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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drake, Dusty - same [2003]
Erstmalig aufhorchen ließ Dusty Drake die Countryfans Anfang des Jahres durch seine beeindruckende Version von Hank jr's "Heaven can't be found", das er zu dessen Tribute-Album "The songs of Hank Williams jr." beisteuerte. Das es nicht lange dauern würde, bis ein solch talentierter Mann mit seinem ersten Album auf den Markt kommen wird, war klar. So geschehen nun mit seiner gleichnamigen CD - und es ist ein vielversprechendes Debut geworden. Klasse, astreiner, traditionell verwurzelter New Country in der Schnittmenge solcher Leute wie Garth Brooks, Travis Tritt, Alan Jackson, Anthony Smith, Blake Shelton und Tim McGraw! Hier geht's um Liebe, Enttäuschungen und Romantik, genauso wie um "Small towns", "Farmer boys" und Trucks - eben typische Country-Themen. Dusty Drake besitzt eine lupenreine, sehr starke und kräftige Country-Stimme. Seine Songs (6 von 11 hat er mitkomponiert) stecken, bis auf zwei/drei Ausnahmen, nicht voll absoluter Uptempo-Dynamik. Vollgas gibt's nur selten. Vielmehr handelt es sich zumeist um hervorragend gelungene Balladen und Midtempo-Nummern, die jedoch alle sehr kräftig und wunderbar knackig in Szene gesetzt werden. Die vorherrschende Instrumentierung besteht aus allen Arten von Gitarren, Fiddles, prima eingesetzter Steel, auch mal etwas zurückhaltendem Klavier und herrlich trockenem, sehr knackigem, versierten Schlagzeugspiel von einem von Nashville's Premier-Drummern, nämlich Greg Morrow. Obwohl die Instrumente kräftig rüberkommen, und wie gesagt auch immer schön peppig eingesetzt werden, überzeugt der Sound durch die richtige Dosierung. Die Musik wirkt nicht überladen, sodaß eindeutig Drake's großartiger Gesang im Mittelpunkt steht. Äußerlich scheint Dusty Drake ein gewisses Outlaw-Image (die Harley gehört wohl dazu...) zu verkörpern, das er zuweilen auch dezent in seine Musik überträgt. Fast wirkt er ein wenig, wie ein junger Kris Kristofferson. Von dem Album sollten schon ein paar Hits abfallen. Zu den Höhepunkten gehören der großartige, knackige, leicht angerockte Midtempo New Country-Opener "Too wet to plow" mit seiner schönen Fiddle, den Gitarren und der Steel, das sehr starke, lockere, aber dennoch wieder knackige, mit einer prächtigen Melodie versehene "Not bad for a good ole boy" (klasse Steel), die tollen Balladen "Smaller pieces" und "And then", der flotte New Country-Song "Going to eighteen" und die beiden Finaltracks am Ende der CD, bei denen Drake am meisten Gas gibt. Das ist zunächst der dampfende, fetzige, mit fetten E-Gitarren durchzogene, southern-infizierte Countryrocker "Ain't nobody's business" in bestem Montgomery Gentry-Stil und schließlich das ebenfalls rockige, aber lockere, flockige, flotte "Radio"! Unter den Musikern: Steve Nathan, Michael Rhodes, Billy Crain, Dan Dugmore, Aubrey Haynie...usw.! In den USA ist Dusty Drake mit Brooks & Dunn auf deren "Neon Circus"-Tour unterwegs. Das wird ihm drüben, neben der klasse CD, zusätzlich ins rechte Licht rücken. Einer der neuen, großen Hoffnungsträger in Nashville!

Art-Nr.: 1889
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Jackson, Alan - keepin' it country: live at red rocks ~ dvd [2016]
Live-DVD! Das wurde aber auch Zeit!! Darauf haben die Alan Jackson-Fans und die Liebhaber taditioneller, klassischer, reiner Countrymusic schon lange gewartet: Endlich einmal einen der größten Traditionalisten der Gegenwart hierzulande live zu erleben. Und wenn's auch nur im heimischen "Kinosaal" (Wohnzimmer) auf der "Leinwand" (im Fernseher) ist. Grandiose Live-DVD von Alan Jackson und seiner großartigen Band, aufgenommen während seiner letztjährigen "25rh anniversary"-Tour unter dem Motto "Keepin' it Country" im legendären, weltberühmten Red Rocks-Amphitheatre in Morrison/Colorado am 17. Mai 2015 - und wir empfinden, als seien wir vor Ort und mitten drin. Jackson spielt neben neuerem Material wie "You Never Know" und dem Titelstück seines aktuellen Albums "Angels And Alcohol" ein wunderbares "Sammelsurium" seiner besten und größten Hits wie "Chattahoochee", "Where Were You (When the World Stopped Turning)", "It’s Five O’Clock Somewhere", "Gone Country", "Don't Rock The Jukebox", Pop A Top", "Remember When", und viele, viele mehr. Insgesamt 26 Nummern bei einer Gesamtspielzeit von 106 Minuten. Was für ein Event für die Country-Freunde! Was für ein tolles Konzert!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD.Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

1. Gone Country
2. I Don’t Even Know Your Name
3. Livin’ on Love
4. Good Time
5. Small Town Southern Man
6. The Blues Man
7. Who’s Cheatin’ Who
8. Little Bitty
9. Country Boy
10. Drive (For Daddy Gene)
11. Where Were You (When the World Stopped Turning)
12. Don’t Rock the Jukebox
13. Here in the Real World
14. Wanted
15. Chasin’ That Neon Rainbow
16. It Must Be Love
17. Song for the Life
18. Pop a Top
19. Angels and Alcohol
20. You Never Know
21. As She’s Walking Away
22. Remember When
23. It’s Five O’Clock Somewhere
24. Chattahoochee
25. Where I Come From
26. Mercury Blues

Art-Nr.: 9165
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Jackson, Alan - the greatest hits video collection ~ dvd [2004]
1995 in den USA als VHS-Kassette veröffentlicht, gibt's diese, immerhin die stattliche Anzahl von 18 Songs umfassende Video-Ansammlung des Country-Superstars nun endlich auch als DVD! Diese DVD ist nicht zu verwechseln mit den beiden 6-Clip-DVDs "Greatest Hits Vol. 1" und "Vol. 2"! Es gibt keinerlei Überschneidungen! Bei der hier vorliegenden DVD werden die Jahre 1989 bis 1995 abgedeckt, aus denen auch die Sings von Alan's früherer, erster "Graetest Hits"-CD stammten. Das beginnt mit dem Video zu "Blue blooded woman" (1989) und endet mit "Tall tall trees" (1995)! Dazwischen sehen wir wunderbare Clips von beispielsweise "Chasin' that neon rainbow", "Don't rock the jukebox", "Midnight in Montgomery", "She's got the rhythm", "Chattahoochee", "Summertime blues", "Livin' on love", "Gone country", "I don't even know your name", usw.! Eine tolle Kollektion - von insgesamt immerhin fast 75 Minuten Spieldauer!

