Artikel 1 bis 13 von 13 gefundenen...

[1-15]

 
Big Head Todd And The Monsters - rocksteady [2010]
Achtes Album der exzellenten, auch in Southern- und vor allem in Jamrock-Kreisen äusserst beliebten Rock-/Rootsrock-/Heartland Rock-Truppe aus Boulder/Colorado! "Rocksteady" lässt vom Titel her ein eher abgehendes, dampfendes Power Rock-Album vermuten, doch das trifft nur bedingt zu. Vielmehr wählen Big Head Todd und seine Monsters eine zwar immer noch durchaus kraftvolle, aber im Vergleich zu vielen früheren Werken doch eher gemässigtere Gangart und begeben sich auf eine überaus abwechslungsreiche und spannende Reise auf das von so ungemein vielseitigen Stilen geprägte Terrain des Rootsrocks. World-Einflüsse, einige Reggae-orientierte Nummern, Blues, Soul, Balladen und vor allem eine bemerkenswerte Portion Westcoast-Feeling ziehen sich durch das musikalisch einmal mehr exquisit umgesetzte, hevorragende Songmaterial. Zuweilen hört sich das Album an, als sei es in Los Angeles oder San Francisco eingespielt worden, doch die Jungs haben es in ihren eigenen Studios in Denver/Colorado und in Chicago/Illinois aufgenommen. Diese vermeintliche Westcoast-Frische und unbeschwerte Lockerheit zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle Songs, obwohl die meisten Stücke durchaus kraftvoll rocken. Nehmen wir beispielsweise das großartige Titelstück "Rocksteady": Macht seinem Namen wirklich alle Ehre, "rockt steady" und trumpft dabei mit einem schön straighten, unterschwellig fast ein wenig funky und soulig unterlegten, knackigen Rhythmus auf. Aber die Nummer besticht eben auch durch eine prächtige Lockerheit und unwiderstehliche Frische. Wirkt einerseits sehr retro (der alte Klassiker "Get ready" von Rare Earth kommt einem in den Sinn), andererseits überaus zeitgemäss. Die Nummer geht prima ins Tanzbein. Toller Groove, feine Keyboard-Untermalung und ein exzellentes, feuriges E-Gitarren-Solo von Todd Park Mohr runden diesen tollen Song ab. Weitere Highlights des Albums sind beispielsweise die wundervolle, harmonische Ballade "Beautiful" (glasklares, sauberes Mundharmonica-Spiel, erneut ein dezentes Soul-Feeling, hintergründige,.bestens integrierte, unauffällige Bläser, schöne Melodie, schöner Chorus), die Coverversion von Tom Russell's "Muhammad Ali", aus dem die Band einen sehr kraftvollen, Gitarren-betonten, jammigen Reggae-Rocker macht (glühendes E-Gitarren-Solo), das lässige "Happiness is..." (ebenfalls im Raggae-Gewand), die dreckige, kochend heiße und gewaltig groovende Fassung des Blues-Klassikers "Smokestack lightnin'" (Bluesharp, fette E-Gitarre und Bläser produzieren eine Menge Dampf), das ungemein lockere, erneut von einer sommerlichen Frische durchzogene, soulige "I hate it when you're gone", oder auch der prächtig die Westküste entlang rollende, lässig "coole", mit klasse Slide-Fills und vielen World-Einflüssen bestückte "People train". Besonders erwähnenswert ist zudem die raffinierte, bärenstarke Fassung des alten Stones-Klassikers "Beast of burden", aus dem die Jungs einen erstklassigen, lupenreinen, herrlich frisch und flockig groovenden Westcoast-Rocker machen, mit großen Reminiszensen, auch gesangstechnisch, an Jackson Browne und David Lindley. Big Head Todd and The Monsters sind einfach nicht unterzukriegen. Schon lange ohne Major-Deal machen sie längst genau die Musik, nach der ihnen der Sinn steht - ohne jeglichen Zwang und Einfluss von aussen. Vielleicht ist das das Geheimnis ihrer Kreativität und ihres musikalischen Abwechslungsreichstums. Sie beackern immer mal wieder ein anderes Terrain - und bleiben sich doch treu. Obwohl es bei diesem Album viel Neues zu entdecken gibt, "Rocksteady is a true Big Head Todd and The Monsters record" - durch und durch! Starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1 Rocksteady - 4:27   
2 Beautiful - 3:55   
3 Muhammad Ali - 3:21   
4 After Gold - 4:26   
5 Happiness Is... - 4:11   
6 Back to the Garden - 4:35   
7 Smokestack Lightnin' - 3:44   
8 I Hate It When You're Gone - 3:59   
9 People Train - 3:27   
10 Beast of Burden - 3:42   
11 Fake Diamond Kind - 3:33

Art-Nr.: 7003
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rocksteady
Beautiful
Muhammad Ali
Smokestack lightnin'
I hate it when you're gone
Fake diamond kind

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Curry, Matthew & The Fury - electric religion [2013]
Wow! Was für ein Talent! Blutjung (der Bursche ist zum Zeitpunkt der Aufnahmen dieses Albums gerade mal 18 Jahre alt), aber ausgestattet mit einer Spielkunst, einer Ausdrucksstärke, einem Charisma und einer Reife, die weit über seinem Alter liegt. "He has a natural feel on the guitar, as if he was born with a guitar in his hands",sagt die Chicagoer Blues-Legende Ronnie Baker Brooks.und auch Joe Bonamassa bekennt sich als Fan und bemerkt voller Anerkennung in seine Richtung: "Keep up the great playing". Die Rede ist von dem fantastisch aufspielenden Matthew Curry aus dem U.S.-Bundesstaat Illinois, der nicht nur ein begnadeter Gitarrenzauberer, sondern auch ein exzellenter Sänger mit einer schön erdigen, angerauten, "soulful" Stimme ist. Er und seine großartige Band "The Fury" präsentieren mit "Electric religion" bereits ihr zweites Album, eine bärenstarke, satt soundende Bluesrock-Scheibe mit einem Touch von Southern-, Roots- und Classic American Rock-Einflüssen, die von vorn bis hinten begeistert. Matthew Curry & The Fury (neben Curry sind das Erik Nelson an den Keyboards, Jaff Paxton am Bass und Greg Neville am Schlagzeug) legen ungemein viel Wert auf das Songwriting, was der Truppe geradezu herausragend gelungen ist. Die Stücke sind exzellent konzipiert und stecken voller prächtiger Melodien. Dennoch bietet das Material stets genügend Freiraum für den Protagonisten, sich mit brillanten Soli adäquat in Szene zu setzen, was aber nicht nur für ihn, sondern auch für seine kongenialen Mitstreiter gilt. Vor allem Keyboarder Erik Nelson besticht, je nach Thematik, mit fantastischen Orgel- und/oder Piano-Einlagen, die sich glänzend mit Curry's sattem Gitarrensound verbinden. Ja, wenngleich "Meister" Curry sicher die zentrale Rolle spielt, ist "Electric religion" ein richtiges Bandalbim geworden, was man zu jeder Minute spürt. Auch das ist ein zusätzlicher Indikator für die hohe Qualität dieser Band und ihrer Musik. Dennoch muss man abermals Curry's vorzügliches Spiel erwähnen, denn er agiert schon in seinen jungen Jahren, ähnlich wie es einem jungen Joe Bonamassa vergönnt war, auf Augenhöhe mit den ganz Großen der Zunft. Sein Gitarrensound ist, da wiederholern wir uns gerne, immer herrlich fett, auch wenn er seine Läufe mal schön quirlig und locker spielt. Die Einflüsse und Spuren, die zweifelsohne wahrzunehmen sind, gehen von Stevie Ray Vaughan, über Eric Clapton und Cream, Led Zeppelin, The Allman Brothers Band, Chris Duarte, bis hin zu Kenny Wayne Shepherd und wie sie alle heissen. Dennoch erkennt man sofort Curry's eigene Identität, seine eigene Art all diese Einflüsse zu seinem eigenen Stil miteinander zu verschmelzen. Los geht's mit einem großartigen, treibenden, dabei sehr melodischen, voller lässiger Gitarrenläufe steckenden Bluesrocker. Wunderbar die schöne Orgel, die hinter Curry's glänzendem Lead Gitarren-Spiel liegt. Klasse auch der mehrstimmige Refrain und die gesunde Portion Southernflair, die diese Nummer versprüht. Diesen klasse "southern blues rock swagger" fühlen wir auch bei den folgenden "Set me free" und "Six string broken heart", wobei es sich bei letzterem um eine gradezu traumhaft melodische Ballade handelt. Satte Gitarrenläufe überall, ergänzt von vorzügliechem Klavierspiel Nelson's. Toller Gesang von Curry! Das anschließende "Put one over" ist ein klassischer "hard driving Texas Bluesrock-Boogie" in besten SRV-Stil. Ein voluminöser Orgel-/Gitarrensound bestimmt das Geschehen, gipfelnd in einem brillanten Orgel-/Gitarrensolo-Duell im Instrumentalbreak. Hammerstark! Wie auch der "knallende", fetzige Bluesrocker "Hundred dollar friend" mit seinem tighten Rhythmus und dreckig, erdigen Arrangement. Wirkt wie einer der besten Songs die ZZ Top nie geschrieben haben. Irre starke Gitarrenläufe, unterlegt mit einem klasse Orgelteppich sorgen für den puren Bluesrock-Genuß! "JMH" ist ein flammendes, fettes, melodisches Hendrix-Tribute, während die Band mit "Bad bad day" einen phänomenalen Slow Blues hinlegt. Wir erleben wundervolle, hoch emotionale Gitarrenläufe von Curry, unterstützt von herrlichen Orgel- und Piano-Passagen. Die komplette Band legt ungemein viel Gefühli in diese Nummer. Man ist regelrecht gefangen in dieser exzellenten Performance. Ganz stark auch noch der wunderbar flüssige, lockere, großartig ins Ohr gehende, bluesige, southern-rooted Rocker "Louanna" mit seinen lässigen, vollendet in die Melodie eingebundenen, vorzüglichen Gitarrensoli. Matthew Curry & The Fury legen ein baumstarkes Album hin, das in der Bluesrock-Szene sicher für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen wird. Auch Blues-Veteran Tommy Castro bekennt sich längst als Curry-Fan. Der junge Saitenzauberer und seine Band "are the real deal" - und sie sind auf dem Weg sich ganz nach oben zu spielen. Einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Love Me Right - 4:05
2. Set Me Free - 4:07
3. Six String Broken Heart - 4:13
4. Put One Over - 3:50
5. Hundred Dollar Friend - 4:09
6. J.M.H. - 3:47
7. Genevieve - 4:20
8. Bad Bad Day - 6:36
9. Down the Line - 4:15
10. Louanna - 3:11

