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Mead, Chuck - journeyman's wager [2009]
Ex BR5-49 Frontmann Chuck Mead mit seinem ersten Solo-Album! Mead, ein fantastischer Musiker und großartiger Sänger, wahrt auf der einen Seite die traditionelle Hillbilly-/Honky Tonk-Note seiner ehemaligen Band und entfernst sich damit gar nicht mal so weit von deren Philosophie, andererseits lässt er in seine Musik aber auch deutlich rootsigere Americana-Strömungen und ein ordentliches Alternate Countryrock-Flair einfliessen. Das passt prächtig zusammen. Das Songmaterial bewegt sich durchweg auf einem erstklassigen Level. Begleitet wird er von einer Crew großartiger Musiker aus dem Roots-/Americana-Sektor, wie zum Beispiel Mike Henderson (Mandoline, Baritone Gitarre), Kenny Vaughan (Gitarre), Mark Miller (Bass), Mark Horn (Drums), Pat Sivers (Steel) und bei zwei Stücken auch von Audley Freed (ex The Black Crowes) an der Lead Gitarre. Produziert in einem schön rootsigen Ambiente hat Ray Kennedy (u.a. Steve Earle, Lucinda Williams)! Zu den Highlights des Albums zählen solche Nummern wie der mit einem klasse Rockabilly-Flair verzierte, rootsige Countryrocker "Out on the Natchez trail" (starke Orgel-Fills und E-Gitarren), die staubtrockene Americana-Ballade "Gun metal gray" mit ihrer bluesigen Harp- und dreckigen Electric Baritone Gitarren-Begleitung (beides Mike Henderson), das traumhaft melodische, sich in einem herrlichen Western-Gewand präsentierende, traditionell verwurzelte "Albuquerque" (tolle Mandolinen-, Steel-, E-Gitarren-Begleitung), die ein gewisses Joe Ely Texas-Feeling versprühende, staubige, aber erneut durchaus traditionell fundamentierte Country-Ballade "Up on edge hill" (wieder starkes Baritone-Spiel von Henderson), das dreckig rockende, von würziger, rauer Lead-Gitarre duchzogene "I wish it was Friday", der knackige, herrlich lebendige, melodische New Country-Knaller "A long time ago" (die im übrigen von Mark Collie co-komponierte Nummer kommt in einer klasse Gitarren-/Steel-Begleitung), der pure, total traditionelle, Steel- und Piano-getränkte Honky Tonker "In a song", oder auch das großartige Beatles-Cover "Old brown shoe" (es ist die einzige Coverversion), aus dem Mead einen abgefahrenen, dynamischen Hillbilly-/Rockabilly-Feger macht, der auch The Derailers gut zu Gesicht stünde. Alles in allem ein prächtig gelungenes Solo-Debut von Chuck Mead. Die von den Fans so geliebten BR5-49 liegen auf Eis und eine Reunion erscheint mehr als zweifelhaft, doch so lange deren ehemaliger Sänger und Gitarrist solche Alben präsentiert, vermisst man sie auch nicht. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1 Out on the Natchez Trail - 3:21   
2 Gun Metal Gray - 4:45   
3 She Got the Ring (I Got the Finger) - 3:23   
4 Albuquerque - 4:02   
5 Up on Edge Hill - 4:45   
6 I Wish It Was Friday - 3:19   
7 A Long Time Ago - 4:17   
8 After the Last Witness Is Gone - 2:53   
9 In a Song - 3:57   
10 Old Brown Shoe - 3:18   
11 No Requests - 3:49

Art-Nr.: 6399
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out on the Natchez trail
Albuquerque
Up on edge hill
I wish it was Friday
A long time ago
In a song

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Neel, Johnny - gun metal blue [2004]
