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38 Special - tour de force [1983]
Eines der starken Album aus der erfolgreichsten Zeit der Southernrocker - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1983 veröffentlichten "Tour de force" geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Dabei kamen eine Fülle von erstklassigen Songs heraus, wie z.B. die gut abrockenden, kraftvollen "Undercover lover", "If I'd been the one", wie auch die äußerst melodischen, schwungvollen "Back where you belong" und "One of the lonely ones" oder das sehr starke, southern-riffige "Twentieth century fox"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 If I'd Been the One - 3:55   
2 Back Where You Belong - 4:29   
3 One Time for Old Times - 4:32   
4 See Me in Your Eyes - 3:54   
5 Twentieth Century Fox - 3:45   
6 Long Distance Affair - 3:56   
7 I Outta Let You Go - 3:59   
8 One of the Lonely Ones - 4:01   
9 Undercover Lover - 4:11

Art-Nr.: 2979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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38 Special - wild-eyed southern boys [1981]
Eines der ganz starken Alben, zudem auch eines der erfolgreichsten, der 1975 in Jacksonville/Florida gegründeten Southernrock-Band um Donnie van Zant, dem jüngeren Bruder von Lynyrd Skynyrd's legendärem Frontmann Ronnie van Zant - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1981 veröffentlichten Werk geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Die Folge: Gleichermaßen erfolgreiche wie gute Songs! So wurde das Titelstück, "Wild-eyed Southern Boys" beispielsweise zu einem regelrechten Synonym für die Band, teilweise sogar zum "geflügelten Wort" für Southernrock-Fans im Allgemeinen. Weitere starke Nummern sind der bis dato erfolgreichste Singlehit "Hold on loosely", das raue "First time around", die fette Ballade "Fantasy girl" oder das kraftvolle "Bring it on"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 Hold on Loosely - 4:39   
2 First Time Around - 3:59   
3 Wild-Eyed Southern Boys - 4:18   
4 Back Alley Sally - 3:11   
5 Fantasy Girl - 4:06   
6 Hittin' and Runnin' - 4:55   
7 Honky Tonk Dancer - 4:59   
8 Throw Out the Line - 3:45   
9 Bring It On - 5:38

Art-Nr.: 4587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Achilles Wheel - stones to sand [2014]
"High-Energy Roots, World & Rock and Roll From Northern California", so begrüssen Achilles Wheel ihre Fans auf ihrer Website. "High-Energy" ja, aber auch so herrlich zwanglos, locker, fisch, flüssig und geprägt von unendlicher Spielfreude und höchster, musikalischer Kompetenz. Diese Band ist ein absoluter, bislang nahezu unentdeckter Rohdiamant der aktuellen Jamrock-Szene, der, hat man ihn erst einmal entdeckt, eine Magie ausstrahlt, der man sich nicht mehr entziehen kann. Zwei grandios aufspielende Lead Gitarristen, zwei Drummer, 4 hervorragende Sänger, ein klasse Bassist, der zudem noch eine exzellente Lap Steel-Gitarre spielt - das ist die "Zauberformel" für das wunderbare Jam-Gebräu, das diese Band fabriziert. Tief verwurzelt in den frühen Siebzigern und umgeben von einem der damaligen Zeit entsprechenden Hippie-Flair zeigen sich Achilles Wheel deutlich beeinflusst von Grateful Dead. Doch sie spielen trotz aller Dead'schen Nähe und dieser unwiderstehlichen Westcoast-Lockerheit irgendwie "dichter", kraftvoller, erdiger und offenbaren, vor allem auch durch das Gitarrenspiel, das nicht selten an The Allman Brothers Band erinnert, sowie ein gewisses bluesiges Feeling, zudem einen klaren Southern-Bezug. Das klingt einfach wunderbar. Ja, ja, diese Gitarren: Herrlich, wenn sich die beiden Saitenkünstler Paul Kamm und Jonny "Mojo" Flores in zuweilen unendlich scheinenden Gitarrenausflügen kongenial ergänzen und in, von exzellenter Melodik geprägten Jammings verlieren. Niemals hören wir ein "wildes Gefrickel", sondern stets von großer Spielkultur geartete, virtuose, prächtig hängen bleibende, unsere Ohren umschmeichelnde Melodienbögen. Und dann sind da noch diese beiden, einen tollen Grooveteppich unterlegenden Drummer, soiwe der großartige Gesang. Wenn die Burschen zu ihren "4-part Harmonies" ansetzen, hat das eine Qualität, die den legendären Crosby, Stills, Nash & Young in nichts nachsteht. Ein Musterbeispiel dafür ist das famose "We dreamed of flying cars". Was sind das alles für großartige Musiker. Es ist kaum zu glauben, dass diese Truppe bislang nur lokal einen richtig hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat, aber das wird mit Sicherheit nicht lange so bleiben. Die einschlägigen Jam-Magazine und die Fachpresse werden langsam auf die Band aufmerksam und sind zu Recht voll des Lobes. Solchen frischen Wind braucht die Szene. Mit dem lässigen, schön flüssig dahinfliessenden, rootsigen Jamrocker "The truth is what you know" startet das Album und setzt sofort ein Zeichen. Was für eine klasse Nummer. Tolle Melodie, geradezu aus dem Handgelenk gespielte, wunderbar virtuose, genauso lockere, wie würzige Gitarrenläufe zwischen Allmans und Dead, das Westcoast-Feeling, das auf ein gewisses Southern-Flair trifft, und der starke Gesang. Und nun geht es Schlag auf Schlag, denn eine tolle Nummer folgt auf die nächste. "From the fire" beispielsweise wird von einem hinreissenden Latino-Groove getragen (vorzüglich die beiden Drummer) und ist durchzogen von nach Carlos Santana klingenden Lead Gitarren-Läufen. Diese werden von schönen Mandolinen-Fills begleitet. Zu den Electric Lead Gitarren (tolles Solo) gesellt sich dann auch noch eine Acoustic Lead Gitarre. Die Nummer brilliert wieder mit einer bestechenden Lockerheit, wirkt aber dennoch sehr temperamentvoll. "Heal my soul" kommt wie Jerry Garcia & Grateful Dead auf einem Gospel-Trip (grandios), "She'll wait (until the time is right)" glänzt mit einer großartigen Melodie, famosen Gitarrensoli und prächtiger Percussionarbeit, und das traumhafte, klare, herrlich Country-beeinflusste "Nobody drinks if the bottle's dry" klingt wie aus einer gemeinsamen Session von Jerry Garcia und den New Riders Of The Purple Sage. Tolle Twin Leads (auch mit Acoustic Gitarre) sind hier zu hören, dazu begnadeten E-Gitarren-Läufe, ein ausgedehntes Solo am Ende mit großartigen Wah Wah-Effekten, und abermals eine ganz starke Melodie. Rootsig. swampig und richtig southern wird's bei dem flotten "Let's stay together" mit sich würzig durch den Song ziehender Lap Steel-/Slide-Gitarre und dem eben famosen, brodelnden "Seventh ocean", das im Mittelteil gar ein wenig psychedelisch jammt (beide Nummern mit herausragenden Soli). Saustark auch das Titelstück "Stones to sand", ein ungemein warm, melodisch und wohlig rüberkommendes Instrumental mit fantastischen Doppel Gitarren-Läufen und exzellenter Percussion, und das finale "Hallelujah one more time", ein ruhiger, faszinierender, akustisch gehaltener, wunderschöner Americana-Rocker. Was die Band auch anpackt, sie spielt wie aus einem Guss. Der Spirit von Grateful Dead lebt mit dieser Truppe weiter, jedoch in einer, einen ganz eigenen, einzigartigen Sound kreierenden "Marke", die da heisst: Achilles Wheel. "Stones to sand" ist ein famoses Album geworden. Eine gut 72-minütige Jamrock-Offenbarung auf höchstem Level.

