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Amazing Rhythm Aces, The - midnight communion [2008]
Herrlich! Als wäre die Zeit seit ihrem 1975iger Debut "Stacked deck" stehen geblieben: Die legendären Amazing Rhythm Aces um ihren begnadeten Songwriter und Sänger Russell Smith (sein faszinierender, unverwechselbarer Gesang bedeutet noch immer pures Gänsehaut-Feeling) sind mit einem neuen, wundervollen Studioalbum zurück und versetzen ihre Anhänger mit dieser Meisterleistung in einen Zustand vollkommener Glückseeligkeit.. War "Nothing but the blues" aus dem Jahre 2003 noch sehr Blues-orientiert, so hören wir auf "Midnight communion" wieder die mehr Country-orientierteren Aces. Doch so "country" die Basis hier auch ist, mit ungebrochener Inspiration und jeder Menge "Spirit" verarbeiten sie erneut alle typischen Merkmale, die ihre Musik seit rund 35 Jahren so unwiderstehlich macht. Voller Eleganz und wunderbar locker sprudelt ihr beseelter, von Smith's hinreißendem Gesang geprägter, einzigartiger, mit diesem unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-Feeling ausgestatteter Retro-Countryrock voller Roots-, Blues-, Soul und Southern-Einflüsse aus den Lautsprechern, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft auch zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Alles ist wunderbar harmonisch und melodisch. Zur aktuellen Besetzung der Aces (sie nennen sich bei diesem Album übrigens Russell Smith and The Amazing Rhythm Aces, was noch einmal deutlich unterstreicht, wer der absolute Kopf der Band ist und wer den Laden mit seinem ganzen Idealismus zusammenhält) gehören neben Smith noch Original Ur-Gestein Billy Earheart (Orgel), sowie Drummer Mark Horn, Bassist Lorne Rall und Gitarrist Kevin Holly - allesamt Meister ihres Fachs! Einzelne Stücke hervorzuheben macht igendwie wenig Sinn. Ob beispielsweise der wunderbar melodische Honky Tonker "Midnight communion" mit seinem lockeren Rhythmus, dem feinen E-Gitarren-Picking und exquisiten Piano-Spiel, die von glasklaren Acoustic Gitarren und herrlichen Steelguitar-Linien (Gast: Wayne Bridge) geprägte, reine, traditionelle Countrynummer "I got a real George Jones", der erdige, rootsige, Blues- und Riff-betonte Countryrocker "I'm a dog" (würzige E-Gitarre, dreckige Bluesharp, klasse E-Piano), der flotte, flüssige, mit schönen Gitarren- und Dobro-Einsätzen geführte Country-Heuler "We're in the same boat", die wunderschöne, soulig bluesige Ballade "Randolph's General Store" mit ihren erneut sehr klaren, transparenten Acoustic Gitarren und dem prächtigen Hammond Orgel-Background, der dampfende, von fetten E-Gitarren und glühender Slide dominierte Southern-Countryrocker "What I was born to do", an dem sicher auch die Kentucky Headhunters ihre helle Freude hätten, der flockige, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge bohrende, lockere, rootsige Country-Stomper "That's not my problem anymore", oder der traumhaft melodische, knackige, an goldene Byrds-Tage erinnernde, von Russel Smith und den Jungs geradezu brillant performte, ungemein frisch rüberkommende Retro-Countryrocker "Let it burn" - das Songmaterial ist einfach wunderbar! Die Amazing Rhythm Aces sind über all die Jahre ihren Roots treu geblieben. Auch als die Kommerz-orientierte Label-Industrie sich ihrer abgewandt hat, sind sie weiter ihren Weg gegangen. Sie lieben die Musik, die sie machen und würden sich nie verbiegen lassen - und das lieben die Fans an ihnen. Die Amazing Rhythm Aces sind eine Institution in der amerikanischen Roots-Musik - und sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren! Wir verneigen uns tief vor dieser Truppe und danken für ein weiteres, famoses Album!

