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Assembly Of Dust - found sound ~ live [2011]
Fantastisches Live-Album der großartigen, im Jahre 2002 vom einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer ins Leben gerufenen Jamrock-Formation Assembly Of Dust, das während des 2007er "New Year's Eve"-Konzert des Quintetts im ausverkauften Colonial Theatre von Keene/NH mitgeschnitten wurde. Der Name des Albums resultiert aus einer tollen Geschichte und erklärt gleichzeitig die ganze Authentizität und Inspiration des Sets, den AOD an diesem Abend ablieferten. Der Sound-Engineer der Truppe, Jack Trifiro, schnitt die Show seinerzeit heimlich, ohne dass es mit der Band vereinbart gewesen wäre, mit und archivierte das Material lange, ohne dass Genauer und Co. von der Existenz wussten. Er wollte die Band damals nicht nervös machen, wollte verhindern, dass sie im Bewusstsein eines vermeintlichen Live-Mitschnitts vielleicht doch einen Hauch ihrer Lockerheit verlieren könnte. Der Plan ging voll auf. Die Band spielte einen mitreissenden Set, voller Herzblut und mit bestechender musikalischer Leichtigkeit. Man war in dieser Neujahrs-Nacht in Top-Form. Nun offenbarte Trifiro der Band sein Geheimnis, man hatte dieses "Soundmaterial" also "gefunden" - und die Jungs waren schlichtweg begeistert davon. So begeistert, dass daraus spontan ein Live-Album entstand, dass, ohne weitere "Overdubs" und technische Bearbeitung, die ganze Brillanz der der Show dieses Abends rüberbringt - und zwar in einem tollen Sound. Assembly Of Dust spielen eine unwiderstehliche Musik zwischen Blues-flavoured R& B, Roots, Americana und Rock, zuweilen tangiert von dezent jazzigen und psychedelischen Strömungen, aber auch von Countryrock, Southern-Esprit und luftigen Westcoast-Feeling, irgendwo im Dunstkreis solcher Leute wie J.J. Cale, Little Feat, String Cheese Incident, The Band, Grateful Dead, Moe., Railroad Earth und der The Allman Brothers Band. Alles wirkt durchaus kraftvoll und dynamisch, gleichzeitig aber auch sehr locker. Trotz vieler instrumenteller Ausflüge und einer gesteigerten Jam-Neigung legen Genauer und Co. goßen Wert auf das Songmaterial, die Songstrukturen und eine eingängige Melodik. Wie schon im Vorfeld erwähnt, sprüht der hier vorliegende, überaus Gitarren orientierte Set nur so vor Lockerheit, wirkt aber gleichzeitig wunderbar erdig und kraftvoll. Im Mittelpunkt der Instrumentalpassagen steht vornehmlich der überragende Lead Gitarrist Adam Terrell, der mit ein paar herausragenden Soli aufwartet. Der Mann ist ein wahrer Magier an den 6 Saiten, der seine Klasse nicht mit aremberaubenden "Stunts" zur Schau stellt, sondern vielmehr mit auf den Punkt gebrachter, locker aus dem Handgelenk geschüttelter, grandioser Virtuosität begeistert. Toll! Songs wie beispielsweise das von einem leichten Southern-Flair und Roots-Feeling durchzogene, rhythmische, mit einem hinreissenden Gitarrensolo bestückte "Feline disguise", das melodische, viel Dead-Atmosphäre versprühende "Long Dead", das knapp 11-minütige, fantastisch inszenierte "Songbeard" mit seinem jazzigen Beginn, dem leicht Countryrock- unterlaufenen, dynamischen, flotten Americana-Mittelteil und dem herrlich psychedelisch angehauchten, ausgedehnten Retro Gitarren-Jamming, das wie aus einer Kreuzung der Doors ("Riders in the storm"-Ära) und Grateful Dead entsprungen wirkende, wunderbar swingende "Borrowed feet", oder das prächtige, ungemein vielseitige, mit einem zündenden, rund 4-minütigen, packenden Gitarrenritt garnierte "Cabin John" sind wahre Meisterleistungen der Band. Einfach großartig! Enthält zudem eine ganz starke Version des Beatles-Hits "Lady Madonna"! Eine rund 58 1/2-minütige Demonstartion der großen Klasse und enormen Live-Präsenz von Assembly of Dust! Baumstarkes "Futter" für die ständig wachsende AOD-Fanbase und die gesamte Roots- und Jamrock-Fraktion!

