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+44 - speedway sounds [2001]
Was ist das? Erlebt der klassische Countryrock so etwas wie eine kleine Wiedergeburt? Noch eine fantastische Formation, die, wie auch schon "Cross Canadian Ragweed", das Genre gewaltig aufmischt. Die Ignitors, vier gestandene Musiker aus Tempe/Arizona, präsentieren uns auf ihrem zweiten Album "Speedway sounds" eine perfekte Auswahl von 12 Alternate Country/Countryrock/Americana-Highlights, die vor wunderbaren Melodien, staubigem Western-Feeling, Lockerheit, geschmeidigem und gefühlvollem Gesang, feinen Harmonien und frischer Unbekümmertheit nur so strotzen. Vielleicht würden die "Pure Prairie League" des 21. Jahrhunderts so klingen. Egal, das ist so herrlich amerikanischer Countryrock, wie er kaum zu übertreffen ist. Vier tolle Musiker, wobei man die großartige, milde, fließende, aber dennoch starke Stimme von Sänger Norm Preston und das excellente Gitarrenspiel (E-Gitarre, Lap Steel, Steel, Dobro) von Bruce Wandmayer noch besonders herausstellen muß. Schon das Eröffnungsstück ist ein Hammer: "Rae Anne", ein rootsiger Countryrocker, leicht und locker, fasziniert mit einem grandiosen E-Gitarren/Lap-Steel (klingt wie eine dreckige Slide)-Wechselspiel, das einen ermuntert immer wieder die Repeat-Taste zu drücken. Doch dann würde man 'ne Menge verpassen! "Somebody else will", mit herrlicher Steelguitar,   beispielsweise ist nicht minder flockig. Oder das so rein und frisch klingende, flotte New Country-Stück "Hollow moon", mit einer wunderschönen, sauberen Mundharmonika und im Break mit einem sehr schönen, glasklaren Geigensolo. "Cropduster" erinnert an beste Westcoast Countryrock-Tage, und "Chain letter" hat ordentlich Drive, wieder mit prächtigen Gitarren. Obwohl die Songs so bestechende Melodien haben, Schmalz gibt es absolut keinen. Schwache Songs sind Fehlanzeige! Ein Americana/Countryrock-Paradealbum, dessen Melodien sich unweigerlich im Ohr einnisten und das einen nicht mehr losläßt.

Art-Nr.: 1193
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Rae Anne
Fun and games

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Abbott Band, Josh - front row seat [2015]
Einfach grandios! Die Josh Abbott Band auf dem kreativen Höhepunkt ihrer Karriere. Mit "Front Row Seat" präsentiert das aus Lubbock, Texas, basierende Sextett, bestehend aus Bandleader Josh Abbott (lead vocals, acoustic guitar), Austin Davis (banjo), Preston Wait (fiddle, mandolin, electric/acoustic guitar), Caleb Keeter (lead guitar), Eddie Villanueva (drums) und James Hertless (bass, background vocals) ein Konzeptalbum, das chronologisch das Scheitern von Abbotts erster Ehe aufarbeitet. Das gesamte Werk, sowohl gestalterisch (tolles Cover-Artwork mit 28-seitigem Booklet, das natürlich alle Texte und Infos, sowie Bilder der Band in Theateratmosphäre beinhaltet), als auch musikalisch, wurde als eine Art Theateraufführung inszeniert: Insgesamt 16 Stücke (hier als Szenen bezeichnet), thematisch fünf Akten Exposition, (Schaustellung), Incitation (Ansporn), Intimacy (Vertrautheit), Dissolution (Zerfall) und Aftermath (Folgen) zugeordnet. Der erste Akt charakterisiert den jungen unbekümmerten, noch allein stehenden Abbott, der das Leben genießt, wie es kommt. Die drei Songs "While I'm Young", "I've Beeen Known" und "Live It While You Got It" bieten positiv gestimmten Red Dirt Countryrock, wie man ihn von der Eli Young Band und Randy Rogers Band zu ihren Anfangstagen kennt. Banjo und Fiddle, die im gesamten Album immer wieder eine zentrale Rolle einnehmen, werden relativ zentral und fröhlich eingesetzt. Akt 2 beschreibt die Kennenlernphase, beinhaltet u. a. mit "Wasn't That Drunk" ein fantastisches Duett mit Carly Pearce, die hier auf Augenhöhe, der früheren Gesangspartnerin von Abbott, Kacey Musgraves, in typisch texanischer Manier, bestens die Stirn bietet. Klasse auch das aus der Feder von Jay Clementi, Chase Yudkin und Radney Foster stammende "If It Makes You Feel Good", das Fosters typisch dezent introvertierte, aber überaus melodische Songwriting-Handschrift deutlich offenbart. Toller Song! Im dritten Akt wird dann der Beziehungsverlauf mit den "Crazy Things", die man dann plötzlich in der Retrospektive so gemacht hat, zunächst in positiver Weise gezeichnet. Schön, das von trockenem Banjo und Gypsy-mäßiger Fiddle geführte, sehr eingängige "Kisses We Steel" (starke E-Gitarren/Fiddle-Solo-Kombi). Im Part des bitteren Scheiterns ("This Isn't Easy - Her Song" - mit herrlicher Mandoline) ändert sich die Musik in deutlich nachdenklichere, pessimistischere Sphären, vor allem durch Preston Waits zunehmend trauriger gespielte Fiddle authentisch dargeboten. "Born To Break Your Heart" lautet letztendlich dann Abbotts selbstkritisches Resümee. Der Schlussakt wird dann von einem düsteren Intro eingeleitet, das in die ungemein emotionale Single "Amnesia" übergeht, in der Abbott sich eine Gedächtnislücke herbeiwünscht , um das Geschehene ungeschehen zu machen, bzw. vergessen zu können. Ein starker, melodischer, für Abbott-Verhältnisse rockiger Track, sicherlich der emotionale Höhepunkt des gesamten Werkes. Am Ende sieht sich der Protagonist wieder mit dem Alleinsein konfrontiert. Passend dazu wird der finale Song "Anonymity" dann auch von Josh solo, nur zu Klängen seiner Akustikgitarre performt. Ein mitnehmeder Abschluss. Mit "Front Row Seat" von der Josh Abbott Band erhält der Hörer einen packenden Seelenstriptease ihres Bandleaders, der authentisch (wirklich überhaupt nicht aufgesetzt wirkend) und musikalisch in traditionellem Red Dirt-/Americana-/Country-Ambiente wunderbar in Szene gesetzt wurde (wie bereits angedeutet, ganz viele tolle Saiteninstrument-Einlagen mittels Banjo, Fiddle, Mandoline, Steel-, Akustik- und E-Gitarren). Respekt auch an das Vertriebs-Label Thirty Tigers, das mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut hat, solch ein individuelles Werk zu protegieren. "Front Row Seat" der Josh Abbott Band dürfte somit ganz vorne in erster Reihe stehen, wenn es um die besten Country-/Red Dirt-Alben des Jahres geht! Ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk! Ganz großer Respekt in allen Belangen Mr. Abbott! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. While I'm Young - 3:20
2. I've Been Known - 4:03
3. Live It While You Got It - 2:47
4. Wasn't That Drunk (with Carly Pearce) - 3:43
5. Kiss You Good - 2:33
6. If It Makes You Feel Good - 3:39
7. Crazy Things - 3:25
8. Front Row Seat - 3:46
9. Kisses We Steal - 3:24
10. Born to Break Your Heart - 3:21
11. Ghosts - 4:15
12. This Isn't Easy (Her Song) - 3:28
13. Intro: A Loss of Memory - 1:26
14. Amnesia - 3:33
15. Autumn - 4:11
16. Anonymity - 4:20

