Your love is like a flower" oder der flotte, lustige Stomper "Head hung down", der das Album eröffnet. Auch dem Americana-Terrain sind sie alles andere als abgeneigt, wie ihre exzellente Interpretation der Gillian Welch und David Rawlings-Nummer "Winter's come and gone" beweist. Unterstützt werden die beiden von einer Garde der besten Musiker, die das Genre zu bieten hat. Unter anderem sind das Adam Haynes (Fiddle), Andy Leftwich (Mandoline), Ron Block (Banjo), Bryan Suttan (Gitarre), usw., usw.! Genauso traditioneller wie moderner Bluegrass/Acoustic Country in seiner ganzen Schönheit! Einfach wunderbar!

Die komplette Songliste:

1 Head Hung Down - 2:57   
2 You Oughta Be Here with Me - 2:22   
3 Your Love Is Like a Flower - 3:27   
4 When I've Traveled My Last Mile - 2:50   
5 Years Ago - 2:35   
6 There Is You - 2:25   
7 Girl in the Valley - 2:47   
8 Please Don't Let Our Sweet Love Die - 3:44   
9 Oh Ye Must Be Born Again - 2:26   
10 Winter's Come and Gone - 2:16   
11 When I Reach That Home Up There - 2:51   
12 On the Other Side - 4:31

Art-Nr.: 6335
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You oughta be here with me
Your love is like a flower
When I've traveled my last mile
Years ago
Please don't let our sweet love die
Winter's come and gone

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Earle, Steve - townes ~ deluxe edition [2009]
2 CD-Set! Deluxe Edition! Steve Earle erfüllt sich einen Traum! Selbst einer der größten Songwriter einer ganzen Americana-/Roots-Generation bezeichnert er den legendären texanischen Singer-Songwriter Townes Van Zandt als "den besten Songschreiber auf der ganzen Welt - und ich stehe auf Bob Dylans Couchtisch in meinen Cowboystiefeln und behaupte genau das" (ein mittlerweile berühmtes Zitat aus dem Munde Earles). Sogar seinen nun auch schon in der Szene auf den Spuren des Vaters wandelnden Sohn Justin taufte er mit zweiten Namen in Verneigung vor seinem großen Idol "Townes". Lange schon schwelte in Steve Earle der Gedanke ein Album mit den Songs von Townes Van Zandt aufzunehmen - nun ist es geschehen. Es ist ein wunderbares Dokument geworden. Ein begnadeter Songwriter verehrt einen anderen begnadeten Songwriter - und es ist fantastisch gelungen! 15 Songs, sowohl bekannte Standards, als auch sehr unbekanntes Material aus dem Fundus Van Zandts hat Earle mit einer Horde exzellenter Begleiter (u. a. Dennis Crouch - Bass, Greg Morrow - Drums, Tim O'Brien - Mandoline, Darrell Scott - Banjo / Dobro, Tom Morello - E-Gitarre, Alison Moorer und Justin Townes Earle - Background Vocals, u.s.w.) eingespielt, alles gehalten in einem ungemein ursprünglichen, rauen, "rural stripped-down" Gewand, immer dreckig, staubig, trocken und vor allen Dingen voller geradezu greifbarer Inspiration. Nie aggressiv, sondern entspannt, aber dennoch kraftvoll. Dabei geht Earle sehr variabel zu Werke und drückt den Songs, bei aller Authentizität, klar seinen eigenen, unverkennbaren Earle-Stempel auf. Mal bluegrassig, mal folkig, dann richtig dreckig rockend, mal bluesig, mal im spröden Storyteller-Stil, mal Acoustic Old time Country, mal total ruppig, mal mit einem tollen Country Two-Step-Stomper - er packt alles an! Die hier vorliegende "Deluxe Edition" enthält noch eine zweite CD, die den Titel "The basics" trägt. Hier sind nochmal 11 der Tracks in einer akustischen Alternativ-/"Basic"-Version enthalten, nur Earle und seine Gitarre, die dem fundamentalen Ursprung dieser zeitlosen Townes Van Zandt-Nummern noch gerechter werden. Steve Earle erfüllt sich einen Traum - und seine Fans partizipieren davon. Eine ganz starke Sache!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Pancho and Lefty - 4:01   
2 White Freightliner Blues - 3:27   
3 Colorado Girl - 3:35   
4 Where I Lead Me - 3:29   
5 Lungs - 2:18   
6 No Place to Fall - 2:52   
7 Loretta - 3:14   
8 Brand New Companion - 5:12   
9 Rake - 3:22   
10 Delta Momma Blues - 5:14   
11 Marie - 4:52   
12 Don't Take It Too Bad - 3:12   
13 Mr. Mudd and Mr. Gold - 2:17   
14 (Quicksilver Daydreams Of) Maria - 3:20   
15 To Live Is to Fly - 3:40   

Disc 2
1 Pancho and Lefty - 4:01   
2 Where I Lead Me - 3:37   
3 Lungs - 2:22   
4 No Place to Fall - 2:56   
5 Loretta - 3:14   
6 Brand New Companion - 5:11   
7 Rake - 3:21   
8 Marie - 4:49   
9 Mr. Mudd and Mr. Gold - 2:33   
10 (Quicksilver Daydreams Of) Maria - 3:15   
11 To Live Is to Fly - 3:36

