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Buffalo Killers - ohio grass [2013]
Das Cover verrät schon, wo die Reise lang geht. Hier lebt die Hippie-Kultur auf, die Sixties, die Psychedelic Rock-Ära. Genau das, gepaart mit einer ordentlichen Portion Blues, Hard Rock und Power Pop, ist in etwa die "Spielwiese" der großartigen Buffalo Killers aus Cincinnati/Ohio, die nun mit dem packenden "Ohio grass", ihr bereits fünftes Album präsentieren. Gegründet im Jahre 2006 von den Brüdern Andrew Gabbard (guitar, vocals) und Zachary Gabbard (bass, vocals), dritter Mann im Bunde ist Drummer Joseph Sebaali, erhaschte die Truppe sofort mit dem im gleichen Jahr veröffentlichten Debut und ihrem erdigen, kraftvollen Mix aus wuchtigem Rock, Psychedlic, straightem Boogie, Blues, Southern-/Swamp-Roots und "Canyon Harmonies" eine geradezu enthusiastische Aufmerksamkeit, gleichemassen bei der schreibenden Zunft, den Fans und den Musikerkollegen. Vor allem Chris Robinson (The Black Crowes) outete sich als beinarter Fan und verpflichtete die Truppe prompt als Support für eine ausgedehnte Tour der "Krähen". Das passt schon, denn in der Tat hört man bei den Buffalo Killers durchaus Spuren der Black Crowes, aber auch solcher Legenden wie Mountain, The James Gang, Blue Cheer, Cream, der Rolling Stones, sogar der Beatles (das erhabene "Some other kind" klingt fast wie ein vergessenes "White Album"-Outtake), Neil Young's Crazy Horse, Grateful Dead, oder, um mal einen moderneren Act zu nennen, der Black Keys. Doch, wie gesagt, das sind nur Spuren, Einflüsse, die die Buffalo Killers auf einzigartige Art und Weise zu ihrem eigenen Sound verarbeiten. Der ist einerseits immens rau, dreckig und laut, voller "prügelnder" Riffs und Grooves, andererseits aber auch mal lässig, locker, durchzogen von einer gewissen Westcoast-Fische und geprägt von einer harmonischen Melodik. Und immer "wabert" diese wundervolle Retro Sixties-/Early Seventies-Pschedelic-Feeling durch die Songs - einfach herrlich. Dazu passt, dass die Musik zu "Ohio grass" (erschien schon mal als limitierte 6 Song-EP auf grünem Vinyl anlässlich des "Record Store Days" im Frühjahr 2013 und ist jetzt endlich auf CD erhältlich - erweitert um einen weiteren Studio- und 3 Live-Tracks) analog aufgenommen wurde, was den Sound noch mehr "atmen" lässt. Eröffnet wird das Album mit dem furiosen "Baptized". Monströs heulende und kratzende E-Gitarren ziehen sich durch diesen richtig harten Classic-Rocker, der mit einem wunderbaren, jammigen Psychedelic-/Hippie-Flair und einem mitreissenden, scharfem Groove aufwartet. Das dampft schon mal ordentlich! Straighte, fast ein wenig an Led Zeppelin erinnernde, klare, kraftvolle Riffs, ein tierischer, polternder Backbeat, ein allgegenwärtiges Heavy Sixties-Psychedelic-Feeling und eine klasse Melodie prägen das großartige "Nothing can bring me down", das durchaus auch seinen Platz im Repertoire von Big Star hätte. Und weiter geht's im rauen Gewand: Ein jammiger Starkstrom Gitarrensound und ein wunderbar swampiger, bluesiger Groove sind die Eckpfeiler des prächtigen Hardrockers "Grow your own". Genial, wie sich in dieses deftige Psychedelic-Gebräu mit den glühenden E-Gitarrenlinien und dieser rauen Basis im Verlauf des Songs ein paar ganz entspannte, glasklare Acoustc Gitarrenlicks mischen, die das Ganze wunderbar auflockern. Raffiniert, hochklassig, "geil"! Einen lässigen Reggae-Touch bietet das herrliche "Golden eagle", das mit tollen Gitarrenlinien aufwartet Die Melodie und das Feeling dieser Nummer sind geradezu hypnotisch, das schier endlose, jammige Gitarrensolo zum Finales ist ein Traum. "Hold you me" ist ein bluesiger, geradkiniger, toller Retro-Rocker, der mit einigen Anleihen an die gute, alte James Gang aufwartet. Auch der starke Gesang ist nicht so weit weg von dem des jungen Joe Walsh. Enthält zudem ebenfalls ein "affenstarkes" Gitarrensolo. Lässigen, flockigen, großartigen Sixties-/Seventies-influenced Power Pop bietet das exzellente "Good feeling" und die restliche 3 Tracks des Albums sind Live Mitschnitte aus Konzerten vom April 2013 ("Jon Jacob", "Hey girl") und Februar 2011 ("Move on"), alles belassen in einem unverfälschten Sound ohne Overdubs. "Ohio grass" ist ein prächtiges Album einer baumstarken Truppe, deren Fanbase wächst und wächst und wächst. The Buffalo Killer rock! Saustark! Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Streich dieser abgefahrenen Hippie-Truppe...

