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Alaina, Lauren - road less traveled [2017]
Hervorragendes, neues Album der sehr vielseitigen, aus Rossville/Georgia stammenden, jungen Lauren Alaina, die mit "Road less traveled" ihren erfolgreich eingeschlagenen Weg, der vor einigen Jahren mit "Wildflower" begann, weiter fortsetzt und den nächsten Schritt, sich in der Riege solch etablierter Kolleginnen wie beispielsweise Carrie Underwood nachhaltig festzusetzen, gekonnt vollzieht. Die mit einer prächtigen, kraftvollen Stimme gesegnhete Blondine besticht mit einer tollen Mischung aus überwiegend sehr dynamischen, frischen Uptempo-Tracks und ein paar wenigen, sehr schönen Balladen - alle sehr melodisch gehalten und gut ins Ohr gehend. Dabei ist auffällig, dass sie eine große Entwicklung als Songwriterin genommen hat, denn sie ist diesbezüglich bei allen Stücken involviert. Natürlich steckt die Musik von Miss Alaina voller poppiger Strömungen, doch sie wirken nicht zu bombastisch und überladen. Vielmehr achtet sie immer weider darauf ihre Countrybezüge nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Und das funktioniert prima. Klasse Vorstellung von Lauren Alaina. Da werden gewiss eine Menge Hits abfallen.

Das komplette Tracklisting:

1. Doin' Fine - 3:19
2. My Kinda People - 3:02
3. Three - 3:45
4. Road Less Traveled - 3:36
5. Queen Of Hearts - 2:55
6. Think Outside The Boy - 3:40
7. Painting Pillow - 3:15
8. Next Boyfriend - 3:11
9. Crashin' The Boys' Club - 2:56
10. Same Day Different Bottle - 3:47
11. Holding The Other - 3:54
12. Pretty - 4:39

Art-Nr.: 9378
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Alaina, Lauren - wildflower [2011]
Wunderbarer Country/New Country/Country-Pop der Zweitplatzierten der aktuell abgelaufenen "American Idol"-Staffel im Fahrwasser von Carrie Underwood, Taylor Swift und Lady Antebellum. Die hübsche, junge Dame hat eine sehr schöne, sympathische, leicht heisere Stimme, die ungemein angenehm rüber kommt. Glücklicherweise haben, trotz des poppigen Ambientes, die Countryelemente bei Lauren's Debut eine doch recht bedeutsame Gewichtung. Das Songmaterial ist klasse, wobei man auf eine gut abgestimmte Balance zwischen Up- und Midtempo-Nummern und ein paar kraftvollen Balladen geachtet hat. Mit am Start ist die 1A-Studiogarde Nashville's. Produziert hat Byron Gallimore (u. a. Faith Hill, Tim McGraw, Sugarland). Gratulation an Lauren für ihr wirklich feines Debut!

Die komplette Songliste:

1 Georgia Peaches - 3:07
2 Growing Her Wings - 3:01
3 Tupelo - 3:39
4 The Middle - 3:56
5 Like My Mother Does - 4:07
6 She's a Wildflower - 3:38
7 I'm Not One of Them - 3:18
8 The Locket - 5:10
9 Eighteen Inches - 3:44
10 One of Those Boys - 2:42
11 Funny Thing About Love - 3:57
12 Dirt Road Prayer - 4:14

Art-Nr.: 7604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Georgia peaches
Growing her wings
Tupelo
The middle
I'm not one of them

