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Bingham, Ryan - tomorrowland [2012]
Ryan Bingham, Oscar-dekorierter Singer/Songwriter für "The weary kind" aus dem "Crazy heart"-Soundtrack, veröffentlicht nach dem 2010er "Junky star" nun sein neues, großartiges Werk "Tomorrowland". Es ist die erste Scheibe auf seinem eigenen "Axster Bingham Records"-Label, nachdem er sich von seinem angestammten "Lost Highway"-Label trennte. "Der Kerl wirkt mehr denn je wie ein staubiger "Southwestern Springsteen", mal semi-akustisch, dann wieder voller Power rockend. Rau, erdig und voller Inbrunst interpretiert er seine Songs mit dieser unverwechselbaren, kraftvollen, heiseren, Whiskey-gegerbten Stimme. Das amerikanische "Rolling Stone"-Magazin sagte einmal über seine "raw, scratchy voice", so müsse wohl die Stimme von "Steve Earle's Dad" klingen. "Tomorrowland" zeigt einen äusserst engagierten Ryan Bingham in exzellenter Verfassung. Sehr abwechslungsreiches, hervorragendes Songmaterial! Erstklassiger, rauer Rootsrock/Americana, wie ihn nur Bingham spielt.

Ein paar Zeilen zu einigen Songs des Albums aus einem Original U.S.-Review:

Its 13 songs run the gamut, from well-written, acoustically driven Americana tunes to loud, shambolic rockers. Given the socio-political themes here, it’s clear that Bingham is pissed off as an artist and a citizen. That doesn’t always work to his advantage, however, and therein lies part of this album’s charm. Opener “Beg for Broken Legs” balances acoustic and electric guitars with a fat bassline and natural-sounding drums. Its lyrics, while reportorial in the verses, become militant in the refrain: “I ain’t gonna stand in line/Beg for bread from up off the floor….” This is what Woody Guthrie may have sounded like as a young man in the 21st century. Additional production includes layered violins, keyboards, and Mellotron, which add essential drama. The six-minute “Western Shore,” with its strummed 12-strings, mandolin, and muted electrics, eventually becomes a swirling tempest of sonic textures that work because they never succumb to the deliberate excess in the track's production and create a necessary tension -- it's one of the finest tracks here. Bingham blows it on “Guess Who’s Knocking,” a clumsy barroom hellraiser that just falls flat. “Heart of Rhythm,” with its appropriation of rockabilly and country tropes, works despite somewhat clumsy lyrics. “Rising from the Ghetto” speaks from a heart of righteousness, but its hackneyed musical structure strives too hard to convince when a simple presentation would have sufficed -- it sounds pretentious. “Flower Bomb” and “No Help from God” are quiet songs given subtle, yet unmistakable cinematic presentations -- they're beautiful in their desolation. The midtempo rocker “Never Far Behind,” with its weave of feedback, guitars, and keyboards, allows a simple melody and textural architecture to paint the protagonist’s (completely lost) voice authentically. The countrified rockabilly on “The Road I’m On,” captures Bingham at his roadhouse best and sets up a strong finish with the roots shuffle of “Never Ending Show,” and the stripped-down acoustic closer, “Too Deep to Fill”. (Thom Jurek, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Beg for Broken Legs - 4:14
2. Western Shore - 6:01
3. Flower Bomb - 4:07
4. Guess Who's Knocking - 4:03
5. Heart of Rhythm - 3:35
6. I Heard 'Em Say - 4:00
7. Rising of the Ghetto - 8:07
8. No Help from God - 6:41
9. Keep It Together - 4:31
10. Never Far Behind - 6:11
11. The Road I'm On - 2:21
12. Neverending Show - 4:59
13. Too Deep to Fill - 3:45

Art-Nr.: 7929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beg for broken legs
Western shore
Guess who's knocking
Heart of rhythm
I heard 'em say
No help from God
Never far behind
Neverending show