Das komplette Tracklisting:

1. Baptized - 3:06
2. Nothing Can Bring Me Down - 3:11
3. Grow Your Own - 3:50
4. Golden Eagle - 5:15
5. Hold You Me - 4:37
6. Some Other Kind - 3:02
7. Good Feeling [Bonus Track] - 3:41
8. Jon Jacob [Live Bonus Track] - 3:02
9. Hey Girl [Live Bonus Track] - 4:25
10. Move On [Live Bonus Track] - 3:41

Art-Nr.: 8332
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Baptized
Nothing can bring me down
Crow your own
Golden eagle
Hold you me
Good feeling
Move on

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Clyne, Roger And The Peacemakers - sonoran hope and madness [2002]
Heiß wie die Wüste Arizona's, scharf wie Chili Pfeffer, feurig wie Tequila! Roger Clyne and The Peacemakers, das ist bärenstarker, knochentrockener Southwestern Border-Rock aus Tempe/Arizona! Clyne, einer der Pioniere der Arizona "Salsa-Rock"-Szene, eine Form von typisch amerikanischem Rock, stark beeinflußt von den Klängen jenseits der mexikanischen Grenze und dezenten Country-Strömungen, ist alles andere, als ein Unbekannter. Er war jahrelang Kopf, Sänger und Gitarrist der großartigen Refreshments. Auch der Rest seiner Peacemakers ist ein wahres Allstar Line-Up: Da haben wir mit Drummer P. H. Naffah einen weiteren seiner alten "Refreshment"-Kumpels, Gitarrist Steve Larson spielte einst die Lead-Gitarre bei den unter den Rootsrock-Freunden seinerzeit hoch geschätzten "Dead Hot Workshop", während der zweite Gitarrist Scott Johnson bereits bei den erfolgreichen "Gin Blossoms" klampfte. Vervollständigt wird das Quintett durch Danny White am Bass! Roger Clyne und seine Freunde spielen diesen kräftigen Border-Rock unglaublich authentisch, genau so, wie man sich einen solchen Begriff aus der Rockmusik auch vorstellt: hart, trocken, roh, staubig, mit ordentlich mexikanischem Flair. gitarrenorientiert, satten Drums, sehr rhythmisch, würzig, voller Spaß und mit geballter musikalischer Klasse! Clyne's starker Gesang ist sehr intensiv, das Songmaterial vom Feinsten! Ein kleines bißchen Country, ein ganz klein wenig Folk, eine gediegener Schuß "Mexican"-Sound und eine gepfefferte Riesenportion Rock'n Roll! "Clyne's work, which admittedly sounds like a fun place to visit, is chock full of Tequila drinking contests, cactus-covered deserts, tender cowboy stalkers and tragic Mexican heroes", heißt es in einem US-Review. Soviel zur Thematik! Nach einem "Firecracker"-Intro beginnt das Album mit dem Titelsong! "Sonoran hope and madness" hat sofort dieses feurige "Mexican"-Flair und besticht durch seinen tollen Rhythmus und das großartige Arrangement. "Colorblind Blues" dagegen startet mit einer messerscharfen Slidegitarre und entwickelt sich zu einem beinharten Rootsrocker mit einer tollen Songstruktur, wechselnd zwischen ruhigem und herzhaft brüllendem Gesang. Mit einem super Gitarrensolo im Break! Traumhaft country-infizierten Arizona-Desert-Rock gibt es mit dem lässigen "Sleeps like a baby" zu hören, während bei "Ashes of San Miguel" wieder staubiger Borderrock präsentiert wird, melodiös akustisch beginnend und mit einem harten, lauten E-Gitarrensolo im Break heftig rockend! "Buffalo" schafft es, zwischen herrlichem Gesang und tollen Gitarren, gleichzeitig harmonische Frische und rootsigen Dreck zu vereinen. Das Album ist abwechslungsreich und bereitet eine Menge Freude von vorn bis hinten. Originalität, musikalische Klasse, Kraft, Pfeffer - das ist mitreißender Southwest Border-Rock ala Roger Clyne and the Peacemakers! "Geil"!

