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38 Special - anthology [2001]
2 CD-Set! Sehr umfangreiche, längst überfällige, Compilation der Southernrocker, die 38 Special's gesamte Karriere vom ersten Album 1977 bis heute umfaßt. Knapp 150 Minuten Musik, 34 Songs von vier verschiedenen Labels! Enthalten sind natürlich sowohl alle Hits, sowie die vermeintlich wichtigsten Tracks der verschiedenen Alben, als auch Soundtrack-Titel, wie "Teacher, Teacher", "Back to paradise" von dem "Flashback"-Album und das rare, bislang nur als Single B-Seite von "You keep running away" erhältliche "Prisoners of Rock & Roll". Sehr ausführliche Linernotes!

Art-Nr.: 1342
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Adams, Ryan - prisoner [2017]
Was ist dieser Bursche in der Lage für fantastische Songs zu schreiben und zu performen. "Prisoner" ist das nächste Meisterwerk des charismatischen Ryan Adams, mit dem er in 12 brillanten Songs die schmerzhafte Trennung von seiner ex Ehefrau, der Sängerin Mandy Moore zu verarbeiten versucht. Die wunderbaren, prächtig ins Ohr gehenden, voller Emotionen steckenden Lieder kommen mal ordentlich rockig ("Do you still ove me?"), dann wieder ruhig und entspannt ("To be without you"), üben stets eine regelrechte Faszination aus. Adams' Songwriting ist phänomenal. Geschickt pendelt er zwischen Americana, Alternate Country, Rock und einer gediegenen Portion Heartland Rock hin und her, wobei bei einzelnen Tracks sogar ein Hauch von Springsteen wahrnehmbar zu sein scheint (z. B. "Haunted house" und "Outbound train"), was Ihm aber sehr gut zu Gesicht steht. Ryan Adams ist ein ganz Großer seiner Zunft, das beweist er mit "Prisoner" einmal mehr mit allem Nachdruck. Er ist in herausragender musikalischer Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Do You Still Love Me? - 3:59
2. Prisoner - 3:11
3. Doomsday - 3:01
4. Haunted House - 2:42
5. Shiver And Shake - 3:05
6. To Be Without You - 3:21
7. Anything I Say To You Now - 4:50
8. Breakdown - 4:00
9. Outbound Train - 4:21
10. Broken Anyway - 2:57
11. Tightrope - 3:56
12. We Disappear - 3:29

Art-Nr.: 9386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bonamassa, Joe - dust bowl [2011]
Der Mann ist ein wahrer "Workaholic"! Fast auf den Tag genau, vor gerade mal einem Jahr, erschien sein gefeiertes "Black rock"-Album, zwischenzeitlich absolvierte er ausgedehnte Tourneen, dazu sein Engagement mit Black Country Communion und deren Album-Veröffentlichung, und nun kommt der überragende Bluesrock-Gitarrist schon wieder mit einem neuen Werk. Das bärenstarke "Dust bowl" ist der nächste Höhepunkt in der noch immer jungen, aber bereits umso beeindruckenderen Karriere dieses "Gitarrengottes", der die heutige Bluesrock-Generation beeinflusst, inspiriert und mitreisst wie kaum ein anderer. Es ist einerseits bewundernswert, andererseits erstaunlich, dass es Bonamassa schafft, trotz einer doch sehr hohen Schlagzahl von Albumveröffentlichungen in relativ kurzer Zeit, die Spannung und das Niveau seiner Outputs in solchen Höhen zu halten - demonstriert und untermauert aber gleichzeitig auch die ganze Klasse und Entwicklung dieses Vollblut-Musikers und begnadeten Gitarristen. "Dust bowl" ist ein Knüller. "Billboard Magazine's No.1 Blues Artist of 2010" liefert ein überaus abwechslungsreiches, kraftvolles Bluesrock-Album ab, dem im Grunde genommen die typischen Traditionen seiner früheren Alben als Fundament dienen. Gleichzeitig aber verarbeitet er diesmal eine ordentliche Dosis von Roots- und Americana-Einflüssen. Das gelingt fantastisch. Die Songs bestehen zur Hälfte aus Eigen- und Fremdkompsotionen. Zu den eigenen Stücken ist zu sagen, dass auch das Songwriting des Meisters nie besser war, und zu den Coversongs, das diese wirklich mit feinem Gespür für das richtige Material ausgewählt wurden. Grandios zum Beispiel die Fassung des John Hiatt Rootsrock-Klassikers "Tennessee plates", bei dem er gleich Hiatt als Duett-Partner mitgebracht hat (Bonamassa und Hiatt ergänzen sich gesanglich einfach fantastisch - überhaupt ist Bonamassa's Gesanglsleistung ganz große Klasse). Doch hier hat er noch einen weiteren namhaften Künstler mit an Bord: Country-Gitarrenzauberer und Eric Clapton-Freund Vince Gill spielt die zweite Lead-Gitarre. Überflüssig zu erwähnen, dass sich die beiden ein prächtiges E-Gitarren-Duell liefern. Vince Gill taucht auf dem Album ein zweites Mal auf, wieder als Gitarrist, aber auch als Lead Sänger und Komponist: Diesmal bei dem wundervollen Slow-Blues "Sweet Rowena". Von den Covers ebenfalls erwähnenswert ist die packende Version des Free-Klassikers "Heartbreaker", die ordentlich rockt und auch gesangstechnisch einem Paul Rodgers durchaus das Wasser reichen kann. Hier als Gast mit dabei: Black Country Communion-Kumpel Glenn Hughes. Saustark aber auch beispielsweise die fette Auftaktnummer "Slow train", ein tierischer, waschechter, swampiger, southern-fried Bluesrocker, bei dem das Wort "Blues" seiner Bedeutung alle Ehre macht. Bonamassa besticht mit einem unwiderstehlichen, glühenden Gitarrensolo. Was wir auch betrachten, es bleibt nur als Fazit die bereits oben erwähnte Feststellung zu wiederholen: "Dust bowl" ist das nächste Highlight in Bonamassa's beeindruckender Album-Historie - und zwar eines mit einem dicken Ausrufezeichen. Der Mann ist einfach klasse!