Art-Nr.: 8453
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love me right
Six string broken heart
Put one over
Hundred dollar friend
JMH
Bad bad day
Louanna

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eldredge, Brett - bring you back [2013]
Brett Eldredge, ein weiterer talentierter Newcomer unter dem New Country-Radarschirm! Dass der aus dem kleinen Ort Paris/Illinois stammende Bursche (ganz witzig: die Rechte seiner auf "Bring You Back" veröffentlichten Lieder wurden unter dem Namen "Paris Not France Music" verbrieft) irgendwann einmal musikalisch aufhorchen lassen würde, deutete sich bereits in ganz jungen Jahren an, als ihm Leute aus der Nachbarschaft aufgrund seiner schönen Stimme jedesmal 5 Dollar boten, wenn er für sie die Nationalhyme singen würde. Nach ersten Erfahrungen bei einigen Talentwettbewerben folgte der finale Entschluss, ebenfalls wie sein entfernter Cousin Terry Eldredge (Mitglied der Bluegrass-Band The Grascals), sein Glück in Nashville zu versuchen. Schnell geriet er in Kontakt mit diversen Songschreibern der Szene, wobei vor allem Bill Anderson sich seiner annahm und ihn in die "Geheimnisse" des erfolgreichen Songwritings einweihte. Aus einer Zusammenarbeit mit ihm und Brad Crisler (übrigens hat Brett elf der zwölf Tracks mitkomponiert) resultiert beispielsweise auch das flotte Stück "Signs", eines der vielen Highlights in einem sich durchgehend auf hohem Niveau befindlichen Albums. Klasse wie hier die 1A-Garde der Studiomusiker (u.a. Shannon Forrest, Mike Brignardello, Brent Mason, Paul Franklin, Bryan Sutton, Stuart Duncan, Tony Harrell) agieren. Vor allem ist es das erste und einzige Stück, bei dem, fast gegen Ende des Albums (Track 10), wie aus dem Nichts eine von Duncan gespielte Fiddle hörbar auftaucht - herrlich hier die Solo-Kombination mit Masons unnachahmlicher E-Gitarre. Produziert hat dieses Lied übrigens TimMcGraw-Spezie Byron Gallimore. Übrigens der helle Wahnsinn, was Atlantic Records an namhaften Produzenten (Scott Hendricks, Chris deStefano, Luke Laird, Brad Crisler, Russ Copperman) aufgefahren hat, die jeweils dann natürlich auch ein ganzes Heer an von ihnen bevorzugten Klasse-Musikern (unter anderem Chris McHugh, Steve Brester, Ilya Toshinski, Dan Dugmore, Jeff King, Russ Pahl, Charlie Judge, Mike Durham, und und und...) und teilweise auch sich selbst eingebunden haben (vorzüglich z.B. bei den Luke Laird-Songs dessen markante Akustikgitarrenarbeit). Mit dem sehr persönlichen "Raymond" (hier wird die Alzheimer-Erkrankung seiner Großmutter thematisiert) hatte Eldredge vor einigen Wochen mit Platz 23 der Billboard Country Singles Charts bereits einen respektablen Achtungserfolg erzielt. Mittlerweile ist ihm mit dem energiegeladenen "Don’t Ya" (stark die vielfältige Saitenarbeit von Produzent und Mitschreiber Chris DeStefano, hier besonders auffällig die Banjitar) sogar der Sprung unter die Top-10 gelungen. Zu punkten weiß Eldridge vor allem mit seiner tollen Bariton-Stimme, die aber auch oft eine unterschwellige Portion an Soul beinhaltet (man assoziert Leute wie Phil Vassar, Pat Green, Gary Ray, Jeff Bates), sich aber immer geschickt dem Countrythema unterordnet. Eldredge hat unbestritten schon jetzt das Zeug, zu einer echten Charakterstimme zu avancieren. Weitere tolle Songs sind der mit schönem Redneck-Flair durchzogene Opener "Tell Me Where To Park" (grandioses Akusktigitarrensolo und -spiel von Luke Laird), die schöne Powerballade und zugleich auch der Titelsong "Bring You Back" (mit beeindruckenden Harmoniegesängen von Mit-Autorin Heather Morgan), die ruhige und sehr atmosphärische Southern Soul-Nummer "Waited Too Long" (klasse E-Gitarren-Solo in feiner Allman Brothers-Manier von Troy Lancaster) oder das relaxt, mit einem markanten E-Gitarren-Führungsriff dahin groovende "On And On". Hitverdächtig auch die flotten, energiereich und dezent poppig gestalteten Sachen wie "Beat Of The Music" (schöne E-Slidebegleitung) oder das abschließende "Go On Without Me" (Tempowechsel, gut harmonierende "Backs" von Natalie Hemby und Stephanie Chapman). Brett Eldredge (nicht nur rein äußerlich Craig Morgan etwas ähnelnd) hat mit seinem Nashville Major-Debüt "Bring You Back" direkt ein dickes Brett hingelegt. In Kombination mit seinen bereits getätigten Live-Erfahrungen als Support von Leuten wie Taylor Swift, Blake Shelton und Tim McGraw könnte hier schnell eine ernstzunehmende neue Größe im weiten und hart umkämpften Feld der Charaktersänger wie die gerade erwähnten Shelton und McGraw, Luke Bryan, Billy Currington, Jake Owen, Eric Church, Lee Brice, Darius Rucker & Co. für weiteren Wettbewerb sorgen. Ein toller Einstieg von Brett Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me Where to Park - 3:00
2. Don't Ya - 3:02
3. Bring You Back - 3:12
4. On and On - 3:09
5. Gotta Get There - 3:23
6. One Mississippi - 3:46
7. Beat of the Music - 2:59
8. Waited Too Long - 3:59
9. Mean to Me - 3:49
10. Signs - 3:53
11. Raymond - 3:38
12. Go On Without Me - 3:18