Art-Nr.: 5733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight communion
I'm a dog
I've got a real George Jones
That's not my problem anymore
What I was born to do
Let it burn

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Amazing Rhythm Aces, The - nothin' but the blues [2003]
Bisher nur recht schwer zu ergattern (Eigenvertrieb), können wir, obwohl es schon vor rund einem Jahr erschienen ist, nun endlich auch das neue Album der legendären Amazing Rhythm Aces anbieten! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller! In absoluter Top-Form haben sie in Quintett-Besetzung ein wahrhaft grandioses, wie es der Titel schon vermuten läßt, sehr Blues orientiertes Album eingespielt, das jedoch die bewährten und typischen Aces-Merkmale zu keiner Zeit vermissen läßt. Zentrale Figur ist nach wie vor der charismatische Sänger und Songschreiber Russell Smith (sein Gesang ist wieder umwerfend!!!), zusammen mit den beiden Original-Mitgliedern Billy Earheart (Piano/Orgel) und Jeff "Stick" Davis am Bass, sowie Drummer Brian Owings und dem großartigen Lead-Gitarristen Fred James! Seit rund 30 Jahren sind die Aces bekannt für ihren einzigartigen und unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-geprägten Countryrock voller Blues- und Southern Soul-Einflüssen, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Und dem Southern Rock waren sie niemals näher als heute, als mit "Nothin' but the blues"! Es ist eine ganz herrliche, hochklassige, voller Eleganz und voller Gefühl und Seele steckende, von unglaublich starkem Songmaterial geprägte, wunderbar groovende Blues(rock)-Scheibe geworden, bei der die Countryrock-Elemente zwar immer noch vorhanden sind, aber nicht mehr so im Vordergrund stehen. Die Basis bildet der Southern Blues, garniert mit jeder Menge "Alabama Muscle Shoals"-Soul und großartigen Melodien! Dazu kommt auch mal ein prächtiges Delta-Flair, mal ein stark an Little Feat erinnernder Groove, viel Rootsrock-Feeling - alles verpackt in höchste Musikalität von 5 versierten Könnern! Was für Songs, was für Musiker, was für ein herrliches Southern Soul-Flair! Tolles, knackiges Drumming und Jeff's geradliniger, wie flüssiger Bass bilden die rhythmische Grundlage der wundervoll groovenden Arrangements, in denen es die Band auf einzigartige Weise versteht, das Feuer des Südens, sowohl mit einer gewissen Relaxtheit, gleichzeitig aber auch mit einer kernigen Würze, durchzogen von prachtvollen, bluesig-rockigen Melodien, zu entfachen. Ungemein authentisch! Immer wieder hören wir ganz großartige, kräftige Lead Gitarren-Soli, das typische Aces E-Piano, wohlige Orgel-Klänge und hervorragendes Mundharmonikaspiel von Russell Smith! Das Album startet mit dem würzig knackigen Shuffle-Bluesrocker "She lied on me", gleich mit hinreißendem Gesang von Herrn Smith und einem dreckigen Bluesharp-Solo, das schließlich in ein großartiges, versiertes wie feuriges E-Gitarren-Solo von Fred James übergeht.Toll! Das Amazing Rhythm Aces-Funke springt sofort über! Man ist gefangen! Genauso wie bei dem folgenden, energischen, voller Country-Soul steckenden Slow-Blues "The blues, the whole blues and nothin' but the blues", dem flüssig flockigen, dennoch knackigen, bluesigen Rootsrocker "Sensual woman" mit seinen wunderbaren Melodienbögen, der mit tollen E-Gitarren und einem wohligen Teppich aus Hammond Orgel und E-Piano instrumentierten und einer hinreißenden Prise Southern-Funk-Soul versehenen Roots-/Blues-/Groove-Ballade "Strong enough" (Russell singt in Hochform, dazu der Rhythmus und diese klasse Melodie...), dem herrlichen, von einem brodelnden, schwülen Swamp-Groove geprägten (die Radiators und Little Feat lassen grüßen), mit klaren wie glühenden Lead Gitarren-Läufen und rauer Mundharmonika ausgestatteten "Snakin' up on you", dem gefühlvollen "Reminiscing with the Blues", dem souligen "Feels like the first time" (Klasse Orgel, klasse Gitarren), dem cool groovenden Delta-/Blues-/Rootsrocker "The chance you take" mit seinem klasse Drumming und den starken Slide-Gitarren, der traumhaften Southern-Blues-Ballade "Worse than dyin'", oder dem fröhlich groovenden (hat fast ein wenig "Third rate romace"-Feeling in Verbindung mit einer gewissen Little Feat-Rhythmik in sich vereint) "Thangamalang", usw.! Stark auch das von Russell Smith mit Jimmy Hall komponierte, flotte "One tear at a time", bei dem sogleich ein gepflegtes (Jimmy Hall spielt hier auch Mundharmonika) "Wet Willie meets Aces"-Feeling aufkommt! 14 Tracks, knapp 60 Minuten (über das etwas spartanische Ein-Blatt-"Booklet" sehen wir gerne hinweg - das macht die Musik zigmal wett), das sind die Amazing Rhythm Aces von ihrer allerbesten Seite! Feinster, gediegener Southern-Soul-Blues mit Roots- und Countryrock-Anlagen in Vollendung! So können das wirklich nur die Amazing Rhythm Aces spielen... - Genial!