Das komplette Tracklisting:

1. The Truth Is What You Know - 4:32
2. From the Fire - 4:22
3. Heal My Soul - 6:44
4. Let the Dream Begin - 5:11
5. We Dreamed of Flying Cars - 4:14
6. She'll Wait (Until the Time Is Right) - 6:12
7. Everybody Gets the Blues Sometime - 3:47
8. Nobody Drinks If the Bottle's Dry - 5:03
9. Let's Stay Together - 4:55
10. Village Foliage - 4:50
11. Celebrate Today - 4:37
12. Seventh Ocean - 4:54
13. Stones to Sand - 7:15
14. Hallelujah One More Time - 5:42

Art-Nr.: 8782
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The truth is what you know
From the fire
Let the dream begin
She'll wait (until the time is right)
Nobofy drinks if the bottle's dry
Let's stay together
Seventh ocean
Stones ro sand
Hallelujah one more time

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Alvin, Dave & The Guilty Women - same [2009]
Einst spielte er mit den "Guilty Men", nun mit den "Guilty Women"! Klasse! Roots-/Americana-Ikone Dave Alvin's Leben war im vergangenen Jahr einigen gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Insbesondere der Tod seines großen Freundes und ehemaligen Bandkollegen der "Guilty Men", Chris Gaffney, setzte ihm sehr zu. Nicht zuletzt diese Situation veranlasste ihn, auch mit seinen Begleitmusikern einen vollkommen neuen Weg einzuschlagen. Für das im Oktober 2008 in San Francisco stattfindende "Hardly Strictly Bluegrass Festival" bat er seine gute Freundin, die begnadete Steelerin und Slide-Gitarristin Cindy Cashdollar (u.a. Ryan Adams' Cardinals) ihm eine adäquate akustische Backup-Band zusammenzustellen. Was Cashdollar dann allerdings aufbot, war eine grandiose Truppe, bestehend ausschliesslich aus Frauen. Und was für welche: Neben Cindy Cashdollar waren das Nina Gerber (Gitarre), Laurie Lewis (Fiddle), Sarah Brown (Bass), Lisa Pankratz (Drums), Christy McWilson (Gesang) und Amy Farris (Violine)! Mit diesem weiblichen All Star Line-Up zog Alvin eine "Killer"-Show ab, die das Publikum und ihn dermassen begeisterte, dass er spontan beschloss, mit diesen Mädels auch ins Studio zu gehen. Das Resultat liegt nun vor: Wunderbare, semi-akustische Roots-/Americana-/Alternate County-Musik, auch mal mit einem Folk-, Blues-, Rock'n Roll-, oder Storytelling-Touch im Fahrwasser der einstigen "Guilty Men", musikalisch überaus kompetent in Szene gesetzt. Die mesiten Songs wirken recht entspannt. Nur auf wenigen Tracks wird's etwas "fetter", wie zum Beispiel bei dem herrlichen Rootsrocker "Nana and Jimi", der mit prächtigen E-Gitarren-Spielereien aufwartet. Auch den alten Blasters-Heuler "Marie Marie" haben Alvin und die Mädels nochmal eingespielt - diesmal in einer sehr starken, grassigen Fassung. Ansonten bestimmen, wie gesagt, eher ruhigere, staubihe, "stripped-down", aber keineswegs kraftlose Nummern das Bild. Wundervoll beispielsweise, das von einer tollen Melodie bestimmte "Downey girl", das in einem ganz feinen, entspannten, akustisch/elektrischen Gewand aus den Lautsprechern fliesst. Alvin's Stimme ist zuweilen auffallend "weich", was man nicht unbedingt von ihm gewohnt ist, hier aber eine ganz exzellente Synthese mit der Musik ergibt. Bis auf zwei Tracks (dort übernimmt Christy McWilson), singt Alvin alle Stücke lead. Ein großartiges Americana-Album ganz großartiger, ihre Instrumente aussergewöhnlich gekonnt beherrschende Musikerinnen mit einem charismatischen Dave Alvin an der Front. Tolle Geschichte!

Das komplette Tracklisting:

1 Marie Marie - 3:29   
2 California's Burning - 5:06   
3 Downey Girl - 5:08   
4 Weight of the World - 3:27   
5 Anyway - 3:49   
6 Boss of the Blues - 4:20   
7 Potter's Field - 3:42   
8 River Under the Road - 3:38   
9 These Times We're Living In - 4:42   
10 Nana and Jimi - 3:22   
11 Don't Make Promises - 6:39   
12 Que Sera Sera [Whatever Will Be, Will Be] - 4:43

Art-Nr.: 6408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Marie Marie
California's burning
Downey girl
River under the road
Nana and Jimi
Don't make promises

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Anastasio, Trey - paper wheels [2015]
"Produced by Anastasio and longtime collaborator Bryce Goggin, Paper Wheels was recorded last year at The Barn, the Phish founding guitarist's famed Jeffersonville, VT farmhouse-turned-rehearsal space/recording studio, and features the immortal TAB line up of drummer Russ Lawton, bassist Tony Markellis, and keyboardist Ray Paczkowski".

Große Freude, nicht nur im Phish-Lager. Der Frontmann der großartigen Jamrock-Formation, Trey Anastasio, kommt mit seinem lang erwarteten, neuen Solo-Album. "Paper weheels" ist ein wunderbares, lockeres, flüssig fließendes, dennoch kraftvolles Werk geworden, das fast durchweg von einem schönen, allerdings unaufdringlichen Jerry Garcia-/Grateful Dead-Einfluß geprägt ist. Das Songmaterial ist richtig klasse und glänzt mit vielen jammigen Instrumentalbreaks, teils mit großartiger Gitarrenarbeit von Anastasio. Rootsige, jazzige, funkige, psychedelische, sonnige Momente - alles ist vorhanden. Trotz der instrumentellen Jammings sind die Songs durchaus melodisch und bleiben bestens hängen. Großartige Vorstellung von Trey Anastasion und seiner Band. Kommt in einem sehr schön gestalteten Dogipack!

Das komplette Tracklisting:

1. Sometime After Sunset - 5.41
2. The Song - 3.25
3. Never - 6.00
4. In Rounds - 5.46
5. Flying Machines - 4.06
6. Invisible Knife - 4.38
7. Lever Boy - 4.00
8. Bounce - 5.51
9. Liquid Time - 6.17
10. Paper Wheels - 4.46
11. Speak To Me - 4.32
12. Cartwheels - 4.03
Das komplette Tracklisting:

