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Cash, Rosanne - she remembers everything [2018]
Nach gut 4 Jahren endlich ein neues Album von der wunderbaren Rosanne Cash. "She remembers everything ist eine musikalische Delikatesse mit erhabenen, auch nachdenklichen Songs, mal sehr melancholisch, mal schön flott und auch rockig, zwischen Americana, Folk-/Country-Pop und feinster Singer-Songwriter-Musik, mit der richtigen Portion Twang und einem Hauch von Jazz. Eine edle Kombination, die Cash selbst als "feminine gothic" bezeichnet. Co-Autoren ihrer neuen Songs sind ihr Ehemann John Leventhal, Tucker Martine, der schon mit Mavis Staples, Bill Frisell und R.E.M. arbeitete, sowie T Bone Burnett. Als Gäste lud Cash u.a. Elvis Costello, Kris Kristofferson und Sam Phillips ins Studio ein. Erneut ein hinreißendes Werk der Tochter von Johnny Cash!

Das komplette Tracklisting:

1. The Only Thing Worth Fighting For (feat. Colin Meloy) - 4:19
2. The Undiscovered Country - 5:20
3. 8 Gods Of Harlem (feat. Elvis Costello & Kris Kristofferson) - 3:54
4. Rabbit Hole (feat. Colin Meloy) - 4:07
5. Crossing To Jerusalem - 3:31
6. Not Many Miles To Go - 4:03
7. Everyone But Me - 3:37
8. She Remembers Everything (feat. Sam Phillips) - 3:37
9. Particle And Wave - 2:12
10. My Least Favorite Life - 4:00

Art-Nr.: 9727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Daniels, Charlie - songs from the longleaf pines [2005]
Southern-Veteran Charlie Daniels mit seinem neuen Album! Diesmal verbeugt er sich tief vor der Country-Tradition und seinem Glauben, und überzeugt mit einem klasse Werk reinster, tief im Süden verwurzelter (klar, die Southern-Roots sind jederzeit spürbar), vollkommen ohne Drums auskommender, akustischer Old Time-Gospel-/Bluegrass-Musik! Unterstützt wird er dabei von den so genannten "GrooveGrass Boyz", hinter denen sich solche großartigen Musiker wie beispielsweise Ronnie McCoury (Mandolin), Rob McCoury (Banjo), Jason Carter (Fiddle) und Andy Hall (Dobro) verbergen, aber auch von solch hochkarätigen Gästen, wie der Banjolegende Earl Scruggs und dem herausragenden Chris Thile an der Mandoline! Das Songmaterial besteht aus ausgewählten Bluegrass-Klassikern und alt ehrwürdigen Traditionals, wie zum Beispiel Bill Monroe's "Walking in Jerusalem" (Background-Gesang von den Whites), A.P. Carter's "Keep on the sunny side" (eine klasse Version mit tollem Banjo-Spiel von Earl Scruggs), Albert E. Brumley's "I'll fly away" u.s.w.! Sehr gelungen auch das Duett mit Ricky Skaggs bei dem dynamischen "Preachin', prayin', singin'" oder der 1937 geschriebene Klassiker "What would you give (in exchange for your soul)"! Bester "pure" Gospel-Bluegrass vom guten alten Charlie!