Art-Nr.: 8266
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Eldredge, Brett - illinois [2015]
Der "CMA New Artist Of The Year 2014" mit seinem zweiten Album! Brett Eldredge hatte schon mit seinem Debütwerk "Bring You Back" einen Traumstart in die Karriere hingelegt. Der Silberling erreichte Platz 2 der Country Billboard-Charts und verpasste nur knapp die Pole-Position. Zusätzlich gab es mit drei Singles unter den Top 10 (parallel auch Nr. 1 in den Airplay-Charts) weitere, große Erfolge. Das weckt, in Bezug auf den Nachfolger, natürlich Begehrlichkeiten. Was ihm beim Vorgänger um Haaresbreite verwehrt blieb, ist ihm jetzt mit seinem brandneuen Silberling "Illinois" gelungen. Es ist amtlich: Brett Eldredge hat sein erstes Nr. 1 Album in den Billboard Country-Charts und on top noch Platz 3 in der genreübergreifenden Top 200-Notierung der Billboard Album-Charts erreicht. Eldredge ist somit im Kreise der großen US-Künstler bereits frühzeitig angekommen. Denn ähnlich wie Luke Bryan (im Gegensatz zu ihm, dessen Gesang eigentlich immer recht "hölzern" wirkt, kann Brett dazu noch mit einer "Mords"-Stimme aufwarten) und Taylor Swift zuvor, folgte der aus Paris, Illinois stammende Cousin von Chris Eldredge (The Grascals) dem derzeitigen Trend in Nashville, die Musik möglichst "zweigleisig" anzulegen, d. h. auch über den Countrymarkt hinaus kompatibel zu gestalten. So verschwimmen auch auf "Illinois" New Country- und Pop/Rock-Elemente fließend ineinander. Mitverantwortlich hierfür natürlich der für seine modernen Produktionen bekannte Russ Copperman, für den sich Brett jetzt schwerpunktmäßig entschieden hat, nachdem es beim Vorgänger noch einen Konglomerat aus verschiedensten Produzenten gegeben hatte. Vermutlich auch, weil zwischen beiden die Chemie beim Songwriting (sie haben den Großteil der Stücke geschrieben, Eldredge war sogar in allen Tracks kompositorisch involviert!) zu stimmen scheint. Dementsprechend hat auch die erste Single des Albums, "Lose My Mind" (schöne, markante Slide Gitarren-Führungslinie, rhythmischer Powersong) schon die Charts geentert und ist in die Top 10 eingestiegen. Tendenz Richtung Spitze! Die CD startet jedoch mit dem ruppigen Countryrocker "Fire" (tolle Tempowechsel, starke E-Gitarren) fast in der Manier eines Pat Green. Ein starker Auftakt! Es folgt mit "You Can’t Stop Me" ein grooviger, soulig angehauchter R&B-Track, den Brett im Duett mit Thomas Rhett performt, der in diesen Tagen auch sein neues Album "Tangled Up" auf den Markt bringt. Beide werden auch zusammen in Kürze ihre "Suits & Boots"-Tour jeweils als Co-Headliner (Opening Act: Danielle Bradbery) in Angriff nehmen. Auf der ein wenig mit Will Hoge-Flair bedachten Ballade "Wanna Be That Song" kann Brett dann seine stimmlichen Qualitäten (er "hängt" sich spürbar immer richtig rein und geht nicht zu Unrecht so ein bisschen als der "Ray Charles des Country" durch) richtig ausspielen. Klasse hier auch die Harmonie-Vocals gegen Ende von Stephanie Chapman. Gute Laune verbreitet der Beach-taugliche Abhäng-Track "Time Well Spent", gefolgt vom melodischen Countrypoplied "If You Were My Girl". Centersong des Werkes ist das Piano-trächtige, mit einer schönen Southern-Brise umwehte Titelstück "Illinois", zugleich eine Hommage an seinen Heimatstaat, aber auch vielleicht so etwas wie der legitime Nachfolger von Marc Cohns "Walking In Memphis". Wunderbar! Geschrieben mit Brad Crisler, der hier, wie auch beim schönen "Lose It All" (Akustikgitarre, Steeltupfer, kurzes E-Gitarren-Solo) mit an den Reglerknöpfen saß (bei allen anderen Tracks dann Russ Copperman). Das ein wenig an Marc Broussard erinnernde, atmosphärische "Just A Taste" und das mit Akkordeon- und Mandolinentupfern bestückte "Drunk On Your Love" warten ebenfalls mit klaren Chart-Ambitionen auf. Auf "Shadow" zeigt sich Brett Eldredge recht experimentierfreudig und mutig zugleich. Ein rockiges, sehr "asymmetrisch" strukturiertes Stück, das ziemlich polarisieren dürfte und man eher im Repertoire von Bands wie Nickelback, Hinder & Co erwarten würde. Ein Klasselied, aber in diesen Sphären doch sehr ungewöhnlich. Dafür wird man zum Schluss mit dem flockigen, eingängigen New Country-Stück "Going Away For A While" mit einem launigen "Sing-A-Long"-Refrain zurück in die Spur gebracht. Fazit: "Illinois" ist bester, moderner New Country mit leichten Pop-Tendenzen, wie er momentan in Nashville richtig angesagt ist. Eingespielt natürlich vom Who-Is Who der Nashville Garde-Studio-Musiker. Brett Eldredge ist nicht zuletzt dank seiner enormen Charakterstimme und dem Gespür für die richtigen Songs vollkommen zu Recht zur richtigen Zeit im Reigen der momentan populären US-Interpreten (aller Genres) angekommen. Chapeau Mr. Eldredge! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fire - 3:18
2. You Can't Stop Me (feat. Thomas Rhett) - 3:24
3. Lose My Mind - 2:35
4. Wanna Be That Song - 3:56
5. Time Well Spent - 3:35
6. If You Were My Girl - 3:31
7. Illinois - 3:22
8. Just A Taste - 3:28
9. Drunk On Your Love - 2:54
10. Lose It All - 3:40
11. Shadow - 2:39
12. Going Away For A While - 3:15

Art-Nr.: 8973
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Guy, Buddy - rhythm & blues [2013]
2 CD-Set! 3 Jahre nach den Grammy-dekorierten "Living proof" veröffentlicht Meistergitarrist und lebende Blues-Legende Buddy Guy sein neues Album, und zwar gleich eine Doppel-CD. Bereits im Vorfeld wird "Rhythm & Blues" als eine weitere, absolute musikalische Sternstunde in der langen Karriere Guy's gefeiert, und die ersten Reviews bestätigen diese Vorschußlorbeeren nachdrücklich. Ein paar der Songs des neuen Werkes hat der Meister mit einigen hochkarätigen Gästen eingespielt, was einmal mehr seine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne offenbart. Mit dabei waren der neue, junge Guitarhero des Blues, Gary Clark jr., Beth Hart, aber auch genrefremde Größen wie Keith Urban, Kid Rock und Aerosmith's Steven Tyler, Joe Perry und Brad Whitford. Produziert hat sein langjähriger Weggefährte Tom Hambridge! Der ewig junge Buddy Guy befindet auch mit 76 Jahren noch in der Blüte seiner Karriere. Großartig!