Art-Nr.: 9013
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Azar, Steve - slide on over here [2009]
Seit sich Steve Azar aus den Klauen der Major-Konzerne gelöst hat (Azar hatte 2002 mit seinem zweiten Album "Waitin’ On Joe" bei Mercury Records eine durchaus erfolgreiche Zeit, im Anschluss daran aber infolge zu großer Eingriffsversuche in die musikalische Gestaltung nur noch Stress und Ärger), scheint der aus dem Mississippi-Delta stammende Künstler immer mehr aufzublühen. Es ist gerade mal ein Jahr vergangen, seit Azar sein grandioses, der Blues-Legende Albert King gewidmetes Album "Indianola" herausgebracht hat (promoted übrigens im Rahmen einer umjubelten Tour zusammen mit Bob Seger), da legt der "Sunnyboy" (erinnert von Typ her ein wenig an Keith Urban) mit "Slide On Over Here" sein nächstes Prachtwerk vor. Steve knüpft im Prinzip da an, wo er mit "Indianola" aufhörte: Eine hoch interessante, spannende, exzellent vorgetragene Mischung aus angenehmem New Country, rootsigen Americana-Elementen und sporadisch eingeflochtenem, unaufdringlichem, leicht verdaulichem Delta Blues - eingebettet in wunderbare Melodien! Das ist alles schön abwechslungsreich (mal entspannt und melancholisch, dann wieder locker, flockig, zumeist im Balladen- und Midtempo-Bereich, aber auch mal mit einem feinen Roadhouse-Countryrocker dazwischen), passt hervorragend zusammen und macht richtig Spaß. Ja man wünscht sich fast, das Werk auf der Veranda einer geschichtsträchtigen Südstaatenvilla im Rahmen einer kleinen Session-Party in der abendlichen Sonne bei einem kühlen Gläschen genießen zu können. Ein Album voller Atmosphäre! Der großartige Opener "I’ll Find Me" wird von einem markantem Slide-Riff getragen und groovt herrlich lässig, bei äusserst angenehmer Instrumentierung (Akustikgitarrenuntermalung, E-Gitarren-Fills, Orgel-Tupfer, Slide-Solo) vor sich hin. Das anschließende, lockere "Sunshine“ dürfte seiner hübschen Frau gewidmet sein (Azar hat mit ihr drei Kinder). Ein viel Wärme verströmender, leicht melancholisch angehauchter, sehr authentisch wirkender, wunderbarer, flockiger Lovesong (toll hier die sanft "quäkende" Harmonika und das schöne, fließende E-Gitarren-Spiel). Beim folgenden, recht rootsig angehauchten "All I Need" (wieder eine feine Harmonika in Verbindung mit schönen Akustik- und E-Gitarren) erinnert Azar fast an den jungen John Mellencamp, noch mehr aber an Chris Knight. Sein toller Gesang, seine dezent heisere, staubige Stimme passen hier besonders gut in diese americana-mässige Gestaltung dieser klasse Nummer. Einer der Center-Songs des Albums dürfte aber der "launige", starke, gut rockende Roadhouse-/Country-/Honky Tonk-/Blues-Stomper "Moo La Moo" werden. Er ist als erste Single ausgekoppelt und auch als humorvoller Videoclip produziert worden, bei dem Azar (übrigens auch ein sehr guter Golfspieler, belegt zur Zeit die Top 5 des Musiker-internen Circuits) auf die Unterstützung von "King Of Queens"-Schauspieler und Komiker Gary Valentine setzen konnte (hat bei Steve ja Tradition, so wurde er damals bei "Waitin’ On Joe" schon einmal von keinem geringeren als Oscar-Preisträger Morgan Freeman beehrt), der mit seinen eigenwilligen Bewegungen (teilweise im Goofy-Kostüm) einen neuen Kult-Tanz kreiert haben könnte. Der von rhythmischen Handclaps und feinen Gitarren getragene, auch textlich recht amüsante Song kommt als eine Art "La Macarena meets the Country-Blues" daher und könnte zum Überraschungshit des Sommers avancieren. Eine spaßige Sache! Ein weiteres Stück, das im Gesamtkontext ein wenig aus dem Rahmen fällt und ebenfalls mächtig in die Beine geht, ist "Sweet Delta Chains". Hier groovt es richtig fett und funkig (fast sogar ein wenig südamerikanisch angehaucht), mit deftigem E-Piano und satten Bläsereinsätzen aus den Boxen, dazu auch schöne weibliche Background-Gesänge. Das sollte selbst der letzte Tanzmuffel zum Hüftschwung animieren. Klingt ein wenig wie der Nachfolger des starken "Flatlands" vom "Indianola"-Vorgängerwerk. Dazwischen immer wieder Stücke, die Azar's ernstzunehmende Singer-/Songwriter-Ansprüche untermauern, wie das grandiose "Back To Memphis" (wieder sehr Slide-betont, Piano, klasse Melodie und Atmosphäre), die hochmelodischen "Apart At The Seams", "Take Your Time (Ryan’s Song)", "Let Go Of The Rope" oder "Startin’ Today", wobei einem spontan Leute wie John Mellencamp, Jack Ingram oder Radney Foster als Bezugsgrößen in den Sinn kommen. Traumhaft stark auch der swampig southern groovende, total lockere, flotte, mit tollen Slide-Licks und prächtiger Banjo-Untermalung ausgestattete Delta-Countryrocker "Sinkin' Or Swimmin' (With You)". Beim abschließenden "Beautiful Regret" schimmert gar ein wenig die gemeinsame Tourzeit mit Bob Seger durch. Die Piano-betonte Nummer kommt ganz im Stile Segers balladeskerer Stücke zu "Against The Wind"-Tagen rüber (inkl. ein wenig Steel, schöner Orgel-Begleitung und angenehmen Harmonies). Direkt im Anschluss gibt es dann das Titellied „"lide On Over Here" als "hidden track" serviert, wobei Steve noch mal sein ganzes Deltablues-Herz in die Waagschale wirft. Hier gibt es rauchigen Azar-Gesang pur, gepaart nur mit sich filigran duellierender Akustikgitarre und Dobro. Am Ende vernimmt man dann noch ein hauchdünnes Akkordeon. Ein herrlicher Ausklang! Steve Azar gelingt mit "Slide On Over Here" eine adäquate Weiterentwicklung zum starken "Indianola"-Vorgänger, was alles über die hervorragende Qualität seines neuen Albums aussagt. Angesichts eines, laut eigener Aussage, noch bestehenden Fundus von über 100 bisher noch unveröffentlichten Songs, darf man sich auf weitere Outputs dieses Kalibers freuen. Produziert hat das Werk übrigens Steve Azar selbst, zusammen mit dem sehr bekannten Justin Niebank (u.a. Keith Urban, Bon Jovi, Kenny Chesney, Rascal Flatts, Pat Green, Van Zant), der vor kurzem auch an dem bärenstarken "Little Piece Of Dixie" der Southern Rocker von Blackberry Smoke beteiligt war. "Slide on over here" präsentiert einen" Steve Azar at his very best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I'll Find Me (3.10)
2 Sunshine (4.46)
3 All I Need (4.26)
4 Moo la Moo (2.56)
5 Hard Road (4.09)
6 Back to Memphis (3.20)
7 Apart at the Seams (3.59)
8 Sinkin' or Swimmin' (With You) (3.26)   
9 Take Your Time (Rayan's Song) (4.16)
10 Let Go of the Rope (3.19)
11 Sweet Delta Chains (3.20)
12 Startin' Today (3.13)
13 Beautiful Regret (inkl. hidden track Slide On Over Here) (7.17)

Art-Nr.: 6507
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'll find me
Sunshine
Moo La Moo
Hard road
Sinkin' or swimmin' (with you)
Let go of the rope

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Bellwether - seven and six [2004]
Nach rund dreijähriger Studioabstinenz und diversen Sideprojekten kehrt dieses einzigartige Quartett aus Minneapolis um den charismatischen Sänger Eric Luoma mit einem neuerlichen Traum-Album zurück auf die Roots-/Americana-Rock-Pop-Bühne und versetzt Amerika's Genre-Kritiker, wie auch die Fans mit "Seven and six" in schieres Verzücken. Die Songs strahlen erneut eine unvergleichliche, folkig melancholische Ruhe aus und bestechen mit faszinierenden, klaren, engelhaften Melodien - fragil, zerbrechlich, von unvergleichlicher Schönheit und Anmut! Dennoch verkörpern sie das Roots-/Americana-Terrain so authentisch, wie nur ganz wenige. Trotz der ungemein klaren Soundkaskaden spürt man zu jeder Zeit diesen herrlich rootsigen, rauen Charme. Ihre Musik ist einerseits sehr einfach gestrickt, doch übt sie in ihrer verbreitenden Ruhe gleichzeitig, vor allem durch die abwechslungsreichen und filigranen Arrangements, auf den Zuhörer einen unwiderstehlichen Reiz aus. Knisternde Spannung wabert aus den Lautsprechern! Trotz der minimalistischen Instrumentierung hat man nie das Gefühl irgend etwas zu vermissen. Zumeist agiert man auf einer ruhigen, akustischen Basis, in die hin und wieder elektrische Instrumente wie E-Gitarre und Orgel integriert werden. Und zwischendurch wird's sogar mal richtig rotzig und dreckig, wie bei der effektvollen, rau rockenden, kratzigen Midtempo Rootsnummer "St, Helena"! Den Auftakt des Albums bildet jedoch das hinreißende "Half life"! Wie ein sprudelndes, kristallklares, gerade frisch aus einer jungfräulich unberühreten Quelle musikalischer Reinheit entsprungenes Bächlein fließt dieses wundervolle Lied aus den Lautsprechern und erfüllt den Raum mit der erhabenen Schönheit traumhafter Bellwether Americana-Klänge! Man bekommt Gänsehaut! Was man doch mit "simplen" Acoustic Gitarren, einem dezenten Hall, einer rootsigen Mundharmonika, einer herrlichen Melodie und einem völlig unaufdringlichen Piano für eine Faszination ausüben kann. Großartig! Weiter geht's mit der lockeren, bestechend schönen Rootsnummer "Miss you twice", geprägt von Eric Luoma's tollem Gesang und leicht sphärischen E-Gitarrenklängen. Herrlich auch die etwas schwebend wirkende, charmant raue, aber auch fragile Americana-Ballade "Willing to trade", der flotte, flockige, für Bellwether-Verhältnisse richtig kräftige, an der Schnittstelle Jayhawks/R.E.M./Counting Crows angesiedelte Roots-Pop-Rocker "This time" mit seinem lässigen Drumming, den transparenten E-Gitarren und der tollen Melodie, das anmutige, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge einschleichende, wohlige "Catalina" (tolle Gitarren, tolle Keyboards, toller Gesang!), ebenso wie das genauso ruhige, wie rau rootsige und schöne "Favorite worry"! Insgesamt, will man sie überhaupt mit irgendwelchen Kollegen vergleichen, erinnern sie vielleicht etwas an eine extreme Ruhe ausstrahlende, melancholische, klare Jayhawks oder Son Volt, doch ihr Sound ist einfach unvergleichlich. Diese Songs fangen den Zuhörer ein und lassen ihn vor Anmut erstarren. Faszinierend!

