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Aldean, Jason - wide open [2009]
Jason Aldean geht konsequent seinen Weg weiter und liefert auch mit seinem dritten Album eine prächtige Leistung ab. Erneut erfreut er die Countrywelt mit seiner frechen, verwegenen, rotzigen Art und untermauert damit seinen Status als einer wegweisenden, modernen "jungen Wilden" Nashville's. Der aus Macon/Georgia stammende Aldean lässt eine Menge rockige Töne in seine Musik einfliessen, dennoch ist sie immer durch und durch "country", verweigert sich weitestgehend allzu poppigen Einflüssen. Bezeichnend dafür ist beispielsweise sein aktueller "Smash"-Hit "She's country" (ist bereits unter den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts, mit weiterem Drang nach oben), eine auf powernden, harten, gar AC/DC-kompatiblen E-Gitarren-Riffs basierende Nummer, die trotz dieses Fundamentes allerdings ein überaus authentischer, hervorragend umgesetzter, erdiger, junger, zwar fetter, aber lupenreiner Country-Kracher ist. Das ist klasse, das ist modern, das ist erfrischend! Als Gegenpol beinhaltet das Album auch ein paar, von tollen Melodien geprägte, wunderbare Balladen, die zumeist entspannt beginnen, im Verlauf des Songs aber immer mehr an Kraft gewinnen. Stellvertretend dafür sei das phantastische "Don't give up on me" erwähnt, das mit tollen, transparenten Gitarrenlinien überzeugt, gepaart mit schönen Steelguitar-Fills, und im zweiten Drittel mit einem erdigen, kurzen E-Gitarren-Solo überzeugt. So gibt es eine starke, abwechslungsreiche Mischung aus Songs über "small-town girls with big-city dreams", das raue Leben auf dem Lande und ein Stück über einen "Big green tractor" (feines Southernflair). Klasse beispielsweise auch das fetzige, mit satten E-Gitarren, flirrender Fiddle und schönen Steel-Klängen gefüllte "Crazy town", eine countryrockig stampfende Hommage an Nashville, und die wunderschöne, rebellische Ballade "On my highway"! Aber, wie gesagt, das gesamte Songmaterial ist klasse! Moderner, authentischer, immer ein wenig Redneck-/Southern-behafteter New Country, mal mit "Dampf", mal gefühlvoll, tough, kernig, ehrlich, jung, frisch! Was schon für Jason's Debut im Jahre 2005 galt, gilt auch noch zwei Alben und 4 Jahre später: So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Das komplette Tracklisting:

1 Wide Open - 4:00   
2 This I Gotta See - 3:57   
3 Fast - 4:14   
4 Crazy Town - 3:03   
5 Don't Give Up on Me - 3:40   
6 She's Country - 3:40   
7 On My Highway - 3:47   
8 Keep the Girl - 4:30   
9 Big Green Tractor - 3:24   
10 The Truth - 3:58   
11 Love Was Easy - 3:34

Art-Nr.: 6337
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wide open
Fast
Crazy town
Don't give up on me
She's country
Big green tractor

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BoDeans - love & hope & sex & dreams ~ collector's edition w. live dvd [2009]
CD & DVD Collector's Deluxe Edition mit 6 fantastischen Bonustracks und einer klasse Live-DVD! 1986 veröffentlichten die BoDeans aus Milwaukee um die beiden begnadeten Songwirter und Sänger Sam Llamas und Kurt Neumann ihr fulminantes Debut, das ihnen zum einen vom renommierten "Rolling Stone" die Auszeichnung "Best new band" einbrachte, und das zum anderen in der Rootsrock-Szene auch heute noch als ein Album von unverminderter Frische und zeitloser Qualität gefeiert wird. Ihre traumhaften Melodien, ihre "shimmering guitars", ihre tollen Harmonien, das Gespür für genauso simple wie raffinierte Songs, dieser unterschwellige "Western Twang" in den Gitarren, wie auch das zuweilen versteckt und ganz dezent eingebrachte "Neo-Rockabilly"-Flair, als auch hin und wieder ein Latino-Touch machten ihren Sound unverwechselbar. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie das im letzten Jahr erschienene "Still" eindrucksvoll untermauert. 23 Jahre nach der Veröffentlichung ihres prächtigen Debuts erscheint nun über Rhino diese noch prächtigere, opulente Deluxe-Edition für Sammler - und Leute, das Teil ist jeden Cent des Erwerbspreises wert. Der Inhalt: 1.) Das Original-Album, im übrigen produziert von niemand geringerem als T-Bone Burnett, in einem remasterten, exzellenten Sound; 2.) Sechs ausnahmslos erstklassige Bonustracks, 5 davon sind aus den seinerzeitigen Sessions entstandene Demos (ein Song besser als der andere, man fragt sich, warum sind diese tollen Nummern bislang auf noch keinem BoDeans-Album erschienen), die allerdings in 2008 soundtechnisch "restauriert" und auf den aktuellsten Stand der Soundtechnik gebracht wurden, der 6. neue Track, das traumhaft melodische "Janey" (locker, flockig, umgarnt von herrlichen Gitarren - lässt das Herz eines jeden BoDeans-Fans höher schlagen) wurde gar erst im Jahre 2008 vollkommen neu eingespielt; und 3.) Eine großartige Live-DVD (auch die enthält wieder jede Menge bis dato unveröffentlichte Songs) eines raren, ganz frühen, gut 60-minütigen Konzertes der jungen BoDeans vom 15.7.1985 im First Avenue von Minneapolis/M, mitgeschnitten und gefilmt also vor der Veröffentlichung ihres Debut-Albums, das bis zum Jahre 2006 quasi "unentdeckt" in den "First Avenue"-Archiven schlummerte (zeigt die Jungs herrlich unverbraucht und unbekümmert, aber schon mit dem Potenzial, das ihnen nachher solch ein immenses Standing in der Szene einbrachte - nicht ultra-professionell mit x "High Definition"-Kameras gefilmt, aber für die damalige Zeit absolut in Ordnung, sowohl vom Bild, als auch von Sound)! Dazu gibt's eine feine, 3-fach aufklappbare, dicke Digipack-Verpackung, inkl. eines 24-seitigen Booklets mit vielen Informationen und Photos, sowie klasse Liner-Notes von Dave Marsh. Eine exzellente, neue, extrem erweiterte Ausgabe eines exzellenten, zeitlosen Rootsrock/-pop-Albums, das auch nach 23 Jahren noch nichts von seinem Reiz verloren hat. Im Gegenteil!