Art-Nr.: 9028
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
While I'm young
I've been known
Wasn't that drunk
Crazy things
Kisses we steal
Born to break your heart
Ghosts
Autumn

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Abbott Band, Josh - small town family dream [2012]
Die Josh Abbott Band macht konsequent dort weiter, wo sie vor zwei Jahren mit dem wunderbaren "She's like Texas" aufgehört hatte. Erneut präsentiert sie uns ein mit durchweg herrlichen, traumhaft melodischen Songs gespicktes Red Dirt Countryrock-Juwel, das, da braucht man wirklich kein Prophet zu sein, am Jahresende in den Rankings der besten und erfolgreichsten Red Dirt-Scheiben 2012 ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird. Frisch, knackig, voller Spielfreude und mit exquisiter Musikalität gelingt der Truppe eine Art Konzeptalbum, das das einfache Leben der einfachen Leute in den "small towns" von Texas zum Thema hat. Dabei geht die musikalische Bandbreite von knackigem Countryrock über Americana, Roots, bis hin zu purem Texas-Country. Die Spuren reichen von Steve Earle über Terry Allen (von ihm covert die Band hier mit "FFA" und "Flatland Farmer" zwei ineinander überlaufende Countrysongs), Poco, eine texanische Ausgabe von Tom Petty & the Heartbreaker bis hin zu George Strait, alles ungemein eingängig verschmolzen zu diesem einzigartigen Red Dirt-Sound im Fahrwasser von der Randy Rogers Band, Wade Bowen, der Kyle Bennett Band und der Eli Young Band. Der Eröffnungstrack "Idalou", Josh Abbott's Heimatstadt, beginnt direkt mit einer kraftvollen Instrumentaluntermalung zu Abbot's typischem, leicht genäselten, wunderbar "warmen", angenehmen Gesang, wobei das klirrende Banjo (so ein bisschen Keith Urban-Style) besonders Spaß bereitet. Im Refrain packt Josh aus gegebenem Grund seine gesamte Emotionalität hinein. Die starke E-Gitarren/Fiddle-Kombi im Soloteil und das wieder Urbaneske Banjobreak komplettieren diesen herrlichen, melodischen Auftakt. Der Kraftpegel bleibt auch beim folgenden "I’ll Sing About Mine (The Tractor Song)" auf hohem Level. Der Song stammt aus der Feder des kurzzeitigen The Band Of Heathens-Mitglied Brian Keane (aus seinem auch in unserem Programm befindlichen Album "90 Miles An Hour"), das textlich gegen die oberflächliche und teilweise zu wenig authentische Musik in Nashville Spitzen "schießt". Abbot's Version kommt genau so kräftig wie Keane's, aber dank integrierter Fiddle und Banjo deutlich countrylastiger. Welches Standing Abbott in der Red Dirt Szene besitzt, sieht man vor allem an der prominenten Liste seiner Co-Writer (u.a. Radney Foster, Jay Clementi, Adam Hood, Brandon Rhyder ,Django Walker) und auch an der Gastpräsenz von Pat Green, der mit ihm ein tolles Duett bei der Hymne "My Texas" abliefert, das schon in den Texas Charts ordentlich abgeräumt hat. Das wieder voller (angenehmer) Emotionalität (Powerrefrain) strotzende "Touch" (klasse wieder die auch schon auf Josh's letzter Scheibe mitwirkende Kacey Musgrave, die hier gleich auf fünf Tracks ihre wunderbaren Hamonies einbringt, abenso das filigrane Fiddlespiel Preston Wait's am Ende des Songs) wurde zur aktuellen Single auserkoren und dürfte erneut gute Chancen auf viel Airplay und Chartpräsenz haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende "She Will Be Free" (grandiose Doppel-E-Gitarre/Gypsy-mäßige Fiddle-Kombi als Solo-Teil). Ungewohnt rockig dann "Hotty Toddy", das schon fast in Rolling Stones-Richtung geht. Klasse hier das "Gimme 3 Steps" (Lynyrd Skynyrd)-verdächtige E-Gitarren-Solo. "Dallas Love" ist das Pendant zu "Oh Tonight" vom Vorgängeralbum, wo Abott und Musgrave liebespaarartig zu klirrenden Mandolinen- (wieder von Milo Deering) und Fiddle-Klängen gesangstechnisch harmonieren. Ein echter Ohrwurm! "Hell Gates On Fire" ist den Opfern der gefürchteten texanischen Waldbrände gewidmet. Der mit einer gut passenden Dramatik gespielte Song drückt sowohl Mitgefühl als auch Mut, sich gegen das Schicksal aufzubäumen, aus. Abbott wirkt hier wie viele Musiker nicht aufgesetzt, sondern absolut ehrlich und authentisch (im beigefügten Steck-Booklett, mit allen Texten, des Digipaks wird auch für eine, sich mit dieser Sache auseinandersetztenden Hilfsorganisation hingewiesen). Bei den beiden Abschlusstracks ("Rain Finally Coming Down" und dem Titelstück "Small Town Family Town") kommt, nachdem, wie oben bereits angeführt, das vorangegangene Gros der CD ein Plädoyer für die texanischen "Simple- und Workingmens" beinhaltete, nun der Familienvater wie du, ich und Josh Abbott an die Reihe und somit schließt sich der Kreis dieses in sich stimmigen und musikalisch unglaublich versierten Werkes. Man kann nur hoffen, dass dieser Josh Abbott und seine hochklassige Band, bestehend aus Austin Davis, Preston Wait, Ed Villanueva, Caleb Keeter und James Hertless, sich den Fängen der kommerziellen Begehrlichkeiten noch eine Weile entziehen und uns weiter mit dieser wunderbaren Musik erfreuen können. Angesichts solcher Leistungen ist ein Weg wie der Randy Rogers Band, Eli Young Band oder Wade Bowen allerdings so gut wie vorprogrammiert. Produziert hat erneut Erik Herbst! Diese Band gehört endgültig zu den Besten, die die Red Dirt-Szene zu bieten hat. Herrlich! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Idalou (4.48)
2. I ll Sing About Mine (4.16)
3. Touch (3.28)
4. She Will Be Free (4.17)
5. Hotty Toddy (3.51)
6. FFA (1.01)
7. Flatland Farmer (3.37)
8. My Texas (feat. Pat Green) (3.11)
9. Dallas Love (3.42)
10. Hell s Gates On Fire (4.15)
11. Rain Finally Coming Down (3.41)
12. Small Town Family Dream (4.29)

