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Randall, Jon - walking among the living [2005]
Endlich hat es geklappt, wenn auch mal wieder mit deutlicher Verzögerung, infolge ständiger Verschiebungen des Veröffentlichungstermins seitens der Plattenfirma: Jon Randall’s drittes Werk "Walking Among The Living" ist ab sofort lieferbar! Ein wunderbares Teil! Ein herrlicher Erguß relaxt dahinfließender, sehr melodischer, traditionell verwurzelter Countyrmusic mit dezenten, zeitgemäßen, leicht rootsigen Americana-Bezügen, umhüllt von großartigen, lockeren semi akustisch/-elektrischen Arrangements! Jon bekam sein musikalisches Talent praktisch mit in die Wiege gelegt. Beide Elternteile waren begeisterte Bluegrass-Musiker. So kam es, dass dem Sohnemann bereits mit 6 Jahren die erste Gitarre in die Hand gedrückt wurde. Nach dem Highschool Abschluss zog Jon von Dallas nach Nashville und gründete zunächst die recht kurzlebige Band "Prairie Dogs", bevor er als Gitarrist von Holly Dunn angeheuert wurde. Kurze Zeit später wurde eine gewisse Emmylou Harris auf seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Gitarrist und Sänger aufmerksam, die ihn kurzerhand für ihre damalige, wahrhaft hochkarätig besetzten Band, die "Nash Ramblers" engagierte, u. a. zusammen mit Sam Bush (Fiddle und Mandoline), der jetzt heuer wieder bei "Walk among the living" mit an Bord ist. 1995 erhielt er dann schließlich seinen ersten Plattenvertrag als Solo-Interpret! Randall’s vollständiger Name (richtig Jon Randell Stewart) wurde aber seitens des Labels gekappt, da zur gleichen Zeit diverse Stewarts (Larry, Lisa, Gary und Marty) ebenfalls Veröffentlichungen auf den Markt brachten. Sein Debüt "What Don’t You Know" erschien noch im gleichen Jahr, enthielt jedoch trotz seiner Songwriter-Ambitionen nur einen eigenen Track. Danach sollte es dann erst mal nicht so gut laufen. Randall spielte mit der attraktiven Lorrie Morgan, ein Duett für sein geplantes Nachfolgewerk "Great Day To Be Alive" ein , das aber vom Label gecancelt wurde (der Song wurde dann ein Hit für Travis Tritt). Auch die anschließende Ehe mit Lorrie hielt nur zwei Jahre! Sein nächstes, geplantes Album "Cold Coffee Morning" fiel dann sogar der Finanzschwäche seines damaligen Labels zum Opfer und ist bis heute nie veröffentlicht worden. Doch 1999 klappte es dann wieder mit einer neuen CD, und zwar mit dem von der Kritikergilde hoch gelobten Album "Willin’" - trotz seiner beachtlichen Klasse jedoch leider wieder ohne nennenswerten kommerziellen Erfolg. Jon schloss sich anschließend einem seiner "Heroes" an, dem bereits erwähnten Sam Bush, dessen ehemalige Newgrass-/Bluegrass-Truppe, die legendären "New Grass Revival" (sehr erfolgreich in den späteren Achtzigern - dort spielten auch die Banjo-Ikone Bela Fleck und John Cowan am Bass - und auch die tauchen bei diesem Album wieder auf), Randall als einen seiner größten musikalischen Einflüsse bezeichnet. Es folgten noch einige Duette mit Patty Loveless, u. a. ein Song auf dem Louvin-Brothers-Tribute-Album, der sogar einen Grammy einheimste zusammen, im Jahre 2003 eine Tour mit Earl Scruggs, u.s.w.!
Er konzentrierte sich wieder verstärkt auf das Songwriting, fand ein neues Label-Zuhause, und schließlich war mit "Walking Among The Living" endlich mal wieder ein neues Album fertig! Und, um es vorweg zu nehmen, das Warten hat sich richtig gelohnt! Randell ist ein bärenstarkes, recht ruhig und traditionell gehaltenes Werk gelungen, das sowohl akustisches, dem Bluegrass nahestehendes Material enthält, als auch jede Menge durch elektrische Instrumente ergänzte, flockige Countrysongs. Von Langeweile keine Spur! Dafür sorgen recht flott abgehende Nummern wie die Single "Baby Won’t You Come Home", das leicht bluesige, mit schöner Harp aussgestatte "Austin“, der rhythmische Countryrocker "Coming Back For More" (klasse E-Gitarre und Akustik-Slide-Einlage), oder das fröhliche "My Life" am Ende der Scheibe, wo im Stil der Del McCoury Band beim abschließenden Instrumentalteil ein kleines Bluegrass-Feuerwerk aus Akustikgitarren, Fiddle, Banjo und Mandoline gezündet wird. Tolle Uptempo-Nummer! Auch das Titelstück macht richtig Laune. Hier stoßen Bluegrass-Power und so etwas wie ein unterschwelliges U2-Flair aufeinander. Hervorragend auch die entspannteren Lieder wie "Long Way Down" (sehr Vince Gill ähnelnd), "Whiskey Lullaby“ (war ja schon von Brad Paisley ein toller Song, doch Jon Randall hat ihn zusammen mit Bill Anderson geschrieben), " Lonely For Awhile", oder "No Southern Comfort" (Allison Krauss: Background Vocals), wo man einfach nur Randall’s ungemein angenehme Tenor-Stimme, sowie die tollen Musikerleistungen genüßlich auf sich einwirken lassen sollte. Großartig! Bei manchen seiner Texte (im umfangreichen Booklet beigefügt) hat man im übrigen irgendwie den Eindruck, dass Jon an der Geschichte mit Lorrie Morgan noch immer ein wenig zu knacken hat. Wie dem auch sei: Er hat sich mit einem saustarken Album eindrucksvoll zurückgemeldet! Wundervolle Countrymusic zum Genießen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3599
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Young, Neil - treasure ~ live [2011]
Neil Young kramt weiter in seinen Archiven und kommt mit einer wunderbaren, neuen Live-Veröffentlichung. Das Teil ist eine wahre Perle! Mitgeschnitten wurde das Material zwischen dem 20.09.1984 und dem 10.09.1985, als Young, ohne damals mit der Truppe ein Album veröffentlicht zu haben, mit den fantastischen International Harvesters unterwegs war. Mr. Young und seine Freunde (Ben Keith - pedal steel, slide guitar; Rufus Thibodeaux - fuddle; Spooner Oldham & Hatgus "Pig" Robbins - piano, Tim Drummond & Joe Allen - bass; Anthony Crawford - mandolin, guitars; Karl Himmel - drums) auf einem inspirierten, faszinierenden Country-Trip. Dieses Album ist wirklich ein "Schatz", da es zum einen, wie gesagt, keine Studioaufnahmen dieser Traditional Country-/Countryrock-Phase mit den International Harvesters gibt, und zum anderen 5 bis dato vollkommen unveröffentlichte Songs enthalten sind - und zwar sehr starke.

