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Allman, Devon - ride or die [2016]
Prächtiges, neues Werk von Greg Allman's Sohn (ex Royal Southern Brotherhood), der wirklich immer reifer und stärker wird. "Ride or die" zeigt ihn in exzellenter Verfassung. Blues, Rock, Bluesrock, Soul, Roots mit viel Southern-Esprit, verziert mit großartigem Gitarrenspiel, bei dem der Funke sofort überspringt. Großartig!

Aus der Original U.S.-Produktbeschreibung:

Son of Greg Allman, Devon Allman's `RIDE OR DIE` is his third solo record for RUF Records. The album contains twelve soulful and powerful tracks that showcase Allman's maturity as a songwriter, a singer, and his continuous evolution into one of the top guitarist on the scene today. Co- produced along with Grammy winning Tom Hambridge, Allman takes you on a journey through his own intimate back roads and personal highways. It's an emotional journey that takes you through the mountain highs and valley lows, while sheltered from the storms under melodic choruses, surrounded by verses rich with powerful messages throughout some of the deepest material that he has ever written and recorded. There is no doubt that his family's musical DNA has graced Devon Allman with that "Allman Soul," but there is clearly no denying that he puts his personal stamp and his own style, of bending and twisting the blues, into his own Devon Allman brand.`RIDE OR DIE` defines where the artist is today.
Last year Devon received praise from Guitar Player Magazine as they referred to his last CD `Ragged and Dirty` as `powerful, soulful vocals to dig-in-and-let-fly guitar work.` Now on `RIDE OR DIE,` it just gets more soulful. It is definitely Allmanâ TMs most powerful recording yet. The new album shows an artist in full, self assured command.

Das komplette Tracklisting:

1. Say Your Prayers - 3:15
2. Find Ourselves - 3:10
3. Galaxies - 4:57
4. Lost - 4:32
5. Shattered Times - 3:31
6. Watch What You Say - 4:18
7. Vancouver - 4:13
8. Pleasure & Pain - 4:07
9. Hold Me - 2:26
10. Live from the Heart - 4:49
11. Butterfly Girl - 4:35
12. A Night Like This - 4:20

Art-Nr.: 9275
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ashton, Gwyn - prohibition [2006]
Gnadenlos starke neue Scheibe des australischen Gitarren-"Monsters" Gwyn Ashton, der mit "Prohibition" sein bis dato vielleicht bestes Werk vorlegt! Bärenstarker, raubeiniger Bluesrock, voller Dreck, Würze und Stil! Prachtvolles Songmaterial, das seine immense Vielseitigkeit von Einflüssen (Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Mississippi-Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock) voller elektrisierender Emotionen unter einen Hut bringt! Unglaublich direkt aufgenommen, baut diese Musik mächtig Druck auf und geht direkt in die Knochen! Jede Menge raue, kochende Slide-Läufe, aber auch fulminante, powernde und sehr virtuose, zuweilen sogar herrlichen Southern-Charme verbreitende E-Gitarren-Soli sorgen für ein dermaßen intensives Saiten-Feuerwerk, wie man es in einer solchen Inbrunst und Klasse wahrlich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt! "Every element of the blues is encapsulated here and played with amazing dexterity and power. Old Strats, Teles, National resonators, Fender tweed amps, fuzz boxes and his ancient Echoplex are driven to the extreme, guaranteed to satisfy the most discriminating taste in guitar-led blues", schreibt das Label zu "Prohibition" und bringt damit diese vielschichtige, massive und ungemein dominante Gitarren-Präsenz des Meisters hervorragend zum Ausdruck! Fast überflüssig zu erwähnen, daß Gwyn's Gesangsleistungen (rau, dreckig, intensiv, klar, sympathisch und melodisch zugleich) hinter seinen Gitarrenfähigkeiten kaum zurückstehen! Dazu hat der Bursche wieder einmal fantastische Mitstreiter an Bord, wie u.a. Ted McKenna (Ian Gillan, Alex Harvey, Rory Gallagher) an den Drums, Chris Glen am Bass und Don Airey (heute Deep Purple) an den Keyboards! Es passt einfach alles! 58 1/2 Minuten "rougher", krachender Gitarren Blues-Rock'n Roll liegen vor uns, aber schon diese "Granate" zum Auftakt mit dem Titel "Ball & chain" bringt den geneigten Fan ob seiner Würze, seiner unwiderstehlichen Slide-Vehemenz, einfach seiner ganzen Klasse, schier um den Verstand: Ein prächtiger, aus großartigen Drums- und Bass-Rhythmen angetriebener "Blues-Motor" als herrlich groovende Basis, in die sich nach ca. 30 Sekunden eine ungemein massive, laute und dreckige Slide-Gitarre regelrecht "hineinsägt", um mit ihrer gnadenloser Kraft, ihrer Schwüle und ihrer knorrigen Härte diesem famosen, "roughen" Swamp-Blues-Groove-Rock-Hammer ihren unbarmherzigen Stempel aufzudrücken. Dazu Ashton's bärenstarke, klare, raue, dreckige "Röhre" und als Ergänzung im Hintergrund zuweilen eine bestens integrierte Bluesharp! Selten hört man eine dermaßen intensive und "monströs brüllende" Slide, und dennoch bleibt der Song nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch auf angenehmste Weise in den Gehörgängen hängen! Welch ein Knüller! Weiter geht's mit "Ain't my style", einem exzellenten, durchaus melodischen, dennoch voller Ecken und Kanten steckenden, rohen Shuffle-Boogie-Bluesrocker, der einmal mehr mit grandiosen Gitarrenläufen aufwartet, gefolgt von dem klassischen, sehr dynamischen Uptempo-Bluesrocker "Get up, get over it", dessen gewaltige, vielschichteige Gitarren-Dominanz (neben der kochenden Slide sorgen Baritone-Klänge gar für ein gewisses Sixties Surf-Flair) den Genre-Liebhaber erneut in einen berauschenden Taumel der musikalische Freude stürzt. Ein ganz dezenter Bo Diddley-Rhythmus in Verbindung mit schön dreckigen Southern-Swamp-Blues-Indikatoren bestimmen das Geschehen des wieder prächtig groovenden Titelsongs "Prohibition"! Klasse Bluesharp, roher, verzerrter Gesang, krachendes Schlagzeug, treibender Bass und "thunderous" Slide bilden eine ebenso elektrisierende wie raue, aber durchaus eingängige Einheit. Hat mächtig Biß! Das anschließende "The road is my religion", eine sehr melodische, voller Roots- und Classic Southern Rock-Flair steckende "On The Road"-Ballade, beschreibt in beeindruckender und geradezu photographisch authentischer Weise das Leben unterwegs. Eine quasi autobiographische Preisung des Musikerlebens und des Tourings, das nicht nur für Gwyn Ashton das tägliche Lebenselexier bedeutet. Grandiose, fette, glühende Lead Gitarre mit viel Southern-Charme! Irre stark! Genau wie die beherzte Coverversion des Rory Gallagher-Klassikers "Secret agent", der von einem fulminanten Gitarren-Donnerwetter geprägte Retro-Bluesrocker "Come on/Don't walk, run", die zweite herrliche, mit schönen Acoustic-Riffs und toller Piano-Untermalung beginnende, im Verlauf sich aber immer elektrischer und kraftvoller entwickelnde, mit würzigen E-Gitarren-Läufen durchzogene Bluesrock-Ballade "Castaway", der straighte, direkte und krachende, von AC/DC-like Riffs gesteuerte Blues-/Rock-Boogie-Feger "Back to you", bis hin zu der seeligen Stevie Ray Vaughan-Verbeugung "Rest in paradise (for Stevie)" zum Ausklang dieses Pracht-Werkes! Abschließendes Fazit, kurz und bündig: Das Teil ist ein Hammer!!!