Die offizielle Produktbeschreibung:

Six-time Grammy Award winner and 2012 Kennedy Center Honoree Buddy Guy will release his new studio album Rhythm & Blues. The follow-up to his 2010 Grammy Award winning album Living Proof, this double-disc masterpiece features first time studio collaborations with A-list artists Kid Rock, Keith Urban, Gary Clark, Jr., Beth Hart and Aerosmith members Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford. Rhythm & Blues will be available for pre-order at all online retailers on June 25th.
Produced by Grammy Award winning producer/songwriter and longtime collaborator Tom Hambridge (Skin Deep, Living Proof), Rhythm & Blues captures the 76 year-young Guy at the peak of his creativity. Replete with heartfelt vocals, straightforward lyrics and mesmerizing guitar licks, Rhythm & Blues not only exemplifies how blues continues to be the foundation of all genres of today's music, it also illustrates why Guy has been influential in the careers of Eric Clapton, Jimi Hendrix, Jeff Beck, Stevie Ray Vaughan and more.
The Rhythm disc includes rhythm and blues-style blues with deep grooves, such as the Junior Wells' 1960 hit "Messin' With The Kid" featuring Kid Rock, the touching "One Day Away" with Keith Urban, and "What You're Gonna Do About Me," a rousing duet with Beth Hart. Guy rounds out the disc with "Best In Town," "Whiskey Ghost," Guitar Slim's "Well I Done Got Over It" and more.
The Blues disc taps into the genre's rich history with "Meet Me In Chicago," "I Could Die Happy," "Never Gonna Change" and "All That Makes Me Happy Is The Blues." Aerosmith's Tyler, Perry and Whitford contribute to the musical lesson with "Evil Twin" while Gary Clark, Jr. joins Guy on "Blues Don t Care."
In a career that spans nearly 50 years with over 50 albums released, the incomparable Buddy Guy recently added the prestigious Kennedy Center Honors and NARM Chairman's Award for Sustained Creative Achievement to his long list of achievements. Guy is the recipient of 30 awards and accolades, including 6 Grammy Awards, 28 Blues Music Awards (formerly W. C. Handy Awards), Rock and Roll Hall of Fame induction, the first annual Great Performer of Illinois Award, a Billboard Music Awards' Century Award for distinguished artistic achievement, the Presidential National Medal of Arts, in addition to being listed as one of the 100 Greatest Guitarists of All Time by Rolling Stone.

Hier noch ein begeistertes U.S-Review:

Buddy Guy – Next to Muddy Waters and Howlin’ Wolf, his name personifies Chicago blues. Considering he’ll be 77 years old on July 30th, you’d think he’d be ready to sit down and take it easy. His new album is proof that like good whiskey and fine wine he’s just gotten better with age. For Buddy’s birthday he gives us all a gift with Rhythm & Blues, a two disc album filled with some stellar collaborations and which after over 50 albums is probably one of his best releases.
This album is once again produced by the Grammy winning producer Tom Hambridge (Living Proof, 2010). A musician who is criminally unknown for his own blues rock releases. Tom Hambridge plays the drums throughout the album. After that there are two basic all-star sets of musicians. The first consists of David Grissom (guitar), Reese Wynans, (B3), and Michael Rhodes (bass). The second set consists of Rob McNeely (guitar), Kevin McKendree, (B3), and Tommy MacDonald (bass). As if the musicianship wasn’t enough in the above list, Buddy also has the following guest stars; Kid Rock, Gary Clark Jr., Beth Hart, Keith Urban, and Aerosmith’s Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford, who all contribute something unique and interesting.
With two discs of quality material to pick from it’s difficult to discuss them all. Suffice to say there isn’t a bad track. So we’ll just discuss the highlights.
Disc 1: “Justifyin’” is the second track and it is a fast rockin’ powerhouse of a track. It’s amazing that Buddy can rip notes off his guitar at that rate at almost 77 years old. “I Go By Feel” slows things down as Buddy explains a conversation with an old blues teacher when he was younger and how the concept that feel is what sets a great musician apart from someone who is technically capable. You can throw all the notes at someone you want but there is that connection with a few simple notes where an artist can express all the emotion of the song. Buddy next teams up with Kid Rock to cover the appropriately named Elmore James tune “Messin’ with the Kid,” which Buddy played guitar on way back in 1965. Kid’s gruff voice actually meshes well with the attitude of the song. Shortly after that we get a cover, “One Day Away,” which was written by one of Buddy’s long time touring guitar players, Scott Holt, who is another artist everyone should check out. Keith Urban lends his country swagger to the song singing about telling someone you love them and the need to seize the day and to not wish one day away. Beth Hart steps up next and let’s everything rip on the spectacular track “What You Gonna Do About Me” as she trades lyrics with Buddy, proving once again why she is one of the powerhouse female vocalists of this generation.
Disc 2: The second disc starts out with a tribute to Buddy’s hometown with “Meet Me In Chicago.” Buddy lists the highlights of his hometown, like deep dish pizza, Wrigley Field, Soldier Field, Wabash Avenue, and in Buddy’s typical humble style he of course lists Buddy Guy playing the blues, which is reason enough to come to Chicago. “Evil Twin” brings the members of Aerosmith in for a straight up blues anthem. “All That Makes Me Happy is the Blues” is slow blues that is all about exactly what the song title says it is. Blues is known for being a genre of music about sadness, but it’s not meant to be sad. It’s really meant to be an uplifting release of all of our problems. The final track that stands out on here is collaboration with Gary Clark Jr. on the rollicking “Blues Don’t Care.”
Buddy will always be one of the legends of the blues. He has always blurred the lines between blues and rock and roll. Filled with his signature tone and that Buddy Guy attitude, Rhythm & Blues just continues to cement his legacy as one of the greatest guitar players.
(Kevin O’Rourke/Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Best in Town
2. Justifyin'
3. I Go by Feel
4. Messin' with the Kid (featuring Kid Rock)
5. What's Up with That Woman
6. One Day Away (featuring Keith Urban)
7. Well I Done Got over It
8. What You Gonna Do About Me (featuring Beth Hart)
9. The Devil's Daughter
10. Whiskey Ghost
11. Rhythm Inner Groove

Disc 2
1. Meet Me in Chicago
2. Too Damn Bad
3. Evil Twin (featuring Steven Tyler, Joe Perry & Brad Whitford)
4. I Could Die Happy
5. Never Gonna Change
6. All That Makes Me Happy Is the Blues
7. My Mama Loved Me
8. Blues Don't Care (featuring Gary Clark jr.)
9. I Came Up Hard
10. Poison Ivy

Art-Nr.: 8245
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Matthews Band, Dave - live at wrigley field [2011]
2 CD-Set! Am Ende der U,S. Sommer-Tour 2010 spielte die Dave Matthews Band am 17. und 18. September noch einmal zwei grandiose Konzerte in der historischen Arena der "Chicago Cups", dem "Wrigley Field" von Chicago/Illinois. Vor allem die Show des zweiten Tages hatte es in sich, nicht zuletzt auch dadurch, dass die Band danach ihre vorher verkündete rund 1-jährige Tour-Auszeit begann. Und genau dieses Konzert vom 18. September 2010 ist in seiner vollen Länge auf dieser großartigen Doppel-CD enthalten. Die Jungs waren in Top-Form und feierten mit den 40.000 Zuschauern im Stadion eine ausgelassene Party. Tolle Setlist mit einigen prächtigen Überraschungen und vielen Klassikern. Ein ungemein stimmungsvolles Konzert. Herrlich, wie das Publikum bei dem über 15-minütigen "Jimi thing" enthusiastisch mitgrölte. Die DMB wird vermutlich 2011 nicht mehr auf Tour gehen. Dieses Werk ist die ideale Überbrückung bis es dann endlich wieder soweit sein wird. Prächtiger Mitschnit eines mitreissenden Konzertes!