Art-Nr.: 2839
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Nichols, Joe - man with a memory [2002]
Feines Album von Joe Nichols mit einer Ansammlung von 12 astreinen Countrysongs! 6 Jahre nach seinem Debut hat er nun ein Major-Zuhause gefunden und veröffentlicht, was dieser Tage in Music City nicht unbedingt selbstverständlich ist, eine (fast) popfreie Country-Scheibe, verwurzelt in den puren Traditionen von Jones, Haggard & Co.! Joe Nichols ist ein großartiger Sänger, dessen angenehme, weiche, wohlige Stimme und Gesangsstil irgendwo zwischen Randy Travis, Keith Whitley, Don Williams und Alan Jackson liegen. Der Erfolg stellt sich auch schon ein, denn die erste Single "The impossible" ist bereits ein Billboard Country-Single Top 10-Hit! Während des gesamten Albums herrscht ein entspanntes, relaxtes Feeling vor. Weitgehend bewegt sich die Musik im Midtempo-Bereich. Die etwas schnelleren Titel sind keineswegs aufpeitschend und die wenigen Balladen setzen auf Gefühl und nicht auf unnötigen Power-Bombast. Brent Rowan zeichnet für die ausgezeichnete Produktion verantwortlich. Da sollten schon noch einige Hits für Nichols abfallen, zum Beispiel das Knüllerstück "Joe's place", ein wunderbares, flockig lockeres, pures Countrystück über einen Schuppen "where some of us go, when the hard working day is through", wie er singt. Weiter heißt es: "Through the neon and smoke, we laugh and tell jokes, and throw down a cold one or two. There's a jukebox that's full of records, by Willie, Haggard and Jones". Da kommt echtes Countryfeeling auf! Oder das herrlich melodische, ebenso lockere, honky-tonkige "Brokenheartsville", mit schöner Steel, E-Gitarre und dezenter Orgel. Toller Titel! Zur Abwechslung gibt's dann auch mal einen Swing bei "You can't break the fall", während "She only smokes when she drinks", ohne das negativ zu meinen, fast wie eine Fortsetzung von Keith Whitley's "When you say nothing at all" klingt. Insgesamt ein homogenes, richtig gelungenes Gesamtwerk zeitlos moderner, traditionsbewußter Countrymusic.

Art-Nr.: 1582
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Old Dominion - meat and candy [2015]
Starkes Debütalbum der Newcomer-Band Old Dominion, die mit "Break Up With Him" sofort einen Hit in den Billboard-Country-Singlecharts landete. Auch wenn der Bandname vermutlich bei den meisten Leuten zunächst Achselzucken auslösen wird, werden einige der Bandmitglieder so Manchem beim Studieren von New Country-Alben zumindest unbewusst schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen sein, denn deren Frontmann Matthew Ramsey, Multiinstrumentalist Trevor Rosen und Gitarrist Brad Tursi haben bereits erfolgreich Stücke für keine geringeren Interpreten wie u. a. The Band Perry ("Chainsaw", "Better Dig Two"), Dierks Bentley ("Say You Do"), Chris Young ("Neon"), Craig Morgan ("Wake Up Lovin' You"), Tyler Farr ("A Guy Walks Into A Bar"), Kenny Chesney, Keith Urban, Blake Shelton, Sam Hunt oder die Randy Rogers Band kreiert. Zu den Dreien gesellen sich Whit Sellers am Schlagzeug und Geoff Sprung am Bass, als prominenter Gastspieler konnte sich Ilya Toshinsky noch an Banjo, Mandoline, Hi-String-, Resonator- und Akustikgitarre austoben. Beim Songwriting assistierten zum Teil Nashville-Größen wie Russ Copperman und Shane McAnally - letztgenannter hat ihr Major Erstlings-Werk "Meat And Candy" dann auch mit einem schön klaren, transparenten Sound produziert. Old Dominion haben sich dem klassischen, gut gemachten Mainstream Country verschrieben. Jedes Stück der insgesamt elf Tracks geht gut ins Ohr und weist erhebliches Hitpotential, sowohl in Richtung Country-, als auch der allgemeinen US-Billboard-Charts auf. Um die countrytypischen Feinheiten neben den durchaus prägnanten Gitarren aufzuspüren, muss man sehr aufmerksam zuhören. Die Songs haben ihr Fundament im Pop Rock, sind aber derartig schön und versiert eingespielt, dass man mit ihnen sofort "warm" wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Matthew Ramseys angenehmer, leicht rauchiger Stimme (Richtung James Otto, Pat Green ). Der Opener "Snapbac"“ bietet sofort rhythmischen Stoff für die heutige Jung-Generation, begleitet von euphorischen "Who-oh-oh"-Gesängen. Klasse hier das kurze E-Gitarren-Slide-Solo. Wunderbar instrumentiert ist das relaxte "Half Empty" (schöne Stratocaster- und E-Pianoklänge), bei dem Ramsey im Geiste neben einer Dame in der Bar metaphorisch sinniert, ob das Glas halb voll oder leer ist. Die Powerballade "Wrong Turns" enthält flapsige Synthie-Spielereien, aber auch tolle Heartland Twin-Gitarren. Herrlich das mega-cool groovende "Said Nobody", das zum Genießen kühler Drinks in der Bodega am abendlichen Palmenstrand einlädt. Ebenfalls gute Laune verbreitet auch das verspielte "Crazy Beautiful Sexy" und macht seinem Titel alle Ehre. Wunderbar eingängig auch das Piano-lastige, an Phil Vassar erinnernde "Nowhere Fast". Mit Handclaps rhythmisch unterlegt, nimmt einen vor allem der fröhliche Refrain von "Beer Can In A Truck Bed" gefangen. Klasse auch die E-Gitarrenbegleittöne inklusive des Solos. Der bereits zu Anfang erwähnte Hit "Break Up With Him" kombiniert hippen Sprechgesang in der Art eines Kip Moore mit melodischem Powerrefrain und starken E-Gitarren. Von einer angenehmen Akustikgitarre wird "Song For Another Time" eingeleitet und beendet, in dem so einige Hits vergangener Zeit wie "Browne-Eyed Girl", "Paradise City", "Candle In The Wind" etc. gewürdigt werden. Toll hier das heulende E-Gitarren-Solo. Das melodische und stark gesungene "Til It's Over" sowie das atmosphärische "We Got It Right" beenden ein harmonisches und sehr melodisches, instrumentell mit vielen Feinheiten erstklassig eingespieltes Gesamtwerk, das auf ganzer Linie überzeugt, sofern man die "Country-Fünf" auch "mal gerade sein" lassen kann. Auch das kunterbunt gestalte Cover Artwork mit den schrill kombinierten Süß- und Fleischköstlichkeiten, präsentiert von einer hübschen Dame passt da ins Schema. Zu Old Dominions "Meat And Candy" sollte bedenkenlos zugreifen, wer mit den letzten Sachen von Billy Currington, Tyler Farr, Sam Hunt, Kip Moore, Thomas Rhett & Co., aber auch einem Blake Shelton und Keith Urban sehr leben konnte. Insgesamt richtig gut gemachter, sehr kompetenter, dieser Tage hoch angesagter Nashville-Stoff , der ganz sicher eine Menge Hits abwerfen wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Snapback - 3.26
2. Half Empty - 2.50
3. Wrong Turns - 3.28
4. Said Nobody - 3.04
5. Crazy Beautiful Sexy - 3.08
6. Nowhere Fast - 3.08
7. Beer Can in a Truck Bed - 3.21
8. Break Up with Him - 3.27
9. Song for Another Time - 3.11
10. Til It's Over - 3.27
11. We Got It Right - 3.15

