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Dunn, Ronnie - same [2011]
Nach dem Ende von Brooks & Dunn nun das erste Solo-Album von Ronnie Dunn, der markanten Stimme von Brooks & Dunn. Ein tolles Werk, das nahtlos an die Musik von Brooks & Dunn anknüpft, gleichzeitig aber wie ein erfrischender Neustart wirkt. Nach fast zwanzig-jährigem Bestehen, 30 Millionen verkauften Tonträgern, 26 Nummer-Eins-Hits und mehr Awards (CMA und ACM) als jeder andere Country-Act dieses Universums, hatten Brooks & Dunn 2009 beschlossen, ihre gemeinsame Karriere zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen. Während es um Kix Brooks bisher recht still geblieben ist, hat der in Coleman, Texas geborene (natürlich aber schon lange mit seiner Familie in Nashville lebende) Ronnie Dunn bereits seit geraumer Zeit am Start einer erfolgreichen Solo-Karriere gearbeitet. Nun endlich liegt das Produkt monatelanger, akribischer Arbeit in Form eines zwölf Stücke umfassenden, von ihm selbst produzierten, ersten Albums vor. Ronnie Dunn hat sich hervorragend auf die neue Situation vorbereitet, natürlich nichts dem Zufall überlassen, ja lt. eigener Aussage, wie ein Besessener an den neuen Songs nuanciell immer wieder herumgefeilt, bis er teilweise von seiner Gattin Janine regelrecht aus dem hauseigenen Studio gezerrt werden musste. Der Aufwand hat sich letztendlich gelohnt, Ronnie Dunn legt mit seinem nach sich selbst betitelten Silberling ein tolles Debüt hin. Die CD beginnt direkt mit einem furiosen, zusammen mit Hitschreiber Craig Wiseman komponierten, fulminant abgehenden Countryrock-Kracher. "Singer In A Cowboy Band" heisst die Nummer, und niemand anderes weiss wohl besser, wovon er da singt, als dieser Ronnie Dunn. Ein klasse, etwas an John Fogerty zu seiner erfolgreichen Creedence Clearwater Revival-Zeit erinnerndes E-Gitarren-Führungsriff, jede Menge Dampf, schönes Orgelwummern, furios Gas gebende Drums und fette E-Gitarrenarbeit, inklusiv zweier Soli, machen mächtig Alarm. Wow, das geht ja gut los. Nach soviel Elan zu Anfang, tritt Dunn zunächst das Bremspedal in Form zweier schöner, balladesker Nummern ("I Don’t Dance" und "Your Kind Of Love"), die seine außergewöhnlichen Stimme in den Brennpunkt des Geschehens stellen. Wunderbar passend dazu die teilweise bluesige E-Gitarrenarbeit (herrliche Soli) der Gitarristen und die zu Ronnie hervorragend harmonierenden weiblichen "Backs" von solch starken Sängerinnen wie Kim Keyes und Melodie Crittenden. Überhaupt wurde bei diesem Album an nichts gespart. Prominente Gastschreiber neben dem bereits genannten Craig Wiseman wie David Lee Murphy, Terry McBride (McBride & The Ride), Dallas Davidson, Bobby Pinson an Ronnies Seite und ein Riesen-Sammelsurium an Ausnahme-Musikern (alle vertretenen Instrumente teilweise drei- bis vierfach besetzt, mit dabei u.a. Bryan Sutton, John Willis, Michael Rhodes, Jimmy Lee Sloas, Mike Brignardello, Glenn Worf, Chad Chromwell, Shannon Forrest, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, J.T. Corenflos, Eric Darken, Jim Brown, Chalie Judge, Joe Hardy, Reese Wynans, Paul Franklin und, und, und...) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Dunn auch als Solokünstler sofort in gewohnter Manier durchstarten wird. Für die Retro-Momente des Longplayers stehen das launig rockende, in toller, mexikanischer Mariachi-Tradition gebrachte "How Far To Waco" (da sieht man sich innerlich beim Genuss des einen oder anderen Tequillas und leckerer, scharfer Tortillas in einer Bar hocken und dazu die mit ihren Sombreros bestückten mexikanischen Gringos auf ihre unnachahmliche Art in ihre Blasinstrumente tröten), sowie das ein wenig Roy Orbinson-Espirit verströmende, sehr eingängige "I Just Get Lonely". Auffällig, dass Dunn bei vielen Stücken durch das teilweise Weglassen des Schlagzeugs in den Erst-Strophen oder auch komplett (wie bei "Cost Of Livin’" oder dem piano-trächtigen Finalstück "Love Owes Me") seine Stimme recht markant und wohl auch bewusst in den Mittelpunkt rückt (und wer kann es ihm bei so einem tollen Organ auch verdenken). Der Mann, wie auch sein Album strotzen regelrecht vor Selbstbewusstsein! Die wunderschöne, wieder vornehmlich piano-betonte Ballade und erste Single "Bleed Red" (bereits unter den Top-Ten der Billboard Country Sinles-Charts mit steigender Tendenz), inklusive ihrer durchaus emotional gebrachten, aber ohne übertriebenes Pathos auskommenden "Alle Menschen sind gleich"-Botschaft, das flotte "Once" (schöner, flockiger E-Gitarren-Rhythmus, Orgeltupfer, Steelfills, poppiger Refrain, Slide-Solo) und der stramme, groovige Southern-Rocker "Let The Cowboy Rock" (gerne Ronnie! - weibliche Harmonies, Skynyrd-Flair, heulende E-Gitarren plus Solo) runden ein kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches Gesamtwerk ab, mit dem Ronnie Dunn seine Avancen als einer der potentiellen Platzhirsche Nashvilles eindrucksvoll anmeldet. Ein tadelloses, perfekt konstruiertes und auf Top-Major-Niveau umgesetztes, beeindruckendes New-Country-Album, das ohne jeden Zweifel an die erfolgreiche Brooks & Dunn-Ära anknüpft. Well done, Ronnie Dunn! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Singer In a Cowboy Band - 3:31   
2 I Don't Dance - 3:49   
3 Your Kind of Love - 3:35   
4 How Far To Waco - 3:27   
5 Once - 3:43   
6 Cost of Livin' - 4:10   
7 Bleed Red - 3:49   
8 Last Love I'm Tryin' - 4:07   
9 Let the Cowboy Rock - 2:55   
10 I Can't Help Myself - 3:43   
11 I Just Get Lonely - 3:17   
12 Love Owes Me One - 3:37

