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Atkins, Rodney - if you're going through hell [2006]
3 Jahre nach seinem vielversprechendem Debut "Honesty", dem immerhin ein Top 5-Hit entsprang, bestätigt Rodney Atkins mit dem eindrucksvollen Nachfolger "If you're going through hell" nun nachhaltig die schon damals in ihn gesetzten Vorschuß-Lorbeeren! Der Bursche ist ein Riesen-Talent, trifft mit diesem Album mitten ins Herz der Country-Freunde und ist auf dem besten Weg sich fest in der ersten Riege Nashville's zu etablieren! Erstklassiger, stark traditionell verwurzelter, sehr knackig und frisch in Szene gesetzter, authentischer Country/New Country der Schiene Trace Adkins, Tim McGraw, Blake Shelton, Trent Willmon, Jason Aldean & Co.! Der in Knoxville/Tennesse geborene und bei verschiedenen Adoptiveltern aufgewachsene Atkins hatte keine einfache Kindheit, ließ sich aber nie unterkriegen und entdeckte schon sehr früh seine Liebe zur Countrymusic. Wann immer er konnte, tingelte er mit seiner Gitarre duch die Gegend, spielte solo oder in diversen Bands, begann Songs zu schreiben, bis schließlich vor einigen Jahren die "wichtigen" Leute des Business auf ihn aufmerksam wurden und er seinen Plattendeal bekam. Die Songs seines zweiten Albums sind um einiges schwungvoller als die des Debuts. Klasse Material, klasse Musiker (u.a. Lonnie Wilson - Drums, Troy Lancaster, Brent Mason, Ted Hewitt - alle E-Gitarre, B.James Lowry, John Willis - alle Acoustic Gitarre, Mike Johnson - Steel, Larry Franklin - Fiddle, Mandoline, usw...), klasse Produktion (Ted Hewitt & Rodney Atkins)! Das Album startet mit dem starken, von tollen Twin-Fiddles eingeleiteten, schön knackigen, gut tanzbaren, honky-tonkin' Country-Stomper "These are my people", neben den Fiddles instrumentiert mit erdigen E-Gitarren und wunderbarer Steel. Enthält ein paar sehr interessante Text-Segmente, die wieder einmal die enge, nie zu leugnende Seelenverwandschaft zwischen Country und Southern Rock demonstriert, in denen er singt: "We were football flunkies, Southern Rock junkies; cranking up the stereo, singin' loud and proud 'Gimme three steps', 'Simple man' and 'Curtis Loew'"...! Klasse Melodie! Ein gewisses Southern-Flair zieht sich auch durch den pumpenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Redneck-/Dixie-rockin' Country-Knaller "About the south", dessen Rhythmus sowohl den Linedancern, den Traditionalisten, als auch den "Outlaws" unter den Cowboys richtig Spaß machen dürfte. Hat irgendwie etwas von einer "männlichen" Gretchen Wilson! Knackig, schwungvoll, flüssig und sehr melodisch geht es mit dem flotten "Watching you" weiter, das man etwa an der Schnittstelle zwischen Tim McGraw und Brooks & Dunn ansiedeln könnte. Mit dem großartigen "Cleaning this gun" (come on in boy)", präsentiert uns Atkins schließlich die erste von zwei/drei Balladen - diese allerdings auch sehr knackig und kraftvoll! Hat eine schönes Outlaw-/Southern-Feeling der Marke Travis Tritt/Montgomery Gentry, verliert aber niemals seine klassisch traditionellen Country-Fundamente! Tolle Instrumentierung aus würzigen E-Gitarren, Steel und Fiddle! Eigentlich alle Songs des Albums haben das Potential sich hoch in den Country-Charts zu platzieren, einer hat es schon geschafft: Das Titelstück "If you're going through hell (before the devil even knows")! Ein traumhaft melodischer, sehr schwungvoller, froh gelaunter, von einem prächtigen Instrumenten-Drive aus kräftigen E-Gitarren, wirbelnden Fiddles und nach vorne gehendem Banjo dominiert, erzählt Atkins davon, daß man sich auch von noch so problematischen Lebenssituationen niemals in die Knie zwingen lassen, sondern dem Teufel immer einen Schritt voraus sein und nach vorn schauen sollte. Klasse! Wie das komplette Album! Rodney Atkins hat einen großen Schritt nach vorn gemacht und ihm wird mit diesem Werk möglicherweise der Durchbruch gelingen. Verdient hätte er's jedenfalls!

Art-Nr.: 4321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Castro, Tommy & The Painkillers - method to my madness [2015]
Der großartige Bluesrock-Veteran und exzellente Gitarrist Tommy Castro legt mit seiner baumstarken, aktuellen Formation, den Painkillers, den Nachfolger zu seinem letztjährigen, famosen "The devil you know" vor und zeigt eindrucksvoll, in welch blendender Verfassung er und seine Jungs nach wie vor aufspielen. Bestens groovender, funky, classic, soulful Blues und Bluesrock, umgesetzt in exzellentem Songmaterial. Sehr inspiriert! Klasse Album!

Die Produktbeschreibung im Original:

Night after night, Tommy Castro, a fierce and fiery road warrior, fervently delivers his driving, blues-soaked, soul-baring music to fans all over the world. Over the course of his four-decade career, Castro has played thousands of shows to hundreds of thousands of fans, packing dance floors, always leaving them screaming for more. He and his band, The Painkillers (currently featuring bassist Randy McDonald, keyboardist Michael Emerson and drummer Bowen Brown), play music that is guaranteed to fire up fans and with Method To My Madness, the group turns the intensity up another notch. “My main objective when making a new album,” says Castro, “is to do something different from before. I’ve always been a blues guy; it’s what I’m meant to do. But I’m always listening and reacting to what’s going on in the outside world, experimenting with my guitar tone and my songwriting approach to constantly keep my music fresh. In the end, though, my brand is on every song.” Method To My Madness finds Tommy Castro And The Painkillers at their very best. It is instantly a career-defining highlight in a lifetime full of them. From the opening one-two punch of everyman anthems Common Ground and Shine A Light to the full-tilt energy of the title track to the searing, deep soul ballad Died And Gone To Heaven, Tommy and the band are firing on all cylinders. From the bayou rock of Got A Lot and the atmospheric, autobiographical Ride to the reinvented version of the Clarence Carter hit I’m Qualified and the emotional cover of B.B. King’s Bad Luck, Tommy Castro And The Painkillers continue to break new ground while simultaneously having an incredible amount of fun. After spending his 20s gigging around in a variety of San Francisco-area blues and soul bands, Castro joined Warner Brothers’ artists The Dynatones in the late 1980s before forming The Tommy Castro Band in 1991. He released his debut album in 1996 on Blind Pig and hit the road hard, picking up new fans everywhere he went. In the mid-1990s The Tommy Castro Band served as the house band for three seasons on NBC Television’s Comedy Showcase (airing right after Saturday Night Live), bringing him in front of millions of viewers every week. During the 1990s and into the 2000s, Castro released a series of critically acclaimed CDs for Blind Pig, Telarc and 33rd Street Records, as well as one on his own Heart And Soul label. Castro joined Alligator Records in 2009, releasing Hard Believer and winning four of his six career Blues Music Awards including the coveted B.B. King Entertainer Of The Year Award (the very highest award a blues performer can receive). His song Hard Believer took first place in the blues category of the International Songwriting Competition. Castro formed The Painkillers in 2012, creating a lean, mean four-piece lineup and leaving his tight horn section behind. Fueled by Tommy’s voice and guitar plus bass, drums and keyboards, the band released The Devil You Know in 2014, winning over hordes of new fans. Castro stripped his music down to its raw essence with the band hammering their point home on the bandstand. Jambands declared, “Tommy Castro And The Painkillers are a crackling, stripped-down band with plenty of grit and a rocking soul.” Now, with Method To My Madness, Tommy Castro And The Painkillers are ready to unleash their new songs on music fans everywhere. “With the new album,” Castro says, “I was trying to get back to my basic ingredients: blues and soul. I went for the energy of connecting with my band. We kept everything raw, capturing the feeling of playing live. I’m not about being perfect,” he says, summing up. “I’m about being real.” Clearly that is the method to his madness.

