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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Anderson, Kasey - nowhere nights [2010]
Das amerikansiche "Performer Magazine" bezeichnet ihn als “one of those extraordinary brands of songwriters” und trifft damit den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Kasey Anderson ist ein ganz aussergewöhnlicher, geradezu faszinierender Singer-Songwriter und Geschichtenerzähler, der mit seinem neuen Werk "Nowhere nights", seinem vierten Album, einen weiteren, absoluten Höhepunkt seiner bislang noch recht jungen Karriere abliefert. Prachtvoller, fesselnder, vom "Genre-Guru" Eric "Roscoe" Ambel (langjähriger Gitarrist u.a. der kultigen, seit kurzem wieder aktiven Del-Lords, von Steve Earle's Dukes und den Yayhoos) meisterhaft produzierter, wunderbar rau und knochentrocken, aber mit einem tollen "Wall of Sound" in Szene gesetzter, zumeist sehr Gitarren-orientierter Roots-/Americana-/Heartland-Rock wie er "im Buche steht". Einflüsse von Steve Earle, Chris Knight, Townes Van Zandt, aber auch von John Mellencamp sind unverkennbar, ebenso wie ein Hauch von Bruce Springsteen und Spuren von Will Hoge, Dan Baird und Lucero. Doch all das verarbeitet Anderson zu einzigartigem, nur ihm allein zuzuordnendem Songmaterial (sämtliche Stücke stammen aus seiner Feder), dem er mit seiner faszinierenden, tiefen, angerauten, aber doch so angenehmen Stimme eine unverwechselbare Note verpasst. Sein großartiger Gesang und die trockenen Aranngements verbinden sich zu herausragender Melodik. "Nowhere nights" ist ein sehr ambitioniertes, inspiriertes und vor allen Dingen persönliches Werk geworden. Kasey Anderson lebte gut 8 Jahre in der Stadt Bellington im U.S.-Bundestaat Washington, "five years longer than I should have, and two years longer than I wanted to", wie er in den, im übrigen während eines Deutschlandaufenthalts im bayerischen Garmisch-Partenkirchen verfassten Liner-Notes des alle Texte umfassenden Booklets ausführt. Er lernte in dieser Stadt sehr viele Leute und vermeintliche Freunde kennen, spielte in den dortigen Clubs, hang immer wieder in der selben Kneipe ab, blieb irgendwie dort hängen, ohne eigentlich so richtig zu wissen, warum. Eines Tages wurde im das bewusst. Er brach alle Brücken hinter sich ab, verliess die Stadt und kehrte in seine tatsächliche Heimat, nach Portland/Oregon zurück. Davon (vor allem bei "Bellington Blues"), oder von ähnliche Situationen erzählt Anderson in den Songs dieses Albums. 12 Pracht-Nummern, die auf höchstem Niveau zwischen knalligen Rockern und brillanten Balladen hin und her balancieren - und mit solch einer Traum-Ballade startet das Album auch, dem bereits erwähnten "Bellington Blues". Wunderbar melodische Acoustic Gitarren-Riffs, die sofort ins Ohr gehen, leiten den Song ein. Ein toller, trockener Midtempo Schlagzeug-Groove gesellt sich hinzu - und dann Anderson's unverwechselbarer, exzellenter Gesang. Voller "Leichtigkeit" und doch voller Spannung, geradezu charismatisch, vermag er seine Geschichten zu erzählen, oft von einer unterschwelligen Melancholie begleitet, doch nie in seichte Gefilde abdriftend. Mit seiner tiefen, rauen, eine gewisse Ruhe austrahlenden, dennoch sehr kraftvollen Stimme, den erdigen, dreckigen, ursprünglichen Arrangements und diesen großartigen Melodien zieht er den Zuhörer unwiderstehlich in seinen Bann. Im weiteren Verlauf des "Bellington Blues" kommen immer mehr kernige, aber sehr geschmeidig eingefügte E-Gitarren-Riffs hinzu, gipfelnd in einem klasse Solo von Eric "Roscoe" Ambel, der natürlich auch instrumentell ordentlich mitmischt. Was für eine hinreissende Rootsrock-/Americana-/Heartland Rock-Ballade! Ein Auftakt, der die Messlatte für den Rest des Albums gewaltig hoch legt, doch das ist für Anderson überhaupt kein Problem. Wie selbstverständlich hält er diese Qualität bis zum Ende der gut 50 Minuten durch. Mit Track Nummer 2 ziehen Tempo und Dynamik dann erstmals richtig an. "All lit up" ist ein kerniger, rougher, straighter Ohrwurm Gitarren-Rootsrocker, der trotz aller Energie und allen Drecks immer locker bleibt. Kommt in bester Chris Knight- und John Mellencamp-Manier. Guter Drive, Power, erdige Gitarren, viel "grit"! So wechseln sich weitere erstklassige, forsche Rootsrocker wie beispielsweise das baumstarke "Sooner/later" (stünde auch einem Will Hoge blendend zu Gesicht, tolle Melodie, klasse E-Gitarren), oder das, ein gewisses "Earle meets Springsteen"-Flair aufweisende "Torm apart", mit wundervollen Balladen wie zum Beispiel dem getragenen "Home", das sich im Verlauf seiner 6 Minuten von anfänglicher semi-akustischer Instrumentierung in eine kraftvolle, elektrischen Endphase steigert, dem mit wunderschönen Gitarren und einer starken, "jaulenden" Farfisa-Orgel garnierten, wieder etwas an Springsteen erinnernden "From now on" (eine dunkle, kaum beleuchtete Kneipe, dreckige, staubige Biergläser, stehende, von dicken Rauchschwaden vernebelte Luft, dazu Kerzenlicht - die richtige Umgebung für solch eine Nummer), oder dem über 7-minütigen, rauen, elektrischen, von einem fetten E-Gitarren-Sound geprägten, epischen Rootsrocker "Real gone", ab. “A versatile and confident singer and songwriter”, urteilt das renommierte "No Depression"-Magazin über einen Kasey Anderson, der mit "Nowehre nights" endgültig im Kreis der Elite amerikanischer Singer-Songwriter angekommen ist. Wir sind tief beeindruckt! Das ist allerfeinster Roots-Stoff!

Das komplette Tracklistin:

1 Bellingham Blues - 4:20   
2 All Lit Up - 3:32   
3 Sooner/Later - 3:09   
4 Home - 6:07   
5 Torn Apart - 2:31   
6 Leaving Kind - 4:48   
7 Nowhere Nights - 4:09   
8 From Now On - 5:32   
9 I Was A Photograph - 4:21   
10 Like Teenage Gravity - 4:15   
11 Real Gone - 7:26

Art-Nr.: 6806
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bellingham Blues
All lit up
Sooner/later
Torn apart
From now on
Real gone

