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King King - standing in the shadows [2013]
"Bluesrock with a whole lotta soul"! King King und ihr Album "Standing in the shadows" sind "der Hammer"! Hey, ihr Freunde des klassischen Blues-based Rocks, ihr Gitarren-Bluesrock-Enthusiasten: Diese Band und dieses Album werden euch "Tränen der Freude" in die Augen treiben. Ganz klar: Wir haben es hier mit einer Bluesrock-Formation und einem Album zu tun, das zu dem Besten zu zählen ist, was derzeit aus Großbritannien über den Ärmelkanal zu uns herüberkommt. So haben sie folgerichtig gerade auch zwei Trophäen der begehrten British Blues Awards abgeräumt und zwar in den wichtigsten Kategorien "Best Band" und "Best Album" (für ihr 2011er Debut "Take my hand"). Und jeder, der sie hören wird, weiss nach Sekunden, warum das zu einhundert Prozent verdient ist. Diese Musik fesselt. King King sind ein "Ableger" der im Vereinigten Königreich ebenfalls sehr erfolgreichen The Nimmo Brothers, genauer gesagt das "Ding" von Alan Nimmo. Nimmo, ein Wahnsinns-Gitarrist und herausragender Sänger, ist der im Mittelpunkt stehende Frontmann des Quartetts, hat aber mit den übrigen Bandmitgliedern die kongenialen Partner für dieses gemeinsame Projekt. Das sind zum einen Lindsay Coulson am Bass (er und Nimmo haben fast alle Songs gemeinsam geschrieben), Drummer Wayne Procter (mit ihm hat Nimmo das Album produziert, die beiden sind damit verantwortlich für den exzellenten Sound) und der ebenfalls groß aufspielende Keyboarder Bennett Holland, der Nimmo's mitreissendes Gitarrenspiel, vor allem mit seinem voluminösen Orgel-Teppich adäquat unterstützt. Was die Vier fabrizieren, ist schicht begeisternd. Kraftvollen, druckvollen, dynamischen, ungemein satten, durchaus harten Bluesrock, der, dem Begriff angemessen, die nahezu perfekte Balance zwischen einem tiefen Blues-Fundament und in den Siebzigern liegenden Classic Rock-Roots bietet, teilweise durchzogen von einer herrlichen Brise Retro-Soul. Frontmann Alan Nimmo ist, wie gesagt, die zentrale Person. Ein Gitarrenmagier, der mit seinen krachenden Riffs und seinen ausgedehnten, packenden Soli die Saiten-Enthusiasten in absolute Verzückung bringen dürfte. Er spielt sich zuweilen die Seele aus dem Leib. Zudem ist er ein begnadeter, aussergewöhnlich starker Sänger, der nicht selten an den großen Paul Rodgers erinnert. Überhaupt finden sich in der Musik von King King immer wieder Parallelen zu den guten alten Free und, noch mehr, zu Bad Company. Doch es wäre dieser famosen Truppe gegenüber nicht gerecht, sie "nur" mit diesen legendären Bands zu vergleichen. Vielmehr vermischen sie deren unvergessene Trademarks mit ihren eigenen, intensiven Intensionen zeitloser, bluesiger Rockmusik und kommen mit einer ungeheuren Frische und Spiellaune rüber. Die Songs packen einen sofort! Sie wirken, auch wenn sie mit längeren Instrumentalbreaks bestückt sind, kompakt, sehr eingängig, stecken voller Power, haben meistens eine gewisse Grundhärte, bieten den Raum für Nimmo's gnadenlos starke Soli und, ein weiteres, absolutes Plus, sind geprägt von einer wundervollen Melodik. Selbst Nimmo's fulminante Gitarrensoli gehen bestens ins Ohr. Teilweise hört es sich gar an, als seien mehrere Gitarristen gleichzeitig am Werk. Los geht es mit dem packenden, kochenden, fett groovenden, von einem klasse Swamp-/Southern-Flair durchzogenen, sehr melodischen, druckvollen Bluesrocker "More than I can take". Klarer, powernder Gesang von Alan Nimmo, herrlich bluesige, straighte Riffs, exzellente Percussion und ein glühendes Gitarrensolo des Meisters bestimmen das Geschehen. Ein famoser Auftakt! Und auch die nächste Nummer ist ein "Hammer": Ein wunderbar lässiger, "soulful" Groove, coole Gitarrenlicks, eine fette Orgel als Untergrund, überaus melodisch - so startet das fantastische "Taken what's mine". Im Refrain wird es dann deutlich kraftvoller, die Riffs werden lauter und straighter. Die Melodie nistet sich in allerbester Bad Company-Manier in unseren Ohren ein. Dann setzt Nimmo zu einem zündenden, mitreissenden, melodischen Gitarrensolo an, schließlich gibt es noch ein paar herrliche Twin Guitar-Licks. So in etwa stellt man sich eine ideale, neue Bad Company-Nummer vor, sollten Rodgers, Kirke & Co. noch einmal neues Material einspielen. Umwerfend! "Das folgende, über 7-minütige "A long history of love" ist ein herausragender, emotionaler, klassisch rockender Slow-Blues voller prächtiger Gitarrenlinien. Das ausgedehnte Solo in der Mitte hört sich an, als spielten sich mindestens zwei Gitarristen in stetig höhere Sphären. Sehr schön auch hier wieder die den Sound perfekt vervollkommnenden Orgel-Fils. Eine gigantisch starke Coverversion von Frankie Miller's "Jealousy" steht nun auf dem Programm, die mit ihren herrlichen Twin Guitar-Einlagen, Nimmo's tollem Gesang und der klasse Melodie wie eine Synthese aus Bad Company und Wishbone Ash rüberkommt. King King haben übrigens noch eine zweite Coverversion "im Köcher" und zwar den Free-Klassiker "Heavy load". Unglaublich, wie frisch und lebendig dieser Song hier und heute klingt. Die Band macht das überragend. Ihren Hang zum guten alten "Blue Eyed Soul" fröhnt die Band mit Stücken wie "Can't keep from trying" und "Coming home (Rest your eyes)", die mit wunderbar lockeren, dennoch kräftigen Grooves und unwiderstehlichen Melodien aufwarten. "One more time around" bietet schließlich wieder besten, straighten, bluesigen Seventies-Rock mit krachenden Riffs und furiosen Orgel-/Wah Wah-Gitarren-Einlagen. Die Hütte brennt. Doch egal, welche Nummer man auch betrachtet, die Band spielt wie aus einem Guss. Es passt wirklich alles zusammen. Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wir verneigen uns tief vor King King und diesem grandiosen Album: Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. More Than I Can Take - 3:56
2. Taken What's Mine - 5:19
3. A Long History of Love - 7:17
4. Jealousy - 4:15
5. What Am I Supposed to Do - 5:37
6. One More Time Around - 4:47
7. Can't Keep From Trying - 3:43
8. Coming Home (Rest Your Eyes) - 5:29
9. Heavy Load - 5:15
10. Let Love In - 4:58

