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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Abbott Band, Josh - she's like texas [2010]
Ungemein frisch, schön knackig, locker, spritzig, aufgenommen in einem glasklaren, saftigen Sound: Die Josh Abbott Band mit einem herrlichen, traumhaft melodischen Countryrock-Juwel, das wie selbstverständlich die Trademarks der goldenen Countryrock-Tage der Siebziger (Poco, Eagles), traditionelle Countrywurzeln und die kernigen, würzigen Charakteristika der rockigen Texas/Oklahoma-Red Dirt-Bwegeung (ala Eli Young Band, Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band) miteinander vereint. Countryrock lebt - und wie! Ein Konzertbesuch der Randy Rogers Band im "Blue Light", einem kultigen Club in seiner Heimatstadt Lubbock/Texas stellte 2004 so etwas die Initialzündung für Josh Abbott dar, seine musikalischen Talente zu seinem absoluten Lebensmittelpunkt zu machen. Deren Art zu spielen, ihre Bühnenpräsenz und Rogers’Gesang, sowie die Verbundenheit mit dem Publikum faszinierten und motivierten Abbott derartig, dass er sein Studium abbrach und fortan nur noch auf die Karte Musik setzte. "I think I can do that, too", lautete seine Maxime. Sechs Jahre später veröffentlicht er mit seiner Band, bestehend aus Preston Wait (Fiddle, Electric guitar), Edward Villaneva (Drums), Daniel Almodova (Bass) und Gabe Hanson (Electric guitar, baritone, harmonica) mit „She’s Like Texas“ seine bereits zweite CD, nachdem er zuvor schon mit seinem Debüt bei den Kritikern ("they rumble out like a Texas thunderstorm"; "honest songs about real-life emotions with strong harmonies and winsome melodic hooks") und den Radiostationen in und um Texas herum für mächtig Furore sorgte. Das musikalische Konzept von Josh Abbott orientiert sich naturgemäß durchaus an der Randy Rogers Band, wenngleich Abbott und seine Truppe mit diesem Album Rogers & Co. fast schon in den Schatten stellen. Wie bei Rogers spielen variabel eingesetzte Akustik/E-Gitarren (sehr stark Lead Gitarrist Gabe Hanson) und eine markante Fiddle (Preston Wait gleicht fast einem Pendant zu Brady Black) als essentieller Part neben Abbott's charismatischer gesanglicher Präsenz (tolle, überaus angenehme, typisch texanische Red Dirt-taugliche Stimme) die dominierende Rolle. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme vom Allerfeinsten! Um zu erahnen, was das für die Zukunftsaussichten der Josh Abbott Band bedeuten könnte, braucht man kein Hellseher zu sein, sofern man die Erfolgsstory der Randy Rogers Band verfolgt hat. Für "She’s Like Texas" konnte man zudem den überaus erfolgreichen Produzenten Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Bois D’Arcs, Kyle Bennett Band, Macon Grayson) gewinnen, der den Sound der JAB in noch professionellere und, das meinen wir nur positiv, sehr radiokompatible Bahnen gelenkt hat, ohne dabei auf das nötige rootsige, ursprüngliche, erdige und würzige Ambiente zu verzichten. Damit scheinen die Weichen für den ganz großen überregionalen Wurf gestellt zu sein. Zu der großen Klasse des Albums tragen ohne Zweifel auch die klug ausgewählten Gastmusiker (u.a. Clay und Carla Corn, Gerald Jones und vor allem Virtuose Milo Deering mit seinem unwiederstehlichem Mandolinenspiel) bei, die allesamt bestens mit dem Quintett harmonieren. Dazu kommen wirklich gelungene Guestvocals, zum einen durch die exzellente Kacey Musgraves beim traumhaften Duett "Oh Tonight" (wie eine Session der Randy Rogers Band mit den Wreckers - Musgraves klingt wie Michelle Branch; toll hier auch das bereits erwähnte grandiose Mandolinengeklirre von Milo Deering), zum anderen im Trio mit den Abbott-Kumpeln Trent Willmon und Roger Creager, die sich beim lockeren, dezent grassig angehauchten "End Of A Dead Road" deutlich hörbar mit viel Freude die Gesangsbälle gegenseitig zuwerfen. Ganz stark dieser Song. Das an die Eli Young Band oder No Justice erinnernde, wunderbare "All Of Sudden" mit seinem nicht mehr aus den Ohren weichendem Refrain wurde schon im Vorfeld an die Radiostationen verschickt und erntete bereits höchste Chart-Ehren in den Texas Music-Charts. Die herrlich melodischen "The Walking Out" und "If You’re Leaving (I’m Coming Too)" gehen fliessend ineinander über und versprühen mit ihrem tollen E-Gitarrenrhythmus eine gewisse Heartland-Countryrock-Atmosphäre. Voller Hit-Potential stecken die flockigen "Fall In Love Again" und "She’s Like Texas", beide mit toller Mandolinenuntermalung, weiblichen Harmonies und Fiddle-Solo. "Brushy Creek" glänzt mit einem satten Hill Country-/Hillbilly-Flair, erzeugt durch Banjo und Fiddle, und erinnert mit seinen kernigen E-Gitarren-Riffs (inkl. großartigem Solo) sogar entfernt an eine countryeske Ausgabe von Lynyrd Skynyrd's "Swamp Music". Fröhlichen, knackigen Country mit einem Refrain zum Mitsingen bietet "I Just Wanna Love You". Beeindruckend hier das starke Baritone-E-Gitarren-Spiel von Gabe Hanson. Das Ende der Scheibe gehört dann dem Bandleader (fast) allein, der bei "Let My Tears Be Still" (es geht um einen kurz vor dem Tode stehenden, seine Lebensbilanz ziehenden Kriegsveteranen) zu den traurigen Pianoklängen von Gastmusiker Clay Corn eine emotionsgeladene, unter die Haut gehende Gesangsperformance abliefert und seine ganze vokale Klasse nochmals eindrucksvoll unter Beweis stellt. Josh Abbott und seine Band haben mit "She’s Like Texas" einen tollen Longplayer hingelegt, der nachhaltig die Prognose eines amerikanischen Kritikers untermauert, der sagt: "The next big thing out of this terrific Texas music scene"! Das unterschreiben wir blind! Die CD kommt in einem schönen, 2-fach aufklappbaren Digipack mit ausführlichem, 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte. Hier passt alles! Begeisternder (Red Dirt)-Countryrock, wie wir ihn aus Texas lieben! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Road Trippin - 3:10   
2 All of A Sudden - 3:02   
3 The Walking Out - :32   
4 If You're Leaving (I'm Coming Too) - 3:54   
5 Fall In Love Again - 3:37   
6 She's Like Texas - 3:55   
7 Brushy Creek - 3:22   
8 Oh, Tonight - 3:25   
9 Hot Water - 4:36   
10 I Just Wanna Love You - 3:09   
11 End Of A Dirt Road - 4:09   
12 Let My Tears Be Still - 4:38

Art-Nr.: 6833
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Road trippin
All of a sudden
If you're leaving (I'm coming too)
Brushy creek
Oh, tonight
Hot water
End of a dirt road