Das komplette Tracklisting:

1 Slow Train - 6:49
2 Dust Bowl - 4:33
3 Tennessee Plates - 4:18 (feat. John Hiatt und Vince Gill)
4 The Meaning of the Blues - 5:44
5 Black Lung Heartache - 4:14
6 You Better Watch Yourself - 3:30
7 The Last Matador of Bayonne - 5:23
8 Heartbreaker - 5:49 (feat. Glenn Hughes)
9 No Love on the Street - 6:32
10 The Whale That Swallowed Jonah - 4:46
11 Sweet Rowena - 4:34 (feat. Vince Gill)
12 Prisoner - 6:48

Art-Nr.: 7291
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Slow train
Tennessee plates
The meaning of the blues
You better watch yourself
The whale that swallowed Jonah

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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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Loveless, Patty - mountain soul II [2009]
Mit "Mountain soul II" kommt der lang erwartete, legitime Nachfolger zu Patty Loveless' hoch angesehenem, großartigem 2001er Bluegrass-Werk "Mountain soul" - und wieder liefert die aus Pikeville/Kentucky stammende, fantastische Sängerin ein famoses Werk ab. Das ist genaus die Musik, mit der Patty aufgewachsen ist: Inspirierter, wunderschöner "Acoustic Country/Bluegrass from the heart", der Loveless' ganz natürliche Kentucky-Roots "like a breath of fresh air" rüberbringt. Ihre kristallklare, kraftvolle, reine Country-Stimme und die Bluegrass-Arrangements bilden eine geradezu traumhafte Synthese. Zudem ist das Songmaterial (neben einer Eigenkomposition von Patty mit Gatte Emory Gordy jr., der natürlich auch wieder produzierte, finden sich herrliche Songs von u.a. Harlan Howard, Susanna Clark & Rodney Crowell, Tony Arata, Karen Staley, Jon Randall und Barbara Keith) von Allerfeinsten und die begleitenden Musiker (u.a. Rob Ickes, Bryan Sutton, Carl Jackson, Mike Auldridge, Stuart Duncan, Al Perkins, Del McCoury, Ronnie McCoury, Emory Gordy jr., Rebecca Lynn Howard, Deanie Richardson) sind absolute Weltklasse. Die Musik ist durch und durch traditionell. Liebhaber akustischer, reiner Countrymusic werden genauso begeistert sein, wie die Anhänger des Bluegrass, wenngleich sich Loveless zu keiner Minute, und das ist auch gut so, in "überdrehten" Highspeed-Nummern verliert. Zumeist ist ein ruhiges, entspanntes Ambiente angesagt und die vereinzelten, flotten Nummern bestechen ebenfalls mit einer wunderbaren Lockerheit. Herrliche Bajos, Fiddles, Dobros, Mandolinen und akustische Gitarren bestimmen die Szenerie, zu denen sich auch mal eine im Hintergrund fast verlorene E-Gitarre, und/oder eine wimmernde Steel gesellen. Gesanglich wird Patty unterstützt von solchen Hochkarätern wie Jon Randall, Vince Gill, Rebecca Lynn Howard, Ronnie McCoury und der großen Emmylou Harris. Ein absoluter Traum beispielsweise ist die hinreissend schöne, melodische, das Album abschliessende Ballade "Diamond in my crown" (geschrieben von Emmylou Harris und Paul Kennerley), die Patty zusammen mit Emmylou vorträgt, lediglich begleitet von einem einsamen Harmonium. Welch eine gesangliche Bravourleistung, was für eine Melodie, welch eine Ausstrahlung. Das bedeutet Gänsehaut pur! "Mountain soul II" ist ein wunderschönes Album geworden und unterstreicht einmal mehr auf beeindruckende Art und Weise die ganze Klasse und das immense Standing von Patty Loveless in der gesamten Countryszene. Eine großartige Künstlerin mit einer weiteren, gar nicht hoch genug zu würdigenden, grandiosen Leistung!