Die DVD ist code free und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Das komplette Tracklisting:

CD:
1 She's a Runaway - 3:38   
2 Fadeaway - 4:27   
3 Still the Night - 4:01   
4 Rickshaw Riding - 4:56   
5 Angels - 3:33   
6 Misery - 4:39   
7 The Strangest Kind - 3:45   
8 Say You Will - 4:06   
9 Ultimately Fine - 2:17   
10 That's All - 3:26   
11 Lookin' for Me Somewhere - 3:06   
12 Try and Try - 2:31   
13 Sail Away - 4:25   
14 Amen - 3:31   
15 Small Town Ways - 2:22   
16 Janey - 3:57   
17 Turn Your Radio On - 1:34   

DVD:
1 Small Town Ways
2 The Strangest Kind
3 Oh Stella
4 Don't You Just Know
5 Rickshaw Riding
6 Still the Night
7 Amen
8 Janey
9 Be My Girl
10 Say You Will
11 Heart of America
12 Misery
13 Not So Long Ago
14 She's a Runaway
15 Try and Try
16 Celia
17 Home Again

Art-Nr.: 6277
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brown, Shannon - corn fed [2006]
Damen-Power an der New Country-Front! Shannon Brown wuchs in Spirit Lake, Iowa, einer wunderschönen, ländlichen Gegend auf, als Tochter musikbegeisterter Eltern, die in ihrer Heimatstadt und deren Umgebung auch einige Clubs besitzen. Ihr Vater, Gitarrist und Bandleader, entdeckte das Gesangstalent seiner Tochter erst im Alter von 17 Jahren, als sie an Karaoke-Abenden das Publikum regelmäßig in Hochstimmung versetzte. Fortan wurde an der Karriere Shannon’s fleißig gebastelt, teils mit über 180 Auftritten im Jahr. 1994 ging sie nach Nashville, sang bei Songwriter-Demos, und 1997 schien schon der große Durchbruch geschafft zu sein. Der bereits unterzeichnete Platten-Deal mit der RCA Label Group scheiterte jedoch an diversen Umstrukturierungsmaßnahmen. Der endgültige Start ihrer Karriere begann dann aber 2004, als sie und ihr Ehemann bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit John Rich, vom mittlerweile mega-angesagten Duo Big & Rich, zufällig an einem Tisch saßen. Die musikalische Chemie stimmte sofort, und man produzierte zusammen ein 3-Stücke-Demo, das Warner Brothers Chef Paul Worley unmittelbar zum Vertragsabschluss veranlasste. Kein schlechter Einstieg, direkt mit einem Major Label-Deal, aber zurecht, wie der Verlauf ihres großartigen Debütalbums verdeutlicht. Rein äußerlich, wie auch der Titel "Corn Fed" (Mais-genährt) wohl metaphorisch andeutet, verkörpert die hübsche Shannon Brown das naturverbundene Cowgirl, eine Art Terri Clark, nur ohne den obligatorischen Cowboyhut und in blond. Musikalisch, und das dürfte sicher auch ein Verdienst John Rich*s, der das Album produzierte, sein, bietet sie dank ihrer sehr variablen Stimme ein facettenreiches, modernes Werk, fernab allzu traditioneller Nashville-Standards, ohne aber je einen Zweifel aufkommen zu lassen, was der Hauptfokus ihrer Musik ist, nämlich ganz klar "Country"! An gut der Hälfte der Songs war sie selbst beim Songwriting beteiligt. Die beiden Eröffnungsstücke "Corn Fed" und "Big Man" tragen sofort die Handschrift von John Rich, der direkt den kraftvollen, rockig-hippen Sound, bespickt mit Effekten (u.a. sogar wiehernde Pferde), auf die Songs überträgt, wunderbar in Szene gesetzt mit Power-Drummer Brian Barnett, dem Klasse E-Gitarristen Adam Shoenveld und den beiden Star-Instrumentalisten Mike Johnson (Steel) und Jonathan Yudkin (Fiddle, Madoline, Banjo, Strings), die ja auch auf den Big & Rich-Werken bereits kräftig mitgemischt haben. Shannon überzeugt sofort mit ihrer leicht angerauten, kratzig-heiseren Stimme, die ein wenig Kolleginnen wie Shelly Fairchild, Gretchen Wilson oder auch Eve Selis zu ähneln scheint. Vereinzelt erinnert ihr Vibe zudem an eine energische Martina McBride! Das sehr melodische und textlich mit vielen prominenten Namen bestückte "High Horses" beinhaltet die Message, dass bei aller Konkurrenz im Business, man auch in Nashville in einem Boot sitzt, und von daher zusammenrücken sollte. Das Shannon auch im Balladenbereich den großen Damen ihrer Zunft, wie Faith Hill oder Martina McBride, in nichts nachsteht, beweist sie nicht nur bei "Turn To Me", einer richtigen Power-Ballade, bei der sie voluminös im Refrain zu glänzen weiß. Toller Song! Co-Writerin des Liedes ist übrigens Gretchen Wilson! Herrlich rhythmisch und recht poppig gut gelaunt geht’s bei "Can I Get An Amen" zu. Dann wieder so ein typisches Break der Marke Rich: "Good Ole Days" kommt als abgefahrene, funkige Nummer mit Discogroove daher, erzeugt aber durch eine heulende Steelgitarre ein Flair, als wenn ein weiblicher James Brown plötzlich die Countrymusik für sich entdeckt hätte. So ein richtig swingender Barroom-Retro-Heuler ist "I Love 'Em All", technisch prächtig mit Dobro, Fiddle und typischem Honkytonk-Piano umgesetzt. Faith Hill lässt wieder ein wenig bei "Why" (bombastische Ballade mit Streichern) und dem emotional poppigen, mit Mandolinen verzierten "Pearls" grüßen. Ein erneutes stilistisches Break könnte man mit "She Brings The Lightning Down" assoziieren, aber auch hier schafft es John Rich meisterhaft, bluesige Memphis-Atmosphäre und Countryklänge harmonisch miteinander zu vereinen. Den Abschluss bildet das autobiografische "Small Town Girl", das Shannon's ländliche Roots textlich wie auch instrumentell (klasse Mandoline und Dobro) entspannt reflektiert. "Corn Fed" ist eine insgesamt sehr abwechslungsreiche CD geworden. Shannon Brown besitzt nicht nur viel künstlerisches Potential, hier könnte ohne Übertreibung ein weiterer, großer weiblicher Top-Act vom Kaliber Shania Twain, Faith Hill, Gretchen Wilson oder Martina McBride in den Startlöchern stehen. Der Anfang ist mit einer Klasse-Leistung jedenfalls vollbracht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4003
