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Baxley, Kirk - the pain we bring [2017]
Bärenstarkes CD-Debüt von Kirk Baxley. Die Zeiten, wo im Red Dirt-Genre die neuen Scheiben und Bands wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, gehören leider mittlerweile der Vergangenheit an, auch wenn natürlich die Aushängeschilder des Genres durchaus weiter präsent sind. Man freut sich aber um so mehr, wenn dann plötzlich unverhofft, richtig starke neue, recht unbekannte Interpreten auftauchen, wie es jetzt mit Kirk Baxley und seinem ersten Longplayer "The Pain We Bring" der Fall ist. Der Musiker aus Belton, Texas, mittlerweile zwischen dem Lonestar State und Nashville viel hin und her pendelnd, hat nach zwei Kurz-EPs, unter Regie der Novel Music Group und dem bekannten Smith Entertainment Vertrieb zum ersten großen Wurf ausgeholt. Ein ganz starkes Werk. Der Independant-Produzent Chad Mauldin hat ganze Arbeit geleistet und ein wunderbar transparent klingendes Werk, bestehend aus zwölf fein instrumentierten und sehr melodisch inszenierten Tracks geschaffen. Nicht zu vergessen der Protagonist Kirk Baxley, der mit einer sehr angenehmen und variablen Stimme gesegnet ist (Richtung Mike Eli, Wade Bowen, Don Henley), und ein Händchen für gutes Songwriting besitzt (alle Stücke selbst komponiert, nur 2x mit Cameron Nelson als Co-Schreiber). Der von einer flockigen E-Gitarre angetriebene, rhythmische Opener "Small Town" erinnert unmittelbar an Sachen von Bands wie der Eli Young Band oder No Justice, und macht sofort Lust auf mehr. Herrlich dann das atmosphärische countryeske Titelstück, das mit seiner wimmernden Steelgitarre (fast in allen Stücken präsent, Milo Deering ist in den Credits aufgeführt) und den dezenten Mandolinentupfern zu gefallen weiß. Das wieder mit kratzig rockiger E-Gitarre (dazu tolles heulendes Slide-Solo) und leiernder Steel ausgestattete "Bringing Her Back" erinnert an Großtaten eines Wade Bowen. Als Single wurde aber zunächst die Nashville-taugliche New Country-Nummer "Moving On" (typischer Powerrefrain, klasse E-Kurz-Solo) auserkoren. Mit "If Only" (mit herrlicher Mandoline), "Leaving" (knarzende Dobro und Fiddle), "A Better Man" (Fiddle, Steel, herrlicher Countryschwofer) oder dem melancholischen Finale mit "This Love Will Last" (schöne southern-mäßige E-Gitarren-Zwischenpassage) beweist Baxley auch sein Gespür für kitschfreie, aber durchaus berührende Balladen. Weitere Highlights sind Lieder wie das grassige "Do You Think Of Me (Constantly)" oder das wunderbar, texas-typische Duett mit der grandios singenden Kylie Frey bei "Cold As A Stone", wie man es von Kacey Musgraves und Josh Abbott im Gedächtnis hat. Auch das radio-taugliche "Afraid Of Her Tears" (Richtung Eli Young Band, No Justice), hat Ohrwurmqualitäten. So verwundert es nicht, dass Kollegen wie Aaron Watson ("Kirk paints his own picture by pouring nothing but heart and soul into his songs") und Bri Bagwell ("I was blown away by the range of tunes and the depth of songwriting on this record, I can't wait to witness the success of the release") Kirk Baxley mit Lob nahezu überschütten. Der Schmerz, den Kirk Baxley mit seinem Debüt "The Pain We Bring" verbreitet, beschränkt sich wohl eher auf textliche Elemente in seinen z. T. Gänsehaut verbreitenden, als auch herzzerreißenden Balladen auf diesem Werk, ansonsten dominiert hier die große Freude, mit ihm einen saustarken, frisch klingenden und höchst kreativen Interpreten in der Red Dirt-Szene begrüßen zu dürfen. Eine exzellente Leistung, die schon jetzt Lust auf Mehr macht! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Small Town - 3:47
2. The Pain We Bring - 3:43
3. Bringing Her Back - 3:26
4. If Only - 3:39
5. Moving On - 3:03
6. Do You Think Of Me (Constantly) - 3:35
7. Cold As A Stone - 4:45
8. Leaving - 3:29
9. Afraid Of Her Tears - 3:33
10. A Better Man - 5:25
11. Don't Stop Loving Me - 3:50
12. This Love Will Last - 3:30

Art-Nr.: 9503
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The pain we bring
Bringing her back
If only
Do you think of me (constantly)
Afraid of her tears
Don't stop loving me
This love will last

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Bentley, Dierks - long trip alone [2006]
Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...!

Art-Nr.: 4526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bentley, Dierks - long trip alone ~ limited edition mit bonus dvd [2006]
Limitierte Deluxe-Ausgabe im Digipack mit zusätzlicher DVD! Vor 3 Jahren, anläßlich seines klasse Debuts, prophezeiten wir bereits große Taten und Erfolge dieses exzellenten, in Phoenix/Arizona aufgewachsenen, mittlerweile in Nashville residierenden, jungen New Country Singer-Songwriters! Heute, zwei Platin-Alben später, jede Menge Hits in der Tasche und inzwischen ehrenvolles Mitglied der "Grand Ole Opry", beglückt uns ein sich noch immer stetig steigernder und weiter entwickelnder Dierks Bentley mit einem geradezu meisterhaften dritten Werk, "Long trip alone", das man mit Fug und Recht als absolutes Musterbeispiel dafür bezeichnen darf, wie moderne und zeitgemäße Country-/New Country-Musik heute klingen sollte: In der Basis voller klassischer Traditionen, variabel, abwechslungsreich, spritzig, erfrischend, mit viel Seele, dabei durchzogen von einer leicht rootsigen Würze, in einem satt produzierten, vorwiegend Gitarren orientiertem, exakt auf den Punkt gebrachten, knackigen Sound (erneut Brett Beavers), und, sowohl textlich als auch musikalisch, authentisch bis ins Mark! Ehrlich, handgemacht, frei von übermäßigen, aufgesetzte Clichés, gleichzeitig mit allen Zutaten versehen, die der Begriff "Countrymusic" als Identifikationsmerkmale benötigt! Überaus beeindruckend! Insgesamt ist die neue CD vielleicht ein klein wenig erdiger und rauer als die beiden Vorgänger, doch das wirkt mit dieser exzellenten Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und professioneller Musikalität sehr sehr angnehm: Schön rockig, wenn es erforderlich erscheint, aber auch durchsetzt mit allerdings sehr knackigen Balladen; vor einer kräftigen Rhythmussektion instrumentiert mit jeder Menge satter E-Gitarren, genauso wie mit erfrischender Steelguitar, Fiddle, Mandoline und Banjo; klug und ausgewogen balancierend zwischen klassicher Honky Tonk-Tradition, toughem Outlaw-Flair, lässigen Countryrock-Strömungen und auch einem dezenten, würzigen Texas "Red Dirt"-Feeling. Nicht von ungefaähr zählt Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) nicht nur zu Dierks' besten, persönlichen Freunden, sondern outete sich auch als einer seiner größten Bewunder, als er ihn kürzlich in einem Interview als so etwas wie einen Referenzkünstler der neuen, jungen Country-Generation in Nashville bezeichnete. In der Tat, und das beweist das Album eindeutig, gilt Bentley als so etwas wie der Wegbereiter der jungen Wilden wie beispielsweise Jason Aldean, Eric Church oder auch den gerade in Nashville richtig Fuß zu fassen beginnenden Jack Ingram! Immer durch und durch Country, glaubt man in jedem Song den Hauch des amerikanischen Westens/Südwestens zu spüren. Los geht's mit der ersten Single (ist bereits schnurstracks auf dem Weg Richtung Nr.1 der Billboard Country-Singles-Charts), "Every mile a memory", einer geradezu traumhaften, ungemein kraftvoll und satt in Szene gesetzten, mit saftigen E-Gitarren gewürzten und von herrlichen, klaren Steelguitar-Linien durchzogenen, leicht "angerockten" Country-Ballade, die gleich zu Beginn für einen absoluten Höhepunkt sorgt. Welch eine großartige Melodie, welch ein authentishcen Country-Flair! Ein prächtiger Start eines herrlichen Country-/New Country-Trips durch 10 weitere, brillante Nummern, denn es gibt partout keinen Ausfall. Ob der riffige, dynamische, voller "Red Dirt"- und Outlaw-Flair steckende, mit einem feinen Banjo-Drive untermalte und mit tollen Gitarren-/Fiddle-Passagen gespickte Countryrocker "Can't live it down", die wundervoll melodische, von schöner Steelguitar und Fiddle bestimmte, erfrischende Countryballade "Long trip alone" (gewinnt im Verlauf ordentlich an Power mittels toller E-Gitarren-Riffs), das trockene, honky-tonkige, ein starkes Outlaw-Feeling verbreitende "That don't make it easy loving me", die knackige, wie ein toller Roadtrip durch den staubigen Westen anmutende, mit würzigen E-Gitarren instrumentierte Ballade "Soon as you can", der straighte Texas-Countryrocker "Trying to stop your leaving" (wäre auch einem Jack Ingram wie auf den Leib geschrieben), die mit toller Mandoline und Steelguitar ausgestattete Midtempo-Nummer "Hope for me yet", der schwungvolle, staubige, von klasse Banjo- und E-Gitarren-Dynamik herrlich nach vorn getriebenen, aber dennoch lockeren "Red Dirt"-Countryrocker "Free and easy (down the road I go)", der in einer kurzen Textpassage gar eine kleine Widmung an seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed enthält ("Ragweed's rockin' on the radio, free and easy down the road I go"..., singt er dort), bis hin zu dem großartigen, bluegrassigen Finalstück "Prodigal son's prayer", das er zusammen mit den Grascals vorträgt! Sämtliche Songs, auch das ist bemerkenswert, haben Dierks Bentley und sein Produzent Brett Beavers gemeinsam komponiert, unterstützt von weitereren, namhaften Songwritern wie beispielsweise Steve Bogard oder Tony Martin! Ein meisterhaftes Album, das ein beachtenswertes Ausrufezeichen in der heutigen Countrylandschaft Nashville's hinterläßt! Authentische, aber wunderbar würzige, ehrliche, erfrischende, moderne Country-/New Country-Mucke durch und durch! Tut das gut! Freuen wir uns jetzt schon auf die für nächstes Jahr angekündigte Live -DVD...! Die hier angebotene limitierte "Deluxe Edition" kommt in einem edlen Digipack mit einer zusätzlichen DVD als Inhalt! Darauf sind zu finden: Die beiden offiziellen Video-Clips zu dem brandneuen Hit "Every mile a memory" und der Nummer 1, "Settle for a slowdown", aus seinem vorigen Album "Modern day drifter", ein kurzes Filmchen über seine "Introduction into the Grand Ole Opry" (mit Marty Stuart) und einen zusätzlichen, nicht auf der "normalen" CD befindlichen Audio-Bonustrack, "I don't believe you've met my baby", ein starkes Bluegrass-Duett mit Harvey Allen! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4527
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Bishop, Elvin - can't even do wrong right [2014]
Blueslegende Elvin Bishop, Gründungsmitglied er Original Paul Butterfield Blues Band, ,ot einem neuen, großartigen Album über das das berühmte "Guitar World"-Magazin schreibt: "Rousing, down-home, feel-good music with spunky rhythms and razor-sharp slide. Bishop's a superb guitarist of great strength and skill - a rockin' good time". Viele Experten bezeichnen "Can't even do wrong right" gar als eines der besten Alben seiner Karriere.

