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Akins, Rhett - friday night in dixie - new version [2002]
Viertes Album von Akins - und um es gleich vorwegzunehmen: es ist wohl sein bestes! Trockener, rockiger, knackiger, völlig Pop-freier, gefälliger, sehr niveauvoller New Country/Country, wie er sein sollte und wie man ihn heute leider viel zu selten hört. Dürfte auch sehr viele Southern-(Country)rock-Freunde ansprechen, denn es gibt Southernfeeling und -bezüge satt. Später dazu mehr! Es gibt 14 ausnahmslos hervorragende, überwiegend gut abgehende, Uptempo-Nummern von allerbester Qualität, mit sehr gelungenen Melodien und fetzigen Arrangements, bestehend aus einer knackigen Rhythmus-Sektion (tolle Drums), mit jeder Menge satten und fetten Gitarren, rockigen Riffs, Fiddle, Steel usw.! Viele herrliche E-Gitarrensoli! Dazu kommt: seine Stimme war nie besser! Unter den Musikern: Jeff King, Dan Dugmore, Greg Morrow, Larry Byrom, Glen Duncan, Mike Brignardello, Darryl Preston, usw...! Verantwortlich für den großartigen Sound sind als Produzenten er selbst, Pat Hutchinson und auf drei Tracks auch Southern-Guru Charlie Daniels, der beim Titelstück auch als Co-Autor fungierte. Dieser eingangs schon erwähnte Bezug zum Southern-(Country)rock schlägt sich auch bei einigen Stücken sehr deutlich in typischen Riffs und sehr viel "Dixie"-feeling nieder. So z. B. bei dem Titelsong! Und wie es sich für ein vom guten alten Charlie mitkomponiertes Stück gehört, geht es auch gleich mit fettem, in Southernriffs getauchten "dixiefried" Countryrock los. "It's Friday night in Dixie, it's time to have some fun, anything goes til the rooster crows, and we see that southern sun", heißt es da im Text! Yeah! Weiter geht's mit "White lies and blue eyes", einem tollen, knackigen New Country-Rock mit Drive und staubenden Drums, einer prima Melodie und starkem E-Gitarren- und Slidegitarren-Spiel. Die Beine beginnen, ohne das man es merkt, mitzuwippen. "Livin' not lovin' you" ist eine traumhafte Midtempo-Ballade, um die sich Brooks & Dunn eigentlich reißen müßten, mit herrlicher Steel, E-Gitarre und Baritone-Gitarre. "That girl" ist ein weiterer rockender Countrytrack, der wie eine imaginäre Cabriofahrt durch den amerikanischen Westen aus den Boxen kommt. So folgt ein Höhepunkt dem nächsten. In den Songs steckt neben ihrer exorbitanten Klasse auch jede Menge Hit-Potential! Ein absolutes Highlight, daß nicht nur Freunde des Sounds von Montgomery Gentry, Brooks & Dunn, Travis Tritt, Confederate Railroad & Co. begeistern sollte! Toll! Zwischenzeitlich, nachdem Rhett Akins das Album bereits selbst vertrieben hatte, hat er wieder einen Major-Deal in der Tasche. Die Erstausgabe ist leider nicht mehr erhältlich. Nun gibt es die Neuauflage, die die Fans in schwere Gewissenskonflikte stoßen dürfte, denn die Neuausgabe auf "Audium" beinhaltet 3 Songs, die auf der Erstausgabe nicht enthalten waren. Das ganz großartige, flockig rockige Uptempo New Country-Stück "Highway sunrise", die Ballade "In your love", und eine tolle akustische Neueinspieleng seines Hits "That ain't my Truck". Dazu gibt es leicht verändertes Cover-Artwork! Dem gegenüber fehlt aber auf der Neuausgabe der baumstarke, southern-infizierte Rocker "Hind legs", den es nur auf der Erstausgabe gab. Was ein Ärger! Wer also alle Songs von ihm möchte, und bereits die Erstausgabe hat, der muß nochmal zuschlagen. Wer die Erstausgabe noch nicht hat, der hat "verloren", da Akins sie vom Markt nehmen mußte. Aber wer noch keines von beiden hat, der sollte schnell zugreifen. Hier gibt's knackige Countrymusic der Spitzenklasse!

Art-Nr.: 1406
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Allen, Jason - lovin' you [2012]
Das geht von rhythmisch groovendem, reinem Country ("Lovin' you"), über lupenreinem Honky Tonk und Two Step ("Mama got Jesus"), ausgelassenem Roadhouse Country "Bouncin' babies"), Chart-tauglichem New Country mit dezent nostalgischem Flair ("She's going out tonight"), feinem Tex Mex-Feeling ("Just let me prove it to you"), astreinem Western-Country ("The hard way") bis hin zu leicht swingenden Titeln ("I'll miss you this christmas"). Das wirklich abwechslungsreiche Songmaterial ist handwerklich klasse umgesetzt, wirkt spielfreudig (Allen ist ein großartiger Lead-Gitarrist) und kommt völlig Pop-frei und sehr ehrlich rüber. Im weitesten Sinne bewegt sich Jason Allen auf der Schiene solcher Kollegen wie Rodney Hayden, Kevin Fowler, Jamie Richards & Co..Die Musik vermittelt eine schöne Live-Atmosphäre, will heissen, man hat das Gefühl sich inmitten von einem dieser urigen, texanischen Honky Tonk-Schuppen zu befinden, auf dessen Bühne Jason Allen und seine Band ihre Show abziehen. Das macht richtig Laune! Jason Allen mit einem prima Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Lovin' You - 4:26
2. Bouncin' Babies - 2:47
3. She's Going Out Tonight - 3:31
4. Just Let Me Prove It To You - 2:16
5. Mudflap Girl - 4:33
6. Just Looking In Your Eyes - 2:42
7. The Devil Has Red Hair - 2:30
8. Mama Got Jesus - 2:51
9. Goin' Fishin' Today - 2:49
10. The Hard Way - 3:38
11. I'll Miss You This Christmas - 3:13

Art-Nr.: 7818
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bouncin' babies
She's going out tonight
Just let me prove it to you
Mudflap girl
Mama got Jesus
Goin' fishin' today
The hard way