Das komplette Tracklisting:

1. Common Ground - 4:14
2. Shine A Light - 4:34
3. Method To My Madness - 3:14
4. Died And Gone To Heaven - 5:02
5. Got A Lot - 3:50
6. No Such Luck - 4:23
7. Two Hearts - 3:40
8. I'm Qualified - 3:10
9. Ride - 4:40
10. Lose Lose - 5:17
11. All About The Cash - 4:31
12. Bad Luck - 3:27

Art-Nr.: 9005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Common ground
Shine a light
Method to my madness
Died and gone to heaven
Got a lot
No such luck
Two hearts
All about the cash

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Castro, Tommy & The Painkillers - the devil you know [2014]
Blues-/Bluesrock-Veteran Tommy Castro und seine großartige neue Truppe The Painkillers mit einem saustarken, neuen Album. Eine tolle Contemporary Blues-/Bluesrock-"Tour de force" in einem herrlich rauen, dabei exzellent produzierten Ambiente. Ganz starkes Songmaterial! Viele swampige Bezüge! Tolle muikalische Gäste. u. a. Joe Bonamassa (lead guitar) auf einem Track! Enthält eine blendende, groovebde Coverversion von Wet Willie's "Keep on smilin'"! Castro & seine Freunde in Hochform!

Das komplette Tracklisting:

1. The Devil You Know Tommy Castro & The Painkillers - 4:22
2. Second Mind - 3:24
3. I'm Tired - 4:02
4. Center of Attention - 3:12
5. The Whale Have Swallowed Me - 3:41
6. When I Cross The Mississippi - 3:55
7. Mojo Hannah - 3:38
8. Two Steps Forward - 4:07
9. She Wanted To Give It To Me - 3:45
10. Keep On Smilin' - 6:03
11. Medicine Woman - 3:56
12. That's All I Got - 3:41
13. Greedy - 4:17

Art-Nr.: 8440
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The devil you know
I'm tired
The whale have swallowed me
When I cross the Mississippi
Two steps forward
She wanted to give it to me
That's all I got

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Civil Wars, The - same [2013]
Sehnlichst erwartetes Follow-Up des grandiosen Americana-/Singer-Songwriter-/Alternative Country-/Folk Rock-Duos Joy Williams und John Paul White zu dem mit 3 Grammys dekorierten, frenetisch gefeierten Debut "Barton hollow". The Civil Wars machen genau da weiter, wo sie mit ihrem Vorgänger aufgehört haben. Songmaterial und Performance sind exzellent!

Kurze Original-Produktinfo:
The Civil Wars' highly anticipated sophomore self-titled album is the follow up to the three-time Grammy Award-winning duo's acclaimed debut, Barton Hollow.
The Civil Wars was recorded in Nashville between August 2012 and January 2013. Charlie Peacock was once again at the helm as producer for the album. Additionally, Rick Rubin produced the duo's performance for the track "I Had Me a Girl" in August of 2011. Peacock later completed the track by producing the instrumentation and mix.

Exklusives "Track by Track"-Review zu allen Stücken des Albums von Joy Williams:

THE ONE THAT GOT AWAY

This song pays homage to regret. Nearly everybody I've come across has somebody in their life that they wonder what life would be like if they'd never met that person. It's that sliding-door moment -- in the blink of an eye everything could change. Either for the positive or the negative.
John Paul and I wrote this song in the screened-in porch of my and Nate's new home. I remember warm breezes blowing, a mild day. I had recently had my son, Miles, who happened to be asleep with Nate in the living room, right next to the porch. I remember asking John Paul to play quietly so he didn't wake up the baby.

I HAD ME A GIRL

This song always conjures up an image of a glass of whiskey and a lit cigarette. It's a little brooding. A little dangerous. It smolders. It has swagger and grit. It's full of innuendo and Southern Gothic tones. I love the feel of this track, and the way this song came together on the record. "I Had Me a Girl" is one of those musical moments that makes me wish I knew how to play electric guitar. Or any guitar, for that matter.

SAME OLD SAME OLD

This song, to me, represents the ache of monogamy. This isn't an "I'm leaving you" song. It's a vulnerable confession of "I don't want to leave. I want to work on this -- with you." Having said that, someone once told me a story about long-term relationships: to think of them as a continent to explore. I could spend a lifetime backpacking through Africa, and I would still never know all there is to know about that continent. To stay the course, to stay intentional, to stay curious and connected -- that's the heart of it. But it's so easy to lose track of the trail, to get tired, to want to give up, or to want a new adventure. It can be so easy to lose sight of the goodness and mystery within the person sitting right in front of you. That continent idea inspires me, and makes the ache when it comes hurt a little less. To know that it happens to all of us. What I'm realizing now is that sometimes the "same old same old" can actually be rich, worthwhile and a great adventure.

DUST TO DUST

This song is an anthem for the lonely. Sometimes you come across somebody who thinks they are hiding their pain, but if we are all honest, nobody is very good at it. "You're like a mirror, reflecting me. Takes one to know one, so take it from me.” When John Paul and I wrote this late one night in Birmingham, England, we decided to change the pronoun at the end of the song. We wanted to represent that we all experience loneliness in our lives.

EAVESDROP

We brought in our producer, Charlie Peacock, on this song. He helped with arrangements and really helped take the song to a totally different place. Sometimes as an artist, you can't see what needs re-arranging when you're so "in it." Charlie brought perspective. Almost like an eavesdrop within an "Eavesdrop."
Strangely enough, this song always reminds me that my voice has changed since the last album. I have my son to thank for that, truly. When I was first pregnant and performing on the road, I thought something was wrong with my voice. I was having a hard time hitting high notes, while my low notes kept getting deeper and deeper. I did some research with the help of a vocal coach, and learned that hormone levels affect a female singing range. Having a boy, naturally, upped my testosterone levels, making low notes easier to hit and higher notes harder to reach. But the great thing? After having Miles, I regained my high range AND have kept my low range. Pregnancy literally changed the makeup of my vocal cords. There's a different timbre to it now, and I love that I can hear the story of my son in my singing.

DEVIL'S BACKBONE

This song is our take on an Americana murder ballad. It's dark, prickly, anxious. It was fun writing because we just imagined some dust-bowl scenario, a broke-down town, and a man awaiting being hung for something he did in the name of trying to provide for his family. The woman who loves him is watching him standing there on the gallows.
This song always reminds me of when the melody first came to mind. I was doing my makeup in the tiled bathroom upstairs, with my newborn Miles in a yellow rocking bassinet next to me. I started singing, and turned on the voice memo app on my iPhone so I wouldn't forget it. As I sang, Miles started cooing along with me. Not on pitch, mind you, but I'd move a note, and he'd move a note. I'm never deleting that voice memo. It's become one of my favorites.

FROM THIS VALLEY

That's our Grand Ole Opry song. A new spiritual. It's actually the oldest song written on the album. We wrote it before Barton Hollow came out. Even though we didn't have our own recording of it, we started performing it live and it became a fan favorite. It made sense to finally put it on an album. One of my favorite moments on stage every night was singing the a cappella part together.

TELL MAMA

We recorded the performance at Fame studio in Muscle Shoals, a place we'd written a few songs before that made it onto Barton Hollow. I always felt the musical ghosts in that studio, one of whom was the great Etta James. We're a band that's known for covering songs live in our own way, and we thought it would be fun to take a stab at "Tell Mama." I found out later that where we recorded was the same room she recorded her version. That might explain why I kept getting goosebumps.

OH HENRY

We wrote it one week before Barton Hollow, in the mountains of Salt Lake City during our first Sundance Festival. We conjured up a story about a woman who was married to a philandering man. She is begging her man to level with her, and letting him know she can only take so much, a la "it's gonna kill me or it's gonna kill you."