Art-Nr.: 7411
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Grascals, The & Friends - country classics with a bluegrass spin [2011]
Hinweis: Sehr schwer erhältliche, exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung. Gibt es in den USA nicht im normalen CD-Handel, sondern ausschließlich bei "Cracker Barrel"!

Der Titel dieses herrlichen Albums verrät unmittelbar, was uns erwartet: Country-Klassiker im Bluegrass-Gewand. Doch in welch wunderbarer Art und Weise diese teils legendären "country classics with a bluegrass spin" dargeboten werden, das sei gleich unmißverständlich festgestellt, ist ein wahrer "Ohrenschmaus". Die in Nashville ansässigen Gracals gehören heute zu den handwerklich besten, beliebtesten und erfolgreichsten Bands des Progressive und Contemporary Bluegrass. Die Band formierte sich im Jahre 2004 aus sechs auch ausserhalb des Business eng befreundeten, hoch talentierten, professionellen Musikern, die sich teilweise schon seit der Kindheit kennen und darüber hinaus bereits jahrelang mit namhaften Künstlern wie beispielsweise den Osborne Brothers, Larry Cordle, Jimmy Martin oder Reba McEntire zusammengespielt haben, bzw. unterwegs waren. Noch während der im Gründungsjahr stattfindenden Aufnahmesessions zu dem Debutalbum der Grascals wurde die große Dolly Parton auf das Sextett aufmerksam, die sie, vollkommen fasziniert von derren Spielkunst, von der Stelle weg für ihre anstehende Tournee als Backing Band anheuerte. Die folgende, frenetisch gefeierte "Hello, I'm Dolly"-Tour bedeutete für die Grascals den Durchbruch, denn sie begeisterten mit ihren aussergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten nicht nur das Publikum, sondern auch die komplette Medien- und Kritiker-Riege der amerikanischen Country- und Bluegrass-Landschaft. Heute, fünf Alben später, sind die Grascals aus der Bluegrass-Welt nicht mehr wegzudenken. Auch der Besetzungswechsel auf zwei markanten Positionen (Fiddler Jeremy Abshire ersetzte Jimmy Mattingly und die famose Banjospielerin Kristin Scott Benson kam für David Talbot) änderte daran nichts. Im Gegenteil: Die Band agiert heute auf dem Zenit ihrer bisherigen Karriere. Ihr neues Album, im übrigen ein ganz besonderes, unterstreicht dies in beeindruckender Art und Weise. Zum einen ist es das erste Werk der Grascals auf ihrem eigenen, neuen Label "BluGrascal Records", darüber hinaus ist es ein Charity-Werk, von dem ein Großteil des Erlöses an das "St. Jude Children's Research Hospital" in Memphis/Tennessee geht, und, musikalisch sicher die entscheidende Komponente, die Band hat dem Anlaß entsprechend eine Menge hochkarätiger Freunde und Weggefährten zusammengetrommelt, mit denen sie diese großartigen Songs eingespielte. Brad Paisley, Joe Nichols, Dierks Bentley, Charlie Daniels, Darryl Worley, Tom T. Hall und natürlich Dolly Parton sind neben vielen