Art-Nr.: 2993
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Half life
Miss you twice
This time
Catalina
Favorite worry

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Bluhm, Tim - sorta surviving [2019]
Außergewöhlich starkes, hinreißend schönes, mit durchweg großartigen Songs bestücktes Retro Countryalbum von Tim Bluhm. Bluhm ist Mitbegründer, Kopf und Frontmann der kultigen, in San Fancisco ansässigen, sowohl in der Rootsrock-, als auch in der Jamrock-Szene hoch geschätzten The Mother Hips, die mit ihrer fluffigen Bay Area Rock-Brise eher näher dem Terrain von Grateful Dead oder Buffalo Springfield angesiedelt sind, als dem der Countrymusic. Doch Bluhm ist auch ein beinharter Country-Fan. Als The Mother Hips vor rund 25 Jahren ihr Debutalbum für Rick Rubin's "American"-Label einspielten, hatte dieses Label gerade Johnny Cash's erstes, von Rick Rubin produziertes, in den berühmten Cash Cabin Studios von Hendersonville/TN aufgenommenes "Amerivcan Recordings"-Album herausgebracht. Zu dieser Zeit entdeckte Bluhm auch Merle Haggard's Musik für sich und befand sich darüber hinaus in regem, fachmännischem Austausch mit Johnny Cash, für den The Mother Hips schließlich als Opener im Fillmore von San Francisco auftraten. Jetzt, nach all den Jahren, hat sich Bluhm seinen großen Traum erfüllt und dieses bärenstarke Countryalbum eingespielt, und das ebenfalls in den legendären Cash Cabin Studios von Hendersonville, übrigens auch mit zwei alten Johnny Cash-Sidemen an Bord, nämlich Dave Roe am Bass und Gene Chrisman an den Drums. Weitere hochkarätige Mitstreiter sind Jesse Aycock (Hard Working Americans) an der Gitarre, Jason Crosby (Dave Matthews, Eric Clapton) an den Keyboards und der Fiddle, Doug Jernigan an der Pedal Steel und Elizabeth Cook wit prächtigem Background Gesang. Ja, Instrumente wie Piano (wundervolles Saloon- und Honky Tonk-Piano), herrliche Pedal Steel Guitar und feine elektrisch und akustische Gitarren, im Einklang mit Bluhm's für diese Musik wie geschaffene, hervorragende Stimme, und vollendeten Songharmonien, bestimmen das Geschehen. Obwohl in Tennessee eingespielt, so fließt durch diese Countrysongs doch eine wunderbare, californische Leichtigkeit. Alles klingt total entspannt, locker und kommt in einem hinreißenden Retro Hippie-Flair. Enthält neben Bluhm's fantastischen Eigenkompositionen auch großartige Coverversionen von Jonny Cash's "I still miss someone" und Merle Haggard's "Kern river". Purer Retro-Country, vollkommen authentisch und ohne Schnörkel, aus einer Zeit, die längst vergessen schien. Toll! Produziert hat übrigens Widespread Panic's Dave Schools - und das vom Allerfeinsten. Ein absolutes, reines Genre Pracht-Werk!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

For a moment, you could almost forget what year it was inside the Cash Cabin, the small sanctuary-turned-recording-studio Johnny Cash built roughly 40 years ago in Hendersonville, TN. The Man In Black's frequent collaborators Dave Roe and Gene Chrisman were back at the bass and drums respectively, and tape was rolling as they counted in the Cash classic "I Still Miss Someone." Tim Bluhm had to pinch himself. "Recording in that space with those guys was like a dream come true for me," says Bluhm. "The depth of knowledge they walk around with in their heads is amazing, and you know you can trust the musical choices they're making because they have the experience to back it up. When they say, 'This is what Merle would have done,' it's because they know firsthand." While Bluhm may be best known for the breezy brand of West Coast roots and soul he helped pioneer with his band, The Mother Hips, his brilliant new solo album, Sorta Surviving, revels in his longtime love for classic country music. Recorded and mixed at the Cash Cabin under the guidance of Widespread Panic's Dave Schools, the collection is earnestly authentic and utterly timeless, and it finds Bluhm backed by elder statesmen like Roe and Chrisman along with younger virtuosos like keyboardist Jason Crosby (Eric Clapton, Dave Matthews) and Jesse Aycock (Hard Working Americans, Elizabeth Cook). "The band brought a certain maturity and experience," explains Schools. "Tim's songwriting is so strong that it naturally suggests how to complement itself, but those guys really know how to play and still leave room for a great singer." Indeed, the arrangements on the album are refined and elegant, yet still stripped-down and raw, enabling Bluhm's warm, easygoing vocals to sit front-and-center as he weaves vivid tales of ordinary men and women facing down hard days and even harder nights. Mixing new originals and reimagined covers, the record pulls from a half-century of American music to craft a thoroughly modern love letter to a bygone era, one that showcases both Bluhm's deft musical hand and his heartfelt reverence for the genre. "I've been a fan of classic country ever since I heard Merle Haggard sing," reflects Bluhm. "I just admired his voice and storytelling so much, but I never made an album like this before because I figured it would take me at least 20 or 30 years to get good enough." Bluhm discovered Haggard around the same time he co-founded the now-iconic Mother Hips, a band the San Francisco Chronicle has hailed as "one of the Bay Area's most beloved live outfits." The group began it's journey at Chico State, where performing at frat parties quickly gave way to club shows, regional touring, and national buzz, and before Bluhm and his bandmates had even graduated, they were already signed to Rick Rubin's American Recordings on the strength of their debut album, 'Back To The Grotto.' "When we signed with American, the label had just put out Johnny Cash's first Rick Rubin-produced album, which was actually recorded at the Cash Cabin," says Bluhm. "I got to meet and hang with Johnny a couple times back then, and after that, we opened for him at The Fillmore in San Francisco. I was so impressed with his presence. He definitely lived up to his legend in real life, and he made a big impression on me." Over the ensuing two-and-a-half decades, the Hips would release nine more studio albums as they cemented their status as festival and critical favorites, sharing bills with everyone from Wilco and Widespread Panic to Lucinda Williams and The Black Crowes along the way. Rolling Stone called them "divinely inspired," while Pitchfork praised their "rootsy mix of 70s rock and power pop," and The New Yorker lauded their ability to "sing it sweet and play it dirty." Ever-curious and wildly prolific, Bluhm simultaneously released a slew of his own solo and collaborative projects on the side. He toured for years as music director with Nicki Bluhm & The Gramblers, teamed up with The Grateful Dead's Mickey Hart and Bill Kreutzmann among others, and opened up Mission Bells Studio with fellow California favorite Jackie Greene and engineer Dave Simon-Baker. There, Bluhm produced albums for everyone from the Hips and Greene to Hot Buttered Rum and Little Wings in addition to hosting Phil Lesh, Josh Ritter, Rogue Wave, Los Lobos, Jonathan Richman, and more. As if that wasn't enough to keep him busy, in 2007, Bluhm and the Hips launched the Hipnic, an intimate and immaculately-curated music festival that's still held annually amongst the towering redwoods of Big Sur. Sorta Surviving marks Bluhm's first collection recorded outside of California, but one listen and it's clear that he's equally at home in the pines of Tennessee. There's a comfort to the performances, a subtle familiarity that radiates out like a warm invitation. "Most of the songs on this album are second or third takes," says Schools. "That comes from experience and teamwork, but also from working in a great environment. It's a palpable thing you feel when you're working in the room where Johnny Cash wrote his autobiography and recorded some of the best work of his later years. We were definitely all a little nervous meeting for the first time, but we got comfortable real quick there." The songs are character-driven, valuing the visceral over the cerebral, and Bluhm inhabits his narrators with a voice as tough and as pliable as worn-in leather. "It just felt natural for me to sing this way," he explains. "It was a chance to put away the books and focus more on the everyday rather than the existential, a chance to pull out the guitar and really tell some stories." Some of those stories come secondhand: the bluesy "Del Rio Dan" was first popularized by The Everly Brothers in the 1970's, while the waltzing "Kern River" is a Merle Haggard favorite, and Johnny Cash's "I Still Miss Someone" gets a melancholy makeover with a tip of the cap to Neil Young's timeless take on "Oh Lonesome Me." That the covers fit so seamlessly alongside Bluhm's original material stands as a testament both to his gifts as a compelling storyteller and his playful way with words. The shuffling "Jesus Save A Singer" tackles struggle and redemption with a wry smile, while the stream-of-consciousness title track sardonically examines our instinct to perpetually press on, and the honky-tonking "Where I Parked My Mind" finds dark wit even in the depths of addiction. "There's more humor in these songs than anything else I've written before," says Bluhm, "but it's all very tongue in cheek. That's a country music tradition." While tradition guided Bluhm throughout the project, he wasn't beholden to it, frequently taking risks and pushing boundaries with his performances and arrangements. In the end, his goal wasn't just to make a country-tinged record, but rather to craft narratives that could truly transport his listeners, that could breathe new life into stories forgotten and stories imagined, tales of dustbowl farmers and oil men and fugitive outlaws and traveling singers. "As a kid growing up in LA, I never even heard of country music," reflects Bluhm, "but I remember flipping around the radio dial and coming across 'The Gambler.' It was a song that just completely transcended genre. It was no more 'country' than Mark Twain was 'country.' It was a simple, timeless story set to music, and that's what I've ultimately aspired to make myself."