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Brown Band, Zac - jekyll + hide [2015]
"Jekyll + Hyde", der Titel des neuen Albums der herausragenden Zac Brown Band, ist exzellent gewählt. Das Album ist abwechslungsreicher denn je und bewegt sich auf den dieversesten musikalischen Terrains. Und das alles ist, wie man das von dieser gro0artigen Truppe auch erwartet, hervorragend gelungen. "Jekyll would be monotonous without Hyde, and the monster wouldn't exist without the doctor", heisst es in einem U.S.-Review in Anlehnung an die berühmte Horrorgeschichte. Das trifft es hervorragend. Ja, die Band macht mit einigen Stücken genau da weiter, wo sie mit ihren vergangenen Werken aufgehört hat (z.B. "Homegrown", "Castaway", "Remedy", "Tomorrow never comes"), das ist der "Dr. Jeckyll"-Part, doch dann kommt "Mr Hyde" zum Vorschein, denn die Jungs streuen die ein oder andere gewaltige Überraschung ein. Das wird die Country-Puristen möglicherweise erschrecken, bietet aber musikalisch "ganz großes Kino". Da haben wir zum Beispiel lupenreinen Big Band Swing ala Fred Astaire mit "Mango tree" (Sara Bareilles hift aus), mit "Heavy is the head" einen lauten, krachenden, heftigen, "schreienden" Rocker (Gast ist Soundgarden-Ikone Chris Cornell), poppige Dancebeats bei "Beautiful drug", Souliges bei "Loving you easy" und den sphärischen, jammigen, psychedelisch angehauchten, über 7-minütigen, modernen Rocker "Junkyard". Doch was die Truppe auch anpackt, sie zelebriert es mit Leidenschaft und höchster musikalischer Qualität. Und wer sich mit der Historie der Zac Brown Band auskennt wird deren Experimentierfreudigkeit eh nachvollziehen können, denn ursprünglich kommen sie nicht nur aus dem Countrybereich, sondern hatten und haben auch in der Jamrock-Szene eine hohe Repitation. Alles ist also absolut nachvollziehbar - und, wie gesagt, sie kriegen das ja auch grandios hin. Ein weiters Zitat des eingangs schon erwähnten U.S.-Journalisten: "The mix might be jarring for fans with country proclivities, but where would be the excitement without a little suspense"? Recht hat er! Produziert hat diesmal übrigens nicht Keith Stegall, sondern Jay Joyce. Die Zac Brown mit einem weiteren, bärenstarken Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Beautiful Drug - 3:11
2. Loving You Easy - 2:35
3. Remedy - 3:51
4. Homegrown - 3:25
5. Mango Tree (feat. Sara Bareilles) - 3:41
6. Heavy Is the Head (feat. Chris Cornell) - 3:59
7. Bittersweet - 5:10
8. Castaway - 3:08
9. Tomorrow Never Comes - 3:58
10. One Day - 3:49
11. Dress Blues - 5:30
12. Young And Wild - 3:14
13. Junkyard - 7:13
14. I'll Be Your Man (Song For A Daughter) - 5:48
15. Wildfire - 2:46
16. Tomorrow Never Comes (Acoustic Version) - 4:36