Hier die Original-Produktbeschreibung:

Legendary blues guitarist/songwriter/vocalist Elvin Bishop returns to Alligator Records with CAN'T EVEN DO WRONG RIGHT. With his ''so-loose-they're-tight'' road band behind him, along with friends Charlie Musselwhite and Mickey Thomas, Bishop has created one of the best albums of his career. CAN'T EVEN DO WRONG RIGHT finds Bishop playing, writing and singing some of the most spirited and distinctive blues and roots music today. The CD proves that Bishop is as vital and creative an artist now as he was when he first hit the national scene in 1965 with The Paul Butterfield Blues Band. He is as slyly good-humored and instantly crowd-pleasing as he was when he was scoring Southern rock-styled hits during the 1970s. For five decades, he has never stopped touring or releasing instantly recognizable music featuring his groundbreaking playing, easygoing vocals, witty lyrics and good-time humor.
CAN'T EVEN DO WRONG RIGHT, with hilariously spot-on cover art by musician/artist Paul Thorn, finds Bishop firing on all cylinders and having fun while doing it. With this album, Bishop has created another highlight in a career that covers fifty years and over 20 albums. Five of the songs are Bishop originals, including ''Let Your Woman Have Her Way,'' on which Bishop's friend Mickey Thomas sings lead (this is the first time Thomas, the ex-Jefferson Starship singer, has recorded with Bishop since he provided vocals on Bishop's classic hit ''Fooled Around And Fell In Love''). An outstanding instrumental version of Jimmy Reed's ''Honest I Do'' harkens back to Elvin's childhood: this was the very first blues song he heard coming from Nashville's WLAC, the late night 50,000 watt powerhouse R&B radio station, beaming all the way to his Oklahoma home. In the 1950s in Oklahoma, everything was racially separated except the radio (''They couldn't segregate the airwaves,'' Bishop recalls). With the addition of his Grammy Award-winning pal Charlie Musselwhite on harmonica on ''Old School'' and ''No More Doggin ,'' CAN'T EVEN DO WRONG RIGHT hits its target at every turn.
As Bishop continues to tour and release new music, his stature continues to grow. Through the years his music has appeared in film and television, including the 1997 use of She Puts Me In The Mood (from his Alligator album Big Fun) in Quentin Tarantino's Jackie Brown. In 2005 he performed on the internationally televised Grammy Awards broadcast alongside Keith Urban, Tim McGraw, Gretchen Wilson, Lynyrd Skynyrd and Allman Brothers' guitarist Dickey Betts. He recently appeared in the documentary Born In Chicago. In 2012 and 2013 he was nominated for inclusion into the Rock And Roll Hall Of Fame as a member of The Paul Butterfield Blues Band.
Now, with CAN'T EVEN DO WRONG RIGHT, Bishop again is ready to share his happy-go-lucky vibe with his fans around the world. His triple-threat guitar/vocal/songwriting talent, along with his ability to deliver a rollicking good time wherever he goes, assures his not-to-be-missed live performances are consistently packed to the gills with cheering fans. The Chicago Tribune says Bishop plays ''good-time music guaranteed to put a smile on your face...serious playing, potent slide guitar and razor-sharp licks.''

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Even Do Wrong Right - 3:46
2. Blues With A Feeling - 4:15
3. Old School - 3:59
4. Let Your Woman Have Her Way - 4:56
5. No More Doggin' - 4:20
6. Everybody's In The Same Boat 4:11
7. Dancin' - 3:11
8. Honest I Do - 3:46
9. Bo Weevil - 3:41
10. Hey-Ba-Ba-Re-Bop - 3:35

Art-Nr.: 8647
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blues Traveler - bastardos [2005]
Achtes Studioalbum von Blues Traveler! Sie sagen über "iBastardos!", daß es genau die Musik ist, die sie machen möchten und es genau das widerspiegelt, was die Band musikalisch voll und ganz befriedigt. Mit wohl kaum einem Album zuvor hat sich die Band nach eigener Aussage so identifiziert, wie mit diesem. "This is just us being completely ourselves, and not thinking about what we should doing", sagt Gitarrist Chad Kinchla dazu. Diesbezüglich sind sie wohl kaum enttäuscht darüber, daß sie ihren Major-Deal los sind, denn das neue Label läßt ihnen alle Freiheiten. Sie scheren sich nicht im geringsten um irgend einen kommerziellen Erfolg, sondern leben ihre Kreativität voll aus. Und kreativ ist "iBastardos!", das prinzipiell dort weiter macht, wo "Tell the truth" vor zwei Jahren aufhörte, wenngleich, trotz aller Songorientierung, die Jam-Elemente wieder deutlich zugenommen haben. Sie nähern sich wieder mehr ihren Anfangszeiten, bevor sie die großen Verkaufszahlen mit Alben wie "Four" und Singles wie "Run-around" erreichten. Funky, groovig, retro, rootsig, experimentierfreudig, dennoch kompakt, auch mal leicht "schräg", jazzig, rockig, jammig und sehr spielfreudig präsentiert sich das 1983 in Princeton/New Jersey gegründete Quintett in ausgezeichneter Verfassung! Man erlebt gewaltige Rhythmuswechsel, jede Menge verschiedenster Strukturwechsel innerhalb eines Songs, sogar psychedelische Passagen, aber auch durchaus eingängig aufgebaute Songs, wie beispielsweise das lockere, starke "Amber awaits", ohne das jedoch auch dabei das gewisse "progressive" Jam-Flair verloren ginge. Auffällig ist, daß
Keyboarder Ben Wilson einen größeren Anteil am Gesamtsound hat, als je zuvor. John Popper's Mundharmonika-Ausflüge sind zwar immer noch da, doch sie sind längst nicht mehr so dominant wie einst. Es ist keine John Popper-"One Man-Show" mehr, sondern die Band ist der "Star"! Weitere Highlights sind das zwischen psychedelisch angehauchten Phasen, Zeppelin-mäßigen Riffs und klasse Gitarrenausflügen hin und her schwankende "You can't stop thinking about me", das sowohl von vielseitigen Keyboards (Wurlitzer Piano, Orgel, Synthesizer), als auch von einem gut groovenden Rhythmus geprägte, in der Mitte mit einem kurzen, "wilden" Mundharmonika-Solo von Popper gewürzte "After what", das wieder recht psychedelisch beginnende, dann aber immer bluesiger, lauter und grooviger werdende "Money back guarantee", das funkige und soulige, von dezenten Bläsern unterstützte "Can't win true love", das balladeske "Leaning in", das durchaus melodische, engagierte, groovige "Rubberneck", das Fusion-mäßige, abgefahrene "What could possibly go wrong", wie auch die 6 1/2-minütige, pathetische, kraftvolle, jammige Hymne "The children of the night", ausgestattet mit fetten Gitarren, genauso fetten Keyboards, und noch fetterem, wüstem Mundharmonika-Georgel von John Popper! Aufgenommen hat man das Album im übrigen in Austin/Texas, wo es von ex-Wilco Multi-Instrumentalist Jay Bennett mit einem leichten Retro-Anstrich produziert wurde. "It's an album where we're not worrying about what everybody else is thinking about us, where we're just trying to be true to ourselves", betont Kinchla noch einmal die Selbstverwirklichung der Band! Doch keine Sorge Chad, wir denken nur Gutes über euch! "iBastardos!" kommt prima rüber, und das ihr tolle Musiker seid, wissen wir ja!