Das komplette Tracklisting:

1. Jesus Save A Singer - 3:08
2. No Way To Steer - 3:11
3. Jimmy West - 3:44
4. Where I Parked My Mind - 3:28
5. Raining Gravel - 3:46
6. Sorta Surviving - 3:15
7. Del Rio Dan - 4:24
8. I Still Miss Someone - 3:15
9. Squeaky Wheel - 3:55
10. Kern River - 3:05

Art-Nr.: 9792
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jesus save a singer
No way to steer
Jimmy West
Where I parked my mind
Sorta surviving
Squeaky wheel
Kern river

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Bonamassa, Joe - the ballad of john henry [2009]
Was soll man zu diesem Burschen noch sagen, was nicht schon gesagt ist. Er ist ein Phänomen! Ein atemberaubender Gitarrist, dessen in der Vergangenheit schon rasant fortschreitende Entwicklung auch mit seinem neuen Studioalbum in keinster Weise abebbt. Das Teil ist erneut ein Meisterwerk geworden, mit einem Bonamassa in Höchstform, der besser nie war - und das will was heissen. "The ballad of John Henry", im übrigen gewidmet dem berühmten amerikanischen "working class hero" ist bereits das siebte Studioalbum des New Yorker Gitarrenartisten, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum (im zarten Alter von 12 spielte er schon im Vorprogramm seines großen Mentors B.B.King) feiern wird. Unglaublich! Bonamassa ist heute der wohl wichtigste Vertreter der jungen Bluesrock-Szene der Gegenwart, der es wie kaum ein anderer versteht alte Blues-Wurzeln mit zeitgemässen, klassischen und modernen Rock-Anleihen zu verschmelzen. Genau das wird auf "Joe Henry" überdeutlich! Seine Gitarrenvirtuosotät erreicht abermals ungeahnte Levels und ganz neue Facetten, sein Gesang wird immer besser! Kochende, schweißtreibende Bluesrock-Gewitter mit einem immensen Druck (The ballad of John Henry" ist ein Monster von einem Bluesrock-Stampfer) und gewaltig abgehende, von mächtigen Drums angetriebene Boogies ("Last kiss" poltert durch die Sümpfe, als gäbe es kein Morgen) wechseln mit grandios inszenierten Blues-Balladen ("Stop!"), ganz locker gespielten, von einem tollen Allmans'schen Southernflair begleiteten Gitarren-Rootsrockern ("Lonesome road Blues"), und semi-akustisch zelebrierten, mal mit folkigen ("Story of a quarryman") und sogar auch mal mit poppigen Momenten (das wunderschöne "Happier times") versehenen Nummern. Sein Gitarrenspiel und seine Soli fliegen zuweilen in schwindelerregenden Passagen aus den Lautsprechern, dann wieder donnert er solch schwere, wuchtige Riffs heraus, die einen Jimmy Page fast wie einen Waisenknaben aussehen lassen. Die bei zwei/drei Stücken erstmals eingesetzten Bläser (wie bei dem drückenden "Funkier than a mosquito's tweeter") stören in keinster Weise, sondern sorgen für zusätzliche Glut und Hitze. Das kommt richtig klasse! Darüber hinaus enthält das Album jeweils eine starke Coverversion von Tom Waits' "Jockey full of bourbon" und von Tony Joe White's "As the crow flies". Produziert hat erneut Kevin Shirley! 64 1/2 Minuten neue, überwältigende Musik von Joe Bonamassa! Der Bursche ist nicht zu stoppen!

Die komplette Tracklist:

1 The Ballad of John Henry - 6:26   
2 Stop! - 6:48   
3 Last Kiss - 7:15   
4 Jockey Full of Bourbon - 5:22   
5 Story of a Quarryman - 4:59   
6 Lonesome Road Blues - 3:08   
7 Happier Times - 6:40   
8 Feelin' Good - 4:44   
9 Funkier Than a Mosquito's Tweeter - 5:00   
10 The Great Flood - 7:39   
11 From the Valley - 2:24   
12 As the Crow Flies - 3:58

Art-Nr.: 6211
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The ballad of John Henry
Last kiss
Story of a quarryman
Lonesome road blues
Happier times
Funkier than a mosquito's tweeter

