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Ellis, Tinsley - red clay soul [2016]
Tinsley Ellis, "Atlanta's (Georgia) Southern Bluesman", mit einem weiteren, klasse, neuen Album! Begleitet von seinem begnadeten Gitarrenspiel beglückt Ellis seine Fans diesmal, der Titel sagt es schon, mit einem deutlich Soul-orientierterem Werk. Neben der unwiderstehlichen Gitarrenarbeit werden die Songs, die diesmal nicht ganz so "dampfend" rocken, mit schönem Klavierspiel inszeniert. Alles steckt voller Seele - auch Ellis' Gesang. Großartiger, gepflegter Southern Soul-Blues "at it's finest"!

Hier noch ein großartiges U.S.-Review:

Tinsley Ellis gives us an album filled with tracks that are reminiscent of the characteristic southern soul sound of many southern artists. Digging back to the roots of the soul sound of Ray Charles and Otis Redding and hailing from Georgia, Ellis’ title of his latest release makes perfect sense, Red Clay Soul. There are plenty of mildly rocking tracks like “All I Think About Is You” and the song written with Oliver Wood of the Wood Brothers, “Givin’ You Up,” which is probably the track that is the most accessible to everyone. There just is not as much of the blues rocker that we are familiar with in his earlier albums like Fire It Up. There is still plenty to enjoy here, though, because Ellis does plenty of wonderfully expressive guitar work on some of the slower more emotionally deep tracks. The atmospheric slow blues of “Hungry Woman Blues” is an excellent example with the lines “you took my car and money too. I’m at the end of my rope … baby you took my rope, too” is just the type of lyrical mastery that his gritty voice is perfect for as he expresses the vulnerability of having his heart broken. The rock output gets ramped up a little with “Don’t Cut It.” He really does some evocative string stretching as he channels a Latin vibe in the beautiful instrumental of “Estero Noche.” Meanwhile, the standout track of this album though is the closer “The Bottle, The Book, or The Gun.” Filled with some sparse picking in the solo his control of phrasing and melody are superb as he expresses the frustration of an alcoholic hitting bottom after waking up in an unknown place every morning after a bout with the bottle to ward off the loneliness of life on the road. After 40 years as a musician touring the world, Tinsley pays tribute to the Southern soul sound and digs deep and delivers some superb emotionally cathartic tracks. The raw sound of being recorded live in the studio makes the mastery of Ellis’ guitar work all the more impressive. (Kevin O’Rourke, BluesrockReview)

Das komplette Tracklisting:

1. All I Think About - 4:02
2. Givin' You Up - 5:16
3. Callin' - 3:56
4. Anything But Go - 3:38
5. Hungry Woman Blues - 4:28
6. Circuit Rider - 4:28
7. Don't Cut It - 3:19
8. Party Of One - 4:39
9. Estero Noche - 4:02
10. The Bottle, The Book Or The Gun - 4:48

Art-Nr.: 9184
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Evans, Sara - greatest hits [2007]
Nach einer musikalisch überaus erfolgreichen Dekade legt nun auch die im U.S.-Bundesstaat Missouri aufgewachsene, genauso hübsche, wie talentierte und mit einer wunderbaren Stimme gesegnete Sara Evans ihr erstes "Greatest hits"-Album vor! Doch dieses Werk ist schon fast ein bißchen mehr als "nur" ein "Best of"-Sampler, denn von den 14 enthaltenen Tracks sind nicht weniger als vier (!) brandneu - also nahezu "ein Drittel neues Album"! Und diese neuen Stücke zeigen Sara, trotz vergangener privater Porbleme durch die Trennung von ihrem Ehemann, in einer hervorragenden Verfassung. Sie demonstrieren eindrucksvoll ihre gelungene Gratwanderung zwischen modernen, poppigen Countryausflügen und traditionellen Wurzeln. Es handelt sich ausschließlich um allerbestes Songmaterial - nicht eine schwache Nummer ist darunter. Das beginnt mit dem knackigen, sehr "fett" produzierten (John Shanks), überaus melodischen, flüssig "rockenden", schmissigen Country Pop-Song "As if", der von einer sehr frischen, sonnigen Ausstrahlung, ummantelt von einem vollmundigen, prächtigen Gitarrenarrangement, lebt. Der zweite neue Song, ebenfalls recht poppig, dennoch sehr gelungen und mit feinen "Country-Splittern" garniert, ist die kraftvolle, erneut von einer prima Melodie getragene Ballade "Love you with all my heart", ehe Sara mit zwei prächtigen, "echten" Countrynummern aufwartet. Eine schöne Mandoline, dazu eine sanfte, "streichelnde" Fiddle, feine Steelguitar-Klänge im Hintergrund, ein sehr entspannter Midtempo-Rhythmus und ein herrliches "Front porch"-Feeling kennzeichnen das flockig ins Ohr fließende "Pray for you", während das dynamische, flotte, knackige, föhliche "Some things never change" voller Frische zum Tanzen und Mitsingen einläd. Tolle Fiddle, schöne Gitarren, eine dezente Mandoline, ihr wundervoller Gesang und eine großartige Melodie wecken große Vorfreude auf ein hoffentlich bald zu erwartendes, komplettes neues Album von Sara! Die übrigen 10 Songs sind die weitestgehend erfolgreichsten aus den Alben "No place that far", "Born to fly", "Restless" und "Real fine place"! Eine knappe Stunde Sara Evans "at her very best"!