Art-Nr.: 3502
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't stop thinking about me
Amber awaits
Can't win true love
Rubberneck
The children of the night

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BoDeans - i can't stop [2015]
Die BoDeans laufen wieder einmal zu ganz großer Form auf. Welch ein brillantes, neues Album der Truppe aus Milwaukee - um Längen stärker als ihre letzten Arbeiten. Frontmann Kurt Neumann und seine Freunde (Co-Founder Sam Llamas ist seit einigen Jahren nicht mehr mit an Bord) spielen auf "I can't stop" ungemein "tight", voller gewaltiger Energie, rootsiger, rockiger und rauer als je zuvor, sowie mit einer Songkraft und Musikalität, die abwechslungsreicher und stäker nie war. Ohne jeden Zweifel haben sie hier noch einmal ein ganz neues kreatives Hoch erreicht. Es dominiert kernig knackiger Roots-/Heartland-Rock, teils, das kannte man von den BoDeans bislang kaum, mit einer gehörigen Portion Southern-Esprit, viel Americana-, Alternate Country- und auch Blues-, Soul-, und, bei ein/zwei Tracks, Gospel-Eiflüssen. Die Mischung ist unwiderstehlich, wobei es der Band gelingt, dies alles mit ihren gewohnten, herrlich ins Ohr gehenden Melodien zu verbinden. Kurt Neumann's Songmaterial ist exzellent. Nicht ein schwaches Stück ist auf dem Album zu finden. Großen Anteil an alledem haben natürlich auch die übrigen Musiker, die allesamt groß aufspielen. So gehört zur aktuellen Besetzung wieder der begnadete Drummer Kenny Aronoff (u.a. John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge - zuletzt auch in vielen Allstar-Bands, wie der Formation zu dem tollen Gregg Allman-Tribute "All my friends: Celebrating the songs & voice of Gregg Allman" in Erscheinung getreten), der mit seinem wuchtigen und virtuosen Schlagzeugspiel ein powerndes Fundament vorgibt. Dazu macht der zweite Gitarrist Sam Hawksley einen exzellenten Job. Er ergänzt sich mit Neumann kongenial. Die beiden fabrizieren einen wundervollen, erdigen, vielschichtigen Dual-Gitarrensound - das ist die wahre Wonne. Vervollständigt wird alles durch die großartigen Keyboard-Ergänzungen von Stefano Intelisano. Die Jungs spielen wie aus einem Guss, mit spürbarer Spielfreude und einer solchen Inspiration, dass man kaum glauben kann, das Neumann und die BoDeans bereits seit annähernd 30 Jahren im Geschäft sind. Kommen wir dazu, einige Songs genauer zu betrachten. Den Anfang macht das überragende "Slave", ein kochender, mächtig brodelnder, stampfender, ungemein dreckiger und rauer, von glühender, markanter Slideguitar durchzogener, voller Power steckender Southern-/Blues-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp Rock-Appeal. Irre starkes Arrangement mit großartigem, bluesigen Slide-Parallelspiel zu Neumann's vorzüglichem Gesang, wobei Kenny Aronoff fantastisch trommelt und damit die raue, mächtige, die Erde geradezu verbrennende Gitarrenarbeit geradezu perfekt unterlegt. Das Gitarren-Solo in der Mitte ist nur "geil". Hammer-Nummer! Da kommen einem schon fast Gov't Mule in den Sinn. Nicht minder kraftvoll kommt das anschließende "Love somebody", erneut vollgepackt mit jeder Menge Southern-Feeling und einem wundervollen Soul-/Gospel-Flair. Erinnert an beste Muscle Shoals-Zeitlen. Wieder hören wir fette E-Gitarren. Der Refrain wird mit kochenden Memphis-Horns zusätzlich aufgeheizt. Klasse! Mit dem wunderschönen "Oh Mama" folgt ein absoluter Ohrwurm, der deutlich an vergangene BoDeans-Großtaten erinnert. Doch trotz der hinreissenden Melodie und der flüssigen, ungemein eingängigen Struktur kommt auch dieser prächtige Rootsrocker einfach knackiger, kraftvoller und erdiger als früher - und das steht der Band einfach gut. Super die zündende Lead Gitarre, die sich genussvoll durch den Song zieht. Das Titelstück "I can't stop" hingegen ist ein feiner Slow-Blues(rocker), natürlich infiltriert von einem schönen Roots-Feeling. Starker, kräftiger Groove, klasse E-Gitarren-Solo. Das anschliessende "Roll with the punches" ist ein herrlicher, flotter Rootsrocker, der voller erstklassigem The Allman Brothers Band-mässigem Southern-/Countryrock-Flair daher kommt, vor allem durch den Flow der großartigen Twin-Leads. Dazu gibt's klasse Slide-Fills und eine wundervolle Melodie. So geht das Song für Song auf höchstem Niveau weiter (zum Beispiel mit dem knackigen, hoch melodischen, Gitarren-Rootsrocker "Yesterday", dem "sonnigen", herrlich groovenden, jammigen, von einem feinen Reggae-Touch begleiteten "What I believe in", oder dem mit schönen Mandolinen-Fills versehenen, traumhaft melodischen Americana-/Countryrocker "Stuck until October"), bis das Album noch einmal mit einer absoluten Killer-Nummer ausklingt. "Beg or borrow" groovt prächtig, kommt mit jeder Menge Southern Soul, schöner Percussion, klasse Gitarren, Piano, feinen Bläser-Fills im Refrain und einer wieder einmal tollen Melodie. Die BoDeans auf einem neuen musikalischen Höhenflug. Das ist Gitarren Heartland-/Americana-/Rootsrock voller Southern-Esprit vom Allerfeinsten. Das bester Album der Band der letzten Jahre, ja wohl eines der besten der gesamten Bandhistorie. Großartig! Die BoDeans sind "nicht zu stoppen"...

Das komplette Tracklisting

1. Slave - 3.52
2. Love Somebody - 4.05
3. Oh Mama - 3.31
4. I Can't Stop - 5.33
5. Roll With The Punches - 3.34
6. Yesterday - 3.31
7. What I Believe In - 4.39
8. Stuck Until October - 3.31
9. We Let The Good Times Roll - 3.28
10. Something We Found - 3.43
11. Your Secret's Safe - 3.59
12. Beg Or Borrow - 4.21

Art-Nr.: 8844
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slave
Love somebody
Oh Mama
Roll with the punches
Yesterday
What I believe in
Stuck until October
Beg or borrow