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Anderson, Keith - three chord country and american rock & roll [2005]
Tolles Debut eines der größten, neuen Talente in Nashville! Der in Oklahoma aufgewachsene Keith Anderson, seit über 10 Jahren in den Clubs rund um Nashville aktiv, steht für die neue, einen gewissen rauen, wilden und rebellischen Charme verbreitende, junge Country-Generation, die in Music City zur Zeit ordentlich für Furore sorgt. Der Albumtitel "Three chords country and Americna Rock & Roll" könnte seine Musik kaum besser beschreiben. Anderson gelingt es in beeindruckender Manier Elemente traditioneller Countrymusic mit denen der jungen, modernen, aber auch klassischen amerikanischen Rockbewegung zu paaren, was schließlich in einer Art "modern rockin' New Country" mündet. Musikalisch bedeutet das "big drums", knackige, gut nach vorne gehende Rhythmen und jede Menge "loud guitars"! "This Country music rocks and boogie" - auch dieses Statement trifft es eindeutig! Doch trotz der rockigen Note bilden eindeutig die Countryelemente die musikalische Basis. Es ist und bleibt Country! Wir hören Banjos, Steelguitars, Mandolinen, Dobro, Klavier... - alles, was das Countryherz begehrt, doch dominiert wird der Sound von den massiven E-Gitarren und den kraftvollen Rhythmen. Toll, wenn sich, wie beispielsweise bei dem großartigen Titelstück, zwirbelnde Rock-Gitarren mit schreienden Country-Fiddles duellieren, und dann im Text noch gesungen wird "Crankin' everything from Brooks & Dunn to Aerosmith, out here in the country that's the way we get our kicks"! Sagt doch mehr als eindeutig, wo's lang geht! Auch als Songwriter hat sich Keith Anderson in Nashville längst fest etabliert. Im Jahre 2002 gewann er den renommiertene "10th annual Jim Beam Country Band Search"-Contest, im selben Jahr nahmen George Jones und Garth Brooks das von ihm mit-komponierte Duett "Beer run" auf, welches sogar eine Grammy-Nominierung nach sich zog und im letzten Jahr wählte Gretchen Wilson für ihr mega-erfolgreiches Debutalbum "Here for the party" mit "The bed" ebenfalls eine Keith Anderson co-written Nummer aus. So verwundert es kaum, daß er auch sämtliche Stücke seines eigenen Albums (mit)geschrieben hat, und zwar zusammen mit solch angesagten, in Nashville für das rockige "young Country" zuständigen Songwritern wie Tom Hambridge, Big & Rich's John Rich oder Jeffrey Steele, der das Album zudem produzierte. Sehr stark beispielsweise das riffige, mit klasse im Hintergrund agierendem Banjo angereicherte, ungemein knackige, satte New Country-Stück "Podunk" mit seiner tollen Melodie und der schönen Kombination aus dezenter Steel und fetten Lead Gitarren. Geht prima ins Ohr, rockt und wird gleichzeitig der (Line)Dance-Fraktion gefallen! Oder der lustige Party-Heuler und Stimmungsmacher "Wrap around", der wohl sämtliche Roadhouses und Truckstops der Nation ordentlich in Schwung bringen sollte. Ein/zwei verdiente Feierabend-Biere intus und diese Mucke... - wer dann nicht mitgrölt, ist definitiv eine Spaßbremse! Toll auch die, wiederum sehr knackige, von fetten E-Gitarren und treibendem Schlagzeug gut in Fahrt gebrachte, rockin' New Country-Nummer "XXL", die ein gewisses Honky Tonk-/ Southern-/ Boogie-Flair nicht leugnen kann, ebenso wie die rockige, wieder schön satt instrumentierte Midtempo New Country-Nummer "Pickin' wildflowers". Banjo und Mundorgel bilden hier eine willkommene Ergänzung zu den massiven E-Gitarren und der jederzeit spürbaren "Young and Wld"-Atmosphäre. Weitere Knüller: Das etwas lockerere, mit frischer Mandoline und schöner Steel angereicherte, sehr melodische "Every time I hear your name", der wieder richtig Stimmung machende "Beer-drinkin"" New Country-Rocker "Stick it" mit seiner klasse Melodie, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, voller herrlicher Slide-Gitarren steckende, an der Schnittstelle Brooks & Dunn / Montgomery Gentry angesiedelte, leicht southern-getränkte Countryrocker "Plan B", usw., usw.! Moderne, den Nerv der Zeit treffende, erstklassige, etwas raue, die junge, rockende Country-Generation repräsentirende, kräftige Country-Sounds, etwa in der Schnittmenge Big & Rich, Keith Urban und Montgomery Gentry liegend. Hat Biß, Drive und Tradition! Stark!