Die komplette Songliste:

1 Busted - 3:25   
2 Fools Thin Air - 3:24   
3 A Handful of Dust - 3:05   
4 Half Over You - 3:25   
5 Prisoner's Tears - 3:56   
6 Working on a Building - 2:52   
7 Friends in Gloryland - 1:25   
8 (We Are All) Children of Abraham - 2:24   
9 Big Chance - 2:53   
10 When the Last Curtain Falls - 3:49   
11 Blue Memories - 2:47   
12 You Burned the Bridge - 4:19   
13 Bramble and the Rose - 2:54   
14 Feelings of Love - 3:15   
15 Diamond in My Crown - 2:45

Art-Nr.: 6565
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fools thin air
A handful of dust
Prisoner's tears
Big chance
You burned the bridge
Diamond in my crown

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Molly Hatchet - extended versions ~ live [2002]
Futter für die Molly Hatchet-Kompanie! Southern Rock-Power bis zur Erschöpfung! Im Rahmen einer von BMG in den USA gestarteten Veröffentlichungsreihe völlig unterschiedlicher Pop- und Rock-Künstler mit dem Titel "Extended versions", flattert uns nun auch dieses Molly Hatchet-Teil auf den Tisch! Und im Gegensatz zu den anderen Interpreten handelt es sich hierbei nicht um eine Art Best of-Zusammenstellung, auch nicht um "ausgedehnte Versionen" (na ja, im weitesten Sinne vielleicht doch....) bekannter Stücke, sondern um eine historische Live-Aufnahme der Band aus der Phase mit Sänger Jimmy Farrar! Was für ein Fest für die Hatchet-Gefolgschaft, gelten doch Aufnahmen aus dieser Ära als äußerst selten. Umso bemerkenswertern daß sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich genmacht werden. Leider geht aus dem Booklet der CD nichts über die Daten der Aufnahmen hervor (die Aufmachung ist extrem einfach und leider auch recht lieblos gestaltet - massenserienmäßig halt), doch nach Informationen von Jimmy Farrar's Ehefrau handelt es sich um einen Mitschnitt aus den beiden "Toys for Tots"-Shows der Band im Palladium von Los Angeles vom 5. Dezember 1981! Und die Jungs strotzen vor Kraft und unbändiger Energie! Farrar brüllt sich die Seele aus dem Leib und die Herren Hlubek, Holland und Roland verpassen dem Publikum eine geballte Gitarren-Breitseite nach der nächsten. Halsbrecherische Soli bis zum Umfallen. Neben einer tollen Version von "Beatin' the odds", zwei starken Versionen von "Take no prisoners"-Tracks, nämlich "Dead giveaway" und "Lady luck", gibt's fulminante Versionen von "Flirtin' with disaster", "Gator country", "One man's pleasure", "Bounty hunter", "Dreams I'll never see", "It's all over now" und "Let the good times roll". Der Sound ist perfekt! Diese pure, harte Southern Rock'n Roll Live Power entschädigt für die dürftige Aufmachung allemal! 45 Minuten Vollgas!