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Aldean, Jason - night train [2012]
Mittlerweile ist er der absolute Superstar unter den "jungen Wilden" Nashvilles: Jason Aldean! Auch sein neues Album "Night Train" belegt eindrucksvoll, warum das so ist. Jason Aldean trifft mit seinen Songs den Zahn der Zeit im New Country-Genre. Und das eigentlich schon von seinem ersten Album an. "Relentless", seine zweite CD, wurde vor einigen Wochen noch als letztes Werk nachträglich mit Platin bedacht, was zuvor schon mit dem Debüt, "Wide Open" und dem Vorgänger "My Kinda Party" (sogar doppelt, zur Zeit auch noch immer unter den Top-10 der Billboard Country-Album-Charts) gelungen war. Der Bursche und seine Musik sind einfach beliebt, was die ausverkaufte Stadiontour dieses Jahres zusätzlich untermauert. Mit "My Kinda Party" war die Messlatte natürlich für "Night Train" immens hoch gelegt. Aber auch hier gibt sich das Zugpferd des Broken Bow Records-Labels selbstbewusst und kämpferisch, man spürt über die gesamte Distanz des Silberlings das Bestreben, diesem hohen Niveau Stand zu halten. Und das ist auch wieder einmal prächtig gelungen. Im Prinzip hat man nahtlos an das Vorgängerwerk angeknüpft. Erneut gibt es satte 15 Stücke zu genießen, produziert hat wieder mit schön transparentem Klang Langzeitweggefährte Michael Knox. Auch die Musiker mit u.a. Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison, Adam Shoenveld, Danny Rader, Mike Johnson, Tony Harrell, Charlie Judge, Rob McNelly und einigen Backgroundsängern/-innen stellen die bewährte Mischung aus Tourband und Studiomusikern dar. Bei den Songwritern bilden wieder Neil Thrasher und Wendell Mobley das Hauptgerüst (8 Songs), weitere prominente Namen wie David Lee Murphy, Rhett Akins, Ben Hayslip, Hillary Lindsey, Tom Shapiro, etc. bilden die Qualitäts-Garantie für hochwertige Musikkost. Einziger Unterschied: Jason war kompositorisch auf "Night Train" überhaupt nicht beteiligt und hat sich diesmal (mit Bravour) ganz auf sein "Näschen" bei der Songauswahl verlassen. So hat die erste, vorab gebrachte Single "Take A Little Ride" (sehr southern-rockig, stark an den erfolgreichen Titeltrack des letzten Werkes "My Kinda Party" angelehnt) schon wieder in rekordverdächtiger Geschwindigkeit Platz 1 der Country Singles-Charts belegt. Auch bei den restlichen Stücken hat man fast erneut die Qual der Wahl, alle sehr melodisch, sehr variabal gestaltet (mal flockiger New Country, mal Heartland-Zutaten, auch mal ein Hauch von Hip Hop, viel Southern Rock, dazu in allen Tempoarten). Besonders klasse das viel Atmosphäre versprühende "Wheels Rollin’", das fast wie "Chris Cagle meets Lynyrd Skynyrd" daherkommt und dazu noch im Refrain Bob Segers berühmtes "Turn The Page" huldigt. Großartig! Klasse natürlich auch, wenn er mit seinen ebenfalls sehr erfolgreichen Countrykumpels Luke Bryan und Eric Church "The Only Way I Know" zum Besten gibt. Hier spürt man förmlich sofort den Spaß der Drei, den sie hatten, als sie sich im Wechselgesang die Mikros weiterreichten. "1994" würdigt den Countrystar der 80er, Joe Diffie, ein Hip Hop-trächtiges, sehr launiges Countrystück in der Tradition von Big & Rich. Auf eine Zusammenarbeit mit einer weiblichen Künstlerin wie zuvor mit Kelly Clarkson wurde diesmal im übrigen verzichtet. Powerballaden gibt es jedoch mit "Talk", "I Don’t Lonely Well", "Walking Away" oder "Water Tower" zur Genüge. Richtig düster (auch vom Text) wird es bei "Black Tears", ein Lied, das richtig unter die Haut geht. Es erinnert ein wenig an Garth Brooks’ "The Thunder Rolls". Weitestgehend ist das jedoch knackiger, kraftvoller New Country vom Allerfeinsten (auch flexible und etwas toleranter ausgerichtete Southern Rock-Fans könnten durchaus mal ein Ohr riskieren)! Und so wird "Take A Little Ride" auch bei weitem nicht der letzte Hit aus diesem vorzüglichen Album gewesen sein. 15 tolle neue Songs von Jason Aldean! Der Mann ist top - in allen Belangen! Und sein "Night Train" ganz sicher eine Reise wert...! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. This Nothin' Town - 3:11
2. When She Says Baby - 2:51
3. Feel That Again - 3:21
4. Wheels Rollin' - 4:39
5. Talk - 3:49
6. The Only Way I Know - 3:13
7. Take a Little Ride - 3:07
8. I Don't Do Lonely Well - 3:24
9. Night Train - 3:52
10. 1994 - 4:02
11. Staring at the Sun - 3:14
12. Drink One for Me - 3:06
13. Black Tears - 4:16
14. Walking Away - 3:37
15. Water Tower - 3:43

Art-Nr.: 7961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Aldean, Jason - rearview town [2016]
"Rearview Town", Jason Aldean's brandneues Album, ist wieder einmal ein für ihn total typisches Werk geworden - und das meinen wir im absolut positivsten Sinn. Nichts anderes erwarten die Fans. Kernige, rockige Tracks zuhauf, ein paar knackige Midtempo-Nummern, dazwischen die ein oder andere emotionale Ballade - gefällg, im Ohr hängen bleibend, trotzdem staubig, erdig und immer authentisch. Das ist der echte "real New Country" der Marke Jason Aldean. Jede Menge Hits sind vorprogrammiert - wie zum Beispiel das aktuell hoch in den Charts platzierte "You make it easy", eine wunderbar angerockte, melodische, leicht nostalgisch wirkende, durchaus knackig performte Country-Ballade vom Allerfeinsten. Das Werk enthält mit dem starken "Drowns the whiskey" ein tolles Duett mit Kollegin Miranda Lambert, ebenfalls eine schön saftige, Gitarren-orientierte Ballade. Eingespielt wurde das Werk wieder mit Aldean's Live-Band, produziert wurde es abermals von Michael Knox. Erneut ein absoluter New Cpuntry-Volltreffer von Superstar Jason Aldean!

