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Big Head Todd And The Monsters - crimes of passion [2004]
Zwei Jahre nach dem wuchtigen "Riviera" legen Big Head Todd and the Monsters mit "Crime of passion" ihr neues Wek vor - ein ebenso interessantes, wie gelungenes Album. Wieder sehr inspiriert, öffnen sie hier ihre musikalischen Grenzen weiter, als sie es jemals zuvor getan haben. Selbstverständlich gibt es auch wieder den ein oder anderen der üblichen krachenden, kantigen und rauen Gitarrenrocker, doch Todd Park Mohr und seine Freunde schalten insgesamt nicht nur ein/zwei Gänge zurück, sondern begeben sich auch immer wieder auf anderes Terrain. So hört man Einflüsse von klassischer Singer/Songwriter-Musik, des Soul, des Jazz, des Alternate-Industrial Rocks, sogar mal leicht psychedelisch angehauchte oder spacige Momente, vor allen Dingen aber des Blues und Bluesrocks. Das wirkt vielleicht im ersten Moment etwas ungewohnt, doch es steht der Band sehr gut zu Gesicht und unterstreicht die musikalischen Fähigkeiten dieses Colorado-Trios nachhaltig. Alles in allem wirkt das ALbum sehr viel ruhiger, als die früheren Werke, ohne das dabei die Kraft und Energie, vor allen Dingen aber das Herz und das Gefühl, auf der Strecke bleiben. Die Jungs beweisen, wie kompetent und geschickt sie auch mit entspannteren Tönen umgehen können und hinterlassen dabei einen oftmals unwiderstehlichen Groove. Doch dafür sind sie ja bekannt. Im Sound hat man ein paar mehr Keyboards integriert, doch Todd's Gitarrensoli gibt's natürlich auch. Unter die Kategorie "typisch dampfende, powernde Big Head Todd-Kracher" fallen das riffige, schwüle, mit klasse Gitarrenläufen angereicherte "Conquistador" und das fetzige "Love transmission", der elektrisierende, robuste Opener "Dirty juice" ist ein dem Titel entsprechendes, herrlich dreckiges, brodelndes Bluesrock-Gebräu, während das ruhige, melodische "Beauty queen" einen in all seiner Lässigkeit und Entspanntheit, mit seinen wunderbaren lässigen Gitarrenriffs und dem filigranen Solo, in einem unwiderstehlichen Groove dahingleiten läßt. Da werden sogar Erinnerungen an die Young Rascals wach. "Angela Dangerlove" ist eine großartige, ganz dezent psychedelisch inspirierte, voller Siebziger-Westcoast-Flair umhüllte Rock-Ballade, "ICU in everything" ist eine groovige "Big Head Todd goes R & B and Soul"-Erfahrung, das mit akustischen Gitarren, einer dezent im Hintergrund agierenden E-Gitarre und Mundharmonika sparsam instrumentierte "Peacemaker's Blues" steckt voller Dylan-Inspiration, bei dem entspannten "Lost child astronaut" kann man leicht spacige Töne ausmachen und "Come on" ist ein lauter "kalter" Industrial-Rocker. Big Head Todd and the Monsters integrieren auf "Crimes of passion" eine Menge neuer Sounds in ihre Musik, doch es passt gut zusammen und stellt die musikalischen Roots der Band keineswegs in Frage. Klasse!

Art-Nr.: 2258
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Black Stone Cherry - folklore and superstition [2008]
Tierisch starkes, zweites Album der "jungen, wilden Horde" aus Edmonton/Kentucky! Krachender, harter, Seventies-based Rock, mit tief verwurzelten Bezügen zu den härteren Vertretern des Southern Rocks, aber auch zum modernen, knalligen American Rock der Gegenwart! Ein Spagat, der der Truppe hervorragend gelingt. Im Vergleich zum Debut sind sie melodischer und ausgereifter geworden, ohne dass die jugendliche Unbekümmertheit dieser "Rotznasen" auf der Strecke bleibt. Krachende Riffs, viel Druck, sehr straighte, direkt auf den Punkt gebrachte Arrangements, fette, massive Gitarren und klasse Hooklines sorgen für ein richtig hartes Gewand (exzellent produziert von Bob Marlette, dessen vereinzelte Implementierung "radiotauglicher" Elemente keinesweg stört), doch trotz aller Wucht ist das Album ungemein transparent in Szene gesetzt worden. Gitarrist Ben Wells streut immer mal wieder ein paar futiose Soli ein, die einem voller Vehemenz um die Ohren fliegen. An der "Batterie" sitzt im übrigen John Fred Young, Filius des The Kentucky Headhunters-Gitarristen Richard Young, der hier zudem wieder als "Eecutive Producer" involviert war. Das Songmaterial ist durchweg stark. Herausragend beispielsweise der riffige Opener "Blind man" mit seinem tollen Refrain oder auch der beinharte Swamp-Kracher Devil's queen"! Die Band wird ihren Weg gehen! Große Klasse!

Die Tracklist:

1 Blind Man   
2 Please Come In   
3 Reverend Wrinkle   
4 Soul Creek   
5 Things My Father Said   
6 The Bitter End   
7 Long Sleeves   
8 Peace Is Free   
9 Devil's Queen   
10 The Key   
11 You   
12 Sunrise   
13 Ghost of Floyd Collins

Art-Nr.: 5912
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind man
Please come in
The bitter end
Peace is free
Devil's queen
Ghost of Floyd Collins

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Cadillac Three, The - bury me in my boots [2016]
Das dampft, das kocht, das ist heiß! Nashviille's neues Flaggschiff in Sachen Southern Rock meets Country Rock mit einem prächtigen, "rattenscharfen" zweiten Album. Tolle Musiker! Tolle Songs! Schön fett! The Cadillac Three rocken Nashville...

Das komplette Tracklisting:

1. Bury Me In My Boots
2. Slide
3. Drunk Like You
4. Graffiti
5. Buzzin‘
6. Party Like You
7. Ship Faced
8. Soundtrack To A Six Pack
9. White Lightning
9. The South
10. This Accent
11. Peace Love & Dixie
12. Hot Damn
14. Runnin‘ Red Lights