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Bryan, Luke - kill the lights [2015]
Luke Bryan setzt dem Jahr 2015 seinen Stempel auf. Nachdem der erfolgreiche Künstler (und er ist ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Musikinterperten der USA, weit über das Countrygenre hinaus) vor kurzem mit einer weiteren saustarken Scheibe aus seiner Springbreak-Kollektion ("Spring Break.. Checkin' Out") aufgewartet hatte, legt er auf Capitol Records nun mit "Kill The Lights", seinem 5. 'offiziellen' Studioalbum, noch einmal nach. Mann, hat der Sonnyboy eine kreative Energie! Labelintern hat er einer Größe wie Keith Urban mittlerweile fast schon den Rang abgelaufen. Auch auf "Kill The Lights" hat Luke wieder einen erheblichen Teil der Tracks mitkomponiert, an seiner Seite natürlich mit das Beste, was Nashvilles Songwritergarde zu bieten hat: Dallas Davidson, Ashley Gorley, Chris DeStefano,, Jon Nile, Russ Copperman, Jay Clementi, Rodney Clawson, Luke Laird, Rhett Akins, Ben Hayslip, nur um einige zu nennen. Selbstredend wurde für ihn auch instrumentell das große Besteck aufgefahren. Sämtliche Positionen zum Teil mehrfach besetzt. Auch hier nur Top-Leute der Szene wie Greg Morrow, Shannon Forrest, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Mark Hill, Adam Shoenveld, Kenny Greenberg, JT Corenflos, Michael Rojas, Perry Coleman, Hillary Lindsey und, und, und. Äußerst knackig produziert haben Jeff und Jody Stevens, die sich musikalisch und kompositorisch ebenfalls eingebracht haben und auch diesmal den Spagat geschafft haben, Bryan wieder für die allgemeinen Billboard Charts 'salonfähig' zu halten, ohne dabei komplett die New Country-Klientel aus dem Auge zu verlieren. Ein modernes Werk, das vor Kraft und Energie strotzt, aber auch immer wieder tolle Momente des Einkehrens bietet. Die Debütsingle "Kick Up The Dust", ein Banjo-getriebener lässiger Bro-Countrystampfer hat sämtlichen Staub der Saloontheken weggefegt und sich sofort auf Platz 1 der Charts festgesetzt. Coole Nummer! Das Titelstück wird mit seinem energiegeladenen Refrain vermutlich so manches Leuchtmittel zum Verglühen bringen. Bryan und seine Co-Writer Jody und Jeff Stevens überraschen hier, man glaubt kaum, das so was möglich ist, mit einem "Billy Jean"-verdächtigen Grund-Rhythmus. Auch ein potentieller Hit. Bryan hat seine ganz starken Momente auf diesem Werk, wenn er zwischendurch immer mal wieder einen Gang zurückdreht. Klasse das Piano-getränkte, relaxt dahin groovende "Strip It Down", ein herrliches Stück zum Zurücklehnen und Entspannen. Grandios hier die messerscharfen E-Gitarrenslides, der auch insgesamt mit vielen brillanten, auf den Punkt gebrachten Kurzsolis agierenden Klasseleute Greenberg, Shoenveld und Corenflos. Immer wieder ein Genuss, diesen großartigen Instrumentalisten zuzuhören! Auch das gar nicht schnelle "Fast" (schöne Powerballade), das atmosphärische "Just Over" und das abschließende, melancholische "Scarescrows" bieten wunderbar ruhige Unterhaltung. Hochzeitswillige müssen ihren Wunschsong unter Umständen neu überdenken. Das sehr emotionale, dezent folkige "To The Moon And Back" könnte mal eine etwas weniger kitschigere und nicht so bekannte Alternative zu den gewöhnlichen Verdächtigen dieser Art darstellen. Klasse hier die countrytypischen Harmoniegesänge von Hillary Lindsey, die den Song auch mitkreiert hat. Ansonsten beherrschen natürlich kraftvolle Tracks die Szene. Tolles Zusammenwirken von Luke mit Little Big Town-Member Karen Fairchild, die sich auf "Home Alone Tonight" als tolle Duettpartnerin erweist. "Move" ist das rockigste Stück des Albums und wird nicht nur die Hüften der vielen heißen Mädels bei seinen Stadionkonzerten in Wallung bringen. Ein herrlich treibender Groove mit starker E-Gitarrenbegleitung inkl. fetzigem Solo. Das Gute-Lune verbreitende "Love It Gone" würde auch schön ins Repertoire eines Kenny Chesney passen. Gegen Ende beweist Bryan dann auch, dass er gesangstechnisch durchaus im Southern Rock bestehen kann. "Hurtin', Fishin' And Lovin' Every Day" entpuppt sich als klassische Nummer, die ein wenig "Can't You See"- und "Long-Haired Country Boy"-Flair in eine neue Kreation mitlaufen lässt. Grandios hier das knöcherne Banjospiel von Ilya Toshinsky in Kombination mit dem gernretypischen E-Gitarrenspiel der erwähnten Saitenkönner (am Ende kurze Twineinlage). Fazit: Der New Country-"Hans Dampf in allen Gassen", Luke Bryan, ist auch 2015 nicht zu stoppen. Zwei Alben der Extraklasse kurz hintereinander sind der Beweis, dass Bryan ganz nah am Zenit seiner Karriere angekommen ist. Auch sein "Kill The Lights" ist wieder ein wahrer "Killer" und ganz sicher sein nächstes Nr. 1-Album! Dadurch könnte Luke es glatt schaffen, drei Alben gleichzeitig unter den aktuellen Top-20 der Billboard-Country-Charts zu platzieren. Respekt, Mr. Bryan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kick The Dust Up - 3.10
2. Kill The Lights - 2.59
3. Strip It Down - 4.01
4. Home Alone Tonight (feat. Karen Fairchild) - 3.10
5. Razor Blade - 3.41
6. Fast - 3.26
7. Move - 3.47
8. Just Over - 3.13
9. Love It Gone - 3.37
10. Way Way Back - 3.19
11. To The Moon And Back -3.58
12. Huntin', Fishin' And Lovin' Every Day - 4.38
13. Scarecrows - 3.36

Art-Nr.: 8935
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bullens, Cindy - howling trains and barking dogs [2010]
5 Jahre hat lang sich die großartige, aus West Newbury im U.S.-Bundesstaat Maine stammende Singer/Singwriterin Zeit gelassen, um mal wieder mit einem neuen Album auf sich aufmerksam zu machen. Lange schon zählt die auch hierzulande überaus beliebte und geschätzte Künstlerin zu den etabliertesten Größen des Rootsrock-/Americana-Genres, die mit ihren wunderbaren Songs Publikum, Kritiker und Fans gleichermassen begeistert. Ihr Standing in der Szene ist immens. So haben sich die 5 Jahre Wartezeit auch wirklich gelohnt, denn Cindy Bullens legt mal wieder ein prächtiges Album vor. Ein Album, das eine persönliche Herzensangelegenheit für sie ist und das eine vollkommen zwanglose und ursprüngliche, natürliche, von allen musikalischen Zwängen befreite Künstlerin präsentiert, die ihre Songs so spielt und interpretiert, wie sie sein müssen - erdig, rau, unpoliert, rein! Es sind keine neu komponierten Songs, dennoch Stücke die sie einerseits noch nie selbst eingespielt hat, die aber andererseits eine große Bedeutung für sie haben und ihre hohe Wertschätzung bei den Kolleginnen und Kollegen der Szene offenbaren. Im Jahre 1990, Bullens war im Grunde genommen eine pure Rock'n Roll Singer/Songwriterin, unternahm die damals 35-jährige auf Anraten von einigen Freunden, die meinten, ihr Songwriting-Stil sei dort sicher sehr willkommen, einen mutigen, "toughen" Trip nach Nashville - eine der besten Entscheidungen ihres Leben, wie sie heute resümiert. Für rund eine Woche liess sie ihre Kinder und ihre Familie zu Hause zurück und machte sich mit ihrem Jeep auf, um Kontakte in Music City zu knüpfen. Es war die Zeit als Leute wie Garth Brooks, Mary Chapin Carpenter, Foster and Lloyd, Trisha Yearwood und Konsorten dabei waren, traditionellen Countryklängen ein vollkommen neues Image zu verpassen. Und tatsächlich wurde sie in Nashville mit offenen Armen empfangen, lernte jede Menge neue Freunde kennen und begann im Laufe der nächsten Jahre, vor allem zwischen 1990 und 1995 jede Menge Songs mit Songwritern wie Mataca Berg, Radney Foster, Bill Lloyd, Mary Ann Kennedy, Jimmy Tittle, Kim Richey, und Wendy Waldman, um nur einige zu nennen, zu schreiben, die teilweise sogar zu großen Hits wurden. Ein Beispiel dafür ist das großartige "Labor of love", das sie zusammen mit Radney Foster komponierte, und das dieser seinerzeit zum Titelsong für sein zweites Solo-Album auswählte. Einige dieser Songs hat Cindy Bullens für "Howling trains and barking dogs" jetzt endlich mit ihrer eigenen Band aufgenommen, so natürlich auch das erwähnte "Labor of love". Bei dieser sehr rootsigen, trockenen, von wunderbaren Slide-Linien (Gitarrist Stephen B. Jones) durchzogenen Neueinspielung liess es sich im übrigen besagter Radney Foster nicht nehmen, als Duett-Partner zu fungieren. Klasse! Überhaupt sind all diese Songs in einem überaus erdigen, rauen, staubigen, sehr naturbelassenen, "roughen" Ambiente aufgenommen worden, das ein wunderbar ursprüngliches Roots-Feeling suggeriert. Das ist erdige Roots-/Americana-/Alternate Country-Musik in unverfälschter Reinkultur, fernab jeder Nashville-Politur. Weitere Highlights sind beisspielsweise der staubtrockene, wunderbar groovende, mit einer ungemein dreckigen Bluesharp versehene (ebenfalls von Cindy Bullens gespielt) Roots-Blues "Can't stop this train (Co-Autorin Matraca Berg), der sehr an die Arbeiten von Mary Chapin Carpenter erinnernde, viel Roots- und Americana-Feeling verbreitende, sehr melodische Countryrocker "In a perfect world" (klasse Orgel-/E-Gitarren-Instrumentierung), der raue, abgehende, von großartigem Klavier-Geklimper und dreckigen E-Gitarren-Riffs begleitete Roadhouse Country-Boogie "I don't know", der lockere, von einem schönen Mandolinen-/Gitarren-Gewand umgebene, lässige, aber durchaus knackige Midtempo-Roots-/Countryrocker "Everywhere and nowhere", das grassige, mit feiner Fiddle-/Mandolinen-/und Dobro-Begleitung inszenierte "The misty hills of Tennessee", oder auch der raue, bluesige, mit würziger Lead Gitarre versehene, erstklassige Roots-/Swamp-Rocker "Let Jesus do the talking". Ein großartiges Roots-/Americana-Album mit Songs aus einer Zeit, die Cindy Bullens' musikalisches Leben nachhaltig beeinflusste. Eine Wonne, mit welcher "rauen" Ursprünglichkeit sie diese Nummern heute interpretiert. "This is pure Americana and a genuine reflection where Cindy Bullens is as a solo artist today", ist in einem U.S.-Review nachzulesen. Das trifft es hunderprozentig auf den Punkt! Sehr starke Vorstellung, Frau Bullens!

