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Osborne, Anders - black eye galaxy [2012]
Luther Dickinson of the North Mississippi Allstars: "Anders Osborne blows my mind. His singing is so great; his guitar playing is so intense. He's my favorite guy out there these days." Der Mann aus New Orleans mit einem neuen, absoluten Meisterwerk! Swamp Rock, Blues, Roots and Psychedelic in einer elektrisierenden Mixtur zwischen elektrischen, rauen Starkstrom-Rockern, lässigen, psychedelischen, aber niemals zu abgedrehten Jammings und hinreissend schönem Roots-/Americana-Songs! Ein Mörder-Teil! Osborne ist ein begnadeter Gitarrist, ein grandioser Songwriter und hervorragender, ausdrucksstarker Sänger. Wie abwechslungsreich das alles ist, wird einem deutlich, wenn man mal die einzelnen Songs durchgeht. Ein paar Beispiele: Der Opener "Send me a freind" ist ein von mächtig hämmerndem Schlagzeug und fetten, dreckigen Gitarrenriffs bestimmter Rock-Kracher, der aus den Lautsprechern wie eine "Swamp-Ausgabe" von Led Zeppelin donnert. Dezente psychedelische Klänge und Osborne's zerrende Lead Gitarre runden das Bild ab. Das ist aufwühlend, laut, bluesig, bleibt aber blendend hängen. Eine "Hammer"-Auftakt! Oder das folgende "Mind of a junkie": Das ist ein hinreissender, sehr jammig wirkender, live mit den fantastischen Gitarren-Hooklines schier endlos ausdehnbarer, dabei immer die Spannung hoch haltender, von einer tollen Melodie durchzogener Roots-/Southern-/Swamp-Rock, der einen nicht merh los lässt. Osborne's Gesang und sein über 3 Minuten währendes Gitarrensolo sind einfach famos. Dann das packende "When will I see you again": Hier hören wir Gitarren-Rootsrock der Extraklasse. Steckt voller dreckigem "Crazy Horse"-Flair. Osborne's glühendes Gitarrensolo mit all den Verzerrungen erinnert durchaus an Neil Young's "rusty" Spiel. Hat wieder eine starke Melodik! Das Titelstück "Black eye galaxy" ist ein weiteres, absoklutes Highlight. Ein grandioser Jamrocker, der während der Gesangsphasen sehr eingängig und melodisch daher kommt, dann aber in ein rund 7-minütiges, wundervolles, sehr psychedelisches, Sixties-mässiges Gitarrenjamming übergeht, angereichert mit tollen Klangkaskaden, dezent jazzig. Wirkt fast wie eine Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, angesiedelt in New Orleans. Beim traumhaft melodischen, sonnig frischen "Dancing in the wind" hingegen klingt Osborne, auch stimmlich, wie ein Jackson Browne zu seinen allerbesten Zeiten, während beim ruhigen, semi-akustischen, mit schöner Mundharmonika inszenierten "Tracking my roots" wieder Erinnerungen an Neil Young aufkommen, diesmal allerdings zu dessen "Harvest"-Phase. Fazit (wir sagten es bereits): Ein Mörder-Album! Überragend!

Ein Original U.S.-Review:

Between the sheer force and potent lyricism of his guitar playing, the riveting depth of his songwriting and the straight-from-the-soul conviction of his vocals, New Orleans’ Anders Osborne is among the most original and visionary musicians writing and performing today. RELIX says Osborne plays “hard-hitting songs” featuring his “raging, expressive guitar and soulful singing…from scorched-earth rock to sweet, tender ballads.” OFFBEAT magazine recently named Osborne the Crescent City’s Best Guitarist for the second straight year, and also awarded him with the Best Roots Rock Artist title. GUITAR PLAYER called him, “The poet laureate of Louisiana’s fertile roots music scene.”

Recorded at the famed Dockside Studio in Maurice, Louisiana, Black Eye Galaxy was produced by Anders along with engineer Warren Riker and Galactic's Stanton Moore. Sounds on the album range from heavy electric mayhem to joyous acoustic melodicism, lyrics move from the darkest depths to the healing power of love. Black Eye Galaxy is a personal record for Osborne, but one with universal themes. The title is an unambiguous metaphor for Osborne's life as a traveler, a musician, an immigrant, a recovering addict, and as a husband and father.