anderen Prominenten mit von der Partie. "Country classics with a Bluegrass spin" vereint die Welten der traditionellen, natürlichen Countrymusic und die des Bluegrass als gäbe es keine Grenzen. Die Arrangements basieren auf einem deutlich bluegrassigen Fundament, werden aber immer wieder mit solchen Instrumenten wie Klavier (Hargus "Pig" Robbins), elektrischer Gitarre (Kent Wells), Pedal Steel (Steve Hinson) und Drums (Steve Turner) angereichert, und zwar in der genau passenden, nicht allzu aufdringlichen Dosierung. Alles klingt locker, sehr frisch, vollkommen natürlich, ungezwungen und überaus virtuos. Obwohl einem nahezu alle Songs vertraut sind, wirken sie in diesen Neu-Interpretationen wie durch einen Jungbrunnen gezogen. Herrlich beispielsweise die Version von Buck Owens' "Tiger by the tail", bei der Brad Paisley mit brillantem "chicken pickin'" Telecaster-Spiel aufhorchen lässt (zudem singt er mit Grascal Jamie Johnson im Duett), das lässige "Folsom Prison Blues", mit Dierks Bentley als Lead-Sänger (dessen Album "Up on the ridge" haben die Grascals gerade mit dem vorliegenden Werk als Nummer 1 der Billboard Bluegrass Album-Charts abgelöst), der alte Dolly Parton/Porter Wagoner-Klassiker "Pain of livin' you" mit butterweichen Harmonies von Dolly zu Terry Eldredge's starkem Gesang, das dynamische, schön urwüchsig gehaltene "The devil went down to Georgia" (natürlich mit Charlie Daniels), Jerry Jeff Walker's Evergreen "Mr. Bojangles" (mit Joe Nichols), oder die wunderbare Interpretation der großartigen Rodney Crowell-Nummer "Leavin' Louisiana in broad daylight" mit den guten alten Oak Ridge Boys in gesanglicher Bestform. Neben den vielen Covers haben die Grascals auch die ein oder andere Eigenkomposition beigesteuert, allen voran das ganz feine, locker und melodisch ins Ohr fliessende "I am strong". Welch ein wunderschönes Bluegrass-flavored Countryalbum! Lasst Euch von dieser tollen Musik berieseln, es ist der pure Genuß!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. Tiger By The Tail (with Brad Paisley) - 2.24
2. Folsom Prison Blues (with Dierks Bentley) - 3.26
3. Pain of Lovin’ You (with Dolly Parton) - 2.27
4. I Am Strong (with Dolly Parton) -2.56
5. Louisiana Saturday Night -2.32
6. The Year That Clayton Delaney Died (with Tom T. Hall) -2.41
7. White Lightning (with Darryl Worley) - 2.59
8. The Devil Went Down To Georgia (with Charlie Daniels) - 3.39
9. Leavin’ Louisiana In Broad Daylight (with The Oak Ridge Boys) - 3.26
10. Mr. Bojangles (with Joe Nichols) - 3.54
11. Born To Boogie / All My Rowdy Friends Are Comin’ Over Tonight - 3.02
12. Cracker Barrel Swing (Instrumental) - 3.30
13. I Am Strong (Bonus Track) Featuring guest appearances by Dolly Parton, The Oak Ridge Boys, Darryl Worley, Charlie Daniels, Terri Clark, Randy Owen, Steven Seagal, Tom T. Hall, Joe Nichols and Ansley McLaurin - 2.56