Als Tastenvirtuose Johnny Neel, geboren und aufgewachsen in Wilmington/Delaware Mitte der achtziger Jahre nach Nashville/Tennessee übersiedelte und dort mit verschiedenen Bands in den lokalen Clubs tourte, erlangte er eines Tages die Aufmerksamkeit eines gewissen Dickey Betts, der seinerzeit ebenfalls in Nashville residierte. Es dauerte nicht lange, bis ihn Betts in seine Tourband holte und für die Aufnahmen seines "Pattern disruptive"-Albums engagierte. Dies wiederum veranlaßte Gregg Allman, von Neel's Leistung als Keyboarder und Harp-Spieler sichtlich angetan, ihn zunächst ebenfalls in seine Tourband zu holen und schließlich als festes Mitglied der neu formierten Allman Brothers Band zu präsentieren. Einer der Höhepunkte der gemeinsamen Zeit mit den Allmans war sicher das von Neel, Betts und Allman geschriebene "Good clean fun" von "Seven turns"-Album, das damals zu einem richtigen "Hit" für die Band wurde. Johnny Neel war in Southern Rock-Kreisen nun endgültig etabliert - auch als Songwriter! Mittlerweile sowohl als Sessionmusiker, als auch als Komponist gut im Geschäft (unter anderem haben Travis Tritt, Mintgomery Gentry und Delbert McClinton Songs von ihm eingespielt), legt Johnny Neel mit "Gun metal blue" nun sein brandneues Soloalbum vor! "It's funky, it's smooth, it's a different shade of blue, it's my turn to groove", sagt Johnny selbst darüber. Ja, es ist ein klasse, schön abwechlungsreiches, sehr inspiriertes, voller Roots-, Funk- und Soul-Einflüsse steckendes, groovendes Bluesrock-/Southernrock-Album geworden, bei dem auch mal ein paar poppige Momente, wie auch typisch Nashville-orientierte Splitter zu hören sind. Doch was eindeutig dominiert, ist das Bluesige und seine Liebe zum Southern-Sound! Viele der Songs, die in den letzten 1 1/2 Jahren aufgenommen wurden, resultieren aus den Ideen von Johnny und einigen seiner engsten Freunde während eines zurückgezogenen Treffens in der wunderschönen Idylle von Glassy Mountain/South Carolina. Speziell der Song "Carolina", eine satte, kraftvolle, wie aus einer gemeinsamen Session der Allman Brothers, Charlie Daniels Band und der Marshall Tucker Band stammende Southernrock-Ballade, ist eine Hommage an diesen Ort. Diese starke Nummer vereint ein gewisses Jam-Feeling mit einer feinen Melodie und einem transparenten Sound aus vollen Orgelklängen, groovenden Drums und frischen E-Gitarren. Los geht der Reigen allerdings mit dem flotten, schwungvollen, sowohl dezent Nashville Countryrock-beeinflußten, als auch von einem gewissen Memphis-Soul-Feeling geprägten, lockeren, knackigen, gut gelaunten "Cross my mind", gefolgt von der etwas poppigen, R & B-angehauchten Ballade "Sure as the day is long". Sehr gelungen auch der rhythmische, schön groovende, bluesig- southern-soulige Funk-Rocker "Not this time" mit seinem klasse E-Piano und den würzigen E-Gitarren, der von einer dreckigen Bluesharp angetriebene, raue, rockin' Shuffle Blues "I found it", der knackige, mit starkem Piano und rollender B 3 getränkte, Riff-geprägte Southern-Funk-Blues "You wouldn't know it now" mit seiner klasse Melodie, dem groovenden Rhythmus und dem lässigen E-Gitarrensolo, und vor allen Dingen das baumstarke Titelstück "Gun metal blue", ein blühender wie glühender, von swampiger, herzhafter Slidegitarre durchzogener, lupenreiner, klassischer, authentischer Southernrocker, irgendwo angesiedelt zwichen Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers. Tolles Lead-Slide-Solo! Unter den Musikern: Dennis Gulley (Bass), Chris Anderson, J.T. Corenflos, George Marinelli (jeweils Gitarre), Mike Caputy, Don "Smitty" Smith, Vince Santoro (jeweils Drums), und viele mehr. Auf seinem eigenen "Breakin' Records"-Label veröffentlicht, ist das Album leider nur mit einem spartanischen 1-Blatt-"Booklet" ausgestattet, doch die Musik macht das allemal wett, denn die stimmt! Klasse, groovender Roots-Soul-Funk-Southern-Blues-Rock des ex-Allman Brothers-Keyboarders!