Die komplette Setlist:

1. Zero To The Skin 5:31
2. Feline Disguise 4:44
3. Long Dead 6:06
4. Drawn 4:28
5. Songbeard 10:53
6. Borrowed Feet 7:56
7. Cabin John 13:08
8. Lady Madonna 5:40

Art-Nr.: 7464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Zero to the skin
Feline disguise
Long Dead
Songbeard
Borrowed feet

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Garcia, Jerry - the jerry garcia collection vol.1: legion of mary ~ live [2005]
2 CD-Set! Freude bei den Deadheads! Die Veröffentlichungen historischer und bedeutender Aufnahmen aus den umfangreichen Grateful Dead-/Jerry Garcia-Archiven gehen weiter! Diesmal hat die "Rhino"-Gruppe etwas ganz besonderes "ausgegraben": Eine großartige, wieder exzellent aufbereitete und verarbeitete Live-Doppel-CD bislang unveröffentlichten Materials von Jerry Garcia's legendärem Band-Sideprojekt "Legion Of Mary"! Mit diesem "Jazz-flavoured" Quintett von exquisiten Musikern, neben Garcia bestehend aus Merl Saunders (keyboards), John Kahn (u.a. John Lee Hooker, Al Kooper) am Bass, Ron Tutt (einst u.a. Elvis Presley) am Schlagzeug und Quicksilver Messenger Service- /Zero-Saxophonist Martin Fierro zog Jerry Mitte der Siebziger Jahre durch die Lande. Sie spielten rund 60 Shows zwischen Dezember 1974 und July 1975! Von 7 dieser Auftritte stammen die Aufnahmen aus dem vorliegenden Album. Eine davon (Holland/Dozier/Holland's "How sweet it is to be loved by you") wurde am14.12 1974 im Paramount Theatre von Portland mitgeschnitten, der Rest stammt aus jeweils 3 verschiedenen Shows, die die Truppe in Berkely und San Francisco spielte. Obwohl Garcia und seine Freunde mit diesem Projekt ihren Jazz-Neigungen Tribut zollten, übertrieben sie dies nie. Das typische Garcia-Feeling ging zu keiner Phase verloren, ja sogar Countryrock-Flair war hin und wieder spürbar. Über der gesamten Musik liegt eine ungemein entspannte, lockere und sehr jammige Atmosphäre. Wieder einmal präsentiert man ohne Ausnahme ausgesuchte Coverversionen, die allesamt in langen, mit ausgedehnten Instrumental-Passagen versehenen, von viel natürlicher Spielfreude gekennzeichneten, exzellenten Fassungen dargeboten werden. Wir hören lediglich 14 Tracks, doch mit knapp 160 Minuten Spielzeit ist das Doppel-Album wirklich randvoll! Die kürzeste Nummer ist halt immer noch knapp 8 Minuten lang und 11 der 14 Stücke gehen über 10 Minuten! Die Tracklist: "Tough Mama" (Bob Dylan), in einer wunderschönen, relaxten Fassung mit tollen Gitarren-Passagen, Jesse Winchester's "That's a touch I like", "I second that emotion (Smokey Robinson), "Since I lost my baby", "Tore up over you", "The night they drove old Dixie down" (Robbie Robertson/The Band), "Talkin' 'bout you" (Ray Charles), "I'll take a melody", "Let it rock" (Chuck Berry), "Neighbow, neighbor", "Money honey", "Last train from Poor Valley" (Norman Blake), "Mystery train" und das schon erwähnte "How sweet it is to be loved by you"! Der Sound ist laut Angabe des Labels "mastered in glorious HDCD". Dennoch liegt ein, allerdings nur leicht zu vernehmendes Rauschen über den Aufnahmen, so als ob sich ein wenig "Staub" in den Archiven angesammelt hätte. Stört aber nicht im geringsten, sondern vermittelt eher die historische Ursprünglichkeit und einen gewissen antiquarischen Charme. Ansonsten klingt alles klar und sauber! Tolles Teil, wieder im schönen Digipack, ausgestattet mit einem 16-seitigen Booklet, inklusive interessanter Liner-Notes, geschrieben von Blair Jackson!