Art-Nr.: 6391
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 20,90

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Lantana - unbridled [2006]
Lantana sind ein überaus vielversprechendes, sehr talentiertes, texanisches Damen-Trio, das sich mit seinem von einem schönen, staubigen Border-Flair tangierten, traditionell verwurzelten, aber dennoch absolut zeitgemäßen, astreinen Texas-Country anschickt, auch über die Grenzen des Lonestar-States hinaus, in der Welt des Country Fuß zu fassen. Ob sie dabei mit der selben Robustheit und Anpassungsfähigkeit ausgestattet sind, wie man es der Blume (dem Wandelröschen) nachsagt, nach der sich die drei bezaubernden Ladies benannt haben, um in diesem hart umkämpften Business auf Dauer erfolgreich arbeiten zu können, wird wohl erst die Zukunft zeigen. Doch die Chancen stehen sehr gut, denn mit ihrem klasse Debütalbum "Unbridled" ist in jedem Fall ein Anfang in die richtige Richtung gelungen. Biz Haddock und Karol Ann DeLong, beide aus Texas stammend, sowie die aus Kanada zugezogene Dalene Richelle können sich dabei auf eine fundierte musikalische Ausbildung seit frühester Kindheit stützen. Unter die Fittiche genommen wurden sie vom erfahrenen Musiker, Songwriter und Produzenten Bill Green, mittlerweile auch Inhaber des BGM-Labels ist, das Lantana’s Erstling nun veröffentlichte. Ein Album, das sich wirklich sehen lassen kann! Man bewegt sich überwiegend im traditionellen, allerdings eindeutig texanisch verwurzelten Country-Bereich, wirkt dabei dennoch modern. Die Musik klingt trocken und frisch zugleich, entwickelt in Ansätzen gar hin und wieder mal Berührungspunkte zum Bluegrass, und balanciert gleichzeitig zwischen staubigem Americana-Flair und melodischer Nashville Kompatibilität. Auch bluesige, funkige, poppige und swingende Ansätze sind zuweilen spürbar. Es passt alles prima zusammen. Zumeist recht knackig arrangiert, hören wir eine gelungene Mischung aus flotten und balladeskeren Stücken. Klasse (Harmonie)Gesang der Mädels! Unweigerlich ist man geneigt einen Vergleich mit SheDaisy oder den Dixie Chicks zu ziehen, doch, auch wenn dies nicht ganz von der Hand zu weisen ist, Lantana klingen wesentlich Roots-fundierter, bei weitem nicht so mainstreamig und durchaus etwas "kantiger". Unbekümmerter Texas Country eben! Die großartigen Begleitmusiker stammen allesamt aus dem schier unerschöpflichen Fundus texanischer Szene-Cracks, wie unter anderem auch Bobby Flores (Gitarre, Fiddle, Mandoline) und Tommy Detamore (Dobro, Lap Steel). Den Auftakt des Werkes macht die erste Single der Band, "Country As A City Girl Can Be". Ein dezent poppig angehauchter, dennoch traditioneller, melodischer, schwungvoller Song, der alles beinhaltet, was das Countryherz begehrt: Sirenenartige Fiddle, feine Mandolinen-Tupfer, schönes Honkytonk-Piano und die passenden Steelguitar-Fills! "I Ain’t No Jailer" ist ein wunderbar groovender Country-Blues mit tollem Wechselspiel zwischen Akustikgitarre und Dobro, sowie einer kurzen Banjopassage. Bei Stücken wie "You Know How It Is" oder "Give" erinnern die Harmoniegesänge der Drei sehr an die der bereits erwähnten SheDaisy. Stark auch das von einem grassigen Feeling und viel Schwung geprägte "The Juice Ain't Worth The Squeeze" (einzige Eigenkomposition der Drei, was auf eine Menge durchaus vorhandenes Songwriting-Potential schließen läßt), dem man gar ein typisches Waylon-like Outlaw-Flair nicht absprechen kann, der herrlich melodische, prächtig tanzbare (klasse "Futter" für die Linedancer) Honky Tonk-/ Roadhouse- Country-Feger "Savin' It Up For Saturday Night" mit seinem klasse Fiddle-/Steel-/Gitarren-Zusammenspiel und die traditionelle, knackige Redneck Countrynummer "What Turns Me On", bei der Parallelen zu Gretchen Wilson festzustellen sind! Als kleines Schmankerl gibt es zudem eine absolut gelungene Countryversion (mit Banjo, Fiddle und würziger Electric Slide/Lap Steel)) des alten REO Speedwagon-Rock-Klassikers "Roll With The Changes". Die partytaugliche Countryrock-Nummer "Feel Like Rockin’" am Ende der CD, mit klasse Harmonikaspiel von "Label-Boss" und Produzent Bill Green und typischem Honkytonk-Klavier, dürfte vor allem bei ihren Live-Gigs prima ankommen. Ein frischer Abschluss eines durch und durch gelungenen, interessanten und abwechslungsreichen Albums. Alle Texte der Tracks und ein paar nett anzuschauenden Aufnahmen der Protagonistinnen im 8-seitigen Klapp-Booklet runden das Ganze ab! Glückwunsch Mädels, ein prima Debut! Der Name passt schon... - wie eure pflanzlichen Namensgeber seid ihr ein willkommener, absolut bereichernder, bunter Farbtupfer in der großen Countrylandschaft rund um Texas. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4483
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Country as a city girl can be
The juice ain't worth the squeeze
You know how it is
Roll with the changes
Savin' it up for Saturday night
What turns me on