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Clark, Brandy - big day in a small town [2016]
Zweites, mit Hochspannung und viel Vorschusslorbeeren bedachtes Album der Singer/Songwriterin Brandy Clark, die man ohne jeden Zweifel zu einer der beachtenswertesten Country-Künstlerinnen des heutigen Nashville zählen muss. Vollkommen zu Recht, wie das exzellente, neue Werk untersctreicht. Modern und klassisch zugleich ist die Scheibe ein Musterbeispiel für "jungen" New Country auf höchstem Niveau. Die 40-Jährige, ursprünglich aus Morton, Washington, stammende Künstlerin, präsentiert mit "Big Day In A Small Town" diesmal ein als Art Konzeptalbum aufgebautes Werk, das in elf sympathischen Anekdoten das Kleinstadtleben mit all seinen Klischees und Facetten beleuchtet. Brandy Clark hatte zu Anfang ihres musikalischen Treibens, nachdem sie eine Basketballkarriere aufgegeben hatte und zugunsten der Musik nach Nashville gezogen war, zunächst große Erfolge als Songlieferant für bekannte Acts der Szene wie Sheryl Crow, Miranda Lambert ("Mama’s Broken Heart"), The Band Perry ("Better Dig Two"), Reba McEntire, LeAnn Rimes, Billy Currington, Darius Rucker oder Kacey Musgraves ("Follow Your Arrow") zu verzeichnen. Diverse Nominierungen (u. a. bei den Grammys) und für letztgenannten Song sogar ein CMA-Award, ließen keinen Zweifel an ihren kreativen Qualitäten aufkommen. Seit 2012 konzentriert sich Clark nun auch auf ihre eigene Karriere als Interpretin. Nach einer EP und ihrem, von Kritikern mit Lob überschütteten Major-Debüt "12 Stories", das in kommerzieller Hinsicht allerdings noch nicht die erwartete Resonanz erfuhr, soll jetzt mit "Big Day In A Small Town", für das ihr Warner Bros. Top-Produzent Jay Joyce (u. a. Little Big Town, Eric Church, Carrie Underwood) zur Seite stellte, der endgültige Durchbruch geschafft werden. Die spannende Frage war hier, ob das Gespann Joyce, der ja in letzter Zeit mit seinen sehr modernen 'nnovationen viel Kritik der herkömmlichen New Countryklientel auf sich zog, und die eher in Richtung klassischer Vorbilder Marke Patsy Cline oder Reba McEntire gestrickte Protagonistin zusammen überhaupt harmonieren würden. Um es vorweg zunehmen, es hat prächtig funktioniert, da sich Joyce der eher traditionell ausgerichteten Akteurin weitestgehend untergeordnet hat und nur an einigen wenigen "Stellschrauben", im Vergleich zum Vorgänger, marginal gedreht hat. Das Ergebnis ist ein prächtiger Mix, bzw. Kompromiss aus einigen sehr eingängigen, herrlichen New Country-Tracks mit Hit-Ambitionen, so wie die melodischen Opener "Soap Opera" (chorales Intro, Banjounterlegung, E-Gitarren-Kurz-Solo) und dem flockigen "Girl Next Door" (beide mit Sugarland-Flair) oder der humorvolle groovige Country Rocker "Broke" und das flotte "Love Can Go To Hell" (ein wenig Fleetwood Mac goes Country), sowie, gerade im zweiten Teil des Albums, einer schönen Inszenierung altbewährter, klassischer Countrymusic mit dem typischem, breitgefächerten Storytelling, wie ihn zum Beispiel Kacey Musgraves in letzter Zeit so vortrefflich und erfolgreich praktiziert hat. Die bedankt sich übrigens bei Brandy für ihre, bereits o. a. Dienste, in dem sie bei dem großartigen, traditionellen "Daughter" ihren feinen Harmonie-Gesang mit einbringt. Die von Lori McKennas Handschrift gezeichnete Hommage an das schwere Leben allein erziehender Mütter "Three Kids No Husbands" oder der Saloon-Heuler "Drinkin' Smokin' Chheatin'" (ganz allein aus Brandys Feder - die auch die übrigen Tracks, naturgemäß mit diversen Co-Writern wie u. a. schwerpunktmäßig Shane McAnally und Jessie Jo Dillon, kreiert hat), sind weitere Exemplare aus der "guten alten Zeit" des Genres. Mit "Homecoming Queen", "You Can Come Over" (schöne, Procul Harum-mäßige Orgel) und dem abschließenden, melancholischen, den Verlust des Vaters beklagenden "Since You've Gone To Heaven", wurden ein paar atmosphärische Balladen eingeflochten, die den ausdrucksstarken Gesang Clarks vortrefflich dokumentieren. Eingespielt haben das Werk gestandene Musiker u. a. wie Fred Eltringham, Dave Roe, John Deaderick (setzt viel Akzente an den diversen Keys), Forest Glen Whitehead, Jay Joyce, Keith Gattis und Rob McNelley. "Big Day In A Small Town" präsentiert Brandy Clark als "komplette" Künstlerin, die sowohl als exzellente Songschreiberin, großartige Sängerin, und auch als Instrumentalistin (Akustik-Gitarre) voll zu überzeugen weiß. Mit Jay Joyce, diesmal als feinfühligem Produzenten an ihrere Seite, könnten jetzt die großen Erfolge bevorstehen. Verdient hätte sie es ohne jeden Zweifel. Ein tolles Album.einer ganz großartigen Künstlerin. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Soap Opera - 3:27
2. Girl Next Door - 4:31
3. Homecoming Queen - 3:07
4. Broke - 3:39
5. You Can Come Over - 3:53
6. Love Can Go to Hell - 3:57
7. Big Day in a Small Town - 3:43
8. Three Kids No Husband - 3:14
9. Daughter - 3:19
10. Drinkin' Smokin' Cheatin' - 2:57
11. Since You've Gone to Heaven - 4:31