Art-Nr.: 1262
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,70

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New Riders Of The Purple Sage - 17 pine avenue [2012]
Jamrock-Freunde aufgepasst: "This band sounds great and full of fire". Unglaublich! Was für ein grandioses Album! Die legendären, 1969 gegründeten, den Grateful Dead so nahe stehenden, für ihren twangy Acid Countryrock-Sound auch von den Deadheads so heiss verehrten New Riders Of The Purple Sage (sie galten immer als die ideale Ergänzung zu Dead und zu Jerry Garcia) sind bereits seit einigen Jahren wieder sehr aktiv und legen nun mit "17 pine avenue" ein neues Studioalbum vor, dass in der Szene jetzt schon wie die sprichwörtliche Bombe eingeschlagen hat. Begeisterung und Euphorie überall - und dem mss man sich bedingungslos anschliessen. Diese Truppe um die beiden Gründungsmitglieder David Nelson (vocals, lead guitar) und Buddy Cage (pedal steel guitar) begnügt sich nicht im entferntesten damit, die alten Hits aufzuwärmen und rauf und runter zu "nudeln", nein, diese "verrückten Hunde" stecken noch voller Vitalität, voller Feuer, voller ungezügelter Musikalität. Der "Hunger" dieser "alten Haudegen" ist noch lange nicht gestillt. "17 pine avenue" beweist dies auf eindrucksvollste Art und Weise. Die "neuen" New Riders Of The Purple Sage bestehen neben Nelson und Cage, die den Sound mit ihrem fulminanten E-Gitarren- und Pedal Steel-Spiel dominieren, aus den großartigen Rhythmus-Leuten Ronnie Penque am Bass und Johnny Markowski an den Drums, sowie dem, Buddy Cage mit eingerechnet, dritten Gitarristen Michalel Falzarano, der das Album auch exzellent produzierte (toller, punktgenauer, voller Sound) - allesamt fantastische Musiker, die grandios aufeinander abgestimmt spielen. Bei einigen Tracks hilft zudem "Professor Louie" an der Hammond Orgel aus, bei dem großartigen, flockigen Uptempo Cajun-Countryrocker "Message in a bottle auch am Akkordeon. Viele der klassischen New Riders-Trademarks von früher sind noch immer vorhanden, vor allen Dingen der mitreissende Gitarrensound der prächtig miteinander harmonierenden Gitarren von David Nelson und Buddy Cage (immer wieder brillieren sie mit bärenstarken Soli - steht der eine im Mittelpunkt, gibt der andere den "soundfüllenden" Begleiter und umgekehrt), doch sie agieren heute mehr im Stile einer "richtigen" Jamrock-Band, die eine faszinierende Synthese aus Rock-, Countryrock-, Americana-, und Rootsrock-Elementen kreiert, zuweilen mit ein wenig Blues- und unterschwelligen Sixties Psychedelic-Elementen. Sie klingen rockig und erdig, dennoch ungemein flüssig und frisch. 7 der 12 Songs sind im übrigen gemeinsame Kompositionen von David Nelson und seinem engen Freund, dem legendären Grateful Dead-Lyriker Robert Hunter (beide arbeiteten schon vor zig Jahren mit dem jungen Jerry Garcia zusammen), wie zum Beispiel der famose Opener "Prisoner of freedom". Was für ein bluesiger, rootsiger, jammiger, Shuffle-Boogie! Was für ein mitreissender Groove! Zwischen den jeweiligen Strophen toben sich abwechselnd Buddy Cage mit einer ungemein dreckig klingenden Steel (wie eine Slide gespielt) und David Nelson mit seiner feurigen Telecaster in bärenstarken Soli aus. Dazu singt Nelson so gut wie selten zuvor. Das ist knackiger, erdiger Gitarren-Jamrock vom Allerfeinsten, der sogar ein leichtes Southern-Flair versprüht. Widespread Panic könnten das nicht besser hinbekommen. Ebenfalls aus der Feder von Nelson und Hunter stammt das sehr an Dead und Garcia erinnernde, "Cosmic Charlie"-style Titelstück "17 pine avenue", wieder leicht bluesig, sehr rootsig und sehr jammig, dabei aber gleichzeitig überaus locker und flüssig - tierische Gitarrenausflüge inbegriffen. Fantastisch auch das fast 8-minütige "Suite at the mission" (ebenfalls Hunter/Nelson), eine wahrhaft traumhaft dargebotene Americana-/Countryrock-Ballade mit herrlichen Instrumentalpassagen. Zunächst dürfen wir ein ausgedehntes, geradezu atemberaubendes, glasklares Pedal Steel-Solo von Buddy Cage bewundern, dann ein rund 2-minütiges, begnadetes E-Gitarren-Solo von David Nelson. Unterschwellig fühlt man sich ein wenig an eine californische Ausgabe der The Marshall Tucker Band erinnert - einfach herrlich! Aber auch die anderen Bandmitglieder bringen sich mit tollen Kompositionen in Stellung. Ronnie Penque beispielsweise mit dem Garcia-mässigen, großartigen "Shake that thing", Johhny Markowski mit dem lockeren, an alte John Dawson-Tage erinnernden "Down for the ride" und Gitarrist/Produzent Michael Falzarano mit dem hinreissenden, knackigen California Countryrocker "Just the way it goes", der mit einem ungemein vollmundigen, herrlich frischen, flüssigen Gitarrensound und einer klasse Melodie aufwartet. Buddy Cage besticht auch hier wieder mit einem wundervollen Solo-Part. Doch welchen Song man auch betrachtet, sie sind alle von aussergewöhnlicher Klasse. Die New Riders Of The Purple Sage, 1969 in San Francisco gegründet, legen 43 Jahre später ein Album vor, das fast ihre besten Arbeiten in den Schatten stellt - auf jeden fall aber zu den absoluten Highlights ihrer Karriere zählt. Zeitlos, erfrischend, durch und durch authentisch, dargeboten mit einer für solche "alten" Haudegen geradezu unglaublichen Leidenschaft, Inspiration und Spielfreude. Die NRPS stehen voll im Saft!