Art-Nr.: 9235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Cagle, Chris - anywhere but here [2005]
"Anywhere But Here" heißt Chris Cagle’s neues Album, sein mittlerweile Drittes, seit er 2001 mit seinem Debüt "Play It Loud" die Country-/New Country-Szene
in Nashville "heimsuchte"! Seine Ausbildung an der klassischen Gitarre in frühester Jugend brach er einst frustriert ab, lernte Piano-Spielen, bekam Jahre später an den 6 Saiten dann aber doch noch die Kurve, nachdem er eine E-Gitarre geschenkt bekam. Wie viele der meisten Solo-Performer war sein Gang nach Nashville zunächst nicht auf Rosen gebettet. Die Wende kam er erst durch das Kennenlernen von Donna Duarte, die Cagle mit Produzent und Virgin Records Nashville Präsident Scott Hendricks (Trace Adkins) zusammenbrachte. Der wiederum erkannte Cagle’s Potential und vermittelte ihn zum Major-Label Capital Records, das Chris seitdem betreut. Der Titel des neuen Werkes entspricht, bildhaft gesehen, im Prinzip auch dem, was einen auf der CD erwartet. Neuerungen darf man überall suchen, aber nicht hier bei Chris Cagle. Warum auch? Seine musikalische Rezeptur kommt beim Großteil der New Country-Gemeinde bestens an! Wie auf seinen beiden anderen Alben, vor allem dem Vorgänger, gibt es jede Menge melodische New Country-Musik, mal leicht poppig (aber immer country-rooted) und mal im balladesken Gewand, sowie, konträr dazu, einige Songs, bei denen richtig die Post ab geht, und die als nicht wegzudenkendes Stilmittel zu Eckpfeilern von Cagle’s energiegeladenen Live-Shows geworden sind. Produziert hat, wie auf den anderen beiden Silberlingen auch, wieder Robert Wright, der zudem einen Teil der Instrumente bedient. Auch beim Songwriting vertraute Chris wieder auf die Zusammenarbeit mit seinem Partner Monty Powell, diesmal allerdings nicht in so hohem Maße wie beim Zweitwerk. Vier Songs, ein gutes Drittel, aus der Feder der beiden, that’s it! Den Rest bilden Fremdkompositionen, die aber dem Hauptakteur auf den Leib geschnitten sind, wobei der in letzter Zeit sehr umtriebig agierende Brett James mit drei Songs explizit hervorzuheben ist. Eine Coverversion gibt es zudem zu bewundern, und zwar die von Bon Jovi’s altem Klassiker "Wanted Dead Or Alive", wobei es immer wieder ein Genuss ist, wenn die Studioasse Nashville’s mit ihrem filigranen Können andeuten, was man aus solchen Songs herausholen kann. Starke Nummer mit genialem, sauberem Akustikgitarrenspiel von John Willis und fetten, schwerem E-Gitarren-Solo! Der absolute Höhepunkt allerdings ist der Opener "You Might Want To Think About It". Da geht es direkt im Stil von "Country By The Grace Of God" oder "The Chicks Dig It" in die Vollen! Herrliche, leicht Southern-inspirierte Power, diese Cagle-typische, funkige Würze, die aufheulenden Fiddle-Fills, eine prima Orgel, sowie ein klasse E-Gitarren-Solo hinterher! Stark! Der dritte Reißer auf dem Album des bekennenden Lynyrd Skynyrd-Fans ("Free Bird" war sein erster Song, den er auf einem Instrument spielen lernte) heißt "Hey Ya’ll", auf dem seine Lieblingsband auch eine kleine Widmung im Refrain erhält. Knackiges Drum-Intro, dann ein den Song begleitendes E-Riff, das sich verdächtig an AC/DC anlehnt, knackige Fiddleparts sowie Party- und Live-tauglicher Text zum Mitgrölen! Der komplette Rest bewegt sich im sehr radiofreundlichen Balladen- oder Midtempobereich. So auch die ausgekoppelte Single "Miss Me Baby", die recht bedächtig anfängt, dann aber durch Cagle’s sich emotional steigernde Gesangs-Performance, dem Streicherarrangement (verantwortlich Jonathan Yudkin) und den dezenten Synthie-Loops zunehmend an Substanz gewinnt. All diese Songs bestechen durch ihre guten Melodien und die vielen kleinen, eingestreuten Instrumentalfinessen (Fiddle, Mandoline, Akustik-, E-Gitarren, glasklares Piano, schöne Organ-Fills und zum Teil auch Steel-Passagen). Im Prinzip kann man, ohne Gefahr zu laufen "sich in die Nesseln zu setzen", behaupten, dass der, dem Chris Cagle’s gleichnamig benanntes Vorwerk gut gefiel, auch hier wieder bedenkenlos
zugreifen kann. Und für die anderen gilte es, ihn zu entdecken! Ein bunt bebildertes Booklet mit allen Texten ist auch dabei! Und so schließen wir uns dem auf dem Rücken seines schwarzen T-Shirt aufgedruckten Slogan einvernehmlich an (siehe Back-Cover), auf dem es heißt: "Freedom, Peace, Love, Rock’N’ Roll", und addieren einfach noch "New Country" hinzu! Prima Job, Mr. Cagle! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3610
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Childers, Tyler - country squire [2019]
Der aus dem U.S.-Bundesstaat Kentucky stammende Tyler Childers ist nach seinem viel beachteten 2017er Debut "Purgatory" so etwas wie das zur Zeit "heißeste Eisen" unter den Countryfans und -experten, sowohl was die Mainstream Country-Fraktion, als auch die Liebhaber des Alternate Country oder Indie Country betrifft. Völlig zu Recht, wie wir finden, denn Childers grandioses Songmaterial ist vor allem eins: Pur Country durch und durch. Oder wie die Amerikaner sagen: "Country Music to it's core"! Für den Mainstream ist das so etwas wie die immer mal wieder beschworene "Rettung der Countrymusic", für die Vertreter des Alternate Country ist diese Musik trotz aller wunderbaren Melodien immer noch rau, kantig und erdig genug, niemals überproduziert. Dafür sorgt vor allem auch das hervorragende Produzenten-Team, bestehend aus Sturgill Simpson und David Ferguson. Outlaw Country, purer Honky Tonk, grassiger Country, angerockter Country, folkiger Country - alles wird geboten, und zwar auf höchstem, musikalischen Niveau. Keine Frage, Tyler Childers ist aktuell einer der spannendsten und talentiertesten Countrykünstler überhaupt. Ein vortreffliches, erstklassiges, wohltuend aus dem die Charts überflutenden "Einheitsbrei" herausragendes Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Tyler Childers is the greatest artist in country music at the moment, mainstream or independent, on the radio off, major label or otherwise. And soon, if there is any justice in this ragged old life, the rest of the world will know this to be true as well. Tyler’s new album Country Squire should be a breakthrough achievement, and is everything you hoped and wanted from his major label debut, despite the worry that washed over many faces due to the early songs released from the record, and noisy naysayers who are always quick to turn coat against anything that becomes popular.
Country Squire is country music to its core. Country Squire is a collection of songs worthy of critical acclaim. Country Squire may be the high water for the career of Tyler Childers thus far, only fair to question due to the quality of his last record Purgatory and his previous releases as well. Country Squire feels like an achievement and a victory for independent country fans. But whatever you do, don’t call it Americana.
In some ways the release of Country Squire presented a trap for Tyler Childers and his long time fans. When expectations range so high like they did for this record, letdown becomes a very real possibility regardless of the quality of the eventual release, if it’s not outright inevitable. If you consume everything “Tyler Childers” you can get your hands on, including fan videos from recent concerts, then you’ve probably already heard or seen most or all of the songs from Country Squire before, and may have fallen in love with those earlier versions, raw and in the live context. Since Tyler Childers became a headliner so quickly and has been touring so hard, he dipped into his new material pretty deep ahead of this release.
Then of course you have the diehards and purists who allow their opinions to putrefy on anything that emanates from a major label or can be construed as “popular.” Those people can kiss off of course, but their opinion sharing can additionally cloud the public’s judgement on and impending release. And none of this delves into the two songs released ahead of Country Squire—the energetic, but simple and straightforward “House Fire” where Tyler’s vocals sounded a little too down in the mix, and the highly questionable production all the way around of “All Your’n.” Even some of the psychedelic and drug imagery preceding the release was off putting to some, swinging their opinions on this record from highly anticipated, to expecting to be let down.
Five seconds into Country Squire, and not only are all your worries resolved, all is right in the country music world. The raw Kentucky sound and songwriting fills your ear canals like supple graces of angelic manna. The authenticity drips from the tracks. The instrumentation is adept, but steeped in that raw, mountain music sound that is true to Tyler Childers. This record is even more Kentucky than Tyler’s previous record Purgatory, if that’s possible.
That’s not to say Country Squire is without imagination and inventiveness though, or is unwilling to take a few risks. The record presents itself as a “song cycle,” meaning it’s meant to be heard as a cohesive unit, cover to cover, and in the order the tracks are presented to stimulate the synchronous and immersive experience its creators intended. With Sturgill Simpson as producer along with David Ferguson, you shouldn’t be surprised at this outcome. Of course anyone can run track times together and employ some instrumental interludes between songs. It takes mastery and imagination to pull it off well. Country Squire is graced with that enviable attribute, making it hard to not lose yourself in this record.
Everyone who was drawing negative conclusions from the first couple of songs released—despite the warnings by Saving Country Music and others—should be happy to admit their trepidation was presumptive. Nobody in the record business these days seems to know how to pick the best songs from albums for pre-release. Sure, taken autonomously, “All Your’n” still feels like somewhat of an anomaly , and along with “House Fire,” they might present the two weakest tracks on the entire record. But in the context of the album itself, both are more forgivable, or understandable, or maybe even advantageous because they help build some texture into an otherwise very country record.
The scratchy, distressed production of Country Squire will still turn some off, and audiophiles will probably find something to complain about in the mix and mastering phase of this effort as they always do. But the approach also fits the raw and live aspect of the Tyler Childers sound. You don’t just hear these songs, you feel them, you smell them. They’re dripping in goat’s blood, brought down from the holler in a stolen station wagon, were stored away in the crawlspace under a singewide where the methheads can’t find them until they were ready to be revealed. They come from Tyler’s “country squire” … humble, but proud, and riddled with character like buckshot to the back of a rural stop sign.
But it all comes down to the songs. That is why we’re here talking about Tyler Childers. Not Sturgill Simpson nor anyone else could ruin these songs even if they wanted to, any anyone who allows names they don’t like to get in the way of music they should is failing as a music fan. True authenticity is a myth in modern country music … until you hear Tyler Childers. If you don’t like this record, you don’t like country music.
The era of bellyaching about the inequity that independent-minded artists face in country music is not over just yet, but it continues to be significantly compromised due to the success of artists like Tyler Childers. No longer can their contributions be scoffed at as inconsequential when they’re selling out tours and topping album charts, often testing and even besting the sales impact of many mainstream Music Row upstarts to the point that when the major labels do come calling, your favorite independent country artists can sign a deal on their own terms, keeping their creative license, and walking away with a handsome stack of cash.
Placing the burden of “country music savior” on the shoulders of anyone is presumptive an unfair. It was unfair and presumptive when some assigned that to Sturgill Simpson. But unquestionably, Tyler Childers and an album like Country Squire go a long way in the effort to help save country music. (Trigger Coroneos / SavingCountryMusic.com)