Art-Nr.: 9191
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Fairchild, Shelly - ride [2005]
Nashville's Mädels sind wieder eine Macht! Schon lange nicht mehr war weiblicher Country so präsent wie in diesen Tagen! Gut so! Noch bedeutender ist jedoch die Tatsache, daß sich die "neue" Damenbewegung wieder klipp und klar zum Country bekennt, statt sich mit überzogenen, oft allzu bombastischen Pop-Strömungen zu beschäftigen. "Back to the roots" und dennoch modern, heißt die Devise! Neuestes Paradebeispiel dynamischer Nashville-Frauenpower ist die äußerst attraktive Shelly Fairchild mit ihrem überragenden Debut "Ride"! Fantastische, sehr frische, gleichzeitig duckvolle, von der Southern-Schwüle des Mississippi Deltas durchsetzte, wunderbar melodische New Country-/Countrymusic mit durchaus traditioneller Basis, immer leicht angerockt und mit einem dezent rootsigen Touch versehen. Herzhafte E-Gitarren vereinen sich mit herrlichen Acoustic Gitarren, Dobros, Mandolinen, Fiddles, Steelguitars und einer immer knackigen Rhythmussektion. Das hat richtig Würze! Dazu besitzt Shelly eine ganz wunderbare, ungemein kraftvolle, voller Energie steckende, klare Stimme, fast wie eine powernde Kombination von Trisha Yearwood, Pam Tillis und Patty Loveless, aber mit dem Feuer ihres "Mississippi-Delta"-Blutes. Das Shelly Fairchild sich selbst voller Bescheidenheit als ein "simple, small-town Misssissippi girl" charakterisiert, spricht für ihren Charme. Immerhin hat sie es sofort geschafft, ist aber auch kein Wunder bei ihrer Klasse, direkt für ihre erste CD einen Major-Label-Deal zu ergattern, von den etablierten Songwritern der Szene sofort mit vollstem Vertrauen und dementsprechend gutem Songmaterial bedacht zu werden, ganz zu schweigen von den vielen in das Werk involvierten erstklassigen Musikern. Diese Entwicklung kommt allerdings auch nicht ganz zufällig. Shelly stammt aus einer musikbegeisterten Familie. Bereits in der High School sammelte sie erste Bühnenerfahrungen,
gefolgt von Anstellungen im Theater, sowie in großen Musicals, was letztendlich in einer fundierten Ausbildung ihrer Stimme mündete. Auch großes kompositorisches Talent darf man Mrs. Fairchild attestieren, was sie bei vier der insgesamt elf Songs dieses Silberlings eindrucksvoll beweist. Durchaus interessant vielleicht auch, daß die berühmte Motorrad-Marke Harley Davidson sie mittlerweile als Werbeträgerin an sich gebunden hat, was absolut nachbollziehbar ist. Mit ein wenig Verzögerung ist ihr großartiger Erstling (die Veröffentlichung wurde mehrere Male verschoben) mit dem zum gerade geschilderten Sachverhalt passenden Titel "Ride" nun endlich erhältlich. Schon ab der ersten Note des mit einer sexy-bluesigen Stimme vorgetragenen Openers "Kiss Me" spürt man förmlich, wie es in diesem feurigen schwarzhaarigen Vulkan brodeln muß, bis er letztendlich seine heiße Song-Lava eruptionsartig in die musikalische New-Country-Landschaft ablassen kann. Eine glühende, voller Southern Soul steckende, unter die Haut gehende, angerockte Ballade mit tollem Banjo- und Dobro-Picking, aber auch schön satten E-Gitarren und einer wunderbaren Melodie. Ein klasse Sound! Ihre Produzenten, Country-Veteran Buddy Cannon (Kenny Chesney, Reba McEntire, George Jones) sowie Kenny Greenberg (Edwin McCain, Allison Moorer, The Mavericks), im übrigen einer der gefragtesten Studio-Gitarristen der Szene und hier natürlich mit an Bord, haben ein sehr atmosphärisches, lockeres, und doch ungemein knackig abgemischtes Gesamtwerk hinbekommen. Man spürt oft die heiße, schwüle Luft des Mississippi-Deltas durch die Songs strömen. Sehr stark sind beispielsweise die temporeichen Stücke wie "Ready To Fall" (ein klasse New Country-Rocker) oder ihre
erste Single "You Don’t Lie Here Anymore" (voller Biker-Flair steckender Counmtryrock mit frischer Mandoline und herzhaften E-Gitarren), wo Shelly mit einer rotzfrechen "Röhre", sehr angenehm eine Art zurückhaltende Aggressivität versprüht. Toll! Herausragend auch ihr "dreckiger" Vortrag bei "Down Into The Muddy Water" mit glühender Slide, rockigen Rhythmusgitarren, Honkytonk-Piano, fetzigen Drums und fetten, aber nie nervenden Bläsereinsätzen, sowie einem filigranen Greenberg-E-Gitarren-Solo. Genial auch dieser locker, flockige Southern-Honkytonk-Blues "I’m Goin’ Back", ein rhythmischer Footstomper mit herrlichen Harmonika-Fills. Das sie es auch etwas ruhiger beherrscht, zeigen solch brillante Stücke wie die zweite Single "Tiny Town" (wunderbar melodischer, sehr satt instrumentierter New Country mit toller Steel, Fiddle, fetter E-Gitarre und kraftvollem Rhythmus), "Eight Crazy Hours" oder "Fear Of Flying" (herrlich frische, kraftvolle Country-Ballade im 3/4-Takt), wobei ihre innere Power dennoch stets gewahrt bleibt. Ein Vulkan eben! An den sinnbildlichen Vergleich anknüpfend, kann man nur auf viele weitere musikalische Nachbeben dieses Niveaus hoffen! Dafür: Good luck, Shelly! Dein Debut jedenfalls ist ein Knüller! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3250
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Johns, Sarah - big love in a small town [2007]
Die Traditionen "richtiger" Countryroots finden in diesen Tagen in Nashville wieder mehr Beachtung. Ein großartiger Trend, denn so modern und "rockig" heutige Mainstream Country-/New Country-Musik auch klingen mag, ja vielleicht sogar muß - man darf nie vergessen, wo ihre Wurzeln liegen. Neustes Beispiel dies hervorragend umzusetzen ist die hübsche, aus Pollard/Kentucky stammende Debütantin Sarah Johns, die unlängst von Toby Keith's Manager bei einem Auftritt in einem Restaurant entdeckt wurde, der sie flugs mit zu einigen Keith-Shows nahm, um dort das ein oder andere Stück mit dem Star zu performen. Nun ist Sarah's erste CD auf dem Markt - ein tolles, erfrischendes, reines Countryalbum, dessen nahezu alle Songs das Potenzial besitzen, die Charts ordentlich durcheinander zu wirbeln. Sarah Johns ist ein Multi-Talent! Sie besitzt eine wunderbare, kraftvolle Stimme, die durch und durch "pure country" ist. Dazu besteht das Album ausschließlich aus Songs, die sie gemeinsam mit anderen Songwriter höchst selbst komponiert hat. Sie selbst bezeichnet bedeutende Künstler wie Tammy Wynette, Loretta Lynn, Linda Ronstadt, Patty Loveless und George Jones als ihre größten Einflüsse, doch auch die Traditionen einer Tanya Tucker hat Sarah Johns verinnerlicht. Überaus eindrucksvoll, basierend auf viel Geschick und Können, gelingt ihr eine großartige Gratwanderung zwischen den Ursprüngen dieser Größen und einer sehr modernen, herzhaften "rowdy and wild as the boys"-Attitüde, wie sie beispielsweise eine Gretchen Wilson zurück in die Countrymusic brachte. So gibt es pure "hard country" Honky Tonker, genauso wie würzige, "southern-rockin' Countrynummern! Doch was immer sie anpackt, es gelingt ihr prächtig! Schöne Country-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Dobro, Piano - die klassische Country-Instrumentierung bestimmt das zumeist sehr schwungvolle Geschehen. So geht es auch gleich beim ersten Stück mit viel Drive los: "When do I get to be a woman" ist ein herrlicher, traditioneller Honky Tonk "Two-Stepper", instrumentiert mit zwribelnder Fiddle (klasse Solo), schöner Steelguitar und lockeren, flotten Gitarrenlicks (feine Baritone-Klänge), der unmittelbar gute Laune ausstrahlt. Ähnlich dynamisch geht es mit dem wunderbaren, melodischen und knackigen "If you could hold your woman" weiter, durchzogen von einem tollen Southern-/Redneck-Flair, das den bereits erwähnten Vergleich zu Gretchen Wilson deutlich legitimiert. Starke Dobro-/Fiddle-/Piano-/E-Gitarren-Instrumentierung! Exzellenten "hardcore modern-day Honky Tonk Country" präsentiert uns Sarah dann mit dem Steel- und Gitarren-getränkten "A lot to let go of", ehe mit dem schönen, trotz des langsamen Tempos aber sehr kraftvollen "Baby my heart" die erste von nur wenigen Balladen auf dem Programm steht. Erinnert in seiner Power und dem Arrangement (mit Streichern) durchaus an die früheren Balladen von Martina McBride. Satte Gitarren, Orgel, Fiddle und eine im Hintergrund heulende Steelguitar lassen das Countryherz höher schlagen. Anschließend geht es wieder forsch und überaus schwungvoll zur Sache: Das Titelstück "Big love in a small town" steht an, ein geradezu traumhafter, flotter, herrlich lockerer, aber knackiger, in seinem Rhythmus ein wenig an Faith Hill's "Let's go to Vegas" erinnernder Countrysong, der mit seiner tollen Melodie die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzflächen strömen lassen dürfte. Klasse Fiddle-/Gitarren-Begleitung! Ein absoluter Hit! Wie auch die großartige, reine Country-Ballade "Touch me" mit ihren feinen Steelguitar Linien und dem angenehmen 3/4-Takt oder der voller Southern-Würze steckende "rocked-up" Honky Tonker "The one in the middle" (starke E-Gitarren), der einmal mehr die Linedancer auf den Plan rufen dürfte. Fazit: Sarah Johns ist mit "Big love in a small town", im übrigen produziert von Joe Scaife, ein richtig klasse Debut-Album gelungen, das für frischen, genauso traditionellen wie modernen "Honky Tonk-/Country-Wind" in Nashville sorgen wird. Prima Einstieg, Miss Johns!