Die komplette Tracklist:
1 As If [#] - 3:30   
2 Born to Fly - 5:36   
3 I Could Not Ask for More - 4:51   
4 Perfect - 4:04   
5 Cheatin' - 3:26   
6 Suds in the Bucket - 3:49   
7 Saints & Angels - 4:25   
8 You'll Always Be My Baby - 4:38   
9 I Keep Looking - 4:38   
10 No Place That Far - 3:39   
11 A Real Fine Place to Start - 4:00   
12 Love You with All My Heart [#] - 4:01   
13 Pray for You [#] - 3:34   
14 Some Things Never Change [#] - 4:09
# = new songs

Art-Nr.: 5323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Evans, Sara - real fine place [2005]
Klasse! Auch Sara Evans schließt sich dem gegenwärtigen, so erfreulichen Trend unter Nashville's Country-Damen an und verläßt mit ihrem neuen Album weitgehend die allzu poppigen Pfade ihrer jüngeren Vergangenheit um zu guter alter "down home country music" zurückzukehren! "Real fine place" ist eine großartige CD geworden, schön frisch, zumeist herrlich knackig, mal schwungvoll, mal locker, dann wieder gefühlvoll und balladesk, mal äußerst traditionell, dann wieder modern, peppig und auch ganz dezent poppig! Im Kern eines jeden Songs dominiert jedoch eindeutig Sara's Country-Seele! Das ist auch geut so, denn mit ihrer "Farmerstochter-Vergangenheit" hat die in der Nähe von New Franklin/Missouri aufgewachsene Künstlerin die Country-Roots einfach im Blut! Durchweg starkes Songmaterial, die gewohnt große Schaar erstklassiger Nashville Studio-Cracks, wie auch, und das ist eine sehr liebevolle Hommage an ihre Familie, die Background Gesangs-Einsätze eines Großteils des Evans-Clans (Mutter, Vater, Bruder und 3 Schwestern) bei einer Vielzahl der Songs, ergeben somit ein äußerst homogenes Album, das den vollen New Country-Genuß auf einem richtig hohen Level garantiert. Gleich der erste Titel macht mächtig Laune: Eine klasse Melodie und die Dynamik eines dezenten Squaredance-Flairs ziehen sich durch das wunderbare, absolut traditionelle, dennoch sehr peppige, leicht grassige Fiddle- und Banjo-driven "Coalmine", das eine Menge Frische und Fröhlichkeit verbreitet und die Country-Puristen sofort ordentlich in Schwung bringen dürfte. Sara läßt von Anfang an keinen Zweifel daran, das ihr mit dem neuen Album eine prima Verbindung zwischen Tradition und Moderne gelungen ist. Das beweist auch das zweite Stück, der herrlich flotte, von Radney Foster und George Ducas geschriebene, knackige New Country-Knüller "A real fine place to start", der einem nicht mehr aus dem Ohr gehen will! Verbreitet erneut, in seiner satten Instrumentierung aus transparenten Gitarren (inklusive feiner Electric Lead-Läufe im Mittelteil), schöner Steelguitar und im Hintergrund agierender Orgel, eine wunderbare Frische. Völlig verdient, daß Sara damit mal wieder einen Riesen-Hit gelandet hat (war gerade für zwei Wochen in Folge Nr. 1 der Billboard Country-Singles-Charts)! Klasse auch die wunderbare, reinrassige, aber dennoch knackig dargebotene Ballade "Cheatin'" mit der feinen Begleitung von Fiddle, Gitarre und Steel, das etwas poppige, aber dennoch klar Country-verwurzelte "New hometown", das orchestrale, ihren Kindern gewidmete "You'll always be my baby", das keltisch folkloristisch angehauchte "Supernatural", das herrliche, von Sheryl Crow und John Shanks komponierte, angerockte, sehr knackige und melodische, moderne New Country-Stück "Roll me back in time" in seinem breiten, vollen Gitarrensound und dem kratzigen E-Gitarren-Solo, der leicht rootsig, Americana-mäßige, von Lori McKenna komponierte, sehr melodische, balladeske "Bible song", die traumhaft schöne, autobiografische, knackige Midtempo-Country-Nummer "Missing Missouri", oder der fetzige Party-Heuler "Momma's night out"! Sara Evans beglückt die Country-Gemeinde mit ihrem wohl besten Album seit dem 1997iger Debut "Three chords and the truth". Gratulation, Sara!