Das komplette Tracklisting:

1 Love Gone Good - 4:28   
2 Can't Stop This Train - 4:06   
3 In a Perfect World - 3:39   
4 Labor of Love - 3:36   
5 All My Angels - 5:16   
6 Whistles & Bells - 3:33   
7 I Didn't Know - 4:06   
8 Everywhere and Nowhere - 4:26   
9 Let Jesus Do the Talkin' - 4:29   
10 The Misty Hills of Tennessee - 3:16   
11 Good at Being Gone - 4:33

Art-Nr.: 6979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love gone good
Can't stop this train
In a perfect world
Labor of love
I didn't know
Everywhere is nowhere

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Dan + Shay - where it all began [2014]
Neues, hochtalentiertes Duo aus Nashville! Hinter Dan + Shay stehen die beiden jungen Musiker und Songwriter Dan Smyers und Shay Mooney, die sich 2012 in Nashville trafen und spontan beschlossen, im gemeinsamen Songwriting ihr Glück zu versuchen. Die Chemie stimmte, die Ideen sprudelten und mit Ihrem Warner Brothers-Majordebüt "Where I All Began" hat man sicher viel mehr erreicht, als man zunächst in den kühnsten Träumen erhofft hatte. Dass man gleich noch on top eine ACM Vocal Group Of The Year-Nominierung einheimste, einen Grand Ole Opry Auftritt verbuchen konnte und mit arrivierten Musikern wie Blake Shelton auf Tour geschickt wird, setzte dem Ganzen sicherlich noch die Krone auf. Nicht zu vergessen ihre erste Single "19 You + Me" (schöne Heartland-trächtige E-Gitarren-/ Piano-/Mandolinen-unterlegte Powerballade in Rascal Flatts-Manier), die mittlerweile kurz davor ist, die Top 10 der Bilboard Country Single Charts zu knacken. Auch wenn wir uns hier in New Country-Mainstream-Pop-Gefilden bewegen muss attestiert werden, dass die ganze Sache sehr organisch herüberkommt, nicht zuletzt auch ein Verdienst von Musikern wie Adam Shoenveld, Bryan Sutton und Danny Orton, die das Ganze immer genügend country-affin und stilsicher mit in Szene setzen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder der beiden Hauptprotagonisten in Asssistenz einiger namhafter Co-Autoren wie Danny Orton, Ben Hayslip, Rhett Akins oder Nathan Chapman. Produziert hat Dan Smyers, wobei Danny Orton, Scott Hendricks und Chris deStefano teilweise als Co-Produzenten fungierten. Dan erweist sich zudem als Gitarren- und Banjospieler, Percussion sowie Backgroundsänger. also als breit aufgestellter Musiker, während Shay Mooney sich auf den Lead-Gesang (er klingt fast wie ein Zwillingbruder von Gary LeVox) und das Akustikgitarrenspiel konzentrierte. Beide sehen zudem blendend aus und werden sicher gerade bei der weiblichen Klientel so manches Herz brechen. Die Songs bewegen sich in Sphären zwischen den omnipräsenten Rascal Flatts und Keith Urban, und verbreiten auch mit den hervorragend sitztenden Harmoniegesängen eine sommerliche, gute Laune. Ideal für eine Seasidetour mit eine paar netten Mädels hinten im offenen Cabriolet. Adam Shoenveld mit seinen gut getimeten E-Gitarren-Soli und Bryan Sutton mit seinem variablen und filigranen Akustikgitarren-, Mandolinen- und Banjospiel sorgen immer wieder für die instrumentellen Highlights. Hitverdächtig sind eigentlich alle Stücke durch die Bank. "Nothing Like You", "Parking Brake" und "Party Girl" (mit "Ooh-ooh-ooh"-Gastvocals von Carolyn Dawn Johnson) dürften aufgrund der markanten und im Gehörgang haften bleibenden Refrains das höchste Chartpotential beinhalten. Im letzten Viertel wird mit der Hinzunahme von Cello-Einlagen bei Tracks wie "I Heard Goodbye", "Party Girl" und dem abschließenden, wunderbar melancholischen "Close Your Eyes" zusätzlich atmosphärisch gepunktet. Dan + Shay alias Dan Smyeers und Shay Mooney bereichern mit ihrem frischen, unverbraucht klingenden Debüt Nashvilles Countrypop-Szene auf äußerst angenehme Weise. Wer ein Faible für mainstreamorientierte Duos der Marke Love & Theft, Blue County & Co. besitzt und generell frischem New Countrypop mit Niveau aufgeschlossen ist, dürfte hier an der richtigen Adresse sein. Nicht zuletzt auch ein heißer Tipp für Leute, die unbedingt eine ernsthafte Alternative zur Überbrückung bis zum nächsten Rascal Flatts-Album suchen. Dan + Shay kommen mit ihrem Erstling "Where It All Began" richtig gut aus den Startlöchern! So kann es gerne weiter gehen! (Danierl Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Show You Off - 3:03
2. Stop Drop + Roll - 3:17
3. 19 You + Me - 3:37
4. What You Do To Me - 3:30
5. Can't Say No - 2:54
6. First Time Feeling - 3:59
7. Nothin' Like You - 3:06
8. Somewhere Only We Know - 3:06
9. Parking Brake - 3:36
10. I Heard Goodbye - 3:41
11. Party Girl - 3:52
12. Close Your Eyes - 3:56