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Big & Rich - gravity [2014]
Sie "verrückten" Big & Rich beglücken uns mit einem neuen Album, doch ihre Musik ist gar nicht mehr so "verrückt". Aber eines ist sie: klasse! Und wie! "Gravity" heisst das neue Werk, und es ist ein wahrhaft brillantes Beispiel der Genialität ihrer musikalischen Brüderschaft. John Rich und Big Kenny Alphin, Amerika's "Technicolor Cowboys", sind "ruhiger" geworden, was nicht heissen soll, dass ihre Musik nicht mehr knackig wäre, gar nicht, doch sie sind nicht mehr so aufgedreht wie zu früheren Zeiten und harmonieren dabei besser als je zuvor. "Gravity" besticht mit erfrischenden, fantastischen Songs, die meisten im mittleren Tempo, ein paar etwas flotter, dazu die ein oder andere Ballade - alles tolle Kompositionen mit durchweg herrlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Gehörgängen einnisten. Nahezu jedes Stück hat großes Hit-Potential. Es ist, das darf man sicher sagen, Big & Rich's bis heute radiotauglichstes Album geworden (das exzellente "Look at you" hat soeben die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert) - und das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinne. Überraschenderweise benötigen sie dafür gar nicht mal so viel Effekthascherei wie einige der "hippen" Kollegen, die sich so an den Chartspitzen dieser Tage rumtreiben. nein, ihre Songs sind geprägt von erstaunlicher Geradlinigkeit und, wie gsagt, von allerfeinster Melodik. Ja, das meiste ist schön "angerockt", doch auch das wird nicht übertrieben. Das Material ist überwiegend in prächtige Gitarrenarrangements verpackt (wenn die grpßartigen Gitarristen Adam Shoenveld oder Troy Lancaster mal zu einem ihrer zündenden Soli ansetzen, kommt auch immer eine gute Portion Southern-Flair durch), wird dabei aber stets ergänzt mit solchen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Pedal Steel und Piano. Das ist moderner New Country der allerbesten Sorte, wobei dem Wort "Country" in den Songs immer die ihm angemessene Bedeutung zukommt. Die Leute, die früher gesagt haben, Big & Rich seien "not country enough", werden nun eines besseren belehrt. Der Sound ist stets schön "saftig", knackig und sehr klar. Big & Rich legen mit "Gravity" noch einmal richtig zu. Nicht wenige ihrer großen Anhängerschaft sprechen schon von dem besten Album ihrer Karriere. Keine Frage "Gravity" ist ein absoluter Hit. Allerbester, zeitgemässer Countryrock, Country und New Country, an dem es nichts auszusetzen gibt. Ganz starker Auftritt der beiden!

Das komplette Tracklisting:

1. Look At You - 3.42
2. Lovin' Lately (feat. Tim McGraw) - 3.38
3. Gravity - 3.55
4. Brand New Buzz - 3.22
5. Rollin Along - 3.06
6. Run Away With You - 3.44
7. Lose a Little Sleep - 3.49
8. Don't Wake Me Up - 3.22
9. That Kind Of Town - 3.45
10. Thank God for Pain - 3.35
11. I Came to Git Down - 3.54

Art-Nr.: 8678
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bottle Rockets - not so loud: an acoustic evening [2011]
Sie können auch anders: Die ansonsten doch recht druckvoll agierende Gitarren Rootsrock-Truppe kommt mit einem klasse Live-Mitschnitt, aufgenommen während zwei Acoustic-Shows am 19. und 20. Aprl 2007 im Lucas School House ihrer Heimatstadt St. Louis. Brian Henneman und seine Freunde haben hörbar Spaß daran, ihre Tracks in diesem schönen, rootsigen "stripped down" Acoustc-Gewand zu präsentieren, und das Publikum teilt diese Freude. Henneman betont, dass die meisten Songs der Bottle Rockets zunächst nur mit einer akustischen Gitarre geschrieben wurden. Und er ist mächtig stolz darauf, diese "down to the roots"-Versionen mittels dieser Live-Veröffentlichung nun den Fans zugänglich machen zu können. Wirklich eine feine Sache!

Die komplette Setlist:

1 Early In the Morning (2.08)
2 Gravity Fails (3.09)
3 Lucky Break (2.56)
4 Perfect Far Away (5.21)
5 One of You (2.15)
6 I Don't Want To Go Home (5.42)
7 1000 Dollar Car (3.37)
8 Kit Kat Clock (2.55)
9 Smokin’ 100's Alone (3.24)
10 Turn For the Worse (3.01)
11 Rural Route (7.14)
12 Kerosene (3.38)
13 Mom & Dad (4.44)

Art-Nr.: 7519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brody, Dean - same [2009]
Großartiger, überwiegend selbst komponierter, natürlicher, herrlich erfrischend und modern eingespielter, dennoch durch und durch traditioneller Country/New Country, der den angesagten Neo-Traditionalisten Nashvilles, wie Brad Paisley, Rodney Atkins & Co mächtig Konkurrenz machen könnte. Für den in Jaffry, am Rande der kanadischen Rocky Mountains aufgewachsenen Dean Brody erwies sich der Weg nach Nashville recht steinig. Man kann schon fast sagen, die große Karriere schien schon abgeharkt, bevor sie richtig begann, denn Brody mußte musikalisch wie auch persönlich immer wieder herbe Rückschläge einstecken. Brody brachte sich mit 14 Jahren selber das Gitarre spielen bei und begann, naturgemäß zunächst in Kanada, die ersten Gehversuche in Richtung musikalischer Karriere. 2004 beschloss er schließlich sein Glück in Nashville zu versuchen. Er ergatterte auch einen Job bei einer Plattenfirma und erhielt einen Veröffentlichungskontrakt, der aber ohne in die Tat umgesetzt zu werden, wieder gecancelt wurde. Zudem wurde seine Aufenthaltsgenehmigung in den Staaten nicht verlängert. Brody kehrte frustriert zurück nach Kanada und war kurz davor, für einen Job in einer Kohlenmine anzuheuern, schließlich musste er seine Familie ernähren. Just an dem Tag, wo er seinem Bekannten Matt Rovey, vornehmlich bekannt als Zuarbeiter des bekannten Alan Jackson-, George Jones-Produzenten Keith Stegall, die für ihn frustrierenden Nachrichten telefonisch überbringen wollte, klingelte dieser bei ihm durch und verkündete die frohe Botschaft, dass Stegall ihm einen Plattendeal beim arrivierten Broken Bow Records-Label (u.a. Jason Aldean, Randy Owen) besorgt hatte. So zog Brody erneut mit seiner Familie nach Nashville. Doch auch hier wieder der persönliche Rückschlag: Brody erlitt einen schweren Wasserski-Unfall, der eine schwierige Gesichtsoperation zur Folge hatte. Mittlerweile jedoch sind die Wunden verheilt und Dean hat sein fast ausnahmslos selbst komponiertes Debütalbum eingespielt. Und das sorgt mittlerweile nicht erst seit der erfolgreichen Singlevorveröffentlichung "Brothers" (klasse, traditioneller, textlich emotionaler Midtempo-Country mit Steel-, Fiddle- und Baritone-E-Gitarren-Einlagen Marke Alan Jackson/Garth Brooks) für Furore. Brody hat sich in der Darbietungsweise des Albums der großen Neotraditionalisten verschrieben. Er punktet mit einer sehr angenehm ins Ohr gehenden Stimme (von Dierks Bentley über Vince Gill bis zu Brad Paisley), sehr natur- ("This Old Raft") und werteverbundenen Texten ("Old Joe Riley"), ohne dabei aber zu sehr ins Pathetische abzudriften. Die Songs sind neben den klasse Gesangsleistungen auch instrumentell absolut hochwertig von einem Starensemble umgesetzt (mit dabei u.a. Lonnie Wilson, Eddie Bayers, Bruce Watkins, Brent Mason, Kenny Greenberg, Philip Moore, Jim Brown, Stuart Duncan, Paul Franklin). Das Album eröffnet mit den zwei recht flotten, knackigen, gut in die Beine gehenden Gute Laune-Songs "Undon" und "Dirt Roads Scholar", deren klasse Gitarrenuntermalungen immer wieder durch exzellente Steel- und Fiddle-Einlagen ergänzt werden. Das Dean auch im Balladenbereich bewandert ist, beweist er beim schwerelos wirkenden Lovesong "Gravity", der ein wenig an Lonestar erinnert. Herrlich vor allem das wunderbar entspannt dahin fließende "Lazy days" mit seinen toll eingestreuten Dobro-Fills, wobei Text-Thematik und Instrumentelles harmonisch ineinander verschmelzen. Klasse! Gleiches gilt für das dezent grassige "This Old Raft" (erinnert ein wenig an die großen Nashville-Erfolge der Nitty Gritty Dirt Band), bei dem Brodys Gesang, ähnlich einem Vince Gill, unglaublich warm und angenehm rüberkommt, und am Ende Fiddle, E-Gitarre und Dobro zu einem aufeinanderfolgenden Finish ansetzten. Das atmosphärisch, Western-style angehauchte "Cattleman’s Gun" wird mitreißend, in typischer Garth Brooks-Dramaturgie in tiefer gelegter Stimmlage dargeboten (Dobro, schönes "Orgel-Gurgeln", Windpfeifen am Ende). Die feine Ballade "Up On The Moon" (mit frischem Mandolinengezirpe, Piano- u. E-Gitarren-Fills, Steeljammern und emotional heulende Fiddle) schießt ein komplett in sich stimmiges Album prima ab, das bei Produzent und Stegall-Spezi Matt Rovey absolut in den richtigen Händen lag. Dean Brody’s Debüt bereichert die Szene der modernen Traditionalisten Marke Alan Jackson, George Strait, Garth Brooks, Dierks Bentley, Brad Paisley, Craig Morgan,Vince Gill, Jason aldean, Rodney Atkins, und wie sie alle heißen, um ein weiteres belebendes und hochwertiges Element. Der Bursche macht einen klasse Job! Die Countryfreunde werden viel Freude mit ihm haben. Die CD kommt in einem schönen in feiner, matter Optik gehaltenen Digipack mit eingeschobenem Booklet, inkl. aller Infos und Texte. Debüt perfekt gelungen! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Undone - 3:23   
2 Dirt Road Scholar - 3:07   
3 Gravity - 3:56   
4 This Ain't the Same Town (That I Painted Red) - 3:11   
5 Lazy Days - 4:07   
6 Brothers - 4:58   
7 Old Joe Riley - 3:03   
8 This Old Raft - 3:50   
9 Back in Style - 3:37   
10 Cattleman's Gua - 4:09   
11 Up on the Moon - 3:58