Art-Nr.: 3557
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Gomes, Anthony - live [2008]
Anthony Gomes, aus Toronto/Kanada stammend, gehört schon seit Jahren zu den ganz heiß gehandelten "jungen Wilden" des kanadischen und amerikanischen Bluesrock-Circuits - völlig zu Recht. 2 Jahre nach dem großartigen "Music is the medicine" kommt er mit seinem ersten Live-Album - und hier ist der vitale "guitarslinger" und mit einer ordentlichen Röhre ausgestattete Sänger erst richtig in seinem Element. Die Luft brennt am 27. Februar 2007 im kleinen "Triple Door"-Club von Seattle, an dem die Aufnahmen mitgeschnitten wurden, denn Gomes und seine Mannen entfachen ein dynamisches und explosive Feuerwerk, das sowohl der Band als auch dem Publikum eine Menge Freude bereitet. Das ist deutlich spürbar. Der Bursche ist ein hervorragender Entertainer, der das Publikum prima in seine Show involviert. Der Sound ist druckvoll und dicht, die Atmosphäre kommt bestens rüber. Klar ist, das Gomes mit seiner starken Stimme und vor allen Dingen seinem heißen, "wilden", glühendem, von großen Fähigkeiten geprägten Gitarrenspiel im Mittelpunkt des Geschehens steht, doch niemals, und das kommt richtig gut, allzu dominant. Vielmehr werden seine 3 Mitstreiter Todd Hamric (Orgel, Piano), Denis Palatin (Drums) und Biscuit Miller (Bass) nahezu gleichberechtigt eingebunden, was einen sehr kompakten Bandsound ergibt. Hamric's klasse Orgel- und Klavierarbeit verleiht den ausgelassenen Gitarrenexkursionen von Gomes zusätzliche Fülle und die Rhythmusfraktion sorgt für einen exzellenten, teils schön funkigen, überaus rhythmischen Groove, der jederzeit dazu beiträgt, die Temperatur in dem Schuppen weiter anzuheizen. Das Material des gut 61-minütigen Mitschnitts stammt neben insgesamt 5 Songs aus "Music is the medicine" (diese allerdings erhalten durch ihre dampfenden Instrumentalpassagen, bei denen sich neben Gomes auch alle anderen Bandmitglieder ordentlich austoben dürfen, und die ausgedehnte Performance ein völlig neues Gesicht), auch aus einigen Songs aus Gomes' früheren Werken und einer starken Coverversion des Led Zeppelin-Klassikers "Heartbreaker"! Eine erstklassige Rock-/Funk-/Groove-/Blues-/Power-Show voller Drive und aufgeheizter Spielfreude. Ein Mitarbeiter, dessen Zitat im Innenteil des Booklets abgedruckt ist, schreibt über den Besuch dieses Konzertes: "The place was packed, they came from all around, there was a buzz in the air, the lights went down, Gomes came out, and he was the Sh*t. He could play guitar like there was no tomorrow. When he started to sing, I was floored". Na dann, lass es krachen, Anthony...

Die komplette Tracklist:
1. Countdown - 0:15   
2. Up 2 Zero - 3:31   
3. Bluebird - 7:44   
4. Heartbreaker - 5:30   
5. Prelude in Blues - 1:50   
6. When the Right Woman Does You Wrong - 8:29   
7. Falling - 3:32   
8. War on War - 7:04   
9. Won't Let You Down - 6:45   
10. Music Is the Medicine - 6:15   
11. Wings of a Song - 5:40   
12. Testify - 4:38

Art-Nr.: 5553
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up 2 zero
When the right woman does you wrong
War on war
Wings of a song
Testify