Art-Nr.: 3023
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She lied on me
Strong enough
Snakin' up on you
Worse than dyin'
Thangamalang

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Johnson, Jamey - that lonesome song [2008]
Großartiges, neues, überaus persönliches Album (sein zweites nach dem ebenfalls sehr starken "The dollar" aus dem Jahre 2006) des "CMA & ACM Award Winning" Songwriters, der vor allem mit Hits für George Strait und Trace Adkins von sich reden machte. Wunderbare, überaus authentische, traditionelle "real Countrymusic", vorwiegend in einem recht entspannden, dennoch durchaus würzigen, balladesken Rahmen vorgetragen. Johnson verfügt über eine klasse Baritone-Stimme mit einem gewissen "Southern-/Outlaw-drawl", die geradezu perfekt zu den teils recht schicksalsträchtigen Geschichten passt, die er in seiner exzellenten Musik zu erzählen hat. Schon der Beginn des Albums hat wenig mit den heutzutage in Nashville typischen Countrymerkmalen gemeinsam. Man hört das Geräusch von Johnson's Schritten und irgend jemand sagt zu ihm: "Mr. Johnson, Sie sind ein freier Mann und können tun, was immer Sie wollen. Aber machen Sie bloß keinen Ärger mehr". Diese dargestellte, vermeintliche Gefängnis-Entlassung symbolisiert so etwas wie die "Handschellen" des Lebens, die schwierigen Zeiten, die der ex-Marine in den letzten Monaten durchmachen mußte: Verlust des Label-Vertrages, nachdem "The dollar" nach Meinung der Plattenfirma nicht das erhoffte Ergebnis einbrachte, anschlließende Trennung und Scheidung von seiner Ehefrau, Alkoholprobleme! Es brauchte knapp zwei Jahre, bis sich Johnson berappelte und mit neuen Songs aufhorchen ließ. Einen neuen Major-Vertrag bei "Mercury" in der Tasche, arbeitet Johnson nun die Vergangenheit mittels seinens neuen, hervorragenden Werkes "That lonesome song" auf und erhält dazu von seinem Label, was äußerst bemerkenswert ist, alle nur erdenklichen Freiheiten, dies nach seinen eigenen Vorstellungen zu tun. Wie gesagt, das Album ist alles andere als "hip" oder typisch "Nashville-trendy". Nein, Johnson liebt das Traditionelle, das Urige, das Storytelling - und vielleicht ist es gerade das, was nun doch zu den ersten Erfolgen führt. Die herrliche, voller Southern-Flair steckende Ballade "In color" hat die Top 30 der Charts geentert und marschiert kontinuierlich Richtung obere Regionen. Großartig! Ein Indiz, das auch "echte" Countrymusic nicht chancenlos in Nashville ist. "That lonesome song", wie gesagt, vorwiegend im Midtempo- und Balladen-Bereich angesiedelt (Ausnahmen sind das lockere, wunderbare, lässig und staubig vor sich hin groovende "Place out on the ocean" mit seinem klasse E-Gitarren-Picking und dem feinen, machmal gar an Russell Smith und die Amazing Rhythm Aces erinnernden Southern-Country-Feeling, sowie das an den typischen Outlaw-Country der "Honky Tonk Heroes" erinnernde "Women") ist vollgepackt mit großartigen, nachdenklichen, textlich exzellent in Szene gesetzten Geschichten über tragische Schicksale, Trennungen, Drogen und Einsamkeit, die Johnson zuweilen recht ähnlich dem jungen Kris Kristofferson vorträgt (z.B. "High cost of living" - wenn er hier Passagen singt wie "the high cost of living ain't nothing like the cost of living high" und "my wife was my best friend, but I traded that for cocaine and a whore", so ist das alles andere als glamouröser Nashville-Stoff), mit reinen, erdigen, wundervollen, Steelguitar-getränkten Balladen (z.B. das herrliche "Angel") und prächtigem, voller Waylon-Flair steckendem, reinem Outlaw-Country (z.B. "The door is always open" - ein prächtiges Remake dieses tollen Waylon Jennings-/Dickey Lee-Klassikers). Das letzte der 14 großartigen Lieder des Albums (üppige 56 1/2 Minuten Spielzeit) hat den Titel "Between Jenninmgs and Jones" - und genau das in etwa ist auch die Richtung, der man Jamey Johnson's Musik zuordnen muß. Eben irgendwo zwischen Waylon Jennings und George Jones - dazu noch die Inspiration eines Kris Kristofferson und sein im Blut liegendes Southern-Flair! Ein prächtiges, sehr niveauvolles Album, das sich wohlwollend von Nashville's "Standard-Ware" abhebt. Geradezu ein Glücksgriff für die heutige Countrymusic!