Art-Nr.: 3631
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Foster, Radney - another way to go [2002]
Radney Foster in der Form seines Lebens! Dem gehen die guten Ideen und die begnadeten Songs wohl nie aus. Das verdient schon eine Menge Respekt! Mittlerweile 43 Jahre alt, geling dem in Del Rio, Texas (= Titel des ersten Albums) geborenen Foster (ehemalige Hälfte des in den End-Achtzigern in Nashville sehr erfolgreichen Duos Foster & Lloyd) mit seinem insgesamt 5. Soloalbum , dem ersten Studioalbum seit 4 Jahren, ein fantastisches Vorzeige-Country-, New Country-, Countryrock-Album voller Hingabe, Energie und mit sehr viel Gefühl, bei dem sein ihm angeborenes rootsiges Texas-Flair immer präsent ist. Ein vollmundiger, satter Gitarrensound (zum Teil sind mehrere Gitarren parallel im Einsatz) bestimmt das Geschehen. Dazu bestechend starkes Songwriting und eine tolle Melodie nach der näxhsten. In vielen Momenten kommen die neuen Songs der späten Foster & Lloyd-Zeit sehr nahe, sind aber immer angereichert mit trockenen und rootsigen Americana-Elementen. Das Album steckt voller radiotauglicher New Country- und Countryrock-Songs, doch nie verkauft sich Foster mit seiner Musik dem Kommerz. Spielend schafft er es diese ganz schmale, so schwer zu treffende, dafür aber umso kultiviertere und künstlerisch anspuchsvollere Linie zwischen Chartpotential und eigener Kreativität, zwischen radiofreundlich und rootsig zu treffen. Die Songs, so schön sie auch sind, bewahren immer ihren erdigen, ursprünglichen, ehrlichen Charakter. Damit wird er sowohl seine alten Foster & Lloyd-Fans, als auch die anspruchsvolle Rootsrock/Americana/Countryrock-Gemeinde, die hinter Leuten wie Buddy Miller & Co. steht, begeistern. Ein Album ohne Schwachstellen! Hier stellvertretend ein par Kurzanalysen: Voller satter Gitarren, unterstützt von tollem Mandolinenspiel (Chris Thile) geht es mit dem herrlichen Ohrwurm "Real fine place to start" knackig, schmissig, countryrockig und vollsoundig in bester Foster & Lloyd-Manier los. Es folgt der nächste Knüller-Song, das superbe "Everyday angel", gewidmet einem New Yorker Feuerwehrmann, der beim Einsatz am 11. September sein Leben lassen mußte. Ein wiederum sehr knackiger. melodischer New Country-Song mit tollem Gitarrensound, wie aus einem Guß, mit dem sich für Radney Foster, und das völlig verdient, auch wieder erste Charterfolge einstellen. In den Texas-Music-Countrycharts ist das Lied bereits auf Nr. 1 geschossen! Nach der feinen, rootsigen Ballade "Again", dem trockenen Countryrocker "Sure feels right" mit Kim Richey als Gast-Sängerin, dem schönen, leicht folkigen "Disappointing you", dem coolen, von dezentem Memphis Blues- und Funk-Feeling begleiteten rockigen Countrysong "I got what you need", folgt wieder so eine fetzige Countryrock-Nummer, knochentrocken arrangiert, aber mit satten Gitarren und einer herrlichen Melodie. Danach lassen bei "What it is what you do" die Stones aus besten "Honky Tonk women"-Tagen grüßen. Es scheint Keith Richards sei bei Foster & Lloyd eingestiegen. Anschließend gibt Foster zusammen mit Kollegin Chely Wrght einen von ihm und Nashville-Legende Harlan Howard kurz vor dessen Tod geschriebenen wunderschönen Countrysong zum Besten. Tolles Klavier, herrliche Baritone-Gitarre, eine feine Fiddle und eine traumhafte Melodie machen das Stück zu einem echten "Hit"! Nach weiteren starken Tacks gibt es schließlich zum Ausklang des Albums noch das Titelstück - und das ist nochmal eine übbrragende, pure, ehrliche Countryrock-Nummer für die Ewigkeit. Knackige Drums, rockige Gitarren mit super Soli, feine Mandoline, starker Gesang, Drive, Power - was will man mehr. 13 Songs mit etwas mehr als 51 Minuten Spielzeit bescheren uns einen ganz großen Wurf von Radney Foster. Unsere ehrfürchtige Verneigung in Anerkennung dieses Werkes ist ihm sicher. Vielleicht das Stärkste, was er bislang veröffentlicht hat. Und das will was heißen, waren doch die vergangenen Alben wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Art-Nr.: 1136
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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In the garden
Tennessee walker mare
White buffalo
Fake hex
Poor lost souls
Self?
Useless heart