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt To Dust - 2:48
2. Set It Off - 2:50
3. Girl Like You - 3:13
4. You Make It Easy - 3:16
5. Gettin' Warmed Up - 2:55
6. Blacktop Gone - 3:26
7. Drowns The Whiskey (feat. Miranda Lambert) - 3:22
8. Rearview Town - 3:04
9. Love Me Or Don't - 3:13
10. Like You Were Mine - 3:12
11. Better At Being Who I Am - 3:19
12. I'll Wait For You - 3:18
13. Ride All Night - 2:56
14. Up In Smoke - 3:05
15. High Noon Neon - 2:55

Art-Nr.: 9613
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Allman Brothers Band, The - the fox box [2017]
8 CD-Set! Tolle Veröffentlichung für die Jamrock/Southernrock-Fraktion im Allgemeinen, vor allem aber die ABB-Jünger, gerade auch unter dem Eindruck des am 27. Mai verstorbenen, unvergesslichen Gregg Allman. Von der gefeierten 2004er Sommertour der Allman Brothers erscheint nun ganz offiziell über das Allmans-eigene "Peach Records"-Label eine spezielle "Atlanta-Box", die sogenannte "Fox Box", mit allen drei kompletten Shows der Band vom 24., 25., und 26. September 2004 aus dem historischen Fox Theatre von Atlanta/Georgia. Die jeweils rund 3-stündigen Shows zeigen einmal mehr, in welch großartiger Verfassung die Allmans mit ihren beiden Gitarristen Warren Haynes und Derek Trucks zu dieser Zeit waren. Und die Setlists... - einfach irre! Sie spielten an diesen Abenden 53 verschiedene Songs, teils ungemein seltene. Nur "Dreams" spielten sie an allen 3 Tagen, ansonsten gab es keinerlei Überschneidungen. Am ersten Tag gsb es beispielsweise großartige Versionen von "Midnight rider", "Worried down the blues", "You don't love me", "Hot 'Lanta", "Black hearted woman" und ein tolles Cover von Grateful Dead's "Franklin's tower"! Zudem erlebten die Fans einen Gastauftritt des früheren Gitarristen Jack Pearson bei "Dreams", "Mountain jam" und "Southbound"! Der zweite Tag war noch besser: Zum ersten Mal, seit Dickey Betts nicht mehr dabei war, spielten sie "Blue sky" und "Les brers in a monor"! Dazu Tracks wie "Soulshine", "Stand back", "Good clean fun", "Old before my time", "Woman across the river" und eine Coverversion des alten Klassikers "The night they drove old dixie down". Susan Tedeschi sang als Gast auf "Don't think twice" mit und in der Zugabe brachten sie eine unwiderstehliche Version von Eric Clapton's "Layla"! Tag 3 setzte nochmal einen drauf mit Titeln wie "Every hungry woman", "Done somebody wrong", "44 Blues", "End of the line", einer 12-Minuten Version von "Hoochie Coochie man", "Stormy Monday", "I walk in gilded splinters", "Elizabeth Reed", usw.! Insgesamt 9 Stunden Allman Brothers live mit fantastischem Material. Ein wahres Fest für die Fans. Diese Shows erschienen damals vor fast 11 Jahren schon mal als CD-Rs im Rahmen der legendären, raren "Instant Live"-Reihe zum Kauf direkt nach den Shows oder über den Band-eigenen "Hittin' The Note"-Webshop, doch der Sound ist jetzt nach einem ordentlichen Remastering noch einmal deutlich besser und damit vom Allerfeinsten. Drei ganz besondere, fantastische Shows der Allman Brothers!

Die kompletten Setlists:

24.09.2004:
Disc 1
1. Mountain Jam
2. Trouble No More
3. Midnight Rider
4. Wasted Words
5. Worried Down With The Blues
6. You Don't Love Me
7. Ain't Wastin' Time No More

Disc 2
1. Rockin' Horse
2. Hot 'Lanta
3. Melissa
4. Come And Go Blues
5. Can't Love What You Never Had
6. Why Does Love Got To Be So Bad?
7. Franklin's Tower

Disc 3
1. Black Hearted Woman
2. Dreams (with Jack Pearson)
3. Mountain Jam (reprise) (with Jack Pearson)
4. Southbound (with Jack Pearson)

25.09.2004:
Disc 1
1. Les Brers (Intro)-Don't Want You No More / It's Not My Cross To Bear
2. Statesboro Blues
3. Stand Back
4. Who's Been Talking
5. Soulshine
6. Good Clean Fun
7. Old Before My Time
8. Woman Across The River
9. Instrumental Illness

Disc 2
1. The Night They Drove Old Dixie Down
2. Leave My Blues At Home
3. Key To The Highway
4. Don't Think Twice, It's Alright (with Susan Tedeschi)
5. One Way Out (with Valor Trucks)
6. Blue Sky
7. Dreams
8. Les Brers In A Minor
9. Layla

26.09.2004:
Disc 1
1. Revival
2. Every Hungry Woman
3. Done Somebody Wrong
4. Hoochie Coochie Man
5. Desdemona
6. High Cost Of Low Living
7. 44 Blues
8. End Of The Line

Disc 2
1. Dreams
2. I Walk On Gilded Splinters
3. Stormy Monday
4. The Same Thing (with Rob Baracco)
5. In Memory Of Elizabeth Reed (with Rob Baracco)

Disc 3
1. In Memory Of Elizabeth Reed (cont'd, with Rob Baracco)
2. Don't Keep Me Wonderin'
3. No One To Run With
4. Whippin' Post

Art-Nr.: 9458
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 99,90

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Allman, Devon - ragged & dirty [2014]
Es ist schon sehr, sehr beeindruckend, welch eine großartige Entwicklung Gregg Allman's Spross Devon in den letzten Jahren genommen hat. Mit seiner Band Honeytribe fing es vor rund 10 Jahren an, dann formierten sich die famosen Royal Southern Brotherhood und vor gut 1 1/2 Jahren erschien sein erstes, auch schon hervorragendes Solo-Album "Turquoise" - alles Stationen, die Devon Allman einen Weg gehen liessen, der ihn mittlerweile zu einem der anerkanntesten Musiker in der großen, weiten Welt des Southern-Genres machte. Nun legt Allman mit dem wunderbaren "Ragged & glory" sein zweites Solo-Album vor, das ihn, sowohl gesanglich, kompositorisch und auch als Gitarrist noch weiter gereift und in brillanter Form zeigt. Das weite musikalische Spektrum aus Blues, Rock, Soul, R&B, Roots und Southern Rock vereint er in 12 exzellenten Songs mit hervorragend auf den Punkt gebrachten Arrangements ohne "aufgeblusterte" Schnörkel (produziert hat Tom Hambridge, der auch die kompletten Schlagzeug-Parts übernommen hat), vollkommen natürlich, authentisch, ausgestattet mit klasse Melodien und eingespielt mit herausragenden Musikern. Neben Hambridge und Allman wirkt zuweilen noch der zweite Gitarrist Giles Cory mit, den Bass zupft Felton Crews und an der Orgel und dem Klavier hören wir Buddy Guy's famosen Keyboarder Marty Sammon, der den Sound immer wieder wunderbar ergänzt. Ja, auch Allman's Gitarrenspiel wird immer stärker. Seine herrlichen, inspirierten Soli sind einfach klasse. Allen voran sticht diesbezüglich der begnadete, hingebungsvolle Slow Blues "Midnight Lake Michigan" (eine Eigenkomposition von Allman) heraus, ein exquisites, bärenstarkes, 9 1/2-minütiges Instrumental, bei dem Allman's famos gespielte Lead Gitarre eine Gesangsstimme nicht im Geringsten vermissen lässt. Hinreissend, wie er sein Instrument durch dieses Stück führt - virtuos, gefühlvoll, emotional, genauso locker wie kraftvoll, voller Seele und Spirit. Keine Schau, kein Gefrickel, kein selbstdarstelleriches Getue - nein, nur pures "Feeling". Ja, er ist auch als Gitarrist endlich "angekommen". Verdientermassen! Aber auch der Rest, also die Gesangsstücke, sind wahre "Knaller"! Nehmen wir zum Beispiel das wundervolle "Can't lose 'em all", komponiert von Tom Hambridge und Lee Roy Parnell, das in seinem southern-souligen und bluesigen Ambiente den Geist der The Allman Brothers Band und Papa Gregg heraufbeschwört (tolles Twin-Gitarren-/Orgelspiel in einigen Passagen, tierisches Gitarrensolo von Devon im Break), den leicht country-infizierten, straighten, wieder voller Southern-Flair steckenden Boogie-Rocker "Leavin'", Allamn's seelige, "soulful" Version des alten Spinners-Klassikers ""I'll be around", den rattenscharfen, auf souliger Basis hart und krachend riffenden, ordentlich dampfenden Southern Rocker "Traveling" (flammende Gitarrenritte, starke Melodie), die tolle, raue, dreckige Coverversion von Otis Taylor's "Ten million slaves", den straighten, irgendwo zwischen den Stones, ZZ Top und Georgia Satellites angesiedelten, von herrlich klimperndem Honky Tonk-Piano unterstützten und glühenden Gitarrenriffs bestimmten Kracher "Times have changed", das vom legendären Luther Allison stammende Titelstück "Ragged & dirty" (in der Tat sehr dreckig und rau, toller Groove) oder den besinnlichen, rootsigen Finaltrack "Leave the city", bestehend lediglich aus Devol Allman's Gesang und Gitarrespiel, soiwe Tom Hambridge's Drums und Percussion - auf diesem Album gibt es keine Ausfälle. Devon Allman lebt sie richtig aus, die musikalischen Gene des Allman's-Clans. Wenn er so weitermacht, dürfen wir von ihm sicher noch etliche Großtaten erwarten. "Ragged & glory" jedenfalls ist ein Pracht-Werk geworden. Congratulations, Devon!

