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Abair and the Boneshakers, Mindi - the eastwest sessions [2017]
"She's hot"! Die in den USA höchst respektierte, mehrfach Grammy-nominierte, herausragende Saxophonistin Mindi Abair aus Saint Petersburg/Florida war bislang eher auf dem Jazz-Terrain zu Hause, doch mit ihrer neuen, exzellenten Begleitband, den Boneshakers liefert sie mit dem in den historischen Eastwest-Studios von Hollywood aufgenommenen, neuen Album "The Eastwest Sessions" nun ein musikalisch fantastisches, ungemein kraftvolles, kerniges, astreines "Powerhouse"-Bluesrock-Album mit Spuren von Soul, R&B, Rock bis hin zum Americana ab, das sie auch in diesem Genre nachhaltig etablieren wird. Neben ihrem genauso satten, wie virtuosen Saxophon-Spiel ist Mindi darüber hinaus eine großartige Sängerin und Songwriterin. Produziert hat das Album niemand geringerer als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Aerosmith und Stammproduzent von Joe Bonamassa und Black Country Communion). Großmeister und Gitarrenguru Joe Bonamassa ist dann bei einem Stück auch gleich als Gast mit dabei, und zwar bei dem umwerfenden, kernigen, rund 7-minütigen Blues-Knaller "Pretty good for a girl", bei dem sich Mindy auf ihrem "Sax" quasi die Lunge aus dem Hals bläst und Mr. Bonamassa mit einem genialen Gitarrensolo besticht. Toll, wie sich die beiden während des rund 4 1/2-minütigen Instrumentalfinishs ergänzen. Dazu gibt's prächtigen Gesang von Mindi. Irre starke Nummer! Aber das ist nur ein Beispiel für eine komplett saustarke Vorstellung der Protagonistin und ihrer super Band. Mal mit Gefühl, mal sehr rockig agieren die Musiker und Mindi spielt zum Teil, als ginge es um ihr Leben. Das komplette Songmaterial ist hervorragend strukturiert, durchzogen von einer prima Melodik. Das Zeug bleibt einfach prächtig hängen, versprüht ordentich Feuer und Speilfreude. Los geht's mit dem mächtig groovenden, ganz dezent funky angehauchten Power-Bluesrocker "Vinyl", in der Basis geprägt von großartigem Drumming und treibenden Basslines. Dazu kommen herrlich klimperndes Piano, starke Rhythmus E-Gitarre, Mindi's klasse Gesang und natürlich ein brennendes Sax-Solo im Break. Ganz heiße Nummer! Das kann man auch über das anschließende, mächtig kochende Instrumental "Not that kind of girl" behaupten. Auch hier brennt die Luft, nicht nur durch Miss Abair's furioses Sax-Spiel. Ein weiterer, schön straighter, bluesig groovender und mit einer feinen Melodie ausgestatteter Rocker folgt mit dem tollen "Play to win", bei dem erstmals auch der immer wieder stark aufspielende Lead Gitarrist der Boneshakers, Randy Jacobs, etwas dominanter in Erscheinung tritt und sich mit seiner "Chefin" einen klasse Solo-Schlagabtausch liefert. So geht das Stück für Stück auf höchstem Niveau weiter. Ob die wunderbar soulige, traumhaft schöne Ballade "Let me hear it from you" (den großartigen Lead-Gesang übernimmt hier Sweet Pea Atkinson), das packende, genauso straighte, wie jammige Instrumental "Freedom" (starkes Gitarren- und Saxophon-Solo). das fein groovrnde, gediegene "Done me wrong", bis hin zu der wunderbaren, flockigen, semi-akustischen, sehr melodischen Roots-/Americana-Nummer "I love to play my saxophone" (herrliche Mandolinen-Riffs, wunderbares Sax-Solo) - Mindi und ihre Jungs haben keinen Durchhänger. Diese, im übrigen überaus attraktive Blondine und ihre tolle Band verkörpern eine dermaßen erfrischende Bluesrock-Vitalität, das es die helle Freude ist. Hoffen wir jetzt schon, dass das nicht Mindi's letzter Ausflug in die Blues- und Rock-Gefilde war. Rock on, Mindi! Eine wahrlich beeindruckend starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Vinyl - 3:06
2. Not That Kind of Girl - 3:31
3. Play to Win - 4:06
4. Pretty Good for a Girl - 7:07
5. Let Me Hear It from You - 4:30
6. Live My Life - 3:30
7. Freedom - 4:51
8. Had to Learn the Hard Way - 4:32
9. She Don't Cry No More - 3:56
10. Done Me Wrong - 5:57
11. I Love to Play the Saxophone - 2:53

Art-Nr.: 9577
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Vinyl
Play to win
Pretty good for a girl
Let me hear it from you
Freedom
Done me wrong
I love to play the saxophone

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Blindside Blues Band - generator [2012]
"Come on, ride your guitars, guys"! Michael Oneskos fulminante Bluesrock-Formation, die Blindside Blues Band, bläst zur nächsten Gitarren-Attacke. "Generator" heißt das neue Studiowerk - und was produziert solch ein "Generator"? Na klar, Power - und zwar gewaltige Power! Inzwischen wieder zu ihrem einstigen "Blues Bureau"-Label zurückgekeht (die "Grooveyard"-Jahre sind also vorüber), präsentieren Gitarren-Irrwisch Michael Onesko und seine großartigen, für das mächtige Rhythmus-Fundament verantwortlichen Mitstreiter Kier Staeheli am Bass und Emery Ceo am Schlagzeug gleich auch noch einen absolut prominenten Neuzugang im Line-Up: Ex "Grooveyard" Labelkollege und Gitarrenhexer Jay Jesse Johnson, der auch schon auf dem 2011er "Smokehouse Sessions 2 - The Blues Is Evil" bei 3 Tracks mit an Bord war, ist jetzt festes Mitglied der Blindside Blues Band. Was die beiden "Wahnsinns-Axtschwinger" nun gemeinsam auf diesem neuen Album veranstalten, dürfte jedem Gitarren-Enthusiasten klar sein: Ein mörderisches, alle Dämme brechendes Lead Gitarren-Feuerwerk ohne Ende. Immer wieder ballern sich die beiden Meister-"Gitarreros" (Johnson brilliert zudem mit glühender Slide-Arbeit) wahre Gitarrensalven um die Ohren. Leidenschaftlich, enthsuiastisch, wild, hart, schnell, laut, voller "Spirit", voller Feuer, Power und Biss treiben sie sich gegenseitig nach vorn. Was für ein "Guitar Thunderstorm"! "Generator" rockt "wie die Sau", hat aber auch den Blues" Der Begriff "Bluesrock", genauer gesagt "Heavy Bluesrock" wird hier nach allen Regeln der Kunst ausgereizt und gelebt. Die Spuren solcher Helden wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Mountain, Leslie West, Pat Travers, Johnny Winter, Led Zeppelin und vor allem auch Cream sind nicht zu überhören, doch diese Combo vereint all diese Einflüsse zu ihrem eigenen "Ding". Was für eine Kraft! "This is a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault". Dem ist nicht hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1. Generator (4.36)
2. Power Of The Blues (4.52)
3. Slowdown (5.30)
4. Bluesin’ (4.42)
5. Going Crosstown (6.04)
6. Genevieve (6.01)
7. Wandering Man (8.03)
8. Gravy Train (4.51)
9. Loving You (4.55)
10. I’m Gonna Leave This Town (5.57)
11. Bonus Jam (9.35)