Hier noch eine kurze Produkt-Info im englischen Original:

Under a full moon with the twinkling skyline in the background, DMB closed out their 2010 summer tour at the historic Chicago ball park on September 17th and 18th with two electric shows. Highlights of the September 18th show include the Jimi Thing sing-along, Christmas Song, an awesome Two Step and the triple encore ending with a memorable Last Stop.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 You Might Die Trying - 9:03   
2 Stay or Leave - 4:19   
3 Seven - 5:43   
4 Crash Into Me - 5:38   
5 Good Good Time - 2:01   
6 #41 - 16:07   
7 Tripping Billies - 6:19   
8 Digging a Ditch - 4:51   
9 Squirm - 5:15   
10 Gravedigger - 4:59   
11 Spaceman - 6:27   
12 Stay (Wasting Time) - 7:00   

Disc 2
1 Can't Stop - 6:39   
2 Grey Street - 5:48   
3 Jimi Thing - 15:41   
4 Time Bomb - 5:41   
5 Two Step - 16:43   
6 Christmas Song - 5:08   
7 Corn Bread - 6:35   
8 The Last Stop - 13:15

Art-Nr.: 7400
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McBride, Martina - live in concert ~ cd & dvd [2008]
CD & DVD-Set! "Live CD with Bonus DVD" heißt es auf dem Verpackungs-Sticker dieses Sets, doch genau umgekehrt müßte es draufstehen: "Live DVD with Bonus CD"! Wie dem auch sei: Die vielen Fans der bezaubernden Martina McBride (und die, die es noch werden wollen) haben Grund zum Jubeln: Eine der besten Stimmen und erfolgreichsten Künstlerinnen der Countrymusic der letzten 15 Jahre beglückt ihre Anhänger mit einer über 2-stündigen, prächtigen Live-DVD (20 Songs) eines Konzertes ihrer aktuellen Tournee, aufgenommen am 29.9.2007 im "I-Wireless-Center" in Moline/Illinois! Die Künstlerin und ihre großartige Band sind in bester Verfassung und reißen das Publikum mit einem fantastischen Auftritt mit! Martina bringt nicht nur all ihre großen Hits, sondern überrascht auch mit ein paar zuvor nicht veröffentlichten Coverversionen, z.B. des Journey-Klassikers "Don't stop believein'" oder Pat Benatar's "Hit me with your best shot"! Ein herrliches Konzert! Neben der DVD enthält das Set auch noch eine Audio-CD dieser Show, auf der jedoch insgesamt lediglich 8 Tracks enthalten sind, einer davon ("Whatever you say") nicht auf der DVD! Der Fokus liegt also eibdeutig auf der DVD, und das ist auch gut so. Es ist kaum zu erwarten, dass man auf einer deutschen Bühne Martina McBride einmal live erleben kann, doch jetzt kommt sie zu ihren Fans nach Hause ins Wohnzimmer! Filmtechnisch und soundmäßig brillant in Szene gesetzt! Einfach wunderbar! Die DVD ist "code free" und auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Happy Girl - 3:33   
2 Anyway - 4:05   
3 Concrete Angel - 4:18   
4 From the Ashes - 4:47   
5 Whatever You Say - 5:58   
6 This One's for the Girls - 4:11   
7 Independence Day - 3:36   
8 Hit Me with Your Best Shot - 4:04   

DVD:
1 Anyway
2 When God-Fearin' Women Get the Blues
3 Wild Angels
4 My Baby Loves Me
5 Tryin' to Find a Reason
6 How I Feel
7 Happy Girl
8 (I Never Promised You A) Rose Garden
9 You Ain't Woman Enough
10 Help Me Make It Through the Night
11 Where Would You Be
12 Concrete Angel
13 For These Times
14 Medley: Love's the Only House/Blessed
15 This One's for the Girls
16 A Broken Wing
17 Independence Day
18 Don't Stop Believin'
19 Hit Me with Your Best Shot
20 Over the Rainbow

Art-Nr.: 5680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pitney, Mo - behind this guitar [2016]
Junger, 23-jähriger, hoch gehandelter Countrymusiker aus Cherry Valley, Illinois, dem in Nashville eine große Zukunft prophezeit wird und den die groißen amerikanischen Magazine, wie "Rolling Stone Country", "The Huffington Post" und "Billboard" als "one of the strongest male vocalists to come along in some time” bezeichnen - im übrigen vollkommen zu Recht, wie wir finden. Denn Mo Pitney ist in der Tat einer, der in der Lage ist, die Countrymusic wieder auf den "rechten Weg" zu bringen. Durch und durch Traditionalist kommt er mit wunderbaren Songs und einer hinreissenden Stimme, die irgendwo zwischen dem jungen Keith Whitley und Randy Travis engesiedelt ist. Seine Lieder sind geprägt von einer herrlichen, unbeschwerten Lockerheit und einem tollen "flowing feeling", mit dem sie sich sofort auf natürliche Art und Weise ihren Weg in die Ohren der Liebhaber unverfälschte Countrymusic bahnen. Großartige Country-Gitarren, Pedal Steel, Klavier, Orgel, Dobro, Fiddle - typische Countryinstrumente halten sich in den prächtigen Arrangements genüßlich die Waage Das alles ist vollkommen befreit auf poppigen, aufgemotzten Klängen oder gar von befremdlich in die Musik einegbauten Rap- oder elektronischen Momenten, wie bei so vielen der "huppen" Maintreamkünstler. Nein, Pitney's Musik ist in ihrer ganzen Konsistenz ehrlicher, authentischer, "handgemachter" purer Country. Mit an Bord hat er die ganz Großen der Nashville Studiogarde, wie beispielsweise Randy Scruggs, Paul Franklin, Aubrey Haynie, Bryan Sutton, JT Corenflos, Greg Morrow, Michael Rhodes, und, und, und. Produziert hat Altmeister Tony Brown! Ein fantastische Debutalbum von Mo Pitney. Perfekter "Stoff" für die Traditionalisten und Fans solcher Leute wie Merle Haggard, Alan Jackson, George Strait, sowie der bereits genannten Keith Whitley, Randy Travis und weiterer Seelenverwandter dieser "Spezies".

Das komplette Tracklisting:

1. Country - 3:16
2. Clean Up On Aisle Five - 3:41
3. Come Do A Little Life - 2:56
4. It's Just A Dog - 3:59
5. Everywhere - 2:53
6. Boy & A Girl Thing - 3:05
7. I Met Merle Haggard Today - 3:43
8. Take The Chance - 3:37
9. When I'm With You - 2:55
10. Love Her Like I Lost Her - 4:07
11. Behind This Guitar - 4:02
12. Give Me Jesus - 4:05