Die Tracklist:

1 Released - 0:38   
2 High Cost of Living - 5:45   
3 Angel - 4:28   
4 Place out on the Ocean - 4:02   
5 Mowin' Down the Roses - 4:21   
6 The Door Is Always Open - 3:35   
7 Mary Go Round - 4:52   
8 In Color - 4:50   
9 The Last Cowboy - 4:16   
10 That Lonesome Song - 4:01   
11 Dreaming My Dreams - 4:12   
12 Women - 3:27   
13 Stars in Alabama - 3:45   
14 Between Jennings and Jones - 4:11

Art-Nr.: 5924
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jones, George - the rock ~ stone cold country 2001 [2001]
Es grenzt schon an ein kleines Wunder, was dieser George Jones auch im Alter von 70 Jahren immer noch zustande bringt. Er ist einer der ganz Großen der US-Countrymusic-Historie! Mit einer nahezu beängstigten Leichtigkeit knüpft er nahtlos an seine letzten großartigen Veröffentlichungen an, und begeistert seine Anhänger und solche, die es immer noch werden wollen, mit einem weiteren Meilenstein seiner langen Karriere. Variatsionsreiche Countrymusic, traditionell, mal tuhig, mal knackig und auch fetzig, aber trotz seines hohen Alters interpretiert er sie immer noch jung und peppig. Da kann sich so mancher der neuen Nashville-Kollegen eine Scheibe abschneiden. Doch nicht umsonst ist George Jones das Vorbild so vieler Nachwuchs-Künstler. Beachtlich auch, wie gut Mr. Jones bei Stimme ist. Eröffnet wird der 12 Songs umfassende Reigen mit der herrlichen Russell Smith (Amazing Rhythm Aces)-Komposition "The rock". New Country vom Feinsten.! "Wood and wire" ist eine feine Hommage an Amateur-Gitarrenpicker, "I got everything" hat das alte "Thumper Jones"-Rockabilly-Feeling und Jamie O'Hara's Komposition "50.000 names" ein Tribut an die vielen Vietnam-Veteranen, ist nicht weniger fesselnd. Sehr beeindruckend ist auch das Finale des Albums, eine dramaturgisch herrlich arrangierte Coverversion von Billy Joe Shaver's "Tramp on your strret", mit toller Steelguitar. Mächtig Hype gibt es auch um das prima "Duett der Generationen": Garth Brooks meldet sich nach langer Pause zurück um gemeinsam mit seinem Vorbild und Freund das feine "Beer run" zum Besten zu geben. Klasse! Nach 50 Jahren auf der Country-Bühne ist er kein bißchen müde. Ein starkes Album!

Art-Nr.: 1518
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Kershaw, Sammy - 20th century masters ~ the best of sammy kershaw ~ dvd [2004]
Aus der beliebten "20th Century Masters"-DVD-Reihe gibt es jetzt, und das wird seine vielen Fans sicher freuen, auch eine DVD von Sammy Kershaw. Enthalten sind, wie gewohnt, 5 Video-Clips! Sie stammen aus den Jahren zwischen 1991 und 1997, also aus seiner höchst erfolgreichen "Mercury"-Zeit! Es sind: "Cadillac style" aus seinem 1991iger Debut "Don't go near the water", "Haunted heart" aus seinem gleichnamigen Album von 1993, "National working woman's holiday " und seine Version des legendären Amazing Rhythm Aces-Hits "Third rate romance", beide aus dem 1994iger-Album "Feelin' good train" sowie die Ballade "Love of my life" aus "Labor of love"! Die DVD ist "code free" und somit auf allen DVD-Playern abspielbar!