Art-Nr.: 5204
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Ketchum, Hal - father time [2008]
Auch das ist Country, wunderbarer Country! Alternativ, tief verwurzelt in Traditionen, aber Lichtjahre vom polierten Nashville-Mainstream entfernt! Hal Ketchum, wer erinnert sich nicht an seine großen Hits in den Neunzigern wie "Small town Saturday night", "Mama knows the highway", "Sure love", u.s.w., hat sich mit einer "Bande" von "A-List string players" im Hauptraum der Curb-Aufnahmestudios in Nashville "verbarrikadiert", um in dieser intimen Atmosphäre innerhalb von nur 2 Tagen eine herrlich unverfälschte, von purer Natürlichkeit, viel Wärme und Gefühl geprägte "Live in the Studio"-Scheibe einzuspielen, ohne Overdubs, ähnlich wie seinerzeit die legendären "Direct To Disc"-Vinyl-Pressungen. Wie herrlich retro! Mit seinen Mitstreitern Bryan Sutton (lead acoustic guitar), Russ Pahl (guitar, dobro, banjo, steel), Dennis Crouch (bass), Aubrey Haynie (fiddle, mandolin), Darrell Scott (guitar), Eddie Bayers (drums, percussion), Paul Leim (drums, percussion) und ein paar Background-Vokalisten präsentiert Ketchum 14 durchweg großartige, sehr niveauvolle Songs in einem unbeschwerten, lockeren, akustischen "stripped down" Full Band-Arrangement, deren Vielseitigkeit sich in der Integration vieler Stilelemente entfaltet. Americana-, Ramble-, Southern-, Blues-, Folk,- Ranchera-, Swing- und Gospel-Elemente vereinen sich genüßlich zu einer Art "Singer-Songwriter-/Storytelling-Country", der einen voller Spannung in seinen Bann zieht. Bereits von dem Opener "Invisible" an, das ungemein locker und leicht dahin fließt, mit einer herrlichen Instrumentierung aus akustischen Gitarren, zurückhaltender Steelguitar, Fiddle und lässigem Percussion-/Conga-Spiel, wird dieser schön rootsige, natürliche, gleichzeitig überaus angenehme Unterschied zum Nashville Country-Alltag deutlich. Hat, allein durch den exzellenten, viel Spirit verbreitenden Background-Gesang, einen Hauch von Gospel, Southern-Soul und Muscle Shoals-Flair! Schöne Country-Geschichten, wie sie beispielsweise ein Kris Kristofferson zu erzählen hat, kommen einem bei dem wundervollen "Yesterday's gone" in den Sinn. Großartiger 3/4-Takt! Äußerst gelungen auch hier wieder die wohl dosiert eingesetzten Fiddle- und Steelguitar-Ergänzungen von Aubrey Haynie und Russ Pahl. Was sind das für exzellente Musiker! Weitere Highlights eines durchweg sehr starken Albums sind beispielsweise das "heiße", swampige, southern-funkig groovende, bluesige "Millionaire's wife" mit "Killer"-Background-Gesang von Angela Primm und Gale Mayes (erinnert gar an die unvergessenen Delaney & Bonnie), der pure, ein wenig an den guten alten Marty Robbins erinnernde Country-Waltz "Continental farewell", der im mittleren Bereich zu einer flotten Western Swing-Nummer wird, das dezent jazzige, Tango-inspirierte, in einen lateinamerikanischen Mambo-Rhythmus abdriftende, edle "Million dollar baby", das von trockenen Banjo-Riffs begleitete, wunderbar melodische, Gospel-beeinflußte "Surrounded by love", das bluesig groovende, flotte "If you don't love me, baby (just le me go" (hat Hal Ketchum zusammen mit Big Al Anderson vor etwa 10 Jahren geschrieben, in der Hoffnung, dass die Nummer vielleicht eines Tages jemand wie Bonnie Raitt oder Tony Joe White aufnehmen könnte), das etwas folkige, wunderbar flockig lockere, sehr melodisch ins Ohr fließende, mit tollem Mandolinenspiel garnierte und von einem gewissen Tejano-/Ranchera-/Border-Flair tangierte "Down along the Guadalupe", oder auch die exzellente Coverversion von Tom Waits' "Jersey girl", dem Ketchum ein tolles, von wimmernder Steelguitar unterstütztes, Honky Tonk Balladen-Flair einhaucht. "Father time" ist kein Album für die moderne "Einmal gehört-/Wegwerf-Gesellschaft"! Es wächst mit jedem Hören! Ein amerikanischer Kritiker umschreibt es sehr treffend mit folgenden Worten: It's a warm, welcoming set that won't reach the top of the charts, and is far from the slick rockist contemporary Nash Vegas country, but so what? This is an adult album of very classy tunes recorded in an organic way; it's polished but it's inviting instead of insistent. These songs get your attention subtly and deliberately; they invite you into Ketchum's world to share in their stories while reflecting on your own. Excellent". Alternative Countrymusic "für Erwachsene"! Etwas zum Zeitnehmen, Zuhören und Genießen! Ganz starke Leistung von Ketchum!