DISARM

Again, we're the band who loves to do covers. Both John Paul and I have always been huge Smashing Pumpkins fans. Nate mentioned it might be a cool cover, and we actually wound up working it out the same day that we wrote "Oh Henry" up in Salt Lake City for Sundance. It turned into another on-stage staple that people asked for every night. We found out later from his then-manager that Billy dug it.

SACRED HEART

We wrote this song in a flat in Paris, with the Eiffel Tower in full view on a cold night. Tall windows, Victorian furniture, and somehow the atmosphere of all of that seeped into the song. Nate and our friends were there in the room as we wrote, all of us drinking wine together. I also loved getting to try out my flawed French. I wrote what words I knew in French, and then had a Parisian friend named Renata Pepper (yes, that's her real name) look it over later and help me translate. When we recorded the song for the album, I called in a French professor from Vanderbilt named Becky Peterson, who has now become a good friend.

D'ARLINE

We wrote this song in the studio behind my house in Nashville, on a warm summer day, with the windows and doors open. This song is a sweet lament, of loss and the belief that you'll never be able to love anybody else again. I stumbled across "Letters of Note" on Twitter, and was struck by the title of a letter written by a famous physicist named Richard Feynman: "I love my wife. My wife is dead." A little over a year after her death, he wrote his wife a love letter and sealed it. It was written in 1946, and wasn't opened until after his death in 1988. He ended his note to his long-lost wife with "Please excuse my not mailing this -- but I don't know your new address."
Another aside to this song: While we were recording the song together, John Paul and I could hear crows cawing in the background that I've since named Edgar, Allen and Poe. This recording and performance of the song is the first and only in existence, a work tape recorded simply on my iPhone.

Das komplette Tracklisting:

1. The One That Got Away - 3.32
2. I Had Me a Girl - 3.45
3. Same Old Same Old - 3.48
4. Dust to Dust - 3.49
5. Eavesdrop - 3.35
6. Devil's Backbone - 2.29
7. From This Valley - 3.33
8. Tell Mama - 3.48
9. Oh Henry - 3.32
10. Disarm - 4.42
11. Sacred Heart - 3.19
12. D'Arline - 3.06

Art-Nr.: 8264
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Cowan, John - sixty [2014]
Ex New Grass Revival-Ikone John Cowan mit einem brillanten, neuen Album! Unterstützt von einer immensen Anzahl hochkarätiger Gäste (u.a. Rodney Crowell, Sam Bush, Chris Hillman, John Jorgenson, Alison Krauss, Bernie Leadon, Huey Lewis, John McFee, Jom Messina, und, und, und) hören wir eine mitreissende Reise durch die Landschaften des Americana, Roots, Bluegrass und kraftvollem, satten Countryrocks, die einen von der ersten bis zur letzten Sekunde nicht mehr los lässt. Die beteiligten Akteure bieten ein brillantes musikalisches Spektrum. Und Cowan singt einfach phänomenal gut. Stücke, wie zum Beispiel die herrlich melodische, leicht angerockte, flockige, voller sonnigem Westcoast-Flair steckende Countrynummer "The things I haven't done" (wunderbare Baritone Gitarren- und Steel-Fills), die traumhafte Midtempo Bluegrass-Nummer "Why are you crying" (tolles Banjo-Spiel des ex Eagles-Mannes Bernie Leadon), der schön zeitgemäss und doch sehr klassisch arrangierte, alte Marty Robbins-Honky Tonker "Devil woman" (exzellente Steelguitar-Fills), das newgrassige, von Peter Lewis geschriebene "Fate full of shadow" (brillante Gesangsleistung von Cowan), der kraftvoll rockende "Helplessness Blues" (starke Gitarren), oder Cowan's faszinierend interpretierte Fassung des alten Jesse Colin Young-Countryrockers "Sugar babe" (mitreissende, aufeinanderfolgende Soli von Huey Lewis - Mundharmonika, Jay dee Maness - Pedal Steel, Sam Bush - Mandoline, Jim Messina - E-Gitarre, Ray Benson - E-Gitarre, Hank Linderman - E-Gitarre, John Jorgenson - E-Gitarre) sind nicht mehr und nicht weniger als purer Genuß! Ganz große Americana-Kunst zwischen Grass, Roots, Country und Countryrock!

Hier die offizielle Produktbeschreibung:

John Cowan is such a distinctive singer that his sound has helped to define American roots music. Known by many as the voice of Newgrass, his soaring vocals have only improved with time. On his new release SIXTY his first for new label home Compass Records Cowan delivers a career retrospective and his most ambitious project to date. Produced by fellow Doobie Brother John McFee, the album's 12 tracks showcase Cowan's iconic voice alongside an incredible array of special guests including Leon Russell, Alison Krauss, Rodney Crowell, Bernie Leadon, Sam Bush, Chris Hillman, Huey Lewis, Bonnie Bramlett, Ray Benson and many more.
Tracks range from the Dixieland-influenced, heartfelt song Miss the Mississippi, to Why Are You Crying, a banjo-pickin' foot stomper, to the rocking Run For Your Life, which could easily become a blues rock classic. The album's opener Things I Haven't Done allude to Cowan's newgrass roots while the standout piano/vocal duet with the legendary Leon Russell, recorded live in one take, is an absolute stunner. Taken as a whole, the album illustrates the breadth of Cowan's vocal talents while showcasing his remarkable vocal dexterity across a variety of genres, proving that 45 years into his career, John is still one of the most iconic singers in roots music.

Die komplette Tracklist:

1. The Things I Haven't Done (Feat. Alison Brown, Rodney Crowell, Danny Flowers, and Jim Pugh) - 2.59
2. Why Are You Crying (Featuring Chris Hillman and Bernie Leadon) - 2.49
3. Devil Woman (Featuring Luke Bulla and Viktor Krauss) - 3.32
4. Miss The Mississippi (And You) (Featuring Guy Allison, John Jorgenson, and Viktor Krauss) - 4.00
5. Helplessness Blues - 4.35
6. Rising From The Ashes (Featuring Sam Bush, Viktor Krauss, Frank Solivan, and Andrea Zonn) - 4.41
7. Happiness (Featuring Bonnie Bramlett, Sam Bush, and Viktor Krauss) - 5.05
8. Fate Full Of Shadow (Featuring Chris Hillman and Victor Wooten) - 3.43
9. Run For Your Life (Featuring Jim Messina and Josh Williams) - 4.05
10. Who's Gonna Cry For You (Featuring Alison Krauss and Jim Pugh) - 3.54
11. Sugar Babe (Featuring Huey Lewis, Sam Bush, Jim Messina, Ray Benson, Hank Linderman, John Jorgenson, and Josh Williams) - 5.02
12. Feel Like Going Home - 3.52

Art-Nr.: 8651
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The things I haven't done
Why are you crying
Devil woman
Helplessness Blues
Happiness
Fate full of shadow
Sugar babe