Art-Nr.: 4076
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ball & chain
Ain't my style
Prohibition
The road is my religion
Come on/Don't walk,run!
Back to you

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Atlas Road Crew - halfway to hopkins [2015]
Blutjunge, hungrige Truppe aus Charleston im U.S.-Bundesstaat South Carolina, die gerade drauf und dran ist, die Herzen der Rock-, Rootsrock- und vor allem der Southern Rock-Fans im Sturm zu erobern. Ja, diese Burschen haben dieses einzigartige, typische "deep down from the south"-Gen, das sie perfekt in ihre Musik integrieren. Ihre Inspiration liegt im klassischen Vintage Rock der Siebziger, aber die Umsetzung und der Sound liegen mit ihrer kreativen Frische total auf der Höhe der Zeit. Das Potential des, wie gesagt, noch sehr jungen Qintetts (alle sind noch in den Zwanzigern) scheint immens zu sein. Jedenfalls klingen sie dermaßen versiert, so seien sie schon ewig im Geschäft - und dazu hoch professionell. Nach einer ersten EP liegt nun das "Full Length Debut" der Truppe vor - und sie Scheibe ist schlichtweg ein "Hammer"! Das Album strotzt nur so vor hochkarätigen Songs und potentiellen Hits, die allesamt, das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinn, "radiotauglich" erscheinen, denn ihre Strukturen und vorzüglichen Melodien gehen sofort ins Ohr und bleiben nachhaltig hängen. Dennoch klingt die Atlas Road Crew niemals zu brav oder kommerziell, ganz im Gegenteil. Sie spielen herrlich rotzig, wenn nötig auch dreckig, sehr kraftvoll, brodelnd, völlig zwanglos, unbeschwert und unwiderstehlich frisch. Die Balance stimmt einfach. Bei ihrer packenden Mixtur aus traditionellem amerikanischen Rock, Guitar Classic Rock, einem Hauch von Blues und Psychedelic, Rootsrock und den allgegenwärtigen Southern Rock-Einflüssen springt der Funke unmittelbar über. Da finden wir Spuren von Led Zeppelin über The Black Crowes, von The Allman Brothers Band über Lynyrd Skynyrd, von den Rolling Stones über Credence Clearwater Revival, bis hin zu den Kings of Leon. Aber auch solch jüngere Bands, wie etwa The Dirty Guv'nahs, Blackberry Smoke oder Robert Jon & The Wreck tummeln sich auf dem gleichen Terrain wie die Atlas Road Crew. Die Musiker sind einfach großartig, allen voran Frontmann, Gitarristen und Sänger Taylor Nicholson, der über ein fantastisches, leicht angerautes, "soulful" Organ verfügt (klingt zuweilen wie eine superbe Kombination aus Chris Robinson, UFO's Phil Mogg und Caleb Followill von den Kings of Leon), der bereits über eine immense Ausstrahlung verfügt. Komplettiert wird die Truppe von Dave Beddingfield (lead guitar), Bryce James (piano, organ), Max Becker (bass) und Patrick Drohan (drums), wie geagt, alle mit köchster Kompetenz unterwegs. Herz, Leidenschaft, Spielfreude, tolle Gitarren, immer wieder ergänzt durch großartige Piano- und Orgel-Sequenzen und eine äußerst satte, knackige, klare, auf den Punkt gebrachte Produktion (5 Tracks wurden produziert von Rick Beato, u.a. Needtobreathe, Trey Anastasio, Shinedown) bestimmen das Bild. Einen schwachen Song sucht man auf dem Album absolut vergebens. Los geht's mit dem von herrlichen, lockeren, transparenten Gitarren und erdigen, kraftvollen Riffs bestimmten, mit wunderbaren Hooks durchsetzten Roots-/Southern Rocker "Voices", der sich mit seiner tollen Melodie sofort tief in unsere Gehörgänge schraubt. Sofort weht einem dieser wohlige "smell of the south" um die Nase - einfach eine Wonne. Lead Gitarrist Dave Beddingfield brilliert gleich mit einem quirligen, zündenden Solo und Sänger Taylor Nicholson überzeugt mit viel Seele. Die Band hat den Zuhörer sofort im Griff. Bärenstark! Prächtige, bluesige Retro-/Pyschedelic-Riffs, ein schönes Southern-Flair und der Vibe der Kings of Leon bestimmen das folgende, famos inszenierte "Black eye sunrise", das eindrucksvoll zeigt mit welch ausgefuchsten Songwriting-Qualitäten und mit welcher Kreativität und Explosivität die Burschen am Werk sind. Das hat richtig Biß, aber auch wieder ein wunderbare Melodie. Starkes Gitarrenspiel! Nach dem fulminanten, dreckigen "Low Country Blues", einem voller Drive steckenden Slideguitar-getränkten Southern-/Swamp-Boogie (herrlich klimperndes Piano in Verbindung mit den kochenden Gitarren) wird es langsamer im Rhythmus. Feinste Acoustic Gitarren-Riffs, überaus harmonische Lead Gitarre, eine fantastische Orgel- und Klavier-Untermalung, dazu eine unwiderstehliche Melodik, Kraft und erdiger Gesang - das sind die Zutaten der hinreissenden Rootsrock-/Southern Rock-Ballade "Wasted time". Ja, das ist es, das sprichwörtliche "Holz" aus dem die so begnadeten Southern-Balladen "geschnitzt" sind. Wirkt wie eine magische Kombination aus The Marshall Tucker Band und The Black Crowes, angereichert mit der Ideen der Atlas Road Crew. Und weiter jagt ein Highlight das nächste: Ob der satte, straighte, von glühenden Gitarren geprägte Classic-/Southern Rocker "Lose control", der brodelnde, forsch nach vorn rockende, toll groovende, feurige Boogie "Halfway to Hopkins" (hier "brennt die Hütte"), das wunderschöne, mit vielschichtigen Gitarrenlinien aufwartende und einem tollem Orglespiel unterlegte "Abilene", oder das gar an "tighte", southern-rockige Bad Company erinnernde, sehr knackige, satt rockende "Betty" - die Band macht einen "Hammer"-Job. Wie sagt es ein amerikanischer Rezensent so schön ein seinem Fazit? "Don't miss this sensational band". Das unterschreiben wie vorbehaltlos. Saustarke Truppe, grandioses Album! Einfach nur "heiß"!

Das komplette Tracklisting:

1. Voices - 4:35
2. Black Eye Sunrise - 4:18
3. Low Country Blues - 3:50
4. Wasted Time - 4:08
5. I Want You to Know - 3:25
6. Lose Control - 3:11
7. Weeping Will - 4:43
8. Halfway to Hopkins - 2:46
9. Runaway - 3:02
10. Abilene - 3:22
11. Betty - 4:56

Art-Nr.: 9040
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Voices
Black eye sunrise
Low Country Blues
Wasted time
Lose control
Halfway to Hopkins
Abilene
Betty

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Barras Band, Kris - light it up [2019]
"Hard hitting, down 'n' dirty, oil stained blues rock". Ein zu 100% passender Slogan, mit dem das Label der gewaltig aufstrebenden und bei den Fans schon mächtig hoch im Kurs stehenden, britischen Kris Barras Band deren großartiges, drittes Album "Light it up" bewirbt. Das Teil ist ein echtes "kick-ass" Bluesrock-Pfund! Kris Barras, ehemaliger, durchaus erfolgreicher Martial Arts-Kämpfer, ist ein meisterhafter "guitarslinger", toller Sänger und Songwriter, einfach ein charismatisch rockender Frontmann. Er und seine höchst kompetenten Mitstreiter begeistern mit ungemein kernigem, fettem, klassischem Blues-based Guitar-Rock, voller Drive und Energie - straight, kompakt, ohne Schnörkel auf dem Punkt, mit großer musikalischer Klasse und starken Melodien, prächtig hängen bleibend. Da sind Einflüsse von Led Zeppelin, den Stones, Howlin' Wolf, Deep Purple und Free wahrnehmbar, genauso wie von The Black Crowes und Kenny Wayne Shepherd, oder jüngeren Acts wie den Rival Sons und Black Stone Cherry, die die Kris Barras Band hervorragend zu ihrem ganz eigenen Ding verarbeitet. Wow, und das rockt einfach herrlich. Immer wieder streut Barras, exzellente, voller Feuer steckende, satte Gitarrensoli ein und vermischt sie mit krachenden "burning power riffs". Bis auf ein, zwei, etwas "ruhigeren", aber immer noch durchaus erdigen Balladen, geht das Songmaterial ordentlich nach vorn. Mit der Kris Barras Band rückt ein neues, modernes Bluesrock-Schwergewicht in den Mittelpunkt der aktuellen UK-Bluesrock-Szene, von der wir noch viel hören werden. "Light it up" jedenfalls macht mächtig Laune. "Rock it out loud, boys"...