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Bates, Jeff - one day closer: live ~ dvd [2011]
Großartige Live-DVD von Jeff Bates, zeitgleich erschienen mit seiner neuen "Mini-CD" "One day closer". Die DVD enthält einen am 12. Oktober 2010 "at the Trinity Music City Auditorium" aufgenommenen Konzertmitschnit sämtlicher Songs der "One da closer"-CD, die Jeff dort mit seiner klasse Touring-Truppe "The Good People Band" präsentiert. Ein feines Live-Erlebnis, denn der Mann singt auf der Bühne nicht minder stark als im Studio - im Gegenteil! Dementsprechend wird er vom Publikum begeistert gefeiert. Filmtechnisch ist das Ganze bestens eingefangen. Doch das ist nicht alles. Die DVD enthält darüber hinaus noch 3 Bonus-Videos, 2 Acoustic Studio-Performances und einen Film über "The making of the One day closer-CD". Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Der komplette DVD-Inhalt:

Live concert:
1 The Rapture
2 Living Stones
3 One Day Closer
4 Wayfaring Stranger
5 Life's Railway To Heaven
6 If You Could See Me Now

Bonus videos:
7 Don't Hate Me For Lovin' You
8 One Thing
9 That's What Christmas is

Acoustic studio performances:
10 He Wasn't Like Us
11 Amazing Grace

12 Fan Photo Slide Show
13 The Making of Jeff's One Day Closer CD

Art-Nr.: 7286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Bates, Jeff - rainbow man [2003]
Neuer Stern am Nashville Mainstream Country-Himmel! Der in Mississippi aufgewachsene Jeff Bates gilt als ein Riesentalent in Sachen Country, ist er doch mit einer dem legendären Conway Twitty sehr ähnlichen, tiefen Baritone-Stimme voller Power ausgestattet, mit der er in seinen Songs gleichzeitig auf sehr angenehme Art und Weise sowohl Kraft als auch emotionale Wärme erzeugen kann. Und wie sagt es ein US-Kritiker: Er hat die gleiche Art "Darlin'" oder "Baby" in dieser vertrauten Tonlage zu singen, mit der einst der große Conway Twitty die Frauen verrückt machte. Wie dem auch sei, mit "Rainbow man" gelingt Jeff Bates ein vielversprechendes Debut bester, purer, klassischer Mainstream Countrymusic auf der Schiene John Michael Montgomery, Tracy Byrd, Mark Chesnutt, Darryl Worley, Blake Shelton & Co.! Immer wieder ist auch ein dezenter Outlaw-Touch zu hören. Gutes Songmaterial (Bates hat sämtliche Stücke mitkomponiert), bei dam alle auf ihre Kosten kommen - die Trucker, die Cowboys, die Linedancer, die Balladen-Liebhaber und auch die Freunde herzhafter Uptempo-Nummern. Die Instrumentierung ist typisch country, der Sound immer recht knackig und kraftvoll, auch bei den Balladen. Die Pop-Elemente bleiben außen vor, denn Jeff Bates bekennt sich (auch textlich) voll und ganz zu seiner Musik - und das ist eben unkomplizierter, reiner (New)Country! Zu den Höhepunkten zählen der dynamische Opener "Country enough", eine knackige, astreine Trucker-Country-Nummer, die die Cowboys gleich zum Tanzen einläd und ein Plädoyer für die Countrymusic darstellt, die flotte, flockige, wiederum schön knackige "Pure Country"-Nummer "Lovin' like that" mit ihrer schönen Fiddle, den tollen Twin E-Gitarren und der prima Melodie, die Ballade "I wanna make you cry", die klasse, gleichzeitig entspannend und kräftig rüberkommende Midtempo-Nummer "Your lovin' talks to me", das autobiografisch erscheinende, gefühlvolle "My Mississippi" , bei dem er über seinen musikalischen Werdegang erzählt, wie auch der klassische Outlaw/Honky Tonk-Heuler "My inlaws are outlaws" in bester Waylon/Hank jr.-Tradition. Die erste Single "The love song", eine kraftvolle Country-Ballade, die neben eingestzten Streichern auch von fetten E-Gitarren und einer feinen Steel geprägt ist, bewegt sich bereits in den oberen Regionen der Billboard Country Singles-Charts. Doch von diesem Album werden wohl noch weit mehr Hits abfallen. Um nochmal den Eröffnungssong zu zitieren: Ja, Mr. Bates, das ist "country enough"!

Art-Nr.: 1886
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Big & Rich - gravity [2014]
Sie "verrückten" Big & Rich beglücken uns mit einem neuen Album, doch ihre Musik ist gar nicht mehr so "verrückt". Aber eines ist sie: klasse! Und wie! "Gravity" heisst das neue Werk, und es ist ein wahrhaft brillantes Beispiel der Genialität ihrer musikalischen Brüderschaft. John Rich und Big Kenny Alphin, Amerika's "Technicolor Cowboys", sind "ruhiger" geworden, was nicht heissen soll, dass ihre Musik nicht mehr knackig wäre, gar nicht, doch sie sind nicht mehr so aufgedreht wie zu früheren Zeiten und harmonieren dabei besser als je zuvor. "Gravity" besticht mit erfrischenden, fantastischen Songs, die meisten im mittleren Tempo, ein paar etwas flotter, dazu die ein oder andere Ballade - alles tolle Kompositionen mit durchweg herrlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Gehörgängen einnisten. Nahezu jedes Stück hat großes Hit-Potential. Es ist, das darf man sicher sagen, Big & Rich's bis heute radiotauglichstes Album geworden (das exzellente "Look at you" hat soeben die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts geentert) - und das meinen wir im nur erdenklich positivsten Sinne. Überraschenderweise benötigen sie dafür gar nicht mal so viel Effekthascherei wie einige der "hippen" Kollegen, die sich so an den Chartspitzen dieser Tage rumtreiben. nein, ihre Songs sind geprägt von erstaunlicher Geradlinigkeit und, wie gsagt, von allerfeinster Melodik. Ja, das meiste ist schön "angerockt", doch auch das wird nicht übertrieben. Das Material ist überwiegend in prächtige Gitarrenarrangements verpackt (wenn die grpßartigen Gitarristen Adam Shoenveld oder Troy Lancaster mal zu einem ihrer zündenden Soli ansetzen, kommt auch immer eine gute Portion Southern-Flair durch), wird dabei aber stets ergänzt mit solchen Instrumenten wie Banjo, Mandoline, Pedal Steel und Piano. Das ist moderner New Country der allerbesten Sorte, wobei dem Wort "Country" in den Songs immer die ihm angemessene Bedeutung zukommt. Die Leute, die früher gesagt haben, Big & Rich seien "not country enough", werden nun eines besseren belehrt. Der Sound ist stets schön "saftig", knackig und sehr klar. Big & Rich legen mit "Gravity" noch einmal richtig zu. Nicht wenige ihrer großen Anhängerschaft sprechen schon von dem besten Album ihrer Karriere. Keine Frage "Gravity" ist ein absoluter Hit. Allerbester, zeitgemässer Countryrock, Country und New Country, an dem es nichts auszusetzen gibt. Ganz starker Auftritt der beiden!