Art-Nr.: 9296
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Price, Margo - midwest farmer's daughter [2016]
Welch eine Wonne! Welch ein wundervoller, so rein funkelnder Rohdiamant am Countryhimmel! "Midwest farmer's daughter", das Debut der aus Buffalo Prairie in Illinois stammenden, heute aber in Nashville lebenden, exzellenten Singer/Songwriterin Margo Price und ihrer hervorragenden Begleitband "The Pricetags", ist die erste Veröffentlichung auf Jack White's neuem Label "Third Man Records" - und was für eine starke. Margo Price ist keine dieser gecasteten Künstlerinnen, keine, die im Nashville-Glamour steht, sondern sie hat sich alles von der Pike auf erarbeitet. "Hard work, stick-to-it-ivness, grit, and pristine musicality drenched in real life experience from the school of hard knocks... - that's Nashville. That's Country Music. That, Ladies and Gentleman is Margo Price". Mit diesen Worten führt das Label die Künstlerin ein - und genau so kommt sie rüber. Margo Price spielt hinreissend schöne, traditionell fundamentierte, unverfälschte, reine Countrymusic mit einem Hauch von Americana, vollkommen frei von modernem Nashvielle Mainstrream-Schnickschnack, daführ von ausgeprägter Natürlichkeit, Ehrlichkeit und Schönheit. Alles klingt herrlich retro. Zuweilen weckt sie Erinnerungen an die frühe Emmylou Harris und ihre Hot Band, an die ganz frühe Linda Ronstadt, aber auch an Loretty Lynn und Tammy Wynette, genauso wie an einen weiblichen Kris Kristofferson und Johnny Cash, vor allem dann, wenn sie ein leichtes Outlaw-Feeling in ihre Musik einfliessen lässt. Margo verfügt über eine großartige, klare, unverbrauchte Stimme, singt wie ein junges "Honky Tonk Angel". Aufgenommen wurde die Scheibe übrigens live und analog (daher dieser wunderbar natürliche, authentische, warme Sound) in den legendären Sun Studios und abgemischt in den nicht minder berühmten Ardent Studios, beide in Memphis/Tennessee. Nicht nur Songs wie die herrliche Honky Tonk Country-Nummer "About to find out" mit ihrem tollen Arrangement aus lässiger E-Gitarre und prächtiger Pedal Steel (erinnert an die besten Tage von Emmylou's früherer Hot Band), das voller wunderbarem Twang steckende "Hurtin' (on the bottle)", die rau instrumentierte, staubige, leicht bluesig angehauchte Outlaw Country-Nummer "Tennessee song" (toll die hier sehr erdige Instrumentierung in Verbindung mit Price's glasklarem Gesang, saustarkes E-Gitarren-Solo von Jamie Davies, würde wohl auch gut in das Anforderungsprofil der neuen Countryhelden ala Chris Stapleton und Sturgill Simpson passen), der hinreissende, lupenreine, mit einer tollen Gitarren-, Pedal Steel-, Fiddle-Begleitung schön retro in Szene gesetzte Honky Tonker "Since you put me down" (feines Gram Parsons-Flair, der ungemein dynamische Country-Heuler "This town gets around" (saustarkes Pedal Steel-/Fiddle-Break), oder der Sixties-inspirierte Vintage Country-Knaller "How the mighty have fallen" sind von herausragender Klasse. Das komplette Album ist ein absoluter "Hit"! Authentische, unverfälschte Country-/Americana-Musik von einer Lockerheit, Zwanglosigkeit und Natürlichkeit, die ihresgleichen sucht. Eine absolute Wohltat zwischen all den aufgemotzten und aufpolierten Chartstürmern. Ein Pracht-Teil! Margo Price "is the real deal"!

Das komplette Tracklisting:

1. Hands of Time - 6:09
2. About to Find Out - 3:12
3. Tennessee Song - 4:40
4. Since You Put Me Down - 4:53
5. Four Years of Chances - 4:33
6. This Town Gets Around - 2:55
7. How the Mighty Have Fallen - 3:11
8. Weekender - 4:40
9. Hurtin' (On the Bottle) - 4:12
10. World's Greatest Loser - 1:33
11. Desperate and Depressed - 3:31

Art-Nr.: 9136
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hands of time
About to find out
Tennessee song
Since you put me down
This town gets around
How the mighty have fallen
Hurtin' (on the bottle)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Steepwater Band, The - live & humble [2013]
"'Live & humble' is a modern day 'Rockin' the Fillmore'", schwärmt ein amerikanischer Kritiker in Anspielung auf den 1971er Humble Pie Live-Klassiker vom neuen Live-Album der grandiosen Steepwater Band aus Chicago/Illinois. In der Tat liefert die famose, jetzt mit dem zweiten Lead Gitarristen Eric Saylors zum Quartett angewachsene Blues-/Southern-/Jamrock-Formation am 20. April 2013 in der Ace Bar ihrer Heimatstadt Chicago eine dermassen tighte, vor Spielfreude nur so strotzende, kochende "High Energy Performance" ab, die einen solch honorigen Vergleich, zumal dies auch die musikalische Richtung zulässt, voll und ganz rechtfertigt. Was hier für eine Power von der Bühne ausgeht, ist irre. Nicht nur die Anhänger von Humble Pie bis hin zu Gov't Mule. oder Led Zeppelin bis zu The Black Crowes werden ihre helle Freude haben. "Live & humble" ist, wie gesagt, das erste Album, auf dem die Band mit zwei Gitarristen zu hören ist. Das macht den eh schon fetten Gitarrensound noch massiver, noch mächtiger, denn die beiden Saitenakrobaten Jeff Massey und Eric Saylors ergänzen sich nicht nur hervorragend, sondern treiben ihre ausgedehnten, wuchtigen Giterrenausflüge zu immer neuen Höhen. Ihre teils endlos wirkenden, wechselseitigen Soli, zuweilen auch mit Slide/Lead bedeuten einfach geballte Energie, wie etwa beim rau rockenden und straight groovenden, brodelnden "All the rails". Super dazu auch Jeff Massey's "smoky" Gesang. Es passt einfach alles zusammen. Bei vielen Stücken wird zudem wieder deutlich, dass die Band, obwohl sie aus Chicago kommt, neben ihrer Retro Bluesrock-Basis einen deutlichen, sehr willkommenen Hang zum Southern Rock hat. Diesen Southern-Twang lebt sie beispielsweise bei dem immens dynamischen "Come on down" (die Slide- und Lead Gitarren sind "in full force" - hat etwas von einer Mischung aus ZZ Top und brodelnden Vollgas-North Mississippi Allstars) oder beim straighten, kernigen "My back pocket" (auf einem Terrain irgendwo zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes angesiedelt) zur Gänze aus. Bärenstark! Und was die Truppe bei der fast 17-minütigen Kombi-Coverversion aus John Lee Hookers "Boom Boom" und Led Zeppelin's "How many more times" abzieht ist einfach nur mitreissend. Ein absoluter, ausgelassener, gnadenlos massiver Power Gitarren-/Bluesrock-/Jam-Höllenritt, der alle Dämme brechen lässt. Welch eine Energie" Die Gitarren stehen in Flammen! Adrenalin-getränkter Rock'n Roll-Boogie pur! Die Ace Bar in Chicago steht "under fire"! Die Steepwater Band ist live eine Macht! Hier geht es noch dynamischer, noch zwangloser, noch dreckiger und direkter zu, als im Studio. Herrlich! Apropos direkt: Der Sound des Albums kommt sehr direkt rüber, ist transparent, toll abgemischt, wirklich brillant. Man hat das Gefühl, die Jungs rocken daheim im Musikzimmer, direkt vor einem. Was für ein furioser Blues-/Southern-/Jam-Rock'n Roll-Ritt! Toll! "This album brings you over 75 minutes of kinetic live Steepwater Band rock n' roll". Lasst Euch infizieren, Leute - wir sind es schon...