Das komplette Tracklisting:

1. Country Squire - 3:21
2. Bus Route - 3:07
3. Creeker - 5:01
4. Gemini - 2:32
5. House Fire - 3:53
6. Ever Lovin' Hand - 4:38
7. Peace of Mind - 4:42
8. All Your'n - 3:38
9. Matthew - 4:13

Art-Nr.: 9858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Clyne, Roger And The Peacemakers - native heart [2017]
Endlich ein neues Album von Roger Clyne und seinen Peacemakers! Die aus den Refreshments hervorgegangene Band nimmt uns wieder mit auf eine ausgelassene "Fiesta" in der Wüste Arizonas. Wie kaum eine andere Truppe verstehen es Clyne und seine Mitstreiter, die musikalischen Grenzen des amerikanischen Südwestens und Mexikos zu vereinen. "Spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" zwischen Sombreros und Tequila. Produziert hat das Album im übrigen Los Lobos-Urgestein Steve Berlin. Großartig!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

2017 release. Hailed as one of the most exciting live acts on the road today, Roger Clyne & The Peacemakers are musical beacons of the Southwest fueled by witty and insightful lyrics, crunching guitar riffs, a dynamic rhythm section and tequila. RCPM are the only act to release seven consecutive studio albums to land on the top 10 of Billboard's Internet Sales Chart, two at #1, all released on a 100% independent record label. Dubbed the "Springsteen of the Southwest" by the Asbury Park Press, Roger Clyne and his guitar have toured around the world over his 20-year career, starting with The Refreshments. More than 20 years later, Clyne and Refreshments drummer PH Naffah, along with bassist Nick Scropos and lead guitarist Jim Dalton keep the songs of The Refreshments alive, while adding to their own ever growing musical legacy.

Das komplette Tracklisting:

1. Flowerin' - 4:07
2. Every Kind of Lucky - 3:23
3. Sunday Drivin' - 4:04
4. Arizona Night - 4:21
5. Barons to Break - 3:33
6. Shadyside - 3:08
7. ¡Viva Love! - 3:56
8. Hello Tiger - 2:58
9. Fun - 3:39
10. So May You - 4:02

Art-Nr.: 9481
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every kind of lucky
Sunday drivin'
Arizona night
Shadyside
viva love
Hello tiger
Fun