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Gomes, Anthony - up 2 zero [2012]
Bärenstarkes, neues Album des aus Toronto in Kanada stammenden, unterdessen aber in Nashville/Tennessee lebenden "Guitarslingers", der nach seinem Southern Rock-Ausflug mit den New Soul Cowboys nun wieder zum klassischen Gitarren-Bluesrock zurückkehrt. Und wie! "Up 2 zero" zeigt ihn in brillanter Verfassung. Rockig, aber tief im Blues fundamentiert, klassisch und modern zugleich, setzt er seine aussergewöhnlichen Talente (tolles Songwriting, erstklassiger Gesang, famoses Gitarrenspiel) besser ein denn je. Beeinflusst von solchen Größen wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, B.B. King, Buddy Guy, Johnny Winter, aber auch von der klassichen Rockmusik und der des amerikansischen Südens, begeistert Gomes durch große Variabilität und Qualität. Seine exzellente, handwerklich fantastisch umgesetzte Lead-Gitarrenarbeit ist stets der jeweiligen Songthematik angepasst - mal sehr vital und dynamisch, dann wieder emotional und voller Gefühl. Er lässt seine Gitarre regelrecht "sprechen", verliert sich nie in beliebigen, nur von "blinder" Saitenakrobatik und Geschwindigkeit berauschten Soli, sondern gibt seinen ausgedehnten Gitarrenausflügen stets ein "Gesicht", eine Identität, die für jedes einzelne Stück genauso viel Bedeutung hat, wie sein ebenfalls fantastischer Gesang. Ja, der Bursche singt großartig. Intensiv, mit dieser prächtigen, "growling", Staub-gegerbten und Whiskey-resistenten Stimme, die so viel Seele und Ausdrucksstärke vermittelt. Sämtliche Songs stammen aus Gomes' Feder, fünf davon im Verbund mit Jim Peterik (ex Ides Of March, Survivor, sowie Songwriter für 38 Special) und einer zusammen mit Tom Hambridge. Eingespielt wurde das Material mit ein paar Elte-Cracks der Nashville Studio-Szene, nämlich Reese Wynans an den Keyboards, Michael Rhodes am Bass und Greg Morrow am Schlagzeug. Was die Truppe hier vollbracht hat, ist Bluesrock vom wirklich Allerfeinsten! Los geht's mit dem satten, dynamischen und toll groovenden Bluesrock-Shuffle "Back to the start", der überwiegend von tierischen Wah Wah-Licks geprägt wird. Gomes singt intensiv und drückend. Das hat Biß, jede Menge Soul und viel Atmosphäre. Dazu feuert der Protagonist gleich ein bärenstarkes, glühendes Solo ab. Es folgt das grandiose "One last time", ein durchaus dreckiger, klassischer Gitarren-Blues, der zwar knackig rockt, aber auch ein herrliches Laid Back-Feeling ausstrahlt. Gomes' Lead Gitarrenspiel ist einfach brillant. Durch den gesamten Song zieht sich, so scheint es, ein einziges, kaum unterbrochenes, emotionales, überaus virtuos zelebriertes, melodisches, voller Charisma steckendes Solo, das, unterstützt von einer unauffälligen, den Sound aber prima erweiternden Orgeluntermalung, die ideale Ergänzung zu Gomes' vorzüglichem Gesang darstellt. Ganz große Klasse! Die darf man auch dem anschließenden "Love sweet love" attestieren. Das ist knackiger, kraftvoller, gleichzeitig aber auch schön flüssiger Bluesrock mit einer Brise Southern-Soul. Erinnern die Riffs vielleicht noch ein wenig an Hendrix und Vaughan, kommt einem im Verlauf des Stückes auch die gute, alte The Marshall Tucker Band und ihr großartiger Gitarrist Toy Caldwell in den Sinn. Texanisch bluesig klingt es dann bei dem traumhaft melodischen, sehr "soulful" vorgetragenen "Fly away", das gleichzeitig auch von klassischen Rock-Rhythmen bestimmt wird. So in etwa als träfen Bad Company auf David Grissom's kultige Bluesrock-Formation Storyville. Wunderbar hier die weiblichen Background-Gesänge im Refrain und Gomes' exzellente Lead Gitarre. Ganz hervorragend beispielsweise auch der emotionale Slow-Blues "Darkest before the dawn" (die hier eingesetzten Streicher stören überhaupt nicht), der dampfende, swingend abgehende, dynamische Texas Roadhouse-Boogie "Room 414" (im übrigen inspiriert von dem Hotelzimmer, in dem einst Robert Johnson einiges aufgenommen hat), der fast schon bedrohlich inszenierte Delta-/Swamp-Blues "Voodoo moon" (toller Southern-Spirit), und das bewegend vorgetragene, etwas spirituell und "stripped down" rootsig inszenierte "Last Bluesman gone", in dem Gomes sehr herzlich, ehrfürchtig und emotional die Namen von solchen gegangenen Legenden wie Big Jack, Koko, Pinetop, Gary Moore, Big Eyes, Honeyboy, Hubert Sumlin und Etta James erwähnt. Anthony Gomes' neues Werk hat bereits im Vorfeld seiner Veröffentlichung unter den Musik-Fachleuten und -Kritikern für überschwengliche Reaktionen und jede Menge Anerkennung gesorgt. Vollkommen zu Recht! "Up 2 zero" ist ein wunderbares Teil geworden, das die Balance ziwschen Tradition und Moderne exzellent auslotet. Solche Leute braucht der Bluesrock! "Well done Mr. Gomes, well done"!