Art-Nr.: 1077
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sonoran hope and madness
Colorblind blues

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Grateful Dead - crimson, white & indigo: philadelphia, july 7, 1989 [2010]
3 CD & 1 DVD-Set! 7. Juli 1989 im JFK-Stadium von Philadelphia! Das komplette Konzert, sowohl auf 3 CDs, als auch auf DVD! Die DVD spielt knapp 3 Stunden (ebenso natürlich die CDs) und ist "code free" (auf jedem DVD-Player abspielbar)! Exzellente Bild- und Tonqualität! Die CDs sind in HDCD gemastert, die DVD bietet 2.0 Stereo und 5.1 Surround Mixes!

Hier die offizielle Grateful Dead Release-Infos zu diesem 3CD/DVD-Pavckage:

Here’s a cool way to kick off the new year and decade: Coming soon is a fantastic new release called Crimson, White and Indigo, a DVD/3-CD set that captures every second of the Grateful Dead’s superb July 7, 1989 concert at Philadelphia’s John F. Kennedy Stadium. If you loved the popular 2005 DVD/CD release Truckin’ Up to Buffalo, from July 4, 1989, well, this is the very next show: why, it’s practically like being on tour without having to pitch in gas money, eat bad road food, swelter in the heat or score a miracle ticket. Nope, all the work has been done for you—from the crisp multiple-camera shoot (with no video effects, you’ll be happy to hear) produced from the tastefully executed live screen video feed directed by long-time Grateful Dead collaborator and concert video guru Len Dell'Amico, to the crystal clear and powerful audio, mixed from the original 24-track analog tapes in both Dolby Digital stereo and 5.1 surround (for the DVD), and mastered in HDCD (for the CD). But the proof is (always!) in the playing, and this show from the sizzling summer of ’89 tour is sure to please both hard core and casual fans with its energy, diverse song list and passionate playing.

Two years removed from the craziness that surrounded the “comeback” tour of 1987 and the Dead’s unprecedented flirtation with mainstream success—thanks to “Touch of Grey” and the In the Dark album—the group was still riding the crest of that wave and attracting thousands of new fans with each passing tour. The summer of ’89 began in style for the Dead on the solstice itself with a nationally televised/broadcast concert from Shoreline Amphitheatre in Mountain View, Calif. A week and a half later, the GD circus hit the road for seven East Coast stadium shows, followed by a handful in Midwest amphitheaters. The group was in excellent form throughout, offering a great selection of old and recent favorites, and polishing some of the new songs which would make up their album-in-progress at the time, Built to Last. Visually, the Dead’s stage set that summer was perhaps the most spectacular they ever mounted—designed by noted Czech artist Jan Sawka, it consisted of dozens of enormous painted canvas panels covered with various patterns, colors and shapes—some abstract, some concrete; quite an amazing sight in an enormous stadium.