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Curtis Band, Stoney - cosmic conn3ction [2011]
Dieser Bursche spielt wie der Teufel! Was für ein Gitarren-Feuerwerk! Der aus Chicago stammende, seit vielen Jahren aber schon in Los Angeles lebende Saiten-Wizzard Stoney Curtis und seine Band kommen mit ihren dritten Album. Und Leute, der Kerl war nie besser - das Ding ist ein "Killer"-Teil. Krachender Seventies-based Bluesrock, geballte Gitarren-Power und eine amtliche Dosis Classic-Rock, zuweilen durchzogen mit einem herrlichen, nie zu aufdringlichen, sondern schön dezent gehaltenen Retro Psychedelic-Flair - das sind die wohl schmeckenden Zutaten, aus denen die Stoney Curtis Band ein geradezu unwiderstehliches Blues-Rock'n Roll-Menü anrichtet, dessen "Verzehr" den geneigten Fan in eine absolute Hochstimmung versetzt. Die Songs (sämtliche Titel stammen aus der Feder von Curtis A. Feliszak aka Stoney Curtis und Produzent Mike Varney) sind durchweg von großer Klasse. Sie bestehen stets aus einer gesunden, massiven Härte, gehen dabei aber nie im "Lärm" oder allzu überladenen Gitarrenorgien unter, sondern bestechen mit inspirierten, hochklassigen, virtuosen, alle Register ziehenden Saiten-Ausflügen und, das verdient eine ganz besondere Erwähnung, aus einer prächtigen, hervorragend hängen bleibenden Melodik. Exzellent auch die dezente, aber sehr effektive Hammond Orgel-Arbeit des heimlichen vierten Mannes Jesse Bradman, der das eigentliche Trio immer wieder bestens unterstützt. So stark wie diesmal war das Songmaterial noch nie. Und trotz dieses unterschwelligen, stets vorhandenen Acid-/Cosmic Blues-Spirits ist das hier eine absolut bodenständige, erdige Angelegenheit, fernab von spacigem Sound-Wirrwarr. Im Gegenteil: es wird straight, hart und robust gerockt - geradezu ein Bluesrock- und Gitarren-Ohrenschmaus. Abgehende, mächtig Gas gebende und viel Dampf produziertende Uptempo-Rocker wechseln sich mit würzigen, sehr authentischen Blues-Nummern und der ein oder anderen herrlichen Bluesrock-Ballade. Die Einflüsse reichen von Johnny Winter über Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Cream, George Thorogood, Eric Clapton und Robin Trower, genauso wie von beispielsweise Muddy Waters, Buddy Guy und Howlin' Wolf. Aber auch aktuelle Kollegen wie etwa Joe Bonamassa, Chris Duarte, Kenny Wayne Shepherd, Jay Jesse Johnson und wie sie alle heissen, sind natürlich gut heranzuziehende Vergleichsgrößen. Und Stoney Curtis spielt in dieser Liga ganz vorne mit. Bärenstarke Songs wie der abgehende Opener "Blues & Rock 'n' Roll" (was für eine zutreffende Devise für das gesamte Werk), der tolle, kochende Shuffle-Blues "When the sweet turns to sour", der fantastische, geradlinige, voller Southern Rock-Esprit steckende Riff-Rocker "Mouthful of honey" mit seinen glühenden Gitarrensoli, dem klimpernden Honky Tonk-Piano und der großartigen Melodie (vielleicht erinnert sich mancher noch daran, daß Mike Varney u. a. bei dem 94iger Album "Diablo canyon" von Hughie Thomasson's Outlaws beteiligt war - er steuerte z.. B. ein klasse Gitarrensolo zum "Macon Blues" bei), das von (allerdings mächtig Gas gebendem) Robin Trower'schem Wah Wah-Spiel begleitete, gewaltig Drive entwickelnde, wieder sehr melodische "Soul flower" (der Meister mit packenden Gitarrenläufen und exzellentem Gesang - im übrigen war er auch gesanglich noch nie so gut wie heute), der Volldampf-Kracher "Mary Jayne" (halsbrecherische Gitarrenausflüge), oder der wunderbare Slow-Bluesrocker "Infatuation Blues" (grandioses Gitarrenspiel) sind allesamt nur beispielhafte Highlights eines durch und durch famosen Albums, bis dieses schließlich nach knapp 70 Minuten Spielzeit mit der von traumhaft melodischen Gitarrenläufen begleiteten, ein starkes Classic Rock-Flair ausstrahlenden, wundervollen Ballade "The letter" endet! Kurzes, knappes Fazit: Das Album ist einfach ein Knüller - nicht mehr, nicht weniger! Die ohne Zweifel beste Arbeit der Stoney Curtis Band bis zum heutigen Tag - und die beiden vorigen Teile waren wahrlich auch nicht von schlechten Eltern...

Das komplette Tracklisting:

1 Blues & Rock 'n' Roll - 4:11
2 When the Sweet Turns To Sour - 8:09
3 Mouthful of Honey - 5:04
4 Headin' For the City - 5:06
5 Soul Flower - 6:08
6 Good Lovin' Done Right - 4:25
7 Big Beautiful Women - 4:01
8 Mary Jayne - 5:15
9 Infatuation Blues - 8:22
10 Before the Devil Knows You're Dead - 4:19
11 Rise Up - 6:25
12 The Letter - 6:59

Art-Nr.: 7298
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blues & Rock 'n' Roll
When the sweet turns to sour
Mouthful of honey
Soul flower
Mary Jayne
Infatuation Blues
The letter

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Earle, Steve - the warner bros. years ~ 4 cds & 1 dvd box-set [2013]
Achtung!
Die enthaltene DVD ist NICHT "code free", sondern mit dem amerikanischen Regionalcode 1 verschlüsselt. Das bedeutet, dass sie nur auf solchen DVD-Spielern läuft, die auch den Regionalcode 1 lesen können.

4 CDs und 1 DVD Box-Set! Fantastische Retrospektive von Steve Earle's Zeit bei Warner Brothers Records in der zweiten Häfte der Neunziger Jahre. Es war ein signifikanter Abschnitt in Earle's Karriere mit solch meisterhaften Alben wie "Train a comin'", "I feel alright" und "El Corazon". Diese 3 Earl'schen Meilensteine sind in dem neuen Box-Set komplett enthalten, aber es gibt natürlich noch einiges mehr. Zum einen eine grandiose, bislang unveröffentlichte Live-CD mit dem Titel "Live at the Polk Theater". Dort, in Nashville/Tennessee, spielte Earle mit seinen Freunden Peter Rowan, Norman Blake und Roy Husky jr.(The Train Band) eine fantastische Grass-(Acoustic-Show. Als Gäste mit dabei waren zudem der große Bill Monroe und Emmylou Harris. Ein weiteres Highlight dieses Box-Sets ist eine ebenfalls bislang unveröffentlichte Live-DVD eines Konzertes von Steve Earle & the Dukes aus dem "Cold Creek Correctional Facility"-Gefängnis in Henning/Tennessee vom 25.06.1996 mit dem Titel "To hell and back". Die Besetzung der Dukes bestand in dieser Zeit neben Earle aus Mark Stuart (acoustic guitar, mandolin, keyboards, vocals), David Steele (lead guitar), Kelly Looney (bass, vocals) und Custer (drums, percussion, vocals). Zudem enthält die Box ein edles, 40-seitiges Büchlein mit einem hoch interessanren Essay von David Simon und allen Texten und Infos. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Mystery Train, Pt. 2 - 2:33
2. Hometown Blues - 2:41
3. Sometimes She Forgets - 3:01
4. Mercenary Song - 2:39
5. Goodbye - 4:57
6. Tom Ames' Prayer - 3:02
7. Nothin' Without You - 3:02
8. Angel is the Devil - 2:12
9. I'm Looking Through You - 2:28
10. Northern Winds - 1:40
11. Ben McCulloch - 4:09
12. Rivers of Babylon - 3:03
13. Tecumseh Valley - 4:28

Disc 2
1. Feel Alright - 3:03
2. Hard-Core Troubadour - 2:40
3. More Than I Can Do - 2:37
4. Hurtin' Me, Hurtin' You - 3:20
5. Now She's Gone - 2:48
6. Poor Boy - 2:55
7. Valentine's Day - 2:59
8. The Unrepentant - 4:30
9. CCKMP - 4:31
10. Billy and Bonnie - 3:38
11. South Nashville Blues - 2:28
12. You're Still Standin' There - 3:24

Disc 3
1. Christmas in Washington - 4:58
2. Taneytown - 5:13
3. If You Fall - 4:10
4. I Still Carry You Around - 2:45
5. Telephone Road - 3:42
6. Somewhere Out There - 3:46
7. You Know the Rest - 2:11
8. N.Y.C. - 3:37
9. Poison Lovers - 3:47
10. The Other Side of Town - 4:17
11. Here I Am - 2:38
12. Ft. Worth Blues - 4:02