Art-Nr.: 6374
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Undone
Dirt roads scholar
Lazy days
Old Joe Riley
This old raft
Up on the moon

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Brooks, Kix - new to this town [2012]
Brooks & Dunn sind Geschichte, doch nach Ronnie Dunn kommt nun auch die andere Häfte des erfolgreichsten Country-Duos aller Zeiten mit einem Solo-Album! "New to this town" heisst das hervorragend gelungene Werk, mit dem Kix Brooks eindrucksvoll offenbart, was er auch ohne seinen kongenialen Partner in der Lage zu leisten ist. 12 starke Nummern, zumeist sehr kraftvoll und knackig in Szene gesetzt (der Balladen-Anteil ist klar in der Minderzahl), zwischen traditionellen Anlagen und sehr abwechslungsreichem, zuweilen durchaus rockigem New Country. Gast, Slide-Gitarrist und Duett-Partner beim Titelstück ust übrigens Joe Walsh (The Eagles). Die Musik passt durchaus zur Philosophie, die auch Brooks & Dunn verkörperten, hat aber auch ihren eigenen Pep. Die Melodien sind prima! Gratulation an Kix Brooks zu diesem großartigen Album!

Wen es interessiert: Hier im Original eine sehr ausführliche, aktuelle Biographie mit der Geschichte zum neuen Album im Original-Wortlaut:

"Wish I was new to this town
Just pullin’ in checking it out for the first time”
— “New to This Town” by Kix Brooks, Marv Green and Terry McBride

It’s been more than 30 years since Kix Brooks was new to the town that he made his home, where he married, raised two children and built an accomplished career as a songwriter, singer and half of the most successful duo in country music history, a weekly national radio show host, magazine columnist, film producer, actor, winery owner and active and influential member of the music industry and community at large.

And yet here he is, picking up where he started when he really was new to this town, when his very first solo single in 1983 lumbered up the country chart to #73 before being hijacked by gravity into oblivion.

“New to This Town” is the title cut from the album that he hopes will reintroduce him to music fans, not exactly as a brand new man—to borrow a phrase from a song he co-wrote many moons ago—but as his own man, with his own songs to sing and his own unique story to tell.
Though the song is about a romantic relationship, metaphorically it suggests another interpretation. “When you’re starting out, there’s so much fear that if you screw up or put out the wrong record, you’ve lost that chance to live your dream. At this point in my career, there’s a different kind of uncertainty and risk that the people who have seen me perform for 20 years as half of Brooks & Dunn won’t be able to see me as anything but that. So in that sense, being new to town would be good to be able to do again.”

Kix Brooks’ career as a musician began long before he came to Nashville, which is less than 100 miles from where the Louisiana native was shipped off for high school at Tennessee’s Sewanee Military Academy. “I wasn’t bad, but I wasn’t good,” he confesses with a smile. “The discipline was good for me. It gave me structure and problem-solving skills, which are really helpful for creative people.”

Brooks grew up in a musical family, had his first guitar before he hit his teens, and while in Sewanee, he began playing coffee houses with his roommate, Nashville native Jody Williams. “Jody turned me on to the Opry,” expanding the range of country music that Brooks already loved. “I was a fan of bluegrass, rock and outlaw country, people like Willie, Cash and Roger Miller. I loved the Allman Brothers, Leon Russell, the Nitty Gritty Dirt Band, Asleep at the Wheel, Guy Clark, Jerry Jeff Walker. ”
After graduation, he went to Louisiana Tech, gaining a foundational education in reading music and the theory of composition while getting hands-on experience playing clubs around town. Realizing that he wasn’t cut out to be in the marching band, school choir, or orchestra—which were required for a music degree—he switched his major to speech and got into theater, both of which would later serve him well.

A brief sabbatical from school led him to Alaska in 1976, working for his dad, a pipeline contractor. The job was great seed money, he recalls, “So when I got home, I bought a new car, a new guitar, a bottle of whiskey, and I was ready to get back at it.

“I had a band and I did some solo stuff. I could bang on a guitar and open up for just about anybody playing clubs in Shreveport. My plan was to be somebody.”
But an invitation from his sister put “Plan A” on hold. “She called me out of the blue and asked if I would come to Maine and help her with a television production company. So I was doing radio and television production, commercials, and it was a great experience. But I was also playing clubs and was still drawn to that. I enjoyed advertising, I enjoyed Maine. But in my heart of hearts, I just wanted to play music.”

So he took off again for Louisiana but stopped in Nashville to visit with his old roommate Jody Williams. “We stayed up all night talking and playing music, and Jody tried to talk me into staying. He said I could make a living writing songs. I said, ‘A, you’re nuts, and B, I’m going to New Orleans to play music.’”
But as fun as it was, the pace—and the partying—began to take a toll. “I called Jody up and said, ‘Do you really think I could make a living writing songs?’ and he said, ‘Get your ass up here!’”

True to his word, Williams gave Brooks a place to crash and found him a job with a concert production company while arranging meetings for him with music publishers around town.