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Clyne, Roger And The Peacemakers - no more beautiful world ~ incl. bonus dvd [2007]
CD + DVD-Set! "Sombreros, Tequila, dusty towns, high seas and the dry, hot Sonoran desert" - Roger Clyne & the Peacemakers aus Tempe/Arizona präsentieren ihr neues Album und beglücken uns erneut mit einem grandiosen, feurigen Extrakt ihres unverwechselbaren "spicy American Southwestern Roots-Rocks"! Mitreißend, heiß, rhythmisch, melodisch, stark! Clyne, einer der einflußreichsten Pioniere der Arizona-/Southwestern-Rock-Szene und einstiger Kopf der Refreshments gelingt mit seinen Freunden Tim Larson an der Lead Gitarre (einst Gitarrist bei den hoch angesehenen Rootsrockern von Dead Hot Workshop), P.H.Naffah an den Drums (ebenfalls aus alten Refreshments-Tagen) und Bassist Nick Scropos abermals eine packende, die musikalischen Grenzen zwischen Arizona und Mexiko verbindende, unwiderstehliche Mucke, die diese Art des Rootsrocks authentischer nicht definieren könnte. Sämtliche Songs sind geprägt von diesem unterschwelligen mexikanischen Feeling, dazu das Flair der brütend heißen Wüste Arizona's, -trockener Staub und wilde Kakteen, soweit das Auge reicht-, und das jederzeit spürbare Temperament und "Feuer", das man dem Menschenschlag dieser Gegend zuordnet. Aber das ist längst nicht alles, denn erst die Einbringung zusätzlicher Komponenten wie Country- und Americana-Einflüsse, auch mal ein paar "Marichi"-Splitter, herrliches Reggae-Feeling, dreckige, straighte Rootsrock-Hooks und großartige, prächtig hängen bleibende Melodien runden den einzigartigen Peacemakers-Sound ab. Ihre unter dem Motto "Circus Mexicus" stattfindenden fulminanten Live-Shows sind im Südwesten der USA mittlerweile Kult! Los geht's mit dem riffigen, absolut radiotauglichen (das möchten wir hier ausschließlich positiv verstanden wissen), von satten Gitarrenhooks bestimmten, würzigen, kernigen, dabei ungemein melodischen, dynamischen "Hello new day", das sofort dieses typische "Mexican-Feeling" offenbart, obwohl es sich von der Grundkonzeption um einen herrlich knackigen, straighten Southwesten-Rootsrock-Knaller handelt. Zusammen mit Cracker's Johnny Hickman hat Clyne das anschließende, frische, Reggae-flavoured "Bottom of the bay" komponiert, ehe mit dem traumhaften "Maybe we should fall in love" der nächste Southwestern Pracht-"Hit" folgt: Tolle Melodie, rotierende Drums, die für den nötigen Drive sorgen, wunderbar saftige Gitarren und ein herrliches Arizona Border-Flair lassen diese Nummer sich ihren unaufhaltsamen Weg tief in unsere Gehörgänge graben. Toll! Wie auch das herrlich lockere, viel Alternate Country-/Americana-Feeling versprühende "Contraband" (fein hier die Vielzahl spanischer Worte, die Clyne immer wieder im Text unterbringt), der von würzigen Gitarrenriffs geprägte, melodische Rootsrocker "Goon squad", das wunderbar zwischen Roots, mexikanischen Klängen und Reggae hin und her pendelnde "World ain't gone crazy", der heiße, von viel Temperament und Feuer geprägte "Mariachi"-Rocker "Lemons" (tolle Trompeteneinsätze), das fetzig rockende, mit einem prächtigen Gitarrensolo aufwartende, hymnische Ándale, oder die traumhaft schöne, entspannte, lockere und erfrischende Mexican-Reggae-Roots-Nummer "Hourglass" mit ihren feinen Gitarrenlicks! Von vorn bis hinten gilt für dieses Album: "This is American Southwestern Rootsrock at it's very best"! Roger Clyne and the Peacemakers sind für viele die beste Band des amerikanischen Südwestens überhaupt. "No more beautiful world" ist ein weiterer eindrucksvoller Beweis dafür, warum das so ist. Weitere Schmankerl: 1.) Die tolle Aufmachung im edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack, inklusive 20-seitigem Booklet mit allen Texten, und 2.) die tolle, über 80-minütige Bonus-DVD mit dem Titel "The verse and the chorus", die wirklich hervorragende Studio-Impressionen mit zahlreichen Song-Ausschnitten, Live-Eindrücke, Interviews, das Video zu "Goon squad" und vieles mehr zum Inhalt hat. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar. Tolles Teil!

Art-Nr.: 4874
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hello new day
Maybe we should fall in love
contraband
Lemons
Ándale
Hourglass

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Clyne, Roger And The Peacemakers - sonoran hope and madness [2002]
Heiß wie die Wüste Arizona's, scharf wie Chili Pfeffer, feurig wie Tequila! Roger Clyne and The Peacemakers, das ist bärenstarker, knochentrockener Southwestern Border-Rock aus Tempe/Arizona! Clyne, einer der Pioniere der Arizona "Salsa-Rock"-Szene, eine Form von typisch amerikanischem Rock, stark beeinflußt von den Klängen jenseits der mexikanischen Grenze und dezenten Country-Strömungen, ist alles andere, als ein Unbekannter. Er war jahrelang Kopf, Sänger und Gitarrist der großartigen Refreshments. Auch der Rest seiner Peacemakers ist ein wahres Allstar Line-Up: Da haben wir mit Drummer P. H. Naffah einen weiteren seiner alten "Refreshment"-Kumpels, Gitarrist Steve Larson spielte einst die Lead-Gitarre bei den unter den Rootsrock-Freunden seinerzeit hoch geschätzten "Dead Hot Workshop", während der zweite Gitarrist Scott Johnson bereits bei den erfolgreichen "Gin Blossoms" klampfte. Vervollständigt wird das Quintett durch Danny White am Bass! Roger Clyne und seine Freunde spielen diesen kräftigen Border-Rock unglaublich authentisch, genau so, wie man sich einen solchen Begriff aus der Rockmusik auch vorstellt: hart, trocken, roh, staubig, mit ordentlich mexikanischem Flair. gitarrenorientiert, satten Drums, sehr rhythmisch, würzig, voller Spaß und mit geballter musikalischer Klasse! Clyne's starker Gesang ist sehr intensiv, das Songmaterial vom Feinsten! Ein kleines bißchen Country, ein ganz klein wenig Folk, eine gediegener Schuß "Mexican"-Sound und eine gepfefferte Riesenportion Rock'n Roll! "Clyne's work, which admittedly sounds like a fun place to visit, is chock full of Tequila drinking contests, cactus-covered deserts, tender cowboy stalkers and tragic Mexican heroes", heißt es in einem US-Review. Soviel zur Thematik! Nach einem "Firecracker"-Intro beginnt das Album mit dem Titelsong! "Sonoran hope and madness" hat sofort dieses feurige "Mexican"-Flair und besticht durch seinen tollen Rhythmus und das großartige Arrangement. "Colorblind Blues" dagegen startet mit einer messerscharfen Slidegitarre und entwickelt sich zu einem beinharten Rootsrocker mit einer tollen Songstruktur, wechselnd zwischen ruhigem und herzhaft brüllendem Gesang. Mit einem super Gitarrensolo im Break! Traumhaft country-infizierten Arizona-Desert-Rock gibt es mit dem lässigen "Sleeps like a baby" zu hören, während bei "Ashes of San Miguel" wieder staubiger Borderrock präsentiert wird, melodiös akustisch beginnend und mit einem harten, lauten E-Gitarrensolo im Break heftig rockend! "Buffalo" schafft es, zwischen herrlichem Gesang und tollen Gitarren, gleichzeitig harmonische Frische und rootsigen Dreck zu vereinen. Das Album ist abwechslungsreich und bereitet eine Menge Freude von vorn bis hinten. Originalität, musikalische Klasse, Kraft, Pfeffer - das ist mitreißender Southwest Border-Rock ala Roger Clyne and the Peacemakers! "Geil"!