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Capps, Brian - walk through walls [2005]
Brian Capps dürfte vielen Leuten noch aus seiner Zeit bei den Domino Kings bekannt sein, deren Mitbegründer und langjähriger Bass-Spieler er war, eine Band, die sich mit ihrer energiegeladenen und rebellisch anmutenden Mischung aus Country-, Honkytonk-, und Rockabilly-Musik in Szenekreisen, und darüber hinaus, einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad erarbeitet hat. Inzwischen weilt der Singer/Songwriter aus Springfield, Missouri auf Solopfaden und liefert jetzt mit "Walk Through Walls" sein Debütwerk ab. Es ist ein klasse Teil geworden! Charakterisiert wird er von vielen als eine Mischung aus einem jungen Elvis, Buddy Holly und, rein äußerlich, mit der Ähnlichkeit zu einem gewissen James Dean, wobei musikalisch seine charismatische, emotionale Direktheit, sein Enthusiasmus, aber auch die ausstrahlende Wärme als Markenzeichen angeführt werden. Streng genommen hat er sich zur hausgemachten Konkurrenz für seine Vorband entwickelt, denn im Grunde genommen führt er konsequent den einstmals beschrittenen Weg mit seiner Ursprungstruppe fort. Ebenfalls mit an Bord am Elektrik-Bass und als Produzent ist Lou Whitney, der ja auch bereits für die Domino Kings am Mischpult tätig war und immer noch ist. Auch auf "Walk through walls" geht es um knackigen, schwungvollen, teils gut tanzbaren Country-Rockabilly, gewürzt mit traditionellen Country-Roots, klassischem Rock’n’Roll, Bakersfield-Sound, einer würzigen Prise Roots-/Americana-Rock und jeder Menge Roadhouse-Anleihen, wobei im geistigen Auge ausgelassen feiernde Anzugträger an einem vorüber fliegen, die leichtfüßig, in ihren schwarzen Lackschuhen und gelierter Haarpracht, ihre in Petticoats bekleideten Partnerinnen im Zwei-Viertel-Takt elegant übers Parkett schwingen - wohlgemerkt alles ausgesprochen Country orientiert! Neben Anleihen der bereits erwähnten Künstler, wie Domino Kings, Elvis und Buddy Holly, verarbeitet Capps auch Stilelemente solcher Leute wie Dave Alvin, den Mavericks, den Derailers oder dem jungen Johnny Cash und streut zuweilen sogar eine ordentliche Portion, schmissiges NRBQ-/Rockpile-Feeling ein! Dann geht, unterstützt von dreckigen, fetten Gitarren ordentlich die Post ab! Die zehn auf dem Album befindlichen Stücke wurden ohne großen technischen Firlefanz aufgenommen. Capps transportiert auch im Studio eine erstaunliche Live-Atmosphäre in seine Kompositionen. Es geht größtenteils flott geradeaus, mit der einen oder anderen Verschnaufpause. Eine gewisse Dynamik bleibt aber auch hier fortwährend existent. Stark beispielsweise die leicht countryinfizierte Nummer "The Devil To Pay" im Outlaw-Erzählstil eines Johnny Cash. Richtig fetzig wird’s bei Liedern wie "Next Time" (tolle Melodie, herrliche klarer Countryrock-/Rockabilly-Sound), "True Liar" (Rockpile, Al Anderson und NRBQ lassen grüßen), oder "Standing On A Rock", wo in astreiner Retro-Manier abgerockt wird, verbunden mit prächtigen Gitarren-Einlagen. Überhaupt muss man hier den Leadgitarristen D. Clinton Thomas einmal heraus heben, der in fast jedem Song knackige Soli der hohen Retro-Schule abliefert. Wunderbar auch der Titelsong "Walk Through Walls", eine Art locker dahinfließende Mischung aus Creedence-Clearwater-Revival-Flair, kombiniert mit einem relaxtem Rockabilly-Rhythmus, wobei am Ende noch mal ein CCR-typisches E-Gitarren-Riff den Ausklang bildet. Super auch der Opener "The bottom", der herrlich dreckig, bissig und rootsig rüber kommt - stünde ebenfalls bestens einem Dave Alvin zu Gesicht! "Dark As A Dungeon" ist ein typischer Elvis-Heartbreak-Song, mit einer Art Coolness vorgetragen, die auch Dwight Yoakam zum Stilmittel erkoren hat. Brian Capps ist mit seiner ersten Solo-Scheibe ein kurzweiliges, flottes Werk gelungen, dass man Anhängern der beschriebenen Interpreten und Genres blindlings empfehlen kann. (Dem Rest vielleicht auch als überraschenden Coup in der Hinterhand, beim heimischen Date mit einer sich plötzlich als Elvis- oder Retro-Fan outenden weiblichen Schönheit...!) Scherz beiseite: Das ist knackiger, uriger, rootsiger, handgemachter, melodischer, schwungvoller Retro-Rockabilly-Country-Rock'n Roll vom Feinsten - und zwar ohne jeden Zweifel! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bottom
Next time
The devil to pay
True liar
Walk through walls

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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - rattlin' bones [2008]
Faszinierend schöne Americana-/Alternate Country-Musik, deren Magie man sich einfach nicht entziehen kann! Die einzigartige, mit einem unwiderstehlichen Charisma gesegnete, australische Singer-Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) hat sich in den vergangenen Jahren mit all ihrer Klasse einen festen, unwiderruflichen Platz auf Augenhöhe neben solchen Künstlerinnen wie beispielsweise Emmylou Harris, Lucinda Williams, Patty Griffin und Tift Merritt erspielt - mehr noch, nahezu alle dieser Kolleginnen kommen bei der Erwähnung des Namens Kasey Chambers regelrecht ins Schwärmen. Und die Genre-Fans liegen ihr eh zu Füßen. Warum das so ist, beweist einmal mehr ihr neues, traumhaftes Album "Rattlin' bones", das allerdings ein gemeinsames Werk mit dem ebenfalls sehr ausdrucksstarken, großartiigen australischen Singer-Songwriter Shane Nicholson ist. Nicholson (im übrigen auch Kasey Chambers' Ehemann), der seine ersten musikalischen Erfolge in der aus Brisbane stammenden australischen Rockband "Pretty Violet Stain" sammelte und im Anschluß daran mit zwei hervorragenden Roots-Pop Solo-Alben ("It's a movie" von 2004 und "Faith and science" von 2007) aller Orten große Beachtung und großes Lob einheimste, und die australische Americana-Ikone passen musikalisch und stimmlich einfach bestens zusammen. Für "Rattlin' bones" begibt sich das Paar wieder eindeutig auf das Terrain von Kasey's musikalischen Anfängen und Wurzeln, will heißen: "Country/Alternate Country/Americana"! Und wie sie das hinkriegen - einfach traumhaft! Geprägt von einer herrlichen Lockerheit und ungezwungenen Leichtigkeit, von spürbarer musikalischer Identifikation der Künstler, von purer Authentizität und nahezu perfekter musikalischer Harmonie überschreiten sie fließend die Grenzen von traditionellem Retro-Country (z.B.das wunderbare, entspannte und flüssige, honky-tonkige, mit feinen Steel-Fills ergänzte, voller klassischem Gram Parsons-/Emmylou Harris-Flair steckende "Sweetest waste of time"), staubigen, rootsigen, aber wunderbar melodischen, "Sweet Folk"-Nummern (z.B. der mit toller Bajo-Begleitung, feinen Acoustic-Gitarren, effizienten Baritone E-Gitarren-Fills und trockener Percussion inszenierte Titelsong "Rattlin' bones" - erinnert mit seinen tollen Harmoniegesängen etwas an Buddy und Julie Miller), lupenreinem Bluegrass (das sehr traditionelle, locker, fröhlich und wunderbar melodisch aus den Lautsprechern sprudelnde "The house that never was"), angerockten Roots-Nummern (das von bärenstarken Mandolinen-Riffs und tollen E-Gitarrenlinien, sowie einem effektiven "Kick-Drum" bestimmte, dynamische, entfernt ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road"-Rhythmik erinnernde "Sleeping cold"), exzellenten, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Americana-Nummern (z.B. das sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, sehr frische und klare, in einem herrlichen Banjo-/Mandolinen-/Gitarrenkleid erscheinende, lockere "Once in a while", das von Kasey hinreißend vorgetragene, ruhige "One more year" - nur begleitet von Shane's Acoustic Gitarre und seinen großartigen Harmony-Vocals, oder das von traumhaftem Duett-Gesang bestimmte, klare, transparente, ruhige "Wildflower"), bis hin zu total froh gelaunten, zwanglosen, gut tanzbaren, traditionellen Old Time Country-Stompern, wie das abschließende "Woe is mine"! Welch eine Vielseitigkeit - und dennoch zieht sich die musikalische Philosophie der beiden wie aus einem Guß durch das Album. Alles wirkt sehr entspannt. Durch all diese Songs scheint eine wunderbar warme, lieblich duftende Brise zu wehen und dennoch spürt man jederzeit die Ungezwungenheit und den "Staub", der dieses gewisse "Alternate Country-Flair" auszeichnet. Das Geschehen wird vorwiegend von akustischen Instrumenten, wie Gitarren, Dobro, Banjo, Mandoline, Acoustic Bass und auch mal einer Fiddle bestimmt. Doch hin und wieder, wenn es die Thematik erfordert, kommen angenehm integrierte E-Gitarren (z.T. schöne Baritone) und rootsige Percussion hinzu. Und über allem diese Melodien und herrlichen Stimmen (Nicholson's Gesang erinnert vielleicht ein wenig an den von Tim Finn)! Glasklar und sauber produziert haben Nicholson und Kasey's Bruder Nash Chambers! Kasey Chambers und ihr Gatte Shane Nicholson mit einem grandiosen Roots-/Country-/Alternate Country-/Americana-Album von erhabener Schönheit, exqusiter Musikalität, großer Songwriter-Kunst und vollendeter Harmonie! Welch ein Genuß!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattlin' Bones - 3:42
2. Once In A While - 2:37
3. Sweetest Waste Of Time - 2:57
4. Monkey On A Wire - 3:06
5. One More Year - 3:38
6. The House That Never Was - 3:06
7. Wildflower - 3:55
8. No One Hurts Up Here - 2:16
9. The Devil's Inside My Head - 2:06
10. Sleeping Cold - 2:55
11. Adeline - 3:13
12. Jackson Hole - 3:15
13. Your Day Will Come - 3:02
14. Woe Is Mine - 2:42