Art-Nr.: 7855
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravy train
Generator
Bluesin'
Goin' crosstown
Genevieve
Slow down
Wandering man

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Blindside Blues Band - smokehouse sessions [2009]
Michael Onesko's Gitarren-Armada erschüttert die Blues-Welt! Was für eine Wucht! Während ihrer grandiosen "Smokehouse sessions" haben sich die Vier (2 Gitarristen, Bass, Drums) von der Blindside Blues Band dieses Mal ein paar absolute Blues-Klassiker vorgenommern und covern die, neben drei Eigenkompositionen, in unnachahmlicher, packender Art und Weise. Gingen die letzten Alben mehr in Richtung Gitarren "Heavy"-Rock, so rockt es hier nicht minder heftig, aber der Blues steht klar im Fokus! Dreckig, laut, mit einem mächtigen Gitarrenvolumen und bärenstarken Soli nehmen sich Onesko und seine Freunde einen Song nach dem nächsten vor, rocken das "Smokehouse" in Grund und Boden, um gegen Ende für ein klein wenig Entspannung zu sorgen, indem sie Robert Johnson's "Crossroads" in einer akustischen, aber Energie-geladenen Version bringen und das Album mit einem traumhaften Cover von Peter Green's "Albatross" ausklingen lassen. Ansonsten raucht es, was das Zeug hält! So mancher Song wurde schon bis zum Umfallen gecovert, doch bei Onesko und seiner "Gang" klingt das Zeug so gnadenlos gut, dass so manches Original davor "in die Knie geht". Was beispielsweise in "Little red rooster" für eine Wucht und monströse Power steckt, ist pures Dynamit! Was für ein gewaltiger Gitarren-Orkan! Dazu eine Rhythm-Section, die einen mächtig groovende Grundlage bildet. Herausragend: Drummer Emery Ceo! Die "Smokehouse sessions" dampfen im wahrsten Sinne des Wortes! Welch ein Feuer! Ein bärenstarkes Teil der Blindside Blues Band! Die Heavy Blues- und Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein!

Hier noch der in einer wunderbar "blumigen" Wortwahl asugedrückte, englische Orginal-text des Labels zur Veröffentlichung dieses prächtigen Albums:
"Mike Onesko and the Blindside Blues Band's excellent "Tribute to the Blues" featuring 10 ass-kickin' tracks (65 minutes) of smokin', killer, down-home, raw, bluesy heavy guitar jams done up BBB-style that will rock your damn blues away. "Smokehouse Sessions" is a solid mix of way-kool "covers" & "originals" that hit hard and deliver the "Blues" message. Most of the tracks/jams are recorded live in the studio to keep it REAL. Highly recommended to fans of bad-ass, killer hard rockin' blues guitar riffage. Wave your blues guitar freak flag high with BBB on the low-down and dirty "Smokehouse Sessions" disc."

Das komplette Tracklisting:

1. Little Red Rooster (7.41)
2. Rock Me Baby (4.16)
3. Dirty Double Dealer (4.17)
4. Sweet Little Angel (6.24)
5. Ramblin' On My Mind (6.46)
6. Hoochie Coochie Man (10.29)
7. Same Old Situation (4.58)
8. Who Knows Jam (7.57)
9. Crossroads 69 (8.09)
10. Albatross (4.05)

Art-Nr.: 6331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little red rooster
Rock me Baby
Dirty double dealer
Ramblin' on my mind
Same old situation