Art-Nr.: 8860
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crow, Bart - the parade [2015]
Wow! Was für eine Weiterentwicklung! Musikalisch reifer und besser denn je, vollgepackt mit herrlichen Songs, präsentiert sich der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner mit seinem neuen Album " The Parade" auf einem neuen Karriere-Hoch! Bart hatte sich ja bereits auf dem ebenfalls sehr starken Vorgängerwerk "Dandelion" von seiner damaligen Band gelöst, um sich noch stärker auf seine eigenen Ideen fokussieren zu können. Fortgeführt hat er aber in jedem Fall seine bestens harmonierende Zusammenarbeit mit dem Pat Green-Drummer Justin Pollard, der auch diese Scheibe wieder produziert hat. Umgeben wurde Crow auf "The Parade" wieder einmal von hoch qualifizierten Musikern der Texas Music Szene, wie etwa David Grissom (u.a. John mellencamp, Storyville, Dixie Chicks), Brett Danaher, Randy Antoun, Nate Coon, Michael Ramos, Kim Deschamps, Michael Taraby & Co., die sich zum Teil hingebungsvoll in die Stücke "reinhängen" und für eine instrumentell erstklassige Umsetzung der durchweg ganz hevorragenden Tracks sorgten. Es gibt nicht eine schwache Nummer! Den Löwenanteil des Songwritings übernahm naturgemäß Bart Crow, aber auch versierte Leute wie zum Beispiel Joanthan Terrell, Drew Kennedy oder der in Texas omnipräsente "Tunesmith" Mando Saenz bringen sich mit ein. Die erste Single, das tolle "Life Comes At You First", ein flockiger, knackiger Red Dirt Countryrock-Song (saustarkes, kerniges E-Gitarren-Solo) im Stile der Eli Young Band zu deren "Level"-Zeiten, hat sich schon als großer Hit in den Texas Music Charts erwiesen. Das Album startet jedoch mit dem großartigen "Queen Of The Heartache Parade". Ein Lied, das mit seiner herrlichen Melodie auch perfekt in Tom Pettys "Into The Great Wide Open"-Phase gepasst hätte und damals sicherlich ein Megahit gewesen wäre. Klasse hier auch die mit "beatleskem" Retro-Flair behafteten Harmoniegesänge. Das leicht folkige "Dear Music" wird von dem toll getimten Akustikgitarren- und Mandolinenzusammenspiel von Brett Danaher und Brian Beken getragen. Rootsig instrumentierte Strophen und ausgesprochen rockige Refrains, plus ein sattes Grissom-E-Gitarren-Solo, bilden auf "Baby Come Back Home" einen effektvollen, prächtigen Kontrast. Das wunderbar entspannte "Yapor Trails" (feines E-Piano, Steelguitsr-Tupfer, Orgel, wunderbare Slide-Gitarre) besticht durch das perfekte vokale "Techtelmechtel" zwischen Bart und Jazz Miles, die mit einfach wunderbaren Harmoniegesängen verzücken, wie man sie in dieser dualen Form wohl nur in Texas geboten bekommt. Das textlich sehr beeindruckende "Top Of Rock Botton" (deutliche Abrechnung mit dem so seelenlosen Musikstil, der teilweise gerade In Nashville um sich greift) offeriert wieder die rockige Seite Bart Crows. Der erdige Track aus der Feder von Jonathan Terrell würde auch den Bottle Rockets oder gar Dan Baird gut zu Gesicht stehen. Hat ein kerniges Heartland-Flair. Die emotionale, sehr melodische Americana-Ballade "One Night With You" überrascht mit furiosem, saustarken Saxofon-Spiel von Thomas "Tab" Barker, der sich im weiteren Verlauf dann glänzend mit den E-Gitarristen duelliert. Was für eine brillant insezenierte Nummer! Schönes Red Dirt-Feeling vermittelt das schmissige "City Limit Signs", bei dem satte Drums, eine großartige Mandoline und verspielte E-Gitarren den Ton angeben. Das Fiddle-lastige "Here We Go Again" (wieder klasse, weibliche Harmonies), das ein wenig an Will Hoge erinnernde "Come Back Tomrrow" (Piano, Bariton-E-Gitarre) und der, den Hauptteil abschließende, von die von einer trockenen Dobro getragene, wundervolle Retro Country-Nummer "Free Like Me" versprühen ungemein authentisches, texanisches Roots-, Countryrock- und Americana-Esprit, in einer perfekten Symbiose mit Barts warmen, raspeligen Gesang, der sich in angenehmen Vokal-Sphären eines Mike Eli bewegt. Nach Ausklingen der letzten Akkorde von "Free Like Me" bitte nicht auf "Repeat" oder "Abschalten" drücken, denn es folgt noch als "Hidden track" eine prächtige, völlig unbeschwert in Szene gesetzte Coverversion des alten Stones-Klassikers "Let It Bleed" (grandioses Piano-Geklimper von Michael Ramos), bei dem dann noch viele markante Gastsänger aus der Austin Music Scene ihr Stelldichein geben. Herrlich! Bart Crow präsentiert sich auf "The Parade" in der Form seines Lebens. Roots-, Americana-Rock, Red Dirt und Countryrock auf einem beeindruckend hohen Level. Knackig, erdig, rockig, ungemein stark arrangiert. Die Songs kommen mit wundervollen Melodien, bewahren aber stets, und das gelingt vorzüglich, einen schön toughen, würzigen, angerauten Unterton voller Seele und Groove. Wirkt zuweilen wie eine magische Mischung aus Reckless Kelly, der frühen Eli Young Band und einem "texanischen" Tom Petty. Zu erwähnen ist auch noch die äusserst geschmackvolle Covergestaltung mit markantem, edlem Prägedruck, sowie einer mitgelieferten, aufklebbaren Stick-Rose, in die das Crow-typische Krähenlogo eingearbeitet ist, natürlich wieder im Backstage Design Studio der großartigen Dodd Sisters entwickelt und genial umgesetzt. Somit erweist sich "The Parade" in seiner Gänze wahrlich als ein absolute "Paradestück" texanischer Red Dirt-/Americana-Kunst. Gratulation an einen bärenstarken Bart Crow für diese herausragende Leistung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Queen of the Heartache Parade - 3.27
2. Dear Music - 4.22
3. Baby Come Back Home - 3.04
4. Vapor Trails - 4.39
5. Top of Rock Bottom - 3.39
6. One Night with You - 4.29
7. Here We Go Again - 2.52
8. Life Comes at You Fast - 2.53
9. Come Back Tomorrow - 3.50
10. City Limit Signs - 3.45
11. Free Like Me (inkl. "hidden track" Let it Bleed) - 8.41