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Moore, Justin - same [2009]
Frischer Wind in Nashville! Das Rezept ist nicht neu: Justin Moore, aufgewachsen auf einer Farm in Poyen/Arkansas, spielt eine voller Energie und Power steckende Mischung aus vollkommen traditionellem Country und einem "gepfefferten" Schuß Southern Rock'n Roll - aber wie er sie spielt, das ist einfach nur großartig und vor allen Dingen ungemein authentisch. Diesen wunderbaren "brand of twangy, down-on-the-farm roots and rock influences with a country authenticity" kauft man ihm einfach ab, so ehrlich wie das rüberkommt. Beeinfusst ist Moore nach eigenen Angaben von solchen Größen wie Willie Nelson, Vern Gosdin, Waylon Jennings und John Anderson, aber auch von der Charlie Daniels Band und The Marshall Tucker Band. Heraus kommt dabei eine New Country-/Country-Musik mit viel Druck und einem herrlich jungen, rebellsichen "rowdy" Charme. Die satten, sehr dominanten E-Gitarren und "big drums", die das musikalische Geschehen prägen, werden immer wieder durch klasse Steelguitar- und Fiddle-Fills, aber auch durch schön klimperndes Honky Tonk-Piano ergänzt. Auch die vom Tempo her etwas langsameren Stücke, von denen es einige gibt, strahlen zu dem stets vorhandenen, natürlichen Southern-Flair (das hat er einfach im Blut) eine immense Kraft aus, stecken aber auch voller toller Melodien, die prächtig ins Ohr gehen. Alles klingt sehr modern, wie gesagt, vorwiegend umgeben von vielschichtigen, saftigen E-Gitarren, ist dabei aber zu jeder Minute "real country" - frei von jeden Pop-Bezügen. Das "kickt" einfach herrlich und erinnert damit an eine Mixtur aus Zutaten von Brooks & Dunn, dem frühen Hank Williams jr., einem Hauch von Lynyrd Skynyrd und den jungen Wilden der Marke Jason Aldean und Eric Church. Die Thematik seiner Texte steht im vollen Einklang zur musikalischen Umsetzung. Ist es nicht einfach herrlich "country", wenn Moore singt: "A lot of people called it prison when I was growin’ up, but these are my roots and this is what I love, give me a Staurday night my baby by my side, a litlle Hank jr. and a siy pack of light, an old dirt road and I'll be just fine, give me a Sunday morning that's full of grace, a simple life and I'll be ok, here in small town USA". Ehrliche, autobiographische Zeilen aus dem wundervollen "Small town USA", das im übrigen bereits die Top 10 der Billboard Country Singles Charts geknackt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben (vielleicht gibt's zum Start sogar gleich eine Nummer 1). Das Stück ist ein Traum von einer authentischen, southern-infizierten Country-Ballade, verhalten beginnend, aber mit viel Power im Refrain, tollen E-Gitarren (inkl. fettem Solo) und starken Piano- und Steelguitar-Zusätzen. Ein weiteres Plus von Justin Moore: Bis auf einen Track hat er alle Stücke selbst geschrieben, bzw. mitgeschrieben, ein zusätzliches Indiz dafür, dass diese Songs tief aus seinem Herzen kommen. Weitere Highlights eines durchgängig starken Debuts sind beispielsweise solche "Knaller" wie der abgehende Opener "How I got to be this way", mit seinen fetten, dynamischen Riffs und der klasse E-Gitarren-/Steel-Kombination, der mit trockener Banjo-Untermalung und massiven E-Gitarren umgesetzte, "rowdy" Stomper "Backwoods" (passt durchaus auch in das Repertoire einer Southern Rock-Band wie Blackberry Smoke, wenn die noch einen Tick mehr "country" wären), die coole, recht dreckige, "junge, wilde" Ballade "I could kick your ass", die erneut das einfach Leben auf dem Lande glorifiziert, die von bluesigen, fett virbrierenden, schweren Southern E-Gitarren und einem klasse Dobro umsäumte Ballade "The only place that I call home" (welch ein klasse Southern Rock-Feeling, mit tierischem E Gitarren-Solo - und dennoch ist auch dieser Song wieder durch und durch "country"), oder auch das wunderschöne, recht lockere "Grandpa", umgeben von einer ungemein klaren, rgelrecht "duftenden", grassigen Frische (tolles Arrangement mit akustischen Instrumenten, unaufdringlicher E-Gitarre und wimmernder Steel), und durchzogen von einer feinen Melodie. Justin Moore präsentiert sich der Countrywelt mit einem richtig starken Einstand. Es wäre wenig überraschend, wenn er am Ende des Jahres zu den "breakthrough country artists of 2009" zählen würde. Ohne Zweifel: Dieser junge Bursche wird seinen Weg machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How I Got to Be This Way - 2:59   
2 Small Town USA - 3:40   
3 Backwoods - 2:37   
4 Like There's No Tomorrow - 3:29   
5 Good Ole American Way - 2:48   
6 I Could Kick Your Ass - 3:14   
7 Back That Thing Up - 2:37   
8 The Only Place That I Call Home - 3:25   
9 Grandpa - 3:29   
10 Hank It - 3:02   
11 Back That Thing Up ["Too Hot for TV" Version!] [Multimedia]   
12 Small Town USA [Multimedia]

Art-Nr.: 6504
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How I got to be this way
Small town USA
Good ole American way
The only place that I call home