Art-Nr.: 3184
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Earle, Steve - jerusalem [2002]
Gar nicht lange ist es her, da beglückte uns Steve Earle mit seiner großartigen "Sidetracks"-Ansammlung, jetzt bereits folgt sein neues Studiowerk "Jerusalem". Und wie es nicht anders zu erwarten war: es ist klasse, und zwar richtig klasse! Ein Rootsrock/Alternate Country-Kracher, der, trotz aller Countryeinflüsse, wohl jedem klassisschen "Nashville Cowboy" das Fürchten lehren dürfte. Es wird ordentlich gerockt! In der Besetzung seiner letzten Tour fegt er mit den Dukes (Eric "Roscoe" Ambel an der Gitarre, Kelley Looney am Bass und Will Rigby am Schlagzeug) durch 11 begnadete neue Songs, wieder eine wahre Pracht an songschreiberischem Talent und großartigen Texten. Der Sound ist wunderbar dreckig! Prinzipiell macht er da weiter, wo er bei "Transcendental blues" (allerdings diesmal ohne jegliches Bluegrass-Fragment) aufgehört hat, doch andererseits tritt er niemals auf der Stelle, sondern bereichert die Songs, die auch bei "Jerusalem" natürlich ganz typisch nach Earle klingen, immer wieder durch überraschende, spannende Momente, die wirklich jedes Earle-Stück auf seine Art und Weise zu einem besonderen kleinen musikalischen Erlebnis werden lassen. Enthalten ist auch der in den USA so kontrovers diskutierte Song über den in Afghanistan verhafteten US-Taliban-Terroristen John Walker. Der saustarke Geradeaus-Rocker "Ashes to ashes" eröffnet das Album. Krachender Background der Dukes, "Roscoe's" dreckige Riffs, und eine herrliche rootsig bluesige Harp von Earle bestimmen das Gerippe dieses Tracks. Es folgt mit "Amerika v. 6.0" der nächste laute und direkte Rocker, dessen Riffs fast klingen, als würden die Stones "Get off of my cloud" intonieren. Sehr starker Track! Hochinteressant wird es bei "Conspiracy theory", zu dessen "dirty guitar riffs" sich sehr "moderne" Drums und ein fast lieblicher Damengesang einer gewissen Siobhan Maher-Kennedy im Refrain gesellen, immer wieder unterbrochen von Ansätzen derber Gitarren-Rückkopplungen. Dennoch hat der Song eine typische Earle-Melodie. Das sind diese erwähnten, so interessanten Überraschungen, wie auch bei dem "happy" Countryrocker "What's a simple man to do", dessen Text allerdings alles andere als happy ist. Musikalisch ein Party-Heuler in bestem NRBQ-Stil, gut losgehend mit eine abgefahrenen Orgel. "The truth" ist eine feine Roots-Ballade mit Banjo-Intro, "Shadowland" rockt in klassischem Earle-Stil, und bei der tollen Roots-/Alternate Country-Ballade hat Emmylou Harris den Part der Duett-Vokalistin übernommen. Das Finale bildet der Titelsong, der stark nach den Einflüssen seines Freundes Bruce Springsteen klingt, jedoch sehr "Americana"-like. Eine feine Melodie, tolle Gitarren und eine folkige Mundharmonika bestimmen diese Stück. Keine Frage, ein weiterer großer Wurf von Steve Earle & the Dukes!

Art-Nr.: 1115
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Earle, Steve - just an american boy ~ dvd [2004]
Sie sollte bereits im September 2003, parallel zum gleichnamigen Live-Album erscheinen, nun endlich ist sie da, die neue DVD von, bzw. über Steve Earle! Die Doppel-CD heißt im Untertitel "The audio documentary", dementsprechend handelt es sich bei der DVD um die filmische Dokumentation. "Just an American boy" ist ein Dokumentarfilm über Steve Earle von Amos Poe! Ein großartiges, 94-minütiges Werk, das einen tiefen Einblick in die Persönlichkeit dieses begnadeten Songwriters gewährt. Alle Seiten von Steve Earle werden gezeigt Die musikalischen Roots werden aufgearbeitet (Nora Guthrie, Woody's Tochter, kommt beispielsweise zu Wort), seine politische Seite wird durchleuchtet (so sieht man interessanterweise in Original US-Nachrichten-Ausschnitten einige empörte Statements zu seinem Song "John Walker's Blues"), sein Alltag wird gezeigt, auch seine Drogenvergangenheit bleibt nicht außen vor! Doch das Wichtigste in seinem Leben ist stets die Musik und das Schreiben von Liedern. So sehen wir während des Films natürlich jede Menge interessanter Rehearsals-Aufnahmen, eine ganze Anzahl großartiger Konzertausschnitte der "Jerusalem"-Tour, teilweise auch mit kompletten Stücken (z.B. "Guitar town, "Christmas in Washington") und ein paar Aufnahmen vom Golden Gate Bluegrass-Festival in San Francisco vom Herbst 2002 mit den Bluegrass Dukes. Unter den Live-Songs, die zumindestens in längeren Ausschnitten zu sehen sind, befinden sich z.B. "Ashes to ashes", "Jerusalem", "Billy Austin", "Amerika v. 6.0", "Copperhead road" und "What's so funny about peace, love and understanding". Insgesamt fällt sehr positiv auf, daß hier trotz dieses intimen und persönlichen Porträts, trotz dieser Dokumentation, die Musik immer die zentrale Rolle spielt und der Film sich nicht in endlosem Gerede der Beteiligten verliert. Klar kommen sie zu Wort, doch diese Passagen sind nicht unendlich lange. Alles ist sehr abwechslungsreich gefilmt. Immer ist Musik zu hören und zu sehen, ständig wird irgendwo gezupft und geklimpert, was zur Folge hat, daß man Herrn Earle in vielen kleinen, seltenen und interessanten Performance-Sequenzen erleben kann. All diese Fragmente sind zu einem rundum geschlossenen Ganzen zusammengesetzt worden. Ein hervorragender Film über den Mensch und Musiker Steve Earle - unverzichtbar für jeden Fan! Als Bonus gibt's dann auch noch das komplette Musikvideo zu "Jerusalem"!