Das komplette Tracklisting:

1. Half the Truth - 3:07
2. Can't Lose 'Em All - 3:45
3. Leavin' - 2:40
4. I'll Be Around - 3:54
5. Traveling - 4:14
6. Midnight Lake Michigan - 9:31
7. Ten Million Slaves - 3:20
8. Blackjack Heartattack - 3:12
9. Back to You - 5:02
10. Times Have Changed - 3:28
11. Ragged & Dirty - 2:42
12. Leave the City - 3:00

Art-Nr.: 8661
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't lose 'em all
Leavin'
Traveling
Midnight Lake Michigan
Ten million slaves
Times have changed
Ragged & dirty

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Allman, Devon - turquoise [2013]
Beeindruckend! Musikalisch immens gereift, als Sänger, als Songwriter, als Gitarrist, als Musiker überhaupt, scheint es, als sei Devon Allman endgültig in der Lage, die ihm von seinem berühmten Vater Gregg Allman (The Allman Brothers Band) mitgegebenen (musikalischen) Gene stilgerecht im Sinne der großen Allman'schen Familientradition auszuleben. Er wird immer besser! Nach den Veröffentlichungen mit Honeytribe und der Gründung der grandiosen Bluesrock-/Southern Soul-Supergroup Royal Southern Brotherhood, die im vergangenen Jahr mit einem herausragenden Debut an den Start gingen, folgt nun mit "Turquoise" Devon's erstes Solo-Album - und auch das ist ein absoluter Knüller. Allman nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, die uns, wie sollte es auch anders sein, erneut durch die vielseitigen Gefilde amerikanischer Südstaaten-Musik führt - vom Blues, über herrlichen, gefühlvollen Southern Soul, swampigen Rock, bis hin zu jammigen, temperamentvollen Funk-Grooves. Dabei sind die Songstrukturen stets klar und kompakt, unterschwellig aber dennoch von einem Hauch von Jam-Feeling durchzogen. Sein Songwriting ist extrem stark. Alles kommt irgendwie ungemein locker, harmonisch und natürlich rüber, steckt aber gleichzeitig voller Kraft, wirkt durchaus druckvoll und "tight". Die Melodien sind einfach wunderbar. Musikalisch gibt es durchaus einige Bezüge zu Royal Southern Brotherhood. Deren von Allman vorgetragener und komponierter Song "Left my heart in Memphis" würde beispielsweise auch zu 100 Prozent auf "Turquoise" passen. Zudem hat sich Devon gleich noch seinen Band-Kumpel Yonrico Scott (ex Derek Trucks Band) mit ins Studio geholt, der die Schlaginstrumente bedient. Vervollständigt wird die großartige Rhythmusfraktion von Myles Weeks am Bass. Alle Songs hat Devon Allman selbst komponiert, zwei davon zusammen mit Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood). Ausfälle sucht man vergebens. Bärenstark beispielsweise der ungemein melodische, harmonische, knackige, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen festsetzende straighte Southern Soul-Rocker "When I left home" (tolle Slidegitarren-Arbeit von Gast Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars und The Black Crowes), die prächtig groovende, funkige Midtempo-Ballade "Stategy", das herrlich "soulful" vorgetragene "Into the darkness" (schönes Saxophon von Ron Holloway), oder das leicht kubanisch anmutende "Key Lome Pie" - um nur einige dieser klasse Songs explizit zu erwähnen. Enthalten ist darüber hinaus eine extrem starke Coverversion von Tom Petty's und Stevie Nicks' "Stop draggin' my heart around", das Devon Allman im Duett mit der großartigen Bluesrock-Gitarristin Samantha Fish vorträgt. Ja, ja, es bleibt dabei: "The peach didn't fall far from the tree" schrieb einst "Hittin' The Note", das bekannte, den Allmans nahe stehende Jamrock-Magazin über Gregg's Sohnemann. Und das wird hier wirklich eindrucksvoll deutlich. Devon Allman knüpft mit "Turquoise" nahtlos an die famosen Leistungen mit Royal Southern Brotherhood an, musikalisch kompakter und weniger jammig, aber genauso stark. "Great southern music for your soul": Tief beeindruckende, fantastische Vorstellung von Devon Allman!