Disc 4 - Live at the Polk Theater (previously unreleased)
1. Mystery Train, Pt. 2 - 2:51
2. Hometown Blues - 2:49
3. The Devil's Right Hand - 3:21
4. Angel is the Devil - 2:41
5. Walls of Time - 5:02
6. Sometimes She Forgets - 3:35
7. You Know the Rest - 2:10
8. I'm Looking Through You - 3:06
9. Rivers of Babylon - 4:08
10. Goodbye [Live][#] - 5:30
11. Nothin' Without You - 3:51
12. When Will We Be Married - 4:02
13. Northern Winds/Ben McCulloch - 5:28
14. Copperhead Road - 5:02

DVD - To Hell ANd Back: Live at Cold Creek Correctional Facility (previously unreleased)
1. Feel Alright
2. Hard-Core Troubadour
3. The Devil's Right Hand
4. More Than I Can Do
5. South Nashville Blues
6. Ellis Unit One
7. The Unrepentant
8. Copperhead Road
9. Guitar Town
10. It Takes a Lot to Laugh, It Takes a Train to Cry

Art-Nr.: 8225
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 43,90

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Guy, Buddy - rhythm & blues [2013]
2 CD-Set! 3 Jahre nach den Grammy-dekorierten "Living proof" veröffentlicht Meistergitarrist und lebende Blues-Legende Buddy Guy sein neues Album, und zwar gleich eine Doppel-CD. Bereits im Vorfeld wird "Rhythm & Blues" als eine weitere, absolute musikalische Sternstunde in der langen Karriere Guy's gefeiert, und die ersten Reviews bestätigen diese Vorschußlorbeeren nachdrücklich. Ein paar der Songs des neuen Werkes hat der Meister mit einigen hochkarätigen Gästen eingespielt, was einmal mehr seine einzigartige Verbindung zwischen Tradition und Moderne offenbart. Mit dabei waren der neue, junge Guitarhero des Blues, Gary Clark jr., Beth Hart, aber auch genrefremde Größen wie Keith Urban, Kid Rock und Aerosmith's Steven Tyler, Joe Perry und Brad Whitford. Produziert hat sein langjähriger Weggefährte Tom Hambridge! Der ewig junge Buddy Guy befindet auch mit 76 Jahren noch in der Blüte seiner Karriere. Großartig!

Die offizielle Produktbeschreibung:

Six-time Grammy Award winner and 2012 Kennedy Center Honoree Buddy Guy will release his new studio album Rhythm & Blues. The follow-up to his 2010 Grammy Award winning album Living Proof, this double-disc masterpiece features first time studio collaborations with A-list artists Kid Rock, Keith Urban, Gary Clark, Jr., Beth Hart and Aerosmith members Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford. Rhythm & Blues will be available for pre-order at all online retailers on June 25th.
Produced by Grammy Award winning producer/songwriter and longtime collaborator Tom Hambridge (Skin Deep, Living Proof), Rhythm & Blues captures the 76 year-young Guy at the peak of his creativity. Replete with heartfelt vocals, straightforward lyrics and mesmerizing guitar licks, Rhythm & Blues not only exemplifies how blues continues to be the foundation of all genres of today's music, it also illustrates why Guy has been influential in the careers of Eric Clapton, Jimi Hendrix, Jeff Beck, Stevie Ray Vaughan and more.
The Rhythm disc includes rhythm and blues-style blues with deep grooves, such as the Junior Wells' 1960 hit "Messin' With The Kid" featuring Kid Rock, the touching "One Day Away" with Keith Urban, and "What You're Gonna Do About Me," a rousing duet with Beth Hart. Guy rounds out the disc with "Best In Town," "Whiskey Ghost," Guitar Slim's "Well I Done Got Over It" and more.
The Blues disc taps into the genre's rich history with "Meet Me In Chicago," "I Could Die Happy," "Never Gonna Change" and "All That Makes Me Happy Is The Blues." Aerosmith's Tyler, Perry and Whitford contribute to the musical lesson with "Evil Twin" while Gary Clark, Jr. joins Guy on "Blues Don t Care."
In a career that spans nearly 50 years with over 50 albums released, the incomparable Buddy Guy recently added the prestigious Kennedy Center Honors and NARM Chairman's Award for Sustained Creative Achievement to his long list of achievements. Guy is the recipient of 30 awards and accolades, including 6 Grammy Awards, 28 Blues Music Awards (formerly W. C. Handy Awards), Rock and Roll Hall of Fame induction, the first annual Great Performer of Illinois Award, a Billboard Music Awards' Century Award for distinguished artistic achievement, the Presidential National Medal of Arts, in addition to being listed as one of the 100 Greatest Guitarists of All Time by Rolling Stone.

Hier noch ein begeistertes U.S-Review:

Buddy Guy – Next to Muddy Waters and Howlin’ Wolf, his name personifies Chicago blues. Considering he’ll be 77 years old on July 30th, you’d think he’d be ready to sit down and take it easy. His new album is proof that like good whiskey and fine wine he’s just gotten better with age. For Buddy’s birthday he gives us all a gift with Rhythm & Blues, a two disc album filled with some stellar collaborations and which after over 50 albums is probably one of his best releases.
This album is once again produced by the Grammy winning producer Tom Hambridge (Living Proof, 2010). A musician who is criminally unknown for his own blues rock releases. Tom Hambridge plays the drums throughout the album. After that there are two basic all-star sets of musicians. The first consists of David Grissom (guitar), Reese Wynans, (B3), and Michael Rhodes (bass). The second set consists of Rob McNeely (guitar), Kevin McKendree, (B3), and Tommy MacDonald (bass). As if the musicianship wasn’t enough in the above list, Buddy also has the following guest stars; Kid Rock, Gary Clark Jr., Beth Hart, Keith Urban, and Aerosmith’s Steven Tyler, Joe Perry and Brad Whitford, who all contribute something unique and interesting.
With two discs of quality material to pick from it’s difficult to discuss them all. Suffice to say there isn’t a bad track. So we’ll just discuss the highlights.
Disc 1: “Justifyin’” is the second track and it is a fast rockin’ powerhouse of a track. It’s amazing that Buddy can rip notes off his guitar at that rate at almost 77 years old. “I Go By Feel” slows things down as Buddy explains a conversation with an old blues teacher when he was younger and how the concept that feel is what sets a great musician apart from someone who is technically capable. You can throw all the notes at someone you want but there is that connection with a few simple notes where an artist can express all the emotion of the song. Buddy next teams up with Kid Rock to cover the appropriately named Elmore James tune “Messin’ with the Kid,” which Buddy played guitar on way back in 1965. Kid’s gruff voice actually meshes well with the attitude of the song. Shortly after that we get a cover, “One Day Away,” which was written by one of Buddy’s long time touring guitar players, Scott Holt, who is another artist everyone should check out. Keith Urban lends his country swagger to the song singing about telling someone you love them and the need to seize the day and to not wish one day away. Beth Hart steps up next and let’s everything rip on the spectacular track “What You Gonna Do About Me” as she trades lyrics with Buddy, proving once again why she is one of the powerhouse female vocalists of this generation.
Disc 2: The second disc starts out with a tribute to Buddy’s hometown with “Meet Me In Chicago.” Buddy lists the highlights of his hometown, like deep dish pizza, Wrigley Field, Soldier Field, Wabash Avenue, and in Buddy’s typical humble style he of course lists Buddy Guy playing the blues, which is reason enough to come to Chicago. “Evil Twin” brings the members of Aerosmith in for a straight up blues anthem. “All That Makes Me Happy is the Blues” is slow blues that is all about exactly what the song title says it is. Blues is known for being a genre of music about sadness, but it’s not meant to be sad. It’s really meant to be an uplifting release of all of our problems. The final track that stands out on here is collaboration with Gary Clark Jr. on the rollicking “Blues Don’t Care.”
Buddy will always be one of the legends of the blues. He has always blurred the lines between blues and rock and roll. Filled with his signature tone and that Buddy Guy attitude, Rhythm & Blues just continues to cement his legacy as one of the greatest guitar players.
(Kevin O’Rourke/Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Best in Town
2. Justifyin'
3. I Go by Feel
4. Messin' with the Kid (featuring Kid Rock)
5. What's Up with That Woman
6. One Day Away (featuring Keith Urban)
7. Well I Done Got over It
8. What You Gonna Do About Me (featuring Beth Hart)
9. The Devil's Daughter
10. Whiskey Ghost
11. Rhythm Inner Groove