Art-Nr.: 7269
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tiger by the tail
Folsom Prison Blues
Pain of lovin' you
I am strong
White lightning
Leavin' Louisiana in broad daylight

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Lynyrd Skynyrd - last of a dyin' breed ~ special edition [2012]
Special edition with 4 Bonustracks!

Das neue Lynyrd Skynyrd-Album! Wir haben die erweiterte Original U.S.-"Special Edition"-Ausgabe mit 4 zusätzlichen Tracks!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

Legendary rock band Lynyrd Skynyrd releases a fiery slice of Southern style guitar rock heaven in Last of a Dyin' Breed. This is the kind of record guaranteed to feed the needs of the multi-generational Skynyrd Nation, and continue the renewed vigor the band exhibited with their previous album, 2009's God & Guns. For the passionate, longtime fans of the band, this is Skynyrd at the top of their game, complete with instantly memorable songs, more hooks than a tackle box, and a blistering three-guitar attack at full power.

Led by core members Gary Rossington (guitar), Johnny Van Zant (vocals) and Rickey Medlocke (guitar), along with longtime drummer Michael Cartellone, Skynyrd has recorded an album that continues to build on the legacy that began over 35 years ago in Jacksonville, Florida. Joining them in the studio and on the road are new bassist Johnny Colt (The Black Crowes, Train) guitarist Mark "Sparky" Matejka (a "Nashville cat, just a pickin' fool," according to Rossington), and keyboardist Peter Keys, who replaced Powell on the God & Guns tour.

Last Of A Dyin' Breed re-ignites the in-studio alchemy the band found with Guns producer Bob Marlette, and the sound is traditional Skynyrd blended to perfection with the edge of immediacy. In short, it's rock n roll for the times.

Das komplette Tracklisting:

1. Last Of A Dyin' Breed
2. One Day At A Time
3. Homegrown
4. Ready To Fly
5. Mississippi Blood
6. Good Teacher
7. Something To Live For
8. Life's Twisted
9. Nothing Comes Easy
10. Honey Hole
11. Start Livin' Life Again
12. Poor Man's Dream [bonus track]
13. Do It Up Right [bonus track]
14. Sad Song [bonus track]
15. Low Down Dirty [bonus track]

