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Evans, Sara - greatest hits [2007]
Nach einer musikalisch überaus erfolgreichen Dekade legt nun auch die im U.S.-Bundesstaat Missouri aufgewachsene, genauso hübsche, wie talentierte und mit einer wunderbaren Stimme gesegnete Sara Evans ihr erstes "Greatest hits"-Album vor! Doch dieses Werk ist schon fast ein bißchen mehr als "nur" ein "Best of"-Sampler, denn von den 14 enthaltenen Tracks sind nicht weniger als vier (!) brandneu - also nahezu "ein Drittel neues Album"! Und diese neuen Stücke zeigen Sara, trotz vergangener privater Porbleme durch die Trennung von ihrem Ehemann, in einer hervorragenden Verfassung. Sie demonstrieren eindrucksvoll ihre gelungene Gratwanderung zwischen modernen, poppigen Countryausflügen und traditionellen Wurzeln. Es handelt sich ausschließlich um allerbestes Songmaterial - nicht eine schwache Nummer ist darunter. Das beginnt mit dem knackigen, sehr "fett" produzierten (John Shanks), überaus melodischen, flüssig "rockenden", schmissigen Country Pop-Song "As if", der von einer sehr frischen, sonnigen Ausstrahlung, ummantelt von einem vollmundigen, prächtigen Gitarrenarrangement, lebt. Der zweite neue Song, ebenfalls recht poppig, dennoch sehr gelungen und mit feinen "Country-Splittern" garniert, ist die kraftvolle, erneut von einer prima Melodie getragene Ballade "Love you with all my heart", ehe Sara mit zwei prächtigen, "echten" Countrynummern aufwartet. Eine schöne Mandoline, dazu eine sanfte, "streichelnde" Fiddle, feine Steelguitar-Klänge im Hintergrund, ein sehr entspannter Midtempo-Rhythmus und ein herrliches "Front porch"-Feeling kennzeichnen das flockig ins Ohr fließende "Pray for you", während das dynamische, flotte, knackige, föhliche "Some things never change" voller Frische zum Tanzen und Mitsingen einläd. Tolle Fiddle, schöne Gitarren, eine dezente Mandoline, ihr wundervoller Gesang und eine großartige Melodie wecken große Vorfreude auf ein hoffentlich bald zu erwartendes, komplettes neues Album von Sara! Die übrigen 10 Songs sind die weitestgehend erfolgreichsten aus den Alben "No place that far", "Born to fly", "Restless" und "Real fine place"! Eine knappe Stunde Sara Evans "at her very best"!

Die komplette Tracklist:
1 As If [#] - 3:30   
2 Born to Fly - 5:36   
3 I Could Not Ask for More - 4:51   
4 Perfect - 4:04   
5 Cheatin' - 3:26   
6 Suds in the Bucket - 3:49   
7 Saints & Angels - 4:25   
8 You'll Always Be My Baby - 4:38   
9 I Keep Looking - 4:38   
10 No Place That Far - 3:39   
11 A Real Fine Place to Start - 4:00   
12 Love You with All My Heart [#] - 4:01   
13 Pray for You [#] - 3:34   
14 Some Things Never Change [#] - 4:09
# = new songs

Art-Nr.: 5323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Evans, Sara - restless [2003]
Spätestens seit ihrer 2000er Platin-Veröffentlichung "Born to fly" zählt Sara Evans zu den vielversprechendsten Interpretinnen der modernen Nashville Mainstream Country-Szene. Daran wird sich auch mit ihrem neuen Werk "Restless" nichts ändern. Okay, insgesamt ist sie vielleicht noch ein wenig poppiger geworden, versucht sie den Ansprüchen des Mainstream Country-Radios noch gerechter zu werden, doch ihr stark ausgeprägter traditioneller Background ist stets präsent. Die Countryelemente bleiben nicht auf der Strecke. Wenn sich bei zwei/drei Stücken mal der Eindruck einer gewissen Über-Produktion aufdrängt, und man denkt, das bombastische Streichorchester (z.B. bei "Niagara") hätten die Akteure auch weglassen können, kriegt Sara spätestens beim nächsten Track wieder elegant die Kurve. Das ist auch gut so, denn die junge Dame aus Missouri hat eine so einzigartige, klare Stimme, mit deren Timbre sie ihre Bluegrass-Roots nie leugnen kann. Die ist einfach prädestiniert zum Singen von Countrysongs. Die Stücke, eine gesunde Mischung aus Uptempo-, Midtempo-Tracks und Balladen, sind allesamt sehr knackig in Szene gesetzt. Immer wieder werden in den vollen Sound Mandolinen und Fiddles integriert. Wie auch bei der ersten Single, dem jetzt schon sehr erfolgreichen, balladesken "Backseat of a greyhound bus", ein mit einer feinen Melodie durchzogenes, recht relaxtes Stück mit ganz dezentem Bluegrass-Feeling, das dennoch schön knackig interpretiert wird. Prächtig auch die ungemein fetzige, knallige Uptempo-Nummer "Rockin' horse", ein regelrechter New Country-"Kracher", bei dem sich wiederum Mandolinen und fette E-Gitarren prima ergänzen, oder das schwungvolle "To be happy". Die beste Nummer des gesamten Albums kommt kurioserweise jedoch erst am Schluß. Dieser Track 13 ist ein Knüller. So muß abgehender, flotter, purer New Country ohne Schnörkel klingen! Herrlich, wie alles zusammenpasst: diese wunderbare Meldie, die tolle Steelguitar, die großartige, beherzte Baritone E-Gitarre. das lässige Spiel der Musiker, die schöne Fiddle, der lockere Schwung, diese Frische - "good-feelin'" Country, der den Cowboys Beine macht! So müßten alle Stücke klingen...! Dennoch, sie hat einen ordentlichen Job gemacht. "Restless" wird mit Sicherheit wieder ein Hit-Album werden. Knackiger, moderner Country auf der Höhe der Zeit!