Das komplette Tracklisting:

1. Prisoner of Freedom - 5:58
2. Message in a Bottle - 4:03
3. Fivio - 5:56
4. Just the Way It Goes - 4:28
5. 17 Pine Avenue - 5:15
6. Down for the Ride - 3:57
7. No Time - 5:32
8. Shake That Thing - 4:47
9. Suite at the Mission - 7:50
10. I Know There's Someone Else - 3:43
11. Six of One - 4:51
12. Truth Is Dead - 3:31

Art-Nr.: 7730
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Prisoner of freedom
Message in a bottle
Just the way it goes
17 pine avenue
No time
Suite At The Mission
Six of one

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Turnpike Troubadours - a long way from your heart [2017]
Wow, sie machen einfach dort weiter, wo sie mit ihren vergangenen Alben aufgehört haben. Auch das neue Album der wunderbaren Turnpike Troubadours aus Oklahoma ist wieder ein absoluter Volltreffer! Sie haben sich fest als eines der absoluten Aushängeschilder der im Bereich Texas und Oklahoma beheimateten Red Dirt-Szene entwickelt. Voller Spielfreude, Frische und Esprit präsentieren sie erneut eine herrliche Mischung aus Americana, Rootsrock, ein paar folkigen Elementen und viel Country/Countryrock. Sie sind bekannt für ihre exzellenten Live-Performances, bringen diese Vitalität, Variabilität, Spontanität und Spielfreude aber auch entsprechend hochklassig in ihren Studioalben zum Ausdruck. "A long way from your heart" besticht mit famosem Songmaterial, abwechslungsreich und instrumentell hervorragend umgesetzt, eingebettet in fabelhafte Melodien. Die Balance zwischen Eingängigkeit und einer unbekümmerten, leicht erdigen Natürlichkeit stimmt zu 100%. Schon die erste Nummer "The housefire" ist ein Knüller. Dieser leicht folkig angehauchte Roots-/Americana-/Red Dirt-Rocker kommt in einem wunderbar entspannten, aber auch knackigen Midtempo daher. Sehr stark dabei die großartige Melodie, sowie die aus Harmonika, Fiddle, akustischen und elektrischen Gitarren (tolles E-Gitarren-Solo am Ende) bestehende Instrumentierung. Ein prächtiger Auftakt! Und es folgen jede Menge weiterer Highlights, wie etwa der ordentlich nach vorn gehende, dezent grassig angehauchte Folk-/Western-/Countryrocker "The winding Stair Mountain Blues" mit seinem feinen, hintergründigen "Ghost riders in the sky"-Flair (klasse Pedal Steel, Banjo und E-Gitarren-Einsätze, inkl. schöner Soli), das dynamische, mit starkem E-Gitarren- und Fiddle-Solo garnierte"A tornado warning", der ganz feine, hoch melodische Countryrocker "Pay no rent", getränkt in einer tollen Pedal Steel- und Fiddle-Begleitung, das flotte, knackige "The hard way", die geniale, von einem schönen Outlaw-Flair begleitete Countrymummer "Pipe bomb dream" (tolle Bariton E-Gitarren, Pedal Steel, herrliche Saloon-Fiddle), oder der wunderbare Red Dirt-Countryrock-Stampfer "Oklahoma stars". Das Album ist ein absoluter "Hit"! Red Dirt-Countryrock, irgendwo zwischen Reckless Kelly und Jason Boland & The Stragglers, der absoluten Extraklasse. Die Turnpike Troubadours setzen ihren Höhenflug gekonnt fort!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