In what would turn out to be the final rock concert in Philly’s JFK Stadium (the first was The Beatles in August 1966; the aging stadium itself dated back to 1926), the Grateful Dead come out on a brutally hot afternoon (after a fine opening set by Bruce Hornsby & the Range) with rock ’n’ roll on their minds. “Hell in a Bucket” is an appropriate opening choice for a day that is nearly hot as Hades, and then Jerry takes the party to the next level with a truly inspired “Iko Iko.” He’s all smiles, and that’s always a good sign! From there, the first set dips into some blues (“Little Red Rooster”), Hunter-Garcia classics like “Ramble on Rose” and “Loser,” a potent version of Dylan’s “Stuck Inside of Mobile with the Memphis Blues Again,” a wonderfully exploratory version of “Let It Grow,” and finally, Brent Mydland’s still-newish anthem “Blow Away,” which is one of his finest performances of that rockin’ tune.

You gotta love a second set that opens with a warm and inviting “Box of Rain”—peppy and nicely sung—and then right on its heels a “Scarlet Begonias” > “Fire on the Mountain” that is as “up” and celebratory as you could hope for: The “Scarlet” breezes along with joyous purpose, and the “Fire” hits all sorts of mighty peaks; at nearly 25 minutes, it’s a spectacular pairing. “Estimated Prophet” is marked by a smoldering intensity and then the jam that follows settles into the majestic Hunter-Garcia ballad “Standing on the Moon,” surely one of their greatest late-era compositions, and played only seven times before this standout version. The DVD depiction of the “Rhythm Devils” percussion duel gives us a fascinating glimpse of the tools and techniques Mickey and Bill used to create their magical alchemy, and then, following “Space,” the band launches into a hair-raising, careening “Other One” (dig how the camera shows us Phil’s rumbling bass intro up close!), Jerry takes us down to the docks of the city for an emotional “Wharf Rat,” and Bob gets back into party-mode for the concluding “Lovelight.” The encore of Dylan’s “Knockin’ on Heaven’s Door” offers a beautiful grace note for a show that has taken us through so many different spaces and moods.

The beautifully designed package for Crimson, White and Indigo (the name comes from a line in “Standing on the Moon,” of course) includes loads of great photos by Bob Minkin and an essay from veteran Grateful Dead observer Steve Silberman. All in all it’s a wonderful show from a great year!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Hell in a Bucket - 6:50   
2 Iko Iko - 7:46   
3 Little Red Rooster - 9:32   
4 Ramble on Rose - 7:35   
5 Stuck Inside of Mobile with the Memphis Blues Again - 9:17   
6 Loser - 7:15   
7 Let It Grow - 12:42   
8 Blow Away - 12:29   

Disc 2
1 Box of Rain - 4:46   
2 Scarlet Begonias - 9:58   
3 Fire on the Mountain - 13:42   
4 Estimated Prophet - 9:12   
5 Standing on the Moon - 8:19   
6 Rhythm Devils - 10:08   

Disc 3
1 Space - 10:09   
2 The Other One - 7:47   
3 Wharf Rat - 10:31   
4 Turn on Your Lovelight - 8:20   
5 Knockin' on Heaven's Door - 8:41   

DVD
1 Hell in a Bucket   
2 Iko Iko   
3 Little Red Rooster   
4 Ramble on Rose   
5 Stuck Inside of Mobile with the Memphis Blues Again   
6 Loser   
7 Let It Grow   
8 Blow Away   
9 Box of Rain   
10 Scarlet Begonias   
11 Fire on the Mountain   
12 Estimated Prophet   
13 Standing on the Moon   
14 Rhythm Devils   
15 Space   
16 The Other One   
17 Wharf Rat   
18 Turn on Your Lovelight   
19 Knockin' on Heaven's Door