The album is a journey of sorts, following the main character (based on Anders' own life experiences) from the uncontrolled, primal chaos of "Send Me A Friend" to the inner peace of "Higher Ground." The disjointed and brutally honest "Mind Of A Junkie" leads into the warm and hopeful "Lean On Me/Believe In You." The gentle "When Will I See You Again?" finds Anders rebuilding broken relations, while the feral and confrontational "Black Tar" (co-written with Little Feat's Paul Barrere) says farewell to a dark past. The final four songs -- "Tracking My Roots," "Louisiana Gold," "Dancing In The Wind" and "Higher Ground" -- bring an almost ecstatic tranquility after the intense stress and turbulence of the beginning of the album. From ultra-heavy and challenging to sweetly soul-soothing and melodic, Osborne's guitar work, like his vocals, is simply mesmerizing. Black Eye Galaxy is a harrowing but ultimately uplifting cycle of richly detailed songs that are musically and lyrically thought-provoking, exhilarating and completely engaging.

Das komplette Tracklisting:

1. Send Me a Friend - 4:18
2. Mind of a Junkie - 7:29
3. Lean on Me/Believe in You - 4:10
4. When Will I See You Again? - 4:54
5. Black Tar - 4:58
6. Black Eye Galaxy - 11:16
7. Tracking My Roots - 4:03
8. Louisiana Gold - 5:47
9. Dancing in the Wind - 4:40
10. Higher Ground - 3:55

Art-Nr.: 7778
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Send me a friend
Mind of a junkie
When will I see you again?
Black tar
Black eye galaxy
Tracking my roots
Dancing in the wind