Art-Nr.: 1077
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sonoran hope and madness
Colorblind blues

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Clyne, Roger And The Peacemakers - turbo ocho ~ incl. bonus dvd [2008]
CD + DVD-Set! Mitreißend, heiß, rhythmisch, melodisch, stark! Der "Circus Mexicus" rollt an! Roger Clyne & the Peacemakers aus Tempe/Arizona mit ihrem nächsten Meisterstück dieses unwiderstehlichen, scharf gewürzten, Mexican-flavoured Southwestern Rootsrocks, der auf so unnachahmliche Weise die brütende Hitze der Wüste Arizona's, das markige Temperament feurigen Tequila's und die lockere, so viel gute Laune auslösende Ozeanfrische der "Sea of Cortez" reflektiert, denn genau dort (at Rocky Point/Mexiko) hatten sich Clyne (ex-Refreshments) und seine Freunde samt Crew in einem Aufnahmestudio mit herrlichem Meeresblick eingenistet um das großartige "Turbo Ocho" einzuspielen. Welch eine Umgebung, welch eine Inspiratiuon, welch ein tolles Album und welch ein interessantes "Reality-Experiment", das die Band mit den Aufnahme dazu vollzog. An 8 Tagen wurden 8 Songs eingespielt und die Aufnahmesession dazu wurden live im Internet übertragen. Eine tolle Reality-Aufnahmesessions-Show", die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Aufnahmen zu "Turbo ocho" erlaubt, mit all ihren "Ecken und Kanten", vom Beginn der Songs bis zur endgültigen Fassung, die schließlich ihren Weg aufs Album fand. Tolle Idee, die von den Fans (und die Peacemakers habe in ihre Heimat eine riesige Fanbase) begeisternd angenommen wurde. Noch besser: Die beigefügte Bonus-DVD enthält in einer Länge von über 2 1/2 Stunden Ausschnitte der live übeertragenen Sessions und lässt somit nun auch den Erwerber des Albums recht ausführlich an den Studioaktivitäten rund um "Turbo ocho" teilhaben. Klasse Sache, denn die Peacemakers sind eine wirklich starke Band (immer gut aufgelegt, exzellente Musiker, tolles Feeling, sehr professionell, prächtiges Live-Flair auch im Studio) und "Turbo ocho" ist ein Pracht-Album geworden. Es gibt kaum eine Band, die diesen feurigen, Outlaw- and Mexican-inspired Arizona-/Southwestern Rootsrock, "that flashes with Mariachi horns, Heartland twang and ample guitar muscle" so transparent, inspiriert, authentisch und in wunderbare Melodien gefasst spielt, wie dies Truppe aus Tempe! Neben den 8 Songs der bereits beschriebenen "Reality Recording Sessions" enthält das Album noch 3 weitere Tracks! Los geht's mit dem ungemein flockigen, lockeren, dennoch äußerst knackigen, kraftvollen, frischen, sonnigen, die pure mexikanische Urlaubsstimmung und Rock'n Roll Strand-Fiesta vermiitelnden, melodischen "I speak your language", vollgepackt mit schmissigen Gitarrenriffs und -linien. Die Jungs versprühen eine Menge gute Laune. Die Nummer geht runter wie Öl und steckt dennoc voller mexikanischem Feuer. Einfach herrlich! Ein mittelamerikanisch anmutender Percussion-Rhythmus, satte E-Gitarren, toller Gesang voller Feeling, vereinzelt, aber sehr effektiv eingesetzte Mariachi-Bläser und Flamenco-mäßige Gitarren in Verbindung mit "mediterranem Rock'n Roll-Flair" bilden das Gerüst des anschließenden, würzigen. temperamentvollen Border-Rootsrockers "State of the art"! Geht prima in die Beine, inspiriert aber auch zur Cabriofahrt durch Kakteen-gesäumte und Sonnen-durchflutete Landschaften Arizonas und Mexikos, und übt mit seiner klasse Melodie eine hohe Anziehungskraft auf unsere musikalischen Sinne aus. Nicht anders ist das bei dem wunderbar relaxten, ruhigen, mit feiner Steelguitar angereicherten, lockeren "Summer number 39"! Was für großartige, straighte, harte Heartland-Riffrocker die Truppe zudem drauf hat, beweist sie unter anderem mit dem fetzigen Roots-Kracher "I know you know" (klingt zuweilen wie eine verschärfte, Chilli-gewürzte Ausgabe von Big Head Todd & the Monsters, dabei überaus melodisch), dem mit starker Harmonika eingeleiteten und von massiven E-Gitarren-Riffs und krachenden Drums angetriebenen Knaller "Mercy" (geht klasse ins Ohr), dem auf den Punkt rockenden "I do" und dem scharfen, rhythmischen Mexican-Roostrocker "Manana" (genialer Groove)! "Turbo ocho" besticht einfach durchweg mit makellosem Songmaterial. Roger Clyne und seinen Peacemakers ist auch mit ihrem bereits sechsten Studioalbum wieder ein ganz großer Wurf gelungen. Der Sommer kann kommen: Mexiko, Tacos, Hot Dogs, Tequila, Senoritas und Rock'n Roll - die Peacemakers laden zur "Feasta Mexicana" des Jahres! Großartige Digipack-Aufmachung mit tollem 28-seitigem Booklet! Die gut 2 1/2-stündige DVD mit der Chronologie der Aufnahmesessions ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5691
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I speak your language
State of the art
Summer number 39
Mercy
I do
Manana

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Clyne, Roger And The Peacemakers - unida cantina [2011]
Es wird wieder heiß in der Wüste Arizonas! Roger Clyne and The Peacemakers' neues Album ist da! Zwischen Sombreros und Tequila "and the dry, hot Sonoran desert" spielen sie ihren "spicy, genuine Traditional American Southwestern Roots Rock'n Roll with a fiery Mexican flavor" und treffen damit wieder voll ins Schwarze! Herrliche Melodien, dynamische Rhythmen, prächtige, satte Gitarren, viel Temperament, immer wieder mal diese unterschwellige Wüsten-/Mexiko-/Mariachi-Note - großartig. Und das Zeug geht bestens ins Ohr. Was für eine Fiesta!

Das komplette Tracklisting:

1 All Over the Radio - 3:13
2 Heaven on a Paper Plate - 3:43
3 Dinero - 3:43
4 Love Is the Road - 4:13
5 Go with the Flow - 3:36
6 Marie - 3:57
7 Empty Highway - 3:52
8 Small World - 3:55
9 Unida Cantina - 1:18
10 Just Got High - 3:37
11 Today Belongs to the Light - 4:36
12 Paper Airplanes - 3:41
13 Play On - 3:22

Art-Nr.: 7355
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over the radio
Heaven on a paper plate
Dinero
Love is the road
Marie
Just got high
Today belongs to the light

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Dunn, Ronnie - re-dunn [2020]
Achtung! Rar! Ausschließlich über Ronnie Dunn's Homepage vertriebene, damit nur sehr schwer zu bekommende, neue, fantastische Doppel-CD! Wir haben ein paar Exemplare ergattern können...