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Road Hammers, The - same [2005]
Country-Fans, Southern Rocker, Countryrock-Freunde, Roots- und Americana-Liebhaber - schnallt Euch an! Die kanadische Combo "The Road Hammers" läd Euch alle zusammen zu einem turbulenten, begeisternden, ja mitreißenden musikalischen Trip in die Welt der Könige der Highways, der Trucker ein - und wirklich jeder, der daran teilnimmt, wird voll auf seine Kosten kommen! Dieses Album ist, in Anlehnung an den Band-Namen, in der Tat ein Hammer! "The Road Hammers are a no-nonsense, kick-ass, hard-driving, high octane mix of Country, Southern Rock and Blues, singing songs of maverick, culture and the open road", so in etwa charakterisieren sie sich in kurzen Worten selbst! Gegründet von dem kanadischen, in seiner Heimat überaus erfolgreichen Country-/New Country-/Countryrock-Sänger und Songwriter Jason McCoy, war das Ganze zunächst lediglich als ein Sideprojekt aus "Spaß an der Freud" geplant, mit dem er und seine Freunde einfach mal ihre eigene, den Heroen der Highways gewidmete, zwanglose Vorstellung des "Trucker-Countryrocks" verwirklichen wollten. Aber was ist passiert? Das Album schlug in Kanada's Country-Kreisen geradezu wie eine Bombe ein! Der Song "I'm a road hammer" entwickelte sich zu einer regelrechten Trucker-Hymne und hielt sich wochenlang an der Spitze der kanadischen Country-Charts! Völlig unerwartet, deshalb aber umso erfeulicher, denn die Musik der Road Hammers ist überwiegend sehr rockig, rau, knackig, druckvoll, hat mächtig Dampf, Power und Energie, steckt voller furioser Gitarrenläufe und zielt, der Thematik entsprechend, eher auf ein etwas tougheres Klientel. Doch in jedem rauen Burschen steckt auch ein weicher Kern. So auch bei den Road Hammers! Neben all der Kraft, dem Saft und der Dynamik, die sie in ihrer Musik verarbeiten, bauen sie herrliche Melodien ein, beglücken uns auch mal mit einer wunderbar dahin fließenden, lockeren, von prachtvoller Steelguitar, akustischen Instrumenten und einer traumhaften Harmonie gekennzeichneten, ungemein erfrischenden Nummer oder gar einer lupenreinen, wunderschönen Country-Ballade. Die Mischung ist perfekt! Stampfende Rhythmen, kreischende, laute E-Gitarren einerseits, aber eben auch diese fließende Melodik und eine gewisse Lockerheit andererseits! Das alles geht wunderbar ineinander über, sodaß sich weder der Country-Fan, noch der Southern-Rocker der Magie der Road Hammers entziehen kann. Vielleicht wie eine Synthese aus den Kentucky Headhunters, Big & Rich, Van Zant, Dwight Yoakam, Steve Earle und den Eagles... - klingt verrückt, mündet aber in einem famosen Resultat! Nach dem Motorengeräusch eines startenden Trucks und einer CB Funk-Ansage geht es mit dem eingangs bereits erwähnten, grandiosen "I'm a road hammer" los, das die Band selbst voller Stolz (und zu Recht) als "the definitive and ultimate driving song" bezeichnet. Stampfende Bass-Drum, eine bluesige Harp, trockenes Acoustic Gitarren-Picking, Jason McCoy's kraftvoller, angenehmer, aber auch cooler Gesang... - dann wird's rockiger! Die Melodie, vor allem im Refrain, ist wunderbar! Rotzige, dreckige, southern-fueled E-Gitarren setzen ein, eine glühende, im Hintergrund agierende Slide sorgt für zusätzliche Würze, die Power nimmt weiter zu - und nun ist dieser packende, southern-rockin' Countryrock-Kracher überhaupt nicht mehr zu stoppen! Das brodelnde, "wilde" Gitarrensolo animiert sicher jeden Asphalt-Helden nochmal ordentlich "auf die Tube" zu drücken. Super! Und sie setzen, klar bei so einem Songtitel, mit "Overdrive" in puncto "Gaspedal durchtreten" nochmal einen drauf! Ein toller, satt rockender, abgehender, bluesig angehauchter Countryrock-Roadsong voller prächtiger Gitarren und rasanter Drums-Power. Die Slide-Gitarre hört sich wie ein aufheulender Motor an und die kurzen Twin-Gitarren-Fills am Ende werden auch die Southern-Fans entzücken. Es folgt mit dem großartigen "Keep on truckin'" ein von starker, fetter Baritone-Gitarre und kochenden Lead-Läufen geprägter, etwas funky und swampig groovender, herrlicher Highway-/ Southern-/ Countryrocker, ehe sie das alte "Girl on the Billboard" covern, und es in eine ungemein dynamische, glanzvolle NRBQ-style Roadhouse-Country-Version verwandeln. Hat mächtig Drive, wirkt dennoch locker, beinhaltet wunderbare Steelguitar-Tupfer, steckt voller, purer Country-Roots, hat einen schönen Outlaw-Charme und begeistert mit grandiosen, wirbelnden Country E-Gitarren-Soli! Ähnlich wien die flockige, herrlich ins Ohr gehende, erfrischende Version des Jerry Reed-Klassikers "East bound and down" (na, erinnert sich noch der ein oder andere an Burt Reynolds in "Auf dem Highway ist die Hölle los"...), in ihrem wunderbaren, leicht bluegrassigen, semi-akustischen Gewand aus Banjo, Acoustic Gitarre und turbulenten Läufen auf der E-Gitarre. Erinnert mit seinen tollen Gesangsharmonien und dem Arrangement sogar etwas an "Midnight flyer" von den Eagles! Auch Little Feat's legendäres "Willin'" covern sie, natürlich in einer begnadeten Version! Fantastisch auch der rotzige, morz Gas gebende Americana-/Countryrock-Fetzer "Nashville bound", wieder in einem klasse Mix aus akustischen Instrumenten (Mandoline, Banjo) und furiosen E-Gitarren arrangiert, sowie der raue, Energie geladene, aber ungemein melodische, von Chris Knight und Dean Miller geschriebene, bärenstarke, rootsige Countryrock-Knaller "The hammer goin' down"! Eine weitere "Killer"-Nummer, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen will! Tolle Mandolinen-Riffs treffen, angetrieben von powernden Drums, auf kochende Electric-Slide, Banjo und satte E-Gitarren-Läufe! Die Road Hammers wünschen uns im Booklet, übrigens mit allen Texten, "safe travels on the road"! Können wir gut gebrauchen, denn diese Mucke animiert eher dazu, mal richtig die Reifen qualmen zu lassen. Laßt die Reise mit den Road Hammers und ihrem mitreißenden "truckin'", southern-rockin' Country/Countryrock nie zu Ende gehen! Wir sind restlos begeistert...

Art-Nr.: 3559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm a Road Hammer
Keep on truckin'
Call it a day
Nashville bound
The hammer goin' down

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Secret Sisters, The - you don't own me anymore [2017]
Großartiges, neues Album von Lydia and Laura Rogers aus dem US-Bundesstaat Alabama, aka The Secret Sisters, die, ausgestattet mit fantastischen Stimmen (hinreissender Harmonie-Gesang), erneut einen geradezu magischen Mix aus Folk, Country, Bluegrass, Gospel, Roots und Americana präsentieren. Songs wie etwa der folkig swingende Opener"Tennessee river runs low", das auf einem dem früheren Neil Young ähnelnden Groove basierende, auch ein wenig an The Band erinnernde "Mississippi", die erneut folkig agehauchten Americana-Nummern "Carry me" und "'Til it's over", das mit dem Material der jungen Emmylou Harris vergleichbare, wunderschöne "He's fine", das grassige "King Cotton", oder der herrliche, traditionelle Country-Waltz "Little again" zeigen eindrucksvoll, über welch außergeöhnliches, vielseitiges musikalisches Gespür die beiden und ihre exzellenten Begleitmusiker verfügen. Zum Genießen!

Hier ein Original U.S.-Review:

The Secret Sisters, much like the characters in some of their songs, know a thing or two about surviving. After a meteoric debut in 2010 shepherded by the likes of Dave Cobb and T Bone Burnett and heaps of praise for both their self-titled, cover-heavy album and their live shows, they found themselves dropped by their label, set adrift in a management change, and embroiled in a lawsuit. Ultimately, the sisters – Lydia and Laura Rogers – had to file personal bankruptcy. They went from opening shows for Bob Dylan and Paul Simon to cleaning houses to make ends meet. That’s a pretty tough spot from which to think about new music, but amid all the chaos, new songs were brewing. A nudge from Brandi Carlile (who ended up producing, along with her bandmates the Hanseroth twins) and a successful crowdfunding campaign brought You Don’t Own Me Anymore to life.
And what a vivid, beating-heart life it is. It’s hard to put this album on as background music when the characters reach out so openly, the music spills out so energetically, and the harmonies pull heartstrings so earnestly. Listen, each song compels, and learn something. Or at least feel something – and it seems nearly the whole range of human emotion is represented here, as realistically as a phone call from a friend or the pages of a diary.
Opening track “Tennessee River Runs Low” (check it out in the video below) is a delightfully retro-sounding declaration of intent – a statement that the Sisters are back and ready for whatever life might wish to dish out. And what follows is equally compelling and just plain great to listen to. “He’s Fine” captures with aching realism the heartbreak of being alone after the one you love ends up loving someone else, and “To All the Girls Who Cry” is a warm hug and a glass of wine to all sisters who are hurting. Title track “You Don’t Own Me Anymore” is simultaneously lovely and dark in sound, a chronicle of the process of standing up after being knocked down. It’s an entirely new take on an age-old theme – something the Secret Sisters prove on this album they excel at.
The sisters’ soaring harmonies sound like a letter found in a closet, nostalgic and classic – yet utterly modern as applied to songs that capture life in our own time. On You Don’t Own Me Anymore, the Secret Sisters have found their sound, and appear utterly at home and here to stay.
(Stacy Chandler / No Depression)