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Sugarland - love on the inside ~ deluxe fan edition [2008]
Deluxe Fan-Edition mit 5 Bonustracks! Erfrischend , lebendig, wunderbar! Sugarland (Jennifer Nettles und Kristian Bush) setzen auch mit ihrem von den Fans heiß herbeigesehnten dritten Album konsequent ihren musikalisch eingeschlagenenWeg fort und werden dabei immer besser! Nettles' Stimme war nie kraftvoller, variabler und stärker, Bush's Harmonies, sein Acoustic Gitarren- und Mandolinenspiel waren nie vielfältiger. Dieses Duo ist mit seinem durchaus in Traditionen verwurzelten, aber so modernen, knackigen, dabei alles andere als glamourösen, sondern stets erdigen, exakt auf den Punkt produzierten New Contry-/Country-Rockpop-Sound eine wahre Wohltat für Nashville! Das Album erscheint in den USA in zwei Ausgaben, einer "normalen" Version mit 12 neuen Tracks und einer sogenannten "Deluxe Fan-Edition" mit 5 zusätzlichen Bonustracks! Darüber hinaus kommt die Deluxe-Ausgabe in einer speziellen, edlen Digipack-Verpackung inklusive eines alle Texte und viele Fotos enthaltenden, 20-seitigen Booklets und der Zugangsmöglichkeit zu exklusivem Video-Material. Also, keine Frage: Die "aufgemotzte" Ausgabe ist definitiv die, die es sich lohnt zu kaufen - und deshalb bieten wir auch ausschließlich diese an! Insgesamt ist das Songmaterial im Vergleich zu den beiden mega-erfolgreichen Vorgängern vielleicht etwas "verhaltener" ausgefallen. Will heißen: Der Anteil an Balladen hat im Vergleich zu den Uptempo-Nummern leicht zugenommen. Dennoch strotzt auch dieses Album vor Dynamik und Energie - und das Songmaterial ist einfach nur klasse! Ohne Ausnahme! Toll beispielsweise der froh gelaunte Opener "All I want to do" (gleichzeitig die erste Single und bereits auf dem besten Wege die nächste Nr. 1 des Duos zu werden), mit seinen kernigen Slide Gitarren-Licks (großartig: Gitarren-As Michael Landau), dem trockenen Ambiente und dem wundervollen "Ooh hu hu hu hu"-Mitsing-Refrain, der knackige, sehr melodische Uptempo Rockin' Country-Shuffle/-Boogie "It happens", der traumhafte, einfach herrlich ins Ohr gehende Country-Stomper "We run" mit seinen vitalen Acoustic Gitarren-Rhythmen, dem knackigen Drumming und großartigen Akkordeon-Spiel, die exzellente, leicht folkig angehauchte, einmal mehr wundervoll melodische, Mandolinen-getränkte Country-Ballde "Genevieve", das entspannte "Already gone", der satte, rockige, ungemein melodische Knaller "Take me as I am", das rootsige, viel Americana-Feeling aufbauende, von schöner Slide, Steelguitar und einem klasse Traditional Country-Rhythmus bestimmte "Steve Earle" (einer Huldigung der beiden an die große Roots-/Alternate Country-Ikone), und die wunderschöne, getragene, ruhige, kristallklar in Szene gesetzte, reine Country-Ballade "Very last country song" - eine traumhafte Nummer! Die fünf, auf der Fan-Edition zusätzlich enthaltenen Songs (3 weitere neue Studio-Tracks und 2 bärenstarke, bislang auch nicht als Studioversion existierende Live-Nummern) reihen sich nahtlos an den hohen Qualitätsstandard der übrigen Stücke an und sind somit für den geneigten Sugarland- und New Country-Fan ebenso unverzichtbar! Erwähnenswert hier besonders die brillante Live-Fassung des Achtziger Jahre-/Dream Academy-Klassikers "Life in a northern town", das am 13. Dezember 2007 in Fayettevill/North Carolina während der gemeinsamen US-Tour von Sugarland mit Little Big Town und Jake Owen mitgeschnitten wurde, die sich auch alle gesanglich an dieser tollen Intepretation beteiligten. Sugarland sind und bleiben mit "Love on the inside" (vielleicht sogar ihr ausgereiftestes, bestes Album) eines der absoluten Zugpferde Nashvilles in Sachen knackigem, modernem, qualitativ gochwertigem New Country, inklusive "eingebauter" Hit- und Chart-Garantie! Ein tolles Album - und darüber hinaus mit über 71 Minuten Spielzeit ein wirklich prall gefüll

Ganz interessant: Ein offizieller Sugaland "Song by Song"-Überblick (im Original):

"All I Want To Do"
The duo’s intent here was to have a lot of swing to the lead single of this album. To funk it up a bit, and keep it very hooky. Musically, this number’s somewhere between Bonnie Raitt and Jack Johnson, with some Marvin Gaye and Van Halen thrown in. "I love the flirty sound," says Jennifer Nettles. "We just always want to bring different energies, and we got to play on the lighter side this time." If you listen close, the easy percussion from Matt Chamberlain gives the song its sexy heartbeat.