Art-Nr.: 1966
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Evans, Sara - stronger [2011]
Sara Evans is back! Nach fast sechsjähriger Abstinenz kehrt eine der großen, mit unzähligen CD-Verkäufen und zig Auszeichnungen prämierten Sängerinnen der New Country-Szene mit einem neuen Studioalbum zurück. Obwohl sie nicht völlig untätig war (es gab neben Fernsehaktivitäten auch das eine oder andere schöne Duett mit Leuten wie Pat Green oder Brad Paisley) hatte es in der Zwischenzeit lediglich zu einer Greatest Hits-Kompilation gereicht, Schlagzeilen hatte sie aber eher durch den öffentlich ausgetragenen Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Ehemann Craig Schelske gemacht. Seit sie mit dem früheren Quaterbeck der Alabamy University Jay Barker verheiratet ist, haben sich die Wogen jedoch wieder geglättet und damit scheint Sara auch wieder den Kopf für ihre eigentliche Passion frei bekommen zu haben. Der Titel des neuen Werks "Stronger" ist jedenfalls äußerst passend gewählt. Man erlebt eine Sara Evans so stark wie lange nicht. Ja, ihre Musik wirkt spürbar befreit. Fünf der zehn durchgehend starken Kompositionen hat sie dabei als Co-Autorin mitgestaltet. Das Album wird durch "Desperately" eröffnet, ein Song, der mit einem swampigen Banjo-Intro startet, aber dann durch ein poppiges Ambiente, mit einem sehr fluffigen Refrain Marke Sugarland abgelöst wird. Geschrieben übrigens mit ihrem Langzeit-Mitkomponisten Marcus Hummon, der auf allen ihrer bisherigen Werken vertreten ist. Klasse! Ganz großes New Country-"Kino" bietet dann der Titelsong "A Little Bit Stronger", der ihr von Lady Antebellum-Sängerin Hillary Scott (und Luke Laird sowie Hillary Lindsey als Co-Autoren) beigesteuert wurde: Tolle E-Gitarrenarbeit, zunächst entspannter Gesang, der dann von einem Powerrefrain abgelöst wird, Steelguitar-Fills, Mandolinengezirpe, voluminöse Gitarrenläufe, klasse Solo am Ende, alles was, eine mitreißende Powerballade des Genres auszeichnet. Das Lied ist auch Bestandteil des Soundtracks zum Film "Country Strong" mit Gwyneth Paltrow und Tim McGraw als beteiligte Schauspieler. Der alte Rod Stewart-Song "My Heart Can’t Tell No" wurde mit einem Hauch von Melancholie in eine schöne, typische Countryballade (mit heulenden Steel-Fills) umgewandelt. "Anywhere" kommt wie ein Beweis für die Rückkehr zu Saras neu gewonner Fröhlichkeit daher. Ein rhythmischer, mit Banjo, E-Gitarren und Orgel-Pfeifen durchzogener Track mit euphorischem Refrain, der einfach nur gute Laune verbreitet. Eine emotionale Ballade im Stile der ‚Grand Dames’ der Szene ist "Alone". Eine traurige Fiddle und filligranes Dobrospiel dominieren dieses unter die Haut gehende Lied. Grandiose, quirlig gespielte Akustikgitarrenarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch "Ticket To Ride" (hierbei handelt es sich aber nicht um eine Coverversion des Beatles-Klassikers). Die dazu kommende E-Gitarre ähnelt ein wenig Keith Urban zu seiner The Ranch-Zeit. Am Ende des Stückes brilliert Sara mit der ganzen Kraft ihrer Stimme und wird dann von einer tollen Instrumentalpassage abgelöst. Stark! Peppigen New Country-Stoff bietet dann "Life Without Losing", der Refrain hat ein wenig Stevie Nicks-Flair. "Frau verliert ihren betrunken fahrenden Ehemann bei einem Verkehrsunfall" lautet die Thematik von "What That Drink Cost Me", verpackt in eine weitere typische emotional besungene Countryballade, durchtränkt mit Steel, Fiddle und Mandoline. "Wildfire" erinnert mit seiner leicht blumigen Retro-Note an Sachen von Little Big Town. Den zweiten ganz großen Höhepunkt der CD (neben dem Titelsong) hat sich Sara für’s Ende aufgespart. Und zwar eine Bluegrass-Version ihres wohl größten Hits "Born To Fly" (damals "Video of the year"). Herrlich, da sieht man sie vorm geistigen Auge auf der Veranda einer schönen Villa sitzen und singen, umkreist von den ganzen Klassemusikern, die ihre Finger über die ganzen verwendeten Saiteninstrumente (Banjo, Dobro, Akustikgitarre) fliegen lassen und dazu einen grandiosen, stampfenden (Percussion)Groove erzeugen. Einfach phänomenal gespielt und ein großartiger Abschluss zugleich! Mit "Stronger" ist Sara Evans ein tolles Comeback gelungen. Ein echtes Major-Album, mit erstklassigen Songschreibern, tollen Musikern (das bekannte Who-Is-Who der Nashville- Studiomusikergilde, das sich hier wohl ganz besonders ins Zeug gelegt hat) und einer augenscheinlich wieder erstarkten Protagonistin. Im Klappbooklet sind dazu schöne Fotos einer strahlenden Künstlerin und alle Texte abgebildet. Produziert haben der junge, ehrgeizige Nathan Chapman, Urgestein Tony Brown und Marti Frederiksen. Sara Evans’ Rückkehr mit "Stronger" unter die großen weiblichen New Country-Interpretinnen Nashvilles ist überaus eindrucksvoll gelungen! Bestnote dafür von uns! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Desperately - 3:13   
2 A Little Bit Stronger - 5:02   
3 3. My Heart Can't Tell You No - 4:33
4 Anywhere - 4:06   
5 Alone - 3:26   
6 Ticket To Ride - 4:23   
7 Life Without Losing - 3:43   
8 What That Drink Cost Me - 4:00   
9 Wildfire - 3:39   
10 Born To Fly [Bluegrass Version] [Version] - 3:35

Art-Nr.: 7300
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Evans, Sara - words [2017]
Klasse neues Album von Sara Evans. Nach vielen Turbulenzen, sowohl im privaten, als auch musikalischen Bereich, hat sich Sara Evans von ihrem bisherigen Major-Label getrennt und veröffentlich "Words" nun auf ihrem eigenen Label "Born To Fly", vertrieben von einem unabhängigen Distributor. Die neu gewonnene, musikalische Freiheit bekommt ihr hörbar gut, denn ihr neues Werk wirkt frisch und unverbraucht. Sie spielt genau die Songs, die sie spielen möchte, frei von jedem Mainstream- und Erfolgsdruck, einfach nur der Musik willen. Das gelingt großartig.. Bester Country/ New Country einer erstklassigen Sängerin mit neu gewonnener musikalischer Freihet. Stark!

Hier noch ein Originbal U,S.-Review zu dieser klasse Veröffentlichung:

Sara Evans returns after three years away with 14 new songs to showcase who she is as a mother, wife, lover, fighter and business woman. Chasing the mainstream can be a hard thing for a successful artist when they have had a handful of hits and released records which cracked the mainstream zeitgeist. Like Lee Ann Rimes did with Remnants earlier this year, Sara Evans has decided to independently release Words on her own label (Born To Fly Records) and it finds her refreshed and sounding better than she did on her past couple of releases (even if she did get one more great hit in "A Little Bit Stronger" from that era). Instead of chasing whatever sounds the mainstream has, we have Sara in contemplative balladeer mode throughout the Majority of Words and this is truly where Sara and her distinctive alto shine.
Midtempo "Diving In Deep" reminds me of Paul Simon's "Graceland" musically with some afro-centric percussive melodies serving as the anchor for Sara Evans to sing about falling in love with all the gusto that we always do when in a relationship ("when all is fair in love in war, the consequence I will ignore because this time I'm diving in deep," she sings). "I Don't Trust Myself" is a moody song about being self-aware enough to not fall back into old routines while "I Want You" is a sweet, soaring alternative to "I Don't Trust Myself." Fans of the earlier catalog from Sara Evans, will certainly find moments to enjoy here with the rootsy "Make Room At The Bottom" (co-written by Ashley Monroe), "I'm On My Way" and album opener "Long Way Down" while "Marquee Sign," one of three songs co-written by Sara Evans herself, showcase the singer's pen is still sharp. The song also showcases harmonies from her daughter Olivia. The title track, "Words," feels like a long-lost Emmylou song and "Night Light" features family harmony from Sara Evans three siblings Matt, Lesley and Ashley. Finally, "Letting You Go," is a song any parent can relate to as they watch their children grow up and go away and become adults themselves. It's a beautiful song and a strong closer (though, really, the acoustic version of "A Little Bit Stronger" serves as the real closer here).
It's often hard for stars to know when the time is right to stop chasing mainstream radio and it gets even harder for them to do that if they strive for a career in the independent realm. On some ways, you could listen to Sara Evans new, independently-released Words album and feel like she's chasing a train she'll never catch but the reality is that this is a record for a fans and if she does get some mainstram radio success, awesome, but if not, that's OK too because, hits or not, Words is the record of her career. (Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Down - 4:14
2. Marquee Sign - 4:01
3. Diving in Deep - 2:36
4. All the Love You Left Me - 4:17
5. Like the Way You Love Me - 3:05
6. Rain and Fire - 3:38
7. Night Light - 3:38
8. I Need a River - 4:22
9. I Don't Trust Myself - 3:34
10. Make Room at the Bottom - 3:12
11. Words - 2:48
12. I Want You - 3:41
13. Letting You Go - 4:11
14. A Little Bit Stronger (Acoustic Version) - 4:38

Art-Nr.: 9478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Infamous Stringdusters - things that fly [2010]
Was für großartige Musiker! Newgrass, Bluegrass, Acoustic Country, Jamgrass, Acoustic Americana - wie immer man es bezeichnen mag - in jedem Fall legen die Infamous Stringdusters aus Nashville mit "Things that fly" ein fantastisches, drittes Album vor. Ein amerikanischer Kritiker bezeichnet sie als "The Seldom Scene of the new decade", AMG sagt "they balance a fluency in old-timey bluegrass with indie jamgrass sensibilities" und das renommierte "No Depression"-Magazin attestiert "There’s a power to this sextet’s progressive acoustic and bluegrass sounds that leans into the listener like a poke in the chest". Recht haben sie alle, doch es unterstreicht nur annähernd die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieses exzellenten Sextetts, deren Vielseitigkeit, musikalische Abenteuerlust und Kreativität keine Grenzen zu kennen scheint. Und dennoch bleibt alles durchdacht, wird immenser Wert auf das Songwriting und Melodik gelegt. Die Stringdusters (Travis Book - Bass, Jesse Cobb - Mandoline, Andy Falco -Gitarre und Keyboards, Jeremy Garrett - Fiddle, Andy Hall - Dobro, Chris Pandolfi - Banjo) sind eine Art "Supergroup" von jungen Bluegrass-Virtuosen, die alle schon große Erfahrung in den Bands solcher Musiker wie beispielsweise Earl Scruggs, Bobby Osborne oder Dolly Parton gesammelt haben. Seit ihrer Gründung sind Fans und Kritiker gleichermassen begeistert, was sich auch bereits in überaus bedeutungsvollen Auszeichnungen niederschlug (u.a. 3 Awards von der "International Bluegrass Music Association"). Die Band gilt einerseits als sehr traditionell verwurzelt, andererseits als überaus innovativ und progressiv. Die Basis ist klassischer Bluegrass, doch ihre Musik offenbart immer mal wieder einen Draht zum Roots- und Americana-Terrain, ebenso wie zur Philossophie großer Rock- und Jam-Bands, was vor allen Dingen bei ihren famosen und gefeierten Live-Shows deutlich wird. Doch auch im Studio ist dieses Feeling und dieser Spirit greifbar. Bestes Beispiel dafür ist eine grandiose Coverversion von U2's "In God's country" (aus derem essentiellen "Joshua tree"-Album), dessen Seele sie überaus authentisch in ihre vollkommen eigenständige Bluegrass-Version transportieren, wobei sie traditionelle Banjo-, Mandolinen- und Dobro-Klänge mit einem leicht psychedelischen Flair verbinden. Höchst interessant beispielsweise auch, wenn ein mit klassischen Bluegrass-Instrumenten vorgetragener Song plötzlich durch den Klang einer wundervollen Hammond Orgel in nicht unbedingt zu erwartende Sphären eintaucht, wie bei der ruhigen, entspannten, hinreissenden "Grass-Folk-Americana-Rock"-Nummer "All the same". Herrlich! Überhaupt überzeugt die Truppe mit ganz wunderbaren Melodien. Doch nicht nur das, sie strotzen nur so vor Frische und Vitalität, ohne dabei je in einen Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Alles wirkt ungemein kraftvoll, voller Energie, voller Spielfreude, aber eben auch bestens strukturiert. Messerscharfe und glasklar abgestimmte Instrumentierung ist genauso selbstverständlich wie ihre ebenso starken gesanglichen Fähigkeiten (man verfügt über 3 hervorragende Lead-Sänger). Eingespielt wurde das Album übrigens in Dave Matthews' "Haunted Hollow Studios" in Charlottesville, Virginia. Produziert hat ein wahrer Zauberer an den Reglern, nämlich Gary Paczosa (u.a. Nickel Creek, Dixie Chicks, Tim O'Brien). Zu den weiteren Highlights eines von vorn bis hinten hochklassigen Albums zählen beispielsweise das famose "You can't stop the changes" (im Grunde eine total traditionelle Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer in einem klasse Midtempo, die aber durch geschicktes Einstreuen einiger progressiver, retro-poppiger-Tupfer in einem ungemein modernen, jungen Licht erstrahlt - tolle Dobro-/Fiddle-/Mandolinen-Gitarren-Begleitung, saustarkes Mandolinen- und Gitarrensolo im Break), das mit einer wundervollen Melodie ins Ohr fliessende "It'll be alright" (warm, locker, flockig, frisch, lebendig, ausgestattet mit einer ungemein harmonischen Instrumentierung aus Banjo, Fiddle, Gitarre, Dobro und Mandoline), die in einem geradezu epischen, psychedelischen Finale endende, großartige Newgrass-/Folk-Ballade "Masquerade", oder auch die herrliche Bluegrass-/Classic Acoustic Country-Nummer "17 cents", bei der Gaststar Dierks Bentley zusammen mit "Stringduster" Jeremy Garrett zum Duett antritt. Einfach wunderbar! "Things that fly" untermauert eindrucksvoll, dass die Infamous Stringdusters zum absolut Besten zählen, was die amerikanische Bluegrass-/Acoustic Country-/Acoustic Americana-Szene im Moment zu bieten hat. Akustische Musik, wie sie spannender kaum präsentiert werden kann. Meisterlich! Abschließend ein weiteres Zitat eines U.S.-Fans, dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "This is wonderful, rich new bluegrass which is true to its roots but fresh and vital. Really fantastic".