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Chambers, Sean - the rock house sessions [2013]
"One hell of an album"! Der begnadete "guitarslinger" Sean Chambers aus North Fort Myers im US-Bundesstaat Florida beglückt die Bluesrock-Gemeinde mit einem irre starken Album! Das renommierte britische "Guitarist Magazin" führt den ehemaligen Hubert Sumlin-Sideman (von 1998 - 2003 war er dessen Bandleader und Lead Gitarrist) unter den "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury" auf - welch eine Ehre. Doch hört man diesen "Hexer" spielen, wird einem klar, warum dieser Bursche von vielen Experten so eingeschätzt wird. Er kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Aufgenommen in Kevin McKendree's Rock House Studios in Nashville zelebriert Chambers hier mit seiner famosen Studiocrew, bestehend vorwiegend aus Tommy MacDonald am Bass, den ehemaligen Stevie Ray Vaughan & Double Trouble-Organisten Reese Wynans (der das Album auch produzierte) und dem saustarken Tom Hambridge am Schlagzeug, sowie einigen weiteren, namhafte Gästen (z. B. Rob McNelley bei einigen Tracks an der zweiten Gitarre) ein geradezu mitreissendes, esplosives Gitarren Bluesrock-Feuerwerk zwischen Texas-bound, Delta-style, Southern-rooted. Chambers, übrigens auch ein hervorragender Sänger, brilliert mit genauso virtuosen, wie emotionalen Gitarrenläufen, fast immer unterlegt von Reese Wynans brillantem Orgelteppich, der den ohnehin schon voluminösen Sound noch mehr verstärkt. Das Zusammenspiel der beiden ist grandios. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der höllisch abgehende Volldampf-Boogie "Since I've been down" (Hambridge gibt mit seinem "Killer"-Drumming einen furiosen Takt vor), bei dem sich's Wynans (erinnert gar an Großtaten von Deep Purple's legendärem Tastenkönig Jon Lord) und Chambers mit wechselnden Soli so richtig geben. Das ist das pure Feuer! Das Songmaterial ist ohnehin von vorn bis hinten klasse. Ausfälle findet man nicht. Neben einigen Eigenkompositionen sowie Stücken von seinen Nashville-Kumpels, hat sich Chambers auch 3 exzellente Coversongs ausgesucht, die er ganz wundervoll interpretiert: Zum einen Gary Moore's seeliges "Holding on", das hier voller Southern Soul mit dezentem Gospelflair (großartige, weibliche Background-Gesänge) vorgetragen wird (grandiose Sologitarre von Chambers, wohl dosierte, effiziente Bläser-Fills), dann eine kraftvolle, packende Fassung des von Willie Mitchell und Earl Randle geschriebenen Songs "Come to Poppa", den Bob Seger auf seinem "Night moves"-Album bekannt machte, und als Schlußtrack des Albums noch einen kochenden, puren Rock'n Roll-Aufguß von Alvin Lee's (Ten Years After) "Choo Choo Mama", bei dem die Truppe, inklusive Chambers, noch mal richtig aufdreht. Doch auch der Album-Opener ist gleich ein Knaller: Sean Chambers und Kollegen setzen mit "World on fire" sofort die Bluesrock-Welt in Flammen. Ein treibender, übrigens von Rick Vito komponierter "Rockin' Blues" voller fetter, fleischiger Gitarren und ebenso kraftvoller Orgel-Einsätze. Der Meister lässt gleich ein furioses Solo vom Stapel. Klasse auch das perfekt integrierte Harpspiel von TJ Klay. Schon nach disem Auftakt ist man von der "Mugge" gefangen und weiß, dass wirklich nichts mehr schief gehen kann. Herrlich beispielsweise auch die traumhafte Bluesrock-/Southern Rock-Ballade "Meant to be", die mit ihrem Spirit und ihrer großartigen Melodie sofort solche Bands wie Stevie Ray Vuaghan's Double Trouble, Storyville oder die Arc Angels in Erinnerung bringt. Stark hier die Harmonie von Gitarre, Orgel, Klavier und Gesang. Das harte, aber ebenfalls sehr eingängige "Money in a minute" ist dann wieder ein krachender, straighter Bluesrocker voller kochender, massiver Gitarren und tierischer Orgel-Ergänzungen. Dampft aus allen Poren! Seam Chambers und seine exzellenten Mitstreiter liefern uns mit diesem Album einen brillanten Output von den "Rock House Sessions" in Nashville. Das ist lebendiger Bluesrock der allerfeinsten Art. Tolle Musiker, tolle Songs, tolles Album! "If you like your blues blazin’ hot, the Sean Chambers Band will definitely light your fire"! Jawohl!

Das komplette Tracklisting:

1. World on Fire - 5:07
2. Since I've Been Down - 4:21
3. Healing Ground - 4:36
4. Meant to Be - 3:55
5. Come to Poppa - 4:50
6. Your Love is My Disease - 3:13
7. Holding on - 4:09
8. Just for the Thrill - 4:33
9. Money in a Minute - 4:04
10. It Hurts to See You Go - 4:34
11. Choo Choo Mama - 4:35

Art-Nr.: 8429
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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World on fire
Since I've been down
Meant to be
Come to Poppa
Holding on
Money in a minute
Choo Choo Mama

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Chambers, Sean - trouble & whiskey [2017]
Fetter Bluesrock-Gitarrenzauber pur! 4 lange Jahre hat es gedauert, bis der famose, ehemalige Gitarrist des legendären Hubert Sumlin mit dem Nachfolegwerk zum bärenstarken 2013er-Release "The Rock House Sessions" auf den Markt kommt, doch das Warten hat sich gelohnt. Die Bluesrock-Welt und auch die Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein. "Trouble & whiskey" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Was Sean Chambers und seine Mitstreiter (großartige Quartett-Besetzung) hier abliefern, ist zündender, von mitreissendem Gitarrenspiel geprägter, kraftvoller, satter Bluesrock vom Allerfeisten. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Chambers kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Er ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein klasse Sänger. Das Album punktet mit durch und durch hervorragend strukturiertem Songmaterial, bietet aber zudem immer genügend Freiraum für Chambers, seine außergewöhnlichen Gitarrenkünste unter Beweis zu stellen. Seine Soli (auch Slide) sind stets ungemein zielgerichtet und gleichzeitig voll ungebremster Spielfreude in den Songs untergebracht - glühende, teils schön ausgedehnte Läufe voller Virtuosität, immer schön erdig, dreckig, rau und herrlich unbekümmert, und dennoch, ohne übermütiges "Gefrickel" auf den Punkt gebracht. Er macht das fantastisch. Das Album startet mit dem von kochenden Riffs durchzogenen, klassischen Gitarren-Bluesrocker "I need your lovin'", der sich unbeirrt straight und dreckig im Bewusstsein des Zuhörers festsetzt. Robert Johnson meets ZZ Top! Klasse Groove! Und die ersten beiden Soli des Meisters hinterlassen unmittelbar einen tiefen Eindruck. Was für ein starker Auftakt. Beim folgenden "Bottle keeps staring at me" demonstriert Chambers auf beeindruckende Art und Weise seine Slide-Künste. Ein Slideguitar-rockin' Blues der Extraklasse mit Reminiszensen an George Thorogood und Konsorten. Welch ein Feuer! Packende Lead Gitarren-Läufe begleiten den famosen, voller Energie steckenden, "drinkin'" Slow Blues "Trouble & whiskey", der den Zuhörer mit seiner Direktheit, der herausragenden Instrumentierung aus Lead Gitarre und schöner Orgel-Untermalung, sowie seiner großartigen Melodie geradezu magisch einfängt. Die beiden virtuosen, schön satten, fingerfertigen Gitarrenausflüge begeistern auf der ganzen Linie. Hat ein schönes, dezentes Southern-Flair. Grandios auch das dezent funky wirkende, dennoch lockere "Cut off my right arm", der klassische, mächtig groovende, voller satter Gitarrensoli steckende Bluesrocker "Handyman" (an der zweiten Lead Gitarre hören wir hier als Gast den ebenfalls fantastisch aufspielenden Jimmy Bennett), oder das finale, rhythmische "Gonna groove", bei dem der Songtitel Programm ist. Zudem brennt Chambers bei der glühenden Vollgas-Coverversion von Rory Gallagher's "Bullfrog Blues" ein fulminantes Slide-Feuerwerk ab. Was Sean Chambers und seine großartige Band hier auch anpacken, der Funke springt unmittelbar über. Ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk, das die Genre-Enthusiasten von vorn bis hinten begeistern dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. I Need Your Lovin' - 3:40
2. Bottle Keeps Staring at Me - 4:05
3. Trouble & Whiskey - 5:06
4. Travelin' North - 3:40
5. Cut off My Right Arm - 4:45
6. Bullfrog Blues - 4:31
7. Sweeter Than a Honey Bee - 4:23
8. Handyman - 5:53
9. Be Careful with a Fool - 4:53
10. Gonna Groove - 3:15