Art-Nr.: 3268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Britt, Catherine - little wildflower [2008]
Rarer Australien-Import! "What an amazing New Country-record", heißt es in einem australischen Review! Wie wahr! "Little wildflowers" ist einfach herrlich! Was für die Australier Lee Kernaghan bei den Männern ist, ist Catherine Britt bei den Damen! In ihrer Heimat längst ein Star, werden ihre fantsatischen Alben, obwohl mit der absoluten Studioelite Nashville's eingespielt, von dortigen Top-Leuten produziert (für "Little wildflowers" saß Brett Beavers, u. a. Dierks Bentley, an den Reglern) und von einer überdurchschnittlichen, musikalischen Qualität geprägt, in den USA einfach nicht veröffentlicht! Kurios, denn auch mit ihrem neuen Werk läuft Catherine Britt nahezu der gesamten weiblichen Konkurrenz Nashville's den Rang ab. Die letzten Jahre verbrachte Catherine, die Dolly Parton, Loretta Lynn und Hank Williams als ihre großen Country-Heroes bezeichnet, überwiegend in Nashville und auf großen Tourneen durch den Saaten, wo sie sich höchste Anerkennung im Business und auch bei den Fans erarbeitete. Bei der großen 2007er Sommer-Tour von Alan Jackson und Brooks & Dunn beispielsweise war sie der Opener und besgeisterte die Massen mit ihrer großartigen Stimme, ihren tollen Songs und ihrer ausstrahlungsstarken Performance. Während dieser Zeit, vornehmlich in der zweiten Jahreshälfte 2007, entstand auch ihr nunmehr drittes Album, das exzellente "Little wildflower", eingespielt mit einem wahren "Who is who" der Nashville Studio-Cracks: J.T.Corenflos (E-Gitarre), Dan Dugmore (E-Gitarre, Pedal Steel), Russ Pahl (E-Gitarre, Pedal Steel), Larry Franklin (Fiddle), Mike Brignardello (Bass), Greg Morrow, Shannon Forest, Vince Santoro (alle Drums), Bryan Suttan (Acoustig Guitar, Banjo, Mandolin), Mike Rojas (Keyboards), u.s.w.! Das Resultat ist sicher eines der besten New Country-Alben einer weiblichen Künstlerin, das in die Annalen des Jahres 2008 eingehen wird. Im Vergleich zum ebenfalls herausregenden Vorgänger "Too far gone", das ein reines, klassisches Country-Album ist, bewegt sich Catherine Britt nun auch etwas abseits der traditionellen Pfade in Richtung Contemporary Country und Country-Pop. Sie vertritt damit durchaus auch die Schiene solch moderner und im Moment mega-erfolgreichen Kolleginnen der Sorte Taylor Swift und Carrie Underwood, doch trotz aller Moderne sind Catherine's Wurzeln, im Gegensatz zu den oben genannten Damen, weitaus tiefer im "Real Country" verankert - und das ist deutlich hörbar! Country-typische Instrumentierung und Rhythmen dienen bei Catherine nicht nur als Alibi, nein, sie sind von zentraler Bedeutung und verleihen auch den poppigen, modernen Songs jederzeit ein durch und durch ehrliches, authentisches, mit viel Tradition behaftetes Country-Flair. Das durchweg sehr starke Songmaterial (10 der 12 Titel hat Catherine mit komponiert) reicht von sehr knackigen, munteren, dynamischen Songs bis hin zu wundervollen Balladen - doch durch alle weht ein herrlich frischer Wind. "Sometimes I may rock, sometimes I may swing, sometimes I may get bluesy, sometimes I may get hillbilly", sagt Britt zu der großen Vielfalt ihrer Songs - und alle stecken sie voller Hit-Potenzial! Los geht's mit dem wundervollen Titelstück "Little wildflower": Flockiger, knackiger, in