Das komplette Tracklisting:

1. Tennessee River Runs Low - 3:41
2. Mississippi - 4:23
3. Carry Me - 4:05
4. King Cotton - 3:12
5. Kathy's Song - 3:43
6. He's Fine - 3:43
7. To All the Girls Who Cry - 4:22
8. Little Again - 4:03
9. You Don't Own Me Anymore - 3:51
10. The Damage - 3:26
11. 'Til It's Over - 2:56
12. Flee as a Bird - 2:35

Art-Nr.: 9472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee river runs low
Mississippi
Carry me
King's cotton
He's fine
Little again
'Til it's over

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Sugarland - love on the inside ~ deluxe fan edition [2008]
Deluxe Fan-Edition mit 5 Bonustracks! Erfrischend , lebendig, wunderbar! Sugarland (Jennifer Nettles und Kristian Bush) setzen auch mit ihrem von den Fans heiß herbeigesehnten dritten Album konsequent ihren musikalisch eingeschlagenenWeg fort und werden dabei immer besser! Nettles' Stimme war nie kraftvoller, variabler und stärker, Bush's Harmonies, sein Acoustic Gitarren- und Mandolinenspiel waren nie vielfältiger. Dieses Duo ist mit seinem durchaus in Traditionen verwurzelten, aber so modernen, knackigen, dabei alles andere als glamourösen, sondern stets erdigen, exakt auf den Punkt produzierten New Contry-/Country-Rockpop-Sound eine wahre Wohltat für Nashville! Das Album erscheint in den USA in zwei Ausgaben, einer "normalen" Version mit 12 neuen Tracks und einer sogenannten "Deluxe Fan-Edition" mit 5 zusätzlichen Bonustracks! Darüber hinaus kommt die Deluxe-Ausgabe in einer speziellen, edlen Digipack-Verpackung inklusive eines alle Texte und viele Fotos enthaltenden, 20-seitigen Booklets und der Zugangsmöglichkeit zu exklusivem Video-Material. Also, keine Frage: Die "aufgemotzte" Ausgabe ist definitiv die, die es sich lohnt zu kaufen - und deshalb bieten wir auch ausschließlich diese an! Insgesamt ist das Songmaterial im Vergleich zu den beiden mega-erfolgreichen Vorgängern vielleicht etwas "verhaltener" ausgefallen. Will heißen: Der Anteil an Balladen hat im Vergleich zu den Uptempo-Nummern leicht zugenommen. Dennoch strotzt auch dieses Album vor Dynamik und Energie - und das Songmaterial ist einfach nur klasse! Ohne Ausnahme! Toll beispielsweise der froh gelaunte Opener "All I want to do" (gleichzeitig die erste Single und bereits auf dem besten Wege die nächste Nr. 1 des Duos zu werden), mit seinen kernigen Slide Gitarren-Licks (großartig: Gitarren-As Michael Landau), dem trockenen Ambiente und dem wundervollen "Ooh hu hu hu hu"-Mitsing-Refrain, der knackige, sehr melodische Uptempo Rockin' Country-Shuffle/-Boogie "It happens", der traumhafte, einfach herrlich ins Ohr gehende Country-Stomper "We run" mit seinen vitalen Acoustic Gitarren-Rhythmen, dem knackigen Drumming und großartigen Akkordeon-Spiel, die exzellente, leicht folkig angehauchte, einmal mehr wundervoll melodische, Mandolinen-getränkte Country-Ballde "Genevieve", das entspannte "Already gone", der satte, rockige, ungemein melodische Knaller "Take me as I am", das rootsige, viel Americana-Feeling aufbauende, von schöner Slide, Steelguitar und einem klasse Traditional Country-Rhythmus bestimmte "Steve Earle" (einer Huldigung der beiden an die große Roots-/Alternate Country-Ikone), und die wunderschöne, getragene, ruhige, kristallklar in Szene gesetzte, reine Country-Ballade "Very last country song" - eine traumhafte Nummer! Die fünf, auf der Fan-Edition zusätzlich enthaltenen Songs (3 weitere neue Studio-Tracks und 2 bärenstarke, bislang auch nicht als Studioversion existierende Live-Nummern) reihen sich nahtlos an den hohen Qualitätsstandard der übrigen Stücke an und sind somit für den geneigten Sugarland- und New Country-Fan ebenso unverzichtbar! Erwähnenswert hier besonders die brillante Live-Fassung des Achtziger Jahre-/Dream Academy-Klassikers "Life in a northern town", das am 13. Dezember 2007 in Fayettevill/North Carolina während der gemeinsamen US-Tour von Sugarland mit Little Big Town und Jake Owen mitgeschnitten wurde, die sich auch alle gesanglich an dieser tollen Intepretation beteiligten. Sugarland sind und bleiben mit "Love on the inside" (vielleicht sogar ihr ausgereiftestes, bestes Album) eines der absoluten Zugpferde Nashvilles in Sachen knackigem, modernem, qualitativ gochwertigem New Country, inklusive "eingebauter" Hit- und Chart-Garantie! Ein tolles Album - und darüber hinaus mit über 71 Minuten Spielzeit ein wirklich prall gefüll

Ganz interessant: Ein offizieller Sugaland "Song by Song"-Überblick (im Original):

"All I Want To Do"
The duo’s intent here was to have a lot of swing to the lead single of this album. To funk it up a bit, and keep it very hooky. Musically, this number’s somewhere between Bonnie Raitt and Jack Johnson, with some Marvin Gaye and Van Halen thrown in. "I love the flirty sound," says Jennifer Nettles. "We just always want to bring different energies, and we got to play on the lighter side this time." If you listen close, the easy percussion from Matt Chamberlain gives the song its sexy heartbeat.

"It Happens"
Sometimes, you just gotta let go. That’s what this gritty little tune’s all about, says the duo. "We always say we should take the music seriously, but not ourselves," Nettles says. When the guitar comes in at the top, you know this is going to be a little more 80s pop than down-home country. Think "Walking on Sunshine". Because this tune wraps it all up with some very advisable lyrics: "Let go, laughing". And Nettles thinks the ironies, like getting in a fender bender with your ex and his new girl, shows listeners what a grand sense of humor the universe has. It’s a very uptempo way to look at a world that’s out of your control.

"We Run"
New love. Young love. Green love. There’s an excitement to that experience that Sugarland has captured in this intoxicating bluegrassy rocker. Nettles admits this grew from a seed of an idea that Bush had, since he grew up playing mountain music in Tennessee. And this song lends itself to that Appalachian sound, that driving four-on-the-floor beat. You can’t really describe that feeling, so the duo chose to show it rather than tell it. The imagery--of pockets of dirt and reckless weather on the breath--convey how beautiful, messy and powerful love can be.