Das komplette Tracklisting:

1. Remember the Taker - 7:46
2. Off the Rails - 4:34
3. At the Fall of the Day - 4:25
4. Come On Down - 6:29
5. Dance Me a Number - 4:26
6. High and Humble - 6:05
7. Meet Me in the Aftermath - 3:51
8. Boom Boom / How Many More Times - 16:45
9. My Back Pocket - 3:06
10. All the Way to Nowhere - 7:35
11. World Keeps Moving On - 10:26

Art-Nr.: 8410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Remember the taker
All the rails
Come on down
Dance me a number
Boom Boom/How many more times
My back pocket
All the way to nowhere

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Trucks Band, Derek - songlines live ~ dvd [2006]
Die faszinierende Musik der Derek Trucks Band mit all ihrer Magie auf einer Live-DVD - herrlich! Zu sehen und zu hören gibt es das komplette Konzert aus dem "Park West" in Chicago/Illinois vom 28. Januar 2006! In einer wunderbaren Atmosphäre (klasse Location, prächtig besuchte Show) mit einem großartigen Bühnenbild im "Songlines"-Design erleben wir den Allman Brothers-Gitarrenzauberer und seine Freunde, Todd Smallie (Bass & Vocals), Mike Mattison (Vocals), Kofi Burbridge (Keyboards, Flute, Vocals), Count W. Butu (Congas & Percussion) und Yonrico Scott (Drums, Percussion, Vocals), mit einer hingebungsvollen Vorstellung voller Inspiration, Lockerheit, Spielfreude und Frische, die den Spirit ihrer musikalischen Philosophie fast noch besser rüber bringt als das gleichnamige Studioalbum! Rock, Funk, Blues, Latin, afrikanischen Rhythmen, Soul, Jazz, Southern, Reggae und Roots werden zu einem großartigen musikalischen "World"-Groove-Jam-Trip vereint, der trotz aller Vielseitigkeit zu keiner Minute seine Geschlossenheit verliert. Große individuelle Künstler bringen sich in der Band ein und produziren ein nie von irgendwelchen Allüren geprägtes Zudsammenspiel, des seinesgleichen sucht! Ungeheuer sympathisch! Zu hören sind 20 Tracks mit ca. 135 Minuten Spielzeit (auf der DVD sind 120 Minuten angegeben, doch allein das Konzert ist deutlich länger - mal abgesehen von den Bonus-Features), bei denen natürlich das "Songlines"-Album eine zentrale Rolles spielt. Aber wir hören auch ältere Songs aus "Joyful noise" und "Soul serenade", wie auch jede Menge unveröffentlichte Titel, die die Jungs lediglich im Live-Repertoire haben. Die Setlist: 1. "Joyful Noise" (unglaublich losgelöste, 8-minütige Fassung mit tollen Tempowechsel und mitreißenden Slide-Läufen des Meisters - prächtiger Groove), 2. "Crow Jane", 3. "Sahib Teri Bandi/Maki Madni", 4. "Volunteered Slavery", 5. "I'll Find My Way" (was für ein funkiger Groove, was für lockere Gitarrenläufe), 6. "I Wish I Knew (How It Would Feel To Be Free)", 7. "Key To The Highway" (toller, sehr kraftvoller, von viel Southern-Soul geprägter, rockender Blues mit großartigen Slidegitarren-Läufen), 8. "I'd Rather Be Blind, Crippled and Crazy", 9. "All I Do", 10. "Mahjoun/ Greensleeves", 11. "Sailing On"(sehr gefühlvoller Gesang von Mike Mattison - schönes Southern-Gospel-Flair, hinreißende Gitarrenlinien), 12. "Chevrolet", 13. "Soul Serenade", 14. "For My Brother", 15. "Feel So Bad" (klasse, knackige Fassung dieses Lightnin' Hopkins-Klassikers mit hingebungsvollem Gesang, tollem Klaviersolo und atemberaubender Slide-Arbeit), 16. "Let's Go Get Stoned", 17. "Voices Inside", 18. "Anyday" (herrliche, kräftige Soul-Blues-Fassung dieser Eric Clapton/Bobby Whitlock-Nummer), 19. "Maybe Your Baby" (tolles Stevie Wonder-Cover), 20. "Up above my head"! Das Bonusmaterial umfasst noch diverse Interviews mit den Bandmitgliedern und Filmsplitter unter dem Motto "Inside the Derek Trucks Band", "Recording songlines" und "Working overtime"! Eine großartiges Konzert, super gefilmt, im perfekten Sound! Lassen wir uns treiben von diesen wunderbaren "Songlines"! Ein Genuß! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4233
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wilson, Gretchen - all jacked up [2005]
Wie ein Tornado stürmte "Redneck woman" Gretchen Wilson vor rund 1 1/2 Jahren in den Country-Circuit und landeten mit ihrem Debut "Here for the party" einen wahrhaft gigantischen Erfolg! Den hatte sie auch wirklich verdient, denn sie brachte mit ihrer unbekümmerten, ehrlichen, "roughen" Art wieder ordentlich Leben in die Country-Bude! Kein Wunder also, daß die Fans schon sehnlichst auf den Nachfolger warteten - und hier ist er nun mit "All jacked up"! Kleines Fazit gleich zu Beginn: Alles was "Here for the party" versprach, bestätigt sich auf "All jacked up" mehr als eindrucksvoll, ja Gretchen legt sogar nochmal eine Schippe drauf! Ein bärenstarkes Album! Die in Pocahontas/Illinois geborene, mitllerweile 32-jährige Wilson ist einfach der neue "Prototyp" und die Vorreiterin der "toughen" Frauen-Bewegung in der aktuellen U.S. Country-Szene! Was bringt dieses "Rebel girl" (so der Titel des neunten Songs dieses Albums, eine fantastische, trockene, knackge Midtempo-Country(rock)-Nummer mit tollen, erdigen Gitarren, wunderbarer Steel und einer erstklassigen Melodie, umgeben von einem herrlichen, rauen Outlaw-Flair) für einen frischen Wind nach Nashville! Sie weiß, wovon sie singt, denn sie spricht die Sprache der einfachen Leute. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen bei ihrer Mutter (diese war 16, als Gretchen zur Welt kam, ihr Vater hat beide zwei Jahre später ohne Hab und Gut sitzen gelassen), schlugen sich die beiden lange Zeit in den zahllosen "Trailer-Parks" entlang der Kornfelder und großen Farmen rund um St.Louis durch. Bereits mit 14 stand sie auf eigenen Füßen und managte eine Bar! Ihr ganzes, hartes, ländliches Leben überträgt sie voller Authentizität in ihre Musik. Sie hat den "Country" im Blut und trägt das Honky Tonk-Herz auf dem richtigen Fleck! "All jacked up" besticht mit 11 (+ einem hidden Track) neuen, von vorn bis hinten exzellenten, puren Countrysongs zwischen feurigen, von wirbelnden Gitarren und Fiddles durchzogenen Uptempo-Krachern, knackigen, lupenreinen Honky Tonkern und wunderbaren "cheatin' ballads"! Auch ein dezentes Southern- und Outlaw-Flair ist immer wieder spürbar. Alles ist tief traditionell verwurzelt und steckt doch so voller aktuellem Pfiff und Pep! Gretchen Wilson ist absolut "hip" - und das meinen wir voller Hochachtung! Gretchen's Stimme kommt herrlich rüber, in etwa wie eine leicht angeraute, staubige Mischung aus Patty Loveless und Allison Moorer. Sieben Lieder hat sie mitkomponiert, darunter einige wieder mit Big & Rich's John Rich (ex-Lonestar), der auch, zusammen mit Mark Wright und Gretchen selbst, für die tolle, punktgenaue, trockene Produktion verantwortlich zeichnet. Los geht's mit dem Titelstück "All jacked up", praktisch dem perfekten Sequel zu "Redneck woman"! Ein toller, ordentlich abgehender, von rockigen E-Gitarren und wirbelnden Fiddles angetriebener Honky Tonk-/ Roadhouse-/ Boogie-Country Party-Feger, der wohl sämtliche Cowgirls und Cowboys jenseits und diesseits des Atlantiks in Hochstimmung versetzen dürfte. Man wird einfach mitgerissen! Macht morz Laune! Es folgt das traditionell fundierte, herrlich dynamische und ebenso melodische Uptempo-Stück "California girls", durchzogen von schön nach vorne gehenden Gitarren und einer wunderbaren Steelguitar. Textlich rechnet sie wieder einmal gnadenlos mit dem Glamour-Image ab und huldigt das "einfache", raue, kantige Leben der Menschen, die sich einfach so geben, wie sie wirklich sind. Und man kauft es ihr einfach ab! So folgt eine super Nummer der nächsten! Ob der ultra-traditionelle, aber angeraute, durchaus knackige 3/4-Takter "Full time job" mit seiner schönen Fiddle, der tollen Steel und den klasse E-Gitarren, der flotte, herrlich zum Tanzen geeignete, pure Gitarren Honky Tonker "Skoal ring", die von heulender Steel geprägte, wunderbar melodische Ballade "He ain't even cold yet", der "Barroom-sweeping" Honky Tonker "One Bud wiser" in allerbester George Jones-Manier, oder der kernige, honky-tonkin' Country-Waltz "Politically uncorrect" mit seiner tollen Baritone-Gitarre, den feinen Mandolinen-Fills und dem großen Merle Haggard als Duett-Partner - all diese Stücke zeigen welch immenses Potential in dieser großartigen Interpretin steckt. Ein absolutes Highlight folgt dann noch mit dem eingangs schon erwähnten "hidden track": Gretchen Wilson spielt mit ihren Musikern eine traumhafte, rein akustische Version von Billie Holiday's "Good morning heartache" - bluesig, jazzig, atmosphärisch dicht, hinreißend! Allein dieser Titel zeigt, welch eindrucksvolle, gesangliche Fähigkeiten und welch eine Ausstrahlung in diesem "rough girl" stecken! Gretchen Wilson gibt der Countrymusic ihre Glaubwürdigkeit und ihre Ehrlichkeit zurück! Das ist reine, pure, traditionelle, peppige Countrymusic, so wie sie sein muß! "All jacked up" ist noch ein Tick stärker als ihr Debut! Ganz große Klasse! Weiter so Gretchen, davon können wir nie genug bekommen...