Art-Nr.: 2641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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McGuffey Lane - ten [2010]
Die kultige, in den Siebzigern in Columbus/Ohio gegründete und vor allem in den frühen Achtzigern viel beachtete Countryrock-Truppe (damals tourte man gar mit der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band durch die Lande und baute sich nicht nur in der Countryrock-, sondern auch in der Southern Rock-Szene eine große Gefolgschaft auf) um Sänger, Songwriter und Gitarrist John Schwab und Steeler Terry Efaw ist immer noch aktiv - und wie! "Ten" heisst McGuffey Lane's gerade erschienenes, zehntes Album, mit dem sie ihren herrlichen Retro Countryrock-Sound von damals in die heutige Zeit transportieren, als wäre, das möchten wir als absolut positiv verstanden wissen, die Zeit stehen geblieben. Ein starkes Album! Sie klingen wunderbar frisch. Die Songs sind richtig klasse! Die Arrangements bestehen vorwiegend aus schönen, teils durchaus kernigen E-Gitarren, durchsetzt mit akustischen Instrumenten wie Mandoline und Dobro, aber auch mal mit einer hintergründigen Orgel ergänzt und immer wieder gespickt mit klaren, reinen, so natürlich wirkenden Mundharmonika-Klängen. Lockerer, flockiger, auch mal schön knackiger und ein wenig southern klingender, klassischer Retro-Countryrock in allerbester Poco-, Eagles-, Charlie Daniels-, The Amazing Rhythm Aces-, Firefall-, Nitty Gritty Dirt Band-Tradition. Toll, dass diese Jungs nach über 30 Jahren immer noch unbeirrt ihr Ding durchziehen - und das sie eine Menge Spaß dabei haben, das kommt deutlich rüber. Hey McGuffey Lane, wenn ihr so weitermacht, freuen wir uns jetzt schon auf die nächsten 10 Alben...

Das komplette Tracklisting:

1. I Am Who I Am 3:14
2. Bartender 3:23
3. Its A Good Day 4:01
4. You're The One 3:12
5. Lucky Guy 4:11
6. Done With The Devil 3:55
7. Givin' In To Gettin' Old 3:09
8 Nobody But A Fool 3:15
9. Song For The Road 3:41
10. Runnin' Blind 3:39

Art-Nr.: 7202
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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I am who I am
Bartender
It's a good day
You're the one
Lucky guy
Done with the devil
Runnin' blind

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Trooper, Greg - make it through this world [2005]
Einmal mehr ein sehr starkes, neues Album des unter Musikerkollegen und Genre-Fachleuten so hoch angesehenen und respektierten Singer/Songwriters aus New Jersey, der nunmehr in Nashville lebt. "Make it throgh this world" entstand unter der Regie des berühmten Songwriter-/Soul-Produzenten Dan Penn, was dem Sound eine ganz wundervolle, relaxte,, herrlich southern-soulig getränkte Atmosphäre verleiht. Insgesamt nicht so rockig wie auf seinem Vorgänger läd uns Trooper zu einem großartigen Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-Potpurri ein, dessen ungeheure Bandbreite von trocken und staubig interpretierten Folksongs, über erdigen Alternate Country, groovige Little Feat-Rhythmen, bluesigen Southern Soul, wie ihn eigentlich nur Russel Smith und seine Amazing Rhythm Aces zelebrieren können, bis hin zu charmant sprödem, wunderbarem Storytelling reicht. Mit großartigen "old-school Memphis tinged" Rhythmen und jeder Menge "swirling" Hammond- und vielseitigen Piano-Klängen (Kevin McEndree aus der Band von Delbert McClinton), in Kombination mit feinstem Gitarren- und Dobrospiel (ex-Commander Cody-Gitarrist Bill Kirchen und Steve Fishell), verpackt Trooper seine 12 Songs in einem einzigartigen, semi-akustischen, zeitlosen Gewand. Es fällt sehr schwer, einzelne Stücke hervorzuheben. Stellvertretend für eine durchweg excellente Scheibe erwähnen wir hier einmal den voller Gospel-Southern-Soul-Groove steckenden Rootsrocker "Dream away the blues" mit seinen klasse Orgel- und Gitarren-Passagen, die von einer wunderbaren Melodie durchzogene, entspannte, aber ungemein gefühlvolle, mit feinem E-Piano und leichten E-Gitarren-Tupfern verzierte Southern-"Blue-eyed Soul"-Nummer "This I'd do" mit ihrem warmen Orgelteppich, das herrliche, fokig-bluesige "Green eyed girl" mit seinem dezenten "Little Feat"-Feeling, der flockige, folkig-angehauchte, knackige Countryrocker "Make it through this world", das lockere, sehr melodische, mit schöner, zurückhaltender E-Gitarre und feinem Dobro instrumentierte "I love it when she lies", wie auch die wunderschöne Singer/Songwriter-Ballade "No higher ground". Greg Trooper trägt seine Geschichten mit einer ungemein fest fundierten Glaubwürdigkeit vor. In diesen Songs steckt so viel Gefühl und so viel Erfahrung! Zurücklehnen und Genießen!