"Joey"
Teenage love doesn’t always have a happy ending. Especially when a tear-jerker like Bill Anderson has pen in hand. He helped Nettles and Bush craft this modern take on the traditional teen tragedy, and yet much more alternative influences went into the vocals. "We ended up with a haunting wail in the chorus and this R.E.M. background vocal," says Bush of the melancholy music. "It’s simple and dark." The rich texture of this song is built around all those "what ifs" that run through your mind as you explore regret. "Nothing mitigates loss," says Nettles "But everyone has regrets, so we can all relate."

"Love"
Nettles’ powerhouse pipes take center stage in this ballad. And that strength comes though in the form of questions, about how you can possibly define love. Is it the face of a child? Kindness in the eyes of a stranger? In a hotel room in Washington D.C., when Sugarland was chasing down the theme of the whole album, the topic of love came up. "No way could you ever narrow it down," Nettles says of their writing time with Tim Owens ("Settlin’"). There’s love lost, love found, new and old loves. So this tune gets right in the middle, and makes some reaches musically. Bush’s powerful voice is featured for the second half of this song. "When we were writing the back half, Jen said ‘I want you to sing these words I wrote just for you,’" recalls Bush. "I will always feel special singing those words."

"Genevieve"
Nettles said that Bush had the whole first verse worked out. That verse--and his pure, sweet mandolin work--were inspiring enough. But when the idea for some three-part harmony came up, it only made this dirge of a country heartache even better. Nettles says it reminded her of some of the southern Baptist hymns she grew up on, and likes that the story’s not clear cut. "It’s a beautiful thing when we get to play characters that are complicated." There’s a mystery of who this character is that is coping with such a dramatic loss. It’s a little twisted. But that creates an even stronger pull into the lyrics.

"Already Gone"
A waltz-time lope? On a country album? Writing with Bobby Pinson ("Want To"), the duo was determined to do a song in six-eight. And to keep it very personal. "This is the story of coming of age, literally and emotionally," says Nettles. And it’s such a healing tale, about a woman who is growing up, leaving home, falling in love and saying goodbye.

"Keep You"
Is it possible to write an emotional song about being numb? It’s like writing a song about being loud by being quiet, Nettles and Bush think. That irony, blended with a bittersweet epiphany of knowing it’s time to walk away, make this one of the most contemporary done-me-wrong songs of our time. "Subtlety and nuance make all the difference in this song. Painting emotions with broad strokes is easy, but this time we’re using a toothbrush to dig through the finer emotions," says Nettles, comparing the duo to archeologists. And the vocal range she plays with throughout keep this song on the edgier side, because of the way she explodes into huge notes that few singers can even attempt.

"Take Me As I Am"
When the curtain opens, there’s a woman in a hotel room at night. As the song unravels, so does the mystery of why she’s there. In this character-driven narrative, with a Pat Benatar influence and some solid electric guitar work, the empowering message is clear. When you reach that point, when you are comfortable in your own skin, the line about "I’m not perfect, but I’m worth it" makes all the sense in the world. This could very well be the anthem of the unsung heroes who walk among us every day. "This is a very grown-up place to get to in your life," Nettles explains.

"What I’d Give"
Written with Kenny Chesney’s long-time lead guitarist Clayton Mitchell, this one builds a lingering story around some Faces era guitar and mandolin stylings. The kind that Sugarland thinks make for a story of their own. Usually in country, the song ends when the bow is tied off neatly with a lyric. But after the last lyric ends, they still had more to say musically. Nettles vocals are sultrier than they’ve ever been, and she likes the romantic implications of the lyrics. And both she and Bush agree that if you aren’t making out halfway into this six-minute yearning, then you aren’t ever going to be.

"Steve Earle"
If you know anything about Steve Earle, this song will thrill you with its comic pining for his songwriting. If you don’t know him, it’ll certainly pique your curiosity. Both Nettles and Bush share a fondness for Earle’s brand of country. It taught them that country was still viable, and gave them confidence to reimagine the sound. And when the duo found out what a shameless romantic Earle was, they had to set all his comings and goings to music. This upbeat barn burner fueled by a big pedal steel, is a playful way to process a painful subject. Nettles looks at it this way: "There comes a point in life of a troubadour when the character can become heroic. Even legendary."

"Very Last Country Song"
Aptly named, the last song on the album is a look at what would happen if nothing ever went wrong again. "If life stayed the way it was, if those conditions weren’t in our lives, then this would literally be the last country song," says Nettles. Everything is as it should be was the impetus and inspiration behind this song. Co-writer Tim Owens told the duo that someone had once asked him why country music was always so sad. Owens’ answer was that if bad things never happened, then what would we have to write about? The ethereal tones underneath this song stay quiet enough so the insight into the human condition can be felt. Like when you can hear Nettles smile as she sings the verse that looks back on the unexpected joy of an unexpected child.

Plus 5 Bonus-Tacks:

Fall Into Me 4:46
Operation: Working Vacation 3:59
Wishing 4:11
Life In A Northern Town (Live) 4:14
Come On Get Higher (Live)