Art-Nr.: 8517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Eldredge, Brett - illinois [2015]
Der "CMA New Artist Of The Year 2014" mit seinem zweiten Album! Brett Eldredge hatte schon mit seinem Debütwerk "Bring You Back" einen Traumstart in die Karriere hingelegt. Der Silberling erreichte Platz 2 der Country Billboard-Charts und verpasste nur knapp die Pole-Position. Zusätzlich gab es mit drei Singles unter den Top 10 (parallel auch Nr. 1 in den Airplay-Charts) weitere, große Erfolge. Das weckt, in Bezug auf den Nachfolger, natürlich Begehrlichkeiten. Was ihm beim Vorgänger um Haaresbreite verwehrt blieb, ist ihm jetzt mit seinem brandneuen Silberling "Illinois" gelungen. Es ist amtlich: Brett Eldredge hat sein erstes Nr. 1 Album in den Billboard Country-Charts und on top noch Platz 3 in der genreübergreifenden Top 200-Notierung der Billboard Album-Charts erreicht. Eldredge ist somit im Kreise der großen US-Künstler bereits frühzeitig angekommen. Denn ähnlich wie Luke Bryan (im Gegensatz zu ihm, dessen Gesang eigentlich immer recht "hölzern" wirkt, kann Brett dazu noch mit einer "Mords"-Stimme aufwarten) und Taylor Swift zuvor, folgte der aus Paris, Illinois stammende Cousin von Chris Eldredge (The Grascals) dem derzeitigen Trend in Nashville, die Musik möglichst "zweigleisig" anzulegen, d. h. auch über den Countrymarkt hinaus kompatibel zu gestalten. So verschwimmen auch auf "Illinois" New Country- und Pop/Rock-Elemente fließend ineinander. Mitverantwortlich hierfür natürlich der für seine modernen Produktionen bekannte Russ Copperman, für den sich Brett jetzt schwerpunktmäßig entschieden hat, nachdem es beim Vorgänger noch einen Konglomerat aus verschiedensten Produzenten gegeben hatte. Vermutlich auch, weil zwischen beiden die Chemie beim Songwriting (sie haben den Großteil der Stücke geschrieben, Eldredge war sogar in allen Tracks kompositorisch involviert!) zu stimmen scheint. Dementsprechend hat auch die erste Single des Albums, "Lose My Mind" (schöne, markante Slide Gitarren-Führungslinie, rhythmischer Powersong) schon die Charts geentert und ist in die Top 10 eingestiegen. Tendenz Richtung Spitze! Die CD startet jedoch mit dem ruppigen Countryrocker "Fire" (tolle Tempowechsel, starke E-Gitarren) fast in der Manier eines Pat Green. Ein starker Auftakt! Es folgt mit "You Can’t Stop Me" ein grooviger, soulig angehauchter R&B-Track, den Brett im Duett mit Thomas Rhett performt, der in diesen Tagen auch sein neues Album "Tangled Up" auf den Markt bringt. Beide werden auch zusammen in Kürze ihre "Suits & Boots"-Tour jeweils als Co-Headliner (Opening Act: Danielle Bradbery) in Angriff nehmen. Auf der ein wenig mit Will Hoge-Flair bedachten Ballade "Wanna Be That Song" kann Brett dann seine stimmlichen Qualitäten (er "hängt" sich spürbar immer richtig rein und geht nicht zu Unrecht so ein bisschen als der "Ray Charles des Country" durch) richtig ausspielen. Klasse hier auch die Harmonie-Vocals gegen Ende von Stephanie Chapman. Gute Laune verbreitet der Beach-taugliche Abhäng-Track "Time Well Spent", gefolgt vom melodischen Countrypoplied "If You Were My Girl". Centersong des Werkes ist das Piano-trächtige, mit einer schönen Southern-Brise umwehte Titelstück "Illinois", zugleich eine Hommage an seinen Heimatstaat, aber auch vielleicht so etwas wie der legitime Nachfolger von Marc Cohns "Walking In Memphis". Wunderbar! Geschrieben mit Brad Crisler, der hier, wie auch beim schönen "Lose It All" (Akustikgitarre, Steeltupfer, kurzes E-Gitarren-Solo) mit an den Reglerknöpfen saß (bei allen anderen Tracks dann Russ Copperman). Das ein wenig an Marc Broussard erinnernde, atmosphärische "Just A Taste" und das mit Akkordeon- und Mandolinentupfern bestückte "Drunk On Your Love" warten ebenfalls mit klaren Chart-Ambitionen auf. Auf "Shadow" zeigt sich Brett Eldredge recht experimentierfreudig und mutig zugleich. Ein rockiges, sehr "asymmetrisch" strukturiertes Stück, das ziemlich polarisieren dürfte und man eher im Repertoire von Bands wie Nickelback, Hinder & Co erwarten würde. Ein Klasselied, aber in diesen Sphären doch sehr ungewöhnlich. Dafür wird man zum Schluss mit dem flockigen, eingängigen New Country-Stück "Going Away For A While" mit einem launigen "Sing-A-Long"-Refrain zurück in die Spur gebracht. Fazit: "Illinois" ist bester, moderner New Country mit leichten Pop-Tendenzen, wie er momentan in Nashville richtig angesagt ist. Eingespielt natürlich vom Who-Is Who der Nashville Garde-Studio-Musiker. Brett Eldredge ist nicht zuletzt dank seiner enormen Charakterstimme und dem Gespür für die richtigen Songs vollkommen zu Recht zur richtigen Zeit im Reigen der momentan populären US-Interpreten (aller Genres) angekommen. Chapeau Mr. Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fire - 3:18
2. You Can't Stop Me (feat. Thomas Rhett) - 3:24
3. Lose My Mind - 2:35
4. Wanna Be That Song - 3:56
5. Time Well Spent - 3:35
6. If You Were My Girl - 3:31
7. Illinois - 3:22
8. Just A Taste - 3:28
9. Drunk On Your Love - 2:54
10. Lose It All - 3:40
11. Shadow - 2:39
12. Going Away For A While - 3:15

Art-Nr.: 8973
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Grider, Josh - luck & desire [2014]
Klasse! Viele Kenner und Experten der heutigen Countryszene sind ja schon seit langem der Meinung, dass die schönere und bessere Countrymusic in Texas gespielt wird, nicht in Nashville - vor allem auch die ehrlichere. Ein absolutes Musterbeispiel für diese These ist der hier mit einem gnadenlos starken, neuen Album aufwartende Josh Grider. Red Dirt meets Country! Ja, Grider, der sich bisher eigentlich eher auf dem Terrain des texanischen Red Dirts tummelte, legt mit dem herrlichen "Luck & Desire" den Fokus eindeutig auf traditionsbewussten, dabei absolut zeitgemässen, reinen Country und New Country im Stile der angesagten Neo-Traditionalisten wie die texanischen Kollegen Cody Johnson, Curtis Grimes, John Slaughter und Jason Boland & The Stragglers, und erzielt dabei eine großartige Nashville-Kompatibilität zu solchen Leuten wie George Strait, Easton Corbin, aber auch Dierks Bentley. Er vergisst dabei nie seine Red Dirt-Roots. Joshs vierter richtiger Longplayer (dazwischen gab es eine EP und ein Live-Album) bietet ein in Eigenregie entstandenes Werk voller spürbarer Authentizität. Der kommerzielle Gedanken blieb weitestgehend außen vor. Trotzdem strotzt das Album nur so vor Qualität und Hitpotential. Mit ein wenig Glück könnte Grider hiermit den Grundstein für einen gewaltigen Karrieresprung gelegt haben, wenngleich es im Lone Star State bereits schon richtig rund für ihn läuft. Die Single "White van" schaffte es gerade, im übrigen völlig zu Recht, auf die Nummer 1 der dort sehr bedeutenden Texas Music Charts. Der Opener und Titelsong des Albums, "Luck & desire" erzählt von einer Unterhaltung zwischen Josh und dem Songwriter Jeff Middleton, in der es darum geht, dem großen Traum nachzujagen, in Nashville Fuß zu fassen. Ein sehr nachdenkliches Stück, musikalisch hinreissend schön und melodisch in Szene gesetzt - ruhig, mit akustischer Gitarrenuntermalung, ein paar Piano-Tupfern, Pedal Steel-Linien und lockeren Drums. Und was hat dieser Josh Grider für eine reine, klare, angenehme Countrystimme! Die folgenden, knackigeren Stücke "Anything Can Happen", mit einem etwas an Tom Petty erinnernden-Führungsriff und einem den guten, alten Restless Heart recht nahe kommenden Refrain, das fröhlich wippende, großartige "White Van" und das flotte "Boomerang" (tolle Bariton-E-Gitarren-/Steel-Solo-Kombination) lassen den Gute Laune-Pegel dann deutlich ansteigen. Gerade das Red Dirt-infizierte "White Van" hat in Texas, wie bereits erwähnt, sofort richtig eingeschlagen. Die Nummer mit ihrem markanten, leicht mitsingbaren Refrain hätte aber auch in Nashville große Chancen, wenn sie im dortigen Hitradio gespielt würde. Melancholie pur wird dann in "High Enough" geboten, offenbar deutlich beeinflusst von Garth Brooks, der zu Joshs Einflüssen zählt. "On Vinyl", mit einem starken, Southern Rock-geprägten E-Gitarren-Solo, huldigt die alten Zeiten, als nicht nur das musikalische Leben noch etwas übersichtlicher war. Ein Stück, das gut auch zu einem Dierks Bentley passen würde. Ebenfalls mit gewaltigem Hitpotential! "Haymaker" bietet mit swampiger Note, Geräuscheffekten und surrealem und dezentem psychedelischen Touch die richtige Hintergrundmusik in einem schwülen Südstaaten-Thriller. "Here We Are" kommt im Stile des 90er New Country-Helden a là Restless Heart oder Diamond Rio. Dass auch Joshs Ehefrau Kristi eine hoch talentierte Sängerin ist, beweist sie in dem wunderschönen Duett "Skin And Bone", einer tollen, atmosphärischen Red Dirt Country-Ballade. Ebenfalls ruhig und sehr introvertiert verläuft "Pontiac", die einzige Fremdkomposition des Werkes. Die Handschrift der uns bestens bekannten Mitschreiberin Lori McKenna ist hier deutlich erkennbar. Das mit einem markanten, sehr eingängigen Refrain ausgestattete "Can’t Stop" wäre ebenfalls ein potentieller Cover-Aspirant für Dierks Bentley. Mit dem traditionellen, großartigen Honky Tonker "One Night Taco Stand" gibt es am Ende noch mal einen schön Steelguitar-getränkten, echten Countrysong. Josh Grider lässt mit "Luck & Desire" unter der Regie von Produzent und Nashville-Musiker Trent Willmon so ein wenig den Country im Stil der 90iger Neotraditionalisten wie Garth Brooks, Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Alan Jackson und Konsorten wiederaufleben, ohne den Zahn der Zeit auch nur ansatzweise zu verfehlen. Das hat viel Charme und richtig Klasse. Wenn die richtigen Leute in Nashville sein "Luck & Desire" mal ordentlich durchleuchten, dürfte ein Major-Vertrag zum Greifen nahe sein. Ob das allerdings infolge der Profitgier der großen Labels und dem unweigerlich damit verbundenen Verlust an Authentizität lohnenswert ist, sei einmal dahin gestellt. Auf jeden Fall täte Josh Grider mit diesem Album Music City richtig gut! Wir wünschen Dir viel Glück, Josh! Bleib, wie Du bist - das ist der richtige Weg! Tolles Album! (Daniel Daus / Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Luck and Desire - 3:40
2. Anything Can Happen - 3:20
3. White Van - 2:53
4. Boomerang - 3:14
5. Theme - 0:22
6. High Enough - 3:15
7. On Vinyl - 3:31
8. Haymaker - 4:08
9. Theme - 0:17
10. Here We Are - 3:41
11. Skin and Bone - 3:09
12. Pontiac - 4:05
13. Can't Stop - 3:38
14. One Night Taco Stand - 4:15