Art-Nr.: 2752
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cross my mind
Not this time
You wouldn't know it now
Carolina
Gun metal blue

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Powell and The Messengers, Leroy - the snowblind moonshine deathride [2011]
3 verwegene Gestalten brausen auf ihren tief und "böse" knatternden Höllenmaschinen einen endlosen, "deadend" Highway hinunter: Das ist der "Snowblind Moonshine Deathride". Southernrock-Outlaw Leroy Powell und seine Messengers transportieren dieses in einem großartigen Comicstil gezeichnete, auf dem Frontcover ihres neuen Albums sichtbare Bild nahezu perfekt in die gleichnamige Eröffnungsnummer. "The Snowblind Moonshine Deathride" ist packender, bärenstarker, rauer, ungeschliffener, ordentlich Staub aufwirbelnder, dreckiger Outlaw-Southernrock, voller Dampf und Authentizität. Ein toller Auftakt eines tollen Albums. Rund 18 Monate nach "Atlantis" liefert die großartige Truppe um den saustarken Gitarristen, Songwriter und Sänger Leroy Powell, seines Zeichens ehemaliger Lead-Gitarrist von Shooter Jennings' Band, den "357's", ihren nächsten, ganz großen Wurf ab. "Firey Southern Rock Metal Country" ist einer der Begriffe, die man im Zusammenhang mit der Musik der Messengers hört. Ist gar nicht so verkehrt, wibei wir das unserer Ansicht nach nicht passende Wort "Metal" lieber durch "Hard" ersetzt wissen möchten. Am ehesten passt für dieses packende Gebräu vielleicht die Bezeichnung "Hard and Rough Southern Rock with a shot of Blues, Roots, Country and Psychedelic", vollgepackt mit "down and dirty guitars". Ja, Leroy Powell ist ein weitgereister, bärenstarker Gitarrist mit jeder Menge hochkarätiger, musikalischer Referenzen. Das renommierte "Guitar Player Magazine" analysierte einmal: "Half his riffs smell like beer and honky-tonks, while the other half sound like redneck cousins of Led Zeppelin". Das passt perfekt! Vermischt mit Powell's Outlaw-Mentalität entsteht dabei eine wunderbare, erdig raue, überaus vielseitige, einzigartige, explosive Southern Rock-Mixtur. Geboren in Kalifornien, lebte Leroy Powell viele Jahre in Nashville/Tennesse, ehe er 1998 wieder nach Los Angeles ging. Dort spielte er in diversen Funk-, R & B-, Blues- und Rockbands, stellte sein Talent solch unterschiedlichen Combos wie Spearhead, Fishbone, Ike Turner, Gene Loves Jezebel und Blink 182 zur Verfügung, ehe er im Jahre 2004 festes Mitglied von Shooter Jenning's "357's" wurde, mit denen er 4 Alben einspielte. Einige der Main-Tracks dieser Weke, wie beispielsweise "Lonesome Blues", "Busted in Baylor County", oder "Hair of the dog" stammten dabei aus seiner Feder. Darüber hinaus hat Powell, entweder im Studio oder auf der Bühne, mit solchen Größen wie Hank Williams jr., David Allan Coe, Dickey Betts, Tony Joe White, Billy Joe Shaver, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und Stanley Clarke zusammengearbeitet. Im Früjahr 2009 zog es ihn wieder nach Nashville, wo er schließlich die Messengers ins Leben