Art-Nr.: 5692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlin' bones
Once in a while
Sweetest waste of time
The house that never was
Wildflower
Sleeping cold

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Chesney, Kenny - be as you are (songs from an old blue chair) [2005]
"A Kenny Chesney album like no other", heßt es auf dem Sticker zu Kenny's neuem Longplayer! In der Tat ist er mit seinen letzten Werken nur ansatzweise vergleichbar. Doch das macht gar nichts, denn "Be as you are" zeigt einen ganz wunderbaren Kenny Chesney mit großartigen, sehr persönlichen Songs - mit herrlicher, entspannter Countrymusic, die die andere "Welt" des Superstars zum Thema haben: Palmen, blauer Himmel, endlose Strände, Boote, der Ozean! "I have always been drawn to the ocean", erklärt Kenny Chesney in einem im Cover abgedruckten Statement seine Beziehung zum Meer, was er dann musikalisch äußerst gelungen und sehr beeindruckend umsetzt. Das ist nicht unbedingt der so mega-erfolgreiche, ohne Frage auch sehr gut gemachte, New Country-Pop-/Rock, mit dem er in den vergangenen Jahren viele Millionen Alben verkauft hat, sondern Kenny geht hier neue Wege und gewährt mit diesem wunderschönen, recht ruhigen Album einen intimen Einblick in sein Herz und seine Seele, indem er uns (im übertragenen Sinne) am Ozeanstrand in seinem "Old Blue Chair" sitzend, die ein oder andere persönliche Anekdote erzählt. Diese Geschichten verpackt er in ein ungemein frisch wirkendes, entspanntes musikalisches Gewand voller prächtiger Melodien. Wie eine perfekte Mischung aus Jimmy Buffett und James Taylor, zu der man die nötige Portion Country-Tradition addiert, und zu der Kenny seine eigenen Songwriter-Ideen (er hat sämtliche Songs selbst komponiert, einige mit Co-Autoren!) und seine unverwechselbare, großartige Stimme liefert. Es entsteht eine herrlich relaxte Atmosphäre! Dabei erscheint es überflüssig einzelne Lieder herauszuheben, denn das gesamte Album ist gleichbleibend stark. Ob "Old blue chair", "Be as you are", "Island boy", "Something sexy about the rain" oder das traumhafte, flockige "French kissing life", alle überzeugen sie voll und ganz in einem kristallklaren, lockeren Midtempo- oder Balladen-Gewand mit einer von spürbarer Ozeanfrische durchzogenen Instrumentierung aus transparenten Acoustic Gitarren, hin und wieder mal einem Piano, zurückhaltenden E-Gitarren, Mundharmonika und lockerer Percussion, inklusive Steeldrums! Dieser beruhigende Groove und diese wunderbaren Melodien fließen leicht und locker aus den Lautsprechern. Einzig etwas schwungvoller fällt der prächtige, viel Gute Laune verbreitende und zum Tanzen am Urlaubsstrand einladende Karibik-Reggae-Countrysong "Guitars and Tiki Bars" aus! Dennoch wirkt diese Musik niemals schmalzig! Das sind schlichtweg sehr schöne, lockere Countrysongs, textlich und musikalisch im "Ocean-Flair" gehalten! Auch damit werden seine vielen Fans hundertprozentig zufrieden sein! Zählt zu dem besten, was Mr. Chesney bis heute zustande gebracht hat! Hut ab, Kenny!

Art-Nr.: 3017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Chesney, Kenny - the road and the radio [2005]
Kenny Chesney hat sich von seinen "alten blauen Stuhl" erhoben und ist wieder in den Sattel zurückgekehrt! Die karibischen Musikträumereien (zumindestens weitgehend), wie auch seine nur vier Monate währende, medienträchtige Ehe mit Schauspielerin Renée Zellweger sind "Sonne (Schnee) von Gestern". Der "Country-Entertainer des Jahres" (eine seiner vielen Auszeichnungen) widmet sich mit seiner neuen CD "The Road And The Radio" wieder dem Tagesgeschäft. Während die Großen der Riege (und Chesney zählt schon seit einiger Zeit zum etablierten Kreis der Superstars) dies für gewöhnlich in der Art von Platzhirschen mit satten, fetten und vor Kraft strotzenden Werken, dem Führungsanspruch der Szene gerecht, zu untermauern gedenken, meldet sich Kenny diesmal mit einer angenehm unaufdringlichen Produktion zurück. Trotzdem sehr sauber abgemischt und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt, kann man den Lautstärkeknopf auch ruhig mal etwas lauter drehen, ohne gleich erschlagen zu werden. Grund dafür ist sicher auch die hervorragende Songauswahl, wobei, wie könnte es auch anders sein, alles vertreten ist, was in Nashville’s Schreiber-Riege Rang und Namen besitzt. Chesney hat im Gegensatz zum letzten Album nur ein Stück selbst komponiert ("Beer In Mexico"), das aber mit zu den herausragenden Highlights auf diesem durchgehend starken Silberling zu zählen ist. Ein toller, schwungvoller, southern-inspirierter Uptempo-Countryrocker, mit Hornsection, Piano-Fills und jeder Menge starker Gitarrenarbeit. Die Idee zu diesem Stück kam Kenny auf einer Geburtstagsparty des "red Rockers" Sammy Hagar, der zu Chesney's guten Freunden gehört. (Man fragt sich da direkt in schmunzelnder Weise, ob Lemmy Kilmister eventuell auch zu Chesney’s Bekanntenkreis zählt?...). Toller Song! Übrigens gibt es im Booklet zu jedem Stück kleine Statements von Kenny selbst, die einen äußerst persönlichen Bezug zwischen Songauswahl und Künstler offenbaren. Jede Menge nachdenkliche Nummern, im balladesken bis midtempoträchtigen Bereich, die aber dann durch eine knappe Handvoll temperamentvoller Lieder aufgelockert werden. Der eröffnende, bedächtige, aber sehr melodische Titelsong "The Road And The Radio" erinnert ein wenig an die Umsetzungen eines Tim McGraw, ohne dessen in letzter Zeit allzu sehr offenbarte, emotionale Note. Ein Stück zum Genießen! Könnte die Nachfolge-Single vom ebenfalls sehr relaxt und ernst rüberkommenden "Who You’d Be Today" werden. Dieser Stil scheint bei seinen Fans, und nicht nur dort, bestens anzukommen. Platz zwei in den Billboard-Singles-Charts spricht da bereits eine deutliche Sprache. Der absolute Knüller allerdings ist die roostig, verträumte Kleinstadt-Homage "In A Small Town", im besten John-Mellenkamp-Stil. Klare Akustikgitarrenund am Synthesizer simulierte, täuschend ähnlich klingende Akkordeonunterlaung, werden nur durch Kenny's bedächtigen Gesang und die tollen E-Gitarren-Fills unterbrochen. Wunderbarer Song zum Entspannen! Ein wenig Karibikflair gibt es dann mit "Tequila Loves Me" doch noch. Sämtliche flotteren Sachen wie "Living In Fast Forward" (erinnert an die Gute-Laune-Nummern eines Billy Ray Cyrus), "Summertime" (wahrscheinlich die dritte Single, wenn es wieder wärmer wird) und auch das aus der Feder von Radney Foster und Randy Rogers (was deren Bekanntheitsgrad hoffentlich etwas puscht) stammende "Somebody Take Me Home" sind allesamt potentielle, spaßmachende Live-Kracher. Bleibt noch das autobiografisch anmutende "Like Me", das man im weitesten Sinne als eine countrytypische Antwort auf Bob Seger’s "Against The Wind" interpretieren kann. Herrlich diese warm dahinfließende Untermalung aus Akustik- und akkordeonähnlichen Tönen, dazwischen das klare E-Piano mit schönem Solo. Wenn dann im abschließenden behutsamen Instrumental-Finish noch die southern-typischen E-Double-Leads gefühlvoll eingestreut werden, erfreut man sich genußvoll an einem würdigen Abschluß dieses klasse Albums und lehnt sich zufrieden zurück! "The Road And The Radio" haben Kenny Chesney wieder, und zwar stärker denn je! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3762
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Chesney, Kenny - welcome to the fishbowl [2012]
Superstar Kenny Chesney mit seinem brandneuen Album, inkl. des Duetts mit Tim McGraw "Feel like a rock star". Chesney bestätigt auch mit dem neuen Werk eindrucksvoll die prächtigen Vorstellungen, die er zuletzt regelmässig abgeliefert hat. "Welcome to the fishbowl" bietet großartigen, qualitativ höchst ansprechenden Mainstream-Country/New Country mit einer erstklassigen Songauswahl aus knackigen, rockigen Titeln, aus feinen Midtempo-Nummern und einigen exzellenten Balladen. Da werden wieder jede Menge Hits abfallen. Nach 11 starken Studionummern gibt es als Track 12 noch eine tolle Live Aufnahme aus dem Red Rocks Amphitheatre bei Denver/Colorado: Der Nr 1-Hit "You and tequila" steht auf dem Programm, den Chesney, wie im Studio, auch live mit der fantastischen Grace Potter aufführt - und das Publikum feiert enthusiastisch mit. Kenny Chesney mit einem weiteren klasse Album!