Die Tracklist:

1 Invisible - 3:50   
2 Yesterday's Gone - 4:06   
3 Millionaire's Wife - 4:11   
4 Million Dollar Baby - 4:58   
5 Ordinary Day - 3:05   
6 Continental Farewell - 3:10   
7 Surrounded by Love - 2:53   
8 The Day He Called Your Name - 3:51   
9 The Preacher and Me - 4:40   
10 If You Don't Love Me, Baby (Just Let Me Go) - 3:03   
11 Sparrow - 4:20   
12 Down Along the Guadalupe - 4:25   
13 Jersey Girl - 3:42   
14 Strangest Dreams - 4:58

Art-Nr.: 5968
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lambert, Miranda - crazy ex-girlfriend [2007]
Wow, hat diese Frau Feuer! Ohne Zweifel, Miranda Lambert gehört zu den talentiertesten, besten, mit offenbar immensem Potential gesegneten, aufregendsten Country-Künstlerinnen, die in den letzten Jahren Nashville's Bühne betreten haben. War ihr 2003er Major Label-Debut "Kerosene" schon ein Knüller, so setzt sie mit ihrem neuen Werk "Crazy ex-girlfriend" glatt noch einen drauf und untermauert in beeindruckender Weise ihr Image als das "tough chick" der neuen Country-Generation. "These are hard-hitting Country songs delivered with a classic outlaw strut and a vicious modern punch", heißt es in einem US-Review. Ja, sie ist eine "junge Wilde", die Tradition und Moderne, rootsiges, rockiges Americana-Flair und pure Country-Klänge, klassisches Outlaw-Feeling und raue, rebellisch aufmüpfige Countryrock-Klänge unwiderstehlich miteinander verbindet. Bringt das Schwung in die manchmal so biedere Welt Nashville's! Ihre Begabung scheint grenzenlos, genau wie ihre Musik. Die temperamentvolle Texanerin ist eine tolle, mit einer klaren, kraftvollen Stimme ausgestattete Sängerin, aber sie ist auch eine Top-Songwriterin (lediglich 3 klug ausgewählte, für sie geradezu maßgeschneiderte, großartige Coverversionen stammen nicht aus ihrer Feder), der es mit Bravour gelingt tobende, mächtig abgehende, rotzige Uptempo-Countryrocker zu schreiben, ebenso wie einfühlsame, seelige, dennoch immer viel Energie ausstrahlende, lupenreine, traditionelle Country-Balladen. All das wird in abwechslungsreiche, genauso raffinierte, wie spannende, eingängige und melodische Arrangements verpackt, die Miss Lambert's brillante Gratwanderung zwischen peppigen, errfrischendem Nashville Country und rootsigem, trockenem Texas-Staub eindrucksvoll demonstrieren. Rockende E-Gitarren und fetzige Rhythmen sorgen auf der einen Seite für zügellose "Wild West Country Power", dem gegenüber stehen lockere, erfrischende Midtempo-Nummern und auch mal ein astreiner Steeguitar-getränkter Country-Waltz. Miranda's Stimme erinnert manchmal dezent an die von Natalie Maines (Dixie Chicks), dann scheint es, als fege sie voller Staub an den Sporen wie ein weiblicher Chris Knight über die "Texas-Plains", bei den traditionell ausgerichteten Songs widerrum sind Vergleiche zu Alison Moorer, Trisha Yearwood oder Patty Loveless legitim, aber auch als eine Art "neue Carlene Carter" geht sie durch, und das nicht nur aufgrund des letzten Songs auf dem Album, einer wirklich wundervollen Neu-Interpretation der traumhaften von Carlene Carter und Susanna Clark geschriebenen Country-Ballade "Easy from now on", die ja Emmylou Harris (im übrigen eine von Miranda's Heldinnen) einst zum "Quasi-Titelstück" ihres legendären "Quarter moon in a ten cent town"-Albums machte. Los geht's aber mit dem bärenstarken "Gunpowder & lead", einem mit swampigen Acoustic Gitarren, fetten Lead Guitar-Attacken und druckvollem Drumming ausgestatteten Power-Countryrocker, dessen furioser, viel Southern-Staub aufwirbelnder Ritt schließlich mit einem akustisch prächtig in Szene gesetzten, finalen Schuß aus einem "rauchenden Colt" abrupt endet. Toll! Ein großartiges Old Time-Feeling (starke Hank Williams-mäßige Hawaiian-Steelguitar), viel Tradition und ordentlich "dreckiger" Roots-Drive paaren sich bei dem dynamischen, roughen Honky Tonker "Dry town" (eine Nummer von Gillian Welch und David Rawlings), ehe herrlich transparente Acoustic Gitarren-Licks den traumhaft melodischen, knackigen, trockenen "Killer"-Countryrocker "Famous in a small town" einleiten. Hat diese Nummer Biß und Feuer! Viel Dynamik, tolle Gitarren, eine dezent eingesetzte Mandoline und eine feine Mundharmonika sorgen zusammen mit Miranda's leidenschaftlichem Gesang für die absolute "New Country-Gänsehaut"! Noch so ein tougher, rootsiger, wilder, dennoch durchau traditionell verwurzelter Country-Ritt folgt mit dem furiosen Titelstück "Crazy ex-girlfriend". Man hat den aufwirbelnden Staub regelrecht vor Augen. Peitschendes Drumming, eine "ausgetrocknete" Banjo-Untermalung, tierisches E-Gitarren-/Orgel-Zusammenspiel - Miranda rocks! Dann wird es etwas ruhiger: "Love letters" ist ein wunderschöner, purer Countrywaltz mit großartigem Honky Tonk-Klavier, heulenden Steelguitar-Einsätzen und einer Melodie, die abermals für Gänsehaut sorgt. Es folgt das erfrischende, lockere, mit zauberhaften, genauso vielfältigen wie transparenten Gitarren und einer klaren, reinen Mundharmonika instrumentierte Midtempo-Stück "Desperation", dann die in bestem Dixie Chicks-Stil präsentierten Ballade "More like her", ehe sie mit viel southern-rockin' Wüsten- und Ghost Town-Flair bei dem abgehenden "Down" (klasse E-Gitarren, bluesige Harp-Tupfer) wieder ordentlich Gas gibt. Sehr stark auch noch der riffige, knackige, satte, dabei herrlich melodische New Country-Knaller "Guilty in here", wie auch ihre tolle Interpretation der großartigen Patty Griffin-Nummer "Getting ready" (im Original auf Griffin's vorzüglichem "Children running through"-Album)! Welch immenses Standing Miranda Lambert bereits in Kollegen-Kreisen genießt, beweist sicher auch die große Schaar an außergewöhnlichen Musikern, die sie bei dem Album unterstützten, als da wären: Die großartige Gitarren-Armada mit Richard Bennett, Waddy Wachtel, Jay Joyce, Randy Scruggs und Mike Wrucke, Chad Cromwell an den Drums, der legendäre, in Southern- und Jam-Kreisen so angesehene Chuck Leavell an den Tasten, Glenn Worf am Bass, Russ Pahl an der Steel, Buddy Miller (Background Gesang), usw.! Die US-Presse feiert "Crazy ex-girlfriend" schon jetzt, wo erst ein Drittel des Jahres 2007 vorüber ist, als "one of the best albums of the year"! Dem schließen wir uns vorbehaltlos und mit allem Nachdruck an! Dieses Werk wird zu den besten Country-Scheiben 2007 zählen, da gibt es keinen Zweifel! Miranda Lambert hat mit dem für viele Künstler so schweren Nachfolger eines mega-erfolgreichen Debuts ihr Meisterstück gemacht! Ganz groß!

Art-Nr.: 4814
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Lynch, Dustin - current mood [2017]
Drittes Album des aus Tullahoma, Tennessee stammenden Dustin Lynch, der damit nahtlos an die großen Erfolge seiner Vorgänger anknüpft. In einer Riege der Jason Aldeans und Luke Bryans dieser Tage hat er sich mittlerweile fest etabliert. Enthält seinen neuesten Top 5-Hit "Small town boy". Doch das wird nicht der einzige Chartbreaker dieses Albums sein.