Art-Nr.: 7774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Idalou
I'll sing about mine
Hotty Toddy
Flatland farmer
My Texas
Hell's gates on fire
Small town family dream

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Achilles Wheel - stones to sand [2014]
"High-Energy Roots, World & Rock and Roll From Northern California", so begrüssen Achilles Wheel ihre Fans auf ihrer Website. "High-Energy" ja, aber auch so herrlich zwanglos, locker, fisch, flüssig und geprägt von unendlicher Spielfreude und höchster, musikalischer Kompetenz. Diese Band ist ein absoluter, bislang nahezu unentdeckter Rohdiamant der aktuellen Jamrock-Szene, der, hat man ihn erst einmal entdeckt, eine Magie ausstrahlt, der man sich nicht mehr entziehen kann. Zwei grandios aufspielende Lead Gitarristen, zwei Drummer, 4 hervorragende Sänger, ein klasse Bassist, der zudem noch eine exzellente Lap Steel-Gitarre spielt - das ist die "Zauberformel" für das wunderbare Jam-Gebräu, das diese Band fabriziert. Tief verwurzelt in den frühen Siebzigern und umgeben von einem der damaligen Zeit entsprechenden Hippie-Flair zeigen sich Achilles Wheel deutlich beeinflusst von Grateful Dead. Doch sie spielen trotz aller Dead'schen Nähe und dieser unwiderstehlichen Westcoast-Lockerheit irgendwie "dichter", kraftvoller, erdiger und offenbaren, vor allem auch durch das Gitarrenspiel, das nicht selten an The Allman Brothers Band erinnert, sowie ein gewisses bluesiges Feeling, zudem einen klaren Southern-Bezug. Das klingt einfach wunderbar. Ja, ja, diese Gitarren: Herrlich, wenn sich die beiden Saitenkünstler Paul Kamm und Jonny "Mojo" Flores in zuweilen unendlich scheinenden Gitarrenausflügen kongenial ergänzen und in, von exzellenter Melodik geprägten Jammings verlieren. Niemals hören wir ein "wildes Gefrickel", sondern stets von großer Spielkultur geartete, virtuose, prächtig hängen bleibende, unsere Ohren umschmeichelnde Melodienbögen. Und dann sind da noch diese beiden, einen tollen Grooveteppich unterlegenden Drummer, soiwe der großartige Gesang. Wenn die Burschen zu ihren "4-part Harmonies" ansetzen, hat das eine Qualität, die den legendären Crosby, Stills, Nash & Young in nichts nachsteht. Ein Musterbeispiel dafür ist das famose "We dreamed of flying cars". Was sind das alles für großartige Musiker. Es ist kaum zu glauben, dass diese Truppe bislang nur lokal einen richtig hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat, aber das wird mit Sicherheit nicht lange so bleiben. Die einschlägigen Jam-Magazine und die Fachpresse werden langsam auf die Band aufmerksam und sind zu Recht voll des Lobes. Solchen frischen Wind braucht die Szene. Mit dem lässigen, schön flüssig dahinfliessenden, rootsigen Jamrocker "The truth is what you know" startet das Album und setzt sofort ein Zeichen. Was für eine klasse Nummer. Tolle Melodie, geradezu aus dem Handgelenk gespielte, wunderbar virtuose, genauso lockere, wie würzige Gitarrenläufe zwischen Allmans und Dead, das Westcoast-Feeling, das auf ein gewisses Southern-Flair trifft, und der starke Gesang. Und nun geht es Schlag auf Schlag, denn eine tolle Nummer folgt auf die nächste. "From the fire" beispielsweise wird von einem hinreissenden Latino-Groove getragen (vorzüglich die beiden Drummer) und ist durchzogen von nach Carlos Santana klingenden Lead Gitarren-Läufen. Diese werden von schönen Mandolinen-Fills begleitet. Zu den Electric Lead Gitarren (tolles Solo) gesellt sich dann auch noch eine Acoustic Lead Gitarre. Die Nummer brilliert wieder mit einer bestechenden Lockerheit, wirkt aber dennoch sehr temperamentvoll. "Heal my soul" kommt wie Jerry Garcia & Grateful Dead auf einem Gospel-Trip (grandios), "She'll wait (until the time is right)" glänzt mit einer großartigen Melodie, famosen Gitarrensoli und prächtiger Percussionarbeit, und das traumhafte, klare, herrlich Country-beeinflusste "Nobody drinks if the bottle's dry" klingt wie aus einer gemeinsamen Session von Jerry Garcia und den New Riders Of The Purple Sage. Tolle Twin Leads (auch mit Acoustic Gitarre) sind hier zu hören, dazu begnadeten E-Gitarren-Läufe, ein ausgedehntes Solo am Ende mit großartigen Wah Wah-Effekten, und abermals eine ganz starke Melodie. Rootsig. swampig und richtig southern wird's bei dem flotten "Let's stay together" mit sich würzig durch den Song ziehender Lap Steel-/Slide-Gitarre und dem eben famosen, brodelnden "Seventh ocean", das im Mittelteil gar ein wenig psychedelisch jammt (beide Nummern mit herausragenden Soli). Saustark auch das Titelstück "Stones to sand", ein ungemein warm, melodisch und wohlig rüberkommendes Instrumental mit fantastischen Doppel Gitarren-Läufen und exzellenter Percussion, und das finale "Hallelujah one more time", ein ruhiger, faszinierender, akustisch gehaltener, wunderschöner Americana-Rocker. Was die Band auch anpackt, sie spielt wie aus einem Guss. Der Spirit von Grateful Dead lebt mit dieser Truppe weiter, jedoch in einer, einen ganz eigenen, einzigartigen Sound kreierenden "Marke", die da heisst: Achilles Wheel. "Stones to sand" ist ein famoses Album geworden. Eine gut 72-minütige Jamrock-Offenbarung auf höchstem Level.