“Everybody was really nice for about half a song, and then I wrote some more songs and called them back, and everyone was always out to lunch. So I started breaking songs down and figuring out what these guys were doing, which doesn’t mean you can do it, but at least I did my homework and really started working harder at trying to figure out how to do it. I realized it was one thing to make people smile in bars and another thing to make a living as a songwriter in Nashville.”
His hard work paid off, and less than two years after pulling into town, Brooks had a publishing deal and a #1 cut. Some things didn’t pan out, like his first album in 1983 on a label that went defunct before the album was released and a 1989 album on Capitol that went nowhere fast.
But he was making a living—a good living—writing songs for Tree Publishing, where exec Paul Worley took some of his demos to veteran music man Tim DuBois, head of the Arista Nashville record label. DuBois suggested that Brooks write with the winner of a talent competition, a tall, big-voiced Texan named Ronnie Dunn. When DuBois heard their song demos, the rest became Brooks & Dunn history.

In their 20-year ride, the duo recorded 10 studio albums, released 50 singles, scored 23 #1 hits, sold more than 30 million albums, sold out tours from coast to coast and became one of the most awarded acts in country music history.

But in August of 2009, they revealed what had long been a topic between the partners themselves: that after a final tour and a final compilation album, Brooks & Dunn would be no more.

“It was always an arranged marriage that happened to work out really well and produce some great kids. But after 20 amazing, dream-like years, it was time.”
As for the notion of recording a solo album, Brooks took his time—or as much time as realistic for someone who owns a thriving winery, hosts a weekly syndicated radio show, forms a film production company, takes on roles in three movies and writes all but one of the songs for the soundtrack for the western To Kill a Memory, as well as co-writing the soundtrack for a Christmas movie.

“I have a lot of interests, and I wasn’t at that point thinking of what I would do next. I was kind of looking forward to chilling for a year or so. I wanted to take my time. I started writing during the last B&D tour, and when we got done, I kept writing while we were making movies.”
When the time felt right, Brooks approached his album with customary enthusiasm, producing and recording nearly 50 songs before beginning the challenging process of narrowing the field. “There were a few like [the Brooks/Leslie Satcher co-write] ‘Moonshine Road’ that I was sort of building the album around,” he says, “so you try to take the ones that fit the other songs the best, that fit you best, or where the track is just smoking.”

The result is a record that is emphatically and uniquely Kix Brooks—rocking, smoky, swampy and bluesy, with belts of bayou and hits of Cajun zydeco. Nine of the album’s dozen tracks bear Brooks’ name as a co-writer, collaborating with such longtime friends and writing luminaries as Bob DiPiero and David Lee Murphy (on the lyrically clever “Closin’ Time at Home”), Rhett Akins and Dallas Davidson (for the mid-tempo musical celebration of “Bring It on Home”), and Marv Green and Terry McBride on “New to This Town,” the title track single that almost didn’t make the album.

“We were kind of done with everything, I had recorded the album, and Jay DeMarcus and I were doing the soundtrack for a Christmas movie over at his house. But I was thinking about that song, so he was nice enough to help me produce it and let me use the pickers while we were working there. He really liked the song, so I said, ‘Let’s do it together.’”

Later, “The engineer from my radio show said, ‘You ought to get some Joe Walsh-sounding slide on that.’ I’m like, ‘Hmm, what if I could get Joe Walsh?’ My manager is partners with Irving Azoff, who sent it to Joe, and he called me up and put the slide on there for me. So that worked out great.”
In a new-to-this-town, full-circle touch, the album also features two songs that Brooks wrote with Rafe Van Hoy. With Deborah Allen, they penned Brooks’ first #1 as a songwriter (John Conlee’s ’83 chart-topper, “I’m Only in It for the Love”), and they pair here on the backsliding fun of “Complete 360” and team with Curly Putman on the groove-and-soul-filled, after-hours portrait of “my baby’s” “Tattoo.”

Now, with his album complete, Brooks is just looking forward to getting it into the hands of fans and resuming the solo career that began long ago when his entire plan “was to be somebody.”

“That fear I had at one point in my career where you’re scared to death to make the wrong move, I don’t feel that way now. But you still really want to do something that is relevant and makes people rock, and look out at a crowd and know you have connected, you’ve hit that nerve. I don’t think you ever get over that.”

(This biography was provided by the artist or their representative.)

Das komplette Tracklisting:

1. New to this Town - 4:20
2. Moonshine Road - 4:21
3. Bring It On Home - 3:44
4. There's the Sun - 3:05
5. Complete 360 - 3:16
6. My Baby - 2:55
7. Tattoo - 3:25
8. In the Right Place - 3:47
9. Next to That Woman - 3:21
10. Let's Do This Thing - 2:57
11. Closin' Time at Home - 3:37
12. She Knew I Was a Cowboy - 3:22

Art-Nr.: 7907
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Buffett, Jimmy - live at fenway park ~ incl. bonus live dvd [2005]
2 CD-Set & Bonus Live-DVD! Festtagsstimmung bei den Buffett-Fans! Neues, großartiges Live-Package, bestehend aus 2 CDs (über 136 Minuten Spielzeit) und einer entsprechenden Live-DVD (15 Songs/55 Minuten Spielzeit)! Ort des Geschehens ist diesmal der "sagenumwobene" Fenway Park in Boston, das Heimstadion der berühmten Baseball-Mannschaft "Boston Red Sox", in dem Jimmy Buffett während seiner "License to chill"-Tour zweimal, am 10. und am 12. September 2004, auftrat! Zusammen mit seiner Coral Reefer Band und zwei hochkarätigen Gästen (Little Feat's Billy Payne an den Keyboards und Slide-Zauberer Sonny Landreth an der Slide-Gitarre) verwandelte er das Stadion während der Shows im Handumdrehen in ein, die ultimative "Karibik"-Party feierndes, Tollhaus! Es herrschte eine Stimmung, als fände das Ganze an der Küste von Key Largo statt. Die Leute waren begeistert, Jimmy und die Band in prächtiger Verfassung. Die beiden CDs enthalten 32 Songs, die ersten 3 ("Changes in latitudes, changes in attitudes", "The great filling station holdup" und "Pencil thin moustache") von Jimmy solo akustisch vorgetragen, darunter großartige Versionen solcher Hits wie "Fruitcakes", "License to chill", "Son of a son of a sailor", "Come Monday" und "Margaritaville", aber auch seltenere Stücke wie "Pascagoula run", "Gypsies in the palace", "Jolly Mon sing", "Coast of Carolina", "A pirate looks at forty" oder "Cuban crime of passion", sowie ein paar tolle Coverversionen, beispielsweise von "Respect", Crosby, Stlls & Nash's "Southern cross", Van Morrison's "Brown eyed girl" und Grateful Dead's "Scarlet begonias"! Die Aufnahmen kommen direkt vom Soundboard und man hat sie bewußt nicht mehr nachbearbeitet. Hier ist alles "echt"! Klingt prima! Highlight der ganzen Geschichte ist aber zweifellos die DVD, mittels der man auch visuell einen klasse Eindruck dieser ausgelassenen Countryrock-Calypso-Party bekommt! Wann hat man hierzulande schon mal die Gelegenheit Jimmy Buffett live zu erleben - jetzt immerhin im Wohnzimmer mit dieser klasse Live-DVD! Enthalten sind, wie gesagt, nochmal 15 ausgewählte Songs der beiden Konzerte, darunter "License to chill", "Boat drinks", "Fruitcakes", "Son of a son of a sailor", "Sweet Caroline", "Cuban crime of passion", "Southern cross" und "Defying gravity"! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Schönes, 3-fach aufklappbares Digipack!