Art-Nr.: 8569
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Luck and desire
Anything can happen
White van
Boomerang
High enough
On vinyl
Can't stop
One night taco stand

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Infamous Stringdusters - things that fly [2010]
Was für großartige Musiker! Newgrass, Bluegrass, Acoustic Country, Jamgrass, Acoustic Americana - wie immer man es bezeichnen mag - in jedem Fall legen die Infamous Stringdusters aus Nashville mit "Things that fly" ein fantastisches, drittes Album vor. Ein amerikanischer Kritiker bezeichnet sie als "The Seldom Scene of the new decade", AMG sagt "they balance a fluency in old-timey bluegrass with indie jamgrass sensibilities" und das renommierte "No Depression"-Magazin attestiert "There’s a power to this sextet’s progressive acoustic and bluegrass sounds that leans into the listener like a poke in the chest". Recht haben sie alle, doch es unterstreicht nur annähernd die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieses exzellenten Sextetts, deren Vielseitigkeit, musikalische Abenteuerlust und Kreativität keine Grenzen zu kennen scheint. Und dennoch bleibt alles durchdacht, wird immenser Wert auf das Songwriting und Melodik gelegt. Die Stringdusters (Travis Book - Bass, Jesse Cobb - Mandoline, Andy Falco -Gitarre und Keyboards, Jeremy Garrett - Fiddle, Andy Hall - Dobro, Chris Pandolfi - Banjo) sind eine Art "Supergroup" von jungen Bluegrass-Virtuosen, die alle schon große Erfahrung in den Bands solcher Musiker wie beispielsweise Earl Scruggs, Bobby Osborne oder Dolly Parton gesammelt haben. Seit ihrer Gründung sind Fans und Kritiker gleichermassen begeistert, was sich auch bereits in überaus bedeutungsvollen Auszeichnungen niederschlug (u.a. 3 Awards von der "International Bluegrass Music Association"). Die Band gilt einerseits als sehr traditionell verwurzelt, andererseits als überaus innovativ und progressiv. Die Basis ist klassischer Bluegrass, doch ihre Musik offenbart immer mal wieder einen Draht zum Roots- und Americana-Terrain, ebenso wie zur Philossophie großer Rock- und Jam-Bands, was vor allen Dingen bei ihren famosen und gefeierten Live-Shows deutlich wird. Doch auch im Studio ist dieses Feeling und dieser Spirit greifbar. Bestes Beispiel dafür ist eine grandiose Coverversion von U2's "In God's country" (aus derem essentiellen "Joshua tree"-Album), dessen Seele sie überaus authentisch in ihre vollkommen eigenständige Bluegrass-Version transportieren, wobei sie traditionelle Banjo-, Mandolinen- und Dobro-Klänge mit einem leicht psychedelischen Flair verbinden. Höchst interessant beispielsweise auch, wenn ein mit klassischen Bluegrass-Instrumenten vorgetragener Song plötzlich durch den Klang einer wundervollen Hammond Orgel in nicht unbedingt zu erwartende Sphären eintaucht, wie bei der ruhigen, entspannten, hinreissenden "Grass-Folk-Americana-Rock"-Nummer "All the same". Herrlich! Überhaupt überzeugt die Truppe mit ganz wunderbaren Melodien. Doch nicht nur das, sie strotzen nur so vor Frische und Vitalität, ohne dabei je in einen Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Alles wirkt ungemein kraftvoll, voller Energie, voller Spielfreude, aber eben auch bestens strukturiert. Messerscharfe und glasklar abgestimmte Instrumentierung ist genauso selbstverständlich wie ihre ebenso starken gesanglichen Fähigkeiten (man verfügt über 3 hervorragende Lead-Sänger). Eingespielt wurde das Album übrigens in Dave Matthews' "Haunted Hollow Studios" in Charlottesville, Virginia. Produziert hat ein wahrer Zauberer an den Reglern, nämlich Gary Paczosa (u.a. Nickel Creek, Dixie Chicks, Tim O'Brien). Zu den weiteren Highlights eines von vorn bis hinten hochklassigen Albums zählen beispielsweise das famose "You can't stop the changes" (im Grunde eine total traditionelle Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer in einem klasse Midtempo, die aber durch geschicktes Einstreuen einiger progressiver, retro-poppiger-Tupfer in einem ungemein modernen, jungen Licht erstrahlt - tolle Dobro-/Fiddle-/Mandolinen-Gitarren-Begleitung, saustarkes Mandolinen- und Gitarrensolo im Break), das mit einer wundervollen Melodie ins Ohr fliessende "It'll be alright" (warm, locker, flockig, frisch, lebendig, ausgestattet mit einer ungemein harmonischen Instrumentierung aus Banjo, Fiddle, Gitarre, Dobro und Mandoline), die in einem geradezu epischen, psychedelischen Finale endende, großartige Newgrass-/Folk-Ballade "Masquerade", oder auch die herrliche Bluegrass-/Classic Acoustic Country-Nummer "17 cents", bei der Gaststar Dierks Bentley zusammen mit "Stringduster" Jeremy Garrett zum Duett antritt. Einfach wunderbar! "Things that fly" untermauert eindrucksvoll, dass die Infamous Stringdusters zum absolut Besten zählen, was die amerikanische Bluegrass-/Acoustic Country-/Acoustic Americana-Szene im Moment zu bieten hat. Akustische Musik, wie sie spannender kaum präsentiert werden kann. Meisterlich! Abschließend ein weiteres Zitat eines U.S.-Fans, dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "This is wonderful, rich new bluegrass which is true to its roots but fresh and vital. Really fantastic".

Das komplette Tracklisting:

1 You Can't Stop the Changes - 3:55   
2 In God's Country - 2:52   
3 All the Same - 4:49   
4 Magic #9 - 3:25   
5 Those Who've Gone On - 3:13   
6 It'll Be Alright - 3:21   
7 Masquerade - 5:12   
8 Taking a Chance on the Truth - 3:28   
9 Toy Rockets - :47   
10 Love One Another - 4:01   
11 17 Cents - 2:40   
12 Not Tonight - 3:43   
13 The Deputy - 4:09

Art-Nr.: 6911
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't stop the changes
In God's country
All the same
It'll be alright
Masquerade
17 cents

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Keith, Toby - 35 greatest hits [2008]
2 CD-Set! Anfang der Neunziger bekam Toby Keith seinen ersten Major-Deal bei Mercury Records und bereits sein 1993 erschienenes Debutalbum erreichte Platin-Status für mehr als eine Million verkaufter Exemplare in den USA! Seitdem ging es für den ehemaligen Abwehrspieler aus der USFL Football League stetig bergauf und heute zählt er zu den absoluten Superstars von Nashville. Nahezu jedes seiner folgenden Alben warf mehrere Top 10- und Number One-Hits ab. Nun erscheint eine neue, sehr gelungene "Greatest Hits"-Doppel-CD mit 35 Songs aus seiner gesamten Karriere zwischen 1993 und heute. Lediglich das letzte Studioalbum "Big dog daddy" blieb unberücksichtigt, doch dafür enthält die Compilation die brandneue, bis dato unveröffentlichte Single "She's a hottie", die ebenfalls schon wieder auf dem Weg Richtung Chartspitze ist. Ein toller Song! Knackiger, voller Wüsten- und dezentem Southernfeeling steckender, dynamischer "hot rockin'" New Country, im übrigen komponiert von Toby Keith und Bobby Pinson,, durchzogen von großartiger "wild fiddle" und exzellenten (Baritone)E-Gitarren. Hat dieses total "hippe" Flair der modernen Cowboy-Generation und spiegelt musikalisch exakt wider, was heutzutage im "jungen" Nashville angesagt ist! Was der geneigte Toby Keith-/New Country-Fan also geboten bekommt sind 34 seiner größten Hits aus der Vergangenheit und diesen neuen, großartigen "Brecher"! Weit über 2 Stunden Toby Keith "at his best"! Prima Sache!