Art-Nr.: 2292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,50

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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Earle, Steve - live at montreux 2005 [2006]
Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Auch als DVD erhältlich!

Art-Nr.: 4290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Earle, Steve - live at montreux 2005 ~ dvd [2006]
Endlich auch als DVD: Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Filmtechnisch und soundmäßig exzellent in Szene gesetzt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD erhältlich!

Art-Nr.: 4465
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Earle, Steve - the revolution starts now [2004]
Sehr inspiriertes und politisch engagiertes neues Albunm von Steve Earle! Bissige Texte und eine zuweilen gnadenlos direkte Ausdrucksweise zeigen seine Unzufriedenheit mit dem aktuellen politischen Geschehen in Amerika. Wieder eingespielt mit den Dukes um Eric "Roscoe" Ambel macht er da wieter. wo er mit "Transcendental blues" vor einigen Jahren angefangen hatte, und zwar in absolut überzeugender Manier! Die Musik ist ebenso geradeaus, wie die Texte. Insgesamt gibt er sich noch einen Tick rockiger als zuletzt auf "Jerusalem". Raue E-Gitarren bestimmen weitgehend das Bild, ohne das eine gewisse Eingängigkeit und der Alternate Country-Touch verloren gehen. Das Album ist einmal mehr vollgepackt mit starken Songs. Dazu zählen beispielsweise das Titelstück "The revolution starts...now", ein rauer Uptempo-Rootsrocker, der in zwei Teilen (am Anfang und am Ende des Albums) auftaucht, was einer Gesamtlänge von rund 7 1/2 Minuten entspricht, die rotzige, dreckige, knackig flotte Countryrock-Nummer "Home to Houston", der vom musikalischen Schwung her richtig gute Laune verbreitet (erinnert fast ein wenig an seine frühhen Zeiten), der melodische, lockere, durchaus entspannt wirkende, aber dennoch raue Americana-/Alternate Countryrocker "Rich man's war" mit seiner feinen Acoustic-Gitarren-Begleitung, dem Harmonium und "Roscoe's" toller Baritone E-Gitarre, die rockige Ballade "Warrior", das dezent Reggae-angehauchte, flockige "Condi, Condi", der krachende Rootsrocker "F the CC", wie auch die wunderbare, durch feine Mandoline und Mundharmonika angereicherte Alternate Country-/Americana-Nummer "Comin' around", ein klasse Duett mit Emmylou Harris. Durch und durch rauer, dreckiger, rotziger, straighter Rootsrock/Americana-Rock/Alternate Countryrock der Marke Steve Earle, wie ihn seine Fans lieben. Produziert hat das klasse Teil einmal mehr Ray Kennedy!