Art-Nr.: 3809
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Buffett, Jimmy - welcome to fin city: live from las vegas 2011 ~ cd & dvd [2012]
CD & DVD-Set! Jimmy Buffett und seine fabelhafte, legendäre, 11-köpfige Coral Reefer Band spielten am 15. und 22. Oktober 2011 zwei mitreissende Konzerte in der jeweils restlos ausverkauften Open Air-Arena des MGM Grand Garden von Las Vegas. Buffett und diese aus herausragenden Musikern bestehende Band sind einfach unverwüstlich und verwandelten das Areal an diesen beiden Abenden in einen Ort ausgelassener Fröhlichkeit. Das Publikum tanzte, die Margaritas flossen, man feierte eine herrliche Karibik-Hawaiian-Country-/Pop-/Rock-/Calypso-/Coconut Party. Aus beiden Konzerten entstand nun das vorliegende, großartige Live CD-DVD-Package, das uns an diesem wunderbaren Happening teilnehmen lässt. Es ist immer wieder eine Wohltat, Jimmy Buffett und seine Coral Reefer Band hierzulande wenigstens einmal nicht nur zu hören, sondern sie auch sehen zu können - und wenn es nur auf der "Leinwand" ist. Toll! Das Material der CD und der DVD ist weitestgehend identisch. Die Songs "Pencil Thin Mustache", "It's Midnight and I'm Not Famous Yet" und "Grapefruit Juicy Fruit" sind nur auf der CD enthalten, dafür gibt's "Defying Gravity", "Knee Deep" und "Back Where I Come From" lediglich auf der DVD. Die DVD enthält zudem als Bonus das Video "Elvis Presley Blues". Starkes Package!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!


Die komplette Setlist:

Disc 1 (CD):
1. Viva Las Vegas - 2:40
2. Brown Eyed Girl - 5:18
3. License To Chill - 3:48
4. Pencil Thin Mustache - 3:35
5. Off To See the Lizard - 4:38
6. Life is Just a Tire Swing - 3:11
7. Bama Breeze - 3:19
8. Gypsies In the Palace - 6:16
9. It's Midnight and I'm Not Famous Yet - 4:07
10. Grapefruit Juicy Fruit - 3:17
11. School Boy Heart - 4:24
12. Changes In Latitudes, Changes In Attitudes - 3:30
13. One Particular Harbour - 7:11
14. Fins - 4:40

Disc 2 (DVD):
1. Viva Las Vegas
2. Brown Eyed Girl
3. License To Chill
4. Off To See the Lizard
5. Life is Just a Tire Swing
6. Bama Breeze
7. Gypsies In the Palace
8. It's Midnight and I'm Not Famous Yet
9. Knee Deep
10. Back Where I Come From
11. Changes In Latitudes, Changes In Attitudes
12. One Particular Harbour
13. Fins
14. Defying Gravity
15. Elvis Presley Blues [Bonus Video]

Art-Nr.: 7831
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bush, Kristian - southern gravity [2015]
Jennifer Nettles hat es getan. Jetzt zieht auch die andere Hälfte des mega-erfolgreichen Sugerland-Duos - Kristian Bush - mit einem Soloalbum nach und zwar einem ganz tollen. Inspiriert zu seinen Songs wurde Kristian durch Reisen um die ganze Welt, die er in den letzten Monaten getätigt hatte. Herausgekommen sei ein Fülle an Eindrücken und Ideen (in Kooperation mit vielen namhaften Songwritern wie Jeff Cohen, Rodney Clawson, Tim Owens, Scooter Carusoe, Paul Overstreet, Bob DiPiero, etc.), so der Protagonist, die zum einen, auf seinem Debüt ''Southern Gravity'' jetzt reflektiert werden, aber auch noch zu Genüge Stoff für weitere Werke bieten werden. Da darf man sich schon jetzt freuen, denn seine brandaktuelle Scheibe macht schon jetzt richtig Laune. Im Gegensatz zu Nettles, die sich unter der Regie von Rick Rubin (auch dank ihrer grandiosen Charakterstimme) eher sperrigem Singer-/Songriter-Liedgut verschrieben hatte, präsentiert Kristian (sein sehr angenehmes Vokalorgan bewegt sich in Sphären von Billy Currington, JT Hodges, Glenn Frey) auf seiner CD eher die Leichtigkeit des (New) Country-Daseins (wie man es schon an Titeln wie ''Flip Flops'', ''Feeling Fine California'', ''Sending You A Sunset'', ''Sweet Love'' oder ''House On A Beach'' deutlich vor Augen geführt bekommt), aber auch knackigen Countryrock und ein paar Americana-Anleihen. Die Mischung stimmt! Eine Scheibe voll immenser Frische, ungemein eingängig, voller positiver Energie, ja ein Werk, das für die Radiostationen geradezu prädestiniert ist und jede Cabriofahrt oder Poolparty bereichern wird. Man merkt schon nach wenigen Songs, dass man es hier mit einem absolut ausgeglichenen, zufriedenen, sehr angenehmen Menschen zu tun hat, der über seine Lieder relativ simple, aber auch durchaus mal kritische Botschaften transportiert. Zu den einzelnen Tracks gibt es im umfangreichen Faltbooklet (mit allen Texten) und jeweils kurze Statements/Zusammenfassungen von ihm. Ein gutes Beispiel ist seine erste Single '"Trailer Hitch'" (erreichte immerhin Platz 25 der Billboard Country-Charts) mit einem wunderschön relaxten Reggae-Groove, wo er fragt, warum alle Leute danach streben, reich sterben zu wollen (... I've never seen a hearse with a trailer hitch...), als ihr Dasein mit den einfachen Dingen des Lebens zu genießen. Das Tom Petty-verwandte ''Make Another Memory'' und das euphorisch-fröhliche ''Light Me Up'' hatten zuvor eröffnet. Grandios der Titelsong ''Southern Gravity'': Von ganz dezenten Untertönen des berühmten Band-Songs ''The Weight'' getragen, macht besonders die im Southern Rock verwurzelte Hintergrund E-Gitarrenarbeit, inkl. eines schönen Solos, Spaß. Hier ist vornehmlich Andrew DeRoberts (neben einigen anderen Saitenkünstlern, wie etwa Peter Stroud, Troy Lancaster) zu nennen, der auch bei anderen Titeln immer wieder klasse Fills und Soli einstreut. Das launige, Sommerstimmung verbreitende ''Flip Flops'' kommt im Kenny Chesney-Stil. Klasse hier, die auch in anderen Stücken immer wiederkehrenden Pedal Steel-Fills (gespielt von Justin Schipper, Dan Dugmore), die sich wie ein roter Faden durchs gesamte Werk ziehen. In eine ähnliche Kerbe schlagen weitere Nummern wie ''Giving It Up'' (herrlicher Banjorhythmus von Ilya Toshinsky), ''Feeling Fine California'' (mit typischer Westcoast-Note, klasse Harmoniegesänge von Megan und Rebecca Lovell, großartige E-Gitarren-Arbeit) und das Heartland-trächtige ''Sending You A Sunset'' (hier zirpt mal Kristians durch Sugarland bekannte Mandoline). Ein wenig nachdenklich stimmen Lieder wie das lässige ''Waiting On An Angel'' (wieder klasse Harmonies der Lovell-Sisters, schönes Slidehuitar-Spiel von DeRoberts) oder der abschließende Aussteiger-Song ''House On A Beach'' (tolle klare Akustikgitarre von leiernder Steel begleitet – dezentes Seventies-Flair), die am Ende aber in eine positive Stimmung münden. Kristian Bush serviert uns mit seinem Erstwerk ''Southern Gravity'' ein wundervolles New Country-Werk, das, wie gesagt, eine ungeheure Frische ausstrahlt und gerade auch musikalisch voll zu überzeugen weiß. Es wird mehr als deutlich, welch ein großartiger Songwriter Bush ist (das Album enthält nicht eine einzige schwache Nummer), und welche Bedeutung er auch für Sugarland hatte. Bei dem unzählige Hits abwerfenden Country-Duo gehörte die Lead-Stimme weitestgehend Jennifer Nettles, doch Kristian ist ebenfalls ein hervorragender Sänger, der eigentlich auch früher schon viel mehr Songs für sich hätte in Anspruch nehmen dürfen (müssen). Um die 300 Stücke hat Kristian Bush laut eigener Aussage noch im Köcher, da darf man sich schon jetzt, falls nur annähernd das Niveau gehalten werden kann, auf reichhaltigen Nachschub freuen. Wer mit Kollegen wie Kip Moore, JT Hodges, Kenny Chesney, Luke Bryan (sein "Spring Break"-Stoff) und z. T. auch einem klassischem Keith Urban gut kann, der bei auch bei Bush aufs Beste bedient . Mit seinem ''Southern Gravity'' dürfen die warmen Tage endlich eingeläutet werden. Exzellentes Solo-Debut! Bestnote! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Make Another Memory - 3.12
2. Light Me Up - 3.33
3. Trailer Hitch - 2.50
4. Southern Gravity - 4.12
5. Flip Flops - 3.42
6. Giving It Up - 3.51
7. Feeling Fine California - 4.24
8. Waiting on an Angel - 3.15
9. Walk Tall - 3.58
10. Sending You a Sunset - 3.57
11. Sweet Love - 3.44
12. House on a Beach - 3.50