Das komplette Tracklisting:

1. Look At You - 3.42
2. Lovin' Lately (feat. Tim McGraw) - 3.38
3. Gravity - 3.55
4. Brand New Buzz - 3.22
5. Rollin Along - 3.06
6. Run Away With You - 3.44
7. Lose a Little Sleep - 3.49
8. Don't Wake Me Up - 3.22
9. That Kind Of Town - 3.45
10. Thank God for Pain - 3.35
11. I Came to Git Down - 3.54

Art-Nr.: 8678
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bryan, Luke - kill the lights [2015]
Luke Bryan setzt dem Jahr 2015 seinen Stempel auf. Nachdem der erfolgreiche Künstler (und er ist ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Musikinterperten der USA, weit über das Countrygenre hinaus) vor kurzem mit einer weiteren saustarken Scheibe aus seiner Springbreak-Kollektion ("Spring Break.. Checkin' Out") aufgewartet hatte, legt er auf Capitol Records nun mit "Kill The Lights", seinem 5. 'offiziellen' Studioalbum, noch einmal nach. Mann, hat der Sonnyboy eine kreative Energie! Labelintern hat er einer Größe wie Keith Urban mittlerweile fast schon den Rang abgelaufen. Auch auf "Kill The Lights" hat Luke wieder einen erheblichen Teil der Tracks mitkomponiert, an seiner Seite natürlich mit das Beste, was Nashvilles Songwritergarde zu bieten hat: Dallas Davidson, Ashley Gorley, Chris DeStefano,, Jon Nile, Russ Copperman, Jay Clementi, Rodney Clawson, Luke Laird, Rhett Akins, Ben Hayslip, nur um einige zu nennen. Selbstredend wurde für ihn auch instrumentell das große Besteck aufgefahren. Sämtliche Positionen zum Teil mehrfach besetzt. Auch hier nur Top-Leute der Szene wie Greg Morrow, Shannon Forrest, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Mark Hill, Adam Shoenveld, Kenny Greenberg, JT Corenflos, Michael Rojas, Perry Coleman, Hillary Lindsey und, und, und. Äußerst knackig produziert haben Jeff und Jody Stevens, die sich musikalisch und kompositorisch ebenfalls eingebracht haben und auch diesmal den Spagat geschafft haben, Bryan wieder für die allgemeinen Billboard Charts 'salonfähig' zu halten, ohne dabei komplett die New Country-Klientel aus dem Auge zu verlieren. Ein modernes Werk, das vor Kraft und Energie strotzt, aber auch immer wieder tolle Momente des Einkehrens bietet. Die Debütsingle "Kick Up The Dust", ein Banjo-getriebener lässiger Bro-Countrystampfer hat sämtlichen Staub der Saloontheken weggefegt und sich sofort auf Platz 1 der Charts festgesetzt. Coole Nummer! Das Titelstück wird mit seinem energiegeladenen Refrain vermutlich so manches Leuchtmittel zum Verglühen bringen. Bryan und seine Co-Writer Jody und Jeff Stevens überraschen hier, man glaubt kaum, das so was möglich ist, mit einem "Billy Jean"-verdächtigen Grund-Rhythmus. Auch ein potentieller Hit. Bryan hat seine ganz starken Momente auf diesem Werk, wenn er zwischendurch immer mal wieder einen Gang zurückdreht. Klasse das Piano-getränkte, relaxt dahin groovende "Strip It Down", ein herrliches Stück zum Zurücklehnen und Entspannen. Grandios hier die messerscharfen E-Gitarrenslides, der auch insgesamt mit vielen brillanten, auf den Punkt gebrachten Kurzsolis agierenden Klasseleute Greenberg, Shoenveld und Corenflos. Immer wieder ein Genuss, diesen großartigen Instrumentalisten zuzuhören! Auch das gar nicht schnelle "Fast" (schöne Powerballade), das atmosphärische "Just Over" und das abschließende, melancholische "Scarescrows" bieten wunderbar ruhige Unterhaltung. Hochzeitswillige müssen ihren Wunschsong unter Umständen neu überdenken. Das sehr emotionale, dezent folkige "To The Moon And Back" könnte mal eine etwas weniger kitschigere und nicht so bekannte Alternative zu den gewöhnlichen Verdächtigen dieser Art darstellen. Klasse hier die countrytypischen Harmoniegesänge von Hillary Lindsey, die den Song auch mitkreiert hat. Ansonsten beherrschen natürlich kraftvolle Tracks die Szene. Tolles Zusammenwirken von Luke mit Little Big Town-Member Karen Fairchild, die sich auf "Home Alone Tonight" als tolle Duettpartnerin erweist. "Move" ist das rockigste Stück des Albums und wird nicht nur die Hüften der vielen heißen Mädels bei seinen Stadionkonzerten in Wallung bringen. Ein herrlich treibender Groove mit starker E-Gitarrenbegleitung inkl. fetzigem Solo. Das Gute-Lune verbreitende "Love It Gone" würde auch schön ins Repertoire eines Kenny Chesney passen. Gegen Ende beweist Bryan dann auch, dass er gesangstechnisch durchaus im Southern Rock bestehen kann. "Hurtin', Fishin' And Lovin' Every Day" entpuppt sich als klassische Nummer, die ein wenig "Can't You See"- und "Long-Haired Country Boy"-Flair in eine neue Kreation mitlaufen lässt. Grandios hier das knöcherne Banjospiel von Ilya Toshinsky in Kombination mit dem gernretypischen E-Gitarrenspiel der erwähnten Saitenkönner (am Ende kurze Twineinlage). Fazit: Der New Country-"Hans Dampf in allen Gassen", Luke Bryan, ist auch 2015 nicht zu stoppen. Zwei Alben der Extraklasse kurz hintereinander sind der Beweis, dass Bryan ganz nah am Zenit seiner Karriere angekommen ist. Auch sein "Kill The Lights" ist wieder ein wahrer "Killer" und ganz sicher sein nächstes Nr. 1-Album! Dadurch könnte Luke es glatt schaffen, drei Alben gleichzeitig unter den aktuellen Top-20 der Billboard-Country-Charts zu platzieren. Respekt, Mr. Bryan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kick The Dust Up - 3.10
2. Kill The Lights - 2.59
3. Strip It Down - 4.01
4. Home Alone Tonight (feat. Karen Fairchild) - 3.10
5. Razor Blade - 3.41
6. Fast - 3.26
7. Move - 3.47
8. Just Over - 3.13
9. Love It Gone - 3.37
10. Way Way Back - 3.19
11. To The Moon And Back -3.58
12. Huntin', Fishin' And Lovin' Every Day - 4.38
13. Scarecrows - 3.36