Art-Nr.: 7883
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Morgan, Craig - my kind of livin' [2005]
Craig Morgan galt bisher in der New Country-Gilde eher als Geheimtipp. Mit seinem neuen Album "My Kind Of Livin'", dem Dritten, (Debüt 2000, danach "Almost Home" 2003) dürfte sich der Sachverhalt allerdings grundlegend ändern. In Co-Produktion mit Phil O’Donnell, mit dem er auch den Großteil der Stücke zusammen geschrieben hat, ist ihm ein Werk gelungen, das sich sehr geschickt im Rahmen der traditionell ausgerichteten Künstler des Genres bewegt, und dabei schön knackig und abwechslungsreich, zwischen klasse Uptempo-Nummern und wunderbaren Balladen hin und her pendelnd, eingespielt wurde, sodass es sich nicht nur in Amerika, sondern auch in der hiesigen Szene zum Selbstläufer entwickeln könnte. In den Billboard-Country-Charts ist die Single "That’s What I Love About Sunday" bereits wie eine Bombe eingeschlagen und hat im Steilflug Platz 2 erobert, wobei derzeit nur noch Josh Gracin’s Überraschungsnummer "Nothin To Lose" (sh. unter Stöbern) den Weg auf den Thron blockiert. Eine wirklich herrliche Midtempo-Ballade! Tolle Melodie, wunderbare Akustikgitarren, zarte Hammond-Tupfer, Piano, Dobro, Mandoline, dezente E-Gitarren-Fills, Fiddle, Banjo, im Prinzip alles, was das Countryherz begehrt. Klasse! Auch im weiteren Verlauf, ob bei den folgenden Balladen oder den auch immer wieder treffsicher eingesetzten Uptempo- oder Honkytonknummern, werden die angeführten Instrumente reichhaltig eingesetzt. "I’m Country", ein feuriger, Genre-typischer Countryrocker, mit dem "berühmten" Pianogeklimper und kurzem Fiddel-/E-Gitarren-Schlagabtausch, geht in Richtung Montgomery Gentry, und "Redneck Yacht Club", ein prächtiger Partykracher zum Mitsingen, mit starkem Banjointro, heulenden Fiddeln und Steelgitarren, klasse integriertem E-Gitarren-Solo, gefallen hierbei besonders. Schön auch die immer wieder eingestreuten, warmhwerzigen Balladen! Und das der äußerlich relativ Cowboy-untypisch wirkende, in Tennessee geborene, Craig Morgan auch einen Faible für seine Southern-Roots zu haben scheint, bekennt er beim abschließenden, fetzigen "In My Neighborhood". Da heißt es: "You might hear the church bells playin’ 'Sweet Home Alabama', cuz the preacher loves rock and roll, that’s how you know, you’re in my neighborhood”…! Klasse Stoff für Liebhaber von Künstlern wie Garth Brooks, Tracy Lawrence, Buddy Jewell, John Michael Montgomery, Brad Paisely oder Dierks Bentley. Prognose: Nicht nur die Single, sondern auch das Album wird ein Renner! Starke Leistung Craig Morgan! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3127
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Scott, Ray - guitar for sale [2017]