Das komplette Tracklisting:

1. The Truth Is What You Know - 4:32
2. From the Fire - 4:22
3. Heal My Soul - 6:44
4. Let the Dream Begin - 5:11
5. We Dreamed of Flying Cars - 4:14
6. She'll Wait (Until the Time Is Right) - 6:12
7. Everybody Gets the Blues Sometime - 3:47
8. Nobody Drinks If the Bottle's Dry - 5:03
9. Let's Stay Together - 4:55
10. Village Foliage - 4:50
11. Celebrate Today - 4:37
12. Seventh Ocean - 4:54
13. Stones to Sand - 7:15
14. Hallelujah One More Time - 5:42

Art-Nr.: 8782
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The truth is what you know
From the fire
Let the dream begin
She'll wait (until the time is right)
Nobofy drinks if the bottle's dry
Let's stay together
Seventh ocean
Stones ro sand
Hallelujah one more time

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Adams, Ryan - 1989 [2015]
Sensationell! Verrückt! Toll! Große Kunst! Americana-Ikone Ryan Adams ist ein kleines Kreativ-Genie, das ist hinlänglich bekannt! Und immer gut für verrückte Ideen! Jetzt hat er sich den Pop- und Countrypop-Superstar der ganz jungen Generation, Taylor Swift, vorgenommen und deren letztjähriges Erfolgsalbum 1989 komplett und in voller Länge gecovert. Herausgekommen ist ein hinreissend starkes Rootsrock-/Alternate Countryrock-/Americana-Album, das zuweilen sogar mit dezenten Heartland Rock-Anteilen glänzt. Ryan Adams in Höchstform! Dieses Werk zeigt eindrucksvoll, wie gut einerseits Swift's Songmaterial doch ist und was man daraus machen kann. Und es zeigt die unwahrscheinliche Wandlungsfähigkeit dieses herausragenden Musikers Ryan Adams, seine Gabe sich quasi jedes Fremdmaterial zu eigen zu machen. Sein 1989 klingt so, als sei es von Anfang an als ein waschechtes Ryan Adams-Album gedacht gewesen. Die Songs wirken, als hätte er sie geschrieben. Hört man diese wunderbaren Versionen und weiß man es nicht besser, denkt man niemals an irgendwelche Coverversionen, schon gar nicht an welche von Taylor Swift. Nein, das hier ist seelige Ryan Adams-Musik. Genial beispielsweise die herrlich ruhige Americana-Fassung von Swift's Superhit "Blank space". Ryan Adams mit einer durch und durch brillanten Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Welcome To New York - 3:18
2. Blank Space - 3:21
3. Style - 2:44
4. Out Of The Woods - 6:07
5. All You Had To Do Was Stay - 3:30
6. Shake It Off - 4:06
7. I Wish You Would - 3:44
8. Bad Blood - 3:55
9. Wildest Dreams - 5:21
10. How You Get The Girl - 3:50
11. This Love - 4:45
12. I Know Places - 5:14
13. Clean - 4:23

Art-Nr.: 9015
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adams, Ryan - ashes & fire [2011]
Nach einer längeren Auszeit und der Trennung von seinem bisherigen Label "Lost Highway", veröffentlicht der begnadete, aber auch als eigenwillig und exzentrisch geltende Singer/Songwriter und ex Whiskeytown-Frontmann nun mit "Ashes & fire" ein neues Werk mit 11 neuen, wundervollen Songs. Ohne seine letzten Arbeitern schmälern zu wollen, so darf man attestieren, dass ihm die Pause offenbar extrem gut getan hat. Das Akbum zeigt einen Ryan Adams in brillanter Verfassung. Zumeist recht ruhig und gediegen, aber immer mit kompletter Band, gelingt ihm ein grandioser Spagat zwischen zeitgemässer Americana-Kultur und rootsigem Alternate Country. Das Songmaterial ist ein Genuß! Lange hat man Ryan Adams nicht mehr so melodisch gehört. Die nie zu aufwendige Instrumentierung seiner exzellenten Begleitmusiker (u. a. Norah Jones - piano, background vocals; Benmont Tench - keyboards; Greg Leisz - pedal steel; Gus Seyffert - bass, guitar; Jeremy Stacey - drums) rückt Adams' ausdrucksstarken Gesang perfekt in den Mittelpunkt. Es passt alles prächtig zusammen. Produziert hat das Werk im übrigen der legendäre Glyn Johns (Vater von Ethan Johns, der ebenfalls schon einige von Adams' viel beachtetsten Alben produzierte). "Ashes & fire" reiht sich nahtlos in den Großtaten von Ryan Adams ein, ja ragt vielleicht sogar ein wenig heraus. Wunderbar!