Art-Nr.: 9410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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I need your lovin'
Bottle keeps staring at me
Trouble & whiskey
Cut off my right arm
Sweeter than a honey bee
Handyman
Gonna groove

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Helm, Amy - didn't it rain [2015]
Famos! Levon Helm's (The Band) so hoch talentierte Tochter Amy mit einem wahrhaft brillanten Album! Die großartige Singer-Singwriterin ist ja bereits ein "alter Hase" in der Szene, obwohl "Didn't it rain" ihr Debut als Solo-Künstlerin darstellt. So erzielte sie bereits überwältigende Anerkennung als Mitglied der hoch eingeschätzten Alternate Country-Formation Olabelle und durch ihre langjährige, ausgiebige Arbeit mit ihrem Vater, vor allem bei dessen berühmten "Midnight Rambles". Amy bietet auf ihrem Album 12 bärenstarke Songs zwischen Roots, Americana, Blues, Soul, Southern, Gospel, Folk und Alternate Country, die geprägt sind von tollem Songwriting und umwerfender Musikalität, sowohl von ihr mit ihrem hinreissenden, ja geradezu charismatischen, "soulful" Gesang, als auch von den herausragenden Fähigkeiten der beteiligten Musiker. Ein dominierende Rolle spielt dabei ihr ex-Bandkollege von Olabelle, Byron Isaacs (ein Drittel ihrer aktuellen Live-Band "The Handsome Strangers"), der den Bass bedient, ebenfalls mit ein paar Gitarreneinsätzen überzeugt, der vor allem aber das Album produzierte und damit für den so ungemein transparenten, klaren, wunderbar auf den Punkt gebrachten, herrlich "gritty" rüberkommenden, exzellenten Sound sorgte. Weiterhin mit an Bord sind der hervorragende Gitarrist Daniel Littleton und Drummer David Berger, sowie als Gäste bei einzelnen Stücken solche Hochkaräter wie u. a. Keyboarder Bill Payne (Little Feat), die beiden Gitarristen Larry Campbell und Chris Masterson, Keyboarder John Medeski, sowie Carolyn Leonhart, Elizabeth Mitchell, Catherine Russell, Teresa Williams und Allison Moorer, allesamt mit Background Gesang. Ein besonderes Highlight ist noch das Mitwirken ihres am 19. April 2012 verstorbenen Vaters Levon Helm am Schlagzeug bei 3 Tracks, was für die The Band-Ikone seinerzeit die letzten musikalischen Sessions bedeutete. Eröffnet wird dieses grandiose Album mit einer packenden Version des Traditionals "Didn't it rain", dem Titelstück also. Kommt in einem vorzüglichen, bluesigen und souligen Southern-/Gospel-Gewand mit einem großartigen "driving groove", tollen Slidguitar-Momenten, dezenten, fast psychedelisch anmutenden Gitarrenspielereien und prächtiger Percussion. Welch ein Spirirt, was für ein Feeling! Hat entfernt etwas von den semi-akustischen Arbeiten der North Mississippi Allstars. Weiter geht's mit der traumhaft melodischen, schön retro und klassisch gehaltenen, erneut mit viel Southern Soul infiltrierten Roots-/Americana-Nummer "Rescue me", die wunderbar erdig und groovy, wie aus einem Guß aus den Lautsprechern fließt. Starke Basslinien ziehen sich durch diesen tollen Song, dazu hören wir herrlich lockeres Klavierspiel von Little Feat's Billy Payne, feinste E-Gitarren-Fills und großartige Background-Gesänge von Catherine Russell und Carolyn Leonhart. Es folgt eine wunderschöne Coverversion von Sam Cooke's "Good news" (klasse Slide-Gitarre), ehe Amy (sie singt hinreissend) die filigrane, großartige, "stripped down" inszenierte Ballade "Deep water" vorstellt, lediglich begleitet von vielschichtigen, unaufdringlichen Gitarren und einer hintergründigen "Pump-Organ". Dann mit "Spend our last dime" das erste Stück, bei dem Levon Helm am Schalgzeug sitzt - und schon klingt die Nummer wie einer der klasischen The Band-Tracks aus deren guter, alter Zeit. Ein herrlicher, Country-orientierter Rootsrocker mit tollen Gitarren. Genial auch der dynamische, staubige Roadhouse-/Americana-/Roots-/Alternate Country-Rocker "Heat lightning", bei dem sich die beiden exzellenten Gitarristen Larry Campell und Chris Masterson mit einem packenden, Dual-Solo zu gegenseitigen Höchstleistungen anstacheln. Welche Nummer man sich auch heraussucht, jede für sich hat etwas ganz Besonderes. Neben den unzweifelhaften Einflüssen ihres Vaters, kann man Amy's Musik im weitesten Sinne vielleicht auch mit der von Buddy & Julie Miller vergleichen, wenngleich sie ihre ganz eigene Note hat. Wie dem auch sei, "Didn't ist rain" ist ein meisterhafter Beleg für Amy Helm's herausragende Musikalität. Einge große Americana-Scheibe einer fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Didn't It Rain - 3.45
2. Rescue Me - 4.07
3. Good News - 3.40
4. Deep Water - 4.08
5. Spend Our Last Dime - 2.39
6. Sky's Falling - 3.59
7. Gentling Me - 4.27
8. Roll Away - 3.57
9. Sing To Me - 3.55
10. Roll The Stone - 4.08
11. Heat Lightning - 3.29
12. Wild Girl - 4.09