Art-Nr.: 8993
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of the heartache parade
Baby come back home
Vapor trails
Top of rock bottom
One night with you
Here we go again
Life comes at you fast
City limit signs

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Edwards, Jonathan - my love will keep [2011]
Wunderbar! Jonathan Edwards, in den Siebzigern eine absolute Institution unter den Singer-Songwritern der seinerzeitigen Country-/Countryrock-Folk-Bewegung, legt 12 Jahre nach seiner letzten Studioveröffentlichung ein neues Album vor. Und er hat nichts, aber auch gar nichts von seiner Klasse verloren. Mancher erinnert sich sicher noch an seinen großen 1970iger-Hit "Sunshine" und sein großartiges "Honky-Tonk Stardust Cowboy"-Album aus dem Jahre 1972. Oder an die Zeit als ihn seine gute Freundin Emmylou Harris für ihren Album-Klassiker "Elite hotel" als Background-Sänger einlud, in deren Folge er mit den Leuten von Emmylou's legendärer Hot Band seine phantastischen Solo-Alben "Rockin' chair" (1976) und "Sailboat" (1977, im übrigen produziert von dem jungen Rodney Crowell) aufnahm - beides kultige, wunderschöne Siebziger Countryrock-Klassiker. Auch seine Jahre in der berühmten Bluegrass-Formation Seldom Scene sind vielen sicher noch im Gedächtnis. Toll, dass dieser Jonathan Edwards nun wieder mit einem neuen Album am Start ist. Er wird in Kürze 65 Jahre alt - und er macht immer noch "seine" Musik. Wunderschöne, flockige, viel Wärme ausstrahlende, semi-akustische Songs an der Schnittstelle zwischen Country, Bluegrass, Countryrock und Folk (heute ordnet man das sicher in der Alternate Country-/Americana-Sparte ein), eingebunden in großartige Melodien und herrlich klare, transparente Instrumentierungen. Bei einigen Songs wirkt die exzellente Claire Lynch mit, die ihn mit wunderschönen Background- oder kleinen Duett-Passagen unterstützt. Zum Genießen!

Das komplette Tracklisting:

1 Surrounded - 4:46   
2 Johnny Blue Horizon - 3:15   
3 My Love Will Keep - 3:40   
4 Crazy Texas Woman - 3:35   
5 She Loves You - 6:42   
6 How Long - 2:22   
7 This Island Earth - 3:55   
8 Lightkeeper - 4:18   
9 Tomorrow’S Gonna Come - 4:10   
10 Everybody Works In China - 4:50   
11 Freewheeler - 3:15   
12 Sailor’S Prayer - 4:43

Art-Nr.: 7448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Surrounded
Johnny Blue Horizon
Crazy Texas woman
How long
Lightkeeper
Tomorrow's gonna come
Freewheeler