Das komplette Tracklisting:

1. Back To The Start (3.33)
2. One Last Time (4.54)
3. Love Sweet Love (3.29)
4. Fly Away (3.38)
5. Darkest Before The Dawn (3.51)
6. Room 414 (2.45)
7. Voodoo Moon (4.15)
8. Anywhere You Run (3.55)
9. Last Bluesman Gone (2.09)
10. Up 2 Zero (3.09)
11. N’Abandonne Pas (3.34)

Art-Nr.: 7773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back to the start
One last time
Love sweet love
Fly away
Darlness before the dawn
Room 414
Voodoo moon

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McClure Band, Mike - halfway out of the woods [2010]
Der (im absolut positiven Sinne) "verrückte" Mike McClure und seine grandiose Truppe, inkl. dem "heimlichen", vierten Bandmitglied, dem legendären Multi-Instrumentalisten und Produzenten Joe Hardy (u.a. ZZ Top, Georgia Satellites, Steve Earle), kommt mit seinem 3. Album in 14 Monaten - und es ist wieder ein absoluter Knaller! Was für eine Schlagzahl an Veröffentlichungen. Sollte auch nur im Ansatz der Verdacht aufkommen, McClure gingen irgendwann die Ideen aus, die zu einem kleinen muikalischen Durchhäger führen könnten - weit gefehlt! "Halfway out of the woods" besticht mit immenser Abwechslung. Die auch als Produzent immens gefragte "Red Dirt"-Institution (z. B. Cross Canadian Ragweed, Whiskey Myers, Willie Stradlin und zuletzt die saustarken Turnpike Troubadours) und seine Freunde, der famose Bassist Tom Skinner (besticht einmal mehr mit packenden, "thunderous Basslines") und der ebenso strake, teils so herrlich "krachend" agierende Drummer Eric Hansen) verdeutlichen in beeindruckender Art und Weise, was moderne "Red Dirt"-Magie bedeutet: Das ist packender, kraftvoller, eine immense Spannung aufbauender, überaus knackiger, satter und vielseitiger, rauer "Red Dirt" Rootsrock/Countryrock, intensiv, druckvoll und direkt vorgetragen, und dennonch von einer wunderbaren Lockerheit durchzogen. Jeder Song ist abermals geprägt von der bekannt faszinierenden, typischen McClure'schen Melodik und Mike's einzigartigem, unwiderstehlichen Gesang. Grundsätzlich schliesst das Album nahtlos an die beiden Vorgänger "Onion" und "Zero dark thirty" an, wobei die Songs hier insgesamt nicht ganz so gewaltig rocken. Dennoch spürt man die pulsirende, fetzige Energie, die die Mike McClure Band n jede Nummer steckt, aber eben, wie gesagt, zuweilen auch eine herrliche Lockerheit. Die Klasse der Songs ist durch und durch auf dem gleichen Niveau wie bei den beiden Vorgängern und auch den früheren Werken, fällt nicht im geringsten ab. Manche McClure-Fans behaupten gar, es sei das beste Album der Band seit "Foam". Wie dem auch sei, es gibt einfach keine Schwachstellen. Ein Album der Mike McClure Band ist eben immer spannend. Stellvertretend seien als Highlights beispielsweise der kraftvolle, knallige, satte, herrlich melodische Midtempo Roots-/Countryrocker "Ezekiel's wheel" (grandioser, elektrisierender Bass von Skinner, klasse Gitarrenarbeit von McClure und wunderbar groovende Percussion), der "heisse", etwas jazzig und bluesig angehauchte, swampige, southern-fried Rootsrocker "Bumming around" mit seinen prächtig integrierten Bläsersätzen und der großartigen, sumpfigen Slide (hat irgendwie etwas von einem texanischen Van Morrison), das locker und sehr melodisch dahin groovende, in einem tollen (Baritone)Gitarren-Gewand steckende "Everything you know" (ein Hauch von "Ghost Town"-Flair), der urige, mit exzellenter Mandolinen-/Dobro- und Akkordeon-Instrumentierung in Szene gesetzte Country-Stomper "Into the blue", oder auch das leicht psychedelisch angehauchte, satt rockende "Don't take it away" genannt. Die CD kommt diesmal in einem einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik. Ist sehr simpel und könnte sicher ein wenig aufwendiger gestaltet sein, doch das ist wirklich auch der einzige Kritikpunkt, den man anbringen könnte. Und der ist ob der grandiosen Musik klar zu vernachlässigen. Dieser allgegenwärtige "Red Dirt"-Stratege und seine Band sind nach wie vor in absoluter Bestform! Das nächste, bärenstarke Teil der Mike McClure Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Hide From the Sun 3:01
2. Ezekiel's Wheel 3:29   
3. Bumming Around 4:14
4. I'd Have to be Crazy 3:27   
5. Everything You Know 3:44
6. Love is Revenge 4:12
7. Into the Blue 3:08
8. I Know Who I Am 4:26
9. Halfway Out 3:34
10. Don't Take it Away 4:10