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The sky still appears to be limitless for the Kris Barras Band, as the widely-lauded UK rockers drop their fearsome new release, Light It Up.
Hype can be a dangerous thing. Not enough and even genius musicians can’t fill a phone booth. Too much and you’re likely to flameout when pushed to levels and venues you’re not quite ready for. Kris Barras and his band have been the recipients of a lot of hype and high expectations and, so far, it has all just been fuel for their collective fire. If this new album is any indication, there is little risk of a flameout happening any time soon.
When you start with the already tight and road-hardened three-piece; Barras on vocals and guitar, Elliott Blacker on bass and the ever-steady Will Beavis on drums, occasionally layer in some well-placed keyboards from Josiah J. Manning and add some thrilling background vocals, then apply it all to Barras’ still-evolving heart-on-his-tattooed-sleeve songwriting, you best believe the hype. Coming close on the heels of 2018’s rollicking The Divine and Dirty, this album is a worthy follow-up that finds a songwriter and a band further dialing in their sound and vision while still setting their sights ever higher.
Album opener “What You Get” will one day be referred to as “Classic Barras” with its swamp-rock feel, fiery guitar break, and big chorus. Keeping things on the hard side “Broken Teeth” is as gritty and stomping as the title would have you expect, with the added bonus of an unexpected banjo weaving through the background. You also don’t want to miss the fat keyboards and the nice bit of rave-up at the end, an instant mosh pit creator. The groovier “Vegas Son” draws you in with some Texas blues-style riffage.
Title track “Ignite (Light it Up)” is a standout. Powered by an undeniable opening riff and some upfront keyboards, Barras digs deep on both the vocals and a remarkable guitar solo section. This is a tune that could open or close a set. Either way, it’ll bring down the house. That sneaky banjo comes back to weave its way through “6AM” which automatically gives a Southern Rock feel to what would otherwise be almost a 70s style Deep Purple rocker. After all that bombast, the gentle, organ-driven ballad “Rain” is almost shocking in its tenderness; an indication of Barras’ development as a songwriter and hint at some of the other directions this band will be exploring in the future. The band then goes full 80s on “Counterfeit People.” While the lyrics are Barras at his usual direct and strident, the song swings with an almost nostalgic style and tone that would make Huey Lewis fans smile.
We go all the way back to the hoodoo swamp on the intro to “Let The River Run Through You.” With a picking-style guitar riff holding things together and big background vocals on the chorus’ to contrast the stripped-down verses, this tune is a dynamic journey through day and night, light and shadow. Two certified, but fundamentally different, rockers follow. “Bullet” is a red-hot Southern Rock furnace blast while “Wound Up” rolls out like a molasses-flavored Black Crowes song minus Chris Robinson’s slinky hips. You can’t have a rock album like this without some, make that plenty of ….cowbell, and “What A Way To Go” is a power/party rocker that rides that cowbell and a tough-grinding keyboard riff hard. Rarely does a song make you want to bang your head andsmile.
As we get close to the end of the collection, Barras and the band pull out all the stops on “Not Fading,” an intricate and at times dizzying display of the kind of super-tight, mind-meld musicianship that only happens when every member of a group is on the exact same mental page, thanks to a lot of gigs and touring. They take a surprisingly mellow (for them) turn on closing track “Pride is Forever.” But the slower tempo does nothing to diminish the big sound and the big feeling of some of Barras’ signature ‘personal strength anthem’ lyrical ideas. Closing the song by letting the backing vocals turn it loose makes the final fade-out feel like the end of a successful tent revival.
The elevator is still going up for the Kris Barras Band.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. What You Get - 3:26
2. Broken Teeth - 3:41
3. Vegas Son - 3:42
4. Ignite (Light It Up) - 3:16
5. 6AM - 3:45
6. Rain - 3:59
7. Counterfeit People - 3:29
8. Let The River Run - 3:45
9. Bullet - 3:28
10. Wound Up - 3:16
11. What A Way To Go - 3:17
12. Not Fading - 3:43
13. Pride Is Forever - 4:02

Art-Nr.: 9884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you get
Vegas son
Ignite (Light it up)
Rain
Let the river run
Wound up
Not fading
Pride is forever

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Blindside Blues Band - long hard road [2006]
Eine gewaltige Classic (Heavy)Rock-/Bluesrock-Maschinerie mit einer noch gewaltigeren Gitarrenfront rückt an: Gitarrist, Sänger und Songwriter Michael Onesko aus den U.S.A. und seine Blindside Blues Band sind zurück mit ihrem bereits fünften Studioalbum und lassen es krachen wie noch niemals zuvor! Begeisternder, fischer, lebendiger, massiver Gitarren-Bluesrock, daß es nur so kocht, groovt, bluest und rockt! Was für ein Line-up: 3 fette Gitarren (neben dem großartigen Onesko noch die beiden weitern, über jeden Zweifel erhabenen "Axeslinger" Scott Johnson und Bill Gressock), Bass (Michael Barrick) und Drums (Emery Ceo) - sonst nichts! Keine Frage also, daß bei diesem Quintett die pure Gitarren-Power den Ton angibt! Die Einflüsse reichen von Hendrix, Robin Trower, Pat Travers, Mountain und mit Abstrichen auch hartem Southern Rock, bis hin zu britischen Größen wie Cream, Led Zeppelin, Deep Purple und Free! Aber nicht nur die Retro-Fans dieser gerade genannten Bands werden an "Long hard road" ihre helle Freude haben, gleiches gilt zu 100 Prozent auch für die Joe Bonamassa-, Stoney Curtis-, und Philip Sayce-Anbeter! Minutenlange, monströse Gitarrenschlachten peitschen uns aus den Lautsprechern entgegen, daß einem der Atem stockt! Unentwegt treiben sich die Akteure mit unwiderstehlichen, die "Bretter" schier zum Glühen bringenden Soli zu gegenseitigen Höchstleistungen an. Irre! Ein paar Song-Anmerkungen: Ein prächtiges Hendrix-like Intro, das sich im Anschluß wie ein roter Faden durch den Song zieht, geleitet uns zu Beginn des Albums in den herrlichen, fesselnden, fetten Power-Bluesrocker "Electric woman", dessen uns um die Ohren schwirrenden, zwirbelnden Gitarrenorgien, einen geradezu ins Wanken bringen. Wow! Und sie lassen in puncto Kraft und Druck keinen Deut nach: Das fett rockende, bärenstarke, riffige "Mercury man" steht nun auf dem Programm, dem ein deutliches Southern Rock-Ambiente anzumerken ist. Auch das haben sie einfach drauf! Massive, kochende Gitarren, driving Basslines, krachende Drums und eine absolut hängen bleibende Melodik entladen sich zu einem wahren (Heavy)Rock'n Roll-"Thunderstorm"! Nach einer brodelnden Coverversion der klassischen Cream-Jam-Nummer "Outside woman blues", scheint es, als würden in dem fulminanten "I should've loved you" die frühen, bluesigen Led Zeppelin wieder lebendig! So geht das munter weiter! Ob bei dem fetten, Energie geladenen, etwas an Paul Rodgers' Free erinnernden, druckvollen "The power", dem balladesken, leicht psychedelischen "Time before the sun", der abgehenden, "wilden" Coverversion der Mogg/Schenker-written, alten U.F.O.-Nummer "Pack it up and go", dem gewaltigen "Gypsy blood", bis hin zu dem überschäumenden Instrumental "Hot shot", inklusive Bass- und Drums-Solo! Als ob das noch nicht genug wäre, finden wir im Anschluß daran auch noch einen starken "hidden track", und zwar ein tolles, gut 14 Minuten langes, live im Studio eingespieltes Instrumental-Jamming, bei dem die Band noch einmal voller Spielfreude, doch nie ohne Konzept und strukturlos, alle Register zieht! Danach sind 69 Minuten vorüber, und man ist richtig geschafft! Aber dieses "geschafft sein" kommt dem puren Vergnügen gleich! Also, warum starten wir diese großartige Gitarren-Bluesrock-Orgie gleich nicht noch einmal? Hinein ins Vergnügen! Gitarren-Enthusiasten & Luftgitarren-"Sportler": Diese Truppe spielt euch schwindelig!