Art-Nr.: 8829
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Make another memory
Trailer hitch
Southern gravity
Flip Flops
Feeling fine California
Walk tall
Sweet love

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Drive-By Truckers - a blessing and a curse [2006]
Das Potential dieser Band aus Athens/Georgia scheint keine Grenzen zu kennen! Neues Pracht-Album allerbester jammiger, herrlich ungeschliffener, dreckiger, rauer, mit 3 satten und transparenten E-Gitarren ausgestatteter Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., vollgepackt mit fantastischen Songs! Ihr exzessives Touring läßt das musikalische Verständnis zueinander immer weiter gedeihen und hat sie noch mehr zusammengeschweißt, was auf "A blessing and a curse" eindrucksvoll rüber kommt. Der "Rolling Stone" nannte sie nach ihren letzten Meisterwerken "the greatest band in the world" - ein Titel, der verpflichtet, doch die Drive-By Truckers schütteln erneut ein Album aus dem Ärmel, das wie selbstverständlich eine solche Superlative bestätigt. Zu den gewohnten, powernden und krachenden Rockern gesellen sich diesmal auch ein paar außergewöhnlich starke, durchaus entspannte Roots-Balladen, flockige Retro-Countryrocker und semi-akustische Americana-Nummern, die aber zu keiner Minute ihre sie immer auszeichnende, raubeinige, dreckige, ungeschliffene und zwanglose Spielfreude vermissen lassen - sie können ja auch gar nicht anders! Dabei sind die Songs, die in ihrer Gesamtheit diesmal nicht an ein Album-durchgängiges Konzept, wie beispielsweise noch bei "The dirty south", gebunden sind, auffallend gut strukturiert und arrangiert, und bestechen zuweilen mit bislang von der Truppe noch nicht gekannter Melodik! Patterson Hood steuert diesmal den Löwenanteil der Stücke bei, die er natürlich auch mit seiner "berüchtigten", heiseren Reibeisenstimme vorträgt, Isbell und Cooley sind je zweimal vertreten! Unter den musikalischen Gästen befinden sich u.a. Widespread Panic's Keyboarder JoJo Hermann und der Ur-Drive-By Truckers-/ex Star Room Boys-/Barbara Cue-Steeler John Neff! Los geht's standesgemäß mit dem ungeheuer dynamischen, abgehenden, voller dreckiger, southern-fueled Riffs und fetziger Parallel E-Gitarren steckenden Kracher "Feb 14", der ein gewisses Replacements-Flair nicht leugnen kann, ehe das traumhafte "Gravity's gone" auf dem Programm steht: Was für ein herrlich flockiger, lockerer, von vielschichtigen, knackigen E-Gitarren durchzogener, hinreißend melodischer, von Mike Cooley fantastisch vorgetragener Roots-Retro-Countryrocker, der den Charme einer imaginären Session der Rolling Stones, Creedence Clearwater Revival's und der New Riders Of The Purple Sage zu verbreiten scheint. Einfach wunderbar! Aporpos Rolling Stones: Denen zu Ehren komponierten sie im übrigen das tolle, von ungemein würzigen Twin-E-Gitarren dominierte "Aftermath USA"! Noch eine absolute "Killer"-Nummer ist das balladeske, rootsige, mit einem dezenten Orgel-Background und kernigen, transparenten E-Gitarren ausgestattete "Daylight", dessen einzigartige Melodie so wunderbar ins Ohr geht, daß man dem Song, und das meinen wir im ausschlißelich positiv zu interpretierenden Sinne, gar Radiotauglichkeit attestieren muß! Bravouröse Gesangsleistung von Jason Isbell! Großartig auch das kurze, laute und raue Gitarren-Intermezzo in der Mitte! Mächtig gerockt wird dann wieder bei "Wednesday", das mit kochendem Southern-Flair und einem furiosen, wüsten Gitarren-Finale aufwartet, das Titelstück "A blessing and a curse" verdeutlich mit den klasse Twin-Gitarren-Licks mal wieder ihre Liebe zu Lynyrd Skynyrd und die emotionale, herrliche, semi-akustische, entspannte Americana-Ballade "A world of hurt" begeistert mit wundervollen, glasklaren Pedal Steel-Klängen! Produziert hat das Album erneut David Barbe! Mit "A blessing and a curse" setzen die Drive-By Truckers das nächste Ausrufezeichen in ihrer noch jungen Karriere! Einmal mehr resümieren wir: Sclichtweg meisterlich! Kommt, wie gewohnt, im Comic-illustrierten Digipack, inklusive eines 24-seitigen, alle Texte enthaltenden Booklets!

Art-Nr.: 4024
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Feb 14
Gravity's gone
Aftermath USA
Daylight
A world of hurt

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Drive-By Truckers - it's great to be alive! [2015]
3 CD-Set! Ca. 3 Stunden und 20 Minuten Spielzeit! "Epic, career-spanning" 3 CD Live-Set der Drive-By Truckers, aufgenommen bei 3 mitreissenden Konzerten der Band aus dem legendären Fillmore in San Francisco am 20., 21. und 22. November 2014! Es ist hinlänglich bekannt, dass bei den "Truckers" keine Setlist aussieht wie die andere, und doch sagt Patterson Hood +ber die 35 Songs dieses Live-Albums, dass diese aus heutiger Sicht so etwas wie die "ultimative Setlist" einer gut 3-stündigen Show der Band darstellen würden. In der Tat erleben wir mit "It's great to be alive" eindrucksvoll, in welch bestechender Form sich die Band aktuell live präsentiert. Phantastisch! Der Sound ist exzellent!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Lookout Mountain - 4.50
2. Where the Devil Don't Stay - 4.52
3. Sink Hole - 5.22
4. Made Up English Oceans - 5.16
5. The Righteous Path - 5.14
6. Women Without Whiskey - 4.31
7. The Living Bubba - 6.24
8. Primer Coat - 4.18
9. Mercy Buckets - 5.25
10. Marry Me - 5.46
11. Tornadoes - 5.23
12. Sounds Better in the Song - 5.09

