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Abshier & the Nighthowlers, Shea - turning point [2019]
Ohne jeden Zweifel, die in den U.S.-Staaten Texas und Oklahoma verwurzelte "Red Dirt"-Szene hat eine neue Vorzeige-Band: Shea Abshier & The Nighthowlers! Die erst im Frühjahr 2017 gegründete Formation aus Stephensville/TX legt nach ihrem wirklich vorzüglichen Debut "Potluck" aus dem Jahre 2018 nun mit dem fantastischen "Turning point" bereits ihr zweites Album vor und packt geradewegs nochmal eine Schippe drauf. Was für eine baumstarke Vorstellung! Längst ist dieses so erfrischend ungezwungen und frei aufspielende Sextett in der ersten Liga solch renommierter Genre-Acts wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars, der Randy Rogers Band, der (frühen) Eli Young Band, Wade Bowen & Co. angekommen. Was wir zu hören bekommrn, ist ein ganz wunderbares, Southern-umwehtes, von durchweg herrlichen Melodien durchzogenes, schön knackiges, dabei wie Öl runtergehendes, überaus Gitarren-betontes Roots-/Americana-/Countryrock-Gebräu, das sich mit seinem aus vielschichtigen, transparent und saftig klingenden Gitarren bestimmten, flockig angenehmen, dennoch natürlich rootsig klingenden Sound geradezu magisch in unsere Ohren schlängelt. Trotz aller Harmonien, ist die erdige, texanisch-rockige "Red Dirt"-Note allgegenwärtig. Nach einem knapp 1 1/2-minütigen, richtig kraftvollen, satten, absolut Southern Rock-affinen Full Band E-Gitarren-Intro, hallt gleich zu Beginn des Albums die erste "Knaller"-Nummer aus den Boxen. "Burn me" ist ein hinreißend melodischer, genauso knackiger, wie flockiger, einen sofort in seinen Bann ziehender, prächtiger Roots-, Americana,- Countryrocker, wie man ihn eben in dieser Form und Qualität nur von unseren geliebten "Red Dirt"-Hochkarätern in und um Taxas und Oklahoma zu hören bekommt. Der Bann ist gebrochen, der Funke springt über, die Band hat uns erreicht und nimmt uns mit auf einen herrlich lockeren Trip in das Reich ihres so angenehmen, musikalischen Fundus'. Ob etwa das von lässigen, schönen Gitarrenlicks bestimmte, wunderbare "Love/Hate", das traumhaft melodische, abermals mit tollen Gitarrenlinien verzierte "Muse", die in ein feines Southernflair eintauchende, mit vielschichtigen Gitarren und einem dezenten Orgel-Background inszenierte Americana-Ballade "All of you", das rockig riffige "Maybe", der dynamische, kräftig rootsige, frische Southern-/Countryrocker "I can't hear you", bis hin zu dem exzellenten, wunderschönen Finaltrack "With you", die zu Beginn sehr hoch aufgelegte Meßlatte wird im weiteren Verlauf dieses tollen Albums zu keiner Phase gerissen. Klasse Songs, klasse Musiker, klasse Band, die herrlichen Harmoniern und Melodien, das dezente Southernflair, die Red Dirt-Roots - alles passt prächtig zusammen. Das Gesamtpaket stimmt einfach! Willkommen Shea Abshier & The Nighthowlers im erlauchten Kreis der Red Dirt-Elite und Gratulation zu diesem prächtigen, zweiten Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Intro - 1:26
2. Burn Me - 3:27
3. Up Against - 3:33
4. Muse - 3:37
5. Love/Hate - 3:40
6. All Of You - 3:18
7. Time And A Half - 3:06
8. Maybe - 3:59
9. Hot Mess - 3:34
10. I Can't Hear You - 4:06
11. With You - 5:26

Art-Nr.: 9822
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Burn me
Up against
Love/Hate
All of you
Maybe
I can't hear you
With you