Art-Nr.: 3249
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dream away the blues
This I'd do
Make it through this world
I love it when she lies
No higher ground

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Wilder, Webb - night without love [2020]
Auf seinem nun schon elften Album, "Night without love", die Mississippi Musician Hall of Fame-Ikone Webb Wilder "pleases and shocks, soothes and rocks", demonstriert erneut seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und den großen Spaß, den er selbst an seinem Schaffen hat und den er eins zu eins an seine Fans weitergibt. Der Mann aus Hattiesburg/Mississippi gehört ohne jeden Zweifel zu den schillerndsten und, im positivsten Sinne, verrücktesten Figuren der amerikanischen Rootsrock-Szene. Sein von viel Raffinesse, gleichzeitiger Direktheit, außerordentlicher musikalischer Kompetenz und viel Humor geprägter Mix aus Roots, Country, Americana, Southern Gumbo, British Invasion, Blues, Soul und jeder Menge "down home Rock'n Roll" ist genauso einzigartig wie unwiderstehlich. Ohne jemals den roten Faden zu verlieren, springt er von Song zu Song zwischen den einzelenen Genres hin und her. Wilder's Gesang ist einmal mehr exzellent, genauso wie die vorzüglichen Arrangements des hervorragenden Songmaterials mit seiner prächtigen, satten Gitarrenpräsenz. Stellvertretende Beispiele für die große Klasse dieses Albums sind beispielsweise der ungemein dynamische, straight nach vorn gehende, riffige, voller Nick Lowe-, Brinsley Schwarz- und Dave Edmunds-Spuren kommende Retro Rock'n Roller "Tell me what's wrong", der bluesige, mit einem leichten Honky Tonk-Feeling versehene (klimperndes Piano), sonst aber überaus erdige, dreckige, mit einem starken Shuffle-Drive ausgestattete, von Russell Smith (Amazing Rhythm Aces) komponierte Rootsrocker "Hit the nail on the head", der hinreißende, pure, Pedal Steel-getränkte (tolles Solo), traditionelle, von Wilder herausragend vorgetragene Country Honky-Tonker "Holdin' on to myself" (da kommt einem gar der legendäre Ernest Tubb in den Sinn), sein wunderbares, überaus melodisches, mexikanisch angehauchtes Cover von Los Lobos' "Be still" (großartige Acoustic Gitarren, dezentes Akkordeon), der knackige, von herrlichen Bariton Gitarren-Linien durchzogene, flotte, wieder sehr melodische Country-/Americana-Rocker "Buried our love", der mit tollen E-Gitarren inszenierte, erdig knackige, abermals mit nostalgischen Nick Lowe-/Brinsley Schwarz-Anleihen versehene Rootsrocker "Ache and flake (Go with the flow)", oder auch der mit toller Farfisa Orgel und bärenstarken E-Gitarren (2 ausgedehnte, grandiose Soli) präsentierte, rootsige Blues "Hi heel sneakers" (dezenter Doors-Touch). Insgesamt ist das Werk einfach ein typisches Webb Wilder-Album geworden, dass die Fans komplett begeistern wird. Alle erwähnten Stilelemente sind präsent. Wilder verbindet sie geradezu mühelos miteinander. Er und seine hervorragenden Musiker spielen herrlich dreckig, schön retro, völlig unbeschwert und zwanglos auf und präsentieren sich in allerbester Spiellaune. Dieser Truppe zuzuhören macht einfach tierisch Laune. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me What's Wrong - 2:32
2. Night Without Love - 3:45
3. Hit The Nail On The Head - 3:13
4. Holdin' On To Myself - 3:26
5. Be Still - 3:07
6. Illusion Of You - 3:28
7. Buried Our Love - 3:56
8. Sweetheart Deal - 3:18
9. Ache and Flake (Go With The Flow - 3:05
10. The Big Deal - 3:17
11. Hi Heel Sneakers - 4:28

Art-Nr.: 10035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tell me what's wrong
Hit the nail on the head
Holdin' on to myself
Be still
Buried our love
Ake and flake (Go with the flow)
Hi heel sneakers

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