Art-Nr.: 7146
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ezekiel's wheel
Bumming around
Everything you know
Love is revenge
Into the blue
Halfway out

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McClure Band, Mike - zero dark thirty [2010]
Für dieses "Red Dirt Power Trio" (eigentlich ja ein Quartett, denn Produzent Joe Hardy, -u.a. ZZ Top, Chris Knight, Steve Earle, Georgia Satellites-, ist mit seinen zusätzlichen Gitarren- und Keyboard-Einsätzen längst so etwas wie das "heimliche" vierte Mitglied der Band) um den zur Zeit wohl gefragtesten und einflussreichsten "Red Dirt"-Strategen Mike McClure (ex-The Great Divide und "Haus"-Produzent von u. a. Cross Canadian Ragweed, Whiskey Myers, der Tommy Gallagher Band, ShutDownTown, Willie Stradlin, und vielen anderen...) gibt es offenbar kein Halten und schon gar keinen musikalischen Leerlauf. Im Gegenteil: Mit "Zero dark thirty" veröffentlicht die Truppe (zu ihr gehöhren noch der großartige Drummer Erix Hansen und der famose Bassist Tom Skinner) nun innerhalb von knapp zwei Jahren ihr bereits drittes Album - und es ist erneut ein "Killer"-Teil geworden! McClure gehen die Ideen und Songs einfach nicht aus! Das Werk knüpft nahtlos an die beiden Vorgänger "Did 7" und "Onion" an. Satte, vor Kraft nur so strotzende, intensive und voller Dynamik steckende Southern-fueled "Red Dirt"-Rootsrocker paaren sich mit wundervollen, flockigen, dennoch voll im Saft stehenden uns kraftvoll eingespielten Countryrockern (wobei die "hart" rockenden Sachen leicht in der Überzahl sind), durchzogen von der bekannt faszinierenden Melodik und geprägt von McClure's unwiderstehlichem Gesang. Krachende, powernde Drums, mächtig Drive aufnehmende, voller Intensität steckende Basslinien, dreckige, raue Gitarren, voluminös "grollende" Orgeluntermalung, aber auch mal glasklar in Szene gesetztes, wunderschönes Zusmmenspiel von akustischen und elektrischen Gitarren bestimmen das Geschehen. Aufgenommen wurde das Werk im Keller von McClure's Haus in Ada/Oklahoma, wo er sich vor nicht allzu langer Zeit ein mit allen Schikanen ausgestattetes, eigenes Aufnahmestudio eingerichtet hat. "It makes it easy to roll out of bed, come down to the basement and make it look like I'm working", scherzt McClure und führt weiter aus: "The basement's got real cool wood walls, wood floors, and it's underground. It sounds killer in here – perfect reverb. I keep all my stuff down here – the hats, the wigs, all the wrestling stuff, and one microphone". Und was für prächtige Songs entstanden sind, belegt dieses neue Werk mehr als eindrucksvoll. Dementsprechend stark startet das Album mit dem von würzigen, massiven Gitarrenriffs, powernden Drums und einem hoch melodischen Refrain geprägten, fetten, prächtigen Rootsrocker "Mother may I". Toller Auftakt mit einem genauso "simplen", wie musikalisch anspruchsvoll und intelligent umgesetzten Arrangement. Das sind einfach exzellente Musiker! Etwas entspannter, wieder sehr melodisch, dennoch diese markante, stets päsente Kraft der Band spürend, geht es mit dem wundervollen "Don't fight it" weiter - gespickt mit herrlichen, erdigen Slideguitar-Licks und feinem Orgel-/Gitarren-Zusammenspiel. Auffällig hier wieder das prähnante Zupfen von zweifellos einem der besten Bass-Spieler aus Texas, Tom Skinner! Dynamische. sehr effektvoll in Szene gesetzte, satte E-Gitarren ziehen sich durch den von "hard hitting" Drums und treibenden Basslinien nach vorn gepuschten, lauten, druckvollen Rootsrock-/"Red Dirt"-Rock-Boogie "Wolves". Markant eingesetzte Keyboards verleihen dem Song eine zusätzliche, dem Text entsprechende "Furcht erregende" Dramatik, ebenso wie McClure's ausdrucksstarker, exzellenter Gesang: Rockt fett! Wunderbar dann der folgende, exquisite, recht ruhige, locker flockige, mit tollen, transparenten Gitarren und klasse Keyboard-Klängen in Szene gesetzte, rootsige Countryrocker "A breakdown", ehe beim kernigen, urigen, rauen Hill Country-Stomper "Daughter of the devil" (tolle Lead Gitarre, klasse Orgel) wieder deutlich kraftvoller gerockt wird. Das schöne "In my ears" ist ein gelungenes Remake einer Nummer, die McClure vor einigen Jahren schon einmal für sein Solowerk "Twelve pieces" aufgenommen hatte und das voller Southern-Esprit steckende, etwas swampige, flotte "Down like a drop" in seinem tollen Gitarren-/Orgel-Arrangement groovt einfach unwiderstehlich. Voller Southern Rock-Würze knallt die Band dann das mit zackigen Bläser-Klängen zusätzliche Power freisetzende und mit glühenden Slidegitarren gewürzte "Swinging" aus den Lautsprechern, ein heisser, powernder Two Step-, Boogie-, Rootsrock-Kracher, der ordentlich in die Beine geht und viel Dampf ablässt. Keine Frage, Mike McClure und seine Freunde "have done it again". Egal, wie viele Alben in welch kurzen Abständen sie auch veröffentlichen, Ideen und Potenzial scheinen grenzenlos. "Zero dark thirty" jedenfalls ist abermals eine baumstarke,, beeindruckende Scheibe geworden!