Das komplette Tracklisting:

1. When I Left Home - 4:05
2. Don't Set Me Free - 3:40
3. Time Machine - 3:39
4. Stop Draggin My Heart Around - 4:45
5. There's No Time - 4:57
6. Strategy - 4:12
7. Homesick - 3:32
8. Into the Darkness - 3:24
9. Key Lime Pie - 3:04
10. Yadira's Lullaby - 2:25
11. Turn Off the World - 4:07

Art-Nr.: 8061
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I left home
Don't set me free
There's no time
Strategy
Homesick
Into the darkness
Key lime pie

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Alvin, Dave - ashgrove [2004]
Rootsrock-/Americana-Vorzeige-Singer/Songwriter/-Produzent und -Gitarrist Dave Alvin ist zurück mit seinem ersten neuen Studio-Album nach rund 6 Jahren! Hohe Erwartungen stellt der Genre-Liebhaber immer an ein neues Alvin-Album, so auch an "Ashgrove" - doch auch hier läßt er nicht den leisesten Zweifel an seinen großen Fähigkeiten aufkommen. Es ist eine weitere Meisterleistung geworden! Im Gegensatz zu seinen letzten Werken setzt er diesmal auf einen noch rootsigeren, dreckigeren, trockeneren und raueren Sound, der die bekannte Live-Energie wunderbar ins Studio überträgt. Dabei dominieren die klassichen Arrangements, lediglich bestehend aus Drums (Don Heffington), Bass (Bob Glaub) und jeder Menge Gitarren (neben Dave Alvin noch Greg Leisz), die mal satt rockend und ungemein roh daher kommen, dann aber auch wieder wunderbar weich und klar klingen. Auf Mandolinen, Fiddles oder Akordeons wird diesmal vollkommen verzichtet. Der Name des Albums bezieht sich auf den gleichnamigen, legendären Folk/Blues-Club "Ashgrove" in Los Angeles, in dem alle beteiligten Musiker schon unzählige Male gespielt haben, und der somit eine große Bedeutung für sie hat. Auch für Blues-Größen wie beispielsweise Johnny Guitar Watson oder Magic Sam war dieser Laden wie ein Zuhause. Der dementsprechende musikalische "Spirit" von "Ashgrove" zieht sich durch das gesamte Album, denn Dave Alvin ist es gelungen dieses Feeling in seine großartigen Songs zu transportieren. So hören wir eine excellente Auswahl von groovenden, rauen, erdigen , gut rockenden, rootsigen Blues-Nummern, von kantigen, dreckigen Rootsrockern, über herrlich folkige, entspannte, doch durchaus staubige Americana-Tracks, bis hin zu wundervoll melodischen, flockigen und frischen, locker dahin fließenden, typisch californischen Countryrock-Nummern. Und dabei gelingt es ihm wie selbstverständlich die Grenzen all dieser Stilrichtungen zu öffnen, sodaß das gesamte Werk zu einer unzertrennlichen Einheit wird. Ein beeindruckender Beweis dafür, über welch ungeheures Musikverständnis dieser Bursche verfügt. Alvin eröffnet das Album mit dem Titelstück! Ein herrlich groovender, fast ein wenig Allman Brothers Jam-Feeling ausstrahlender, inspirierter, rootsig rockender, astreiner Blues mit ausgedehnten, satten und schön dreckigen, variablen, prächtigen E-Gitarrensoli. Man fühlt sich im Geiste in die dunklen, von blauem Zigarettenqualm durchflutenden Räume des "Ashgrove" versetzt. Klasse! Und Alvin brilliert auf den 6 Saiten, daß es die wahre Freude ist. Ganz anders erklingt das anschließende "Rio Grande"! Wir hören eine herrlich lockere, frische Americana-/Folkrock-Nummer voller Leichtigkeit, mit einer wunderbaren Melodie und tollen, klaren, transparenten Gitarren (inklusive Steel), die uns auf angenehmste Weise den Sommer im californischen Grenzgebiet vor Augen zu führen scheint. Gegensätzlich? Nein, alles paßt bestens zusammen! Das anschließende "Black sky" ist ein riffiger, bluesiger, schön dreckiger Rootsrocker, während uns Alvin bei dem folgenden "Nine volt heart" mit einer im flüssigen California-Westcoast-Sound arrangierten, mit einer traumhaften Melodie versehenen, herrlichen Midtempo Countryrock-"Schnulze", inklusive hervorragender Lead-Gitarre, beglückt! Stark auch das auf einem wunderbar groovenden Drumming basierende, wieder mit satten Gitarreneinlagen versehene, dreckig rootsige "Out of control", wie auch die flockige, semi-akustische Folk/Americana-Nummer "Everett Ruess", der wieder leicht bluesige, mit kernigen Wah-Wah-Gitarren versehene Rootsrocker "Sinful daughter", oder das ruhige, folkige, wunderschöne "The man in the bed". Gut 52 Minuten lang allerbester Rootsrock/Americana der Marke Dave Alvin, wie er die Fans zufriedener nicht machen dürfte! Große Klasse! Kommt im schönen Digipack!

Art-Nr.: 2506
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ashgrove
Rio Grande
Black sky
Nine volt heart
Out of control

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Alvin, Dave - eleven eleven [2011]
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

1 Harlan County Line - 5:11   
2 Johnny Ace is Dead - 4:26   
3 Black Rose of Texas - 4:52   
4 Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5 Run Conejo Run - 4:52   
6 No Worries Mija - 3:35   
7 What's Up With Your Brother? - 4:43   
8 Murrietta's Head - 5:58   
9 Manzanita - 4:08   
10 Dirty Nightgown - 5:18   
11 Two Lucky Bums - 2:27

Art-Nr.: 7453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Harlan County Line
Johnny Ace is dead
Black rose of Texas
Run Conejo run
What's up with your brother?
Murrietta's head
Dirty nightgown

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Alvin, Dave - eleven eleven ~ limited expanded edition with live dvd [2012]
3 CDs & 1 DVD- Box-Set! Limited Expanded Edition! Dave Alvins brvouröses Meisterwerk aus dem Jahre 2011 erscheint nun noch einmal, und zwar in einer neuen, limitierten, umfenagreich erweiterten Ausgabe, bestehend aus insgesamt 3 CDs und einer großartigen Live-DVD. Alles ist eingepackt in einer exklusiven Hardcover-Box. Absolut lohnenswerte Neuveröffentlichung!

Der Inhalt im einzelnen:

1.) Das komplette, ganz normale "Eleven Eleven"-Album in der feinen Digipack-Verpackung, incl. 16-seitigem Falt-Booklet und Download-Code für weiteres Bonusmaterial.

2.) Eine großartige Live-CD mit 9 Songs "recorded live on the official Eleven Eleven US Tour at the Ark in Ann Arbor, MI on July 2, 2011", mit seiner fantastischen Begleitband "The Guilty Ones", incl. Dave's Klassiker ''Fourth of July und'' ''Out Of Control''.

3.) Eine weitere Bonus-CD mit 3 bislang unveröffentlichten, prächtigen Tacks bonus tracks aus den Original "Eleven Eleven" Aufnahmesessions, incl. ''Never Trust A Woman,'' ''Signal Hill,'' und ''Beautiful City 'Cross the River''.

4.) Wundervolle Live-DVD des auch auf CD 2 enthaltenen, fantastischen Konzertes vom 2. Juli 2011. Die DVD enthält allerdings zusätzlich noch den Track "Abilene". Weit über 80 Minuten Spielzeit!

Dave Alvin selbst sagt über diese Veröffentlichung:
''Starting in May 2011, my great band, The Guilty Ones and I hit the highways blasting and rocking our blues in every bar, theatre and joint that we could get into across America. Some of 'em we even hit twice! As you might guess, I love playing with this band and I think it shows in the live performance that was recorded last summer (2011) at The Ark in Ann Arbor. We were in Cincinnati the night before we taped this show, and we were in Chicago the night after, so this is a document of one night (mistakes, sweat and all) traveling down the endless interstate. I'm happy to be able to release this to you on DVD in a new swanky package of Eleven Eleven (expanded edition), complete with three previously unreleased songs from that album's sessions. I hope you enjoy the music and I look forward to seeing you soon somewhere down the road."