Disc 2
1. Meet Me in Chicago
2. Too Damn Bad
3. Evil Twin (featuring Steven Tyler, Joe Perry & Brad Whitford)
4. I Could Die Happy
5. Never Gonna Change
6. All That Makes Me Happy Is the Blues
7. My Mama Loved Me
8. Blues Don't Care (featuring Gary Clark jr.)
9. I Came Up Hard
10. Poison Ivy

Art-Nr.: 8245
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the garden
Tennessee walker mare
White buffalo
Fake hex
Poor lost souls
Self?
Useless heart

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Rogers Band, Randy - homemade tamales: live at floore's ~ 2 cd & dvd-set [2014]
2 CDs & 1 DVD-Set! Fettes Live-Pack der Randy Rogers Band zum Einstand beim immer weiter expandierenden Thirty Tigers Label! Wow, was für eine Vollbedienung in Sachen Red Dirt-/Countryrock-/New Country-Musik! Die Randy Rogers Band mit ihrem dritten Live-Album, augfgenommen am 25. und 26. Oktober bei zwei Konzerten im traditionsbehafteten Floore's Country Store, einer legendären Dancehall- und Restaurant-Kombination in Helotes, Texas, in der bereits Größen wie Elvis Presley und Willie Nelson ein und aus gingen. Klasse Live-Doppel-CD, inklusive zweier neuer Studiotracks, sowie einer weit über 2-stündigen Live-DVD der Shows, plus einigen unterhaltsamen Bonus-Features. Auch wenn der Randy Rogers Band bisher der ganz große Erfolg mit einer Pole-Position, sei es im Single- oder Album-Bereich versagt geblieben ist, gehört die Combo mit über 600.000 verkauften Tonträgern sowohl im texanisch dominierten Red Dirt-Szene als auch im Nashville-New Country zu den absoluten Sympathieträgern und hat sich nach über 2.000 gespielten Gigs eine immense Fanbase erarbeitet. Im Bereich des Red Dirt zählt die Band zu Recht zu den absoluten Flagschiffen des Genres und so ist es auch kein Wunder, dass die Truppe um Bandleader Randy Rogers die zwei Wochenendabende im Außenbereich des Floore's (zudem berühmt für seine mexikanische Küche - von daher auch der Titel "Homemade Tamales") vor ausverkauftem Hause absolvierte. Beide Konzerte wurden auf der DVD mit sehr gekonnten Übergängen vermischt, so dass man es nur an Randys unterschiedlichen Outfits (zum einen mit Lederjacke und Baseballcap, zum anderen im Baumwollhemd und mit Cowboyhut) ausmachen kann. Wie nicht anders zu erwarten, lieferte die Band (bestehend aus Randy Rogers - lead vocals, acoustic guitar, Brady Black - fiddle, Geoffrey Hill - electric guitar, Les Lawless - drums, John ‚Chops’ Richardson - bass, Todd Stewart - mandolin, keyboards, fiddle) einen bunten Mix aus tollen Live-Versionen von Songs ihrer bisherigen Studioalben ab, wobei natürlich ihr erfolgreiches "Trouble" (Platz 3 in den Country-Billboard-Charts) im Hauptfokus stand. Eine ungemein unterhaltsame, ganz großartige Performance in wundervoller Umgebung (schöne Bühne) ohne "überkanditelte" Effekte und jegliche Starallüren, dafür aber voller Seele und Authentizität (Randy ist sich nicht zu schade, bei "Speak Of The Devil" an seine Mitstreiter Drinks zu verteilen, stoppt dann mal bei "Flash Flood" das Songintro, um den Geburtstag seiner Frau zu erwähnen), mit Gastauftritten von Cody Canada (Cross Canadian Ragweed, The Departed) bei "This Time Around" (spielt E-Gitarre und singt eine Strophe ) und Songwriterbarde Kent Finlay (herrlich schräger Auftritt bei seinem "They Call It The Hill Country"). Spielerisch ist das eine ausgewogene Mischung aus melodischem Red Dirt Countryrock, New Country, Outlaw Country und gemäßigtem Southern Rock, wobei Randys Gesang und die sich immer wieder duellierenden Geoffrey Hill an der E-Gitarre und Brady Black an der Fiddle die Hauptakzente des Gigs setzten. Bassist Jon Richardson erhält einen kurzen Vocal-Part bei "Ten Miles Deep"‚ Neuzugang Todd Stewart erweist sich mit drei Instrumenten als Allrounder des Sextetts. Nachdem der herrlich stampfende Southern Swamper "Fuzzy" den Hauptteil beendet hat, liefert die Band seinem textsicheren und mit vielen jungen Damen durchsetzten Publikum, mit gleich fünf Zugaben, einen ordentlichen Nachschlag und beschließt mit dem von schönem Marshall Tucker-Flair behafteten "Down And Out" ein klasse Konzert, bei dem die konstante Weiterentwicklung gegenüber ihrer letzten Live-DVD im Billy Bob’s Texas sehr deutlich wird. Die Performance ist ganz vorzüglich mit vielen verschiedenen Kameraeinstellungen gefilmt worden. Macht ierisch Laune, sich das anzuschauen. Man hat das Gefühl, mitten drin zu sein. Im großzügigen Bonus-Feature, kommen die Manager der Band zu Wort, Randy Rogers zeigt sich beim Tätowieren der Namen seiner Kinder in ein Gesamtkunstwerk an seinem linken Oberarm, Jon Richardson beim Komponieren und Geoffrey Hill gibt bei einer nicht ganz ernst gemeinten Kochperformance in seinem Hause den Spaßvogel. Der Teamgeist wird beim Tontaubenschießen und Golfspielen gepflegt. Dazu gibt es eine schöne Unplugged-Akustikversion von "Tommy Jackson" (aus dem Album "Like It Used To Be") im gesamten Familienkreise (mit Müttern und Kindern) der Truppe. Und immer noch nicht genug: CD2 enthält mit "Satellite" (sehr melodischer Midtempo-Countryrocker mit klasse E-Gitarren-Solo von Geoffrey Hill) und "She’s Gonna Run" (sehr schöne Fiddle-trächtige Ballade) noch zwei brandneue, hervorragende Studiotracks. "Homemade Tamales - Live At Floore’s" zeigt die Randy Rogers Band auf einem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere (es werden sicher, wie die beiden neuen Stücke es bereits andeuten, viele weitere folgen). Dieses umfassende Teil gehört einfach in jede niveauvolle Red Dirt-/Countryrock-/New Country-Sammlung, die was auf sich zählt. Eine prächtige musikalische Rundumversorgung, wie sie nur aus Texas kommen kann! (Daniel Daus)

Disc One:
1. Intro - 0,47
2. Trouble Knows My Name - 4.40
3. Interstate - 4.26
4. Buy Myself a Chancd - 4.00
5. Tonight's Not the Night (for Goodbye) - 4.04
6. Better Off Wrong - 4.23
7. Speak to the Devil - 4.41
8. Flash Flood - 3.26
9. This Time Around - 5.13
10. If I Had Another Heart - 4.05
11. Last Last Chance - 3.11
12. One More Goodbye - 4.13
13. Goodbye Lonely - 3.11
14. Somebody Take Me Home - 4.21

Disc Two:
1. Ten Miles Deep - 3.28
2. Kiss Me In The Dark - 4.00
3. Too Late for Goodbye - 4.02
4. In My Arms Instead - 5.42
5. Fuzzy - 3.43
6. Can't Slow Down - 5.13
7. Like It Used To Be - 3.43
8. I've Been Looking for You So Long - 4.21
9. They Call it the Hill Country - 5.54
10. Down and Out - 5.02
11. Satellite (new studio track) - 3.56
12. She's Gonna Run (new studio track) - 3.29