2 CD-Set! Was für ein grandioses Werk! Abseits des ganz großen Scheinwerferlichts, völlig unabhängig von irgend einem Major Label oder Distributor, losgelöst von jedem Druck, einfach nur weil er selbst ein grenzenloser Fan dieser Musik ist und "Bock" auf dieses Projekt hatte, gönnt sich Ronnie Dunn, die eine Hälfte des mega-erfolgreichen Country Duos Brooks & Dunn, diese traumhaft schöne Doppel-CD voller ausgewählter Coverversionen von Songs, die ihn sein ganzes Leben inspiriert, beeinflusst und begleitet haben. Seine eigenen Interpretationen dieser Nummern mit seinen unzähligen Fans zu teilen - das war seine Intension."I didn't follow any rules or industry protocol. I didn't ask for record label permission. I just went into the studio with my favorite musicians, pulled my favorite songs up on my playlist, and together we did what we did for the pure love of music, That's where magic lives", führt Ronnie dazu aus. In der Tat, das, was Ronnie Dunn und einige der absoluten Hochkaräter aus Nashville's Studiomusiker-Elite anschließend einspielten, ist schlicht magisch. Dunn bringt die Barrieren zwischen Classic Rock, Pop und traditionellem Country in einer Art und Weise zum Einsturz, wie nur er es kann. Entstanden sind 24 bärenstarke Coverversionen verschiedenster Klassiker aus der Welt des Country und Rocks, die Ronnie Dunn und seine herausragenden Musiker im typischen, knackigen, zumeist sehr Gitarren-orientierten Dunn-/Brooks & Dunn New Country- und Countryrock-Stil zum Besten geben. Es gibt nicht den Hauch einer Schwachstelle. Im Gegenteil, Dunn haucht den Stücken eine immense Frische und Vitalität ein, wertet sie oftmals mit seiner fantastischen Gesangs-Performance noch einmal auf. So haben sich zum Beispiel jede Menge Anhänger bezüglich seiner Version von "Wonderful tonight" zu Wort gemeldet und dieser von Eric Clapton schon exquisit vorgetragenen "Über"-Ballade immer wieder ein "better than Eric Clapton" attestiert. Das will schon was heißen. Was für ein begnadeter Sänger Ronnie Dunn ist, zeigt er mit diesem Album einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise. Er kann einfach alles singen. Und dieser Musiker - toll! Auszugsweise ein paar Namen: Brent Mason, Jeff King, Kenny Greenberg, Jerry McPherson (alle Guitars), Paul Franklin, Gary Morse (alle Pedal Steel), Mark Hill, Glenn Worf (alle Bass), Greg Morrow (Drums), Charlie Judge (Keyboards), und so weiter. Unter den gecoverten Songs befinden sich solch unterschiedliche Tracks, wie etwa George Strait's "Amarillo by morning" (traumhaft schön), "Long cool woman" von den Hollies, "Peaceful easy feeling" von den Eagles, Paul Carrack’s "How Long" (Ace), Van Morrison's "Brown eyed girl" (genial), ELO's "Showdown" (herrliches Spaghetti Western-Flair, tolle E-Gitarren), Lefty Frizzell's "That's the way love goes", Gary Stewart's "Drinkin' thing", Tom T. Hall's "That's how I got to Memphis", "Amie" von Pure Prairie League, "I'm not in love" von 10CC (auch das kann countrymässig klingen), Bog Seger's "Against the wind", Rodney Crowell's "Ashes by now", "Together again" (berühmt geworden durch Buck Owens) und viele mehr. Dieses herausragende Doppel-Album ist so etwas, wie ein kleiner Geniestreich von Ronnie Dunn, entstanden ohne jeden kommerziellen Hintergrund, einfach nur weil er Lust darauf hatte. Was ist das für eine tolle Sache! Die Fans werden das Werk lieben!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Amarillo by Morning - 2:48
2. Long Cool Woman (In a Black Dress) - 3:36
3. That's How I Got to Memphis - 3:04
4. It Never Rains in Southern California - 4:18
5. How Long - 3:26
6. Drinkin' Thing - 3:29
7. Together Again - 2:44
8. Peaceful Easy Feeling - 4:18
9. Against the Wind - 4:26
10. If You Don't Know Me by Now - 3:26
11. I Won't Back Down - 3:03
12. The Cowboy Rides Away - 3:24

Disc 2:
1. Showdown - 4:06
2. Wonderful Tonight - 3:37
3. Ashes by Now - 4:17
4. That's the Way Love Goes - 3:02
5. I'm Not in Love - 4:45
6. Brown Eyed Girl - 3:38
7. You Don't Know Me - 4:22
8. Ridin' My Thumb to Mexico - 3:18
9. A Showman's Life - 4:45
10. Good Time Charlie's Got the Blues - 3:13
11. Amie - 4:10
12. I Can't Help It (If I'm Still in Love with You) - 2:46

Art-Nr.: 9999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Earle, Steve - just an american boy ~ dvd [2004]
Sie sollte bereits im September 2003, parallel zum gleichnamigen Live-Album erscheinen, nun endlich ist sie da, die neue DVD von, bzw. über Steve Earle! Die Doppel-CD heißt im Untertitel "The audio documentary", dementsprechend handelt es sich bei der DVD um die filmische Dokumentation. "Just an American boy" ist ein Dokumentarfilm über Steve Earle von Amos Poe! Ein großartiges, 94-minütiges Werk, das einen tiefen Einblick in die Persönlichkeit dieses begnadeten Songwriters gewährt. Alle Seiten von Steve Earle werden gezeigt Die musikalischen Roots werden aufgearbeitet (Nora Guthrie, Woody's Tochter, kommt beispielsweise zu Wort), seine politische Seite wird durchleuchtet (so sieht man interessanterweise in Original US-Nachrichten-Ausschnitten einige empörte Statements zu seinem Song "John Walker's Blues"), sein Alltag wird gezeigt, auch seine Drogenvergangenheit bleibt nicht außen vor! Doch das Wichtigste in seinem Leben ist stets die Musik und das Schreiben von Liedern. So sehen wir während des Films natürlich jede Menge interessanter Rehearsals-Aufnahmen, eine ganze Anzahl großartiger Konzertausschnitte der "Jerusalem"-Tour, teilweise auch mit kompletten Stücken (z.B. "Guitar town, "Christmas in Washington") und ein paar Aufnahmen vom Golden Gate Bluegrass-Festival in San Francisco vom Herbst 2002 mit den Bluegrass Dukes. Unter den Live-Songs, die zumindestens in längeren Ausschnitten zu sehen sind, befinden sich z.B. "Ashes to ashes", "Jerusalem", "Billy Austin", "Amerika v. 6.0", "Copperhead road" und "What's so funny about peace, love and understanding". Insgesamt fällt sehr positiv auf, daß hier trotz dieses intimen und persönlichen Porträts, trotz dieser Dokumentation, die Musik immer die zentrale Rolle spielt und der Film sich nicht in endlosem Gerede der Beteiligten verliert. Klar kommen sie zu Wort, doch diese Passagen sind nicht unendlich lange. Alles ist sehr abwechslungsreich gefilmt. Immer ist Musik zu hören und zu sehen, ständig wird irgendwo gezupft und geklimpert, was zur Folge hat, daß man Herrn Earle in vielen kleinen, seltenen und interessanten Performance-Sequenzen erleben kann. All diese Fragmente sind zu einem rundum geschlossenen Ganzen zusammengesetzt worden. Ein hervorragender Film über den Mensch und Musiker Steve Earle - unverzichtbar für jeden Fan! Als Bonus gibt's dann auch noch das komplette Musikvideo zu "Jerusalem"!