Hier nochmal der Review zur "Eleven Eleven"-Studio-CD:
"Dave Alvin turns it up - the intensty, the focus, the volume"! Was für eine brillante Vorstellung des Californiers, der seit nunmehr gut 30 Jahren, seit seinen Tagen mit den Blasters und vor allen Dingen auch danach, als einer der zentralen und bedeutendsten Pioniere der amerikanischen Rootsrock-/Americana-Bewegung gilt. Der exzellente Gitarrist, Sänger und Songwriter geht mit "Eleven Eleven" zurück zu seinen Wurzeln, zu jenen Tagen als der Begriff "Rootsrock" zu dem wurde, was man heute darunter versteht. Vor allen Dingen aber geht er zurück zu seinen bluesigen Wurzeln, zu jenem "burning, guitar-centered bluesrock", den auch die Blasters neben ihren Rockabilly-Nummern gerne spielten. Das Album ist von vorn bis hinten mit einem wunderbaren, erdigen Blues-Feeling durchzogen, doch Alvin kombiniert dies auf unwiderstehliche Art und Weise mit seinem typischen California Country- und Americana-Flair. Das Resultat sind 11 ausnahmslos starke Songs ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Bis auf 3 etwas ruhigere Nummern, rockt und bluest Alvin deutlich würziger als zuletzt, besticht dabei aber mit exzellenten Melodien. Herrlich dabei dieses stetige, rootsige Flair, oft mit einem Hauch von Desert-Feeling. Alvin's charismatischer, teils fast "sprechender"Gesang tut sein übriges. Es passt alles bestens zusammen und resultiert in einfach hinreissenden Songs. Der Opener, "Harlan County Line" beispielsweise ist ein fantastischer, voller Energie und Dynamik steckender, dabei aber ungemein flüssiger Roots-/Bluesrocker, dessen grandioser Rhythmus wie geölt aus den Lautsprecher-Boxen "rollt". Was für ein lockerer, dennoch würziger, herrlicher Drive! Und wie das bluest. Alvin's tolles Gitarrenspiel wird durch die großartigen Slide-Einlagen des bekannten, californischen Blues-Gitarristen Danny Ott ergänzt, der auch gleich noch ein leidenschaftliches Solo hinlegt. Ott ist im übrigen bei einigen Stücken mit von der Partie, was den eh schon tollen Gitarrensound noch einmal deutlich vielseitiger und dominanter werden lässt. Ein super Auftakt! Und es geht so weiter. Mit dem herausragenden "Johnny Ace is dead" folgt gleich noch so ein, von locker aus dem Handgelenk geschüttelten, erdigen Gitarrenlinien geprägter, "rockin' and rollin'" Roots-Blues mit einer toll ins Ohr gehenden Melodik, der aber gleichzeitg jede Menge "grit" suggeriert. Apropos Melodie: "Black rose of Texas" ist einfach umwerfend. So stellt man sich eine Vorzeige Alternate Country-/Americana-Nummer vor. Ein erdiges Feeling, eine ungemein entspannte, ruhige Atmosphäre, glasklare, transparente Acoustic Gitarren-Begleitung, faszinierende Slide-Linien inklusive eines hinreissend schönen Solos und eine geradezu Gänsehaut erzeugende Melodie - wunderbar! Grandios sind allerdings auch solche kernigen Bluesrocker wie das raue, von tollem Gitarren-, Harp-, und Orgel-Zusammenspiel geprägte "What's up with your brother" (ein Duett mit Dave's Bruder Phil Alvin - im übrigen das erste Mal, dass Phil ausserhalb der Blasters auf einem Album seines Bruders auftaucht), das von einem prächtigen Bo Diddley-Groove geprägte "Run Conejo run" (packendes Gitarren- und Slide-Zusammenspiel), oder das straight und schön kraftvoll rockende "Dirty nightgown" (tolle Gitarrensoli). Enthält zudem noch je ein Duett mit Christy McWilson von den "Guilty Women" ("Manzanita" - eine wunderschöne Alternate Country-Nummer) und dem leider vielzu früh verstorbenen Chris Gaffnes ("The lucky bums"). Als Musiker hat Alvin neben dem bereits erwähnten Danny Ott noch solche Genre-Größen wie Don Heffington (drums), Bob Glaub (bass), die "alte" Klavier-Ikone Gene Taylor (erstmals seit den Blasters-Tagen), Greg Leisz (lap steel, guitar), Rick Shea (pedal steel), und einige andere mit an Bord. Entstanden sind die Songs nach Angaben Alvin's ausschließlich "on the road", vorwiegend im Jahre 2010, während er mit den "Guilty Women" auf Tour war. Vielleicht steckt in ihnen auch deswegen eine so nachhaltige Authentizität. Egal, was es auch ist, Tatsache ist jedenfalls, dass wir einen geradezu brillanten Dave Alvun erleben, wie er besser nie war. Das Album ist schlichtweg ein "Hit"! Eine unwiderstehliche Synthese aus von prachtvollen Gitarren bestimmtem Roots, Rock, Americana und Blues, deren Magie einen nicht mehr los lässt. "Turn it up, Dave"!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1 ("Elevene Eleven" studio album):
1. Harlan County Line - 5:11   
2. Johnny Ace is Dead - 4:26   
3. Black Rose of Texas - 4:52   
4. Gary, Indiana 1959 - 4:05   
5. Run Conejo Run - 4:52   
6. No Worries Mija - 3:35   
7. What's Up With Your Brother? - 4:43   
8. Murrietta's Head - 5:58   
9. Manzanita - 4:08   
10. Dirty Nightgown - 5:18   
11. Two Lucky Bums - 2:27

Disc 2 (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line - 6:38   
2. Boss Of The Blues - 8:13
3. Long White Cadillac - 5:35
4. Rio Grande - 5:14
5. Johnny Ace is Dead - 5:11
6. Out Of Contro - 9.51
7. Dry River - 8:07
8. Run Conejo Run - 7:26
9. Fourth Of July - 6:50

Disc 3 (from the "Eleven Eleven"-sessions)
1. Beautiful City 'Cross The River - 4:16
2. Signal Hill - 4:28
3. Nver Trust A Woman (w. Candye Kane) - 3:42

DVD (Live at the Ark in Ann Arbor):
1. Harlan County Line   
2. Boss Of The Blues
3. Long White Cadillac
4. Rio Grande
5. Johnny Ace is Dead
6. Abilene
7. Out Of Contro
8. Dry River
9. Run Conejo Run
10. Fourth Of July