Das komplette Tracklisting:

1 You Can't Stop the Changes - 3:55   
2 In God's Country - 2:52   
3 All the Same - 4:49   
4 Magic #9 - 3:25   
5 Those Who've Gone On - 3:13   
6 It'll Be Alright - 3:21   
7 Masquerade - 5:12   
8 Taking a Chance on the Truth - 3:28   
9 Toy Rockets - :47   
10 Love One Another - 4:01   
11 17 Cents - 2:40   
12 Not Tonight - 3:43   
13 The Deputy - 4:09

Art-Nr.: 6911
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't stop the changes
In God's country
All the same
It'll be alright
Masquerade
17 cents

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Jacobs Band, Cris - songs for cats and dogs [2012]
Herausragende Musiker stellen auch immer wieder herausragende Bands zusammen. Als sich die in Jam- und Roots-Kreisen gleichermassen verehrte, aus Baltimore stammende Rockband The Bridge im Jahre 2011, kurz nach dem Erscheinen ihres großartigen Albums "National Bohemian" trennte, war die Wehmut groß und man fragte sich schon, was wird wohl aus diesen erstklassigen Musikern werden. Das Rätsel ist gelöst, zumindestens für einen Teil der damaligen Truppe. Cris Jacobs (lead guitars, lead vocals), ehemaliger Frontmann von The Bridge, nahm noch seinen damaligen Drummer Mike Gambone mit und gründete nun mit 3 weiteren, grandiosen Musikern (Bass-Zauberer Jake Leckie, der famose Pedal Steel-Gitarrist Dave Hadley und der zweite Percussionist, Acoustic Gitarrist und Harmonie-Sänger Ed Hough) seine eigene Band, kurzerhand Cris Jacobs Band genannt. Was die mit ihrem Debutalbum abliefern, stellt das Material von The Bridge fast noch in den Schatten. "Songs for cats and dogs" ist ein "Killer"-Teil! Eigentlich ist die Musik der Band gar nicht mal so weit weg von der von The Bridge, und doch tun sich entscheidende Unterschiede auf. Die Ex-Truppe von Jacobs spielte ein "heisses" Gebräu voller "Voodoo-Spirit" aus herzhaften Funk-, Blues- und Roots-Zutaten, oft sehr mächtig und opulent inszeniert. Das führt die Cris Jacobs Band durchaus fort, verzichtet aber, obwohl es zuweilen ordentlich "dampft", auf die ganz große Opulenz und kommt statt dessen mit ihren Arrangements mehr auf den Punkt, wirkt rootsiger, streut wesentlich mehr Americana-Elemente ein, legt einen noch größeren Wert auf Songwriting und Melodik. Was wir hören ist eine hinreissend starke, von großer Vielseitigkeit, jeder Menge "Spirit" und "Feeling" geprägte, mit viel Atmosphäre, Seele und mit großer Spielfreude in Szene gesetzte Blues-, Rock-, Roots-,Swamp-, Southern-, Jam-, Americana-Mixtur, die die immer wieder nach starker, neuer Musik hechelnden Anhänger dieser genannten Genres allesamt von vorn bis hinten begeistern dürfte. Es gibt nicht die Spur eines schwachen Songs. Die Grooves sind mitreissend, nicht zuletzt durch die bärenstark agierende Rhythmussektion mit zum Teil zwei Percussionisten. Ein weiteres Merkmal ist das vorzügliche Zusammenspiel zwischen Jacobs' Lead Gitarre und Hadley's Pedal Steel. Kraftvolle, sehr bluesige und gewaltig rockende Tracks wechseln mit ruhigeren, lockeren, dennoch ebenso spielfreudig dargebotenen Stücken ab. Immer wieder spürt man das Jam-Feeling, ebenso wie diesen Southern-Spirit. Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, den North Mississippi Allstars, The Allman Brothers Band, Little Feat und John Hiatt, um nur einige zu nennen, sind spürbar, doch die Cris Jacobs Band entwickelt daraus ihr ganz eigenes Ding. Wundervolle Gitarren-Hookline ziehen sich beispielsweise durch den kraftvollen, ordentlich brodelnden, bluesigen Opener "Dragonfly". Tolles Percussionspiel, viel Southernflair und ein massives, dreckiges, schwerblütiges, swampiges Gitarrensolo sind die Zutaten. Der Song bietet herrlichen Jam-Freiraum, ebenso wie eine vorzügliche Melodie. Jacobs' Gesang ist großartig. Ähnlich gelagert geht es weiter. Mit dem schwülen "Mama was a redbone" steht ein grandioser Swamp-/New Orleans-/Southern-/Roots-/Bluesrocker auf dem Programm, der dominiert wird von glühenden Slideguitar-Licks und einem "geilen" Delta-Groove. Jacobs "slidet" einfach wunderbar. Die Sümpfe scheinen direkt hinter der Lautsprecherfront zu liegen. Anders Osborne, The Radiators, Sonny Landreth & Co. lassen grüßen. Dann das wunderschöne "Be my stars", ein herrlich melodischer, von einer dezenten Brise Soul durchwehter, erneut mit feiner Percussion, sowie großartigen Pedal Steel-Einsätzen und prächtigem Zusammenspiel aus akustischen und elektrischen Gitarren in Szene gesetzter Rootsrocker, irgendwo pendelnd zwischen flockiger Westcoast-Frische und souligem Memphis-Sound. Klasse! Eine starke Melodie, ein Hauch von Little Feat (Lowell George-Ära), ein dezenter Southern-/Country-Touch, abermals ein herrlicher Groove, exzellentes Lead Gitarren-Picking und magische Pedal Steel-Linien bestimmern das rootsige, fabelhafte "Little piece of heaven", dass sicher auch The Band Of Heathens in Top-Form prächtig zu Gesicht stünde. Anschließend wird es wieder deutlich druckvoller, härter und bluesiger. "Stoned on you" liegt irgendwo angesiedelt zwischen rauem, massivem Bluesrock von Gov't Mule und Joe Bonamassa. Tolles Southern-Flair! Kocht gewaltig! Sehr stark die glühende Parallel Lead-Gitarre zum Gesang von Jacobs, und der dreckige, schwere Groove. Glänzendes, ausgedehntes Gitarren-Solo von Jacobs. Super auch der jammige, sehr variabel strukturierte, geschickt zwischen laut und leise pendelnde, genauso melodische wie spielfreudige Rootsrocker "Redemption bound" (tolles Slide-Intermezzo), wie auch der voller Lockerheit und Leichtigkeit steckende, einen Hauch von Grateful Dead und The New Riders Of The Purple Sage, aber auch von den The Avett Brothers aufweisende, jammige, herrliche Americana-Rocker "Time's worth a million" (faszinierendes Zusammenspiel von Pedal Steel und lässiger E-Gitarre). Keine Frage, die Cris Jacobs Band hat, wenn sie so weiter macht, eine große Zukunft vor sich. Das Debut jedenfalls ist brillant. Von solchen Songs können wir einfach nicht genug bekommen...