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Wilder, Webb - more like me [2009]
"Webb Wilder is back"! Erstes Studioalbum mit komplett neuem Material seit 2005 - und gleich wieder ein saustarkes! "There are Roots-Rockers, and then there's Webb Wilder", heißt es in seiner Biographie. Keine Frage, unter all den Ikonen des Rootsrocks/Americana Rocks ist dieser "verrückte" Wilder eine einzigartige Figur. Sein von Raffinesse, ungeheurer musikalischer Kompetenz und "schrägem" Humor geprägter, unwiderstehlicher Mix aus Surf, Country, Americana, Southern gumbo, British invasion, Blues und "down home Rock'n Roll" ist unwiderstehlich und begeistert Fans und Kritiker nun schon seit über 20 Jahren. Will man seinen Stil mit anderen musikalischen Größen vergleichen, was nahezu aussichtslos erscheint, so kommt dem ein vermeintliches Gebräu aus Zutaten von Marshall Crenshaw, Dan Baird, Rockpile, Rodney Crowell, Steve Earle, den Rolling Stones, Duane Eddy und den Ventures vielleicht am nächsten. Klingt verrückt, aber funktioniert prächtig und übt in der Darbietung dieses großartigen Gitarristen, Songwriters und Sängers (nebenbei ist Wilder auch eine durchaus beachtenswerte Institution im Independent-Filmbereich) eine geradezu magische Anziehungskraft und Faszination aus. Das neue Album ist "Classic Wilder, und zwar vom Allerfeinsten! Tolle Gitarren in allen nur erdenklichen Variationen überall (neben Wilder bedient der großartig aufspielende Joe V. McMahan die 6 Saiten), mal dreckig, mal ungemein rau, kantig, bluesig, dann wieder locker und flüssig. Das Songmaterial ist erste Klasse und bleibt prächtig hängen. Ganz großer neuer Wurf von Webb Wilder!

Hier noch der offizielle Text des Webb Wilder-Managements zum Release von "More like me" im englischen Original:

The new studio album, More Like Me, is a potent collection that blends all the humor, wistfulness, urgency, soul, grease, heartache and humor that runs through the great Blues, Country, Pop, Soul and (most of all) Rock and Roll that Webb loves, lives and breathes into a sound that is just a little, well…"Wilder" than the rest. Fans of Wilder’s fretwork won’t be disappointed, as Webb gives his guitar plenty of attention on tracks like the Rock ‘n’ Roll rave up "She Said Yeah," the heavy Hillbilly Boogie of "Honky Tonkin’ (In Mississippi)," as well as his low-fi and low DOWN ("Howlin Wolf meets The Cramps") take on Roky Erikson’s, "Don’t Slander Me," just to name a few. Always working in the two guitar format live, Webb includes long time axe men associates, George "the Tone Chaperone" Bradfute, Bob Williams and guitarist/co-producer, Joe V. McMahan to paint colors not otherwise provided by his own six string brush strokes. Bob provides textures that extend beyond the typical tenets of twang, like the electric sitar heard in "Pretty Is As Pretty Does." His contributions don’t end there, either. Joe V. is all over the place and not only as a brilliant guitarist, co-producer and engineer. He and Bob both play pedal steel on one song each for instance. George joins Webb and Joe (all three do some "string stranglin’) on "Slander," as well as providing the beautiful resonator mandocello on" "She’s Not Romantic," also featuring atmospheric accordion (Michael Webb), one of the many NON-guitar spices seasoning the stew throughout the record. There are other guests, but every track is anchored by longtime drummer Jimmy Lester and Beatneck bassist, Tom Comet. Tom even got WAY involved with the cover art turning Webb’s concepts into reality. Along with "Romantic," More Like Me contains some of Webb’s most irresistible tunes yet, like "Come Around" and "Too Cool For Love." There are five Webb originals altogether with infectious melodies and left of center but, right on target lyrics that should appeal to anyone with a ticket to ride on the "mystery train."
Webb Wilder is an evangelist for real Rock 'n' Roll. As a singer, guitarist, bandleader, film actor, songwriter and humorist, he may be roots-rock's only true Renaissance man. More Like Me will no doubt find favor with Webb’s devoted legion of fans, but with its affecting songs and masterful performances, it’s sure to bring many newcomers into the fold.

"Work hard, rock hard, eat hard, sleep hard, grow big, wear glasses if you need 'em."
- The Webb Wilder Credo -

Das komplette Tracklisting:

1 Ju Ju Man - 3:13   
2 Too Cool for Love - 4:37   
3 Don't Slander Me - 5:25   
4 She's Not Romantic - 3:28   
5 Honky Tonkin' (In Mississippi) - 3:08   
6 Pretty Is as Pretty Does - 2:39   
7 Sudden Stop - 4:53   
8 She Said Yeah - 2:16   
9 Come Around - 2:56   
10 Still Water Runs Deep - 2:58   
11 More Like Me - 4:01   
12 Changing Colors - 3:31

Art-Nr.: 6379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ju Ju man
Don't slander me
Honky tonkin' (in Mississippi)
Sudden stop
Come around
Still water runs deep
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