Hier die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:

With more than 30 million albums sold, 20 million digital transactions and 23 #1 singles, Kenny Chesney is one of the most successful recording acts in the history of country music. In addition, his live shows have become a summer vacation themselves for the more than 11 million fans who have purchased tickets over the last decade. Welcome To The Fishbowl, Chesney's 13th studio album, follows 2010's platinum-certified Hemingway's Whiskey, which spawned four #1 singles. Chesney has been awarded 9 ACM Awards and 7 CMA Awards throughout his career. The Single Kenny Chesney's duet with Tim McGraw, "Feel Like A Rock Star" debuted at #13 only days after its premiere at the Academy of Country Music Awards in early April, making it Chesney's highest debut ever on Billboard s Country Song chart.

Etwas mehr dazu in Kürze:

1. Come Over - 4:08
2. Feel like a Rock Star - 3:28
3. Sing 'Em Good My Friend - 4:38
4. Welcome to the Fishbowl - 3:29
5. I'm a Small Town - 4:37
6. El Cerrito Place - 5:52
7. Makes Me Wonder - 3:12
8. While He Still Knows Who I Am - 4:15
9. Time Flies - 3:38
10. To Get to You (55th and 3rd) - 5:40
11. Always Gonna Be You - 5:16
12. You and Tequila [Live at Red Rocks Amphitheatre with Grace Potter] - 4:49

Art-Nr.: 7826
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Cuddy, Jin - countrywide soul [2019]
Kanada-Import! Jim Cuddy, "hauptberuflich" neben Greg Keelor einer der beiden Kreativköpfe der fantastischen, kanadischen Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Institution Blue Rodeo, hat in seinem heimischen "Cuddy"s Barn"-Studio in Southern Ontario mit seiner großartigen Jim Cuddy Band ein wunderbares, neues Album eingespielt, mit der Vorgabe, das Feeling und die Energie ihrer Live-Shows möglichst authentisch auch im Studio einzufangen. Gleich vorweg: Das ist herausragend gut gelungen. "Countrywide soul", selbstverständlich live im Studio eingespielt, klingt "as natural as possible" und verliert nie diesen herrlich natürlichen "woody sound of the barn board room." Cuddy und seine Mitstreiter haben sich für das Album, auch da orientierte man sich an den Live-Shows, einiges an Material aus dem Blue Rodeo-Fundus und einiges aus Cuddy's bisheriger Solo-Karriere herausgesucht, um diese Songs hier neu einzuspielen, dazu ein paar Coverversionen und zwei völlig neue Tracks. Eine super Mischung, die bestens zusammenpasst - einfach durch und durch prächtiges Songmaterial. Der Sound ist rein und glasklar. Die Musik "fließt" aus den Lautsprechern wie eine sprudelnde Quelle. Durch das komplette Album zieht sich ein hinreißendes, wunderschönes, erfrischendes "Canadian Country-Feeling". Großartig gleich der von einem schön lässigen Drums-Groove getragene, lockere Country(rock)-Opener "All in time", ein Remake aus Cuddy's gleichnamigem 1998iger Solo-Album (wie auch "Everybody cries"), der einen mit seiner unberührten Frische sofort einfängt und mitnimmt. Gerdaezu traumhaft schlängelt sich die Melodie in unsere Gehörgänge. Tolle Instrumentierung aus exzellentem Mandolinen-Picking (The Sheepdogs' Jimmy Bowskill), dezente E-Gitarren-Fills, harmonisch integrierte Fiddle und feiner Background-Gesang von Kathleen Edwards. Ein ähnlicher Rhythmus bildet auch das Grundgerüst beim folgenden Titelstück "Countrywide soul" (das Original befindet sich auf Cuddy's "The Light That Guides You Home"-Album). Abermals eingebunden in eine tolle Melodie, besticht die Nummer mit einem dezenten Honky Tonk-Feeling, starkem Saloon Piano-Geklimper und herrlicher Pedal Steel-Guitar, inklusive tollem Solo (erneut Jimmy Bowskill). Bei den beiden komplett neuen Songs handelt es sich um den bluesigen, recht erdigen, rootsigen, von E-Gitarren und Fiddle dominierten Americana-Rocker "Glorious day", sowie um den richtig gut nach vorn gehenden, launigen, fröhlichen Saloon-/Roadhouse- Countryfeger "Back here again". Wundervoll auch der prächtige Retro-Countryrocker "The light that guides you home" (starkes E-Gitarren-Solo, Fiddle und Mandolinen-Fills) oder Cuddy's Coverversion des alten Glen Campbell Mega-Hits "Rhinestone cowboy". Keine Frage, dem Blue Rodeo-Frontmann ist mit "Countrywide soul" mal wieder ein ganz vorzügliches Album gelungen. Mit welcher Kreativität Cuddy all diese Songs "aufmöbelte", wie er und seine Band die besondere, natürliche Live-Atmosphäre im Studio einfingen, seine gesanglichen Fähigkeiten, all das offenbart die einzigartige Kombination aus alt wieder etwas vollkommen neues zu machen. Ein tolles, ganz besonderes Alternate Country-Schmankerl, nicht nur für alle Blue Rodeo- und Jim Cuddy-Fans.

Das komplette Tracklisting:

1. All in Time - 5:00 (remake from Jim Cuddy's "All In Time"-album)
2. Countrywide Soul - 4:35 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
3. Clearer View - 3:50 (remake from Blue Rodeo's "Palace Of Gold"-album)
4. Everybody Cries - 3:45 (remake from Jim Cuddy's "All In Time"-album)
5. Dragging On - 6:25 (remake from Blue Rodeo's "Tremolo"-album)
6. The Light That Guides You Home - 5:23 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
7. Glorious Day - 5:06 (new song)
8. Maybe Sometime - 4:06 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
9. Back Here Again - 3:07 (new song)
10. Almost Persuaded - 4:20 (George Jones-Cover)
11. Rhinestone Cowboy - 3:19 (Glen Campbell-Cover)
12. Wash Me Down - 4:38 (remake from Jim Cuddy's "Skyscraper Soul"-album)

Art-Nr.: 9848
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All in time
Countrywide soul
The light that guides you home
Glorious day
Maybe sometime
Back here again
Wash me down

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