Art-Nr.: 8935
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Buster Jiggs - heartache jubilee [2009]
Buster Jiggs sind zurück! Und wie! Mit ihrem neuen Album "Heartache Jubilee" präsentieren sie ihren so wunderbar lockeren und so herrlich melodischen Countryrock schwungvoller, spielfreudiger und knackiger denn je. Es ist eine Wonne! Bereits im Jahre 2005 hatten wir anlässlich ihres starken Debüts von einem neuen, hell leuchtenden Sterne am texanischen Countryrock-Himmel berichtet, doch dann wurde es erst einmal recht still um die Band aus Hondo/Texas, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass man mit dem klasse Sänger Will Dodson und dem guten Lead-Gitarristen Brett Kastner (beide aus familiären Gründen) zwei nicht unerhebliche Verluste zu beklagen hatte. Doch nicht nur wir hatten schon beim Erstling das gesangstechnische Potential der Rhythmus-Gitarristin Kristin Muennink erkannt, die ohne jeden Zweifel schon immer das Zeug dazu hatte auch als Lead-Sängerin in der ersten Reihe zu stehen. Keine Frage, ihre grosse Zeit in der Band ist nun gekommen. So macht Bassist Cody Scherer keinen Hehl daraus, dass Kristin, nachdem man diverse vermeintliche Frontmänner vergeblich getestet hatte, die hunderprozentig richtige ist und der Band einen echten Motivationsschub voller Innovation und Drive in eine neue, richtige Richtung geben würde. Und das tut sie überaus eindrucksvoll! Kristin hatte beim Vorgänger schon den Löwenanteil des Songwritings übernommen, wie gesagt, die komplette Gitarrenrhythmusarbeit übernommen und mit hervorragenden Harmoniegesängen ihr vokales Talent unterstrichen. "Heartache Jubilee" verdeutlicht nun nachhaltig, über welch großartige, sehr prägnante Frontqualitäten Muennink verfügt. Ihre Stimme ist auf den knackigen, melodiebetonten Sound der Band hervorragend abgestimmt. Auch die zweite Neubesetzung eines vakanten Postens war ein absoluter Volltreffer! Lead-Gitarrist Heath Childs ist ein Könner ersten Grades, der dem ausgeschiedenen Brett Keltner in wirklich nichts nachsteht. Saitentechnisch agiert er sogar noch ein Stück variabler, streut immer wieder prächtige Soli ein und singt zudem klasse Harmonies. Mit der renomierten Smith Entertainment Group haben Buster Jiggs (der Name stammt übrigens aus einem Gedicht des Western-Poeten Gail Gardner, "The Sierry Petes - or Tying a Knot In The Devil’s Tail", und so ist auch ein rotes, mit einer Gitarre bestücktes, grinsendes Teufelchen mit einem Knoten im Schwanz zum Logo der Band geworden) jetzt auch ein starkes Label im Rücken. Für die Produktion wurde, wie auch schon beim Erstling, mit Joseph Deeb, dem Gitarristen von Micky and The Motorcars, wieder prominente Unterstützung gewonnen, der auch ein paar starke Slide- und Acoustic-Parts übernahm. Sämtliche Songs bestechen durch ihre quicklebendige und instrumentell hochwertige Einspielung. Ihre mit Ohrwurmqualitäten bestückten Melodien verströmen jede Menge positive Energie. Bassist Cody Scherer und Drummer Scott Muennink (Kristin's Ehemann) verrichten eine knackige Rhythmusarbeit, Kristin, Deeb und Childs ergänzen sich hervorragend in den untermalenden Gitarrenläufen und bereiten Childs immer wieder Raum für tolle, wunderbar ins Ohr gehende, aber auch mal sehr erdige, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarren-Passagen. Gastmusiker Mark Hallman bringt sich sehr sparsam mit einigen, den Songstrukturen angepassten Orgel-Parts ein (hervorragend vor allem bei der hinreissend schönen Countryrock-Ballade "Pretty White Wings", die neben ihrer wundervollen Melodie auch mit einem traumhaften E-Gitarren-Solo aufwartet). Über allem schwebt dann noch die erstaunlich angenehme Stimme Kristin Muennink's (vielleicht wie eine Mischung aus Patty Loveless, Fleetwood Mac’s Christine McVie und Sugarland's Jennifer Nettles), die bereits einen hochcharismatischen Eindruck hinterlässt. Mit ihr ist man, was den Gesang betrifft, in der männerdominierten Red-Dirt-/Americana-/Countryrock-Szene, darüber hinaus regelrecht in eine Nische gestoßen, denn allzu oft warten solche Künstler nicht mit weiblichem Lead-Gesang auf. Vom flockigen, lockeren, großartigen Opener "She’s Gonna Break Your Heart" (zwei starke E-Gitarren-Passagen), über das stampfende "Once Again" (klasse E-Gitarren- und Slidekombinationen), dem bereits erwähnten Ohrwurm "Pretty White Wings", dem rockigen Roots-//Red Dirt-Knaller "Madhouse" (herrlich angriffslustiger Gesang Muennink's, fettes, dreckiges E-Gitarren-Solo) und den countrylastigen "Heart Of Mine" (Marshall Tucker-Flair) und "Down Country Lovin’ (beide prima tanzbar, mit wunderbar knackigen E-Baritone-Gitarrenklängen und flotter Rhythmusarbeit) lässt das komplette Werk keine Wünsche offen. Extrem hoher Melodie- und Gute Laune-Faktor garantiert. Kein schwacher Song! Wundervoller, sich nachhaltig in den Gehörgängen festsetzender, unbeschwerter, Gitarren orientierter, "Red Dirt"-angehauchter Countryrock, wie er in solch einer Spielfreude, Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit eben nur in Texas entstehen kann. Auch die goldenen Countryrock-Tage aus den Siebzigern kommen einem in Erinnerung. Große Klasse! Buster Jiggs mit Kristin Muennink an der Front, dieses "Experiment" geht bei "Heartbache Jubilee" voll auf! Fortsetzung in jedem Fall Pflicht! Die CD kommt in einem schlichten, aber von den Mueninks sehr geschmackvoll gestalteten Digi-Pack. Erneut "teuflisch guter Stoff"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 She's Gonna Break Your Heart - 3:18   
2 Addicted to You - 3:16   
3 Ain't It Sweet - 3:31   
4 Once Again - 3:35   
5 You Don't Have to Be Lonely - 3:38   
6 Pretty White Wings - 4:17   
7 Heart of Mine - 3:33   
8 When I'm Dreamin' - 3:33   
9 Madhouse - 3:05   
10 Everything You Need - 3:38   
11 Down Country Lovin' - 3:09