den Strophen ein wenig poppiger, im Refrain dafür umso traditionellerer, großartiger New Country, der mit seiner tollen Melodie und der transparenten Instrumentierung aus vielschichtigen Gitarren, zwirbelnder Fiddle und zurückhaltenden Steelguitar-Fills eine ungemein sonnige Frische ausstrahlt. Herrliche Musik um im Cabrio mit offenem Verdeck durch die Landschaft zu cruisen. Auch beim zweiten Stück treffen erneut moderne Klänge auf reine Countryströmungen und versprühen zusammen beste musikalische Laune: Das dynamische "Not your Cinderella" ist eine tolle, peppige New Country-Nummer, geradezu prädestiniert, die Country-Charts in Nashville zu stürmen. Aber das amerikanische Countryradio wird diesen Song (wie auch all die anderen) nicht spielen, da das Album, wie gesagt, eben nicht in den USA sondern nur in Australien erschienen ist (ein Glück für die Countrywelt, das man wenigstens dort die große Klasse von Catherine Britt erkannt hat). Der Song hat etwas von den besten Arbeiten einer Jo Dee Messina, Terri Clark und Martina McBride! Geht mit seinem schönen "Sing-alnong Chorus" prima ins Ohr! Mit dem anschließenden "What I did last night" schaltet die junge, hübsche Dame dann erst einmal einen Gang zurück und begibt sich auf balladeskes Terrain. Wunderbar macht sie das: Schöne Gitarren (acoustic und electric), lockere Percussion, Fiddle, Steelguitar und eine tolle Melodie sind die gepflegten Begleiter zu Catherine's vorzüglichem Vortrag. Nicht nur hier wirkt ihre großartige, mit einer wunderbaren, dezenten, natürlichen "Heiserkeit" behaftete, aber sehr klare und kräftige Stimme, äußerst anziehend. Der Song hat traditionelle Bezüge, aber auch ein unterschwelliges, trockenes Americana-Feeling ist spürbar. Super, das kurze, würzige Gitarren-Solo gegen Ende des Stückes, im übrigen gespielt von keinem Geringeren als Keith Urban! Ähnlich gestrickt ist auch die reine, sehr klare, von feiner Mandoline, Acoustic Gitarre, unaufdringlicher E-Gitarre und traumhaften Steelguitar-Fills begleitete, wunderschöne Country-Ballade "Dirt cheap", bei der Americana-/Alternate Country-Held Buddy Miller mit hervorragendem Backing-Gesang auftrumpft. Toll! Im Anschluß daran wird's wieder richtig knackig, rockig und dynamisch mit dem allerdings erneut traditionell verwurzelten, sehr starken New Country-Knaller "If only he were you". Tolles Drumming, ein satter E-Gitarren-Sound, großartige Steelguitar-Momente - und wieder diese klasse Melodie! Catherine ist in Hochform! Und das bleibt sie auch im weiteren Verlauf des Albums, ohne je an Präsenz und Charisma zu verlieren. Nach dem fulminanten Finaltrack "Bruised", einem mächtig abgehenden Country-Stomper, durch den sie sich, begleitet von einem dynamischen Banjo- und Fiddle-Drive, mit einer Energie-geladenen "Röhre" regelrecht "rockt", kommt noch mal ein nicht gelisteter "hidden track", nämlich eine schöne, akustische Demo-Fassung der feinen Country-Ballade "Sweet Emmylou"! Catherine Britt ist wirklich so etwas wie eine "Little wildflower", deren frisch duftende, von natürlichem Charme geprägte, großartige New Country-Musik auf diesem Album in all ihrer Pracht aufblüht. "I can't wait for everybody to hear all of the new stuff. I am so proud of it", sagt Britt über ihr neues Werk - und in der Tat: Darauf darf sie wirklich stolz sein...