Art-Nr.: 9032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Perfect Stranger - shake the world [2009]
Glänzendes Comeback der New Country-"Urgesteine"! Perfect Stranger, gegründet 1986 von Bassist Shayne Morrison und Gitarrist Richard Raines in Carthage, Texas, hatten ihre erfolgreichste Zeit Mitte der Neunziger Jahre, als sie sogar bei den ACM-Awards als beste Gruppe des Jahres nominiert wurden. Der Titelsong "You Have the Right to Remain Silent" aus ihrem gleichnamigen 1994 veröffentlichten Major-Debut auf "Curb" erreichte damals die Top 5 in den Billboard Country Singles-Charts und das von Vince Gill geschriebene "Ridin' the rodeo" war der "number one independent country song in America". Anfang des neuen Jahrtausends veröffentlichte man ein zweites Album ("The Hits"), ging aber schließlich nach Raines Ausstieg getrennte Wege. Shayne Morrison tat sich mit Clint Williams als Duo zusammen, der in der seinerzeitigen Endphase von Perfect Strangers auch schon zum Line-Up der Band gehörte. Die beiden brachten im Jahre 2005 ein sehr schönes Album heraus, dem aber die kommerzielle Anerkennung versagt blieb. Mittlerweile bilden sie mit dem großartigen, von Walt Wilkins & the Mystiqueros dazu gestoßenen Sänger Marcus Eldridge, gleichzeitig ein famoser Gitarrist (der aus Tomball/Texas stammende Eldridge gehört zu den talentiertesten Gitarristen der Texas Countryrock-Szene - "a guitar player's guitar player with a wild & free-flowing mixture of south-Texas twang, blues, ranchero sauce, beef ribs, and Houston July icehouse jukebox", wie es einmal ein amerikanischer Journalist ausdrückte), das Grundgerüst der nun wieder reformierten Perfect Stranger. Hinzu kommen noch Drummer Doug Martin und der Multiinstrumetalist Chad Ware (Guitars, Banjo). An der B-3 Orgel half zudem noch Gary Leach aus. Jetzt versucht man mit neuem Elan nicht nur an alte Erfolge anzuknüpfen, sondern zu neuen Ufern aufzubrechen. Der Grundstein dafür ist mit dem großartigen Album "Shake the world" gelegt. Perfect Stranfer spielen einen erfrischenden, knackigen, zumeist recht flotten, Gitarren orientierten New Country, Countryrock/-pop, der zum einen sehr Charts- und Nashville-kompatibel ist, zum anderen aber auch von diesem unbekümmerten, typisch texanischen "Red Dirt"-Feeling unterwandert ist. Die Erfolgs-Aussichten sind wahrlich nicht schlecht, denn sämtliche zehn Stücke (davon sind, bis auf einen, alle selbst komponiert) haben das Zeug die Radiosender zu erobern und zum Hit zu werden. Garant dafür könnte Sänger Marcus Eldrigde werden, dessen klasse Stimme als eine Art Mischung aus Rascal Flatts Sänger Gary LeVox, Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) und Keith Urban durchgehen könnte (vor allem die Ähnlichkeit zu Keith Urban ist hin und wieder frappierend). Aber auch Clint Williams, der ebenfalls einige Tracks singt, steht Eldrigde in nichts nach und verleiht als Gegenpart dem Ganzen sogar noch zusätzliche Abwechslung, zumal die Harmonien der beiden, die vor allem in den Rafrains zu hören sind, wirklich exzellent rüberkommen und gar leichte Erinnerungen an Restless Heart aufkommen lassen. Trotz der leicht poppigen Ausrichtung (das ist nicht negativ gemeint und untermauert vor allem die Radiotauglichkeit) wurde fast jedes Lied mit schönen E-Gitarren und Soli ausgestattet, denn immerhin sind mit Eldridge, Williams und Ware ja gleich drei Lead-Gitarristen am Start. Herrlich direkt beispielsweise die Twin-Gitarren am Anfang des flockigen, lässig groovenden, aber knackigen, frischen, wunderbaren Openers "Hey Virginia", bei dem man wirklich meinen könnte, Keith Urban hätte hier höchstpersönlich einen Gastauftritt. Klasse Melodie! Toll auch, wie gesagt, die Harmoniegesänge, die wummernde Orgel und die zwei filigranen Southern Rock-kompatiblen E-Gitarren-Soli. Ein echter New Country-Knüller! Williams' erster Einsatz erfolgt beim von einem schönen Heartland-Flair durchzogenen Titelstück "Shake The World" (feine Akustikgitarrenuntermalung, sehr kräftiger, markanter Refrain). Und so teilen sich Eldridge und Williams bei den nachfolgenden Songs in einem sehr gut abgestimmten Verhältnis die weiteren Frontparts, wobei das E-Gitarren durchzogene "Turn Around Point" (klasse Soli), das pop-rockige "Unwelcome Guest", der mit etwas Western-Flair versehene, ein wenig an Little Texas erinnernde, knackige Countryrocker "The Comeback" (schön hier das unaufdringliche aber markante Banjospiel von Chad Ware), die hier etwas trockener und rootsiger umgesetzte Neueinspielung von "Beautiful Regret" (aus dem oben bereits erwähnten. Morrison Williams-Album) und das wieder sehr dynamische, knackige, etwas "Red Dirt"-angehauchte und mit Keith urban-Spuren durchsetzte "Highway Girl" (starke Gitarrenparts, tolle Soli) herausragen. Die Scheibe macht vom ersten bis zum letzten Track Spaß und geht runter wie ein eisgekühlter Cocktail an der am türkisblauen Meer liegenden Strandbude. Genau das richtige für die Sommerzeit. Gute Laune pur. Perfect Stranger müßten angesichts des geballten Hitpotentials mit "Shake the World" eigentlich die Billboard-Country-Charts ordentlich durcheinanderwirbeln, sofern sie denn einen Major-Deal hätten. Haben sie aber nicht! So werden sie wohl, vorerst zumindestens, nichts vom gewinnbringenden Nashville-Kuchen abbekommen, sondern weiter ein unterbewerteter "Insidertipp" bleiben. Uns und unseren Kunden kann's erst einmal egal sein, denn wir alle dürfen teilhaben und uns erfreuen an dem absolut starken Comeback von Perfect Stranger. Große Klasse, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Hey Virginia - 4:29   
2 Can't Run Away - 3:01   
3 Downtown Neon Lights - 3:12   
4 Shake the World - 3:48   
5 Turn Around Point - 2:24   
6 Unwelcome Ghost - 4:38   
7 The Comeback - 3:32   
8 Highway Girl - 3:55   
9 Beautiful Regret - 3:21   
10 Slow Motion - 3:14