Ein Auszug aus der offiziellen U.S.-Produktbeschreibung:

Ashes & Fire will remind you why Ryan Adams is at the front of the line as one of his generation's most gifted artists. From the slow burning stunner of an opener "Dirty Rain" through the infectious shuffle of the title track and irresistible harmonies of "Lucky Now," to the closing lament of "I Love You But I Don't Know What To Say," Ashes & Fire is arguably the most cohesive and beautiful album of Adams' distinguished career. Ashes & Fire also features guest turns from Tom Petty And The Heartbreakers keyboardist Benmont Tench as well as Norah Jones who contributes piano and backing vocals on several tracks, including the lilting, acoustic overtures of "Come Home," the sumptuous ballad "Save Me" and the heartfelt "Kindness."

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Rain - 4:22   
2 Ashes & Fire - 3:49   
3 Come Home - 4:53   
4 Rocks - 3:01   
5 Do I Wait - 3:58   
6 Chains of Love - 2:26   
7 Invisible Riverside - 4:48   
8 Save Me - 4:22   
9 Kindness - 4:33   
10 Lucky Now - 2:56   
11 I Love You But I Don't Know What To Say - 4:10

Art-Nr.: 7580
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Adams, Ryan - cold roses [2005]
2 CD-Set! Neues Meisterwerk von Ryan Adams! Bereits seit seinen "Whiskeytown"-Tagen umgibt diesen Ryan Adams eine unglaubliche Aura, deren Ausstrahlung einen bereits nach den ersten Sekunden von "Cold roses" wieder in ihren Bann zieht - und man kommt nicht mehr davon los! Schon seine neue Band "The Cardinals" um den klasse Gitarrist J. P. Bowersock und die neue txanische Steelguitar-Ikone Cindy Cashdollar deutet an, in welche Richtung das Werk diesmal zielt. Keine tiefe Melancholie ala "Love & hell", kein plumper "Rock'n Roll", nein, Ryan Adams besinnt sich seiner alten "Whiskeytown"-Tage und liefert ein ganz wunderbares, locker und entspannt wirkendes, sich wieder weitgehend um das (auch traurige) Thema Liebe drehendes, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country- Album, dessen herrliche Songs die Genre-Liebhaber begeistern werden. Auffällig ist dabei, daß sich Adams nicht allzu sehr in den Vordergrund stellt, sondern man betrachtet das Ganze als ein gleichberechtigtes, kompaktes Bandprojekt. Sämtliche Stücke sind von allen 5 Cardinals komponiert worden, nicht von Adams alleine! Der Sound ist schön klar und rein (tolle Produktion von Tom Schick), was nicht heißt, daß man auf eine "gritty" rootsige Unbekümmertheit, eine entsprechend roughe Ursprünglichkeit und vor allen Dingen einen wundervollen Retro-Countryrock-Touch verzichtet hätte. Ganz im Gegenteil: all das ist durchweg deutlich spürbar! Schön transparente Gitarren und eine locker, entspannt und immer rootsig auftretende Rhythmusfraktion bestimmen weitgehend das Geschehen, wobei Cindy Cashdollar den Songs durch ihre, wenn auch zumeist charmant zurückhaltende, Steelguitar-Präsenz oft ein herrliches, manchmal sogar von einem "geheimnisvollen", einsamen Western-/"Ghost Town"-Flair umgebenes, Desert-/Countryrockfeeling verleiht. Es beginnt mit der traumhaften. entspannten Retro-Countryrock-/Americana-Ballade "Magnolia mountain", die einem aus den Lautsprechern entgegenfließt, als träfen die Flying Burrito Brothers auf die Byrds und The Band. Tolle, staubig kratzende E-Gitarren, inkl. prächtigem Solo, mit dezenter Steel und einer klasse Melodie lassen einen unmittelbar in Verzückung geraten. Und Adams läßt einen Hochkaräter dem anderen folgen: Zum Beispiel das mit frischen Gitarren und herrlicher Steel gespickte, ein gewisses Gram Parsons-Flair versprühende, sehr melodische "Sweet illusions", das zunächst sehr spartanisch instrumentierte, nach 3 Minuten dann aber rockig untermalte, wunderbar semi-akustische, etwas an Crosby,Stills, Nash & Young erinnernde "Meadowlake street", der lockere Midtempo Roots-/Americana-Rocker "When will you come back home" mit seinem großartigen Lead Gitarren-Spiel und der klasse Melodie, die mit feinem Dobro angereicherte Countrynummer "Cherry lane", das locker flockig flotte "Let it ride" mit seinem dezenten Western-Flair, die wunderbare Storytelling-Ballade "Rosebud", der rotzig staubige Midtempo Roots-/Alternate Countryrocker "Cold roses", oder das von schön transparenten Gitarren dominierte, gut gelaunte "Dance all night", u.s.w. - Adams legt mit diesem großartigen Album die Meßlatte für seine kommenden Werke wieder ziemlich hoch. Die Roots-/Americana-/Alternate Counttry-Welt hat, sofern sie ihn mit seinen letzten Albem überhaupt verloren hatte..., ihren "Liebling" wieder - und das in absoluter Bestform! Kommt in einem klasse, mit Prägedruck versehenem Digipack, inkl. aller Texte!