Art-Nr.: 5848
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Turnpike Troubadours - diamonds & gasoline [2010]
Was für ein wunderbares Album! Bezeichnen wie das, was die Turnpike Troubadours spielen, zunächst einmal als "Red Dirt"-Countryrock. Doch unter all den großartigen Bands, die das Genre zu bieten hat, nimmt diese Truppe schon jetzt, mit ihrem erst zweiten Album "Diamonds & gasoline", eine Ausnahmestellung ein, so originell (und schön) ist ihre Stilrichtung. Das aus dem Gebiet von Texas und Oklahoma immer wieder jede Menge vielseitige, neue Musik diversester Countryarten kommt, und das der Quell für junge, aufregende Bands dort niemals zu versiegen scheint, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Neustes Parade-Beispiel, für wirklich signifikante Wellen in der "Red Dirt"-Szene zu sorgen, sind die Turnpike Troubadours aus Tahlequah, Oklahoma. Das famose, "road-tested" Quintett um den exzellenten Songwriter, Sänger, Acoustic Gitarrist und Frontmann Evan Felker (weitere Bandmitglieder sind Kyle Nix an der Fiddle, Lead Gitarrist Ryan Engelman, R.C. Edwards am Bass und Drummer Giovanni Carnuccio III) hat sich bei unzähligen Gigs in den letzten Jahren in nahezu allen Dancehalls, Bars und Honky Tonks der "Red Dirt-Area" die Zähne ausgebissen und dabei einen originellen, einzigartigen, wundervollen Stil entwickelt, wie er die Handschrift und Identität einer Band nicht besser repräsentieren kann. Voller Frische, Leidenschaft und Vitalität kombinieren sie Folk, Country, Cajun, Bluegrass und Rock zu einem "gritty, country-leaning roots rock-sound" und würzen ihn mit diesem für diese Gegend so charakteristischen "Red Dirt"-Feeling. Der Folk eines Woody Guthrie trifft auf den Outlaw Honky Tonk eines Waylon Jennings und die rootsige, rockige Dynamik eines Chris Knight. Oder: Der rootsy Country-Sound der Old Crow Medicine Show trifft auf den Countryrock von Reckless Kelly. Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise den Lost Immigrants, The Great Divide, nicht so rockiger Cross Canadian Ragweed, Jason Boland & The Stragglers, Cory Morrow, Steve Earle, Eleven Hundred Springs und einer zünftig "Red Dirt"-eigefärbten Desert Rose Band (Chris Hllman) sind ebenfalls nachvollziehbar, doch wie gesagt, die Turnpike Troubadours basteln daraus ihre ganz eigene, wohlklingende Musik. Vielleicht könnte man das auch als so etwas wie "Rockin' Red Dirt Countrygrass" bezeichnen, oder "Electric Outlaw Grass". Wie auch immer, diese Musik ist einzigartig, unwiderstehlich, einfach toll. Lebendigkeit, Dynamik, Schwung, eine erfrischende Unbekümmertheit, zwanglose Spielfreude, das sind die Komponenten, die die Songs der Turnpike Troubadours auszeichnen, ebenso wie die herrlichen Melodien. Flüssig, kraftvoll, wie aus einem Guß und mit viel Harmonie bahnen sich diese Leder ihren Weg in unsere Gehörgänge. Das vermittelt puren Spaß und pure Freude, lädt unweigerlich zum Mitsingen, Tanzen, Mitschwingen und zum gut gelaunten "Im Takt-Kopfnicken" ein. Gemäss der grassigen Einflüsse spielen Instrumente wie Banjo, Akustische Gitarre, Dobro, Mandoline und vor allen Dingen Kyle Nix' Cajun-mässiges Fiddle-Spiel eine tragende Rolle. Doch dahinter gibt die zumeist gut nach vorn gehende, kraftvolle Dynamik aus elektrischem Bass und knackigen Drums den Ton an, unterstützt von kernigen E-Gitarren-Riffs, zündender Lead-Gitarre und hin und wieder einer herrlich integrierten Pedal Steel. Die Songs bieten immer wieder genug Freiraum für die Musiker, ihre exzellenten Fähigkeiten mit großartigen Soli unter Beweis zu stellen. Gelegentlich kommt sogar ein feines Southern-Feeling auf, das sich genüsslich unter das rootsige Country-Ambiente mischt. Und die Countrynote ist die, die eindeutig den Kern des Ganzen bildet. Tolles Banjo-Picking, wunderbare, sirenenartige Fiddle, ein toller, rockig dynamischer Drive, ein Hauch von Bluegrass, die richtige Portion "Grit", klasse E-Gitarren-Riffs, inklusive zweier zünftiger, variabler Soli (auch der Fiddler hat seinen Solo-Part), starker Gesang und eine wunderschöne, hinreissend hängen bleibende, angenehme Melodie - das sind die Zutaten des herrlichen Openers "Every girl", der sofort und ohne Umwege mitten ins Herz der Country- und Countryrock-Freunde, aber auch in das der Americana-Liebhaber trifft. Das ist der Start zu einem Pracht-Song nach dem nächsten. Ohne jede Blöße hält die Band während der gesamten 50 Minuten des Albums das Niveau auf dem höchst möglichen Level. Ob die großartige, melodische Uptempo-Countrynummer "7 & 7" mit der starken Baritone E-Gitarre, dem forschen Drumming und den Squaredance-mässigen Fiddle-Linien, die wunderbare, balladeske, rootsige "Red Dirt" Countryrock-Nummer "1968" mit ihrer markanten Akkordeon-Begleitung, das traumhaft melodische, mit schönen Mandolinen-Fills und wundervollen Steelguitar-Linien angereicherte, flotte "Down in Washington", der knackige, wieder von feinster Steelguitar, aber auch von tollen Fiddle- und E-Gitarren-Klängen bestimmte "Red Dirt"-Countryrocker "Whole damn town", die sehr traditionell verwurzelte Honky Tonk-Ballade "Leaving & lonely", das countryrockige, abermals prächtig ins Ohr gehende, herrlich groovende, mit starkem Baritone E-Gitarren-Spiel aufwartende, wie eine Mischung aus Mike McClure's (Mike McClure Band) früherer Band The Great Divide und Raul Malo's The Mavericks rüberkommende "The funeral", das schön grassige, lockere "Evangeline" (tolles Banjo, Akkordeon, Fiddle, großartige Acoustic Lead Gitarre, klasse Melodie), bis hin zu der das Album abschliessenden, von einem üppigen, sumpfigen Southern-/Swamp-Touch durchzogenen, kraftvollen, mit rauen E-Gitaren gespickten Coverversion des alten John Hartford-Klassikers "Long hot summer days" - die Turnpike Troubadours nehmen uns mit auf eine aufregende, erlebnisreiche, wunderschöne Reise durch das faszinierende "rural country" im Gebiet von Texas und Oklahoma. Ein wahres Pracht-Album, das die "Red Dirt"-, Roots-, Americana-., Grass-, Alternate Country-, Countryrock-, und Country-Gemeinde gleichermassen begeistern wird. Dieses, im übrigen von Mike McClure exzellent produzierte Werk, wird wohl als eine der erfrischendsten, vitalsten, vielleicht sogar, so drückt es zumindest ein amerikanischer Journalist aus, "spektakulärsten", auf jeden Fall aber besten Veröffentlichungen des Texas-Country in die Annalen von 2010 eingehen - das ist mal sicher! "Fantastic"!

Das komplette Tracklisting:

1 Every Girl - 3:43   
2 7&7 - 4:47   
3 1968 - 4:15   
4 Down On Washington - 3:45   
5 Kansas City Southern - 3:15   
6 Whole Damn Town - 3:21   
7 Leaving & Lonely - 4:26   
8 The Funeral - 4:40   
9 Diamonds & Gasoline - 3:52   
10 Shreveport - 5:22   
11 Evangeline - 4:31   
12 Long Hot Summer Days - 4:12

Art-Nr.: 7092
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Every girl
Down on Washington
Kansas City Southern
Whole damn town
The funeral
Shreveport
Long hot summer days