Art-Nr.: 6473
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hey Virginia
Can't run away
Downtown neon lights
Unwelcome guest
The comeback
Highway girl

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Richards, Jamie - all about the music [2013]
Tolles, neues Album (bereits sein fünftes), des aus Shawnee/Oklahoma stammenden, großartigen Sänger und Somgwriters Jamie Richards, der in Nashville zwar dem Songwriter-Stab von Curb Records angehört und damit zur Schreiber-Elite von Music City zählt, dem aber selbst bislang ein Major Label-Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen versagt blieb. Dabei ist der Mann wirklich ein fantastischer Performer, den der große George Jones vor einigen Jahren noch als "a true country singer at heart" bezeichnete, womit er ohne jeden Zweifel Recht hat. Mit großer Qualität bewegt sich Jamie Richards, wie sein neues Werk "All about the music" eindrucksvoll demonstriert, irgendwo an der Schnuttstelle solcher Country-Traditionalisten wie beispielsweise Mark Chesnutt, George Strait, Keith Whitley und Gary Allan. Was uns Richards anbietet, ist allerfeinster, unverfälschter, reiner Country und New Country, frei von mainsteamigen Pop-Einflüssen, dabei aber absolut Nashville-tauglich und auf der Höhe der Zeit. Auch er ist einer jener Zeitgenossen, die das Zeug dazu hätten, die Nashville Country-Charts ordentlich "aufzumischen" - das Potential dazu haben nahezu alle seiner Songs. Doch dort setzt man heute eben mehr auf Pop-affine, als auf "echte" Countrymusic. Das Album beinhaltet eine sehr ausgewogene Mischung von knackigen, oft mit einem schönen Outlaw-Feeling garnierten, kraftvollen Nummern und herrlichen Balladen, zumeist in der Instrumentierung dominiert von dem klasse Spiel seines Gitarristen Woody Woodruff und der Instrumentenvielfalt des grandiosen, texanischen Multiinstrumentalisten Milo Deering, der vornehmlich mit tollen Steelguitar-, Fiddle- und Dobro-Parts brilliert. Gleich der Opener ist eine dieser herausragenden Balladen. "I'll have another" heisst die Nummer, bestimmt von einer traumhaften Melodie. Manchmal scheint es, als höre man das Ergebnis einer imaginären, gemeinsamen Aufnahmesession von Kris Kristofferson, Keith Whitley und Gary Allan. Tolle E-Gitarren und Steel-Fills, in Verbindung mit schönem Fiddle-Spiel, bestimmen das Geschehen, dargeboten is einem glasklaren, saftig produzierten Sound. Was für eine herrliche, lupenreine Countryballade! Deutlich kraftvoller wird es bei dem folgenden "Older the bull", einem prächtigen, satten Outlaw-Countryrocker, dessen Basis aber vollkommen traditionell ist. Hat etwas von Waylon Jennings und Hank Williams Jr., besticht mit einem klasse Southern-Flair voller zündender E-Gitarren, inklusive eines starken Solos. Vollkommen locker, flüssig und leichtgängig, umgeben von einem dezenten "Ghost Town"-Flair, kommt das flockige, flotte "Never gonna hear it from me", bei dem schöne Barotone-E-Gitarre und großartige Pedal Steel-Linien den Ton angeben. Geht wunderbar ins Ohr. Das ist allerbester, Nashville-tauglicher Texas Country mit Reminiszensen an die Arbeiten des frühen Gary Allan zu dessen "Smoke rings in the dark"-Zeiten. So geht das munter weiter, bis das Album nach 11 großartigen Stücken mit dem von einem klasse Western-/Outlaw-Feeling bestimmten, absolut Johnny Cash-tauglichen Titelstück "All about the music" endet. Dieses Album ist ein erneuter Beweis dafür, welch gute, reine, unverfälschte Countrymusic nach wie vor produziert wird, oft halt abseits der großen Majorlabels. Ein super Album von Jamie Richards!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Have Another - 3:50
2. Older the Bull - 3:12
3. Never Gonna Hear It from Me - 3:23
4. All Time High - 3:55
5. She's as Cold as That Beer She's Drinkin' - 4:09
6. Let Me Love You - 3:49
7. Bottle of Wine - 2:58
8. Doesn't Change a Thing - 3:35
9. Privileges of Youth - 4:13
10. The Man in the Neon Moon - 3:50
11. All About the Music - 4:12