rief, die fortan mit ihrer furiosen Southern-"Mugge" am Start sind. "The Snowblind Moonshine Deathride" schließt sich qualitativ nahtlos an den famosen Vorgänger "Atlantis" an, wobei die Band auf dem neuen Werk vielleicht mit noch mehr Dampf und noch etwas härter agiert. Es brodelt an allen Ecken und Enden und das raue Outlaw-Flair ist allgegenwärtig. Nehmen wir beispielsweise mal das bravouröse "Lovin' machine": Fette, erdige Riffs und ein toller Southern-Groove bestimmen in der Basis diesen herrlich dreckigen Rootsrocker, der jedoch nach etwa einem Drittel seiner Spielzeit kurzzeitig zu einem gefälligen, lockeren, Countryrock-orientierten Part mit hintergründiger Pedal Steel wechselt. Doch dann legt die Band eine erneute Kehrtwende hin, kommt in Puncto Dampf wieder ordentlich auf Touren und brilliert mit einer baumstarken, feurigen Wah Wah-/Twin Lead-Passage. Einfach "geil"! Dann mit "High on the hog" die nächste, abwechslungsreiche, aufregende "Killer"-Nummer: Erneut hören wir raue, knochenharte, schnörkellose Southern-Riffs, entfernt vielleicht mit den allerbesten Blackfoot kompatibel, oder mit ganz straighten The Black Crowes, ehe die Band zu einem fulminanten Tempowechsel ansetzt. Der Song nimmt gewaltig Fahrt auf, wird dabei aber wesentlich lockerer und das Ganze mündet in einem mitreissend inszenierten Gitarrensolo voller herrlicher, flockiger, aber absolut tighter, The Allman Brothers Band-mässiger Twin Lead-Linien. Ganz groß! Kurioserweise enthält das neue Album auch das vermeintliche Titelstück des Vorgängers: Mächtige Heavy-Riffs bestimmen zu Anfang das prächtige "Atlantis", das gar daher kommt wie eine wuchtige Southern Rock-Ausgabe von Black Sabbath, während man im Refrain dagegen zu ungemein harmonischen, geradezu "lieblichen", progresiv angehauchten, von schönen, akustischen Gitarren und Keyboards unterlegten Gesangspassagen wechselt, um anschließend zu den gewaltigen Heavy-Klängen des Starts zurückzukehren. Großartigen Southern-fried Blues-/Rootsrock mit einem Rhytmus irgendwo zwischen Bo Diddley und Led Zeppelin hören wir mit dem tollen "Big black dog", dessen Mittelteil von einem fantastischen, leicht halligen, psychedelisch angehauchten Gitarrensolo bestimmt wird und nach etlichen weiteren, saustarken Tracks endet das Album schließlich mit dem etwas zurückhaltenderen, wunderbar melodischen, gleichzeitig angerauten Southern Rocker "Resurrection". Einfach toll! Die Band spielt durchweg auf einem beängstigend hohen Niveau. Schwachstellen sucht man vergebens. Ein wenig schade ist leider die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das muss man bei dieser grandiosen Musik einfach vernachlässigen und in den Hintergrund stellen. Leroy Powell and The Messengers entfachen erneut ein zündendes, packendes Feuerwerk rauen, ungeschliffenen Retro-Blues-/Roots-/Outlaw-/Southern Rocks. Das Album ist schlichtweg ein "Mörder"-Teil! Schnallt Euch an, Leute, die Motoren röhren schon. Auf Euch wartet ein furioser "Snowblind Moonshine Deathride"...