"It Happens"
Sometimes, you just gotta let go. That’s what this gritty little tune’s all about, says the duo. "We always say we should take the music seriously, but not ourselves," Nettles says. When the guitar comes in at the top, you know this is going to be a little more 80s pop than down-home country. Think "Walking on Sunshine". Because this tune wraps it all up with some very advisable lyrics: "Let go, laughing". And Nettles thinks the ironies, like getting in a fender bender with your ex and his new girl, shows listeners what a grand sense of humor the universe has. It’s a very uptempo way to look at a world that’s out of your control.

"We Run"
New love. Young love. Green love. There’s an excitement to that experience that Sugarland has captured in this intoxicating bluegrassy rocker. Nettles admits this grew from a seed of an idea that Bush had, since he grew up playing mountain music in Tennessee. And this song lends itself to that Appalachian sound, that driving four-on-the-floor beat. You can’t really describe that feeling, so the duo chose to show it rather than tell it. The imagery--of pockets of dirt and reckless weather on the breath--convey how beautiful, messy and powerful love can be.

"Joey"
Teenage love doesn’t always have a happy ending. Especially when a tear-jerker like Bill Anderson has pen in hand. He helped Nettles and Bush craft this modern take on the traditional teen tragedy, and yet much more alternative influences went into the vocals. "We ended up with a haunting wail in the chorus and this R.E.M. background vocal," says Bush of the melancholy music. "It’s simple and dark." The rich texture of this song is built around all those "what ifs" that run through your mind as you explore regret. "Nothing mitigates loss," says Nettles "But everyone has regrets, so we can all relate."

"Love"
Nettles’ powerhouse pipes take center stage in this ballad. And that strength comes though in the form of questions, about how you can possibly define love. Is it the face of a child? Kindness in the eyes of a stranger? In a hotel room in Washington D.C., when Sugarland was chasing down the theme of the whole album, the topic of love came up. "No way could you ever narrow it down," Nettles says of their writing time with Tim Owens ("Settlin’"). There’s love lost, love found, new and old loves. So this tune gets right in the middle, and makes some reaches musically. Bush’s powerful voice is featured for the second half of this song. "When we were writing the back half, Jen said ‘I want you to sing these words I wrote just for you,’" recalls Bush. "I will always feel special singing those words."

"Genevieve"
Nettles said that Bush had the whole first verse worked out. That verse--and his pure, sweet mandolin work--were inspiring enough. But when the idea for some three-part harmony came up, it only made this dirge of a country heartache even better. Nettles says it reminded her of some of the southern Baptist hymns she grew up on, and likes that the story’s not clear cut. "It’s a beautiful thing when we get to play characters that are complicated." There’s a mystery of who this character is that is coping with such a dramatic loss. It’s a little twisted. But that creates an even stronger pull into the lyrics.

"Already Gone"
A waltz-time lope? On a country album? Writing with Bobby Pinson ("Want To"), the duo was determined to do a song in six-eight. And to keep it very personal. "This is the story of coming of age, literally and emotionally," says Nettles. And it’s such a healing tale, about a woman who is growing up, leaving home, falling in love and saying goodbye.

"Keep You"
Is it possible to write an emotional song about being numb? It’s like writing a song about being loud by being quiet, Nettles and Bush think. That irony, blended with a bittersweet epiphany of knowing it’s time to walk away, make this one of the most contemporary done-me-wrong songs of our time. "Subtlety and nuance make all the difference in this song. Painting emotions with broad strokes is easy, but this time we’re using a toothbrush to dig through the finer emotions," says Nettles, comparing the duo to archeologists. And the vocal range she plays with throughout keep this song on the edgier side, because of the way she explodes into huge notes that few singers can even attempt.

"Take Me As I Am"
When the curtain opens, there’s a woman in a hotel room at night. As the song unravels, so does the mystery of why she’s there. In this character-driven narrative, with a Pat Benatar influence and some solid electric guitar work, the empowering message is clear. When you reach that point, when you are comfortable in your own skin, the line about "I’m not perfect, but I’m worth it" makes all the sense in the world. This could very well be the anthem of the unsung heroes who walk among us every day. "This is a very grown-up place to get to in your life," Nettles explains.

"What I’d Give"
Written with Kenny Chesney’s long-time lead guitarist Clayton Mitchell, this one builds a lingering story around some Faces era guitar and mandolin stylings. The kind that Sugarland thinks make for a story of their own. Usually in country, the song ends when the bow is tied off neatly with a lyric. But after the last lyric ends, they still had more to say musically. Nettles vocals are sultrier than they’ve ever been, and she likes the romantic implications of the lyrics. And both she and Bush agree that if you aren’t making out halfway into this six-minute yearning, then you aren’t ever going to be.

"Steve Earle"
If you know anything about Steve Earle, this song will thrill you with its comic pining for his songwriting. If you don’t know him, it’ll certainly pique your curiosity. Both Nettles and Bush share a fondness for Earle’s brand of country. It taught them that country was still viable, and gave them confidence to reimagine the sound. And when the duo found out what a shameless romantic Earle was, they had to set all his comings and goings to music. This upbeat barn burner fueled by a big pedal steel, is a playful way to process a painful subject. Nettles looks at it this way: "There comes a point in life of a troubadour when the character can become heroic. Even legendary."