Das komplette Tracklisting:

1. Dragonfly - 4.19
2. Mama Was a Redbone - 4.01
3. Be My Stars - 4.50
4. Little Piece of Heaven - 3.22
5. Stoned On You - 6.00
6. Let Me Lift Up Your Burden - 5.25
7. Redemption Bound - 5.50
8. Time's Worth a Million - 6.24
9. Saddle Up and Ride - 2.30

Art-Nr.: 8322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dragonfly
Mama was a redbone
Be my stars
Little piece of heaven
Stoned on you
Redemption bound
Time's worth a million

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Moore, Kip - up all night [2012]
Großartiges Debut des Mannes aus Tifton, Georgia, der mit seiner ersten Single "Somethin' `Bout A Truck" gerade die Top 10 (zur Zeit Platz 9) der Billboard Country Singles-Charts entert. Knackige New Country-Musik mit einem dezenten Heartland-Flair. Kip Moore führte lange Zeit ein rastloses Leben als "Hallodri", ausgestattet mit Intelligenz und einigen diversen Talenten (er war sowohl ein guter Basketball- und auch ein prima Golfspieler, lernte dazu frühzeitig Gitarre spielen und trat mit lokalen Bands auf). Nach seiner Graduierung zog es ihn so gut wie mittellos zunächst nach Hawaii, um neben ein paar Gelegenheitsjobs, dem leichten Leben, der Sonne und dem Surfboard fahren zu fröhnen. Irgendwann überredete ihn ein Freund, es doch noch mal mit der Musik zu versuchen. Kip gab nach und wiederum nur mit einem alten Nissan und einer Gitarre "bewaffnet", begab er sich 2004 nach Nashville. Er begann bei Songwriter-Sessions die relevanten Kniffe zu studieren und für seine eigenen Ideen zu nutzen. Damit erreichte er nach und nach eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den für das Business maßgeblichen Leuten. Moore's entscheidender Schritt nach vorne kam, als er für das erfolgreiche Debüt des Duos Thompson Square mit "All the Way" and "Let's Fight" gleich zwei Stücke beisteuerte. Als eigenständiger Musiker wurde er von Kreativ-Scout Marc Dennis, der den Kontakt zu MCA Nashville besorgte, entdeckt. MCA stellte Kip den erfahrenen Hitschreiber Brett James als Produzent an die Seite (James hat hier auch zwei Stücke mitkreiert und singt im Background mit) und ließ ihm bei der Wahl seiner Mitschreiber weitestgehend freie Hand. Gentleman-like bedankte sich Keifer Thompson für Moore's Hilfe und diente diesmal zu Kip's Opener "Drive Me Crazy", einem flotten New Country-Feger mit allen genretypischen Zutaten (inkl. Steel-Fills und zweier kurzer E-Gitarren-Soli) als Co-Songwriter. "Beer Money" folgt als tanzbarer Gute-Laune-Countryrock wie es auch zuweilen bei Billy Ray Cyrus der Fall ist. Als Center des Albums steht natürlich die o.a. Single "Somethin' `Bout A Truck", ein wirklich cooler, lässiger, saustarker Track (toller Gesang von Kip) mit herrlicher Instrumentierung (grandiose Slidearbeit), einem klasse Groove, Tempo- und Stimmungwechseln, sowie amüsantem Text (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten). Hier passt alles zusammen, deshalb nicht ohne Grund auf der Erfolgsspur. Geschrieben wurde die Nummer von Kip zusammen mit Dan Couch, der mit "Reckless (Still Growin’ Up)", neben zwei weiteren Songs, noch einen richtigen Kracher dieses Werkes ablieferte: Wieder ein Track mit einem relaxten Groove und lustigem Text, der so ein wenig Moore's unkonventionelles Vorleben reflektiert („... we took our breaks on the boat docks and I got fired for smokin’ pot...”). Das Stück würde auch ganz gut zu Kenny Chesney's Repertoire passen. Bei diversen Liedern wie "Crazy One More Time", "Hey Pretty Girl", "Up All Night" (erinnert stark an Keith Urban, mit Brett James als Co-Autor) beweist Moore dann auch seine Tauglichkeit im gemäßigten, bzw. Balladenbereich, immer mit einer schönen Heartland-Brise und vermeidet so jegliches Abdriften in allzu poppige Gefilde. Ganz stark der Abschluss mit dem dezent, melancholischen Slide-getränkten "Fly Again" (tolles, "quietschendes" Slide-Solo) und der zweiten Brett James Co-Operation "Faith When I Fall" (ruhiges Akustikintro, bedächtiges E-Gitarrenspiel, hymnischer Refrain, E-Gitarren-Solo), die ebenfalls erhebliches Hitpotential aufweist. So kommt auch der für das Music Row Magazin schreibende, anerkannte Journalist und Historiker Robert K. Oermann zu einem Fazit voll des Lobes: "For years, I have been searching for the missing link between blue-collar rock and country music. "This year, I think I have heard it. His name is Kip Moore. There is fiery, urgent intensity in his voice. His lyrics vibrate with conviction and true grit. The melodies have gripping, heart-in-throat passion. And the roaring, propulsive performances on his debut album sound like signposts on the highway to some Southern-fried Born to Run. Dare I say it? This man just might be the hillbilly Springsteen." Diesem beeindruckenden Statement schließen wir uns mit gutem Gewissen an. Kip Moore sorgt mit seinem Debüt "Up All Night" für jede Menge frischen Wind in Nashville's New Country-Szene. Gut so! Sehr starkes Debut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drive Me Crazy 4:04
2. Beer Money 3:38
3. Somethin' 'Bout A Truck 3:33
4. Everything But You 3:56
5. Crazy One More Time 4:25
6. Where You Are Tonight 4:16
7. Hey Pretty Girl 3:35
8. Reckless (Still Growin' Up) 4:36
9. Up All Night 4:27
10. Fly Again 4:18
11. Faith When I Fall 4:41