Art-Nr.: 3265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adams, Ryan - easy tiger [2007]
Der genauso exzentrische, wie charismatische und geniale Singer-Songwriter veröffentlicht mit "Easy tiger" sein nunmehr neuntes Solo-Album, und, -man mag es kaum sagen-, es ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden. Was wir geboten bekommen, ist ein wunderschöner Ausflug in die faszinierende Welt Adams'scher Alternate Country-/Americana-Musik, durchzogen von hinreißenden, betörenden Melodien und herrlichen, entspannten Gitarrenarrangements (immer wieder angereichert mit exzellenter Steelguitar und feinen, dezenten Piano-Ergänzungen). Die Nähe zu seinen früheren Whiskeytown-Tagen scheint nie größer gewesen zu sein, und dennoch befindet sich Ryan Adams einmal mehr auf einer Welle kreativer Höhenflüge. Dabei reichen die Spuren von Grateful Dead bis zu Neil Young, von Gram Parsons bis zu Rufus Wainwright! Eingespielt hat Adams die Songs einmal mehr mit den Cardinals (Brad Pemberton, Jon Graboff, Chris "Spacewolf" Feinstein und dem großartigen Neal Casal), wobei auffällt, daß er eine ganze Anzahl der Stücke gemeinsam mit den Mitgliedern seiner Backing-Band komponiert hat. Trotz teils sehr transparenter, vielschichtiger Instrumentierung wirkt das gesamte Werk überaus entspannt und locker. Viel Twang! Toughe, dreckige, straighte Rocker sucht man vergebens! Klarer, sauberer Sound! Ob der von großartigen E-Gitarren umgebene, getragene, aber durchaus kraftvoll in Szene gesetzte Americana-/Alternate Country-Rocker "Goodnight Rose" mit seinen herrlichen Steelguitar-Klängen im Hintergrund, die wundervoll melodisch ins Ohr fließende Roots-/Folk-/Pop-Nummer "Two" mit einer gewissen Sheryl Crow als Background-Sängerin, der traumhaft schöne, durchaus knackige, semi-akustische Alternate Country-Rocker "Everybody knows" mit den herrlich transparenten Gitarren, der würzige, kräftige und riffige Rootsrocker "Halloweenhead" mit dem starken Lead Gitarren-Sound (klingt fast wie ein Synthesizer), das trockene, spröde, traurig und gebrechlich anmutende, akustisch instrumentierte "Oh my God, whatever, etc." (schönes Banjo-Picking, Piano), der exzellente, sehr traditionelle, Herz-zerreißende Countrywaltz "Tears of God" mit seiner heulenden Steelguitar, die lässige Bluegrass-Nummer "Pearls on a string" (tolles Mandolinen-, Banjo-, Acoustic Gitarren-Spiel), die flotte, flockige, lockere Retro Roots-Pop-Nummer "Two hearts" mit ihrer herrlichen Melodie und den lässigen Gitarren, oder die grandiose Ballade "I taught myself how to grow old", die ein US-Kritiker als eine der besten "Harvest"-Outtakes charakterisiert, die Neil Young nie geschrieben hat - all diese Songs strahlen eine geradezu hypnotische Schönheit aus! Herausragende Americana-Musik, entspannt, countryfiziert, folkig, sowohl die Leichtigkeit des Pops, als auch die Ernsthaftigkeit großer Singer/Songwriter-Kunst ausstrahlend, die ganze Magie eines unwiderstehlichen Ryan Adams innehabend! Ein brillantes Werk!

Art-Nr.: 5048
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adams, Ryan - jacksonville city nights [2005]
Ryan Adams und seine neue Band "The Cardinals" mit ihrem zweiten Album in diesem Jahr! "Jacksonville City Nights" ist der nahezu perfekte Nachfolger zu "Cold roses", mit dem dieser einzigartige Musiker erneut sein ganzes Charisma untermauert. Noch mehr als auf seinem Vorgänger, geht es in die Vergangenheit, Richtung Whiskeytown zurück, und zwar zu deren Country-Roots, genauso wie zu den guten alten Tagen der Flying Burrito Brothers. Mit diesem sehr traditionell verwurzelten "Old School"- Honky Tonk-Country-Flavour, das sich konsequent durch dieses Album von der ersten bis zur letzten Minute zieht, klingt Adams wie ein voller Emotionen steckender Jünger von Gram Parsons oder Faron Young, wobei er seine diesen Ikonen nahe stehende Musik mit einer unwahrscheinlichen Authentizität rüber bringt. Auch die Texte sind rein "country"! Da setckt viel Herz und Seele drin! Einzigartiges Songwriting, eine voller Ausstrahlung steckende, exzellente Performance, und die wunderbaren Musiker der "Cardinals" mit ihren zwanglosen, relaxten Arrangements aus Acoustic Gitarren, Fiddle, Honky Tonk-Piano und fast immer präsenter, heulender Steelguitar bilden eine herrliche Einheit. Und dieses "echte" Retro-Feeling... - großartig! Ob der schöne, Steelguitar- und Piano-getränkte Countryrocker "A kiss before I go", der klingt als stamme er aus einem unentdeckten Fundus des großen Gram Parsons, der wunderbare Waltz "The end", die faszinierende, ein gewisses Blues-/Jazz-Flair ausstrahlende, mit einer tollen Melodie versehene, ruhige Ballade "Dear John", im übrigen mit Norah Jones als Gesangs-Duettpartnerin und am Piano, der flotte Retro-Countryrocker "The hardest part", der Americana-/Honky Tonk-Stomper "Trains", der herzzerreißende, traditionelle "old-fashioned" Waltz "PA", wieder mit schönem Piano und toller Steelguitar, oder auch das aus alten Whiskeytown-Tagen stammende, 1997 von Adams und Caitlin Cary geschriebene, honky-tonkige, Burritoesque "My heart is broken" - die Songs bringen uns zurück in die Pioniertage des entspannten Countryrocks! Wie macht dieser Ryan Adams das nur. Ewig aktiv, pausenlos am Songs schreiben und dann noch diese Kreativität, diese Identifikation mit der Musik und diese Ausdrucksstärke. Erneut eine Großtat!