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Various Artists - telluride bluegrass festival ~ 30 years ~ dvd [2005]
Live-DVD! Seit nunmehr über 30 Jahren pilgern die viele Tausend Anhänger akustischer Bluegrass- und Roots-Musik nach Telluride, jener alpinen kleinen Stadt in den San Juan Mountains von Colorado um über mehrere Tage mit eine großen Menge hochkarätiger Künstler über mehrere Tage IHR Fest zu feiern: das Telluride Bluegrass Festival! Dieses inzwischen wahrlich als legendär zu bezeichnende Fextival ist längst nicht mehr nur ein "reines" Bluegrass-Festival, auch wenn das sicher nach wie vor der Schwerpunkt ist. Vielmehr erlebt man dort darüber hinaus mittlerweile ein Stelldichein angesehester Vertreter des Roots-, Americana-, Country,- String,- und Jamband-Sektors, die mit ihren vielen Fans die, allein schon von der herrlichen Natur dieser Location ausgehende, ungezwungene und "freie" Atmosphäre zelebrieren und genießen! Sowohl auf Bands als auch auf die Zuschauer übt diese Veranstaltung jährlich eine ungeheure Magie aus. Die vorliegende, deutlich über 100 Minuten dauernde DVD gibt einen großartigen Überblick über das Geschehen anläßlich des 30-jährigen Jubiläums des Telluride Bluegrass Festivals vom 19. - 22. Juni 2003 mit jeder Menge eindrucksvoller Bilder vom "Drumherum", informativen Statements einzelner Künstler und insgesamt 19 fantastischen Live-Performances (alle vollständig und ohne Unterbrechung) verschiedener Teilnehmer (je 1 Track pro Band - Ausnahme: die Sam Bush Band mit 2 Titeln). Und das Line-Up konnte sich wirklich sehen lassen. Ein paar der vielen Highlights: SAM BUSH, BELA FLECK und JOHN COWAN (fast eine Reunion der legendären New Grass Revival) spielen eine rund 7-minütige, wunderbar groovige, soulige Version von "Deeper and deeper", die JERRY DOUGLAS BAND besticht mit dem herrlichen Instrumental "Pushed too far", einer tollen Acoustic Country-Nummer, inklusive Drums, bei der der Dobro-Magier mit fantastischem Picking überzeugt, die TIM O'BRIEN BAND mit dem wunderbar entspannten, ruhigen und ungemein melodischen "More love", EMMYLOU HARRIS spielt zusammen mit der Sam Bush Band eine herrlich lockere, abgehende Version von "Two more bottles of wine", die begnadete australische Alternate Country-/Americana Singer-Songwriterin KASEY CHAMBERS legt mit ihrer Band einen grandiosen, sehr rootsig rockigen Auftritt hin und spielt eine raue, kratzige, von knackigem, trockenem Drumming und Bill Chambers' großartigem, elektrischen Slide-Gitarrenspiel begleitete Version von "Runaway train", NICKEL CREEK überzeugen mit "Sabra girl" und auch für die Jamrock-Fraktion wird einiges, abseits vom Bluegrass, geboten. STRING CHEESE INCIDENT spielen eine klasse Version von "Desert dawn" und LEFTOVER SALMON brillieren mit dem wunderbar rockig swampigen, groovigen, von einem gewissen Little Feat-Touch begleiteten "Delta queen", inklusive tollem Orgel-, Sax-, und E-Gitarren-Solo! Weiterhin sehen und hören wir Songs von THE HORSE FLIES, YONDER MOUNTAIN STRING BAND, ALISON BROWN QUARTET, HOT RIZE, THE WAIFS, BELA FLECK & THE FLECKTONES, und der SAM BUSH BAND. Zum Schluß gibt's noch eine klasse "Telluride Bluegrass Jam" von "Blue moon of Kentucky"! Eine tolle DVD, die uns in einer wunderbaren Form einmal an diesem berühmten Festival teilhaben läßt! Sehr interessant, wie gesagt, nicht nur für Bluegrass-Freunde, sondern auch für Country-, Roots,- und Jamrock-Anhänger. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Vincent, Rhonda - all american bluegrass girl [2006]
"One of the most acclaimed and popular figures on today's bluegrass scene", heißt es in der Einleitung zu Rhonda's Biopgraphie, nachzulesen auf ihrer Website! Dem kann man nur, -ihr nun vorliegendes, wundervolles neues Album "All American Bluegrass Girl" wird dies eindrucksvoll und nachhaltig bestätigen-, zu hundert Prozent zustimmen! Doch Rhonda Vincent begeistert mit ihrer exquisiten Musik, und auch das untermauert das neue Werk eindeutig, nicht nur die klassischen Bluegrass-Fans, sondern jeden Liebhaber niveuavoller, reiner, handwerklich perfekt inszenierter, traditioneller, von herrlichen Melodien geprägter, zeitloser, erfrischender Acoustic Countrymusic, ähnlich wie es Alison Krauss tut! "That girl from Missouri" wurde in eine "Bluegrass"-Familie hineingeboren. Bereits im Alter von 5 Jahren stand sie mit der Band ihrer Eltern, der "Sally Mountain Show" auf der Bühne. Mit 8, mittlerweile spielte sie bereits Mandoline, veröffentlichte sie bereits ihre erste Single, eine furiose Version des "Mule Skinner Blues", mit 10 spielte sie Fiddle! Sie hat die Musik im Blut und entwickelte sich immer mehr zu einer der talentiertesten, angesehensten, beliebtesten und bedeutendsten Künstlerinnen des Genres, was bis heute mit unzähligen Awards und Preisen honoriert wurde. Und das ist sicher noch lange nicht das Ende ihrer glänzenden Karriere, denn das neue Album zeigt sie wieder in bestechender Verfassung! Wir hören 12 reine, funkelnde Bluegrass-/Acoustic Country-Juwelen in einer sehr ausgewogenen Mischung aus flotten, feurigen, aber niemals überdrehten Uptempo-Nummern und von erhabener Schönheit geprägten Balladen. Wunderbar reiner Klang, der eine herrliche Frische ausstrahlt! Tolle Melodien, Rhonda's fantastische, klare, genauso kraftvolle wie warme Stimme und überragende Musiker (.u.a. Josh Williams-Gitarre,Mandoline; Kenny Ingram-Banjo und Mickey Harris-Bass von ihrer großartigen Band "The Rage", aber auch hochkarätige Gäste wie Randy Kohrs-Dobro; Stuart Duncan-Fiddle; Bryan Sutton-Gitarre...) machen "All American Bluegrass Girl" schlicht zum Genuß! Los geht's mit dem autobiographischen Titelstück, gleich einer Knüller-Nummer, die flott, locker, voller Energie, von einem klasse Banjo-Drive geführt und überaus melodisch Rhonda's Ideologie bestens zum Ausdruck bringt, wenn sie singt: "I love the Bluegrass music with friends and family, I'm an All American Bluegrass Girl and proud as I can be"! Eine ruhige, klare, traumhaft schöne, "bittersweet" Ballade stellt das entspannte, von einer Gänsehaut erzeugenden Melodie geprägte "Forever ain't that long anymore" dar, instrumentiert aus einer großartig aufeinander abgestimmten, angenehm zurückhaltend gespielten, harmonischen Vielfalt von Fiddle, Acoustic Gitarre, Mandoline, Acoustic Bass und dezenter Percussion. Tolles Mandolinen-/Banjo-/Fiddle-Wechselspiel hören wir bei dem schwungvollen "Heartbreak alibi" (Background vocals: Dolly Parton), während die zauberhafte, poetische Midtempo-Nummer "God bless the soldier" zusätzlich mit einem feinen Akordeon garniert wird. Sehr dynamisch wird es wieder mit dem prächtigen "Rhythm of the wheels" (tolle Banjo-Linien, klasse Mandolinen-/Acoustic Guitar-Breaks), das gleichzeitig aber wieder von einer wunderbaren Lockerheit und Melodie bestimmt wird! Große Klasse auch das herrliche, honky-tonkin' "Midnight angel" (starke Dobro-/Mandolinen-Klänge), ein Klassiker der Osborne Brothers, die zu den größten Einflüssen der Vincent-Familie zählen, und bei dem der legendäre Bobby Osborne hier noch einmal zum Duett-Gesang mit Rhonda antritt! Textlixh sehr patriotisch und musikalisch hinreißend schön präsentiert sich die erfrischende, locker flockige Midtempo Acoustic Country-Nummer "Till they came home" mit ihrer großartigen Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Fiddle, Mandoline und Banjo, während man bei dem fröhlichen, eingängigen "Don't act", inklusive starker Banjo-Hooklines, wieder ordentlich Gas gibt, und bei dem emotionalen "Jesus built a bridge zu heaven" sogar mal rootsige, bluesige Gospel-Gefilde tangiert. Beendet wird das Album schließlich mit einer Pracht-Version von Roy Acuff's "Precious jewel", zu dem neben Rhonda auch Josh Williams und Mickey Harris von "The Rage" hervorragenden Lead-Gesang beisteuern. Rhonda Vincent besitzt die seltene Gabe "to create records that balance between the timeless drive and soul of bluegrass with a subtle contemporary elegance", heißt es ebenfalls in ihrer Biographie. Wie wahr! Zeitlos, traditionell, modern, ehrlich - vier Eckpfeiler, die diese Bluegrass-/Acoustic Country-Musik wie selbstverständlich miteinander verbindet! Keine Frage, Rhonda Vincent "is a real All American Bluegrass Girl"! Exzellent!