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Grateful Dead - 30 trips around the sun ~ 4 cd box-set [2015]
4 CD Box-Set! "30 Trips Around The Sun: The Definitive Live Story 1965 - 1995", eine der geplanten Veröffentlichungen alnläßlich "50 Jahre Grateful Dead", ist eine großartig aufgemachte, hoch interessante Box mit 4 CDs, die die Live-Aktivitäten der legendären Band ihrer 30 Jahre des "kompletten" Bestehens, also bis zum Tod von Jerry Garcia am 9. August 1995 durchleuchtet. Aus jedem Jahr ihrer Karriere ist ein bis dato noch nie veröffentlichte Live-Track aus einem ihrer Konzerte des jeweiligen Jahres enthalten. Zudem ist ein feines Essay von Dead-Spezi Jesse Jarnow enthalten, mit Ausführungen zu jedem einzelnen Track dieser Box. Vorzügliches, exquisites Teil!

Die komplette Tracklist:

1. Caution (Do Not Stop On Tracks)
2. Cream Puff War (Live at Fillmore Auditorium, San Francisco, CA 7/3/66)
3. Viola Lee Blues (Live at Shrine (Exhibition Hall, Los Angeles, CA1/10/67)
4. Dark Star (Live at Greek Theater, Berkeley, CA 10/20/68)
5. Doin' That Rag (Live at Dream Bowl, Vallejo, CA 2/22/69)
6. Dancing In The Street (Live at Winterland, San Francisco,CA 4/15/70)
7. Ain't It Crazy (The Rub) (Live at Fox Theater, St. Louis, MO 3/18/71)
8. Tomorrow Is Forever (Live at The Palace Theater, Waterbury, CT 9/24/72)
9. Here Comes Sunshine (Live from San Diego Sports Arena 11/14/73)

Disc 2:
1. Uncle John's Band (Live from Parc des Expositions, Dijon, France 9/18/74)
2. Franklin's Tower (Live From Lindley Meadows, Golden Gate Park, San Francisco 9/28/75)
3. Scarlet Begonias (Live at Cobo Hall, Detroit, MI 10/3/76)
4. Estimated Prophet (Live at Capital Theatre, Passaic, NJ 4/25/77)
5. Samson And Delilah (Live at Providence Civic Center, Providence, RI 5/14/78)
6. Lost Sailor>Saint Of Circumstance (Live at Cape Cod Coliseum, South Yarmouth, MA 10/27/79)
7. Deep Elem Blues (Live at Lakeland Civic Center, Lakeland, FL 11/28/80)

Disc 3:
1. Shakedown Street (Live at Cornell University, Ithaca, NY 5/16/81)
2. Bird Song (Live at Manor Downs, Austin, TX 7/31/82)
3. My Brother Esau (Live at The Centrum, Worchester, MA 10/21/83)
4. Feel Like A Stranger (Live at Agusta Civic Center, Agusta, ME 10/12/84)
5. Let It Grow (Live at River Bend Music Center, Cincinnati, OH 6/24/85)
6. Comes A Time (Live at Cal Expo Amphitheatre, Sacramento, CA 5/3/86)
7. Morning Dew (Live at Madison Square Garden, New York, NY 9/18/87)

Disc 4:
1. Not Fade Away (Live at Oxford Plains Speedway, Oxford, ME 7/3/88)
2. Blow Away (Live at Miami Arena, Miami, FL 10/26/89)
3. Ramble On Rose (Live at Zenith, Paris, France 10/27/90)
4. High Time (Live From Madison Square Garden, New York, NY 9/10/91)
5. Althea (Live at Copps Coliseum, Ontario Canada 3/20/92)
6. Broken Arrow (Live at Knickerbocker Arena, Albany, NY 3/27/1993)
7. So Many Roads (Live at Boston Garden, Boston, MA 10/1/94)
8. Visions Of Johanna (Delta Center, Salt Lake City, UT 2/21/95)