DVD:
1. Intro
2. Trouble Knows My Name
3. Interstate
4. Buy Myself a Chancd
5. Tonight's Not the Night (for Goodbye)
6. Better Off Wrong
7. Speak to the Devil
8. Flash Flood
9. This Time Around
10. If I Had Another Heart
11. Last Last Chance
12. One More Goodbye
13. Goodbye Lonely
14. Somebody Take Me Home
15. Ten Miles Deep
16. Kiss Me In The Dark
17. Too Late for Goodbye
18. In My Arms Instead
19. Fuzzy
20. Can't Slow Down
21. Like It Used To Be
22. I've Been Looking for You So Long
23. They Call it the Hill Country
24. Down and Out

Art-Nr.: 8528
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Interstate
Better off wrong
Speak of the devil
flash flood
Somebody take me home
Kiss me in the dark
Like it used to be
The call it the Hill Country
Satellite

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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Turnpike Troubadours - goodbye normal street [2012]
Eine der besten und originellsten "Red Dirt"-Bands, die grandiosen Turnpike Troubadours aus Oklahoma, liefern mit ihrem 3. Album "Goodbye normal street" erneut eine famose Leistung ab. Mit ihren "Killer" Live-Shows und ihrem einzigartigen Mix aus Roots, Country, Americana, Folk, Cajun, Rock und Bluegrass haben sich die fünf handwerklich aussergewöhnlich talentierten Musiker längst eine riesige Fanbase im Südwesten der USA aufgebaut - mal ganz abgesehen von ihrem exzellenten Ruf in der Fachpresse. Alles völlig zu Recht. Grundsätzlich kann man ihre Musik als Countryrock, genauer gesagt als "Red Dirt"-Countryrock bezeichnen, doch die geschickte Verschmelzung dieser unterschiedlichen, oben erwähnten, musikalischen Elemente und ihre so spielfreudige, natürliche, zwanglose, unbekümmerte Umsetzung macht diese Band zu einer ganz besonderen in der Szene. Die Einflüsse, die man wahrnimmt, reichen von Waylon Jennings über Billy Joe Shaver, Robert Earl Keen und Steve Earle bis hin zu großen "Red Dirt"-Acts wie Reckless Kelly und Jason Boland & The Stragglers, aber auch von Woody Guthrie über Michael Doucet bis hin zur Nitty Grotty Dirt Band und Gram Parsons. All das verarbeiten sie zu ihrem ganz eigenen Ding. Fiddle, elektrische und akustische Gitarren, Pedal Steel, Mundharmonika, mal ein hintergründiges Banjo und eine engagiert aufspielende, dynamische Rhythmus-Sektion bestimmen das Geschehen, dazu der prächtige Gesang von Frontmann Evan Felkner. Das Songmaterial ist ausnahmslos klasse. Das Album startet mit dem kraftvollen, großartigen, von toller Fiddle und starkem E-Gitarren-Picking (erstklassiges Solo) geprägten, folkig groovenden Roots-/Country-Stampfer "Gin, smoke & lies", der gerade dabei ist, die Texas Music Charts mächtig aufzumischen. Der Funke springt sofort über. Die Band klingt unwahrscheinlich lebendig, frisch und unverfänglich natürlich. Mit Volldampf geht's weiter: "Before the devil knows you're dead" ist ein furios abgehender Squaredance-Countryrocker, vollgepackt mit großartiger Lead-Fiddle und klasse Gitarren, inklusive eines starken E-Gitarren-Solos im Break. Das anschliessende "Southeastern son" beginnt als zurückhaltender, lupenreiner Country-Waltz, wird aber nach einem Break zum gewaltig Tempo aufnehmenden, fetzigen Vollgas-Countryrocker. Herrlich surrende Fiddle, eine schöne Mundharmonika und erdige Gitarrenriffs bestimmen den hinreissenden, wieder recht dynamischen, überaus melodischen Cajun-Countryrocker "Blue star", wahrend die Band mit dem wundervollen "Call a spade a spade" zu astreinem, traditionellem, ursprünglichem Barroom Honky Tonk-Country übergeht. Klasse hier das Zusammenspiel von Fiddle, transparenten Gitarren und Pedal Steel. Als Duett-Sängerin ist Jamie Wilson mit von der Partie, die vorzüglich mit Evan Felkner harmoniert. Überhaupt ist der zweite Teil des Albums näher an traditionellen Countryelementen angeleht, als der erste So auch der traumhafte Waltz "Gone, gone, gone", der recht ruhig, dabei aber wunderbar staubig, erdig, und vor allem sehr melodisch aus den Lautsprechern fliesst. Wieder hören wir eine ausgezeichnete Instrumentierung aus feinen Acoustic-Gitarren-Riffs, schönen E-Gitarren-Licks, einer starken Harmonica, wundervollen Pedal Steel-Klängen und der obligatorischen Fiddle. Die Nummer ist gleichermassen ein Fest für Country-Puristen, wie auch für Americana-Fans. Großartig! Auch der traditionell fundamentierte, entspannte, melodische Countryrocker "Wrecked" ist ein "Hit". Erinnert mit seinem Retro-Ambiente deutlich an Gram Parsons und die Flying Burrito Brothers. Und das abschliessende "Quit while I'm ahead" zieht das Tempo wieder etwas an, bleibt aber klar auf den Country-Pfaden. Baut einen schönen Drive auf, hat ein schöne Cajun-Flair und begeistert mit drei wunderbaren Soli: Zuerst Pedal Steel, dann Fiddle und schlißlich Akkordeon. Kein Frage, den Turnpike Troubadours ist nach dem überragenden "Diamonds & gasiline" von 2010 erneut ein ganz großer Wurf gelungen. Tolles Album! Diese Band wird weiter von sich reden machen...

Das komplette Tracklisting:

1. Gin Smoke & Lies - 4:35
2. Before the Devil Knows We're Dead - 3:52
3. Southeastern Son - 3:31
4. Blue Star - 3:21
5. Call a Spade a Spade - 4:34
6. Morgan Street - 3:41
7. Gone, Gone, Gone - 4:08
8. Good Lord Lorrie - 4:58
9. Empty As a Drum - 3:27
10. Wrecked - 4:57
11. Quit While I'm Ahead - 4:01

Art-Nr.: 7796
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gin, smoke & lies
Before the devil knows we're dead
Blue star
Gone, gone, gone
Good Lord Lorrie
Wrecked
Quit while I'm ahead

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Various Artists - dear jerry: celebrating the music of jerry garcia ~ 2 cd+dvd [2016]
2 CD & 1 DVD-Set! Grandioses, rund 2 1/2-stündiges Konzert, film- und soundtechnisch exzellent on Szene gesetzt, zu Ehren des legendären Grateful Dead-Gitarristen Jerry Garcia vom 14. Mai 2015 aus dem Merriweather Post Pavilion in Columbia/Maryland! Was für ein Stelldichein von alten Wegefährten und Künstlern, die in einer ganz besonderen Verbindung zu Jerry Garcia's Musik stehen. Mit an Bord waren u. a. Phil Lesh & Communion, David Grisman, Peter Frampton, Buddy Miller, Bill Kreutzmann, Bon Weir, Moe., Grace Potter, Widespread Panic, Los Lobos, Eric Church und viele mehr. In der Allstar-Band spielen u. a. Don Was, ex The Black Crowes- und Cry Of Love-Gitarrist Audley Freed, Sam Bush, Buddy Miller, Matt Rollings, Russ Pahl und Raymond Weber. Eine wirklich fantastische Performance.

Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Aus der Original-Produktbeschreibung:
Dear Jerry: Celebrating The Music Of Jerry Garcia was recorded live at Merriweather Post Pavilion in Columbia Maryland on Thursday, May 14, 2015. This historic one-night concert event honored the music of Jerry Garcia, one of the most influential musicians and cultural icons of our time.
The two and half hour concert film and available audio recordings feature over 20 once-in-a-lifetime performances from this momentous event by Phil Lesh & Communion, Bob Weir, Bill Kreutzmann’s Billy & the Kids, Mickey Hart, Eric Church, Jimmy Cliff, The Disco Biscuits, Peter Frampton, David Grisman, Jorma Kaukonen, Los Lobos, Buddy Miller, Moe., O.A.R., Grace Potter, Allen Toussaint, Trampled By Turtles, Widespread Panic, and Yonder Mountain String Band.
Captured and presented in stunning HD with true Dolby 5.1 surround stereo, the full length concert film and available audio records include some of Garcia classics, like “Touch of Grey”, “Friend of The Devil”, “The Wheel” and more.

Die komplette Setlist:
Disc 1:
1. The Wheel / Uncle John's Band - Phil Lesh & Communion (16.49)
2. Get Out Of My Life - Allen Toussaint w/Bill Kreutzmann (3.31)
3. Shady Grove - David Grisman (4.30)
4. I m A Road Runner - Peter Frampton w/Bill Kreutzmann (4.35)
5. Deal - Buddy Miller (3.25)
6. Sugaree - Jorma Kaukonen (7.25)
7. The Harder They Come - Jimmy Cliff, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (3.27)
8. Fire On The Mountain - Jimmy Cliff, Bob Weir, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (6.38)
9. Help On The Way/Slipknot/Franklin s Tower - Billy & The Kids (9.54)
10. Scarlett Begonias / I Know You Rider - The Disco Biscuits, Billy & The Kids (12.43)

Disc 2:
1. Loser - Moe. (7.10)
2. St. Stephen - O.A.R. (5.33)
3. Bertha - Los Lobos, Bob Weir (6.48)
4. Brown Eyed Women - Trampled By Turtles (5.31)
5. Shakedown Street - Yonder Mountain String Band (8.11)
6. Friend Of The Devil - Bob Weir & Grace Potter (6.41)
7. Tennessee Jed - Eric Church w/Bill Kreutzmann (5.47)
8. Morning Dew - Widespread Panic (12.03)
9. Touch of Grey - Bob Weir, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (6.45)
10. Ripple - Full Ensemble (5.29)

DVD:
1. The Wheel / Uncle John's Band - Phil Lesh & Communion (16.49)
2. Get Out Of My Life - Allen Toussaint w/Bill Kreutzmann (3.31)
3. Shady Grove - David Grisman (4.30)
4. I m A Road Runner - Peter Frampton w/Bill Kreutzmann (4.35)
5. Deal - Buddy Miller (3.25)
6. Sugaree - Jorma Kaukonen (7.25)
7. The Harder They Come - Jimmy Cliff, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (3.27)
8. Fire On The Mountain - Jimmy Cliff, Bob Weir, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (6.38)
9. Help On The Way/Slipknot/Franklin s Tower - Billy & The Kids (9.54)
10. Scarlett Begonias / I Know You Rider - The Disco Biscuits, Billy & The Kids (12.43)
11. Loser - Moe. (7.10)
12. St. Stephen - O.A.R. (5.33)
13. Bertha - Los Lobos, Bob Weir (6.48)
14. Brown Eyed Women - Trampled By Turtles (5.31)
15. Shakedown Street - Yonder Mountain String Band (8.11)
16. Friend Of The Devil - Bob Weir & Grace Potter (6.41)
17. Tennessee Jed - Eric Church w/Bill Kreutzmann (5.47)
18. Morning Dew - Widespread Panic (12.03)
19. Touch of Grey - Bob Weir, Mickey Hart, Bill Kreutzmann (6.45)
20. Ripple - Full Ensemble (5.29)

Art-Nr.: 9300
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Various Artists - return to sin city: a tribute to gram parsons ~ live ~ dvd [2005]
Gram Parsons, Urvater des Countryrocks, dessen maßgeblichen Einflüsse sowohl in der Country-/Americana- und Rock-Musik bis heute ungebrochen sind (Emmylou Harris, die Rolling Stones und Steve Earle, aber auch junge Rock-Bands wie My Morning Jacket bezeichnen ihn als einen ihrer wichtigsten Wegweiser) verstarb am 19. September 1973, wie wir alle wissen, im Alter von 26 Jahren viel zu früh in einem Motel in Joshua Tree/California! Erst nach seinem Tode wurde der Menschheit langsam bewußt, welch eine immense Bedeutung der Künstler Parsons für die Musikszene hatte und immer haben wird. Über 30 Jahre später ist diese Bedeutung größer als je zuvor und zieht sich wie ein roter Faden durch die Genres zeitgemäßer Roots-Musik! "He changed the face of country music without anybody ever knowing it. After he dies, there was this whole different aspect of country music, which pervades to this day", bekennt Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards. In gut 2-jähriger Arbeit organisierte Gram Parsons' Tochter Polly nun zwei fantastische Konzerte um ihren Vater, den sie nie richtig kennen gelernt hat, zu ehren. Im vergangenen Jahr, am 9. Juli 2004 in Santa Barbara, und einen Tag später, am 10.Juli 2004 im Universal Amphithaetre zu Los Angeles war es endlich soweit. Was sich dort dann zusammen mit der eigens für diese beiden Shows zusammengestellten Band "Sin City All Stars" (u.a. Al Perkins: pedal steel / lap steel, Doug Pettibone: guitars, Tony Furtado: guitars / banjo, Skip Edwards: keyboards, Dusty Wakeman: bass, Dave Raven: drums, dazu Gäste, wie James Burton: guitar, Jim Lauderdale: acoustic guitar, vocals, Jedd Hughes: guitar, usw...) auf der Bühne tummelte, war schlichtweg ein Knüller: Jay Farrar, Raul Malo, Steve Earle, Jim James (My Morning Jacket), Lucinda Williams, Dwight Yoakam, Norah Jones, Keith Richards und einige mehr! Die vorliegende, rund 106-minütige DVD, zeigt die Performance vom 10. Juli aus Los Angeles! Einfach wunderbar! Es ist ein Genuß, daß dies auf DVD erschienen ist und man damit an diesem großartigen Ereignis teilhaben darf. JAY FARRAR beispielsweise bringt 2 hervorragende, schön entspannte, Performances von "Truck drivin' man" und "Devil in disguise", RAUL MALO von den Mavericks gibt in seiner unnachahmlichen Art eine gefühlvolle Version von "Hot Burrito No. 1" zum Besten, JOHN DOE und KATHLEEN EDWARDS spielen zusammen "We'll sweep out the ashes in the morning", STEVE EARLE bringt eine dynamische Version von "Luxury liner" und setzt mit "My uncle" anschließend noch einen drauf, die umwerfende LUCINDA WILLIAMS sehen und hören wir mit "Sleepless nights" und "A song for you" (begnadetes Gitarrensolo von Doug Pettibone) und DWIGHT YOAKAM spielt mit seiner neuen Band und dem neuen, klasse Giatrristen Keith Gattis (ja der, den wir auch von einigen Solo-CDs in Erinnerung haben) "Wheels", sowie eine dreckig rockende Fassung von "Sin city", während wir NORAH JONES mit "She" und anschließend, zusammen mit dem Stones-"Wrack" KEITH RICHARDS, der sich hier allerdings in bester Laune und ebensolcher Verfassung präsentiert, mit "Love hurts" erleben! KEITH RICHARDS spielt anschließend, zusammen mit den "Sin City All Stars", auch noch eine tolle Version von "Hickory wind", ehe alle zusammen noch "Wild horses", sowie "Oh Las Vergas" zum Besten geben, nicht zu vergessen den "Big mouth blues"! Ein prächtiges Konzert mit wunderbaren Künstlern, großartigen Performances, zu Ehren eines ganz Großen! Traditionell verwurtzelter Alternate Countryrock/Americana vom Feinsten! Die DVD, die übrigens ein feines 8-seitiges Booklet enthält, ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar!

Art-Nr.: 3148
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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