Art-Nr.: 6590
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's gonna break your heart
Addicted to you
Once again
Pretty white wings
Heart of mine
Madhouse

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Carll, Hayes - kmag yoyo (& other american stories) [2011]
Hervorragendes neues Album von Hayes Carll, der seine Ausnahmestellung unter den neuen texanischen Singer/Songwritern damit eindrucksvoll untermauert. Die Experten sehen ihn längst in der Tradition und auch mit dem Potenzial solcher Ikonen wie beispielsweise Guy Clark, Townes van Zandt, Steve Earle, Billy Joe Shaver und Robert Earl Keen - völlig zu Recht. KMAG YOYO ("Kiss My Ass Guys, You're On Your Own") ist ein tolles Roots-/Americana-Werk geworden, vollgepackt mit exzellenten, sehr authentischen, staubig trockenen Songs zwischen erdigem, dynamischem Country-/Rootsrock, und traditionell verurzeltem Twang Country/Honky Tonk/Alternate Country -teils mit durchaus bissigen Texten. Vor allen Dingen Steve Earle kommt einem immer mal wieder in den Sinn, wenn man nach Vergleichen sucht, ebenso wie, neben den bereits erwähnten Künstlern, Kris Kristofferson und sogar John Hiatt. Aber bei allen Einflüssen lebt Hayes Carll, wie es sich für einen solch talentierten und fähigen Songwriter gehört, natürlich von seiner eigenen Identität. Die Songs sind klasse! Schön trocken und staubig arrangiert, ohne "glamouröse" Politur, teils gut abgehend und teils einfach nur, als würde er sie gerade in einer irgendwo am Wegesrand liegenden Honky Tonk-Spelunke vortragen. Hayes Carll befindet sich mit diesem starken Werk ohne Zweifel weiter in der Erfolgsspur. Die Americana-Welt darf und wird ihn weiterhin feiern...

Das komplette Tracklisting:

1 Stomp and Holler - 3:07   
2 Hard Out Here - 3:32   
3 Chances Are - 3:51   
4 Grand Parade - 3:12   
5 Kmag Yoyo - 4:19   
6 Another Like You - 3:19   
7 The Letter - 3:24   
8 Bye Bye Baby - 3:18   
9 The Lovin' Cup - 3:56   
10 Bottle In My Hand - 2:58   
11 Grateful For Christmas - 3:54   
12 Hide Me - 3:09

Art-Nr.: 7319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Chambers, Sean - trouble & whiskey [2017]
Fetter Bluesrock-Gitarrenzauber pur! 4 lange Jahre hat es gedauert, bis der famose, ehemalige Gitarrist des legendären Hubert Sumlin mit dem Nachfolegwerk zum bärenstarken 2013er-Release "The Rock House Sessions" auf den Markt kommt, doch das Warten hat sich gelohnt. Die Bluesrock-Welt und auch die Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein. "Trouble & whiskey" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Was Sean Chambers und seine Mitstreiter (großartige Quartett-Besetzung) hier abliefern, ist zündender, von mitreissendem Gitarrenspiel geprägter, kraftvoller, satter Bluesrock vom Allerfeisten. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Chambers kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Er ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein klasse Sänger. Das Album punktet mit durch und durch hervorragend strukturiertem Songmaterial, bietet aber zudem immer genügend Freiraum für Chambers, seine außergewöhnlichen Gitarrenkünste unter Beweis zu stellen. Seine Soli (auch Slide) sind stets ungemein zielgerichtet und gleichzeitig voll ungebremster Spielfreude in den Songs untergebracht - glühende, teils schön ausgedehnte Läufe voller Virtuosität, immer schön erdig, dreckig, rau und herrlich unbekümmert, und dennoch, ohne übermütiges "Gefrickel" auf den Punkt gebracht. Er macht das fantastisch. Das Album startet mit dem von kochenden Riffs durchzogenen, klassischen Gitarren-Bluesrocker "I need your lovin'", der sich unbeirrt straight und dreckig im Bewusstsein des Zuhörers festsetzt. Robert Johnson meets ZZ Top! Klasse Groove! Und die ersten beiden Soli des Meisters hinterlassen unmittelbar einen tiefen Eindruck. Was für ein starker Auftakt. Beim folgenden "Bottle keeps staring at me" demonstriert Chambers auf beeindruckende Art und Weise seine Slide-Künste. Ein Slideguitar-rockin' Blues der Extraklasse mit Reminiszensen an George Thorogood und Konsorten. Welch ein Feuer! Packende Lead Gitarren-Läufe begleiten den famosen, voller Energie steckenden, "drinkin'" Slow Blues "Trouble & whiskey", der den Zuhörer mit seiner Direktheit, der herausragenden Instrumentierung aus Lead Gitarre und schöner Orgel-Untermalung, sowie seiner großartigen Melodie geradezu magisch einfängt. Die beiden virtuosen, schön satten, fingerfertigen Gitarrenausflüge begeistern auf der ganzen Linie. Hat ein schönes, dezentes Southern-Flair. Grandios auch das dezent funky wirkende, dennoch lockere "Cut off my right arm", der klassische, mächtig groovende, voller satter Gitarrensoli steckende Bluesrocker "Handyman" (an der zweiten Lead Gitarre hören wir hier als Gast den ebenfalls fantastisch aufspielenden Jimmy Bennett), oder das finale, rhythmische "Gonna groove", bei dem der Songtitel Programm ist. Zudem brennt Chambers bei der glühenden Vollgas-Coverversion von Rory Gallagher's "Bullfrog Blues" ein fulminantes Slide-Feuerwerk ab. Was Sean Chambers und seine großartige Band hier auch anpacken, der Funke springt unmittelbar über. Ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk, das die Genre-Enthusiasten von vorn bis hinten begeistern dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. I Need Your Lovin' - 3:40
2. Bottle Keeps Staring at Me - 4:05
3. Trouble & Whiskey - 5:06
4. Travelin' North - 3:40
5. Cut off My Right Arm - 4:45
6. Bullfrog Blues - 4:31
7. Sweeter Than a Honey Bee - 4:23
8. Handyman - 5:53
9. Be Careful with a Fool - 4:53
10. Gonna Groove - 3:15