Disc 2:
1. Used to Be a Cop - 6.58
2. Shit Shots Count - 4.05
3. Runaway Train - 5.35
4. A Ghost to Most - 4.57
5. Goode's Field Road - 7.32
6. Uncle Frank - 5.12
7. Putting People on the Moon - 7.17
8. First Air of Autumn - 3.35
9. Box of Spiders - 7.46
10. When the Pin Hits the Shell - 3.56
11. A World of Hurt - 7.42

Disc 3:
1. Get Downtown - 3.24
2. Ronnie and Neil - 5.02
3. Gravity's Gone - 3.34
4. Pauline Hawkins - 6.26
5. Birthday Boy - 3.32
6. Girls Who Smoke - 4.30
7. Three Dimes Down - 2.53
8. Hell No, I Ain't Happy - 8.10
9. Shut Up and Get on the Plane - 5.23
10. Angels and Fuselage - 7.52
11. Zip City - 5.15
12. Grand Canyon - 13.07

Art-Nr.: 9022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Garcia, Jerry & Merle Saunders - garcia live vol. 6: july 5th 1973, lion's share [2016]
3 CD-Set! Sechster Teil der beliebten GarciaLive-Reihe. Mitgeschnitten von der berühmten Grateful Dead Archivistin und "recording engineer" Betty Cantor-Jackson gibt es diesmal eine fantastische, bislang gänzlich unveröffentlichte Performance von Jerry Garcia und Merle Saunders mit ihrer Band (mit Bassist John Kahn und Drummer Bill Vitt, plus einem "mystery guest on trumpet") aus dem kleinen, gerade mal 200 Leute fassenden Bay Area Lion’s Share Club in San Anselmo, CA vom 5. July 1973. Erneut ein absolutes Fest für die Jerry Garcia-Gemeinde und die Deadheads.

Die offizielle Produktbeschreibung:

Volume Six showcases Jerry Garcia and Merl Saunders’ July 5th, 1973 performance at the Lion’s Share in San Anselmo, CA. Recorded by Betty Cantor-Jackson just five days prior to the seminal performances celebrated on the Live at the Keystone series, GarciaLive Volume Six highlights a particularly adventurous evening at the Lion’s Share, a 200 capacity club known for its vibrant music scene which drew regulars like Janis Joplin, Phil Lesh, Van Morrison, and many others. The club’s intimacy can be felt throughout the recordings as the band, rounded out by John Kahn on bass and drummer Bill Vitt, frequently launch into extended improvisations fueled by the exchange of energy with the audience. The blistering “She’s Got Charisma” -> “That’s Alright, Mama”, which clocks in at over 31 minutes long, “starts off innocently in familiar blues territory, but very quickly deconstructs into fragmentation and exploration, defying both gravity and expectation at the same time” as writer Benjy Eisen eloquently describes in the releases’ liner note essay. The presence of an unidentified guest on trumpet during the band’s second set adds to the freedom and looseness found within the performance. The guest trumpeter is felt most during extended takes on “My Funny Valentine” and “Merl’s Tune,” both easy highlights of the entire evening.

Die komplette Setliist:

Disc: 1
1. After Midnight - 10.35
2. Someday Baby - 9.15
3. She's Got Charisma - 18.41
4. That's Alright, Mama - 13.17

Disc: 2
1. The System - 18.45
2. The Night They Drove Old Dixie Down - 5.59
3. I Second That Emotion - 13.30
4. My Funny Valentine - 19.17
5. Finders Keepers - 9.30

Disc: 3
1. Money Honey - 8.38
2. Like A Road - 9.22
3. Merl's Tune - 16.45
4. Lion's Share Jam - 9.52
5. How Sweet It Is (To Be Loved By You) - 6.05

Art-Nr.: 9200
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Green River Ordinance - fifteen [2016]
Grandioses, neues Album der aus Fort Worth stammenden Texaner! Die Bandmitglieder der Green River Ordinance befinden sich seit Teenager-Zeiten mittlerweile im 15. Jahr ihres Bestehens, was macht also besser Sinn, als ihr neues Werk voller Stolz demnach auch "Fifteen" zu benennen. Der Fünfer hat sich von CD zu CD kontinuierlich gesteigert, der neue Silberling zeigt die Band eindeutig im Zenit ihrer bisherigen Schaffensphase. Sämtliche elf Tracks wurden wie so oft im Kollektiv kreiert, dazu hat man sich wieder in eine alte Holzhütte am Caney Fork River zurückgezogen, wo man laut Frontmann Josh Jenkins fernab von Handyempfang und dem üblichen Stress, einfach mal völlig relaxt in den Fluss springen kann. An diesem für die Band, bestehend aus den weiteren Mitgliedern Denton Hunker (Drums, percussion), Geoff Ice (Bass, Harmonica, bg vocals), Jamey Ice (Lead guitar, banjo, mandolin) und Joshua Wilkerson (Electric guitar, mandolin, piano, bg vocals), heiligen Ort, kommen ihnen die wesentlichen Ideen für ihre so fein konstruierten Songs, wie der Bandleader weiter ausführt. Schon der Auftakt ist bestechend. Der überragende Opener "Keep Your Cool" stampft herrlich lässig in Country Rock-Manier mit quäkender Harmonica, hallender Orgel sowie satten Southern Rock-E-Gitarren vor sich hin, um letztendlich in ein kräftiges, an die Dirty Guv'nahs/Rolling Stones erinnerndes Finish überzugleiten. Ein wirklich cooler Song direkt zu Beginn. Das mit einem wunderbar trockenen, relaxten Banjo unterlegte, flockige, traumhaft melodische, flüssige "Red Fire Night" erscheint, dank einer dominierenden Fiddle, in einem tollen Country-/Americana-Ambiente. Irgendwie kommen einem Blue Rodeo mit einem leichten Red Dirt-Flair in den Sinn. Und so pendeln Green River Ordinance auch im weiteren Verlauf immer wieder zwischen Roots-/Folk-/Countryrock-/Country-beeinflussten, fein instrumentierten (sehr viele kleine eingeflochtene Hinhörer) Tracks wie "Simple Life", "You, Me & The Sea", "Endlessly" (fein akzuentierte Mandoline, klasse Pedal Steel-Gastauftritt von Milo Deering), dem retrobehaften"„Life In The Wind" (hier gibt eine slidende Dobro den Ton an) und eher rockig arrangierten Nummern wie "Maybe It's Time (Gravity)", "Tallahassee" (tolles Southern-/Outlaws-Flair) oder "God Only Knows" hin und her. Am Ende lässt die Band ihr Werk mit dem verletzlich gespielten, für ihre Verhältnisse recht sparsam angelegten "Keep My Heart Open" sanft-melancholisch ausklingen. Mit "Fifteen" präsentiert das Quintett ein bärenstarkes neues Album, das damit den nächsten Schritt zum ganz großen Durchbruch macht. 11 herrliche Songs voller traumhafter Melodien, irgendwo an der Schnittstelle zwischen der frühen Eli Young Band, den kanadischen Blue Rodeo (mit deren countryorientierteren Songs), der Zac Brown Band, Will Hoge, der Josh Abbott Band, Rob Baird und ähnlicher Seelenverwandter. Eine geradezu perfekte Mischung aus Country, Countryrock, dezentem Red Dirt und Americana. Einfach umwerfend! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Keep Your Cool - 4:18
2. Red Fire Night - 3:08
3. Maybe It's Time (Gravity) - 2:51
4. Simple Life - 3:57
5. Tallahassee - 4:31
6. You, Me & The Sea - 3:44
7. Always Love Her - 3:24
8. Endlessly - 3:57
9. Only God Knows - 3:36
10. Life In The Wind - 2:55
11. Keep My Heart Open - 4:59