Das komplette Tracklisting:

1. The Snowblind Moonshine Deathride 4:17
2. Lovin' Machine 3:16
3. High On The Hog 4:16
4. Turn It Up 4:19
5. Blood In The Sky 7:17
6. One More Time Over The Line 2:12
7. Let Me Love You 4:36
8. Big Black Dog 3:09
9. Judgement Day 4:15
10. You Got Jacked 2:47
11. Atlantis 6:20
12. Resurrection 6:13

Art-Nr.: 7665
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The snowblind moonshine deathride
Lovin' machine
High on the hog
Blood in the sky
Big black dog
Atlantis
Resurrection

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StoneRider - three legs of trouble [2008]
Der dreckige, bluesige Seventies Retro Gitarren-Riff-Rock'n Roll lebt! Und mit welch einer Vehemenz und Vitalität! Neustes, überaus beeindruckendes Beispiel dafür ist das junge, großartige Quartett StoneRider aus Atlanta /Georgia! Zwei hervorragende Gitarristen, einer davon zudem ein exzellenter Sänger mit herrlich rotziger, "shoutender" Röhre, Bass, Drums - das ist das schlichte Equipment, das StoneRider benötigen um los zu rocken wie die Hölle! Voller Inbrunst verarbeiten sie ihre Herkunft aus dem Süden der USA und Ihre Vergangenheit in der Hardcore Metal-Band "Fight Paris" zu einem vor Power, Spielfreude, Druck und Kompetenz nur so strotzenden, esplosiven "straight-forward, bluesy, rootsy, Southern-fried, retro-fitted" Hard Rock-Gebräu, dessen massive Twin Gitarren-Front, bebende Riffs und tosende Soli einem nur so um die Ohren fliegen, dass es die wahre Freude ist. Die Spuren ihre scheinbaren Einflüsse sind umfangreich. Das geht von Lynyrd Skynyrd zu Blackfoot, von Jimmy Hendrix zu Led Zeppelin, von AC/DC zu ZZ Top, von Foghat zu Cry Of Love, von den Four Horsemen zu The Black Crowes, von Free zu Aerosmith... - und damit befinden sie sich in bester Gesellschaft solcher jungen "Retro-Wilden" wie Black Stone Cherry, Silvertide, American Minor, The Answer, Rose Hill Drive, Dirty Sweet und Co. - wobei StoneRider zu den "heftigeren" Vertretern dieser Bewegung gehören. Peitschende Gitarren überall, pulsierende, antreibende Riff-und Rhythmusarbeit, immer wieder glühende, wirbelnde, geradezu unter Strom stehende, fette Soli von Lead Gitarrist und Sänger Matt Tanner, klasse Songmaterial und überaus kompetente Musiker lassen mächtig Dampf ab. Erholsame Balladen gibt's keine - die Devise heißt: "Plug it in and Rock it out loud"! Einzelne Stücke hervorzuheben macht wenig Sinn, da die Truppe ihre Linie wie "am Strich" durchzieht und dabei keine Kompromisse eingeht. Ob beispielsweise der von einem zwirbelnden und wirbelnden Gitarrensturm dominierte, Energie-geladene Opener "Rush hour, Baby", das dreckig rockende, massive "Back from the dead", der von gewaltigen Wah Wah-Läufen durchzogene, straighte, bluesy Heavy Riff-Rock-Kracher "Ramble down" (prima Southern-Flair), das zündende, AC/DC-like "Wild child", das durch Monster-Riffs nach vorn gepeitschte und von tierischen, kochenden Gitarrensoli bestimmte "Lynyrd Skynyrd meets AC/DC meets ZZ Top"-like "Bad lovin' (never felt so good)", oder der fulminant durchstartende, Southern-fueled "Killer"-Boogie "Shut my mouth" - es kocht, dampft und rockt an allen Ecken und Enden. Enthält zudem ein klasse Coverversion von Nazareth's "Hair of the dog"! Diese Band und diese Mucke haben richtig Feuer! Sehr starke Scheibe, die tierisch Laune macht!