Art-Nr.: 9410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I need your lovin'
Bottle keeps staring at me
Trouble & whiskey
Cut off my right arm
Sweeter than a honey bee
Handyman
Gonna groove

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Chesnutt, Mark - outlaw [2010]
Tolles, neues Album von Mark Chesnutt! Chesnutt verneigt sich mit diesem Album vor den Helden seiner Jugend, die ihn nachhaltig inspirierten Musik zu machen: Kris Kristofferson, Waylon Jennings, Willie Nelson, David Allan Coe, Billy Joe Shaver & Co.! "Outlaw" ist eine famos gelungene Hommage an die goldene Ära des Outlaw-Country. Chesnutt hat einige große Songs und Evergreens dieser, seiner Helden, unter der produktionstechnischen Leitung und musikalischen Mithilfe des ehemaligen Dwight Yoakam-Weggefährten Pete Anderson (spielt akustische, elektrische und Slide Gitarre, Bass, Harmonica und Percussion) neu eingespielt - frisch, authentisch, ehrlich! Lupenreiner, unverfälschter "genuine" Outlaw-Country ala Mark Chesnutt - großartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Black Rose - 2:53   
2 Whiskey Bent and Hell Bound - 3:14   
3 Only Daddy That'll Walk the Line - 2:34   
4 A Couple More Years - 4:43   
5 Need a Little Time Off For Bad Behavior - 2:54   
6 Sunday Mornin' Comin' Down - 4:49   
7 Are You Ready For the Country - 2:31   
8 Lovin' Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again) - 4:10   
9 Country State of Mind - 3:54   
10 Freedom To Stay - 3:24   
11 Bloody Mary Morning - 3:53   
12 Desperados Waiting For a Train - 6:33

Art-Nr.: 6971
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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Curtis Band, Stoney - cosmic conn3ction [2011]
Dieser Bursche spielt wie der Teufel! Was für ein Gitarren-Feuerwerk! Der aus Chicago stammende, seit vielen Jahren aber schon in Los Angeles lebende Saiten-Wizzard Stoney Curtis und seine Band kommen mit ihren dritten Album. Und Leute, der Kerl war nie besser - das Ding ist ein "Killer"-Teil. Krachender Seventies-based Bluesrock, geballte Gitarren-Power und eine amtliche Dosis Classic-Rock, zuweilen durchzogen mit einem herrlichen, nie zu aufdringlichen, sondern schön dezent gehaltenen Retro Psychedelic-Flair - das sind die wohl schmeckenden Zutaten, aus denen die Stoney Curtis Band ein geradezu unwiderstehliches Blues-Rock'n Roll-Menü anrichtet, dessen "Verzehr" den geneigten Fan in eine absolute Hochstimmung versetzt. Die Songs (sämtliche Titel stammen aus der Feder von Curtis A. Feliszak aka Stoney Curtis und Produzent Mike Varney) sind durchweg von großer Klasse. Sie bestehen stets aus einer gesunden, massiven Härte, gehen dabei aber nie im "Lärm" oder allzu überladenen Gitarrenorgien unter, sondern bestechen mit inspirierten, hochklassigen, virtuosen, alle Register ziehenden Saiten-Ausflügen und, das verdient eine ganz besondere Erwähnung, aus einer prächtigen, hervorragend hängen bleibenden Melodik. Exzellent auch die dezente, aber sehr effektive Hammond Orgel-Arbeit des heimlichen vierten Mannes Jesse Bradman, der das eigentliche Trio immer wieder bestens unterstützt. So stark wie diesmal war das Songmaterial noch nie. Und trotz dieses unterschwelligen, stets vorhandenen Acid-/Cosmic Blues-Spirits ist das hier eine absolut bodenständige, erdige Angelegenheit, fernab von spacigem Sound-Wirrwarr. Im Gegenteil: es wird straight, hart und robust gerockt - geradezu ein Bluesrock- und Gitarren-Ohrenschmaus. Abgehende, mächtig Gas gebende und viel Dampf produziertende Uptempo-Rocker wechseln sich mit würzigen, sehr authentischen Blues-Nummern und der ein oder anderen herrlichen Bluesrock-Ballade. Die Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Cream, George Thorogood, Eric Clapton und Robin Trower, genauso wie von beispielsweise Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf. Aber auch aktuelle Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte, Kenny Wayne Shepherd, Jay Jesse Johnson und wie sie alle heissen, sind natürlich gut heranzuziehende Vergleichsgrößen. Und Stoney Curtis spielt in dieser Liga ganz vorne mit. Bärenstarke Songs wie der abgehende Opener "Blues & Rock 'n' Roll" (was für eine zutreffende Devise für das gesamte Werk), der tolle, kochende Shuffle-Blues "When the sweet turns to sour", der fantastische, geradlinige, voller Southern Rock-Esprit steckende Riff-Rocker "Mouthful of honey" mit seinen glühenden Gitarrensoli, dem klimpernden Honky Tonk-Piano und der großartigen Melodie (vielleicht erinnert sich mancher noch daran, daß Mike Varney u. a. bei dem 94iger Album "Diablo canyon" von Hughie Thomasson's Outlaws beteiligt war - er steuerte z.. B. ein klasse Gitarrensolo zum "Macon Blues" bei), das von (allerdings mächtig Gas gebendem) Robin Trower'schem Wah Wah-Spiel begleitete, gewaltig Drive entwickelnde, wieder sehr melodische "Soul flower" (der Meister mit packenden Gitarrenläufen und exzellentem Gesang - im übrigen war er auch gesanglich noch nie so gut wie heute), der Volldampf-Kracher "Mary Jayne" (halsbrecherische Gitarrenausflüge), oder der wunderbare Slow-Bluesrocker "Infatuation Blues" (grandioses Gitarrenspiel) sind allesamt nur beispielhafte Highlights eines durch und durch famosen Albums, bis dieses schließlich nach knapp 70 Minuten Spielzeit mit der von traumhaft melodischen Gitarrenläufen begleiteten, ein starkes Classic Rock-Flair ausstrahlenden, wundervollen Ballade "The letter" endet! Kurzes, knappes Fazit: Das Album ist einfach ein Knüller - nicht mehr, nicht weniger! Die ohne Zweifel beste Arbeit der Stoney Curtis Band bis zum heutigen Tag - und die beiden vorigen Teile waren wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Das komplette Tracklisting:

1 Blues & Rock 'n' Roll - 4:11
2 When the Sweet Turns To Sour - 8:09
3 Mouthful of Honey - 5:04
4 Headin' For the City - 5:06
5 Soul Flower - 6:08
6 Good Lovin' Done Right - 4:25
7 Big Beautiful Women - 4:01
8 Mary Jayne - 5:15
9 Infatuation Blues - 8:22
10 Before the Devil Knows You're Dead - 4:19
11 Rise Up - 6:25
12 The Letter - 6:59

Art-Nr.: 7298
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Blues & Rock 'n' Roll
When the sweet turns to sour
Mouthful of honey
Soul flower
Mary Jayne
Infatuation Blues
The letter

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Fowler, Kevin - best of...so far [2010]
Enthält 3 brandneue, bislang unveröffentlichte Songs! Amarillo/Texas ist die Heimat von Kevin Fowler. Und wer aus Amarillo kommt muss einfach klasse Countrymusic machen! 18 großartige Songs bei 67 1/2 Minuten Spielzeit - es gibt keinen besseren Einstieg als diese hervorragende, nun in Eigenregie von Fowler auf seinem eigenen "Kevin Fowler Records"-Label herausgebrachte Compilation, um sich mit der wunderbaren Countrymusic dieses texanischen Honky Tonkers und Neo-Traditionalisten anzufreunden. Das ist auch dringend erforderlich, denn der Mann ist einfach klasse. Und für die Fowler-Fans ist das Werk eh ein Muß - allein schon wegen der 3 neuen, baumstarken Tracks, aber auch wegen der hervorragenden Zusammenstellung der besten Songs aus seinen vorangegangenen Alben, die im übrigen weitestgehend gestrichen und damit nicht mehr erhältlich sind. So muß traditionelle, authentische, knackige "real Texas Countrymusic" klingen, die, wie auch beispielsweise die Musik von Mark Chesnutt und George Strait, absolut Nashville-kompatibel ist. Obwohl das Backcover nur 2 Tracks als "previously unreleased" ausweist, gibt es, wie gesagt 3 brandneue Songs. Neben dem von feinem E-Gitarrenpicking, surrender Fiddle und schöner Steelguitar durchzogenen, viel Gute Laune vermittelnden, flotten, knackigen Roadhouse Honky-Tonker "Beer season" und dem erst verhalten beginnenden, dann aber richtig Fahrt aufnehmenden "What I wouldn't give for your love", ist das der herrliche, traditionelle, kraftvolle, southern-fueled Honky Tonk Two-Stepper "Pound sign" (produziert im übrigen von David Lee Murphy), der trotz seines knackigen, angerockten Ambientes auch bestens zum "(Line)Dancing" geeignet ist. Kevin Fowler ist in seiner texanischen Heimat längst ein Star. Es wird allerhöchste Zeit, dass dieser Bursche auch bei einem breiteren Country-Publikum Gehör findet. "Genuine Texas Country at it's very best"!

Das komplette Tracklisting:

1 Loose, Loud and Crazy - 3:24   
2 Long Line of Losers - 4:10   
3 Pound Sign [new song] - 3:01   
4 Beer, Bait and Ammo - 5:14   
5 Beer Season [new song] - 2:46   
6 100% Texan - 3:52   
7 Best Mistake I Ever Made - 3:59   
8 Butterbean - 2:49   
9 Señorita Mas Fina - 3:21   
10 Not Lovin' Anymore - 4:32   
11 The Lord Loves the Drinkin' Man - 4:37   
12 Triple Crown - 2:43   
13 What I Wouldn't Give for Your Love [new song] - 3:14   
14 Ain't Drinkin' Anymore - 2:56   
15 If These Old Walls Could Talk - 4:18   
16 Speak of the Devil - 3:59   
17 Hard Man to Love - 4:02   
18 Don't Touch My Willie - 4:25

Art-Nr.: 7234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Loose, loud and crazy
Pound sign
Beer season
The Lord loves the drinkin' man
Triple crown
What I wouldn't give for your love
Speak of the devil