Art-Nr.: 7795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 32,90

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Alvin, Dave - live from austin tx ~ dvd [2007]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte in den Handel, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals zuvor gehörtes und gesehenes Material! Es ist der 29. Januar 1999 als der für viele als einer der besten Roots-/Americana-/Alternate Country-Musiker und Singer-Songwriter geltende ex-Blasters Rock'n Roller Dave Alvin (sein aktuelles Album zu dieser Zeit war "Blackjack David") mit seinen famosen Guilty Men (Bobby Lloyd Hicks - drums; Rick Shea - pedal steel, guitar, mandolin; Joe Terry - keyboards; Gregory Boaz - bass, sowie als Gäste Ted Roddy - harmonica und Chris Gaffney - accordion) auf der Bühne steht und ein herrliches, rund 64-minütiges Americana-Konzert abliefert. Der ""Master of small town laments", wie Alvin einst vom "Rolling Stone" genannt wurde und seine Freunde beginnen zunächst mit einem 5 Songs umfassenden Semi-Acoustic-Set mit u.a. einer wunderbar Steelguitar-getränkten Version der traumhaft melodischen Countyrrock-Nummer "Border radio", ehe der Meister zur E-Gitarre greift, was den zweiten, den elektrischen Teil des Sets einläutet, in dem es nochmal 6 großartige Nummern zu erleben gibt. Die Truppe war an diesem Abend vom ersten Track, dem mit wunderbarem Mandolinenspiel von Rick Shea begleiteten "King of California", bis zum abgehenden "Rausschmeißer", einer tollen, voller Border-Flair steckenden Roots-/Alternate Country-Fassung des alten "Blasters"-Rock'n Roll-Heulers "Marie Marie", in wirklich blenndender Verfassung!

Die komplette Tracklist:
1.King of California - 4:59
2.Barn Burnin' - 4:45
3.Mary Brown - 4:30
4.Border Radio - 4:14
5.Dry River - 3:56
6.Out in California - 5:34
7.Abilene - 5:31
8. Medley (Jubilee Train - 3:30, Do-Re-Me - 1:45, Promised Land - 3:51)
9.Blackjack David - 5:13
10.Fourth of July - 5:28
11.Marie Marie - 3:28

Die DVD, im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound, ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 4930
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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American Minor - same [2005]
Jawohl, handfester, handgemachter, klassischer, ordentlich dampfender, von fetten Gitarren umgebener Retro-Hard-Riff-Rock, durchzogen von dem Geist des "hard-edged Blues-Boogie of the '70s", ist niemals unterzukriegen, solange sich solche hervorragenden, jungen Bands wie das bärenstarke Quintett American Minor aus dem Kanawha River Valley von Southern West Virginia dieser Musik annehmen! Herrlich! Schon die Cover-Photos der 5 langhaarigen Typen lassen vermuten, daß es sich hier vielleicht gar nicht um eine Band des 21. Jahrhunderts handelt, sondern eher um ein paar Grass rauchende Hippies der Spät-Sechziger oder Früh-Siebziger, die den glorreichen Rock'n Roll einer Epoche praktizieren, als Bands wie Humble Pie, Bad Company, die Rolling Stones, AC/DC, Lynyrd Skynyrd, Foghat & Co. die Szene regierten. Auch Parallelen zu den Black Crowes, der Steepwater Band, Aerosmith oder jüngst Kings Of Leon und Silvertide, sind nicht von der Hand zu weisen! American Minor, alles erstklassige Musiker, (2 großartige Gitarristen, Bass, Drums und mit Robert McCutcheon ein toller, intensiver, inbrünstiger, "soulful" Lead-Sänger - dazu als Gast auf vielen Stücken der Wallflowers-Keyboarder Rami Jafee)) gehen hart, sehr kraftvoll, mit viel Dampf und Druck an die Arbeit, spielen herrlich dreckig, rau, unbekümmert und schön rotzig, wirken dabei aber gleichzeitig bereits überaus kompetent und ausgereift! Auch die vom Tempo her eher balladeskeren Stücke strotzen nur so vor rauem "Dreck" und "Schmackes"! Die Gitarrenbretter werden ordentlich bearbeitet! Dabei bestechen sie mit starkem Songwriting und trotz aller Kraft mit gut hängen bleibenden, prächtigen Strukturen und Melodien! Und der Charme des Südens ist immer spürbar! Immer wieder gibt's brodelnde, "bluesy" Gitarrenritte, wobei die beiden Gitarristen bestens miteinander harmonieren. Es ist schon erstaunlich mit welcher Authentizität sich solche jungen Bands wie American Minor (und sie sind ein Musterbeispiel für diese Entwicklung) dieser, so tief in den Siebzigern fundamentierten Musik hingeben, ihren Spirit bewahren, und diesem wunderbaren Retro-Feeling eine natürliche Portion rotziger Frische verpassen, sodaß es auch in der heutigen Zeit absolut salonfähig ist und sogar immer neue Freunde gewinnt! Los geht's mit dem dynamisch rockenden, von kernigen Riffs geprägten, straighten, astreinen "Walk on", durchzogen von powernden, glühenden Gitarren-Licks! Großartiges Parallel-Gitarrenspiel zu dem starken Lead-Gesang und prächtige, kleine Twin-Passagen während des kurzen, kochenden Solos sorgen für ordentlich Feuer! Hat ein dezentes Southern-Flair! Es folgt mit "Break" eine absolute "Killer"-Nummer: Exzellenter, southern-fueled, von fulminanten, fleischigen Gitarrenriffs geprägter, rotzig, dreckig dargebotener, fetter, klassischer, aber ungemein zeitgemäßer Rock, der trotz der "saftigen" Power mit seiner wunderbaren Melodie einfach runter geht wie Öl! Hervorragend integriert ist hier eine zurückhaltende, äußerst angenehme Orgeluntermalung des bereits erwähnten Rami Jafee! Und so folgt ein Highlight dem nächsten: Zum Beispiel das groovende, wieder schön rotzige, sowohl ein leichtes Jam-, als auch ein unaufdringliches, schönes "Hardrock-Retro-Psychedelic"-Feeling verbreitende, von feurigen Gitarrenläufen gezierte, druckvolle, an die Black Crowes erinnernde, fantastische "Cheaters & Non-Believers", das dreckige, bluesige, southern-rooted "Mr. Queen", das wunderbare, etwas funkig angehauchte, wieder schön raue, von massiv rockenden Gitarren durchzogene "Don't jump the gun", das harte, kantige, fette, riffige, bluesige, einmal mehr von einer leichten Southern-Brise durchwehte, Black Crowes meets Bad Company-like "Buffalo creek", usw, uws., bis hin zum finalen, leicht psychedelischen, Hippie-mäßigen "Sleepwalker"! Kein Zweifel, American Minor halten ihr hohes Niveau von vorn bis hinten durch, genauso wie wie ihre intensive Kraft! "Geiler", harter "Kick-Ass"-, "In Your Face"-Classic Retro-Gitarren-Rock mit dezentem Southern-Feeling, genauso dreckig, rotzig und roh, wie professionell, melodisch, lebendig und frisch, von dem man niemals genug bekommen kann!