Art-Nr.: 8971
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 39,90

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Indigenous - indigenous ~ featuring mato nanji [2012]
"Mato Nanji's always provided the heartbeat of the band Indigenous - along with the warm dusty voice and the soaring, spirited guitar fireworks that have earned the group from South Dakota's Nakota Nation a place among roots and blues rock's elite". Ja, Indigenous sind allein Mato Nanji's "Baby" und mit ihrem neuen Album gelingt der in Roots- und Bluesrock-Kreisen so gefeierten Band erneut ein Meilenstein ihrer bisherigen Karriere. Nach den feinen "Acoustic sessions" aus dem Jahre 2010 kehren Gitarrenhexer Mato (zudem ein vorzüglicher Sänger und Songwriter), sein Cousin, der exzellente Percussionspieler "American Horse", beide dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörend, mit ihren Freunden Jeff Martin (drums), Steve Evans (bass) und Jesse Bradman (organ) zu dem von der Band so geschätzten, fetten, druckvollen und teilweise auch schön jammigen, zündenden Bluesrock zurück, der zuweilen auch von einem schönen Roots-Feeling durchzogen ist. Mato Nanji's atemberaubendes, nicht selten an Stevie Ray Vaughan erinnerndes Gitarrenspiel (andere Einflüsse sind solche Gitarristen und Musiker wie Johnny Winter, Jimi Hendrix, R. L. Burnside und Jr. Kimbrough) kommt mit mehr Spirit und Feeling als je zuvor. Die Soli sind begnadet. Klasse auch die immer wieder wahrzunehmende, toll abgestimmte Orgel-Untermalung, die den Sound von Mato's meisterlichem Gitarrenspiel noch fetter werden lässt. Die Songs haben ordentlich Power, die Balance zwischen furiosen Uptempo-Nummern und zwei/drei rootsigen, traumhaften Balladen stimmt, und die Melodien sind vorzüglich. Das Album ist ungemein rockig, hat aber auch einen seeligen Blues. Es passt einfach alles! Los geht's mit dem tierisch groovenden, kraftvollen, von mächtigen E-Gitarren bestimmten Bluesrocker "Free yourself, free your mind", dem man ein leichtes Shuffle-Feeling anmerkt. Kerniges Drumming und herrliche, jammige Percussion unterstützen das packende Gutarrenspiel von Mato und Jonny Lang. Jawohl, der einstige "Wunderknabe" des Blues ist als Gast bei diesem Stück dabei und kehrt hier in beeindruckender Art und Weise zu den erdigen Bluesrock-Roots seiner Anfangstage zurück. Die beiden liefern sich prächtige Gitarrenduelle und wechseln sich auch beim Lead-Gesang ab. Gleich zu Anfang ein absoluter Volltreffer! Und es geht ohne einen einzigen schwachen Song bis zum Ende mit viel Abwechslung weiter. Ob beispielsweise der hammerstarke Bluesrock-Boogie "Everywhere I go" (tolle Melodie, guter Druck, baumstarke Lead Gitarre, schöne Orgel), das donnernde, von wuchtiger "Native Percussion" begleitete "Someone like you" (raue, dreckige, harte Gitarrenriffs, furioses Solo), die hinreissend schöne, erdige, dabei aber traumhaft melodische, rootsige Southern-/ Slow Blues-Ballade "Wake up" (hat ein herrliches Southern-Feeling,, als sei sie aus einer gemeinsamen Session der The Allman Brothers Band, Gov't Mule's und Stevie Ray Vaughan's hervor gegangen, Mato's ausgedehnte Gitarrenausflüge und -linien sind von beeindruckender Brillanz, schöne Orgel- und Percussion-Begleitung), oder der krachende, ordentlich abgehende Blues Rock'n Roller "By my side" (geht fett in die Beine, klasse Melodie, lichterloh brennende Gitarrensoli) - ein Highlight jagt das nächste. Dazu ist das Album mit satten 70 1/2 Minuten prall gefüllt. Und, wie gesagt, Ausfälle sucht man vergebens. Mato Nanji's Indigenous mit einem neuen "Killer"-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1.   Free Yourself, Free Your Mind - 5:06
2.   Everywhere I Go - 5:22
3.   Jealousy - 5:59
4.   Someone Like You - 5:30
5.   I Was Wrong to Leave You - 6:35
6.   No Matter What It Takes - 4:05
7.   Storm - 4:25
8.   Find My Way - 5:54
9.   All Those Lies - 5:34
10. The Way I Feel - 5:09
11. Wake Up - 6:23
12. By My Side - 3:46
13. When Tomorrow Comes - 6:33

Art-Nr.: 7789
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Free yourself, free your mind
Everywhere I go
Someone like you
I was wrong to leave you
Find my way
The way I feel
Wake up
By my side

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Matthews Band, Dave - come tomorrow [2018]
Endlich, nach sechs langen Jahren: Ein neues Studioalbum der Dave Matthews Band - handwerklich und musikalisch wieder auf höchstem Niveau. Sehr starke Vorstellung!