Art-Nr.: 3889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Electric woman
Mercury man
I should've loved you
The power
Gypsy blood

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Brown Band, Zac - you get what you give ~ deluxe edition [2010]
Deluxe Edition mit zwei Bonus-Tracks! Über 70 Minuten Spielzeit!
Neues Album der phänomenalen Zac Brown Band - und die logische und konsquente Weiterführung des Weges von "The foundation". Nach Millionen verkaufter Exemplare des Vorgängers und 4 Nummer 1-Hits in den Billboard Country-Charts wird die Band in den USA als ganz heisser Country-Act "verkauft", was die Truppe aus Georgia natürlich auch ist, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Zum Glück hat dieser Erfolg die Jungs aber nicht negativ beeinflusst, denn sie bleiben unverändert ihrem aussergewöhnlichen, vor Vielseitigkeit und Kreativität nur so strotzenden Stil treu. Sie bewahren ihre Frische, ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Alles ist wieder da: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Natürlich ist auch die überragende Musikalität der Zac Brown Band (Zac's stolze Aussage über seine Jungs, "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic", muss man immer wiederholen, denn sie trifft einfach zu) erneut in all ihren Facetten zu bewundern. Und Brown selbst ist, sowohl was seine Fähigkeiten an der akustischen Gitarre als auch seine Gesangskünste betrifft, ebenfalls in brillanter Verfassung. Alles, was wir bereits zu dem Vorgänger-Album und der kürzlich erschienenen 2CD/DVD-Live-Veröffentlichung in unserem jeweiligen Review geschrieben haben, trifft auch mit voller Nachhaltigkeit auf das neue Werk zu. Enthalten ist ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett, ebenfalls eines mit Alan Jackson (ist auch die erste Single, die bereits wieder zielstrebig Richtung Chartspitze unterwegs ist), und eine bravourös groovende, 10-minütige Roots-/Southern Rock-/Jamrock-Nummer (Titel: "Who knows"), mit feinen Reggae-Tupfern und einer ausgedehnten, rund 6-minütigen Instrumental-Passage. Orgel, Schlagzeug und vor allem die Fiddle und E-Gitarre haben dabei ausreichend Gelegenheit ihre Freiräume auszuleben. Das Album zeigt abermals deutlich, warum die Zac Brown Band sowohl bei den Country-Leuten, die ansonsten auf Alan Jackson & Co. stehen, bei der Eagles-Gefolgschaft, bei den Jimmy Bufftett-Fans, als auch bei der Southern- und Jam-Rocke-Gemeinde von The Marshall Tucker Band und den Allmans gleichermassen begeistert gefeiert wird. Gute Musik setzt sich halt (manchmal) doch durch - und diese hier ist einfach famos! Die hier vorliegende "Deluxe Edition" enthält zwei großartige Bonus-Tracks: Zum einen eine wundervolle, live mitgeschnittene Cover-Version von Ryan Adams' "Oh my sweet Carolina" und das relaxte "Nothing", ein zusätzlicher Studio-Track! "You get what you give" ist der nächste "kleine" Geniestreich der Zac Brown Band - nicht mehr und nicht weniger!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

"'You Get What You Give' features a genre-defying collection of songs that the band has been testing on the road over the past year. Praised for the ability to blend 'down-home country with bits of reggae, bluegrass and rock to create a high-quality musical stew' (USA Today), front man Zac Brown notes that the new album 'is representative of where we are right now. It combines elements of our southern rock and country roots, but also stays true to our jam-band style musicianship from the live show.'"

Das komplette Tracklisting:

1 Let It Go - 4:38   
2 Knee Deep (with Jimmy Buffett) - 3:24
3 No Hurry - 3:47   
4 I Play the Road - 4:21   
5 Cold Hearted - 3:48   
6 Whiskey's Gone - 2:48   
7 Quiet Your Mind - 3:41   
8 Colder Weather - 4:35   
9 Settle Me Down - 3:23   
10 As She's Walking Away (with Alan Jackson) - 3:45   
11 Keep Me in Mind - 3:35   
12 Who Knows - 10:04   
13 Martin - 5:07   
14 Make This Day - 4:02   
15 Oh My Sweet Carolina [Live] - 4:42   
16 Nothing - 4:24

Art-Nr.: 7098
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Capps, Grayson - scarlett roses [2017]
Mitreißend! Packend! Was für ein prächtiges Album dieses charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south". Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder in Alabama (Mobile) lebende Grayson Capps gilt nun schon seit Jahren als einer der absoluten Lieblinge der amerikanischen Rootsrock-/Americna-/Singer Songwriter-Szene, sowohl bei den Experten und Kritikern, als auch bei den Fans und Kennern der Szene. Dieser Status wird sich mit Capps' neuem, fantastischen Werk "Scarlett roses" noch einmal nachhaltig festigen. Was wir geboten bekommen, ist überaus inspirierter, voller Feuer steckender, kerniger, spannungsgeladener, dreckiger, rauer, und doch so wunderbar klar strukturierter, prächtig hängen bleibender Americana-/Rootsrock voller Abwechslungsreichtum und musikalischer Qualität. Die brodelnde Mixtur reicht von erdigem, ruppigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, Blues und kochendem Southern-/Swamp-/JamRock, wobei seine durchweg erstklassigen Songs niemals die Struktur verlieren. Das Werk bringt Capps im übrigen wieder mit seinem langjährigen Weggefährten, dem meisterhaften Gitarristen Corky Hughes zusammen, mit dem er auch immer wieder in Duo-Besetzung live unterwegs ist. HUghes besticht bei diversen Songs mit herausragenden E-Gitarrenläufen. Die übrigen Bandmitglieder sind Rufus Ducote am Bass und Drummer Russ Broussard, sowie bei vereinzelten Tracks Dylan LeBlanc (background vocals), sowie Ehegattin und Produzentin Trina Shoemaker (u. a. Queens of the Stone Age, Dylan LeBlanc, Emmylou Harris, Sheryl Crow, Brandi Carlile, Mike Zito) - alles exzellente Vertreter ihres Fachs. Wunderbare Acoustic- und Electric-Gitarren leiten den grandiosen Opener, das Titelstück "Scarlett roses", ein, der dann mit seinem tollen Gitarrenarrangement (saustarkes Solo von Hughes) und Capps' großartigem Gesang sofort unser ewig hungriges Roots-Herz erobert und sich tief darin verankert. Toll! Das ist ganz große Americana Rock-Kunst! So reiht sich eine bärenstarke Nummer an die nächste, wie etwa das von einer tollen Lap Steel begleitete, unterschwellig schön swampige "Hold me darlin'", das sich sehr harmonisch und trotzdem erdig und dreckig in unsere Ohren schraubende, von einer lässigen E-Gitarren-Begleitung geprägte "Bag of weed", das rau rockende "Thankful", das leicht psychedelisch angehauchte, jammige, mit extrem rauen "rusty guitars" inszenierte, damit ein wenig an Neil Young's Crazy Horse erinnernde, über 8-minütige "Taos", bis hin zu dem herrlich flockigen, sehr melodischen, trotzdem auch wieder rauen Americana Finaltrack "Moving on". Grayson Capps überzeugt auf ganzer Linie. Diese Songs üben eine geradezu magische Anziehungskraft aus. "Scarlett roses" zählt sicher zu den besten "Rootsrock-/Americana"-Werken des nun zu Ende gehenden Jahre 2017. Eine absolute Meisterleistung von Grayson Capps und seinen Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. Scarlett Roses - 4.33
2. Hold Me Darlin' - 3.15
3. Bag Of Weed - 5.44
4. You Can't Turn Around - 4.17
5. Thankful - 3.12
6. New Again - 4.34
7. Hit Em Up Julie - 2.50
8. Taos - 8.28
9. Moving On - 4.08

Art-Nr.: 9564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scarlett roses
Hold me darlin'
Bag of weed
Thankful
Taos
Moving on