Art-Nr.: 8922
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Didn't it rain
Rescue me
Good news
Deep water
Spend our last dime
Gentling me
Roll away
Heat lightning

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House and The Blues Cowboys, James - same [2018]
James House, eigentlich im Country zuhause und einer der gefragtesten Songwriter Nashville's, gelingt mit seinen großartigen "Blues Cowboys" ein famoser "Sidestep" in, der Name der Formation lässt es schon vermuten, die Gefilde des Blues und Bluesrocks. Wenn man das hier hölrt, kann man kaum glauben, dass der Bursche etwas mit Country am Hut hat. Denn was er hier abliefert ist rauer, dreckiger, erdiger, Staub- und Whiskey-gegerbter, ungeschliffener Rootsrock, Bluesrock und Southern-Blues voller natürlicher Ecken und Kanten. Die Songs sind kompakt und stark geprägt von dem rauen Gesang und dem klasse (Slide)-Gitarrenspiel des Protagonisten. Das ist der erdige Blues(rock) aus den Honky Tonks Nashville's.

Hier zwei Original-Reviews aus den USA:

Like many in Nashville, James House has a built a career of writing hit songs for others. If you’ve not heard of House, you have probably heard these tunes that have reached well int the millions for radio spins – “A Broken Wing,” “Ain’t That Lonely Yet” and “In a Week or Two.” Count Rod Stewart, Tina Turner, The Mavericks, Dwight Yoakam and Martina McBride, among others who have benefitted from House’s pen. Yet, this prolific and versatile musician has a powerhouse Michael McDonald -like voice that should have him in the lead role more often. His recent work writing for Joe Bonamassa and Beth Hart had fans wanting House to do his own blues, roots-rock album. And, like so many in Nashville, who ply their craft in country and Americana worlds, House has always had a love for the blues and it’s been an undercurrent for much of his work. Thus, the self-titled James House and the Blues Cowboys. The Blues Cowboys is indeed a touring band (more on that later) but these sessions were built around some of the best musicians in Music City. House lured them to his studio, Cabin in The Woods, located in a rural area of Nashville. Will Kimbrough plays lead guitar on the first five tracks (side A) while A-list session guitarist Kenny Greenberg joins blues guitarist Todd Sharp on the last 5 tracks (side B). Mike Bradford (Uncle Kracker) plays bass throughout as does drummer Crash Jones. Nashville’s most in-demand fiddler Eamon McGloughlin sits in on Side A while House sings and plays his Fender Strat and organ throughout. That kind of arsenal is built for fire and the sparks fly immediately on “Jail House Blues” with House wailing on lines like these – “Mama killed Daddy in self-defense/Never was one to sit on the fence” as Kimbrough’s slide duels with House’s guitar. “Arkansas Woman’ and “Ain’t No Way” continue the soul aching blues vibe until reaching on of disc’s outstanding tracks “Long Way Down.” It’s taken at a slower, haunting tempo as if John Lee Hooker were singing verses from William Faulkner. “Well Ran Dry” on Side B carries a similar approach. How about this lyric? “I’m an empty soul/At the holy water bowl/Waiting on a rising tide.” Other highlights on Side b include the more roots driven “Gone Again” and the rock tune “Ballad of the TKIngs,” short for Troubadour Kings. Now, let’s go to the touring Blues Cowboys. Singer/guitarist Roddy Romero who just joined Yvette Landry for her recent release, if from Lafayette Louisiana as is lesser know drummer/percussionist Smoove Ras. They back House on the final cut, “What Side of the River Are You on?” the song was inspired by House attending the Buddy Holly Songwriting Retreat and listening to Mary Gauthier sing Guthrie’s “This Land Is Your Land” along the river in Lafayette. In a songwriting meeting with Romero and Ras, his vision for The Blues Cowboys was shaped. Great songs, achingly powerful vocals, and first-in-class musicians make this a terrific album. House has already indirectly put his stamp on contemporary blues with his work with Joe Bonamassa and Beth Hart. Now he’s set to make his mark directly with the Blues Cowboys. - Glide Magazine