Aufgewachsen in North Carolina als Sohn eines Countrysängers, wurde Ray Scott auf ganz natürliche Art und Weise schon von Geburt an mit der Musik seines Vaters konfrontiert. "Real" Countrymusic gehörte in der Familie Scott zum Alltag. So entwickelte Ray schon von frühester Kindheit an ein immenses Interesse an dieser Musik. Er lernte sie zu lieben und zu verinnerlichen, so dass er heute von sich sagt, er sei zu nichts anderem geboren, als Countrymusic zu spielen. Über den Umweg Atlanta landete er vor einigen Jahren in Nashville, wo er zunächst eine Menge Aufmerksamkeit als Songwriter erzielte. Etablierte Größen wie etwa Randy Travis ("Pray for the fish") und Clay Walker ("A few questions") nahmen seine Songs auf, was ihm viel Reputation einbrachte. "Pray for the fish" ist im übrigen auf dem nun brandneu erschienenen "Guitar for sale"-Album das erste Mal von Ray selbst interpretiert, enthalten. Eine klasse Nummer! Nach einem Major-Deal mit einem mächtig gefeierten, aber kommerziell wenig erfolgreichen Debut ("My kind of music"), vielen fantastischen Veröffentlichungen in Eigenregie, legt Ray, der auch unter den hiesigen Countryfreunden ein immenses Standing hat, nun ein weiteres Pracht-Album vor. Was wir von dem Mann mit der faszinierenden, tiefen Stimme ("he has a fantastic, slow rolling baritone", heisst es dazu zutreffend in einem US-Review) hier hören, ist der gar nicht so leichte Spagat zwischen reinstem, purem, klassischem Country, Outlaw Country und vereinzelt auch ein paar sehr knackigen, modernen Aspekten (wie etwa bei dem großartigen, partytauglichen Outlaw-Stampfer "Put down the bottle", der sicher so manchen amerikanischen Western-Saloon zum Bersten bringen dürfte), ohne das der Meister jedoch die "Pure Country"-Roots je aus den Augen verliert. Sie stehen zu jeder Zeit im Zentrum seiner Musik. Insgesamt ist das ein Musterbeispiel dafür, wie moderne, reine Countrymusic heute klingen sollte. Vorwiegend bestimmt wird das musikalische Geschehen von herrlich saftigen, vielschichtigen Gitarren (James Michell, Tim Galloway, Phillip Moore), Pedal Steel (u.a. Scotty Sanders) und geschmackvoll eingesetzten Keyboards, insbesondere Piano (Michael Hughes). Es passt alles prächtig zusammen. Das Album startet mit der fantstischen, von tollen Gitarren und einer herrlicher Pedal Steel bestimmten, erfrischenden Midtempo-Countrynummer "Livin' this way", die in einem wunderbar transparenten, saftigen Sound erklingt, wie im übrigen das gesamte Album. Ray's tiefe Stimme in Verbindung mit der wunderbaren Instrumentierung und der bestechenden Melodie ist die pue Country-Wonne. Und so folgt eine tolle Nummer nach der nächsten: Ob beispielsweise die sehr melodische, abermals mit vielschichtigen Gitarren inszenierte Ballade "Soberin'", der großartige Outlaw Guitar Honky Tonker "Put down that gun" (exzellentes Gitarrenspiel), die wunderschöne, ausschließlich mit akustischer Gitarre, Pedal Steel und ein paar Piano-Tupfern instrumentierte Ballade "Growin' old", das flockige, sich dennoch ein wenig dramatisch aufbauende, mit einem herrlichen Western-Flair angereicherte, überaus melodische "Worth killin' for", oder der Gitarren-lastige, wunderbar southern angehauchte Countryrocker "Life ain't long enough" - Ray Scott und seine großartigen Begleitmusiker zeigen auf beeindruckende Weise, wie astreiner, klassisch fundamentierter Country gespielt wird, ohne sich dem Mainstream unterzuordnen. "Guitar for sale" ist ein echtes Country-Highlight, toll gemacht von vorn bis hinten!