Art-Nr.: 8603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll have another
Older the bull
Never gonna hear it from me
She's cold as that beer she's drinkin'
Bottle of wine
Privileges of youth
All about the music

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Rogers Band, Randy - nothing shines like neon [2016]
Völlig unbeschwert, entspannt, losgelöst von jeglichem Major Label- und Mainstream-Druck, legt die texanische Randy Rogers Band mit "Nothing shines like neon" ein neues, wundervolles Album vor. Schon das Album-Cover liefert einen eindeutigen Hinweis auf das, was uns musikalisch erwartet und letztendlich auch voller Bravour geliefert wird. Der in der Dunkelheit grell leuchtende "Neon"-Schriftzug ziert in dieser Art zumeist die urigen, ländlichen, texanischen Honky Tonks und ist den Leuten absolut vertraut, die nach getaner Arbeit oder am Wochenende solche Alkohol-geschwängerten "Läden" und verrauchte "Barrooms" besuchen, um bei herrlicher Countrymusic den Anstrengungen des Alltags zu entfliehen. Und genau diese Musik gibt ihnen die Ranfy Rogers Band hier miot großer Leidenschaft und aus vollem Herzen. Die Band wirkt künstlerisch wie befreit, völlig locker und kreativ wie selten zuvor. Rogers und seine Freunde besinnen sich auf ihre Roots und präsentieren lockere, von herrlichen Melodien bestimmte, reine, tief in den Traditionen verwurzelte, zeitlose, pure Countrymusic, variantenreich, voller stetigem Honky Tonk-Flair, aber auch mal mit dezenten Blues-, Americana-, und Rock-Einflüssen, authentisch durch und durch, dabei stets durchzogen von diesem zwanglosen, ursprünglichen, einzigartigen Red Dirt-Feeling. Es ist eine Wonne, diesen exzellenten Songs zu lauschen. Die Qualität ist sehr, sehr hoch. Die Randy Rogers Band knüpft damit in etwa an die Philosophie des fantastischen, gemeinsamen Projektes von Randy Rogers und seinem Freund Wade Bowen aus dem Vorjahr, "Hold my beer - Vol. 1", an, wenngleich es hier schon etwas erdiger zugeht. Einflüsse des Neunziger Jahre-Countrys sind nicht zu leugnen, aufgesetzter Nashville-Schnickschnack ist keiner zu finden. Altmeister Buddy Cannon, sicher einer der besten Genre-Produzenten überhaupt, hat das Werk wundervoll, auf den Punkt genau produziert. Gleich das erste Stück, "San Antone", eist eine wahre Traum-Nummer. Ach Leute, was kann diese texanische Countrymusic so schön sein. Ein vollkommen lockerer, flockiger, flotter, flüssiger Rhythmus, dazu eine sich hinreissend in unsere Gehörgänge schlängelnde Melodie, Rogers' großartiger, leicht Staub-gegerbter Gesang, klare Acoustic-Gitarren, eine vereinzelt integrierte, surrende Fiddle, wunderschöne, nicht allzu dominante, aber durchaus erdig klingende E-Gitarre (tolles, kurzes Fiddle-/E-Gitarren-Solo in der Mitte), tolle Pedal Steel-Tupfer, ein einsamer, texanischer Honky Tonk-Schuppen in der kargen, staubigen Landschaft vor dem geistigen Auge - fertig ist die pure Countrywonne. Die Randy Rogers Band ist "at the top of their game". Es folgt die nächste "Killer"-Nummer, das fantastische "Rain and the radio", das etwas knackiger, mit ordentlich Soul, einem tollen Groove und voller Southern-Flair daherkommt. Klasse die Instrumentierung aus sehr retro klingendem E-Piano, feiner Orgel-Untermalung in Verbindung mit den vielschichtigen Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo im Break). Was für ein Spirit und Feeling. Herrlich diese pure Countrymelodie im Refrain. Ein weiteres Musterbeispiel bester, genauso zeitloser, wie zeitgemäßer und unverfälschter, texanischer Red Dirt-Countrymusic ist der knackige, aber auch schön lockere, abermals ungemein melodische, mit schöner Fiddle, erdiger E-Gitarre und dezent angerockter Countrywürze in Szene gesetzte "Neon Blues". Herrlich! So geht das mit einem "Hit" nach dem nächsten weiter. Ob die großartige, schön "gritty" inszenierte Red Dirt-Countryballade "Things I need to quit", der kernige Roadhouse-Heuler "Takin' it as it comes" mit Jerry Jeff Walker, das flockige, semi-akustisch präsentierte, mit viel Honky Tonk-Feeling ausgestattete, brillante "Look out yonder" mit den feinen Background-Gesängen von Alison Krauss und ihrem "Union Station"-Bandmember Dan Tyminski, das lässige, toll ins Ohr gehende "Tequila eyes" oder die klasse Outlaw Country-Nummer "Actin' crazy", dargeboten im Duett mit Jamey Johnson - die Randy Rogers Band hat den nächsten Entwicklungsschritt getan. Ohne jeden Zweifel: "Nothing shines like neon" ist eines der besten Alben der Randy Rogers Band bis zum heutigen Tag, wenn nicht vielleicht sogar das stärkste überhaupt - auf jeden Fall aber das ausgereifteste und authentischste. Grandioser Texas Red Dirt Country in seiner vollsten Blüte.