Das komplette Tracklisting:

1. I'd Be Jealous Too - 3:05
2. Seein' Red - 3:14
3. Small Town Boy - 3:25
4. Why We Call Each Other - 3:20
5. Here We Come - 3:23
6. Love Me Or Leave Me Alone (feat. Karen Fairchild) - 4:05
7. Back On It - 3:29
8. I Wish You Were Beer - 3:06
9. State Lines - 3:11
10. Party Song - 3:11
11. New Girl - 3:39
12. Why Not Tonight - 3:05
13. Sun Don't Go Down On That - 3:26

Art-Nr.: 9512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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McKenna, Lori - bird and the rifle [2016]
Lori McKenna's neues Album "The bird & the rifle" zeigt die begnadete Singer-Songwriterin wieder einmal in bestechender Form. In 10 wunderbaren, neuen Songs, dargeboten in einem exzellenten "stripped down full band arrangement" nimmt sie uns mit auf eine faszinierende Reise zwischen Country, Alternate Country und Americana, erstklassig produziert von dem umtriebigen, in der Szene zur Zeit mega-angesagten Dave Cobb (u.a. Jason Isbell, Chris Stapleton, Mary Chapin Carpenter), der auf dem Album auch nahezu alle Gitarren- und viele Keyboard-Parts übernommen hat. Die Stücke punkten mit wunderbar entspannter Instrumentierung und großartigen Melodien. Die Hitlieferantin für so viele Nashville-Stars ist selbst eine charismatische, fantastisch singende Interpretin, was sie mit diesem tollen Album einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellt. Sehr, sehr schön!

Hier noch ein vorzügliches U.S.-Review im Original:
Lori McKenna's back story is a country song brought to vivid yet unaffected life. Married with five children, the Massachusetts native began exploring her longstanding musical gifts - she wrote her first song at 13 - by playing for family and friends, who then forced her to attend a regional coffee house open mic. After two years of regular gigging with her poignant songs of everyday life and becoming a favorite among Boston folk fans, McKenna self-released her debut, "Paper Wings and Halo," then signed with Signature Sounds for her next three albums. Lightning struck when Faith Hill covered three McKenna songs on 2005's "Fireflies," which led to McKenna's opening gig for Hill and Tim McGraw's Soul2Soul Tour and a short-lived Warner Brothers contract. McKenna's last three albums have been indie releases, but her songwriting star continues to shine brightly; she's been covered by or contributed to over 30 artists, including Carrie Underwood, Keith Urban, Hunter Hayes and Alison Krauss, and just this year, she was Grammy nominated twice for her work on Little Big Town's "Girl Crush," winning for Best Country Song. "The Bird & the Rifle," produced by the perpetually busy Dave Cobb, shows once again that the amazing accomplishments she's notched over the past two decades have had little impact on her homespun, heartfelt perspective and presentation. Her wheelhouse has always been first person, mid-tempo reflections on the scuffed beauty and honest travails of day to day living, as evidenced by the lead track and first single, "Wreck You," where the song's narrator details a deteriorating relationship. The title cut examines a similarly troubled marriage from the viewpoint of the titular props, but quiet hope permeates "Always Want You," a little less quietly in "All These Things." Like McKenna's entire catalog, "The Bird & the Rifle" is gorgeously melancholy, a perfect snapshot evocation of life in all its imperfections, and her songwriting success is the small print of the American Dream, written parenthetically underneath the titles of a hundred songs we know and love and live. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Wreck You - 3:18
2. The Bird & The Rifle - 4:24
3. Giving up on Your Hometown - 3:15
4. Halfway Home - 4:19
5. Humble & Kind - 4:03
6. We Were Cool - 3:22
7. Old Men Young Women - 3:42
8. All These Things - 3:05
9. Always Want You - 4:06
10. If Whiskey Were a Woman - 3:22

Art-Nr.: 9239
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Pickler, Kellie - same ~ deluxe edition [2008]
CD & DVD! Zweites Album von Kellie Pickler, mit dem die junge Blondine aus North Carolina nahtlos an ihr sehr erfolgreiches Debut "Small town girl" von vor zwei Jahren anknüpft. Schmissig, mit viel Energie, guter Stimme und gutem Songmaterial (an der Hälfte der Stücke war sie kompositorisch beteiligt) ausgestattet, ziehlt sie auf die junge Mainstream Countrypop-Schiene der Marke Carrie Underwood & Co. - und das gelingt ihr ausgezeichnet. Das Album steckt voller potenzieller Hits, allen voran das frische, melodische, gut abgehende "Don't you know you're beautiful". Es dürfte Kellie nicht schwer fallen, den Erfolg ihres Debuts zu wiederholen oder gar zu toppen. Die hier erhältliche "Deluxe Edition" erhält neben der CD noch eine Bonus-DVD mit dem Video zu "Don't you know you're beautiful", sowie einem rund 25-minütigen Film mit "Behind the scenes"-Material und Eindrücken von "A day on the road with Kellie"! Die DVD ist "code free" und auf somit jedem DVD-Player abspielbar!

Die Songliste:

1 Don't You Know You're Beautiful - 3:16   
2 I'm Your Woman - 2:56   
3 Rocks Instead of Rice - 3:19   
4 Didn't You Know How Much I Loved You - 4:45   
5 Lucky Girl - 2:30   
6 One Last Time - 3:26   
7 Best Days of Your Life - 3:47   
8 Somebody to Love Me - 4:19   
9 Makin' Me Fall in Love Again - 3:26   
10 Going out in Style - 3:37