Das komplette Tracklisting:

1. Livin' This Way - 3:09
2. Put Down the Bottle - 3:09
3. The Fire - 3:31
4. Soberin' Up - 4:42
5. Pray for the Fish - 3:24
6. Put Down That Gun - 3:17
7. Growin' Old - 4:00
8. Worth Killin' For - 4:02
9. Life Ain't Long Enough - 3:47
10. Doin' Me Wrong - 5:23
11. Guitar for Sale - 5:06

Art-Nr.: 9463
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Livin' this way
Put down the bottle
Soberin' up
Put down that gun
Growin' old
Worth killin' for
Life ain't long enough

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Son Volt - honky tonk [2013]
Jay Farrar's unwiderstehliche, großartige Roots-/Alternate Country-/Americana-Formation Son Volt widmen sich, der Titel lässt es schon vermuten, auf ihrem neuen Album der klassischen Country- und Honky Tonk-Musik, und zwar vorwiegend der, die ihren Ursprung im californischen Bakersfield mit solchen Größen wie beispielsweise Buck Owens und Merle Haggard, aber auch dem unvergessenen Gram Parsons hat. Spuren dieser Musik waren schon immer Bestandteil in den Songs von Son Volt, doch nun präsentieren sie sie in einem vollkommen lupenreinen, unverfälschten Gewand und stellen dabei wie selbstverständlich eine geradezu hinreissend schöne und durch und durch authentische Balance zwischen traditioneller Old School-Ursprünglichkeit und einem zeitgemäßen Americana-Ambiente her. Das Material wirkt zeitlos lebendig. Farrar erzählt von Herzschmerz, gebrochenen Herzen, einsamen Highways, Honky Tonk Angels und verpackt die durchweg herausragenden Songs in herrliche Country-Arrangements, bei denen Instrumente wie die Pedal Steel und die Fiddle (zuweilen auch prächtige Twin-Fiddles) neben den transparenten Gitarren eine gewichtige Rolle spielen. Son Volt mit einer beeindruckenden Vorstellung, einer wundervollen Hommage an die gute, alte Honky Tonk-Musik, einem kleinen (Alternate)Country-Geniestreich.

Hier noch ein Original-U.S.Review:

Uncle Tupelo pretty much established the subgenre of alt-country in 1990 with the release of No Depression, and the band's two main songwriters and singers, Jay Farrar and Jeff Tweedy, seemed to fulfill the promise that Gram Parsons, the Flying Burrito Brothers, and the Sweetheart of the Rodeo-era Byrds had mapped out over two decades before, a perfect synthesis of rock and country. When Uncle Tupelo split in 1993, Tweedy, always more on the pop side of things, formed Wilco, which enjoyed commercial and critical success, while Farrar, who mapped out the moodier, more hangdog country side of things, formed Son Volt, a band with no aspirations for the charts, indie or otherwise, and while Son Volt's albums have been strong, interesting, and decidedly uncommercial ever since, they all lead, it seems, to this new one, Honky Tonk, which arrives at last squarely in country territory (more specifically, the Bakersfield country of Buck Owens and Merle Haggard), with nary an electric guitar in sight. Full of slow and midtempo waltzes and shuffles, and framed and led by pedal steel guitars and twin fiddles, along with Farrar's weary, never-in-a-big-hurry, laid-back (but somehow mysteriously intense) vocals, Honky Tonk is full of a beautiful, thoughtful, and almost Zen-like approach to life, all set against a classic old-school Bakersfield country backdrop. Songs here like "Hearts and Minds," "Wild Side," "Bakersfield," "Angel of the Blues," and "Shine On" aren't rave-ups, and aren't bitter barroom apologies, but are filled instead with a kind of stubborn hope and joy, made perhaps even more powerful for being from the 21st century while sounding like they came from the century before. The whole album accumulates in a powerful, meditative way, and its themes are less about drinking and trying to forget the past than they are about making peace with the past and trying to remember it and use it as a spark and a springboard to the future. Honky Tonk is country facing forward informed by the past.
(Steve Leggett, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Hearts and Minds - 3:48
2. Brick Walls - 2:12
3. Wild Side - 3:00
4. Down the Highway - 4:00
5. Bakersfield - 2:10
6. Livin' On - 3:37
7. Tears of Change - 2:54
8. Angel of the Blues - 4:06
9. Seawall - 3:22
10. Barricades - 3:42
11. Shine On - 3:37

Art-Nr.: 8091
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hearts and minds
Brick walls
Bakersfield
Livin' on
Angel of the blues
Seawall
Shine on

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