Die komplette Tracklist:

CD 1:
1. Should've Been A Cowboy 3:28
2. He Ain't Worth Missing 3:04
3. A Little Less Talk And A Lot More Action 2:49
4. Wish I Didn't Know Now 3:27
5. Who's That Man 3:32
6. Upstairs Downtown 4:27
7. You Ain't Much Fun 2:26
8. Big Ol' Truck 3:43
9. Does That Blue Moon Ever Shine On You 3:51
10. A Woman's Touch 5:36
11. Me Too 3:54
12. We Were In Love 4:20
13. I'm So Happy I Can't Stop Crying 4:02
14. Dream Walkin' 3:55
15. Getcha Some 3:17
16. How Do You Like Me Now?! 3:26
17. Country Comes To Town 3:38
18. You Shouldn't Kiss Me Like This 3:41

CD 2:
1. I'm Just Talkin' About Tonight 2:45
2. I Wanna Talk About Me 3:03
3. My List 3:20 Not Available
4. Courtesy Of The Red, White And Blue (The Angry American) 3:15
5. Who's Your Daddy? 3:58
6. Beer For My Horses 3:31
7. I Love This Bar 5:33
8. American Soldier 4:22
9. Whiskey Girl 3:58
10. Stays In Mexico 3:35
11. Mockingbird 3:30
12. Honkytonk U 3:34
13. As Good As I Once Was 3:48
14. Big Blue Note 2:57
15. Get Drunk And Be Somebody 3:00
16. A Little Too Late 4:08
17. She's A Hottie 3:09

Art-Nr.: 5700
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Lawrence, Tracy - good ole days [2017]
"Good ole days"! Ja, ja, die guten alten Zeiten. Genau die lässt "Altmeister" Tracy Lawrence mit seinem neuen Album wieder aufleben - und das gelingt ihm ausgezeichnet. Lawrence, durch und durch Country-Traditionalist, hat eine einige der größten Countrystars der Gegenwart eingeladen, mit ihm gemeinsam noch einmal seine größten Hits vergangener Tage neu einzuspielen. Herausgekommen ist ein Duett-Album feinster, traditioneller Countrymusic der Extraklasse, zeitlos schön und doch auf der Höhe der Zeit. Zusammen mit solchen Leuten wie zum Beispiel Tim McGraw ("Time marches on"), Jason Aldean ("Can't break it to my heart"), Chris Young ("If the good die young"), Luke Bryan ("Sticks and stones"), oder dem gerade außerordentlich erfolgreichen Luke Combs ("If the world had a front porch") erleben seine größten und erfolgreichen Songs noch einmal eine herrliche, richtig spannende Renaissance. Klasse Idee, super umgesetzt! Ein purer Country-Genuß!

Hier die Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

''Good Ole Days'' celebrates country legend Tracy Lawrence's indelible mark on country traditionalism with an album of 11 duets pairing a selection of his most iconic hits with some of country and rock's contemporary superstars and newcomers. ''There's such a hunger out there for the music from my era - I hear that from so many people, so I felt like this was a good time to kind of blend the old and the new,'' said Tracy. ''My first commitment was from my buddy Tim McGraw, who chose to sing 'Time Marches On,' on the new record.'' The collaborative collection also includes guest appearances by Jason Aldean, Big & Rich, Luke Bryan, Luke Combs, Easton Corbin, Dustin Lynch, Tim McGraw, Justin Moore, Kellie Pickler and Chris Young. 3 Doors Down leader Brad Arnold makes his Country music debut on the title track ''Good Ole Days,'' which is the second of the two original songs. Lawrence is humbled by the excitement that his peers brought to the studio with their eagerness to keep each track as pure as the day it was first recorded, with only minor exceptions and a few added new nuances. Tracy is excited to offer the first focus track ''Can't Break It to My Heart,'' the duet with country superstar Jason Aldean. Craig Morgan lends his vocals and heartfelt raw emotion on ''Finally Home,'' one of the two new tracks and an ode to U.S. military members celebrating their enduring service to our country. Tracy and Craig debuted the song together in a performance on the hallowed stage of The Grand Ole Opry® on August 15. A portion of the proceeds from ''Finally Home'' will be donated to Operation Finally Home, a national, non-profit organization providing mortgage-free, custom-built homes to wounded, ill and injured veterans or widows of the fallen, thanks to their unique network of experienced builders, suppliers, and supporters dedicated to honoring heroes with homes. Whether it is celebrating his iconic hits with fresh new tracks or writing material for his next studio record, Lawrence knows if he stopped today he'd already have cemented his place in the pantheon of country-music greats. ''To realize that I'm older now and being looked at by younger kids in the same light as I looked at guys like Strait and Haggard, it's very flattering,'' he notes. ''To know that I've made music that's had that kind of impact on people, well, it's pretty cool.''

Das komplette Tracklisting:

1. Time Marches On (with Tim McGraw) - 3:06
2. Sticks & Stones (with Luke Bryan) - 3:35
3. Alibis (with Justin Moore) - 3:02
4. Can't Break It to My Heart (with Jason Aldean) - 2:57
5. Good Ole Days (with Bard Arnold and Big & Rich) - 3:11
6. If the World Had a Front Porch (with Luke Combs) - 3:01
7. Texas Tornado (with Dustin Lynch) - 3:46
8. Stars over Texas (with Kellie Pickler) - 3:35
9. If the Good Die Young (with Chris Young) - 2:34
10. Paint Me a Birmingham (with Easton Corbin) - 3:37
11. Finally Home (with Craig Morgan) - 3:12

Art-Nr.: 9536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Los Lobos - good morning aztlán ~ limited edition [2002]
2 CD-Set! Limited Edition mit 2-Track Bonus Live-CD! Neues Album zum 25-jährigen Jubiläum der Band, und was für eins! Sonderlich schwächere Alben hat es von ihnen ja nie gegeben, doch so stark haben wir sie lange nicht mehr gehört. Die Beimischung von elektronischen Elementen, wie das auf ihren jüngsten Studioproduktionen oft zu hören war, sind passé. Mit "Good morning Aztlán" kehren Los Lobos aus East L.A. zunehmend zu ihren Roots zurück, ohne daß sie auch nur im Geringsten an Innovation und Kreativität einbüßen! Ganz im Gegenteil! Sie klingen aufregend, wie eh und jeh! Das ist brennender Roots-Rock/Retro-Rock/Latino-Rock mit einer Authentizität, die einem die Straßen von East L.A wie im Traum vor den Augen erscheinen läßt. Die Anklänge an frühe Werke, wie "By the light of the moon" sind wieder deutlicher, ebenso die Rootsrock-Elemente. Auf der einen Seite legen sie gesteigerten Wert auf einprägsamere und eingängigere Melodien, während die Songs auf der anderen Seite unglaublich rauh klingen, zum Teil regelrecht dreckig. Dazu kommen ein tierischer Groove und verspielte kleine Jammings, die live sicher wunderbar auszudehnen sind. Die dominanten Instrumente sind die Gitarren. Was für großartige, ausgedehnte E-Gitarrensoli liefern sie uns ab! Dazu ist David Hidalgo's Gesang eine wahre Wonne! Die Kombination all dessen, verbunden mit Los Lobos' unglaublicher Musikalität und Virtuosität machen das Album zu einem echten Knüller. Erdig roh, mit unglaublicher Power und Dynamik geht es los! "Done gone blue" ist ein kochender, druckvoller Roots-/Latino-Rock-Titel mit rotierendem, groovendem Schlagzeug, treibendem Bass und mehreren begnadeten E-Gitarrensoli, unterbrochen von einer heißen Sax-Einlage! Schon steht die Bude unter Dampf, ohne das Melodie und Struktur vermißt würden. Es stimmt einfach alles, sie haben den Sound, auch dank Co-Produzent John Leckie, voll auf den Punkt gebracht. Mit "Hearts of stone" folgt eine schwüle, mit leichtem 70's Soul versehene, herrlich melodische Midtempo-Nummer. Fast kommt ein wenig Swamp-Jam-Feeling auf! Nach einem rhythmischen Latino-Intermezzo gehts beim Titelstück wieder mit Vollgaß weiter! Rauher Roots Rock'n Roll mit mächtig Drive und einer herrlichen Melodie. Trotz des dreckigen Sounds werden Erinnerungen an "How will the wolf survive/One time one night"-Tage wach. Irre Gitarren! Bluesig, wieder mit starken Gitarren und ebenso starker Melodie geht es sehr gefühlvoll auf "The big ranch" weiter. Bestechend das interessante Arrangement zwischen laut und leise! Nach dem relaxten Latin L.A.Westcoast-Stück "The word" mit feinen Flamenco-Gitarren und toller Percussion, dem feurigen, mit brasilianischen Rhythmen gewürzten "Malaqué", kommt die wunderschöne Roots-/Americana-Ballade "Tony y Maria", das wohl ein Sequel zu "Matter of time" von "How will the wolf survive" darstellen soll. Auch nach 25 Jahren sind Los Lobos alles andere als stagniert. Sie gehören noch immer zu Amerika's interessantesten Rockformationen und spielen auf einem fast schon beängstigend hohem Level. David Hidalgo, Cesar Rosas, Steve Berlin, Louie Pérez und Conrad Lozano in bestechender Form! Bis auf weiteres liefern wir die limitierte 2 CD-Edition mit den beiden Bonus Live-Tracks "Can't stop the rain" und "Manny's bones" sowie einer CD-Rom-Dokumentation über das Entstehen von "Good morning Aztlán"!

Art-Nr.: 1230
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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