Art-Nr.: 6008
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Pickler, Kellie - small town girl [2006]
Kellie Pickler belegte beim diesjährigen "American Idol"-Kontest zwar nur den sechsten Platz, dennoch gelang es ihr direkt beim angesehenen BNA (Sony BMG) einen Platten-Vertrag zu ergattern. Die bildhübsche 20-jährige Blondine aus North Carolina machte beim Wettbewerb durch unkonventionelles Auftreten und teilweise verwirrende Äußerungen auf sich aufmerksam und handelte sich Schlagzeilen wie "The next Jessica Simpson" oder "Sweet southern style and dizzy demeanor" ein. Trotz alledem, dass die junge Dame über ein immenses musikalisches Potential verfügt, beweist sie ohne "Wenn und Aber" auf ihrem jetzt veröffentlichen, klasse Debüt. Der erfahrene Star-Produzent Blake Chancey (u.a. Dixie Chicks, Montgomery Gentry, The Lost Trailers) ließ nichts anbrennen und hat dem Mädel den exakt zu ihrem Image passenden Stil und Sound "wie angegossen" auf den Leib geschnitten. Flotter, überaus kompetent instrumentierter, sehr sympathischer, meist gut gelaunter, knackiger Mainstream-New Country mit einer ausgewogenen Mischung aus dynamischen, gut abgehenden Nummern (manchmal durchaus mit traditionell ausgericghteter Basis) und einigen kraftvollen Balladen. Kellie funfierte bei fünf Stücken als Co-Writerin und hatte darüber hinaus sehr namhafte Songwriter wie Chris Lindsey und Aimee Mayo mit im Team. Musiker sind im Booklet nicht benannt, es ist aber von der exzellenten Einspielung her von den üblichen Könnern der Nashville-Studiomusiker-Szene auszugehen. Highlights sind der Opener "Red High Heels" (gleichzeitig die erste Single- sehr melodisch, knackig mit dezentem Bob Seger-, John Mellencamp-Flair), die beiden recht country-traditionellen Stücke "Things That Never Cross A Man’s Mind" (ein Slow-Country-Boogie mit CCR-Gitarrenriff und schönen Slide-Einlagen) und "One Of The Guys" (bluesiger Roadhouse Rock mit quäkender Harmonika, inkl. tollem Solo), die beiden schönen Balladen "Didn’t You Know How Much I Loved You" (Richtung Joe Dee Messina, mit zwei klasse, prägnanten E-GitarrenSoli) und das viel Western-Romantik versprühende "Wild Ponies" (könnte der Begleitsong für den nächsten Marlboro-Spot sein, man stelle sich vor: Kellie singend mit der Wandergitarre inmitten harter Cowboys, die bei Kaffee und Zigarette sentimental ins abendliche Lagerfeuer blicken...), wie auch die poppig, gut gelaunt und prima dahin groovenden Uptempo-Tracks "Small Town Girl" (mit Piano, Slide und Orgel, wieder voller Energie ind der Art von Jo Dee Messina & Co.) oder "Girls Like Me" (Kellies Gesang ähnelt hier etwas dem der Fleetwood Mac-Diva Stevie Nicks, knackige Akustik-, E- Gitarren-, schöne Mandolinen-Untermalung, feine Orgel-Tupfer)! Kellie Picker macht gesangstechnisch eine exzellente Figur und kann eigentlich jedes Tempo gehen. Vom Konzept her ist ihr Erstling vielleicht recht ähnlich dem der ebenfalls durch American Idol bekannt gewordenen Carrie Underwood konstruiert. Und das ist, wie bekannt, ja blendend eingeschlagen. Warum also nicht. Wer sonnigen, positiv gestimmten, poppigen "Girl Power"-Mainstream New Country voller Energie und Saft a là Jo Dee Messina, Alecia Elliott, LeAnn Rimes, The Wreckers oder Carrie Underwood mag, wir hier vorzüglich bedient! Für Euch heißt es ab jetzt: "Picking Pickler"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Sister Hazel - wind [2018]
7 Track-EP! Teil 2 der EPs aus der "Elements"-Serie! Prächtige, neue CD der Band aus Gainesville/Florida um den grandiosen Sänger und Songwriter Ken Block. Erneut eine hinreißend schöne und melodische Mischung aus Roots-, Americana-, und Countryrock-Elementen im typischen, so melodischen, von schönen Gitarren umgarnten Sister Hazel-Sound. Ausnahmslos tolle Songs! Die Truppe ist mal wieder in blendender Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Come a Day - 3:36
2. Small Town Living - 3:19
3. Whirlwind Girl - 3:18
4. In Two - 3:16
5. You'll Be Safe Here - 3:04
6. Midnight Again - 4:22
7. Elements II (I'm Free) - 1:38

Art-Nr.: 9699
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Underwood, Carrie - carnival ride [2007]
Carrie Underwood, die Gewinnerin der 4. American Idol-Staffel im Jahre 2005, hat mit ihrem Debüt "Some Hearts" bereits alle Rekorde gebrochen. Das Album ist mittlerweile sechsfach mit Platin ausgezeichnet worden und hält sich selbst zwei Jahre nach der Veröffentlichung immer noch in den Billboard-Country-Charts unter den Top-Twenty. Selbst die in den Staaten ebenfalls überaus erfolgreiche Kelly Clarkson konnte ihr in dieser Hinsicht nicht das Wasser reichen. Nicht zu vergessen die Awards und Grammys, die sie zusätzlich einheimste. Ein Bilderbuch-Karrierenstart also, sicherlich auch ein Verdienst ihres guten Managements, das mit viel Gespür für die Zeit im Hintergrund agiert. Auch mit ihrem neuen Album "Carnival Ride" macht Carrie Underwood eindeutig klar, dass der Vorgänger mitnichten eine Eintagsfliege war, im Gegenteil, es wird erneut zum Großangriff auf die renommierte Konkurrenz im Countrypop-Genre geblasen. Überraschend rockig geht’s beim Opener "Flat On the Floor" zur Sache und man ist erstaunt, was für dreckig rotzige Töne aus diesem so lieb und sympathisch erscheinenden Wesen herausgeröhrt werden. Ein schwer stampfender Countryrocker, unterstützt von exzellenter Banjo- und E-Gitarren-Arbeit, wobei man spontan in den Songwriting-Credits (wie auch beim später folgenden humorvollen "Last Name") auf John Rich (Big & Rich) tippen würde, der aber bei diesem Werk nicht involviert wurde. Bei "All-American Girl" wird dann in peppiger New-Country-Manier ihrem "Mädchen von nebenan"-Image bestens Tribut gezollt. Die erste Single "So Small" kommt als Powerballade mit typisch emotionalem Bombast (Carrie holt stimmlich alles aus sich heraus, heulende Steel und seufzende Streicherarrangements) im Refrain daher und könnte als Bewerbung für ein eventuell anstehendes großes Hollywood-Film-Epos aussichtsreich ins Rennen geschickt werden. Davon gibt es mit "Just A Dream" (überraschend kriegskritischer Text), "I Know You Won’t" und "Wheel Of The World" noch weiteren Nachschlag, wobei sich Carrie hier durch ihre vokale Variabilität auszeichnet. Beim Rest wird dann so ziemlich alles abgedeckt, was der musikalische Zeitgeist momentan hergibt. "Get Out Of This Town" erinnert mit Stevie Nicks-verdächtigem Refrain an die glorreichen Fleetwood Mac-Tage, bei "Crazy Dreams" wird sich mit einem markanten Banjo-/E-Gitarren-Intro ziemlich unverblümt an Keith Urban's "Better Life" vergriffen, bei "You Won’t Find This" gibt es geschickt verschachtelten, souligen R & B mit einer Portion Country (Alecia Keys lässt grüßen), mit dem Randy Travis-Cover "I Told You So" wird die "Pure Country"-Klientel bedient (Carrie singt wie die jungen Reba McEntire und Tammy Wynette), bei "The More Boys I Met" (lustiger Text) und "Twisted" bewegt man sich zwischen Jo Dee Messina und Shania Twain. Insgesamt ein kraftvolles, von Mark Bright produziertes Album, das sicher erneut den Nerv der Zeit treffen wird, wie es sich auch in den Charts bereits andeutet (Single Platz 3, Album Platz 2 hinter den Eagles). Carrie war diesmal etwas stärker als beim Vorgänger am Songwriting beteiligt (neben vielen prominenten Komponisten wie u.a. Brett James, Steve McEwan, Chris und Hillary Lindsey, Gordie Sampson, Neil Thrasher, Tom Shapiro), was die Musiker betrifft, wurde natürlich auch fast alles involviert, was Rang und Namen hat (Eric Darken, Paul Franklin, Jonathan Yudkin, Aubrey Haynie etc.), wobei Ilya Toshinsky (Bering Strait) am Banjo und Tom Bukovac an der E-Gitarre die bleibendsten Eindrücke hinterlassen. Hervorheben muss man eindeutig Carrie's viel ausgeprägter und reifer wirkende Gesangsleistung, die sich mit den großen Diven der Zunft wie Martina McBride, Faith Hill, Shania Twain, LeAnn Rimes schon jetzt locker messen kann. Unserer Prognose zufolge wird dieses Album aufgrund seiner Vielseitigkeit wieder zum Dauerbrenner und Verkaufshit werden. Die Carrie Underwood-Erfolgsstory geht also garantiert weiter! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5328
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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