Art-Nr.: 2292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,50

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Earle, Steve - just an american boy ~ the audio documentary ~ live [2003]
2 CD-Set! Wurde ja auch Zeit, daß endlich mal ein Steve Earle Live-Album erscheint. "Just an American boy" wurde weitgehend im Rahemen der "Jerusalem"-Tour "somerwhere in North America" mit der aktuellen Bestezung der Dukes (Kelley Looney - Bass, Will Rigby - Drums und Eric "Roscoe" Ambel - Gitarre) mitgeschnitten. Unterbrochen wird der elektrische Set von 2 Tracks ("Hometown Blues" und "The mountain"), die bei einem seiner vielen Gigs mit den Bluegrass Dukes (unter anderem mit Tim O'Brien an der Mandoline) aufgenommen wurden. Die Songs der vorliegenden Live Do-CD stammen also nicht alle aus einer Show. Dennoch wirkt das Ganze in sich sehr geschlossen, da man jede Menge, zum Teil politisch sehr ambitionierte, Kommentare, Erklärungen und "Ansprachen" von Earle an sein Publikum nicht herausgeschnitten hat. Neben einigen wunderbaren solo vorgetragenen Nummern, wie z.B. "Billy Austin", South Nashville Blues", Townes van Zandt's "Rex's Blues" oder das begnadete "Christmas in Washington", lassen es ansonsten die Dukes richtig krachen! Roh, laut und dreckig ziehen sie ihre Kreise. Das kocht zum Teil gewaltig. Dementsprechend startet die Show auch mit 2 drückenden, rauhen, hart rockenden Versionen von "Amerika v. 6.0 (The best we can do)" und "Ashes to ashes"! Bei "Conspiracy theory" und "I remember you" steht Garrison Starr mit auf der Bühne und unterstützt die Dukes mit ihrem großartigen Gesang. Weitere Höhepunkte: eine herrliche, elektrische, gut rockende Version von "Harlan man", ein gewaltig abgehendes "Copperhead road", ein sattes "Guitar town" und ein gewaltig rockendes (man hat den Eindruck "Crazy Horse" sind am Werk) "The unrepentant". Besonders erfreulich: das Album enthält eine prächtige, fett rockende, anderweitig nicht veröffentlichte Version des von Nick Lowe geschriebenen, rund 30 Jahre alten Brinsley Schwarz-Klassikers "What's so funny about peace, love & understanding" (kennt man ja auch in der Version von Elvis Costello), den die Dukes ja auch bei ihren Deutschland-Gigs präsentierten. Das Album endet schließlich mit dem ersten von Steve's Sohn Justin Earle aufgenommenen Track "Time you waste" by dem Steve Mandoline und Harmonium spielt. Justin's Stimme ist bemerkenswerterweise gar nicht so weit von der seines Vaters entfernt. Eine feine Nummer! Über 100 Minuten Steve Earle live - einfach klasse!

Art-Nr.: 2107
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Farr, Tyler - suffer in peace [2015]
Zweites Werk von einem der neuen, jungen, wilden Shooting-Stars aus Nashville. Nachdem Tyler Farr mit seinem Debüt "Redneck Crazy" (sowohl mit dem Album als auch der gleichnamigen Single) die absolute Spitze der Country-Billboard-Charts nur hauchdünn verfehlt hatte (beide jeweils Platz 2, zweitgenannte konnte sich immerhin 20 Wochen halten!), legt er jetzt mit dem Nachfolger "Suffer In Peace" (direkter Einstieg auf Platz 2) erneut einen Traumstart hin. Auch die Single "A Guy Walks Into A Bar", ein wunderbar melodisches Midtempostück mit Powerrefrain und starken E-Gitarren (inkl. heulendem Solo), klettert bereits schnurstracks in den Top 10 nach oben. Vom Türsteher zum Country-Star! Der ursprünglich aus Missouri stammende Sohn eines Tour-Gitarristen von George Jones legt schon ein beeindruckendes Tempo in Sachen Karriere vor und verkörpert in dieser Hinsicht auch ein wenig so was wie den berühmten 'American Dream'. Kein Wunder also, dass Farr sich auch auf einigen Tracks äußerst heimatverbunden gibt und gerade im patriotisch und religiös veranlagten Lager der New Country-Szene reichhaltig punkten wird. Schon der southern angerockte Opener "C.O.U.N.T.R.Y." (klasse direkt das Intro mit einer kratzigen Dobro-Linie, polternden Drums und flotten E-Gitarren) behandelt die Stereotypen des Genres (nette Zeile: "Old Charlie Daniels calls the devil a son of a bitch") auf allseits bekannte Weise. "Raised To Pray" (mitgeschrieben von den Warren Brothers) und auch das abschließende "Why We Live Here" sind pathos-getränkte Hommages an die Werte des amerikanischen Südens. Klasse Tylers Duett mit Jason Aldean auf "Damn Good Friends", eine Hymne an die echte oder wahre Freundschaft mit Leuten, die man im Leben meist nur an einer Hand abzählen kann. Sicherlich im Vorfeld der kommenden Jason Aldean-Tour, wo Tyler supporten wird, ein klug kalkulierter Live-Earcatcher. Das textlich humorvolle "Better in Boots" mit unterschwelligem Reggae-Flair, macht im Stile von Leuten wie Luke Bryan, Billy Currington oder Kip Moore Laune auf den Sommer. Seine stärksten Momente hat Farr allerdings bei Stücken, wo eine dezent düster emotionale Ebene ins Spiel kommt. Großartig vor allem das atmosphärische "Withdrawals" und das schon fast depressiv angehauchte "I Don't Even Want This Beer", wo die vorzügliche E-Gitarrenarbeit von Musikern wie Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Derek Wells, ähnlich wie bei Brantley Gilbert auf seinem letzten Silberling, eine fast dramatische Note zu Tylers emotionalem Gesangsvortrag in die Songstruktur einbringen. Produziert haben in einem sehr klaren und kräftigen Sound Julian King (Grammy-Gewinner für Faith Hills "Breathe"-Album) und Sony A&R Vize-Präsident Jim Catino. Insgesamt besticht Tyler Farrs "Suffer In Peace" mit sattem, fettem, rockigem und ungemein kraftvollem New Country auf der Schiene solcher Seelenverwandter wieJaseon Aldean, Eric Church, Justin Moore, Brantley Gilbert und Konsorten. Hier werden auf jeden Fall noch weitere Hits abfallen. Und vielleicht klappt es ja diesmal auch noch mit der anvisierten Nummer Eins! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. C.O.U.N.T.R.Y - 3.21
2. A Guy Walks Into a Bar - 3.16
3. Withdrawals - 3.44
4. Damn Good Friends (Duet with Jason Aldean) - 3.05
5. Suffer in Peace - 4.00
6. Raised to Pray - 3.34
7. Criminal - 3.10
8. Better in Boots -2.56
9. Poor Boy - 3.03
10. I Don't Even Want This Beer - 3.13
11. Why We Live Here - 3.17