James House deserves to be better known — or, more accurately, known more widely. He’s co-written several songs with blues guitarist Joe Bonamassa, including Bonamassa’s recent song “Redemption.” House is also a Grammy-, CMA-, and ACM-nominated songwriter, but on his new album, James House and The Blues Cowboys, he weaves rock, blues, and roots music into a colorful pattern that reveals many facets. House’s powerful, sometimes raw, vocals dominate, and he can moan with the best blues-shouters but can be as tender as the best of the balladeers. The new album serves as a showcase for his songwriting, singing, and guitar work. He gathered a group of world-class musicians — Will Kimbrough, Kenny Greenberg, Lou Toomey, Todd Sharp, Roddie Romero on guitars; Michael Bradford and Mike Brignardello on bass; Eamon McLoughlin on fiddle; Crash Jones and Smoov-Ras on drums — at his studio, Cabin in the Woods, to record the album. The album opens with a can’t-sit-still, shake-us-to-our-core blues rocker “Jail House Blues.” The raucous, bone-shaking song lifts us so high, we wonder if it can get any better than this. It does. “Long Way Down” opens with a slow funk with blues moan, but then escalates to a burning rocker in the chorus and the bridge, fueled by guitars reminiscent of Alvin Lee and Ten Years After. “Good Love” features a spacious, atmospheric vibe that allows House’s raw vocals to breathe and to call and respond to Kimbrough’s lead riffs. “Arkansas Woman” is one of the highlights of the album. There’s a place for every note, every chord, and every word, and the song wrings every emotion out of us by its end. Kimbrough’s soulful lead guitar brings this song to life in a way such that every note he plays makes a statement. While some of the playing is reminiscent of Eric Clapton’s leads, the difference here is that Kimbrough never wastes a note; both he and Clapton play clean and crisp, but while Clapton’s crispness is soulless, Kimbrough’s inhabits our souls and hearts and touches us with its depth. The layered riffs that open “Boomerang” mirror the action of the object itself — the riffs always come back, circling around and flying high before returning to start over again. The propulsive tune mimics the halting/forward-moving character of love: “We keep coming back to you and me.” The scalding lead riffs on the song’s bridge balance the pain of leaving with the tentative joy of returning and the inability to throw love far away; it always returns to you. “Which Side of the River You On” turns in a down-and-dirty, funky twist to that old folk tune by Florence Reece, “Which Side Are You On?” In this tune, which House co-wrote with Roddie Romero and Joshua Martin, and which features Romero and Smoov-Ras, shimmers with a roiling slide guitar, and with an insistent funk beat asks, “which side of the river you on / Ain’t saying which is right or wrong / When the flood comes down / It’s too late to get to higher ground.” Listen to this album! Words can’t always describe how perfect, how moving, how powerful some of the songs on the album are. James House and The Blues Cowboys is an album that’s meant to be played and to be played loud, and it won’ let you forget James House. - No Depression / By Henry Carrigan, Staff Reviewer

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Home - 3:06
2. Arkansas Woman - 3:11
3. Ain't No Way - 3:09
4. Long Way Down - 3:42
5. Good Love - 3:47
6. Moving on Over - 3:59
7. Well Ran Dry - 3:31
8. Gone Again - 4:13
9. Boomerang - 3:07
10. Ballad of the Troubadour Kings - 3:40
11. Which Side of the River - 3:47

Art-Nr.: 9680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long way home
Arkansas woman
Ain't no way
Long way down
Movin' on over
Well ran dry
Which side of the river

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Mavericks, The - in time [2013]
"The Mavericks are back, and they are better than ever"! Was ist das für ein großartiges Album! Rund 8 Jahre waren sie getrennt, rund 10 Jahre gab es kein Album von ihnen. Nun kommt mit dem geradezu famosen "In time" das "Comeback"-Album der einzigartigen Truppe um den grandiosen Sänger Raul Malo, ein Werk das locker an die ganz großen Zeiten von Hits wie "What a crying shame", "There goes my heart" oder "Dance the night away" anknüpft. Und trotzdem strotzt ihr unverwechselbarer Sound, diese mitreissende Kombination aus traditionellem Roadhouse-Honky Tonk, froh gelauntem, teils etwas nostalgisch anmutendem Rockabilly-Rockl'n Roll und feurigem, schmissigem Tex-Mex nur so vor Frische. Es scheint als hätten sie mehr Spaß miteinander als je zuvor - und das kommt in beeindruckender Art und Weise rüber. Man muss sich nur solche herrlichen Stücke wie das schmissige "Back in your arms again" oder das traumhaft melodische "Born to be blue" anhören - es ist eine Wonne! Die internationale Presse ist voll des Lobes. Die neuerliche Zusammenkunft der Mavericks ist nicht nur wieder irgend so eine "langweilige" Reunion, nein, diese Truppe steht mit ihrer wunderbaren Musik voll im Saft und sprüht nur so vor Spielfreude. Einfach wundervoll! Die Fans dürfen jubeln...

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 release, the first album in 10 years from the reunited Country/Rock outfit led by Raul Malo. Again drawing on myriad influences - from Buck Owens' tonk to Roy Orbison's heartbreak, Ravel's eroticism to Buena Vista Social Club's infectious rhythms, Patsy Cline's brazen emotion and that little Mavericks' magic. For their first sessions in almost a decade, it was spontaneous combustion; literally, the band falling into step with the euphoria they were known for. And they built quite an album from there. ''It took life for us to get to this point everybody was so free. From the first notes, it sounded like an explosion of sound; we went where the songs took us with a singularity of purpose. We came in to make music as grown-ups, to make music as men.'' Raul Malo (lead singer)

Das komplette Tracklisting:

1. Back in Your Arms Again - 4:20
2. Lies - 3:33
3. Born to Be Blue - 3:30
4. Come Unto Me - 4:28
5. In Another's Arms - 3:32
6. Fall Apart - 3:06
7. All Over Again - 3:57
8. Forgive Me - 3:21
9. Amsterdam Moon - 2:38
10. That's Not My Name - 3:07
11. As Long as There's Loving Tonight - 3:25
12. Dance in the Moonlight - 5:05
13. (Call Me) When You Get to Heaven - 8:16
14. Ven Hacia Mi [Come Unto Me] - 4:26