here’s no single method to achieve success as an Americana band, but the appropriately named Turnpike Troubadours have figured it out from the beginning because it’s in their name; sing honest, heartfelt, sincere songs and take them on the road.
Of course, it’s not that easy.
You need quality tunes, a talented band to bring them to life and a gifted singer to connect those dots. Through three previous albums and a decade of tireless road work, that’s the blueprint Oklahoma’s Turnpike Troubadours have perfected. It helps to feature a terrific singer-songwriter in primary tunesmith/lead vocalist Evan Felker, although there’s little else that jumps out about the five piece’s sound. Strummy acoustic guitar-led tracks, supported by folk/country/rock backing could apply to thousands of similarly styled Americana outfits. It’s how this one massages the formula that makes them one of the finest on the scene.
It starts with the songs. Felker’s small town sensibility, unforced melodies and voice that may seem ordinary but grabs you with its subtle authenticity, nails 11 originals that exude natural charm and intrinsic integrity. From the protagonist watching his home burn down who knows he can “live on so much less” to the simple joy of recollecting lying in the grass with an old flame under “Oklahoma Stars” and a prisoner reflecting on lessons learned in “Pipe Bomb Dream,” Felker makes the listener a fly on the wall in the scenes of his characters.
Musically, the group coalesces around these songs with understated rootsy twang featuring just enough fiddle, accordion and especially Hank Early’s nimble pedal steel to bring out their inherent country. The music’s not raw enough to be considered outlaw but it’s melodic, sharply arranged and driven by passion.
That balance makes the Turnpike Troubadours both one of Americana’s preeminent purveyors and this album arguably their most accomplished set to date. (Hal Horowitz)

Das komplette Tracklisting:

1. The Housefire - 3:39
2. Something to Hold on To - 4:46
3. The Winding Stair Mountain Blues - 3:27
4. Unrung - 3:07
5. A Tornado Warning - 3:43
6. Pay No Rent - 4:01
7. The Hard Way - 2:53
8. Old Time Feeling (Like Before) - 3:17
9. Pipe Bomb Dream - 3:20
10. Oklahoma Stars - 3:13
11. Sunday Morning Paper - 4:10

Art-Nr.: 9525
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The housefire
The winding Stair Maountain Blues
A tornado warning
Pay no rent
The hard way
Pipe bomb dream
Oklahoma stars