Das komplette Tracklisting:

1. San Antone - 3:29
2. Rain and the Radio - 3:49
3. Neon Blues - 3:01
4. Things I Need to Quit - 3:38
5. Look out Yonder (with Alison Krauss & Dan Tyminski) - 3:24
6. Tequila Eyes - 4:17
7. Takin' It as It Comes (with Jerry Jeff Walker) - 3:39
8. Old Moon New - 3:33
9. Meet Me Tonight - 3:14
10. Actin' Crazy (with Jamey Johnson) - 2:47
11. Pour One for the Poor One - 2:27

Art-Nr.: 9076
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
San Antone
Rain and the radio
Neon Blues
Things I need to quit
Look out yonder
Tequila eyes
Actin' crazy

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Rogers, Kenny - you can't make old friends [2013]
Lang erwartetes, neues Album von Kenny Rogers, das die Countrylegende kürzlich als sein vielleicht bestes, das er je aufgenommen habe, bezeichntete. Enthält über 30 Jahre nach "Islands in the stream" mit dem Totelstück "You can't make old friends" ein neues Duett mit seiner "alten" Freundin Dolly Parton.

Hier die offizoelle Produktbeschreibung im Original:

With an astonishing recording career that now spans over seven decades, you would think music legend Kenny Rogers had already accomplished it all. However, you d be wrong. Rogers 2013 album You Can t Make Old Friends proves once again that he still has plenty to say. The album reunites Rogers with long-time friend and collaborator, Dolly Parton, for a brand new duet on the title track, "You Can t Make Old Friends." It was over thirty years ago when Kenny and Dolly released "Islands In The Stream, " which went on to become an instant classic and one of the most successful singles by a duo in history.
"What a thrill it was for me to work again with my buddy, Dolly Parton, and what a special song, " remarked Rogers. "Working with Dolly is always a little like going home. Everything felt comfortable. " With a collaboration of producers, including Kyle Lehning, Warren Hartman, and Dann Huff, You Can t Make Old Friends is Rogers first country album since the release of Water & Bridges in 2006. Rogers considers this release the most varied and complete album of his lifetime.
"I can honestly say this may be the best album I've ever recorded, " added Rogers. "The musical diversity is extraordinary. It goes from songs I would normally sing, to songs I would normally never even listen to. In this business, you do albums to both grow artistically, and for the sheer love of music. We chose what I think are the most diverse and best songs I've ever had access to." You Can't Make Old Friends showcases a certain familiarity that can be expected from Rogers, along with fresh twists of creativity that see the versatile Grammy Award-winner stretching his artistry into new musical territory. In addition to the great story songs and love songs Rogers has become well known for, flavors of rock and roll, soul, gospel, southern rock, zydeco, and sounds of the Southwest are embraced in this bold recording.
Kenny Rogers had a massive year in 2013, including the announcement of his induction into the Country Music Hall of Fame this fall. Rogers also performed on the main stage at this year s Glastonbury Festival to a colossal audience on the grounds and around the UK as it was televised on BBC. His Through The Years World Tour included stops in Morocco, England, Scotland, Wales, Ireland, Switzerland, Canada and the U.S. In addition, a novel Rogers co-wrote with Mike Blakely, What Are The Chances, and Rogers New York Times Best Selling autobiography, Luck Or Something Like It, were both released.

Das komplette Tracklisting:

1. You Can't Make Old Friends (with Dolly Parton) - 3:58
2. All I Need Is One - 3:31
3. You Had to Be There - 4:00
4. 'Merica - 3:44
5. Turn This World Around - 4:32
6. Dreams of the San Joaquin - 6:06
7. Don't Leave Me in the Night Time (with Buckwheat Zydeco) - 2:51
8. Look at You - 3:57
9. Neon Horses - 4:31
10. When You Love Someone - 3:41
11. It's Gonna Be Easy Now - 3:47