Art-Nr.: 5509
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rush hour, Baby
Ramble down
Wild child
Bad lovin' (never felt so good)
Shut my mouth

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Various Artists - i've always been crazy ~ a tribute to waylon jennings [2003]
Zweites, in diesem Jahr erschienenes Tribute für den am 13. Februar 2002 verstorbenen, unvergessenen "Countrymusic-Outlaw" Waylon Jennings. Unzählige Musiker von Rock bis Country hat er nachhaltig beeinflußt. So hat sich einmal mehr eine illustre Schar hochkarätiger Künstler aus Country, New Country und Rock aufgemacht, durch dieses Tribute, ihrem Idol Dank zu sagen, für das, was er und seine Musik für sie bedeutet haben und noch bedeuten. Nun ist das ja mit Tributes manchmal so eine Sache. Zuweilen wirken sie etwas uninspiriert oder gar langweilig, orientieren sich zu sehr an der Vorgaben der Originale, doch bei "I've always been crazy" ist das ganz anders! Alle Interpreten präsentieren sich in prächtiger Form. Man merkt Ihnen regelrecht an, daß sie ausgesprochene Waylon-Fans sind. In beeindruckender Art und Weise gelingt es ihnen mit viel Hingabe und musikalischer Frische den Waylon-Songs ihre ganz persönliche Note zu verpassen. Waylon Jennings-Musik im typischen Stil der Künstler, die sie interpretieren. Das macht dieses Tribute äußerst abwechslungsreich. Die Spannung läßt nie nach, und trotz dieser Abwechslung verliert das Gesamtwerk nie seine Linie, wirkt in sich wunderbar geschlossen. Überwiegend geht es recht knackig zur Sache! Alle Versionen sind außerordentlich gelungen und zeigen die beteiligten Musiker jeweils von ihrer allerbesten Seite. Ein kurzer Abriß: Los geht's mit John Mellencamp! Wow, und wie! Er bestätigt einmal mehr, in welch großartiger Verfassung er zur Zeit ist. "Are you sure Hank done it this way" covert er. Wie oft wurde das schon gecovert, doch selten hat man eine solch hinreißende Version gehört. Fantastischer, schwül drückender, rhythmischer, leicht dreckiger Roots-Heartland-Rock mit toller Slide-Gitarre. Mellencamp und seine Truppe hauchen diesem Stück regelrecht neues Leben ein. Danach folgt eine brennende Version von "Lonesome, on'ry and mean", vorgetragen von Travis Tritt. Herrlich flotter, flüssiger Outlaw-New Country im vielschichtigen Gitarresound mit großartigen Steelguitar-Passagen. Oder Dwight Yoakam - was der und seine Band aus "Stop the world (and let me off)" machen, ist einfach klasse! Typischer Yoakam'scher, wie Öl runtergehender, honky tonkin', rocking Uptempo-Country, äußerst knackig in Szene gesetzt, mit toller Baritone E-Gitarre von Pete Anderson. Sehr stark auch Hank Williams jr. mit "Only Daddy that'll walk the line" in einem herzhaften, bluesy, Outlaw southern-fried, Countryrock-Gewand mit satter Slidegitarre, fetten Drums und schönem Southern-Piano. Deana Carter und Sara Evans tragen gemeinsam, in wunderbarer Manier und schön knackig, das großartige "Mama don't let your babies grow up to be cowboys" vor, Alison Krauss & Union Station spielen eine Traum-Version von "You asked me to" in ihrem typischen, glasklaren, reinen, unwiderstehlichen Acoustic-Stil (mit Larry Atamanuik am Schlagzeug) und Ben Harper kommt mit einer rootsigen Version von "Waymore's Blues". Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Waylon's Sohn Waylon Albright "Shooter" Jennings mit seiner Hardrock-Band Stargunn, die eine großartige, rotzige, southern-rockende Version von "I've always been crazy" zum Besten geben. Ein satter, rootsiger Gitarrenrock-Kracher, der ordentlich raucht. Ebenso dampfend: die mit fulminantem Gitarrensound aufwartende, metallisch country-rockende, harte Version von "Don't you think this outlaw bit's done got out of hand", interpretiert durch Metallica's James Hatfield. Des weiteren hören wir starke Versionen von: Kenny Chesnes & Kid Rock ("Luckenbach, Texas"), Jessi Colter ("Storms never last"), Pinmonkey ("Are you ready for the country"), Andy Griggs ("This time"), Brooks & Dunn ("Ain't living long like this") und schließlich zum Finale Waylon Jennings selbst, mit dem letzten Stück, das er noch vor seinem Tode aufgenommen hat, der ruhigen, schönen Piano-Ballade "The dream"! Fast 59 Minuten lang Song-Highlights aus dem Repertoire des legendären Waylon Jennings in den hervorragenden Versionen von 14 seiner größten Fans. Ein tolles Tribute!