Art-Nr.: 3650
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adams, Ryan - prisoner [2017]
Was ist dieser Bursche in der Lage für fantastische Songs zu schreiben und zu performen. "Prisoner" ist das nächste Meisterwerk des charismatischen Ryan Adams, mit dem er in 12 brillanten Songs die schmerzhafte Trennung von seiner ex Ehefrau, der Sängerin Mandy Moore zu verarbeiten versucht. Die wunderbaren, prächtig ins Ohr gehenden, voller Emotionen steckenden Lieder kommen mal ordentlich rockig ("Do you still ove me?"), dann wieder ruhig und entspannt ("To be without you"), üben stets eine regelrechte Faszination aus. Adams' Songwriting ist phänomenal. Geschickt pendelt er zwischen Americana, Alternate Country, Rock und einer gediegenen Portion Heartland Rock hin und her, wobei bei einzelnen Tracks sogar ein Hauch von Springsteen wahrnehmbar zu sein scheint (z. B. "Haunted house" und "Outbound train"), was Ihm aber sehr gut zu Gesicht steht. Ryan Adams ist ein ganz Großer seiner Zunft, das beweist er mit "Prisoner" einmal mehr mit allem Nachdruck. Er ist in herausragender musikalischer Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Do You Still Love Me? - 3:59
2. Prisoner - 3:11
3. Doomsday - 3:01
4. Haunted House - 2:42
5. Shiver And Shake - 3:05
6. To Be Without You - 3:21
7. Anything I Say To You Now - 4:50
8. Breakdown - 4:00
9. Outbound Train - 4:21
10. Broken Anyway - 2:57
11. Tightrope - 3:56
12. We Disappear - 3:29

Art-Nr.: 9386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adkins, Trace - american man: greatest hits volume II [2007]
Nach 2003 legt Trace Adkins nun bereits sein zweites "Greatest hits"-Album vor. Enthalten sind zehn Hits dieses großartigen Countrysängers, vorwiegend aus den letzten 3 Studioalben (darunter natürlich auch das berühmte "Honky Tonk Badonkadonk", und zwar in der amerikanischen Original-Version), sowie, und das ist "das Salz in der Suppe", drei durchweg sehr gelungene, brandneue Songs! Zum einen der knackige, kraftvolle, gut tanzbare Dancehall Honky-Tonker "I got my game on" mit seinem dezenten Southern-Feeling und dem leichten "Honky Tonk Badonkadonk"-Touch, dann die wunderbar entspannte, lockere, frische, von einer sehr schönen Melodie durchzogene, traditionelle Midtempo-Countrynummer "You're gonna miss this" in ihrem flockigen semi-akustischen Ambiente mit feinen Mandolinen-, Steelguitar- und E-Gitarren-Tupfern, und die starke, southern-rockige Ballade "American man", inklusive eines fetten, glühenden E-Gitarren-Solos! Allein schon wegen dieser drei Nummern ist das Album eine prima Ergänzung für alle Trace Adkins-Fans, und für die Einsteiger, bzw. die, die schon immer mal einen repräsentativen Überblick der Musik der letzten Jahre von Trace haben wollten, ist es geradezu ideal. Macht großen "Appetit" auf die kommenden Arbeiten von Trace Adkins!

Die komplette Tracklist:
1 Ladies Love Country Boys - 3:42   
2 I Got My Game On - 3:10   
3 You're Gonna Miss This - 3:44   
4 Honky Tonk Badonkadonk - 3:59   
5 Hot Mama - 3:19   
6 Rough & Ready - 3:10   
7 Arlington - 4:09   
8 Songs About Me - 3:23   
9 Chrome - 3:23   
10 I Wanna Feel Something - 3:48   
11 Swing - 3:39   
12 American Man - 4:13   
13 I Came Here to Live - 4:28

Art-Nr.: 5438
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Alabama - alabama & friends at the ryman ~ 2 cds + 1 dvd [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Welch ein Leckerbissen für die unzähligen Fans dieser Country-Veteranen, aber auch für die Fans des Country im Allgemeinen. "At the Ryman" ist der auf 2 Live-CDs und einer fantastischen Konzert-DVD veröffentlichte Mitschnitt einer aktuellen, spektakulären Show der legendären Superstar-Band mit einigen hochkarätigen Gästen, aufgenommen im historischen Ryman Auditorium von Nashville, "the Mother Church of Country Music". Hits wie "Tennessee river", "Dixieland delight", "The closer you get", High cotton", "My home's in Alabama", "Mountain music" und viele mehr hören und sehen wir in tollen Performances (filmtechnisch hervorragend aif der DVD festgehalten), teils mit solchen Kollegen wie Jason Aldean, Trisha Yearwood, Luke Bryan, der Eli Young Band, Florida Georgia Line und Jamey Johnson. Was für ein Konzert! Die Setlist der CDs und der DVD ist identisch. Dafür gibt es nur ein Wort: Goßartig! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard

CD 2:
1. Born Country
2. All American
3. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
4. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
5. High Cotton
6. Take Me Down
7. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
8 That s How I Was Raised
9. My Home's In Alabama - featuring Jamey Johnson
10. Mountain music

DVD:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard
8. Born Country
9. All American
10. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
11. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
12. High Cotton
13. Take Me Down
14. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
15. That s How I Was Raised
16. My Home s In Alabama - featuring Jamey Johnson
17. Mountain Music

Art-Nr.: 8703
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Alaina, Lauren - wildflower [2011]
Wunderbarer Country/New Country/Country-Pop der Zweitplatzierten der aktuell abgelaufenen "American Idol"-Staffel im Fahrwasser von Carrie Underwood, Taylor Swift und Lady Antebellum. Die hübsche, junge Dame hat eine sehr schöne, sympathische, leicht heisere Stimme, die ungemein angenehm rüber kommt. Glücklicherweise haben, trotz des poppigen Ambientes, die Countryelemente bei Lauren's Debut eine doch recht bedeutsame Gewichtung. Das Songmaterial ist klasse, wobei man auf eine gut abgestimmte Balance zwischen Up- und Midtempo-Nummern und ein paar kraftvollen Balladen geachtet hat. Mit am Start ist die 1A-Studiogarde Nashville's. Produziert hat Byron Gallimore (u. a. Faith Hill, Tim McGraw, Sugarland). Gratulation an Lauren für ihr wirklich feines Debut!