Art-Nr.: 7767
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Perkins, Al - al perkins' big dog 3 [2009]
Famos! Einfach wunderbar, welch einen Spaß gestandene Weltklasse-Musiker miteinander haben können und was für ein brillantes Ergebnis dabei herauskommt, wenn man sie völlig zwanglos und ohne jeglichen Kommerzdruck einfach nur machen lässt. Al Perkins' Big Dog 3 mit einet grandiosen Roots-Vorstellung an der Schnittstelle zwischen Classic Rock, Blues und Country! Big Dog 3, das sind der unsterbliche Countryrock-Pionier und herausragende Gitarrist/Pedal Steel-Gitarrist Al Perkins (einige seiner Stationen: Gram Parsons, Flying Burrito Brothers, Manassas, Souther Hillman Furay Band, Emmylou Harris' Nash Ramblers, sowie unzählige Engagements als Session-Musiker), der A-List Bass-Spieler, Multiinstrumentalist und aktuelle Tour-Bassist von Emmylou Harris, Chris Donohue (spielte u.a. auch schon mit solchen Leuten wie Dave Matthews, Patty Griffin, Lyle Lovett, Allison Moorer, Elvis Costello, Solomon Burke, u.s.w.), sowie der brillante Drummer Brady Blade, ebenfalls ein langjähriger Emmylou Harris-Weggefährte (spielte in Harris' einstiger Begleitband Spyboy, ebenso wie in den Touring-Bands von Steve Earle, Jewel und Buddy Miller, arbeitete mit Dave Matthews, und, und, und...). Welch musikalisches Talent, welch aussergewöhnliche Klasse kommen da zusammen. Und sie setzten ihr Potential eins zu eins um. Obwohl man sich schon lange kannte, begann alles erst zu Beginn des Jahres 2009, völlig spontan während einer Jam-Session beim Soundcheck der aufstrebenden Singer/Songwriterin Brigitte DeMeyer, die die drei wärend einer Tour begleiteten. Völlig losgelöst begann man in Blues- und Rockgefilde abzudriften, entwickelte eine Unmenge Spass am Musizieren, sodass man sofort beschloss, dies zu einer stetig wiederkehrenden Einrichtung zu machen und auch, abseits der diversen Tour-Verpflichtungen, eigene, gemeinsame Musik zu produzieren. Big Dog 3 waren geboren und das erste Album liegt nun vor. Ein wunderbares Relikt der Einflüsse, denen die drei unterliegen. Sie bringen alles unter einen Hut: Classic Rock, Blues, Soul, Roots, Americana, Country - und verbinden diese Elemente dank ihrer individuellen instrumentellen Klasse und ihres gemeinsamen musikalischen Verständnisses zu einer hinreissenden Einheit. Neben ein paar ausgesuchten Coverversionen stammen die Songs überwiegend aus der Feder von Al Perkins, der auch zumeist den Lead Gesang übernommen hat. Auch das kann er hervorragend. Und was Perkins als Gitarrist drauf hat, ist überragend. Man reduziert sein ausserordentliches Können zumeist nur auf sein geniales Pedal Steel-Spiel, doch der Bursche ist ein wahrer Zauberer an allem, was sechs (und mehr) Saiten hat. Ein ums andere Mal garniert er die Songs mit ein paar fulminanten, markig rockenden, glühenden Soli. So auch gleich beim ersten Track: "Born to believe", eine alte Danny Flowers-Nummer, ist ein baumstark in Szene gesetzter, kerniger, straighter, von erdigen, Stones-kompatiblen Riffs durchzogener Rootsrocker (Perkins zollt hier seiner ewig jungen Liebe zu den Rolling Stones Tribut - schließlich wirkte er nicht unerheblich an derem bahnbrechendem "Exile on main street"-Album mit), dessen großartige Kombination aus würzigen Gitarren und klimperndem Honky Tonk-Piano (Gast: Phil Madeira) eine wahre Offenbarung ist. Als Background-Sängerin ist Kristine Arnold zu hören, einst die Hälfte des in den Neunzigern mega-erfolgreichen Country-Duos Sweethearts Of The Rodeo, die für eine feine Prise Southern-Soul sorgt. Perkins besticht mit zwei prächtigen, zündenden, bluesigen E-Gitarren-Soli, die eben zeigen, dass der "alte" Pedal Steel-Veteran auch gene mal kräftig rockt. Da werden so manchem, etablierten Bluesgitarrist die Grenzen aufgezeigt. Wie auch bei der flammenden Version des alten Fleetwood Mac-/Peter Green-Klassikers "Oh well". Tausendmal gecovert, doch diese Fassung ist pures Feuer! Fetzig, frisch, explosiv, voller unbändiger Spielfreude, Power, Dynamik und Inspiration! Saustark! Al Perkins' furiose Gitarrenläufe sind absolute Extraklasse! Aber es gibt natürlich auch Songs, mit denen die Jungs dem Terrain gerecht werden, auf dem sie üblicherweise zu Hause sind. "You and me" beispielsweise ist ein großartiger, lockerer, flotter, melodischer Retro-Countryrocker, angesiedelt im Fahrwasser der Flying Burrito Brothers, der Byrds und Emmylou Harris' Hot Band. Apropos Emmylou Harris: Die veredelt diese schöne Nummer noch zusätzlich mit ihrem unverkennbaren Background-Gesang. Ansonsten bestimmen feine Pedal Steel-Gitarre, schöne Piano-Fills und das großartige Lap Steel-Spiel von Perkins (klasse Soli) das Bild. Einen weiteren, lässigen Countryrocker gibt's mit dem starken, im semi-akustischen Arrangement vorgetragenen "Head over heels" (ein alter Flatt & Scruggs-Klassiker), bei dem Al Perkins mit tollem Dobro-Picking und nicht minder starken E-Gitarren-Läufen aufwartet. Background-Gesang hier: Brigitte DeMeyer! Weitere Highlights sind der staubige, bluesige, schön nach vorn gehende Rootsrocker "Wailin' man" (tolle Harp), die wunderbare "Pure Country"-Fassung des Buck Owens-Klassikers "Flat out of love" (tolles Pedal Steel-/Telecaster-Wechselspiel) mit Jim Lauderdale als Gastsänger, oder auch das raue, satt und bluesig rockende, von würzigen Gitarrenläufen und rotzigen, straighten Riffs geprägte "Runnin' to win". Ein wunderbares Album! Herrliche Countryrocker treffen auf explosiven Blues- und Rootsrock, geschmeidige Pedal Steel-Guitar auf furiose, laut rockende "screaming guitars"! "A lovely album, that sounds like it was made with pure enjoyment", heisst es in einem U.S.-Review! Genau so ist es - und dieser Spaß kommt wirklich rüber. Tolle Sache! Lang lebe Big Dog 3...

Das komplette Tracklisting:

1. Born To Believe (feat. Kristine Arnold & Phil Madeira) 4:16
2. You and Me (feat. Emmylou Harris) 3:07
3. Oh Well 4:02
4. Head Over Heels (feat. Brigitte DeMeyer) 2:37
5. Wailin' Man(feat. T.J. Klay) 3:19
6. Flat Out of Love (feat. Jim Lauderdale & Jerry Salley) 2:12
7. Runnin' To Win 3:53
8. Sleepwalk 3:22
9. She Came Along (feat. Kristine Arnold &Jacky Dustin) 3:29
10. Coming Home 3:19

Art-Nr.: 6719
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Born to believe
You and me
Oh well
Flat out of love
Runnin' to win
She came along