Art-Nr.: 8077
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Parmalee - feels like carolina [2013]
Klasse, neue Band, die gerade in den Billboard Country-Charts mit ihrer Single "Carolina" für ordentlich Furore sorgt. Ein toller Einstand für Parmalee, bestehend aus den Brüdern Matt (guitars, lead vocals) und Scott Thomas (drums, percussion) sowie deren Cousin Barry Knox (bass, background vocals) und Langzeitfreund Josh McSwain (guitars, keys, background vocals). Endlich mal wieder eine Band in Nashville, möchte man fast sagen, wo in letzter Zeit eigentlich nur noch Solo-Interpreten oder Gesangs-Duos bzw. -Trios den Ton in den oberen Bekanntheits-Regionen angeben. Und ganz so grün hinter den Ohren sind die vier Jungs auch nicht, ganz im Gegenteil, sie musizieren schon in dieser Formation seit 2001 zusammen (zum Teil damals auch von Mötley Crue-Mitglied Nikki Sixx gefeatured, vermutlich haben sie auch deswegen eine ordentliche Portion Rock im Blut), wobei die Thomas-Brüder schon in frühester Jugend mit in die Countryrock-Band ihres Vaters eingebunden waren. Nach einer wahren Odyssee durch die Lande, entschlossen sich die Vier irgendwann, mit ihrem Wohnmobil Nashville anzuvisieren. Bei einer ihrer diversen Songwriting-Sessions (zur damaligen Flutzeit in Nashville) lernten sie David Fanning kennen, mit dem sie zunächst den Opener dieses Albums "Musta Have A Good Time", ein rotziger Redneck Country Rocker im Stile von Brantley Gilbert, kreierten. Fanning, sowohl Mitglied in Jason Aldeans Tour-Band, als auch mit seinen Kollegen Kurt Allison, Tully Kennedy und Rich Redmond Studio- bzw. Produktionsfirmabesitzer von NV (New Voice Entertainment), verschaffte dem talentierten Quartett letztendlich einen Plattendeal beim Broken Bow-Unterlabel Stoney Creek Records, das bisher Thompson Square und Randy Houser als Flaggschiffe unter Vertrag hat. Zuvor im Jahr 2010 hatte die Band allerdings noch ein einschneidendes Erlebnis, das wohl immer im Kontext mit ihrer Historie verbunden bleiben wird. Nach einem kurzen Tour-Zwischenintermezzo in ihrem Heimatstaat North Carolina wurden Scott und Matt Opfer eines bewaffneten Überfalls, als sie gerade nach einem Gig die Instrumente einladen wollten. Scott, der eine Waffenlizenz besitzt, zog sein zur Hand liegendes Gewehr und es kam zu einem Schusswechsel, bei dem einer der Täter starb und er mit drei Kugeln schwer verletzt wurde (lag 13 Tage im Koma). Die Ärzte gaben ihm nur eine 5%ige Überlebenschance. Zum Glück bewahrheitete sich dies nicht und er ist heute voll genesen und auch als Drummer wieder voll einsatzfähig. Das bereits erwähnte "Musta Have a Good Time" ist dann auch als Single ihres Debütalbums "Feels Like Carolina" auserkoren worden und erreichte mit einer ersten Top-40-Platzierung einen Achtungserfolg. Den durchschlagenden Treffer erzielte jedoch Single Nr. 2 "Carolina". Bei dieser herrlich melodischen Nummer (klingt so ein wenig wie wenn Nickelback eine New Country-Scheibe aufnehmen würden - Matts Stimme erinnert manchmal auch ein wenig an die von Chad Kroeger) merkt man schon direkt beim Drum-/E-Gitarren-/Orgel-Intro, dass da hitverdächtiges auf einen zukommt. Sie ist auch auf dem Weg zur ersten "Number One" für das Quartett (zur Zeit Platz 6 in den Billboard Country-Charts). Der Rest des Albums ist der bewährte Mix, den man bei vielen der jungen, wilden Interpreten des Genres antrifft. Ein paar Fun-Songs(z. B. das herrlich relaxt in dezenter Retro-Manier humorvoll dahingroovende "Day Drinkin'"), ein paar satte, gitarrenträchtige Country-Rocker ("Move", "Back In The Day" und das furiose "I’ll Bring The Music") mit viel Southern-Rock-Esprit und diverse schöne, hochmelodische, z. T. stadiontaugliche Midtempotracks ("Close Your Eyes", "Dance", "Another Day Gone") und Powerballaden ("Think You Oughta Know That", "Already Callin’ You Mine"), allesamt mit hohen Hit- und Chartpotential ausgestattet. Klasse vor allem, dass die Band die Songs nicht nur selbst eingespielt hat (es sind allerdings auch einige hochkarätige Gäste wie Dan Dugmore, Russ Pahl, Adam Shoenveld, Jason Mowery, Danny Rader mit an Bord), sondern auch größtenteils mitkomponiert hat. NV haben "Feels Like Carolina" dann natürlich auch produziert. Ein tolles, kurzweiliges Debüt ohne jeden Hänger, das richtig Laune macht. Parmalee werden vermutlich zunächst so manchem großen Headliner bei den folgenden Touren schon mächtig Dampf unter dem Kessel machen. Ein erfrischender, junger, moderner New Country-Vierer mit jeder Menge Hit-Potential auf der Schiene Jason Aldean, Blake Shelton, Eric Church, Jake Owen, Keith Urban & Co. Weiter so, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Musta Had a Good Time - 3.35
2. Day Drinkin' - 3.14
3. Move - 3.19
4. Close Your Eyes - 3.34
5. Dance - 3.12
6. Carolina - 3.21
7. Think You Oughta Know That - 3.04
8. Back in the Day - 3.17
9. My Montgomery - 4.07
10. Already Callin' You Mine - 3.04
11. I'll Bring the Music - 3.23
12. Another Day Gone - 3.19