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Chambers, Sean - the rock house sessions [2013]
"One hell of an album"! Der begnadete "guitarslinger" Sean Chambers aus North Fort Myers im US-Bundesstaat Florida beglückt die Bluesrock-Gemeinde mit einem irre starken Album! Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt den ehemaligen Hubert Sumlin-Sideman (von 1998 - 2003 war er dessen Bandleader und Lead Gitarrist) unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" auf - welch eine Ehre. Doch hört man diesen "Hexer" spielen, wird einem klar, warum dieser Bursche von vielen Experten so eingeschätzt wird. Er kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Aufgenommen in Kevin McKendree's Rock House Studios in Nashville zelebriert Chambers hier mit seiner famosen Studiocrew, bestehend vorwiegend aus Tommy MacDonald am Bass, den ehemaligen Stevie Ray Vaughan & Double Trouble-Organisten Reese Wynans (der das Album auch produzierte) und dem saustarken Tom Hambridge am Schlagzeug, sowie einigen weiteren, namhafte Gästen (z. B. Rob McNelley bei einigen Tracks an der zweiten Gitarre) ein geradezu mitreissendes, esplosives Gitarren Bluesrock-Feuerwerk zwischen Texas-bound, Delta-style, Southern-rooted. Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, brilliert mit genauso virtuosen, wie emotionalen Gitarrenläufen, fast immer unterlegt von Reese Wynans brillantem Orgelteppich, der den ohnehin schon voluminösen Sound noch mehr verstärkt. Das Zusammenspiel der beiden ist grandios. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der höllisch abgehende Volldampf-Boogie "Since I've been down" (Hambridge gibt mit seinem "Killer"-Drumming einen furiosen Takt vor), bei dem sich's Wynans (erinnert gar an Großtaten von Deep Purple's legendärem Tastenkönig Jon Lord) und Chambers mit wechselnden Soli so richtig geben. Das ist das pure Feuer! Das Songmaterial ist ohnehin von vorn bis hinten klasse. Ausfälle findet man nicht. Neben einigen Eigenkompositionen sowie Stücken von seinen Nashville-Kumpels, hat sich Chambers auch 3 exzellente Coversongs ausgesucht, die er ganz wundervoll interpretiert: Zum einen Gary Moore's seeliges "Holding on", das hier voller Southern Soul mit dezentem Gospelflair (großartige, weibliche Background-Gesänge) vorgetragen wird (grandiose Sologitarre von Chambers, wohl dosierte, effiziente Bläser-Fills), dann eine kraftvolle, packende Fassung des von Willie Mitchell und Earl Randle geschriebenen Songs "Come to Poppa", den Bob Seger auf seinem "Night moves"-Album bekannt machte, und als Schlußtrack des Albums noch einen kochenden, puren Rock'n Roll-Aufguß von Alvin Lee's (Ten Years After) "Choo Choo Mama", bei dem die Truppe, inklusive Chambers, noch mal richtig aufdreht. Doch auch der Album-Opener ist gleich ein Knaller: Sean Chambers und Kollegen setzen mit "World on fire" sofort die Bluesrock-Welt in Flammen. Ein treibender, übrigens von Rick Vito komponierter "Rockin' Blues" voller fetter, fleischiger Gitarren und ebenso kraftvoller Orgel-Einsätze. Der Meister lässt gleich ein furioses Solo vom Stapel. Klasse auch das perfekt integrierte Harpspiel von TJ Klay. Schon nach disem Auftakt ist man von der "Mugge" gefangen und weiß, dass wirklich nichts mehr schief gehen kann. Herrlich beispielsweise auch die traumhafte Bluesrock-/Southern Rock-Ballade "Meant to be", die mit ihrem Spirit und ihrer großartigen Melodie sofort solche Bands wie Stevie Ray Vuaghan's Double Trouble, Storyville oder die Arc Angels in Erinnerung bringt. Stark hier die Harmonie von Gitarre, Orgel, Klavier und Gesang. Das harte, aber ebenfalls sehr eingängige "Money in a minute" ist dann wieder ein krachender, straighter Bluesrocker voller kochender, massiver Gitarren und tierischer Orgel-Ergänzungen. Dampft aus allen Poren! Seam Chambers und seine exzellenten Mitstreiter liefern uns mit diesem Album einen brillanten Output von den "Rock House Sessions" in Nashville. Das ist lebendiger Bluesrock der allerfeinsten Art. Tolle Musiker, tolle Songs, tolles Album! "If you like your blues blazin’ hot, the Sean Chambers Band will definitely light your fire"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. World on Fire - 5:07
2. Since I've Been Down - 4:21
3. Healing Ground - 4:36
4. Meant to Be - 3:55
5. Come to Poppa - 4:50
6. Your Love is My Disease - 3:13
7. Holding on - 4:09
8. Just for the Thrill - 4:33
9. Money in a Minute - 4:04
10. It Hurts to See You Go - 4:34
11. Choo Choo Mama - 4:35

Art-Nr.: 8429
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
World on fire
Since I've been down
Meant to be
Come to Poppa
Holding on
Money in a minute
Choo Choo Mama

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Civil Wars, The - same [2013]
Sehnlichst erwartetes Follow-Up des grandiosen Americana-/Singer-Songwriter-/Alternative Country-/Folk Rock-Duos Joy Williams und John Paul White zu dem mit 3 Grammys dekorierten, frenetisch gefeierten Debut "Barton hollow". The Civil Wars machen genau da weiter, wo sie mit ihrem Vorgänger aufgehört haben. Songmaterial und Performance sind exzellent!

Kurze Original-Produktinfo:
The Civil Wars' highly anticipated sophomore self-titled album is the follow up to the three-time Grammy Award-winning duo's acclaimed debut, Barton Hollow.
The Civil Wars was recorded in Nashville between August 2012 and January 2013. Charlie Peacock was once again at the helm as producer for the album. Additionally, Rick Rubin produced the duo's performance for the track "I Had Me a Girl" in August of 2011. Peacock later completed the track by producing the instrumentation and mix.

Exklusives "Track by Track"-Review zu allen Stücken des Albums von Joy Williams:

THE ONE THAT GOT AWAY

This song pays homage to regret. Nearly everybody I've come across has somebody in their life that they wonder what life would be like if they'd never met that person. It's that sliding-door moment -- in the blink of an eye everything could change. Either for the positive or the negative.
John Paul and I wrote this song in the screened-in porch of my and Nate's new home. I remember warm breezes blowing, a mild day. I had recently had my son, Miles, who happened to be asleep with Nate in the living room, right next to the porch. I remember asking John Paul to play quietly so he didn't wake up the baby.

I HAD ME A GIRL

This song always conjures up an image of a glass of whiskey and a lit cigarette. It's a little brooding. A little dangerous. It smolders. It has swagger and grit. It's full of innuendo and Southern Gothic tones. I love the feel of this track, and the way this song came together on the record. "I Had Me a Girl" is one of those musical moments that makes me wish I knew how to play electric guitar. Or any guitar, for that matter.

SAME OLD SAME OLD

This song, to me, represents the ache of monogamy. This isn't an "I'm leaving you" song. It's a vulnerable confession of "I don't want to leave. I want to work on this -- with you." Having said that, someone once told me a story about long-term relationships: to think of them as a continent to explore. I could spend a lifetime backpacking through Africa, and I would still never know all there is to know about that continent. To stay the course, to stay intentional, to stay curious and connected -- that's the heart of it. But it's so easy to lose track of the trail, to get tired, to want to give up, or to want a new adventure. It can be so easy to lose sight of the goodness and mystery within the person sitting right in front of you. That continent idea inspires me, and makes the ache when it comes hurt a little less. To know that it happens to all of us. What I'm realizing now is that sometimes the "same old same old" can actually be rich, worthwhile and a great adventure.

DUST TO DUST

This song is an anthem for the lonely. Sometimes you come across somebody who thinks they are hiding their pain, but if we are all honest, nobody is very good at it. "You're like a mirror, reflecting me. Takes one to know one, so take it from me.” When John Paul and I wrote this late one night in Birmingham, England, we decided to change the pronoun at the end of the song. We wanted to represent that we all experience loneliness in our lives.

EAVESDROP

We brought in our producer, Charlie Peacock, on this song. He helped with arrangements and really helped take the song to a totally different place. Sometimes as an artist, you can't see what needs re-arranging when you're so "in it." Charlie brought perspective. Almost like an eavesdrop within an "Eavesdrop."
Strangely enough, this song always reminds me that my voice has changed since the last album. I have my son to thank for that, truly. When I was first pregnant and performing on the road, I thought something was wrong with my voice. I was having a hard time hitting high notes, while my low notes kept getting deeper and deeper. I did some research with the help of a vocal coach, and learned that hormone levels affect a female singing range. Having a boy, naturally, upped my testosterone levels, making low notes easier to hit and higher notes harder to reach. But the great thing? After having Miles, I regained my high range AND have kept my low range. Pregnancy literally changed the makeup of my vocal cords. There's a different timbre to it now, and I love that I can hear the story of my son in my singing.