Hier ein Original U.S.-Review:

At some point in time a wise human accurately stated that what makes us happy are the little things. I’ll circle around to this sentence later on. For now, happy FriYAY, it’s a Dave Matthews Band album release Friday, so indeed, YAY! Come Tomorrow is the ninth chapter in the storied career of these jam-band Virginia legends, and the first offering since 2012’s Away From The World. Clocking in at roughly 55 minutes, this LP arrives at a time of need for balance and soothing simplistic stories that drift us away from the feather ruffling of everyday Hollywood and politics. Not that there is anything simple about Dave Matthews and his mates, but their complex sound does calm and bring smiles to those willing to delve in.
As previously stated, little things. It figures as we get older, people tend to find joy in everyday occurrences. Let’s not talk about government or our divided neighbors, let’s shy away from the music industry beefs and the unfair turbulence caused by the rich few. These topics have there importance, of course, but sometimes we just need a break. That is where Dave Matthews and the gang’s new offering chimes in. Come Tomorrow is a record about the simple things. Relatable material. In a world that’s taken a turn to Kafkaesque settings, Dave Matthews is another voice reminding us that maybe we could take a step back and enjoy – say it with me – the little things.
Album opener “Samurai Cop (Oh Joy Begin),” titled after a sub-par film released in 1991 with a cool title, is a drums-n-guitar driven power-ballad focused on the hopeful purity that overtakes us when a newborn arrives. By contrast, “Do You Remember” is an upbeat swanky mix of playful strings and horns that reflects on our time on this fickle Earth and what love is supposed to look like. Namesake “Come Tomorrow” is a mid-paced tune of both optimism and acquiesce. Croons Matthews “An old man spat and cursed as he spoke // It’s all going to hell and the whole world is broken // The little kid is busy making plans // To save the whole world // Along with that old man,” to a future generation that takes the reins and looks to fix our past missteps – at least that is the plan.
Material from yesteryear shines through on Come Tomorrow as well. The late great Mr. LeRoi Moore‘s notorious horns make a cameo on straight-out-of-the-vault anthems “Can’t Stop” and “Idea of You.” Rounding out the stronger core are the funky soul trappings of “Again and Again” and the longing tales of childhood on the maturely suave “Virginia In The Rain.” Nonetheless, the spectacular apotheosis within Come Tomorrow rests in the unlikely “That Girl Is You.” A tune detailing a casual meet cute that plays simple enough by tune, but is high and mighty through a seldom used gritty-falsetto from Matthews. This is Dave like you have never heard him before – and it is refreshing.
Overall, Come Tomorrow is a sane and vulnerable album. No outlandish statements are made and much of the material comes across as organic and synced. Per usual, Rashawn, Stefan, Carter, and the rest of the gang play it tight, play it right, and create beauty within the elation of sheer musicianship. There are no auto-tunes or computerized gimmicks of enhancement. Come Tomorrow is just a bunch of gifted artists making simple themed jams in a world looking to save itself, from itself. You know, the little things. Cheers!
(Andrés Alvarado/Loudsound Magazine)

Das komplette Tracklisting:

1. Samurai Cop (Oh Joy Begin) - 4:22
2. Can't Stop - 4:43
3. Here On Out - 3:18
4. That Girl Is You - 3:16
5. She - 3:51
6. Idea Of You - 4:44
7. Virginia In The Rain - 6:09
8. Again And Again - 4:25
9. bkdkdkdd - 0:27
10. Black And Blue Bird - 3:33
11. Come On Come On - 4:39
12. Do You Remember - 4:17
13. Come Tomorrow - 4:46
14. When I'm Weary - 1:56

Art-Nr.: 9640
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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