Art-Nr.: 8349
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Shelton, Blake - blake shelton's barn & grill [2004]
Dritter Volltreffer des introvertierten "Boy from Oklahoma" mit dem freundlichen Lächeln! Die großen Akteure des Country-/New Country-Genres leben in der Regel neben ihrer persönlichen Ausstrahlung von ihrer Beständigkeit und dem Gespür für die Sehnsüchte ihres Publikums - und das auf hohem Niveau! Da wird bedingungslos professionell an den eigenen Stärken gefeilt und nicht wie wild herumexperimentiert. Gut so! Für eine solche Arbeit ist Blake Shelton ein Musterbeispiel! Wo Kritiker längst den Einbruch erwarten, wird, oft zur Überraschung vieler, eben noch mal eine Schüppe draufgepackt. Und so machen das Team um Shooting-Star Blake Shelton und sein Produzent Bobby Braddock mit dem neuen Album "Blake Shelton's Barn & Grill" konsequent da weiter, wo sie beim Debütwerk angefangen und dessen Nachfolger "The Dreamer" aufgehört haben. Sämtliche mit Bedacht ausgewählte Stücke sind Blake wie auf den Leib geschnitten. Er fühlt sich bei deren Performance spürbar wohl. Moderne und Tradition halten mal wieder perfekt die Balance. Während es auf "The Dreamer" mit "Heavy Liftin’ noch direkt in die Vollen ging, startet er diesmal mit einem fröhlichen Sommersong mit leicht mexikanischem, bzw. karibischem Flair, der locker dahinrauscht, wie ein relaxter Strandspaziergang, wo einem heiße Senoritas mit langen schwarzen Haaren und kühlen Margheritas entgegen lächeln. "Some Beach", so heißt diese Nummer, hat als erste Singleauskoppelung bereits Platz 16 in den Country Billboard Charts erklommen, mit Drang nach oben, und es bedarf keiner prophetischer Eingebungen, dass das Album nicht nur wegen dieses Tracks wohl wieder ein Verkaufsschlager wird. "Nobody But Me" ("The Weight" von The Band oder "Love Of A Woman" von Travis Tritt könnten hier Pate gestanden haben), "Love Gets In The Way" (wunderbare Banjo-Unterlegung), "Goodbye Time" (mit herrlichem Akustik-Piano) und "When Somebody Knows You Well" (nette Akustik-Gitarren, dezent Streicher-unterlegt) sind alles
kraftvolle Balladen, auf denen Blake in seiner unnachahmlichen Art aus sich herausgehen kann. Dabei wirkt seine Stimme frischer und kräftiger denn je. Die Musiker wie Brent Rowan, Shannon Forrest, Gordon Mote, Mike Rojas, Paul Franklin oder Jonathan Yudkin, um nur einige zu nennen, leisten Schwerstarbeit, harmonieren aber famos! Für zusätzlichen Pep sorgen die schwungvollen Stücke wie "Good Old Boy, Bad Old Boyfriend" (der leicht bluesige Country-Rock’N’Roller aus der Feder von Bobby Braddock klingt wie ein Song eines gedopten J. J. Cale) oder "Cotton Pickin’ Time", einn knackiger, traditioneller Country"rock"-Song mit Slide-Gitarren, tollem Fiddle-Solo, klimperndem Piano und kessen Mundorgel-Einlagen..Da wippt jeder Cowboystiefel unweigerlich mit und jede Country-Kneipe wird zum Tollhaus. Apropos Country-Kneipe: Die beiden Abschlussstücke "The Bartender" und "I Drink" sind echte Barroom-Songs, in denen Blake mit hingebungsvollem Gesang für entsprechende Stimmung sorgt. Zudem zeigt das Booklet ein typisches Lokal dieser Art, wo in neonleuchtender Schrift ein Schild mit der Aufschrift "Blake Shelton’s Barn & Grill" hinter der Theke zu sehen ist, entsprechend dem Schriftzug auf dem Frontcover. Ob man ihm eventuell zur Neueröffnung seiner eigenen Kneipe beglückwünschen darf, konnte die Recherche nicht klären, doch zu einem weiteren Spitzen-Album kann und muß man es auf jeden Fall! In diesem Sinne: Prost Blake! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Shelton, Blake - bringing back the sunshine [2014]
9. Studioalbum des beliebten New Country-Stars. Der aus Oklahoma stammende Blake Shelton hat sich, wie mittlerweile bekannt, in den Staaten über seine Musik hinaus einen Namen gemacht. So ist er sowohl als Coach der beliebten Casting-Show "The Voice" als auch als Co-Moderator der ACM-Awards (zusammen mit Luke Bryan) in der amerikanischen Medienlandschaft längst eine feste Größe geworden. Nun kehrt er mit "Bringing Back The Sunshine" wieder zu seinem Kerngeschäft zurück und hat dabei eine hohe Hypothek zu tragen. Der mega-erfolgreiche Vorgänger "Based On A True Story..." war bereits sein drittes No.1-Country-Album und ist unglaublicherweise jetzt immer noch in den Top-10 der Charts vertreten. Aber wie so oft in diesem Genre bringen die arrivierten Leute der Szene die besten Resultate, wenn der Druck am Größten erscheint. Und auch Shelton zeigt sich auf dem neuen, zwölf Stücke umfassenden Werk unter der Regie von Scott Hendricks relativ unbeeindruckt von dem ganzen "Tamtam" und ruft eine der bisher stärksten Leistungen seiner musikalischen Karriere ab. Er kehrt dabei so ein wenig zu seinen anfänglichen Roots zurück, als er damals mit seinem Single-Hit "Austin" den Grundstein für seine weitere Entwicklung legte. Der Auftakt-Song und Namensgeber zugleich "Bringing Back The Sunshine" bietet, wie der Titel es schon vermuten lässt, nach einem herrlichen Orgelintro, schließlich cabrio-tauglichen, flockigen Gute-Laune-New Country-Rock. Geht mit seiner tollen Melodie runter wie Öl. Das von einer Banjo-mäßig "blechern" klingenden Gitarre und herrlich eingestreuten Southern E-Gitarren-Riffs geführte, richtig lässig vor sich hin groovende Stück "Neon Light" hat als erste Single bereits Platz 6 der Billboard-Charts erreicht. Blakes typischer, von dezenter Introvertiertheit gekennzeichneter Gesang harmoniert herrlich zu dem Klangbild. Großen Balladenstoff gibt es beim folgenden "Lonely Tonight", bei dem Pistol Annies-Bandkollegin von Ehefrau Miranda Lambert, Ashley Monroe, traumhaft schönen Harmoniegesang beisteuert. Ein äußerst hitverdächtiges Duett. Weitere ruhige Momente gibt es mit dem romantisch anmutenden "A Girl", "I Need My Girl" (typische Powerballade mit kräftigem Refrain) oder dem mit einer wunderbaren Akustikgitarre ummantelten "Just South Of Heaven". Letztgenanntes Lied wirkt ein wenig wie eine Country-Ausgabe von Claptons berühmten "Tears Of Heaven". Sehr atmosphärisch auch der besungene, dem Alkohol geschuldete One-Night-Stand auf "Sangria". Dem modernen Zeitgeist des Genres huldigen dann Stücke wie "Gonna" (wieder mit sehr markanter Gitarrenarbeit, aber auch HipHop-Flair und Crowd-Hamonie-Gesängen), und das cool gebrachte und gespielte (wieder glänzende Gitarrenarbeit von Musikern wie Tom Bukovac, Troy Lancaster, Mike Henderson, Derek Wells oder Bryan Sutton), swampige "Buzzin’" (unter tatkräftiger Mithilfe von Voice-Teilnehmerin Rae Lynn). Freunde des traditionellen Country werden mit der pathosgeladenen Hommage an das Genre bei dem "Good Country Song" bestens versorgt. Hier drücken Aubrey Haynie mit aufheulender Fiddle und Russ Pahl mit wimmernder Pedal Steel sowie Blake samt belegter Stimme mächtig auf das Gefühlsinnenleben des Zuhörers. Diese Nummer hat wirklich, dem Titel getreu, alle Zutaten, die man mit solch einem Stück assoziiert. Der Rausschmeißer "Just Gettin’ Started" , eine zünftige, flott abgehende Countryrock-Uptempo-Nummer (klasse Bariton-E-Gitarren-Solo), beendet ein durchweg abwechslungsreich und kurzweilig gestaltetes Album, das wie im Fluge vergeht. Dazu gibt es ein sehr schön bebildertes Cover-Artwork (mit z. T. toll fotografierten, vom Verfall gekennzeichneten Gebäuden) mit allen Texten und Infos. Blake Shelton lässt mit "Bringing Back The Sunshine" noch mal ein wenig musikalischen Sonnenschein in den sich gerade dem Ende entgegen neigenden Country-Sommer strömen. Eine sehr starke Leistung, die mit Sicherheit wieder den einen oder anderen Hit abwerfen wird. Toll gemacht Mr. Shelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Bringing Back The Sunshine - 4:02
2. Neon Light - 3:41
3. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
4. Gonna - 3:02
5. A Girl - 3:35
6. Sangria - 3:53
7. Buzzin' (feat. RaeLynn) - 3:45
8. Just South Of Heaven - 4:10
9. I Need My Girl - 3:32
10. Good Country Song - 3:37
11. Anyone Else - 4:21
12. Just Gettin' Started - 3:27

Art-Nr.: 8673
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Shelton, Blake - reloaded: 20 # 1 hits [2015]
Klasse Hit-Sammlung des Country-Superstars. 20 Nummer 1-Hits hat er seit dem Start seiner Karriere mittlerweile geschafft. Eine großartige Leistung von einem Mann, der es gekonnt versteht, traditionelle und moderne Countryelemente unter einen Hut zu bringen. All diese 20 Hits sind auf diesem Album vereint, plus seine neue Single, der vermeintliche 21. Charttopper "Gone", als Bonustrack Das ist eine prima Zusammenstellung für alle Blake-Fans und der beste Einstieg für die, die es noch werden wollen oder schon immer mal einen perfekten Überblick über seinen musikalischen Werdegang haben wollten.