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PovertyNeck Hillbillies, The - same ~ cd/dvd-set [2006]
CD/DVD-Set! Was für ein Name, was für eine Band, was für eine Musik! Großartige, knackige New Country-Mucke, zuweilen dezent angerockt, irgendwo angesiedelt zwischen Little Texas, Brooks & Dunn und Blackhawk! Einfach klasse, wie sich diese 7-köpfige Truppe aus dem Raum Pittsburgh, Pennsylvania auf ihrem überregionalen Debüt bei Rust Records/Nashville präsentiert! The PovertyNeck Hillbillies sind benannt nach einem Schriftzug, den Gründungsmitglied Chris Higbee (Vocals, fiddle, mandolin, banjo) auf einem Schild im Schuppen der Farm seines mittlerweile verstorbenen Vaters fand, und der einst als Spitzname für die von Arbeitslosigkeit gebeutelten Leute in der dortigen Umgebung verwendet wurde. Eine weitere zentrale Figur der Truppe ist Lead-Sänger Chris "Abby" Abbondoza, der schwerpunktmäßig auch für das Songwriting mitverantwortlich ist. Schon recht frühzeitig erkannte der erfahrene Nashville Studio-Stratege Bob Corbin das Potential der Jungs und nahm sie unter seine Fittiche. Er, seines Zeichens früher Musiker/Songwriter als Part des Duos Corbin/Hanner und natürlich Produzent bekannter Größen wie Kenny Rogers, Hank Williams jr. oder Alabama, steuert ebenfalls einen nicht unerheblichen Teil der Kompositionen bei. Das Line-Up vervollständigen ausnahmslos starke und vielseitige Musiker, als da wären: Dave Cramer (Vocals, keyboards), Bob "Crafty" Crafton (Electric guitar, acoustic guitar, pedal steel, lap steel), Jeff Volek (Bass, accordion), Ryan Lucotch (Drums, percusion) und Dave Guthrie (Electric guitar, acoustic guitar). Das Gesamtpaket dieses Albums besteht aus einer 10 Songs umfassenden, saustarken Studio-CD, inklusive eines mehrseitigen Booklets mit allen Texten, sowie einer prächtigen DVD, die ein 11 Tracks umfassendes, ca. 1-stündiges Live-Konzert sowie ein, ebenfalls etwa 1-stündiges Porträt der Band enthält. Wir meinen, eine tolle Idee, einer bis dato relativ unbekannten Truppe sich umfangreich und informativ zu präsentieren. Und spätestens nach der letzten, technisch perfekt eingespielten, herrlichen Studio-Nummer, dem wunderbaren, flockigen und knackigen, swampigen Southern-Country-Rocker "Born To Be Free", dessen Philosophie und quirlige E-Gitarrenlinien irgendwo zwischen Montgomery Gentry, der Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und den Outlaws anzusiedeln sind, weiß man, dass diese Hillbillies für "Live-On-Stage-Performances" geradezu prädestiniert sind. Da die Songtitel bei der CD und DVD bis auf wenige Ausnahmen nahezu identisch sind, seien hier noch "Kinda Cool, Ain’t It", ein melodiöser, Steel-untermalter Midtemposong aus der Feder von Chris Cagle (mit dessen typischem emotionalen Flair) und das recht texanisch anmutende, zuweilen auch etwas an Brooks & Dunn erinnernde "Any Road", mit der starken E-Gitarrenpassage am Ende, erwähnt, die sich im Live-Repertoire der DVD nicht wiederfinden. Kommen wir also zur Live-DVD, die den ganzen Charme der Band noch besser reflektiert. Es gilt, das kalte Six-Pack zu sichern und sich "anzuschnallen". Nach dem Öffnen der Tore des WQED-Studios, in dem der Gig gedreht wurde, wo eine Meute kreischender, vornehmlich junger weiblicher Fans, die sich im Verlauf des Konzerts aber als ungemein textsicher erweist, einfällt, um sich die besten Plätze zu sichern, legt die Truppe mit dem fröhlichen, Cajun-behafteten Countrysong "One Night In New Orleans", das es auch schon auf der letzten Blackhawk-Album "Spirt Dancer" zu bewundern gab, so richtig los! Abbondanza’s äußere Ähnlichkeit (im schwarzen Lederhemd und mit Leder-Cowboyhut) zu Tim McGraw ist frappierend, auch eine leichte stimmliche Nähe (oft durch die Nase gesungen) zu Henry Paul ist manchmal nicht von der Hand zu weisen. Klasse, wie der muskelbepackte, mit Strohhut versehene, recht "redneck-proll"-mäßig wirkende, mit Kuh-befleckter Fiddle "bewaffnete" Chris Higbee (der sich aber im weiteren Verlauf des Konzertes und im Bandportrait als unwahrscheinlich nett erweist) im Refrain die Hüften im Stile einer Bauchtänzerin kreisen lässt und damit das Publikum zum Rasen bringt. "The Hillbilly Way" erinnert an den nach sich selbst benannten, rauen Fernfahrer-Song der "Road Hammers", die vor geraumer Zeit ja auch ein imposantes Debüt abgeliefert haben. Klasse E-Riffs, fast bedrohlich wirkender Sprechgesang, klasse Fiddle-Fills, Piano-Solo und jaulende Lap-Steel-Gitarre machen diesen Song auch für Southern-Rocker interessant. Nach den eingängigen, aber knackigen "The Night That Changed My Life" und "She Rides Wild Horses" (ähnelt ein wenig Garth Brooks’ "The Thunder Rolls"), läutet die atmosphärisch dichte, ja fast dramatisch anmutende, von toller Slide durchzogene, southern-getränkte Outlaw/"Hangman"-Ballade "Jericho" (typischer Travis Tritt-Stil) eine fulminante Schlussphase ein. Die sich nicht auf dem Studio-Silberling befindenden Stücke "Evil Twin" (wunderbarer traditioneller Countryheuler mit Honkyton-Piano und Higbee’s Bad in der Menge) und "Hillbilly State Of Mind" (zwei kleine Mädels werden als Dirigentinnen des gestenbestückten Gute-Laune-Refrains auf die Bühne geholt), sowie "Heaven Help Me" (ebenfalls mit "Mitgrölrefrain") und das textlich amüsante und stimmungsvolle Paradestück des Septetts, "Mr. Right Now" (ein Typ versucht einer Dame seine Vorzüge für einen One-Night-Stand zu offerieren) bringen den Kessel dann noch mal zum Sieden. Als Bonus-Track gibt es auf der DVD mit "Fly" noch einen melodischen, Piano-unterlegten Midtemposong, der einen kurzen Stratocaster/Fiddle-Solopart enthält. Die anschließende Dokumentation stellt dann die einzelnen Bandmitglieder etwas intensiver vor, zeigt Higbee’s im wunderschönen Grün gelegene Farm, die Jungs beim Angeln, Tontauben-Schießen, Quadfahren in herrlicher Natur, im Tourbus, mit ihren Fans und auf weiteren Gigs. Alles locker und recht kurzweilig gefilmt. Ein wirklich tolles, umfassendes "Einstiegspaket" von einer wirklich mehr als talentierten, sehr sympathischen Combo, die sicherlich noch ordentlich von sich reden machen wird. Tolle Musik für die Freunde des knackigen, angerockten New Countrys! Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Taten der PovertyNeck Hillbillies! Echte Abräumer, die Jungs! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4291
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The night that changed my life
One night in New Orleans
She rides wild horses
Jericho
Born to be free

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Randolph and The Family Band, Robert - lickety split [2013]
Was für ein "Kracher"! Der geniale Pedal Steel-Virtuose Robert Randolph und seine grandiose Family Band mit einem "Monster"-Album! Welch ein explosiver, packender Steelguitar-driven Ritt, welch ein kochendes, heisses, druckvolles Gebräu aus Rock, Funk, Blues, Soul, Gospel und Southern Music. Randolph und seine Mitstreiter spielen und singen sich die Seele aus dem Leib. Das Songmaterial ist fantastisch. Knisternde Spannung, pure Leidenschaft, brodelnde Grooves, drückende Schwüle und seelige Emotionen - alles ist vorhanden. Carlos Santana gastiert auf zwei Stücken, Trombone Shorty auf einem. Robert Randolph & the Family Band waren nie besser!