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Various Artists - the music is you: a tribute to john Denver [2013]
15 Jahre nach seinem Tod und 40 Jahre nach seinem legendären Hit "Rocky Mountain High" erscheint mit diesem großartigen Album eine standesgemäße, ja bravouröse Huldigung an den unvergessenen Country Singer/Songwriter John Denver. "The music is you" vereint eine Schar von illustren, hochkarätigen Künstlern, vorwiegend aus der Alternate Rock-, Alternate Country-, Americana- und Roots-Szene. Es ist beeindruckend zu sehen und vor allem zu hören, wer hier mitwirkt und zeigt deutlich, welche Wertschätzung Denver's Songs auch heute noch Genre-übergreifend genießen. Die Psychedelic-/Jamrock-Truppe My Morning Jacket um den begnadeten Frontmann Jim James beispielsweise bringt eine fantastische Version von "Leaving on a jet plane", die typisch nach My Morning Jacket klingt und damit den Zeitgeist der Gegenwart herauf beschwört, gleichzeitig aber das Original nie verleugnet. Dies gilt im übrigen für alle Interpreten. Jeder der beteiligten Künstler trifft den schmalen Grat zwischen deutlich erkannbarem eigenem Stil und authentischer Nähe zum Original auf beeindruckende Art und Weise. Toll beispielsweise auch Kathleen Edwards' Americana-Fassung von "All my memories", zuerst verhalten akustisch, dann mit voller Band und überaus kraftvoll in Szene gesetzt, das von Lucinda Williams in ihrer typischen Art und Weise vorgetragene "This old guitar" oder Mary Chapin Carpenter's traumhaft schön interpretiertes "I guess he'd rather be in Colorado", bei dem ihr alter Weggefährte John Jennings eine hinreissende Lead Gitarre spielt. Das ist eines dieser "Tribute"-Alben, die wirklich Sinn machen. John Denver's unvergessliche Songs in einem tollen, neuen Gewand. Exzellent!

Das komplette Tracklisting:

1. Leaving on a Jet Plane - 3:56 (My Morning Jacket)
2. Take Me to Tomorrow - 3:27 (Dave Matthews)
3. All of My Memories - 4:56 (Kathleen Edwards)
4. Prisoners - 3:12 (J. Mascis / Sharon Van Etten)
5. Sunshine on My Shoulders - 4:25 (Train)
6. Back Home Again - 4:22 (Old Crow Medicine Show)
7. This Old Guitar - 2:44 (Lucinda Williams)
8. Some Days are Diamonds - 3:58 (Amos Lee)
9. Rocky Mountain High - 4:47 (Allen Stone)
10. Annie's Song - 2:58 (Brett Dennen / Milow)
11. Looking for Space - 3:39 (Evan Dando)
12. Take Me Home, Country Roads - 3:11 (Brandi Carlile/ Emmylou Harris)
13. The Eagle and the Hawk - 2:36 (Blind Pilot)
14. I Guess He'd Rather Be in Colorado - 3:14 (Mary Chapin Carpenter)
15. Darcy Farrow - 3:33 (Barnstar! / Josh Ritter)
16. Wooden Indian - 5:01 (Edward Sharpe & the Magnetic Zeros)

Art-Nr.: 8116
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leaving on a jet plane (My Morning Jacket)
Take me to tomorrow (Dave Matthews)
All of my memories (Kathleen Edwards)
Sunshine on my shoulders (Train)
Back home again (Old Crow Medicine Show)
Looking for space (Evan Dando)
I guess he'd rather be in Colorado (Mary Chapin Carpenter)

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Wills, Mark - and the crowd goes wild [2003]
Neues Album des in Georgia aufgewachsenen Mark Wills, der bekanntermaßen sehr viele Hits mit romantischen Power-Balladen hatte. Die sich in letzter Zeit abzeichnende Tendenz in Richtung kräftigerer Uptempo-Nummern setzt sich auch auf "And the crowd goes wild" fort. Klar, auch hier fehlen die träumerischen Balladen nicht vollständig, doch sie sind in der Minderzahl. Insgesamt werden sicher wieder einige Hits für den Mann mit der starken Country-Stimme abfallen. Man denke nur an den, dem Titel entsprechenden, recht "wilden" Eröffnungssong "And the crowd goes wild", der recht laut und satt, von der behandelnden "Erfolg und Power"-Thematik her fast ein wenig überhitzt, daherkommt, an die astreine, wunderbar knackige Midtempo-Countrynummer "He's a cowboy" mit ihrer schönen Melodie, der feinen Mandoline und den fetten Gitarren-Riffs, an den Fernfahrer-Rocker "Prisoner of the highway", gar mit einem dezenten Southern-Flair, oder die Ballade "What she sees in me". Moderner Nashville Mainstream Country/Country-Pop, etwas mehr in die Richtung Kenny Chesney, Tim McGraw und Toby Keith zielend als früher.

Art-Nr.: 2102
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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