Das komplette Tracklisting:

1. Mother May I 3:10
2. Don't Fight It 3:49
3. Wolves 3:24
4. A Breakdown 3:10
5. Daughter of the Devil 4:17
6. In My Ears 2:53
7. Down Like A Drop 3:20
8. Colors Fade to Grey 3:09
9. Swinging 3:08
10. Made to Fade 4:33
11. Down the Road I Go 2:50

Art-Nr.: 6843
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mother may I
Don't fight it
Wolves
A breakdown
Down like a drop
Swinging

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Phish - hampton/winston-salem '97 [2011]
7 CD-Set! Neues, 7 CDs umfassendes Box-Set mit 3 kompletten Komzerten der legendären 1997iger U.S.-Winter-Tour der Band. Zusäzlich gibt es zwei rare Soundcheck-Aufnahmen. Über 8 Stunden packendes Live-Material dieser großartigen Jamrock-Formation.

Näheres zu den Daten aus der Original-Veröffentlichungsmitteilung:

"Brand New 7-CD box set, showcasing three complete shows, recorded Live November 21 & 22, 1997 Hampton Coliseum, Hampton, VA and November 23, 1997 Lawrence Joel Veteran's Memorial Coliseum, Winston-Salem, NC, in the midst of Phish's legendary 1997 Fall Tour. Hampton/Winston-Salem ‘97 contains all the music played over these three shows for a total of 45 songs (8 hours of music from Paul Languedoc's stereo soundboard mix, re-mastered by Fred Kevorkian). The Box includes never-before-heard material from soundchecks at both venues".

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Emotional Rescue (17.45)
2. Split Open and Melt (13.44)
3. Beauty of My Dreams (3.27)
4. Dogs Stole Things (4.48)
5. Punch You In the Eye (9.13)
6. Lawn Boy (3.45)
7. Chalk Dust Torture (9.16)
8. Prince Caspian (10.20)

Disc 2
1. Ghost (15.57)
2. AC/DC Bag (25.41)
3. Slave To the Traffic Light (12.32)
4. Loving Cup (7.39)
5. Guyute (11.22)

Disc 3
1. Mike's Song (17.04)
2. I Am Hydrogen (4.31)
3. Weekapaugh Groove (14.52)
4. Harry Hood (18.05)
5. Train Song (3.06)
6. Billy Breathes (7.05)
7. Frankenstein (4.47)
8. Izabella (5.50)