"Very Last Country Song"
Aptly named, the last song on the album is a look at what would happen if nothing ever went wrong again. "If life stayed the way it was, if those conditions weren’t in our lives, then this would literally be the last country song," says Nettles. Everything is as it should be was the impetus and inspiration behind this song. Co-writer Tim Owens told the duo that someone had once asked him why country music was always so sad. Owens’ answer was that if bad things never happened, then what would we have to write about? The ethereal tones underneath this song stay quiet enough so the insight into the human condition can be felt. Like when you can hear Nettles smile as she sings the verse that looks back on the unexpected joy of an unexpected child.

Plus 5 Bonus-Tacks:

Fall Into Me 4:46
Operation: Working Vacation 3:59
Wishing 4:11
Life In A Northern Town (Live) 4:14
Come On Get Higher (Live)

Art-Nr.: 5848
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Wilder, Webb - more like me [2009]
"Webb Wilder is back"! Erstes Studioalbum mit komplett neuem Material seit 2005 - und gleich wieder ein saustarkes! "There are Roots-Rockers, and then there's Webb Wilder", heißt es in seiner Biographie. Keine Frage, unter all den Ikonen des Rootsrocks/Americana Rocks ist dieser "verrückte" Wilder eine einzigartige Figur. Sein von Raffinesse, ungeheurer musikalischer Kompetenz und "schrägem" Humor geprägter, unwiderstehlicher Mix aus Surf, Country, Americana, Southern gumbo, British invasion, Blues und "down home Rock'n Roll" ist unwiderstehlich und begeistert Fans und Kritiker nun schon seit über 20 Jahren. Will man seinen Stil mit anderen musikalischen Größen vergleichen, was nahezu aussichtslos erscheint, so kommt dem ein vermeintliches Gebräu aus Zutaten von Marshall Crenshaw, Dan Baird, Rockpile, Rodney Crowell, Steve Earle, den Rolling Stones, Duane Eddy und den Ventures vielleicht am nächsten. Klingt verrückt, aber funktioniert prächtig und übt in der Darbietung dieses großartigen Gitarristen, Songwriters und Sängers (nebenbei ist Wilder auch eine durchaus beachtenswerte Institution im Independent-Filmbereich) eine geradezu magische Anziehungskraft und Faszination aus. Das neue Album ist "Classic Wilder, und zwar vom Allerfeinsten! Tolle Gitarren in allen nur erdenklichen Variationen überall (neben Wilder bedient der großartig aufspielende Joe V. McMahan die 6 Saiten), mal dreckig, mal ungemein rau, kantig, bluesig, dann wieder locker und flüssig. Das Songmaterial ist erste Klasse und bleibt prächtig hängen. Ganz großer neuer Wurf von Webb Wilder!

Hier noch der offizielle Text des Webb Wilder-Managements zum Release von "More like me" im englischen Original:

The new studio album, More Like Me, is a potent collection that blends all the humor, wistfulness, urgency, soul, grease, heartache and humor that runs through the great Blues, Country, Pop, Soul and (most of all) Rock and Roll that Webb loves, lives and breathes into a sound that is just a little, well…"Wilder" than the rest. Fans of Wilder’s fretwork won’t be disappointed, as Webb gives his guitar plenty of attention on tracks like the Rock ‘n’ Roll rave up "She Said Yeah," the heavy Hillbilly Boogie of "Honky Tonkin’ (In Mississippi)," as well as his low-fi and low DOWN ("Howlin Wolf meets The Cramps") take on Roky Erikson’s, "Don’t Slander Me," just to name a few. Always working in the two guitar format live, Webb includes long time axe men associates, George "the Tone Chaperone" Bradfute, Bob Williams and guitarist/co-producer, Joe V. McMahan to paint colors not otherwise provided by his own six string brush strokes. Bob provides textures that extend beyond the typical tenets of twang, like the electric sitar heard in "Pretty Is As Pretty Does." His contributions don’t end there, either. Joe V. is all over the place and not only as a brilliant guitarist, co-producer and engineer. He and Bob both play pedal steel on one song each for instance. George joins Webb and Joe (all three do some "string stranglin’) on "Slander," as well as providing the beautiful resonator mandocello on" "She’s Not Romantic," also featuring atmospheric accordion (Michael Webb), one of the many NON-guitar spices seasoning the stew throughout the record. There are other guests, but every track is anchored by longtime drummer Jimmy Lester and Beatneck bassist, Tom Comet. Tom even got WAY involved with the cover art turning Webb’s concepts into reality. Along with "Romantic," More Like Me contains some of Webb’s most irresistible tunes yet, like "Come Around" and "Too Cool For Love." There are five Webb originals altogether with infectious melodies and left of center but, right on target lyrics that should appeal to anyone with a ticket to ride on the "mystery train."
Webb Wilder is an evangelist for real Rock 'n' Roll. As a singer, guitarist, bandleader, film actor, songwriter and humorist, he may be roots-rock's only true Renaissance man. More Like Me will no doubt find favor with Webb’s devoted legion of fans, but with its affecting songs and masterful performances, it’s sure to bring many newcomers into the fold.