Hier noch ein U.S.-Review:

For Robert Randolph & the Family Band, the three year break after 2010's somewhat stilted-sounding We Walk This Road was well deserved. By Randolph's own admission, their 280 date-per-year touring pace had taken its toll: playing music, let alone trying to find time to create it, had become a chore. Their Blue Note debut, Lickety Split, features an expanded FB lineup that includes vocalist Lenesha Randolph and guitarist Brett Haas; the group has gone back to its earliest recorded efforts for inspiration while furthering their new music considerably. The end result resembles their live sound more than any studio record in their catalog. Co-produced by the FB with Randolph's songwriting partners, it was primarily engineered and edited by Eddie Kramer, and mixed by Jim Scott. Opener "Amped Up" delivers the FB's trademark party-time meld of screaming hard rock, funk, gospel, blues, and R&B, all at full-tilt and in the raw. "Born Again" delivers the band's signature gospel message with celebration. The gorgeous call-and-response vocals between the Randolphs, and guest Bekka Bramlett, and the meaty, contrasting guitar interplay between Robert and Haas, are irresistible. Soul, Cajun-country, and gospel are at the heart of the dreamy yet earthy Lenesha-led, "New Orleans." Speaking of NOLA, Trombone Shorty lends his horn and energy to the gospelized, Crescent City-flavored stomp of "Take the Party." Carlos Santana makes two appearances here as well. On the driving funk of "Brand New Wayo," he delivers a fine, overdriven B.B. King nod when prompted by Randolph, while bassist Daniel Morgan lets his Bootsy freak flag fly and pushes the tune into the red. The rangy, pulsing hard rock gospel blues in the title track gets high marks for Randolph's tasty fills and the soulful vocal exchanges. The cover of the Ohio Players' "Love Rollercoaster" has its horns supplanted beautifully by the color palette from Randolph's pedal steel, and Morgan's knotty, funky bassline. The other cover here is an off-your-seat-and-on-your-feet reading of the Rascals' "Good Lovin," with Dwan Hill adding his B-3 to the mix and trading fours with Randolph, sending it all off in party-down version of a Möbius strip. Lickety Split is not only a joyous, unhindered return to form, but the group's finest studio offering to date.
(Thom Jurek, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Amped Up - 3.18
2. Born Again - 4.21
3. New Orleans - 4.12
4. Take the Party - 4.10
5. Brand New Wayo - 4.36
6. Lickety Split - 4.03
7. Blacky Joe - 5.51
8. Love Rollercoaster - 3.13
9. All American - 2.44
10. Get Ready - 5.09
11. Welcome Home - 6.12
12. Good Lovin' - 2.54

Art-Nr.: 8242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Son Volt - honky tonk [2013]
Jay Farrar's unwiderstehliche, großartige Roots-/Alternate Country-/Americana-Formation Son Volt widmen sich, der Titel lässt es schon vermuten, auf ihrem neuen Album der klassischen Country- und Honky Tonk-Musik, und zwar vorwiegend der, die ihren Ursprung im californischen Bakersfield mit solchen Größen wie beispielsweise Buck Owens und Merle Haggard, aber auch dem unvergessenen Gram Parsons hat. Spuren dieser Musik waren schon immer Bestandteil in den Songs von Son Volt, doch nun präsentieren sie sie in einem vollkommen lupenreinen, unverfälschten Gewand und stellen dabei wie selbstverständlich eine geradezu hinreissend schöne und durch und durch authentische Balance zwischen traditioneller Old School-Ursprünglichkeit und einem zeitgemäßen Americana-Ambiente her. Das Material wirkt zeitlos lebendig. Farrar erzählt von Herzschmerz, gebrochenen Herzen, einsamen Highways, Honky Tonk Angels und verpackt die durchweg herausragenden Songs in herrliche Country-Arrangements, bei denen Instrumente wie die Pedal Steel und die Fiddle (zuweilen auch prächtige Twin-Fiddles) neben den transparenten Gitarren eine gewichtige Rolle spielen. Son Volt mit einer beeindruckenden Vorstellung, einer wundervollen Hommage an die gute, alte Honky Tonk-Musik, einem kleinen (Alternate)Country-Geniestreich.

Hier noch ein Original-U.S.Review:

Uncle Tupelo pretty much established the subgenre of alt-country in 1990 with the release of No Depression, and the band's two main songwriters and singers, Jay Farrar and Jeff Tweedy, seemed to fulfill the promise that Gram Parsons, the Flying Burrito Brothers, and the Sweetheart of the Rodeo-era Byrds had mapped out over two decades before, a perfect synthesis of rock and country. When Uncle Tupelo split in 1993, Tweedy, always more on the pop side of things, formed Wilco, which enjoyed commercial and critical success, while Farrar, who mapped out the moodier, more hangdog country side of things, formed Son Volt, a band with no aspirations for the charts, indie or otherwise, and while Son Volt's albums have been strong, interesting, and decidedly uncommercial ever since, they all lead, it seems, to this new one, Honky Tonk, which arrives at last squarely in country territory (more specifically, the Bakersfield country of Buck Owens and Merle Haggard), with nary an electric guitar in sight. Full of slow and midtempo waltzes and shuffles, and framed and led by pedal steel guitars and twin fiddles, along with Farrar's weary, never-in-a-big-hurry, laid-back (but somehow mysteriously intense) vocals, Honky Tonk is full of a beautiful, thoughtful, and almost Zen-like approach to life, all set against a classic old-school Bakersfield country backdrop. Songs here like "Hearts and Minds," "Wild Side," "Bakersfield," "Angel of the Blues," and "Shine On" aren't rave-ups, and aren't bitter barroom apologies, but are filled instead with a kind of stubborn hope and joy, made perhaps even more powerful for being from the 21st century while sounding like they came from the century before. The whole album accumulates in a powerful, meditative way, and its themes are less about drinking and trying to forget the past than they are about making peace with the past and trying to remember it and use it as a spark and a springboard to the future. Honky Tonk is country facing forward informed by the past.
(Steve Leggett, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts and Minds - 3:48
2. Brick Walls - 2:12
3. Wild Side - 3:00
4. Down the Highway - 4:00
5. Bakersfield - 2:10
6. Livin' On - 3:37
7. Tears of Change - 2:54
8. Angel of the Blues - 4:06
9. Seawall - 3:22
10. Barricades - 3:42
11. Shine On - 3:37

Art-Nr.: 8091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hearts and minds
Brick walls
Bakersfield
Livin' on
Angel of the blues
Seawall
Shine on

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