Die komplette Songliste:

1 Georgia Peaches - 3:07
2 Growing Her Wings - 3:01
3 Tupelo - 3:39
4 The Middle - 3:56
5 Like My Mother Does - 4:07
6 She's a Wildflower - 3:38
7 I'm Not One of Them - 3:18
8 The Locket - 5:10
9 Eighteen Inches - 3:44
10 One of Those Boys - 2:42
11 Funny Thing About Love - 3:57
12 Dirt Road Prayer - 4:14

Art-Nr.: 7604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Georgia peaches
Growing her wings
Tupelo
The middle
I'm not one of them

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Allan, Gary - tough all over [2005]
Neue CD von Gary Allan - und wieder ist es, das war auch gar nicht anders zu erwarten, ein tolles Teil geworden! Der Mann aus dem Süden Californiens zählt sicher zu einem der interessantesten New Country-Vertreter im heutigen Nashville, denn wie kaum ein anderer ist er in der Lage eine absolut authentische, in besten musikalischen Fundamenten verankerte Brücke zwischen den typischen Attributen des Nashville Mainstream Countrys und wunderbar rootsig wirkenden, staubigen Fragmenten der Americana-/Alternate Country-Bewegung zu schlagen. Das klingt ungemein cool, modern, peppig, deutlich traditionell verwurzelt und immer zu 100% country! Gary Allan's Musik ist einzigartig! Sein Gesang ist einfach herrlich! Ob knackig, rockig, oder mit seinen hinreißenden Balladen - er schafft es einfach locker, seine Zuhörer mit seiner unverwechselbaren, wunderbaren, lässigen, sowohl kraftvollen, ein gewisses Macho-Image verkörpenden, gleichzietig aber auch so warm und angenehm sanft rüber kommenden, zuweilen leicht angerauten, ausdrucksstarken, sexy Stimme in seinen Bann zu schlagen. In manchen Nuancen erinnert seine Art zu singen gar ein wenig an den legendären Gene Clark von den Byrds. Allein schon dadurch entsteht eine gewisse, teils Gänsehaut erzeugende, Retro-Roots-Countryrock-Stimmung. Aber, und da wiederholen wir uns gerne, Allan ist durch und durch Nashville-tauglich! Dazu ist das Songmaterial allererste Sahne! Die Stücke wirken trocken, dennoch sehr frisch und klar, sind durchzogen von wunderbaren Melodien und völlig frei von irgendwelchen Pop-Aufgüssen. Knackiges Schlagzeug, tolle E-Gitarren, transparente Acoustic-Gitarren, wundervolle Steel-Passagen, dezente Orgel-Ergänzungen, und auch mal eine klasse Baritone-Guitar bestimmen überwiegend das Geschehen. "Tough all over" startet mit dem Titelstück, einem von treibenden Bass-Rhythmen und dynamischen Drums angetriebenen, eine ordentliche Power ausstrahlenden, saustarken, voller Roots-/Alternate Country-Flair steckenden, straighten Countryrocker! Staubig, durchzogen mit leicht bluesiger Mundharmonika und satten E-Gitarren-Riffs, bringt Allan viel Würze in diese Nummer! Tolle E-Gitarren, klasse Steelguitar-Tupfer, eine dezent eingesetzte Fiddle, knackige Drums, ein gewisses Western-Flair, und eine von Gary's großartiger, leicht kratziger, warmer, aber dennoch so toughen Tenor-Stimme wundervoll vorgetragene Melodie sind die Eckpfeiler der traumhaften Ballade "Best I ever had", die bereits hoch, und zwar weiterhin mit dem Pfeil in Richtung Spitze, in den Billboard Country Singles-Charts eingestiegen ist. Mit staub-trockenen, viel Wüsten-/Ghost Town-Flair verbreitenden Acoustic Gitarren, ergänzt durch eine wunderbare Steel, und einem herrlich groovenden Rhythmus gelingt Gary Allan mit der fantastischen Midtempo-Nummer "I just got back from hell" anschließend die nahezu perfekte, bereits angesprochene Synthese zwischen Nashville Radio-Country und rootsigem Americana-Country. Tolle Melodie! Klasse auch dieses gewisse Texas-/Southern-Feeling! Sehr stark auch die knackige, melodische, mit feiner Baritone-Gitarre angereicherte Midtempo-Countrynummer "Ring", die wieder ein wenig southern klingende, trockene, von klasse E-Gitarren-Riffs und toller Steel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Promise is broken", der großartige, Johnny Cash gewidmete, fast schon etwas mystisch klingende, wieder schön erdige, flott groovende Outlaw-Country-/Honky Tonk-Knüller "Nickajack cave", im übrigen komponiert von Allan's Lieblings-Songwriter Jamie O'Hara, die satte, von einem kräftigen Southern Rock-Flair durchzogene (im Text finden beispielsweise Lynyrd Skynyrd ihre Erwähnung) durchzogene Countryrock-Ballade "He can't quit her" mit ihrer kräftigen Lead-Gitarre, die Herz zerreißende, lupenreine, Fiddle- und Steel-getränkte, herrlich melodische Country-Ballade "Puttin' memories away", das wie Öl runter gehende, knackig flotte, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende, lässige "No damn good" mit den tollen Gitarren, der Fiddel und der schönen Steel, usw., usw.! Hervorzuheben ist auch die prächtig abgestimmte, exakt auf den Punkt gebrachte, hervorragende Produktion von Mark Wright und Gary Allan selbst! Unter den Musikern: John Willis (Acoustic guitar), Brent Rowan (Electric guitar), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell (Drums), Robby Turner (Steel) usw.! Gary Allan und seine Crew in großer Form!

Art-Nr.: 3609
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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