Art-Nr.: 6867
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 31,90

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Mathus, Jimbo - blue healer [2015]
Der Mann ist genauso aktiv wie kreativ und seine Veröffentlichungen sind jedesmal bemerkenswert stark. Auch "Blue healer" ist wieder ein "Knaller" geworden. Jimbo Mathus, ehemaliger Kopf der bekannten Squirrel Nut Zippers, widmet sich schon seit einiger Zeit in absolut überzeugender Manier der Rootsrock-Musik seiner Heimat Mississippi, mit all ihren verwandten Roots- und Americana-Facetten. So kreiert er auch diesmal wieder eine geradezu faszinierende, spannende Mixtur aus zündendem Rural Guitar-Rootsrock, Heartland Rock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Blues, Delta-Blues, erdig natürlichem Alternate Country, Outlaw Rock und Southern Soul - rau, erdig und authentisch durch und durch. Auch die letzten Alben, die er mit seiner Band The Tri State Coalition angespielt hatte (diesmal "firmiert" er solo), waren schon ungemein stark, vor allem das großartige "White buffalo" aus dem Jahre 2013, aber mit "Blue healer" legt er, vor allen Dingen in puncto Songwriting, Vielseitigkeit, Melodik und "Spirit" glatt noch mal eine Schippe drauf. Was sind das durchweg für klasse Songs. Vor allem die erdigen Gitarrenläufe (u. a. gespielt von Eric "Roscoe" Ambel) sorgen immer wieder für tolle Momente. Nehmen wir beispielsweise den baumstarken Opener "Shoot out the lights", einen tierischen Heartland-/Rootsrocker mit einem gepflegten Swamp-/Southern-Flair. Klasse Melodie, dreckig. rau, kernig, vollgepackt mit prächtigen E-Gitarren (tolles Solo) und ergänzrt mit hervorragend dazu passendem Piano-Spiel. Was für eine "scharfe" Nummer zum Auftakt. Mathus und seine Musiker sind sofort auf Betriebstemperatur. Und es geht auf diesem Level weiter, wenngleich Mathus & Co. nun, ihrer Vielseitigkeit entsprechend, ein völlig anderes Genre anvisieren. Das muntere "Mama please" ist eine herrliche Tex Mex-/Countryrock-Nummer, die von ihrem Arrangement her bestens in das Anforderungsprofil des einstigen Sir Douglas Quintets gepasst hätte. Dann das Titelstück des Albums: "Blue healer" ist ein großartiger, düster wirkender, sehr atmosphärisch intonierter, bluesiger Swamp-Rocker mit einem Hauch von Psychedelic. Schön retro, rau und bestens hängen bleibend. Stark wieder die vielschichtigen, dreckigen Gitarren und eine hintergründige Orgel. Das folgende "Sometimes I got worried" kommt mit viel Southern Soul und einer Prise Gospel - eine bluesige Roots-Ballade in einem klasse Gitarren-Arrangement, die gar ein wenig an die Arbeiten von JJ Grey & Mofro (ohne Bläser) erinnert. Besonders erwähnenswert sind beispielsweise auch der dreckige, gut nach vorn gehende, von klimperndem Piano und zündender Lead Gitarre geführte Americana-/Roots-Boogie "Save it for the highway" und der packende, wieder wunderbar erdige, von tollen Gitarren durchzogene, balladeske Desert-Rocker "Coyote", der über ein schönes, raues Countryflair verfügt. Doch welchen Genre-Stil Jimbo Mathus und seine Mannen auch tangieren, das Rootsrock-Feuer brennt lichterloh. Mit diesem Werk gelingt Mathus ein absoluter Volltreffer! "Killer roots music from the south" des "Mississippi Madman"!

1. Shoot Out the Lights - 3.32
2. Mama Please - 2.33
3. Blue Healer - 3.08
4. Sometimes I Get Worried - 4.05
5. Ready To Run - 3.42
6. Thank You - 3.33
7. Coyote - 4.54
8. Bootheel Witch - 3.46
9. Old Earl - 3.15
10. Waiting On the Other Shoe To Fall - 2.09
11. Save It For the Highway - 3.11
12. Love and Affection - 3.51

Art-Nr.: 8845
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Shoot out the lights
Mama please
Blue healer
Sometimes I get worried
Coyote
Bootheel witch
Save it for the highway

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Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the garden
Tennessee walker mare
White buffalo
Fake hex
Poor lost souls
Self?
Useless heart