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Gallagher Band, Tommy - always something [2009]
Flockiger, lockerer, herrlich melodiöser, erfrischender, Red Dirt -Countryrock vom Allerfeinsten! Die Tommy Gallagher Band, oder kurz TGB genannt, stammt aus Amarillo/Texas und wurde 2004 gegründet. Ihr Band-Leader Tommy Gallagher ist ein Enkel der Honky Tonk-Legende Tommy Allan und somit musikalisch einmal mehr vorgeprägt (er fuhr bereits als kleiner Junge mit im Tourbus des Opas). Das sich allseits größter Beliebtheit erfreuende und hoch geschätzte Smith Entertainment Label nahm den hochtalentierten Gallagher in weiser Voraussicht unter seine Fittiche und veröffentlichte jetzt sein neue Album "Always Something". Schlichtweg eine tolle CD! Ähnlich wie bei Gallaghers Kollegen Bo Cox wurden auch hier fast die gleichen, exzellenten Rahmenbedingungen (Mike McClure - Produzent; Travis Linville - Engineering: Joe Hardy - Mastering; dazu noch Lloyd Maines mit seinem fantastischen Pedal Steel-Spiel und Jeremy Watkins an der Fiddle als Gastmusiker) für das zehn erstklassige Songs umfassende Album geschaffen, die alle von Tommy komponiert wurden. Das eröffnende flockige, sehr melodische Titelstück "Always Something" (lockerer Akustik-/E-Gitarrenrhythmus, dezente "beatlesque" Note, schönes E-Gitarren-Solo) schickt sich bereits an, die texanischen Music Charts im Sturm zu erobern. Beim folgenden, ebenfalls vom einem herrlich locker leichten Groove durchzogenen "Smile" setzt "Steel-Ikone" Lloyd Maines an seinem Parade-Instrument mit wunderbaren Melodienlinien erste Akzente, wobei auch der vortrefflich agierende Lead Gitarrist Dustin Garrett bei einem kurzen Schlagabtausch durchaus Paroli zu bieten weiß. Das ist zeitloser, traumhafter Countryrock auf ganz hohem Niveau, der unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht eines jeden Genre-Liebhabers zaubern wird. Auch bei den sich anschließenden, prächtigen "What Goes Around" (flott gespielt, lässig, klasse Baritone Gitarre, basierend auf einem stark an die goldenen Tage der Eagles erinnernden, lockeren "Take it easy"-Groove) und dem eingängigen "Here Tonight" (feine Twin-Gitarren, klasse E-Gitarren-Solo) kommen einem unweigerlich Vergleichsgrößen wie die Eli Young Band, No Justice, The Great Divide, The Mike McClure Band oder die Cody Gill Band in den Sinn, wobei es bei der TGB vielleicht ein klein wenig countrylastiger zur Sache geht. Klasse Überraschungsmomente, bzw. "Farbtupfer" des Albums bieten "Got It Made" und das hoch interessante "Have A Ball": Erstgenannter Song weiß mit furios abgehendem, sich fast in Rockabilly-Sphären bewegendem Retro-Uptempo-Rock zu überzeugen, während die zweitgenannte Nummer im Gesangsteil gar etwas rotzig punkige Züge aufweist (trotzdem sehr melodiebewusst), durch eine glänzend eingefügte, sehr bluesig rockende Phase mit lang gezogen gespielten E-Gitarrenlinien dann jäh unterbrochen wird, um letztendlich im Stile des Beginns wieder "weiterzupoltern". Hört sich "abgefahren", aber sehr stark an an und passt trotzdem ganz hervorragend in das Gesamtkonzept des Werkes. Ein klares Highlight dieses durchgehend hervorragenden Silberlings. Nach diesen zwei im Gesamtkontext recht ungewöhnlichen Ausflügen, kehren Gallagher und seine Mannen wieder zu ihrer Synthese aus flockigem Red Dirt und melodiebewusstem Countryrock zurück und reihen bis zum Ende einen Ohrwurm an den anderen. In dieser Phase bringen sich Lloyd Maines und vor allem Fiddler Jeremy Watkins immer wieder bestens ein, so dass auch Freunde der Randy Rogers Band großen Gefallen an Gallaghers toller Musik finden werden. "Dream" (ein klasse Countryschwofer mit viel Steel- und E-Gitarre, "Without You" (wohl mit eine der am schönsten gesungenen Liebeserklärungen, die die Red Dirt-Szene bisher erlebt hat - wunderbar "schmalzig", trotzdem mit zwei starken, würzigen E-Gitarren-Soli), "Your Gone" (flockiger Red Dirt mit sägender Fiddle) und "Lovin' What I Do“ (an der Schnittstelle zum New Country Marke Blake Shelton, mit trauriger Fiddle), beweisen allesamt Gallaghers Talent, äußerst melodische Songstrukturen außergewöhnlich instrumentiert darzubieten. Seine angenehme Stimme (Pat Green-Flair) passt sich dem Charakter seiner Songs auf wohlwollende Weise an. Aufgrund der eingängigen Melodien und einer bereits jetzt schon vorhandenen "Nashville-Kompatibilität" (und dies ist ganz und gar nicht abwertend gemeint) dürften Tommy Gallagher und seine Band mit "Always Something" vielleicht bereits jetzt schon den Grundstein dafür gelegt haben, Interpreten wie der Eli Young Band, Randy Rogers Band, Wade Bowen oder Pat Green irgendwann in naher Zukunft in den Major-Sektor zu folgen. Wer weiß, zu gönnen wäre es ihnen. Aber egal, das wichtigste ist, sie bleiben sich selbst treu, lassen sich nicht verbiegen und machen weiterhin solch wunderbare Musik. "Always something" jedenfalls beinhaltet hochkarätigen, leichtfüßigen, radiotauglichen, zeitlos schönen, exzellent umgesetzten Red Dirt-Countryrock ohne Fehl und Tadel. Einfach toll vom ersten bis zum letzten Stück! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Always Something - 2:27   
2 Smile - 3:40   
3 What Goes Around - 3:05   
4 Here Tonight - 3:56   
5 Got It Made - 2:40   
6 Have a Ball - 4:01   
7 Dream - 4:55   
8 Without You - 4:17   
9 You're Gone - 4:41   
10 Lovin What I Do - 3:40

Art-Nr.: 6341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Smile
What goes around
Here tonight
Have a ball
Dream
Lovin' what I do

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