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Osborne, Anders - peace [2013]
New Orleans-Institution Anders Osborne mit einem neuen, meisterhaften Album! Seine geniale Mixtur aus "soulful" groovendem Swamp Rock, Southern-Spirit, intensivem Bluesrock und genauso erdigem wie von exzellenter Melodik gekennzeichnetem Rootsrock, vereinzelt garniert mit ein paar Psychedelic-Spuren, hinterlässt einen tiefen Eindruck und sorgt für nicht weniger als pure Begeisterung. Der in Schweden geborene, aber vor fast 30 Jahren in die USA ausgewanderte, seitdem in New Orleans beheimatete Künstler ist aus der "Big Easy" Rock-Szene einfach nicht mehr wegzudenken. Seine Originalität, seine musikalischen Visionen und seine Kreativität scheinen grenzenlos zu sein. Osborne gilt als begnadeter Songwriter, charismatischer Sänger und und herausragender Gitarrist. "Peace" ist die logische Fortführung seiner beiden vorangegangenen Alben "American patchwork" und "Black eye galaxy". Das Album verbindet, wie die beiden Vorgänger, in beeindruckender Art und Weise seine Neigung für richtig harten, rauen Swamp-/Blues-/Rootsrock voller virtuoser Gitarrenarbeit mit seinem wunderbaren, geradezu poetischen Songwriting, auch in verhaltenerer, musikalischer Umgebung. "Peace" ist sehr persönlich. Osborne macht seinen Frieden mit sich selbst, indem er mit diesen Songs versucht, zum einen seine vergangene Drogensucht und zum anderen den so schweren Kampf der Wiederansiedlung in seiner Wahlheimat nach dem Hurricane "Katrina" zu verarbeiten. Die Musik ist sehr intensiv, zuweilen ungemein rau, dreckig, aufwühlend und druckvoll, aber, wie gesagt, auch voller hervorragender Melodien und prächtig hängen bleibender Hooklines. North Mississippi Allstars-Gitarrist Luther Dickinson beispielsweise ist ein bekennender Fan Osborne's. Hört man dessen fantastische Musik und realisiert man dessen aussergewöhnliche Fähigkeiten, wird schnell klar, warum das so ist. Los geht's mit dem grandiosen Titelstück "Peace", einem packenden, schweren, "bulligen" Gitarren-Rootsrocker, durch den über 6 1/2 Minuten lang eine ungemein fette, wunderbar "rusty" dröhnende Lead Gitarre in allerbester Neil Young & Crazy Horse-Manier eine tiefe Furche zieht. Auch der Rhytmus passt. Allerdings lässt Osborne in sein Stück auch sein typisches New Orleans-, Southern-, Swamp-Flair einfließen, besticht mit klaren Riffs aus akustischer Gitarre und einem herrlich verspielten, bluesigen, effektvollen Gitarrensolo im Break, das sich fast anhört, als wäre hier eine Orgel im Einsatz. Klingt sehr retro und doch ungemein zeitgemäß. Auch Gov't Mule bieten sich hier als Referenzgröße an. Ein fulminanter, bärenstarker Auftakt! Osborne und seine kongeniale Crew sind sofort auf Betriebstemperatur. Eine ähnliche Power vermittelt der dreckige, raue Swamp-Rocker "Let it go", dessen glühende, zerrige, raue E-Gitarren-Hookline einfach nur Starkstrom pur bedeutet. Kocht gewaltig! Dazu ist die Melodie einfach klasse, ebenso der Groove, der einen regelrecht packt. Des Meisters ausgedehntes E-Gitarren-Solo brennt lichterloh. Was für eine Intensität! Zündende Acoustic Gitarren-Riffs mit viel Drive bestimmen den knackigen Rootsrocker "Windows". Besticht mit einer tollen Songstruktur, gleichzeitig aber auch mit einem gewissen Jam-Feeling und einer exzellenten Melodie. Klasse auch die dezenten Saxophon-Fills und das jammige E-Gitarren-Solo am Ende des Songs. Schnörkellose, krachende, laute, stark an Led Zeppelin erinnernde Riffs ziehen sich durch das straighte, überaus hart rockende, mitreissende "Five bullets". Wieder zieht die baumstarke Rhythmus-Fraktion (zusammen mit Osborne's kochenden Riffs einen gewaltigen Groove auf, der die Swamps um New Orleans fast zum Überlaufen bringt. Was für eine, einen nicht mehr los lassende "Killer"-Nummer, die direkt in die kurze, rund 2 1/2 Minuten andauernde, chaotische Psychedelic-Orgie "Brush up against me" mündet, ehe Osborne mit der sehr schönen, gefühlvollen, rootsig souligen Ballade "Sentimental times" in etwas ruhigeres Fahrwasser wechselt. Schön hier die Piano-Fills und das hintergründige, sehr dezente Saxophon in Verbindung mit den markanten Gitarrenzupfern. Noch so eine überragende Nummer (es gibt eh nicht die Spur eines Schwachpunktes auf dem Album) ist der zuweilen an den frühen Joe Walsh erinnernde Rootsrocker "I'm ready". Auch stimmlich agiert der Protagonist hier recht nah am Timbre des legendären James Gang- und Eagles-Exzentrikers, jedoch mit dem für ihn obligatorischen New Orleans-Touch. Entwickelt im Verlauf eine zunehmende Power und klingt mit toller Orgelbegleitung und einem tierischen Gitarrensolo aus. "Deep blues guitar, rugged, soulful singing, superb hard-hitting songs from scorched-earth, funky hard rock to sweet and tender ballads. A phenomenal blend of reflective self-awareness, and rambunctious spirit and muscle", schreibt das renommierte Jamrock-Magazin "Relix". Das nicht minder wichtige "Paste"-Magazin sagt: "Anders Osborne can play the gutbucket bluesman and hot guitar slinger' and he can play the sensitive, soulful singer/songwriter, and he's excellent at both. The guy is a triple threat as a singer, songwriter, and instrumentalist. Soulful, wildly diverse, thoughtful and raw". Man könnte die Huldigungen an diesen großartigen Künstler nahezu unendlich fortsetzen - und alle haben sie Recht. "Peace" ist ohne Zweifel wieder ein brillantes Werk geworden. Grandioser, rauer, intensiver Roots-, Blues, Swamp Rock aus New Orleans, der unter die Haut geht!

Das komplette Tracklisting:

1. Peace - 6:47
2. 47 - 4:44
3. Let It Go - 4:35
4. Windows - 4:59
5. Five Bullets - 3:10
6. Brush Up Against Me - 2:36
7. Sentimental Times - 4:53
8. Dream Girl - 4:23
9. Sarah Anne - 5:43
10. I'm Ready - 4:08
11. My Son - 4:47

Art-Nr.: 8348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Peace
Let it go
Windows
Five bullets
Sentimental times
Dream girl
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