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Price, Margo - midwest farmer's daughter [2016]
Welch eine Wonne! Welch ein wundervoller, so rein funkelnder Rohdiamant am Countryhimmel! "Midwest farmer's daughter", das Debut der aus Buffalo Prairie in Illinois stammenden, heute aber in Nashville lebenden, exzellenten Singer/Songwriterin Margo Price und ihrer hervorragenden Begleitband "The Pricetags", ist die erste Veröffentlichung auf Jack White's neuem Label "Third Man Records" - und was für eine starke. Margo Price ist keine dieser gecasteten Künstlerinnen, keine, die im Nashville-Glamour steht, sondern sie hat sich alles von der Pike auf erarbeitet. "Hard work, stick-to-it-ivness, grit, and pristine musicality drenched in real life experience from the school of hard knocks... - that's Nashville. That's Country Music. That, Ladies and Gentleman is Margo Price". Mit diesen Worten führt das Label die Künstlerin ein - und genau so kommt sie rüber. Margo Price spielt hinreissend schöne, traditionell fundamentierte, unverfälschte, reine Countrymusic mit einem Hauch von Americana, vollkommen frei von modernem Nashvielle Mainstrream-Schnickschnack, daführ von ausgeprägter Natürlichkeit, Ehrlichkeit und Schönheit. Alles klingt herrlich retro. Zuweilen weckt sie Erinnerungen an die frühe Emmylou Harris und ihre Hot Band, an die ganz frühe Linda Ronstadt, aber auch an Loretty Lynn und Tammy Wynette, genauso wie an einen weiblichen Kris Kristofferson und Johnny Cash, vor allem dann, wenn sie ein leichtes Outlaw-Feeling in ihre Musik einfliessen lässt. Margo verfügt über eine großartige, klare, unverbrauchte Stimme, singt wie ein junges "Honky Tonk Angel". Aufgenommen wurde die Scheibe übrigens live und analog (daher dieser wunderbar natürliche, authentische, warme Sound) in den legendären Sun Studios und abgemischt in den nicht minder berühmten Ardent Studios, beide in Memphis/Tennessee. Nicht nur Songs wie die herrliche Honky Tonk Country-Nummer "About to find out" mit ihrem tollen Arrangement aus lässiger E-Gitarre und prächtiger Pedal Steel (erinnert an die besten Tage von Emmylou's früherer Hot Band), das voller wunderbarem Twang steckende "Hurtin' (on the bottle)", die rau instrumentierte, staubige, leicht bluesig angehauchte Outlaw Country-Nummer "Tennessee song" (toll die hier sehr erdige Instrumentierung in Verbindung mit Price's glasklarem Gesang, saustarkes E-Gitarren-Solo von Jamie Davies, würde wohl auch gut in das Anforderungsprofil der neuen Countryhelden ala Chris Stapleton und Sturgill Simpson passen), der hinreissende, lupenreine, mit einer tollen Gitarren-, Pedal Steel-, Fiddle-Begleitung schön retro in Szene gesetzte Honky Tonker "Since you put me down" (feines Gram Parsons-Flair, der ungemein dynamische Country-Heuler "This town gets around" (saustarkes Pedal Steel-/Fiddle-Break), oder der Sixties-inspirierte Vintage Country-Knaller "How the mighty have fallen" sind von herausragender Klasse. Das komplette Album ist ein absoluter "Hit"! Authentische, unverfälschte Country-/Americana-Musik von einer Lockerheit, Zwanglosigkeit und Natürlichkeit, die ihresgleichen sucht. Eine absolute Wohltat zwischen all den aufgemotzten und aufpolierten Chartstürmern. Ein Pracht-Teil! Margo Price "is the real deal"!

Das komplette Tracklisting:

1. Hands of Time - 6:09
2. About to Find Out - 3:12
3. Tennessee Song - 4:40
4. Since You Put Me Down - 4:53
5. Four Years of Chances - 4:33
6. This Town Gets Around - 2:55
7. How the Mighty Have Fallen - 3:11
8. Weekender - 4:40
9. Hurtin' (On the Bottle) - 4:12
10. World's Greatest Loser - 1:33
11. Desperate and Depressed - 3:31

Art-Nr.: 9136
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hands of time
About to find out
Tennessee song
Since you put me down
This town gets around
How the mighty have fallen
Hurtin' (on the bottle)

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