Art-Nr.: 4121
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All American bluegrass girl
Forever ain't that long anymore
Rhythm of the wheels
Midnight angel
Till they came home

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Vincent, Rhonda - only me [2014]
2 CD-Set! Das "All American VBluegrass Girl" Rhonda Vincent mit einem wunderbaren, neuen Album. Das Werk ist aufgeteilt in 2 CDs mit jeweils 6 Tracks, die Vincent in die Kategorie Bluegrass und Country einteilt. Die erste Scheibe beinhaltet 6 neue Songs mit ihrer famosen Band The Rage (im übrigen die am meisten ausgezeichnete Band der Bluegrass-Szene), dargeboten in diesen einzigartigen, glasklaren Bluegrass-/Acoustic Country-Arrangements, wie sie eben nur Rhonda Vincent & the Rage präsentieren (darunter das Titelstück, das sie im Duett mit Willie Nelson performt, sowie eine weitere Nummer mit Daryle Singletary), während die zweite CD mit 6 Stücken allerbester, reiner, durch und durch traditioneller Countrymusic bestückt ist, präsentiert mit voller Band, inklusive Gitarren, Fiddle, Pedal Steel und Drums. Dieses Album ist das pure Country-Vergnügen.

Das komplette Tracklisting:

CD 1:
1. Busy City - 2.30
2. I'd Rather Hear I Don't Love You (Than Nothing At All) - 3.54
3. Only Me (featuring Willie Nelson) - 3.43
4. I Need Somebody Bad Tonight - 4.06
5. We Must Have Been Out Of Our Minds (featuring Daryle Singletary) - 2.45
6. It's Never Too Late - 3.38

CD 2:
1. Teardrops Over You - 3.16
2. Once A Day - 2.38
3. Beneath Still Waters - 3.29
4.Bright Lights & Country Music - 2.59
5. When The Grass Grows Over Me - 4.06
6. Drivin' Nails - 3.17

Art-Nr.: 8463
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Yoakam, Dwight - dwight's used records [2004]
Einmal mehr eine neue Compilation von Dwight Yoakam, doch was für eine höchst interessante! Kaum ein anderer Country-Künstler der letzten Jahre kann auf eine solche Anzahl von kontinuierlich starken, gleichbleibend niveauvollen und dennoch abwechslungsreiche Alben zurückblicken wie Yoakam! Doch darüber hinaus hat er immer wieder Material für Tribute-Projekte eingespielt, Duette mit Kollegen aufgenommen, die dann auf deren CDs veröffentlicht wurden, und an weiteren Sideprojekten mitgearbeitet. All diese Aufnahmen erschienen bislang nie auf den "regulären" Alben von Dwight Yoakam, doch das hat jetzt ein Ende, denn "Dwight's used records" bringt 11 dieser recht seltenen Tracks, plus ein paar brandneue Einspielungen aus dem jahre 2004, zu einem "neuen", kompletten Longplayer zusammen. Das Resultat ist eine dermaßen runde Sache, daß man glauben könnte, alle Stücke seien genau für dieses Album konzipiert worden. Das beginnt mit der herrlich knackigen, mit tollen E-Gitarren gespickten Honky Tonk-Nummer "Stop the world (and let me off)" vom Waylon Jennings-Tribute "I've always been crazy", geht über die mit Deana Carter aufgenommene, auf deren "I'm just a girl"-Album veröffentlichte Ballade "Waiting", das mit Haether Myles eingespielte Duett "Little chapel", ein prachtvoller, purer Honky Tonker mit viel Borderline/Mexiko-Flair, zu finden auf Myles' Album "Sweet talk & good lies", bis hin zu den beiden frischen, wunderbaren mit Ralph Stanley eingespielten Bluegrass-Nummern "Down where the river bends" und "Miner's prayer"! Weitere Tracks sind zum Beispiel das wunderbar traditionelle "If you were me (and I were you) vom Webb Pierce-Tribute "Caught in the Webb", "Understand your man" vom Johnny Cash-Tribute "Kindred spirits", ZZ Top's "I'm bad, I'm nationwide" von "Sharp dressed men, a tribute to ZZ Top" oder "Some dark holler" und der alte Flying Burrito Brothers-Klassiker "Wheels", beide von Nitty Gritty Dirt Band's "Will the circle be unbroken, Vol. 3". Aber, wie schon erwähnt, es gibt auch brandneues Material! Ja, und da ist, so kennen wir ihn, Mr. Yoakam mal wieder für eine kleine Überraschung gut: Als erstes covert er mit einem gediegenen Schuß Elvis-Appeal den alten Carole King/Gerry Goffin-Evergreen "Loco motion" und als zweites nimmt er sich John Prine's "Paradise" vor! In zwei Teile eingeteilt macht er daraus eine über 10-minütige, akustische Nummer - zunächst rund 6 Minuten lang im leicht folkigen Americana-Stil, nur instrumentiert mit Gitarre, Mandoline, Dobro und Fiddle, um dann, durch Hinzunahme von Drums, deutlich an Fahrt zu gewinnen und das Ganze mit einem flotten, schwungvollen, frischen Bakersfield/Honky Tonk-Flair ausklingen zu lassen. Gut 50 Minuten Dwight Yoakam-Musik vom Allerfeinsten! Ein Sampler, der auch als "normales" Yoakam-Album durchgehen würde und im Rahmen dessen wohl klar in der oberen Hälfte des Album-Rankings zu finden wäre. Schöne Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 2509
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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