Art-Nr.: 2705
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Skaggs, Ricky - music to my ears [2012]
Welch ein Genuß! Wunderschöne "Musik für unsere Ohren" - eine Wohltat! Die Karriere des 14-fachen Grammy Award-Gewinners Ricky Skaggs zählt ohne jeden Zweifel zu den signifikantesten in der Geschichte der Country Music überhaupt. Trotz all dieser Erfolge ist Skaggs noch immer "hungrig", liebt, achtet und pflegt seine Bluegrass-Roots, öffnet sich aber auch immer wieder anderen musikalischen Genres und verknüpft sie geschickt mit puren, klassischen Country-Traditionen. Er tut dies mit höchster Qualität. "Music to my ears" ist ein wahres Paradealbum geworden, ein meisterhaftes Werk zeitgenössischer, wunderschöner Bluegrass- und Acoustic Country Music. Ja, prinzipiell ist es ein klassisches Bluegrass-Album, doch nahezu unauffällig, aber voller Wohlwollen wahrnehmbar, lassen er und seine grandiose Band Kentucky Thunder (plus einige Gäste, allen voran Co-Produzent Gordon Kennedy, der zudem Rhythmus- und elektrische Gitarre spielt, und der etatmässige Alison Krauss & Union Station-Bassist Barry Bales) ein paar New Country-, Traditional Country-, World-, Swing-, Pop-, Gospel-, und Americana-Elemente einfliessen, und erzeugen somit einen dermassen angenehmen, geradezu faszinierenden Hörgenuss, das es die wahre Freude ist. Das Songmaterial kommt von vorn bis hinten ohne jede Hektik und selbstherrliche Geschwindigkeitsakrobatik der beteiligten Künstler aus, sondern besticht vielmehr mit schlichtem, lockeren, dafür umso hochwertigerem Picking, genialer Musikalität, viel Gefühl und einer geradezu traumhaften Melodik. Alles spielt sich im gepflegten Midtempo-Bereich ab, ist aber dennoch immens abwechslungsreich und verliert zu keiner Sekunde seine Spannungsmomente. Der Sound ist exzellent, sehr sauber und wirkt überaus natürlich. Bei dem herrlichen, lockeren, traditionell ausgerichteten "What are you waiting for" beispielsweise werden die klassischen Bluegrass-Instrumente von einem ungemein warm und flüssig gespielten Klavier (Ben Cooper), einer durchaus verhalten, aber sehr effektiv eingesetzten E-Gitare und wohl dosiertem Drumming unterstützt. Das ist wundervolle, reine, traditionelle und gleichzeitig absolut aktuell arrangierte, "acoustic-based" Countrymusic, wie man sie besser kaum spielen kann. Eine Wohltat für die Ohren. Auch bei einigen weiteren Tracks hören wir dezentes Schlagzeug und sensibel eingesetzte E-Gitarre - ein Zeichen für die große Variabilität in Skaggs' prächtigen Songs. Großartig sind zum Beispiel auch das einsame, dennoch mit einem gewissen Drive ausgestattete, voller Appalachian-Flair steckende, wunderbar melodische "Blue night", die famose Coverversion von "Tennesse stud", eine hinreissende Hommage an den in diesem Jahr verstorbenen Doc Watson, das voller Southern Gospel-Flair steckende Titelstück "Music to my ears", die exzellente Pop-Bluegrass-Nummer "You are something else", sowie das Bee Gees-Cover "Soldier's son", bei dem Ur-Bee Gee Barry Gibb als Duett-Partner mit am Start ist - um nur einige der fantastischen Stücke herauszupicken. "Ricky is a bluegrass artist, a country artist, a Christian artist, an innovator, a virtuoso, a perfectionist and a super star. And you can hear him be all those things, and more, as he blows the doors off every song on this recording", schreibt ein U.S.-Rezensent über Skaggs und dieses Album. Man kann dem nur tief beeindruckt zustimmen. Eines der besten Werke, die Ricky Skaggs je veröffentlicht hat.

Das komplette Tracklisting:

1. Blue Night (3:58)
2. Things in Life (3:15)
3. You Can't Hurt Ham (2:53)
4. Music to My Ears (3:40)
5. What You Are Waiting for (3:58)
6. New Jerusalem (3:31)
7. Soldier's Son (5:02)
8. Tennessee Stud (Tribute to Doc Watson) (4:00)
9. Loving You Too Well (2:16)
10. You Are Something Else (3:13)
11. Nothing Beats a Family (4:17)

Art-Nr.: 7939
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blue night
Things in life
You can't hurt ham
What you are waiting for
Tennessee stud
You are something else

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