Hier die Original U.S.-Produktbeschreibung:

The 12-track live album, A Treasure includes songs - 5 of which are previously unreleased - recorded during Young's 1984 and 1985 U.S. tours without the support of an album, or Young's then record label due to unique and unusual circumstances. Among those, "Grey Riders" will be the first track serviced to radio. A Treasure features Young's onstage work with some of the greatest artists in the history of Country music, including the late, great Ben Keith on steel and slide guitar and Rufus Thibodeaux on fiddle, along with living legends Spooner Oldham and Hargus "Pig" Robbins on piano, Tim Drummond and Joe Allen on bass, Anthony Crawford on mandolin & guitars and Karl Himmel on drums, among many others. A Treasure is Young's first release since last year's Grammy and Juno Award-winning album, Le Noise. The live album captures this iconic artist during a fascinating time in his career, when he was facing criticism and lawsuits from his then current record company for exploring a more traditionally country sound. "You can call me erratic," Young said when asked at the time about his tendency toward musical shape-shifting, "but I've been consistent about it, consistently erratic." Always celebrated for his musical versatility, A Treasure, is akin to a sonic time capsule, instantly transporting the listener to the time and place when it was made. "I love this record," Young says. "I hadn't heard these takes in 25 years, but when we unearthed them co-producer Ben Keith said, 'This is a treasure.'"

Part of what makes A Treasure so compelling is the musical contributions of The International Harvesters, with whom Young was playing at the time. Many of them were already paragons within the country music world and their notoriety has only grown in the years since. "I just love to hear those guys," Young says. "They're all country music legends." Those behind the scenes also made significant contributions to A Treasure's sonic potency. Tim Mulligan mixed and mastered the tracks. At the time these songs were recorded, Bob Sterne was the tour manager, Tim Foster ran the stage, and Larry Cragg was in charge of the band's instruments.

Das komplette Tracklisting:

1. *Amber Jean (9/20/84) Nashville Now TV - Nashville, TN (3.17)
2. Are You Ready For The Country? (9/21/84) Riverbend Music Center - Cincinnati, OH (3.38)
3. It Might Have Been (9/25/84) Austin City Limits TV - Austin, Texas (2.43)
4. Bound For Glory (9/29/84) Gilleys Rodeo Arena - Pasadena, TX (5.57)
5. *Let Your Fingers Do The Walking (10/22/84) Universal Amphitheater Universal City, CA (3.00
6. Flying On The Ground Is Wrong (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA 7. Motor City (4.47)(10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (3.21)
8. *Soul Of A Woman (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (4.26)
9. Get Back To The Country (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (2.27)
10. Southern Pacific (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (7.51)
11. *Nothing Is Perfect (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (5.00)
12. *Grey Riders (9/10/85) Pier 84 - New York City, NY (5.58)

* Previously Unreleased Track

Art-Nr.: 7441
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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