Art-Nr.: 8129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
More than I can take
Taken what's mine
A long history of love
Jealousy
One more time around
Coming home (Rest your eyes)
Heavy load

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Osborne, Joan - bring it on home [2012]
Singer and songwriter Joan Osborne is no stranger to covering vintage soul, R&B, and blues. She did so on 2002's How Sweet It Is and 2007's Breakfast in Bed, and in the documentary film "Standing in the Shadows of Motown". Osborne has also flexed her muscles as a producer for the Holmes Brothers, capturing their live vibe better than anyone else. For Bring It On Home, Osborne once more digs into the soul, blues, and R&B wellspring. Co-producing with Jack Petruzzelli and using her road band, a horn section, and guests, she turns in the rawest, most kinetic moment in her recording career thus far. The choice of material is stellar, beginning with Ashford & Simpson's Ray Charles' vehicle "I Don't Need No Doctor." She gets deeply into its grain, with drummer Aaron Comess just popping the groove, and the Holmes Brothers on backing vocals. Jimmy Vivino's horn chart is clean and forceful. The title track, defined by Sonny Boy Williamson, is given a sultry reading. Osborne's restraint is airy but defined; the listener can feel the tension smoldering underneath. Barbecue Bob Pomeroy's harmonica is a brilliant counterpart, letting loose some steam from what's roiling underneath her vocal. The choice of the obscure "Roll Like a Big Wheel," by blues drummer and vocalist Olive Brown is a burning R&B shouter, with smokin' harmonica and horns; Osborne's voice rises above the fray and locks the groove in tight. Ike Turner's "Game of Love" -- written specifically for Tina -- is a grimy, funky, nasty, strutting feminist anthem in Osborne's version; its meaning (and irony) never more clear. Her transformation of John Mayall's "Broken Wing" is nothing short of a revelation. Allen Toussaint's '70s-era funky reggae "Shoorah! Shoorah!" features him on piano and is a delightful curveball. Osborne's cover of Slim Harpo's "Shake Your Hips" comes from the blues more than the rock & roll of the Rolling Stones' version and it's righteous. She burns on Muddy Waters' "I Want to Be Loved," which is more demand than request. Her versions Bill Withers' "Same Love That Made Me Laugh" is raucous yet peels back the layers in its meaning. Her understated reading of Otis Redding's "Champagne and Wine" is gorgeous, with a distorted slide guitar bearing witness to the many subtle nuances in Osborne's vocal that make plain the desire in the lyric. Ultimately, there isn't a performance here that isn't drenched with passion and a true stylist's sense of invention. This isn't a reverential recording; it's authoritative; she makes these songs her own. Bring It On Home carries Osborne's mature voice in way that's never been heard on her studio recordings, making it stand head and shoulders above them. Her abilities as a song stylist and interpretive singer prove she is an extension of these traditions, not merely a torch bearer for them.

Das komplette Tracklisting:

1 I Don’t Need no Doctor - 3:20
2 Bring it on Home - 4:06
3 Roll Like A Big Wheel - 2:50
4 Game of Love - 3:16
5 Broken Wing - 4:38
6 Shoorah! Shoorah! - 2:52
7 I Want to Be Loved - 3:35
8 Same Love that Made Me Laugh - 4:25
9 Shake Your Hips - 3:29
10 I’m Qualified - 3:15
11 Champagne and Wine - 3:41
12 Rhymes - 4:43

Art-Nr.: 7736
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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