"Work hard, rock hard, eat hard, sleep hard, grow big, wear glasses if you need 'em."
- The Webb Wilder Credo -

Das komplette Tracklisting:

1 Ju Ju Man - 3:13   
2 Too Cool for Love - 4:37   
3 Don't Slander Me - 5:25   
4 She's Not Romantic - 3:28   
5 Honky Tonkin' (In Mississippi) - 3:08   
6 Pretty Is as Pretty Does - 2:39   
7 Sudden Stop - 4:53   
8 She Said Yeah - 2:16   
9 Come Around - 2:56   
10 Still Water Runs Deep - 2:58   
11 More Like Me - 4:01   
12 Changing Colors - 3:31

Art-Nr.: 6379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ju Ju man
Don't slander me
Honky tonkin' (in Mississippi)
Sudden stop
Come around
Still water runs deep
More like me

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Williams, Zane - snapshots [2016]
Fantastische, 16 Songs umfassende "Best of"-CD des grandiosen Texaners aus Abilene, den man ohne jeden Zweifel zu den ausdrucksstärksten, qualitativ am höchsten einzuschätzenden, besten Countrykünstlern des Lonestar States zählen muss. "Snapshots" enthält die wichtigsten und erfolgreichsten Songs aus Zane's bisherigen 5 Alben (und jedes dieser Alben ist stärker als das andere), sowie den brandneuen, bislang unveröffentlichten Track "Wine into water". Williams' Musik ist eine brillante Balance zwischen Traditional Country, Honky Tonk, Outlaw Country und jungem, modernem Texas Country und New Country mit einem Hauch von Americana und Red Dirt. Diese CD ist der perfekte Einstieg für all diejenigen, die diesen Mann mal antesten wollen oder den besten Überblick über seine bisherige Karriere auf einem Album haben möchte (nicht zu vergessen der brandneue Track). Hey, all ihr Countryfans, es lohnt sich wirklich. Hat man diesen Mann erst einmal entdeckt, kommt man von seiner großartigen Musik nicht mehr los. "Finest Texas Country" auf höchstem Niveau.

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

In April of 2015, as the applause died down and the Grand Ole Opry crowd fell silent, Ricky Skaggs put his arm around Zane Williams and said, "Son, you have a gift. Don't worry about the trends in this town. Keep writing the kind of songs you just sang, because people need to hear real music like that." It sure felt like a passing of the torch, and so far Zane has been using that torch to light a fire among fans of authentic country music. He's racked up four top-ten Texas radio hits (six if you count his songs "Ride With Me" and "While I Was Away," which were number one hits for Cody Johnson and Pat Green respectively). He was the big winner at the 2015 Texas Regional Radio Awards, taking home three awards, including the top prize for "Entertainer of the Year." Wide Open Country listed him at #2 on their list of "Rising Texas Country Artists You Need to Know," and the legions of Zaniacs who pack out his honky-tonk shows couldn't agree more. But if that all sounds like an "overnight success" story to you, then take a listen to Zane's tongue-in-cheek anthem by that title and you'll learn the deeper truth. Zane graduated college with a math degree-yes, a math degree-and moved to Nashville in 1999, where he spent nine years performing as a solo act and honing his songwriting skills. His first full-length album was a rootsy collection called Hurry Home in 2006. Disenchanted with the way mainstream country music was heading, Zane relocated to his home state of Texas in 2008 and released two more indie records that eventually established him as a top draw in the Dallas area (The Right Place in 2009 and Ride With Me in 2011). But it was his fourth record, 2013's aptly-titled Overnight Success, that garnered statewide attention and yielded his first Texas number one single "Little Too Late." His 2015 release, Texas Like That, included another chart-topper, "Jayton and Jill," and that album debuted at #8 on the Billboard Heatseekers chart. Despite all this success, Zane will tell you he feels like he is just hitting his stride. And he's picking up the pace in 2016, with a non-stop touring schedule and a compilation album called Snapshots to be released January 22nd. Snapshots will feature all his radio singles to date, selected cuts from the five previous albums, and a brand new song entitled "Wine Into Water." The sixteen tracks provide a perfect sampler of his artistry for new fans, and they showcase the masterful songwriting and singing that landed him last year in the renowned Grand Ole Opry circle.

Das komplette Tracklisting:

1. Here's To You - 3:15
2. Little Too Late - 4:37
3. Texas Like That - 4:22
4. Damned - 3:19
5. Wine Into Water - 3:53
6. Ride With Me - 3:20
7. Jayton and Jill - 3:33
8. Back Porch Band - 3:38
9. Hands of a Workin' Man - 3:52
10. She Is - 3:01
11. While I Was Away - 3:22
12. Overnight Success - 3:50
13. On A Good Day - 3:38
14. 87 Chevy 4 x 4 - 3:42
15. Pablo and Maria - 5:35
16. 99 Bottles - 4:08

Art-Nr.: 9085
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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