Art-Nr.: 5721
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little wildflower
Not your Cinderella
What I did last night
Dirt cheap
If only he were you

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Chambers, Kasey & Shane Nicholson - rattlin' bones [2008]
Faszinierend schöne Americana-/Alternate Country-Musik, deren Magie man sich einfach nicht entziehen kann! Die einzigartige, mit einem unwiderstehlichen Charisma gesegnete, australische Singer-Songwriterin Kasey Chambers (ex Dead Ringer Band) hat sich in den vergangenen Jahren mit all ihrer Klasse einen festen, unwiderruflichen Platz auf Augenhöhe neben solchen Künstlerinnen wie beispielsweise Emmylou Harris, Lucinda Williams, Patty Griffin und Tift Merritt erspielt - mehr noch, nahezu alle dieser Kolleginnen kommen bei der Erwähnung des Namens Kasey Chambers regelrecht ins Schwärmen. Und die Genre-Fans liegen ihr eh zu Füßen. Warum das so ist, beweist einmal mehr ihr neues, traumhaftes Album "Rattlin' bones", das allerdings ein gemeinsames Werk mit dem ebenfalls sehr ausdrucksstarken, großartiigen australischen Singer-Songwriter Shane Nicholson ist. Nicholson (im übrigen auch Kasey Chambers' Ehemann), der seine ersten musikalischen Erfolge in der aus Brisbane stammenden australischen Rockband "Pretty Violet Stain" sammelte und im Anschluß daran mit zwei hervorragenden Roots-Pop Solo-Alben ("It's a movie" von 2004 und "Faith and science" von 2007) aller Orten große Beachtung und großes Lob einheimste, und die australische Americana-Ikone passen musikalisch und stimmlich einfach bestens zusammen. Für "Rattlin' bones" begibt sich das Paar wieder eindeutig auf das Terrain von Kasey's musikalischen Anfängen und Wurzeln, will heißen: "Country/Alternate Country/Americana"! Und wie sie das hinkriegen - einfach traumhaft! Geprägt von einer herrlichen Lockerheit und ungezwungenen Leichtigkeit, von spürbarer musikalischer Identifikation der Künstler, von purer Authentizität und nahezu perfekter musikalischer Harmonie überschreiten sie fließend die Grenzen von traditionellem Retro-Country (z.B.das wunderbare, entspannte und flüssige, honky-tonkige, mit feinen Steel-Fills ergänzte, voller klassischem Gram Parsons-/Emmylou Harris-Flair steckende "Sweetest waste of time"), staubigen, rootsigen, aber wunderbar melodischen, "Sweet Folk"-Nummern (z.B. der mit toller Bajo-Begleitung, feinen Acoustic-Gitarren, effizienten Baritone E-Gitarren-Fills und trockener Percussion inszenierte Titelsong "Rattlin' bones" - erinnert mit seinen tollen Harmoniegesängen etwas an Buddy und Julie Miller), lupenreinem Bluegrass (das sehr traditionelle, locker, fröhlich und wunderbar melodisch aus den Lautsprechern sprudelnde "The house that never was"), angerockten Roots-Nummern (das von bärenstarken Mandolinen-Riffs und tollen E-Gitarrenlinien, sowie einem effektiven "Kick-Drum" bestimmte, dynamische, entfernt ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road"-Rhythmik erinnernde "Sleeping cold"), exzellenten, zuweilen regelrecht Gänsehaut erzeugenden Americana-Nummern (z.B. das sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, sehr frische und klare, in einem herrlichen Banjo-/Mandolinen-/Gitarrenkleid erscheinende, lockere "Once in a while", das von Kasey hinreißend vorgetragene, ruhige "One more year" - nur begleitet von Shane's Acoustic Gitarre und seinen großartigen Harmony-Vocals, oder das von traumhaftem Duett-Gesang bestimmte, klare, transparente, ruhige "Wildflower"), bis hin zu total froh gelaunten, zwanglosen, gut tanzbaren, traditionellen Old Time Country-Stompern, wie das abschließende "Woe is mine"! Welch eine Vielseitigkeit - und dennoch zieht sich die musikalische Philosophie der beiden wie aus einem Guß durch das Album. Alles wirkt sehr entspannt. Durch all diese Songs scheint eine wunderbar warme, lieblich duftende Brise zu wehen und dennoch spürt man jederzeit die Ungezwungenheit und den "Staub", der dieses gewisse "Alternate Country-Flair" auszeichnet. Das Geschehen wird vorwiegend von akustischen Instrumenten, wie Gitarren, Dobro, Banjo, Mandoline, Acoustic Bass und auch mal einer Fiddle bestimmt. Doch hin und wieder, wenn es die Thematik erfordert, kommen angenehm integrierte E-Gitarren (z.T. schöne Baritone) und rootsige Percussion hinzu. Und über allem diese Melodien und herrlichen Stimmen (Nicholson's Gesang erinnert vielleicht ein wenig an den von Tim Finn)! Glasklar und sauber produziert haben Nicholson und Kasey's Bruder Nash Chambers! Kasey Chambers und ihr Gatte Shane Nicholson mit einem grandiosen Roots-/Country-/Alternate Country-/Americana-Album von erhabener Schönheit, exqusiter Musikalität, großer Songwriter-Kunst und vollendeter Harmonie! Welch ein Genuß!

Art-Nr.: 5692
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rattlin' bones
Once in a while
Sweetest waste of time
The house that never was
Wildflower
Sleeping cold