Art-Nr.: 8406
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Peck, Danielle - same [2006]
Danielle Peck, geboren in Jacksonville, N.C., aufgewachsen in Coshocton, Ohio bringt sicher alle Voraussetzungen mit, sich in der "Belle-Etage" der Nashville Damen-Riege zu behaupten. Sie stammt, wie es so oft ist, aus einer Familie, in der generationenübergreifend aktiv Countrymusic praktiziert und unterstützt wird, und hatte dementsprechend seit Kindestagen ehrgeizige Ambitionen in dieser Hinsicht weiterzukommen. Schon mit zehn Jahren fing sie an Songs zu komponieren. Es folgten der Kirchenchor, die ersten Band-Erfahrungen und Auftritte bei unzähligen Events im Umkreis ihrer heimatlichen Gefilde. Dazu ist sie mit einer starken, ausdrucks- und kraftvollen Stimme gesegnet, und, -das dürfte im Business wahrlich auch nicht von Nachteil sein-, sie sieht blendend aus! Es folgte, wie bei so vielen anderen talentierten Kolleginnen und Kollegen auch, der Gang nach Nashville. Gelegenheitsjobs am Tage, Songwriter-Aktivitäten zu später Stunde. Und wie der Zufall es so wollte, arbeitete Danielle in einem Restaurant, wo eine der Führungspersönlichkeiten des ehemaligen "DreamWorks"-Labels, Scott Borchetta, dinierte. Danielle wurde zu einem Spontan-Auftritt überredet und erhielt umgehend einen Platten-Deal, der allerdings erst jetzt, nachdem Borchetta sein eigenes
Label "Big Maschine Records" gegründet hatte, verwirklicht werden konnte. Herausgekommen ist ein klasse, durchweg äußerst professionell durchkonzipiertes, überaus vielversprechendes Debut! Von der Aufmachung (mehrfach gefalztes Blatt mit einigen schönen Abbildungen der Interpretin, mit allen Texten und Infos zu den beteiligten Musikern, das sich darüber hinaus zu einem DIN A3 Poster aufklappen lässt, welches auf der Rückseite ein tolles Riesenfoto von Danielle präsentiert) bis zur musikalischen Umsetzung (drei namhafte Produzenten sorgen für einen Top-Sound: Jeremy Stover, Tommy Lee James und Byron Gallimore; in der Szene anerkannte Co-Writer unterstützen Danielle's Songwriting: u.a. Jeremy Stover, Taylor Rhodes, Clay Mille, Sonny Lemaire etc.; das "Who-Is-Who" der Nashville Studio-Mannschaft ist am Start: z.B. Lonnie Wilson, Glenn Worf, Bryan Sutton, Tom Bukovac, JT Corenflos, Dan Dugmore, Paul Franklin, Stuart Duncan, usw.) wurde an nichts gespart! Kain Wunder also, daß das Album bereits im guten Mittelfeld der Billboard-Charts eingestiegen ist! Elf klasse, moderne, kraftvolle und knackkige, poppige New-Country-Stücke, die, wie bereits erwähnt, von Danielle Peck (bis auf 3 Ausnahmen) mitkomponiert wurden und durchgängig als radiotauglich zu bezeichnen sind. Das Konzept geht eindeutig in Richtung solcher Kollegiinnen wie Shania Twain, Jo Dee Messina, Faith Hill, Martina McBride und Terri Clark. Die vokale Leistung Peck's ist sehr variabel, reicht von kraftvoll powernd, voller Sex-Appeal, bis hin zu sehr gefühlvoll und zerbrechlich. Die bereits erwähnten, glänzenden Musikerleistungen führen sie dabei sicher durch das eingängige Repertoire. Starker Auftakt mit "Findin’ A Good Man" (rhythmisch-poppig Richtung der "Come-On-Over"-Shania), "Isn’t That Everthing" (flott, melodisch, poppig-folkig, mit toller Fiddle, Steel, Mandoline) und der sexy-sanften Ballade "Kiss You On The Mouth" (kratzige Akustikgitarre, wunderbare Mandoline)! Ebenso kraftvoll geht es bei "Fallin’ Apart" (schöne Tempobreaks), "Sucks To Be You" (eine der wenigen Fremdkompositionen mit sehr direktem Text) und "Only The Lonely Talkin’" (klasse Country-Pop-Song, mit nettem Piano), wobei einem Jo Dee Messina, die auch momentan ziemlich auftrumpfenden The Wreckers und einmal mehr Shania Twain in den Sinn kommen. Richtig deftig kommt das großartige "Honky-Tonk Time" rüber, ein absolut traditionell verwurzelter, rockiger, partytauglicher Roadhouse-Country-Kracher, bei dem der Titel schon für sich spricht (herrrliche, satte E-Gitarre und das so typische Piano-Geklimper)! Bei den "fetten" Power-Balladen, wie der Single "I Don’t", "Thirsty Again", " A Woman Does Too" oder dem abschließenden "Somebody For You" scheint es so, als hätten die Regisseure der nächsten, großen Hollywood-Epen hier die freie Auswahl zur Untermalung ihrer emotionalen Bilder. Sie stehen einem Stück wie beispielsweise "There You’ll Be" von Faith Hill, mit ihren recht bombastischen, aber gut inszenierten Einlagen, in nichts nach. Trotzdem gelingt es den erfahrenen Musikern, weitestgehend die Countrynote in allen Liedern präsent zu halten. Kleiner Bonus auf der CD: Sie enthält auch das Viedeo zur ersten Single "I don't" (ebenfalls sehr ansehnlich), sowie ein paar Live-"Snippets" aus den CMT "Studio 330-Sessions"! Ein durchaus beeindruckender, erfolgversprechender Start in eine sicherlich längerfristig zu betrachtende Karriere. Danielle Peck, eine Name, den man sich merken sollte. Starke und äußerst hübsche Konkurrenz für die etablierten Nashville-Diven! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4224
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Findin' a good man
Isn't that everything
I don't
Honky-Tonk time

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Shaver - the earth rolls on [2001]
Power und Gefühl satt! Ein kleines Meisterwerk! Billy Joe Shaver in absoluter Bestform. Doch welch eine Tragik. Verkörpert das Album für Billy Joe eine Art Wiederkehr zu alten Bestleistungen, so ist es für seinen Sohn Eddy wie eine Grabschrift. Er verstarb am 31.12.2000, kurz nach den Album-Sessions, an einer Überdosis. Dieses vorliegende letzte gemeinsame Werk der beiden ist wohl das musikalisch beste, was Vater und Sohn Shaver zustande gebracht haben, läßt aber auch erahnen, was da noch hätte folgen können. Sie treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Billy Joe's coole, kratzige Stimme, Eddy's tolle, elektrifizierende Gitarrenarbeit (beim 6-minütigen Finalsong, dem Titelstück, brennt er ein geradezu unglaubliches, grandioses E-Gitarren/Slide-Feuerwerk ab), bestes Songmaterial - alles mündet in feinstem texanische Outlaw-Country. Ihre Musik beinhaltet sowohl Honky Tonk, Roadhouse-Country, den Blues, sogar mal ein wenig Southern-Feeling, puren Countryrock, als auch die Vermittlung dieses so typischen "Rambling-Feelings" der Rastlosigkeit, der unendlichen Weiten und der Einsamkeit. 14 klasse Songs ohne jeden Ausfall. Unter den Musikern:Garry Tallent (Springsteen) am Bass sowie Wilco's Jay Bennett an den Tasten und Ken Coomer an den Drums. Ein Knüller für alle Country-/Countryrock-Outlaws!

Art-Nr.: 1323
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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