Disc 4
1. Halley's Comet (26.00)
2. Tweezer (11.43)
3. Black-Eyed Katy (6.56)
4. Piper (7.53)
5. Run Like an Antelope (13.38)
6. Bouncing Around the Room (3.52)
7. Tweezer Reprise (4.07)

Disc 5
1. My Soul (7.24)
2. Theme From the Bottom (10.23)
3. Black-Eyed Katy (10.55)
4. Sparkle (4.02)
5. Twist (10.21)
6. Stash (17.03)
7. Nicu (5.50)

Disc 6
1. Fluffhead (15.43)
2. Character Zero (7.22)
3. Bathtub Gin (31.43)
4. Down With Disease (11.49)
5. Low Rider (742.)
6. Down With Disease (3.43)

Disc 7
1. Bold As Love (8.03)
2. Julius (11.06)
3. Hampton '97 Soundcheck Jam (17.45)
4. Back At the Chicken Shack (10.32)

Art-Nr.: 7638
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 38,90

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Various Artists - the music is you: a tribute to john Denver [2013]
15 Jahre nach seinem Tod und 40 Jahre nach seinem legendären Hit "Rocky Mountain High" erscheint mit diesem großartigen Album eine standesgemäße, ja bravouröse Huldigung an den unvergessenen Country Singer/Songwriter John Denver. "The music is you" vereint eine Schar von illustren, hochkarätigen Künstlern, vorwiegend aus der Alternate Rock-, Alternate Country-, Americana- und Roots-Szene. Es ist beeindruckend zu sehen und vor allem zu hören, wer hier mitwirkt und zeigt deutlich, welche Wertschätzung Denver's Songs auch heute noch Genre-übergreifend genießen. Die Psychedelic-/Jamrock-Truppe My Morning Jacket um den begnadeten Frontmann Jim James beispielsweise bringt eine fantastische Version von "Leaving on a jet plane", die typisch nach My Morning Jacket klingt und damit den Zeitgeist der Gegenwart herauf beschwört, gleichzeitig aber das Original nie verleugnet. Dies gilt im übrigen für alle Interpreten. Jeder der beteiligten Künstler trifft den schmalen Grat zwischen deutlich erkannbarem eigenem Stil und authentischer Nähe zum Original auf beeindruckende Art und Weise. Toll beispielsweise auch Kathleen Edwards' Americana-Fassung von "All my memories", zuerst verhalten akustisch, dann mit voller Band und überaus kraftvoll in Szene gesetzt, das von Lucinda Williams in ihrer typischen Art und Weise vorgetragene "This old guitar" oder Mary Chapin Carpenter's traumhaft schön interpretiertes "I guess he'd rather be in Colorado", bei dem ihr alter Weggefährte John Jennings eine hinreissende Lead Gitarre spielt. Das ist eines dieser "Tribute"-Alben, die wirklich Sinn machen. John Denver's unvergessliche Songs in einem tollen, neuen Gewand. Exzellent!

Das komplette Tracklisting:

1. Leaving on a Jet Plane - 3:56 (My Morning Jacket)
2. Take Me to Tomorrow - 3:27 (Dave Matthews)
3. All of My Memories - 4:56 (Kathleen Edwards)
4. Prisoners - 3:12 (J. Mascis / Sharon Van Etten)
5. Sunshine on My Shoulders - 4:25 (Train)
6. Back Home Again - 4:22 (Old Crow Medicine Show)
7. This Old Guitar - 2:44 (Lucinda Williams)
8. Some Days are Diamonds - 3:58 (Amos Lee)
9. Rocky Mountain High - 4:47 (Allen Stone)
10. Annie's Song - 2:58 (Brett Dennen / Milow)
11. Looking for Space - 3:39 (Evan Dando)
12. Take Me Home, Country Roads - 3:11 (Brandi Carlile/ Emmylou Harris)
13. The Eagle and the Hawk - 2:36 (Blind Pilot)
14. I Guess He'd Rather Be in Colorado - 3:14 (Mary Chapin Carpenter)
15. Darcy Farrow - 3:33 (Barnstar! / Josh Ritter)
16. Wooden Indian - 5:01 (Edward Sharpe & the Magnetic Zeros)

Art-Nr.: 8116
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Leaving on a jet plane (My Morning Jacket)
Take me to tomorrow (Dave Matthews)
All of my memories (Kathleen Edwards)
Sunshine on my shoulders (Train)
Back home again (Old Crow Medicine Show)
Looking for space (Evan Dando)
I guess he'd rather be in Colorado (Mary Chapin Carpenter)

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