Das komplette Tracklisting:

1. Sangria - 3:53
2. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
3. Neon Light - 3:41
4. My Eyes (feat. Gwen Sebastian) - 3:10
5. Doin' What She Likes - 3:42
6. Mine Would Be You - 3:59
7. Boys 'Round Here (feat. Pistol Annies & Friends) - 4:48
8. Sure Be Cool If You Did - 3:35
9. Over - 3:13
10. Drink On It - 3:31
11. God Gave Me You - 3:49
12. Honey Bee - 3:30
13. Who Are You When I'm Not Looking - 3:07
14. All About Tonight - 3:25
15. Hillbilly Bone (feat. Trace Adkins) - 3:45
16. She Wouldn't Be Gone - 3:35
17. Home - 3:50
18. Some Beach - 3:25
19. The Baby - 3:55
20. Austin - 3:50
21. Gonna - 3:02

Art-Nr.: 9011
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - neon [2011]
Der ehemalige Nashville Star-Gewinner und im Countrygenre seither sehr beliebte Chris Young gibt sich auch mit dem schwierigen dritten Major-Werk "Neon" keine Blöße und liefert ein Album voller Chartambitionen ab. Das Werk erscheint in den USA zeitgleich mit "Red River Blue" des anderen, ebenfalls megaerfolgreichen, noch recht jungen Neo-Traditionalisten Blake Shelton. Man darf gespannt sein, wer von beiden in der Publikumsgunst die Nase vorn haben wird. Produziert hat wieder, wie schon zuvor "The Man I Want To Be", Nashville-Veteran James Stroud (u.a. Tim McGraw, Clint Black), das immerhin mit "Gettin’ You Home", "Voices" und dem Titeltrack gleich drei Nr.1-Hits abgeworfen hatte. Ein hohe Hürde, die also diesmal mit "Neon" zu nehmen ist. Young setzt erneut auf sehr melodische Songs mit starkem textlichen Identifikationsgrad, Refrains mit hohem Wiedererkennungswert (die meisten hat er selbst mit diversen Co-Autoren geschrieben, drei Fremdkompositionen, diesmal keine Cover) und auf seine warme, dierer geradezu umschmeichelnde Bariton-Wohlfühlstimme. Der Bursche kann wirklich singen! " Can Take It From There"(ein typischer "Wochenend"-Song mit lässigem Rhythmus) eröffnet den Reigen von durchgehend stark instrumentierten Nummern. Kein Wunder, hier wirkt die Creme-de-là-Creme der Nashville-Musikerszene mit Leuten wie Shannon Forrest, Mike Brignardello, Mark Hill, Kenny Greenberg, Brent Mason, Paul Franklin, Aubrey Haynie, Steve Nathan und Wes Hightower mit. Mit "Lost" (markantes E-Gitarren-Riff, klasse Solo, Steel, Piano, Orgeltupfer, Jason Aldean-Flair) und der ersten Single "Tomorrow" (geschrieben zusammen mit Frank Myers und Anthony Smith, hat direkt die Top-5 erreicht - emotionale Ballade mit kräftigem Refrain, Fiddle, Steel, Mandoline) folgen sofort zwei potentielle Nr.1-Hits. In einem insgesamt recht ruhig gehaltenen Werk, sticht "Save Water, Drink Beer" als einzige wirkliche, ziemlich polternde Uptemponummer deutlich heraus. Fette Drums, heulende Fiddle, ein treibender Rhythmus und eine starke Slide-/Bariton-E-Gitarren-Kombi als Solopart lassen den Laune-Pegel abrupt in die Höhe schießen. Auch das Alan Jackson-/Randy Travis- umwobende Titelstück (dazu dezent unterschwelliges Westcoast-Ambiente Marke Eagles) bietet Relaxatmosphäre pur. "Old Love Feels New" und "Flashlight" reflektieren Vater-Sohn-Beziehungen im Rahmen traditioneller, Familien-angehauchter Countrystimmung, während "You" (klasse Dobrospiel von Paul Franklin) und "When She’s On" (Fiddle, surrendes E-Gitarren-Solo, ein wenig retromäßig swingend) wieder peppiger einhergehen. Am Ende wird bei "She’s Got This Thing About Me" dann ganz großes, kammermusikartiges Gefühlskino geboten. Youngs prägnante Stimme, die sparsame Instrumentierung (fast nur Akustikgitarre und Piano), dazu eine regelrechte Streicherwand, drehen überaus schwer an der Pathos-behafteten Schraube. Da ist ganz tiefes Durchatmen am Ende angesagt. Beeindruckend! Mit "Neon" ist Chris Young ein weiteres, starkes Album, in der Tradition so angesagter Kollegen wie Blake Shelton, Luke Bryan, Josh Turner, Justin Moore, Tim McGraw, Billy Currington & Co. gelungen, das Hitsongs an der berühmten Perlenkette beinhaltet. Die Radio-Stationen haben hier wohl demnächst die Qual der Wahl. Chris Young hat das Zeug zu einem kommenden Superstar! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I Can Take It from There - 2:38   
2 Lost - 3:12   
3 Tomorrow - 3:40   
4 Save Water, Drink Beer - 2:47   
5 Neon - 3:45   
6 Old Love Feels New - 4:01   
7 You - 2:45   
8 Flashlight - 3:24   
9 When She's On - 3:09   
10 She's Got This Thing About Her - 3:02

Art-Nr.: 7467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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