Art-Nr.: 8855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Foster, Radney - revival [2009]
Triumphales neues Werk von Radney Foster! Meisterhafter Roost-/Americana-/Alternate Country-Rock - kernig, knackig, trocken und direkt auf den Punkt produziert (Darrell Brown und Radney Foster). Zu jeder Sekunde weht einem der raue, texanische Staub um die Nase. Und diese Melodik, diese Songqualität (aus dem Fundus dieser neuen Songs werden sich sicher wieder einige der großen Nashville-Acts bedienen), diese Arrangements - wunderbar! Ungeachtet seiner bereits erzielten Erfolge mit dem Duo Foster & Lloyd hat Radney Foster sich auch in eigener Person im letzten Jahrzehnt zu einer der nicht mehr wegzudenkenden Größen der texanischen Musikszene und darüber hinaus entwickelt. Ob als Songlieferant für unzählige Kollegen (u.a. Dixie Chicks, Wade Bowen, Jack Ingram, Keith Urban, Kenny Chesney), als Produzent (er verhalf u.a. der Randy Rogers Band mit ihren beiden letzten Major-Werken zum Einstieg in die Country(rock)-Welt über die texanischen Grenzen hinaus) oder natürlich als Solo-Interpret, wo er in regelmäßigen Abständen exzellente Alben abliefert, hat man bei der Anschaffung von Material mit Foster-Beteiligung immer so etwas wie eine automatische Qualitätsgarantie. Was der Mann anpackt, hat einfach Stil und Klasse. So natürlich auch sein famoses, neustes Album "Revival", das er jetzt als Nachfolger des 2006 erschienen, ebenfalls sehr starken "This World We Live In" präsentiert. Doch Foster hat immer noch neue Trümpfe im Ärmel, steckt voller neuer Songideen und sprüht vor immer währender Frische. Die rockigen Sachen von "Revival", und davon gibt es eine ganze Menge, strotzen nur so vor Dynamik und grandiosen Melodien. Radney hat das aktuelle Werk, im Unterschied zum letzen Mal, heuer schwerpunktmäßig mit einer etatmässigen Begleitband "The Confessions" eingespielt (dazu gehören u.a. der Gitarrenvirtuose Eric Borash und die durchaus bekannte und hoch geschätzte Background-Sängerin Georgia Middleman), darüber hinaus aber auch mit Leuten wie Adam Shoenfeld, Craig Kampf, Yonathan Yudkin, Tammy Rogers, Jon Randall, Darius Rucker (Hootie & The Blowfish) und Dierks Bentley noch ein illustres Gästeteam mit an Bord. Als zentrales Moment serviert der aus Del Rio stammende Texaner in leichter Abwandlung zum Albumtitel den Song "A Little Revival" in gleich zwei Versionen: Zum einen direkt zu Beginn als straight rockenden, dynamischen Uptempo Americana-/Countryrocker (herrlich fett instrumentiert, klasse E-Gitarren-Passagen, knackiges, trockenes Drumming), zum anderen am Ende als um die erste Strophe gekürzte "Reprise"Fassung, die dank der furios agierenden Jon Randall (exquisites Mandolinenspiel, klasse Harmonies) und Tammy Rogers (tolle Fiddleperformance, Background Gesang) einen herrlichen "Bluegrass-Teint" verpasst bekommt. Die zum Mitsingen animierenden Refrainzeilen des Songs sind derartig markant, dass man sie noch Tage später mit sich im Gedächtnis herumträgt. Das seinem im letzten Jahr verstorbenem Vater gewidmete Album (besonders dokumentiert in dem sehr bewegend gebrachten "I Know You Can Hear Me") besticht durch viel Abwechslung. Es gibt auch mal eine spirituelle Note ("Shed A Little Light" - Foster singt im Stile eines Hohenpriesters, Middleman und Co. halten mit Gospel-kompatible "Backs" dagegen), sowie Foster's typisch introvertiert wirkende Stücke, die mit soviel, Gefühl, Wärme und Harmonie vorgetrahen werden, aber auch voller bewegender Texte stecken ("Angel flight", "Suitcase", "I made peace with God" - allesamt sehr fein instrumentiert) und, wie gesagt, eine ordentliche Anzahl abgehender Roots-/Countryrocker (bärenstark beispielsweise das fulminante "Until it's gone", das zusammen mit Jack Ingram komponierte "Trouble Tonight" - sehr rhythmisch, retro, groovig, mit einer Portion Southern-Soul, E-Gitarren- und Pianosolo -, das melodische "Second Chances" und das sich kernig in unsere Gehörgänge grabende "Life is hard"). Alles in allem ein Werk von beeindruckender Qualität, ohne jeden Ausfall. Die Aufmachung des Digipacks besticht zudem durch eine sehr gelungene, geschmackvolle und farbenfrohe Gestaltung, inklusive eines schönen, 16-seitigen Booklets mit allen texten und vielen Infos. Foster, der erst vor kurzem 50 geworden ist, liefert mit "Revival", ohne seine vielen starken Vorgänger entscheidend abwerten zu wollen, sein vielleicht bestes Album der letzten Jahre ab. Texas-Americana-/Roots-/Alternate Country vom Allerfeinsten! "This record is absolutely a triumph", heißt es in einem U.S.-Review... - wie wahr! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 A Little Revival - 4:01   
2 Forgiveness - 3:58   
3 Until It's Gone - 3:46   
4 Second Chances - 3:39   
5 I Know You Can Hear Me - 4:15   
6 Angel Flight - 3:54   
7 Trouble Tonight - 3:19   
8 Shed a Little Light - 2:47   
9 I Made Peace with God - 2:41   
10 Life Is Hard (Love Is Easy) - 3:34   
11 If You Want to Be Loved - 3:38   
12 Suitcase - 3:31   
13 A Little Revival (Reprise) - 2:56

Art-Nr.: 6535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A little revival
Until it's gone
Second chances
Angel flight
Trouble tonight
Life is hard (love is easy)

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