Art-Nr.: 3840
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walk on
Break
Don't jump the gun
Buffalo Creek
Change

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Angel Band - bless my sole [2010]
Großartiges Sextett um die drei exzellenten Sängerinnen Kathleen Weber, Aly Paige und Nancy Josephson, die sich in der Roots-/Americana-/Alternate Country-Szene in den vergangenen Jahren eine riesige Fangemeinde erspielt haben. Die "Angel Band" spielt eine erdige Mischung aus Roots-, Folk-, Country,-Americana-, Blues-, Soul-, Grass-, TexMex-, und Gospel-Elementen, weit ab vom Glamour Nashville's. Sehr kraftvoller Gesang, wobei sich die Drei beim Lead-Gesang ausgewogen untereinander abwechseln, mit tollen Harmmonies, eingepackt in sehr rootsigen, ungeschliffenen, natürlichen Arrangements, mal akustisch, mal semi-akustisch, und mal von feurigen, dreckigen E-Gitarren durchzogen. Von rauen Roots-/Americana-Rockern bis zu grassigen Sachen ist alles vertreten, was das Americana-Herz begehrt. Sehr abwechslungsreich! Wirkt zuweilen wie eine tolle Mischung aus den Indigo Girls, weiblichen CSN&Y, The Band, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, ein paar Lucinda Williams'- und folkig bluesige Bonnie Raitt-Splitter eingestreut, und sehr rootsigen Dixie Chicks. Apropos: Chicks: Co-produziert, und ein paar exzellente Lap Steel- und Gitarren-Einlagen eingestreut hat Natalie Maines' Vater, die texanische Toots-Ikone Lloyd Maines. Neben der äusserst kompetenten Begleitband der Damen, tritt auch der legendäre Roots-Gitarrist David Bromberg mit ein paar bemerkenswerten Einlagen in Erscheinung (er ist mit Angel Band-Sängerin Nancy Josephson verheiratet), ebenso wie Bukka Allen am Akkordeon. Die Angel Band ist in der jungen Vergangenheit schon bei fast allen großen, renommierten Genre-Festivals aufgetreten, vom Merlefest bis Bonnaroo, wo sie jeweils begeistert gefeiert wurde. Hört man "Bless my sole", weiss man warum! Nancy Josephson sagt über die Musik der Band: “Our songs speak to who we are as a band: strong, grateful and full of power.” Und Engel lügen bekanntlich nicht! Prächtiger, vielseitiger, hochklassiger Roots-/Americana-Stoff!

Das komplette Tracklisting:

1 Hope is On the Way - 3:58   
2 Same Boat - 3:29   
3 Didn't See It Coming (When the Levee Broke) - 4:35   
4 King of Nothing - 4:35   
5 Long Gone Got Away Lucky - 4:14   
6 (I Feel) Lucky - 3:51   
7 Boots of Guadalupe - 4:31   
8 Fly Away Home - 4:26   
9 Don't Let Me Down - 3:41   
10 Black Tar Sway - 3:27   
11 Deeds We Have Done - 3:28   
12 Go Ahead and Go - 4:49   
13 Bless My Soul - 6:00

Art-Nr.: 7035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hope is on the way
Didn't see it coming (when the levee broke)
Long gone got away lucky
Boots of Guadalupe
Fly away home
Go ahead and go

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Armiger, Katie - fall into me [2013]
Die junge, gerade mal 21-jährige, hübsche und darüber hinaus hoch talentierte, in Houston/Texas geborene Katie Armiger veröffentlicht mit "Fall into me" ihr bereits viertes Studioalbum - und es ist ihr bislang mit Abstand bestes. Ausgestattet mit einer wunderbaren, klaren, sehr kraftvollen, variablen Stimme präsentiert die Snger-Songwriterin (Katie hat sämtliche Songs mitkomponiert.) eine stilvolle Mischung aus Contemporary Country, New Country und Country-Pop der allerfeinsten Sorte, wie sie im heutigen Nashville total angesagt ist. Umso unverständlicher ist es, dass sich bislang die großen Charterfolge noch nicht eingestellt haben, aber das wird bei dieser großartigen Musik zwangsläufig irgendwann passieren. Katie wurde ihr Talent quasi in die Wiege gelegt. Sie sang schon, bevor sie laufen konnte, mit 10 schrieb sie ihre ersten Songs, mit 14 gewann sie einen renommierten Country-Wettbewerb des Radiosenders "Radio 93Q" als Houston's beste Countrysängerin, was die Aufmerksamkeit bedeutender Nashville-Funktionäre auf den Plan rief, allen voran Produzent Mark Oliverius. Die Dinge kamen ins Rollen. Mit 15 verööfentlichte sie ihr Debutalbum und mit jetzt 21 ist sie am bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung angekommen. Sie trifft den Nerv der modernen Nashville New Country-/Country Pop-Szene punktgenau. In etwa an der Schnittstelle zwischen Carrie Underwood, Taylor Swift und Martina McBride macht sie mit ihrer erfrischenden Art und ihren großen gesanglichen Fähigkeiten eine hervorragende Figur und agiert damit absolut auf Augenhöhe der vorgenannten Stars. Ihre Songs sind sehr gefällig, bewegen sich zumeist im knackigen Midtempo-Bereich, sind ausgestattet mit hervorragenden Melodien und sehr klar, saftig und transparent instrumentiert. Ihr gelingt eine überuas ansprechende Balance zwischen Country- und Pop-Elementen, wobei der Countrypart stets spürbar ist und somit seiner dem Genre entsprechenden Bedeutung durchaus gerecht wird. Nicht nur solche Songs wie beispielsweise der tolle, fast ein wenig swampig anmutende New Country-Stampfer "He's gonna change" (sehr rhythmisch, leicht rockig, mit einem prächtig ins Ohr gehenden Refrain und starkem Slide Gitarren-Spiel von Kenny Greenberg), das sehr flockig, aber knackig und dabei überaus frisch und "sonnig" rüberkommende, melodische "Man I thought you were", das powernde "Playin' with fire" (hier kommt gar eine zarte Reminiszens an Wynonna auf), die prächtig groovende, folkige, auch ein wenig Soul- und Blues-Flair ausstrahlende New Country-Nummer "Better in a black dress", der mit exzellenten Mandolinen- (Ilya Toshinsky) und Steel-Fills (Kenny Greenberg), abermals herrlich melodische Stomper "Black and white", das flotte, knackige, füssige, erneut unsere Gehörgänge bestens verwöhnende "I'm free" (exzellente Dobro-Klänge, starke E-Gitarren), bis hin zu der abschliessenden, wunderschönen, von Katie mit viel Seele vorgetragenen Country-Ballade "Safe" (feine Instrumentierung aus Mandoline, Steel, Acoustc Guitar und Piano), stecken voller Hit-Potential, nein, nahezu jeder der 14 Tracks des Albums hat das Zeug in die Top-10 der Nashville-Charts vorzustossen. Hoffen wir, dass der guten Katie der große Durchbruch endlich gelingt. Verdient hätte es die tolle Sängerin mit diesen klasse Songs auf jeden Fall. Ganz großartige Vorstellung von Katie Armiger!

Das komplette Tracklisting:

1. He's Gonna Change - 3:18
2. Man I Thought You Were - 3:39
3. Playin' With Fire - 3:18
4. Better in a Black Dress - 3:36
5. Okay Alone - 3:43
6. Black and White - 3:24
7. I'm Free - 3:06
8. Merry Go Round - 3:25
9. Baby You're Everything - 3:41
10. Cardboard Boxes - 3:30
11. Stealing Hearts - 3:36
12. Not Too Late - 3:15
13. So Long - 3:05

Art-Nr.: 8042
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
He's gonna change
Man I thought you were
Better in a black dress
Black and white
I'm free
Not too late
Safe

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