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Crow, Sheryl - wildflower [2005]
CD + DVD! Lang erwartetes neues Album der so überaus geschätzten und erfolgreichen Singer-/Songwriterin! Sheryl Crow zeigt sich auf "Wildflower" von einer nicht so rockigen Seite, wie gewoht. Eine gewisse Lockerheit, natürliche Frische, viel Ruhe, zuweilen vielleicht sogar eine gewisse Sentimentalität, aber auch viel Liebes- und Lebensglück durchstreifen die 11 neuen, oft mit dezenten Streichern, aber auch wunderbaren, vielschichtigen Gitarren verzierten Songs, die vom Tempo her zumeist im Midtempo- oder Balladen-Bereich liegen. Mit dem funkigen, viel Gute Laune verbreitenden "Lifetimes" und dem dynamischen, flotten, von einer prima Melodie geprägten, vollkommen Sheryl Crow-typischen "Live it up" gibt es quasi nur zwei fetzigere Titel. Auch einen leicht britischen Touch scheint man an der ein oder anderen Stelle wahrzunehmen, wie beispielsweise bei dem entspannten, irgendwie "Sixties"-mäßig verspielten, von einer sehr nach George Harrison klingenden Gitarre begleiteten "Where has all the love gone". Das Songwriting ist durchweg gewohnt stark! Klasse beispielsweise der schöne Opener "I know why" mit seinem transparenten Gitarren-Arrangement und der rootsigen Lead-Gitarre in der Mitte, das sehr melodische, durchaus knackige "Good is good", das von einem gewissen "World-Flavour" umhüllte "Chances are", das zarte, fast fragile, akustische "Wildflower", oder das knackige, frische, entspannte "Letter to God"! Ein sehr schönes, genußvolles Album! Der "Hit" dieser "Deluxe Edition" ist allerdings die beigefügte Bonus-DVD! Wir hören und sehen noch einmal wunderbare, sehr ruhig und inspiriert vorgetragene Altenativ-Acoustic-Performances (aufgenommen im Studio) von sieben dieser neuen Songs des Albums, die in diesen Versionen fast noch eindringlicher auf einen wirken, als durch die "normalen" Studio-Originale. Dabei tritt Sheryl entweder solo auf oder wird lediglich von John Shanks an der Acoustic Gitarre begleitet. Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Kommt in einem feinen Digipack!

Art-Nr.: 3651
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Parton, Dolly / Harris, Emmylou / Ronstadt, Linda - the complete trio collection [2016]
3 CD-Set! Die drei Ikonen Dolly Parton, Emmylou Harris und Linda Ronstadt veröffentlichten 1987 und 1999 gemeinsam zwei absolute, legendäre Klassiker des Country: Trio und Trio II, jeweils vollgepackt mit herrlichen Songs. Diese beiden Alben werden jetzt innerhalb dieses neuen Sets in remasterter, hervorragend überarbeiteter Form, zusammen mit einer dritten Bonus-CD wiederveröffentlicht. Und diese Bonus-CD hat es in sich. Satte 20 Songs enthält sie, alles komplett bislang unveröffentlichtes Material. Bei der Hälfte davon handelt es sich um alternative Versionen, die andere Hälfte sind gänzlich unveröffentlichte Stücke. Dabei handelt es sich um exzellente Songs, wie etwa das fantastische, aus einer Session von 1994 stammende "Waltz across Texas tonight", das Emmylou Harris später in einer völlig anderen Fassung für ihr von Daniel Lanois produziertes Album "Wrecking ball" aufnahm. Doch hier hören wir die Original "Real Country"-Fassung mit Dolly, Emmylou und Linda. Herrlich! Ein fantastisches 3CD-Set, bei dem es wirklich viel "Neues" zu entdecken gibt. Wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. The Pain Of Loving You
2. Making Plans
3. To Know Him Is To Love Him
4. Hobo's Meditation
5. Wildflowers
6. Telling Me Lies
7. My Dear Companion
8. Those Memories Of You
9. I've Had Enough
10. Rosewood Casket
11. Farther Along

Disc 2:
1. Lover's Return
2. High Sierra
3. Do I Ever Cross Your Mind
4. After The Gold Rush
5. The Blue Train
6. I Feel The Blues Movin' In
7. You'll Never Be The Sun
8. He Rode All The Way To Texas
9. Feels Like Home
10. When We're Gone, Long Gone

Disc 3:
1. Wildflowers (Alternate Take 1986)
2. Waltz Across Texas Tonight (Unreleased 1994)
3. Lover's Return (Linda Solo - Unreleased 1994)
4. Softly And Tenderly (Unreleased 1994)
5. Pleasant As May (Unreleased 1986)
6. My Dear Companion (Alternate Take 1986)
7. My Blue Tears (Unreleased 1998)
8. Making Plans (Alternate Take 1986)
9. I've Had Enough (Alternate Mix 1986)
10. Grey Funnel Line (Unreleased 1986)
11. You Don't Knock (Unreleased 1986)
12. Where Will The Words Come From (Unreleased 1985)
13. Do I Ever Cross Your Mind (Dolly Lead - Alternate Take 1994)
14. Are You Tired Of Me (Unreleased 1986)
15. Even Cowgirls Get The Blues
16. Mr. Sandman
17. Handful Of Dust (Unreleased 1993)
18. Calling My Children Home (Unreleased Acapella Version 1986)
19. In A Deep Sleep (Unreleased 1986)
20. Farther Along (Alternate Mix 1986)

Art-Nr.: 9262
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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