DEVIL'S BACKBONE

This song is our take on an Americana murder ballad. It's dark, prickly, anxious. It was fun writing because we just imagined some dust-bowl scenario, a broke-down town, and a man awaiting being hung for something he did in the name of trying to provide for his family. The woman who loves him is watching him standing there on the gallows.
This song always reminds me of when the melody first came to mind. I was doing my makeup in the tiled bathroom upstairs, with my newborn Miles in a yellow rocking bassinet next to me. I started singing, and turned on the voice memo app on my iPhone so I wouldn't forget it. As I sang, Miles started cooing along with me. Not on pitch, mind you, but I'd move a note, and he'd move a note. I'm never deleting that voice memo. It's become one of my favorites.

FROM THIS VALLEY

That's our Grand Ole Opry song. A new spiritual. It's actually the oldest song written on the album. We wrote it before Barton Hollow came out. Even though we didn't have our own recording of it, we started performing it live and it became a fan favorite. It made sense to finally put it on an album. One of my favorite moments on stage every night was singing the a cappella part together.

TELL MAMA

We recorded the performance at Fame studio in Muscle Shoals, a place we'd written a few songs before that made it onto Barton Hollow. I always felt the musical ghosts in that studio, one of whom was the great Etta James. We're a band that's known for covering songs live in our own way, and we thought it would be fun to take a stab at "Tell Mama." I found out later that where we recorded was the same room she recorded her version. That might explain why I kept getting goosebumps.

OH HENRY

We wrote it one week before Barton Hollow, in the mountains of Salt Lake City during our first Sundance Festival. We conjured up a story about a woman who was married to a philandering man. She is begging her man to level with her, and letting him know she can only take so much, a la "it's gonna kill me or it's gonna kill you."

DISARM

Again, we're the band who loves to do covers. Both John Paul and I have always been huge Smashing Pumpkins fans. Nate mentioned it might be a cool cover, and we actually wound up working it out the same day that we wrote "Oh Henry" up in Salt Lake City for Sundance. It turned into another on-stage staple that people asked for every night. We found out later from his then-manager that Billy dug it.

SACRED HEART

We wrote this song in a flat in Paris, with the Eiffel Tower in full view on a cold night. Tall windows, Victorian furniture, and somehow the atmosphere of all of that seeped into the song. Nate and our friends were there in the room as we wrote, all of us drinking wine together. I also loved getting to try out my flawed French. I wrote what words I knew in French, and then had a Parisian friend named Renata Pepper (yes, that's her real name) look it over later and help me translate. When we recorded the song for the album, I called in a French professor from Vanderbilt named Becky Peterson, who has now become a good friend.

D'ARLINE

We wrote this song in the studio behind my house in Nashville, on a warm summer day, with the windows and doors open. This song is a sweet lament, of loss and the belief that you'll never be able to love anybody else again. I stumbled across "Letters of Note" on Twitter, and was struck by the title of a letter written by a famous physicist named Richard Feynman: "I love my wife. My wife is dead." A little over a year after her death, he wrote his wife a love letter and sealed it. It was written in 1946, and wasn't opened until after his death in 1988. He ended his note to his long-lost wife with "Please excuse my not mailing this -- but I don't know your new address."
Another aside to this song: While we were recording the song together, John Paul and I could hear crows cawing in the background that I've since named Edgar, Allen and Poe. This recording and performance of the song is the first and only in existence, a work tape recorded simply on my iPhone.

Das komplette Tracklisting:

1. The One That Got Away - 3.32
2. I Had Me a Girl - 3.45
3. Same Old Same Old - 3.48
4. Dust to Dust - 3.49
5. Eavesdrop - 3.35
6. Devil's Backbone - 2.29
7. From This Valley - 3.33
8. Tell Mama - 3.48
9. Oh Henry - 3.32
10. Disarm - 4.42
11. Sacred Heart - 3.19
12. D'Arline - 3.06

Art-Nr.: 8264
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Cyrus, Billy Ray - back to tennessee [2009]
"Pushing deeper into his rock and country music roots, Billy Ray Cyrus is set to release Back to Tennessee", so die einleitenden Worte auf seiner Homepage über Billy Ray Cyrus' neues Album "Back to Tennessee". Es ist ein klasse Werk geworden, das voller Kraft steckt. Die rockigen Momente drängen die Country-Wurzeln nicht zu sehr in den Hintergrund und umgekehrt. So erleben wir eine starke Mischung aus sehr modernem, rockigem New Country (das Titelstück "Back to Tennessee"), dynamischen, total "hippen", wilden, jungen, voller Southern-Würze steckenden Country-Fetzern der Marke Montgomery Gentry/Jason Aldean & Co. ("Thrillbilly"), schöne, kräftige Balladen ("Somebody said a prayer"), auch mal einem poppigeren Stück ("A good day"), tollem, in einem feinen Fiddle-/Steel-Gitarren-Gewand (satte Lead E-Gitarre) steckenden Southern-style Country der Marke Travis Tritt ("Country as country can be"), und auch mal einen richtig dampfenden, abgehenden, knalligen Rocker ("Real gone" - im übrigen co-komponiert von Sheryl Crow)! Viel Abwechslung, aber es passt bestens! Aus dem "Hannah Montana"-Film gibt es als Bonus-Track schließlich noch das wunderbare, sehr melodische, gefühlvolle, frische, in einer schönen Mandolinen-/Gitarren-/Strings-Instrumentierung präsentierte "Butterfly fly away", das Billy Ray zusammen mit seiner Tochter Miley Cyrus, dem 16-jährigen Hannah Montana-Star im Duett vorträgt. Keine Frage, "Back to Tennessee" zeigt Billy Ray Cyrus in einer exzellenten Verfassung!

Die komplette Tracklist:

1 Back to Tennessee - 4:17   
2 Thrillbilly - 3:22   
3 He's Mine - 3:44   
4 Somebody Said a Prayer - 4:06   
5 A Good Day - 4:08   
6 I Could Be the One - 3:03   
7 Like Nothing Else - 4:25   
8 Country as Country Can Be - 3:25   
9 Love Is the Lesson - 3:46   
10 Give It to Somebody - 3:41   
11 Real Gone - 3:40   
12 Butterfly Fly Away - 4:44

Art-Nr.: 6336
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Davis & The Black Ties, Shaw - tales from the west [2018]
"These guys are hot"! Explosiver und intensiver, dynamischer und mächtig kraftvoller Gitarren-Bluesrock - das ist die Passion dieses erst im Mai 2016 gegründeten Trios aus Pompano Beach/SouthFlorida um den teils geradezu ekstatisch aufspielenden, jungen Gitarristen Shaw Davis. Ergänzt werden Shaw Davis & The Black Ties um die hervorragend auf den Frontmann abgestimmte, toll groovende, sehr "tighte" Rhythmusfraktion, bestehend aus Bobby Van Stone an den Drums und Bassist Patrick Stevenson. Die Truppe bevorzugt einen ungemein rauen und emotionalen, tief in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern verwurzelten Stil, dessen Basis immer der Blues ist, der aber gleichzeitig mit Stilmitteln des Hardrocks und des improvisationsfreudigen Psychedelicc Blues spielt. Die Einflüsse reichen von Davis' großem Vorbild Stevie Ray Vaughan, über Jimi Hendrix, Robin Trower, Frank Marino, bis hin zu den frühen Deep Purple. Alle Drei sind exzellente Musiker, die total unbeschwert, frei und völlig zwanglos aufspielen, allen voran ihr hoch talentierter Frontmann, der sich nicht nur als "irrer" Gitarrenhexer präsentiert, sondern auch als vorzüglicher Sänger und Songwriter. Die Arrangements sprühen nur so vor Feuer und Power. Es herrscht eine geradezu jammige Spielfreude, die gekennzeichnet ist von großer Variabilität und stets die Spannung hoch haltender, kleiner, verspielter Effekte, auch bei Davis' packenden Gitarrenausflügen. Trotz zuweilen ordentlicher Härte, zupackender, fetter Riffs und der schon erwähnten Improvisationsfreude, stimmen die Strukturen der großartigen Songs zu jeder Zeit. Den Anfang macht der furiose, mit klasse Gitarrenlicks gespickte, großartige Retro Power-Bluesrocker "Take my hand", bei dem sofort dieses unverkennbare Hendrix-/Marino-Flair, wie auch eine dezent psychedelische Note und die unbändige Kraft, die die Truppe ausstrahlt, zu hören sind, wenngleich der Beginn des Tracks ein wenig verhaltener arrangiert ist. Doch nachher geht es dann mächtig ab. Davis beeindruckt gegen Ende mit einem wieselflinken und sehr effektvollen, brennenden Gitarrensolo. Keine Frage, die Band ist "on fire"! Und es geht so weiter. Aus Frank Zappa's "Willie The Pimp" machen Davis & Co. einen gewaltigen, schwerblütigen Heavy-Bluesrocker mit rauem Gesang und monströsen Gitarrenläufen, während die Band bei dem wunderbaren Titelstück "Tales from the west" geschickt und voller Spielfreude zwischen ruhigeren und krachend lauten Sequenzen hin und hwr pendelt, um das Finale in einem fulminanten Gitarrensolo münden zu lassen. "Mama told me" kommt ein wenig funky und "Atomic groove" macht seinem Namen alle Ehre, denn dieser schnelle, rasante, feurige, stark Sixties umwobene, intensive Rocker kennt im Grunde nur eine Richtung: nach vorn! Nach einem Feuerwerk von einem Gitarrensolo gibt es im Mittelteil aber auch eine etwas ruhigere, herrlich verspielte Gitarrenpassage (schöne Wah-Wahs), was einmal mehr die Raffinesse der Band betont, um danach wieder das Gaspedal durchzutreten und alles zu geben. Saustark auch die verrückte Cover-Version von Junior Kimbrough's "I gotta try you girl", aus dem die Truppe einen variantenreichen Retro-Kracher, vollgepackt mit Strukturwechseln, spannenden Ideen und aufregenden Gitarrenspielereien zaubert - von knochenhart bis verzerrt, über akustisch, psychedelisch, wieder hin zu "heavy electric". Ein fulminantes Hill Country Bluesrock-Spektakel! Klasse auch das abschließende, epische "My friend". Shaw Davis & The Black Ties begeistern mit einem wirklich fesselnden Album. Machen die so weiter, gehört dieser Band die Zukunft. "If you've been wanting to know who is doing that hard edged blues rock today... look no further", resümiert ein begeisterter U.S.-Fan. Und er hat Recht. Wahrhaft ein tolles Bluesrock-Werk einer ungemein vielversprechenden Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Take My Hand - 4:51
2. Willie the Pimp - 3:50
3. Tales from the West - 4:50
4. Mamma Told Me - 4:04
5. Fire Inside - 5:07
6. Know Where You Been - 4:04
7. Atomic Groove - 5:02
8. I Gotta Try You Girl - 6:28
9. My Friend - 7:47