Art-Nr.: 9100
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep your cool
Red fire night
Maybe it's time (Gravity)
Simple life
Tallahassee
Endlessly
Only God knows
Keep my heart open

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Harris, Emmylou - quarter moon in a ten cent town ~ remastered & expanded edt. [2004]
Großartige Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Emmylou Harris-Alben aus den siebziger Jahren. Sämtliche Alben sind remastered und damit im Sound deutlich aufgepeppt, haben ein umfangreiches Booklet, vollgepackt mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes zum jeweiligen Album und der Geschichte zu den darin enthaltenen Sings, sowie einer Vielzahl von seltenen, bislang unveröffentlichten Fotos. Das Beste aber: alle Alben sind um je 2, bislang unveröffentlichte, Bonustracks erweitert worden.. Und noch besser: diese Bonustracks haben es allesamt in sich. Es sind ausgesprochen starke Songs, absolut keine Füller, die jeweils prächtig in das Gesamtbild des Albums hinein passen. Unglaublich, daß diese wunderbaren Songs bislang nicht veröffentlicht wurden. Offenbar schlummern in den Archiven noch jede Menge hochkarätiger Songperlen aus den früheren "echten" Countrytagen von Emmylou, die nur darauf warten das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Nimmt man alle 5 jetzt wierderveröffentlichten Alben zusammen, so ergibt dies mit insgesamt 10 bislang unbekannten Stücken quasi die Anzahl eines komplett neues Albums von Emmylou voller herausragender Raritäten aus der damaligen Zeit. "Quarter moon in a ten cent town" stammt aus dem Jahre 1978 und steckt nicht nur wieder voller jeder Menge Traumnummern, sondern hatte auch ein paar große kommerzielle Erfolge aufzuweisen. So schaffte es Emmylou mit ihrer Version des Dolly Parton-Songs "To Daddy" bis auf Platz 3 in den Country Singles-Charts und der großartige Uptempo Honky Tonk Countryrocker "Two more bottles of wine", geschrieben von Delbert McClinton, schoß gar auf die Nr.1! Doch das war längst nicht alles. Man denke nur an das traumhafte Eröffnungsstück, diese wunderschöne, von Susanna Clark (Guy Clark's Ehefrau) mitkomponierte Country-Ballade "Easy from now on", die beiden großartigen Jesse Winchester-Nummern "My songbird" und "Defying gravity", sowie den Rodney Crowell-Countryrocker "Ain't living long like this", der zum absoluten Klassiker avancierte. Unter den Musikern: James Burton, Albert Lee, Brian Ahern, John Ware, Emory Gordy, Hank DeVito, Rodney Crowell, usw.! Die beiden Bonustracks sind diesmal zwei Live-Stücke, die anderweitig nicht veröffentlicht wurden - auch nicht als Studioversionen: 1.) der fetzige, von Guy Clark geschriebene Countryrocker "New cut road" und 2.) die herrliche Louisiana Cajun-Countryrock-Nummer LaCassine Special" mit ihrer klasse Melodie. Ein unverzichtbares Stück Country-/Countryrock-Geschichte der unvergleichlichen Emmylou Harris, die damit ein ganzes musikalisches Genre maßgeblich mitkreierte und -beeinflußte.

Art-Nr.: 2301
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Krauss, Alison & Union Station - lonely runs both ways [2004]
Sie bleibt auch mit ihrem neuen Album das Maß aller Dinge in Sachen Traditional Acoustic Country/Bluegrass! Alison Krauss, mit ihrer unverwechselbaren wie hinreißenmden, klaren, fragilen Stimme und ihre überragende Band "Union Station" begeistern einmal mehr mit 15 neuen, wunderbar reinen, sauberen, von ausnahmslos herrlichen Melodien durchzogenen, weitgehend sehr entspannten Liedern, deren Kompatibilität zwischen puren Country-Traditionen, einer gewissen Singer/Songwriter-Mentalität und zeitgemäßen Acoustic-Klängen einzigartig ist. Wohltuend, geschmeidig und voller Wärme bahnen sich die Songs ihren Weg in die Gehörgänge der faszinierten Zuhörer. Charisma und außergewöhnliches Können zeichnen alle Beteiligten aus. So haben Jerry Douglas (Dobro), Dan Tyminski (Gitarre) und Ron Block (Banjo) bei Solo-Ausflügen wieder ausreichend Gelegenheit ihre musikalischen Künste in Szene zu setzen, nicht zu vergessen die prächtige Arbeit von Barry Bales am Bass. Bei den meisten Stücken verstärkt ihr alter Bekannter Larry Atamanuik die Band mit seinem dezenten, wunderbaren Schlagzeug- und Percussion-Spiel, was dem Gesamtsound einen zusätzlichen, höchst angenehmen "Pep" verleiht! Herrliche, klare Acoustic-Gitarren, ein relaxtes, ganz lockeres Drumming, eine wohlige, von Alison gespielte Viola, Jerry Douglas' vorzügliches Dobrospiel, und eine traumhafte Melodie vereinen sich gleich zu Beginn der Scheibe bei dem Eröffnungsstück "Gravity" zu einem absoluten Hörgenuß! Etwas flotter, aber immer noch total locker und auf höchstem Niveau spielt man sich bei der folgenden, wunderbar frischen, von tollen Dobro- und Mandolinen-Rhythmen geprägten, reinen Countrynummer "Restless" endgültig in Hochform! So wunderbar kann akustische Countrymusic klingen! Und das geht bis zum Ende so weiter! Eine Traumnummer folgt der nächsten! Zum Beispiel das von einem sehr breiten, transparenten Acoustic Gitarren-/Dobro-Sound bestimmte und mit tollem Percussionspiel angereicherte, fantastische "Goodbye is all we have", das floclige, wie ein klares Bächlein dahin plätschernde "Wouldn't be so bad" (im übrihgen eine Gillian Welch/David Rawlings-Nummer), der herrliche Cox Family-Titel "Borderline", das herausragende, rhythmische, aber niemals hektische, sehr melodische, folkige Bluegrass-Stück "My poor old heart" mit seinem feinen Banjo-Drive, oder das überragende, sehr frische, von einer umwerfend schönen Melodie und hinreißenden, voller Charme, Wärme und Fragilität, gleichzeitig aber auch voller kraftvoller Energie steckenden Gesangsleistungen geprägte "Doesn't have to be this way" mit seinen schönen Gitarren, dem Dobro und der großartigen Fiddle! Zwischendurch läßt Alison auch, wie man das von den vergangenen Alben kennt, immer mal wieder Dan Tyminski die Lead Vocal-Parts übernehmen, wie etwa bei dem von ihr selbst geschriebenen, flotten Bluegrass-Heuler "This sad song", dem großartigen Del McCoury-Song "Rain please go away", oder der bewegenden Interpretation von Woody Guthrie's "Pastures of plenty", bei dem er gesanglich ein wenig an Buddy Miller erinnert. Alison Krauss & Union Station haben wieder ein Album abgeliefert, das untermauert, welch eine Ausnahmestellung diese Musiker in der Szene einnehmen. Acoustic Country und relaxter Bluegrass in Perfektion! Unvergleichlich schön! Faszinierend!

Art-Nr.: 2866
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravity
Restless
Rain please go away
Wouldn't be so bad
Doesn't have to be this way

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