Art-Nr.: 2062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Various Artists - lonesome, on'ry and mean ~ a tribute to waylon jennings [2003]
Welche Bedeutung und vor allen Dingen auch welchen Einfluß der große "Rambling man" Waylon Jennings auf die Countrymusic-Szene, speziell den Texas Outlaw Country hatte und immer noch hat, ist unbestritten. Wieder unter der Regie von Chuck Mead und Dave Roe (von BR5-49), die auch schon das Johnny Cash-Tribute "Dressed in black" organisierten, fanden sich eine Menge "verwandter Seelen" ein, um Waylon ihre musikalische Ehre zu erweisen. Herausgekommen ist ein klasse Tribute, bei dem die verschiedenen Künstler sowohl von Jennings geschriebene Stücke, als auch wichtige, von ihm zu Hits gemachte Songs anderer, interpretieren. Dabei drücken sie den Songs durchaus ihren eigenen Stempel auf, ohne daß man die eindeutige Waylon-Herkunft leugnen kann. Das gelingt sehr grut! Mit dabei sind überwiegend Künstler aus der Roots-/Americana-/Texas-Szene, aus dem Country- und Alternate Country-Bereich, aber auch ein paar wenige aus dem Pop-/Rock-Sektor, wie zum Beispiel die momentan so angesagte Norah Jones mit einer wunderschönen, leicht jazzig, bluesig angehauchten, zurückhaltenden Version von "Wurlitzer price (I don't want to get over you)" voller Atmosphäre, intrumentiert lediglich mit Stand-up Bass, akustischer Gitarre und Norah's Piano, durchzogen von ihrem tollen Gesang, und der lauten, krachenden Version des Titelstücks "Lonesome, on'ry and mean", durch keinen Geringeren als Metal-/Rock-/Krawallo Henry Rollins, dem es hier allerdings in ausgezeichneter Weise gelingt, Countryelemente und lauten, punkigen, treibenden und "bösen" Metal-Rhythmen zu kombinieren. Das Album startet aber eher bedächtig im texanischen Singer/Songwriter-Stil mit einer knochentrockenen Full Band Acoustic-Version von "Good hearted woman", vorgetragen von der Texas-Legende Guy Clark. Da hören wir prächtige Acoustic Gitarren, kombiniert mit tollen Dobro-Einlagen! Ganz hervorragend gelungen sind auch Dave Alvin's herrlich rootsige, staubige Americana-Version von "Amanda" mit wunderbarer Steel- und Akkordeon-Begleitung, Robert Earl Keen's rootsrockige Version von "Are you sure Hank done it this way" mit klasse E-Gitarren oder auch die seelige, so gefühlvolle Fassung von "Storms never last" der fantastischen Allison Moorer. Was ist das für eine tolle Sängerin. Begleitet wird sie von einer unaufdringlich agierenden Band mit dezenten Drums und E-Gitarre, dazu eine überaus angenehme Steel. Dann hören wir auch nach ewigen Zeiten mal wieder etwas Neues von Carlene Carter! Sie bringt eine gelungene Version von "I've always been crazy" in ihrer typischen, abgehenden Uptempo-/"Straight forward"-/"countryrocking"-Art! Mit u.a. Will Kimbrough an der Gitarre! Ein absoluter Höhepunkt ist auch die traumhafte Interpretation von "Luckenbach, Texas" durch den großartigen Radney Foster, der zusammen mit Texas-Kollege Roger Creager diesem Stück nochmal neues Leben einhaucht. Toller Gesang, tolle Instrumentierung mit melodischen Slideguitar-Einlagen und viel Countryfeeling! Ein Hit! Weiterhin gibt's noch Tracks von Nanci Griffith, Cowboy Jack Clement mit Pam Tillis, von John Doe, Kris Kristofferson, Alejandro Escovedo und den Crickets! Auf über 50 Minuten mit 15 Songs eine klasse Huldigung an den guten alten Waylon Jennings!

Art-Nr.: 1880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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