Art-Nr.: 9832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take my hand
Willie The Pimp
Tales from the west
Know where you been
Atomic groove
I gotta try you girl

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Drive-By Truckers - decoration day [2003]
Nach ihrer sensationellen, von der Kritik mit Lob regelrecht überschütteten (bekam im US-Rolling Stone als eine der ganz wenigen CDs eine 4-Sterne-Bewertung - so etwas kommt dort nur alle Schaltjahre mal vor) 2001er "Southern Rock Opera", legen die 5 Southern boys (4 stammen aus Alabama, einer aus South Carolina) nun ihren mit Hochspannung erwarteten Nachfolger vor. Das Resultat: auch "Decoration day" wird die "Experten" wieder begeistern, ist es doch erneut ein heruarragendes Album geworden. Die Songs sind zumeist während der Aufnahmen zu "Southern Rock Opera" enstanden, jedoch jetzt erst eingespielt worden. Einmal mehr ist es eine Art Konzeptalbum geworden. Der "Decoration day" ist ein in den Südstaaten der USA auch heute noch zelebrierter Feiertag, an dem die Kirchen des Südens ihrer (Kriegs)Opfer gedenken und deren Gräber und Monumente mit Blumen schmücken und dekorieren. Vor diesem Hintergrund beleuchten die "Truckers" dieses Mal die etwas "dunklere" Seite des Südens, greifen, durchaus mit einer ganz persönlichen Note, etwas problembehaftetere Themen auf. Textlich und musikalisch sind sie dabei, entsprechend ihrer Heimat, immer auf den Süden fixiert. Natürlich spielen die Jungs um die beiden Kreativköpfe Pattersson Hood und Mike Cooley (Gitarren und Gesang), und das hier noch weniger als bei "SRO", keinen typischen Skynyrd- oder Hatchet-like Southernrock - vielmehr bezeichnen es viele in den USA als eine Art "New-school Southern Rock"! Wir möchten die Musik von "Decoration day" ganz einfach als deftigen, dreckigen, rohen Gitarren-Roots-Rock mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit bezeichnen, geprägt von einem großartigen 3-Gitarren Line-up und staubigem, heiserem Lead-Gesang. Immer wieder hört man auch Einflüsse von klasischem Retro-Countryrock, genauso wie spürbares Jam-Feeling. Auch Steve Earle-und Uncle Tupelo-Anhänger kommen voll auf ihre Kosten. Dazu dieser herrliche, vielschichtige Gitarrensound mit zum Teil 3 E-Gitarren, der auch bei den ruhigeren Stücken jederzeit deutlich zum Tragen kommt. Das Album startet mit dem recht verhaltenen, country-infizierten Rootsrocker "The deeper in", frisch und retro gleichermaßen, der trotz seines wenig aggressiven Arrangements gleich diesen breiten Gitarrensound offeriert. Die Gitarren, Patterson Hood's Raspelstimme, das rauhe, scheppernde Schalgzeug, die feine Melodie, und eine herrliche Steelguitar (als Gast: Weltklasse-Steeler John Neff von den Star Room Boys und Barbara Cue, früher DBT) ergänzen sich einfach wunderbar. Danach geben sie Gas! "Sink hole" rockt prächtig ab. Die 3 Gitarren sind voll da! Herrlich dreckig und ruppig! Rauh und roh geht's mit dem tollen "Hell no, ain't happy" weiter. Erneut satte Gitarren! Findet sich an der Schnittstelle zwischen ungeschliffenem Rootsrock, Southernrock und Neil Young's Crazy Horse! Nach dem Stones-angehauchten Uptempo-Rootsrocker "Marry me" folgen das entspannte, rootsige, countrylastige, wieder voller klarer Gitarren geprägte, flotte "My sweet Annette", der southern-inspirierte Alternate Countryrocker "Outfit", das wunderbare an die "New Riders of the Purple Sage" erinnernde "Heathens", der Slide-getränkte, satte Midtempo-Rocker "(Something's got to) Give pretty soon", und und und.... - bis hin zu dem tollen Titelstück, einem von starken Gitarren begleiteten, etwas mystisch anmutendem, rootsigen Southern-Rocker! Die Drive-By Truckers haben in den letzten 14 Monaten ca. 250 Live-Shows gespielt und sind schon wieder unermüdlich auf Tour. Das spürt man nachhaltig in ihrer voller Atmosphäre steckender Musik! Produziert hat das Album im übrigen David Barbe! Wie schon bei "Southern Rock Opera" kommt das Album in einer tollen Digipack-Verpackung mit ähnlichem Design. Das Booklet enthält alle Texte! Knapp 65 Minuten (15 Songs) gut geölter, dreckiger, southern-flavored Gitarren-Rootsrock einer der besten Genre-Bands dieser Tage! Ohne Zweifel! Starkes Werk!

Art-Nr.: 1891
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell no, ain't happy
Marry me
Heathens
(Something's got to) Give pretty soon