Art-Nr.: 3600
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wilson, Gretchen - all jacked up ~ dual disc [2005]
DualDisc! Die DualDisc-"Luxus"-Ausgabe (Vorderseite: CD / Rückseite: DVD) von Gretchen Wilson's neuem Album! Die DVD-Seite enthält einen 18 1/2-minütigen Film über das "Making of" zu "All jacked up, bei dem viele interessante Leute, wie John Rich, Mark Wright und Gretchen selbst zu Wort kommen, das offizielle Video zu "All jacked up" (ein klasse Video, genau so "rough, wie der Song selbst) und eine Photo-Gallerie! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Wie ein Tornado stürmte "Redneck woman" Gretchen Wilson vor rund 1 1/2 Jahren in den Country-Circuit und landeten mit ihrem Debut "Here for the party" einen wahrhaft gigantischen Erfolg! Den hatte sie auch wirklich verdient, denn sie brachte mit ihrer unbekümmerten, ehrlichen, "roughen" Art wieder ordentlich Leben in die Country-Bude! Kein Wunder also, daß die Fans schon sehnlichst auf den Nachfolger warteten - und hier ist er nun mit "All jacked up"! Kleines Fazit gleich zu Beginn: Alles was "Here for the party" versprach, bestätigt sich auf "All jacked up" mehr als eindrucksvoll, ja Gretchen legt sogar nochmal eine Schippe drauf! Ein bärenstarkes Album! Die in Pocahontas/Illinois geborene, mitllerweile 32-jährige Wilson ist einfach der neue "Prototyp" und die Vorreiterin der "toughen" Frauen-Bewegung in der aktuellen U.S. Country-Szene! Was bringt dieses "Rebel girl" (so der Titel des neunten Songs dieses Albums, eine fantastische, trockene, knackge Midtempo-Country(rock)-Nummer mit tollen, erdigen Gitarren, wunderbarer Steel und einer erstklassigen Melodie, umgeben von einem herrlichen, rauen Outlaw-Flair) für einen frischen Wind nach Nashville! Sie weiß, wovon sie singt, denn sie spricht die Sprache der einfachen Leute. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen bei ihrer Mutter (diese war 16, als Gretchen zur Welt kam, ihr Vater hat beide zwei Jahre später ohne Hab und Gut sitzen gelassen), schlugen sich die beiden lange Zeit in den zahllosen "Trailer-Parks" entlang der Kornfelder und großen Farmen rund um St.Louis durch. Bereits mit 14 stand sie auf eigenen Füßen und managte eine Bar! Ihr ganzes, hartes, ländliches Leben überträgt sie voller Authentizität in ihre Musik. Sie hat den "Country" im Blut und trägt das Honky Tonk-Herz auf dem richtigen Fleck! "All jacked up" besticht mit 11 (+ einem hidden Track) neuen, von vorn bis hinten exzellenten, puren Countrysongs zwischen feurigen, von wirbelnden Gitarren und Fiddles durchzogenen Uptempo-Krachern, knackigen, lupenreinen Honky Tonkern und wunderbaren "cheatin' ballads"! Auch ein dezentes Southern- und Outlaw-Flair ist immer wieder spürbar. Alles ist tief traditionell verwurzelt und steckt doch so voller aktuellem Pfiff und Pep! Gretchen Wilson ist absolut "hip" - und das meinen wir voller Hochachtung! Gretchen's Stimme kommt herrlich rüber, in etwa wie eine leicht angeraute, staubige Mischung aus Patty Loveless und Allison Moorer. Sieben Lieder hat sie mitkomponiert, darunter einige wieder mit Big & Rich's John Rich (ex-Lonestar), der auch, zusammen mit Mark Wright und Gretchen selbst, für die tolle, punktgenaue, trockene Produktion verantwortlich zeichnet. Los geht's mit dem Titelstück "All jacked up", praktisch dem perfekten Sequel zu "Redneck woman"! Ein toller, ordentlich abgehender, von rockigen E-Gitarren und wirbelnden Fiddles angetriebener Honky Tonk-/ Roadhouse-/ Boogie-Country Party-Feger, der wohl sämtliche Cowgirls und Cowboys jenseits und diesseits des Atlantiks in Hochstimmung versetzen dürfte. Man wird einfach mitgerissen! Macht morz Laune! Es folgt das traditionell fundierte, herrlich dynamische und ebenso melodische Uptempo-Stück "California girls", durchzogen von schön nach vorne gehenden Gitarren und einer wunderbaren Steelguitar. Textlich rechnet sie wieder einmal gnadenlos mit dem Glamour-Image ab und huldigt das "einfache", raue, kantige Leben der Menschen, die sich einfach so geben, wie sie wirklich sind. Und man kauft es ihr einfach ab! So folgt eine super Nummer der nächsten! Ob der ultra-traditionelle, aber angeraute, durchaus knackige 3/4-Takter "Full time job" mit seiner schönen Fiddle, der tollen Steel und den klasse E-Gitarren, der flotte, herrlich zum Tanzen geeignete, pure Gitarren Honky Tonker "Skoal ring", die von heulender Steel geprägte, wunderbar melodische Ballade "He ain't even cold yet", der "Barroom-sweeping" Honky Tonker "One Bud wiser" in allerbester George Jones-Manier, oder der kernige, honky-tonkin' Country-Waltz "Politically uncorrect" mit seiner tollen Baritone-Gitarre, den feinen Mandolinen-Fills und dem großen Merle Haggard als Duett-Partner - all diese Stücke zeigen welch immenses Potential in dieser großartigen Interpretin steckt. Ein absolutes Highlight folgt dann noch mit dem eingangs schon erwähnten "hidden track": Gretchen Wilson spielt mit ihren Musikern eine traumhafte, rein akustische Version von Billie Holiday's "Good morning heartache" - bluesig, jazzig, atmosphärisch dicht, hinreißend! Allein dieser Titel zeigt, welch eindrucksvolle, gesangliche Fähigkeiten und welch eine Ausstrahlung in diesem "rough girl" stecken! Gretchen Wilson gibt der Countrymusic ihre Glaubwürdigkeit und ihre Ehrlichkeit zurück! Das ist reine, pure, traditionelle, peppige Countrymusic, so wie sie sein muß! "All jacked up" ist noch ein Tick stärker als ihr Debut! Ganz große Klasse! Weiter so Gretchen, davon können wir nie genug bekommen...

Art-Nr.: 3601
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!