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Einhouse, Aaron - it ain't pretty [2016]
Herrlicher, wunderbar rootsiger, zuweilen gar mit ein wenig Blues- und Southern Rock-Flair umwehter, prächtig in Szene gesetzter Americana, Americana-Rock und Country Rock aus Texas - natürlich mit dem unwiderstehlichen, erdigen, den "Red Dirt-Staub" am Stiefel klebenden Flair, wie man es eben nur im "Lone Star State" erlebt. Großartig! Der aus Austin stammende, bisher wohl nur Insidern bekannte Aaron Einhouse veröffentlicht mit "It Ain't Pretty" schon sein viertes Album und dürfte jetzt endgültig richtig durchstarten. Was für eine tolle Musik, was für eine grandiose Stimme! Stücke wie Townes Van Zandts "To Live Is To Fly" und Jerry Jeff Walkers "Getting By" bei der Beerdigung seines Onkels waren einst die Initialzündungen für Aaron, sich ebenfalls der Musik und dem Songschreiben zu widmen. Auch anderer Künstler aus diesem Dunstkreis, wie Guy Clark, Steve Earle, John Prine und Texas-Urgestein Walt Wilkins waren seine Inspiration. Heute ist die Musik und das Songwriting seine Mission. Dem Ziel, eines Tages zu der ganz großen Zunft des Genres zu gehören und es seinen Helden glich zu tun ist er mit seinem neuen Werk, bei dem er sämtliche Tracks praktisch im Alleingang komponiert hat (nur bei zwei Stücken assistierten ihm Johnny Chops, der Bass-Spieler der Randy Rogers Band und Hal Ketchum), ein ganz großes Stück näher gekommen. Da gerät sein Mentor und Freund Walt Wilkins regelrecht ins Schwärmen: "Aaron is a true son of Texas, poetry, and the open road. He has an eye and a feeling for the human condition and his fellow man, and a stage presence that a bunch of us would trade for. There is a deep sensitivity in his songs, as well as humor and pathos. He’s as real as the places and folks he writes and sings about, and I’m looking forward to the next songs.” Das von vorn bis hinten exzellente Songmaterial kommt in einem schön "saftigen", zumeist mit tollen Gitarren in Szene gesetzten, erdigen, kraftstrotzenden, aber auch flüssigen und überaus melodischen gewand. Ea passt alles zusammen. Noch beeindruckender als Aarons starke kompositorischen Fähigkeiten ist zweifellos sein unglaublich charismatischer Gesang. Seine Stimme wirkt wie eine bestechende Symbiose aus Reckless Kellys Willy Braun, Robert Earl Keen und Jack Ingram. Schon nach den ersten Kostproben seines vokalen Könnens beim satten, brodelnden, Harp-getränkten, bluesigen, southern-swampigen Red Dirt-Rootsrocker "Dancin'" zum Auftakt Tolle Slideguitar-Licks, gut nach vorn gehender Drive), weiß man, dass hier etwas ganz Besonderes auf einen zukommt. Der Song wurde übrigens zu Beginn und Ende von Soundschnipseln aus dem Film "Apocalypse Now" eingerahmt. Die Idee dazu hatte Erik Herbst (Eli Young Band, Kyle Bennett Band, Sam Riggs), der dieses tolle Werk auch in einem, herrlich zu Einhouses "Röhre" passenden, sehr kraftvollen Sound produziert hat. Der Kontakt zwischen beiden war übrigens durch das Management von Sam Riggs zustande gekommen. Herbst sorgte in seinem "Panhandle House"-Studio dazu mit Leuten wie Tony Browne, Lucas Copeland, Jonathan Baulista, Tim Harris (klasse Harp-Performance), Bradley Knight, Bryan Brock, Milo Deering (mal wieder mit tollem Steel-Spiel) und Drew Womack (Harmony vocals) für ein exzellentes Musiker-Ensemble. Stück Nr. 2, das saustarke "That's What You Get" stampft unvermindert "schroff", in bester, kerniger Southern Rock-Manier (tolle E-Gitarren-Riffs, ein brennendes Solo, bluesige Harp-Fills) durch die texanische Peripherie, bevor mit dem Titelstück "It ain't pretty" erstmals ein enig das Bremspedal betätigt wird. Eine wunderbare Ballade, bei dem Aarons Stimme natürlich besonders wirkt, dazu gibt es herrliche Electric Slide-Gitarren- und feine Orgel-Klänge. Auch das folgende, mega-lässige, retro-behaftete "Like Rock'N 'Roll" fährt titel-untypisch in eher ruhigeren Rootsrock-Gewässern. Erinnert stark an The Band. Klasse auch hier das prächtig passende Slide-Spiel mit schönem Solo. Beim wunderbaren "My Susannah" erneut großartige Slide-Linien, tolle Melodie) trauert Einhouse seiner nicht mehr nach Hause zurückkehrenden Verflossenen reumütig hinterher. Toller Red Dirt-/Rootsrock-/Countryrock-Stoff! Das flotte, flüssige, knackige, eingängige "The Richest Man" bietet klassisches Country-Storytelling. Klasse hier die E-Gittaren-Enlagen und Deerings heulende Steel. Mit "Thinking Of You" folgt eine bluesig-soulige Southern-Ballade, Einhouses pathos-getränkter Gesang sorgt für Gänsehaut. Herrlich! "On & On" mit seinem markanten E-Slide-Führungsriff erinnert ein wenig an Red Dirt-Stoff mit Reckless Kelly-Note. Das furiose "The Fall Of Eli Wilde" (wundebar knarzig gespielt und launig gesungen) wird so manche Honkytonk-Spelunke stimmungsmäßig zum Sieden bringen. Am Ende gibt es mit "I'm Done" nochmal Country-trächtigen, balladesken Singer/Songwriter-Stoff. Einhouse legt sich noch mal richtig ins Zeug. Eine heulende Bariton-E-Gitarre, eine hallende Orgel und glänzende Harmoniegesänge vollenden diesen voller Inspiration performten, kraftvollen Song. Ein mitreißender, regelrecht packender Abschluss. Aaron Einhouse legt mit "It Ain't Pretty" ein echtes "Pfund" in die texanische Waagschale. Ein Album, das mehr als nachhaltige Wirkung hinterlässt. "Pretty damn Texas Roots-/Americana-/Country Rock at it's very best"! Toller Typ, dieser Aaron Einhouse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dancin' - 3:34
2. That's What You Get - 2:49
3. It Ain't Pretty - 3:44
4. Like Rock n Roll - 3:45
5. My Susannah - 4:11
6. The Richest Man - 3:58
7. Thinking of You - 4:08
8. On & On - 3:45
9. The Fall of Eli Wilde - 2:57
10. I'm Done - 3:02

Art-Nr.: 9181
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dancin'
That's what you get
It ain't pretty
Like Rock'N Roll
My Susannah
The richest man
The fall of Eli Wilde

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Ellis, Tinsley - red clay soul [2016]
Tinsley Ellis, "Atlanta's (Georgia) Southern Bluesman", mit einem weiteren, klasse, neuen Album! Begleitet von seinem begnadeten Gitarrenspiel beglückt Ellis seine Fans diesmal, der Titel sagt es schon, mit einem deutlich Soul-orientierterem Werk. Neben der unwiderstehlichen Gitarrenarbeit werden die Songs, die diesmal nicht ganz so "dampfend" rocken, mit schönem Klavierspiel inszeniert. Alles steckt voller Seele - auch Ellis' Gesang. Großartiger, gepflegter Southern Soul-Blues "at it's finest"!

Hier noch ein großartiges U.S.-Review:

Tinsley Ellis gives us an album filled with tracks that are reminiscent of the characteristic southern soul sound of many southern artists. Digging back to the roots of the soul sound of Ray Charles and Otis Redding and hailing from Georgia, Ellis’ title of his latest release makes perfect sense, Red Clay Soul. There are plenty of mildly rocking tracks like “All I Think About Is You” and the song written with Oliver Wood of the Wood Brothers, “Givin’ You Up,” which is probably the track that is the most accessible to everyone. There just is not as much of the blues rocker that we are familiar with in his earlier albums like Fire It Up. There is still plenty to enjoy here, though, because Ellis does plenty of wonderfully expressive guitar work on some of the slower more emotionally deep tracks. The atmospheric slow blues of “Hungry Woman Blues” is an excellent example with the lines “you took my car and money too. I’m at the end of my rope … baby you took my rope, too” is just the type of lyrical mastery that his gritty voice is perfect for as he expresses the vulnerability of having his heart broken. The rock output gets ramped up a little with “Don’t Cut It.” He really does some evocative string stretching as he channels a Latin vibe in the beautiful instrumental of “Estero Noche.” Meanwhile, the standout track of this album though is the closer “The Bottle, The Book, or The Gun.” Filled with some sparse picking in the solo his control of phrasing and melody are superb as he expresses the frustration of an alcoholic hitting bottom after waking up in an unknown place every morning after a bout with the bottle to ward off the loneliness of life on the road. After 40 years as a musician touring the world, Tinsley pays tribute to the Southern soul sound and digs deep and delivers some superb emotionally cathartic tracks. The raw sound of being recorded live in the studio makes the mastery of Ellis’ guitar work all the more impressive. (Kevin O’Rourke, BluesrockReview)

Das komplette Tracklisting:

1. All I Think About - 4:02
2. Givin' You Up - 5:16
3. Callin' - 3:56
4. Anything But Go - 3:38
5. Hungry Woman Blues - 4:28
6. Circuit Rider - 4:28
7. Don't Cut It - 3:19
8. Party Of One - 4:39
9. Estero Noche - 4:02
10. The Bottle, The Book Or The Gun - 4:48

Art-Nr.: 9184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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